18V« Samstag, den ?3. Mai ß«. 111. J(<>icl;cncr Anzeiger Anreige- mir AmtsM für iti Kreis Gieße« Erscheint täglich mit Ausnahme des Morrtags. Expedition: Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Gießen, am 26. April 1876. Röder. v '[“•Melitta!,, ?tr* Den.ren, 4 en cufllbt Segen {! Wurzel, Echub: "kosten In einem Fg- bn der Exped. bj itiiunge gesucht ' stauralion L. Fei-kl rauerei A. Posch ei rür gesucht Cafe Schür । j'ben Standes fr diskrete Ausnabm, Muffig in Mamidkii Betreffend- Die Gewäbrung von nachträglichen Vergütungen für Kriegsletstungen der Gemeinden. f DaS Großlicrzoglichc Krcisamt taijirn an die Großherzoqlichen Büraermeistereien des Kreises. Das am 25. d. Mts. angegebene Großherz°gli»e Regierungsblatt Nr. 21 entbält das Gesetz vom 5. d. Mts. über nachträgliche Vergütung von jkiiegsleistunqem Art. 1 tiefes Gesetzes bezieht sich aus Vergütung von Leistnngen, welche den früher zum Norddeutschen Bunde gehörigen Gemeinden bereits »eraütet worden. Es können also in dem hiesigen Streife keine Ansprüche auf Grund des Art. 1 liqnidirt werben. Dagegen können die in Art. 2 bezeich. neten Vergütungen für Fourage und für gefallene Pferde auch von Gemeinden unseres Kreises in Anspruch genommen werden. Solche Ansprüche muffen bii Vermeidung des Verlustes innerhalb 6 Wochen, vom Tage des Erscheinens des Gesetzes tm Großberzoglichen Regierungsblatt an gerechnet, antiemelbet und durch ordnungsmäßige Urkunden belegt werden. Sämmtlicbe Liquidationen sind bei uns, und zwar in doppelter Ausfertigung einzureiwen. Tie Liquidationen der Vergütungs-Erhöhung für gelieferte Fourage (Art. 2 Abs. 1) sind nach dem für die Liquidation von Mundverpflegung und «ourage ein geführten Formular aufzustellen, als Beleg ist ihnen, außer der Empfangsbescheinigung des Trnppentheils, beiznfugen eine beglaubigte Abschrift der Qu,ttung, «ulche die Gemeinde über die Bezahlung des Kaufpreises der Fourage von dem Verkäufer derselben empfangen hat und eine Bescheinigung, daß die Gemeinde nicht in der Lage war, die Fourage zu einem billigeren Preise anzuschaffen. <auglmge schon von der Geburt an selbst der Ammenmilch vorzuziehen. — Ein Auszuq iuö 80 000 Certificaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Certificate vom Profesior vr. Wurz er, Geb. Mcdicinalrath Dr. F. W. Benecke, ordentliche-r Professor der Medicin an der Universität Marbura Mcdicinalrath Dr. Angelstein, Dr. Shoreland, Dr. Eampbell, Professor Dr. Död4, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise de Brehan, und vielen anderen ochgestcllten Personen, wird franco auf Verlangen eingeiandt. Abgekürzter- AuSrug aus 80,000 Certificaten. Brief von der hochedlen Marquise de Br äh an- 88 («V1 UAen SO» M «» WÄ Dl! Dn«1 „Submi' 118 jM 6"bmii 6et der unterjei «selbst «uch di genommen werd grantfurt geblich wegen noch nicht eingetroffener Creditive vorläufig vom Reichskanzler nicht empfangen worden. Frankenthal, 8. Mai. Hier sollte vorgestern eine social-demokratische Volks-Versammlung stattfinden, zu der Herr Daschner aus Gießen als Sprecher angemeldet war. Die Versammlung wurde jedoch behördlich verboten. Das Verbot gründet sich aus Art. 24 Abs. 3 und 4 des VereinS-Gesetzes vom 26. Febr. 1850, nach welchem Anhaltspunkte in genügender Stärke durch die Persönlichkeiten der Veranstalter der Versammlungen und die Umstände ihrer Einberufung als gegeben erscheinen, und in der geplanten Volks-Versammlung ein Wiederausteben des im Jahre 1872 behördlich geschloffenen Frankenthaler Local-Vereins des „Allgemeinen deutschen Arbeiter-Vereins" zu erkennen. (Pf. Z.' Hekerreitü. Wien, 10. Mai. Nachrichten aus Salonichi zufolge ist ein türkisches Kriegsschiff mit dem Gouverneur, dem Commissär der Pforte und den Special- Commiffären Deutschlands und Frankreichs heute dort angekommen. Der österreichische Kriegsdampfer „Radetzky" wird erwartet. Pesth, 10. April. Die liberale Partei sprach sich in einer heute statt- gehabteu Conserenz mit 181 gegen 69 Stimmen für den Standpunkt aus, welchen die Regierung nach der von Tisza gegebenen Darlegung bezüglich des Ausgleiches eingenommen hat, und nachdem die Minister wiederholt betont hatten, daß die Regierung Klarheit haben müsse. Nach der Abstimmung meldete Czernatony seinen Austritt aus dem Club an. Kossand. Haag. Nach einem Telegramm des General-Gouverneurs von Nieder- ländisch-Jndien vom 28. April hatte der General-Major Wiggers van Kerchem an die indische Regierung über die Lage in Atschin berichtet, daß die Cholera bei den niederländischen Truppen sehr abgenommen habe und der Gesundheitszustand derselben befriedigend sei; dagegen herrsche die Krankheit sehr stark bei den Gegnern. Am 22. April suchte der Feind die Stellung von Lansprit Nachts zu überrumpeln, wurde aber abgewiesen und verlor drei Todte. In den feindlichen Stellungen waren viele Mannschaften angesammelt, und es kamen häufig Anfälle auf die Transporte der Niederländer vor. Niederländischerseits war man hauptsächlich mit der Anlage von Wegen und mit der Zufuhr von Lebensmitteln beschäftigt. Haag, 10. Mai. Die zweite Kammer hat das neue Münzgeseh, durch welches die reine Goldwährung mit Goldmünzen zu fünf und zehn Gulden eingeführt wird, angenommen. Für die Zwecke des Verkehrs sollen Guldenstücke in Silber mit einem effektiven Werthe von 0,945 Cents in Bronce geprägt werden. Der Antrag, in Indien die Goldwährung einzuführen und daselbst die gleiche Münzwährung wie im Mutterlande aufrecht zu erhalten, wurde dem Staatsrathe zur Berathung überwiesen. , Frankreich. Jnsorgknien angetroffen. Konstantinopel, 10. Mai. Der amerikanische Gesandte in Saloniki ber das christliche Mädchen in seinen Wagen nahm, heißt Perikles ßauaro ift' Gn'chr von Geburt, griechischer Lonfession und russischer Unterthan. ' Ragusa, 10. Mai. Mukhtar Pascha hat gestern eine Expedition zur Verproviantirung von Piva mit Erfolg unternommen. Photographieen sind aus Olympia angelangt. Sehr schSn erscheint namentlichiweder auf dem Hinmarsch nach Piva, noch auf dem Rückmarlck na* die Nike und ebenbürtig den Sculpturen des Parthenon. Man hat die Hoff ' ^nsnraenten nnnptrnffoH ™ ® nung nicht aufgegeben, auch den Kopf der Nike noch zu finden. Die Metope ist sehr naturalistisch und schalkhaft gehalten. Berlin, 11. Mai. Der türkische Botschafter Edhem Pascha ist an- , Neapel 17. April 1862. Mein Herr! In Folge einer Leberkrankheit war ich seit sieben Jahren in einem furche baren Zustande von Abmagerung und Leiden aller Art. Ich war außer Stande zu lesen oder ;u schreiben, batte ein Zittern aller Nerven im ganzen Körper schlechte Verdauung, fortwährende Schlaflosigkeit und war in einer steten Nelvenaufreaung die mich hin und her hieb mb mir feinen Augenblick der Ruhe ließ, dabei im höchsten Grade melancholisch. Viel? Uerzte, sowobl Engländer als Franzosen, hatten ihre Kunst erschöpft, ohne Linderung meiner eiüen. In völliger Verzweiflung babe ich Ihre Revalesciere versucht, und fetzt, nachdem Id) w a^onQ*C ^Qtoon l^lebt, sage irb dem lieben Gott Dank. Die Revalesciere verdient bat "r fitx r • bQt mir die Gesundbci' völlig hergestellt und mich in den Stand gesetzt, meint 'ellschafiliche Stellung wiever einzuncbmen. Genehmigen Sie, mein Herr, die Versicherung neiner innigsten Dankbarkeit und vollkommenen Hochachtung. Marquise de Brshan. Nr / 5,877. Florian Köller, K. K. Militärverwalter, Großwardetn, von Lungen- und Luftrohren-Kalarrh, Kopfschwindel und Brustbeklemmung. Nr. 75,970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handels-Lehranstalt Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung. Nr. 65,715. Fräulein de Montlouis von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und Abmagerung. Nr. 75,928. Baron Siamo von lOjähriger Lähmung an Händen und Füßen ic. Die Revalesciere ist vier Mal so nahrhaft als Fleisch und erspart bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in andren Mitteln und Speisen. Preise der Revalesciere '/2 Pfund Mk. 1,80 Pf., 1 Pfd. Mk. 3,50 Pf., 2 Pfd. Ml. . 70 Pf., 12 Pfd. Mk. 28,50 Pf. ' ' Revalesciere Chocolatöe 12 Taffen Mk. 1,80 Pf., 24 Taffen Mk. 3,50 Pf., 48 Tassin Mk. 5,70 Pf. u. s. w. Revalesciere Biscuiten 1 Pfd. Mk. 3,50 Pf., 2 Pfd. Mk. 5,70 Pf. Zu beziehen durch Du Barry er Eröffnungs rede betonte Grant, daß die fremden Nationen eingeladen worden, um Zeugniß abzulegen von dem aufrichtigen Wunsche Amerikas, die Freundschaft zwischen den Gliedern der großen Familie der Nationen zu pflegen. Grant dankte, daß die Nationen dem Wunsche Amerikas bereitwilligst entsprochen haben und hieß dieselben herzlichst willkommen. Ein MusikcorpS spieltt verschiedene Volkshvmnen-_________ Vermischtes. Groß- Ger au, 27. April. Beider heute stattgehabten Holzsubmission wmdt der annehmbare Preis von 18 M. pro Feümeter Kiefernstammholz erzielt, wobei da4 Aufarbeiten rm Walde der Uebernebmer fär seine Rechnuna zu besorgen hat._______ Allen Kranken Kraft und Gesundheit vhne Medtc,» and ohne Kosten durch die Gesundheits-Mehlspeise: DIMI °". KL. Frischbsckrr ju Gießen. Sonntag, den 14. M a i 1876 W. Hartmann in der Neustadt, I. böser in der Wallthorstraße, F. Zülch Ww. auf dem Seltersweg.________________ Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Main-Weser-Bnhn 127 bis 39 (2513 2511) 2) (legen Nähe Erlen u. Aspen 32 4) 18. I. M r gegen 19. Mai, 560 31 5) 1686 3) 12 231 6) 113 85 7) 8) 2264) Ein in der Mitte der Stadt I. Blitz. Lich, den 5. Mai 1876. (2524 Bekanntmachung 2529) Da nunmehr die Ueberlieferung 1142) _ ,n mf r Al-Mr Geschäftsführung des verstorbenen 1.3,5° W" .-ugelhaus-, Kirchen- und Armenfonds- «t 5^0 fr 48 -SS-»1' 270 -"5 gitft1. 6»*'1 Prügelholz, Stockholz, 7800 1700 700 600 2 64 935 980 108 609 41 32 55 16 804 87 D 2) L. Müller, auf der Mäusbürg. Holzart. Buchen Eichen Nadelholz 40 26 336 127 24 56 hem f 6N* ** ten Md 5 pflrt bei 6rw^ler, Echwinbel. SBlutaii | irangericbaft, ‘Dlabtlei : iß ßt alt Mainz st ! eben. — 6in Jufju I i, iMrunttr Gmificii j btntliifr AMor s f I loreianb, Dr. unb vielen antetn Besondere Uestanntmachuugen Oeffeutlicbe Aufforderung. Gegen den Buchbinder Paul Adam von Gießen ist der förmliche Concursprozeß erkannt worden. Es werden daher Alle, welche Ansprüche an denselben zu bilden haben, hiermit aufgeforbett, solche in dem Termin Donnerstag den 15. Juni, Vormittags 10 Uhr, bei Meldung stillschweigend erfolgenden Ausschlusses von der Masse dahier anzumelden und etwaige Vorzugsrechte bei Meldung Verzichts auf dieselben zu begründen. (1948 In obigem Termine soll ferner die Güte versucht, und eventuell ein Massecurator und Gläubigerausschuß erwählt, sowie deren Befugnisse festgestellt werben. Die nicht erscheinenden Gläubiger werden in diesen Punkten als den Beschlüssen der Mehrheit der erschienenen beilretend angesehen. Gießen, den 13. April 1876. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. I. V. d. D-: Oppermann, Stammler, Stadtg.-Assessor. Stadtg.-Assessor. Schwester Anna Maria, verehelichte Laun- spach von Hattenrod, nämlich: Jo Hs. Friedrich Launspach und Elise Laun- spach auf Antrag der Erbinteressenten auf: gefordert, sich binnen 3 Monaten vom Datum dieser Verfügung an darüber, ob sie die ihnen zu je 1/10 deserirten Erbschaft annehmen, oder ausschlagen wollen, sogewiß dahier zu erkläre», als sonst Verzicht auf die Erbschaft angenommen und dieselbe den allein sich gemeldet habenden Erben überlassen wird. Holz-Versteigerung. Mittwoch den 17. b. M, von Morgens 8 Uhr an, sollen in den Waldungen der Stadt Grün- berg, District Taufe, ve steigert werden: 2 Eichen- und Birken Stämme, 381 Tannen:, Fichten- und Lärchen-Stämme von 14—44 Centimtr. Durchmesser und 6—20 Meter Länge, 202 Flchten-Stangen von 5—14 Centimtr. Durchmesser und 6—12 Meter Länge. Das Holz lagert an einem gut chaiissirten Fahrweg. Grünberg, den 11. Mai 1876. (2522 Großherzogliche Bürgermeisterei Grünberg. Pra ch t. Am Schluffe der Versteigerungen kommen mehrere Abtheilungen s. g. Kohlreiser zum Verkaufe. Die Zusammenkunft ist jedesmal Morgens 9 Uhr, am ersten Tage im Districte Hirsch- rotd, am zweiten Tage im Hubberg bei Holznummer 1. Laubach, am 10. Mai 1876. (2523 Gräfliche Rentkammer. Weber. Scheith. Prügelh. Stockh. Rcish. Raummeter. Wellen Aenmetstungen. 2518) Das gegenwärtig von Herrn G. Noll bewohnte Logis in meinem Hause in der WilhelmSstraße ist anderweitig zu vermiethen. Oberstabsarzt Weichel. 2507) Ein Logis an eine stille Familie zu vermiethen. ____________G. Unverzagt. 2372) Möblirtes Zimmer zu oermiethen. __________________Neuenweg Nr. 117. 2009) Ein freundlich möblirtes Zimmer ;u vermiethen. Mäusburg D 16._______ 2079) Mödlirte Zimmer zu vermiethen im Gasthaus zur „Stadt Mainz."_______ 2251) Ein möblirtes Zimmer an einen ruhigen Herrn zu vermiethen. Marktplatz Ä. 5, im 3. Stock.__ 2347) Ein kleines Fanulienlogis und ein möblirtes Zimmer, alsbald beziehbar, zu vermiethen. Neuenweg 134.__ 1868) Ein geräumiges Zimmer, möblirt, zu permietberk W. Ferber, Buchhändler. 2520) Das seither von Herrn Kaufmann S e u l i n g bewohnte Logis in den Neuen- bäuen ist vom 1. August an zu vermiethen. Näheres bei Metzger Ludwig P i r r. 2537) Einen ordentlichen Jungen sucht in die Lehre Heinrich Hollmann, ___Tapezier._________ 2538) Ein kleines Logis zu vermiethen. ______ Neuenbäuen B. 90 . IN Sichere Hilfe für Leidende! anerkannt bestes Fabrikat und Warm- Die Gesellschaft übernimmt Velsicherungen gegen Feuersgefahr auf Mo- Giessen, g ® ^88880 Marklstrasse Mai 1876. 88^g Wettergasse 25. Umlagen zur des Kreise Uebechcht bi Bedürfnisse Zinsen franco aller Spesen. 10. Mai 1876. Frankfurt a. M., 2050) 2525) Weiteres: vom 13. Mai bis auf gemischtes Brod II Sämmtliehe Bäcker 'Hmm, im 2527) 2539) (1377 en gross & en detail, geschält. Näheres bei der Exped. d. Bl. Abfahrten von Gießen nach' 4,091,478, 3,566,377. 6,000,000. 2 1 2 1 Tagen . 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