P|N ^s'n";:,: iA i- «LtiS"1 "4 '■>" % hirnier. _^'tbtlmggrafi, | ^mische W°tz *£j? ^'"'gu«k Tur Herren- U ' Garderobe bm kwpfkhlknde Erinnem Achtungsvoll Adolf Vogt Zonnenstraße Nr. 6). itling gesucht. G frt hiesige 6lflarrttii:x tmi tin mit guten bchul^ itner junctrtan alsWii !t’c~crtft b,i btr Kxped. b.fltt 1876 «To. 88. Erscheint täglich mit LuÄnshme des Montags. Expeditionr Schulstraße, Lit. R. Nr. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Gießen, am 8. April 1876. Durchschnitts - Preise im Monat März 1876. Hafer M. 17,71, Heu M- 7,69 und Stroh M. 5,80 per 100 Kilogramm. Gießen, den 10. April 1876. . , Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V. Dr. Hoffmann, Reaierungsrath. ___ Betreffend: Uebersicht über die Staats- und Vicinalstraßen im Großherzogthum. , Das Großhcrzoglichc Krcisamt Gieße» an die Großher^oglichen Büraermeistereien des Kreises Wir erinnern Diejenigen von Ihnen, welche noch im Rückstände sind, on Erledigung der Verfügung vom 16. v. Mts. «Anzeiger Nr. 67.) Dr. Hoffmann, Reaierungsrath. enthält: nach 105. $1" Deutschland. Berlin, l i. April. Der bekannte Physiolog Pros. Traube ist heute Morgen gestorben. Die Meldung einiger Blätter, sein Tod wäre schon gestern : erfolgt, war falsch. Berlin, 11. April. Die Ausprägung der Zwei-Markstücke soll nunmehr, wie dem Storr, v. u. f. D. auö München als bestimmt gemeldet wird, gemäß der Bestimmung des Reichsmünzgesetzes in kurzer Zeit ersolgen. Baden-Baden, 10 April. Die Königin Victoria ist heute Vormittag 10 Uhr mittels Extrazuges auf der Odenwaldbahn über Würzburg nach Coburg abgereist, wo ihre Ankunft um 7 Uhr 45 Min. Abends erfolgen soll. Karlsruhe, 11. April. Bei der von der zweiten Kammer vorgenommenen Wahl eines Präsidenten an Stelle des wegen Krankheit zurückgetretenen Präsidenten Kirsner wurde Lamey gewählt. Die nächste Sitzung findet am 24. April statt. Aus Württemberg, 9. April. Der „Staats-Anz." hebt in dem Ausdruck der Rede des Ministers Mittnacht über die Eisenbahnfrage folgende Stelle durch fette Lettern hervor: „Einem gleichmäßigen Gütertarif-System, welches dem Reinerträge der Bahnen nicht zu empfindlich schaden würde, bci- zntreten, wäre die würtembergische Regierung jeden Augenblick bereit." Aus Bayern, 9. April. Unter den Petitionen, welche der Petitions- Ausschutz als „im Plenum nicht behandelbar" der Abgeordneten-Kammer zu übergeben Vorschlägen wird, befindet sich auch jene, welche an den König die Bitte zu stellen anfforderte, die „Juden und Freimaurer aus dem Lande zu verweisen, weil besonders letztere sich fortgesetzt mit dem Umstürzen der Throne und Altäre befaßten." Durch das Ausschnßreferat, dem sich auch ohne jede weitere Debatte der Correferent Abg. Rnßwurm angeschlossen, wird leider die Welt um eine gewiß allseitig erheiternde Debatte gebracht. — Zur Beleuchtung des von dem Abg. Freiherrn Xaver von Hafenbrädl gestellten Antrages wegen Heilighaltung der Sonnragsfeier theilen wir die That- sache mit, daß im Laufe der gegenwärtigen Schwurgerichts-Sitzung von Niederbayern 16 Fälle von Anklagen wegen vorsätzlicher Tödtungen — Körperver- lrtzungen mit erfolgtem Tode und Todtschläge — von welchen der größere Theil im bäuerischen Walde und zwar fast alle an Sonn- und Feiertagen verübt wurden, zur Aburtheilung kommen bezw. schon abgeurtheilt sind. Wien, 10. April. Von unterrichteter. Seite wird versichert, daß die »on einem hiesigen Blatte dem Feldzeugmeister v. Rodich zugeschriebenen, von *en russischen Zeitungen „Golos" und „Ruski Mir" wiedergegebenen Aeuße- ungen über Rußland der thatsächlichen Grundlage entbehren. bti neuen LuartüV 3nt M Abmnmt. blinir. trWtnnie T-* -4 ISff*5 . r. Bekanntmachung. Betreffend: Den Frühjabrs-Faselmarkt des landwirthschastlichen Bezirks-VereinS Friedberg zu Butzbach. Ber diesjährige Frühlings-Faselmarkt des landwirthschaftlicben Bezirks-Vereins Friedberg soll Mittwoch den 19. April laufenden Jahres zu Butzbach ItC Sämn)tliche aufgetriebene Fasel werden von einer durch uns zu bestellenden Commission gemustert und den Bessern ber als preiswürdigerkannten Thiere Geldprämien zugebilligt, zu welchem Behufe von dem landwirthschastlichen Bezirks-Verein und der Stadt Butzbach entsprechende Beitrage jur 2)i5Pofttion geftettt Vtnb. Jbtt Drämiirung erfolgt ohne Ansehung, ob die Thiere im Kreise Frieobebg und von dem Besitzer gezüchtet sind, oder mcht. Fasel, welche sür Gemeinde Dienst thum uno solche, die um 9 Uhr Vormittags noch nicht am Platze, sind von der Preisbewerbung ausgeschlossen. Den Besitzern tauglich befundener, aber nicht pramurter und nicht v^kauftkr ftafel wird auf Verlangen eine Wegoergütung auSgezahlt. Nicht genügend gefesselte und geführte Thiere werden vom Platze weagewiesen. Es wird 6^bbten, alle Verkaufe dem am Platze anwesenden Großherzoglichen Bürgermeister von Butzbach anzuzeigen. Wir laden alle Landwirthe und sonstige Interessenten zum Besuche de? Marktes em. Friedberg, den 6. April 1876 Großherzogliches KreiSamt Friedberg. T r a 'p p. ___________________ D;d>en unb neu fagonnirt« i L. Gail, MLM:: ; unb Staftut von getrsgrec. Stiefeln, Mzeug.Mr- yiü im loroie sonstige g> ^rftänbtn, bei Louis Rothenbuz^G Neukvweg IN. | n einem reichten fioufe j ':10er ffomilfe ein fminhw? Zimmern, KW, fastf, : StquemMilen zu i.übur^tn bitte man tted abzn»eden. _ Arankreich. Paris, 10. April. Der Senat hat sich bis zum 10. Mai vertagt, nachdem er noch vorher den Credit von 1,750,000 Frcs. für die durch Ueber- schwemmungen Beschädigten bewilligt hatte. Die Deputirten-Kammer hat das Mandat Boucher's für Ajaccio annullirt, dagegen ist das Mandat des Letzteren ür Riom in der Auvergne bereits für gültig erklärt. Seitens der Rechten wird die Discussion über den Amnestie-Entwurf noch vor der Vertagung gefordert, dagegen scheint die Linke sich für Aufschub bis nach den Ferien entschieden zu haben. — Bei Eröffnung der Conserenz zwischen Derby und DecazeS theilt der „Messager de Paris" mit, daß zwei Mitglieder des französischen Syndikats für die ägyptische Anleihe während jener Conferenz berufen wurden, um ihre Ansichten und Pläne zu entwickeln. Hieraus habe Lord Derby sie ersucht, ihm ihr Projekt schriftlich einzureichen, und sei dies bereits Vormittags geschehen. Ferner versichert der „Messager de Paris", daß die beiden Minister sich offen und ohne Rückhalt in dem Wunsche vereinigt gefunden hätten, beiderseitig eine Combination zu unterstützen, welche den Interessen und der Wurde beider Mächte Genüge leiste. Starren. Rom, 11. April. Im Vatikan ist ein Bericht des päpstlichen Nmitius aus Madrid eingelaufen, worin gemeldet wird, Spanien beantrage die Wiederherstellung des Concordats von 1851 unter der Bedingung, daß der Vancan das Versprechen leiste, gegen den die Cultus-Freiheit sestsetzenden Artikel des Verfassungs-Entwurfs keine unbedingte Opposition zu erheben. „Diritto stellt in Abrede, daß die Regierung mit Rothschild verhandle, um die m der Baseler Convention festgesetzte Frist zu verlängern. Belgien. Brüssel, 11. April. t'Kind van Roodenbeke hat gestern Abend London verlassen und wird heute in Dover den belgischen Sicherheits-Beamten ausge- liefert und über Ostende hierher gebracht werden. England. London, 8. April. Das Kriegsamr hat sich nunmehr endgültig zu Gunsten der Anfnahme des Gatlings-Geschützes als englischer Armeewaffe entschieden. Es sind bereits einige Hundert solcher Geschütze in Privatfabriken ■ angcfertigt und im Arsenal zu Woolwich niedergelegt worden. Dieselben 1 schießen in der Minute je vier- bis sünshundert Kugeln ab, meist von dem Kaliber des Martini-Henrygewehrs, doch besitzen einige Geschütze das doppelte Kaliber. Aller Vermuthung nach werden die Gatling-Geschütze nicht der Artillerie, «1 t «** M ** ’ in itM T*.«" jjo? sondern der Infanterie zugetheilt werden, so daß jede Brigade oder jede Division Infanterie ihre bestimmte Anzahl Gatlings zugewiesen erhält. London, 9. April. Die „Morning Post" behauptet, das Obercom- mando habe die beabsichtigte Reise englischer Officiere nach Berlin zur Theil- nahme an einem Polospiel untersagt und die gastfreundliche Einladung, sowie die freigebigen Bewirthungs-Vorbereitungen dankend anerkannt. London, 10. April. Nach einer Meldung von „Reuter's Bureau" aus Alexandrien haben daselbst anläßlich der Nicht-Einlösung der Coupons der ägyptischen Staatsschuld gestern tumultuarische Kundgebungen an der Börse und vor allen Consulaten stattgefunden; die Stimmung ist eine sehr erregte. Rumänien. Bukarest, H. April. Da das Ministerium auch bei den vom zweiten Wahl-Collegium vorgenommenen Wahlen unterlegen ist, so wird nach Eröffnung der Kammern der Rücktritt deffelben erwartet. Türkei. Konstantinopel, 10. April. Nach einem Telegramm des Gouver- neurs von Bosnien vom 8. d. Mts. hat bei Maden zwischen den türkischen Truppen und einer Schaar von 1500 Insurgenten ein lebhaftes Gefecht stattgesunden; letztere wurden zurückgeschlagen und ergriffen die Flucht; ihr Verlust beträgt 60 Todte. der der Türken 5 Todte und 4 Verwundere. Aegypten. Alexandrien, 10. April. Die Aufregung, welche seit zwei Tagen geherrscht hatte, fängt an nachzulaffen. Die Kundgebungen der Börsen-Besucher und ägyptischen Staats-Gläubiger sind Seitens des russischen, sowie des französischen und des italienischen Consulats nicht ungünstig ausgenommen; an das englische Consulat wurden Protestationen gerichtet. Cairo, 10. April. Die am 10. April fälligen Daira-Bons sind eingelöst worden. Den europäischen Commissären wird hauptsächlich das specielle Studium der auf die Steuer-Verwaltung bezüglichen Fragen auf Grundlage der englischen Vorschläge als Aufgabe gestellt werden. Amerika. New-Aork, 8. April. Die National-Convention von Farbigen in Nashville nahm eine Resolution an, worin sie zu den Republikanern halten zu wollen erklärt, sich gegen die Corruption in den Beamten-Kreisen ausspricht und versichert, daß sie den früheren Sclaven-Besitzern nicht feindlich gegenüberstehe, aber verlangt, daß die gegenwärtig noch bestehenden politischen Schranken zwischen Weißen und Farbigen beseitigt werden. Washington, 11. April. Der Senat hat die von dem Repräsen« tantenhause bereits angenommene Bill, betr. den Ersatz der kleinen Papiergeld- Werthzeichen durch Silber-Scheidemünze, mit Ausnahme der Bestimmung angenommen, wonach die letztere nur bis zu einem Betrage von höchstens 50 Doll, gesetzlichen Cours haben sollte. Washington, io. April. Die Budget-Commission hat dem Repräsentanten - Hause eine Erhöhung der Eingangs-Zölle auf Champagner. und mousstrende Weine um ein Dritttheil, sowie Aufhebung des Zolles für in fremden Sprachen gedruckte Bücher, ausgenommen griechische und lateinische, vorgeschlagen. __________________________ Lokal-Motiz. Gießen, 12. April. In Nachstehendem lassen wir die T a g e s o r d n u n g für die Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag, den 13. April 1876, Nachmittags 4 Uhr, tm Rathhaussaale folgen: 1. Die Anstellung des Lehrers Lehr betr. 2. Die Besetzung der dritten Classe der Stadtknabenschule. 3. Gesuch um Befreiung von Schulgeld. 4. Wasserabfluß in der Alicenstraße betr. 5. Wasserabfluß aus der Actienbrauerei betr. 6. Tauschvertrag mit Bauunternehmer Krausgrill betr- 7. Bedürfnisse für die Turnanstalt. 8. Die Unterhaltung der Feuerlöschgeräthschaften 9. Die Verbringung des Ferdinand Vogt in eine Jdiotcn-Anstalt. 10. Die Prozessoren halben Morgen betr. 11. Die Aufstellung eines allgemeinen Bauplans für Gießen betr. 12. Den Ankauf eines Grundstücks am Rodberg betr. 13. Gesuch des Großherzogl. HofgerichtSadvocaten Lauer um Bauerlaubniß. 14. Gesuch des Instrumentenmachers Theodor Haubach um Bauerlaubniß. 15. Gesuch des Bahnmeisters Ziegler um Bauerlaubniß. 16. Gesuch des Steueraufsehers Fink um Bauerlaubniß. 17. Gesuch des Adam Heinzerling um Bauerlaubniß. 18. Gesuch des Gastwirths Emil Harms um Bauerlaubniß. 19. Gesuch des WildprethändlerS Ebel um Bauerlaubniß. 20. Gesuch des Lorenz Schäfer von Watzenborn um Gestattung der Anlegung einer Ueberfahrt auf seinem Acker. 21. Gesuch des Fuhrmanns Johannes Schleuning um Gestattung der Anlegung einer Ueberbrückung nach seinem Acker am Schiffenbergerweg. 22. Die Denunciationsgebühren von Octroi'Defraudationcn. 23. Die Bezahlung des AblösungS-Capitals für die Grundrenten von an ben, Staat verkauftem städtischem Gelände. 24. Fristgesuche wegen Rückständen zur Stadtkasse pro 1875. 25. Die Straßenbeleuchtung betr. 26. Die Verpachtung eines Stücks Gelände an der neuen Realschule. 27. Die Fortbildungsschulen betr. 28. Die Anlegung des Ludwigsplatzes. Gießen, 12. April. Auszug aus dem Sitzungsprotokolle der Gr. Handelskammer vom 11. März 1875. Anwesend: Homberger, Noll, Diery, Georgi, Koch, Silbereisen. Der Vorsitzende berichtet über die Eingänge, welche theils zur Circulation bestimmt, theils den Acten oder der Kasse überwiesen werden. Auf eine Mittheilung des Handelsvereins zu Wetzlar, daß auf seine Petition an den Königl. Prcuß. Handelsminister, die Schiffbarmachung der Lahn betr., die Antwort eingelangt sei, die ausgesprochenen Wünsche sollten in Erwägung gezogen, im Uebrigen könne jedoch zur Zeit noch kein Entscheid getroffen werden, wird in der Erwägung, daß hiernach die Sache vorläufig einen gewissen Abschluß gefunden habe, der Beschluß gefaßt, die früher zur Betreibung dieser Angelegenheit erannte Commission von der Ausführung ihres Auftrages zu entbinden und dem Handelsvereine die zur Einficht hierher gesandten Acten zurückzusenden. Bezüglich eines weiteren Punktes der Tagesordnung, die Reichsbank- vebenstelle in Gießen betr., wird beschlossen, eine aus den Herren Homberger und Noll bestehende Deputation möge am nächsten Tage mit dem Dirigenten der Reichsbankhauptstelle in Frankfurt wegen der Erhaltung der Bankstelle dahier auf Grund des für den Agenten von einer Anzahl Mitglieder des HandelsftandeS und durch Beschluß des Stadtoerordneten-Collegs gesicherten Minimaleinkommens conferiren. Vermischte ». Darmstadt, 7. April. Der letzte Wind fall hat nach der jetzt vorliegenden Schatzung my allem in den vier Diftricten Groß Gerau, Romrod, Darmstadt und Nidda 515,415 Festmeter Fallholz geliefert. Weitere Angaben stehen zur Liest noch aus. Im Forst Groß-Gerau beträgt die Menge deS Fallholzes 210,600 Festmeter im Domanial- und 48,900 im Gemeindewald. Im Darmstädter Domanialwald 10 000 Gemeindewald 24,000, im Romroder Domanialwald 199.600, Gemeindcwald 53 0 endlich im Niddaer Domanialwald 5100 und Gemeindewald 11,915 Festmeter. (Main-^ta ) - (Der Landwirthschaftliche Verstcherungs-Verband „Mttkel- r b ein* im Anschluß an die Magdeburger Feu erv er si ch e ru n gs - G e- sellschaft), hat während seines kaum oierwöchentlichen Bestehens ganz die erfreulichen Erfolge erzielt, die ihm von vornherein zu prognssticiren waren, wenn man die bedeutenden landwirthschastlichen Autoritäten, welche bei Gründung deS Verbandes für die Landwirthschaft gehandelt haben, einerseits und andererseits die mitcontrahirende Magdeburger Feuerverficherungs - Gesillscbalt, bekanntlich die bedeutendste, deutsche Feuer-Versicherungs-Gesellschaft, in Betracht zog. Die Grundsätze, auf welchen der Verband beruht, hülfen in der That als ein bedeutsamer Fortschritt in dem Assecuranzwesen begrüßt werden. Es ist hier eine glückliche Vereinigung aller Vorzüge, welche auf der einen Seite das Gegenseitig keitssy st em besitzt, und welche auf der anderen Seite dem Actiensystem innewohnen, zu Wege gebracht Als dem Ersteren entlehnt, möchten wir die Mitwirkung der Verbondszenossen bei der Verwaltung und Controlirung des Geschäftes, die Mitwirkung derselben bei der Regulirung von Brandschäden, die Erledigung von D'ffer-enzpunkten auf schiedsrichterlichem Wege, endlich die Betheiligur.g der VerbandSgenosskn an dem erzielten Gewinne begrüßen. Dagegen sind alle Schattenseiten der Gegenseitigkeit, die Möglichkeit von Zuschüssen, bei Mangel an entsprechenden Garantiemitteln, an paraten Fonds vollständig vermie- btn, da eben das ganze Risico von der Magdeburger Feuer Versicherungs Gesellschaft getragen wird, welche neben einem vollständig begebenen, Grundcapital von 15,000,000 Mark über baar voihandcne Reserven von 11,0)0,000 Mark verfügt und deren Prämien- Einnahine im Jahre 1875 über 23,000,000 Mark betrug. Neben den oben erwähnten Vorzügen, welche der Verband dem landwirtbschaftlichen Versicherungspublikum durch die innere Organisatisn bietet, sind aber die Bedingungen für die landwirtschaftlichen Versicherungen des Verbandes in einer Weise neu regulirt, baß das Bestreben erkennbar ist, die Versicherung überall den Bedürfnissen der landwirthschaftlichrn Betriebe auf'ö Innigste anzuschm-egen und so die Versicherung zu einer wahrhaft vollständigen zu machen Es ist daher die unbedingte Freizügigkeit der Versicherungsobjecte gewährleistet und damit die beruhigende Sicherheit gemährt, daß dieselben auch bann nicht unversichert sind, wenn sic, der Natur deö landwirthschastlichen Geschäftes entsprechend, ihren Aufenthalisort häufig wechseln. Es ist statt der seither üblichen sp e c if i c i rt en Declaration der Vrrsicherung«gegeustä»rde die summarische gestattet und damit die Gefahr beseitigt, daß durch regelmäßige» oder unregelmäßigen WirthschaftSwechsst die genommene Versicherung in diesen ober jenen Punkten unzulänglich werden könnte. Die Gefahren, welchen die landwirtbschaftlichen Pnoducte vor der Einheimsung und vor dem Verkauf andererseits, außer den Versicherungsgehöften, ausgesetzt sind und wogegen sich der Landwirth nicht wie der Kaufmann und Fabrikant durch Transportversicherung schützen kann, werden in die Versicherung eingeschlossen, ohne daß ein Prämienzuschlag e. hoben würde, ebenso wie auch Dampfkessel-Explosion s sch äd en stillschweigend in die Versicherung eingeschlossen sind. Es würde uns zu weit führen, alle die e tgegeukommenden Neuerungen welche der Verband für das landwirthschaftliche Versicherungswesen eingeführt hat, auszuführen, allein man muß di. Landwirthschaft des Mittel) Heins beglückwünschen, daß sie durch beharrliche Hervorhebung ihrer Bedürfnisse solche Zugeständnisse zu erringen vermocht hm und man muß andererseits der Magdeburger Feuerversicherungs - Gesellschaft die Gerechtigkeit widerfahren lassen, daß fit mit so freudigem Vertrauen auf sämmiliche gestellten Forderungen etngegangen ist, obwohl dies eine sehr elhebliche Ausdehnung ihrer materiellen Verpflichtungen und ein Verzicht auf bedeutende rechtliche Dispositionen in- volvirt. Es ist zu erwarten, daß düs gegenseitige Vertrauen beiden Theilen zum Segen gereichen wird. — n. — („Wat is mit miene Brille?) In früheren Zeitläuften, wo das Lesen noch nicht so allgemein bekannt war, hatte der Pastor die einzelnen Strophen des von der Gemeinde zu singenden Liedes vorzulesen, auf welche Weise cs Jedem ermöglicht war, am Kirchengesangc mit Thell zu nehmen Der mecklenburgische Pastor, welcher der Held der nachfolgenden kleinen Geschichte war, konnte nicht gut sehen und brauchte zu diesem Zwecke eine Brille. Einige lote Vögel, welche ihm eben Schabernack spielen wollten, beschmierten feine Brille mit Fett, und als unser Pastor auf der Kanzel stand, um das von der Gemeinde zu singende Lied vorzulesen, konnte er nicht durch die Brille sehen und lief in ärgerlichem Tone: „Wat iS mit miene Bnlle?" Die Gemeinde, welche diese Worte für die erste Strophe hielt, fang : „Wat is mit miene Brille?" Darauf rief der Pastor noch ärgerlicher: „De is ja ganz mit Fett besrneert!" Die Gemeinde folgte dann wieder: „De is ja ganz mit Fett besmeert!" Um fick zu rechtfertigen, ruft der Pastor: „O je, bat was ja nicht myn Wille V Ganz außer sich ruft der Pastor: „Das dumme Volk is ganz öerfebrt !* Und das dumme Volk fang auch die letzte Strophe. Das war denn doch zu stark und außer sich vor^Erstaunen und Aerger war unser guter Pastor sprachlos geworden, die Gemeinde aber, im guten Glauben, das Lied sei zu Ende, fang als Schluß das „Kyrie eleison! ' (Here erbarme Dich!) wie es damals üblich war. N e w yo r k, 8. April. lPer transatlantischen Telegraph.) DaS Postdampfschiff deS Nordd. Lloyd Oder, Capt. C. Leist, welches nm 25 März von Bremen und am 28. März von Southampton abgegangen war, ist heute 3 Uhr Morgens wohlbehalten hier angkkommen. Landwirthschaftliches. Verwerthung der Quecken. Im Herzogthum Gotha ist ein Gesetz pu- blicirt worden, wonach die auf den Feldern anögeneferten und ausgerotteten Quecke» auf dem freien Felde nicht mehr, wie seither öfters geschehen, verbrannt werden sollen und ist bei Nichtbeachtung dieser Vorschrift eine Strafe von 5 Thlrn. angedroht worden- In der Versammlung des LandeSvereir-S zu Gotha kam dies zur Sprache und wurde von mehreren Seiten bemerkt, daß die Quecken sowohl grün als getrocknet ein vortreffliches nahrhaftes Viehfutter abgeben, vorzüglich, wenn selbige geschnitten, dem Futter beigemengt werden- Es ist dem hinzuzufüaen, daß Queckenthee für Biuftleiden beim Menschen einen sehr wohlthätigen Einfluß übt. Die «Schwierigkeit, die Queckenwurzeln für das Vieh zu benutzen, liegt aber in deren Reinigung von Erde; denn zum Waschen der Quecke» gehört eine nicht überall zu findende Localität, auch ist das Trocknen nicht ganz leicht- Vortheilbafter soll das Ausdreschen derselben in den Scheuern sein, wozu aber vorher ein vollständiges Abtrocknen der an den Wurzeln hängenden Erde nothwendig ist. Der Gegenstand scheint immerhin einige Berücksichtigung zu verdienen, weil gleichzeitig mit der Vermehrung eines gefunden kräftigen Futters das Ausrotten eines sehr schädlichen Unkrautes bezweckt wird; er dürfte deshalb zur Be- fprechung in lan^w- Kreisen sich eignen. Für die Wasferbeschädlaten in Heidesheim sind ferner bei un5 eingeganaeu: H- K- M- 3; M- B- M. 1; Frau S- P. M- 1; N- N- 50 Pf ; C- K- M- 2; N. N- M- 8; Steuerrath Hirsch M. 6; Justizratb Ouvrier M. 9; Sammlung in der Wirthschast des Herrn C- Heil M- 14 51 Pf.; Gcschw- Diensbach M- 3; Stief M- 4 ; Erste Schule in Wiefeck M- 12. 55 Pf.; I. W- M- 10; Sammlung bei H Wagner Hl-, Burkhardsfelden M. 3 4 Pf.; AuS dem Hause B- M- 19; O- M- 1; S- 20 Pf- ; I B- M. 3; I. H. Allendors a. d. Lahn M- 1; Gz. Fulda M- 10; G- Reiber Ww- M. 9; I. A. 50 Pf.; Pros. Hesse M 10; Hofg.-Rath Wiener M- 6; El. M- 20; B- Landauer M. 1; H. S- M- 3; Stadtgerichtsdiener Schäfer M- 2; Frau Steuerrath Schuster M- 10. Um weitere Gaben bittet dringend Die Expedition dieses Blattes. 3n b« ti[m§ soll nachverM pib Stele wrftekst 1. Dienstag de Morgens tm bem Distckt,31 Staatsstraße zunächst funßenb, 3! Rmtr. Buchen- | 62 „ dere r MX) Wellen betgle MX) . deO 36 geringe Eichen-E meter, 75 Stück starke ß Wagner. II. Mittwoch! Morgen« in bem Districi »Win siessinsrite enfmenb. 31 Rmtr- Buchen wobei Hainbuchi Id Rmtr. dergleichei !M Wellen betgleich! M0 „ Buchen-: I. und II. Classe 1 Eichen-Stamm r ■ 39 geringe Kiefern - I Fcstmeter. ; Hohensolms, am 8. Fürstliche Obersörf Dörmer, 9 der 2ierförster> Donnerstag b< , L, DvrnuttaaL lltommi mbem Hchho 'levie^ahrizeEich^gi -omaniaIn)Qlt>unaeK, 1 hntmr @lQnii^e; 5j surVeisteigerung. ^teiglübhaber, welch Klagen ,u b, &"Äb‘,,,r6a[6 1 il«e ÄSft ’ '‘fiettben 0 W Einstich, j auf der . "'V» in Dem ^‘IliTcr „^tencoeiP", nur ocr "^en trftnnbar Staatsstraße zunächst Fellingshausen an- 3i 62 36 für 75 >nn sind. Es roirit uni 1 39 B 18 I 950 MO Rmtr. dergleichen Stockholz, Wellen dergleichen Reisholz, „ Buchen- und Eichen-Forftreiser I. und II. Classe, Eichen-Dtamm m't 0,74 Festmeter, geringe Kiefern - Stämme mit 3,71 Fcstmeter. Meter, j Stück starke Eichen - Stangen Wagner. II. Mittwoch den 19. d. M., Morgens 9 Uhr, ’:r 5:r.$inieitnfung unb ; ‘ 5 j e b ö f t e n, ausM! Hohensolms, am 8. April 1876. (1829 Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. D ö r m e r, Revierförster. oollftanbigen iu [ mch-rungsobjecte gewähr - auch bann ni^t “ (.n Schaftes entsprechend 340(1 U'l'ch'n specificirtev' D! und damit dir! !;n Wittbschast-mechsä di- , iüingtich werden könnte ---■i;n betriebe aufs fangend, mihrk/fk . i o. Rmtr. Buchen- ". Eichen-Prügelholj, „ dergleichen Stockholz, Wellen dergleichen Reisholz, „ dergleichen Forstreiscr, geringe Eichen-Stämme mit 3,98 Fest- und Sahrifant bürd District ^Windelbach^, Abtheilung i-Tia tinatiiloffen oh Msseaseite anfanaend. : aTisiftiirl-ffin • 31 Rmtr. Buchen-Scheid- u. Prügelholz, - - wobei Hainbuchen-Rundscheidholz, Aes-ndere Bekanntmachungen Aufforderung. Ansprüche jeder Art an den überschuldeten Nachlaß des Johannes Nau II., ledig, ton Merlau sind binnen vier Wochen bei dem unterzeichneten Landgericht geltend zu machen, widrigenfalls die Dertheilung des Nachlasses nach Maßgabe der heute von ten gerichtsb'ekannten Gläubigern gefaßten Beschlüsse erfolgen wird. (1511 Grünberg, den 20. März 1876. Großherzogliches Landgericht Grimberg. S e l l h e i m, Dr. W e i ß, ;Landrichter. Landg.-Assessor. Ichc der Verband für h Oühren, allein man mu; sie durch beharrliche Hrr- a v-rmocht Hai und nun bellschafl eie Gerechchkcil 'immiiche gestellten Jon Lurdthnung ihrer wate- echllche Dlspositism in; i btiöta Zgttltn gutn sezen - II. DM t^.600 noch tJ1'man'almQ kmet\t , - . . - 1__. . . . .. 2 X fl Cf . fl Im A \u;ttn, wo das Leien noi ei gtropoen des von bei •i Jtitm trmögl'dt war, •vit Pastor, welcher der |ti: sehen und brauchte zu >- n Schaber nach Mu itoi aut der Kanzel ftanb, • t n nicht durch die w. lphe hielt, sang: -Eichettlohrinde-Bersteige- rung in der Oberförsterei Gladenbach. Donnerstag den 20. c, Vormittags 10 Uhr, tomm t jn dem „Gasthofe zur Post" dahier die diesjährige Eichenlohrinde in den hiesigen LMnnialwaldungen, bestehend in ca. 120 Gentner Glanzlohe, öffentlich meistbietend pr Versteigerung. (1864 (639 * »irf^ Minstes Blüthenmebl, „ Weizenmehl I u. II n? der Kunstmühle des Herrn Ferdinand Burk empfehlen W) J. A. Busch Söhne. K? Preise sind wie in der Mühle. l T(f: r Aelba ..,5 -urstro'tttn Fl -(r rrr-rflr'nt ?D[)t | «'s «"’S»!*1 । “ bi, Citi” 511/(10^“' bfü’ $' ßk-tetgliebhaber, welche die Rinde vorher b oeir Schlägen zu besichtigen wünschen, Glichen sich dieserhalb an den Königlichen Förster Eichmann und Königlichen Forst- «fseher Mitteldorf, beide zu Weiden- icuien, zu wenden s In obigem Termine wird auch das dies- iBnice Etchenlohrinde - Ergebniß in den Slnieindewaldungen hiesiger Obersörfterei '' imerrc' i/n den betreffenden Orlsvorständen ver- ' : glauben, ü Knt. v-ie Dich!)o:i Wadenbach, den 5. April 1876. . ’ - -iarmt . Der Königliche Oberförster: ^rtelmandeln, tafelrosinen, Jtal. Haselnüsse, i Apfelsinen, CC? . V-Hlt_________Emil Fischbach. Trnuben-Bnist-Syrup hiIri mit ^enchklhonig, (1207 ^''scher Füllung, die Flasche ä 1 und !tg.-Assessor. Hvlzverstelgerung. Mittwoch den 19. d. M-, des Vormittags von 9 Uhr an, sollen im Doubringer Gemeindewald, Di- ftrict Buchenberg und Pitzelach rc., nachoer- zeichncte Holzsortimente versteigert werden, als: 76 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 20 „ Eichen- und NadeUScheidholz, 70 „ Buchen-, Eichen- und Nadel- Prügelholz, 69 Rmtr. Buchen- und Nadel-Stockholz, 3180 Wellen Buchen-, Eichen- und Nadel- Reishslz, 37 Eichen-Stämme von 16—40 Centimtr. Durchmesser und 4—12 Meter Länge, zusammen 15,60 Cubikmeter, 152 Nadel-Stämme von 15—39 Centimtr. Durchmesser und 5—24 Meter Länge, zusammen 90,92 Cubikmeter, 117 Nadelstangen, 11,59 Cubikmeter enthaltend. Die Zusammenkunft ist zur bestimmter Stunde im Buchenberg, und wird gegen 11 Uhr erst zur Versteigerung des Pau-, Werk- und Nutzholzes daselbst geschritten. Daubringen, den 11 April 1876. (1865 Großherzogl. Bürgermeisterei Daubringen. ________Hämmerle.________ Holzversteigeruvg. Im Licher Stadtwald, District Elchwald, Schweinstallsheege, Zappenau, Monchköpfe und Langenbuchen kommt Mittwoch, Donnerstag und Freitag den 19., 20. und 21. April d. I. folgendes Holz zur Versteigerung : I. Bau- und Werkholz, den 19. und 20. d. M., 40 Eichenftämme von 18—43 Centimtr. Durä messer und 2—16 Mtr. Länge — 24 Festmeter, 684 Fichtenstämme von 15—39 Centimtr. Durchmesser und 8—18 Mtr. Länge = 390 Festmeter, 220 Fichtenstangen von 9—14 Centimtr. Durchmesser und 10—18 Mtr. Länge — 36 Festmeter. (Unter den Fichtenstämmen befindet sich viel Schnittholz.) II. Brennholz, den 21. d. M, 100 Rmtr. Buchen-Scheidholz, 130 „ „ Prügelholz, 500 „ „ und Nadel-Stockholz, 10,000 Wellen „ „ „ Reisholz, Die Zusammenkunft ist jedesmal am Hattenröder Vicinalweg vor dem Walde Morgens Vr9 Uhr, Anfang um 9 Uhr. Lich, den 10. April 1876. (1873 Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. _______________Jhring.______________ Teint- Reinigungs-Wasser reinigt die Haut von Sommersproffen, Pocken, Narben, Finnen oder Mitteffern, Gesichtsausschlägen rc. rc. und macht vergelbte oder verbrannte Haut nach einigem Gebrauch wieder weiß. Selbst bei hartnäckigsten Fällen ist Heilung bei genauem Befolg der Gebrauchsanweisung sicher. Der große Absatz dieses wohlthätigen Heilmittels bietet statt aller Zeugnisse den besten Beweis seines Erfolges. Preis pr. Flacon 2 Mk. s, T _ , rf i/2 § incl. Emballage. Unter Einsendung des Betrages in Baar oder Marken versendet (1711 Helgo Feichs, Frankfurt a. M., Töngesgafse 40. Loose ;um Kasseler Pferdrmarkt verkauft Daniel Heil, 1227) am Ktrchenplatz. 1788) Die Unterzeichneten empfehSen ihr Weinlager in 17 Sorten, Bordeaux Weine von 1 Mark die Flasche an Champagner in 7 Sorten von Gustave Gibert in Rheims, sowie Rheinweine, besonders 187^-r Laubenheimer, per Flasche Mark 1. ,, Niersteiner, pr. Fl. Mark L 10. (incl. Glas.) Sämmtliche Weine sind direct bezogen und unver- fälscbt. J. A. Busch Söhne. 1826) Petroleumkochapparate in großer Auswahl bei_____Wilhelm Orbia- 1863) Circa 50 Ctr- Heu zu verkaufen bei_________Chr- Lony, Bierbrauerei. Aechtkn schwedisch. Punsch empfiehlt 637 Emil Fischbach. Catharina - Pflaumen, Türkische Zwetschen, Apfelspalten, Birnen, Brünetten, Kirschen, empfiehlt (636 Emil Fischbach# Frische Apfelsinen empfiehlt billigst (492 ___________Gg. Wilh. Weidig. 1871) Schalotten-Zwiebeln zum Setzen werden abgegeben Seltersberg E- 37. Äechte ital. Maeearoni^ Extrafeine Gemüfenudeln, Parmesankäfe, empfiehlt (635 _____Emii Fischbach. 1861) Schöne Buxväumchen als Zierde von 21/2—3 Fuß Höhe, Kohlgemüse, 5 Ctr. sehr gutes Heu, verkauft L- Hartmann in der Schanze. Champignons, Trüffeln, Sardines ä l’liuile, Eingemachte Erbsen, Diverse Saucen, (638 Kronenhummer in Dosen, emvfiehlt Emil Fischbach. 1838) Empfehle meine große Ausstellung in Hasen und Ostereiern zu ganz besonders billigen Preisen. Achtungsvoll Kinkel, Convitor. ____________________________________ Schulstraße. Blüchenmehl prima Qualität empfiehlt pro >/2 Kilo 24 Pfg., Vorschuß 22 Pfg., jedoch nicht unter 10 Kilo. (1823 JL. Süss« JRarinirte Dfifee J'ettOärinqe empfiehlt_______________ Cmil Fischbach. (1652 Chocoladen, Caeao - Pulver und Caeao - Masse der Co. Franvaise? London, Paris und Straßburg der Herren Ioh. PH. Wagner & Co. in Mainz, . „ ,/ Jordan L Timaeus in Dresden, u u Neugebaur Lobmann in Emmerick a/R. Ganz besonders erlaube mir eine Block-Choeolade der Co. Francaise, ä Pfd. 80 Pfg., zu empfehlen. (785 __Gg. Will). Weidig. 1835) Wir empfehlen in unserm Detailaeschäft, Seltersweg, ö oorjflnlicfj afiijefagertp (Cigarren, von den billigsten bis zu den feinsten Sorten. _____________ Textor «fe Hof. w Kinderwaaren en gross & en detail, (1377 einpfiehlt CiirHiirtysrck, Reichensand 224. 1 f A li I /k/i/kwa ^^blse bedeutend gesunken, verkaufen N-W Pli I von heute an Schuhe u. (Stiefel 25% HUI IjIIH | billiger al- seither. Ihirlcä* Katz, ^333}_______ am Selter-weg. Neue Kleiderstoffe in schöner Auswahl, schwarze Cachemirs, Thybets, Lustres, Alpaceas, Seidenzeuge, Serdensammte und Patent-Velvets in guter Waare empfehlen zu billigst gestellten Preisen (1465 G e b r ü d e r Scheel. Zur gefälligen Notiz. Da mehrmalige Verwechselungen meines Namens vorgekommen sind, so sehe ich mich genothigt, das verehrliche Publikum darauf ausmerksam zu machen, daß ich Bestellungen auf Umzüge, Möbeltransporte, Verpackungen von Glas, Porzellan aller Art unter Garantie annehme. Bestellungen beliebe man in meiner Wohnung, auf dem Dienstmänner- und Vernliethungs-Bureau, machen zu wollen. (1661 Ph. Müller, Löwengasse 106. Willige 40 M Lusan,, II. -fcii’ilih] 4 Uf,r, 111. .feiertiifl » llfjr. (18 i ^lche die fielt uni 4)fute im Wt, durch eine k U6cni), (1848 bei (1872 die @rpeb. d. BOt^. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. und ladet hierzu herzlich ein 1836) _________ Vigelius, Großb Scku!inspector. Ein Ladenmädchen wird für ein Manufaktur- und Mode waaren - Geschäft einer Provinzialstadt Oberhessens gesucht. Eintritt kann sofort erfolgen. Offerten unter B. befördert Karl L dieses Vorhaben fint worzubringen. Gießen, bi Eo find die V 'ich gchmt mtien deinen Zugantz sand, !w lange konnte mar s.in Einblick in die Generalversammlung. Vertheilunq der Dividende der Carnevalfahrt. Weiser Wein. Ein vcrehrl. Publikum wird dringend ersucht, keine Hunde in den Garten mit zu bringen. Einem geehrten hiesigen wie auswärtigen Publikum halte ich mein Lager in selbstgefertigten Möbeln bestens empfohlen. Für gute und solide Arbeit wird garantirt. Preise sehr billig. (1875 Achtungsvoll H. Werner^ Kllplansstcifst- 227. Geschäfts-Empfehlung. 1438) Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich stets । größere Auswahl von polirten und lackirten Möbeln auf Lager habe, solider Maare und billigen Preisen halte mich bestens empfohlen. Chr. Hofmann, Schreiner, Neustadt D. 54. Minerva - Hütte, A. Grimmei & Comp. Fabrik landwirthschastl. Maschinen u Eisengießerei in Haiger Prov. Nassau. Fabrikations-Specialität: Dresch- u. Häcksrlnmlchiiun für Hand- und Göpcliietrieb empfehlen ferner für kommende Saison: Dampf-Dreschmaschinen, Mähmaschinen, Heuwende-Mafchinen, Heu- Rechen bewährtesten englischen und amerikanischen Fabrikates. Drill-(Sae-)Maschinen, Unkraut-AuSlese Maschinen unter Garantie für gute Leistung und dauerhaftes Material. (1870 Illustrirte Cataloge versenden wir auf Anfragen gratis und franco. 1859) Die Aufnahme der schulpflichtigen Kinder erfolgt für die lK Mädchenschule Montag den 24. April von 9—11 Uhr im Saal Nr. 8: dem Oswaldsberg, für die Stadtkuabeuschule Samstag den 30. April, Mor^ 8—11 Uhr im Saal Nr. 4 des Schulhauses in der Schulstraße, für die Els! Mädchenschule zu derselben Zeit im früher Klingelhöffer'schen Hause Asterweg im Schulsaal Nr. 6 (rechts vom Eingang im unteren Stock.) Ausgenommen werden diejenigen Kinder, die schon 6 Jahre alt sind cle bis zum 30. September l. I. das sechste Lebensjahr vollenden. C" bei der Aufnahme ist der Impfschein, sowie genaue Angabe des Geburtstag -Jahrs und -Orts des Kindes, sowie des Namens und Standes des Vaters. Das Schulgeld beträgt für die Elemeutarklasse der höheren Mädckn schule 30 Mark, für die Knaben- und Mädchenschule 4 Mark das Jahr. suche um Erlaß von Schulgeld sind an Großh. Bürgermeisterei, Gesuche Ueberlassung freier Schulbücher an die Armendeputation Gießen zu richten- Gießen, den 11. April 1876. Namens des ev. Schulvorstandes Gießen: SH? fo «Prikte: ß Ä h-tt. MÄ« i a» fodt 2?Äer Bin 1 Hälfte *!; b i T»drs-A»,kigr. II unten und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, ? vaß unser Sohn, Bruder und Schwager ! FleiEüpgi Weller I gestern Nachmiltag 5 Uhr nach längerem Leiden sanft cnt- \ schlafen ist. Um stille Tbeiln hme bitten J Wieseck, 12. April 1876. I S Die tramrndcn Hinterbliebener. NB. Die Beerdigung findet Freitag, Mittags 1 Uhr statt. 'M» Uicknikit fe' W M noch feine z “l( Arbeit, unb ra nf der Mmge, F1«« aUen ®(, II». P die t »tat, he HWP F hen StA ' fw die Tmlei i W z» einer f0[ «km nnstchei, 6,8” "ich, j» ] " °h"' gleiiiieii -'torben des tür Es geht fd) Ersorballc ijie Türkei gleich ijeil nicht mehr g 'ftn Hirt in das i । Mit; von den Wä chsälligen ®ebdul ftr Gutachten abp Ebringen, man ti 1808) Ein tüchtiger wirklich solider Metzgerbursche (Schweinemchger) wird gegen guten Lohn zum 20. April gesucht- Anton Waldschmidt in Wetzlar. 1803) Für eine einzelne Dame wird ,ein braves Mädchen auf sofort gesucht- Nähe- res bei der Exped. d. Bltts________ 10021 Ein Mädchen, welches einem kleinen Haushalt selbstständig vorstehen kann, auf sogleich gesucht. Wo? sagt die Exp- d. Bl- ':er weiß, baj nur »7 M ti, iuf omnirn. Aermietöungen. 1868) Ein geräumiges Zimmer, möblirt, zu vermiethen. W- Ferber, Buchhändler. 1847) Ein Familienlogis ist zu vermiethen und am 1. Mai beziehbar bei C Rahn, Wetzsteins Gasse US. 1833) Ein kleines Logis von zwei Mein- nandergehenden Zimmern, Küche, Keller rc sofort zu vermiethen. Näheres Seltersweg C. 180 im Laden__ 1404) Zwei ineinandergehende möblirte Zimmer für einen auch zwei Herrn zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei Carl Kasper, Grünbergerstrahe. Krrmischte Herrenkleidermachcr für große und kleine Arbeit finden Beschäftigung WENZEL S GARTEN. . Feiertag Restauratio n II. und III. Osterfeiertag: Großes Coneert ausgeführt von der ganzen Kapelle des Jnf.-Regts. Nr. 116, unter Leitung des Kapellmeisters Herrn C Krauffe. Georg Leib tS Sohn. Ein Realschüler kann in einer Familie Kost und Logis, sowie Forthülfe in allen Fächern erhalten. Näheres bei der Exped. d. Biits. 1852) Zwei Mädchen, welche das Kleidermachen gründlich erlernen wollen, finden Aufnahme bei Frau Marie Schwarz, Brandplatz. 1804) Ein tüchtiger Pferdeknecht, sowie eine Dienstmagd, gesucht von Oeconom Friedrich Heß Missionsfest. Am dritten Osterfeiertag, den 18. d. Mts. in Arnsburg, woselbst Herr Jnspector vr.'ffabri aus Barmen und Herr Pfarrer Ohly aus Haiger predigen werden. Der Anfang ist nm 1 Uhr Tvdes-Amklye Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, daß unsere unvergeßliche Mutter und Großmutter Helene Blecker geb. Mutterspack gestern Abend 8 Uhr sanft entschlafen ist. Um stille The.t- nähme bitten Gießen, den 12. April lß76. Die trau rüden Hinterbliebenen. NB. Die Beerdigung findet Donnerstag mittaa 5 Uhr statt. Der Dorstand. -__— - Druck und ‘Befind ->-r Brttb i'i.den Untv.-Druckf-i In t-ieh-n. 1490) Ein unmövlirtes Parterrezimmer, im Garten, sogleich zu vermiethen mit s-8e: dienung. Näheres bei der Exped. o Bltls. 1dl 1) Eine geräumige Wohnung zu vermiethen bei Chr. Horeyseck, _______________Reichensandstraße C 224. 1347) Ein möblirtes Mansardenzimmer mit schöner Fernsicht ist an einen ruhigen Herrn zu vermiethen von __________I. Hanstein, Lndwigsstraße- 1732) 2 kleinere Logis, je Mk- 180, an ruhige Leute, sofort zu vermiethen Markt- straße 25 bet________Ludwig Lang. 1403) Ein Frmilienlogis, aus 4—5 Zimmern bestehend, ist zu vermiethen und per 1 Mai zu beziehen bei Carl Kasper, Grünbergerstraße. 1867) Eine schöne Wohnung von 4 großen Zimmern und Zubehör ist zu vermiethen Preis 500 Mk. Näheres in der Exp- d- Bi- Stnuftnlierg. Am 2. Feiertag Truymusilr bei Wirth Hammel. 1866) Ltrohküte zum Waschen und Fa^onniren werden angenommen bei I. Weitzenkorn, 1402) __________________Kreuz._____ fann auf meiner Baustelle am Ludwigsplatze gegen Vergütung abgeladen werden. (966 ___________________Carl Ockel. 1869) Maurer und Handlanger gegen hohen Lohn gesucht von _________Melchior M a n k, Wieseck- 1862) Em braves Mädchen für Hausund Küchenarbeit wird auf sogleich ob r auf Ostern §u miethen gesucht. Von weur? sagt die Exped. d Bltts.__