S8V« Sonntag, den 13. Februa WWW Wyciger Ameige- uni) Amtsblatt für Iti Kreis Gießen MUKnwwaa Bekanntmachung «Abzüge derjenigen, welchen sie Wohnungen vermiethet haben, der Poltzeiverwaltungs- behörde binnen acht Tagen nach dem Einziehen oder Verlassen der Wohnung die An- tungsbehörde die Anzeige zu machen. Till 12. versuchtet. zeige zu machen Diejenigen, welche Andere bet sich in Schlafstellen aufnehmen, sind bei gleicher Strafe zur Anzeige binnen 24 Stunden verpflichtet. ff) Art. 86. Wer ein ortsfremdes Kind in Pflege bei sich aufnimmt und unterläßt. davon der Polizeiverwaltungsbebörde binnen 24 Stunden die Anzeige zu machen, verfällt in eine Geldbuße von 1 dis 10 fl. . Wer ein solches Kind dem ausdrücklichen Verbote der PoUzeiv^rwaltungsbehorde zuwider in Pflege aufnimmt, ist mit einer Geldbuße von 5 bis 15 fl. zu bestrafen. ttt) Art. 89. Wenn ein auswärtiger oder einheimischer Handwerksgeselle, Lehrling oder Fabrikarbeiter oder ein auswärtiger oder einheimischer Dienstbote in einer Meter Eigenschaften in einen Dienst wirklich eintritt, oder wenn er aus einem solchen Dienst austritt, so ist er bei Vermeidung einer Strafe von 35 kr. verpflichtet, davon binnen 24 Stunden nach erfolgtem Diensteintritte oder Austritte der Polizetverwal- kommen sind. Bekanntlich ist neuerdings aus der zweiten Kammer der Stände in Anregung gebracht worden, auch bezüglich der schon vor längerer Zeit gezogenen, aber rechtzeitig nicht eingelösten und deshalb verjährten Fünfzig- Gulden-Loose eine Erneuerung der Frist zur Einlösung eintreten zu lassem und steht es zu hoffen, daß dem betr. Gesuche an maßgebender Stelle gleich wie bet den Grundrenten-Scheinen willfahrt werde. Hier handelt es sich noch um viel erheblichere Summen, um welche der Staat sich zu Gunsten von Privaten bereichern würde, fall- nicht Abhülfe im obigen Sinne erfolgte. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ______Küchler.__ Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expedition: Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. . Sieyener ^leh^r«edenkt. Z Den in den Artikeln 1 und 2 erwähnten Verpflichtungen unter« liegen in gleicher Weise Diejenigen, welche in eine Gemarkung einziehen oder aus der- (eiben roetHieben, die keiner Gemeinde angehört und deshalb einen eigenen Orts-Armen- virband bildet Die An,eiae hat bei der Ortspolizeidehordc derjenigen Gememde zu eriolgen, welcher die betreffende Gemarkung in administrativer Beziehung zugethei t ist. Artikels. Zu den in den vorhergehenden Artikeln vorgeschrieben»« DMbuir flen sind auch Diejenigen, welche der betreffenden Person Wohnung und Unterkommen gewährt baten, innerhalb zehn Tagen nach deren Ein- oder Wegzug verpachtet, sofern nicht die An- oder Abmeldung durch den zunächst Verpflichteten selbst geschehen ist. Artikel 5. lieber die erfolgte An- oder Abmeldung hat die Polizeibehörde vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit Brir urlohn. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Betreffend: Meldevorfchriften. Da sehr häufig gegen die bestehenden Meldevorschriften dahier gefehlt wird, sind wir veranlaßt, dieselben in nachstehendem Abdruck mit dem Anfügen Gießen, den 8. October 1856 Localreglement für den Kreis Gießen. Betreffend: Das Polizeistrafgesetz, insbesondere Aufsicht über Fremde. (Tit. XII. 3. Art. 82.) Zufolge Entschließung Großh. Ministeriums des Innern vom 5. April und September d. I. zu Nr. M. d. I. 5136, 5137 und 12705 wird hiermit wie ^«>-!Ws,o°oN Muenwitz W Die Gastwirthe in Gießen haben das vorschriftsmäßige Fremdenbuch zu führen, sowie die gebräuchlichen Nachtzettel regelmäßig noch denselben Abend oder den anderen Morgen bis 9 Uhr an die Localpolizeibehörden abzugcben. Zuwiderhandlungen werden nach Art. 82 des Polizetstrafgesetzes bestraft. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Küchler. Gießen, den 8. Mat 1856. Localreglement für die Provinzialhauptstadt Gießen. Betreffend: Das Polizeistrafgesetz, insbesondere Aufsicht über Fremde. (Tit. XII. 3. Art. 84) Zufolge Ermächtigung Großh. Ministeriums des Innern vom 5. uud 26. April d. I. zu Nr. M. d. I. 5136, 5137 und 6256 werden in obigem Betreff folgende Anordnungen hiermit getroffen, bezw. erneuert: . , ,. Die zum gewerbsmäßigen Beherbergen von Fremden nicht berechtigten Einwohner von Gießen sind verpflichtet, von der Ankunft und Abreise der von ihnen über Nacht in ihre Wohnungen aufgenommenen Fremden, welche nicht in die Classe der im Art. 81 des Polizeistrafgesetzes bezeichneten Leute gehören, dann die Anzeige bei der Localpolizetbehörde zu machen, wenn sich die Fremden länger als drei Tage dahier aufhalten. Diese Verpflichtung liegt namentlich auch den Dienstherrschaften bet der Aufnahme fremder Dienstboten rc ob. Uebertretungen werden nach Art. 84 des Polizeistrafgesetzes bestraft. Großherzogliches Kretsamt Gießen. Küchler. Gießen, den 8. Mai 1856. Localreglement für die Provinzialhauptstadt Gießen. Betreffend: Das Polizeistrafgesetz, tnsb es ödere Anzeigen von dem Wechsel der Wohnungen. (Tit. XII. 3. Art. 85.) Zufolge Entschließung Eroßh. Ministeriums des Innern vom 5. April d. j. zu Nr. M. d. I. 5136 und 5138 wird das in obigem Betreff bestehende Reglement erneuert und wiederholt eingeführt und bemerkt, daß Uebertretungen nach Art. 8v des Polizei- strafgesetzes bestraft werden. . „ Jeder Hauseigenthümer und Aftervermiether in Gteyen ist verpflichtet, von dem Einzuge und Abzüge derjenigen, welchen sic Wohnungen vermiethet haben, der Polizeioerwaltungsbehörde binnen 8 Tagen nach dem Einztehen oder Verlassen der Wohnung die Anzeige zu machen. Diejenigen, welche Andere bet sich in Schlafstellen aufnehmen, sind zur Anzeige binnen 24 Stunden Deutschland. AuS Hesse», 10. Februar. Auf Wunsch der vorigen Stände hatte die Regierung die für die Einlösung der Grundrenten-Scheme bereit« am letzten ebruar 1872 abgelaufene Frist bi« »um Ende vorige» Jahre« wieder eröffnet. Ai« wichtig die« war, erhellt daran«, daß nach -wer Zusammenstellung de« Nanz-Ministeriums noch für 9720 fl. Grundrenten-Schetne zur Einlösung ge verkauf Dnn Qnbtn, bti ’gn^h6en W 193 8 r' iftrag.) bald qU mbt llkdott V?.)ernrr: ■'lucht ich E/,°?iele« sDD__ «iibtii taufen iSSff*aa i. Drüsen, Flechten rrnt Wund», Epiiehfie wu, 4iiuF1( nocftgittngälte gtüntfid ......... ----------------, , , , „ . . J?ranfbeit6btrid)itmtrbtin ffirinnfrilna in bringen, daß Verfehlungen gegen diese Vorschriften zur gerichtlichen Bestrafung augezeigt werden. Frofeeeor L @iefeen am 10. Februar 1876. >L ^PI(rätT*man*ebi Großherzogliche Polizeiverwaltung der Provinzial-Hauptstadt Gießen, tden, geheilt;u werben, ohm Fresenius. i bewährten Heilmethod "" 51_____3 Gesetz, die polizeiliche Aufsicht über Zuzüge und Wegzüge betreffend. • LUDWIG HL von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bet Rhein rc. rc. .-n stattNndknden Nied Wir haben un8 bewogen gefunden, mit Zustimmung Unserer getreuen Stände ,in w verordnen und verordnen hiermit, wie folgt: ,t einem großen Tran^ Artikel 1. Wer in eine Gemeinde einzieht, um in derselben seinen gewohn- nm.'A auld lwcktraaendolichen Aufenthalt zu nehmen, ist verpflichtet, sich bei der Ortspolizeibehörde dieser Ge- owie auch binnen a$t Tagen von dem Tage seines Einzuges en unter Vorlegung der thm Hieben Hof ein, n)OJan seinem bisherigen Wohnorte ertheilten Abmeldebescheinigung perfonltch oder^schrtftltch 565>onzumelden und auf Verlangen der Gemeinde- ober Ortspolizeibehorde über seine und ^ seiner Angehörigen persönliche Verhältnisse Auskunft zu geben und die nach gesetzlicher IPIlillffftF Vorschrift erforderlichen Nachweise zu führen. ICUIUSVI Artikel 2. Wer aus einer Gemeinde wegzieht, um seinen gewöhnlichen Mfinaen. Aufenthalt in derselben aufzugeben, ist verpflichtet, vor seinem Wegzuge sich bei der —-----------'Ortspolizeibehörde persönlich oder schriftlich abzumelden und dazu anzugeben, wohin er zu ieine Beschetniqung kostenfrei zu ertheilen. r , . 4 am FafinacyljUgk Artikel 6. Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften der Artikel 1 bis 4 ötN ^^unterliegen einer Geldstrafe von 2 bis 30 Mark. ‘ Lrn ffai Artikel 7. In Bezug auf die Verpflichtung zur An- und Abmeldung der nur t'i'calc des Her porübergebend an einem Orte sich aufhaltenden Fremden kommen bie in den Artikeln (7^1*), 82**), 84***), 85t), 86ft) und 89ftt) des Poltzeiftrafgesetzes enthaltenen Be- < . u' stimmungen fernerhin in Anwendung. In Ergänzung der Artikel 85 unb89 kann jedoch in Localpolizeiverordnungen vorgeschrieben werden, daß: auch dieKether oder 1 * __ —■—überhaupt diejenigen, welche ihre Wohnung wechseln, von dem stattgehabten^Wohnungs wechsel, und daß die Gewerbtreibenden und Dienstherrschaften von dem Dienstemtritt >llCF* md dem Dienst austritt ihrer Handlungsdiener, Gewerbsgehülfen, ^ehrlmge, Aabrik- ||C nbeiter und Dienstboten bei der Polizeiverwaltungsbehorde binnen bestimmter Frist fotllÜt • Anzeige zu machen haben, sofern diese Anzeige nicht durch den nach jenen Artikeln ,unacbf^$a^ ^^schrift und beigedrückten Großh. Siegels. II . (L.SVtm^b‘' btn4' 8U®äB3®. «t-rck. *) Art. 81. Sowohl die zum Beherbergen von Fremden ♦ (Gastwirthe), als auch sonstige Privatpersonen, welche wtssentltch Dtenst- oder Arbeit- uckende die mit keinen Legitimationspapieren versehen sind, Orgelspteler, Seiltänzer, . **** itfcf» /nrhmnrfipr Kesselflicker berumrtehenve SchauspielertrUppen, Musikbanden, Marionetten- ® * Dieier übe/ Nackt in ihre Wohnung aufnehmen, sind verpflichtet, hiervon sogleich nach wenn diese zur Nachtzeit stattfindet, am andern Morgen der —Polizeiverwaltungsbehörde die Anzeige zu wachen. , h(,ftrQff Zuwiderhandlungen werden mit einer Geldbuße von 1 bis 5 fl- bestraft. 0uOV\ i*) Art 82. Gastwirthe, welche untetlaffen, die bei ihnen eingehenden Fremden, llr11, dc6c in bie Classe der im vorhergehenden Artikel genannten Personen gehören b- muei ber Poliieiverwaltungsbehörde binnen der vorgeschnebenm Frist zu melden, oder velche den sonstigen wegen Ausnahme und Beherbergung von Fremden namentlich «nzttgtts ,Degen Führung von Fremdenbüchern, von der Polizeiverwaltungsbehörde erlassenen Neaulativen nicht Folge leisten, werden mit einer Geldbuße von 1 bis 5 fl. bestraft. - 0 A.f 84 Wenn localpolizeiliche Verordnungen bte zum gewerbsmäßigen Bebetberaen von Fremden nicht berechtigten Einwohner «ine? Ortes verpflichten, von 7er Ankunft und Abreise der von ihnen über Nacht in ihre Wohnung aufgenommenen remden welche nicht in die Classe der im Art. 81 bezeichneten Leu c gehören, binnen iner bestimmen Frist bei der Polizeiverwaltungsbebörde die Anzeige zu machen, so -erden Zuwiderhandlungen gegen solche Verordnungen mit einer Geldbuße von 35 kr. l§ iU i MrtLand. Allen Kra und ohne auch fernerhin in Giltigkeit und es fallen die etwaigen Ruhegehalts derselben Interessen nicht identisch wären. auch fernerhin dem Staate zur Last. Bel Festsetzung der Pension zu Lasten ihre Aeußerungen danken. der Hauptstaatskaffe kann jedoch kein höherer Gehalt zu Grunde gelegt werden, als dies nach den zur Zeit der Erlassung dieses Gesetzes für die betr. Stellen bestehenden Gehaltsbestimmungen zulässig war. 1 erster und zweiter Ordnung zurück und überlaste es denjenigen Landeskindern, welche technische Studien machen wollen, die an der Universität keine ausreichende Vertretung haben sollten, eine auswärtige Anstalt zu besuchen. Unsere Universität ist ja auch von Studirenden anderer deutschen Staaten und von Ausländern besucht, und wird gewiß Niemand de» kleinlichen Gesichtspunkt vertreten wollen, daß in unserer Zeit, welche die Einheit des Reiches errungen hat, Niemand außer den Greuzpfählen seiner engeren Heimath sich seine Bildung holen darf. Äm Schluffe meint der Artikel, die demnächst zusammentre- tenden Kammern würden wohl zu überlegen haben, ob sie durch Zustimmung ^hiW, Plötzlich ein und führte 'auJ^i>aß er in dem Augenblick zu dem beanspruchten höheren Staatszuschuß auf dem Wege immer steigender Bewilligungen weiter forrschreiten und dadurch der Möglichkeit einer Aufhebung der Anstalt selbst die erheblichsten Schwierigkeiten bereiten wollen. Paris, 9. Februar. Es fällt auf, daß der Brüffeler „Nord", dessen Beziehungen zu Rußland anerkannt sind, anfängt, die Intervention Oesterreichs -----,----, ....... —- ----------------,-■=>-■» -........... in der Türkei als eine Sache zu behandeln, die möglich werden könnte wenn Hoheit des Großherzogs ist den Ständen des Großherzogthums von der Großh. die Pforte sich unwillig oder unfähig zeigte, die versprochenen Reformen Regierung der Entwurf eines Gesetzes, betr. die Regelung des finanziellen Ver- auszuführen. w* T8ien, 9. Februar. Erzbischof Ledochowsky celebrirte am 6 Februar in Prag in der Jesuitenkirche eine Messe. In der Predigt, die er hierauf hielt, erzählte er sein Martyrerihum. Dann besuchten ihn die Mitglieder des kathol.-polit. Vereins, darunter die Grafen Schönborn, Nostitz, Thun, Ezernim. Erzbischof Ledochowsky erwiderte auf ihre Begrüßungsrede, daß er sich freue die Bluthe jenes Adels zu sehen, besten Ahnen stets für die Rechte der katholischen Kirche e,„getreten sind, und er hoffe, daß auch der Nachwuchs in demselben Geiste werde. Er würde ihre Besuche wenigstens mit Visitenkarten erwiedern allein er sei ein rechter Märtyrer und habe nicht einmal diese zur Verfügung' man habe ihm bei der Freilastung aus dem Gefängniß nichts gelasten. Aus Oberheffen. Im „Wett. Boten" wird die Frage der Fort- Berlin, 10. Februar. Reichstag. In der heutigen Abend-Sitzung «xistenz des Polytechnikums in Darmstadt besprochen, und dabei die Höhe des wurde die Strafgesetz Novelle in der Schluß-Abstimmung mit großer Majorität für die nächste Finanzperiode geforderten Zusckustes von 137,000 Mark her- genehmigt. Dagegen stimmten nur die Fortschrittspartei, das Ce^rum und vorgehoben. Es heißt dann: Wenn wir bedenken, daß unsere zweite höhere die Social-Demokr^ten. Vice-Präsident Hänel gibt die gewöhnliche Geschäfts- Bildungsanstalt, die Universität in Gießen, ebenfalls an das Land steigende Uebersicht. Fürst Bismarck dankt dem Reichstage für die im Dienste des Anforderungen stellt, da für dieselbe in der nächsten Periode 266,068 Mark Reiches und der deutschen Nation bei den parlamentarischen Arbeiten geleistete jährlich gegen seiher circa 210 000 Mark Staatsznschuß verlangt werden, so Mitwirkung und verliest eine Botschaft des Kaisers, welche die Session schließt, wird man zugeben, daß die Landesvertretung so großen Summen gegenüber Die Versammlung ging sodann mit einem dreimaligen enthusiastischen Hoch auf von ernstlichen Bedenken erfüllt werden muß, umsomehr, als in den angeführ- den Kaiser auseinander. ten Beträgen noch keineswegs die Summen für Neubauten einbegriffen sind, Berlin, 10. Februar. General v. Peucker (früher Reichs-Krieasministerj welche in Gießen gegenwärtig in Ausführung begriffen und für Darmstadt be- ist heute früh gestorben. antragt sind. Nun wird neuerdings der Plan besprochen, Universität und Berlin, 11. Februar. Die im Reichstage eingebrachte Resolution auf Polytechnikum znsammenzulegen; will mau nun die Universität nach Darmstadt Herabsetzung des neuen Telegraphen-Tarifs in der ersten Zone ist zurückgezogen oder das Polytechnikum nach Gießen verlegen, so würden dadurch dem Lande worden. Wahrscheinlich wird Herr Stephan nicht auf der Einführung des so unerschwingliche Kosten entstehen, daß, abgesehen von vielen anderen Gegen- neuen Tarifs zum 1. März bestehen. gründen, die Ausführung ganz unthunlich erscheint und eine gewissenhafte Kam- München, 9. Februar. Dem „Rürnb. Anz." schreibt man von hier- mer schwerlich jemals die Hand dazu bieten wird. Viel mehr im Jntereffe des „Ein Vicefeldwebel des Jnfanterie-Leib-Reg>meiits beging dieser Tage die Roh- LandeS, als eine Zusammenlegung der genannten beiden Anstalten, würden wir hcit, daß er einer Anzahl Soldaten, die nach feiner Ansicht nicht gut erercirt es finden, wenn die Regierung mit Preußen über Zusammenlegung der beiden hatten, nach dem Einrücken vom Exercirplatze befahl, sich über eine Bank zu kleinen, so nahe gelegenen Universitäten Gießen und Marburg in's Benehmen legen, worauf er jedem Soldaten 10 bis 15 Stockstreiche eigenhändig gab träte. Da hiervon aber vorerst nicht die Rede ist, so fragt es sich, wie man Der Vorfall hat bereits Anlaß zur Einleitung einer strafgerichtlnhen Unters dem Lande die große pecuniäre Last de« höheren Unterrichtswesens einigermaßen suchung gegeben." erleichtern kann. Wir sehen dazu keinen anderen Weg, als Aufhebung des Polytechnikums. Man verlege die Fächer der Architektur und Jngenieurwiffen schäften wieder an die Universität, gebe der Stadt Darmstadt das Gebäude, in dem das Polytechnikum sich befindet, zur Verwendung für ihre Realschulen . llir gjfbürfn'S- «t(iK ■ ®’thÄÄe 1 fit ®rf“ KäJS» sg-si Wß SWb® Pntliäbi« Seit 28 > und bewährt sich allen Magen-, M Nierenleiden, Tube Diarrhöen, Schlag steigen, Ohrenbrausi Melancholie, Abmag Säuglinge schon in aus 80,000 Certisic vom Professor Dr. Medicin an der Uni Professor Dr. Dede hochgestellten Perser 3 Certificat de Du Barry erseht in bei allen Durchfäll Stembeschwerden, krankhaften Zus« Mit dem ausgezeiil nicht blos bei Had schwindsucht. (L. Gesellschaften. Nr. 80,416. « der Universität 3 Hch werde es nii jRevalenla Arabia l^licher Abmageru bie Revalesciere hat Nr. 64,210. ledern, Nmaaerun Nr 75,877. -usnohrenHalanh, $ «n Ar 7W. in einem ver? g,. 65,715. elomagerung. Nr. 75,928. » , DK Revales «mbein 50 Mal ihi e7n Prch Der R 3'70 Pf-, 12 Pfd. s Kevalescüre nt s-’0 T u. f. ‘*evalesciere yi63SIte ^lcöifffcn65nM(rn ; Gießen z„ Juntene!> wirfst? i d-' 4Ä? hältniffes zwischen dem Staate und der evangelischen Kirche deS Landes, vor- — Die gestrige Sitzung der Akademie der Wiffenschaften wurde durch gelegt worden, den wir in seinem Wortlaute nachstehend zum Abdrucke bringen, einen peinlichen Zwischenfall gestört. V. RegüMk, der einst so berühmte Physi- Ludwig III. ic. 2C. ter, knickte während eines Vortrags, den.'MÄich, plötzlich ein und führte Wir haben Uns bewogen gefunden, mit Zustimmung Unserer getreuen unzusammenhängende Reden; es stellte sich chSdaut^haß er in dem Augenblick Stände zu verordnen und verordnen hiermit, wie folgt: geisteskrank geworden war. Reguault, in den"vierziger Jahren der berühmteste Art. 1. Vom 1. Januar 1876 ab zahlt die Hauptstaatskaffe an den zu Experimentator Europas, erlitt früher einen unglücklichen Sturz auf den Kopf bildenden evangelischen Centralkirchenfonds jährlich die Summe von 175,000 Mk. der seine Arbeitskraft für immer lähmte. Das gestrige Ereigniß mag die letzte in monatlichen Raten. Dagegen hören von dem genannten Tage an auf alle Folge des traurigen Zufalls, sein. ö * Leistungen des Staats: Paris, 10. Februar. Gambeita hielt gestern in Avignon, heute in 1) für die Besoldungen, für Diäten und Reisekosten des Präsidenten/Marseille politische Reden vor den Wähler-Versammlungen. '™k t""n‘ c*'<— rr-nn—-1 - d der PariS, 11. Februar. Ein in hiesigen Blättern veröffentlichtes Schreiben des kaiserlichen Prinzen bekämpft die Candidatur des Prinzen Napoleon für Corsica, indem er erklärte, daß Prinz Napoleon seine Politik nicht bei vertrete. Kanzleikosten dieser Behörde, 2) für die Gehalte und Bureaukosten der Superintendenten, 3) für Diäten und Reisekosten der Superintendenten und Dekane Kirchen- und Schulvisttationen, 4) für das evangelische Predigerseminar, sowie für Ruhegehalte der gestellten desselben, c^"ndon, 10. Februar. AuS der dem Parlamente mitgetheilten diplo- 5) für Gehalte der evangelischen Geistlichen und Kirchendiener, soweit matischen Correspondenz über den Ankauf der Suez-Canal-Actien ist noch ber- diese Leistungen seither im Ressort des Ministeriums des Innern verrechnet vorzuheben: Lord Odo Ruffell berichtet am 29. November: Fürst Bismarck worden sind. habe ihn beglückwünscht, daß das britische Cabinet das rechte Dina im rechten Art. 2. Der im Art. 1 bemerkte Beitrag aus der Hauptstaatskaffe ist Momente gelhan habe; er billige den Actien-Ankauf als wichtige Garantie für zur Deckung der Ausgaben zu verwenden, welche nach Art. 1 seither vom Wahrung des europäischen Friedens. Lord Paget zeigte unterm 3 December «fxatL6xnttcn """den, und hat die evangelische Kirche, bezw. das evange- aus Rom an, daß der Minister Visconti - Venosta sich äußerst günstig und Ilsche Kirchenregiment den Staat vom 1. Januar 1876 an bezüglich aller in freundlich über den vergrößerten Ecnstuß Englands im Mittelmeer ae5u6ert • fraglicher Hinsicht bestehenden Ansprüche zu vertreten. es freue ihn nicht blos wegen der Italien früher von England geleisteten r ^3nJ uetder Verwaltung des zu bildenden evangelischen Centralkirchen- Dienste, sondern auch mit Rücksicht auf allgemeine Erwägungen der künftigen sonds und des nach Art. 1 an denselben aus der Hauptstaatskaffe zu leistenden Gestaltung der Verhältnisse. Lord (8Eliot berichtet unterm 8. December • Als Beitrags finden die hinsichtlich der Verwaltung des evangelischen Kirchenver- ich gestern mit Raschid Pascha über den Actien-Ankauf sprach erwiderte er • ""gens überhaupt bestehenden Bestimmungen Anwendung. .die dadurch ursprünglich verursachte Aufregung ist ganz geschwunden." Der Art. 3. Hinsichtlich der Pensionsansprüche des Präsidenten, der weltlichen Gesandte in Wien, Sir A. Buchenau, schreibt am 16. December ' Graf Mitglieder und sonstigen weltlichen Beamten des Ober - Consistoriums, sowie draffy sagte mir, er sei überzeugt, daß der Ankauf der Actien dem österreichi- hlnsichtllch der Pensionsanspruche der geistlichen Mitglieder dieser Behörde in scheu Handel gleich vortheilhaft wie dem britischen sich erweisen werde • er btefer ihrer Eigenschaft und in ihrer Eigenschaft als Superintendenten bleiben könne denselben nur mit Befriedigung anseheu: seiner Ansicht nach aebe es in die gesetzlichen Bestimmungen über Versetzung der Civilbeamten in Ruhestand Ost- und West-Europa keine Frage, worin die österreichische und die britischen 4um fernerhin in («Siltinrett und es f^flen hto pfwii/.»« Xavtait;»» »u. —r___; 33er6^ lie§ dell Regierungen fü di ' , ^^.dräsident, die weltlichen Mitglieder und sonstigen weltlichen Beam- St. P^ersböurg^m.'blicir^n^d'i^^^No^^^de'^Graftn A'ndraffy ^De'?°Golo«" bleiben auch fernerhin Mitglieder des Eivild.ener-hebt hervor, daß die The.lnahme Englands^ an ?£ eJSjen Urtunblirfi Irlich sei, um Reformen in der Türkei und die Beruhigung der Herzegowina Darmlladt L, herbeizuführen. Das „Journ. de St. Petersbourg" veröffentlicht ferner heute ©er Dritten Lesung der Strafgesetz - Novelle mit 173 gegen 162 Stimmen die Wiederherstellung des bei der zweiten Lesung abgelehnten § 130a der Regie- MuUtänitN. rungs-Vorlage (Kanzel Paragraph) in der von Völk beantragten Fassung: SBufareft 11 n-krnnr .. nehmigt. Nach Erledigung mehrerer anderer weniger erheblicher Nummern der Vermischtes. * Tagesordnung vertagte sich das Haus bis heute Abend 7 Uhr, wo die Schluß- hl < a V' ? F'br. Der von dem Abgeordneten Dr. Osann letzter Zage Abstimmung Über die Strafgesetz-Novelle stattfinden oll. nnferMh>mrtbtn n 2tnIra8, bfc Regierung um Srünbimg einer Gaffe zur ' 1 ,uu Unterstützung verunglückter Feuerwehrmänner, resp. deren Hintertriebenen, ftfiS? ' i"! Äa tfc f.t ,en|ie hoi \ ,^r°eltCn neUn . I -le Seffinn 1 “**•«** ^,S!Wmiyßer) J,e ^l'dutio" auf I ’te* . 8“t tjercirt . ,"6er tm' ®«nf lu ' lWN gab aw^tti^tn Untex rt‘ 7« Stfa« i? bik er hlkianf N- Mitglieder teJ [i> Thun, Gjemtm. er sich freue, die ¥« dn katholischen wu^ in demselben tcnfarten erwiebern "1' i« «erffigma; )tv (jtlafjtn. leier Ford", dessen nention Oesterreichs -erden könnte, wenn prochenen Reformen basten wurde durch t so berühmte Physt- lich ein und führte r in dem ilugenblicl iren der berühmteste ttuii auf bin Kopf, igtrifi mag bie letzte Lvlgnon, heute in HentiichteS Lchrei- S Prinzen Napoleon seine Politik nicht mitzetheilten diplo- Actien ist noch Hel' er: M Bismarck die Ding im rechten nitije untern 3. ©ecember üuH MV® Ritteimeer jtW • Snalanb geleiteten jungen t«W 5 December. w □e^wunben. 7 tiien w«i ermeijen ®««’ iit ne« S-b-° ' Tun» di- 7$ \ erungen für Ä.«LL ung d-r £e' 9 beute ?«g 8ubjrt .',4tu r|4t(‘(’®er iU örr"“ und zur Hebung der Feuerlöschwesens überhaupt zu ersuchen, entspricht einem allgemeinen Bedürfniß. Bereits auf dem vorigen Landtag war durch den Ausschuß des Verbände- hessischer Feuerwehren eine Petition in dieser Richtung eingereicht worden; dieselbe führte aber nicht zu dem gewünschten Resultat, sondern eS wurde nur die @r Wartung ausgesprochen, daß die Regierung in den geeigneten Fällen auS dem Fond für gemeinnützige und öffentliche Zwecke die Mittel entnehmen möge. Mit einer solchen unbestimmten Aussicht auf Unterstützung bei Unglücksfällen ist den Feuerwehren nicht gedient Die Erfahrung in den Ländern, in welchen eigene UnterstützungSkassen unter staatlicher Verwaltung besteben, hat gelehrt, daß dort, wie z. B- in Bayern, Württem- nerg und Baden, daS Feuerlöschwesen einen ungemeinen Aufschwung genommen hat. Ein gleiches Ergebniß muß auch in Hessen angestrebt werden; daS ganze Land hat das größte Interesse an einer möglichsten Vervollkommnung des Feuerlöschwesens. ES darf nicht mehr, wie seither, einigen Feuerversicherungs-Gesellschaften und den Privaten überlassen bleiben, durch Stiftung von Löschgeräthschaften und durch einzelne Geldgeschenke hierzu beizutragen; der Staat muß vielmehr die Organisation des Unterstützung- wesenS in seine Hand nehmen. UebrigenS entstehen durch eine Verminderung der Brandschäden dem Staat auch directe Vortheile, da die Landes-Brandkasse dann weniger Entschädigungen zu zahlen haben wird. Die für die UnterstützungSkasse aufgewen- oeten Beträge werden durch weit größere Ersparnisse der Landes-Brandkasse mchr als ausgewogen werden. _________________________ Allen Kranken Kraft nnd Gesundheit ohne Medici« und ohne Kosten durch die Gesundheits-Mehlspeise: ■■ £ L.X. Seit 28 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gesundheitsspeise widerstandet und bewährt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Mediein und ohne Kosten bc allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-. Leber-. Drüsen:, Schleimhaut-, Athcm-, Blasen- um Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaülichkcit, Verstopfung Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, 23lutauf steigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft, Diabetes- Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung füi Säuglinge schon von der Geburt an selbst der Ammenmilch vorzuziehen. — Ein Auszu. aus 80,000 Certificaten über Genesungen, die aller Mediein widerstanden, worunter Certificati vom Professor Dr. Wurzer, Geb. Mcoieinatrath Dr. F. W. Berücke, ordentlicher Professor de Mediein an der Universität Marburg, Medicinalrath Dr. Angclstein, Dr. Shoreland, Dr. Campbell Professor Dr. Död6, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise de Drehan, und vielen anderen hochgestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt. Abgekürzter Auszug aus 80,000 (Certificaten. Certificat des Medieinalraths Dr. Wurzer. Bonn, 10. Juli 1852. Die Revalescien Du Barry ersetzt in allen Fällen alle Arzneien. Sie wird mit dem größten Nutzen angewandl bei allen Durchfällen und Rühren, in Krankheiten der Urmwege, Nierenkrankheiten rc, bc Stembeschwerden, entzündlichen oder krankhaften Reizungen der Harnröhre, Verstopfungen, bei krankhaften Zusammenziehungen in den Nieren und in der Blase, Blascn-Hämorrhoiden re. - Mit dem ausgezeichnetsten Erfolge bedient man sich auch dieses wirklich unschätzbaren Mittels nicht blos bei Hals- und Brustkrankheiten, sondern auch dti der Lungen- und Luftröhrenschwindsucht. (L. S.) R ud. Wurzer, Medicinalrath und Mitglied mehrerer gelehrten Gesellschaften. Nr. 80,416. Geh. Medicinalrath Dr. F W. Beneke. ordentficher Professor der Medicin an der Universität Marburg, sagt in der ,,Berliner Klinischen Wochenschrift" vom 8. April 1872: "Ich werde es nie vergessen. daß ich die Erhaltung eines meiner Kinder der sogenannten „Revalenta Arabica“ (Revalesciere) verdanke." Das Kind litt im 4. Lebensmonate an gänzlicher Abmagerung und fortwährendem Erbrechen, welche Hebel allen Medicamenten trotzten; die Revalesciere hat seine Gesundheit in sechs Wochen vollkommen hergestellt. Nr. 64,210. Marquise von Brehan von 7jähriger Lcbcrkrankhcit, Zittern an allen Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie. Nr. 75,877. Florian Köller, K. K. Militärverwalter, Großwardein, von Lungen- und Luftröhren-Katarrh, Kopsschwindel und Brustbeklemmung. Nr. 75,970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handels-Lehranstalt Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung. Nr. 65,715. Fräulein dr Montlouis von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und Abmagerung. Nr. 75,928. Baron Siamo von lOjäbriger Lähmung an Händen und Füßen rc. Die Revalesciere ist vier Mal so nahrhaft als Fleisch und erspart bei Erwachsenen und Kindern 50 Mai ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. Preise der Revalesciere Vr Pfund Mk. 1,80 Pf., 1 Psd. Mk. 3,50 Pf., 2 Pfd. Mk. 5,70 Pf., 12 Psd. Mk. 28,50 Pf. Revalesciere Chocolalce 12 Taffen Mk. 1,80 Pf., 24 Taffen Mk. 3,50 Pf., 48 Taffen Mk. 5,70 Pf. u. s. w. Revalesciere Biscuiten 1 Pfd. Mk. 3,50 Pf., 2 Pfd. Mk. 5,70 Pf. Zu beziehen durch Du Barry & Co. in Berlin, W. 28—29 Passage (Kaiser-Gallerie) und 163—164 Friedrichsstraße, und bei vielen guten Apothekern, Droguen- Specerei- und DelicateffenhändUrn im oanzen Lande. In Gießen zu haben bei Müller & Schwager. (24 — Soeben veröffentlicht die LebenS»ersicherungL- und Ersparnis- 61 n f zu Stuttgart ihre Geschäftsergebnisse pro 1875 und wiederum ist ein erfreuliches WachSthum dieser auf Gegenseitigkeit gegründeten Anstalt zu constatiren. Während die GesammtoersicherungSsumme M. 102.631,301. — stieg — eS waren 3144 Anträge über M. 15,938,300. — eingegangen, — wuchsen die Vrämien-Einnahmen auf rund M. 3,500/ 00 — und da der Gewinn voll und unverkürzt den Versicherten zufließt, denn jede bezahlte JahreSprämie hat Anspruch auf Dividende, so läßt sich für 1875 auch wie in den vorangegangenen 21 Jahren ein sehr günstiges RechnungSergebniß prognosticiren. Die Sterblichkeit war trotz des großen Zuwachses in Betreff der Summe geringer als im Vorjahre, seit dem Bestehen der Anstalt waren M 7,931,442. für 2193 Todesfälle zu reguliren. Die Thatsache, daß während des 21 jährigen Bestehens der Anstalt M 4,434,800. — Dividende an die Versicherten verthellt wurden, waS pro Jahr einer DurchschnittSdividende von 37,7% der Prämie gleichkommt, sowie die geringen, kaum mehr als 5% betragenden Verwaltungskosten sprechen für die solide Basis der Gesellschaft- Auszug aus drn Aandksamtsrkgistkrn der Stadt Gießen. Vom 5 bis 11. Februar 1876. Eheschließung. 1. Febr.: Johann Georg Beckel, Sergeant, mit Bertha Louise Noll. — 11. Febr. Johann Andreas Lauer, Bremser, mit Caroline Schalch auS Braunfels. Geborene. 27. Jan.: Theodor, S> v. Aron Marcus, Fruchthändler. — 4. Febr.: Lina, T. v. Johannes Wießner, Fabrikarbeiter. - 1. Febr.: Anton, ein unehel. S. von auswärts. — 2. Febr.: Anna, eine unehel. T. von auswärts — 4 Febr.: Marie Theodore, eine unehel. T. von hier — 5. Febr.: Anna, eine unehel. T. von auswärts. — 5 Febr.: Marie Henriette Elisabeth, T. v. Heinrich Hochstätter, Tapetenhändler. — 2. Febr.: Marie Sophie, T. v. Karl Schäfer, Schreinergesell. — 2 Febr.: Louise, T. o. Heinrich KrauSmüller, Schuhmachermeister. — 15. Jan.: Wilhelm, S. v. Johannes Schüßler, Telegraphist. — 28. Jan.: Wilhelmine Justine, T. v. Adam Schomber, Bahnarbeiter. — 8. Febr.: Heinrich, ein unehel. S. v. hier. — 8. Febr.: Marie Elise, T. d. Adam Hinter, Bremser. — 4. Febr.: Helene, T. v. Carl Wagner, Taglöhner. — 6. Febr.: Ludwig, ein unehel. S. von auSwärtß. Gestorbene. 5. Febr.: Albert, S. v Georg Lesch, Bahnarbeiter, 4 I. 6 M. alt. — 6. Febr.: Anna, T. v. Joh. Heinr Lemp, Hülfsarbeiter, 2J. 18 T alt.—6. Febr.: Franz Schlick auS Ruhlkirchen, 8 I. alt (im acad. Hosp). — 8. Febr.: Heinrich Wilhelm Justus, S- v. JustuS Traudt, Schreiner, 1 I 6 Wochen alt. — 9. Febr.: Louis Dick, Schneidermeister, 65 I. alt. — 9. Febr.: Jacob Weber aus Oberzeuzheim, 61 I. alt (im acad. Hosp.). — 10. Febr.: Margarethe Marie, T. v. Christian Gunschmann, Feldwebel, 11 M- alt Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Ge m e i n d e. Getaufte. Den 6. Febr. Dem Knecht Christian Mathesius, gebürtig aus Ronstadt, ein Sohn, Christian Wilhelm, geb. den 8- Jan- Denselben. Dem Bürger und Schreiner, Jakob Wacker, eine Tochter, Christine, geb. den 15. Dec. Denselben. Dem Bürger in Holzheim und Fuhrmann, Jakob Reitz, eine Tochter. Anna Margarethe. Denselben. Dem Bürger und Schreiner, Hermann Kröcker, ein Sohn, Hermann, geb. den 19. Jan- Denselben. Dem Assistenten an der Main-Weser-Bahn, Georg Friedrich Bauer, ein Sohn, Friedrich Emil, geb. den 24. Dec. Denselben. Dem Feldwebel, Adolf Dörr, ein Sohn, Adolf Friedrich Emil, geb. den 12. Jan. Den 8. Febr. Dem Bürger und Gastwtrth, Wilhelm Hofmann, ein Sohn, Friedrich, geb. den 20. Jan. Denselben. Dem Bürger und Heilgehülfen, Christian Frech, eine Tochter, Lina Louise Susanne Karoline, geb. den 18. Dec. Den 9. Febr. Dem Gastwirth, Friedrich Feidel, ein Sohn, Johann Conrad Philipp Jacob Friedrich, geb. den 3. Jan. Den H. Febr. Dem Schichtmeister, Samuel Pascoe, ein Sohn, Samuel August John, geb. den 14. Jan. Behufs Verminderung von Schreibereien und Jncaffokosten er- suchen wir die geehrten Inserenten dringend, kleinere Inserate bei der Aufgabe gefälligst baar bezahlen zu wollen. Expedition deS Gießener Anzeigers. Allgemeiner Anzeiger. Berlin - Coblcnzcr - Eisenbahn. Strecke Nordhaufen-Wetzlar. Submission. 740) Zum Bau der Lahnbrücke bei Wetzlar soll die Lieferung von rot. 400 Cbm. Tannenholz zu den Spundwänden auf dem Wege der Submission an den Mindestfordernden vergeben werden. , Zu diesem Zwecke steht am 29. Februar, Vormittags 10 Uhr, im hiesigen Abtheilungs-Büreau Termin an und ! werden die eingegangenen Offerten in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten geöffnet werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der ' Aufschrift: „Submissionsofferte auf Lieferung der Spundwände zur Lahnbrücke bei Wetzlar" an das Bureau des Unterzeichneten zu senden. Die Zeichnungen und Submissionsbedingungen können Hierselbst eingesehen, l resp. gegen Erstattung der Copialien bezogen werden. Wetzlar, den 10. Februar 1876. Der Abtheilungs-Baumeister: Kluge. Kesondere Bekanntmachungen 4 3tn Firmen-Register de- unterzeichneten Berichts ist heute folgender Eintrag voll lOfttti worden: Louis Strauß aus Frücht, wohnhaft zu Gießen, betreibt dahier seit 1. November v. I. unter der Firma Louis Strauß ein kaufmännisches Geschäft. (729 Gießen, den 9. Februar 1876. Großh. Hessisches Stadtgericht Gießen. In Verhinderung des Großh. Stadtrichters: Oppermann. Edictalladung. 739) Die Erben der Jacob Eller's Wittwe von Muschenheim haben deren Nachlaß unter der Rechtswohlthat deS Inventars angetreten und werden deren Gläubiger deßhalb aufgefordert, ihre Forderungen binnen 14 Tagen dahier anzumelden, widrigenfalls sie bei Ordnung der Vermögensverhältnisse nicht berücksichtigt werden. Lich, den 3. Februar 1876. Großherzogliches Landgericht Lich. ________Weyer.________ Am Samstag den 19. d. M. sollen versteigert werden: 1. Im Gemeindewald von Hochelheim, dicht an der Frankfurt-Wetzlarer Staatsstraße von Vormittags präciS 9 Uhr ab : 11 Eichenstämme mit 14,38 Festmeter, 1 Rmtr. Eichenscheit, 15,50 „ Eichen resp. Buchsch od. Knüp 6,80 „ Eichenstock und circa 189 „ gemischte Reiser. 2. Im Gemeindewald von Dornholzhausen, an den vorhergenannten grenzend von Stachmitiags präcis 1 Uhr ab: 7 Eichenstämme mit 7,67 Festmeter, 1 Rmtr. Eichenscheit, 12 „ Eichenscheit resp. Knüppel, 17 „ Buchenscheit „ „ 5 „ Kiefernknüppel, 16 „ Eichen resp. Buchenstock, und ca. 720 „ verschiedene Reiser. In beiden Waldungen wird mit dem Eichenstammholz begonnen. (732 Groß-Rechtenbach, den 10. Februar 1876. Das Bürgermeister-Amt. Hardt. Versteigerung von Eichenrinde im Kreise Wetzlar. Am Sonnabend den 4. März 1876, Vormittags 10 Uhr, sollen im Schützengarten zu Wetzlar aus den diesjährigen Lohschlägen, und zwar: AuS der Gemeinde-Oderförste- rei Wetzlar I 1465 Ctr. Aus der Gemeinde-Oberförsterei Wetzlar II 480 „ Aus der Gemeinde Obcrförste- rei Braunfels 874 „ Summa 2819 Ctr. Spiegelrinde, öffentlich meistbietend verkauft werden. (749 Die Angebote pro Gentner ungeschälter Spiegelrinde aus der Königlichen Oberförsterei Krofdorf abgeschätzt auf 340 Cent- ner sind für die beiden genau zu bezeichnenden Schläge im Schutzbezirke Stoppelberg: District 91 Schlag XV und District 99 Schlag XV, vor dem Termine schriftlich, frankirt und auf der Adresse mit der Aufschrift: »Submission auf Lohrinde" versehen , dem unterzeichneten Königlichen Oberförster zu Krofdorf bei Gießen elnzu- reichen. Hieraus wird die Eröffnung der Offerten im Termine erfolgen. DaS Königliche Landrathsamt zu Wetzlar, sowie die betreffenden Herrn Oberförster sind bereit, Kauflustigen über die Loh- quantitäten der einzelnen Schlage die erforderliche Auskunft zu geben. Wetzlar, Krofdorf, den 11. Februar 1876. Der Kön. Landrath. Der Kön. Oberförster, gezeichnet I- V-: von Tieschowitz. von Windheim. Alle Jermiethungen Lsietzener Concertoerein w (680 entgegen (733 Unterleibs - Bruehleidenden (162 [H. 32620 durch die Versandtstelle bei Herrn Carl Malzacher in CarlSruhe. übernimmt zu billigen, festen Prämien Hierzu eine Beilage ct 3m Jahr- Ari d-r Diebsta Betrug! Sschbe! Betteln Hausfr Beleidi sahrläs Thierq Trager gewerb verbot« Störu Völler 26. Februar 1875. Mit Achtung Bernh. Isenburg, in Helmeringhausen bei Bredelar. 718) Ein einfach möblirtes Stübchen ist zu vrrmiethen und sogleich zu beziehen. Das Näbere bei der Exped. d. Bltts. DAS ARCHIV. An die Herrn Beamten, Geistliche, OrtSvorsteher, Notare u. f. w. ^Das Archiv" erscheint in No. 43 Chatham Street, New - Aork, gegenüber der New- Yorker Staats-Zeitung, und enthält alle Namen von Deutschen, welche in Amerika sterben und vor einer Reihe von Jabren zurück gestorben sind. Ferner enthält »Das Archiv" die Namen der deutschen Soldaten, welche im Rebellioncckriege von 1861 bis 1865 gefallen oder in den Spitälern u s. w. gestorben sind. Außer diesen Verzeichnissen bringt „Das Archiv" Artikel über amerikanische Verhältnisse, als da sind: Heimstättegesetz, Pensionsgesetz, über Lander Werbung von der Regierung, sowie von den Eisenbahngesell- schaften, über Einwanderungsgesetze, sowie überhaupt über Alles, was die Bewohner Deutschlands interessiren kann. Preis per Jahr 4 Mark, portofrei. Probenummern gratis und franco. »crMeruttßen sowohl ganzer Arbeil er Verbände °l4 einzelner Vertont«, namentlich auch Reisc-Unfall-Vcrsickerungcn, endlich Transport-««. Lebensversidierniigs- d* Erspaniiss-Bank in Stultgart. s. jio. 11. >12. 13. 14. Die Magdeburger Allgemeine Versieberungs - Aktien - Gesellschaft (Grund-Capitsl: Eine Million Thnler Volleinzahlung) Joh. Korte und Frau zu Rauterkusen bei Attendorn, 15. Juni 1875. Herrrn G. Pathemann in Barmen, art der Haspelerbrücke. Ihre Medicamente haben meine liebe Frau bereits wieder hergestellt. Senden Sie noch Einiges Ihrer werthgeschätzten Medicamente. Meine Frau hatte schon 25 Jahre dickes, sichtbar krankes Blut in den Adern. Auch dieses ist wieder beseitigt und die Circulation des Blutes bereits wieder hergestellt. Frei tag den 18 Februar 1876, Abends 6 Uhr, im Ohibsaale. Kammermusik - Soiree, ausgeführt von dem Florentiner Quartett-Verein der Herren Jean Beckei;, Masi, Chiostri und HegyesL 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Nur frankirte Briefe werden angenommen Briefe sind zu adressiren: DAS ARCHIV, Postbox 5590, New-York., Nord-Amerika. Nähere Auskunft ertheilt Henry Zöller, Eckelsheim, Rheinhessen. (iewerbvereiii. Die Mitglieder des Oewerbvereinö werden auf Montag den LT Februar, Aden s 8 Uhr, W zu einer Generalversammlung im Auditorium veo Herrn Prof. Dr. v. Ritgen im alten Schloß, behufs Abhör der Rechnung und Neuwahl des Vorstandes eingeladen. 745) Der Vorstand. einem »nt Re 2228 ÄMa Mfc > mit ifartfcn, i"°> S Ü03 sjjf «MbH Wegen Wrch B«erstopftn A"» k Bekanxln Lernichtunz von r 2. Uebnslcht )ahr 1876 gtnty in den Gemeinden 8i . 3' Des,leicht ' Sieben. 4. Uebersicht ’W 1876 gene^tr n ne« .f-, <•.J Gicht und Rheumatismus, deren Lähmung und alle anderen innerliche u. äusserliche früher unheilbare Krankheiten. Herrn G. Pathemann in Barmen. Ich habe mich schon wieder gebessert, kann besser gehen, ich habe bessern Appetit wie früher , habe den Schwindel nicht mehr im Kopfe, im Rücken fühle ich keine Lähmung mehr wie früher; das Wasser kann ich schon wieder zwei Stunden halten. Ich bitte Herrn Pathemann, mir, wenn möglich, umgehend 8 Flaschen Medicin zu senden und nach Ihrem Gutdünken noch einige Salben. Achtungsvoll Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind in der RICKFR’schcn Buch- handlang a 2 Mark zu haben. Nummerirte Plätze kosten 50 Pfennige mehr. |g. Der Eintritt ist nur gegen Vorzeigung der Karten gestattet. Um Störungen zu vermeiden, wird während dem Vortrag jeiner Pi&ce der Eintritt zum Saal nicht mehr gestattet. sicherunaen jeder Art. Die unterzeichneten Agenten nehmen Versicherungs-Anträge gern entgegen werden jede Auskunft berettwilligst ertheilen. Echternach Haustein in Gießen. August Schäfer in H u n g e n. Ph. Zimmer in L t ch. L. Schmidt m Londorf. Kaufmännischer Verein Frankfurt a. M. Unser Bureau. das ble Herren Chefs kostenfrei bedient, vermittelte im abfld. Jahre^au^Nichtmitgluedern^über^OOl^^ommis^in^LehrlingSstellcn^^^ Lebens-, Renten-, Aussteuer- und Wittwen-Pcnfions Versicherung««,, 811. m c f^ner ber£ gMU** -LM" . ■*.»«*• 1« Donnerstag den 17. Februar er. um V2IO Uhr beginnend, rillen an der Chaussee von Gladenbach nach Marburg innerhalb der Gemarkung Rüchen- bach: 212 Stück Pappelbäume, 10—40 Cm. stark, auf dem Stamme öffentlich meistbietend Versteigert werden. Biedenkopf, den 7. Februar 1876. Der Kreisbaumeister: ________________Rubarth._____ KeUgeöotenes. 728) Mehrere Vogelshecken sind zu verkaufen. Neustadt gli. D. Nr. 95._________ k Probates Haus- und ©cnuftmittcl K hei veraltetem Husten, Reiz im Kehl- I köpfe, Heiserkeit, Verschleimung, Blut- V speien, Asthma und Keuchhusten ist der | Moyer'sche (748 weiße Brust Syrup. | Lager bet Fr. Bieler am Kreuz in Ließen. [ M. Ballin, Zeil 11, Frankfurt a. M.. übernimmt für seine nach englischem System neu eingerichtete Waschanstalt das Waschen von Hemden, Kragen und Man- cketten unter Zusicherung schnellster Beförderung zu nachstehenden Preisen: 1 Dtzd Kragen M- - 8i) Pf 1 „ Paar Manschetten „ 1 35 „ Hemden mit glatten oder Falten-Eln.- ______sähen 35 Pf. per Stück-__ Agentur in Kolsten u. LoaKs. Eines her bedeutendsten Sten kohlen- Bergwerke Westfalens, verbunden mit Separation, Kohlenwäsche und Coakbrennereien, sucht für den Vertrieb seiner verschiedenen Producte, welche wegen ihrer ausgezeich neten Qualität zum Versandt nach entfernteren Punkten sehr geeignet sind, für den hiesigen Platz und Umgegend (743 einen thätigen Agenten. Nur solche Bewerber, welche beste Referenzen Nachweisen können, wollen ihre Offerten sub J. 9314 an die Annoncen- Exved. von R u d. M o sse in C ö l n senden. 731) Mädchen zum Bereifen von Cigarren- kistchen finden Beschäftigung bei Andreas Euler. vermischte Anjeig^ll. Pferdekauf. 717) Im Thierspitale der Großherzoglichen Veterinäranstalt zu Gießen werden alte abgenutzte Pferde gekauft. Gießen, 9. Februar 1876. Die Direction der Veterinäranstalt. Prof. Dr. Pstug. ________ 710) Ein braves, zuverlässiges Mädchen für die Küche sucht , Frau Fabrikant Müller, Marburgerstr. 711) Die Compagnie Vinicole du Bordelais (Gesellsch. v. Weinberg-Besitz Bordeaux), sucht für hies. Platz und Umgegend einen tüchtig. Vertreter. Offerten sub 84 befördert die Annoncen-Expedition von R ud- Mosse lG. Toll in) hier._______♦__ Eine Cigarrensäluik sucht einen tüchtigen Werk sührer. Schriftl. Offerten nimmt die Exped. d. Bl. Herrn G. Patheman in Barmen, an der Haspelerbrücke. Nachdem mein Bruder meinem Mann Wüne- berg Ihre Arznei empfohlen hat, und mit Recht, indem mein Bruder schon ein ganzes Jahr gedoctort und mit zwei Flaschen von Ihnen schon direkte Besserung eingetreten, so bitte, meinem Mann auch das Erforderliche zu senden. Hochachtungsvoll Frau Gewinner, Schreinermstr., i. Wernerheide im Reich b. Langendreher, 24. Jan. 1875. 15) Flechtenkranhe und Brust- leidende heilt Dr. Jochheim in Darmstadt, Elisabethenstrasse 1. Ein zuverlässiger Kalkbrenner kann sofort eintreten in der Haa sffchen Kalkbrennerei.__________________(746 681) Ein braves Dienstmädchen sucht per Ende März________August Kröll. 730) Einen Heizer sucht Andreas Euler. Verllcherungs-Gang drs Jahres 1875. Anträge zur Versicherung, liefen ein: 3141 mit Mk 1L,938,300. Die Zahl der versicherten Personen ftieg von 24,061 auf 25,645. Die Versicherungssumme ftieg von Mk. 91,979,744 auf Mk. 102,634,301. Die Prämien-Etnnahme hob sich von Mk. 3,192,000 auf Mk. 3,500,000. Gestorben sind im Jahre 1875: 292 Pers, versichert mit Mk. 1,030,400. Seit dem Bestände der Anstalt wurden erledigt 2194 Todesfälle mit..............M?. 7,931,442. An Dividenden hat die Bank bis jetzt vertheilt • Mk. 4,433,800. P Die Sterbfallsumme pro 1875 ist geringer als im vorangegangenen^^ Jahre; es ist daher wiederum ein äußerst günstiges Rechuuugsergebmß, be-, 6 ‘^en 1 riehuugsweise eine hohe Dividende für die Versicherten zu erwarten. — Sobald 7‘ Mllun; der Abschluß beendigt, folgt Veröffentlichung desselben. „ , g* /7rleW Derzeit zur Vertheiluug kommende Dividende 37% der Prämie. Lw, ’ Zu weiterem Beitritt ladet ein: E. C3o Preis 1 Mar». Der in dreien, berühunca illustk., ca. 500 Seilen starken Buche angcae- denen Heilmethode verdanken Tausende ihre Ge» r sundheit. Tue zahlreichen darin abgebrurtten Lankichreiben beweisen, daß selbst solchestranle noch Hilfe gesunden, die, der Derzweiflnng K-, nahe, rettungslos verloren schienen-, w (ointP- babfr dies vorzügliche Werk in keiner fio« H milie fehlen. M* Man verlange und nehme nur das „Ällustrirte vriginalwerk von M Richter'- Verlags - Anstalt in Leipzig", M welche auf Wunsch auch einen AuS>ua deü» selben gratis und franco versendet. 17. „ Hebert 18. „ unter!« Gießen, i [, Damsta!