fori a. lache. wichtige Novität! i! !3 Z Z ■- cbönheit der Frauen“ von Dr Airy. ■f» 150 L'""u^--k !2L_^Met. 5*S?ä — ^vnitifln Frech. Anlage von Mark 1. M \!tn ’’1 dieie so schnell berühr-»> LLui franco umer Cvuve . v« M. Bögl in Düsseldorf UPI» jtbtn Stander finden IIt U betrete Ausnahme bei erammt Müssig in Mannheim. : ebai m'Limrne Rr. 13 V» enthält: fit. Novelle von T H- Riehl '■lolftcNät Fischzucht- Sin - Der Ayl alstttoüerer. Sor. ..... - (?in Opier. Novelle - '-rar. 'Fortfttz«») -che- Im ersten Tage des jubv ■ • ,'tetz. Lu dem Silbe vor t . ' r 2^ rechlich (Wafiergebetj la ’ MpM* - MR .. Mir Origmalzeichnung N ? 0I m reichen Mannes Fenster , r 5 edresaal im Germamschei ''' -ncerg. Son Felix Dahv . - en empfehlen sich: cstllschäf rilkunöf. lal)tiin.i ;9* ,d..»«»b" 2o«l<: iiiiliing Wo. 1®. Donnerstag, den 13. Januar. 1876. Um vorgekommene Reklamationen und Im Hilmer zu beseitigen bitten wir die geehrten Inserenten aus Stadt und Kreis Gieftea ihre Inserate gefl. uns direkt zukommen zu taffen. Die Expedition Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags (Expedition: Schulstraße, Lit. B. Nr, 18. tprri-z vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher H h e i l. Bekanntmachung. Die Arntstage des Landgerichts Gießen werden Dienstag und Mittwoch abgehalten und zwar des Vormittags von 8 bis 12 und des Nachmittags von 2 bis. i Uhr. Gießen, den 8. Januar 1876. Großherzogliches Landgericht Gießen. Uokitischer HHeiL Deutschland. Berlin, 10. Januar. Ober-Consistorialrath Twesten ist gestorben. — Der „ReichS-Anz." publicirt eine königliche Verordnung, welche den preußischen Landtag auf den 16. Januar einberuft. — Der , Reichs-Anz." schreibt ferner: Man meldet aus Konstantinopel, daß das neuliche Telegramm der „Times", wonach der Großvezir die ihm halbosficiell mitgetheilten Reform-Vorschläge Andrasty'S zurückgewiesen haben soll, jeder Begründung entbehre und auf Börsen-Gerüchte, wie sie die dortigen Bcnffe-Speculanten zu verbreiten pflegen, zurückzuführen sei. Berlin, 11. Januar. Die Nachrichten eines auswärtigen Blattes über Indienststellung einiger deutscher Kriegsschiffe können sich gutem Vernehmen nach nur aus Vorbereitungen beziehen, welche in Kiel und Wilhelmshaven für die am 1. April 1876 in Aussicht genommene Indienststellung eines Uebungs- Geschwaders der Schulschiffe getroffen werden und alljährlich um dieselbe Zeit wiederkehren. Die Vorbereitungen müssen frühzeitig begonnen werden, weil während der Ausbildungszeit der am 1. Februar einzuziehenden Rekruten nur geringe Kräfte zur Disposition stehen. Köln, H. Januar. Der „Köln. Ztg." wird aus Paris gemeldet, daß daselbst eine türkische Protest-Note angekommen und von dem türkischen Botschafter bereits dem Herzog v. DecazeS übergeben sei. Der Protest stützt sich nicht auf einen schon in Konstantinopel geschehenen officiellen Schritt, sondern aus das Gerücht von bevorstehenden Interventionen. Anknüpfend an diesen Umstand hat Decazes erwidert, daß der Protest wohl nicht hinreichend moti- virt sei, so lange die Türkei nicht die officielle genaue Kenntniß von den Vorschlägen habe, gegen welche sie Verwahrung einlegt. München, 9 Januar. Wie die „Allg. Ztg." hört, hat das Münchener erzbischöfliche Ordinariat schon Anfang- December v. IS. an sämmtliche Psarrvorstände einen Erlaß, die Civilehe betr., ergehen lassen, worin dieselben u. A. dahin inftruirt werden, daß sie ave jene, welche sich mit einer Civil- trauung begnügen, so lauge von dem Empfange der Sacramente ausschließen sollen, bi- diese einer kirchlich gültigen Trauung sich unterziehen; stürben sie, ohne zuvor mit der Kirche auSgesöhnt zu sein, so sei ihnen das kirchliche Be- gräbniß zu versagen. Die Laien werden in diesem Erlaße ermahnt, die Civil- trauung nicht eher einzugehen, als bis sie sich mit ihren Pfarrern darüber verständigt haben, daß kirchliche Ehehinderniffe nicht vorhanden oder die vorhandenen gehoben sind. Ferner wird den Gläubigen an das Herz gelegt, daß sie unmittelbar nach dem Acte der Civiltrauung sich zur kirchlichen Trauung begeben mögen. Diese Instruction enthält auch die Mahnung an den Clerus: die Institution der Civilehe mit Vorsicht zu besprechen. Der Erlaß scheint das Resultat einer gemeinschaftlichen Berathung der Bischöfe zu sein, da in den verschiedenen Diöcesen Bayerns, wie allmählig zu Tage tritt, ein in der Hauptsache übereinstimmender existirt. München, H. Januar. Das „Bayer. Vaterland" brachte die Nachricht, daß der Papst in den letzten Wochen gegen die Verletzung des bayerischen Coucordats durch das Civilehe-Gesetz, welches mit dem 1. Januar auch in Bayern in Kraft getreten ist, Protest erhoben und diesen Protest dem bayeri- rischen Gesandten in Rom habe zustellen lasten. Diese Nachricht bestätigt sich vollkommen. Allerdings wird die Ansicht von der vermeintlichen Verletzung des Concordats diesseits nicht getheilt. Ebenso findet man es bemerkenswcrth, daß d^r heil. Stuhl das fragliche Schriftstück in Rom dem bei ihm beglaubigten Grafen Paumgarten und nickt in München durch seinen hiesigen Nuncius der Staatsregierung hat zustellen lasten. — Die von socialistischer Seite auf gestern Abend einberufene große Volksversammlung, in welcher der bekannte social-demokratische Reichstags-Abgeordnete Liebknecht sprechen sollte, unterblieb, weil die Zusage der Besitzerin der Maximilians-Brauerei, ihren großen Saal zur Verfügung zu stellen, wieder zurückgenommen worden ist. Kaiserslautern, 11. Januar. Beider im Wahlkreise Kaiserslautern- Kirchheimbolanden stattgehabten Abgeordneten - Nachwahl für den bayerischen Landtag ist der Candidat der Liberalen, Kaufmann und Adjunkt PH. Schmidt zu Kaiserslautern, gewählt worden. Irankreich. - Paris, 10. Januar. Wie „Libertö" meldet, haben die Präfekten schon begonnen, die Instructionen über das Preßgesetz anzuwenden. So hat die Alliance Röpublicaine de Saone et Loire, welche ihren Straßenverkauf nach Verkündigung des Gesetzes wieder ausgenommen hatte, denselben auf Aufforderung des Präfekten wieder einstellen wüsten, weil er den Zeitungsträgern dieses Blattes noch nicht die Erlaubniß der Vertheilung gab. — „Opinion Nationale" schreibt: Das „Avenir Militaire" zeigt an, daß seit 1873 die Curse der deutschen Sprache in den Specialschulen wie in den Regimentern allmählig verschwinden oder vernachlässigt werden. Dagegen meldet „Temps", daß mehrere Corpschefs den unter ihnen stehenden Corps die Beobachtung der Religionöhandlungen gelegentlich der Weihnachtsfeiertage anbefohlen hatten. „Das ist eine Entschädigung!" meint „Opinion Nationale." Paris, 10. Januar. Es ist jetzt gewiß, sagt das „Bien Public", daß der Gouverneur von Paris, so lange der Belagerungs-Zustand sortdauert, keine Erlaubniß eines neuen Tagesblattes ertheilen wird. — Unter der Ueberschrift: „Ein Mandat" erschien gestern im „Figaro" ein anonymer Artikel, in welchem der Finanzminister Leon Say auf das Heftigste angegriffen wurde, weil er als Candidat für den Senat im Departement Seine et Oise angeblich mit offenen Feinden der Regierung gemeinschaftliche Sache gemacht hätte. Dieser Artikel rührte jedenfalls, wie man an äußeren und inneren Zeichen erkennen konnte, nicht von der gewöhnlichen Redaction des „Figaro" her; in journalistischen Kreisen hat sich aber sogar das Gerücht verbreitet, er wäre dem Blatte vom Ministerium des Innern mitgetheilt worden. Dieses Gerücht scheint nicht ganz aus der Luft gegriffen, denn der „Moniteur universel" meldet selbst, daß der Finanzminister im Laufe del gestrigen Tages zweimal von dem Präsidenten der Republik empfangen worden wäre und sich bei diesem über den erwähnten Artikel beklagt hätte. Paris, 10. Januar. Alle Zweige der französischen Finanzverwaltung stehen seir der Räumung Frankreichs von den deutschen Truppen in einer Blüthe, wie noch nie zuvor. Dies gilt gleichmäßig für die Finanzen des Staates wie der Commnnen. So hat der Finanzabschluß der Stadt Paris aus dem Octroi (städtischen Zöllen) für das Jahr 1875 eine Einnahme von 117,944,236 Frcs. 78 Cent, gegenüber einem Voranschlag von 113 Mill. Frcs. ergeben, und die noch ausstehenden Octroireste werden diese Einnahme ohne Zweifel auf mehr als 118 Millionen erhöhen. P aris, 10. Januar. Die gestern angedeutete Ministerkrisis ist bereits auSgebrocheu. Leon Say reichte gestern seine Entlassung ein, die Mac Mahon auch anniahm. Die Sache complicirte sich aber, da Dufaure erklärte, daß er ohne Leon Say nicht bleiben werde. Mac Mahon verweigerte Dufaure's Demission. Man schlug ihm Mathieu Bodet odsr Teistereme de Bort als Nachfolger vo-n Leon Say vor. Ein Beschluß wurde nicht gefaßt, nur kam man überein, daß Leon Say's Demission heute noch nicht im amtlichen Blatte erscheinen 'werde. Wie heute verlautet, wollen auch Decazes, Wallon, Caillaux tmd Polnzei-Präfekt Leon Renault ihre Entlastung einreichen, wenn Leon Say das Cab inet verläßt. Um halb 4 Uhr sand dann ein Ministerrath statt. Der „Moniteur" versichert, daß die Krisis einen versöhnlichen Abschluß finden und Leon Say sein Portefeuille nicht abgeben werde, das sei der Wunsch Mac Mahon's. Nach diesem Blatt enstand die Krisis, weil Leon Say sich auf eine Liste sehen ließ, auf der Ferry und Boucher, zwei höchst gemäßigte Republikaner, die Buffet bekämpfen will, sich befinden- — Heute Abend kommt die Mitthcilung, daß die Streitigkeiten im Mini- sterrathe betgelegt sind und alle Minister bleiben. Der Marschall bestand darauf, da der Polizei-Präsekt Renault, den er für unentbehrlich hält, beim An-tritt Leon Say'S und Dufaure's nicht im Amte bleiben wollte. Buffet, der unter allen Umständen seine Stelle behalten will, gab klein bet. — Heute Mittag von 2 bis 5 Uhr war bei dem neuen türkischen Botschafter osficieller Empfang des diplomatischen Corps und der hohen Staats- Beamten. — Die katholische Universität von Paris ist heute feierlich eröffnet worden. Cardinal Guibert hielt eine längere Rede, worin er die Hoffnung aussprach, daß die Negierung bald die Initiative ergreifen werde, um den Universitäts-Unterricht vollständig frei zu geben. Pari-, 10. Januar. Die Abendblätter bringen genauere Angaben über die Mißhelligkeiten, welche im Ministertum bei der Feststellung der bet den Wahlen zu befolgenden Politik ausgebrochen wären und angeblich die Demission Leon Say's und Dufaure's zur Folge gehabt hätten. Cs wird indeß bereits versichert, daß die Schwierigkeiten m einem heute Nachmittag abgehaltenen Ministerrath ihre Ausgleichung gefunden hätten; das Cabinet habe sich über das Programm für die Wahlen verständigt und werde demnach keinerlei Aen- derung erfahren. Pari-, 11. Januar. Herzog Decazes ist im achten Pariser Arrondissement zum Senats-Candidaten aufgestellt. — Die „Agenee Havas" erfährt, daß der Herzog v. Decazes viel zur Ausgleichung der Differenzen im Ministerium beigetragen hat. Italien. Rom, H. Januar Die „Italienischen Nachrichten" versichern, daß ein deutscher Prälat demnächst in Rom erwartet werde, welcher vom Vatican beauftragt sei, mit den anderen Bischöfen die Mittel zu Herbeiführung einer Transaction zu erwägen, um die gegenwärtige Lage deS preußischen Clerus zu beendigen. England. London, 10. Januar. Die „Times" commentirt die Bekanntmachung der Regierung in der „Lond. Gazette", welche die britischen Schiffe auffordert, die von (artistischen Batterien besetzten Theile der Nordküste Spaniens zu vermeiden. Die „Times" bemerkt: „Die Regierung hat eine Angelegenheit leicht genommen, die doch ernst ist." Das Blatt weist zum Beweise dessen auf die Affaire mit dem deutschen Schiffe „Gustav" hin und verlangt, die britische Regierung solle Spanien verhindern, sich über die Verpflichtungen hinwegzusetzen, wonach sie das Leben und Elgenthum britischer Unterthanen sicherzustellen hat. England müsse Spanien für alle, britischen Unterthanen durch die Carlisten zugefügten Schäden verantwortlich machen. Spanien. Madrid, 10. Januar. Einer amtlichen Depesche zufolge haben spanische Kriegsschiffe im Sulu-Archipel innerhalb des von Spanten in Blokade- zustand erklärten Gebietes ein unter deutscher Flagge segelndes und Krlegscon-- trebande führendes Schiff aufgebracht und vor das Prisengericht geführt. (Wegen ähnlicher Ausbringung deutscher Schiffe in jenen Gewässern hat Spanien, wie erinnerlich, schon in zwei Fällen Genugthuung, beziehentlich Schadenersatz leisten müssen). Serbien. Belgrad, 11. Januar. In der Skupschtina wurde von 20 Abgeordneten der Antrag eingebracht, den früheren Kriegsminister wegen Verletzung der Verfassung durch Ausschreibung einer außerordentlichen Abgabe zur Erhaltung der Volksmiliz und für Lager-Uebungen in Anklagestand zu versetzen. Der Antrag wurde dem Ausschüsse zugewiesen. Die Skupschtina beschloß ferner, trotz der Einsprache der Regierung, die Besoldung der Staatsräthe auf 1500 Thaler herabzumindern. Türkei. Konstantinopel. Am 8. Januar hat das Beiramfest seinen Anfang genommen. Wie der „Polit. Corresp." geschrieben wird, hat der Großvezir nicht nur die Bewaffnung der in Bulgarien angesiedelten Tscherkessen mit Gewehren neuester Construction, sondern auch deren militärische Organisation angeordnet. Der Kriegsminister Namik Pascha hat zu diesem Zwecke einen vollständigen Organis^tionsplan veröffentlichen lassen, nach welchem 12 tscherkessische Bataillone von je 750 Mann gebildet werden sollen. Die Bataillons-Com- mandanten werden von der Regierung ernannt werden, dagegen bleibt die Wahl ihrer Subaltern-Officiere den Kaukasiern überlassen. Erst vor Kurzem ist aus Erzerum ein Transport von 1200 Mann Tscherkessen eingetroffen, welche die Cadres für das neu zu bildende tscherkessische Armee-Corps abgeben sollen. Wie verlautet, soll dieses Corps, dessen Orgainsirung ehestens bewerkstelligt sein muß, die Bestimmung haben, die Timokgrenze gegen Serbien zu besetzen. Einstweilen aber zittert die christliche Bevölkerung Bulgariens in Erwartung der Dinge, welche dieses militärische Aufgebot der Tscherkessen für sie zur Folge haben soll. Amerika. Washington, 11. Januar. Das Repräsentantenhaus hat über die Vorlage, betr. Die Amnestirung der an dem Aufstande der Conföderirten Be- theiligten, abgestimmt. Da die erforderliche Zwei-Drittel-Majorität nicht zu Stande kam, ist die Vorlage verworfen. Lokal-Notiz. Gießen, 12. Jan. In Nachstehendem lassen wir die Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordntten Donnerstag, den 13. Januar 1876, Nachmittags 4 Uhr, im Rathhautzsaale f ttgen: 1. Die Besetzung der siebenten Lehrerstelle an der höheren Mädchenschule. 2- Die Besetzung einer Spritzenmeistersiklle. 3. Fristgesuche auf Rückstände zur Stadtkasse pro 1875. 4. Gesuche um Befreiung von Zahlung des Schulgeldes. 5. Baugesuch des Maurers Johannes Wagner dahier. 6. Baugesuch deS Karl Euler dahier. 7. Die Kosten der Straßenbeleuchtung, hier Credit-Erweiterung. h. Decretur von Arzneckosten. 9. Decretur von Vermessungskosten. Vermischte-. M a i n z, 9. Jan. Ein verhängnißvoller Tausch erfolgte vorgestern in einem hiesigen Conditorei-Cafä, in welchem vorzugsweise Damen verkehren. Das Verhängnis wollte, daß auf einem Tische, an welchem zwei Damen saßen, zwei sog. Arbeltskörbchen von ganz gleicher Größe und Beschaffenheit standen. Als die eine Dame wegging, nahm sie das vermeintlich ihr gehörige Kölbchen zu sich und begab sich nach Hause. Bald darauf öffnete sie das Körbchen, fand aber za ihrer Uederraschung nicht den betreffenden gesuchten Gegenstand, sondern — zwei Briefe ihres Gatten an die Eigen- thümerin deS verwechselten Körbchens. Und der Inhalt dieser Briefe war für die Gattin so wenig erbaulich, daß zwischen den Eheleuten eine häusliche Scene ftatlfand. Aber auch die Briefempfängerin blieb nicht ungestraft Ihr Antlitz trägt heute noch sichtliche Spuren der bei dem zarten Geschlecht üblichen Waffe in Folge eines Besuch« der gekränkten Mefrau. M. Tagbl.) — „Können Sie mir nicht auch dies Bouquet per Telegraph befördern?* mit dieser Frage trat ein junges hübsches Mädchen an den expedircnden Beamten eines Telegraphenbureaus. „Was? fragte erstaunt der junge Mann — das Bouquet?" — „Run ja!" — antwortete treuherzig die Schöne und übergab dem Frager einen allerdings n-.cht von theueren Blumen strotzenden, aber sehr niedlich arrangirlen, duftenden Strauß Von dem hübschen Mädchengesicht mit blauen Augen, viel schöner als die daS Bouquet zierenden Veilchen, wandte sich darauf der Blick des Beamten hernieder auf die ihm übergebene Depesche: „Meinem lieben guten Eduard zu seinem heutigen Geburtstage die herzlichsten Glückwünsche Emilie" — so laS er — noch ein kurzes Besinnen, dann wandte er sich verbindlich lächelnd mit der Antwort an die vor ihm Stehende: „Gewiß mein Fräulein, auch das Bouquet soll mit befördert werden." — Er hatte nämlich bemerkt, daß das Ziel der Depesche der Besteübezirk selbst war, so daß das Telegramm diesmal nicht dem Draht, sondern nur seinem Boten zu übergeben war; sollte er da dem lieben Kinde nicht gefällig sein? hat doch der Gebieter aller Posten und Telegraphen im gesammten Deutschen Reich der weste Herr Stephan, extra besondere Zuvorkommenheit gegen Damen anempfohlen. — Und, galant, wie sein Vorgesetzer, übernahm denn auch der Bote mit der Depesche die Beförderung deS kleinen Strauße«. — Vielleicht hat, so meint die „R. V. Z.", der Empfänger seiner Freude über den sinnigen LiebeSgruß auch durch eine kleine Belohnung an den postillon d’amour Ausdruck gegeben. Das junge Mädchen aber, dem der Zusammenhang nicht aufgeklärt wurde, dürfte noch jetzt der Meinung sein, daß man auch per Telegraph Blumenbouquets befördern lassen kann. (Berl. B. E.) Berlin. Zu dem hiesigen Standesbeamten Herrn v. E. kam dieser Tage in Hast ein schlichter Handwerksmann und meldete ein neugeborener Mädchen mit der Bemerkung an, der Herr Standesbeamte möge noch ein wenig zu Hause bleiben, eS kommen noch mehr. So war es auch. Der glückliche Vater kam noch zweimal angerannt und meldete den Zuwachs seiner Familie jedes Mal um einen Knaben an. Berlin. Der au« der Lichtwehr'schen Fabel her bekannte Streit zwischen Ochs und Esel, welche sich „beide zankten um die Wette, wer am meisten Weisheit hätte" — gelangte dieser Tage aus dem Bereich der Fabel in den der realen und zwar höchst ergötzlichen Wirklichkeit, und wurde, obgleich, oder vielmehr weil .-er Ochs diesmal in der Haut eines Menschen stak, zu Gunsten — in vorliegendem Falle zweier Esel in sehr nachahmungSwerther Weise entschieden. Der Hergang war folgender: Ein Eselsgefährt, mit Braunkohle beladen, kam daS Lützower Ufer entlang, um sich feiner Last in der Schillstraße zu entledigen. Der Lenker des Gespannes, ein stämmiger Bursche von ungefähr siebenzehn Jahren, der mit seiner wcrthen Person die Last vermehren half, mochte wohl die etwas schwierige Kunst des Fahrens nicht im CircuS erlernt haben, denn beim Einbiegen in die Schillstraße nahm er die Wendung „so ungeschickt kurz", daß das eine Vorderrad an ben Wagen schleifte, und letzteren mit seiner für die schwachen Thiere ohnehin zu schweren Last zum Stehen brachte. Jeder mit nur einiger Verneinst ausgestattete Mensch hätte nun seine Ungeschicklichkeit damit gut gemacht, daß er absteigend und die Thiere beim Kopfe nehmend, durch Herumbiegen der Deichsel dem Vorderwagen die richtige Stellung zu ungehinderter Weiterfahrt gegebcnchätte. Anders dachte darüber unser Jüngling: die Esel mußten an seinem Ungeschick Schuld tragen, und so sauste denn die Peitsche in ungezählten Hieben auf die armen Thiere nieder, die dadurch natürlich immer confuser wurden. Aber auch die Langmuth eine« Esels hat bekanntlich ihre Grenze, und so geschah es auch hier, daß die Thiere, durch die brutalen Mißhandlungen zum Aeußersten getrieben, einen verzweifelten Seitensprung machten und dabei die Deichselstange wegbrachen. Jetzt war freilich der Lümmel gezwungen, von seinem Thron herabzusteigen und stand nun rathlos und bei den Umstehenden mit den Augen nach Hilfe suchend da, ohne jedoch von diesen etwas anderes verlangen zu können, als schadenfrohes Hohnlachen. Seiner Wuth darüber wollte er eben in erneuten Mißhandlungen an den Eseln Luft machen, als der Besitzer des Gefährtes und anscheinend der Vater des Burschen hinzukam, ihm die Peitsche auS der Hand riß, und dieselbe mit den Worten: „Du Ochs! ich will Dich lehren, die Esel, die mehr Verstand haben, als Du, für Deine Dummheit zu prügeln" — mit einer solchen ausgiebigen Geschicklichkeit auf dem Rücken des Thierquälers herumtanzen ließ, daß die Umstehenden ihm ihre Anerkennung nicht versagen konnten. Richt damit genug, hatte der Gestrafte auch^noch das Vergnügen, die Kohlen von der Unglücksstätte Korb für Korb einige hundert Schritte weit nach dem Orte ihrer Bestimmung tragen zu müssen. Crefeld, 7. Jan. In letzter Zeit waren hier mehrere Seidendiebstähle verübt worden, und man hegte den festen Verdacht, daß die gestohlene Seide an einige Händler in einem benachbarten Städtchen verkauft worden. Um die Hehler abzufassen, setzte man sich mit dem Bürgermeister des betreffenden Städtchens in Verbindung, und als ein neuer Diebstahl vorgekommen war, telegraphirte man ihm: er möge die und die Händler averttren (nämlich davon, daß die Hehler wahrscheinlich demnächst mit der gestohlenen Waare cintceffen werden). Am Weihnachtsabend langte daS Telegramm an, aber unterwegs hatte sich das Wort: „aoertiren" in ein böses: „arretiren" verwandelt, wodurch es sich ereignete, daß die betreffenden Herren, welche zur Festnahme der Hehler Mitwirken sollten, nunmehr selbst festgenommen wurden und mehrere Stunden brummen mußten, ehe sich der Jrrthum auiklärte. (Elb. Z ) — Heber Ernst Eckstein's fünfacliges Lustspiel „Der russische Diplomat", das am 4. Januar im k. Landestheater zu Graz mit durchschlagendem Erfolge über die Brette ging, berichtet die „Grazer Zeitung", wie nachstehend: „Der russische Diplomat ist vor Allem ein wirkliches Lustspiel — eine Gattung, die von Tag zu Tag seltener wird; er ist hauptsächlich für das gebildete Publikum geschrieben, was in unserer Zeit der Herabzerrunq der dramatischen Muse nicht gar zu oft oorkömmt; er ist ein distinguirtes Bühnenwerk von feinem, gentlemanlikem Humor." Am Schluß de» Stückes war der Applaus und das Hervorrufen so stürmisch, daß — der genannten Zeitung zufolge — der Vorhang fünf Mal in die Höhe gehen mutzte. — Im Berliner Residenz-Theater wird der „Russische Diplomat" die nächste Novität fein nach Bictorim Sardou'S „Ferreol". — Heber einen dieser Tage in Thorn in Scene gesetzten Schauspieler-Strike berichtet die Th. Ostd. Z. unterm 3. d. M.: „Im Stadtheater hatte gestern die angekündigte Vorstellung ,Robert und Bertram" ein zahlreiches Publikum versammelt. Das Orchester spielte einige Piecen, schon war es y28 Hhr geworden, daS Publikum wurde allmählich ungeduldig, doch wollte der Vorhang noch nicht in die Höhe gehen. Hinter den Coulissen ging es unterdeß sehr lebhaft zu. Mchr-ren Bühnenmitgliedern, welche die ihnen vom Director gesandten Rollen zurückgeschickt hatten, waren am 1. Januar bei AuSzahlen der Gagen die hiefür nach den Contracten verwirkten Strafen abgezogen worden, und nun erklärten die Schauspieler am 2. Januar Abends kurz vor der Vorstellung, nicht spielen zu wollen, wenn die abgezogenen Beträge nicht ausgezahlt würden. Der eben vom Krankenlager aufgestandene Director Bastö verweigerte dies. Selbst den Bemühungen des herbeigerufenen Polizei-Commissarius gelang es nicht, Frieden zu stiften, und so blieb denn dem Director nichls übrig, als dem Publicum von der Bühne aus mitzutheilen, daß die Vorstellung wegen der Zwistigkeiten nicht Statt finden könne, daß Jeder an der Casse das Eintrittsgeld zurückerhal- ten werde, daß er aber demnächst Opernoorstellungen zu geben beabsichtigte, zu welchen die am Sonntag gelösten BilletS Gültigkeit haben würden. Kaum hatte Herr Bast6 geendet, so sprangen auch mehrere Schauspieler auf die Bühne, erklärten die Behauptungen des Directors bezüglich der Zwistigkeiten für unrichtig und erboten sich, „aus Gefälligkeit gegen daS Publikum, nicht gegen den Director" zü spielen. Mittlerweile „ t htr Mb"" Ml ?tr bimste' öffentlich oor Eurova E ^cher. Vcrsch ebun« en)al ÄffE .EiM -- Aesonde« KkkMIll Mg ! festgesetzt, und M., 2Z.Donnechgden j 24. Samstag « Die Messenten gefordert, die Zahlun in Empfang zu nehmen leinunfl derbchuMe Zugleich wirb dem Donnerstag fallender Interessenten der öl die übrigen Zahltage bestimmt sind. Die Herren Bürger dieses in ihren Senn Weise bekannt mache, Gietzen, am 28. Nc Der Rechner der C Se Aecheig Mam-W' Verkauf alter Samstag be . ’ Wadjmittatf. soll in bem Mai zunächst der Lahnhüt ausrangirter Bahns Bahnmeisierrien I u bietenden veüach n Gießen, den 12. Der Ba Ger lm Gießener Montag den 17. i.rr , °°n Vorntttta, KJ“1 Gießener § DHcte Unterhag n nwbtV ns; • ■ • 9. B "‘"'«iu,. lii: f T "an 2c: so», irh er^njmfc h ,int ^am” mörb^tn ^gab fi* „Ä?e86«i8, i> t, MiL»r z traflr , ^Qllfdnb. Syä'ä 5ZL *tt al« bic mtj ®”p,n itrniebft i tt- l *”toetn n'~'t>n an VhS“S Mtr, Wttb.n?” "L->>rk leibst oat| f, 'S™ E-lm |n Her. Mt M btt Sebieter ,nbtr “S 6« Stephan, Ä. 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C.) • ’ kam Dieser Tage tn Drrart UäDchci mit bet l8 »u Mir bleiben, eS km nach jweimal enges m einen Knaben an. nn:e Streit zwischen Ochs : c ien Lcirhcil bitte" - realen und zwar höchst :t;l cr Ochs Diesmal m ‘rr. ,}alle zweier Esel in « folgender: Em EselS- .tng, um sich seiner Last >, ein flammiger durfche m'on Die Last vermehren :5 Nicht Mi Eircus erlernt Labung ,fo ungeschickt 'i:ercn mu feiner für Die .7 Je) er mit nur einiger Dta wmiz gut gimafit, ;mimbiegtn Der Deich- JfiniMn gegeben batte, «einem Ungeschick Schuld m auf oie armen Tyiere H* die Vemgmulb eines I Ü3B btt Ttzrere, durch i-.tr. verzweifelten Seiten: war freilich Der Luv- r.an ratjloS und bei Den ■j ISO birfm eroii inbe= .. sotb b-nid-i oolltt all »tr M8« d-s ,-tn bit P-Ächk olH Dich lebten, die ;;,';'aälä’be"u>nWJin • »*•« enbeobieifl«'^ c£töt an einige ^^leradzufasien, bemnit"®! ö »‘11‘ LßtrtSW unb”^ jj ( Tjiploniat f - üt« ■< -,-rkaLNit. bfg d^^ JinE VitU^8ICl° ' S.» ' „ |f rj,I Ä gelang ■ 3Vfiirl",di d--> ’j»“' ,,jn . ,11 ^welchen - aber fiel der Vorhang, und nachdem noch die Klänge der Musik besänftigend auf die erregten Gemüther gewirkt, wurde die Bühne polizeilich geschlossen." Baltimore- Von hier wird der „K Z." geschrieben: . Ich sehe es alS meine Pflicht an, meine deutschen Landsleute vor der Auswanderung nach Amerika zu warnen Die Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten läßt uns nur mit Bangen in die nächste Zukunft blicken. Allüberall, wohin wir unS wenden, sehen wir Tausende von Arbeitern deschäfiigungS- und brodlos- Und m't jedem Tage führt uns die Einwanderung neue Arbeits-Kräfte zu, die natürlich, wenn nicht reichlich mit Geldmitteln versehen, der bittersten Notb entgegengehen. Warum wird in letzterer Hinsicht nicht in Europa öffentlich vor der Auswanderung nach Amerika gewarnt, over wenigstens die Verschiebung solcher Pläne auf gelegnere Zeiten unempfoblen? Nur die Gewissen losigkeit von Auswanderungsagenten kann zur Uebersiedelung nach Amerika rathen- In den Städten des Osten sind die Arbeiter schon seit Monaten beschäfiigunoslos,! und viele fristen mit ihren Familien ein kummervolles Dasein Dabei sind alle öffentlichen Wohlthätigkeits-Anstalten mit Notdieidenden überfüllt, und die Privat Mild- thätigkeit ist in unerhörter Weise in Anspruch genommen. Die Berichte auS dem Westen entwerfen ein eben so trauriges Bild. Die Ernte war sehr schlecht. Die Fabriken stehen meistens still, der Landmann beschränkt sich auf die Hülfeleiftung der Glieder der eigenen Familie, und wenn er wirklich Arbeiter zu nehmen gezwungen ist, kann er sie für Kost und LogiS und sehr geringen Lohn in reichster Auswahl haben. Bau Unternehmungen liegen ganz darnieder, ebensowohl in den Städten die Aufführungen von Gebäuden, wie die Anlage von Eisenbahnen, und nicht anders steht es in den Bergwerken und Kohlengruben. An eine wesentlich günstige Aenderung der Zustände ist in den ersten sechs Monaten nicht zu denken, und nach Ablauf dieser Frist ist eS fraglich, ob dann eine Besserung eintreten wirb." Bebufs Verminderung von Schreibereien und Jncassokosten er* suchen wir die geehrten Inserenten dringend, kleinere In- serate bei der Ausgabe gefälligst baar bezahlen zu wollen. Expedition deS Gießener Anzeigers. Allgemeiner Anzeiger. Mesondere Aekanntmachung. Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar, und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: 23. Donnerstag den 13. Januar 1876, 24. Samstag „ 15 „ „ Die Interessenten werden daher aufgefordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen undhierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, am 28. November 1875. Der Rechner der Svar- und Leihkaffe; Kehr. Wersteigerungen. Mam-Weser-Bahn. Verkauf alter Bahnfchwellen. Samstag den 15. d. M-. Nachmittags präcis 2 Uhr, soll in dem Main-Weser-Bahnhofe zunächst der Lahnhütte eine Parthie alter ausrangirter Bahnschwellen aus den Bahnmeistereien X und XI an die Meistbietenden verkauft werden. (228 Gießen, den 12. Januar 1876. Der Bahnmeister: ______Gerhard.________ Holz-Versteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 17. Januar 1876, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in dem Districte Unterhag nachverzeichnetes Holz versteigert werden: r _ , 105 Rmtr. Birken-, Eichen- u. Nadel-Schetth-, 198 , . ... PrüS-lh., 118 „ „ ... Stockh., 5930 Wellen „ „ ,, . SRet«$, 153 Eichen-Stämme mit 58,45 Fstmtr- 75 Nadel- „ . 26,60 . 25 Birken- „ , 9,81 . Die Zusammenkunft ist auf der Licher Chaussee an der zweiten Schneiße. Gießen, am 12. Januar 1876 (232 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A- Bramm. Keilgebotenes. Haar - Hestorer von Apother Brabender Cleve. Eine neue unschädliche Erfindung ergrauten Haaren die ursprüngliche Farbe und Schönheit wieder zu geben. In Gießen allein bei Friseur G. Gerhardt. (206 Brennholz. Kurz geschnittenes Buchenholz, ä Ctr- 1 Mk. 60 Pf., gemischtes Holz 1 Mk 30 Pf., bei Ernst Fries, 211) Neustädter Thor. Halifax- und Pateiü- Schlittschuhe wieder erholten (223 Emil P i ft o r. x 1 Bi Isländisch-Moos-Pasta Ro sknap otljrke Fran kfurt a. M. 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Alle Buchhandlungen und Postämter des In- und Auslandes nehmen jederzeit Bestellungen entgegen und liefern auf Verlangen Probenuminern gratis. Papier - Handlung von heute ab im Hause der Herren Mettenheimer SS Schultheis befindet. Achtungsvoll Gustav Tollin. Verantwortl-che Redaction: A. Scheyda — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei in Gießen. Zweite Auflage. Inhalt: 1) Die Herrschaft der Prüderie. 2) Der Gotteslästerer, deutsche Philologie Professor. 4) Vom Disputircn. 5) Literatur und Kirche, moderne Rechtsstaat. 7) Bemerkungen über den Pessimismus. ,, , H>rers 1. M. 20 Pf. In allen Buchhandlungen vorrathrg. Leipss^^^^^^Verla^on^ernL^ölft^^^uchh^dlu^. Donnerstag den 13. Januar^ Abends 8 Uhr, im Caf6 Ebel: <> r dentliclie fleneratVerfammruiifl. Wahl des Vorstandes, Revision der Statuten, Erhöhung des Eintrittsgeldes und der Jahres-Beiträge; zweite Ausstellung. (197 kW, Mos, Tafelklaviere u. 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Rosenthal, Unioersitätsstraße Ktägige Ausgabe: AUS UND WELT V. Jahrgang. Erscheint >2 Mal monatlich. Preis für das ganze Vierteljahr (6 Modenummern mit 6 Unterhaltungs- und 6 Schnitt- Beiblättern) : 2 R.-Mark. Warme Bäder. Während Der Wintermonate erlaube mir, meine Bade Anstalt in empfehlende E^inlletÄng zu bringen. Die Zellen sind geheizt. Original-Artikel der beliebtesten deutschen Schriftsteller und künstlerisch ausgeführte Original-Illustrationen. Dasselbe. Prachtausgabe mit jährlich 52 colorirten Kupfern: 4 R.-Mark 50 Pfge. Jährlich : 2000 Original-Illustrationen, 200 Stickerei-Vorlagen, 400 Schnittmuster. III. Jahrgang. Er- Volks-Ausgabe: scheint 2 Mal monatlich. Preis für das ganze iilustrirte Vierteljahr: 1 Mk. ARtiPAmFIRFIIftlA Die Iilustrirte Modenzei- ___ODENZEITUNG ziehungsweise „Haus und Well“, giebt in jeder Nummer den vollständigen Inhalt einer Arbeits-Nummer der beiden Zeitungen wieder. 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Die Herren Oberförster, Bürgermeister und Ortsvorsteher erlauben wir uns darauf aufmerksam zn machen, daß bei den jetzt beginnenden Holzversteigerungen, Inserate in dem Wetzlarer Anzeiger eine große Verbreitung finden. Hochachtungsvoll Die Expedition des Wetzlarer Anzeigers. Aerrnietyungen. 203) Eine kleine Mansardenwohnung und einige Zimmer mit und ohne Möbel sind zu oermiethen. Seltersweg Lit. C. Nr. 183._____________________ 111) Ein Familienlogis (Mansarde) ist zu oermiethen und gleich zu beziehen bei Hch. Schmidt, Ecke der Wallthorstr und Braugasse. 174) Der 2. Stock meines Hauses bestehend in 6 Zimmern, Küche, Speise- und Bodenkammer, per 1. April zu oermiethen. G. Patz, am Schiffenberger Weg. Mit Vej ten Jahm -ebori Militärdienste nod Gymnasiasten unt Dienstboten, vom 13. > und dabei, wenn sings- und Test' Wir ml 30 Mark belegt. Bezügln Meldungen verpst Die Gi machen zu lasten. Giehen, Ein dunklet Prvfistor: schule, hat vor Mystik in der ki äußerst interessi neueren Katholic führt aus Grur gleichsam versink Christenheit ihrer Gegner ste schwinden machte. Die quietif tun9> die den $ üuszudekken und \ Kugen suchte, WtttWttlS M d,r „(U, 8(Wt» Not» 3t|uitüw »le man bie$i 7 R'ihe v°»' 7 ble nachm, '? l°lche Aus! o08'««n aiz ] tos* milben V^ >>«S 167" Hfl to«tb 6on Ro *K ?"! h ^chrjs? ^siis »U P '