Ho. »90. Dienstag, den 12. December 1896. 6> i diener Myeiger Anzeige- inb AmtsdlM fit len Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expedition: Schul st raße, Lit. B. Nr. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 3 Mark 50 Pf. politisch Zur Reform der Zahlungsweise. Die Mittel zur Heilung der wirthschaftlicüen Krisis, in welcher wir uns seit Jahren befinden und des damit verbundenen Rückganges von Handel unb Gewerbe, sind in der letzten Zeit vielfältig der Gegenstand eingehender Erör- terung und Untersuchung gewesen. Ueberall sind ernste Bestrebungen hervorge- treten durch die als nothwentig erkannten Mittel das wirthschaftliche Leben der Nation neu zu beleben, den gesunkenen Wohlstand zu heben. Unter diesen nimmt eine Reform unserer Creditverhältnisie unzweifelhaft mit den hervorragendsten Rang ein, da der in Deutschland einzig dastehende Mißbrauch im Creditfordern und Creditgeben aus's Tiefste' in alle Verhältnisse des Verkehrslebens einschneidet. Zur Durchführung einer gründlichen Reform hat sich bereits in einer größeren Anzahl Städte, darunter Dresden, München, Liegnttz, Gotha, Cassel, Leipzig, Osnabrück u. A. eine Bewegung eröffnet, der wir uns im allgemeinen Jntereffe bereitwilligst anschließen. Wer lasten deshalb ein tiefe Angelegenheit behandelndes Schriftstück folgen, welches die Dresdener Handels- und Gewerbekammer ohnlängst veröffent' licht hat und verbinden damit den Wunsch, daß dasselbe die Anregung dazu bilden möge, daß auch bei uns Jedermann in seinem Kreise dahin wirke, daß nach und nach Baarzahlung im Verkehr mit Detalllisten und Handwerkern ein* trete und daß das Creditsordern und Creditgeben im Großhandel nach dem Vorbild unserer Nachbarn, der Engländer und Franzosen, auf längstens 3 Monate bemessen werde. Die Dresdener Handels- und Gewerbekammer äußert sich in folgender Weise: „Das in Deutschland übliche, ungebührlich lange Creditgeben und Creditsordern wird in den gewerblichen und Handelskreisen als ein arger, schwer zu beseitigender Mißstand auf das Lebhafteste empfunden und betlagt. In kritischen Geschäftsperioden, wie die jetzt auf Handel, Gewerbe und Industrie lastende, in denen der Waarenhandel nach dem Auslande erschwert und zugleich die Kauffähigkeit im Jnlande erheblich herabgedrückl ist, treten die Nachtheile der jetzt bei uns üblichen Zahlnngsweise doppelt fühlbar zu Tage. Während man in Frankreich und England im Großverkehre länger als drei- bis vierwöchentliche, höchstens dreimonatliche Zahlungsfristen nur in überaus seltenen Ausnahmefällen zuzugestehen, im Kleinverkehr dagegen ebenso nur ausnahmsweise von der Regel der Baarzshlung abzuweichen pflegt, sind in Deutschland 3, 6 und 9 Monate Ziel etwas Selbstverständliches und auch der Kleingewerbtreibende und Detaillift muß mit der Bezahlung für gelieferte Waaren „ohne Ziel" ost Vierteljahre- und Jahrelang warten. Die hierdurch bedingten Mißstände wirken erschwerend auf die Concurrenz- fähigkeit der deutschen Industrie im Allgemeinen, sie gefährden vielfach die Existenz des einzelnen Gewerktreibenden, sie führen wegen des langsameren Umsatzes der Geschäfts-Kapitalien die Vertheuerunz der inländischen Gewerbserzeugniffe unausbleiblich im Gefolge. Die auf Beseitigung dieser ungerechtfertigten Creditmißbräuche gerichteten Bestrebungen kräftigst zu fördern, erscheint daher die ernste Pflicht aller gewerblichen und kaufmännischen Corporationen, wie jedes einzelnen Geschäftsmannes und in gleicher Weise, weil im Juteresse des kaufenden Publikums gelegen, auch als die Pflicht jedes Einzelnen. In Uebereinstimmung mit Dielen anderen Vertretungs-Organen des Handels- und Gewerbestandes und auf der Grundlage vieler sachgemäßen, die beregten Mißstände beleuchtenden Schriften wenden wir uns deshalb an den Handelsund Gewerbestand unseres Bezirks, sowie an Jedermann, dem an der Besserung unserer gewerblichen Zustände gelegen ist, und fordern zu gemeinsamem Wirken zwecks Abkürzung und sachgemäßer Regelung der Kreditfristen, sowie zur Durch sührung der Baarzahlungen im Verekhr mit Handwerkern und Detaillisten hiermit auf. Die Durchführbarkeit solcher Reformen im Großhandel ergibt sich aus den in Frankreich und England geltenden Handelsgebräuchen. Bezüglich des Kleinverkehrs wird an der Möglichkeit der Beschränkung der Mißstände um so weniger gezweifelt werden können, als der Grund der Zahlungs- Verschleppungen in den weitaus meisten Fällen nicht in her mangelnden Zahlungsfähigkeit, sondern in der Indolenz und Saumseligkeit der Käufer liegt. Selbstredend wird es in erster Linie Ausgabe der Kaufleute und Gewerb- treibenden fein, durch Begünstigung der baarzahlendeu Käufer, durch festnor- mirte Zinsenzuschläge bei unvermeidlicher Gewährung längerer Zahlungsfristen, durch allmählige Abminderung der in manchen Groffobranchen jetzt usaucemäßi- gen sechsmonatlichen oder längeren Fristen, durch vermehrte Benutzung des äußerst empfehlenswerthen Postanftragverfahrens für kleinere Beträge und des TrattemSystems bei größeren Summen durch allseitig strenges Vorgehen gegen säumige oder böswillige Schuldner, vor Allem aber durch sofortige, oder längstens in vierteljährlichen Fristen zu bewiikende Ausschreibung und Aussendung der Rechnungen, aus welchen die lästigeren Bedingungen bei verspäteter Zahlung vorgemerkt sind, eine Besserung der Mißstände zu ermöglichen. Jedermann, so oft er als Käufer und Consument anstritt, wird an seinem Theile zur Behebung eine- nationalen Krebsschadens in verdienstlicher Weise er T h e i l. mitwirken, wenn er im Verkehr mit Detaillisten und Handwerkern die Baar- zahlung als Regel sich vorschreibt, eventuell aber jedenfalls für regelmäßige Begleichung der Gewerbs-Rechnungen in längstens vierteljährlichen Fristen Sorge trägt. Zu Alledem erneute Anregung in allen beteiligten Kreisen zu geben, ist der Zweck dieser Veröffentlichung. Gemeinsames, einheitliches Vorgehen der gewerblichen und kaufmännischen Korporationen wird die Erreichung des Zieles erleichtern. Hesterreich. Wien, 9. December. Die Meldung deutscher Blätter von Versuchen, ein Cabiuet im Sinne der Rechten zu bilden, begegnet in parlamentarischen und sonstigen competenten Kreisen dem entschiedensten Widerspruch. Von . irgend welchem derartigen Versuche ist nichts wahrnehmbar gewesen. Gut unterrichtete Korrespondenzen aus Konstantinopel constatiren die entgegenkommende versöhnliche Haltung Rußlands bei den derzeitigen Vorbesprechungen über das Programm der Konferenz. — Savfet Pascha erklärte mehreren Botschaftern, die Pforte würde einem Occupations-Beschluß des gesummten Europas unbedingt weichen, aber officiell anerkennen werde sie auch diesen nicht. — Die russische Kriegskaffe wurde auf 17 Waggons von Petersburg nach Kischenew geschafft, währenddem war der Gesammtverkehr sistirt. — An den auswärtigen Börsen waren Gerüchte anläßlich des Todes eines Cassirers der österreichischen Kredit-Anstalt.verbreitet. Es ist zwar richtig, daß der Effecten-Eassirer der Kredit-Anstalt, Lang, am Schlagflusse plötzlich verstorben, aber ebenso steht die Thatsache fest, daß dessen Kaffe in vollster Ordnung befunden worden, und sind daher alle übelwollenden Gerüchte tendenziös erfunden. Wien, 9. December. Anläßlich des Georgs-Ordensfestes sandte der Kaiser Franz Joseph dem russischen Kaiser ein Glückwunsch-Schreiben. — Aus Konstantinopel wird gemeldet: Der Erlaß der Pforte, die Aushebung aller Männer von 21 bis 40 Jahren betr., rief großen Unwillen unter der Bevölkerung hervor. Die Parteien Murad's und Juffuf's, des Sohnes Abdul Aziz', rühren sich aus's Neue. — Die „Neue Fr. Pr." berichtet übereinstimmend mit einer Meldung der „Polit. Korrefp." vom 4. d. Mts. über die Auflage einer neuen Kriegssteuer in Konstantinopel, wonach auf jedes männliche Mitglied der Bevölkerung vom 5. bis 60. Lebensjahre die Zahlung von 15 Piastern entfalt. AranLreich. Paris, 9. December. Ueber den gegenwärtigen Stand der Minister- Krisis verlautet in Parlamentskreisen: Alle Minister bleiben, außer Marcere, welcher durch Jules Simon ersetzt würde. Es heißt, Mac Mahon wäre mit dieser Kombination einverstanden. Versailles, 8. December. Bei der Discussion über das Budget der Einnahmen in der Deputaten-Kammer erklärte der Finanzminister, es sei unmöglich, daß die Steuern herabgesetzt würden; zu einer Besteuerung der französischen Rente werde er niemals seine Zustimmung geben. — Die Minister haben mit den Delegirten der Linken eine Konferenz gehabt, doch scheint das von den Delegirten vorgelegte Progamm bis zu diesem Augenblicke keine Aussicht auf Annahme zu haben. Die endgültige Entscheidung der Minister ist noch nicht bekannt. Sttßtottk London, 8. December. Das Appellgericht hat das Urtheil des Admiralitäts-Gerichts, welches einen Tadel gegen den Kapitän des deutschen Schiffes „Frankonia" wegen des Zusammenstoßes mit dem „Strathclyde" ausspricht, bestätigt. London, 8. December. In der Abend-Versammlung der „National- Konferenz" führte Lord Shastesbury den Vorsitz. Derselbe hielt eine längere Rede in anti-türkischem Sinne, welche sich gegen die Fortdauer der türkischen Herrschaft in den christlichen Provinzen aussprach und ein vorsichtiges Zusammengehen mit Rußland, so lange dies ausführbar fei, befürwortete. Sodann führte Gladstone aus, das Land mißbillige die der Türkei günstige Politik, für welche Disraeli persönlich verantwortlich sei. Die Pforte habe den Pariser Vertrag verletzt und vernichtet, und sei dazu von der britischen Regierung ermuntert worden; das britische Volk sei aber nicht damit einverstanden, daß Salisbury auf der Konferenz zu Konstantinopel die Tyrannei und Korruption unterstütze. Der absoluten Suprematie der Pforte in Bulgarien, Bosnien unb der Herzegowina müsse ein Ende gemacht werden, dazu unbedingt fremde Intervention nothweudig sei. liebet den Kaiser und das russische Volk äußerte sich Gladstone mit Anerkennung und erklärte zum Schluß, England muffe zum Befreiungswerk im Orient beisteuern. Rußland. Petersburg, 9. December. Zur Feier des Georgs-Ordens-Festes fand gestern im Winter-Palais in Gegenwart des Kaisers Alexander ein feierlicher Gottesdienst und darauf die Vorstellung der Ritter des Georgs-Ordens statt. Nach der Parade beglückwünschte der Kaiser die Truppen und sprach die Hoffnung aus, dieselben werden sich den Georg?-Orden verdienen, wenn die Umstände dazu Gelegenheit bieten. Um 5y2 Uhr sand die Mittagstafel für die den Georgs-Orden besitzenden Officiere statt; während derselben brachte Kaiser Alexander einen Trinkspruch aus daS Wohl der GeorgS-Ritter aus, sich für ihre braven Dienste bedankend. Türkei. Konstantinopel, 8. December. Außer mit dem General Jgnatieff hatte Marquis Salisbury auch mit den übrigen Vertretern der Mächte Besprechungen. Neueren Nachrichten zufolge werden die Verhandlungen der Vor- Eonferenz am Montag beginnen. Konstantinopel, 9. December. Nach den ersten Besprechungen der Mitglieder der Conferenz erscheint das Zustandekommen einer Uebereinstimmung der Mächte nicht unmöglich. Wie man versichert, wären die neuen organischen Gesetze definitiv seftgestellt. — Savfet Pascha beantwortete die Note des Reichskanzlers Fürsten Gort- schakoff vom 13. Novbr. mit einem Circular vom 1. Decbr. an die Vertreter der Pforte, in welchem erklärt wird: Die Pforte sei für die trostlosen Zustände in einigen türkischen Provinzen nicht verantwortlich; sie habe erst nacb der Erschöpfung aller Versöhnungs-Mittel zur Wahrung des europäischen Frie dens energische Maßregeln ergriffen. Jetzt, da die Jnsurrectiou unterdrückt, stehe die Pforte im Begriffe, Reformen einzuführen, welche alle Unterthanen ohne Unterschied der Religion und Race befriedigen würden. Die maßvolle Haltung der Regierung des Sultans wäre die sicherste Garantie für die Einführung der heilsamen Reformen. Die durch das Circular Gortschakoff's angemeldete Occupation und die russischen Rüstungen seien darum durchaus ungerechtfertigt. Rumänien. Bukarest, 8. December. Die Kammer hat den Seitens der Regierung begehrten Credit von 1,045,000 Lei zur Bestreitung der Ausgaben für die con- centrirte Armee bis zum Schluß dieses Jahres bewilligt. Griechenland. Athen, 8. December. Das neue Cabiuet ist nunmehr in folgender Zusammensetzung constituirt: Deligeorgis Präsident und auswärtige Angelegenheiten, Deliannis Inneres, Levidis^ Finanzen, Petmoza Krieg, Voultipioti (?) Justiz, Canacari Cultus, Zochios Marine. Aegypten. Kairo, 8. December. Der Kaiser und die Kaiserin von Brasilien sind hier eingetroffen. Amerika. New-Aork, 9. December. Das Wahl Control-Comit6 in Florida erachtete die republikanischen Candidaten als für die Staats-Aemter gewählt. Washington, 8. December. Im Senat ist eine Untersuchung der Vorgänge bei der Wahl in Oregon beantragt.______ Lokal-dtotiz. Gießen, 11. Dec. Das gestrige 1. Gonceit des Europäischen- Dam r n- Orchestcrs, war, wie zu erwarten, sehr besucht und erndteten die einzelnen P sceu reichhaltigsten Beifall. Einen wetteten Bericht uns vorbehaltend, wollen wir für Dtutc nur die Thatsache constatiren, daß das Concert ungemein angesprochen hat. --In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde in einem Comptoir vor dem Wallthor etngebrochen. Als muthmaßlicher Thäter wurde ein Schreinergesclle oerdaftet.______________ ____________________ Verwischte s.. — Ein amerikanischer Geistlicher bemerkte, daß während eines Platzregens plötzlich sebr viele Spaziergänger in die Kapelle eintraten, in welcher er predigte. — „Dies Hau-; ist ein Bethaus-, rief er im Fluß der Rede; Ihr aber habt einen Regenschirm daraus gemacht.- — Ein Dorfschulze saß an der Tafel zwischen zwei jungen Leuten, welche ihn foppten. „Ich sehe roobl, meine Herren", sagte er, „daß Sw mich aufziehen, u--d ich will Ihnen einen Begriff von meinem Character geben: Ich bin weder ein Dummkopf noch ein Narr, sondern ich befinde mich zwischen beiden 1 Berlin. DaS Kaiserliche Post-Zeitungs-Amt hat gestern die Preisliste der durch dieses Amt zu bezieh,nden Zeitungen veröffentlicht. Dieselbe füllt einen statiiichen Quartband und wir seben in ihr»nicht weniger als 4405 in Deutscher Sprache erscheinende Zeitungen aufgeführt. Selbstredend sind in derselben ohne Auswahl der Bedeutung, der Tendenz und des Jnteressenkreises, alle Zeitungen vom Colbitzer Wochenblatt bis zur Köln scheu Zeitung aufgeführt. Die Bezeichnung „Berliner" führen seltsamer Weise nur 21 Zeitungen und Wochenschriften in ihrem Titel. Neben jenen Deutschen Zeitungen erscheinen in Deutichland übrigens noch eine Anzahlvon Blättern n fremder Sprache, besonders in Elsaß-Lothringen und in den polnischen Provinzen. Französische Blätter führt der Katalog 760 an, von denen verhältnißmäßig die grötzeste Anzahl in Paris erscheint. Einige Französische Blätter entfallen indeß auch auf Berlin Leipzig und die Rbemlai de. Blätter in Englischer Dvrache nennt der Katalog 634, in Italienischer 143, m Norwegischer 26, in Portugiesischer 2, in Schwedischer 76, in S rbischer 4 (wovon eins in Wun erscheint), in Spanischer 22, in Armenischer 2, in Böhmischer 19, in Kroatischer 4, in Dänischer 57, in Griechischer 7, in Hebräischer 6 (davon 4 in Deutschland und 2 in Rußland erscheinend), in Holländischer 76, in Litthaulscher 2, in Persischer 2 (davon 1 in Konstantinopel), in Polnischer 63, -n Romanischer 2, in Rumänischer 33, Russische Blätter 69, von denen eine Anzahl in Deutscher Sprache e> scheint, inRnthenischer Sprache 2, in Slovak scher 1, in Slovenischer 3, in Türkischer 3, in Ungarischer 25, Vlämiiche 5, und endlich führt der Katalog auch 6 Zeitungen in Wendischer Sprache auf, die übrigens sämmtlich in unserer nächnen Nähe und zwar in Cottbus und Bautzen, lheils wöchentlich, theils monatlich erscheinen. Jnsgesammt werden also 6459 verschiedene Zeitungen durch die Deutsche Reichspost vermittelt. Literarisches. Fündig Fabeln für Kinder, von Wilhelm Hey. In Bildern gezeichnet von Otto S p e ck t e r. Nebst einem ernsthaften Anhänge. 2 Bände. Gotha, Friedrich. Andreas Perthes. Gr. Ausg. ä Bd. <^t. 3. 50; kl. Ausg. ä Bd. c/h. 1. 50. „Wohl wenige Kinderschriften haben einen gleichen Erfolg aufzuweisen, wie die Spcckter'schcn Fabeln, an denen bte Kinderwelt sich schon seit 40 Jahren erfreut hat, und die noch immer tine der ersten Stellen unter den zahllosen Kinderschriften ein- ehmen. In den lieblichen kleinen Hey'scken Gedichten ist der kindliche Ton ganz vorzüglich getroffen, und ebenso ansprechend sind die reizenden Bilderchen dazu von dem Hamburger Maler Speckter. Welches unverdorbene Kinderherz wird nicht hoch aufs jubeln bei den Gedichten vom Schneemann, vom Truthahn, von der Sau, die ihren ftinb rn gute Lehren giebt, — nicht mitfühlendes Bedauern äußern bei dem gestorbenen Bögelchen, dem Lamme, das seine Mutter verloren hat, nicht gute Vorsätze fassen bei dem Pudel, der die Milch genascht hat. Wir erinnern uns noch der Freude, die uns einst vor langen Jahren die Fabeln gemacht haben, wir haben sie später wieder unfern Kindern unter den Chriiibaum gelegt, die nicht minder entzückt darüber gewesen sind. Bei dem Herannahen der Weihnachtszeit machen wir daher gern auf diese köstlichen Fabeln aufmerksam." (Landwirthsckmftl. Ecntralblatt für die Provinz Posen 1873, 9Er. 46.) Kaufmännischer Verein Frankfurt a. M. Unser Bureau, das die Herren Chefs kostenfrei bedient, vermittelte im abgel. Jahre (auch Nichtmitgliedern) über 1000 Commis- und Lebrlingsstellen. (8765 Uesondere ZLeKanntmachungen Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: 1. Dienstag den 12. December 1876, 2) Mittwoch „ 13. „ „ 3) Donnerstag „ 14. „ „ 4) Samstag „ 16. „ „ 5 Dienstag „ 19. „ „ 61 Mittwoch ,, 20. „ „ 7) Donnerstag „ 21. „ „ 8) Samstag ., 23. „ „ 9) Mittwoch „ 27. „ „ 10) Donnerstag „ 28. „ ,, 11) Samstag „ 30. „ „ sowie 12) Dienstag den 2. Januar 1877, 13} Mitt noch „ 3. „ „ 14) Donnerstag „ 4. „ „ 15) öamftag „ 6 „ „ 16) Dienstag „ 9. „ „ 171 Mittwoch ,, 10. „ ., 18) Donnerstag „ H ,, „ 19) Samstag „ 13. „ „ Die Interessenten werden daher aufge- foroert die Zahlungen au diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, am 28. November 1876. (5160 Dec Rechner der Spar- und Leihkasse: Kehr. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. Mittwoch den 13. d. Mts., vor Vormittags 10 Ubr an, sollen in der Wohnung des verlebten Johannes Konrad Weil Erben dahier nachverzeichnete Gegenstände offen lich gegen gleich baare Zahlung freiwillig an den Meistbietenden versteigert werden, als: Zwei Pferde, alt 11 und 12 Jahre, Zwei trächtige Kühe, Berner Race, Zwei „ „ Holländer „ Eine „ Kuh, Vogelsberger Race, Vier Rinder, Zwei fette Stiere, Sieben fette Schweine, Ein trächtiges Mutterschwein, Vier Fe.kel, Zwanz'.g 4zähnige Hämmel, Zwanzig Hühner, circa dreißig Malter Weizen, „ zwanzig „ Korn, „ vierzig „ Gerste, „ fünfzig „ Hafer, „ sechszig ,, Kartoffeln, ,, 100 Ctr. Dickwurz u. Kohlraben, ,, 10 Fuder Kornstroh, „ 15 „ Weizenstroh, „ 30 „ Gerste- u. Haferstroh, „ 2 „ Erbsenstroh, „ 150 Ctr. Heu u. Grummet, eine große Quantität Spreu, zwei zweispännige Oeconomieroagen mit Zubehör, zwei Pferdegeschirre (Wagen- und Ackergeschirre), eine Dickwurzmühle, ein Pfuhlfaß, eine Quantität Mist und sonstige Ocono- miegeräthschaften. Lang-Göns, am 8. December 1876. Großherzogliches Ortsgericht Lang-Göns. Brückel. (6429 Bekanntmachung den Mitteldeutschen Güter-Uerkehr betr.: Für genannten Verkehr gelangt mit dem 15. d. -1'tts. der Tarifnachtrag 38 in Kraft. Derselbe enthält unter Anderem vorbehaltlich jederzeitigen Widerrufs auch AuS^ nahmefrachlfätze für Roh und Rohftahl- . >sen, Luppen, Bruck- und altes Eisen, Eisen- und Stahlabfälle, Stahlbruch, alte Schi-nen, Eisenfeil- und Eif^idrehspäne für unsere Station Gießen mit diversen Ver- bandstatlonen und kann sowohl bei hiesiger Güter-Expedition eingesehen, als auch, soweit der Vorratb reicht, unentgeltlich bei unserer Drucksach.nverwaliung bezogen weiden. (6442 Gießen, den 7. December 1876. Grotzhcrzogliche Directicn der Ob erh e ssi ick en Eisenbahnen. Mohn. Versteigerungen. Holzversteigerung. Mittwoch den 20. d. M., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem Wiesecker Gemeindewald, Di- ftrieten Klause und Heegwald, versteigert werden: . 2 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 1 „ „ Prügelholz, 2 „ „ Stockholz, 45 „ Nadel-Prügelholz, 78 ,, „ Stockholz, 2350 Stück .. Wellen, 4 Eichen-Stämme, 1,50 Cm-, 274 Kiefern- u. Fichtenstämme, 105,27 Cm., 15 Eichen-Stangen, 133 Nadel- „ Die Zusammenkunft ist über der Sandkaut. Wteseck, den 7. December 1876. (6403 Grotzherzogliche Bürgermeisterei Wieseck- Lang. Holzversteigerung in der Fürstl- Oberförsterei Lich. Dienstag den 19. December soll nach- verzeichnetes Holz versteigert werden: 1) von Morgens 9 Uhr an im District Erlesberg; Zusammenkunft beim Erlesberger Teich an der Grünberger Straße, 1/2 Stunde von hier: 902 Rmtr. Kiefern-Stammreisig, frisch aufgearbeitet und theilweife auf 2*/2 Mtr. abgelängt; 2) von Mittags 12 Uhr an in den Di- ftricten Wehrbolz, Westfälisch Eck und Häuserberg; Zusammenkunft nm Wehr- holz auf der alten Heerstraße, circa 1/2 Stunde von hier: 83 Rmtr. Kiefernprügelbolz, 18 „ Kieffrnreisholz, 145 Fichten ft ämme von 15—24 Centi- mtr. Durchmesser und 5—16 Mir. Länge, mit 471/2 Kbrntr.; 5 schwereWeißtannenftämme von 25—40 Ccntimtr. Durchmesser und 15—20 Mir. Länge, mit 8y4 tfbmtr.; 178 Fichtenstangen von 8—14 Centimtr. Durchmesser und 8—12 Mtr. Lange, mit 17 Kbrntr. und 8 Eichenstangen, mit V2 Kbrntr. Inhalt. Lich, den 11. December 1876. (6432 ______Wimmenauer, Forstrath.__ Donnemag den 14. December, Nachmittags Vz2 Uhr, werden in der Wohnung des I Strack an der Wallthorstraße nachverzeichnete Mobilien öffentlich gegen Baarzahlung versteigert: 1 Decoupirsäge, 1 elegantes Buffet mit Aufsatz, 2 dreiarmige Kronleuchter, 2 Bettstellen, 1 Kleiderschrank, Stühle, 1 Treppenstuhl, 1 Rauchtisch, 1 Pfeilertisch mit Marmorplatte, 1 Velocipede, 1 Wasch- tisck, 1 Regulatoruhr, 1 Copirpresse, 1 Kassenschrank, 1 Partie Werkhslz, und sonstige Gegenstände. Gießen, den 10. December 1876. (6446 M. Pilger, Masseoerwalter. Gi Geräucher n n treffen wöcher Knacki empfehlen 4958) w pfehle ich in Kor' körb dero Kla^ Lau Troß Mai str Hunde bei ^ÄsEsui- ßnr mir wicv° kommen un° w einem billigen 6437]/- "^^Aeilgev Sein» v. s w'W- / Weinberge zu c Aothwein 1; Weißwein j Federweißen Der Verkauf Straße billiger. 6428) Eiu br- Pse b (Wallacb). ! laufen. Näheres ■fertig zum Anschi Gwl. Spcck-i Härinae, ZardelleN/ Rufi. 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Cberrcintrm vid) i) ^ecember soll nach- gingen werden- j ^ Ä - Hbr an 107 ^ r/un-t t."-»*' ,n 0ri»WrStta’' a“t2 2 . 0 ithr an in btn ®>s sns*. - r hier: riMlbo-i' nntlA .,24 M flmt °6" 5^16 F UNS WÄK.; ®"a Vmtx' "H'S- L—- ■ '' 5 ♦ ro^ .<>' ’3L%oWU1" AK <• 6mH '^V. ’h -« 6,46 [ ^^sallel (5718 empfiehlt Emil Fischbach. ommen. einem billigen Preis abgegeben. Maulkörbe (6445 für Hunde bei I. G. D. Bapst. Hunde-Aauikörbk soeben dnßetroffen bei . ,(6385 Flick & Kroll- pfe d (Wallack). 9 Iobre alt, billig ju»er: r' . k r».-t ' a 1.^1 Ser flrrnpb. d. Buts Speck-Bückinge, (6033 empfehle Wachs-Puppen in Größen. Preisen* 6413) Neunaugen, Anchovis, Ruff. Sardinen, Dorier St Ratz BeKitidungsmagasin in Gießen. >6^ Feinstes Blüthcnmehl. 6443) Ein fast neuer M e 1 b t n g er'scher Stofen ist zu Hauptmann. J5f. Jfftrar aus Wetzlar. Schulstraße B. 29,5._____________. Chr. Beiber, am Aren;. 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BUts- ^ark zu baben bei E- F- Sem ml er }il’f(n"|)lini|ll,U, (»»„tiiarr '(Ccruelatwurfl „m „,W, Em|1 6450) EarncvalSkappkN, Masken^ gestoßenen Zucker^u. Gewürze, Costumes, Gold- und Silderborden rc- Rosinen n. Mandeln, Komische Bilder f. Saal-Decorationen. rlttpHebXt 6380) C a r l H o f f m a n n. Donner Tahnenfabrik, Bonn a/Nh-^ —§374^ Ein schwerer zweispänniger - gegen Säurebildung, Aufstoßen, Kiampf, Straße btlliqer._____V?rdauungsschwäche und andere Mastenbe- "6428) Ein braunes Reit- und Waaen- M)merben, in Vi, V2//4 Origmal-Packeten - - Kif,,n 1,1 ™X1 mit (Aebrauchsanweisung ä, Vi, Vz und /4 meiner früher mit bestem Erfolge betriebenen Backerei 6402) GIES SEM", am Seltersweg, («412 6366) — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckeret (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. 6431) Ein tüchtiges Mädchen für Küche und Haus wird gegen hohen Lohn auf sogleich oder Januar 1877 nach Auswärts gesucht. Nähere Auskunft ertheilt die Ex- peditton dieses Blattes. ____________H. Urff\ Verantwortliche Redacnon: A. Scheyda. Dn V 10 Uhr, feil"1 Jurg- mdbunn Z-U Untnricht selbst Anzeige für Damen / 6436) Montag den 2. Zanuar beginnt wieder ein Cursus im Zufcbneiden und Unfertigen von Damenkleidern. Theilnehmerinnen wollen sich gefl, bis dahin melden. Ä. Rothenberger, Lindenplatz. im Locale des Herrn Carl Fuhr. Tagesordnung : 1) Berichterstattung. 2) Mietvertrag mit der Stadt. 3) Voranschlag für das Jahr 1877. Der Vorstand. Turnverein. Generalversam m l n n g Dienstag den 12. December, Abends */29 Ühr vermischte Anzeigen. 6451) Eine Frau sucht einen Lauft dienst. Näheres bet der Expedition dtefts Blattes. $eigcjd> hiermit einem geehrten Publikum ergebenst an. Ich macke dasselbe besonders aufmerksam ans das ansqereickiictc Brod von dem semsten rnssiscken Korn 8> calisorniscken Wciren herqe- stellt, welckes an Feinheit 8> Knalität nickt seines Gleichen findet. )ch Voehachtend W. Löher Brondgaffe. blatt# ljat folge 1. Verord 2. Ämr Cituationsr^r Berggesttzes.) 3. Ermi Königs. Hoheit bim Lanbricht Erlaubviß jui Kaiser den $ 3. Klosse, an »ih zur Anna von Teutschl 3. Klasse, an Annahme nnd land und Kön , 4- Dien gerul Hain-Gründe Tr. Karl Mi evang. Pfarre pabt zn üben ^bach ans b let)m Johaiu am 20. Novb ^er Temeinbe of H'pp'l'h- Novbr f Müller II. 6o ernennen. «ÄS betl SdWauir*.»« z-schorAdr 18 Sinh ZW JlüuTih’inpli’Olüiig. NI 6433} Ich bringe meinen werthen Kunden meine achten Aekermann'fchen Brust-Papilloten (als Heilmittel und iur Auflösung des Hustens); ferner die äcbteu Dffenbacher Pfeffernüffe, Anis, Beenden und Marzipan (besonders haltbar bis Weihnachten), in empfehlende Erinnerung. 6433) Achtungsvoll 6449) Gesucht wird auf Neujahr oder ersten April eine Werkstelle nebst LogiÄ Von wem? sagt die Expedition diesctz Blattes. DL. Melchior empfiehlt sich zum Reiniger, der Olfen. Bestellungen bei (6454 Fr. Rüger, Kreuz, und im Gasthaus nun Taunus. 6452) Ein Pferdeknecht auf Weihnachten oder früher gesucht von _ In de Hufschmiede des betheiligen, vor( erfolgreich statt. Gieße Die Wiedereröffnung • W>r empfehlen in größter Auswahl und vorzüglicher Qualität: Leder Damev-Zugstiefel zu M. 7. 25 Pfg. ^"ren „ „ „ 7. 60 „ Dachette Knaben Stulpstiefel „ „ 7. — ÄRelton Dameu Pantoffeln mit S chnalle, Lederfohle re. zu M 2. Außerdem Ballscbuhe, alle Sorten Winterfchuhe, Holr- schuhe, Schaftstiefel, Kniestiefel, ArbeitSschuhe, Mädchen uuo Kinderstiefel zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Prima Mcihhrod ä -)(> Mgc. „ SihwlU)brod ä 48 „ Sngabe91”61 $ ^''"»gstisck-Brödckcn ä 3 Psg-.. bei 30 Pfgc. 1 Brödcken Gefunden am Sonntag Morgen en blauer Filrbut Abzuholen bei 6444) Ludwig Weller, Wieseck. 6448) Gesucht ein tüchtiger Schreiner, der selbstständig arbeiten kann, gegen hohen Lobn und dauernde Beschäftigung. Von wem? sagt die Expedition diese? Blattes. 6362) Ein Mädchen für leichtere Ar betten gesucht. Fr. W. Hartmann. 6369) 5—6000 Mark auszulethen bei __________H. Hermann, Neuenweg. KermleNwngen. 6440) Ein Familienlogis sofort zu ver- miethen. C. Straub, ___________________Heuchelheimer Chaussee. 6364) Ein kleines Familienlogis per 1- Januar zu vermiethen bei __________Ioh. Rohrbach, Gartfeld. 6387) Noch auswärts gesucht für Weihnachten ein solides Mädchen, welches tm Kochen und Hausarbeit bewandert ist und pule Zeugnisse aufzuweisen hat. Näheres in der Exped. d. Bltts.___ 6375) Eine perfecte Kletdermochertn, welche alle Arbeiten auf's Feinste anzufertie oen versteht, wünscht in und außer dem Haus- Beschäftigung, und bittet um geneigten Zuspruch Bertha Staudenmeyer. Gefl. Aufträge bitte bei Frau B. San? dauer in der Kaplansgasse abzugeben. Köln - Gießene^ Dahn. Abfahrten von Gießen nach: Deutz 6«, 12, 4, 95^ 12, 4^ 71 g» 5955) Ein möblirtes Zimmer in der Neuen Bahnhofstraße zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.___________________ 5880) Ein Famtlienlogis zu vermiethen und gleich befiel bar. Carl Haas, ______________________a- d. schönen Aussicht. 5274) Eine Wohnung, 5 Zimmer und 1 Cabinet, Küche rc-, zu vermiethen. Frankfurter Straße Lit. E. Nr. 30. 6214) Zwei Familienlogis zu vermiethen nnd alsbald zu beziehen bet Wirth Ferd. Felsing, Neuenweg. 6430) In meinem am Riegelpfad gebauten Hause ist der ganze Mavsardenftock, bestehend aus 4 heizbaren Zimmern, 3 Co bineten, Küche, Bodenkammer, Holzstall, 2 Kellerräume, sowie Mitgebrauch der Waschküche, zu vermiethen. Gerhard, Bahnmeister. Ein A'adcn und ein möblirtes Zimmer mit Cabinet sind vom 1. Januar an zu vermiethen. 6425)______________Schulstraße 19. 6418) In meinem Wohnhause am Krof- borfer Weg ist die Mansarde mit 3 Zimmern, Küche, Keller rc. zu vermiethen und gleich zu beziehen. ______________Philipp M 0 rgel. Der 3. Stock meines Hauses ist zu vermiethen und am 1. Februar 1877 zu beziehen. Gg. Wilb. Weidig, 5977) Marktplatz 8. 6066) Möbli-tes Zimmer mit Cabinet per 1. December zu vermiethen bei ________T h. Brück, Kanzleiberg B. 1. 6348) Ein unn öbltrtes Zimmer mit Kabinet an einen ledigen Herrn zu vermiethen und sofort zu beziehen. Näheres in der Exped d. Bltts. ________________ Gin gut möblirtes Zimmer zu vermiethen. Scbloßaasse B. 6. (5563