»8»« Dienstag, den 12. September LP3L rciv vtrrtrljaMch 2 Mark 20 Pf. mit Drmgerlohn. Durch die Posi biogen vierteljährlich D Mar^ K- Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montag.K. Expedition r Schulstraße, Lit. 8. Nr. 18. 'N "4 _S»6n. ^hafl, Instand. JVttf fttiffltth. Diese Konsumtions-SteuerlDer Kaiser sah sehr wvhl aus und unb grüßte und dankte freundlich nach 1 ZTt C f -t.'L V___ * Vl\ HvS« Aldhfllh V1 fS H Gtld-E^ M tt Mas«, Ächtet. jfjjlticn, in (?.'. und Großvm Kl-ftl frnfttw bei» nabme an unfeim' ;uM im N«! frmit aufti^igen I US hi Begrüßung des Kaisers eingefunden. Der drohende Regen hatte sich verzogen, und so erfolgte die Ankunft Sr. Majestät bei günstigem Wetter und unter dem Jubel der versammelten Menge. allen Seiten. Auch Se. Großh. Hoheit der Prinz Ludwig wurde alsbald von Sr. Majestät bemerkt, der ibn aus's Herzlichste umarmte und küßte. — Bald darauf langte auch der Zug mit Ihrer Majestät der Kaiserin an, und nachdem die Allerhöchste» und Höchsten Herrschaften sich begrüßt hatten, ging die Fahrt durch d e reich beflaggte und glänzend illuminirte Stadt nach dem Schlosse, wo der Thee genommen wurde und die Herrschaften von den Fenstern aus dem großen Zapfenstreich beiwobnte». .... „ Merseburg, 9. Septbr. Der Kaiser, welcher aus Anlaß der Corps- Manöver hier verweilt, empfing gestern den von Warschau zurückgekchrten General-Fcldmarschall v. Manteuffel, welcher hierauf wieder abreiste. sch. aus Wetzlar ich Fink jptitt • ■. tt 9 tt lllP(r(ile8 ; J$. ®S'- ■ München, 4. Septbr. Ueber die dem Kronprinzen des deutschen Reiches in Regensburg am 3. Sept, dargebrachte Serenade wird gemeldet: Um 8 Uhr wurde Sr. 5t. K. Hoheit vom hiesigen „Liederkranz" eine Serenade gebracht, wie eine solche die Stadt seit deL letzten Anwesenheit des Königs Max II. von Bayern nicht wieder erlebt hatie. Auf einem mit Tausenden von Lampen beleuchteten Dampfschiffe fuhr die Sängerschaar bis vor die königliche Billa; die Feuerwehr erhöhte die Ovation durch einen großartigen Fackelzug und viele Freunde der Kahnfahrt schloffen sich an, durch recht hübsch beleuchtete kleine Schiffe die Feier des Abends zu vervollständigen. Unter den Klängen der Musikgesellschafr „Danubia" ankerte das Schiff vor der königlichen Billa in der Mitte des Donaustromes. , Merseburg, 7. Septbr. Se. Großh. Hoheit der Prinz Ludwig von Heffen ist heute Abend 5 Uhr in Begleitung seines persönlichen Adjutanten, des Großh. Oberst v. Western» llcr, hier angekommen, am Bahnhofe empfangen von den mit der Einquartierung der fremden Herrschaften beauftragten Major Freiherrn v. Rotberg vom thüringischen Husaren-Regiment Nr. 12 und dem Adjutanten beim Grenadier-Regiment des 4. Armeekorps, Hauptmann Metzler, vom 4. thüringischen Infanterie-Regiment Nr. 72. Ein königlicher Wagen brachte den Prinzen in sein in der Gotthardstraße gelegenes Quartier. Schon um 83/4 Uhr begaben Sich Se. Großh. Hoheit wieder nach dem Bahnhofe. Dort hatten sich die hier anwesenden höchsten 'Herrschaften, die Generalität, die Spitzen der Behörden und eine große Anzahl Herren und Damen zur tei>er, chl sie den kleineren und mittleren Gewerbtreibenden unverhältnißmaßig belastet mfc doppelt besteuert, wesentlich ermäßigt werde. Darmstadt, 8. Septbr. Der vierte Ausschuß der zweiten Kammer ist ,«s Donnerstag den 14. d. Mts. einberufen. Gegenstände seiner ^Berathung mdtii zunächst sein: Der Antrag des Abg. Dumont, die Entschädigung bei Einquartierung von Truppen in Friedenszeiten betr., und der Antrag des Abg. ssmlierrn v. Nordeck zur Rabenau, die Durchführung des Titels VII der Michsverfassung in Bezug auf das Eisenbahnwesen betr. —- Namens des Manz-Ausschusses der ersten Kammer hat Herr Wernher (Nierstein) Bericht Mattet über die Borlage Großh. Ministeriums der Finanzen, den Gesetz- hitwurf, die Besteuerung des Weines betr. Der Ausschuß beantragt Beitritt |u sömmtlichen Beschlüssen der zweiten Kammer. In der Einleitung des Be- Mes wird bemerkt: „Die Besteuerung des Weins ist in Deutschland zu einem mit einer ge- mssm'Leidenschaftlichkeit geführten Streitgegeiistand geworden, der Charakter bges Streites gründet sich auf den Eifer der Interessenten^ zur Beseitigung Hiser Steuer, der sich darauf stützt, daß die beiden großen Staaten des deut Reiches zwar einen Reichszoll auf den Import von Wrnn aus dem Reichs- Wland ertragen, dagegen bis jetzt keine Konsumtions-Steuer aus den im zikichs-Jnland erzeugten Wein eingeführt haben. Q r‘ »irt in den übrigen deutschen Staaten auf den verschiedensten Grundlagen und in den verschiedensten Formen erhoben, dieser Mangel an Gleichartigkeit der Lestenerung und Vergleichungen, welche öfters mit der Realität der Resultate nitbt -usainmentreffen, ist eine der Ursachen dieser Disputationen. Der Berichterstatter kann nicht verschweigen, daß diese Zustände seinen Wünschen nicht entsprechen; er betrachtet daher, mit dem Referenten der zwe>- len Kammer, die vorgeschlagene Besteuerung des Weins im Grohherzogthum nur als eine provisorische Gesetzgebung, die hoffentlich, meiner nicht zu ent- ftmten Zukunft, durch gemeinschaftliche Bestimmungen des Reichs, den Charak- kr eines Äusnahms - Verhältnisses verlieren wird. Ueber diese zl-kunftigen Wqlichkeiten in diesem Bericht sich näher auszusprechen, paßt nicht. Der provisorische Charakter der Großh. Gesetzesvorlage^ entschuldigt aber auch eine hrze Behandlung der einzelnen Punkte derselben." — Weiter hak Namens des zweiten Ausschuffes der ersten Kammer Herr s. Willich Bericht erstattet über die Vorlage Großh. Ministeriums des Innern, kn Gesetz-Entwurf, die Sterbquartale der Volksschullehrer betr. Wenn der «esschuß auch in der vorliegenden Frage eine willkommene Gleichheit der Ber- filtuisse der Civilbeamten mit denen der Volksschullehrer nicht anzuerkennen itrtnag, so glaubt er doch, aus Gründen der Billigkeit und Zweckmäßigkeit, kn Beitritt zu den Beschlüffen der zweiten Kammer beantragen zu l™en- Berlin, 8. Septbr. Den sämmtlichen Post- und Telegraphen Beamten, , läche ihrem Chef, Sr. Excellenz dem General-Postmeister Dr. Stephan, aus : lilaß seiner Ernennung zum Wirklichen Geheimen Rath gratulrrt hatten, ist, ie man der „Post" mittheilt, folgendes Antwortschreiben ^gangen Ew. . . . sage ick für den aus Anlaß meiner Ernennung zum Wirklichen Keimen Rath mir in so freundlicher Weise dargebrachten Glückwunsch meinen sazlichen Dank. In der allerhöchsten Auszeichnung erblicke ich vor Allemt eme hldreichen Beweis der Zufriedenheit Sr. Majestät unseres allergnadigsten Ka, I'is und Königs mit den Erfolgen der Reichspost- und Telegraphen-Verma ti g Uche unser Aller gemeinsames Werk sind und an denen jeder brave Beamte hen wohlverdienten Antheil hat. Möge der Geist treuen ‘ - cg rd rüstigen Vorwärtsstrebens, der uns bet Erfüllung der Au gaben unser s ^»nen Berufs bisher beseelt hat, auch ferner uns geleiten, der TerwaUui g |«r Ehre, dem Vaterlande zum Nutzen, jeden, Einzelnen zur t( Lyon, 9. Septbr. Marschall Mac Mahon ist heute Nachmittag 1 Uhr 50 Min. hier eingetraffen. Der Präsident des Gemeinderathes richtete an ihn eine Ansprache, in der er die Arbeits- und Ordnungsliebe der Bürger von Lyon betonte und auch den Wunsch nach Erlaß einer Amnestie leise berührte. Mac Mahon erwiderte hierauf nur dies: er sei glücklich, die Stadt Lyon ru besuchen, deren Handel und Gewerbfleiß der Stolz Frankreichs seien. Von der Bevölkerung wurde der Präsident der Republik sehr sympathisch empfangen. >'•> !“• “> |iiv|lt)(vUVnC woraus « tÄUiiJt^^ittoo^^te Erde verschließen. Weit nützlicher sind jedoch H । l!6eti k’|llaIc off,,!,111 aupen abgesehen haben. Bekanntlich haben m B 8. .^ü!ck n Von Joh. Oswald zu Neckar^Steinach. Wenn es auch keinem Zweifel unterliegt, daß die zahlreichste Thierklasse die der c>ns,sf,n *"! ®h!T'ia? bet ®“r‘e":-ß«nb-'u^ Forstwirtschaft unberechenbaren Schaden zufügt, § bürfer w'r doch nicht außer Acht lassen, w,e der weise Schöpfer dafür gesorgt hat, daß innerhalb tiefer Slaffe einzelne Arten sich befinden, welche, ähnlich den Raubsäugethieren, unter ihres Gleich!« aufraumen und somit ein Gegengewicht bilden, das der Vermehrung jener über gewisse ©nm $inau8 wirksamen Einhalt gebietet. Diese einer eingehenderen Betrachtung zu uiUerziehen, hall« wir darum für dienlich, weil bei dem allgemeinen Vernichtungskampfe gegen die Insekten d» ffZTJr ’m l'.nd. deren Nutzen außer Zweifel steht. Vornehmlich sind es -ich Kaferfamllien, die recht nützliche Arten aufzuwersen haben. Da ist z B der aemeirt ®°ldlaufkLfer, vom Volke Goldschmied genannt, den man auf Wegen und Aeckern gar häuf, und der sowoh von Kindern als auch von Erwachsenen häufig verfolgt wird. 2frr. d'e Laufkäfer überhaupt schon Wolfe unter den Käfern sind, weil sie eine Menge des schädlich« ^lnTO,mn8C’,efleM'1,eiAC^CnZrf0 C8 "E-ntlich der Goldschmied, der unsere Aufmerksamkei am Meisten anzteht. Sowohl m seinem ausgewachsenen Zustand als Käfer, sowie auch in feinem “I6 L°rv- ist er ausschließlich auf thierische Nahrung angewiesen, die er aus da Jnsektenwelt und namentlich auch aus den Würmern sich holt. Die sechs üßige Larve ra-tt unter ver Erve, wahrend der Käfer über der Erde seine Beute zu -rbascben iuckt Und t»lt Uein^als8,^R"k,r°M^'^^°" """"Wurm, einer Raupe, einem Käfer w.'l Obglkiä kleiner als z. B. der Maikäfer, ergreift er diesen dennoch, wo er ihn erwischen kann, bohrt ii in denselben ein und verzehrt ihn, so zu sagen, lebendig. Er ist in der That ein trefflion Aufraumcr unter dem kleinen Ungeziefer unv verdient darum Schonung. — Mit diesem mH- verwandt ist der Raupen- oder Puppenkäfer, der sich mehr im Walde aufhält und fene Verwüstungen unter den bäum- und waldverderbenden Prozessions- und Kieferraup-n anrichtet. 3ie ?r,c.c?UT ’f*. "ne tchr einfache: Käfer und Larven packen die Raupen im Genicke, purzeln rti: n hC^en,^e -e°m aufbe? Boden herab, wo sie dieselben aussaugen. Beide, Goldschmied und Raupenjager, zahlen zu unfern gewaltigsten Räubern und Jnsektenvertilqern, die sich an ^iieie toyet'.luel?n anö®rt0AC l^nen "eit überlegen sind. — Zu den schönsten und sehr nifr nk n's;aU^ hbkanntesten Kaferchen gehören die Marien- oder Hergotts-, auch Johannis-' ergenannt, die Lieblinge der Kindcrwelt und geborenen F-inde 1» £U<$ ^tßen. Di- Vermehrung der Blattläuse, eines der -o cheulichsten des Jnsektengeschlechts, ist eine ungeheuere und bevölkert in kurzer Reit die grütirn d^nzen, insbesondere die Blätter, welche wenige Tage vorher noch gar keine Spn im sind (unsere Vogelmeisen ausgenommen, di- das Geschiß m Großen besorgen) die Sonnenkaf-rch-n und ihr- Larven eifrige Vertilger derselben. - Sire« -er bekannt-ü^U" ’ s b„ Natur haben die Aaskäfer, unter denen der T o dtengrä ber n'Lrr Äeae 'Ä" Zeitungsberichte aufgefallen, wonach M-nsct-1, an » gestorben sind. Dies kann sehr leicht möglich werden, wenn Wegen auf bie'c W-si° «n..g.-wifl°S Gift, Leichengift genannt, Osglarrd. London, 8. Septbr.'^Die amtliche Zeitung publicirt das in Paris unterm 9. August unterzeichnete Zucker-Eonferenz-Protokoll. London, 8. Septbr. Canon Liddon, der nach Serbien gegangen ist, hat im Verein mit anderen Geistlichen eine Adresse an die Königin gerichtet, in der die Aufmerksamkeit Ihrer Majestät auf die ihren Eltern geraubten 6ul> ganschen Kinder gelenkt und um schleunigstes Finschreitep zum Schutze der Unglücklichen, weiterhin auch um Hinwirkung auf die gänzliche Trennung der slavischen Provinzen von der Türket gebeten wird. London, 9. Septbr. Die heutigen Morgenblätter melden, daß Lord Derby am Montag eine Deputation von Vertretern des Arbeiterstandes zur Entgegennahme einer Kundgebung über die orientalische Frage empfangen werde, c n. 6er "TEs" wird ein Brief des Lord Stratford de Redcliffe über bie« fHbe Frage veröffentlicht; darin wird einmüthiges Handeln der sechs Garantie- un') als Mittel zur Lösung der orientalischen Frag« die Herstellung emer Reihe von autonomen Staaten vom schwarzen bis zum adriatischen Meere empfohlen, und zugleich das Bedauern ausgedrückt, daß England durch Mißtrauen davon abgehalten sei, von vornherein im Einverständnisse mit den nordischen Mächten zu handeln. Spanien. Madrid, 8. Septbr. Der Ministerrath hat beschlossen, die Behörden auf d.e gewissenhafte Beobachtung der Verfassung bezüglich der Bestimmungen über den religiösen Cultus hinzuweisen und denselben etnzuschärfen, daß sie u)e SÄörfen r8 »h""en zu haben dafür zu sorgen, daß Cadaver von Mäusen, Ratt-N, bieTe^n n nk.5Ck di- Menschen unschädlich gemacht werden. Theilweise verzehren toelAen h«nn bM f ?£bln “on *Jlnen begraben, um ihre Eier iu die Leichname abzusetzen, in Tobl-n^k., akSF»CC^en?En L^ven ihre erste Nahrung finden. Letzteres thun namentlich! R bewundernswürdig, Zeuge von der Ausdauer derselben zu sein, wem ,in?n ®e"‘Sen etnen tobten SMaulroutf, eine desgl. Kröte re. ohne Hacke und Spatm bi? ln bieö.Tbe fcnten- Dem Anscheine nach ist ihnen eine Art Sprache eigen, d.h.- wenige ju 9/0^^8emt n amer Kameraden herbeizurufen, wenn ein Leichnam für einige Die Netzflügler, unter denen die Libellen oder Wasserjungfern und der Amei- enlowe, di- auch nur von Raub leben und sehr tntereffant- Beobachtungen zulassen, übergche ich und wende mich zu den Hautflüglern, unter denen die kleine Wegwespe, die Sano- wespe und die gemeine Schnabelwespe unsere Beachtung verdienen. Sie zeichnen siL nämlich durch Raupenvertilgung aus, indem Raupen ihrer künftigen Brut als erste Nahring dt-nen. Diese Raupen, sowie auch Wegen tragen sie in s-lbstgebohrte Erdlöcher, worauf ie ffitei abfegen und dann diese ihre Brutstätte mit C:t; pv.; °ie Schlupfwespen, die es ebenfalls auf Raupen abgesehen haben. Bekanntlich haben m einerseits öffentlichen Kundgebungen gegen den katholischen Cultus entgegentrel-n auderselts darüber wachen, daß die Unverletzlichkeir der reformirten Gott^ han,er und Fnedhöfe geachtet werde. ' 'So tei‘ Madrid , 8. Septbr. Die „Correspondencia" schreibt: Der Minister rath hat beschlossen, die Behörden zu benachrichtigen, daß sie den Vorsckrik-,i d!e ?atbolttck? aCle öffentli*en Kundgebungen zu verhindern haben^welch, ? m Ä Religion beleldlgen konnten, und daß sie andererseits die Unver- letzlich.eit der Tempel und Begräbnißorte der reformirten Bekenntnisse zu b schützen haben. " ’u 0: Türkei. e.tx S0”Pantinpt,cl'.7 Septbr. Bestem Vernehmen nach hat der tür- kische Mlnisterrath. gestern über die Friedensverhandlungen berathen, welche bie dl°rte in den nächste» Tagen den Mächten vorlegen wird. Der Großveur liegt krank darnieder. p 11 k n Konstantinopel. Tschernajeff befindet sich seit dem 3. d. in D-liared dcheu Besestigungswerke sehr ausgedehnt werden. Außer den Positionsgeschü^ zahlt die Ärnllerie in Deligrad 150 Piecen. Die Macht, über welch? SrfL tloieff oerFuat, beträgt 55,000 Mann Infanterie, 3000 Reiter und 21 Brite, rttcn Artillerie. Die besten Truppen, die Belgrader und die Gruzaner W taillone, stehen noch in Alexinatz. h 7^ag«sa, 8 Septbr. Die Consuln haben im Namen ihrer Regierungen den Fllrsten von Montenegro veranlaßt, unterm 6. d. Mts. in Konstantinopel den Wunsch kundzugeben, ebenfalls Waffenstillstand eintreten zu sehen , ^' Septbr. „Glas Czrnagorza" veröffentlicht nähere Än- gaben über den vorgestern erfochtenen Sieg der Montenegriner, durch welchem die Absicht von Derwisch Pascha, in das Innere Montenegros etnaebnnijcn oereitelt wurde: 2000 Türken blieben auf dem Schlachtfelde übe^lOM^ tranken die übrigen flohen nach Podgoritza hin; die Montenegriner hatini 67 Tobte und 122 Verwundete. v ili Geiiofseiischaft u iimmlung der Gesell i«! Nachtrags hier) Sitz der Gettos Gegenstand des . jiir Förde Gewährui layn uu' fledniiiil stönden, an die Dauer der G Die zeitigen S Christ Heinri Karl $ 3°hani Hkinri, Konrad ^kzani Johann Heinrich "«Lü qabren die «Bit k1 L g et -ussuch« :,1“% erübrigt uns, ■ GMnden verargen, •TÄ | mi ffleife °hne «4« a Wenn wir mcht d j «bten g!w°hut finb, 1» «Mer ausrust rii ich Dich ^Kaantni, iS» ®X’,n 81.- v w " 'n, ah, , rjranffurt, 10 Sept. Die Slnmelbiinaen ru ber vom 16 9ß WhjrD°n Blumen, Gemüse und Obst rc. des Verbandes Rhernischer Gartenbau - Vereine im Palmenzarten zu Frankfurt a. M- haben einen den für dieselbe bestimmten bedeutenden Raum bei weittm überschreitet, und mutzte deshalb eine Erweiterung des Ausstellunaslerrains norae; uo nmen werden. Rach allem Vorauszehenden zu schließen, wird diese Ausstelluna bem wie ^aien Außerordentliches bieten und insbesondere die Anstrengungen lohnen, bnnt Kta?t°^^^^^^'?°"^ D--mpsschifffahrts-Gesellschaft zuqehScige Damps- TrbX' ro,c ",a" un§ vou^ zuständiger Seite miitheilt, an iV 7 ^^cin bei Emmerich von dem iLchraubendampfer „Vereinigung' in den Grund gefahren wo im vergangenen Zuhre der Schraubendampser „Prim Heinrich der Niederlande mit dem Dampfbooie „König" zusammenstieß Der Schrauder „Vereinigung welcher zu Thal tarn und kurz vor der Unglücksst-lle feinen Steuer- hnnjr in6 C,!Hnib^tr-*rtR^SnNUn9t.Ulrlb dem zu Berg kommenden Dampf: boote in die Flanke. Beide Schiffe ,anken bald nachher. Die beiden Kinder, welch! d-r Katastroph. umkamen waren, wie e? heißt, die Kinder des Cap,täus M Schrauben chiffes. Von den Gütern der Schiffe wurde nichts gerettet. Gestern atn ber ®trectton ber Koln-Düsseldorfer Gesellschaft die Mittheilung zu, daß das Damps- b^t^-^^tg^nnch^neh^zu^eden^sei^und^d-shald qesprenat werden müsse._______ Die Bedeutung einiger Jnsektenarten im Haushalte der Natur. — Ein Correspondent ber „N. Fr. Pr." gibt eine charakteristische Schilderung einzelner Truppengattungen des türkischen Heereö, insbesondere der Tscherkessen und Baschibozuks. Der Führer der ersteren — so schreibt er — werden von der zu einer Ortschaft gehörigen Kameradschaft gewählt und genießen von diesen in allen militärischen Angelegenheiten und in ber Entscheidung von Streitfragen unbedingte Autorität Eine Kameradschaft besteht aus fünfzehn bis dreißig Leuten, die unter allen Umständen ein unzertrennliches Ganze bilden. Nicht allein, daß sie stets in einem Rudel reiten, neben einander kämpfen und sich die Verpflichtung auferlegen, sich während der Kriegsdauer nicht zu trennen, führen sie auch gemeinschaftliche Kaffe und ist Alles, was sie erbeuten, Gemeingut; sie sind selbstbewußt, stolz, schweigsam, dabei unendlich thätig, emsig und tapfer bis zur Tollkühnheit. Die Leute einer Kameradschaft sprechen nur selten untereinander, noch seltener mit Leuten einer fremden Kameradschaft und fast nie mit Türken. Selbst mit Paschas verkehren sie außer Dienst zugeknöpft und kurz angebunden, daß man glauben könnte, sie seien die Vorgesetzten, die Paschas bie Untergebenen. Wieberholt sah ich türkische Officiere Tscherkessen ansprechen, ohne baß Letztere bie Ansprache einer Antwort würdigten. Jebe Aufgabe aber, welche bem Tscherkessen gegeben wirb, ist im vorhinein als gelöst zu betrachten, wenn bies überhaupt in ben Grenzen ber Möglichkeit ist. Er ruht unb rastet nicht, bis er sich seines Auftrages entlebigt hat, kennt hierbei keine Errnübung unb Gefahr unb erblickt in ber" stritten Erfüllung seiner militärischen Pflicht eine Ehrensache. Diesen theilweise eblen unb ritterlichen Eigenschaften gegenüber müssen bie Grausamkeit unb ber unerbittliche Haß betont werben, welche ber Tscherkefle gegen feine Feinbe hegt; wem er aber nicht feinb ist, ber hat auch nichts von ihm zu befürchten, roeber rück- sichtlich seines Lebens noch seines Eigenthums. Der Drang, ber Armee vor- anzuellen, entspricht seinem Streben, möglichst wenig mit bet Truppe, bie er nicht zu liebe» scheint, um so leichter unv schneller aber mit bem Feinde in Berührung zu kommen, den er bei seiner außerordentlichen Findigkeit und Geschicklichkeit, sich im Terrain zu orientiren, rasch erspäht, um ihm nicht mehr von der Ferse zu gehen. Dabei ist der Tscherkesse ein Natur-Reiter, wie er vollkommner kaum wieder gefunden werven dürfte; ein Reiter, ber nicht allein unzertrennlich von seinem Pferde ist, sondern auch die Gabe besitzt, bei scheinbar unmöglichen Anforderungen an sein Thier dasselbe stets in leistungsfähigem Zustande zu erhalten und es nie bis zur Erschöpfung anzustrengen. So erscheint mir jetzt der Tscherkesse, ber überdies weder für sich, noch für sein Pferd etwas Anderes beansprucht, als was er auf freiem Felde findet, besonders unter ben hiesigen Verhältnissen für ben Eclaireurdienst ber türkischen Armee als eine Wohllhat und Nothwendigkeit, denn die türkische Reiterei könnte auch annähernd nicht im leichten Reiterdienste ersetzen, was dir Tscherkessen leisten. Ganz anders ist es mit den Baschibozuks. Diese eilen der Armee nicht voran; sie schließen sich wohl seitswärts den an ber Töte marschirenden regulären Truppen an, lassen aber burch diese und die Tscherkessen bas Terrain vom Feinbe säubern, bevor sie ihr Plündern und Sengen beginnen. Der Gefahr weichen sie sorgfältig aus unb kehren oft heim, wenn sie ihre Beute in Sicherheit bringen wollen, aber nur um bald wieber zur Armee zurückzukommen unb als tapfere Vaterlanbsvertheibiger von neuem zu brennen unb z« rauben. Von welchem Geiste diese Leute beseelt sind, mag folgendes kurze Histörchen zeigen. Gestern wollte tch nach Risch durch einen Baschibozuk eine Depesche befördern und fragte ibn, was er für den fünf Stunden weiten Weg verlange. Er begehrte zwei Napoleons. Ich fand dies viel zu hoch unb trug ihm nach längerem Unterhandeln die Hälfte davon an. Er aber gab kurz zur Antwort, daß er sich fett fünf Tagen täglich unb ohne viel Schwierigkeiten mehr verbient habe; er brauche, fagte er, inbem er auf ein in bet Ferne gelegenes, von ben Flammen noch verschont gebliebenes Dorf zeigte, nur biefen dreistünbigen Weg zu machen unb könne hierbei bas Doppelte verbleuen, wobei er noch bas Vergnügen einer Branblegung habe. Feldsberg, 6. Septbr. Währenb bes gestrigen Manövers würbe ber Kriegs-Minister Graf Bylanbt in Folge ber Hitze unb Strapazen ohnmächtig unb fiel vom Pferbe, glücklicher Weise ohne sich zu verletzen. Er würbe in einem Hofwagen hierher gebracht unb hütet auch heute noch das Bett. — In Officier-Kretsen verlautet gestern Abend, Felbzeugmeister v. Maroicic fei zum Felbmarschall ernannt worben. 4709) 30 den Weyer. (4699 Schmidt. (4696 (4698 Schwarz. A. Bramm Pfg 87 3. in der Gemarkung Gießen von 142 Morgen an demselben Tage, des Nachmittags 2 Uhr, bei Wirth L e i b am Philosophenwald. Der Großherzogl. Wiesenwärter Müller zu Alten-Buseck ist bereit, auf Verlangen die -u w tf ff Anfang Nachmittags 3 Uhr im Güterbahnhofe. Gießen, den 10. September 1876. Heinrich Ernst Walther, Johannes Walz II. Die von der Genossenschaft ausgehenden Bekanntmachungen erfolgen durch Licher Anzeiger, insoweit die Bekanntmachungen aber nur die Mitglieder Der Vorsitzende, der Schriftführer und der Rechner vertreten die Genossenschaft nach außen und zeichnen in der Art, das sie zur Firma der Genossenschaft ihre Namensunterschriften hinzufügen. Versteigerungen. Grummetgras-Versteigerung der cameral-fiscalischen Wiesen der Gemarkungen Alten-Buseck, Wieseck und Gießen. Die Grummetgras-Versteigerungen finden statt: am 27. Januar 1833 Rector der Stadtschule zu Grünberg, in welcher Stelle er big ^um 3abr >849 in Segen wirkte. In diesem Jahr wurde ihm die Pfarrei Wieseck übertragen. Unter schwierigen Verhältnissen übernahm er sein neues Amt, da die Ge- meinde einen anderen Geistlichen gewünscht hatte Doch wußte er sich bald die Liebe k. "a 2bfr»lu c™erben' f° d->8 er sich in dieser Stellung glücklich fühlte. Allein dies Verholtniß sollte nicht lange bestehen, im Winter 1851 wurde Glaser Gymnasial- tthrer zu Gießen, wo er vorzugsweise den Unterricht in der Religion und der griechischen Sprache zu ertheilen hatte. Im Jahre 1873 trat er durch Pensionirung in den Ruhe- üand. Gine Reihe von Jahren verwaltete er das Amt eines Mitglieds der Kreisschul- commission, wobei er Gelegenheit fand, seine pädagogischen Kenntnisse zu verwerthen. Lrotz seiner vielen Arbeiten am Gymnasium verwendete er nicht wenige seiner freien Ln'ir.unb 8erientage zu häufigen Schulvisitationen. Erst die neue Schulorganisation enthob ihn aucD btefer Würde und Bürde. Geschichtliche Studien entsprachen von Jugend auf ganz besonders seiner Neigung und daß die hierauf verwendete Rett keine nufcloS verschwendete war, bewies er schon früher durch literarische Thättgkeit. Er ^^^vranche Aufsätze m dasi Archiv für Hess. Geschichte, namentlich über seine Vaterstadt Grünberg, z. B. Historische Nachrichten über die Brunnenkunst daselbst. AuS bcmJValt0en Stadtarchiv theilte er in Bd. 4 Cap. I. Nr. IV. des Archivs Urkunde« zur Geschichte der Stadt mit. Später veröffentlichte er auch eine Geschichte dieser Stadt, gangere Zeit war er em fleißiger Mitarbeiter der Allg. Kirchen- und Schulleitung. Zwei Vo kserzahlungen beurkundeten seinen Berus auch für dieses Fach literarisch^ Thatlgkelt. In dem „Po gelb ar bch en" zeigte er sich, als einen würdigen Nachfolger seiner zu früh verstorbenen Kollegen Oeser, Otto Glaubrecht. Auch das „Schloß Fried el h ausen" verdient eine ehrenvolle Erwähnung, wenn wir es auch nicht so gelungen, wie das erstere bezeichnen können- Im Jahre 1838 verheiratbete sich Glaser mit Caroline geb. Rübsamen von Grünberg ; mit ihr lebte er 38 Jahre in glücklicher Ehe. Der älteste Sohn Carl starb im 4- Lebensjahr. Der zweite Sohn Adelbert ist Gymnasiallehrer zu Wetzlar; ber dritte Reinhard, ist Hosapotheker zu Schwetzingen in Baden- Wie er selbst sich bie Liebe seiner Schüler zu erwerben suchte, so bewahrte er auch dankbare Liebe gegen seine ehemaligen Lehrer, darum war er eifrig bemüht, bas 50jährige Lehrerjubiläum seines früheren Lehrers und späteren Directors Dr. Geist zu Stande zu bringen Bei demselben war er äußerst vergnügt und heiter, so daß Niemand daran dachte, es werde für viele Anwesende das letzte Mal sein, daß sie mit dem alten Freund, Kollegen oder Lehrer zusammen wären. Ein Hirn- und Neroenschlag endete am 5- September. Nachmittags nach 1'/, Uhr, das vielbewegte Leben desselben. R. I. p. ..... । Das Verzeichniß der Genossenschafter kann jeder Zeit bei dem unter- zeichneten Gerichte eingesehen werden. Aeitgeöotenes. 4701) Ein schwarzer Pudel ächter Race zu verkaufen. Wo? sagt die Erp. d. Bl. Nekrolog. Am 7. September wurde ein Mann in Gießen beerdigt, der es wohl verdient, daß wir seiner Lebensumstände in diesem Blatte gedenken. Es war der pensionirte Gymnasiallehrer Prof. vr. Karl Sebastian Glaser. Derselbe war aeboren den 4>. Nov. 1810 zu Grünberg, wo sein Vater, Präzeptor Johannes Glaser, Lehrer an der Stadtschule roar; seine Mutter war Friederike, eine geb. Vigeltus. Durch Privat: unterricht gründlich vorgebildet, trat er in Prima des Gießener Gymnasiums ein, wo en 8* Lß ®etbe, Ä“. ■ertilgem, * <„1 tr. lehotene« ’F/JwX I noch «en, M r cenW qen«nnt' 1 LÄI lU Vergebung der Holzhauer- und Waldcuktur-Arbeiten in den Gießener Stadtwaldungen für das Jahr 1877. Die vordemerkten Arbeiten sollen Samstag den 16. September b. I., Vormittags 11 Uhr, RathhauSsaale öffentlich vergeben werden. Ließen, den 8. September 1876. (4657 ^roßherzogliche Bürgermeisterei Gießen. bie 5 nntni^ H Wiesenloose vor der Versteigerung vorzu zeigen oder nähere Auskunft darüber zu geben. Gießen, den 12. September 1876. (4637 Großherzogliche Obersörsterei Gießen. Lang. Gerhard, Bahnmeister. BeachtenSwerth dis 20. 6tMt| ' rc. des BM.üI ■ iobin ig^terrainS ww le SM' lrcnguM i btr -ipejöche Damyff-I Zeile MW, ar »rcr .Satiniftung' tnöampitr n$iir 1 S^vaub r le feinen Stra intenben Dampi Mer, meld Capiläffs b< Gestera ßin Wi D M fl nW. iMshalte ;’,#d 4590) Eine gute Nußbaum-Bettlade, im Auftrag zu verkaufen, steht zur Besichtiguna in meinem Hause. Friederike Appel Wittwe. Federbetten, neue unb gebrauchte, letztere sehr gut erhalten, Unterbetten, Deckbetten, Kissen, Roßhaarmattatzen, Bettstellen mit Sprungseber-Einlagen unb Sophas, billig bei 4609) I. Rothenberger, Linbenplatz. Marinirte Häringe empfiehlt (4658 Emil Fischbach. Tettsedern und Daunen Zwillch und Barchent, Feder-Leinen, Lieferung vollständiger Betten in streng reeller Ausführung, bei (880 ________T h Brück, Kanzleiberg B. 1. Gummi-Gchutzmtttel. p).5710j Bestes u. feinstes dieser Art. (4487 A» Hirgehmann, Hamburg, In Folge Abschlags Restle'S Kindermehl, pr. Büchse M. 1.25 Condenstrte Milch, „ 0.80. 4316) L. Müller __ auf der Mäusburg. 4672) Ein leichtes Zugpferd, ein- und zweispännig gefahren, habe ich zu verkaufen. L. T e x t o r ________________im Darmstädter Haus. Weiße Vorhänge aller Art, Rouleaux, Drell in den gangbarsten Dessin«, Anfertigung jeder Decorations-Arbeit in geschmackvollster AuSsührung, bei (881 ________Th. Brück, Kanzleiberg. B 1- Zur Desinfektion empfiehlt Earbolsäure, flüssig, Chlorkalk und Eisenvitriol (3098 L. Müller auf der MäuSburg. 788 und ladet hiermit sämmtlicbe Nachbarvereine freundlichst ein. (4710 und Emil Elschbach» 1379) Manschetten Knöpfen ic. 2312 finden werden, aufgebracht werden. Sobald das ganze Bau-Kapital, oder auch nur eine zur theilweiscn 'Jini- 4582) diesem Laasphe, den 18. Juli 1876. 38, tg der Abfabrten von GieHen nach: liche Vorbereitung. (4287 SBeranfroortltcbe Reeactton A. Scheu da. — Druck und Verlag der Brütilffchen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gtetzen. Srsch Gtl Wilmlliiiiss-Iiisllliit in Wessen. Beginn des Winterlemesters am 16 Dctober d. I Für alle Arten Militair-, fpecielle Finanz- und Geometer' Examina, für den kaufmännischen Beruf, sowie behufs Aufnahme in polytechnische und sonstige höhere Schulen planmäßige und gründ- Deutz 6«, 12, 4«. Dillenburg 6ti, 12, 443, ö5. Mermischte Anzeigen. 4678) 1800—2000 fl. werden gegen genügende bypothekarische Sicherheit von hier bis 30. November zu leiben gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bl. Siegen 645, 12. Wetzlar 6", 8^, 912, 4", 7, Prospecte und nähere Auskunft durch den Vorsteher I)r. Kübel. werden zu gefälligen Actien-Zeichnungen unter der ergebensten Bitic aufs Dringendste aufgefordert, ihre diesfälligen Offerten dem unter» zeichneten Ausschüsse recht bald zu überwachen. Zu den Bewohnrrn der beiden Kreise, und der an diesem Projectc betheiligten Umgegcnv wird aber das vertrauensvolle Erwarten ausgesprochen, daß sie ihr Interesse an ihrem und ihrer Nachkommen Wohlergehen unter all» gemeiner Theilnahme nach Kräften bethätigen werden. zogen, um sich mit dem sie umschließenden Bahn-Retze, so in östlicher, wie in westlicher Richtung vermutelst einer sie durchschneidenden Eisenbahn in Verbindung zu setzen, und dadurch aus ihrer trostlosen Lage, in welche ste durch den Mangel au Verkehr versetzt Worten sind, zu befreien. Aber trotz der allgemein anerkannten Gemeinnütz gkcit, und der nnbezweifelten Rentabilität dieser Verbindungsbahn, auch wiederholter Anregungen seitens des Staats und verschiedener Eisenbahngesellschaften hat ein wwrigeS Geschick sie bis jetzt nicht zur Ausführung gelangen lassen. Die beiden Kreise haben sich daher endlich selbst dazu entschlossen) sir durch eine von Altenhundem an der Ruhr- Siegbahn ausgehende und bri Cölbe unweit Marburg sick der Matnwcfcr Bahn anschließende Secundär- Bahn, mit einer in Laasphe anfangenden und bei Dillenburg in dir Deutz-Gießener Bahn ausmündenden Abzweigung, entweder auf einmal, oder jt । nach den disponiblen Mitteln, in mehreren Abtheilungcn und verschiedenen Zeitabfchniiten herzustellen. Ein aus ihrer Mitte unter dem Präsidium Seiner Durchlaucht bei regierenden Fürsten Ludwig zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein gebildetes mir durch den unterzeichneten Ausschuß verireteiics Comitee hat, in Folge höbem Genehmigung die dazu erforderlichen generellen Vorarbeiten bereits vollfnhnn lassen. Auch sind dieselben, auf Anordnung des Herrn Handclsministers, von der königlichen Eifenbahn-Dircction zu Elberfeld schon revidirt und festgestellt worden. Das auf 12,500,000 Mark berechnete Bau-Kapital, wozu von dem Hrw Handels-Minister ein Staats-Zuschuß von 3,000,000 Mark in Aussickt gestillt und von den nächsten Inter essenten bereits ein Betrag von über 1,850,000 liiatf Der Ausfebnß: Eduard ftroos. ft. Jung. E. Fach Gießen, Mänsbnrg D. 9, smpfiehlt sein reichhaltiges Lager in weissen und farbigen Hemden, für Herren und Knaben, Kragen, Manschetten, Chemisetten, sowie stets das Neueste in allen Arten Halsbinden, ferner wollenen Hemden, wollenen und baumwollenen Unterjacken und Unterhofen, in Socken, Hosenträgern, Glace-, Wildleder-, Buckskin», Awirn- unb Militär-Handschuhen, eine sehr reiche Auswahl in Kragen- und 4662) Ein möblirtes Ammer zu ver- miethen und gleich zu beziehen. Neue Anlage C- 39. Aus -em E । Berggesetz erjWt sich mehr die Rmjm Gesetze vorfiMkn. ( werbe-, UI tugrgt/i iß in de« übr tau Swtto-Ertrage n ! logen Leilens bes Fir Htzeo übet bie Bestr ikiingen für Dai ganze Darmstadt,! uzten Zrifammensei« £mtale bet Volkssch «ms abweichenden ü iichts bei Finanz-A Annahme bei fta; hssung, und da das - ist schon beim nä H. Müb&amen Mäusburg D. 9. Regenschirme für Damen und Herren empfiehlt in reicher Auswahl zu billigen Preisen. Königs-Reisstärke unübertroffenes Fabrikat zum Stärken der Wäsche, empfiehlt 6% United States Bonds per 1885 werden in Folge der bevorstehenden Ausgabe von 41/2 °/o United States Bonds voraussichtlich in Bälde zur Rückzahlung eingerufen werden und eignen sich daher schon jctat zum Umtausch gegen andere solide und gutrentahle Effecten. Der Unterzeichnete vollzieht solche Transaetionen zu den genauesten Tagescoursen gegen Provision von je Eins vom Tausend. 24,34 30, f 9 Joh. Thom. Schwahn Sohn, Bank- & Commissionsgeschäft Frankfurt a. M. <*• SSSVä J Aufruf! zur Forderung der Ausführung der Lennt-Mhn -Dili - Dahn. Viele Jahrzehnte hindurch haben sich die beiden Kreise Biedenkpp) Wittgenstein unermüdlich den größtmöglichsten Anstrengungen unter; 17,„ 19,M gezeichnet worden ist, soll durch Stamm-Actien zu je 300 Mark, welche mit Lies Gesetzes mit (gi in einzelnen Raten znr Erhebung kommen, während der Bauzeit mit 5% vn- Darmstadt 1000 für eine Person von 25 30 Lebensversiclierungs- und Ersparnissbank ins Stuttgart. Bersicherungsstand pr. Ende December 1875 28281 Policen mit M. 102,607,000. Nene Aum rbmen vom 1. Jan. — ult. August 1876 2055 ,. „ ,, 11,027,000. 53ermüden der Versicherungs Abtheilung ca. 21 Millionen Mark. Dividenden-Vertheilung pro 1- Juli 1876/77 M. 770,644 = 38 Procent der Prämie. Die Tarifprämie vermindert sich dadurch bet lebenslänglicher Versicherung pro en* ,,iem fn »HÄ*?«, ü kei sichttgung größerer Kinder nach Auswärts gesucht. Salair gut, Reisekosten vergutt Näheres Lit- B. Nr. 196 J !'•>'*. t»», 35 40 45 50 55 Jahren Wermietstuugerr. 4692) Ein Familien-Logis zu vermiethen bei Philipp Dörr an der Heuchelheimer Straße. _________________________ 4669) Der mtttb re Stock und ein möblirtes Zimmer sind zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Karl Herbert, Nahrungsberg. 4661) Zwei möblirte Zimmer zu vermiethen bei__W^Krjm er, Reichenfandstratz^ 4649) Ein möblirtes Z-mmer mit Cabi- net zu vermiethen. P h. Malkomesius, Mäusburg. 4327) Eine freundliche Wohnung mit allem Zubehör Mitte November zu ver- miethen auf Wunsch auch früher. Zu erfragen in der Exped. d. Bltts. .. _ Darmstadt, Zinst und nach der Inbetriebsetzung der Bahn eine befriedigende Dividend! i;ilt heut, Hjormütaa t ft nY\oti SMorSoH /"»it f A otkr r» HurSon ©CßCHjtdllb $)tc ^rdqe ter ßi führung des Bahn-Projects ausreichende Summe sicher gezeichnet worden ist, lir wird das Comitee, hoffentlick noch vor dem Anfänge der neuen Legislatur miet Periode des vereinigten Landtags die sämmtlicken Herren Zeichner zu emn loutbe, ist, nähern it General-Versammlung ergebenst einladeu, um mit ihr die Aetien-Gesellsckast, kg in golat tlne8 L wozu der Statuten - Entwurf dem Herrn Handels - Minister zur Genehmigung iLlrafprockßordmw' bereits unterbreitet worden ist, zu bilden, und das Weitere zu beschließen. MGost in dieser R Die Pläne und Kosten-Anschläge, sowie die auf statistische Ermittelungen vmses z» erfiichen b basirende Rentabilitäts-Rechnung liegen bei dem unterzeichneten Ausschüsse jut ,'noustorbiinna Einsicht offen, und können auf Verlangen auch überall hin versandt werden. W,n eine Terwei Alle Eingesessenen und auswärts wohnenden Angehörigen btt i'eWM, und 2H beiden Kreise, sowie auch alle Freunde und Gönner eines folcbcn N'dit m Mjgers gemeinnützigen und vortheilhaften Unternehmens in weiteren Kreisen, " ' ton ff zur hiesigen Geffügel-Ausstellung am 17. und 18. AACß September a MO Pfg. sind bei Herrn L. Frohn- ß Häuser, I. G. D. Bapst, L. W. Plank, V Vf Neustadt, sowie in der Cxp. d. Bltts. zu haben. factisch aus M- 13,gz 15,2$ ... w -- Aller Gewinn kommt ungeschmälert ben Berstchertcn zu gut und wird noch Maßgabe der Prämie vertheilt- Wenn nur eine Jahres-Prämie bezahlt, bet solche Anspruch aus Dividende. Laßt der Versicherte ' seine Prämie zur Verzinsung stehen, k nn er in späterem Aller, z. B- der 30jährige nach 22jährigem Anwachsen der Dividende mit den Zinsen derselben seine Prämie bezahlen. Gießen, im September 1876. (4705 Der Agent: *i Iler Krle^ervereiiizö lieh feiert Sonntag den 17. September d. I. seine 4546) Ein geräumiges, möblirtes Mansardenzimmer hat zu vermiethen __________I. H anstein, Ludwigsstraße. 4580) Das seither von mir bewohnte Logis, bestehend aus 3 Stuben und Küche, ist an eine kinderlose Familie zu vermiethen und sofort zu beziehen. _______________Gärtner Schau m. 4712) Alicenstraße E- 102 eine Wohnung von 5 Zimmern nebst Zugehör pr. 1. October zu vermiethem____ —4704) Em kleines Familienlogis zu ver- miethen bei______And. Bärrn Wwe. 47u6i Em freundlich möblirtes Zimmer per 1. October zu vermiethen. ______________________Seltersroea C 81. 4700) Eine möblirte Smbe ist zu ver- miethen._______Aster weg Lit. A. Nr. 108. 4697) Zwei freundliche Zimmer an einen ruhigen Herrn oder eine Dame zu vermiethen. Kreuz Lit. B. 114. 4707) Ein der kaufmännischen BuchfOH- rung mächtiger und im Rechnungswesen geübter junger Mann sucht Beschäftigung ter einige Stunden täglich. Auch üb mummt derselbe die Einziehung von Ausstandelt gegen billiges Jncasso. Näheres bei Herrn Daniel Heil am Kirchenplatz.______„ 4705) Ein Nmnn, welcher in schriftlichen Arbeiten gründlich erfahren ist, sucht nnl^ bescheidenen Ansprüchen Beschäftigung. Lr serten bittet man bei der Exped. d. Bltts. niederzuleaen. ä|>fenb fl etPa,telcn H Alle verehrlichen Rebaetionen öffenlicher Blätter werden ergebenst gebet,r, " 6en letzten Aufrufe eine bereitwillige unentgeltliche Aufnahme zu gewähren. tätr Liiä/? , e^e11 $ 5 &r9e6enf Crlet^ _____________________________________________ j 4708) Ein gebildetes, gesetztes Mädchm, er Art. 426 inHand-rbe^ erfahren, rmrbjurjöe«^ ■« bcr S bie S N t Je,i boTQufi lve ? i-i i'"M< ? e ,n ^lche b g-Iten?'^S