Samstag, den 12. August 3o. 186. I»! W Heuer Mnzeiger Ayeigk- mih Amtsblatt fit heu. Kreis Gießen. Auqust, MM. (HotteM teinwa^;! Erscheint täglich mit Ausnahm« de» Montags. Expedition r Schulst raße, Lit. 8. Nr. 18. StEHBia»» •’S Preis vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 3 Mark S4> Pf. Amtlicher H h e i l. Bekanntmachung. Wir sehen uns veranlaßt, nachstehendes Localreglement wiederholt mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß zu bringen, daß das Aufsichtspersonal angewiesen ist, auf das Strengste auf Handhabung dieser polizeilichen Bestimmungen zu sehen und Zuwiderhandlungen unnachstchtlich zur Anzeige zu bringen. Gießen, den 10. August 1876 Großherzogliche Polizei-Verwaltung Gießen. Fresenius. L o c a l - R e g l e m e n t. Das Aufbewahren größerer Holzvorräthe innerhalb der Stadt Gießen betreffend. öur Verhütung von Feuersgefahr wird auf Antrag der Localpolizeibehörde, nach Anhörung des Stadtvorstandes und mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 9. l Mts. zu Nr. M. d. I. 11,165 auf Grund des Art. 149 des,P. St. G- für die Stadt Gießen folgendes verfügt: * 1. In den Höfen dürfen von Gewerbtreibenden, welche mit Holz, Steinkohlen rc. handeln, oder welche zu ihrem Gewerbe größere Mevgm Brennm^teriallen gebrauchen und aufbewahren müssen, z. B- Bäckern, Bierbrauern rc. nicht mehr als 6 Stecken (9,6 R- M-) Holz, oder nicht mehr als 30O Wellen ausbe. wahrt werden Größere Mengen von Holz, als die angegebenen, müssen mindestens 50 Fuß von Wohngebäuden entfernt niedergelegt werden. 2. Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen unter pos. 1 werden tn Gemasthett des Art- 149 des Polizetstrasgesetzes mit 1 bis 10 fl- bestraft. Gießen, den 15. October 1867. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. G o l d m a n n. __ $ nih ;u Gießen wir auf seine weiteren Briefe warten, in denen er einige Industriezweige näher betrachten will. Am Schluffe seines Brieses gibt er übrigens zu, „daß nicht alle deutsche Industriellen dem Grundsatz der Preisconcurrenz huldigen, sondern daß Ausnahmen vorhanden sind; die meisten derselben aber kämpfen einen )arten Kampf dagegen, indem sie mit Opfern den Dualitätsgrundsatz festhalten und hoffen, ihm dereinst zum Siegs' zu verhelfen." (Post-) Berlin, 9. August. Der „Reicks- und Staats-Auz." bringt folgende Nachricht: „Im Mai dieses Jahres hatten die Barke Traviata aus Blankenese, der Schooner Auguste Reimers ebendaher, die Barke Wilhelm aus Kiel und die Barke Sudan aus Hamburg das Unglück, in Folge eines Typhons in den Gewäffern Formosas zu stranden. Die Küsten dieser Insel genossen bisher eines besonders schlechten Rufes wegen der von ihnen aus unbestraft gebliebenen Strandrüubereien. Bei den gegenwärtigen Strandungesällen sind derartige Räubereien erfreulicher Weise nicht vorgekommen. Sr. Majestät Schiff Ariadne war für den Fall, daß sich ein militärischer Schutz der deutschen Interessen nothwendig erweisen würde, sofort von Hongkong nach Formosa geeilt. Inzwischen war bereits von den betr. einheimischen Behörden durch Entsendung von Militär an die einzelnen Unglücksstätten für die Sicherheit des Schiffsguts gegen Räubereien, theilweise auch für deffen gewissenhafte Bergung in anerken- nenswerther Weise Vorsorge getroffen worden. Das Schiff Sudan ist vollständig verloren gegangen, von der Traviata nur die aus Eontanten bestehende Ladung gerettet worden. Die Borke Wilhelm und der Schooner Auguste Reimers wurden condemnirt und verkauft. Verluste von Menschenleben sind nicht zu beklagen gewesen. Es scheint sonach die Hoffnung begründet, daß die mit dem deutschen Schiffe Anna gemachten Erfahrungen sich nicht wiederholen, vielmehr die durch diesen Fall herbeigesührten eingehenden Verhandlungen und deren erwünschte Erledigung für deutsche und andere Schiffe Schutz gegen Seeräuberei und Schlimmeres in jenen Gewäffern erwirkt haben." Berlin. Ukber den Zustand des Sultan Murad wird der „K. Ztg." geschrieben: Von mehreren Seiten ist gemeldet worden, daß der Großbritannische Boischaster in Konstantinopel, Sir Henry Elliot und der Admiral Trummond, der Commandant der englischen Flotte in der Besika-Bai, ober nur sie allein, mit dem Sultan Murad häufig conseriren und daher aus denselben großen Einfluß üben. Mittheilungen aus der Türkischen Hauptstadt, iie von sehr genau unterrichteter Seite kommen, berichtigen, daß seit dem 16. Juni, dem Tage nach dem Ministermord in Konstantinopel, so wenig als die übrigen Botschafter Sir Henry Elliot und Admiral Drummond Gelegenheit gefunden haben, dem Sultan vorgestellt zu werden. Der gestörte Gesundheitszustand Murads, über welchen die Türkische Regierung erst vor foiim vierzehn Tagen eine leise Andeutung in die Oeffentlichkcit gelangen ließ, datirt nämlich von diesem Tage. Der gewaltseme Tod des Seraskicrs Huffein Avni Pascha und des Ministers des Aeußeren Raschid Pascha hat auf den Sultan einen so erschütternden Eindruck gemocht, daß sein geistiger und körperlicher Zustand seit dieser Zeit ihm die Besorgung von Regieningsgeschäflen irgend welcher Art nicht gestattet. Murad ist nicht nur für das diplomatische Corps und für seine Minister, sondern auch für den Großvezier Mehemed Rusckdi Pascha, in der Regel wenigstens, völlig unsichtbar. Mit 'hm verkehren seit deni 16. Juni nur seine Mutier, seine Frauen und sein Leibarzt, der Jralicncr Carpoleone. Nichtsdestoweniger sind die Minister von seinem Zustande genau unterrickt't. Die Aeizte sind der Ansicht, daß Murad an Gehirnerweichung leide. Die Dispositionen zu dieser Krankheit mögen früher bereits vorhanden gewesen und durch die Lebensgewohnheiten deS Sultans gereist sein; der letzte Anstoß zu der Entwickelung der heutigen bedrohlichen Symptome ist durch die Deutschland. , Berlin, 8. August. In der „Ackgsb. Allg. Ztg." warnt der militä- . rische Schriftsteller, I. v. Wickede, ganz eindringlich vor Eintritt deutscher 1 Officiere in die serbische Armee. Wickede, welcher die dortigen Verhältnisse : aus eigener Anschauung sehr genau kennt, sagt u. A.: „Wer in Deutschland jetzt nur noch das Mindeste zu verlieren hat, oder gar, wer gesicherte Lebens- verhältniffe daselbst ausgeben will, oder durch sein Scheiden Eltern, Verwandte, Freunde betrübt, der gehe unter keinen Umständen nach Serbien, und lege allen von dort kommenden Versprechungen auch nicht den allermindesten Werth bei denn die bitterste Reue dürste ihn sonst bald ergreifen." — Das internationale (Ecmitö in Genf für die Pflege Verwundeter im Kriege hat allen Comitös in den Staaten, welche der Genfer Convention beigetreten sind, den Gedanken nahegelegt, auf dem Kriegsschauplätze der Balkan- Halbinsel ihre Thätigkeit zu entfalten, welche den Grundgedanken des internationalen Hülfsvereinswesens bildet. Tas Petersburger Hülfsvereins-Comit^ hat in Folge dieser Anregung aus dem ordentlichen Wege durch die russische Boisckast in Wien die Ansrage gestellt, ob es ihm gestattet würde, Sendungen mit Ambulanz Gegenständen durch die Monarchie nach Belgrad zu expediren Wie osficiös aus Wien mitgetheilt wird, lautet die Antwort, daß derlei Sendungen unter dem internationalen Zeichen des „rothen Kreuzes" ihren Weg durch das österreichische Gebiet ungehindert nehmen können, um auf dem Schau platze der Kämpfe zu Humanitären Zwecken verwendet zu werden. Die erwähnten Sendungen gelangen mittelst Eisenbahn nach Pesth und von da auf der irfier wirbln m L' Zt[to r DaMätter ft 1b i a Donau an ihre Bestimmung. Berlin, 9 August. Herr Professor Reuleaux veröffentlicht in der heutigen Nummer der Nat.-Ztg." einen dritten Bries aus Philadelphia, in welchem er zunächst auf die Vorwürfe zurückkommt, welche — wie wir nunmehr consta tiren können — der größere Theil der deutschen Presse gegen sein hartes Ur- theil über die deutsche Industrie erhoben hat. Nachdem er diese Vorwürse kurz resumirt hat, fährt er fort: „Ick darf mich übrigens nicht aus Widerlegungen einlaffen, sondern mochte nur bemerken, daß solche und ähnliche Entgegnungen, Bezweiflungen an der Berechtigung, der Vorwurf der Härte des Unheils, Anspielungen auf meine Stellung — die ich, als ich den Brief schrieb, noch nicht inne hatte — daß diese auf mich mehr den Eindruck von Flankenangriffen auf die Sache, der ich zu dienen wünsche, machen; sie lenken die Aufmerksamkeit von der Hauptsrout ab, ohne aber diese zu erschüttern. Uebrigens ist mein Bries keine Herausforderung, sondern die Mittheilung einer schmerzlichen Tbatsache, für welche ein« Rumpfe Empfindung bei uns allerwärts vorhanden, für deren Erkenntniß aber — das hat die entstandene Bewegung bei mir zur Überzeugung gekrackt — bisher das lösende Wort nicht gesunden worden war. Die entstandene Bewegung der Gcmüther ist blos der Lösung jener Spannung zuzuschrecken." Leider hat Herr Pros. Reuleaux auch in diesem Briese die „schmerzliche Thatsache" der Niederlage unserer Industrie noch nicht durch Beispiele erläutert, wiewokl er im Großen und Ganzen an feinem zuerst ausgesprochenen Urtheile sesthält. Nur ist er augenscheinlich bemüht, diesem Urtheile seine L-bärse zu nehmen. Nach seinen Aeußerungen scheint 's ihm nur daraus an- gekommen zu (an, fine Gelegenheit zu ergreifen, um ein Unheil über die tkuische Industrie überhaupt zu fällen, das ihm vielleicht schon lange auf dem Her en lafl. Tie Philadelphia - Ausstellung bot ,bm weniger das Material dazu, als dle äußere Veranlassung. Da sein Brief keine substanlilr,en M,t. theilungen enthält, auf die man eine etwaige Entgegnung bastren könnte, müssen ilittlii Ni"1-' «un;* 01 Dr med- c Arzt aus b . uns bierflU ig®’, : ;revenbroicbi 1876- 'MIM undF^J olin- und W- ird ertheilt» r. Bauer lerrn Rechner^' i ,er Scboor. 50* (tltr fige V'uffrau o! ier stillen ssami 4, 2 Treppen V ott aus W.W r,tn 6twa§ zu boii haste. )etha Wallb^, len Zweiget 7 heilt grünfis F, Kram niv.-Bucbbani; * * r k 10; Seitdem die Türken in Serbien einaedrunaen sind, fluchten sehr Viele serbische Familien auf rumänischen Boden. 9 Dieser Agent habe besondere Jnstructio- mithin jetzt in directer Verbindung mit gierung habe einen Consular-Agenten directen Einfluß ausüben zu können, nen erhalten. Die Regierung stehe dem Schauplatz der Grausamkeiten. London, 9. August. Eine dem „Reuter'schen Bureau" aus Semlin Nußlaud. Petersburg, 10. August. Aus Zimony vom 9. August wird dem -agkand. London, 9. August. In den Bezirken von Sheffield, Rothenham und Barnsley werden neue Kohlenwerke eröffnet und alte so sehr ausgedehnt, daß sich in kurzer Zeit die Kohlenproduction um volle 3y4 Millionen Tonnen im Jahre vermehrt haben wird. Die Wirkung davon muß ein weiteres Sinken der Kohlenpreise und der Tagelöhne sein. Jetzt übersteigt die Production beträchtlich die Nachfrage und einige Tausend Kohlenarbeiter arbeiten nur auf kurze Zeit. London, 9. August. Die Gerüchte von einer baldigen Vermittlung find verfrüht; die englische Regierung hat noch keine darauf bezüglichen Vorschläge von irgend welcher andern Regierung empfangen. London, 9. August. Im Unterhause erwiderte der Unterstaats'Secretär Bourke auf eine Frage Ritchie's: Vorstellungen wegen der Grausamkeiten in Bulgarien seien der Pforte wiederholt gemacht worden; die Pforte sei auch davon in Kenntniß gesetzt worden, daß die Kunde von diesen Greuelthaten in England den größten Unwillen und allgemeinen Abscheu erregt habe. (Beifall.) Die Regierung habe Grund anzunehmen, daß die Greuelthaten seit einiger Zeit vom 9. August zugegangene Depesche meldet, daß 3000 in Bosnien eingedrum gene Freiwillige bei Truba (Tusla?} angelangt seien. Die Herzegowina sei fast ganz von den Türken geräumt. Die türkischen Streitkräfte seien gegen Serbien concentrirt. — Ristic bereite eine Note an die Vertreter der europäischen Mächte in Belgrad vor, worin die türkischen Grausamkeiten in Serbien dargelegt werden und erklärt wird, daß der von den Türken besetzte Theil Serbiens vollkommen ruinirt sei. Loudon, 10. August. Nach einem Telegramm des „Standard" aus Trebinje hätte Mukhtar Pascha am Dienstag bei Bilek seine Vereinigung mit einer Truppen-Abtheilung von 3000 Mann unter Mustafa Pascha bewerkstelligt. Die Montenegriner hätten die Umgebungen von Bilek geräumt; ein Theil der montenegrischen Streitkräfte sei nach der Südgrenze Montenegros abgesendet. — Noel ist zum Minister der öffentlichen Arbeiten ernannt. Vermischte-. ' S f" $rLSnJfUTt ta‘ 7' Aug. Der .Franks. Beobachter« hatte die Verhandlungen ; der kurzUch hier versamme ten Bierbrauer mit „an die Adresse des Brauertags gerich, teten Blerglossen" begleitet mit denen er, wie er selbst und feine Leser nicht anders erwartet hatten in ein Wesoenneft gestochen hat." Der Präsident des Brauertages • hervorragender hiesiger Repräsentant der rationellen Bierbrauerei sprach sein tiefstes Bedauern aus über diesen „Mißbrauch der Gaftfreundschaft" und schloß mit > :fnr W^len: „gehen wir ein ach zur Tagesordnung über." Allseitiger Beifall folgte ' diesen Worten, ebenso wie die Resolution einstimmig angenommen worden war, in ' sicher, um mit dem Beobachter zu reden, die verehrliche Brauerzunft alle „anonymen Verdächtigungen der Presse ein für allemal abgethan und die Unschuld und strenge >Soliditat der modernen Bierproductionen über allen Zweifel erhaben hingestsllt zu haben glaubt. Mit dem Wunsch, es möchte den besagten Glossen lRr. 178 179 und 181 des „Franks. Beobachter") durch die Presse eine weitere Verbreitung gegeben werden. well sie eine das Volk an zwei empfindlichen Punkten, dem Magen und Geld- ; beutel, berührende Angelegenheit betreffen, fügen wir nur noch wenige Worte aus der ■ schlagenden Replik des Beobachters hinzu: „Bei unfern Betrachtungen hat uns nicht sowohl die großmachtlge Gestalt des modernen Brauherrn im Festornat vorgeschwebt, als vielmehr die des armen und unbemittelten kleinen Handwerkers, der nach des Tages Last und Mühe in einem stärkenden und schmackhaften Trünke die wohlverdiente Erquickung sucht und statt der erhofften Labung nur zu oft Mißstimmung, Unbehagen, wenn nicht Schaden an seiner Gesundheit davon trägt Es ist eine Entrüstung ihr Herren Biererzeuger, welche mächtiger ist als diejenige des verletzten Ehrgefühls, und es gibt einen rücksichtslosen Mißbrauch, welcher den öffentlichen Unwillen stärker heraufbeschwört als der von dem Herrn Ausschußprasidenten so tief bedauerte „rücksichtslose Mißbrauch der Gastfreundschaft1* Und unter diesem Hinweise, und im Bewußtsein, unsere Schuldigkeit gethan zu haben, rechnen wir uns das Tadelsvotum des dritten deutschen Brauertages nur zur Ehre an." So der „Beobachter " Es bedarf wohl kaum der Versicherung, daß derselbe in dieser Angelegenheit die öffentliche Meinung entschieden für sich hat. Leier ganz entgegengesetzter politischer Meinung stimmen darin überein, daß sich der „Beobachter" furch seinen Freimuth wohl verdient gemacht habe. Darmstadt, 9. Aug. Die Industrie-Ausstellung wird Samstag den 12. d. M.» Morgens 10 Uhr, durch den Minister Kempf, in Gegenwart S. K. H. des Großherzogs und der übrigen hohen Herrschaften, sowie der sämmtlichen Spitzen der Civil- und Militärbehörden rc. feierlichst eröffnet werden. Die entsprechende Antwort hierauf wird durch Generalsecretär Busch erfolgen. Nach der Eröffnungsfeierlichkeit: Besichtigung der Ausstellung durch die eingeladenen Gäste. Die Einladungskarten sollen für den ganzen Tag Gültigkeit haben. Wetter: Allgemeines Frühstück im Garten des Saalbaues. Von 1 Uhr ab ist die Ausstellung dem Publikum zugängig, später 2 Uhr Banket im Darmstädter Hof, bei welchem sich die eingeladenen Gäste und Aussteller vereinigen werden. Abends folgt Concert int Garten des Saalbaues. Das Comitä hat umsichtiger Weise für die auswärtigen Besucher einen Mittagstisch eingerichtet, der für M. 1.40, Suppe, Rinofleisch mit Beilage, Braten und Gemüse, Alles sorgfälti- zubereitet und ausreichend, gibt und jeden Tag während der Dauer der Ausstellung von 12—2 Uhr verabreicht wird. — Heute Abend wird die Turnerfeuerwehr zum ersten Male die Wache in der Ausstellung beziehen. - Hoffentlich wird die unschöne Verzierung der Cigarrenstände am Eingang zur Maschinenhalle noch vor Eröffnung der Ausstellung entfernt. Hennef a. d. Sieg, 5. Aug. Die hiesige Bürgermeisterei-Versammlung bewilligte gestern zur Veranstaltung einer angemessenen Schulfeier am diesjährigen Sedantage einen Credit von 150 M. (Und Gießen will wegen einer einzelnen Persönlichkeit feine Sedanfeier, das Jugendfest ausfallen lassen?!) Halle a. d. S-, 7. Aug. Bei einer gestern Abend hier ausgebrochenen Feuersbrunst wurde der Naturforscher Dr. Ule, welcher die Feuerwehr commandirte, durch Steine schwer verletzt und ist in Folge dessen heute früh gestorben. Freiburg. Die Strafkammer zu Freiburg hat einen Wein-Händler aus dem Markgräfler-Lande zu drei Monaten Gefängniß und 300 Mark Geldstrafe verurthetlt, weil er statt Trauben-Wein künstlichen Wein lieferte. Der Gerichtshof erkannte hierin einen Betrug. Für die Zukunft wird der Wein-Händler nur dann straflos sein, wenn er seinen Kunden den gelieferten Wein ausdrücklich als Kunst-Wein bezeichnet. Sold in. In der jüngsten General-Versammlung des Soldiner Kreis-Lehrer- Vereins wurde Folgendes mitgetheilt: In dem Dorfe Siede bei Berlinchen verwaltet seit Ostern ein 14jährtger Knabe, Namens Wagner, die Schulstelle gegen freie Station und 5 Thaler monatlichen Gehalt. Der Knabe hat seit Ostern die Stadtschule zu Berlinchen verlassen. Er war in seinem Berufe angeleitet durch den Lehrer des Nachbar-Dorfes, einen 17jährigen Präparanden. Patron dieser Schulstelle ist General ö. Wittig zu Siede. — (Lächerliche Patente.) Beim Patent-Amte in Washington sind schon oft Patente nachgesucht und auch bewilligt worden, die ganz unpraktisch waren und nicht den geringsten Werth hatten. Daß aber ein Mann ein Patent aus eine Erfindung haben will, vermittelst man Geister sehen und greifen kann, ist gewiß noch nicht dagewesen. Dieser geniale Erfinder behauptet, die Geister würden Denen, die sie lieben, blos deshalb nicht sichtbar, weil die Strömungen und die Störungen in der Luft sie daran hindern. Um diesem Hebel abzuhelfen, will er eine Säugpumpe in einem Zimmer anbringen, welche alle Luft einsaugt und dadurch einen vollständig luftleeren Raum erzeugt. Die Geister empfinden bann keine Hindernisse mehr und werden sichtbar. Ein anderer Tausendkünstler verlangt ein Patent für die Erzeugung von Dampf wobei er eine ganz neue Methode anzuwenden beabsichtigt. Er will nämlich ein Loch hinunter bis in die Mitte der Erde bohren, wo eine Glühhitze existirt und die härtesten Metalle sich in geschmolzenem Zustande befinden. Die Vortheile dieser Erfindung sollen darin bestehen, daß man feine Explosionen zu befürchten hat und die Kosten für Brennmaterial und Maschinisten spart. Unser Herrgott hat sonderbare Kostgänger. Utah (Brigham Aoung's Familienleben.) Br. Poung der Mormonenprophet, ist der Vater von 63 Kindern, von welchen 45 am Leben sind. Mehr als die Hälfte aufgehört haben und daß die Schuldigen strengstens bestraft werden. Die Re- ~ in Philippopel ernannt, um daselbst einen entsetzlichen Ereignisse deS 15. Juni, die auf das Gemüth Murads einen niederschmetternden Einfluß geübt haben, gegeben worden. Man kann daraus entnehmen, daß die Gerüchte, welche von einer neuerlich eingetretenen Besserung seines Befindens wissen wollten, der Begründung entbehren; eine solche Besserung kann im Gegentheile kaum erwartet werden und thatsächlich regiert heute in der Türkei Niemand als das Ministerium allein. München, 10. August. Der König hat, wie die „Allg. Ztg." vernimmt, sämmtlichen Ministern nach Beendigung der Landtags-Session für ihre Vertretung des Standpunktes der Regierung und für ihre nicht ermüdende, hingebende Ausdauer, womit sie ihres Amtes gewaltet, feine lebhafte Anerkennung ausgesprochen, und am Schluffe seines sehr gnädigen Handschreibens die Minister wiederholt des vollsten königlichen Vertrauens versichert. Bayreuth, 10. August. Für den Empfang des Kaisers werden hier große Vorbereitungen getroffen; Sonnabend wird ein Fackelzug angeboten und Sonntag eine glänzende Beleuchtung veranstaltet werden. — König Ludwig hat dem Bürgermeister seine Befriedigung über den glänzenden Empfang, der ihm hier zu Theil geworden sei, ausdrücken lasten. „Die in Bayreuth verlebten Tage gehörten zu seinen schönsten Erinnerungen"; gleichzeitig hat der König den Stadtarmen 2000 Mk. geschenkt. <$)tfkrrridL Wien, 9. August. Die „Polit. Corresp." meldet aus Belgrad vom heutigen Tage: General Tschernajeff vereinigte sich gestern mit Oberst Hor- vatovic. Beide Armee-Corps nahmen Aufstellung, welche die Defil6es von Banja und die außerhalb derselben liegenden Anhöhen vollständig beherrscht. Serbien hat bis jetzt officiell keinerlei Waffenstillstand oder sonstige Mediation nachgesucht. Man hofft noch, es würde aber Friedens-Verhandlungen mit dem voraussichtlichen Ausgangspunkte der Wiederherstellung des Status quo ante gerne anknüpfen, jedoch ohne einen Wechsel in der Person des Herrschers — Aus der Herzegowina meldet die „Polit. Corresp." : In Trebinje üble Aussichten. Mukhtar Pascha mußte seine Truppen aus halbe Ration setzen. Die türkische Bevölkerung der Stadt ist in hohem Grade entmutigt. Die Hoffnung auf Ersatz ist gering. Wien, 10. August. Trebinje ist reicht mehr cernirt. Ein Theil der Montenegriner ist nach Albanien abmarschirt. Mukhtar Pascha hat vorläufig sechs Bataillone aus Mitrowitz zur Verstärkung erhalten und konnte gestern die Grenz-Forts mit Proviant und Waffer versehen. Serbien ist noch abgeneigt, auf eine Waffenruhe einzugehen. ArauLreich. Paris, 8. August. Der officiöse „Moniteur" warnt heute das Publikum vor den Gerüchten, die seit achtundvierzig Stunden betreffs einer diplomatischen Intervention der Großmächte, wodurch dem serbisch-türkischen Kampfe ein Ziel gesetzt werden sollte, in Umlauf sind, fügt aber hinzu: „Diese Gerüchte beweisen allerdings das Bedauern, welches die Verlängerung des Krieges in ganz Europa verursacht, und die Regierungen scheinen darin eine neue Kraft zu finden, um so bald als möglich ihre friedliche Einwirkung zu beginnen. Die Wahrheit nöthigt uns aber zu der Bemerkung, daß bis jetzt keine derselben irgend ein Lebenszeichen gegeben hat. Jndeß kann die Scene von einem Tag zum andern ein anderes Aussehen gewinnen, und es liegen in der That Gründe vor, daß der Augenblick nicht entfernt ist, wo die Politik der Nicht-Intervention einer Politik Platz machen wird, welche mit den Wünschen und Bedürf- niffen Europas mehr in Einklang steht." Paris, 10. August. Der „Agence Havas" wird aus Bern vom heutigen Tage telegraphirt: Gestern Abend schoß eine Russin zwei Mal aus einem Revolver auf den russischen Gesandten, Fürsten Gortschakoff, ohne ihn zu treffen. Die Frau ist verhaftet. MrLei. „ ,, K?"stantiaopel, 10- August. Officiell wird mitgetheilt: Sienitz, 7. Äugust Nach einem hartnäckigen Artillerie-Kampfe nahmen die türkischen Truppen die serbischen Schanzen auf der Höhe bei Jvor. Serbien. -l 9 AM'st- Officiell wird gemeldet: Tschernajeff wurde durch fürstliches Dekret zum Ober- Commandanten der vereinigten Timok- und Morawa-Armee ernamtt. Es wurde eine neue Operations-Linie angenommen unb in Folge dessen Sattschar ohne Kampf verlassen. Die Linie Saitschar- Knsasevatz wurde nicht als strategische Linie betrachtet, indem dieselbe eine 3et» ^fibeCrllra bCr Ä A"b feine l^cht zu vertheidigenden Positionen besitzt. General Ticholak Antitsch hat Derwisch Pascha bei Sienitza angegriffen nach dreitägigem Kampfe einen Theil der türkischen Armee zerstreut viele ®e! fangen- gemacht und viele Waffen und Munition erbeutet. „Golos" gemeldet: DeSpotovic, welcher das Ober-Eommando der Insurgenten übernommen hat, berichtet von Grahovopolje bei Grah°!° ben Schanzen sind von den bosnischen Jnsnrqenten erstürmt und 50 in,®, S5S ’*> *"■* «•»-«- Ä* Rumänien. --Ar ®lt solgl. ’ BE bi, Pflicht jede in vor dem ’ .^onbere meist M iir 't»iften sollet Wr bezogen oieselb n Sonntag, den 13 ,8tt in der Lowengajje, K- Kirch kr emgtlis! € Moi Nachmitii (Die Pfarrgeschäste i ^onbere Manntmc o. MÄ Mmi in ?wt ar; Grenze bti iUm , J® biiDuienhosm, welche - | JA™ B-mihm« h°, St' d Jahre vom 1. ^Qnt ^Dttember 1882 M l&tcitag den 25. Aua feig ^"keigerunge, 3)UA den 15. Au« —-T^Uger. ^y*S ES®. St | E'Scheiq^ b : . 84 - He»" ’ $89 Ä.: 8 eWt: etaüi.1 Frischbäcker ju Gießen. nen die türkis der ntge Sorte ae igen Hal un^ei: 1 'dir verhandle ^auerlags gfri e Leser nicht anir, t deS Brauerta-!! Tfluerei sprach ir “ft* und schloß m ■itifltr Beifall fj[p itn worden war, j mit alle „anonriü inschuld und frei! haben hinMn iNr. 178,178 ü ritung gegeben k i Magen und& Kirchliche Anzeigen evangelischen Gemeinde zu Gießen Gottesdienst. Sonntag, den 13. August. Morgens: Pfarroicar Schöner. (Feier des heil. Abendmahls.) Nachmittags: Mitprediger Dr. Buchhold. (Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom, 13. bis 19. August besorgt Pfarroicar Schlosser.) iornat vorgeschr MD \ i|i fers, der nach üi ’t bit m ob Id erbte'. 4nb »o Sonntag, d en 13. August 1876. H. Plank in der Neustadt, K. Stein- berfler in der Löwengasse, K. Haas in der Wallthorstraße. Wenn eS die Pflicht jedes gewissenhaften Arztes ist, das Publikum im Allge- ,htinen vor dem Gebrauch der von unwissenden Charlatanen angefertigten Geheimst , ttiltel zu warnen, insbesondere vor denjenigen, die als sogenannte Unioersalmittel gegen lvN.W nur denkbaren, meist schweren Krankheiten ganz verschiedener Natur angepriesen Wen itmof-? ■f Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimbaut-, Athem-, Blasen- und ^Ue°?e' Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Schlaflosigkett, Schwache, Hämorrboiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutauf-- w-^n'ch»ii^E^ousen, Uebelkeit und Erbrechen selbst wäbrend der Schwangerschaft, Diabetes, Nheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für rus 80 000 EerO?"? ^Eburt an selbst der Ammenmilch vorzuziehen. — Ein Auszug 6 ?ific±n über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Certificate ^^.er, Geb. Medicinalrath Dr. F. W. Benecke, ordentlicher Professor der Medicin an der Universität Marburg, Medicinalrath Dr. Angelstein, Dr. Shoreland Dr. Campbell Gräfin Eastlestuart, Marquise de Brehan, und vielen anderen oocygesiellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt. Abgkkurzter Auszug aus 80,000 Certlficaten. ’öricf von der hochedlen Marquise de Bröhan. (lrtT,n 1 2n Folge einer Leberkrankheit war ich seit sieben Jahren in einem furcht- ™ \ Abmagerung und Leiden aller Sri. Ich war außer Stande ,u ,-s-n oder schreib^ batte em Zittern aller Nerven im ganzen Körper schlechte Verdauung, fortwährende Schlaflofiraekt und war in einer steten Nervenaufregung, die mich hin und her trieb l"-*"«“* "eß, dabei im höchsten Grade melancholisch. Viele ?Än' mber Franzosen, hatten ihre Kunst erschöpft, ohne Linderung memer .eJL völliger Verzweiflung babe ich Ihre Revalesciere versucht, und letzt, nachdem ich ’-lnnL ?0von gelebt, sage ich dem lieben Gott Dank. Die Revalesciere verdient das mir b?e Gesundbci' völlig hergestellt und mich in den Stand gesetzt, meine miinp??nn 7'^" einzunehmen. Genehmigen Sie, mein Herr, die Versicherung meiner innigsten Dankbarkeit und vollkommenen Hochachtung. m nso,, . Marquise de Brehan. ö ^fortan ^5ßer' K. K. Militärverwalter, Großwardein, von Lungen- und Luftröhren-Katarrh, Kopfschwindel und Brustbeklemmung. cm- 75-970- Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handels-Lehranstalt Wien, m einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung Mmagerung65,715' $räuIcin bc MontloutS von Unverdaultchkeit, Schlaflosigkeit und Nr. 75,928. Baron Siamo von lOjähriger Lähmung an Händen und Füßen rc. ^val=sc,ir« ist vier Mal s° nahrhaft als Fl-isch unb »spart bet Erwachsenen unb Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. 5,70 Pft 12 Pft. M°^28,50°P? Mk. 1,80 Pf, 1 Pst>. Mk. 3,50 Pf, 2 Pfb. Mk. K ^ev®1cesci6re Chocofelee 12 Tassen Mk. 1,80 Pf., 24 Taffen Mk. 3,50 Pf., 48 Tassen Mk. 3,70 Pf. u. s. w. Revalesciere Biscuiten 1 Pfd. Mk. 3,50 Pf., 2 Pfd. Mk. 5,70 Pf. . 3U beziehen durch Du Barry (4222 (OOt®1 Montag den 14. August 1876, ll ?? ir Nadel- und Aspen-Neisholz, ^Ästchen-Stämme mit 26,94 Feftmtr., 3,79 If ff 2,89 0,36 0,21 19,44 ein aus 6 Jahre vom 1. Januar 1877 bis lir. 31. December 1882 «»tss 4 WM Freitag den 23. August d. I., * ----- Lir. Vormittags 9 Uhr, ■ Kl IM Kahlert zu Krofdorf öffentlich l Rmtr. Buchen-Scheitholz, .= » Eichen- „ i „ Prügelholz, E . Aspen- •acrlidiieu . c-- n Meistbietenden verpachtet werden. -lkarten' 4 KliFtorf, den 10. August 1876. (4232 üd im Ä«1« ■ Der Königliche Oberförster: liinflifl, |pmer; Z v. Meibom. n Eichen-Stockholz, „ Aspen- Wellen Eicken-Reisholz, k am 8. August 1876. (4190 herzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. B r am m. nstag ben 12. bi g h detz GrotzbM 1 jen btt ©teil’ ßjl en 2rn- ^^irsch-Stamm ,t^r>Äen-Stangen D»°del- „ „ 6,82 ;; Zusammenkunft ist an der Strangs- Holzversteigerung e » Gießener Stadtwalde besondere Bekanntmachung. bt? Sbkfi|caltfd&C Fischerei in der Lahn von dnsübi -Torlarer Grenze bis zum alten Bach- vJr QQm Dutenhofen, welche Jo h ann es . «tobidJ’r Mdieic^ IL ru Atzbach bis zum 31. De- 4 6tT ' snblr d. I. in Benutzung hat, soll ander- Versteigerungen. jr der Üusfr- Dienstag den 15. August, ituenvebr juair Nachmittags 2 Uhr, „ w uniW \ lertnuitn Saal der Restaurarion „Bramm" Dor 6röffnunt' ^i;ec 800 Pfd. grüner Costarica-Kaffee, VÄillle Cigarren und eine Partie Damen- ...r-rjammlun- lei^ec öffentlich gegen Baarzahlung ver- n am W*: Urt Jtn*r einielnen < Weßn, den 10. August 1876. In Auftrag: M. Pilger. Allgemeiner Anzeiger. Versteigerung. Montag den 14. u. Dienstaa den 15. August, von Mittags 2 Uhr an, lasse in meiner Wohnung bei Herrn A. K. Worms gut erhaltene Möbel, bestehend in 1 Sopha mit 6 gepolsterten Stühlen, 1 schonen Glasschrank, 1 ovalen Tisch, 1 Spiegel, 1 Spiegeltisch, 1 schöne und gute Uhr mit Glasglocke, 1 Commode, 1 Schrank rc., 3 vollständige Betten, Gold- u. Silbersachen, Weißzeug, Haus- u. Küchengeräthe versteigern. Die Gegenstände können Sonntagmorgen von 9—12 angesehen werden. 4227)__F. E. Pimper. Bekauntmachuug. Kiefern- u. Fichtenstamm- u. Stangenholz jeder Größe wird aus hiesigem Gemeindewald von uns jederzeit meterweise aus der Hand abgegeben, Preis pr. Mtr. : 1) F!chtenst.-u. Stangenh gegen Baar 12 M. _ ff „ Zahlung Martini 1877 mit Bürgschaft 13 „ 2) Kiefernst.- u. Stangenh. gegen Baar 10 „ „ ,, „ Zahlung Martini 1877 11 „ Lich, den 10. August 1876. (4223 Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. I h ring. Aeilgevotenes. Neue holl. Vollhüringe empfiehlt (3918 __Emil Fischbach. Neue Mandeln und Tafelmandeln, » Xflfcl;, Elemi- und Sultanin- Rosinen, empfiehlt L. Müller, 1142)____________ auf der Mäusburg. Fliegen-Hoi^ -Papier Sc Fliegeu-Leim empfiehlt G g- Wilh. Weidia, 3401) Markt 8. 3996) Feinsten Weinessig und Gewürze zum Einmachen cm= pfiehlt Carl ■■oHinanii. Reisstärke, extrafein, in Vr, Vi und 4- Pfd. Packeten, sowie lose, Weizenftärke, extrafein lose, Kugelbau in schönster Farbe, leichtlöslich Waschpulver, Soda, calc>nirte und crystallisirte, alle Sorten Seife, empfiehlt (3301 L- Müller auf der Mäusburg. Verp. r. Ludwig Tiedemann, Kö igl. Preuß Apotheker I. El. in Stralsund a. d. Ostsee. Könkgr. Preußen. tfltegenfftuger bei Willi. Balser, 3414) am Lindenplatz. Aechten Westphal. Schinken, Feinste Gothaer Cervelatwurst, empfiehlt (3916 ______________Emil Fischbach. Prima Weinessig, Feinsten Burgunder-Essig, Champagner-Essig, empfiehlt (3917 ____________ Emil Fischbach. Zu verkaufen 2 feine Tafeltücher, eine Partie Servietten, schöne Bettcouverts, gehäkelt, gestickte Kissenüberzüge, Betten, Strohsäcke rc. bei (4201 LoutS Rothenberger, Neuenweg 193. Lasurfarbe. Kasseler Braun, in Wasser abgerieben, Terra de Sienna, gemahlen und ganz, Katechu und chromsaures Kali empfiehlt 1647) L Müller auf der Mäusburg. Ilcinzcrliiig ü Tribns empfahlen: dkestle's Kindermehl, Condenfirte Milck, Liebig's Fleischextract. Jtalieniscbe Maccaroni, Getrocknete Apfelschnitzen und ZWetschen. Burgunder Weinessig zum Einmachen. Tafelsenf, Sardellen, ___Capern. (3937 4174) Meine in der Schwarzlach ge- legenen Grundstücke — zur Backsteinbrennerei vorzüglich geeignet — sind im Ganzen oder im Einzelnen unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. _______________ Dr. J e 11 Neue eingemachte Gurken, sowie holländische Vollhöringe, empfehlen (4161 J. A. Busch Söhne. T inte n. Schwarze Schreib- u. Copirtinte, prachtvollste Salon-, Aleppo-, Tannin-, Carmin-, Blaue und andere Tinten aus der Fabrik von H. von Gimborn in Emmerich sind stets auf Lager bei Julius H o o s und H- Kühn._____________ (2669 4205) Ein Wohnbaus mit Gärtchen ist unter günstigen Zahlungsbedingungen für den Preis von Mk. 11000 zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt ___________ I. Blitz. ler Construction halten am Lager liefern sofort zu billigstem Preis ' Garantie Moyfarlh & « « , ,rankrart „ 3982) Baumweg Nr. 7. Der Vorstand. 4230) Alle Sorten Msarben, Billets werden am Bahnhofe ausgegeben. Der Vorstand. (3001 empfiehlt in besten Qualitäten Allen freundlichen Gebern, welche sich der am 2. Apiil d- I. durch ein fdjr jhlriLung näher erläi reichten und wir dadurch in den Stand gesetzt worden sird, die erwachsenen Lei!, iu| »r-fR iin Ganzen erheblich zu mildern und in einer großen Anzahl von Fällen betört ® p *• 0 IIH' schwer Betroffenen und hart Bedrängten eine sehr namhafte Unterstützung zu Neuenweg 19j( O1 Verloren 'ei neue Ziuiunr X2/- W___-----— f . rt,, ber Brül,l'lch-n Unip.^rucfaet (»r. Ehr. Pt-Nch) m Gt-ß-". simungen über die F he Urheberrecht an A 2. Uebersrcht der jähe 1876 genehmigte i len israelitischen Rk ' 3. Ertheilung vl krivg haben allergnäd tuf dessen Nachsuchen Srfche W dick, sowie zum Anstrich Fußboden - Anstrich, Fußboden-Lack, Damarlack, Copallack, Wermischte Anzeigen. 4216) Zwei Kellnerjungen sucht L. Feidel, Pöschel's Brauerei. Mehrbillet 1 Mrk. 40 Pfg. 4229) liches Unwetter schwer hnmgesuchten Gemeinden Groß-Winternheim, Heide?l! Nieder-Jngelheim, Ober-Ingelheim, Souer-Cchwabenheim und Wackernheim in helfu Nächstenliebe angenommen haben, sehen wir uns verpachtet, öffentlich unseren b ltchsten, innigsten Dank zu sagen und sprechen diesen Dank mit um so größerer Fr- aus, da die eingelaufenc'n Gaben die beträchtliche Höhe von 97249 Mk. 57 Ä Abfahrt präcis 2y2 Uhr. Rückfahrt gegen 10 Uhr. Ms hat folgenden 3' 1. Bekanntmachni Kaufmännischer Verein Frankfurt a. M. Unser Bureau, das die Herren Chefs kostenfrei bedient, vermittelte im al: Jahre (auch Nicktmitaliedern) über 1000 Commis- und Lehrlingsstellen. von der Anlage nach der Liebigshöhe ein braunes Arbeitstäschchen mit ledernem Riemchen, lammt einem Fächer. Abzugeben neue Anlage (5.28. (4220^ Betrag für r.i ä ä . ö Darmstadt, 1 W für 6$tincteure, mzSpatent für die dni währen. Mit diesem Ausdrucke unseres Dankes verbinden wir zugleich die A: Köln-Eichener Abfahrten von Gießen nach ■ Deutz 6«, 12, 4« ß Dillenburg 6«, 12, 4ti, S5- Gießen, Mäusburg D. 9, empfiehlt sein reichhaltiges Lager in weißen und farbigen Hemden, für Herren und Knaben, Kragen, Manschetten, (Chemisetten, sowie stets das Neueste in allen Arten Halsbinden, ferner wollenen Hemden, wollenen und baumwollenen Unterjacken und Unterhosen, in Socken, Hosenträgern, Glace-, Wildleder-, Buckskinr, Zwirn- und Militär-Handschuhen, eine sehr reiche Auswahl in Kragen- und Manschetten Knöpfen rc. _______________ 2312 4176) Eine zuverlässige tiouffrau o» " des Mädchen wird von einer stillen M , J?fn> an dem ScliwaBlieiiiier Wasser per Krug 20 Pfg. (Krug retour iO Pfg.) empfiehlt (3110 ' Emil Fischbach. ____________ . Siegen 6«, 12- „ 1<8 o f!fri i “Btt \ Wetzlar 6«, 8«, S», .Ctl1 gu Zur gesällilzrn Beachtung. Von heute an verkaufen eine Partie zurückgesetzte Waaren zu bedeutend ermäßigten Preisen. 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Fürth bei Grevenbroich, August 1876. Wilhelm LimPert und Frau. Meinen geehrten Kunden zur Nachricht, daß ich mein Ladengeschäft Herrn H. Plank käuflich abgegeben. Haararberten werden wie seither von mir weiter gearbeitet. Eingang zu meiner Wohnung unverändert, Maigaffe Nr. 11, Parterre. 4188) TlnJBrumaiier, Friseur. " Verantwortliche Redactton A- Scheyda. — Druck und Verlag 4087) Zwei ineinandergehende möH Zimmer sind zu vermiethen bei ________________G u st a v Wind eck er. 1 Meerschaum ! Thermometer, 1 Reiß, ’ * Giehen, am 1 4215) In allen Zweigen der Mathematik ertheilt gründlichen Unterricht !?• Kranz, Per b er’sche Univ.-Buchhandlung. Sprechstunde 2—3 Uhr Nach- m i ttags.__________________________________ 3868) An- und Verkauf von getragenen Kleidern, Stiefeln, Hemden, Weißzeug, Betten, Gold und Silber, alten Geldes, Antiquitäten rc. bei LouisRothenberger, Neuenweg 193. gesucht. Neustadt D- 44, 2 Treppm^^lW Cie evang. Psg 4027) Ein oder zwei junge LUlekine« -'cktv-AccrM^ D Kost und Logis erhalten. Nähens V "MMui Exped. d. Bltts. Tage S 4065) Ein mit der kaufmännischen HNmieindk-Läiuist»!, führung vertrauter junger Mann M? für einige Stunden des Tages Beschäl lU! . > udwlg knot in kaufmännischen Arbeiten. " 1 ^nennen ■ n Offerten sub D. K. 191 an dieLnG^n zu Ci&bera L 81t«. °d-ug°b-n.--« SchuI°er»E«r 3867) Lumpen und Knochen, flm 29 & ' Roßhaare, Flaschen werben I Rrid) Louis R°thenb-rt ' Wt« bie t] Mr Men iei Entrevi "• > " )2’ llüi ger-ijkseltschosl. Bei günstiger Witterung Sonntag den 13. d. Mtt. Parthie auf den Staufenberg. Mit diesem Ausdrucke unsres Dankes verbinden wir zugleich bte AMitt jUr grmöaliämna daß wir unsere Sammlung nunmehr geschlossen hoben und etwa noch einM^. .? 7 ÖQ Gaben an Gemeinden übersenden werden, welche durch die letzten UeberschwemMv-i. 4 t des Rheines gleichfalls sebr bedeutende Einbuße erlitten haben. au! vtgm M< Nieder- und Ober-Ingelheim, am 4. August 1876 m Befchreibuna näher Im Namen des Hülsscomit^: »KtzttMiMM M, 4219) Ein ordentlicher Junge ddudxL die »Restauration zum StemD^ bekannt zewchn 4203) Eine Lauffrou auf totort {:K,ei 11Iah bei Herrn R- yppenheimr; Drechnachric _____________________Wallthorstraße. jtiuhftjt gnuht: am 4191) Ein Fruchtspeicher wird zu lluPt« JuWatur der 5 6CfUC6t ”On im « 3717) Ein freundliches Logis im Freien (am Wallthor), bestehend aus 4 Zimmern mit allem Zubehör, ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei F- Iutz i. 4155) Eine Wohnung im Freien aus 5 Zimmer nebst allem Zugehör, sowie Stallung, Lagerraum und ©arten ist zu ver- mietben und bis zum 1. September oder 1. October beziehbar- Näheres bei der (5xped d. Bltts.____________________________ 4192) Em Logis, von Frau Plank bewohnt, ist zu vermiethen und den 1. October d. I. beziehbar. Kg Burckbardt. 4234) Alicenstraße Nr. 102, unier^A. f8N. Stock, ein freundliches möblirtes jttnr zu verrsiiethen.____________________ 4224) Der zweite Stock in mcir Hause, bestehend aus 4 Zimmern, Cadi Küche und allem sonstigen Zubehör ist vermiethen und im October zu beziet desgl. ein kleineres Logis, bestehend au Zimmern, Kabivet, Küche u. s. w-, ebensi im October zu beziehen- Hermann Werner, Kaplansgass 4183) Ein möblirtes Zimmer zu mietben. Seltersweg Lit. C- Nr. 72. Georg Nenze! Maschinenfabrik und Eifeinsießerei empfiehlt sich in allen Arten Gußwaaren, Baugegenständen, Gruben- und Mühlenartikeln rc. Großes Lager von Modellen. Zugleich empfiehlt derselbe seine Dampfmaschinen neuester Construction, Pumpen zur Entwässerung von Kellern und Gräben, sowie seine Amerikanischen Radnabenbobrmaschinen für Wagner, zu civilen Preisen. _ _ l2386 Kalk. Durch Inbetriebsetzung unseres neuen Kalkwerkes find wir von jetzt an in der Lage täglich Waggon-Ladungen frisch gebrannten grauen (hydraulischen) Kalkes vorzüglicher Qualität versenden zu können. 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