nie ">d'^ N>l: 11 * (<, Ufo. HO. Freitag, den 12. Mai 1896. WWW WWW wen 9. ’ Aiiikize- uitb Amtsdlck für he« Kreis Gießen. N««- H°» ni8l|nft«»orrtd)tUr. ,nbeti <*ette methen. ?- b. int 3. Stocks iiirtljfn. E-102 im 1. Ski r ;u vermiethm. ^nunß von 4 grch >r 'st zu vermies ins in der Exp. d.5. heim ^'senchßerei «n Der untere M immer, Uche, Epei? ebst troctenem fitUc, artenanthtil, Privitz enplotz. iftian ®. Eckel, urfler Str. A. 166. iZamilienlogis un) ej Wald beziehbar, f -g 1U von 4-5 Znmer tejult zu vermielhc rg Liideting. in möblirtt vcrmietheir. inanen- und Wicke! gegen guten Vobn un! ig yesuchi . ftrman:1, "MstH'rd f* ErtnSOOffi- • Bl«? __ „,,e und billigst« te m mit der G«s^ n & Ott«,*® sofort in «Her K* Aufsicht und « g noch in Betracht, tau» H““?' La dicken Verberg „selbe jeäe°>°L werden- We*». äugen, um *ich teb »LZ "25^ SS»^ „ftaW»WV^ ijubSt $$*«* s-KjNr W Y ftMi kk->"n, »cs en. füäTÄ^Muü Näherer bei De Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags» Expedition: Schul st raße, Lit. B. Nr. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. A o li 1 i sch er P jj e i f. Ikuffdifanb, Berlin, 9. Mai. Der social-demokratische Reichstags-Abgeordnete Hasenclever ist am 4. d. Mts. in Hamburg verhaftet morden, um eine bereits früher gegen ihn erkannte Strafe von vier Wochen wegen Übertretung des Vereinsgesetzes zu verbüßen. Berlin, 9. Mai. Die Eisenbahn-Directionen sind durch Verfügung des Handels-Ministers aufgefordert worden, für den Besuch der Weltausstellung nach Amerika eine Anzahl von Eisenbahn-Technikern tn Vorschlag zu bringen. Denselben werden 1070 Mk. Reisekosten und 50 Mk. Tagesgelder für die Zeit eines vier- bis sechswöchentlichen Aufenthaltes in Amerika bewilligt werden. — Aristarchi Bey hielt gestern mit seiner Suite große Auffahrt zum Palais des Kaisers, um Sr. Majestät das Abberufungsichreiben in feierlicher Audienz zu überreichen. In drei Hof Equipagen und dem prachtvollen Gala wagen der Botschaft langten die Vertreter der Pforte um 2 Uhr Nachmittags vor dem Palais an. In dem ersten Hofwagen saßen die beiden Attaches, Alexander Aristarchi Bey, ein Neffe des Botschafters, und Vehby Effendi, im zweiten Wagen hatte der Botschafter Janko Aristarchi Bey und ihm gegenüber der Ceremonienmeister Graf Perponcher Platz genommen, in dem dritten Wagen saßen der erste und zweite Secretär der Botschaft, Turkham Bey und Mssak Effendi, während der Militär-Attachö Bekir Effendi im Galawagen der Botschaft den Zug schloß. In der Audienz, welche über eine halbe Stunde N'ährte, hat der Kaiser dem beliebten Diplomaten in den wärmsten Ausdrücken sein Bedauern über das Scheiden bekundet. Edhem Pascha, der neuernannte türkische Botschafter, hat gestern Abend 9 Uhr Wien verlassen und trifft heute Mittag 1 Uhr 35 Min. auf dem Anhalter Bahnhof in Berlin ein. Berlin, 10. Mai. Graf Andraffy ist heute früh hier eingetroffen und im österreichischcn Botschafts-Hotel abgestiegen. Marbach, 9. Mai. Heute Vormittag hat Hierselbst die Enthüllung des Schiller-Standbildes stattgefunden. Die Theilnahme an der Feierlichkeit n-ir eine sehr große, namentlich waren aus Stuttgart und Ludwigsburg viele Gäste anwesend. Als Ehrengäste waren erschienen: Kammerherr v. Gleichen ans Weimar, ein Enkel Schillerns; Oberförster v. Schillert Wittwe aus Stuttgart, Schwiegertochter Schiller's, und deren Sohn Karl v. Schiller, pensionirter Major. Die Festrede hielt der Dichter I. G- Fischer aus Stutt- zart. Das Standbild, das von dem verstorbenen Bildhauer Rau in Biberach modellirt und von Pelargus in Stuttgart gegassen ist, stellt den jugendlichen Schiller in der Tracht der Zeit dar und ist auf einer parkmäßig angelegten, einen weiten Ausblick gewährenden Anhöhe, der sog. Schiller-Höhe, errichtet. Nach der Enthüllung fand ein Festesten und Nachmittags ein Volksfest auf der Schiller-Höhe statt. Straßburg, 8. Mai. In unser politisches Leben ist nach langem Stillstände wieder etwas Bewegung gekommen. Die Verordnung, durch welche etwa 30,000 Optanten, deren Option thatsächlich hinfällig geworden ist, das .Wahlrecht für den Reichstag gehabt haben, hat den Anfang dazu gemacht. Es ii>ar in der That ein Fehler, einen ziemlich bedeutenden Bruchtheil der Bevöl- kerung gleichsam wie ein unterbundenes Glied am Leibe mit herumzuschleppen; « gewinnt Niemand etwas dabei und das Ganze verliert eher. Um so erfreu' licher ist es, daß der Fehler offen eingestanden und verbessert wurde. Wenn wir darin eine Wirkung des Besuches zu erkennen haben, den die Herren Köch- lin und Schlumberger in Berlin abgeftattet haben, so ist es jedenfalls eine |ute. Anderweitige Ergebnisse dieses Besuches haben wir wohl zu gewärtigen, Venn am 17. d. Mts. der Landes-Ausschuß zusammentritt und außer dem -haushaltsgesetz und den übrigen vorbereiteten Gesetz-Entwürfen die Verfasiungs- W anrührt, die seit dem Rücktritt des Präsidenten des ReichSkonzler-Amtks wieder in den Vordergrund gerückt worden ist. Jedermann fühlt instinctiv, daß 'kgendwo irgendetwas nicht in der Ordnung sei mit der schwerfälligen Regie- imgsmaschinerie, die auf Vereinfachung wartet, aber bei der herrschenden Un- Meit ist hier im Lande wenigstens noch keine Stimme laut geworden, die M Plinkt bezeichnet hätte, wo etwas geändert werden könnte. Dresden, 10. Mai. Die sächsische Kammer genehmigte mit großer Majorität den Ankauf der Leipzig-Dresdener Bahn gegen lOprocentige Rente. ©eftmrirfi. Wien, 9. Mai. Gegenüber den Mittheilungen der „Neuen Fr. Pr." Wird dem „Telegr. Corresp.-Bureau" aus Ragusa versichert, daß an die in imn dortigen Bezirke weilenden Flüchtlinge die Unterstützungs-Gelder nach wie |lcr gezahlt werden. Demselben Bureau zufolge soll der Präsident des monte Irrwischen Senats heute in Ragusa eintreffen und sich sodann nach Wien Reben. Frankreich. Paris, 8. Mai. Eluseret, der bekannte General der Commune (er |r1T früher französischer Officier und während des nordamerikanischen Bürgerkrieges General in Amerika) richtet folgendes Schreiben an den „Gaulois" : Genf, 2. Mai. Mein Herr! In Ihrer heutigen Nummer kündigen Sie an, daß ich beim Marschall Mac Mahon um meine Begnadigung eingekommen bin. Ich weiß nicht, was mir diese höchste Beschimpfung zugezogen hat. Würde man mich gefangen und selbst erschossen haben, so würde ich die Sache ganz natürlich gesunden haben. Wenn mir Mac Mahon oder Thiers in die Hände gefallen wären, so würden sie das nämliche Loos gehabt haben. So führt man guten Krieg...... (Der „Gaulois" unterdrückt hier einige zu starke Stellen). Man begnadigt die Leute, welche Pantoffeln in den Gefängnissen machen oder deren machen sollten. Man tödtet die Leute meines Schlages ; man beschimpft sie nicht I General R. Cluseret. Paris, 8. Mai. Gestern hatte der Minister des Auswärtigen, Herzog Decazes, eine Unterredung mit dem türkischen Botschafter über den Vorfall in Salonichi. Diesen Morgen hatte Decazes auch mit dem Marschall Mac Mahon eine Berathung über diese Angelegenheit. Forderungen um Genug- thuung sind indeß bereits an die Pforte gestellt und ein Geschwader hat sich diesen Morgen von Toulon nach den türkischen Gewäffern in Bewegung gesetzt. Die „Estafette" meldet: Das diplomatische Corps trat gestern Abend in Konstantinopel zusammen, nm über gemeinsame Schritte zu berathen. In Paris und Berlin sind die Verhandlungen bereits im Zuge und haben auch schon zu Ergebnissen geführt. Es steht fest, daß die beiden Consuln in die Moschee geschleppt und mit Säbeln, ermordet wurden. (Nach anderen Nachrichten wurden sie mit eisernen Stangen auf der Straße niedergeschlagen). Osficiöse Rathschläge wurden sofort vom diplomatischen Corps dem Großvezir ertheilt und derselbe aufgefordert, unverzüglich die Mörder hinrichten zu lassen, nmfaffende Genugthuungen zu geben und Entschuldigungen nach Berlin und Paris zu schicken. Paris, 9. Mai. In der morgigen Sitzung der Kammer wird die Regierung beantragen, den nächsten Montag für die Discussion des Amnestie- Antrags festznsetzen. SUfeb. W ' Versailles, 9. Mai. In der Budget-Commission sprach sich Decazes entschieden gegen das Amendement Tirard's, betr. die Aufhebung der französischen Gesandtschaft bei dem Vatikan, aus, indem er als Hauptgrund gegen die Aufhebung die Eventualität des demnächstigen Conclaves geltend machte. Das Amendement wurde darauf in der Commission mit 17 gegen 8 Stimmen abgelehnt und dann von Tirard zurückgezogen. Kngkand. London, 8. Mai. Die Kaiserin Augusta besuchte heute das deutsche Hospital, nahm das Gabelfrühstück beim Grafen Münster und kehrte hierauf nach Windsor zurück, woselbst Disraeli am Sonntag Gast war. London, 9. Mai. Der Admiralitätshof verkündete heute das Urtheil in Sachen der Eigenthümer des gesunkenen „Strathclyde" gegen die Eigenthü- mer der „Franconia." Das Urtheil lautet in allen Punkten zu Gunsten der Kläger. Bekanntlich hatten diese 45,000 L. Entschädigung beansprucht. London, 9. Mai. Die „Times" meldet aus Athen von gestern:ZDie aufständische Bewegung in Bulgarien hat bis zum Rhodope-Gebirge hin um sich gegriffen und nimmt eine immer ernstere Gestalt an; die Pforte sendet, was an Truppen disponibel ist, mittelst der Eisenbahn nach Adrianopel. Spanien. Madrid. Der Stadtrath von San Sebastian erklärte, das Recht der baskischen Abgesandten zu Unterhandlungen mit der Regierung auf Grundlage der von Herrn Canovas gemachten Abänderungsvorschläge nicht anerkennen zu wollen. — Die Erschießung eines englischen Matrosen auf einem Schmugglerschiffe durch spanische Zollbeamte von Malaga setzt in Gibraltar viel böses Blut ab. — Auf der Straße von Caceres nach Madrid ist ein Postwagen von einer berittenen Räuberbande überfallen worden. Es ist leicht erklärlich, daß sich nach Beendigung des Bürgerkrieges nicht wenige der ehemaligen carlistischen Streiter diesem Handwerke, zu dem sie durch ihre frühere Thätigkeit so gut vorgeschult sind, zuwenden, und die tn der That treffliche Gensd'armerie wird alle Hände voll zu thun haben, mit diesen spanischen Armagnacs auszuräumen. Madrid. Die „Gaceta" veröffentlicht ein Dccret des Kriegs-MinisterS über die Bebandlung der carlistischen Kriegsgefangenen. Dieselben sollen der Armee für Cuba zugewiesen werden mit Ausnahme der körperlich nicht hinreichend kräftigen, welche auf der Halbinsel zurückbletben. Die Männer unter 18 und über 40 Jahren werden begnadigt, bleiben aber unter Polizeiaufsicht und werden bei dem geringsten Vergehen nach Fernando Po gebracht. Diejenigen, welche sich bürgerlicher Vergehen oder der Erschießung von Regierungs- Soldaten schuldig gemacht haben, sollen den Kriegsgerichten überwiesen werden. Türkei. £> Konstantinopel. Als Mukhtar Pascha in der Osterwoche gegen die Aufständischen den Kürzern gezogen hatte, verflieg er sich in seinem Aeraer zu der Behauptung, el hätten ihm 7000 Montenegriner in Wehr und Waffen gegenübergestanden, was sich hinterdrein als unwahr au-wies. Jetzt, wo er zum zweiten Mal ausgerückt und so glücklich gewesen ist, die Aufständischen zu schlagen, haben diese in alle Welt hinausgerufen, die Türken hätten sie bei Presjika mit Exploflonskuzeln geschossen. Aber auch dieses Geschrei ist ganz unbegründet. Besiegte reden in ihrer Wuth mehr, als sie verantworten können. — Da die Furcht herrscht, die von Kleinasien nach der Herzegowina commandirten türkischen Truppen könnten die Pefth einschleppen, so versichert die „Polit. Corresp.", daß aus den von der Pest befallenen asiatischen Provinzen deS ottomanischen Reiches Truppenzüge nach der europäischen Türker überhaupt nicht stattfinden, sowie daß Truppenausschlffungen ohne Bescheinigung des Gesundheitszustandes auf den Schiffen, welche den Transport vermitteln, nlckt erfolgen können. Konstantinopel. Ueber die Unruhen in Salonichi bringt die „Libertö nachfolgende Einzelheiten: „Der amerikanische Consul nahm das junge Mädchen in dem Augenblicke, wo es zur Moschee ging, in seinen Wagen, um dessen Uebertritt zum Islam zu verhindern; die Bevölkerung fiel über den Wagen her und entriß ihm mit Gewalt das Mädchen; der amerikanische Consul ent kam der Gefahr. In diesem Augenblick erschienen auf der Straße der deutsche und der französische Consul, welche sich nach der Moschee begeben wollten. Die wüthenden Türken schlugen dieselben mit Eisenstangen todt. Die Pforte bat unverzüglich jede Genugthuung versprochen, aber mehrere Rädelsführer Laben sich bereit- in Sicherheit gebracht. Deutschland und Frankreich gehen in dieser Angelegenheit Hand in Hand, haben bereits Noten ausgeweckselt und verlangen dieselben Genugthuungen, wie bei dem Vorfälle in Dschedda im Jahre 1858, wo der französische und englische Consul umgebracht wurden." Aus Wien, 8. Mai, wird bestätigt, daß wegen der Vorgänge in Salonichi sofort ein Meinungsaustausch stattgefunden und allseitig die Nothwendigkeit einer ausreichenden Satisfaction anerkannt worden ist. Ragusa, 10. Mai. Die Weitergewährung der Unterstützungen an die bosnischen Flüchtlinge ist von Wien aus auf telegraphischem Wege angeordnet. Der Senats-Präsident von Montenegro ist am 9. Mai von Cattaro nach Wien abgereist In Antivari (Albanien) sind zwei türkische Fregatten, mit Geschützen und Munition beladen, vor Anker gegangen; ferner ist die Landung von 15 Labor Nizamtruppen in Scutari angekündigt; zwei Kanonenboote sind für den See von Scutari bestimmt. Amerika. New-Nork, 10. Mai. Nach Berichten aus Mexico hat sich Per- firio Diaz vor den Regierungstruppen auf Matamoras zurückgezogen. Philadelphia, 9. Mai. Zur Eröffnung der Weltausstellung sind bereits der Präsident Grant und die Mitglieder des Cabinets, Vertreter des Congreffes und andere hervorragende Personen, sowie zahlreiche Fremde hier «lngetroffen. Die Straßen sind festlich geschmückt. Zur Eröffnungs-Feier sind 4000 Einladungen ergangen. Nach dem amtlichen Verzeichnisse der auswärti- gen Commiffare sind im Ganzen 40 Länder vertreten. Lpkai-SLotiz. Gieße», 11. Mai. Dienstag den 30. Mai wird das 5. Concert des hiesigen ConcertoereinS ftattfinden, und zwar ein Kircheuconcert. Wie bekannt, ist hierfür das Oratorium: »Messias", jenes unsterbliche Meisterwerk Händels gewählt, dessen Chöre bereit- vorigen Winter von dem academischen Gesangyerein eifrig studirt worden sind. Zu unserer Freude betheiltgen sich, seitdem die Proben im Sommersemester wieder begonnen haben, manche ältere, schon seit längerer Zeit nicht mehr act-ve Mitglieder des Gesangvereins und e8 wäre sehr zu wünschen, daß bie^e Betheilitzung eine noch regere würde; damit sich die diesmal ge Aufführung des Messias den in früheren Jahren flattgefundenen ebenbürtig zur Seite stellen kann. Was die Solisten betrifft, ist c$ gelungen, hervorragende Kräfte zu gewinnen. Fräulein Marse Sartorius aus Köln wird die Sop cmparthie übernehmen, gewiß nach bem Beifall, den diese Künstlerin vorigen Winter ;Her gefunden hat, allen Musikfreunden eine willkommene Wahl. Neben ihr wird Herr Bletzacher, kön «sicher Hof: opernsänger au- Hannover, der Träger der Baßoa^thie sein, und wir glauben, nicht zu viel zu sagen, daß mir seit Jahren einen besseren Bassisten hier nicht gehört naben. Hwr Ruff aus Mainz, der auch hier allgemein beliebte und geschätzte Tenorist) hat seine Mitwirkung gleichfalls zugesagt. Möge diese kurze Mittheilung einstweilen dazu dienen, da- Musik liebende Publikum hiesiger Stadt und Umgegend auf diese viel versprechende Aufführung des , Messias" bei Zeiten aufmerksam zu macken. Gießen, 11. Mai. Auf dem gestern und vorgestern stattgehabten Viehmarkt waren aufgetrieben 1284 Stück Rindvieh und 663 Schweine _______ Vermischtes. Frankfurt, 8. Mat. Ein Packmeister fand sich bei Ankunft eines 3uaed der Neckar-Bahn im Packelwagen erhängt vor. — Gestern fand in er Nähe der Unter: sckrveindstiege ein Waldbrand statt. Das vom Feuer zerstörte Terrain ist etwa fo groß rote der Roßmarkt Man vermuthet, daß das Feuer durck drei mit sogen Berlinern versehenen Burschen, welche, Cigarren rauchend, im Walde gesehen wurden, veranlaßt. — Der gestrige 20 Pfennigtag deS Zoologischen Gartens war von nahezu 6<)00 Per fernen besucht. • v- (Fr. A) Berlin, 7. Mai. Zur Nffaire StrouSberg wird jetzt aus Moskau geschrieben, dnß das Material zu der Verhandlung des Prozesses noch immer an Umfang zunehme. N 'uerdings verfiel dem Arme der Gerechtigkeit auch eine Moskauer Firma, die Dr. Etrousberg um ein? Million Rubel übervortheilt Haden soll. Ferner wurden zur Verantwortung gezogen die Direktion und der Verwaltungsrath der Petersburger Bank für den Auslandhandel, weil dieses Institut eine Eincassirung von 260,000 Rubel auf Rechnung Strausberg's für Lokomotiven und Waggons verheimlicht hat. Durch diese zwei neuen Fälle ist die neuerliche gerichtliche Untersuchung bedingt; die Verhöre dürften acht Tage dauern. Die Zahl der Angeklagten würde auf dreißig steigen. In feinem F rlle kann der Proceß am 8./20. Mai zur Verhandlung kommen; auch nicht a n 25. Mai (6. Juni), wie behauptet wurde, weil dieses Datum in die Woche der russischen Pfingstfeiertage fällt. Im günstigsten Fall könnte der Gerichtshof am 1./13. Juni zu fammentreten. Die sorgfältige Durchsicht der Diplome der A-ookaten, die Ausloosung der Geschworenen, deren Beeidigung, die Vorladung der Zeugen, die Beeidigung der wichtigsten Entlastungszeugen — das AllcS dürfte drei dis vier Tage in Anspruch nehmen, so daß die Verhandlung selbst etwa am 5/17 Juni beginnen wür>e. Aller dings mußten die Referenten an diesem Tage schon zur Stelle sein. — Die Militär-Stiefel-Fabrik in Berlin hat eine amerikanische Maschine in Gebrauch, mittelst deren 35 Arbeiter täglich 175 Paar Stiefeln fertigen, also jeder 5 Paar Stiefeln. Durch Verbesserungen hofft man's noch weiter zu bringen, und so weit, daß eine Maschine ausreicht, um je ein A rncecorps mit Sfesisir zu versehen. — Bei den Pferden der Artillerie und deS Fuhrwesen? werden bie Vferoeschoner eingeführt, die ein Mecklenburger Ingenieur Fehrm mn erfunden hat. Sie best hen aus einem mit Kautschukringen gefüllten Enencylinder und erleichtern durch -hre Einfügung zwischen den Strängen und dem Zugsch it das Anziehen und mildern die Rückwirkung der Stöße. Die Pferde wer.?n um 20 Procint dadurch erleichtert. Michelstadt, 6. Mai. Fürst Karl von Löwcnstein-Wcrtheim-Rosenbcrg, vermählt in zweiter Ehe mit Fürstin Sophie, geb. Prinzessin Lichtenstein in residirend, ist im Begriffe, die Hofhaltung in* bem Stoffe S f»rtan eines feiner in Böhme» liegenden Güter zu bewohnen. Dieser Entschluß foU mit der Niederlage bei spanischen Prätendenten Don Carlos laiemmen&änaen de Verlust aus diesem Mißerfolg etwas über 9 Millionen Ma-k betragen 5 ' c‘ . - Der höchste Thurm Europa'- ist zur Zeit der Thurm der Nikolaikirche in vamburß, welcher von einem Engländer Scott erbaut -Horden. Nach einer lanaen Reihe von Jahren endlich im vorigen Jahre vollendet, hieß es dieser Taae daß h7r prächtige Bau gefährdet sei. Diese Nachricht schreckt mm der „2üb. Stg - 'ist icbod» unbegründet, da nur der nächststehenve Pfeiler e nen Ritz erhalten habe, 'dem leicht abzuhelfen sein werde. Immerhin werde aber eine flbgraburtg des «rundes zur neuen Aufführung des Pfeilers erforderlich sein, wozu der Baumeister Scott aus England nach Hamburg herüberkommt. Wien, 6. Mai. Dem Großherzog Ludwig III. von Hessen wurde tm Jahre '851 das k k. öfterr. 14. Infanterie Regiment verliehen; er feiert also he Besitzer der Letchen hat in seinen Händen die Cettificate ber Consuln von England, Spanien, Amerika und Frankreich, und bie Zeitungen des Landes »eben alle Eiazel- httten über diese Entdeckung." Den Clericalen in ber Französischen Hauptstadt ist diese Äusstellung natürltch sehr unangenehm und dieselben haben auch bereits an die Regst rung das Ersuchen gerichtet, dieser „Aufreizung ber Birger untereinander'- zu wehren. Newyork, 7 Mai. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampfschiff des Norbd. Lloyd Donau, C pt. R- Bussiuv, welches am 2z. April von Bremen und am 25. April von Southamton abgegangm war, ist heute 6 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen Baltimore 7. Mai. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdamps- schiff deS Norbd. Lloyd Nürnberg, Capt. A. Jäger, welches am 19. April von Bremen und am 22. April von Southampton abgegangen war, ist heute wohlbehalten hier angekommen.____________________ Wirtschaftliches. Zur Beachtung für Hausfrauen. Trotz der gewöhnlich irn Frühjahr reichlich vorhandenen FrübgemÜ'e ist es ben Hausfrauen immer erwünscht, noch einen Vorrath von alten Kartoffeln zu besitzen. Nun sind aber bie eingekellerten oder einge- mietheten Kartoffeln im Frühjahre gar mancherlei 93 ranberungen unterworfen, in Folge deren bie Kartoffelgemüfe theils ihr Ansehen, tbeiis ihren Wohlge'chmack einbüßeu. Schon im Monat Februar werden die Säfte in ber Kartoffel unruhig, sie hat den Trieb zu kelmen unb mancherlei Veränderungen sind bie Folge davon; der Stärkemehlgehalt vermindert sich, bie Kartoffeln werden glasig und im Innern stellenweise br un bi* schwarz, so daß man sie oftmals großenteils wegschneidcn muß, wenn man An- s'hcn unr Wohlgeschmack der Gemüse nicht allzusehr nothleiden lassen will. Diese Uebelstände können indessen, was wobl den meisten Hausfrauen nicht bekannt ist, leiht vermieden werden. Will man sich bis in den Monat Juni unb Juli hmcin alte Spk'se- fartoffeln ßu^ erhalten, fo lieft man dieselben schon im Januar sorgfältig au6 unb schüttet sie in einem trocknen und ganz dunkel zu erhaltenden Keller auf einen Hausen, wo man sie mit gesiebter unb trockener Steinkohlenasche, ober Holzasche tüchtig untermischt und zwar dergestalt, daß eine jebr Kartoffel mit solcher Asche umgeben ist. So aufbewahrte Kartoffeln werden weder glasig, noch im Innern schwarz und haben noch in ben spätesten Frühjah.smonaten, ja selbst wenn es bereits neue Frühkartoffeln gibt, eine angenehme Farbe unb einen guten Geschmack. Hovfenpapier. Im D^Sdener Gewerbev?^°nenaugen unb Kreisaugen der Kartoffeln. Die land wirt hschaff- l'che Lehranstalt zu Worms hat im verflossenen Frühjahre Anregung gegeben, übä; L 15 ^Nrsik I 1 t 32 I H 6 ■ 23 Ks'Ä". 30 — 144 — 7. 23 87 11. 550 — 180 - 13. 5) 35 - 560 14. 98 - der Nähe 15. 1686 über Lich 1670 — 231 16. 188 — 17. der Nähe 1970 — 60 - i^räparatc v. Apotheker I. Schradcrl Feuerbach - Stuttgart der Gicht n, den 10. Mai 1876. (2498 Mk. Pfg. 282 26 86 24 20 (2501 75 24 285 60 II. 180 138 30 10 50 15 6 16. 18—32 Centimtr. 2491) W. Koch Mastictheer. (2437 8. 9. 10. 196 76 36 75 9 - hnlich im FMah t vünichi, nod) tinci klierten ohi tniflt 4. 5. 6. 6 10 11 6 76 6 M. Pf. 140 - 32 23 58 den von Reisd. Wellen. 1290 1020 7120 und oer- 25 18 90 Mai: 124 91 - 52 - «ömlich: 1) Anfuhr von Steinen, veranschl. zu 2) Planirarbeit, Anfertigung von Steinspuren u- Herstellung von Weggräben, veranschlagt zu 3) Einfr-edtgung der Pflanzgärten, veranschlagt zu 1) Unterhaltungsarbeiten an den Gemeindewiesen rc., veranschlagt zu 2) Maurerarbeit am Unterdörfer Backhaus, veranschlagt zu 3) Schlosserarbeit daselbst, ver- 1. Grabenarbeiten an den ge- meinheitl. Wiesen, veranschlagt 2. Glaserarbeit an der Kirche, veranschlagt....... 3. Schreinerarbeit im II. Schulhaus, veranschlagt . . . . Glaserarbeit das., veranschlagt Weißbinderarbeit das., verschl. Maurerarbeit an der Schmidt- brücke, veranschlagt . . . . Maurerarbeit an der Weismüllerbrücke, veranschlagt . . Zimmerarbeit das., veranschl. Schlosserarbeit das., veranschl. Maurerarbeit an der Scheidemüllerbrücke, veranschlagt . . Pflafterarbcit an den OrtS- Samstag den 20. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr in des Schützenhofs, 6) auf der Straße von Gießen gegen Langsdorf Montag den 22 Mai, Anfang Morgens 8 Uhr in des Gießener Friedhofs, Pfartwegs, veranschlagt zu Maurerarbeit am Teich, veranschlagt zu 0) Schmiedearbeit daselbst, veranschlagt zu Kirche, veranschlagt zu 6) Weißbinderarbeit am Schul- Hause, veranschlagt zu 3) Pflasterarbeit im Ort, veranschlagt zu 7) Stunfuhr, Strinsetzen, Steinschlagen, Wandstemsetzen rc. an den Straßen und Wegen, 2503) Die heutige Holzversteigerung ist genehmigt. Die Abfuhrscheine hiervon können von Montag den 15. d. Mts. an bei Großherzoglichem Rentamt Gießen in Empfang genommen werden und erfolgt die Holzüberweisung ittwoch den 17. d. Mts., Morgens um 6 Uhr Tret- a. b. Lda., den 9. Mat 1876 Großh. Oberförsterei Treis a. d. Lda. A m e n d t. Freitag den 19. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr jenseits der Lahnbrücke, auf der Straße von Gießen Über Reiskirchen chen iheir >°delholz I. 240 Eichenftäinme von 16—76 Centimtr. Durchmesser und bis zu 12 Meter Länge, von welchem sich die 97 im Districte Oberstiaßwald lagernden Stämme nur theilweise zu leichtem Bauholze, und weiter zu Wagmrholz eignen, während unter den 143 im Districte Rübgcn ien lagernden Stämmen die schwersten Kiötze enthalten sind, die nicht blos zu Schnitt- und Bauholz, und in einem Exemplare zu einer Mühlwelle geeignet erscheinen, sondern auch weiter zum Mühlenbau als Krümmlinge vorzüglich tauglich sind. DaS im Districte Oberstratzwald lagernde geringere Stammholz wird im Districte Rübgarten auSgeboten, und wollen sich Steigliebhaber dasselbe vorher einsehen, und sich diescrhald an den Gr. Forstwart Förster in Dannenrod wenden. Die Versteigerung beginnt um 9 Uhr Vormittags präcis, und wird ohne alle Unterbrechung zu Ende geführt. Zusammenkunft um die bestimmte Stunde im District Rübgarten Abth. 17, ohnwett Dannenrod, von Kirchhain 21/? und von der Oberhessischen Eisenbahnstation Ehringshausen 2 Wegstunden entfernt. Maulbach, am 12. Mat 1876. (2504 Großherzogliche Oberförsterei Maulbach. ___Koch. weg, veranschlagt..... Planirarbett am Baltershäuser- weg, veranschlagt..... Maurerarbeit am Alten-Bu- secker- u. Schützenweg, verschl. Steinfahren, Steinsetzen,Stein- schlagen zur Wegunterhaltung, veranschlagt....... Planirung am Wcllerslohweg und Simmweg, veranschlagt . Chaussirarbeit, Steinfuhr und 77 Eichenstangen zu Wagucrholz brauch, bar. Steinsetzen das., veranschlagt 18. Herstellung der Wasserleitung in den Börner...... 7) aus der Straße von Lich bei Hof-Güll Dien'.ag den 23. Mai, Anfang Morgens 9 Uhr in der Nähe des Eisenbah i Viaducts, 8) auf der Straße von Lich gegen den Hessenbrücker Hammer Freitag den 26. Mai, Anfang Morgens 9 Uhr in der Nähe des Friedhofs von Lich. Sollte an einem dieser Tagen Regenwetter eintreten, so wird die an diesem Tage abzuhaltende Ve' steigerung ausgesetzt und da für ein anderer Termin aubcraumt. Eichen- „ Nadel- ,, Buchen-Prügelholz, Eichen- „ Nadel- Buchen-Stockbslz, Versteigerung in den Domanialwaldungen Oberförsterei Maulbach. Montag den 22. Mai, sollen in d'.n Districten Rübgarten Oberstraßwald, ohnweit Dannenrod, teige- t werden: Arbeitsverfteigeruug zu Groß-Buseck. Montag den 15. Mat, Mittags 12 Uhr, werden im Schulsaal dahier nachfolgende Arbetien und Lieferungen öffentlich wenigst- nchmend in Akkord gegeben: D i e n st a g ö Eichknftämme Sersteigeruugen. Betreff: Vergebung von Waldarbeiter im Gießener Stadtwald. Verschiedene im Gießener Stadtwald er- Arbeits-Versteigerung zu Annerod. Dienstag den 16. d. Vormittags 11 Uhr, sollen im Gemeindehaus zu Annerod nach verzeichnete Arbeiten mittelst öffentlicher Lcesteigerung in Accord gegeben werden: Dettfedern und Daunen, Barchent, Zwillch und Feder-Leinen, Lieferung vollständiger Betten in streng reeller Ausführung, bei (880 Th Brück. Kanzleibera B. 1. I) Reinigung des Teiches, veranschlagt zu Annerod, den 9. Mat 1876. iroßherzogliche Bürgermeisterei I. A.: Groß-Buseck, den 9. Mai 1876. Großherzogl. Bürgermeisterei Groß-Buseck I. A.: (2484 L. Hahn, Bezirksbauanfseber. Fr. Müller II, • Wallthorstraße Nr. 145, empfiehlt Prilna-Portland - Cement, Mosaikplatten in diversen Desfins, Thonplatten in schwarz und gelb, Trottoirplatten, Solnhoferplatten, Thonröhren für Wasserleitung und Appartements-Anlagen, Feuerfeste Steine, Prima-Dachpappe im Einzelnen, soivie auch Uebernahme vollständiger Eindeckungen nach bewährtem Leisten system, Aesondere Bekanntmachung. Ccffentticbe Aufforderung. Urb er das Vermögen des Möbelhändlers Julius Strack von Gießen wurde der formelle Concurs erkannt. Bekannte wie nicht bekannte Gläubiger werden hiervo mit dem Ansitzen in Kenntniß gesetzt, daß sie ihre Forderungen unter Geltendmachung etwaiger Vorzugsrechte im Termin Freitag den 16. Juni l. I, Vormittags 9 Uhr, dahier anzumelden und zu begründen haben bei Vermeidung des stillschweigend eintreten- beu Ausschlusses von der Masse. Gießen, am 29. März 1876. (1806 Großherzogliches Stadtgericht Gießen. I. V- d. D.: Oppermann. Gebhardt. Hotel Koch, Wetzlar. Einem geehrten reisenden Publikum die ergebene Anzeige, daß ich mit dem heutigen Tage mein Hotel, welches auf das solideste und der Neuzeit vollständig einsprechend eingerichtet wurde selbst übernommen habe. Bei vorzüglicher Küche und reingehaltenen Weinen, fichere die prompteste und billigste Bedienung zu. Wetzlar, den 4. Mai 1876. Montag den 15. Mai: Scheith. Prügelh. Stockh. Raummeter straßen, veranschlagt . . . 12 Planirarbeit am Scheidemühl- 48 „ Eicken- u. Nadel-Stockholz, 460 Stück Buchen-Wellen-Retsholz, 150 „ Eichen» „ „ 2550 „ Nadel- „ „ 32 „ Eichen- Bau- und Werkholzstämme von 18—40 Ctm. Durchmesser und 4—10 Meter Länge, 120 Stück Nidel-Stämme von 10—40 Ctm. Durchmesser und 4—16 Meter Länge, 1688 Stück Nadel - Stangen zu Dachsparren und Leiterbäumen. Der Anfang ist im District MauSberg des Morgens um 8 Uhr. Ruttershausen den 8. Mai 1876. Großh. Bürgermeisterei Ruttershausen. Klinkel. uttirooritn, w Fol^? dnbüfeeii unruhig, sie bat bt! otn; btr Statkemeht tni stellenweise br u: 11115, wenn man Ät tn lassen will. N ßcht bekannt ist, M il! h'nein alte W r iortzsältig u® [tr aus einen hiMl )[* itöty Aeilgcöotcnes. Frische Apselsinr» empfiehlt billigst (492 Gg. Wilh. Weidig. Für schwer zahnende Kinder, dei denen der Durchbruch der Zähne oft franfbafte Störungen und Zahnkrämpse bervorruft, roerben als vorzüglichstes Erleichterungs- und Vorbeu ungsmittel die Schrader'schen clcctromotorischen i ZtlpnlmlSbäüder, Iper Stück 1 Mark, allen sorgsamen Müttern bestens emproplen. Gras-Versteigerung. Die diesjährigen GraSnutzungen von den Gräben und Böschungen nachbenannter Straßen sollen in den dabei bemerkten Terminen an Ort und Stelle meistbietend verpachtet werden, und zwar: 1) «ui der Straße von Gießen bis Lang- GönS und von Klein-Linden gegen Wetzlar Montag den 15. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr in der Nahe der Veterinäranftalt, 2) auf der Straße von Lang-Göns bis Butzbach und von Pohl-Göns gegen Wetzlar Dienstag den 16. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr jenseits Lanz- Göns bei AdtheilungSnummer 45, 3) auf der Straße von Gießen gegen Marburg Donnerstag den 18. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr in der Nähe vom Pfau, 4) auf der Straße von Gießen gegen Rodheim Ij Eichenstangen und I Ackern- und Fichtenstangen mit 64 ^ubikmtr., dabei 650 Bohnen- I ft an 0 en. .Maminenkunft jedesmal Morgens 10 RiJuLbcm Vicinalweg nach BurkhardS- C (Schlagweg) an der Lich-Albacher . MungSgrenze. (2445 ld-ben 6. Mai 1876. Ätmmenauer, Forstrath sollen Dienstag den 16- Mai d. I, Vormittags 10 Uhr, im Rathhaussaale in mehreren Abthetlungen öffei ti'ch in Accord gegeben werden. Die Gr. Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in den dortigen Gemeinden bekannt machen zu lassen, ließen, den 9. Mai 1876. (2479 Großherzogltche Bürgermeisterei Gießen. A. B r a m m. eia UM-NA SS»;l; iiünfutttr fl rfeit« LW- 1. r., ( i , fün[i(b Probens Brtt! taut» * ieskr Tnner lan^ m hQb, lew ÄH K-Ltz, üfe * 1851 bmfa!* • Jl® unim Kh! p le.ul; anbtu irüntttn ' SeiJn «°ll le, «n$intatattna)i ffönig , I'n «ntWI. inne Bukt lufftfa Hf mit okri, »er Snquifitin > bet »em Ad,r«„ llc- Marc mit alle en in den Gewölle ^kcklichm Iribunala an Luft sind s de der lrtzten Äleibn, Der gegtnroärh.i onsuln von ®nfllar< ’ «den alle @in^ n Hauptstadt ist bin bereits an die Mtflir jinanöa“ zu wehu: DaS PostbampM ■ April von Brrmti I Uhr Morgens »ohl > DaS Pastdaawk am 19. April doi t heute iDoilWto bei J. A« Busch Söhnet 2494) Ein Newfoundländer, l^Jahr alt, von seltener Größe und Schönheit, zu ver- kaufen. Näheres bei der Exped. d- Bltts. 2493) Täglich Frische, sowie auch MS- mtlch zu haben. B a ch g a s s e, vis-ä-vis Messerschmied Schwan. Durchmesser und 4—10 Meter Länge, mit 14 Cubikmtr. D Kiefern- und Fichten st ämme I ?Dn 15—33 Centimtr Durchmesser u. I ^~21 Länge, mit 78 Cubikmtr. Das vorzüglichste und erprobteste aller Magen-Wttet, das selbst in ganz hartnäckigen und ver- ,weiselten Fällen von Mag nleiden jeder Art, Appetitlosigkeit, Untcr- leibSleiden, Hämorrhoiden und allgemeinem Nebelbesinden rc ganz vor hü fii - e Dienste und sich rste Hilfe löstet, It die von Apoth. Schrader in Feuerbach-Stuttgart ollein ächt bereitete wkltzeLebl'nseffely Dieselbe wird allen Magenleidenden als vorzüglichstes diätetisches Hausmittel auf's Wärmste empfohlen. Flasche 1 M. 90 — (2486 Annerod- forderlichen Cultur- und Wegbauarbeiten, " Mk. Großhcrzogl'cheS Kr.iSbauamt Gießen. Ji', Vertretung: _______Schäcker, Kreisbauaufseher._______ Holzvcrsteiqerunq. Im Ruttershäuser Gemeindewald, District MauSberg und Wehrholz, kommen am Mittwoch den 17. Mai d. I. olgende Holzsortimente zur Versteigerung: 38 Rmtr. Buchen-Scheidholz, veranschlagt zu 693 Ehautsirung einer Strecke des anschlagt zu ii Steindeckerarbeit an der L. H a h n, Bezirksbauaufseher. Holzversteigerung n der fürstlichen Oberförsterei Lich. 3m District Mönchwald bei Burk- üdSfelden, ca. 1 Stunde von den Eisen- bnftationen Lich und Reiskirchen, soll ^verzeichnetes Holz versteigert werden Tafelmandeln, Tafelrosinen, Ital. Haselnüffe, Apfelsinen, (639 empfiehlt__________Emil Fischbach. Feinste Gothaer Cervelatwurst, Echten westfalischen Schinken, nrWfiehlt 2127, Emit Fischbach. Täglich frisch gewässerten P fl fl n i* h - Champignons, Trüffeln, Sardines k Fhuile, Eingemachte Erbsen, Diverse Saucen, (638 Krvnenhummer in Dosen, empfiehlt_________Emil Fischbach. Monogramms 1362 auf Briefbogen und Couverts, per 100 1 Mk. 50 Pfg., Schablonen stets vorrätbig. Bestellungen Lindenplay im Blumengeschäfl. Trauben-Brust-Syrup mit Fenchelhonig, (1207 m frischer Füllung, die Flasche k 1 und V/t Mark, zu haben bei C F. S e m m l e r. Schra-kr's Hühnkraugcnmittel. — Schachtel 35 Pfg. — Das Vorzüglichste zur schnellen, schmerzlosen und gänzlichen Entfernung der Hühneraugen. Die berühmten Schrader'schen Malzertrust-Brnstzeltcheii Paquet 20 Pfg._______ Alle diese Artikel sind stets ächt vor- räthig bei (1178 Apotheker Harb in Allendorf a. d. Lda. (Depot für Gießen wild gesucht.) H N Akchlen schwedisch. Punsch tmPfit6U Emil Fischbachs 2302) Eine Partie zucückgesetzte Waaren werden ganz Betreffend: £a5 am 2! geschäft. Näherrs bei der Exped. d Bl. 2470) Ein Kellnerjunge gesucht Restauration L Brauerei A. Pö »li! Vermeidung lUmelbd und durci --------------------------------------------------------------------------- ([UlUkll l liv m men L°t?AuA°hm-1 Sbal*"^ Hedamme Müssig in Stadt-Theater in Giehc». 2505) (. Feidel, Miet morden- V Sösche«. .,lt(n Vergütungen [ Die Bergwerksverwaltung des Schalter Gruben- und Hüttenvereins. Thorn. Jrtt in der Lage m Sollten eb Regie: Herr Jung- 2457) Ein Kellner gesucht. Caf 6 Schütz. IkS,h.i i 'te*. 'N iou iM 'Ollhen ftei Vertoosung in der Restauration E. Eotz. des Personals der Gießener StadtthcUke- Gesellschast billig abgegeben. <*. Ph. Fillmann, Für Kessel Heizungen. Trockene Tannen Reiferwellen, 1 Meter lang, meter dick, zum Feueranmachen, bei Wagenladung 10 Pf. frei Gießen. Strohhüte zum Waschen und Faeonntren werden angenommen bei I. W e i tz e n k o r n, 1402)Kreuz. DreihunderttauskndMrk Große Posse mit Gesang in 3 Acten m D. Kalisch. Freitag1, den IT Mai, Abend# 8 Uhr: JlionntsaJf ' Jlur einige Tage dauert der Ausverkauf des weltberühmten M a i n z e r Tlldeg-An^ige Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, daß unser unvergeßlicher Gatte und Großvater Marlin Slingel heute Morgen entschlafen ist. Gießen, den 11. Mai 1876. , (2506 Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung stndet Freitag den 12. Mai, Nachmittags 4 Uhr statt. In der am 3. d. Mts. in Köln abgehaltenen außerordentliäkn Generalversammlung des Schalter Gruben- und Hütten-Vereins wurde beschlossen: 1) Die Aktiengesellschaft in eine Gewerkschaft gleichen Nanms umzuwandeln; 2) Den Aufstchtsrath zu ermächtigen, diejenigen Mittel durch Ausschreibungen von Zubußen zu beschaffen, welche erfordert sind zur Fortführung des anerkannt gesunden Unternehmt, das nur durch die höchst ungünstige Conjunctur, in wellte Futter-Knochenmehl, gereinigte Knochenasche zur Viehsütterung unter Controls des landwirthschaftlicben Vereins, empfiehlt (2338 L. Müller, auf der Maulburg. „Einigkeit." Sonntag den 14. Mai: Ausflug nach Wreseck mit Musik bei Wirth Lenz. 2500) Der Vorfiand. ff,"« °"fzuh-i >d'7« » * Hiermi! erlaube ich mir, einem verehrltchen Publikum meine nach neuester Construction eingerichtete Dampfsehneidemühle ergebenst in Empfehlung zu bringen. Durch dieselbe bitt ich in den Stand gesetzt, das Schneiden von Balken, Schwellen, Bohlen, Brettern, Dach- und Spalier-Latten, Zauupfählen, die Herstellung von Brunnen-Rosten, Ziegelbrettern k. rc., zu übernehmen und schnellstens auszuführeu. Außerdem halte ich mein reichhaltiges iL a y e r in allen Sorten geschnittenem Baue, B^erk- und Lager-Holz, Bohlen in allen Dimensionen, Stückhölzern, Gerüststangen rc. rc. bestens empfohlen. Unter Zusicherung reellster Bedienung und btlligster Preise, bitte ich nm geneigten Zuspruch. 2506 IBa$Siaser Euier, Gießen, am Hamm. iut8) Meyreie gebrauchte Dasclklaviere ' llig zu verkaufen in der H. Rudolph'schen Musikhandlung. ,'£/ess^ ‘W, tt,i( 1858 h. )trren" Nriöfl, f,n« 2505) Ein junger Mann sucht Stellmz als Dolontatr am liebsten in einem Fabrik Verloren. ,, Am Dienstag Mittag hat ein Landwebi- mann von der Brandgasse bis zur 6aferne seine silberne Cylmder - Uhr verlaren. Tr redliche Finder wird gebeten, dieselbe an Herrn L. R euter, Neustadt gegen flute Belsbnuna abzugeben.______________(24J 2502) Einen tüchtigen Schuhmachcrhk- sellen sucht Kaspar Bürzel, Schuhmi- cbermeifter in Garbenheim bei W.tzlar. 2170) Zrlee, ewiger, bie Ernte von Morgen in großen und kleinen Abtbeiiungen sind billig verkaufen. H. Becker, Anlaoe. H F . Damstad |W«' md ,bolle öeschli-k-n. sich die Eisenindustrie eben befindet, leidet. IM« jene ft t Wir halten es für unsere Pflicht, Vorstehendes zur KenmMit ße Gen-kh,^ Publikums zu bringen, um den von verschiedenen Seiten längst gestreuten auf Unkenntniß beruhenden Vermuthungen entgegen ^K^^ßenbei treten. Gießen, den 10. Mai 1876. Betrieb zu nehu äRkzistratur Pläne u. Gießen, Soolbad Salzschlirf an der Oberhesfischen Eisenbahn. Eröffnung 15. Mai. Badearzt »r. Freiherr von Mering. 2355)____________Brunnen- u. Badeverwalter Stohr.________________ 2313) Sommerröcke, Hosen und Westen für Knaben und Herren, in allen Größen und Weiten, empfiehlt zu sehr billigen Preisen.Hl Kiibsameii» 2507) Em Logis an eine iitUc Familie zu vermiethen. G. U n o e r z a g t. Heute, Freitag den 12. Mai. p M wurde, w Außer Abonn-ment zu rrmäßigten PEn.^Ealiae Limil 5tam Up W iSelmiiwaareo-Lagersi I Verkaufs-Lokal: bei Metzger Seng, Seltersweg. I Wnße Vorhänge aller Art, Rouleuux, Drell in den gangbarsten Dessins, Anfertigung jeder Decorations-Ardeit in geschmackvollster Ausführung, bei (881 __T h. Brück, Kanzleiberq. B 1 2354) Hemden-Einfätze em- pfiehlt in reicher Auswahl II. Hiebsamen« Kermietstungen. 2463) Ein möblirtks Zimmer zu ver- miethen bei H. Keck, Kaplansgasse. 2416) Seltersweg Nr. 102 im 3. Stock ein möblirtes Zimmer an einen ruhigen Herrn zu vermiethen T. Dittmar. 2372) Möbltrles Zimmer zu vermiethen. ____________________Neuenweg Nr. 117. 2508; Das gegenwärtig von Herrn G- Noll bewohnte Logis in meinem Hause in bei WilhelmSstraße ist anderweitig zu vermiethen. Oberstabsarzt Weichet. Z>er,urschte Anzeigen. fann auf m^ner Baustelle