1816. Sonntag, den 12. März. V». 61 Kießener Ameiger Anzeize- und Amtsblatt für bcn Kreis Gieße« Die Pfarrconferenz des Dekanats Gießen findet nicht Mittwoch den 15. März, sondern Mittwoch den 22., statt. Groß-Buseck, den 10. März 1876. Strack, Dekan. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Poft bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Expedition r S ch u l st r a ße, Lit. B. Nr. 18. Nach dem summarischen Voranschlag sind die Kosten des zu errichtenden Justizgebäudes, einschließlich des Ankaufspreises für den Bauplatz und der Kosten der Ausfüllung desselben, sowie der einer entsprechenden Einfriedigung auf 364,600 .Mark berechnet. Wenn in der projectirten Weise die Errichtung eines Justizgebäudes zur Ausführung gebracht wird, muß nothwendig in dessen Nähe ein Arrest-Local beschafft werden. Denn in dem Justizgebände sollen die Schwurgerichts- Sitzungen abgehalten werden; es sollen in demselben die Strafkammer des Landgerichts, die Amtsrichter und Schöffengerichte ihre Sitzungen abhalten und tye Untersuchungsrichter sollen ihre Amtslocale zur Führung der Voruntersuchung in diesem Gebäude erhalten, es muß deshalb dafür gesorgt werden, daß ein Arrest-Local in der Nähe des Justizgebäudes sich befindet, in welchem die während des Vorbereitungs-Verfahrens oder der Voruntersuchung verhafteten Beschuldigten detinirt werden können. Das jetzige Provinzial-Arresthaus, welches an sich zur Ausnahme sämmt- licher Untersuchungs-Gefangenen geeignet sein würde, befindet sich weit entfernt von dem für das Justizgebäude angekauften Platze, ganz in der Nähe der Bahnhöfe, und es wäre unthunlich, in der Nähe des dermaligen Provinzial- Arresthauses das neu zu erbauende Justizgebäude zu placiren; einmal würde die Lage des Justizgebäudes an der sehr belebten Verkehrsstraße nach den Bahnhöfen mit Störungen für die Amtshandlungen der Behörden verbunden sein, dann aber auch fehlt es an einem geeigneten Bauplatze in der Nähe des Provinzial-Arresthauses; wenn auch nicht allzufern von demselben ein solcher sich hätte finden lassen, so ist doch gerade in diesem Stadttheil der Werth der Bauplätze ein so hoher, daß für ein Areal, wie es von der Stadt zu 11,089 Mark acquirirt worden ist, mindestens 50= bis 60,000 Mark hätten aufgewendet werden müffen. Unter diesen Umständen hält es die Regierung für räthlicher und zweckmäßiger, unmittelbar hinter dem zu errichtenden Justizgebäude ein neues Arresthaus erbauen zu lassen und sie hat sich umsomehr hierfür entscheiden zu müffen geglaubt, als sich für die anderweite vortheilhafte Verwendung des jetzigen Arresthauses eine günstige Gelegenheit darbietet. Die Großb. Finanzverwaltung hält es nämlich für dringend nöthig, für das Haupt-Steueramt ein andere! geeigneteres, mehr in der Nähe der Bahnhöfe gelegenes Local zu erhalten und beabsichtigt zu diesem Zweck, den vorderen Theil des Provinzial-Arresthauses, in welchem die Wohnung des Verwalters, das Wachtlocal und das Bezirksstrafgericht sich befinden, mit einem Theile des Hofs für das Haupt-Steueramt zu übernehmen, und das Arresthaus selbst mit dem hinteren Theil des Hofs beabsichtigt die Stadt Gießen für die Fabrikanten daselbst als Lagerhaus zu verwenden und entweder pachtweise oder in Eigenthum zu acquiriren. Es wurde dadurch das dermalige Local des Haupt-Steueramts, die frühere Hauptwache auf dem Brand, disponibel und der Werth der alsdann zur anderweiten Verwendung frei werdenden Landes-Domanial-Gebäude würde als Aeguivalent dem zur Erbauung eines neuen Arresthauses erforderlichen Kostenaufwand gegenüberstehn. Nach Ansicht der Baubehörde soll das Provinzial-Arresthaus bei der günstigen Lage und der leichten Schienenverbindung mit den Bahnhöfen allein einen Werth haben, welcher dem für den Neubau eines Arrestbauses vorgesehenen Kostenbetrag mit 135,000 Mark gleichkommt. Ein geeigneter Platz für das neue Arresthaus wird unschwer zu haben sein, und die Regierung hält es hiernach im allseitigen Interesse für geboten, gleichzeitig mit Erbauung eines neuen JustizgebäudeS auch ein neues Arresthaus, । und zwar in nächster Nähe deffelben errichten zu lasten. Am Schlüsse weist man darauf hin, daß durch die in Aussicht genommenen Neubauten demnächst die Staatskasse befreit werden wird von der Miethe, ! welche für das Assisen-Local mit 850 fl. jährlich und von der Miethe, welche ; für das Landgertchts-Local mit 550 fl. jährlich entrichtet werden muß und daß ■ das dermalige Hofgerichtsgebäude im Werth von mindestens 50= bis 60,000 Mark disponibel, auch das Local des Stadtgerichts für andere Zwecke verwend- , bar wird. i Es wird hiernach an die Stände des Großherzogthums und zunächst an : die zweite Kammer das Ansinnen gerichtet, dieselbe wolle zur Erbauung emeS : neuen Justizaebäudes in Gießen, sowie zur Erbauung eines neuen Arresthauscs : daselbst die Gesammtsumme von 498,000 Mark als außerordentliche Ausgabe - für die Finanzperiode von 1876 bis 1878 bewilligen. (D- Zig-) Darmstadt, 9. März. Die ordentliche Landessynode ist auf den Deutschland. < Darmstadt, 8. März. Mit Allerhöchster Genehmigung Sr. König!. ’ Hoheit des Großherzogs ist den Ständen eine Proposition wegen Errichtung t eines Justizgebäudes in Gießen vorgelegt worden. Wir entnehmen derselben auszugsweise Folgendes: ■ Das Bedürfniß zur Errichtung eines neuen Justizgebäudes in Gießen ist I bereits von der Landesregierung anerkannt und von dem XXL Landtag die Genehmigung zum Erwerb eines geeigneten Bauplatzes hierzu ertheilt worden, ! Nachdem inzwischen von der Stadt Gießen das erforderliche' Gelände erworben । worden ist, ist die Regierung nunmehr in der Lage, wegen Bewilligung der Mittel zur Ausführung des Neubaus den Ständen Vorlage zu machen. Das neu zu errichtende Justizgebäude soll dazu bestimmt jein, allen Gerichtsbeamten und Gerichtsbehörden zum Anitslocal zu dienen, welche nach Einführung der in der Vorbereitung begriffenen Reichsproceßgesetze und der in Verbindung damit stehenden neuen Gerichtsorganisation voraussichtlich demnächst in Gießen ihren Sitz haben werden- Nun liegen zwar diese Reichs-Justizgesetze zur Zeit erst als Gesetzes-Entwürfe vor und sind zunächst nur von einer Commission des Reichstags begutachtet worden, sodaß deren Inhalt noch nicht feststeht; allein man wird doch jetzt schon als zweifellos ansehen dürfen, daß im Großen und Ganzen an der durch den Entwurf vorgeschlagenen neuen Gerichtsorganisation wesentliche Veränderungen nicht eintreten werden. Die bezüglich der Gerichtsorganisation zwischen den Vorschlägen der Regierungen und der Reichsjustiz-Commission bestehenden Differenzen betreffen, abgesehen von der Frage, ob besondere Handelsgerichte eingeführt werden sollen, nur solche Punkte, welche auf die nöthigen Amtslocale für die in's Leben zu rufenden Organe der Justiz von untergeordneter Bedeutung sind, sodaß jetzt schon mit ziemlicher Sicherheit das erforderliche Raumbedürfniß für dieselben bemessen werden kann. Hiernach wird in Gießen demnächst ein Collegialgericht erster Instanz — das Landgericht — seinen Sitz haben, dessen Gerichtsbezirk die Provinz Oberhessen mit einer Bevölkerung von 250= bis 260,000 Seelen umfassen wird. Bei diesem Collegialgericht sind Civil- und Strafkammern zu bilden, welche unter besonderen Directoreu die Civil- und Strafjustiz auszuüben haben, soweit dieselben nicht den Amtsgerichten, Handelsgerichten und Schwurgerichten zugewiesen wird. Die Civilabtheilungen sollen zugleich die Berusungs- und Beschwerdegerichte in den vor die Amtsgerichte gehörigen Civilrechtssachen bilden. Ob den Strafkammern als erkennenden Gerichten in Strafsachen Schöffen beigegeben werden, ist zur Zeit noch ungewiß. Zur Führung der Voruntersuchung soll bei dem Landgerichte die erforderliche Zahl von Untersuchungsrichtern bestellt werden; und weiter soll bei demselben eine Staatsanwaltschaft bestehen. Ferner werden am Sitze des Landgerichts die Schwurgerichts-Sitzungen abgehalten werden, zu welchen die erforderlichen Richter aus den Mitgliedern des Landgerichts entnommen werden. Sodann wird in Gießen die erforderliche Anzahl von Amtsrichtern nach Einführung der neuen Proceßgesetze ihren Sitz haben, welche als Einzelrichter in streitigen Ctvtlrechtssachen von geringerem Werth (bis zu 300 Mark) und einigen anderen, ihrer Natur nach eine rasche und einfache Behandlung erfordernden Rechtssachen zuständig sein sollen und welche zugleich unter Zuziehung von je zwei Schöffen als Schöffengerichte die Übertretungen und diejenigen kleineren Vergehen abzuurtheilen haben, welche nicht den Strafkammern der Landgerichte zugewiesen werden. * Ob auch ein Handelsgericht in Gießen errichtet werden wird, läßt sich nach dem dermaligen Stand der Gesetzgebungs-Arbeiten mit Sicherheit noch nicht bestimmen. In dem zu errichtenden dreistöckigen Gebäude, welches eine Länge von 65.56 und eine Tiefe von 22.60 Metern erhalten soll, sind hiernach die Räumlichkeiten für die genannten Justizbehörden und Beamten zur Ausübung der ihnen zukommenden Amtshandlungen vorzusehen. Der Platz, welcher zur Errichtung des Gebäudes angekauft worden ist, liegt zwischen dem Wallthor und dem Neuenweger Thor, neben der Fulda'schen Besitzung, hat einen Flächengehalt von 5974 Quadratmetern und kostet 11,089 Mark 45 Pfg. Dieser Platz ist mit Rücksicht auf seine Lage an keiner frequenten Verkehrsstraße und mit Rücksicht auf den billigen Ankaufspreis gewählt worden, da in anderen Lagen der Stadt-Umgebung ein drei- bis vierfacher Preis hätte aufgewendet werden müssen. aller L* °°n bie ü*Dr. m burfl-__— fest ßevtrM' *’ 'uckt aus fj. .>um 1. Aprü ^Cckstein. ,ui Ar^jt uckmaschine. • Ich Söhne. Mulbilbuna ist eine cmclWmlgroWndlM r iu Ostern offen. bef. mit d'e brntral.Anno,- DPn G. L Daube 4? urt a. M. [p. 1311g üben Traufen kltlich meine langjährinm layen, u. Unlerleibi- RheumatiSmuS, tziedt, Sciopdrln,Kreb?,vffm Epilepsie, Bandwura, 'cn:opjurfl, Syphilis x. nackigsten Fällen schnei 111 heilen, mit. Ülk , (Vundram, Leipzig, (i\ Iliemand die Hoffnung ch »eiden.ohnesiD von m mir itrbe überzeugt zu habev; imffog Abend wurde ein verloren. Gegen Leiis- ,i §arl Hubn. ; )en, baß bit (MdM teilen geiührt hat. Für m’.t nummtxlrttn Hara idst üdrMU ßnd, kci irbe erhallen können - )lb t< von ihm gkMIM nit seiner Concertvmmi- urwnirt - corrchonM T kcrelnSmitglleder gtt^ , ü nffse zu vermeiden, t orhiwiM 11 ftimM den 20. April 187« Programme illba ection: Ijchiuilk- den den in in in Versailles war sehr groß. Herrn ThierS wurde auf dem genannten Bahnhof eine Ovation zu Theil. Die Polizei war dort stark vertreten, die Ruhe wurde jedoch nicht im Mindesten gestört, obgleich die Bonapartisten, besonders Paul de Casiagnac, in gewohnter Weise herausfordernd auftraten. Beide Sitzungs- Säle waren überfüllt, die Sitzungen selbst jedoch ohne größeres Interesse. Die Uebergabe der Vollmachten fand um 2 Uhr im Hercules-Saale statt. Paris, 9. März. Der „Agence Havas" wird aus Ragusa gemeldet: Die Türken, bei Metrovizza und Lunodi (?) von den Insurgenten unter Sot- schitza und Peko Pavlowits angegriffen, wurden vollständig geschlagen und verloren iOüO Mann an Todten und viele Verwundete. Paris, 10. März. Die amtliche Zeitung veröffentlicht heute die Ernennung des neuen Ministeriums in der schon gemeldeten Zusammensetzung. Dufaure als Präsidenten des Minister-Raths sind auch die Geschäfte des Cul- lus-Ministeriums übertragen, welche vom Unterrichts-Ministerium abgetrennt worden sind. Pari-, 10. März. Die „R6publique Franyaise", das Organ Gam- betta's, erklärt, daS neue Ministerium sei unannehmbar, da es dem linken Centrum angehöre. IjranKreich. Paris, 8. März. Mac Mahon befindet sich seit gestern Abend Versailles. — Der Andrang von Neugierigen auf dem St. Lazare-Bahnhof Parts und vor den beiden Kammern, die beute ihre erste Sitzung hielten, Italien. Rom, 9. März. Der hiesige Vertreter des deutschen Reiche-, v. Keu- dell, hat heute dem Könige in feierlicher Audienz seine Beglaubigung als Bot- schafter überreicht. Denselben. Dem Eisenbahnarbeiter, Ludwig Kramer, ein S-, Ludwig Heinrich Karl, geb. den 13. Febr. D'-n T-le«raphtstrn an der Maln-Weser-Bahn, Johannes Schüßl-r, ein Sohn, Wilhelm, geb. den 15 Jan. . _ Denselben. Dem Bürger in Laubach (Nassau), und Schreiner, Philipp Maurer, em Sohn, Adolf Philipp Christian Martin, geb. den 20. Febr. O- jl.i Denselben. Dem Bureaugehülfen an der Main-Weser Bahn, Julius Paul, eine Tochter, Friederike Marre Christiane Louise, geb- den 18. Dec. Denselben. Dem Bürger und Ofcnputzer, Christian Burkhardt, ein Sohu, Gustav Ludwig, geb. den 23. Jan. Denselben. Dem Lackirer, Christian Euler, eine Tochter, Elisabeth Marie Emilie Georgine Christiane Louise, geb. den 14 Jan. Den 7. März. Dem Eisenbahnschafftier, Karl Hampel, ein Sohn, Karl Peter, geb. den 11. Jan. Denselben. Eine unehel. Tochter von auswärts, Katharine Elisabeth Karoline, geb. den 25 Febr. t De» 10- Marz. Dem Locomotivführer, Peter Gernand, eine Tochter, Franziska. geb. den 24. Dec. 3 Beerdigte. Den 9. März. Marie Riebel, geb. Bauer, Wittwe des vcrst. Gendarmen Bartholomaus Niebel, alt 73 I. 7 M. 8 T- Denselben. Johanne- Dietrich, Bürger zu Merkenbach und Arbeiter dahier, alt 53 I. 8 M- 14 T- Heinrich Louis Döpfer, Schreiner, des Bürgers und Seilers in Nidda, Conrad Dopfer, ehel. S^ und Louise Schmidt aus Freienieen- _ Den 1i- März^ Karl Klemmrath, Bürger und Küfer, ein Wittwer, u. Christine Thomas, des Bürgers und chmiedmeisters, Heinrich Thomas, ehel- T- Getaufte. Den 5. Marz. Eine unehel. Tochter, Louise Elisabeth, geb. den 6. Jan. 2 Febr Schuhmacher, Heinrich Krausmüller, eine Tochter, Louise, geb. ib. Dta»z, Vorminag» 9 Uhr, zu ihrer 10. Sitzung einberufen. Die Tage-» ordnung derselben lautet: I. Neue Eingaben und Berichterstattungen. II. Berathung über: 1) die Vorlage Großh. Ober-Eousistoriums, die vorzusehenden Einnahmen und Ausgaben der evangelischen Kirche im Großherzogthum für 1876 betr., 2) den Entwurf eines Kirchengesehes, die Abänderung der Verordnung vom 8. September 1843 über Errichtung einer allgemeinen geistlichen Wittwen« kaffe betr., 3) die Vorlage Großh. Ober Cvnsistoriums, die Deckung des am Schluffe des Jahres 1875 in dem allgemeinen evangelischen Kirchenfonds sich ergeben habenden Deficit- betr. Darmstadt, 9. März. An Stelle des verstorbenen Landtags-Abgeordneten Moritz Kuhl zu Butzbach ist der Großh. Oberförster Dittmar daselbst uuterm Gestrigen zum Abgeordneten für den dritten Wahlkreis der Provinz Oberhessen gewählt worden. Darmstadt, 10. März. Die zweite Kammer hat heute wiederholt den Obergerichts-Rath Görtz (Mainz) zum ersten und den Hofger.-Advocaten Weber (Offenbach) zum zweiten Präsidenten gewählt. Berlin, 10. März. Der Kaiser spendete für die Ueberschwemmten an Elbe, Oder, Weichsel und Rhein 20,000 Mark aus seiner Chatulle, welche gestern dem Minister des Innern übermittelt worden sind. Hesterreich. Wien, 9. März. Der Tyroler Landtag ist bereits gesprengt; die ultra- montane Majorität protestirte gegen die Verfassung, den Reichsrath, die Bildung einer protestantischen Gemeinde und die Schul-Gesetze und verließ stürmisch den Landtag. Innsbruck, 9. März. Am Beginne der heutigen Sitzung des Tyrol'- schen Landtages erklärte der Abg. Graf Brandis, daß die Majorität des Landtages wegen der in den letzten Jahren dem öffentlichen Rechte Tyrols zngefügten empfindlichen Kränkungen den Landtag verlasse. Hierauf verließ die Majorität den Landtags-Saal. Der Statthalter Graf Taaffe wies den Protest als grundlos und gesetzwidrig zurück und bezeichnete das Vorgehen der Majorität als ein pflichtwidriges. Der Landtag ist nunmehr nicht mehr beschlußfähig. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gieren. Evangelische Gemeinde. _ _ nYt„ Eopultrte. oj n cc ko k r? c Stoll, Bürger und Schuhmacher, ein Wittwer, u. Friederike Belloff, des LandwirthS Adam Belloff m Allertshausen, ehel. T. " . . Denselben. Hermann Muhl, Schreiner, des Lrhrers Ludwig Muhl in Greben- fcatn, ehe! Sohn, und Elisabeth Auguste Euler, des Bürgers und Fuhrmanns, Philipp ti/Uici iij cyet jL* ®H 2llärz. Die Noth und das Elend, welche über , s^och-n müsj-n n°ch den Schild-rungm schrecklich (,i„ ffltr be^fien ^be/bätb mit Freude, daß die beiden Gesangvereine „Sänaerkranz" und ßiebtrfrnni* ?°ink Donata sollen ?! Aot 100 " 18 33 85 147 39 214 84 Nabels ^entimei zu Di» «id E tzik^kn. -hoinaz. 1 ™öi| Ar, ’4"’Ä £ Sra*ft SÄUfti ««rfefö1 SW ** iffilttcfr, u. Frirdrrikt iTil Muhl tn Greben- 10 suhmaM, Philipp ; ’üraerg und Seiltti in ‘ tenfetn. n L'ttwer, u. Christine ehel. I eh den 6. Jan. ne Lochtcr, Louise, geb. ‘ nn Sohn, Franz, geb.• n S-, Ludwig Heinrich ? -n, Johannes Schußler, j Ina, tyillpp Maurer, | -n, Julius Paul, eine k burlhardl, ein Sohn, ' Elisadeth Marie Emilie l ein Sohn, Karl Peter,; rint Klisabeth Karoline, H eine rochier, Franziska. , irrst. Sendarmen Lar- »d Srbeiter dahier, all «Z-S? ti> »Lh, gdmtttfW' n. rurchlN" Geschirr' I. jU \öüt flre'gntt- W,a9 « mit "l °m Maße D°n ' °ui d^und •• ' rad) ,,sch!age, ' Lpi iül urt?0rf{ -i* ?J,,naibflü^ itr *f j« A««lla4' f * empfiehlt (1046 Gy. Wilh. Weiaiff. (1181 Nidda, am 9. März 1876. Käse. 1201) 309 1143) A F a n ß hi a n n 912) Trauben-Brust-Honig, allein ächt, iee wenn jede Flasche auf dem Kapselverschluß nebenstehenden a Fabrikstempel trägt. — Z u haben in Va Fl- (Gold - Kapsel) 3E1™ Preis: 1 Mark 20 Pf. (1202 1,08 10,52 4 20 39 51 100 18 33 85 •147 39 214 84 Pilz «t Goldbach, Frankfurt a Main. Irt cc O1 Nadel- Buchen- 76 112 4200 9 3 52 versteigert werden. Die Zusammenkunft ist zur Stunde im District selbst. Großen-Bustck am 10- März bestimmten 1876. 1164) Circa 80 Mille gut gebrannte Rusfensteine sind «dzugeben bei . Georg NitzelOBad-Nauheim. Gegen Magenlkiden, Unterleibsbeschwerden, Hämorrhoiden, allgemeines Uebel befinden und Schwächezustände jeder Art gibt es kein besseres Hausmittel als die Die Delieateffenhandlunft ver Unterzeichneten erlaubt sich in frischen Sendungen zu empfehlen: Französische grüne Suppen- kernerbsen. Französische weiße Soissen- bohnen. Lyoner Gemüsenudeln. Italienische Maccaroni. Spanische gelbe Apfelsinen. „ süße Blutorangen. „ Citronen. Eingemachte Früchte u. Com- pots. Lachs und Seekrebse in Dosen. Ananas, Pfirsiche und Erdbeeren zu Bowlen. Straßburger Gänseleberpa- fieten. Straßburger sarcirte Ochsenzungen. Gothaer Blasenschinken. „ Extra Leberwurst. „ Cervelatwurst. Westfälischen Schinken. Feinsten Emmenthaler, Krau ter-, Parmesan- u. Nahm- „ Prügelholz, „ „ Stockholz. 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Bei direkter frankirter Einsendung des Betrages erfolgt frankirte Zusendung per Post. Holzverstetgeruug 1193) Donnerstag den 16 b. M-, von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewalde, District Schlieberg: 250 R.-M. BuchenScheitholz, Großherzogliche Oberförsterei Nidda. Rohr. Palm- Kern-Kuchen, vortheilhastestes Futtermittel für Rindvieh und Schweine, offtrtren billigst ab Fabrik Köln. [H. 5988.] „Weiße Lebens-Essenz" 3 von Apoth Jul. Schrader, Feuerbach-Stuttgart. In feinem Hause, besonders wo Arzt und Apotheke nicht im Orte sind, sollte ? dieses berühmte Hausmittel fehlen. Tausende verdanken demselben Linderung und 1 Heilung von schweren Leiden. Flacon 1 Mark bei Apoth. H a r b in Allendorf a. d. Lda. Prügelholz, , „ Stockholz, Wellen . Reisholz, Eichen-Stämme mit 3,67 Kubikmeter, Feinste Gothaer Cervelatwurst Gegen jeden alten Husten! 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Unterzeichneter macht einem geehrten Ptlblikum hiermit die ergebene Mit- theilung, daß er hierselbst ein Weißbinder- und Lackir- Geschäft errichtet hat und empfiehlt sich in allen in dieses Fack einschlagenden Arbeiten, unter Zusicherung prompter und billiger Bedienung, aufs Beste. Das Geschäftslokal befindet sich im Hinterhause des Herrn L. Treff, Wallthorstraße, Eingang von der Flügelsgasie. (1033 Lhr. Petri V. Holzversteigerung. Donnerstag den 16. März l. I., Morgens 9 Uhr anfangend, sollen in der Zirnrner'schen Försterei Winnerod in den Dlstricten Neuhofstannen, Eichwald und Zipfen, nachstehende Holzsortimente versteigert werden: 13 Raummeter Bucheu-Scheitholz, Aechte Holsteiner Bücklinge sind eingetroffen (1149 «K. Wilh, Weidig. 1135) 400 Centner Prima- Hafer, billigst, bei L. Süß. Holzversteigerung. Freitag den 17. März l. I, Vormittags präcis 9 Uhr anfangend, soll im Garbentcicher Gemeindewald, Diftricten Rothläufchcn, Gebranntetriesck Beckertswald und See, nachverzeichnetcs Holz versteigert werden: 112 Rmtr. Nadel-Prügelholz, 32 „ y Stockholz, 230 „ „ Schichthaufen, 3230 Wellen „ Rcisholz, 307 Fichten-Stangen von 5—10 Centimtr. Durchmesser und 4—7 Meter Länge. Der Anfang ist zur bestimmten Stunde im District Rothläufchen, wo hauptsächlich die Fichtenstangen und einige Hundert Wellen zur Versteigerung kommen, Fortsetzung der Versteigerung am Gebrannte- triesch, nach 10 Uhr im Beckertswald an der Schneiße. (1160 Garbentetch, am 9. März 1876. Großherzogl. Bürgermeisterei Garbenteich. S ch w a r z. Artikel für Buchbinderei: Buntpapier, Pappendeckel, Cambric, Blattgold ic bei G. Iffland, 17) Frankfurt a. M. Wechadlergasse 10. 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