Mo. 158, Dienstag, den II. Juli 1876. Meßmer WWW Anzeige- nni> Amtsblatt sie den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis viertetzährttch 2 Mart 20 Pf. mit Brinaerlohir. Expeditionr vchulstraß», Sit. S. Nr. 18. Durch die Poft d-zogen vierteljährlich » Mars s» Pf. AotiLischer Tßeil. ^ütheilung, baj Id, "den sanft dem bitten tfrblifbfwn Nacbmittaz ius< statt. M 3?riiffd>f0 Seit, starken M RturheilnifM itnufl ewvsohl^ »u beziehen oder i* naifen » l0 A - fnbni riatninßtfl 6* i. r-'L l« lluDdr011 b(t&« ’ t t R i1 — WV'1 Pesth, 6. Juli. Der „Pesther Lloyd" meldet ofsichös, Miletics sei nicht wegen eines Zeitungs-Artikels, sondern wegen Landesverrats verhaftet worden. Pesth, 6. Juli, Abends. Der gestern früh um 6 Uhr in Neusatz verhaftete Reichstags-Abgeordnete und serbische Agitator Dr. Miletics wurde unter militärischer Bedeckung nach Bazias gebracht und von dort mittelst Bahn nach Pesth befördert. Lemberg, 6. Juli. Dem „Dziennik Polski" wird telegraphirt: Wei Luck, unweit der galizisch-russischen Grenze, ist ein russisches Militär-Corps in der Stärke von 50,000 Mann mit vollständigem Artilleriepark eingetroffen. Auch 40 Waggons mit Kosaken wurden dahin entsendet; auf jeder Station der Bahnstrecke Zytomir - Radziwilow wurde je ein Waggon zur Besetzung der Bahnlinie zurück gelassen. Bodenbach, 8. Juli. Der Kaiser von Rußland ist heute früh um 71/* Uhr eingetroffen. Bodenbach, 8. Juli. Beide Kaiser sind Vormittags hier eingetroffen und haben sich auf das Herzlichste begrüßt. Der Kaiser von Oesterreich hatte russische, der Kaiser von Rußland ungarische General-Uniform angelegt. Demnächst begrüßte Kaiser Alexander den Grafen Andrasse und den russischen Gesandten in Wien, v. Nowikoff, unterhielt sich auti) längere Zeit mit dem Grafen Franz Thun; Kaiser Franz Joseph begrüßte den Fürsten Gortschakoff. Beide Monarchen fuhren sodann gegen 93/4 Uhr auf dem russischen Hofzuge nach Böhmisch-Leipa. KÄmeiz. Bern, 7. Juli. Bei einem Eisenbahn-Zusammenstoß bei Palezieux, zwischen Bern und Lausanne, kamen 6 Personen ums Leben. Iranüreich. Paris, 7. Juli. Die durch ein Provinzblatt nach Versailles gelangte Kunde von einem auf den Herzog von Chartres verübten Attentat war, wie sich heute herausstellt, ganz aus der Luft gegriffen. — Der Großfürst Constantin von Rußland ift gestern Abend mittelst der Nordbahn in Paris eingetroffen. — Durch Erlaß des Bauten-Ministers Christophle vom 6. Juli ist eine Commission eingesetzt worden, welche die Frage des Wiederaufbaues der Tuilerien und des Palais der Rechnungs-Kammer und des Staatsraths am Quai d'Orsay prüfen soll. Versailles, 7. Juli.. In der Deputirten-Kammer entspann sich heute eine lebhafte Debatte über die Gültigkeit der Wahl des Deputirten Peyruffe (Bonapartist), welche von Cassagnac eifrig verfochten wurde. Die hierbei von Letzterem gegen das Ministerium gerichteten Angriffe wurden vom Minister des Innern widerlegt, worauf das Mandat Peyrusse's mit 334 gegen 139 Stimmen für ungültig erklärt wurde. Gegen eine Aeußerung Caffagnac's über das gute Einvernehmen zwischen den Bonopartisten und Legitimisten protestirte der Deputirte Keller (Legitimist), indem er ausführte, daß diese guten Beziehungen lediglich auf dem Gebiete der Vertheidigung der socialen Grundsätze beständen. Die Kammer vertagte sich bis Montag. ZLelgien. Brüssel, 8. Juli. Der deutsche Kronprinz wird Brüssel am Sonntag Abend verlassen. Heute besucht derselbe Waterloo. Brüssel, 8. Juli. In der Ausstellung wollte Dr. Günther dem deutschen Kronprinzen die Ambulanzen zeigen. Der Kronprinz entgegnete, er habe deren schon zu viele gesehen und ziehe vor, die Instrumente des Friedens zu betrachten. König Leopold begleitete heute den Kronprinzen beim Besuch des Schlachtfeldes von Waterloo. Kugland. London, 7. Juli. Russell Gurney hat angekündigt, er werde im Unterhause eine Resolution einbringen, wodurch die Regierung aufgesordert wird, sich mit Frankreich darüber zu benehmen, ob dieses geneigt ist, gemeinsam nm England einen Druck auf die Pforte auszuüben, um diese zur vollständigen Erfüllung der Bedingungen anzuhalten, unter welchen die türkische Anleihe von 1854 gezeichnet wurde. Jetzt ist zu solchen Maßregeln wohl eine schlechte Zeit. Rußland. Petersburg, 6. Juli. Kaiser Alexander trifft am 10. Juli um 2 Uhr Nachmittags hier ein; der auf mehrere Tage in Aussicht genommene Aufenthalt in Warschau ist auf einige Stunden eingeschränkt — Ritter Nigra ist hier eingetroffen. — Die Fürstin von Serbien, Natalie, geborene Keschko, hat soebeir erst das 17. Lebensjahr erreicht. Die Fürstin bittet, nach dem „Neuruss. Tel gr.", in dem sie die Odessa'sche adelige Vorn'.undschafisbchörde von diesem Umstand unterrichtet, ihren Mann Milan Obrenowitsch zu ihrem Curator zu ernennen 3122) — (Komisches aus Belgrad.) So ernst und düster auch jeder Krieg ist, kommen doch immer Dinge vor, die Anlast zur Heiterkeit geben. Dos Drama bat noch kaum seinen Anfang genommen und schon gibt es etwas zum Lachen. Die Nachtwächter in Belgrad, sämmtlich im Alter von 30—40 Jahren stehend, mußten zur Miliz einrücken und mit dieser an die Grenzen maschiren Die verwaisten Nachtwächter-Posten füllen nun — die Opernsänger und Schauspieler des Belgrader Theaters au§. — Heber das entsetzliche Eisenbahnunglück in Spanien, welches sich am 24. v. M. auf der Bahnstrecke von Zaragoza nach Barcelona zwischen den (Stationen Tarrega und Cervera, gegenüber dem alten Castillo de Aufegat ereignet, wird ber „Köln. Ztg." geschrieben: Der dritte Wagen oes Personenzugs entgleiste an dieser Stelle und stürzte, drei andere Wagen mit sich fortreißend, einen Abhang von etwa 40 Fuß hinab. Nicht weniger als 14 Leichen und 60 größtenthcils schwer Verwundete wurden von den von Tarreqa hei beigeeilten Bewohnern unter dem zertrümmerten {Material hervorgezogen. Erst zwölf Stunden nach dem Unfälle traf ein Zug von Lerida ein, mit dem Gouverneur der Provinz, verschiedenen Aerzten und sonstigem Personal zur Pflege der Verwundeten, welche sich glücklicherweise bereits in Tarregr unter Obdach befanden und Seitens seiner Bewohner mit aller Aufmerksamkeit, bk ihr Zustand erheischte, behandelt wurden. Ueber die Ursachen dieser größten Katastrophe, welche die Geschichte der Bahnen in Spanien zu verzeichnen hat, ist bis jetzt noch nichts bekannt geworden. — (Indianische Wildbeit.) Aus Lima, 14. Mai, wird der „Äö(n. Ztg." berichtet: In einem der Cordillerenthäler des Departements Ayacucho spielten sich Ereignisse ab, die ein grelles Streiflicht auf den wilden, durch das Christenthum nur wenig gezähmten Charakter der dortigen Indianischen Mischbevölkerung weifen. Einige Meilen von Ayacucho, in dem Bezirke La Mar, liegt ein kleiner Kirchenweiler, Tambo Zwei Brüder, Juan und Jose Navarro, geriethen in einen heftigen Streit und griffen zu den Waffen, um ihn zu schlichten. Ihr Oheim Matias Cordero eilte hinzu, um das hadernde Paar zu trennen, aber Juan holte fünf Indianer zur Verstärkung herbei und begann auf den unberufenen Vermittler einzudringen. Schleunigst bewaffnete dieser sein Gesinde, ein blutiges Gefecht entspann sich, welches 6 Menschen das Leben kostete. Endlich gelang es den Angreifern, Cordero's Haus zu erstürmen: um sein Leben zu retten, floh der Oheim verwundet mit dem Rest seiner Leute in die naheliegende Kirche. Allein mehr und mehr Indianer erschienen auf der Wahlstatt und rannten in trunkenem Geheule um das Gotteshaus, um sich ihr Opfer nicht entgehen zu lassen. Am anderen Tage begannen die Eingeschlossenen die Gnade ihrer Feinde anzurufen; unter Hohn und Demüthigungen aller Art durften die indianischen Knechte Cordero's die Kirche verlassen, aber unter entsetzlichem Geschrei forderte man den Kopf ihres Herrn. Vergebens suchten die drei Geistlichen des Orts den Haufen zu zerstreuen; als ihre inständigen Worte keinen Widerhall fanden, gingen sie in die Kirche, um den Aermsten aus sein Schicksal vorzubereiten Während einer von ihnen dem unglücklichen Manne die Beichte abhört, ergreift der zweite die Monstranz und der dritte stellt sich in die Thür und richtet bewegliche Worte an die blutgierige, von Juan Navarro auf gehetzte Meute: man stößt den Sprecher aus der Thür und bringt in die Kirche; in feiner Verzweiflung entreißt Cordero dem andern Priester die Monstranz und hält sie flehend seinen Femden entgegen, aber zur Antwort erhält er einen Messerstich in die Wange, ein Indianer zerrt ihn hinterrücks nieber und schleift ihn zum Hochaltar, der Geistliche wirst sich über ihn, um die blutbefleckte Monstranz zu schützen, aber vergebens; vor dem Hochaltar verblutet Cordero unter den Fäusten der Rotte. Wohl sandte der Präfect von Ayacucho zur Bestrafung der Schuldigen die kleine zu seiner Verfügung stehende Truppe an, aber als sie in Tambo anlangte, sah sie fast 2000 Indianer sich drohend gegen« Überstehen und mußte ohnmäckitig vor dieser Zahl das Feld räumen. Gießen, 8. Juli. Den Lesern des Gießener Anzeigers vom 8. d. Mts. fini gewiß das halbe Dutzend eiserner Kreuze ausgefallen, durch welche verschiedene Grieger« vereine die Aufmerksamkeit auf ihre Festlichkeiten lenken wollen Die erste der Bekanntmachungen betrifft die Theilnahme des hiesigen Vereins an der Fahnenweihe in Darmstadt, durch welche voraussichtlich das diesjährige ftatuter.- gemäße Kameradschaftsfest des Landesverbandes ersetzt wird. Daß diese Feste, welche in dem weitesten Kreise des ganzen Landesverbandes gefeiert werden, einen gewissem Werth für die Kräftigung des kameradschaftlichen Geistes und die Erweiterung oei Landesverbandes haben, läßt sich nicht leugnen und daß die dem Kriegervereinswese: zu Grunde liegende Idee erst dann voll zur Geltung kommt, wenn olle Vereine burd feste Satzungen vereinigt sind, steht ebenfalls fest. Auch ist eine Feier bei ber Weih einer Krieaervereinsfahne ganz am Platze, denn gerade diese Fahne tritt ja an bii Stelle derjenigen, welcher die Vereinsmitglied.r so oft in den Kampf gefolgt sind. Gegen die Theilnahme des hiesigen Vereins an der Fahnenweihe in Darmstab läßt sich also Nichts einwenden und zwar um fo weniger, als die Betheiligung um eine schwache und der Besuch somit mehr repräsentativ ist. Bedauert aber muß es werden, wenn die Kriegervereine ihren Zweck soweit aufetf Acht lassen, daß sie dazu Übergehen, jährliche K.legerfeste zu feiern, die etwas charaklo ristisches gar nicht an sich haben und der jährlichen Kirchweihe so ähnlich sehen, wii ein Ei dem andern. Es bietet sich genug Gelegenheit zu Festen, so z B- müssen ge rade die Kriegervereine eine würdigere Feier des Geburtstages S- M. des Kaisers un. des Sedanstags einführen und darauf hinwirken, daß diese Feste in Fleisch und iclii' des Volkes übergehen, damit wenn einst, was Gott noch lange verhüten möge, eia anderer Kaiser im Reiche herrscht, die Lrebe und Anhänglichkeit zu dem Begriffe «Kami und Reich" ebenso fest steht, als jetzt zur Person und unter dem Einfluß der erlebte» großen Zeit. Was aber hat ein Kriege'fest, auf irgend einen beliebigen Tag im Jahr vcnegu mit der Pflege des natioualen Bewußtseins und der L'ebe zu Kaiser und ReichV1 lbuJL Literarisches. . Die von Ernst Eckstein rebigirte, im Verlage von Joh. Fr. Hartknoch t Leipzig erscheinende Verloosung am 23. August von 61 ber schönsten Reit- unb Wagenpferde, 10 vollständigen vier-, zwei-, und einspännigen Equipagen nebft compldten schirren, sowie sonstigen Reit- und Fahrrequisiten im Werthe von ca. Mark 120, I^oose zu beziehen ä 3 Mark durch das Senrlanat d. landwirthschastl. Vereins, Frankfurt a.M- Lokal-Notiz. Gießen. Auszug aus dem SitzungSprotocolle der Gr. Handelskammer vom 29. Mai I. I. Anwesend Hornberger, Noll, Diery, Georgi, Koch und Liebrich. Das Protocoll der vorigen Sitzung wird vorgelesen unb genehmigt. Die Eingänge werben zur Kenntniß gebracht und theils ber Kasse, den Acten ober ber Bibliothek überwiesen, theils zur Circulation bestimmt. Auf die Mittheilung eines Schreibens Gr. Ober- steuerdirection, die Zollbefreiung der zu der Ausstellung für Kunstgewerbe in Utrecht gesandten Gegenstände bei ihrem Wiedereingange betreffend, wird beschlossen, die hiervon berührten Gewerbtreibenden Gießens von dem Inhalte des Ausschreibens Einsicht nehmen zu lassen. Auf ein Schreiben der Kaiserlichen Oberpostdirection zu Darmstadt, in welchem auf eine Beschwerde ber Gr. Handelskammer wegen der verspäteten Bestellung ber ersten Morgenpost die Anwort ertheilt wird, nach den angestellten Ermittelungen würden die Briefe des ersten Ruadgangs durchschnittlich schon gegen acht Uhr Morgens zur Bestellung gebracht und nur während des verflossenen mit vielem Schnee fall unb anhaltendem Regen verbundenen Winters feien mitunter Verspätungen oor- fiefommen, soll erwidert werden, daß die von Ka'serl. Oberpostdirection ermittelten Thatsachen als urrichtig bezeichnet werden müßten, da im vergangenen Winter nicht blos mitunter, sondern fast regelmäßig erst gegen neun Uhr die Morgenpost in den entfernteren Stadttheilen zur Bestellung gelangt sei, daß ferner mit ber günstigeren Jahreszeit zwar eine Besserung einpetreten, der Uebelstand indeß keineswegs völlig beseitigt sei und endlich, daß man hoffe, die Erwägungen über die von Gr. Handels fammer angeregte Vermehrung deS Beftellpersonals würden zu einem die Bedürfnisse des Handelsstandes befriedigenden Ergebnisse führen. Das frühere Ersuchen der Handelskammer an Kaiserliche Oberpostdirection, die (Surfe der Personenpost Mücke- Ulrichstein der Art einzurichten, daß es den Bewohnern Gießens möglich würde, in einem Tage in den Vogelsberg zu reifen unb von ba zurückzukehren, soll in Eriunerun' gebracht werden- Der letzte Gegenstand ber Tagesordnung, welcher den Antrag des Generalsccretärs des deutschen Handelstages betrifft, von jeder Sitzung der Handelskammer ein kurzes Referat über Gegenstände von nicht rein localem Interesse für daS deutsche Handelsblatt einschieben zu wollen, wird dahin erledigt, daß diesem Wunsche in der beantragten Weise entspr-chen werden soll- Aus einen für dringlich erklärten Antrag des Herrn Präsidenten beschließt man, bei den zuständigen Behörden um Er richtung einer Emlösungsstelle in Gießen für die vom 1. Juni ab nicht mehr al9 ge schliche Zahlungsmittel geltenden Scheidemünzen der Thalerwährung nachzusMen. Gießen, 10 Juli. Die in vorletzter Nummer angesetzte Parthte auf den Dünstberg seitens des hiesigen Turnvereins konnte des schlechten Wetters wegen nicht ausgeführt werden, und wird dem Vernehmen nach dieselbe nächsten Samsta? angetreten werden- Vermischtes. Hirschberg, 2 Juli. (Für Vogelliebhaber.) Der Gasthofsbesitzer H. Prenzel im «Freundlichen Hain" veröffentlicht Folgendes: „Ich habe dieses Frühjahr ein Bachstelzen-Nestchen an der Thür meiner Kegelbahn bemerkt unb bie Thierchen dort geduldet. Am Donnerstag sah ich, daß ein Junges aus dem Nestchen gefallen war; im Begriff, dasselbe wieder hineinzusetzen, sehe ich, wie ein von den Bachstelzen ausgebrüteter Kukuk in demselben sitzt, welcher, nachdem ich ihn in ein Gebauer gesperrt, von den Bachstelzen tüchtig gefüttert wird, während die jungen Bachstelzen verhungern mußten." Daß der Kukuk feine Eier anderen Vögeln zum Brüten unterschiebt, ist bekannt, daß aber die tn ber Liebe zu ihren Jungen sehr zärtlichen Bachstelzen um des •friiiil'iluilcr Pferörmnrfd am 21., 22. und 23. August 1876. [H. 61200] KSnutff®? r ’M । rnffabrk iWkirchtN, am 8 ,on Ba« jladjbtmeilte, « Rauben auszusup Mitarbeit, veM eireinerarbeit, , Malerarbeit, feifebinberarbeü. , |ol , vom 8 d- Ml tlijt vnsäiüdenr Rr- imt bK diesigen^ i) diesiöhngriL:' Xaß diese Festig werden, einen l5T- Uni die ErweiNl^ hem Kl-egmeE wenn ottt LeBM tm« $-i« b° 'M H- ? II | iihnenweibe f 1 als die Lelhe'l^I e ihren Zwecks^ Md- in jien, so 4 .a e.jjt feil iu vem WV Vergebung von Bauarbeit en Nachbemrrkte, an hiesigen fiskalischen Gebäuden auszuführenden Arbeiten: Maurerarbeit, veranfchl. zu 398 M. 80 Pf. Scbreinerarbeit, „ „ 505 , 97 „ Glaserarbeit, „ „ 257 „ 20 „ Weißbinderarbeit, ,, „ 557 „ 85 „ sollen auf dem Submissionswege in Accord gegeben werden. Voranschläge und Bedingungen können vom 11. d. M. an in unferm Geschäfts- lokale eingesehen und die Offerten von da an dis zum 15 b. M-, Vormittags 10 Uhr. kingereicht werden. Dieselbe müssen versiegelt und mit der Aufschrift „Submission für Bauarbeiten an den siscaliscben Ge- bäuben* unter Bezeichnung der betreffenden Arbeit versehen sein. Zur Eröffnung der Submission wird Termin auf Samstag den 15 b. M., Vormittags 10 Uhr, anberoumt, welchem die Interessenten beiwohnen können. Später einlaufenbe Offerten finben keine Berücksichtigung. Gießen, den 10. Juli 1876 Großherzogl. Kreisamt Gießen. I. V.: (3666 Schäcker, Kreisbauaufseher. Zusammenkunft Vormittags 6 Uhr auf dem Watzenborner Weg an Nadelholz Ferner an demselben Tage, Nachmittags 1 Ühr im District „Schwarze Kuh" rc.: 83 Nmtr. Kiefern Scheit- und Prügelholz, Aesondere Bekanntmachungen Bekanntmachung. Wegen Anfertigung zweier Canäle am Licinalwege von Reiskirchen nach Winnerod ist genannter Vicinolweg vom 12. bis 26, Juli I. I. unfahrbar und zum Fahren verboten, was hiermit im Interesse des Publikums bekannt gemacht wird. Von genannter Zeit an ist der Weg nach Winnerod von Lindenstrnth nach Winnerod oder der Vicinalweg von Beuern über Bersrod nach Winnerod als Fahrweg zu benutzen. Reiskirchen, am 8. Juni 1876. (3660 Großherzogl. Bürgermeisterei Reiskirchen. Jünger. irm 27 t ? Ni' ÄÄ. 6 n i’Ä® Sil Sftäant S'äi*: •jn#n äfL, ein 6|(L h;,|, ,lbl"n8 tonte * w ^'*41 T tr” -m jua ' unt> |,n», jl SSr'Ä?" " M 7er ^uimerksamkeil hn?ro6-!tnÄQtaft”:i 1 Ist bis jetzig rb der.flöln. «U4o (Dielten sjchtz, Christenthum nur® '"Ning weisen. Qn n Kirchenweiler, Ta L’t'flfn Streik und or "rdero eilte hinzu r M Verstärkung Hs steunigst bewaffnete! enschen das lieben (ci? m(n: um sein öeba n die naheliegende fc und rannten in trum'r | m )u lafim. Am : enturuien; unter h. I chie Gordero's die f Kopf ihres Herrn, v ritreuen; als ihie ich | >e, um den AerMemi'.:« unglücklichen Mm- tte stellt sich in die Ä avarro aufp.eb'Sitfc1 fee; in seiner !l?er|Cf?üJ : sie stehend seinen^ die ffianpe, einjfer [j , der Geistliche M fq TQtbtni; vor tm R funbrt der Präser ti '.■füflunfl Inj : mtr sich droKnd fliffl umen. J Allertshausen, am 6- Juli 1876. (3621 Großherzogliche Bürgermeisterei daselbst. __________________R ö nr e r.__________________ Holzversteigerung im Giesiener Stadtwalde. Montag den 17. Juli 1876, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, Forstwartei Holz-Versteigerung. 3654) Im Gemeindewald der Stadt Lich, District Kronau, kommt Donnerstag 13. und Freitag den 14. Zuli d. I. folgendes Holz zur Versteigerung : !• Bau- und Werkholz. Donnerstag den 13. d. M.: 24 Eichenstämme von 26—47 Ctm. Durchrn., bis zu 16 Meter Länge, Fichtenstämme „ 15—35 Fichtenstangen „ 9—14 Buchen-Werkholzstämme, Linden- „ Birken. 2. Dienstag den 18. Juli, Morgens 9 Uhr im District Hard, Zusammenkunft wie oben: 172 Kiefern- und Fichtenstämme von 15—36 Centmtr. Durchmesser und 5—18 Mtr. Länge mit 89 Kubikmtr. und 38 dgl. Stangen mit 4 Kubikmtr. Inhalt. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini 1877 gestattet. Lich, den 8. Juli 1876. (3662 ______Wimmenauer, Forstrath._____ Zn verkaufen ein Schreibsecretair. Näheres in der Exped. b. Bltts.(3542 )On )oh- .all-" Hk11 M ’ Jon 6flr,alVir- 558 „ „ Prügelholz, 357 „ „ Stockholz, 1590 Wellen „ Neisholz. 2603) Mein Lager in Goldleisten, oval-schwarzen und Messing-Rahmen, in mousselin, geripptem und farbigem Glase, sowie die Fabrik-Niederlage der Herren Schmrdt- born Hahne in Friedrichsthal in weißem Tafelglas, halte bestens empfohlen. Willi. Baiser, am Lindenplatz. Englische Putzmühlen von Garret, zum Fabrikpreis vorräthig bei 3370) A. Buch in Hungen. 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Wallenfels. 3567) Ein Schüler kann Kost und Logis erhalten. Näheres bei der Exped. b. Bltts. 3656) Ich suche für meine Tochter, selbige ist 15 Jahre alt, groß und kräftig von Statur, einen Dienst als Kindermädchen oder zu häuslich leichter Arbeit. (Hauptsache gute B.Handlung). Der Eintritt kann jedoch vor 1. August nicht erfolgen. Alsfeld, den 9. Juli 1876. Jean Frick, Kunftgärtner. 3671) Tüchtige Maurer gesucht von ____Aug. Nauheimer Ww. 3674) Eine Lehrerstochter tm gesetzten Alter sucht Stellung auf dem Lande zur Stütze der Hausfrau oder auch zur selbstständigen Führung eines kleinen Haushalts Näheres Schulstraße Nr. 18 im dritten Stock.________________________________________ 3675) Eine Brosche vom Tiefenweg über den Reichensand, die Cchoor bis zur Germania verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, dieselbe gegen eine Belohnung bei der Exped. d. BlttS. abzugeben 3566) Eine Mansardenstube mit Cabinet, unmöblirt, ist zu vermiethen. _____________Lindenplatz Lit. A. Nr. 241. 3519) Zwei größere Familienlogis auf 1. October zu vermiethen. _______ Dr. Weber. 2655) Das seither von Frau Aooocat Fuhr bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen.__F. Jutzi. 3655) Ein möblirtes Zimmer, im August beziehbar, ist zu vermiethen bet ____________________ Wittwe Hanitsch. 3672) Zwei ineinandergehende moblirte Zimmer mit separatem Eingang zu ver- miethen bei__L. Kauf. 3585) Ein Laden mit Logis auf dem Seltersweg zu vermiethen. Näheres bei I. Blitz. Mermischte Anzeigen. 3643) In einem hiesigen Fabrikgeschäft findet ein junger Mann mit guten Vorkenntnissen Aufnahme als Lehrling. Schriftliche Offerten bei der Expedition d. Bltts. abzugeben.________________________________ 3639) Tüchtige Cigarren - und Wickel macher werden gegen hohen Lohn gesucht von _________________Fießer & Lütticken. 3631) Ein williger Bursche wird gesucht in das Flaschenbier-Geschäft von _ L- Textor im Darmstädter Haus. 3628) Gesucht ein Familienlogis, bestehend aus 2 Zimmern mit Cabinet u. s. w- in der Nähe der Stadt bis Mitte Septem- ber. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. 3609) Ein Mädchen für Hausarbeit auf sogleich gesucht. Näheres bei der Exp. d. Bl 3596) Mehrere Wagnergesellen gesucht