w * Vbv, 'ltrtsbeth ifo. 109. Donnerstag, den 11. Mai 1816. Auche- md Amtsblatt für den Kreis Gießt«. Kerl »ft le. nach GRIM Kew-Orleann Mai bis Skplbr. cr zweimal monatlii 630 M. Zwischd. Ml -utsehen Lloyd Reffen Eduard ''eßen. (315 'er Nahe tor rd ein kleines welches sit rraum eignet des man mit rgen bequem )U kaufen ge- es durch bit ts.___________ (idwrgeftfle I iljer in VM- 81 Menr W‘ glitte i rtOtlfn'rt*- n, weiche m hnn, finden Bk rau S. ln Zavijmgr {«l’uS (jlaurflt'on Sulfr, hingt gesucht rraiion L. ?t«del, jcrci QöljlU freutr Auflagr^ cmcke'schrn M itmfl und 'st dültz ,^nchh°»^ lonhoidk" eseitigung^ , Preis 60 W „ieleti rauM rbr(itcte jedem verstand Ursachen u tv rin durchs d°ttH«s-bS "‘"■te, St»” lNg ’’’ret # Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expedition: Schulstraße, Lrt. V. Nr. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringevlohn. Durch die Post benagen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher H h ei t. Bekanntmachung. Durchschnitts-Preise im Monat April 1876. Hafer M. 17,58, Heu M- 7,36 und Stroh M- 6,34 per 100 Kilogramm- Gießen, den 9. Mat 1876- Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder- ______________ 9 910(1) der „Agence Havas" hat bereits eine französische Geschwader-Ab- theüung den Beseh! erhalten, nach den Gewässern von Salonichi abzugehen. Eine solche Schnelligkeit deS Entschlusies ist kaum wahrscheinlich. Sollte derselbe sich bestätigen, so würde Frankreich damit die Absicht bekunden, sich auch an der Entscheidung der schwebenden Frage zu bctbeiligen. Die Gelegenheit dafür wäre unzweifelhaft günstig und daß alle europäischen Großmächte, allerdings mehr oder weniger unmittelbar, an derselben interejsirt sind, ist von vornherein nicht in Abrede zu stellen gewesen. Die unvorhergesehenen Ereignisse haben in der Geschichte und speciell in derjenigen der Türket schon ost eine verhängnißvolle Rolle gespielt. Wenn die Diplomatie ihre Ausgabe darin sehen muß, die Möglichkeiten der Zukunft zu berechnen, so ist eine Durchkreuzung dieser Berechnung für sie niemals ein Borwurf, sondern nur eine Mahnung. Tie Minister Conserenz, auf welche schon Aller Augen gerichtet sind, wird durch das Blutvergießen von Salonichi einen mächtigen Sporn erhalten, zu einem Resultat zu gelangen, welches die Gefahren beseitigt, die dem Frieden Europas aus der gegenwärtigen unsicheren Lage der Dinge im Orient drohen. Schweiz. Basel, 8. Mai. Die schweizerische altkatbolische General-Synode i(t auf den 7 Juni nach Olten einberusen. — Feldmarschall Graf Moltke ist gestern in Lugano etngetroffen. türkischen Gewäsier bei Salonichi beordert. , „ Berlin, 9. Mai. Der „Reicks-Anz." bestätigt, daß die „Medusa Befehl erhalten hat, sofort von Messina nach Salonichi abzugehen, und fügt hinzu, daß gleichzeitig auch die russische und die österreichische Kriegsflotte da- sclbst vertreten sein werden, indem von Petersburg und von Wien Weisung ertheilt ist, daß sofort Kriegsschiffe dieser Mächte nach Salonichi abgehen sollen. Berlin, 9. Mai. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Die Interpellation Franz wird in Folge einer Erklärung des Ministers des Innern, daß der Cnltus-Minister den über den ihm bisher unbekannten Vorfall cingeforderten Bericht erst heute erhalten habe und die Interpellation in der nächsten Sitzung beantworten werde, von der Tagesordnung abgesetzt. Die dritte Lesung des Ansiedlungs-Gesetzes wird nach Schluß der General-Debatte in Folge neu eingegangener zahlreicher Anträge auf Vorschlag Lasker's unter Zustimmung des Landwirthschafts-Ministers Dr. Friedenthal vertagt. Das Synodal-Gesetz wird nach längerer Debatte in namentlicher Abstimmung mit 21t gegen 141 Stimmen in dritter Lesung definitiv angenommen. — Am Schluffe der Sitzung zeigt der Minister des Innern brieflich an, daß die Interpellation Franz in der nächsten S'tzung noch nicht beantwortet werden könne. Ems, 5. Mai. Seit einigen Tagen befindet sich der Polizei-Präsident von Berlin, Herr v. Madai, hier, um die früher von dem Geheimerath Stieber besorgten polizeilichen Vorkehrungen für die Anwesenheit des Kaisers von Rußland zu treffen. Kur,) Straßburg, 9. Mai. In der „Straßb. Ztg." wird eine an den Lan- 1 des-Ausschuß gelangende Gesetz-Vorlage mitgetheilt, wonach in Zukunft Landes- Gesetze für Elsaß-Lothringkn, wenn der Landes-Ausschuß denselben zugestimmt hat, vom Kaiser mit Zustimmung des Bundesrathes ohne die Mitwirkung des Dcutltütanb. Berlin, 7. Mai. Nach den Bestimmungen der eben ausgegebenen neuen Telegraphen-Betriebsordnung wird für brieflich weiter zu sendende Telegramme an die Postanstalten kein Porto mehr bezahlt. Derartige Telegramme sind als einzuschreibende, bei der Bestimmungs Postanflalt durch Eilboten zu bestellende Briefe einzuliefern und die Eilbeflellung ersolgt im Ortsbestellbezirk kostenfrei, im Landbkstellbezirk gegen vorgeschriebenes Eilbestellgeld. Berlin, 8. Mai. Der „Reichs-Anz." schreibt über die Ermordung der Consuln in Salonichi: Nach Eingang der Nachricht in Konstantinopel thaten die Botschafter Deutschlands und Frankreichs gemeinsam mit den übrigen Ver- tretern der fremden Mächte sofort die nöthigen Sckritte bei der Pforte für dm Schutz der Christen in Salonichi und die Einleitung einer strengen Untersuchung. Der Großvezir erklärte sich bereit, alle geforderten Maßregeln zu ^greifen. Ter Sultan ließ sofort durch seinen ersten Adjutanten den Botschaftern Deutschlands und Frankreichs sein innigstes Bedauern über den Vor- Reichstages sollen erlassen werden dürfen. Heüerreilü. Wien, 8. Mai. Die „Neue Fr. Presse" meldet aus Ragusa: Den im SRaaufaner Bezirke befindlichen 12,000 Flüchtlingen aus der Herzegowina find die täglichen Unterstützungen von der Negierung nunmehr exogen worden. - Das „Telegr. Corresp.-Bureau» meldet aus Rom: Auf Verlanget, des Ministers des Äeußern ordnete der Marine-Minister an, daß sofort zwe. Kriegs, schiffe nach Salonichi abgehen. , . . . . m Wien 8 Mai Aus Regierungskreisen verlautet, daß wegen der Vorgänge >n Salonichi sofort ein Meinungs-Austausch zwischen den Cabinetten stattgefunden bat und daß von allen Seiten die Nothwendigkeit ausreichender Satisfact'vu anerkannt ist. „ , ,,, r , Wien, 9. Mai. Graf Andrassy ist heute Mittag l^Uhr nach Berlin abgereist. fall und die Zusage strengster Bestrafung der Schuldigen aussprechen. Em türkisches Kriegsschiff ist bereits nach Salonichi abgegangen mit Echref Pascha und Vahann Effendi als außerordentlichen Commiffären, denen der deutsche Consul ui Pera, Gillet, und der zweite sranzöfffche Botschafts-Dragoman, Robert, beigegeben wurden. Außerdem ist ein türkisches Panzerschiff mit einer Verstärkung der Garnison nach Salonichi gesendet. Berlin, 8. Mai. Die „Nordd. Allg. Ztg." bezeichnet die durch die Blätter gegangenen Meldungen von Verhandlungen zwischen dem Finanzminister und dem Präsidenten des Eisenbahnamts über den Ankauf der preußischer Bahnen , wobei Letzterer mit angeblicher Zustimmung des Reichskanzlers die Bezeichnung des Kaufpreises begehrt habe, mit diesem Ansinnen aber bis zur Vorlegung einer Vollmacht von dem Reichstage und dem Bundesrathe abgewiesen sei, als aus der Luft gegriffen. - Der „Reichs-Anz." veröffentlicht eine,kafferliche Verordnung, durch welche der elsaß-lothrmgische Landes-Ausschuß zum 17. Mai einberufen wird. Berlin, 9. Mai. Die deutsche, im Mittelmeer kreuzende Corvette „Medusa" hat Befehl erhalten, sofort von Messina nach Salonichi abzugehen. Die Cabinette von Petersburg und Wien haben gleichfalls Kriegsschiffe in die _______jEin unvorhergesehenes Ereigniß. ' Während die Vorgänge auf der Balkan-Halbinsel sich bisher in einer, Weise entwickelten, welche eine plötzliche Aenderung der Lage nach der einen oder der anderen Seite höchst unwahrscheinlich machen, bringt fast aw> Vor obent der Minister-Conferenzen in Berlin der Telegraph die Nachricht, daß in Salonichi eine Frevelthat gegen das Völkerrecht von den dortigen Mohameda- mn verübt worden ist, welcher das Leben des deutschen und des französischen Consuls zum Opfer gefallen ist. . , . < « Hebet die Veranlassung jener Frevelthat giebt das bereits gestern mitge- thrilte Telegramm eine dürftige Auskunft, die jedoch nichts Unglaubliches in sich trägt und, indem sie zeigt, welche große Gereiztheit augenblicklich wieder zwischen Mohamedanern und Christen im Orient besteht, nur bestätigt, was such aus privaten Quellen vielfach verlautet, daß Gefahren blutiger Confllcte säst überall in dem türkischen Reiche zu befürchten sind, wenn, wie jetzt in einem Theile deffrlben, die Herrschaft der bisher herrschenden Race ernstlich bedroht erscheint. c , f. Selbst in Konstantinopel, wo die Autorität der türkischen Behörden doch noch am sichersten etablirt ist, sollen die christlichen Einwohner schon lange Zeit schwere Besorgnisse für ihre persönliche Sicherheit hegen. In den ent- sernteren Provinzen ist die Gefahr selbstverständlich noch sehr viel größer. Es würde unvorsichtig sein, wenn man aus Grund einer bisher noch kaum bestätigten Nachricht schon der orientalischen Frage ein neues Prvgnostlkon stellen wollte. Nur Vas Eine darf man schon jetzt folgern, daß diese Angele- aenheit eine dilatorische Behandlung fernerhin schwerlich vertragen durfte, daß es vielmebr im Interesse der Hnmanität, wie des allgemeinen Friedens außerordentlich wünschenswerth wäre, wenn die Mächte, in deren Hand es Hegt, entweder den Frieden im Orient zu erhalten, oder doch eine Störung desselben auf den möglich geringsten Grad zurückzuführen, recht rasch zu einer Einigung Mai mvui. j/iu «uaiupuö uci ^Dviflcoorenen Devfiaroen 4bö vertonen oher 23 35 -n Jni W,°ÜO gebenden, während int Januar nur 434 ober 21,66, im $ebr. 354 obet 18S * N-priÄ t>on 10 060 Lebenden »erstirben. Die Z.hi der Zobelfälle an epidemischen, wmotiffa und äbnltOKn Krankbetten betrn« im 1 fU • l,lw SÄuWX Die Dame macht, darauf aufmerksam, daß sie fein Gel.' bei M in Die Aufnahme von Kapitalien für die Stadt Gießen. Die Rechtssache der Actienbraueret gegen die Stadt Gießen. DaS Bureau-Personal der Bürgermeisterei. Die Ableitung des Wassers von dec W-ese des Oeconomen Iutzi. Beeinträchtigung städtischen Geländes durch den Seiler Ludwig Huhn. Gesuche um Befreiung von Schulgeld. Fristgesuche wegen Rückständen zur Stadtkasse auS dem Jahr 1875. Rückvergütung zuviel bezahlten Pachtgeldes. Die Anlegung eines Stegs über die Wieseck in der Stephansmark. Die Anlegung eines Siegs über den Stadtgraben an dessen Ausfluß St. Gallen, 8. Mai. Bei den gestrigen Troßraths-Wahlen hat die liberale Partei glänzend gesiegt; insgesammt sind 98 Liberale und 63 konservative gewählt. Arankreich. Paris, 5. Mai. Die Er-Kaiserin Eugenik ist heute 50 Jahre alt geworden. In der letzten Zeit leidet sie viel an Rheumatismus und ist auch außerdem schlimmer Laune. Sie hatte vor den letzten Wahlen stark auf die baldige Rückkehr nach Frankreich gehofft. Pari-, 6. Mai. DaS Amtsblatt bringt heute die beiden an die Präfekten gerichteten Rundschreiben, wovon das eine allen Zeitungen den Straßenverkauf freigibt und das andere den Präfekten befiehlt, sofort die Maires, welche außer dem Gemeinderath ernannt wurden, zu ersetzen. — Der Gedanke, im Jahre 1878 eine hundertjährige Todesfeier für Voltaire (f 30. Mai 1778) und für Jean Jacques Rousseau (f 3. Juli 1778) zu begehen. beginnt in Paris populär zu werden. Die „France", das „XIX. Siöcle" und der „National" haben sich bereits günstig darüber ausgesprochen. Die kleine „R^publique Franyaise" meint, die Idee, den beiden großen Schriftstellern eine Huldigung darzubringen gleichzeitig mit der großen Weltausstellung, würde gewiß Beifall finden. Paris, 7. Mai. Zu Verrieres (Aveyron) wurde Bischof Bouret von der Bevölkerung tnsultirt, weil er für die von der Gemeinde nicht gewünschte Verlegung des Kirchhofes gepredigt hatte. Der Bischof excommunicirte hierauf den Ort. Paris, 8. Mai. Alle Gerüchte über Meinungs-Verschiedenheiten zwischen den Ministern Ricard und Dufaure werden dementirt. Italien. Rom, 8. Mai. Der Minister-Präsident Depretis hat Crispt als Führer der parlamentarischen Majorität bezeichnet. England. London, 7. Mai. Nach mehrjährigen sorgfältigen praktischen Versuchen mit Granit, Asphalt und Holz für Straßenpflasterung hat sich die City 6. 6. Türkei. , Konstantinopel, 8. Mai. Savfet Pascha ist zum Justiz-Minister, Djewdet Pascha znm Gouverneur von Syrien, Kemal Pascha zum Unterrichtsund Evkafs-Mimster ernannt worden. Ragufa, 8. Mai. Der „Agence Havas" wird von hier gemeldet: Die österreichische Regierung hat die Zahlung der den Flüchtlingen aus der Herzegowina bisher gewährten Subsidien sistirt. Die Gensd'armerie hat mehrere hundert Flüchtlinge, welche sich vor dem Palais des Statthalters angesammelt hatten und nach Brod riefen, zerstreut. Das russische Consulat, an welches sich die Flüchtlinge sodann um Hülfe wandten, hat Instructionen in Petersburg erbeten. JJ* Bauwesen des Bauunternehmers Krausgrtll. Io von Kosten für Arbeiten in dem Schulhause auf dem Asterweg. _ vH, ®c'ud? des G e o r g Konrad Simon wegen eines Zufuhrwegs zu seinen Grundstücken an der Neustadt-Seltersweger Schoor. 14. Baugesuch deS Oeconomen Georg Konrad Simon. 15 Baugesuch des Fabrikanten Wilhelm Löb er. 1. 2 3. 4. 5. v. 7. 8. 9. 10. die Wieseck. Cr iS?? 9t« 3 h ■ Sy“ ... SbUo mir in Südrußland berichtet man dem „Kijewl.": Die öffml- l.che Sicherheit Ueß hier schon langst viel zu wünschen übrig, aber gegenwärtig mach! ^.Thatsache viel von sich reden, daß auch Personen der besseien Stände unter dir i^V0vnr^U?Cr. gebbu- So wurde unlängst eine Dame, die nächtlicher Weile allein über die Straße nachHause gmg, von einem feingekl.ideten behandschuhten Herrn oiv Qerebet und in höflichster Weise ersucht, ihm ihren Pelz ober den Werth btfftlben in G.ld zu überlassen. Dre Tinrnr mnrfie. <. _r. ,. . . . ^orm5, Bkffungen und Heppenheim je 2, Lampertheim 1), Scharlach 10 (Off' bad) 1 Dormstabt 2, Main,, Warm, atj-p unb Pfunastabi je 1), Bräun-unb (Offenbach 4, Mainz, Darmstadt, Alzey, Heppenheim unb Friedberg je 1) Unterleib«« 8 , K-uchhutm C®ie6en 3, anatnj I) Rheuma 4 (Main, 2, Darmstadt unb Offenbach s- betttranfbeiten Im Mungstadt, Blattern I in H-pp-nh-im, W^chs-Ifi-d-r 1 tn Ä ^b Rose hatten keine Tob-Sfäll- zur Fola-. An nili t?iben,tfd)en K. Krankh-,t-n erlagen 371 P rfonen, ntooon an Schwmbsucht : (iJebr. 66), an ©ntjünbung ber Luftröhre, der Lungen um be« Brustscls 72 (4 1 an »lte^Wwäd,e 28 an Sehtrnkr-nkhett-n 27, an Krämpfen 27, an plötzlichen Tod.h faöcv- 2 * *n£ .fiS” ^"fC'nC Der^tlbcHen Arten gleich. Ihre Larven frtffen soga 2^-00 5ufe hohe Oblthaumc an und berauben diese vorzüglich ihrer Wimelbaut ©er solche leidende Baume tt gesehen, wem je ein LieblingSbaum gegilbt und endlich ein gegangen ist, der wild sich nicht zum Sachwalter dieses gemeinschädlichen Käfer; wenn je em Bannstrahl in ber Ordnung war, so war es der, welche fc6coifctle ®edcn behaupten wollen, ahne sonderlichen Eriolgl das geistliche Gericht von Lausanne gegen die Engerlinge schleuderte Die Maikäfer darf man mit Fug und Recht als die Heuschrecken des Abendlandes bezeichnen, unb dieselben ist daher geboten. D-es gilt vollends in jedem Schaltiahr, da em solches erfahrungsmaßig auch meist ein Maikäferflugjahr ist. Denn 4 Jahre braucht durchschnittlich daS Jnsect, um sich aus dem Engerling bis zum ftrli. *1" §üfer zu entwickeln wahrend er als solcher schon nach kurzer Lenzeslust fein Leben ino^5OO (Sier JÄf ./^erreiche Nachkommenschaft gesorgt ZU haben. 410 oOO Eier legt ein Ma fafer Weibchen, unb auS denselben schlüpfen im nächsten S-Vtember ole etwa 3 Lm.en lavgen Engerling-, um sich sofort an bie Wurzeln °°» ©ra« und Saat zu machen. Dann fallen die Larven in tieferem «oben in bcn Wwtrn fdilaf, kommen aber zum Früh ing allemal wieder höher herauf, um weiter zu frqf.n, btä auch st- sich vollständig auSg-bilb-t haben. Allerdings tragen die Maikäi-rirdr-' ihr Correetiv in sich selbst ; di- sette Nahrung °-ranlaßt°stark^ und mehrmalige «rii » derjenigen Vögel welche die natürstch-n Feinde des Maikäfers sind; unter ihnen ooran aar'k ' "b auch dieser und die anderen gefieberten Käferoertilger iu ’.$^en und zu pflegen ebenso von anderen Thierchen namentlich di- Maulwürfe u 'ch°ufn; ein Maulwurf kann de« Tag-S, da er breim.I mehr zu fressen vermag, ali er roitgt, 20 biS 30 Säuerlinge unb Kaser verspeisen. Aber auch direct mutz der Menst di- Verwüster s-mer Cuttwen bekämpfen, unb daS geschieht am besten d-S Morg-n-. Dann sind die Jtarer zumeist frofterftarrt und lassen sich i-icht von den Bäumen schüttel, Hieraus tobtet man sie in heitz-m Wasser, schicht-, sic zwischen Laub unb Erde unb t(,e«InnU0,-Inen .au8rr5 ftt,en Dünger. Nach Professor Stöckhardt haben 100 Psnnd insch- Maikäfer einen Dunzwerth von 3 Mark. Pon anderen Verwendungen abg-s-h-», macht also schon diese den gemeinschadttchen Käfer wenigsten« noch im Tode nutzSar neue« Verkehrs.Ers»werniß wird den Eiscnbabnrcisknd-n von bartrA r^r iämmtlich- deutsche Effenbahnen umfafftnbe sogen. Tarisoerband h« nämlich b-schlosstn, fortan für jedes aufgegcbene S-päcksstück eine ErpedilionSaebüt, oon 10 Pf., m mmimo aber 20 P . zu erheben. Di- Folge hiervon wird di-V-rm-st runfl(mbu«i?anb0vpä«?.unb, ,bc8 Shc,t'5 mlt den Bahnbeamtcn über di- BerrchtigMi zur Mitfüdrung brffelben fein. w B " Kl-?/sch^tSl-ui-.) Fängt ein Geschäft an, nichts mehr abzuwetsen, si hort da« G< chatt auf ein ®etoa|t ju fern, so m„tz der Geschäftsmann mit oeiU Energie nachhelsen, damit eS wieder anfange, ein G-schäst zu werden löll nichts abwerf-n, so mutz der Geschäftsmann^ umw-r -n. s'.i schäs^LN7n^nSt. f° bQt ba$ Wt °b,e-ors-n unb der habe und so leicht gekleidet sei, datz sie sich ohne Jnf blba" -rkätt-u müss- S Zauber bot ihr den Ann, geleitete sie bis an ihre Wohnung, nahm ihr an ber schwelle ihrer Wohnung den Pelz ab, dankte verbindlichst unb ward nie mehr | a'ufter 40 W C H iTnennfflrth cin Offizier deS Kursker Regiments, ber hnttP nbCd ,?^tzere Summe van Regimenis-Geldern bei sich hatte, von mehreren Herren anqehalten, die ihn kategorisch aufforderten ihnen ca$ Anp fi?rßf nhnt*hpn py* M „ /n * j , OltllC daS Geld der ! ab0c?LCn/K?a cr be^weaen vor Gericht kommen würde, er werde sich daher F.llk^uck Mit^-^ 4o"»m C Räuber crkiä>t-u ihm darauf, sie würden sich in bal Rbl. begnügen' st- erhielten bas Geld, dankten in den Höflust Iten Ausdrücken, zagen grüßend den Hut und entfernten sich. — 2>e Cdinefen feierten am 26. Januar b- I. ihren Reujahrstaa. Am 28. I ^ah'erYnnenr0?nnm^e "km bLC "Pekinger StaatSzeitung" ein Hofcircular ber bkidcii ; mit bellen d e bähen Frauen dem Reiche die höchst angenehme Nachricht ÄafRrIAstronomen hatten auS den Strö nungen der Winde am nnf U§9Crcnben' 111 b'esem Jahre wenig Leute staden und die Ernten ;l ro!rbm'*’ ®ln,9e Tage vor dem Neujahrsfeste überreichte die Akademie der ! Wissenschaften in Peking den Kaiserinnen ein Gesuch mit ber Bitte, daß die Matter i eliy® Mitglieder, Namens Sü Fu, canonisirt werden und auch einen Tempel j erbauen rurfte, da ste ihrem Gatten gegenüber eine besondere Aufopferungsfähigkeit jugte. Derselbe war nämlich 1844 Tuti (Richter) in Schantung, wo er höchst' gefahr- I U* ei krankte. Seme G.itlin schnitt sich nun ein Stück Fleisch aus ihrem Leibe unb I gab eö tn die Medicamente ihres Gatten, der bald Darauf auch genas. Aus Dank- bar seit darüber gelobte nun feine Gattin b n Göttern, nie mehr Wein ober Fleisch ml flenteften und dielt sie dieses Gelübde bis zu ihrem Tode im vergangenen Winter, ^yr Beifpiel entflammte bann nach andere Frauen, ihren Gatten ebenfalls solche Opfer $u bringen. Die Errichtung des Tempels wird von den Kaiserinnen in der TM gestattet. für Holzpflaster als das zweckmäßigste entschieden. Abgesehen davon, daß es sich rascher ausbeffern läßt als Asphalt und einen minder geräuschvollen Straßenverkehr gestattet als Granit, empfiehlt eS sich noch dadurch, daß auf ihm die wenigsten Pferde fallen. Die bisherigen Erhrbnngen in der City haben nämlich gelehrt, daß ein Pferd auf Grämt 138, auf Asphalt 191 und auf Holz 446 englische Meilen durchlaufen kann, bevor es einmal zum Falle kommt. London, 9. Mai. Nach einer Meldung der „Times" aus Athen vom 8. d. Mts. hätte sich der Aufstand in Bulgarien auf das Rhodo-Gebirge ausgedehnt und nehme ernstere Gestalt an. Die Pforte sende alle verfügbaren Truppen vermittelst der Eisenbahn nach Adrianopel. Spanien. fDtabrib, 8. Mai. In der Sitzung des Congreffes beantragt.- der Deputirte Cadenas, die Zahlung der schwebenden Schuld hinauszuschieben; der Finanz-Minister Salaverria sprach sich jedoch dagegen aus, indem er aus- sthrte, daß dies einen ungünstigen Eindruck machen würde; auch sei es un- thunlich, die Zoll- und Tabaks-Regie in Privat-Entreprise zu geben. Aumänien. Bukarest, 9. Mai. In dem neu gebildeten Cabinet sind die Portefeuilles folgendermaßen vertheilt: Manolachi Costachi, Präsidium und öffentliche Arbeiten; Johann Bratiano, Finanzen; Cogalniceanu, Auswärtiges; Vernescu, Unterricht; die Besetzung des Justiz- und deS Kriegs-Ministeriums ist noch unbestimmt. Vermischte». , — Di- G-sunbbeiiSve-hättviss- in den 14 grötzttn «-m-inb-n b-s Grotzben«-. i«felb t^umB waren im Marz weniger günstig wie in den beiben ersten Monaten bei Wni Hnberfl h?hr f b9TC buxd) ^^kheiten ber AthmungSorgane r?rv biliterb^' ^u5fd)lxur6 * Tvdtgeborenen verstarben 468 Personen ober 23 35 etrnff: * Verschtidene im ftidrrbchcn ^Abfuhr von S" 2) sBlaniraM i Steinfourtfi «• WkggrSSrn, «r 3) Einfriedigung b veranschst-i zu Men n . ' Dienstag den $ormitlc irMhhaMalrin rötlich in Accord Die Gr. Mgerm ItnDrte werden tri m Gemeinden bck Hießen, den 9. D Siodheriogliäie B __ 'HrbeitM. zu Dienstag Vormi fitttn m ©tmtin verzeichnete Arbi Dtrsieigerung in 1) UnttrbaltungS Qhnuinbtaitft Wagt ju 2) URaurtrarbrit a Lolkbauß, Dera 3) Tcblosßrarbeit aischlogt zu 1) Sleindeckerarbe Kirche, öeranid 5) Weißbiliderarbi baust, vtransch b) Piiasterarbtit i jJ(ajt zu <1 vieinfuhr, Stei lchlagm, Wan! an den Straßti vttanschlagi zu «) Wlsirung ein vir zu SchuuedrUdeit H) RNUiMtz «nQ*6t zu ^"^trzygij^ ! — Hahu^ , Hoizv y d-n i7 un’r< Bau. •Ä, 9 £,Ur<6m. . chL^'N'n! G*me Mln. unb Ä6' AS Der Mal. r ru,8tn1on f?SL'°bkhau's7''^'^ «""u Bornahm. bauttch-r Sini-rh7us-k"^ "" B°uuvt-rn-hm-rs H.inrich «dami w-g-n Erbauung orL Gesuch be§ Kaufmann- Karl Lange um Gestattung der Anleaunn Abweisstemcn unb eines Treppent'ittS auf städtischem Eiaentbum 1 8 9 * * * * 14 001 19. Di- Äusst-llung -in-S Pffsoirtz .m N-uftäbttr xhor 20. Das Feuerlöschwesen betr. Griechenland. Athen. Die Kirchensynode von Griechenland hat über die vom Obergerichtshof in dem Simonie-Proceß vernrtheilten Erzbischöfe von Cephalonien, Meffenien und PatraS die Jnterdiction auf drei Jahre verhängt. Während dieser Zeit sollen die drei Diöcesen commissarisch verwaltet werden. Der Bevollmächtigte des Königs bei der Synode hat übrigens sich geweigert, dieses Urtheil mit zu unterzeichnen, weil er es für zu streng hält. --—---- ------------------- V ■ L o k a l. 9r o t i z. Gießen, 10. Mai. In Nachstehendem lassen wir die T a a e s o r b n u n a für die Sitzung der Stabtverordneten Donnerstag, den II. Mai 1876, NachmittaaS 4 Uhr, im Rathhaussaale folgen: 'gen (trt ['"'M ‘äs» ytbt. 354 7«« 9oi k'ÄZs ».G birj ie if ’fe'SI Bl je n *wlA zur Folg, MftU 721» i n'wt« 65. UlM StaJhiWiit mit “ ?*Ä8 unb Sieb, tm font| kaum ein an(3 °li jener Schw^ Eichkeit tritt »bet rj Ihn, welche ein min .vaume und Strinz Etlicher Bandit; -? e Larven fressen sy lich ihrer Äurzeltzr M gegilbt und entj cmeinschädlichen M so war es der, iM e sonderlichen toj) iderte Die Maikc? .anbe§ bezeichnen, s) ilt vollends in jth käferflugjahr ist. Dir ngerling bis zum Im i Lenzeslust itlnM| ift gesorgt zu HM fdjlipitn im nichft in bit SBurftln w Soden in bin Mntr- im weiter zu ireffd, bit Maikaferj-ür > mehrmlige Mw b; unter ihnen vorc en Käsnvnniger f j» die Muiwürje ; fressen ottmag, a. bittet mub btt 'Ml: i ocsttn des Morgen den Binmen schüttel ! Laud und 6rbt in arbt haben 100 N rwenbungtn abgesü« iodi im Lode nur< jsenbabntkisenben« ofltn. Tarlf-erboW Mt 8lP-bil‘OnÄ rüon wird bi*l übet die Berechn , tntbr ab|W*rt iiitemenn "Ä tüt i“ ,, .„unn um»*: IJ(»jrfen «”b M .Jtijmt': MZ -d-r fieren nätüt»rr W t*Ä irune, ■*}**»• ^r, S-mi» tmenls m .ne ^orbtrten, as?s*' sLsZ 'M ml» ; <^.7x13 tz Alt'M §e'N g । SB Maizen preis' Markt Mat Fruchtmärkte. M P. M P. M P. MP. M- M. M. M. 23 20 17’ ■ 23EET Woche von nachbenanntüi Orten und Fruchtmärkte». u preise ih t Frucht- und Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 2)0, Mehl 140 Pfund Waizen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, 42 6 2 6 5 Gießen AlSfeld Hcünbertz öauterback» Mainz 95 9 4*2*2 63,25 'S Mit.- preiS Auf dem Markt 17? 346 31,75 11 22 6. 6. 6. Normalgewicht ver Malter:------ —, — , . -. - . Die Mainzer und Lauterbacher Preise verstehen sich zu 200 Pfd., die von Grünberg zu 50 Klgr. W *—*—• ________ ___———i ।■ । .. । ■ ■i ■ BWn. uw.'wu i —■ M—MU V II li I .......... IMIIi II«» Korn. Gerste. Spelz. Auf dem Markt 'DHL-- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- prets Auf dem Markt Mit.- preis n e \\ . IM V' N-. M P. auf 6 es ver MP. au1 Qt1 vei M P. S a » M P. Z « a M. M M. M- M- M. M. M- - ------------ —» 1 »» — —— —— - — — — - —* -- 191 19 i 13 10 25 20 i715 — — — 21 21 17 25 - 1005 9 20 — 192 8 80 — — — — - 88,5 9 8 18 29 — 41,56 17 54 — — — — - 20,44 18 11 — 10 16 52> - 4 14 86 — — — — 5 10 — Linsen. Wicken. Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt MM preis Auf dem Markt MU-- preis _ XV e | j XX • | H t U • M-* « °j » MP. a“ b M P. g« 8 M P- M. M- u M- M. M. M- 9 11 20 57 __ _ — — — —, - 39,5 1060 —— — — — — — — — — 12,87 20151 — — — — — --L Allgemeiner Anzeiger. Versteigerungen. 1686 3) 231 veranschlagt zu 2. 3. den Distrikten in 144 1 98 8 87 23 ASpen-Vorwuchs — 2. 1) 550 - 1 282 180 — 2) 26 86 35 - 3) 24 98 — 4) 15. 20 1670 — 75 24 16. 188 60 285 17. 1970 18. 60 180 138 30 50 10 (2492 Raummeter. Erlen u. Aspen 32 18. l. M r Keiigebotenes. 86 i-fufiriohfibJlnflrirf) ^ußbodenlack, sofort trocknend, 31 12 Emil Fischbach. 1210 durch I- Blitz. (636 empfiehlt Emil Fischbach 196 36 9 76 75 1) 2) 40 26 336 127 24 56 7800 1700 700 600 103,5 1 67 Scheitholz. 1520,5 66 23 5 75 den Holzart. Buchen Eichen Nadelholz Reisholz- 652 4 183 590 secker- u. Schützenweg, verschl. Steinfahren, Steinsetzen,Stein- schlauen zur Wegunterhaltung, veranschlagt....... Plamrung am Wrllerslohweg und Simmweg, veranschlagt - Chaussirarbeit, Steinfuhr und Steinsetzen das., veranschlagt Herstellung der Wasserleitung in den Börner...... Gießen, 11. Mai 1876. In Auftrag: M. Pilger. 124 - 91 - 52 — Unterhaltungsarbeiten an den Gemeindewiesen rc., veranschlagt zu Maurerarbeit am Unterdorfer vackbaus, veranschlagt zu Schlosserarbeit daselbst, veranschlagt zu Stetndeckerarbeit an der 2194) Ein Neivfoundländer, 1 Jahr alt, von seltener Größe und Schönheit, zu verkaufen. Näheres bet der Exped. d. Bltts- 2264) Ein tu der Mitte der Stadt in frequentester Lage gelegenes Haus mit Laden ist Preiswürdig unter günstigen Bedingungen zu verkaufen Leinölficcativ, zum Einölen, Oelfarbe, rasch und hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum Anstreichen und Wichsen der Fußböden empstchlt 2458) Martenmöbel Tische, ö 5 Mk, Stühle 1 Mk.,) Gartengeräthschaften bet Emil Pletor. II Donnerstag Eichen - Stämme von 16—80 Centim- Durchm, 4-11 Meter Länge, mit Freitag den 12. Mai d. I, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf der Schoor 16 Pappel- und 5 Lindenbäume versteigert und der Anfang am Wallthor an der Pösch el'schen Brauerei gemacht werden. Gießen, den 9. Mai 1876 (2480 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Gramm. Heute, Donnerstag den 11. Mai, Nachmittags 2 Uhr, wird die Möbelversteigerung in der Woh Catharina - Pflaumen Türkische Zwetschen, Apfelspalten, Dirnen, Brünetten, Kirschen, = 62,44 Festm., Nadelholz-Stämme von 16—56 Centim. Durchm-, 5—15 Meter Länge, mit = 23,21 Festm-, Buchen-Stämme von 34—70 Centim Durch n.. 3—7 Meter Länge, mit Arbeitsversteigerung zu Grotz-Buseck. Montag den 15. Mat, Mittags 12 Uhr, werden im Schuliaal dahier nachfolgende Arbeiten und Lieferungen öffentlich wenigst- 2496) Von dem vorzüglichen und be- liebten rhelnhchen Trauben-Brust-Honig von W. II Zickenhelmer In ITIainz cinpftnaen eben neue b-recte Zu sendung und empfehlen solchen in 3 Flaschen füllungen h 1, iv2 und 3 Mark unter Garantie der Echtheit. I. A. Busch Söhne. veranschlagt....... Schreinerarbe't im II Schul' Haus, veranschlagt . . . . 4. Gtaserarbert das., veranschlagt 5. Weißbmderarbeit das, verschl. 6. Maurerarbeit an der Schmidt- brücke, veranschlagt . . . . 7. Maurerarbeit an der Weismüllerdrücke, veranschlagt ■ . 8. Zimmerarbeit das., veranschl. 9. Schlosserarbeit das., veranschl. 10. Maurerarbeit an der Scheide- müllerbrücke, veranschlagt . . 11. Pflasterarbett an den Orts- straßcn, veranschlagt • . • 12. Plartirarbeit am Schei-emühl- weg, veranschlagt..... 1 . Planirarbeit am Baltershäuser- weg, veranschlagt..... 14. Maurerarbeit am Alten-Bu- U II II l l II li II § bei J. A. Busch Söhne. — 9,71 Festm., 113 Erlen- und Aspen-Stämme von 15 bis 36 Centim. Durchm-, 4—16 Meter Länge, mit = 40,48 Festm-, 85 Nadelholz-Stangen von 4—14 Centim Durchm, 6—10 Meter Länge, mit — 3,04 Fistm. Zusammenkunft an beiden Tagen Dormittags präcts 8 Uhr an dem BrauhofS-Weiher. Das Holz in den Districten Kirchberg und Häuserborn kommt in dem District Som" erberg zum AuSgedot. Gießen, am 10. Mai 1876. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Georgi Brennholz Prügelholz. " Stockholz. N a u m m e t e r. schlagt zu 7) Steinfuhr, Steinsetzen, Steinschlagen, Wandsteinsetzen rc. an den Straßen und Wegen, • veranschlagt zu 693 8) Chauisirung einer Strecke des PfanwegS, veranschlagt zu 9) Maurerarbeit am Teich, veranschlagt zu 10) Schmiedearbeit daselbst, veranschlagt zu 11) Reinigung des TeicheS, veranschlagt zu Annerod, den 9. Mai 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei I A.: Holzversteigerungen tm Domanialwald der Oberförsterei Eichelsdorf. Main-Weftr-Bahn. 2388) Es soll die Unterhaltung der Schiefer- und -Ziegeldächer der an der Bahnstrecke Friedelhausen - Gießen einschließlich des Bahnhofs Gießen gelegenen Gebäude der Main-Weser-Bahn vom 15. Juli d. I. an auf mehrere Jahre in öffentlicher Submission verdungen werden. Die Offerten sind versiegelt und-portofrei mit der Aufschrift: „Submission auf Unterhaltung der Dächer" 3is zum Submisstonstermin am Montag den 22. Mai d. I-, Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs-Jnspection zu Frankfurt >a. M. einzureichen, woselbst die Bedingungen eingesehen und Offerten - Formulare in Empfang genommen werden können. Frankfurt a. M-, den 2. Mai 1876. Königliche Betriebs - Jnspection. Hehl. Kirche, veranschlagt zu 5) Weißbinderarbeit am Schulbause, veranschlagt zu 6) PU asterarbeit im Ort, veran- 2482) Es werden versteigert: Montag den 15 , Mittwoch den 17. und Freitag den 19. Mai ‘ Altenberg, Stockwiesenkopf, BeckerSecke, Langerloh und Ulfaer Reiperts: Holzart. Buchen E'chen Nadel nung der Frau Advocat Wolf im Holz- apfel'schen Hause dahier fortgesetzt und beendigt. 2,35 Kubikmtr., 69 KiefermftSmme von 16—36 Centim. Durchm. und 5—12 Meter Länge, = 25,32 Kubikmtr-, 1 Elsbeerstamm von 23 Centim. Durchm- und 6 Meter Lange, = 0.25 Kubikmtr., 103 Fichten- und Lärchenstangen von 3—14 Centim. Durchm. und 4—12 Meter Länge, — 2,88 Kubikmtr. Das Nadel-Prügelholz ist theilweise in Schichten von 2>/r Meter Länge auf- gearbeitet. Das Holz in den Districten Stockwiesenkops, Beckerseck, Langerloh und Ulfaer Reiperts wird bet der Versteigerung nicht oorgezeigt; dasselbe kommt am 17. und 19. Mai im Altenberg zum AuSgebot, Forstwart Zimmer in Ulfa ertheilt hierüber nähere Auskunft. Zusammenkunft am 15. Mai bei Holznummer 112 im Streckberg in der Nähe des Dachsbaus. Die Versteigerungen beginnen jedesmal Morgens 9 Uhr. Die Zusammenkunft am 17. und 19 Mai wird bei der Versteigerung bekannt gemacht- Das Nadelho'z im Altenberg kommt ^roßentdeils am 15. Mai zum Ausgebot. Das Holz lagert P/i Stunde von der Eisenbahnstation Nidda und ist dahin gut abfahrbar. Eichelsdorf, 9. Mai 1876. Großherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf. _______ Heyer. Betreff: Vergebung von Waldarbeiter im Gießener Stadtwald. Verschiedene im Gießener Stadtwald erforderlichen Cultur- und Wegbauarbetten, nämlich: _ Mk. Abfuhr von Steinen, veranschl- zu 550 Planirarbeit, Anfertigung von Steinspuren u. Herstellung von Weggräben, veranschlagt zu Einfriedigung der Pflanzgärten, Arbeits-Versteigerung zu Annerod. Dienstag den 16. d. M-, Vormittags 11 Uhr, s-llen im Gemeindehaus zu Annerod nach: verzeichnete Arbeiten mittelst öffentlicher Versteigerung in Accord gegeben werden: Mk. Pfg. 2489) In den Domanialwald-Districten Brauhof, BrauhofSberg, Hasenkopf, Fichtenbaum, Kirchberg, Häuferborn und Sommerberg sollen versteigert werden: I. Mittwoch den 17 l. M.r Schcith Prügelh. Stockh. Reish- - " — ' Wellen Maecaroni, Eier-Ringe und Graupen, Eier- Gemüfenudeln, sowie türkische und Bamberger Zwetschen, ferner feinste A-pfelschnitzen, empfiehlt (245 ___üxtf. Wiih. Weidig, MschMnanfirich in allen Nüancen, hart und schnell trocknend, sowie Fustbodenlack, sofort trocknend, L Müll-r (,Mi auf der Mäusburg. sollen _ Dienstag den 16 Mai b. I-, Vormittags 10 Uhr, im Rathhaussaale in mehreren Abtheilungen öffentlich in Accord gegeben werden- Die Gr. Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dieS in den dortigen Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 9 Mai 1876 (2479 Großherzogliche Bürgermeisterei G ehen. A B r a m m. Bau- rc. Holz. , Eichenste.m von 23 Centim Durchm. und 5,6 Meter Länge, = 0,23 Kubikmtr- 8 Lärchenstämme von 15—20 Centim. Durchm. und 10—13 Meter Länge, — 90 - (2486 Annerod- Groß-Buseck, den 9. Mai 1876. Großherzogl. Bürgermeisterei Groß-Buseck- I. A-: (2484 L. Hahn, Bezirksbauaufseher. Holzversteigeruag in der Oberförsterei Schiffenberg. nehmend in Akkord gegeben: 1. GrabenarbeitkN an den ge- M- Pf. meinhcitl. Wiesen, veranschlagt 140 — Glascrarbeit an der Kirche, 30 - L. Hahn, Bezirksbauaufseher. Holzversteigerung in den Waldungen der Stadt Lich. 2471) In dm Districten Rotherbusch, Ettingsbäaserk pf und Kronau kommt Mittwoch den 17 und Donnerstag den 18. d. M folgendes Holz zur Versteigerung. I. Bau» und Werkholz. Mittwoch den 17. d M-: 20 Eickenstämme von 18—47 Centimeter Durchm. — 24,68 Cub ^Mtr., 2 Duckenstamme von 3,47 Cub.-Mtr., 420 Fichtenstämme von 16—35 Centimeter Durchm- und 10—24 Mir- Länge (sehr schöne Stämme), 230 Fichten-Staugen von 10—14 Centtmtr. Durchm- und 10—20 Mir Länge (be sonders zu Svarren geeignet), 4 Mtr. Eichen-Werkscheidholz, II. Brennholz. Donnerstag den 18. d. M : 240 Raummtr. Bucken-, Eicken und Nadel- Sckeid-, P'ügtt- und Stockholz, 5600 Wellen detzal- Reisholz, Der Anfang ist jedesmal im Rotherbusck am Ettingshäuser Fußpfad Morgens 9 Uhr- Lei genügender Bürgschaft wird Zahlung bis Martini 1877 gestattet. Lich, den 8. Mai 1876 Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. I b rin g Oelf^rben in allen Sorten, aus's Feinste gerieben, hart und schnell trocknend, empfiehlt (1649 L. Müller __________________auf der MäuKdlzrg. Täglich frisch gewäffevten 110 Firnisse 2438) empfiehlt milch zu haben. 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Schmidt in Londorf, Pli. Zimmer in Lick, Agenten der Magdeburger Hagelverstchcrüngs-Gcsellschasti zugleich Agenten der Magdeburger Allgemeinen Versicheruugs-Actien-Gesellschaft und der Magdeburger Feuerversicherungs-Gesellschaft. Zeugnisse: Von Albert Künzel beziehe ich feit längerer Zeit Fettlaugenmchl, sowohl für meine Strafanstalt, als auch für meine Haushaltung, und kann deßhalb bezeugen, daß ich mit diesem neu n Waschmittel ganz zufrieden bin Die Wäsche wird namentlich schöner weiß, als dies früher durch den Gebrauch der Seife geschehen ist. R Ottenburg, den 30. Juli 1875. Berlin, 9 gafendtvet ist am Wjrr gegen ihn 1 Ltreichejttzts zu v Berlin, 9- Handels-Minist Dnß nach Amerika Lia Denselben wer Ai eines vier- bis s - Äristarchi KlaiS des Kaisers, flubien) zu überreich Dgen der Botschaft m dem Palais an Wunder Äristarchi Men Wagen hat M Seremonienmeii jflin sahen der ers Üfiat Estendi, tot Weischasr den Zu, Währte, Hal der $ mn Bedauern übe nückische Botschaft, !M/ag / Ul) r 35 Berlin, I Md im tftmiiifd JOlatbacb, M Schilier-Standi »ir tmt sehr groß, anwesend. 3 Weimar, ein Etfenlack, Petersb. Möbellack, Leinölfirniß, Scccatif und Terrebine ff. Unbsamen, Mäusburg D. 9. Hotel Koch, Wetzlar. Einem geehrten reisenden Publikum die ergebene Anzeige, daß ich mit dem heutigen - age mein Hotel, welches auf das solideste und der Neuzeit vollständig einsprechend eingerichtet wurde selbst übernommen habe. Bei vorzüglicher Küche und reingehaltenen Weinen, sichere die prompteste und billigste Bedienung zu. Wetzlar, den 4. Mai 1876. Wilhelm Balser, am Lindenplatze. 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