Freitag, den 11 Februar. Mo. 35 Deutschland. ®Cro'%ünct>en, 8. Februar. Der Landtag ist auf den 21. Februar wieder einbcriiftn wor geBruar_ Abend ist Landes-Directious-Rath Klvsfler dahier zum zweiten Bürgermeister für Kassel gewählt worden. ^Jn^der Ladung ist den Parteien für den Fall bei Ausbleiben- im Termin dn Rechtsnachtheil der Abweisung der Klage bezw. deS anzunehmenden Zugeständnisse« der in der Klag- behaupteten Thatsachen und d s Ausschlusses mit Einreden anzudroheu. Auch ist den Parteien. d.e Auflage u machen all zum Beweise ihres Vorbringens dienliche Beweismittel in dem Termin zur kann nur unter der Voraussetzung, daß ein unabwendbare« Htnderniß bescheinigt wird, auf weitere 24 Stunden »streckt ""d'"' Art. 24. In dem Termin wird mündlich Protokoll verhandelt. Schriftliche Anträge der Parteien oder Dictate zu Protokoll sind ausgeschlossen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expeditionr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18 WWW WWW Anzeige- unb Amtsblatt fit den Kreis Gießen. - ———MM— ■ I III । » n ■uw——— Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Ps. zu g Februar. Die „Provinzial'Correspondenz" gibt ein Resi.mö der Reichstags-Verhandlung über die Vorlage, betreffend das Jnvalidenfonds- Geseb Sie hebt dabei hervor, daß durch die Darlegungen und Erklärungen der Finanzvcrwaltung über ihr Verhalten für Jedermann überzeugend nachge- wiefen fei, daß alle gegen die Verwaltung des Jnvalidenfonds und die Finanz« Verwaltung überhaupt in gehässigster Weise gerichteten Verdächtigungen alles und jedes thatsächlichen Grundes entbehren. Die „Pro».-Corr. bemerkt Wetter, die Klarlegung der Schritte der Reichs-Finanzverwaltuug bezüglich des PN- »alidenfonds werde dazu beigetragcn haben, das öffentliche Urtheü aber Charakter und Werth der betreffeden Partei-Manöver überhaupt aufzuklären. Breslau, 8. Februar. Wie hiesig- Blätter melden, l^g - in der Absicht, daß der Kronprinz seinen ältesten Sohn, den Prinzen Friedrich Wil Helm, hierher schicke. Ob d-rselbe hierorts Universtttts-Studlen obliegen, oder zum zweiten Schles. Grenadier-Regiment Nr. 11 versetzt werden wird, oder ob Beide« vereinigt werden soll, darüber verlautet vor der Hand noch ,i,chts Wien 8. Februar. Die „Pollt. Corresp." meldet aus KonstantiiiopP den bevorstehende» Rücktritt des Kriegsministers Riza Pascha. Der der,e>ligi Marincminister Derwisch Pascha dürfte denselben ersetzen. - - Dieselbe (Sow.= sponden er ährt aus Athen, daß der Minister des Aeußern, Kontortavws zum Gesandten in London dcsignirt ist. Kumunduros werde die Leitung des Mmi- llertums des Aeußern übernehmen. «Kien 8. Februar. Das Abgeordnetenhaus hat bic ganze Ehe-G-sitz Novelle nach dem Antrag- des Ausschusses in zweiter Lesnug angenommen. Darmstadt, 9. Februar. Sicherem Vernehmen nach findet in Hessen demnächst -ine Einberufung von circa 3000 b,s 4000 Mann Landwehr behufs Einübung mit dem neuen Mausergenuhr statt. Osficiere und Unterofficiere, von weich' letzteren 8 pEt. cinb. ordert werden, treten eine» Tag früher wie die Mannschaften in Dienst. Von der deutschen Landwehr überhaupt sollen circa 145,000 Mann einberufen werben. - _ Bertil,, 7. Februar. Herr v. Arnim-Schlagenthin, der sohn des Grafe» äaarrv v. Arnim, der sich seines Vaters in so musterhafter Weise angenommen hat, ist an einer Rippenfell-Entzündung lebensgefährlich erkrankt. Sem Vater hat aus Florenz teleqraphirt, er werde sofort nach Berlin kommen^ unbekümmert um die zu gewärtigende Verhaftung, denn er müsse feinen ^ohir sehen. Man hat ihm zurücktelegraphirt, er möge noch 24 Stunden warten, da so eben eine leichte Wendung rum Bessern im Befinden des jungen Armin einaetreten ist. Man erzählt, daß die Familie v. Arnim vor etwa 10 ^agen eine Bittschrift, mit gegen 60 Unterschriften versehen, an den hat|er gerichtet habe, um Se. Majestät zu bitten, in Anbetracht aller Umstände dem Grafen Harry v. Arnim eine volle Begnadigung zu gewähren. Unter diesen Umständen ist ein sehr gewichtiger der, daß auch die Krankheit des Grafen Harry v. Arnim bedenklicher Natur ist. Berlin, 8. Februar. Ju dem am Samstag abgehaltenen Muusterrathe find der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge die Gese^Entwürfe betreffs der Svuodal- Ordnuna und der Verwaltung des katholischen Diöcesan- Vermögens zur Be- rathuna gekommen. Der beabsichtigte Gesetz-Entwurf über die Abtretung der preußischen Staats-Eisenbahnen au das Reich soll dagegen noch nicht zur Er- örteru^^ekommen s Der „Nordd. Allg. Ztg." gilt es als wahrscheinlich, daß eine Vorlage über die Eisenbahn-Frage von Seiten des Staats- Ministeriums dem Könige unterbreitet wird. Es handle sich zunächst um die Ermächtigung, mit dem Reiche wegen Uebergabe der preußischen Staatsbahnen ■ und des Aufsichtsraths über die Privatbahnen an das Reich in Verhandlungen Das Gericht hat dahin zu wirken, daß die Parteien über alle erheblichen Thatsachen sich vollständig erklären und die sachdienlichen Anträge stellen. Art. 25. Nach bis zum Schlüsse gepflogener Verhandlung hat das Gericht regelsweise .rlsbald im Termin Endurtheil zu erlassen und den Parteien, bezw. ihren Vertretern, zu publiciren. Erachtet das Gericht eine besondere Beweiserbebung für ersorderliw, dann hat eS zum Behufe der Beweisaufnahme, sowie der Verhandlungen über den geführten Beweis, weiteren Termin innerhalb der nächsten 8 Tage anzuberaumen. (Schluß folgt.) •?& • ■~-S!Ü2f18.223 > b. 8,*“ eir”Ntn. MW! «WebiHon Äarl, (frflhft Fmb mehrere yrmtetben und als, er,11Qnn Vogt. 1 ’fn ictonften Hoff: unb Ien Aorthcile bittet, aeude Quartal auszubezahlen. c f .. . . n Stirbt ein Dienstbote, so können die Erben den Lohn nur für die Zeit ' bi« zum Eintritt der durch die Erkrankung veranlaßten Dtenstunfähigkeit fordern. . Zweiter Abschnitt. Das Verfahren in Gesindesachen. Art. 22. Das Verfahren in Gesindesachen, d. h. in solchen Streitigkeiten »wischen Dienstherrschaften und Dienstboten, welche Antritt, Fortsetzung und »» Hebung des Dienstverhältniffes, sowie di. gegenseitigen Leistungen und die nach Maßgabe der Art. 17, 18 und 19 zu gewährenden i» ihrem Betrage zum Voraus festgesetzten Entschädigungen betreffen, richtet sich nach den Bestun- mungen der folgenden Artikel. „ a) In den Provinzen Starkenburg und Oberheffen. Art. 23. Die Klagen der Dienstherrschaften oder Dienstboten sind schriftlich oder mündlich zu Protokoll zu erheben. ~ . Das Gericht hat innerhalb 24 Stunden nach Erhebung der Klage Termin zur Verhandlung anzuberaume». Zu diesem Termine sind die Parteien 8» laden, der Beklagte unter abschriftlicher Mittheilung der Klage so zeitig, d ß zwischen der Zustellung der Klage und dem Verhandlungstermine eine Frist von Wenn Dienstboten für landwirthschaftliche Geschäfte in der Zeit vom - Oktober bis einschließlich Februar vertragswidrig oder unbesngter Weise von der Dienstherrschaft nicht angenommen oder entlaffen werden oder aus Verschulden der Dienstherrschaft in Gemäßheitt des Art. 14 ^"»Austritt nehme», fo erhöbt sieb die von den Dienstherrschaften zu leistende Entschädigung aus den °i'rt^n°Dwnstb^enr^bl°echt^ es vorbehalren, in den Fällen dieses Artikels di.ung auf den Betrag des Lohnes für einen halben Monat. 8 Art. 20. Der Dienstherrschaft steht zur Sicherung ihrer Entschädigungs- Forderungen gegen die Dienstboten an der in ihrer Wohnung emg-brachten Habe derselben, mit Ausnahme der zum täglichen Gebrauche unentbehrlichen Kleidungsstücke, ein Zurückbehaltungsrecht zu. , Das Zurückbehaltungsrecht erlischt, wenn die Dienstherrschaft nicht inner- halb 6 Tagen ihre Entschädigungsk'.age gegen den Dienstboten bei dem zustan- dig.n Richter anhängig macht oder nicht innerhalb 8 Tagen nach Erwirkung eines rechtskräftigen, obsiegenden Urtheils die Ex-cutt°n beantragt. Art 21 Stirbt die Dienstherrschaft nach Ablauf der Anfkündigungsfrist, so sind die Erben, wenn der Dienstbote keine G-l-g-nheit findet, m einen anderen Dienst einzutreten, verpflichtet, dem Dienstboten den Lohn für das fol. Gesinde-Ordnung. (Fortsetzung.) Art. 18. Wird ein Dienstbote von der Dienstherrschaft vertragswidrig »Ilbt i» Dienst genommen oder vor Ablauf der Dienstzeit entlassen, io kain er entweder gerichtliche Klage auf Erfüllung d-s Vertrages erheben oder das Einschreiten der Ortspoli,cibehörde gegen die Dienstherrschaft in Anspruch nehme Zm letzteren Falle hat die Ortspvlizeibchörde auf Antrag des Dienstboten die Dienstherrschaft zur Annahme, bezw. Wiederannahme in den Dienst innerhalb 24 Stunden unter Androhung einer im Nichtzabluugsfalle in Haft zu verwandelnden Geldstrafe von 10 bis 40 Mark aufzufordern. Der Dienstbole ist indessen berechtigt, wenn er weder auf Erfüllung des Vertrages gerichtliche Klag- erheben, noch das Einschr-'tenderOrtspo^ Hörde in Anspruch nehmen will oder wenn letzteres ohne Erfolg stattgefunden hat, bas empfangene Miethgelv zu behalten und, statt der Erfüllungj de- Ler- traaeS außer dem Lohn für die abverdiente Zeit, von der Dienstherrschaft eine Entschädigung zu verlangen, welche sich ans die Hälfte des alisbedungenen Vi-rt-ljal,r-sloh„es beläuft, ohne daß -S in solchem Falle einer ger.chtli^n Auflösung des Vertrages, einer Verzugsetzung oder eines Beweises des Eintritts und Betrages des Schadens bedarf. . . ' Der Anspruch aus Entschädigung ist in gleicher We.se begründet we m der Dienstbote aus Verschulde» der Dienstherrschaft in Gemäßheit des Art. 14 Emlasik, für welche v'rd. Derselbe würbe nehmen unb eventuell, ncbts mit übernehmen. Vogel, Archilect, Wik-dabencr Bau- vcrkscdvle. lunaen Uionn mit bm tmflen versehen wirb tn Comptoir in Mßeki bereit bem Principal^ S rin Ealair zn geben, t man an dir l^ped. b. zugeben._______________ ilieti-Logis, einige Räumlichkeit ir Comptoir pr. 1. der Erped. d. Bl. (872 _ ge Anjeige. ctn zu störten Gebrauchs mit Mdftan, um baS cntn, (in /knikteloers- ftifoiraienb, auf einen tn, mit einem i'Amoitn A sich M itn zu sammeln, bantjt al5 erste Jnsasten taJ r neuen Jrrenheilanstalt glicht werben kann. stille Tbeilnahme^ fne Exemplare von 4 des Gießener Anbei der Spedition ^Stückstlrü^gekaust. Jo,* liffillrt nach EltlliA. i. r,d,MtnEdutttl '■rf-Ä-' *'5.S isvoll zS- 2. 3. 4. 5. 6. Kollaud Frankreich der der wurde 1. lich 40 Pfennig Zins an die Stadtkassc entrichte. 7. Von Kalkbrenner Herrn Karl Haas, welcher seinem am 13. Febr. 1874 genehmigten Wohnhause am Riegelpfad eine andere Stellung, d h. mit der Front nach dem Wege zu, geben will, wird das desfallsige Baugesuch vorgelegt. Dasselbe findet Zustimmung und soll befürwortet werden. 8. Zu dem vorgelegten Verzeichntß über uneinbringliche Posten aus dem Jahr 1875 wird Genehmigung zur autzgäblichen Verrechnung ertheilt 9. Von der mit Gr Polizeiverwaltung geführten Verhandlung wegen des Abla- denS von Eis auf dem rechtsseitigen Marktplatz diesseits der Lahn, sowie von dem beantragten Verbot wird Kenntniß gegeben. --Heute Vormittag wurde auf der Mäusburg durch ein Pferd eine der großen Erkerscheiben des Rheinischen Kleider-BazarS eingestoßen und zwar 8 gründlich, daß Nichts mehr in dem Rahmen blieb. Lokal. Srvttz. Gießen, 10. Febr. In der Sitzung der Stadtverordneten vom 3. Februar Folgendes zur Verhandlung gebracht: Die auf der Tagesordnung gestandene Vergebung der Pfründe aus der Löber'schen Stiftung wurde für die nächste Sitzung ausgesetzt. Von Herrn Joh. Theodor Haubach ist gegen die Actienbrauerei Gießen wegen Etgentdumsbeschädigung in Folge des Ablassens von Wasser aus ihrer Besitzung Klage erhoben, und der Stadt Gießen von der Verklagten der Streit verkündet worden, weil dieselbe annimmt, die Stadt habe ihr für die nöthige Wasserableitung zu sorgen. Mit Wahrung der Interessen der Stadt in dieser Sache ist Herr Hofger.-Advocat Diery betraut worden. Zur Auszahlung der nach den Kaufbedtngungen dem Herrn Joh. Schaum schuldigen Zinsen von 10285 M. 71 Pf. Kaufgeld ä 5% für die Zeit vom 3. Aug. bis 12. October 1875 mit 98 M. 57 Pf. ertheilte die Stadtverordneten-Versammlung die nöthige Ermächtigung. Beschlossen wurde, dem Herrn Christian Freitag II. in Hausen für das Fördern des Sandes in der Grube des Stadtwaldes im IV. Quartal 1875 die im Monat October v. I festgesetzte Vergütung leisten zu lassen. Wegen Sveisung und Bedienung der drei Petroleumlaternen an der Schoor von der Neustadt nach dem Wallthor wurde der Herr Bürgermeister ermächtigt mit Herrn Ebrift. Bieber Vertrag abzuschlteßen Herr Wii th Karl Heil ist angezeigt worden, weil er bei Ausführung des Baue- auf dem freien Platze neben feinem Hause einen Treppentritt in die Straße gelegt hat. Auf die von demselben hierauf bei Gr. Stadtgericht abgegebene, und dem Stadtoorstand zur Aeußerung mitgelheilte Erklärung, soll geantwortet werden, daß rc. Heil auf Anlegung der fragt. Treppe kein Recht habe; Gc. Polizet- oerwaltung habe er dies selbst zugegeben und erklärt, die Treppe seinem Bauplan gemäß in das HauS legen zu wollen. Da nun die Ve^kehrSoerhältnlsse an frag! Stelle die Entfernung des Treppentritts jetzt nicht absolut nöthig machen, so soll die Belassung desselben widerruflich gestattet werden, wenn Hr. Heil jähr- Saaa 8 Ftbruar. Unterrichteterseits verlautet: das in das Karaiben- Meer mlsandte Geschwader soll nur eventuell die dortigen niederländischen Besitzungen schützen. Die daran geknüpften beunruhigenden Gerüchte entbehren jeder Begründung. itoUL Konstantinopel, 7. Februar. Die Pforte ließ eine Aushebung unter gesammten mohamedanischen Bevölkerung vornehmen. Man glaubt dadurch Armee eine Verstärkung von 50,000 Mann zuzuführen. Paris, 8. Februar. Die „Agence Havas" meldet: Man versichert, daß eine gemeinsame Aufforderung Seilens der Mächte die aufständischen Herzegowiner zur Niederlegung der Waffen veranlaffen soll. Italien. Rom 8- Februar. Der Cardinal Antonelli hatte gestern einen heftigen Gichtanfall mit hinzutretender Affection des Herzens. Obwohl heute cine leichte Besserung eintrat, ist der Zustand deS Kranken immer noch bedenklich. Der Minoritäts - Antrag zu $ « nebst dem ec» Justtzmimster empfohlenen Amendement des Baron Handel, wonach daS Lhe-Hinderniß für Ordens-Geist, lich« auch erst mit dem Austritt aus der katholischen Kirche erlöschen soll, wurde^ab^lchnt $ $e6tuar. Der volkswirthschaftliche Ausschuß des Unter- bauses hat bei Berathung der mit Rumänien abgeschloffenen Handels-Convention beschlossen, dem Haus- einen Antrag zu empfehlen, welcher den Grundsatz aus- spricht, daß Oesterreich auf den Rechten, die ihm aus den mit der Pforte ge- chloffenen Verträgen erwachsen seien, auch jetzt nock gegenüber Rumänien besteh- und niemals hieraus verzichtet habe. Der Hand-lsnunister erklärte, daß dies auch di- Anschauung der Regierung sei Der Ausschuß nahm ferner -men Antrag an wonach in dem an das Haus zu erstattenden Berichte das Bedauern auszudrücken sei, daß es bei Abschluß der rumänischen Handels-Convention der Regierung nicht gelungen s-i, die gleichmäßige Behandlung aller österreichischen Staatsbürger ohne Unterschied der Conf-ision zu erzielen. Dänemark. Kovenbaaen, 8. Februar. Die Regierung hat sich im Folkething aeaen den Antrag der Majorität, betr. die Einkommensteuer als Bedingung kür die außerordentlichen Dertheidigungs-Ausgaben, ausgesprochen und den Wunsch ausgedrückt, daß die Frage, betr. die Einkommensteuer ruhen möge, bis di7 disponiblen Mittel unzureichend wurden, da d,e Einnahmen und d,e -uß-rdem zur Disposition stehenden Mittel für den Augenblick zur Deckung von mehr als den geforderten außerordentlichen Ausgaben vollständig hinreichend seien. Knglantz. London, 8. Februar. Die heute bei Eröffnung des Parlaments gehaltene Thronrede bezeichnet die Beziehungen zum Auslände als sehr freundschaftliche. Bezüglich des Aufstandes in der Herzegowina, welchen die Türken bisher unfähig zu bemeistern waren, habe die Königin es als ihre Pflicht erachtet den Pacisicirungs-Versucheii befreundeter Mächte nicht fern- zu bl-iben und sich deshalb unter R-speclirung der Autorität des Sultans der dringlichen Befürwortung der Reformen behufs Abstellung der Klagen der Bevölkerung anaeschloffen. Di- König,« hofft, daß das Parlament den Ankauf der Suez- Canal-Actien, welcher die öffentlichen Interessen so tief berühre, billige» werde. Die chinesische Regierung habe die Beschwerden Englands freundlich ausgenommen und die wegen des Angriffes der west-chinesischen Expedition angeordnet- Untersuchung werbe hoffentlich zur Ermittelung und Bestrafung der Schuldigen führen. Unter Bezugnahme auf die Reise des Prinzen von Wales tonbtgt die Königin eine Bill, betr. einen Zusatz zu dem Titel des englischen ^oouverains als directer Herrscher British-Jndiens an. Di- Frage wegen der Haltung der englischen Schiffe in den ftemden G-wäff-rn werde sorgfältig geprüft werden. Die Thronrede kündigt ferner noch Vorlagen, betr. den Elementar - Unterricht und den Unterricht auf den Universitäten, sowie eine Abänderung der Gesetze der Kauffahrtei-Schiffsahrt, an. , London, 8. Februar. Der Eröffnung d-s Parlaments wohnten bie Botschafter Deutschlands, Oesterreichs, Rußlands, Frankreichs und der Türkei, sowie die übrigen Vertreter der auswärtigen Mächte bei. Die Königin erschien um Uhr. Der Lord-Kanzler verlas die Thronrede. — Die amtliche Gazette' enthält ein königliches Decret, welches die Consular-Gerichtsbarkeit in Folge der Errichtung von Gerichtshöfen in Aegypten «ufhebt. London, 9. Februar. Die beiden Häuser haben die vorgeschlagene Adresse angenommen. — Der Lord - Kanzler D'sraeli vertheibigte im Verlaufe der Debatte im Unterhause die orientalische Politik Englands, das sich nicht isoltren und dadurch die Pforte zum Widerstande hätte ermuntern dürfen. Englands Action bleibe auch im Falle de« Mißlingens des soeben gethanen Schrittes vollständig frei. Zu dem Ankauf- der Suez-Canal-Actien sei die englisch- Regierung bestimmt worden, weil «ine französische Gesellschaft die Actien habe ankaufen wollen. England habe auf eine diesbezügliche Anfrage des französischen Gesandten erklärt, es könne ihm den Besitz aller Actien in der Hand eines einzigen Landes nicht angenehm s-i«. Der Ankauf von Canal- Actien gewähre dem Lande in Fri-d-nszeiten eine verstärkte Sicherheit seiner Verbindung mit Indien; darüber, was in Kriegszeiten zu geschehen habe, glaube -r sich jeder Andeutung enthalten zu sollen. England besitze eine starke Macht im Mittelmeere, starke und feste Plätze, bie es niemals aufgeben würbe; seine Politik sei aber gleichwohl keine aggressive. — Im Oberhaus« erklärte Lord Derby: Der Schauplatz bet türkischen Unruhen würbe durch die Vorschläge des Grafen Anbrassy ein so eingeschränkter, daß die Unruhen ihre europäische Bedeutung verlören. In Betreff des Ankaufs der Suez-Canal-Actien habe England bie Gelegenheit ergriffen, um sich in ber Verwaltung des Canals Stimmen zu verschaffen. Die mit Hin. v. Lesseps angeknüpflen Verhandlungen würden zur Beseitigung der Schwierigkeiten zwischen der Actien - Gesellschaft und den den Canal befahrenden Nationen führen und englisches Element in d e Verwaltung bringen. t. Madrid, 8. Februar. Die Regierungs-Truppen haben sich jetzt in den Besitz der Provinzen Btscaya und Alava gesetzt. Zum Schutze der Vögel veröffentlicht die „Voss. Ztg." in Berlin folgende sehr zutreffende Zuschrift: Ihre heutige Zeitung bringt eine Notiz über den Mord der gefiederten Sänger: Sie sind entrüstet über den englischen Vogelsteller, der seine Beute in London aus den Markt bringt. Sie schienen nicht zu wissen, daß in unserer Hauptstadt dieser ernpo» rende Vernichtungskrieg gegen die lieblichen Kinder der Lüfte im Großen betrieben, von hier aus organisirt und nur z« erfolgreich geführt wird. Es giebt mehrere bedeutende Firmen hier, welche diesen barbarischen Handel betreiben. Treten Sie in eine solche Fabrik, und sehen Sie, wie tagtäglich mehrere Tausend der kleinen Vogelleichen, die von allen Seiten herangeliesert werden, ausgenommen, getrocknet, an Drähte befestigt, mit Glasperlen an der Stelle ihrer erloschenen Äugen besetzt werden, um wenige Tage darauf auf dem Hute einer Dame zu prangen, welche vulletcht Nerven- zufälle bekommt, wenn die Oper ausgesetzt worden ist. Sehen Sie, wie die armen erwürgten Lieblinge der Natur zu Hunderten und aber Hunderten von der gleichen Art und Größe auf den Tischen liegen, um in so und so viel Dutzenden an die Arbeiterinnen abgegeben zu werden, welche die zusammengekrampften Krallen auseinanderziehen, die Flügel hübsch lebendig auseinanderarbeiten, das Köpfchen recht neckisch fetzen müssen auf dem eingeschobenen Drahtgestell Sehen Sie zu, zahlen Sie die arbeitenden Mädchen, die bei diesem das Innerste empörenden Geschäft ihr Brod verdienen! Sie werden Zahlen finden, die Ihnen der Engländer au5 ihrer Correspon- denz wie einen unschuldigen Papageno gegenüber unseren Berliner Fabrikanten erscheinen lassen werden. Erfahren Sie, man wird e5 Ihnen in den Fabriken mit kaufmännischem Bedauern bestätigen, daß mehrere der feinsten und schönsten Vogelarten Brasiliens schon bis zur völligen Ausrottung verfolgt, verjagt, vernichtet worden sind, so daß sie nicht für Geld mehr beschafft werden können. Brasilien liefert nicht mehr genug: nun geht es über Europa her, und es fallen die Zeisige, die Finken, die Lerchen, die Amseln, die Rothkehlchen, die Drosseln, die Mesien, die Grasmücken, was da leucht, singt und schmettert in Wäldern und Wiesen. Und warum müssen diese Opfer, deren jedes einzelne den grausamsten Erwürgungstod sterben muß, fallen? Wegen einer bloßen Mode der Frauen, einer Mode, die nicht barbarischer gedacht werden kann. Unsere Damen, die nicht müde werden, den geschmacklich noch so tief stehenden Mummenschanz nachzuahmen, wenn er nur neu ist, haben mit die Schuld an dieser Barbarei auf sich genommen, befördern sie alle Tage!!! Ist das weiblich? Verträgt sich das mit der Würde der Weiblichkeit? Zur Ehre der Frauenwelt wollen wir an- nehmeu, es sei gedankenlos! Aber die höchste Zeit ist es, gegen diese abscheuliche Mode oorzugehen. Wer aber kann es? Man wird sagen: Wir haben ja gesetzlrche Bestimmungen zum Schutze der Vögel, die ja auch die Landwirthschaft braucht, um gegen Ungeziefer geschützt zu sein. Ja, was fragt die Mode und ihr gieriges Bedürfniß nach dem Gesetze? Wie schwer ist hier die Ueberwachung! Unmöglich. Man könnte eine Steuer vorschlagen (die Herren Gatten und Väter können sie ja bezahlen!) z. B- 50 Dt. für den Zeisig, 60 für das Rothkehlchen, 75 für das Schwärzköpfchen u. s. f. bis 150 für die rosa bräunlich schimmernde Nachtigall- Vielleicht wählt das Reich diese Steuer statt der Brau« und Börsensteuer.--Aber nein, die Presse mutz ihre Schuldigkeit thun; sie maß sich wie ein Mann gegen diese abscheulichste aller Moden erheben, weil diese den Massenmord der lieblichsten und dazu nützlichsten Geschöpfe, mit denen die gütige Natur unsere Fluren und Felder belebt hat, bedingt. Literarische-. Die im Verlage von Paul Wolff in Leipzig erscheinende erste Deutsche illustrirte Jagd-Zeitung: ,Der Waldmann. Blätter für Jäger und Jagd- freunde." Redigirt von Fr von JvernoiS, erscheint seit dem 1. October 1875 in Folio- Format zu dem billigen Preis von 4 Mk. 50 Pf. halbjährlich. — Aus dem interessanten Inhalt der Nr. 7 erwähne« wir: Jägergruß zum neuen Jahre. — Ein Wort zur Konservirung und Hebung des immer mehr abnehmenden Wildftandes. — Zur Beherzigung für die Mitglieder deS „Allgemeinen Deutschen JagdschutzVereins^. Vom königl. Förster C- Schneider. — Meine Erfahrungen auf dem Gebiete der Auerhahnbalz. Vom Herzog!- Forstmeister G- v. Türcke. — Heber Frettchen. Von Rogalla. — Naturgeschichtltche Beobachtungen: (4)tc Waldschnepfe trägt zuweilen, wenn ihren Jungen Gefahr droht, dieselben davon- Von v- Tschusi-Schmidhofcn. Gefährlichkeit des Fischreihers. Eine brütende Katze. — Mannigfaltiges: Von den Gödöllöer Parforcejagden. BenetdenswertheS Jagdglück. Abentheuer mit Sauen. Erlegung eines Wolfes in Schlesien. Verhöhnung Ein zweiter unechter Bär- Was der Mensch ist. — Gräfl. Schaffgotsch'sche Abschuß'Liste- — Brieftasche. — Reichhaltiger Jnseratentheil. — Illustration: The firet buntere. Scene aus den Gödöllöer Parforcejagden. Monströses Hirschgeweih. Die I Mn -r- 1S75 "vH nl .■Litia beka für 1 festgesetzt hat. Gießen, i Erbmihe HJeln’sch zroßeni Garm mit Baupla Neuen Anlage trieb (stießet D einet letzten tute Großherz Gießen, Grc Keil 666) Großb-H gang 1819-1876 noch erscheinenden gegeben. Wo? fa Tafclmandeln, Taselrofinen, Aal. tzaselnü Apfelsinen, ampsiehll ~799) Ein jun r erkaufen. Wo? ÄäpTfaf 900 Mark lieg« ™ ta Kirchenkasse Men gegen hypotb «roß-Vuseck, bei -__6trjj Mtrn rd)i Myßlhlt ’ Ski* , te L Sorte, lei He 'm „Lön Ne» 1*5*"« Mines • Fl Stonenh!’"« 1 **«5 für die (660 bei (712 empfehlen (636 empfiehlt Emil Fischbach. bei (638 (686 Cxped d. Bl W 286) Chr. Lony, Bierbrauerei. Sauerkraut u Salzgurken Catharina - Pflaumen, Türkische Zwetschen, Apfelspalten, Birnen, Brünellen, Kirschen, festgesetzt hat. Gießen, den 80 bis 100 Hass Milch werden an einen cautious fäbigen Abnehmer zu vergebe« gesucht. Fuhrwerk kann auf Wunsch gestellt werden. — Näheres in der übrigen Wochentage aber Vormittags von 9 bis 12 Uhr 5. Februar 1876. Namens des Ausschusses: I. Haustein, Vorsitzender. — ein aus Wetntrauben-Decoct und feinstem geläuterten Rohrzucker gewonnener, höchst angenehm schmeckender Saft. Auch von medictnischer Seite — wir ver weisen namentlich auf die warme Empfehlung des Herrn Sanitätsraths Dr. C. Rüst in Grabow in Mecklenburg — wird der genannte Trauben-Bruft-Honig immer mehr anerkannt und verordnet und von namhaften Autoritäten — u. A Professor Dr. M Freytag in Bonn - als ein ganz vorzügliches, jeder Familie unentbehrliches Hausmittel empfohlen Am besten dürfte für den hohen Werth desselben die große Anzahl Atteste von glaubwürdigen Personen oller Stände gelten, sowie daß die größten und vornehmsten Apotheken und Handlungen denselben führen. Man erhält den „Trauben-Brust-Honig" acht in 3 Flaschengrößen von der Fabrik, sowie von Herrn Dr. W. Strauß in Mainz, ferner in Gießen bet Herrn I. A. Busch Söhne. (358 Schtittcngeläute und Schellen, Eislporen rc., (704 Emil Pistor. E.Biixbaiiiii infltigsßurg, Fabrik landwirthschastl. Maschinen und Geräthe. empfiehlt ihre rühmlichst bekannten Hand- und Göpel-, Dresch-, Futterfchneid-, Mähe- und Säe-Maschinen rc. Zu beziehen durcb die General-Agentur und Hauptniederlage von C. I. Forster in Mannheim; tüchtige und solide Agenten wollen sich gefl. an denselben wenden,__________________________________ 524) Von einem der bedeutendsten Weinproducenten der Rheinpfalz wurde mir der commissionsweise Verkauf desten reiner Weine eigene,. Gewächses in verschiedenen Sorten, 1873 r, 74 r, 75 r Erndte zu außerordentlich billigen Preisen übergeben. Ich verfehle nicht verehrl. Publikum hierauf erge- benst aufmerksam zu machen. Proben stehen jederzeit gerne zu Diensten. Achtungsvoll F. Schinner, Wilhelmsstraße. Den Verkauf unserer Seilerwaaren haben wir für Gieße» und Umgegend dem Herrn E. Eichcnberg in Gießen übergeben. Die Leinen-Spinnerei-, Weberei- und Bindfadenfsbrik Schretzheim. (594 Auf Obiges bezugnehmend, bitte ich um geneigte Aufträge. E. Eichrnlierg. Tätlich frische Treber bei Die Gewerbebank Gietzen, (eingcirsgcnc Genossenschaft) fordert ihre Gläubiger hiermit zur baldigen Empfangnahme der pro 1875 noch nicht erhobenen Zinsen von Darlehen auf und macht gleichzeitig bekannt, daß sie ihre Geschäftsstunden vorerst für Dienstag unv Samstag, Vorneittags von 9 bis 12 Uhr, Nachmittags von 2 bis Zt Uhr, 707) Dem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß jeden Sonntag frische mürbe Backwaaren mir zu haben sind. Bestellungen werden täglich besorgt. Jacob KlingelhölTer, vis-ä-vis dem Cafö Leib. ZeschäM-Empfehlung. Den Herren Bauunternehmern und Privaten empfehle hiermit meine mit Dampfbetrieb eingerichtete Kau- und Möbrlschreinerei. 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Irtttn in z der linnen Dosü- aettsänet, an Drähte m besetzt werden, um lebe vi lletcht NerDen- gie wie die armen len von der gleichen I(| Dutzenden an die jmclltii auä- bii Aöpichi" l-cht , Sie ju, l«61‘n5 ,n @e,»äft >hr ®r”b. aui ihrer E-rr'E x ä»brifanten W'- n Jainfen mi W fünfte" ernidltd^K en liefert «« rfJn? Wegen 'fit »ert«« n cher •, ftebenöcrt «"»t n bielet bi- iöfitri«1 wir <«*“*»«* »lefe W* »ih -"Lrfniß «w* !ö'»llVi50 J Wblen!) i- ® bl5 • /.. t-", Lj »iefe -M Jl»ben«- rbiogt Bei der jetzigen oft rauhen und ungesunden wo Erkältungen an der Tagesordnung sind, Nia eben wir vornehmlich sorgsame Mütter darauf aufmerksam, wie leicht bei Kindern aus einem anfänglich unbedeutenden Hüsteln der qualvolle Keuchhusten oder die gefährliche Bräune entstehen kann und wie wichtig es ist, gegen diese und ähnliche Erkältungsleiden oder zur Vorbeugung derselben, stets ein gutes Mittel bei der Hand zu haben. Wir glauben deßhalb auf ein Präparat Hinweisen zu müssen, dessen außerordentliche Nützlichkeit als Schutz- und Hausmittel sich seit 10 Jahren auf das Eklatanteste herausgestellt hat. Es ist dies der in der W. H. Zickenheimer'schen Fabrik in Mainz bereitete I rheinische Tranben-Brust Honig | Versteigerung. Erbverthcilungshalber soll die Dr. nied. Ferdinand Klein’sclie Hofraithe dahier, Wohnhaus und Stallung, mit großem Garten aif dem Neuenweg und der Neuen Anlage gelegen, mit Bauplatz an dem Neuenweg und Bauplätzen nach der Neuen Anlage hin, zum Wirthschafts- und jedem Fabrikbetrieb (fließendes Wasser) ganz besonders geeignet, Mittwoch den 23. Februar l. I., Nachmittags 2 Uhr, einer letzten Versteigerung durch das hierzu beauftragte unterzeichnete Großherzogliche Ortsgericht unterzogen werden. Gießen, den 9. Februar 1876. . (706 Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Lüdeking. Händler, welche sich mit Hausierverkauf von Lebkuchen, aller Sorten Herzen und verschiedener kleiner Huckerwaare befassen, sowie die Jahrmärkte beziehen, wollen ihre Adressen franco einsenden an (703 [D. 12129.] FranzKilian jun., Zuckerbäcker in Walldürn (Baden.) Eingemachte Erbsen, Diverse Saucen, Kronenhummer in Dosen, «mpfiehlt Emil Fischbach. Die Kaiser!. König!. Hos - Chocoladen - Fabrik I Gebrüder Stollwerck in Coln übergab den Verkauf ihrer Tafel- und j Dessert - Chocoladen in Gießen den J Herren Wilh. Flett und Carl Hoff-8 mann. (2033 [ Hyazinthen, Tulpen, Maiblumen und andere blühende Töpfe zu billigen Preisen, Ball-Bouquets üi jeder Größe bei O- Garn, 359) Ltndenplatz. Da ich meinen Ansverkanf am Mittwoch | den 16. Febrnar dahier beendige, so sage ich dem geehrten Publikum der hiesigen Stadt Z und Umgegend für das mir geschenkte Ver- j trauen meinen herzlichsten Dank und bitte noch bis dahin um recht zahlreichen Zuspruch, j ™> At. Jluu j; aus Wetzlar, j Aeilgevolenes. 666) Großh. Hess. Regierungsblatt Jahrgang 1819—1876 incl. der in diesem Jahre noch erscheinenden Nummern wird billig abgegeben. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. Taselmandeln, Tafelroffnen, Ital. Haselnüsse, Apfelsinen, (639 empfiehlt_______ Emil Fischbach. 799) Ein junges starkes Zugpferd zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. Kapital-Ausleihung. 900 Mark liegen zwischen hier und April in der Kirchenkasse zu Oppenrod zum Ausleihen gegen hypothekarische Sicherheit bereit. Groß-Buseck, den 26. Januar 1876. S t r a ck, Pfarrer.(489 Ballbouquets. 692) Für die noch bevorstehenden Bälle empfehle ich frische Bouquets, elegant mit Camelien gebunden. Die Handelsgärtnerei von Gg. Becker. "Mpserwaaren-Lager von Balser Pfeiffer, Asterweg. Da ich nur von den größten und berühmtesten Fabriken beziehe, darum bin ich in der Lage, auch nur gute und billige Maar? zu liefern._____________(653_______ Aechte italienische Maeearoni, Extrafeine Gewüsenudeln, Parmefankäse, empfiehlt (635 Emil Fischbach. Archten schwedisch. Punsch "j**" mi«».*” Minkohlrn und Braunkohlen, I. Sorte, bei (701 Heinrich Weber im „Löwen" im Hinterhaus, Neuenweg B. 192. Champignon-, Trüffeln, Sardines & Fliulle, (698 (672 zu erfragen. " Larnevaloerein Türkei^ 690) (370 Ein Familien-Logis, wobei möglichst einige. Räumlichkeit gleicher Erde für Comptoir pr. 1, April gesucht. Näheres bei der Erped. d. 93L I. P. Müller, Drucksachenverwalter in Gießen. Justus Kersten, Kämmereigehülfe in Marburg. C. Bolp, Gemeinderechner in Lich.___________ 258) Ein Familienlogis, bestehend aus 3 Zimmern und Küche ist bis zum 1 März zu vermiethen. Karl Noll, Schlosser, Flügelsgasse. 3,300,000. 1,030,400. 7,931,442. 4,433,800 679) Ein kleines möblirtes Zimmer ist zu vermiethen. Asterweg Lit. A. Nr. 108. N-L e- 6-e Rauer scher Zesangverin. Abendunterhaltung im Leib'schen Saale am 13. Februar • 657) Anfang 7 Uhr. Der Vorstand. Wer in Sparkassen Gelder im Betrage von 50 Mark an liegen hat oder über gleiche Summen verfügen kann, der entnehme diese und lege sie in garantirten Staats. Anlehen an. Es wird hierdurch bei weit größerer Sicherheit ein mindestens 3—4mal arößerer Zinsertrag erzielt und ist den Besitzern nebenbei noch vier Mal alljährlich sichere Aussicht auf Gewinne von Francs: 100,000, 75,000, 50,000, 30,000, 20,000, 15,000, 10,000, 5000 u. s. w. u. s. w. geboten. Tausenden ist schon hierdurch eine sorgenfreie Zukunft geworden; es versäume deßhalb Niemand diese selten so nützliche Gelegenheit, zudem ein Verlust des Capitals und der Zinsen niemals zu befürchten ist. Wegen näherer Auskunft wende man sich unter Angabe der Größe des verfügbaren Capitals an Die Central-Stelle für Capitalien Anlage: Carl Förster, Heidelberg. 287) Durch Verfügung Großberzogl. Ministeriums des Inner« vom 6. Mai a. c. sind die Pfani brieft des unterzeichneten Boden- credit.Znstituts nu mehr auch zur Anlegung von Gemeinde-, Kirchen- und Stiftuugßcavitalien im Großherzogthum Hessen zugelaffen. Wir beehren uns bekannt zu geben, daß wir für die Provinz Dberhofsen die: tgeetnr der Bank für Sfiddeatschland in Giessei mit d m Verkauf unserer 4V2 und 4 0/gigen Pfandbriefe beauftrag! haben. München, im Juni 1873. Süddeutsche Vermischte Anzeigen. Pferdeknecht, ein tüchtiger, wird gesucht bei Oekonom Wagner. Die soeben erschienene 91t. 19 ZZ enthält: ff Ein Familienzwist. Roman von Ludwig Harder. (Fortsetzung.) — Aus der Zopfzeit. Ein kulturhistorisches Charakterbild von Adolf Strelitzer. — Japan's Frauen. Von Eufemia v. Kudriaffsky. Mit 2 Porträts der Frau Tei Watanabe in japanischer und europäischer Toilette. — Verkehr und Verkehrsmittel der Reichspost. III. (Schluß.) — Am Familientische: Das Restküken. Mit Originalzeichnung von Konrad Grob: Die Pudelmütze. — Götzenaubeter in Irland- Zu Bestellungen empfehlen sich: die Ferber'sche Univ-Buchhandlung. | E. Heine mann, I. Ricker. Aecht kölnisckes Wasser von Jean Maria Fartna. Meine Niederlage davon in der Expedition deS Gießener Anzeigers einpfchle ich AU M. 13,70 per Dutzend. M. 6.85 per halbes Dutzend, sowie in ganzen und halben Fläschchen zu M. 1,28 und 68 Psg. «eh°rl°mst^ Maria »a-t«a in Köln. Die Renten- und Lebensversicherungs-Anftalt zu Darmstadt übernimmt: 1 Versicherung steigender Renten; die jährliche, lebenslängliche Rente aus einer ursprünglich 100 fl. betragenden vollen Einlage kann bis zu 150 fl anwachsen und wird mit diesem Betrage an mehrere Altersklassen bereits ansbezahlt. II. Versicherung von Kapitalien zur Versorgung von Hinterbliebenen, auf den Todesfall zu Ausstattungen u. s. w., sowie von festen Lelbrentem III. Gelder zur statutenmäßigen Verzinsung mit 31/2 °/o alsbaldigen Rückzahlung auf Verlangen. , IV. Die Anstalt gibt Darlehen auf Liegenschaften zu 5%, sowie auf Werth, papiere. Versicherungsanträge werden entgegengenommen, Rechenschaftsberichte, Statuten und Prospecte unentgeltlich verabfolgt, sowie Aufschlüsse bereitwillig in dem Hauptbureau zu Darmstadt, Elisabethenstraße Nr. 60 und von den Agenten der Anstalt: Cameoalnerein „Türkei". Siebente Wocliensitog Freitag, den 11. Februar in Wenzel s Saal. Anfang 8 Uhr Versicherungs-Gang des Jahres 1875. Anträge zur Versicherung, liefen ein: 3144 mit . .. OTf. 15,»38,30°. Die 3abl der versicherten Personen stieg von 24,061 auf 25,643» Die Versicherungssumme stieg von Mk. 91,979,744 auf Mk 102,634,301. Die Prämien-Einnahme hob sich von Mk. 3,192,000 auf Mk. Gestorben sind im Jahre 1873: 292 Pers, versichert mit Mk. Seit dem Bestände der Anstalt wurden erledigt 2194 Todesfälle mit.............. An Dividenden hat die Bank bis jetzt verteilt . Mk. Die Sterbfallsumme pro 1875 ist geringer als im vorangegangenen Jahre; es ist daher wiederum ein äußerst günstiges Rechnungsergebniß, beziehungsweise eine hohe Dividende für die Versicherten zu erwarten. — Sobald der Abschluß beendigt, folgt Veröffentlichung desselben. „ , Derzeit zur Verkeilung kommende Dividende^31% der Prnune. Zu weiterem Beitrirt ladet ein: E* Gießen. Um vorgekommenen Unzuträglichkeiten vorzubeugen, welche beim Aus- und Ankleiden von Todten entstehen, habe ich 2 Personen, eine männliche und eine weibliche, in mein Geschäft eingestellt und bitte verehrtes Publikum, bei einem vorkommenden Sterbfalle nur sich an mich zu wenden, wonach ich die Besorgungen aufs r(-elfte ausführen werde; sodann bringe ich mein Sarglager in empfehlende Erinnerung. Achtungsvoll l*h. Maurer, Schreiner, Sandgasse Nr. 156. Alle diejenigen Mitglieder, welche sich am Fastnachtzuge be- theiligen wollen, werden dringend eingeladen, Samstag den 12. Februar, Abends 8 Uhr, sich in dem Locale des Herrn Carl Fuhr einzufinden. (708 Das M-Comitv. 702) Am Montag Abend sind auf dem Seltersberg 2 Teppiche verloren worden. Der Finder wird gebeten, dieselben bei Herrn I. Pitzer, Wetzsteins- gasse, abzugeben.____________________________ 710) Ein braves, zuverlässiges Mädchen für die Kücke sucht Frau Fabrikant Müll er, Marhurgerstr- 214) Versetzungshaiber sind 2 Familienlogis gleich oder bis zum ersten März beziehbar. A- R ü s i n g __in der Nähe des Bahnhofs. 333) Zu vermiethen vom 15. März an der untere Stock und Zubehör des Hauses Marburger Straße A- 166 nebst Garteil- antheil_________________ 709) Der untere Stock meines Hauses, von 5-6 Zimmern, per 1. Mai zu vermiethen. L- Bersch, Alicenstraße. 667) Der Unterzeichnete sucht für sein , Institut, welches zu den schönsten Hoff- ; nungen in jeder Beziehung berechtigt und baldigst die höchsten Vortheile bietet, 1 einen technisch gebildeten Theilnrhmkr mit 4—5000 Rthlr- Einlage, für welche Sicherheit geboten wird. Derselbe würde an der Leitung theilnebmen und eventuell einen Theil des Unterrichts mit übernehmen Wilhelm Vogel, Architekt, Director der Wiesbadener Bau s». 6304 ]_______gewcrkschule.__________ 665) Für einen jungen Mann mit den nöthigen Schulkenntnissen versehen wird eine Stelle auf einem Comptoir in Gießen gesucht. Man ist bereit dem Principal, ohne Kost und Logis, ein Salair zu geben Gest. Offerten bittet man an die Exped. d. Bltts. sub P. G. abzugeben._______________ 669) Unterzeichnete wünscht Beschäftigung im Kleidermachen, Weißzeugnähen und Flickarbeit in und außer dem Hause und bittet um gefällige Aufträge. Bestellungen bitte auf dem Vermiethungs- Bureau von Frau B- Landauer abzu- geben.__Therese Frank. 711) Die Compagnie Vinicole du Bordelais (Gesellsch. v- Weinberg-Besitz Bordeaux), sucht für dies. Platz und Umgegend einen tüchtig. Vertreter. Offerten sub 84 befördert die Annoncen-Expedition von R ud. M o s s e (G. Toll in) hier. Aermielhungen. 677) Ein Familienlogis mit Zubehör zu vermiethen im 1. Stock des früher Jug- hardt'schen Hause Wallthorstraße Nr. 138 und sofort zu beziehen. I. Leun. 616) Eine Wohnung von 3 Zimmern ist an eine ruhige Familie zu vermiethen. Louis Treff. 610) Das von Herrn Zimmer bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen. Ehr. Wallenfels am Markt. Daheims Die Möbel-Fabrik nebst Magazin unö Äusflattungs - geschäsi habe ich von heute an in das von mir erkaufte vormalig G. D. Brühl'sche Haus (Brühl'sche Univerfitäts-Druckerei) Schloßgasse, Ecke des Branvplatzes, Hochstätter'sche Tapeten-Handlung gegenüber, verlegt. Große Räume setzen mich in die Lage, dem geehrten Publikum meine Möbel und Spiegel übersichtlicher vorzustellen, und werde ich wie seither, in derselben anerkannt soliden und reellen Weise bemüht sein, dasselbe in jeder Hinsicht zufrieden zu stellen. (573 Gießen, 1. Februar 1876. Hochachtungsvoll Th. Brück. Lebensversicherungs- & Ersparniss - Bank in Stuttgart. 646) Ein Familienlogis, bestehend aus 4 Zimmern, Kabinet, Kücke u. s. w. zu vermieten. S; ® e r " ”, Kaplansgaße 227. ________------v________________—- ____——— —Verantwortliche Redaction: A. Scheyda — Druck und Verlag der Brüh loschen Univ.-Druckerei in Gießen« (Nr.' Die d und zwar um übrigen B Hierzu । Ruttershaufm Hierzu Hierzu gi m Es hc Neu bei beurlaubt Die L 18'6 auf j Die, r,. Schließ habe “<*86 ***■& %