>o. Dienstag, den II. Januar. ZGV6. Kichener Ämeiger A«M- Md AmtsM fir den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Mstttggs» P ' ;-5 vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brinqerlohn. (Expedition: Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher H h e i l. Nr/35 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 31. December 1875, enthält: (Nr. 2002). Verordnung, betreffend den Geschäftskreis, die Einrichtung und die Verwaltung der Deutschen Seewarte. Vom 26. December 1875. (Nr. 2003.) Erlast, betreffend die Einrichtung von Ober-Post-Directionen in Minden und Bromberg. Vom 15. October 1875. (Nr. 2004.) Erlaß, betreffend die Einrichtung einer Ober-Postdirection in Aachen. Vom 22. November 1875. (Nr. 2005.) Bekanntmachung, betreffend die Ernennung von Bevollmächtigten zum Bundesrath. Vom 26. December 1875. (Nr. 2006.) Bekanntmachung, betreffend die Anwendung der §§ 42 und 43 des Bankgesehes vom 14. März 1875. Vom 29. December 1875. Gießen, am 8. Januar 1876. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v Röder. I o t i 1 i s ch e r T h e i k. Deutschland. Aus Hessen, 7. Januar. Zu Lebzeiten des Erzbischofs Hermann v. Vicari wurde unter den Prälaten der zur oberrheinischen Kirchen-Provinz gehörigen Diöcesen (Freiburg, Rottenburg, Mainz, Limburg und Fulda) eine Art von Verbands-Correspondenz sehr eifrig gepflogen, die dem Zwecke diente, kirchliche Angelegenheiten sowohl der einzelnen Bisthümer als auch der ganzen Provinz gemeinschaftlich zu berathen und zu erledigen. Nachdem dieser Wechselverkehr lange Zeit geruht hat, ist er neuerdings, wie wir erfahren, von den Herren Kübel, Hesele, Retteier, Blume und Hahne wieder ausgenommen worden. Ein Meinungs-Austausch soll bereits hinsichtlich des Civil - Ehegesetzes stattgefunden haben. Ob auch die früheren „Synoden" alsbald wieder abgehalten werden, können wir noch nicht sagen. Darmstadt, 7. Januar. Die gemeinschaftlichen Sitzungen des Finanz- Ausschusses zweiter Kammer mit dem Ministerium, in welcher das Budget durchberathen werden soll, haben heute ihren Anfang genommen und kam es gleich in der ersten Sitzung zur Verhandlung über die von der Regierung angeforderte Erhöhung der Apanage des Prinzen Ludwig auf 100,000 Mark; ein Beschluß hierüber wurde noch nicht gefaßt. Der Zusammentritt des Landtags wird sich übrigens noch hinausziehen, da erst nach Beendigung dieser gemeinschaftlichen Sitzungen die einzelnen Ausschußmitglieder mit Abfassung ihrer Referate beginnen können. — Gemäß den Bestimmungen des Reichskanzlers vom 13. Novbr. 1875 ist Darmstadt für das Großherzogthum Hessen der Sitz der Prüfnngsbehörde der Apotheker-Gehülfen. Für die nächsten drei Jahre sind Großh. Obermedi- cinalrath Dr. Hallwachs zum Vorsitzenden, die Herren Dr. A. Tenner und E. Scriba sen. zu Mitgliedern der Prüfnngsbehörde ernannt worden. Darmstadt, 7. Januar. Nach einem Privat-Telegramm des „Mainz. Journ." aus Groß-Umstadt sind dort bei der Abstimmung die Communal- Schulen durchgefaüen; 23 Stimmen waren dagegen und nur 5 Stimmen dafür. Darmstadt, 8. Januar. Die Nr. 1 des Großherzoglichen Regierungsblatts hat folgenden Inhalt: 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Gesammtministeriums, die Aufhebung der Großherzoglichen Commission für Postangelegenheiten betreffend. 2. Bekanntmachung Großherzoglicher General-Adjutantur, die Freiherrlich von Weyherische Eleonorenstiftung betreffend. 3. Uebersicht der für das Jahr 1876 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedürfnissen der israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Büdingen. 4. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Jahr 1876 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communal-Bedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Bingen. 5. Desgleichen in den Gemeinden des Kreises Alsfeld. 6. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Orden. 7. Charakterertheilungen. 8. Versetzungen in den Ruhestand. Friedberg, 7. Januar. Heute wurde die Abstimmung über Einführung von Communal-Schulen in hiesiger Stadt vorgenommen. Von 38 Ab- stimmenden waren 21 für und 17 gegen Communal-Schulen. Die Minorität bestand wahrscheinlich aus den 15 Vertretern der katholischen Gemeinde, dem katholischen Pfarrer und Lehrer, beide Mitglieder des katholischen Schul- Vorstandes. Berlin, 7. Januar. Dr. R- v Richthofen, der berühmte Reisende und Erforscher des chinesischen Reiches, ist, wie wir vernehmen, zum Professor der Geograph^ an der Bonner Universität ernannt worden Da derselbe zur Zeit noch in Berlin mit der Herausgabe seines großen Werkes über China be schastigt ist, so wird er seine Lehrthätigkeit voraussichtlich erst im Herbst des Jahres 1877 beginnen. Der rheinischen Hochschule können wir zur Gewinnung des Herrn v Richthofen, eines als Geologen und Geographen gleich ausgezeichneten Forscher- und Lehrers, in besonderem Grade Glück wünschen. Berlin, 8. Januar. Dem hiesigen juristischen Vertreter des Grafen Harry von Arnim, Rechtsanwalt Mnnckel, sind gestern die Atteste über den Gesundheitszustand des Grafen von Seiten des Gerichts mit dem Bescheide zurückgesandt worden, daß aus den Attesten sich nicht ersehen laste, ob der gegenwärtige Zustand des Grafen desten Verhaftung unmöglich mache und daß in Folge dessen das Strafmandat gegen den Grafen Harry von Arnim erlassen sei. Da das Strafmandat wegen der Abwesenheit des Grafen aus Deutschland zur Zeit nicht vollstreckbar ist, so dürfte nach der Gerichtsordnung der Erlaß eines Steckbriefes wahrscheinlich demnächst erfolgen. Wiesbaden, 7. Januar. Heute findet eine Zusammenkunft von Katholiken statt, um zu berathen, ob gegen die Entscheidung des Ober-Präsidenten, wonach den Altkatholiken die Bennhung der Kirche eingeräumt worden ist, Re- curS ergriffen werden soll, oder nicht. (Rh. K.) München, 6. Januar. Nach hierher gelangter Nachricht hat sich der Prinz Leopold mit Gemahlin und Schwester, der Erzherzogin Gisela und Prinzessin Therese, sammt Gefolge von der Insel Malta, wo die hohen Reisenden einen 14tägigen Aufenthalt genommen hatten, nach Tunis begeben. Die hohen Herrschaften, welche bis Ende dieses Monats in Tunis zu verbleiben beabsichtigen, erfreuen sich der besten Gesundheit, besonders ist bas südliche Klima dem Prinzen Leopold sehr zuträglich. München, 7. Januar. Unsere neuen Standesämter sind seit dem 1. Januar in Thätigkeit. Auch diese Errungenschaft, welche bei dem leidigen Stande unserer bisherigen Ehegesetzgebung von so Manchem die Wahl zwischen Gewissensbeschwerung oder Nothlüge nimmt, verdanken wir dem Reiche, da an Durchsetzung eines solchen Gesetzes im Wege der Einzelstaats-Gesetzgebung vorerst nicht zu denken gewesen wäre. Die Jnaugurirung der bürgerlichen Trauung ist überall in entsprechender würdevoller Weise geschehen, und hier ganz besonders durch zwei gediegene Ansprachen des Standesbeamten Magistratsrath Schrott. Nicht minder in Nürnberg, wo der weitbekannte vielverdiente Landtags-Abgeordnete und frühere Reichstags-Abgeordnete Karl Crämer die Stelle des Standesbeamten übernommen hat. Es ist zu erwarten, daß die in der bayerischen protestantischen Kirche Seitens des Clerus da und dort noch laut gewordene Abneigung Hegen das nothwendige neue Institut bei besserer Bekanntschaft damit verschwindet, und man muß anerkennen, daß der betr. Erlaß des Ober-Consistoriums zu keinerlei Ausstellung oder Beschwerde Seitens des Staates Veranlassung bietet. Die Einschärfung der kirchlichen Pflichten kann der Kirchenbehörde selbstverständlich nicht übel gedeutet werden. Im Uebrigen scheint es mit der protestantischen Kirchenreform bei uns noch gute Wege zu haben. Hesterreich. Wien, 7. Januar. Aus bestunterrichteter Quelle verlautet, daß bis heute eine definitive Antwort Frankreich- auf die Note Andrassy's nicht eingetroffen ist. Wien, 8. Januar. Die „Polit. Corresp." meldet aus hochofficiöser Quelle: Die österreichische Regierung und die ungarische Regierung haben die Verhandlungen über jene Fragen, welche zwischen den beiden Reichshälsten in nächster Zukunft zur Lösung gelangen müssen wegen anderweitiger Regierungs- Geschäfte für kurze Zeit unterbrochen. Die Verhandlungen werden demnächst fortgesetzt und zum Abschlüsse gebracht werden. Der Verlauf der bisherigen im Geiste gegenseitiger Billigkeit geführten Verhandlungen berechtigt zu der Hoffnung, daß die den Gegenstand derselben bildenden Fragen in kürzester Zeit eine gedeihliche Lösung finden werden. Schweiz. Vern, 7. Januar. Der Bundesrath hat heute den Conflict zwischen dem Unternehmer der Gotthard-Bahn Favre und der Direction, betr. die Rück- haltung der Auszahlung für den Richtnngsstollen, dabin entschieden, daß diese Auszahlung theilweise gemacht werden müsse. Italien. Rom, 5. Januar. Der Papst fühlt sich nach den vielen Besuchen, die ihm die Weihnachtstage und das neue Jahr in's Hans geführt haben, heute ziemlich erschöpft und die Aerzte dringen auf Ruhe. Sein Zustand ist indessen keineswegs beunruhigend, wie Einige glauben machen möchten. Rom, 7. Januar. Der Senator Scialoja bat sich dieser Tage nach Kairo begeben; um mit dem Vicekönig über den Abschluß eines Handelsvertrags zu unterhandeln. Herr Luzzati, welcher ursprünglich hierzu ausersehen war, wird durch die Verhandlungen mit dem österreichischen Bevollmächtigten noch in Nom zurückgehalten. Seit dem Ankauf der Suez-Canal-Actien durch die englische Regierung richtet auch Italien wieder mehr und mehr sein Augenmerk auf das Land der Pharaonen. Engländer, Franzosen und Italiener wetteifern bekanntlich in diesem Lande, die hervorragendsten und einflußreichsten Beamtenstellen in den Besitz von Angehörigen ihrer Nation zu bringen. Während aber Engländer bisher ausschließlich als Beamte in Aegypten thätig waren und das Feld des Großhandels fast concurrenzlos den Franzosen und zumal den Italienern überließen, klagt nunmehr die „Liberia" in einem Leitartikel darüber, daß Kairo und Alexandria seit jenem Kaufgeschäft der englischen Regierung von englischen Capitalisten geradezu überschwemmt würden, welche, wenn die Sache so fortginge, in nicht allzuferner Zeit den gesammten Großhandel des Landes in ihren Besitz gebracht haben würden. England. London, 7. Januar. Der „Daily NewS" wird aus New-Pork tele- araphirt: Eine Kiste, welche ThomaS oder Thomasien letzten October im Celtic" herüberbrachte und vergeblich als 6000 L. in Baargeld enthaltend zu versichern versucht hatte, ist seitdem nicht abgeholt worden und im Besitz der Dampfschiffs-Gesellschaft geblieben. Sie wurde von der Polizei geöffnet und enthielt ein Kistchen aus Stahl und einen Centner gewöhnliches Schrot. Man erinnert sich des Mannes wohl, und die von ihm gegebene Beschreibung stimmt mit der überein, welche von dem Anstifter der Explosion in Bremerhaven gemacht wird. Er wohnte vier Tage lang im Fisth Avenue Hotel unter dem Namen W. K. ThomaS auS Dresden. — Zu Talke in Nord-Staffordshire ereignete sich ein Grubenunglück, bei dem 5 Arbeiter um's Leben kamen. London, 7. Januar. Laut heute hier eingegangenen Nachrichten auS Penang nehmen die Operationen der englischen Truppen gegen die Malayen in Perak ihren Fortgang. Nach einem am 4 d. Mts. stattgehabten Gefechte, wobei die Engländer unter General Ross 3 Tode, darunter einen Major, verloren und 4 Verwundete hatten, sind die Truppen weiter vorgerückt. Der Gouverneur der Ansiedelungen in der Straße Malakka begibt sich zur Ordnung der Angelegenheiten demnächst an Ort und Stelle. Das an die Colonie grenzende Gebiet ist besetzt und die Bevölkerung verhält sich ruhig. Spanien. Madrid. Der von Madrid aus seit lange und pomphaft angekündigte Feldzug zur Vernichtung der Carlisten in Navarra und den baskischen Provin- zen läßt noch immer auf sich warten. Jetzt wird mitgetheilt, König Alphonso werde sich erst zu Beginn des Monats März an die Spitze seiner Nordarmee stellen. Bis dahin also scheint man die Eröffnung des Feldzugs abermals hiyausschieben zu wollen. General Moriones befindet sich zwar schon seit einiger Zeit auf seinem Posten in San Sebastian und sollte der dortigen Lage der Dinge nach nicht lange unthätig bleiben. Auch General Quesada, der Chef-Commandant der Regierungs-Truppen in Navarra, sollte am 5. d. Mts- Madrid verlaffen, um sich zur Armee zu begeben. Ebenso ist das Wetter in Nordspanien gegenwärtig herrlich und für Kriegsoperationen wie geschaffen. Aber doch wollen sich die alphonsistischen Colonnen immer noch nicht auf den Weg gegen den Feind machen. Madrid, 8. Januar. Die Regierung hat mehreren verbannten Generalen die Rückkehr gestattet. Rußland. Moskau, 8. Januar. Dr. Strousberg ist aus seiner Haft entlasten und hat in Moskau Wohnung genommen. Rumänien. Bukarest, 7. Januar. Fürst Karl ist erkrankt; die Neujahrs-Festlichkeiten sind in Folge dessen aufgeschoben. — Ein fürchterlicher Schneesturm hat alle Communicationen unterbrochen. Hürkeis Konstantinopel. In der serbischen Skupschtina geht es mitunter zu, wie in einer Schenke. Man schimpft nach Herzensgelüsten auf die Minister und selbst auf den regierenden Fürsten. Jüngst brachten einige ehrenwerthe Volksvertreter den Antrag ein, den Beamten, „diesen Tyrannen, welche sich vom Schweiße des armen Volkes mästen", die Gehälter zu beschneiden. Mit 300 Fl. müsse ein kleiner Beamter auskommen können, ein Minister solle höchstens 2000 Fl. haben. Der Minister-Präsident Kaljevic machte bemerklich, daß man auf diesem Wege zur Revolution komme. Unter wildem Tumult kam es zur Abstimmung; mit sehr schwacher Stimmenmehrheit wurde der Antrag verworfen. Ein gleiches Getümmel erhob sich, als Kaljevic nicht darüber Rede stehen wollte, warum der Abgeordnete Bvgoffavljevic (Socialist) verhaftet worden sei. Konstantinopel, 7. Januar. Der frühere Botschafter, Ali Pascha (auch Mitglied des Executivrathes), ist zum General-Gouverneur der Herzegowina ernannt an Stelle Raouf Paschas, der als General-Gouverneur nach Kreta geht. Der Gouverneur von Serajewo, Ibrahim Bey, ist zum General- Gouverneur von Bosnien ernannt. Vermischtes. Darmstadt, 5. Jan. Auf dem statistischen Bureau dahier herrscht eben eine emsige Thätigkeit. An alle Standesbeamten des Landes werden nämlich Formulare versandt, auf welche von diesen alle in ihrem Bezirk vorkommenden Geburten, Eheschließungen und Todesfälle verzeichnet werden sollen. Die Formulare haben ganz das Aussehen der für die Volkszählung benutzten Zählkarten und ebenso wie bei letzteren ist für jeden einzelnen Fall ein besonderes Blättchen vorgesehen. Die Fragen sind sehr speciell und werden für die Statistik ein äußerst werthvolleS Material liefern; so wird bezüglich der Geburten z B. auch nach der Stunde der Geburt, nach dem Alter des Vater«, dem Alter der Mutter und ferner darnach gefragt, in der wievielten Ehe die Eltern stehen. Wie wir hören, geht die Initiative zu diesen Aufstellungen vom Reich auS und beschränken sich dieselben also nicht auf daS Großherzog- thum Hessen, sondern finden in ganz Dcutschland statt. Natürlich sind diese wichtigen Maßnahmen erst möglich geworden, seit durch das Civilehegesetz die Beurkundung des Personenstandes in einheitlicher Weise durch Staatsbeamte vorgenommen wird, und weist sich dieses Gesetz auch nach dieser Richtung hin als segensreich. Berlin, 3. Jan. Die von Karl Ruß herausgegcbene Zeitschrift: .Die ae- iederte Welt- bringt zu Neujahr folgenden Aufruf an Deutschlands Frauen und Juna- trauen: „Zahlreiche Frauen tn England traten vor längerer Zeit zusammen um an die Kaiserin von Brasilien eine Bitte zum Schutz der Vögel zu richten. Die prachtvollen Tropenoögel werden nämlich in immer zunehmender Anzahl getödtet ledialick für den Zweck, daß ihr farbenreiches Gefieder zum Schmuck der Damenbekleiduna diene Gebildete und edle Frauen mußten es wohl einseben, welche Entwürdiauna der Vorzüge ihres Geschlechts darin liege, wenn harmlose Geschöpfe massenweise bloß deshalb vernichtet werden, um Putzgegenstände aus ihnen zu machen. Diesem Unfuge zu steuern wußie man dort keinen andern Weg zu finden, als den eines gesetzlichen Verbots, welches freilich bis jetzt in Brasilien noch nicht erzielt ist. Obwohl aber der Vogelfang in England bestraft wird und trotzdem die Zeitungen einstimmig diese Mode verurtheilen, so werden dennoch auch dort immerzu zahlreiche Vögel für dieselbe gefangen und cs bewahrheitet sich auch bei dieser Gelegenheit nur zu betrübend, daß überall wo menschliche Eitelkeit un > Putzsucht ins Spiel kommen, auch die härtesten Gesetze machtlos sind. Seitdem hat sich diese schimpfliche Mode auch bei uns in Deutschland cingenistet; auch deutsche Frauen tragen Vögel auf den Köpfen, und doch könnte man glauben, es bedürfe kaum des Hinweises, daß diese Mode gleicher Maßen wider das Gefühl und den Geschmack sündigt. Sollte es wirklich eine deutsche Frau geben welche wünschen könnte, daß zum Schmuck für ihren Hut ein harmloses, schönes und überaus rützliches Geschöpf gemordet werde! Andrerseits kann es doch wahrlich kaum etwa« Geschmackloseres geben, als das Thun einer Putzmacherkunft, welche aus einem bunten Stiglitzkopf, einem grünen Papageicnrump! und weißen Taubenflügeln einen solchen Hutvogel zusammensetzt. D'e Frauen, welche bis j?tzt dieses Schmuckes sich bedienten haben also zweifellos noch niemals daran gedacht, welches schwere Unrecht sie sich gegen die Natur, gegen den guten Geschmack und gegen ihr eigenes Murschenberz zu Schulden kommen lassen. Es wird daher zweifellos nur dieser Erinnerung bedürfen um alle gesetzlichen Maßregeln überflüssig zu machen; deutsche Frauen und Jungfrauen werden die unwürdige Mode des Hutsch nucks mit ausgestopften Vögeln verabscheuen- Moskau, 31. Dec- Die Voruntersuchung gegen Dr. Stroußberg ist seit einigen Tagen beendet und in Folge dessen die über ihn verhängte Jsolirhaft aufgehoben. Er kann seit Sonntag wieder ungehindert seinen Secretär und andere Besucher empfangen. Er hofft, daß es ihm binnen Kurzem erlaubt wird, seinen Aufenthalt im Gefängnisse mit Hausarrest in einem hiesigen Hotel zu vertauschen. (Ist mittlerweile geschehen ) Gerüchtweise verlautet, daß Dr. Stroußbera sowohl von der österreichischen als auch von der preußischen Negierung reklamirt worden und daß man hier gesonnen sei, ihn an Oesterreich auszultefern, da sich dort der größte Theil der Concursmasse befinde. Zürich. In einer kürzlichen Ausstellung von Schlangenarten wurde bei einer Fütterung ein graue« Eichhörnchen in den Käfig einer über 5 Fuß langen Klapper- chlange gebracht, die sich auch sogleich bereit zeigte, über das arme Thierchen herzu- sallen und nun nach ihrer Art zur Einleitung ihrer Mahlzeit gewaltig klapperte. Das Eichhörnchen, welches wohl tn seinem Eichhörnchenoerstand die sich bewegende Klapper für das Gefährliche hielt, sprang darauf zu und biß sie im Nu bis auf zwei Klappern ab. Die Schlange, die nun herumfuhr, erwischte das noch eben behend zurücksprin- gende Eichhörnchen und biß es in den Schenkel, ließ es aber doch wieder los- Die Wunde blutete, aber das Eichhörnchen stürzte sich jetzt mit einem Satz auf die Schlange und biß sie genau hinter dem Kopf durch die Wirbelsäule, worauf die Schlange sich streckte und alle Mordgedanken aufgab. Nach einer Stunde hatte die Schlange aufgehört zu leben, während da« Eichhörnchen seinen Biß glücklich überlebte und bald wieder ganz munter war. Das Reichsgefetz über die Beurkundung des Personenstandes und die Eheschließung. Mit dem 1. Januar 1876 ist in dem gesammten Deutschen Reich das Gesetz über die Beurkundung des Personenstandes und die Eheschließung in Kraft getreten. Dieses Gesetz überträgt die Beurkundung der Geburten, Heirathen und Sterbefälle mittelst Eintragung in die dazu bestimmten Register ausschließlich den vom Staate bestellten Standesbeamten und es sind im Großherzogthum als solche regelsweise die Großh. Bürgermeister, als deren Stellvertreter aber die Großh. Beigeordneten bestellt. Für die wenigen Ausnahmsfälle, in welchen das Standesamt anderen Personen übertragen ist, erfolgt eine besondere Bekanntmachung. Ebenso werden diejenigen Falle zur öffentlichen Kenntniß gebracht, in welchen, abweichend von der Regel, mehrere Gemeinden zu einem Standesamtsbezirk vereinigt worden sind. In allen übrigen Fällen bildet jede Gemeinde einen Standesamtsbezirk. I. Alle vom 1. Januar 1876 an eintretenden Geburts- oder Sterbefälle müssen bei dem Standesbeamten desjenigen Bezirks zur Anzeige gebracht werden, in welchem sich der Geburts- oder Sterbefall ereignet hat. Das Gesetz schreibt vor, innerhalb welcher Frist diese Anzeigen zu erstatten sind und bezeichnet zugleich diejenigen Personen, welchen die Verpflichtung zur Anzeige obliegt. 1) Die Geburt eines Kindes ist hiernach dem Standesbeamten innerhalb einer Woche anzuzeigen. Wenn ein Kind todtgeboren oder in der Geburt verstorben ist, so muß die Anzeige spätestens am nächstfolgenden Tage geschehen. Standen die Vornamen eines Kindes zur Zeit der Anzeige noch nicht fest, so sind dieselben nachträglich und längstens binnen zwei Monaten nach der Geburt anzuzeigen. Zur Anzeige verpflichtet sind: a. der eheliche Vater; b. die bei der Niederkunft zugegen gewesene Hebamme; c. der dabei zugegen gewesene Arzt; d. jede andere dabei zugegen gewesene Person; e. die Mntter, sobald sie dazu im Stande ist. Jedoch tritt die Verpflichtung der in der vorstehenden Reihenfolge später genannten Personen nur dann ein, wenn ein früher genannter Verpflichteter nicht vorhanden oder an der Erstattung der Anzeige verhindert. Die Anzeige ist mündlich von dem Verpflichteten selbst oder durch eine andere aus eigener Wissenschaft unterrichtete Person zu machen. Zur Vermeidung von ungenügenden Anzeigen sind die Standesbeamten angewiesen, thunlichst dahin zu wirken, daß bei dem Vorhandensein eines früher genannten Verpflichteten die Anzeige von diesem und nicht von einem später genannten Verpflichteten erstattet wird. Wer der vorgeschriebenen Anzeigepflicht nicht nachkommt, wird mit Geldstrafe bis zu 150 M. oder mit Haft bestraft. 2) Jeder Sterbefall ist dem Standesbeamten spätestens am nächstfolgenden Wochentage anzuzeigen. Zur Anzeige verpflichtet ist das Familienhaupt und wenn ein solches nicht vorhanden ober an der Anzeige verhindert ist, derjenige, in dessen Wohnung oder Behausung sich der Sterbefall ereignet hat. Auch die Sterbfallsanzeige ist mündlich von dem Verpflichteten selbst oder durch eine andere, aus eigener Wissenschaft unterrichtete Person zu machen. Wer der Anzeigepflicht nicht nachkommt, wird ebenfalls mit Geldstrafe bis zu 150 M. oder mit Haft bestraft. II. Eine Ehe kann vom 1. Januar 1876 an rechtsgültig nur vor dem Standesbeamten geschlossen werden. Zuständig ist der Standesbeamte, in dessen Bezirk einer der Verlobten seinen Wohnsitz hat oder sich gewöhnlich aufhält. Der Eheschließung soll ein Aufgebot vorhergehen. Vor Anordnung des Aufgebots sind dem Standesbeamten die zur Eheschließung gesetzlich nothwen- digen Erfordernisse nachzuweisen. Das Gesetz schreibt nur diejenigen Verpflichtungen vor, welche dem vom Staate bestellten Standesbeamten gegenüber zu beachten sind; die Erfüllung der kirchlichen Verpflichtungen überläßt es dem Gewissen der einzelnen Personen. Aber indem es in seinem § 82 die kirchlichen Verpflichtungen in Beziehung auf Taufe und Trauung als durch dieses Gesetz nicht berührt erklärt, enthält es zugleich eine stillschweigende Mahnung zur Erfüllung jener Verpflichtungen. Für das Großherzogthum wird es einer solchen Mahnung kaum bedürfen. Es darf vielmehr auch ohne dieselbe erwartet werden, daß die Provinzen Starkenburg und Oberhessen in dieser Beziehung hinter der Provinz Rheinhessen nicht zurückstehen werden, deren Bewohner unter einer ähnlichen Gesetzgebung wie die durch das Reichsgesetz eingesührte, Jahrzehnte hindurch ihren staatlichen, wie ihren kirchlichen Verpflichtungen mit gleicher Treue nachgekommen sind. In dem Kreise Gießen bildet jede Gemeinde einen Standesamtsbezirk mit Ausnahme von Winnerod, welches dem Standesamtsbezirk Bersrod zugetheilt worden ist. Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung. 178) Die nachbenannten städtischen Gelder als: 1) Schulgelder pro IV. Quartal 1875 und 2) Communalsteuern 4. Ziel 1875 können noch in den nächsten 8 Tagen an den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag kostenfrei zur hiesigen Stadtkasse bezahlt werden. Gießen, den 8. Januar 1876. Der Stadt-Rentmeister: Enders. Besondere Bekanntmachung. Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: 21. Dienstag den 11. Januar 1876, 22. Mittwoch „ 12. „ „ 23. Donnerstag „ 13. „ „ 24. Samstag „ 15 „ ,, Die Interessenten werden daher auf; gefordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen undhierzu durch.Vor- zeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, am 28. November 1875. Der Rechner der Spar- und Leihkasse; Kehr. 3 Versteigerungen. Holzversteigerung. Mittwoch den 12. Januar d. I., von Vormittag? 9 Uhr anfangend, sollen im Lang • Gönser Gemeindewald District Haide nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden. (144 198 Nadelstämme von 14—60 (Zentimeter Durchmesser und 6—16 Meter Länge, 116,79 Cubikmeter enthaltend. 18 Rmtr. Nadel-Scheitholz, 122 „ „ Prügelholz, 95 „ „ Stockholz, 4400 Wellen , Reisholr. Die Zusammenkunft ist auf dem Vicinalweg nach Holzheim am Wald und wird bemerkt, daß das Stammholz zuerst zur Versteigerung kommt. Lang-Gons, den 6. Januar 1876. Großherzogl. Bürgermeisterei Lang-Göns. B r ü ck e l. Holzversteigerung in der Fürstl. Oberförsterei Lich. Dienstag de« 18. Januar soll im District Fuchsstrauch, circa s/4 Stunde von hiesiger Eisenbahnstation, nachverzeichnetes Holz öerfteigert werden: Scheith. Prügelh. Stockh. ReiSholz. Raummeter. Wellen. Buchen 9 10 46 600 Eichen 47 57 88 1150 Kiefern — 10 26 470 Ferner 39 Eichenstämme von 26—86 (Zentimeter Durchmesser, bis zu 14 Meter Länge, mit 56,94 Cub - Meter; darunter 21 schwerere Klötze mit 45,78 Cub.-Meter; 93 Kiefernstämme v»n 17—38 (Zent Durchmesser, bis zu 20 Meter Länge, mit 56,69 Cub -Meter; 1 Buchenstamm mit 2,27 Cub -Meter und 16 Fichtenstangen mit 2,62 Kbm. Inhalt. Die Zusammenkunft findet Morgens 10 Uhr an der Eisenbahn im Fuchsstrauch statt u b wird zuerst das Buchen- und Eichen- h»lz, Nachmittags das Kiefernholz versteigert. Lich, den 6. Januar 1876. (196 Wimmenauer. Mittwoch den 12. I. Mts , Vormittags 9 Uhr, ollen auf dem hiesigen Rothhause die zur Pstaster- und Straßenunterhaltung pro 1876 erforderlichen Steinlieferungen, Fuhrleistungen, Steinschlagerlöhne und Handarbeiten öffentlich versteigert werden. Gießen, den 8. Januar 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen A. B r a m m. (179 Holz-Versteigerung in den Domanialwaldungen der Oberförsterei Rieder-Ohmen. ES werden versteigert: 1. Montag den 17, d. M, in den Districten Hammersloch, Geiselftrauch, Schaudtbufch re. 220 Rmtr. Buchen,- Birken,- Nadel,- Scheit- und Prügelholz; 36 Rmtr. bergt Stockholz; 364 Rmtr. bergt ReiSholz — Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im District Birkwald bei Geilshausen. 2. Dienstag den 18. d M., von Morgens 9 Uhr an, bei Gastwirth Weber zu Nieder-Ohmen aus den Districten Eichbolz, Mühlberg, Sandberg, Altholz rc : 190 Rmtr. Bucken-, Birken-, Nadel-, Scheit- und Prügelholz; 30 Rmtr. bergt Stockholz; 572 Rmtr bergt Reisholz. An demselben Tage, Nachmittags in District Linnes, Karnmer- roalb und Erlen: 92 Rmtr. Buchen,- Birken-, Nadel-, Scheit-, und Prügelholz; 39 Rmtr. bergt Stockholz; 168 Rmtr bergt Reisholz. — Zusammenkunft Nachmittags 1 Uhr in District Linnes auf ber höchsten Stelle be5 Vicinalwegs von Merlau nach Atzenhain. 3. Mittwoch den 19. d. MtS. in den Districten Kammerwald unb Erlen: 274 Kiefern-Stämme von 19—43 Centim. Durchm sser, 4—20 Meter Länge, 242 Kubikmeter enthaltenb, unb 5 Kiefern-Spar- ren. — Zusammenkunft Morgens 9 Uhr in District Kammerwalb bei Stamm Nr. 1. — SämmtlicheS Holz ist gut abzufahren.— Die Stämme lagern 5 Minuten von ber Staatsstraße, y2 Stunde von ber Eisenbahnstation Mücke unb Grünberg. — Steigliebhaber wollen bas am Dienstag Vormittag bei Wirth Weber in Nieder-Ohmen versteigert werdende Holz vorher einsehen. Grünberg, den 9. Januar 1876. Großh. Oberförsterei Nieder-Ohmen. Hüter. (198 Keilgebotenes. Treber und Mrchkeime S verkaufen______________ G e b r. Loh. 153) Gute Kartoffeln und Aepfel zu verkaufen bei___________Fr. Lampus 142) Ein feiner Pelzrock billig zu verkaufen. I. Rothenberger, ___________■_________________Lindenplatz.________ 141) Täglich frische Milch und Haferstroh verkauft ______B Malkomesius, Neustadt. Zu verkaufen circa 200 Ctr. Prima Hc«. Wilbelin Löber, Brandgaffc. Brennholz. 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Warme Bäder. Während der Wintermonate eraube mir, meine Bade Anstalt in empfehlende Erinnerung zu bringen. Die Zellen sind geheizt. 45)_____ Antfr. JEnler, Cr ril in 12 Größen, neuester und bester I (jITIT PIT Construction, ganz von Eisen " unb Stahl gebaut, schneiden an franko jeder ohne Räderauswechslung 2 bis Bahnstation. 5 Längen Häcksel. 10 Silberne und andere Preis-Medaillen wurden uns im Jahre 1873 für vorzügliche Leistungen und Neuheiten aus verschiedenen Ländern Europas zuerkannt. Man wende sich schriftlich an Pli. Mayfartll tigen Namen genannt werden will. Heinrich Hilbert auf sogleich ein braves Mädchen für einen kleinen Haushalt, welches etwas vom Kochen versteht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. H liebtlini uesricht ’n ein Colonial- und Cisenwaaren Geschäft. Näheres bei der Exped. d. Bltts. ____________ 154) Em ordentliches Kindermädchen gesucht von M. Rosenthal, Universitätsstraße. 209) Ein ständiger Tagelöhner gesucht zur Wartung eines Pferdes für 48 fr. bis 1 fl. pr. Tag. Näheres bet Karl Pietsch, Nahrungsberg.________________ 170) Ern braves Dienstmädchen wird gesucht von ________________F. Zülch Wittwe. 167) Meine Handschuhwascherei bringe ich hiermit in Erinnerung. Karoline Merz, geb. Hartmann, Asterweg 110. Zu miethen gesucht, ein Laden mit Familienlogis, möglichst 1. März beziehbar. Gest. Anmeldun gen in der Expedition.____________(212 Pferdekauf 185) Im Thi erspitale der Großherzoglichen Veterinäranstalt zu Gießen werden alte abgenutzte Pferde gekauft. Gießen, 7. Januar 1876. Die Direktion der Veterinäranstalt. Prof. Dr. Pflug. Ausführung ganzer Bauten empfiehlt sich die Holzhandlung von 8. Katzenstein, Gießen. Eichen- und Birnbaumstämme werden fortwährend angekauft und von jetzt an auch alle Stämme für Lohn geschnitten in der Dampsschneidmühle von Aufträge nimmt Herr Frohn Häuser für mich entgegen, und werde zeitweise nach Gießen kommen. Grünberg, im Januar 1876. (208 Hockachtungsvoll Frieda Weifenbach, geb. Strobel. 190) Ein großes Fischexportgeschäft in Schellfisch, Hecht, Dorsch rc. sucht in jedem Orte (auch in Dörfern) Commissions-Niederlagen gegen eine Verkaufsproviston von 5—W Pfg. perPfd. zu errichten. Offerten mit Referenzen sub H. 087 bef. die Annoncen-Expedition von Haasenstein S» Vogler in Hamburg. 191) Ein mit der doppelten Buchführung vertrauter junger Mann lverheirathet) sucht Beschäftigung in einer Fabrik, Comptoir, oder als Buchhalter. Eintritt sofort „Gefl. Off. in der Expedition unter A. St. abzugeben. ______________________ 189) Wiederholt rotrt) bekannt gemacht, daß Nr. 107 das Schweizerhäuschen mit Gärtchen gewannen bat. Näheres bei Großherzoglicher Polizeiveiwaltung.______ 199) Auf dem Wege von Wenzel's Garten bis auf das Kreuz ist ein goldenes Medaillon verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe an die Exped. d. Bltts abliefern zu wollen. Eine gute Belohnung wird zugesichert. betreff' Nach ti erinnert worben Wir tr Bettes, an die Groß Unter entgegen. ' ’ Mit £ ren Jahren §ebi Militärdienste i Gymnasiasten i Dienstboten, K vom 18. I, und dabei, wen sungs- und Ges Wir tr 30 Mark beleg, Meldungen verps J Die G Men zu lasten Gießen, i $tabl trttunj. ? ^ernt «Alt! vM Jx Sch St Oh 8ttebiet vü'igelische unk 'löt ÖL - n *,i ll»«'tn "li,