Ho. 131 Freitag, den 9. Juni 1876 n Z-ichener WWW Anzeige- nnb AmlsblM für den Kreis Gießen 1. Badische Bank in Mannheim, 9. Mutter und Die Gefahren für den Frieden. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. Wil welcher to W -t'srrn geübt ist, u u erfragen bei it den innigsten (3002 Bank für Süddeutschland in Darmstadt, Württemberger Notenbank in Stuttgart. r 20 Pfennig ich! er 30 Pfennig. verhalle: Bayerische Notenbank in München, Bremer Bank in Bremen, Breslauer Bank in Breslau, Chemnitzer Stadtbank in Chemnitz, Kölnische Privatbank in Köln. Danziger Privatbank in Danzig, Frankfurter Bank in Frankfurt am Main. Hannoversche Bank in Hannover, Leipziger Kassenverein in Leipzig, Lübecker Commerzbank in Lübeck, Magdeburger Privatbank in Magdeburg, Posener Privatbank in Posen, Sächsische Bank in Dresden, Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brinaerlohn. Durch dis Post bezöge» vierteljährlich 1 Mark M Pf. fühl dieser Nothwendigkett, dal Gefühl der Unhaltbarkeit der bestehenden Zustände war es, das den Funken des Aufstandes in der Herzegowina zur verheerenden Flamme anwachsen ließ. Bei keiner anderen Frage stehen sich die Interessen so diametral entgegen, wie bei dieser und keine birgt daher die Gefahr eines kriegerischen Conflictes in sich. Trotzdem gelang es dem Einvernehmen der drei Kaisermächte lange Zeit, einen inodus vivendi für eine gemeinsame Behandlung ^der Angelegenheit zu finden. Wird auch der nunmehr gründlich veränderten Situation gegenüber Oesterreich der einmal eingenommenen Haltung treu bleiben? Cs ist das eine heikle Frage. Graf Andrasiy freilich wird mit der russisch-deutschen Allianz stehen und fallen, aber man hat Beispiele, daß im entscheidenden Augenblicke österreichische Minister nicht allzu fest stehen. Hier liegt eine Gefahr, die nicht unterschätzt werden darf und diese Gefahr ist durch die Haltung Englands heranfbeschworen. Wie die Sachen bisher lagen, zeigte Rußland keineswegs die Absicht, seinen alten Appetit auf Konstantinopel jetzt zu stillen, es war bereit, zu Gunsten der Erhaltung des Friedens die Ausfüh. rung des Testaments Peters bis auf gelegenere Zett zu vertagen. Aber mittlerweile ist England sehr zur Unzeit in Action getreten und sehr leicht kann, was es verhindern wollte, die Folge von dem sein, was es gethan. Nun wird es sich wesentlich darum handeln, ob der Kitt, der Oesterreich mit dem ert. Petersburger und Berliner Cabinet verbindet, so haltbar ist, daß die alten traditionellen Wege der österreichischen Orientpolitik verlassen werden oder ob es Einflüffen aller Art, an denen es nicht fehlen dürfte, gelingen wird, eine Wandlung des wandelbaren Wiener Cabinets herbeizuführen. In jedem Fall gehen wir mancherlei Verwickelungen entgegen, deren Tragweite sich heute kaum noch übersehen läßt. Das Mittelmeer wird in diesen Tagen eine Flotte tragen, wie sie in gleicher Ausdehnung bisher schwerlich in seinen Gewässern gesehen worden ist. Es ist das schon sehr bedenklich, denn „hart im Raum, stoßen sich die Dinge", und der Anlaß der Zwistigkeiten wird nicht lange auf stch warten lassen. Das aber glauben wir, daß von Oesterreichs Haltung sehr wesentlich die Entscheidung der Frage, ob Krieg, ob Friede, abhängen wird, denn selbstständig werben (selbst -.en Anschluß Frankreichs an England vorausgesetzt) die Westmächte nicht noch einmal für die Integrität in die Schranken treten. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags Expeditionr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Mainz, 6. Juni. Nachdem die Militärbehörde den Angriff der Arbeiten auf allen Punkten gestattet, wird an der Umsührung der Bahn unter den Festungswerken rüstig gearbeiket. Statt mehrerer Tunnels ist ein einziger adop- tirt worden, so daß das Bahn-Planum innerhalb des Tunnels gerade so hoch wie außerhalb deffelben liegen wird. Der ganze Tunnel wird gegen 1300 Meter lang. Im Haupt-Graben der Citadelle ist bereits der erste Schacht in Angriff genommen, während an dem entgegengesetzten nördlichen Ende, in dem Haupt- Die besckränkenden Bestimmungen des § 43 des Reichsbankgesehes vom 14. März 1875 sind (nach den im Reichs-Gesetzblatte erschienenen Bekannt- machungen) bezüglich nachstehender Privat-Notenbanken als nicht anwendbar erklärt worden und es dürfen daher die Noten dieser Banken in ganz Deutschland, auch außerhalb desjenigen Staates, welcher denselben die Besugniß zur Notenausgabe ertheilt hat, zu Zahlungen gebraucht werden: Die AussercoursseHung der Scheidemünzen der Thalerwährung betreffend. TRnu!5 x?0 ?ro9c!ntifc £crJ£$7- nb ö°n Seltsame Erscheinung ! Niemand wünscht den Krieg ; alle Mächte bestreben W ihn zu vermeiden, ihre gegenseitigen Beziehungen günstig zu gestalten, alle trhltfhmni Diplomaten sind übereinstimmend in der Absicht den Frieden zu erhalten; alle ' 1 Men betheuern ihre ernste Absicht in dieser Hinsicht und alle officiellen und Ei»lficiösen Organe widerhallen von friedlichen Versicherungen — und dennoch leit Monaten geht gleich einem Gespenst die Kriegsfurcht um : keine Beschwörung ttrmag sie zu bannen, kein Angriff sie zur Ruhe zu bringen. Im Gegentheil, km Tag zu Tage gewinnt sie greifbarere Gestalt, größere Dimensionen. Wenn ikgend eine Angelegenheit erkennen läßt, daß die Dinge stärker sind als die Menschen, so ist es der Verlauf, den die orientalische Angelegenheit genommen Aus den unscheinbarsten Anfängen hat sie sich entwickelt; eine Handvoll Ksttlbinder empörte sich gegen den Uebermuth türkischer Zollbeamten, aber aus «er Handvoll Schnee wurde im Laufe der Zeit eine Lawine, die sich mit «mierähnlichem Lärm in's Thal stürzt und den Frieden des Welttheils in Irem Sturze zu begraben droht. ' Wenn sonst die Ausdehnung der disponiblen Wehrkräfte diese in allen Maaten Europas zu unerträglicher Höhe gesteigerte Kriegsbereitschaft im tief» |tn Frieden eine stete Gefahr für den letzteren bildet, so ist das bei der orien- >ilischen Frage nicht der Fall. Hier ist es wesentlich ein anderer Umstand, der «stimmend wirkt. Das, waS man gemeinhin „die orientalische Frage" zu Wn pflegt, befindet sich seit langer Zeit auf der politischen Tagesordnung mopas. 1856 mißglückte es, diese Frage definitiv zu lösen, man fand im ; Erster Frieden vielmehr lediglich einen modus vivendi für den Augenblick und ® den Kernpunkt der Angelegenheit unerledigt. Ob nun Napoleon III., wie Im« meinen, absichtlich — ob er unbewußt gehandelt hat, genug, all' die Men, die ihn beschäftigten, ließ er unerledigt, nie hatte er den Muth seiner -Überzeugung, den Muth der Consequenz: Alles packt er an, hier mit unleug- äuTmW' P" Geschick, dort mit Ungeschick, aber gründlich zu Ende führte er nichts. - .'M, 7 einen sagten, es sei das weise Absicht, um seiner Politik überall noch wettern Einfluß und die schließliche Entscheidung zu sichern, aber wir heute, wo wir seine Wirksamkeit zu übersetzen im Stande sind, doch nicht Jber Lage, da- Urtheil zu unterschreiben. Uns will vielmehr diese Scheu vor Eonsequenzen seiner Handlungsweise, diese Unklarheit in den Endzielen tor Politik als ein Zeichen jener Schwäche erscheinen, dem das zweite Em- r "ud seine Träger schließlich zum Opfer gefallen sind. I Die orientalische Frage gehört auch zu den von Napoleon UI. angegriffe- F und unerledigten Angelegenheiten Statt die Ruhe Europas zu sichern, schuf J RrimfrUg nur unhaltbare Verhältniffe und der Pariser Friede leitete eine u ein, die freilich fast zwei Jahrzehnte währte, aber von vornherein wenig 1 Wce auf Dauer bot. So blieb die Lösung der orientalischen Frage ein 1 [Wen, der immer im Hintergründe der politischen Ereigniffe stand. Noth« : PWJ war diese Lösung, nothwendig ist sie in diesem Augenblick und das Ge- j Schncidtt. . nüüpcfnmbeiw ,t sowie et«e et. AsteE „ acV1» R brit ü. y. »■ 1 den aus Rom einzegangenen Nachrichten br- Töcker au Wirthfchaftliches niens mit der Curie lassen laut ricdigende Abschlüsse erwarten. Wußland. In wohlunterrichteten Kreisen wird als sicher Stadt zurück. Baltimore, 2. schiff des Nordd. Lloyd £) y i u, wqn. a/icycv, «<»7« - • ,777//.«*. m«- t und am 20. Mai von Southampton abgegangen war, ist heute wohlbehalten y Roggenkleie und Roggenschrot. SBÄSS SMS Äf» » w»* rathen. Die Commission und der Kriegs-Minister hätten sich über Herabmin» derung des Kriegs-Budgets um 31 Mill. Pesetas geeinigt, welche von beiden Seiten als entsprechend erachtet worden seien. Aus der Genehmigung dieser Abkommens müsse er eine Cabinets-Frage machen. Die Verhandlungen Spa- Dersailles, 6. Juni. In der Deputirten-Kammer, wo die Debatte über den höheren Unterricht fortgesetzt wurde, brachte Naquet den Antrag au Wiedereinführung der Ehescheidung ein. Staken. Rom, 7. Juni. Der formelle Abschluß der Verhandlungen über die Abänderung der Baseler Convention wegen der oberitalienischen Eisenbahnen ist durch einige Detail-Fragen verzögert worden, deren Erledigung indeß in kurzer Zeit zu erwarten ist. Spanien. Madrid, 6. Juni. Der Senat berieth die neue Verfassung und das Kriegs-Budget. Minister-Präsident Canovas erklärte: Die Regierung könne bei der dermaligen Stellung der politischen Parteien Spaniens der Verfassungs- Bestimmung über Suspendirung der verfassungsmäßigen Garantieen nicht ent- tenlaube" im Fs® besondere Iek Verarm von Die Ausbesserung de unb die Erneuerung M ßchloßzebSude und du tzaAnslricb derWandg. slheuer dahier, vaansch. 1 662 Mrk. sollen m LudBsronsr VoranMa-MdBe. unserem GrschMicka und es sind die Ofial 14. b. Mts., wo die stattfindet, und rotld k'woünen können, v Aufschrift „Subinisst beit", einMichrn. Offerten werden nid) Men, den 8. In Großherzoglichesi f 3018) In Hei Schäcker, K Capt. C. Leist, welches am 27. Mai von Newport avgegangen war qi Abends wobldehalten hier -ng-kommen und^a-,n°ch^°ndung^l>-r Mr bestimmten Passaglere, Post und Ladung. ---- , sotlgesetzt. D>e Oder überbringt 276 Pckssaglete und volle Ladung. Petersburg, 6. Juni. angenommen, daß von Seiten Rußlands gegenüber der Türkei keinerlei isolirtt Schritte geschehen werden, vielmehr vor Allem erst eine Verständigung mit den befreundeten Mächten stattfinde. Rumänien. England. Loudon, 6. Juni. Ein Artikel der „Times" über die Haltung Englands in der orientalischen Frage hebt hervor, daß England sich entschlossen Labe den Pariser Vertrag von 1856 durch Rußland nicht ungestraft zerreißen zu la'ffen, indchen dürfte dieser Entschluß nicht dazu führen, die Principien der Gerechtigkeit und Menschlichkeit aus dem Auge zu lasten; Rußland als Ver- tb-idig-r der Christen in ihren Freiheit«- und Civ.lt, attons-Bestrebungen werde stets ein furchtbarer Feind der Mächte sein, welche btefe Bestrebungen unterdrücken ; solche Ideen müßten für die Herbeiführung rascher und radikaler Re- formen maßgebend sein. Holzverst, ^rfteiflInTönn «t sä- ■■&=U====£efd,I Aerstci- Bau-, Werk- iui Batteur ober n W) 3n btn L Wolsskaute unb alte U Montag den 12. Stamme Fichtm-i 38 Zentimeter D ru 20 Meter Lan §id)ten-(atan^en Mter Durchmesse ... Lange, Wulich meistbietend Ansang ist Mo pnkt Buchenberg beim ^cmalweg noch Lich. Hatlenrod, am 6. 8 ^^6herjogliche Türm __Men V e r ur i s ch r e s. Darmstadt, 6. Juni. Es ist immerhin von einigem Interesse, zu erfahren, wie hoch sich die Beiträge der verschiedenen Städte für ihre Realschulen per fior der Bevölkerung stellen. Obenan steht Friedberg mit 1,94 Mark, ihm folgen Al^ mit 1 61, Alsfeld 1,51, Michelstadt 1,30, Worms 1,04, Bingen 0,95, Offenbach 0,66, Gießen 0,60 und Darmstadt 0,44 Mainz kommt bei dieser Aufstellung nicht in St» tracht, da dort der Universitätsfond herangezogen ist. ' axc Kassel. 1. Juni. Gestern Nachmittag brach in Calden bei Wilhelmsthal Ftua aus und griff dasselbe, durch den starken Sturmwind begünstigt, der Art um sich, da; gegen 6 Uhr das ganze Dorf in größter Gefahr stand. Eine vom dortigen Bürga. meister hier eingetroffene Depesche lautete verzweiflungsvoll und bat um schnelle Es eilten auch sofort von hier aus die nölhigen Löschmannschaften nebst Spritze unter Leitung des Commandeurs der Feuerlöschcorps, Herrn Baumeister Koch, sowie brt Kommandanten der Turner-Feuerwehr, Herrn Ober-Turnlehrer Boppenhausen, naher Brandstätte. Auch aus den benachbarten Orten waren Spritzen mit Bekuenukiz zur Hülfe herbeigeeilt. Erst gegen Morgen wurde man Herr des Feuers unb follen, wie man hört, gegen 50 Gebäulichkeiten in Asche liegen. Das htesige Feuerlösch-Corpi kehrte heute Morgen nach 4 Uhr wieder zurück. (K. Tagebl.) — (Im Tode vereinigt). Bei einer am 24. Mai auf dem neuen Georgenkach: Hofe am Friedrichshain in Berlin stattgefundenen Beerdigung cineS jungen Mädchen! ereignete sich, einer Mittheilung des „N. B- T." zufolge, ein Vorfall, welcher alle dal offene Grab Umstehenden in tiefe Bestürzung versetzte. Die Mutter der DahmgeM denen, eine alte Frau von etwa 60 Jahren, stand in gebückter Haltung am Rande M Grabes, vom Schmerz tief ergriffen. Eben wollte sie die erste Hand voll Erde a den Sarg niederwerfen, als ein krampfartiger Thranenergutz den ttefen Schmerz k. alten Mutter zum Ausdruck brachte. Gleich darauf folgte ein Schrei, und vom Schlag getroffen stürzte zum Entsetzen Aller die alte Frau leblos in dre offene Gruft- D» Kirchvofsarb.iter hoben, unterstützt von einzelnen Herren des Trauergefolge-, k. Leblose heraus; jedoch blieben alle Versuche, sie ins Leben zurückzubrnigen, erfolsm - Der bivelseste Redacteur der Hildburghuuser Dorszeituna schreibt: Salomäi Kommt vielen Lesern, auch solchen, die sich nie viel um die Turke: bekümmert HM der Name nicht so bekannt vor? Wir wollen ihnen auf dre Sprünge helfen- Dü sind dieselben Leute, an die seiner Zeit der Apostel Paulus zwei Briefe an die W lonicher geschrieben hat, an die erste Christengemeinde dort, die er selber gegrünte hatte. Aus seinen Schilderungen erkennt man die Leute noch heute wieder. Die Lh-u lonicher kamen gleich nach den Kretern, die er faule, döse Bäuche nennt, sie vera faul falsch abergläubisch und thaten nichts lieber, als auf die persönliche WledeckM Christi hoffen und harren; denn damit sollte das 1000 jährige Reich, das gol Zeitalter anfangen, da man gar nichts zu thun brauchte. Der eifrige Apostel s ihnen in beiden Briefen in aller christlichen Liebe tüchtig den Text, und battetri persönlich Grund dazu; denn wäre er seiner Zeit nicht bei Nacht und Nebel - Tessalonich entwichen, so wäre es ihm ergangen, rote dem deutschen und hanjolK; Consul- Die Leutchen dort sind also alte gute Bekannte, und wir wollen abiDtrt« was für Briefe die Diplomaten an die Thessalonicher schreiben- ' — fUnglaublich und doch wahr) Was ist ein Ofsiziersbursche, der den o- seines Hauptmanns spazieren trägt? — Ein Gemeiner mit Hauptmanns Range- — (Ein junger Poet.) Ein junger Poet las seinem Freunde ein Gedicht i-, eine murmelnde Quelle an des Waldes geheimster Stelle vor. Die angenehmste Cu® erwiderte dieser, ist für mich die Geldquelle meiner Tante, welche ebenfalls nie e.» für alle Aufständischen erlassen. Schweden. Stockholm, 7. Juni. Die Königin-Mutter Josephine (Wittwe Königs Oscar L, geb. 1807) ist heute früh gestorben. Frankreich. Paris, 5. Juni. Amtlichen Nachrichten aus Konstantinopel von gestern -ufolae hätte Sultan Murad einen Waffenstillstand von sechs Wochen bewilligt und eine allgemeine Amnestie verheißen. Die Aufständischen sollen die Frist benutzen, ihre Beschwerden und Begehren vorzubrmgen. * — Die Verhandlungen der Mächte über die Anerkennung der neuen Regierung in Konstantinopel sind dem Vernehmen nach abgeschlossen, und zwar ohne auf besondere Schwierigkeiten zu führen. , 9 Paris 6. Juni. Den Befehlen des Manne-Mmisters zufolge soll binnen Kurzem die Ausrüstung der Flandre und des Oc^an die gegenwärtig in Cherbourg liegen, beginnen. Diese beiden Panzerschiffe erster Klasse dursten berufen werden, ‘ im Nothfall das französische Geschwader im Mittelmeer zu verstärken.Debats" redet heute wieder einem Congreß das Wort; es hält^es für unmöglich, daß die Drei-Kaiser-Allianz die orientalische Frage losiNikonne. ^sige türkische Botschafter theilte im Auftrage des Großvezirs der Regierung mit, daß die Pforte, abgesehen von einer Amnestie für die zur Unterwerfung bereiten Insurgenten, zu einem mehrwöchigen Waffenstillstände sich bereit erklärte für den Fall, daß es der Pforte inzwischen freiftünde, die nölhigen Truppenbewegungen zur Concentrirung ihrer Streitkräfte und die Verproviantirung der Festung Niksic zu bewerkstelligen. Versailles, 3. Juni. Die Deputirten-Kammer beendete die General- discussion über den Entwurf, betr. die Abänderung des Gesetzes über die Freiheit des höheren Unterrichts und beschloß, zur Berathung der einzelnen Artikel **8.*yi K äminel A ®raben der „Bastion Georg», der First.Stollen schon auf eine »i-mliche Länge In das Hügel-Terrain des ..kkästrich» ewgetreten ist. Da d,e Hohe des kunf- f,auvt-Babnh°fes auf 7»/2 Meter über 0 des Pegels angenommen ist, fö flebf der Tunnel ungefähr 20 Meter unter der Erd-Oberfläche, größtentheils unter einem Boden, auf welchem sich vor zwei Jahrtau>enden das romlsche Cailel und die Ansiedelung außerhalb desielben befanden. Die Richtung des Tunnels weicht indeß allen mit Gebäuden besetzten Stellen aus und bildet erne »erlta 5 ^unt. Fürst Bismarck, welcher gestern aus Lauenburg hierher zurückgekehrt ist, hatte gestern Abend eine längere Besprechung mit dem Rmfet SRerlm. 6. ^uni. Dem „Reichs-Anz." zufolge wird der Kaiser die Reise nach Ems morgen noch nicht antreten. — Der „Reichs-Anz." pu61ictri i>ai Gesetz Über die evangelische Kirchen - Verfasiiing. Heute SRadjmtttag 6al6 2 Uhr fand eine Sitzung des Ministerraths unter dem Vorsitze des Fürsten ^61^6 Mittelmeer-Geschwader ist, telegraphischer Mittheilung ,,,r„lae am 4. d. Mts. in Gibraltar eingetroffen. 4 g Sambura, 5. Juni. Die englische Admiralitäts-Aacht Enchantreß ist mit den Lords der englischen Admiralität von Woolwich via Wilhelmshaven gestern im hiesigen Hafen eingetroffen. HeßerreiÄ. , «ysä iti-ÄSi. welche die! iSiÄs Wie» 6 ^unt. Der Minister des Innern hat die gegen die „Gar- fxebruat d. verfügte Postdebits-Entziehung wieder aufgehoben. Wien, 6 -Üuni. Die „Polit. Corresp." meldet: In Folge Aufforderung des Central - Comitss zur Unterstützung Verwundeter und Kranker in Atjegszeit richtete der Belgrader Metropolit Michael em Circular an die Getzt- lidifeit4, worin dieselbe aufgefordert wird, die Zwecke des Vereins auf da- Wirksamste zu unterstützen. — Die „Preffe" meldet: Arn 1. Juni hat der Austaufck der österreichisch-rumänischen Handels-Conventwn, die am 1. Juli in Kraft in treten hat, stattgefundeu. Die rumänischen MinPer Bratiano und Kitzo widersetzten sich der Ratification und drohten mit ihrer Demission. Darauf wurden dem österreichischen General-Consul die energischsten Instructionen er- tbeilt Dieser klärte die rumänische Regierung über die Consequnzen ihres Per- baltens ans und binnen 24 Stunden waren die Ratificationen ausgetauscht. Wien 7 Juni. Rach einer Meldung aus Zara haben die Jnsurgen- ten-Führer beichloffen, mit Murad's Regierung in keine Unterhandlung emzu- trele». — Der Sultan wird eine General-Amnestie, wirksam bis zum 20. Juli, Bukarest, 7. Juni. Die mit Oesterreich abgeschlossene Handels-C»«- cention ist nunmehr im „Amtsblatt" promulgirt worden. Juni. (Per transatlantischen Telegraph.) Das W>®r Ohio, Sapt. ®. Meyer, welches am 17. Mai von Sri# 9Ct0rr'n«"roporf, 4. Juni. ($er transatlantischen Telegraph.) Das Postdamls^ des Nordd Lloyd Neckar. Capt. W. W-lligerod, welches am M Ma von Br" unb am 23. Mai von Southampton aogegangen war, ist gestern 4 Uhr M « lsbadery n, wohlbehalten hier angekommen. orrtnh nser Kes^ik "* Southampton, 7. Juni. Das Posidampffchiff des Nordd, Lloyt> Di * . sselbrUnn Capt. C- Leist, welches am 27. Wat von Newport ab gegangen war, ist gestern^ J>hesbrun Abends woblvehalten hier angekommen und hat nach Landung der für So 9^^ p bestimmten Passagiere, Post und Ladung, H Uhr Abends d e Reife nach -ö quel]e, Türkei. Konstantinopel, 7. Juni. Acht Millionen Lire Obligationen bet consolidirtcn türkischen Anleihe, welche vom Schatze des Sultans Abdul Ajij herrühren, sind am 5. Juni bei dem Finanz-Ministerium hinterlegt worden; dieselben werden nicht in Umlauf gesetzt. —^Kiamil Pascha soll zum Ministet ohne Portefuille ernannt werden. — Die Söhne des Sultans werden fortan regelmäßige Schulcurse dören. — Mahmud Pgfcha wird seinen Wohnsitz m (Anatolien, gegenüber der JnselChios) nehmen. Lokal-Motiz. Gießen, 8. Juni. Wir verfehlen nicht, unsere Leser auf das Samstag uni Sonntag stattfindende Concert der bayerischen Musikcapelle aufmerksam zu machrz Dem allezeit thätigen Wirth des Wenzel'scben Gartens ist es unter großen Anstm- gungen gelungen, diese berühmte Capelle für zwei Tage zu engagiren und hoffen roh, daß dem vorhergehenden Renommü entsprechend die Musik ein zahlreiches Publikur finden wird. Etliches. j Srger p.r Bitter - Die Roggenkleie kann nachi eie, was wohl daher rühttn kann, M-F^ . h,im Mablen. als beim Beuteln lli zltzj — Eine charakteristische Scene spielte sich bei Gelegenheit eines Ly nchon fahrens in der Nähe von Dodge City in Colorado ab. Dre zwei Mlssethater - in den meisten derartigen Fällen im Westen Pferdediebe, wurden m ein kleines^ cken aebrachl Dann fesselte man ihnen die Hände auf den Rucken und verband u- - bie Ä. ®o rourbeJ sie in die Mitte eines Kreises gestellt. Der AnführerAlle Sorten Vigilanten zog nun aus der einen Tasche eine Bibel, aus der anderen eine Eck , —-----®äcfer Nasche. Hier Jungen", sagte er, „ist Friede für die Todten und Tröstung fit* Lebenden!" Dann that er einen kräftigen Schluck und ließ die Flasche herum;«^ Weife wobei auch die armen Sünder nicht vergessen wurden. Wahrend dessen laS cr .ügej] lauter Stimme ein Kapitel aus der Bibel vor. Als das Kapttel zu Ende u o Flasche geleert war, wurden die beiden armen Schlucker ausgeknüpft und -am scharrt. Die Rächer des Gesetzes aber kehrten befriedigt mit ihrem Tagewer., " Für die Wasser beschädigten in Heidesheim sind ferner bei uns eingegangen: Ung. in Groß-Linden 1 M.; Lehrer Lutz in Mainzlar 10 M. 11 Pf.; Gemeinde Bettenhausen 12 M-; einige Beamte aus Oberhessen 10 M-; Bürgermeister Zörb in Groß-Linden 2 M-: Sammlling in der Gemeinde Wieseck (tncl. Ertrag eines ConcertS der Gesellschaft Casino daselbst) 241 M. 8 Pf.; Gemeinde Lick 100 M. ^on den bei uns eingegangenen Geldern haben wir bereits 3000 Mark abgeschickt. Da wir diese Woche die Sammlung beschließen, so bitten wir, etwaige Beiträge an un8 gelangen zu lassen Die Expedition des Gießener Anzeigers. schieden zu werden pflegen. Sonst besitzen die Kleien den doppelten Geldwerth deSisein, einfach ein Bedürfniß. Und daß diesen Anforderungen Genüge geleistet wird Heues. Manchmal ;edoch wenn sie besonders gut sind, oder wenn das nebenbei ge- zeigt das Studium der vorliegenden ersten Lieferung, das Verreichniß der behandelten Literarisches. reichte Futter verhältnißmäßig etwas zu stickstoffarm ist, äußern sie. wegen ihres relativ hohen Nährstoffgehaltes, noch eine größere Wirkung, der unter Umständen sogar die Nährwirkung Der Waizen- und Roggenkörner übertrifft, von denen sie abstammen. Wissenschaften, wie der Mitarbeiter, 70 an der Zahl, worunter Namen von hervorragendster Bedeutung auf dem Gebiete der Wissenschaft, wie praktischen Landwirthschaft. Das Werk soll in 2 “ Sultan« 8bbu[ i. !“?, Unterlegt !* !"« Mich Sultans werden fotk Illb f«nen W»hch mtn. p ? °us datz Samftag It aufmerksam zu mal ci unter großen AO engagtren und hoffen: ' ein zahlreiche? PM lem Interesse, zu ersaht e Realschulen per 1 4 Mark, ihm folgen £ 'gen 0,95, Offenbach (- t Aufstellung nicht in: Wesondere Bekanntmachung. Verarrordirung von Weißbinderarbeit. Die Ausbesserung des äußeren Verputzes und die Erneuerung des Anstrichs an dem Schloßgebäude und die Ausbesserung und der Anstrich der Wandgefache an der Zehntscheuer dahier, veranschlagt zu 662 Mrk. 15 Pfg., sollen im Submissionswege in Accord gegeben werden. Voranschlag und Bedingungen fönren in unserem Geschäftslokal eingesehen werden und es sind d>e Offerten, bis Mittwoch, den 14. d. Mts., wo die Eröffnung derselben ftattfindet, und welcher die Interessenten beiwohnen können, versiegelt und mit der Aufschrift „Submission auf Weißbinderar- 145 240 Leschh orn. 2978) ßclforben L. Müller auf der Mäusburg. 'n Kränchesbrunnen, Victoriaquelle, Montag den 12. Juni d. I.: Stämme Fichten-Bauholz von 15 bis 38 Zentimeter Durchmesser und bis zu 20 Meter Länge, Fichten-Stangen von 10 bis 14 Zentimeter Durchmesser und bis zu 16 Meter Länge, Fachinger, Friedrichshaller Bitterwasser, Homburger Elisabethenbrunnen, Hunyadi-Janos-Bitterwasser, empfiehlt in stets frischen Füllungen Holzversteiqerung. Montag den 12. Juni sollen in dem Obbornhofer Gemeindewald 7 eichene Stämme von 38 bis 46 Zmtr. Durchmesser und 8 bis 12 Meter Länge, 8,89 Festmeter haltend, welche der Johann Kiegel von Lich bei der Versteigerung vom 2. März d. I. gesteigert und nicht abgeholt hatte, nochmals versteigert werden. Obbornhofen, am 3. Juni 1876. Großherzogl. Bürgermeisterei Obbornhofen. Keilgevotenes. 3022) Alle Sorten Pflanzen zu haben. Bäcker Steinberger. vffeatlich meistbietend versteigert werden. Der Anfang ist Morgens 10 Uhr im Distrikt Buchenberg beim Pflanzgarten auf dem Dicinalweg nach Lich. Hattenrod, am 6. Juni 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Hattenrod. Menget. Aersteigeruugen. Bau-, Werk- und Nutzholz- Versteiaeruuq im Hattenröder Gemeindewald. 2985) In den Distrikten Buchenberg, Wolfskaute und alte Unter sollen beit", einzureichen. Später einlaufende Offerten werden nicht berücksichtigt. Gießen, den 8. Juni 1^76. Großherzoglichee. Kreisbauamt Gießen. 3018) In Vertretung: Schocker, Kreisbauaufseher. .Den bei Wilhelmsthal jji Ringt, her Srt um sich, >ne Dom dortigen Bürp und bat um schnelles lschasten nebst Spritze ut Baumeister Koch, fomlt ls äehrer Soppenhausm, irr. en Spritzen mit Stow; en des Zeuers uni M Cai hiesige Feuerl-'lch-W iL Tagedl-, f bem neuen Georgmm- 7j eine» jungen $laW t Vorfall, mddier alle] Mut ter der Daömgelch er Haltung am Rande t nste Hand voll Erde t S den ückn Schmerz . n Schrrr. nnd vom E . ;n die offene W 5 , jurüdjubunacn, « dii ZprinH # ? l5 ■»« Sn tätf*** ‘ :it v fk , Ll: Deutz 6", 12, 4«. Dillenburg 6", 12, 4", 9-. (2540 Siegen 6<5 12. Wetzlar 6", 8", 9", 12, 4*», 7, 9j- Der Solmser Zweigverein der Gustav-Adolf-Stiftung gedenkt sein dießjähriges Jahressest Mittwoch den 14. Juni zu Gambach zu feiern und ladet zu demselben die Freunde des Vereins hiermit herzlich ein. Anfang des Gottesdienstes: 10 Uhr. Festprediger: Pfarrer Römheld zu Großbieberau.(2987 Der Vorstand. Wermiethungerr. 2952) Ein Familienlogis zu vermiethen ! Sommerhandschuhe! in allen Größen. Freireligiöse Gemeinde zu Krofdorf-Gleiberg. Sonntag den 11 Juni, Morgens 9 Uhr: Vortrag des Herrn Hiepe aus Wiesbaden. weiß und farbig für Damen und Kinder. Das Neueste in Damcnfiragen, Manschetten, Karßen ! Korsetten! empfiehlt zu billigsten Preisen Todes-Anzeige. Heute früh 3 Uhr entschlief sanft in Folge einer Lungen entzündung unsere einzige Tochter Turnverein Gießen. Sonntag, den 11. Juni: 29. Stiftungsfest, mit Schau- und Preisturnen, Vorträge der hiesigen Regi- mentsmusik, sowie Feuerwerk auf der Badenburg. (3014 Abmarsch: präcis V21 Uhr Mittags von der Turnhalle. Sämmtliche Turner werden zur zahlreichen Betheiligung am Zuge wir zu dem Feste gebeten. Karten ä 20 Pf. zu haben bei Rechner Herrn Louis Stohr, Hem Friseur Gerhardt und Herrn Daniel Heil. Nichtturner können eingeführt werden. Der Vorstand. Bahhaser Euler, Gießen, am Hamm. Straf) (jüte werden gewaschen und neu fa?onnirt bet r to’r auf Franco-Antrage einen über 1 f .,OL_«kiten starken, mit viele« Kenguiffe« ’ alöcklictz Geheilter versehenen kluözug aut vr. Ah-y'a sraiorsteilmethode". Jeder, welcher stch von der «orrügstchkett des illustr., ca. 601 ©eiten starten Original« erfes (Preis nur 1 Mark, zu beziehen durch alle Buchhandl.) üben L will, laste sich den tlttßiun von AichterS 1 k" verlagS»Anftalt in Bewitfl tommen. | 8l09) Ein Spazlerstock mit langem Elfen- betngriff wurde auf dem Weg vom Hessischen Hof nach dem Nahrungsberg verloren. Gegen Belohnung abzugeben in der Exped. d. Bl. 3013) ES sucht Jemand noch einige Tage in der Woche Beschäftigung im Putzen und Waschen. Näheres bei der Expedition dieses Blattes. ___________________________ 3016) Ein geübtes Hausmädchen sucht zum 25. Juni Frau Prof. T b a e r, Neuenbäuen 88 2982) Eine Köchin, die gut bürgerlich kochen kann, wird gegen hohen Lohn sofort in eine Restauration nach Wetzlar gesucht. Näheres durch gerb. Schnitzler in Wetzlar._______________________________ 2994) Ein Kindermädchen wird gesucht von N. Stamm, Marktplatz. 2996) Ein Mädchen, welches im Bügeln und Weißzeugausbessern geübt ist, sucht Beschäftigung. Zu erfragen bei Herrn Rüger, Neustadt._____________________ 3011) Einen guten Arbeiter und einen tie neueste Ph Du ii« mn ton $tt i Wta, bi, idit ^«n«n ßni> niäjt Dai , Ubb ist nut bti WKItynt ein D •«HwWtfflifi btl”1*. M bitf, Sefb Wffl ttorbtti ju Se"' M ttütb. tm" i0 W ! ’ W b,‘ 6 Wt haben? 4 b( nMf. it«ft ein ftiV» 0' At atm c W 1 t*j' Ä * 8r * «et.» T" 6 * bat ^opas 2758) Eine freundli^e Familienwohnung, aus vier Zimmern und allem Zubehör bestehend, ist zu vermiethen und sogleich beziehbar. Näheres in der Exped. d. BlttS. 3017) Im Herbert'schen Hause vor dem Neustädter Thor sind 2 FamtltenlogiS, jedes aus 3 Stuben und 3 Cabineten bestehend, benebst 1 Stück Haus-Garten und Bleiche, zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Näheres bei Franz Senner, SelterS- weg. 2518) Das gegenwärtig von Herrn G. Noll bewohnte Logis in meinem Hause in der Wilhelmsstraße ist anderweitig zu vermiethen. Oberstabsarzt Weichet. Pistolen, doppelte - . . Pistolen....... Holländische fl. 10-Stücke Ducaten....... 20 Francs-Stücke ' . . . do. in Va • Englische SouvereignS Russische JmperialeS . . Dollars in Gold . . . Im Verlage von Fr. Ackermann in Weinheim ist soeben erschienen unb durch alle Buchhandlungen zu beziehen: jPtihfei* durch die Bergstrasse den Odenwald sowie Frankfurt a. M., Taunus & Rheingau historisch topographisch bearbeitet. Zweite verbesserte und vermehrte Auflage. I Mit 2 Spezialkarten und 5 Städteplanrn. Elegant in roth Leinwd. geb. mit Vergoldung Preis Mk. 3. 20. Diese neue hübsch ausgestattete Auflagt, welche durch weitere Beigabe einer Spezialkarte des TaunuS & Rheingau und 5 Städtepläne, sowie durch Bearbeitung eine! größeren TerratnS, in welchem besonder! die wichtigen und interessanten historischen Forschungen behandelt sind, bereichert ist, wird gewiß daS Interesse des Publikums erregen, und von den Reisenden alS treuer sicherer Führer mit Vortheil benützt werden. — Es sei deßhalb derselbe auf's Beste empfohlen._______________________________ 3015) Für eine größere Haushaltung wird eine gesetzte, erfahrene, selbstständig! Haushälterin gesucht welche besonders tüchtig in der Küche ist Offerten sub Chiffre H. 1131 befinden die Annoncen - Expedition von Bud Glosse, Frankfurt a, M. 3004) Zunge Mädchen, welche das Näher! lernen wollen, werden noch angenommni, bei Frau Rowolt im Gartfeld im Haust deS Herrn Weißbindermeisters I. Retbn 2965) Grober Schutt kann gratis adgc- fahren werden bei F. Textor a. d. HM ^göhne Kosten und francofak 2998) Möblirtes Zimer mit schöner Aussicht zu vermü'then bei Gastwirth Krämer, Reichensandstraße. 2992) Zwei unmöblirte Zimmer im 1. Stock zu vermiethen und baldigst beziehbar. ___________W. Ferber, Lindenplätz. 2932) Ein großes Zimmer mit Kabinet und abgeschlossenem Vorplatz, möblirt oder unmöbltrt, auf Anfang Juli zu vermiethen. Auf Wunsch auch ein Stückchen Garten. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 3012) Ein möblirteS Zimmer mit Kabinet ist zu vermiethen. PH. M a l k o m e s i u s, Mäusburg. 63—«f 16-» !>• flllt 8- SSi Mr Schneider. 3003) Einen Rock-und einen Hosenarbeiter, sowie einen Lehrling sucht I. Becker, Asterweg. 2117) Die bequemste und billigste Betriebskraft erzielt man mit der Gaskraftmaschine von Langen & Otto, denn sie ist ohne Vorbereitung sofort in voller Kraft thätig, bedarf keiner Aufsicht und ist ganz gefahrlos. Zieht man noch in Betracht, dass dieselbe sehr wenig Raum beansprucht und keine besonderen baulichen Vorbereitungen bedingt, so kann dieselbe jedem Gewerb- treibenden empfohlen werden. Wenige Silbergroschen per Tag genügen, um sich damit eine grosse Arbeitskraft zu verschaffen. Durch die alleinige Niederlage fertiger Maschinen bei Klimsch & Co. in Frankfurt a. M. sind solche Maschinen rasch und zu Originalpreisen zu beziehen. — Prospecte und alle « e r in allen Sorten geschnittenem Barr», Werk» und Lager-Holz, Bohlen in allen Dimensionen, Stückhölzern, Gerüststangen :c. rc. bestens empfohlen. Unter Zusicherung reellster Bedienung und billigster Preise, bitte ich um vermischte Anzeigen. 2969) 5—6 tüchtige Weißbindergesellen auf sofort in Accord gesucht von Ad. Zecher, Maurermeister _____________________in Atzbach.__ 2762) Ein braves Mädchen auf sogleich gegen guten Lohn gesucht. Näheres In der Exped. d. Bltts._____________________________ 2911) Ein geräumiges Logis mit Garten-Vergnügen zu miethen gesucht. Miethpreis 1500 Mark. Geschäfts - Em Achtung. 3007) Meinen werthen Kunden, sowie dem geehrten hiesigen und aus- wärtigen Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich von meinem Augenübel insoweit wieder befreit bin, daß ich meinem Geschäft wieder vorstehen kann. Unterstützt von tüchtigen Arbeitskräften empfehle ich mich deßhalb im Anfertigen von Spiegeln jeder Art, Consol-Tischen, Galerien, Bilder-Rahmen, sowie im Etnrahmen von Bildern in Goldleisten rc. und verspreche schöne und reelle Ausführung bei billigem Preise. Durch Bezug neuer Formen von Berlin und Paris bin ich in Stand gesetzt, jeder Anforderung zu entsprechen. Um gütige Aufträge bittend zeichnet achtungsvoll I. P. Ritsert, _____________________________________________Vergolder, Wallthor._________ Hiermit erlaube ich mir, einem verehrlichen Publikum meine nach neuester Construction eingerichtete Dampfschneidemühle ergebenst in Empfehlung zu bringen. Durch dieselbe bin ich in den Stand gesetzt, das Schneiden von Balken, Schwellen, Bohlen, Brettern, Dach- und