ri,fll)üllin« itrjA; fort „ fr ®crbtn ä I ""««ch d°z« J®1''««einen G ( 4 Wen iinben if.nb.ch. v-«; irke, ^pßkhlt Fitchbach, fio. 8S. Zweites Blatt. Sonntag, den 9. April L8V«. 6>icl;citcr WWW An?eize- uni) AmtsMt für de» Kreis Gießen. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mart 5S Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Expeditionr Schulstraße, Lit. 8. Nr. 18. politischer T h e i l. 3>enff(fifattb. findet, das Regime, unter welche- die Maaren ausgestellt werden, und die verschiedenen Arten von Produkten, welche zugelasien werden können. lülÜlliäslhttki 'MrtiiL, imb Hmen - Gailn bc -'■i in den Ltand gesch L>olle und Halbwolle ::: 0 tenH&en die nöt^ : fmcchanislkr Sebiemm; er in Gießt», T t g- /" WWWS i 1 ler I Sandstein ■ ■ BI Mtz V\ H INtlstel, i *ebäft 1 e. M. isrrasse 183, J . genübet- . ' ;e Nr. 12. [B.61561 WMU8 lohl und billig ***' ll Berlin, 7. April. Das Hans der Abgeordneten erledigte heute die Tagesordnung von Gegenständen geringer Bedeutung ohne Zwischenfall. Der Antrag der Budget-Commission, betr. die Aufstellung eines Bauplans für die zu errichtenden großen Staatsanstalten für Wissenschaft und Kunst in Berlin, wurde angenommen. Das Haus vertagte sich sodann bis zum 24. April. Die Berathung der Reichs-Eisenbahn-Vorlage wird am 26. oder 27. April stattfinden. Berlin, 8. April, lieber die rechtliche Unverautwortlichkeit und Verantwortlichkeit des Papstes hat Prof. Bluntschli in Heidelberg, dessen Völkerrecht soeben in 2. Auflage erschienen ist, in der Lindau'schen Gegenwart eine Völker- und staatsrechtliche Studie veröffentlicht. Bluntschli kommt zu folgenden Schlußergebuisien, welche der „Deutsche Reichsanzeiger" ohne Bemerkung zum Abdruck bringt: 1) Es gibt keine allgemeine Rechtspflicht, weder des Staatsrechts noch des Völkerrechts, welche die Staaten nöthigen würde, dem Papste eine privilegirte Rechtsstellung, insbesondere die Privilegien der Immunität und Exterritorialität zu gewähren und denselben von der verfassungsmäßigen Unterordnung unter die Staatsgesetze und Untwerfnng unter die Polizei- und Gerichtshoheit des Staates zu befreien. Wohl aber können politische Gründe, sei es einzelne Staaten, sei es die civilisirten Staaten überhaupt, dazu bestimmen, mit Rücksicht auf den Glauben und die Wünsche der römisch-katholischen Bevölkerungen ihrer Länder und auS Ehrerbietung für die weltgeschichtliche Institution des römischen PapstthumS und seine .universelle Bedeutung, den Päpsten eine privilegirte und eximirte Rechtsstellung, nach Analogie der souveränen Rechte der Staatshäupter zu gewähren. 2) Die völlige Gleichstellung der Päpste mit fremden Souveränen ist nicht möglich, weil die Verhältniffe grundverschieden sind, aber es kann den Päpsten annähernd ein ähnlicher Vor- zug zum Schutz ihrer Freiheit gewährt werden, als Häupter der römisch-katholischen Kirche, unbeeinflußt von irgend einer Staatsmacht, ihren kirchlichen Beruf auszuüben. 3) Sowohl Rechtsgründe als politische Gründe sprechen dafür, daß die Staaten, um anmaßenden Uebergriffen und feindseligen politischen Handlungen der Päpste zu erwehren, die Ertheilung des Rechtsprivilegiums an die Päpste an die Bedingung knüpfen, daß die Päpste ihrerseits die verfassungs- mäßige Rechtsordnung der Länder respektiren und keine von dem Völkerrecht als Friedensbruch verbotene Handlung wider die Staaten üben. Wird diese Bedingung nicht erfüllt, so ist jeder Staat berechtigt, dem Papste, diesen Rechts schütz und ein solches Privilegium zu entziehen. 4) Am Besten wäre eine völkerrechtliche Vereinigung aller oder doch der mächtigsten christlichen Staaten über die nähere Bedingung und Fassung des Privilegiums und es könnte eine solche Uebereinkunft den Päpsten bei der PapstwM, ähnlich wie früher die Wahlkapitulation den römischen Kaisern, vorgelegt und die staatliche Anerkennung des Pastes als Kirchenhaupt der katholischen Kirche von dem Versprechen des Papstes abhängig gemacht werden. 5) In Ermangelung eines Vertrages ist jeder Staat für sich allein berechtigt, in derselben Weise vorzugehen. 6) Wenn gleich die Papstfreiheit im weitesten Umfang geschützt werden mag, so darf doch kein Staat gestatten, daß sein Gebiet und sein Privilegium zu völkerrechtswidrigen Friedensbrüchen wider einen andern Staat mißbraucht werde. Dafür ist jeder Staat den anderen Staaten verantwortlich, wie wenn ein entthronter Souverän von dem Gebiet eines neutralen Staates den Krieg erneuern wollte. Aus Elsaß-Lothringeu. Die Metzer Befestigungsarbeiten können jetzt nahezu als abgeschlossen betrachtet werden. Im Ganzen sind bis jetzt 11 Forts errichtet worden, von denen 4 ganz neu erbaut sind und 7 aus der französischen Zeit stammen. Man hat längst damit begonnen, die vollendeten Forts zu armiren, mit Munition auszurüsten und mit Proviant zu versehen. Besonders wurden starke Vorräthe von Konserven aus der großen Mainzer Fabrik dorthin geschafft, um mit ihnen mehrfache Versuche zur Feststellung ihrer Verwendbarkeit anzustreben. Die bis jetzt vorhandenen, bezw. noch im Bau begriffenen Magazine werden im Ganzen einen Proviant für 40,000 Mann auf einige Jahre aufnehmen können. Sämmtliche fertige Werke haben eine entsprechende Besatzung erhalten. Schweiz. Bern, 7. April. Der Bundesrath hat die Abstimmung über das eib< genössische Militär-Steuer-Geseh auf den 9. Juli angeordnet. Arankreich. P«ris, 6 April. Da« auf die Weltausstellung, welche in Paris statt- finden soll, bezügliche Decret lautet: Art. 1. Eine allgemeine Ausstellung der landwftthfchastlichen und industriellen Producte wird m Pans amJ. IRa 11878 eröffnet und am folgenden 31. October geschloffen. Die ^™binte alIJT ^ntl0' nen werden zu dieser Ausstellung zugelassen7 Arh 2. späteres Decre wird die Bedingungen festsetzen, unter welchen die allgemeine Ausstellung statt- Kngkand. London, 6. April. In der heute fortgesetzten Verhandlung gegen den Capitän der „Franconia" sagten die vernommenen Entlastungs-Zeugen meist zu dessen Gunsten ans. Morgen wird voraussichtlich der Schluß der Verhandlungen erfolgen. London. Wie bereits gemeldet, wurden von der Baarfracht des „Schiller" kürzlich weitere 10,000 L- aufgefunden. Als das Geld von den Dcilly-Jnfeln nach Penzance verbracht wurde, belegten die Zollbehörden im Auftrage des Admiralitätsgerichts dasselbe mit Beschlag. Don diesem Gericht ist unlängst einigen Fischern, die beim Untergänge des „Schiller" mehrere der Schiffbrüchigen gerettet batten, eine Rettungspramie von 500 L. zugesprochen worden. Es scheint, als ob die Eigenthümer des „Schiller" mit der Auszahlung dieser Summe gezögert hätten. — Die reichen Geschenke indischer Fürsten und Städte, welche der Prinz von Wales ans dem Orient nach Hanse bringt", werden hier in zwei Museen, dem neuen indischen Museum zu South Kensington und dem Bethnal- Green- Museum, ausgestellt werden. London, 7. April. In den Zeitungen wird ein Schreiben des hiesigen türkischen Botschafters an Deut Palmer veröffentlicht, worin ersterer erklärt, die englische Bank würde an Dent Palmer die Hälfte der Zinsen der Anleihen von 1854 und 1871 zahlen, wenn sie bereit wären, eine bestimmte Summe zur Amortisation der Anleihe von 1858 zu opfern. Das Bankhaus hat jedoch dieses Anerbieten abgelehnt. Türkei. Konstantinopel, 7. April. Edhem Pascha ist an Stelle von Ari- starcki Bey zum Botschafter in Berlin und Letzterer zum Mitglied des Staatsraths ernannt worden. Lokal-Botiz. Gießen, 8. April. Der am 2. l. M. auf dem „Lahnstein* dahier stattgefundene Feuerwehrtag vereinbarte folgende Satzungen des Provinzialverbandes von Oberhessen: § 1. Der Verband bezweckt die Förderung des Lösckwesens in der Provinz Oberhessen. — § 2. Er wird von einem alle zwei Jahre neu zu wählenden Vorort geleitet. Vertreter-Versammlungen sind nach Bedürfniß zu berufen. In jeder Vorortsperiode ist eine Hauptversammlung zu veranstalten, bei welcher die Vororts-Feuerwehr eine größere Hebung oorsühren muß. Dem Vorort werden keinerlei Kosten vergütet. — § 3. Der Zweck des Verbandes soll verfolgt werden: 1. durch Anleitung zu sachgemäßem Verfahren innerhalb der bestehenden Corps; 2. durch Anregung und Anleitung zur Errichtung organifhter Feuerwehren, durch Ermittlung der sonst bestehenden größeren Mangel und Lücken im Löschwesen der Gemeinden und durch Vermittlung des Nöthigen bei den Gemeinde-, Kreis- und Prooivzialbehörden, sowie bei der Regierung. — § 4. In ersterer Beziehung soll der Verbandstag namentlich allgemeine Grundsätze über Organisation, über die Pflege eines tüchtigen und kameradschaftlichen Geistes, über allseitige Durchbildung der Obleute und verständige Einrichtung von Hebungen, über Regelung der Verhältnisse gegenüber den Gemeinden rc. aufstellen und zu deren Durchführung anleiten ; er bestimmt das Vereinsorgan und empfiehlt die besten Erscheinungen der Literatur. In letzterer Beziehung werden die dem Verband angehörigen Corps verpflichtet, sich über die bezüglichen Verhältnisse in ihrer Umgebung thun liehst zu unterrichten und dem Vorort geeignete Mittheilung zu machen, auch selbftthätig nach besten Kräften Vorschub zu leisten. Dem Verbandstag bleiben namentlich die allgemeinen Anregungen vorbehalten. — § 5. Es gelten die allgemeinen Grundsätze der Geschäftsordnung. Jedem Corps kommt nur eine Stimme zu. Abänderung der Satzungen erfordert zeitige Anzeige und Zweidrittelmehrheit der Anwesenden. ---Die von Seiten des Bllrgerclubs unter gütiger Mitwirkung der bjntgen Militärcapelle am Donnerstag veranstaltete Theaterunterhaltung zum Besten der Ueber- schwernmten an Rhein und Elbe war so vorzüglich gelungen, daß wir nicht mnhrn können, särnmtlichen Mitwirkenden unfern besten Dank für den gebotenen genußreichen Abend auszusprechen. Abgesehen von dem damit verbundenen edlen Zweck, der wohl auch bei der bedeutenden Zahl der Besucher in erwünschtem Maße erreicht sem wirb, können wir einer Gesellschaft, die sich die Aufgabe stellt, in vorgeführter Weise durch eigene Kräfte für Hebung von Bildung rc. zu sorgen, nur Glück wünschen und hoffen, daß es ihr nach den überstandenen schweren Jahren ein Leichtes sein wird, die betretene Bahn zu verfolgen und das gesteckte Ziel zu erreichen. Auszug aus den Slandcssmlsrrgißcrn der Stadl Gießen. Vom 1. bis 7. April 1876. Eheschließungen. Am 5. April: Conrad Seipp, Schuhmachermeister, mit Catharina Nau. — 5.: Conrad Carl Kauß, Schreiner, mit Elise Noll. — 5.: Dr. Theodor Friedrich Schweisgut, Großh. Reallehrer in Darmstadt, mit Louise Henriette Zimmer. Geborene. Am 1. April: Friedrich Otto, S. v. Christoph Nie«, Obergüter-Jnspector. — 29. März: Christina, T. v. Johannes Größer, Kalkbrenner. — 30.: Wilhelm, S. v. Justus Lenz, Gastwirth. — 3. April: Elisabetba, T. v. Georg Jung, Schlosser. — 2.: Julius, S. v. Christian Julius Nattmann, Cigarrcnfabrikant — 2.: Hemrick Wilhelm, S- v. Johann Büttner, Schneider. — 2.: Thekla, T. v. Israel Rothschild, Kaufmann. Lackirtk Waschschränke, ganz neu, Rmk. 18 per Stück bei K- Grünebaum- Complete Ans Zjaquettes Joppe» ksrübjabrsHai Schwarze Tuä Confirmanden Uukskin-Hosen Arbeits-Hosen Schwarze Hof Knaben Anzug Gegen Besondere KeKauntmachungen Die Holzabfuhr aus den Gießener Stadtwal- dungen. DaS Verbot der Abfuhr von Holz aus den Sladtwaldungen ist von heute an aufgehoben. Gießen, den 8. April 1876. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. A. B r a m m. Gießen, am 8. April 1876. Der Stadt-Rentmeister: Montag den 10. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll das städtische Gelände hinter der ehemals B ast'schen Besitzung auf 1 Jahr an Ort und Stelle verpachtet werden. Gießen, den 7. April 1876 (1773 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. B r a mm. Aufforderung. Ansprüche jeder Art - auch Erban- sprüche — an den überschuldeten Nachlar des Heinrich Nachtigall Ul von Allertshausen sind binnen sechs Wochen geltend zu machen: widrigenfalls das von den bekannten Gläubigern beschlossene Arrange- Nuoust, geb. den 27. Jan. Denselben. Dem Ofenputzer, Jakob Mauß, ein Sohn, Emil, geb. den 15. März. Denselben Dem Mechaniker, Friedrich Weber, ein Sohn, Hermann Adolf. Den 2- April. Dem Bahnarbeiter, Adam Schomber, eine Tochter, Wilhelmine Justine, geb. den 28. Jan. Den 6 April. Dem Briefträger, Johann Weber, ein Sohn, Karl, geb. den 19. ^^nselbcn. Dem Gastwtrth, Johannes Spieß, ein Sohn, Paul Friedrich Heinrich Carl, geb. den 12. Febr. Beerdigte. Den 3. Avril. Der Bürger und Maurermeister, Gottfried Carl August Nau- heimer, alt 51 I. 3 M., aest. den 1. April- Teint- Reinigungs-Wasser reinigt die Haut von Sommersprosien, Pocken, Narben, Finnen oder Mittessern, Gesichtsausschlägen rc. rc- und macht vergelbte oder verbrannte Haut nach einigem Gebrauch wieder weiß. Selbst bei hartnäckigsten Fällen ist Heilung bei genauem Befolg der Gebrauchsanweisung sicher. Der große Absatz dieses wohlthätigen Heilmittels bietet statt aller Zeugnisse den besten Beweis seines Erfolges. Preis pr. Flacon 2 Mk. I (Emballage ii ii /2 n * ii ’ Unter Einsendung des Betrages m Baar oder Marken versendet (1711 Hugo Fuchs, Frankfurt a. M., Töngesgafse 40. Bekanntmachung. Schulgeld pro I. Quartal c. non der Realschule und den Schulen kann in den ersten 8 Tagen an den Zahltagen:^ Dienstag, Donnerstag und Samstag Kosten zur hiesigen Stadlkasse bezahlt werden. Frische Apfelsinen -mpfi.hlt 2Bcibi<ß492 Denselben, geb. den 4. März. Denselben, den 12. Febr- Denselben. alle horten, trocken sowohl, 2*ul UVIl^ als auch mittelst Dampfkraft auf'S Feinste in Oel ai'gerieben, Siccstiv, »i“ Lacke, SpachtelmeRr. Belfarb- Mühien, Maler-Wat^eNi Blattgold, Kroncen rc. empfteblt ° , lt21b Emil Fischbach Nußholzbeitze in Krystallen, wasserlöslich, empfiehlt 16481 L. Müller auf der Mäusburg. 1361) Wegcn'G'eschäftsveränderung verkaufe circa 100 Mitte gut gelagerter Ct narren billigst. Gleichzeitig empfehle ich mein Lager In Rauch -, Schnupf - und Priem-Tabaken. Christian Frech. ■ al[» oTW .11 V Wn??- lc Ä Morgens 8 Uhr anfangend, sollen in der Zimme r'schen Förstere, Winnerod, in den Districten Langenbuchen, Zipfen und Burg, nachstehende Holzsortimente versteigert werden: Buchen-Scheitholz, „ Prügelholz, „ Eichen- , „ Nadel- , Buchen- , „ Eichen- * „ Nadel- „ , Buchen-Reisholz, „ Eichen- „ „ Nadel- Nadel- und Pappel-Stämme von 16—45 Centimeter Durchmesser und 8—20 Mtr- Mts; Thüringer Kunstfärberei Königsee. Neue brillante Muster ! 744) Durch gutes Umfärben werden wesentliche, von den Zeitver- hältnisten und der oft wechselnden Mode gebotene Ersparnisse erzielt, wozu obige Anstalt die anerkannt beste Gelegenheit durch unübertrof fene Farben, solide Appretur und civile Preise bietet. Auftrage vermitteln uuentgeldlich Geschw. Heerz, Neuenweg. Berlin-Coblemer Eisenbahn. Der von der Gemeinde Atzbach angepachtete Steinbruch (Grauweckenfels) soll zur Gewinnung von Bruchsteinen an einen geeigneten Unternehmer in Accord vergeben werden. , Ersuche Offerten bis 15. dss. Mts., Nachmittags 4 Uhr, m das Abthei- lungs-Bureau einzusenden. Bei der Lieferung wird die Anfuhr bis zur Baustelle mit verdungen. Bedingungen können Hierselbst eingesehen, resp. gegen Erstattung der Copialien von hier bezogen werden. Wetzlar, den 6. April 1876. Der Abtbeilungs-Baumetster: Kluge. 8,ln Mfl»ck, 8t« aus t Au^ug -ms drn Kirchrnbüchern der Stabt Gieren. E » angelische Gemeinde. Espultrte. Den 2. April. Jakob Büttner, Schneider, de« verft. Maurer« in HöckerSheim, Heinrich Büttner, ehel Sohn, und Johanna Pfaff, des verft. Bürger« und Schuh» ^^^^Den^'Aprild^v^ Feodor ^Schweisgut, Reallehrer in Darmstadt, de« verft. Niarrer« in Burkhards, Georg Schwetsgut, ehel. S-, und Louiie Henriette Zimmer, des Bürae^s und Mufiklehrers, Heinrich Christian Zimmer, eh<-I. T g Den 6 Avril. Conrad Seipp, Schuhmacher, de« Landwirths tn Ehrtngtzhauscn, ÄteiS Alsfeld, Caspar Seipp, ehel. Sohn, und Catharine Nau, des verft. Bürgers und Maurer« in Homburg a. d. O-, Heinrich Nau, ehel. T- Getaufte. Den 2. April. Dem Knecht, Johann Wilhelm Poppel, ein Sohn, Karl, geb- ^Cn ^^D?nselben. Dem Bahnwärter, Jakob Thoma«, ein S-, Karl, geb. den 3. März. Denselben. Dem Portier an der Main-Weser-Bahn, Melchior Wallbott, eine T-, Anna Marie Conradine, geb, den 25. Febr. _______ Mszbosten-Anstrich. Uußbodenlack, sofort trocknend, Leinölsiccativ, zum Einölen, Oelfarbe, rasch und bart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum An- treichen und Wichsen der Fuüböden empfiehlt 1214)Gmil Fischbach bei m Einern SS ? «5* ment vollzogen werden würde. Grünberg, am 25. März 1876. (1775 Großherzogliche« Landgericht Grünberg. S e l l h eim, Dr. Weiß, Landrichter. Landg.-Assessor. 1802) Täglich frisch abgckochten Schinken bei Metzger Karl Stock am Walltbor. 1781) Ein Röd er'scher Patent-Herd, mehrere Kirschsaft-Oxhoft-Faß, sowie ein 500 Ltr. haltendes Gebinde — zum Regen faß gebräuchlich — sind vretswürdig abzugeben von Echternach & Haustein, Ludwigsstraße Einern Bereit, Hte an dsi “■vernommen habt T unt Ne'm te" - * Gestorbene. Nm 1 Avril • August Nauheimer, Maurermeister, 51 1.3 M. alt. — 1.: Margarethe H.hn'us EItmh°uftn, Würt-mb-r», Di-n,td-t-, Z9 I. alt (im1 webet aus Bechtolsheim, 45 I. alt (im acab $ofp J.. g ®0^°^Kn S«no6t», knecht aus Thorn, 25 I. alt (im acab- Hosp.)- — 7.. Earolme, L.. v- Pvmpp Klemer, Geschirrhändler, 4'/» M. alt. Da in der Gemeinde noch immer manche Zweifel über den Einfluß, welchen die neue Cioilstandsordnung auf die kirchlichen Amtshandlungen habe, bestehen, so wird darüber nochmals Folgendes bemerkt: In der Ordnung der Taufen und Be. erdigungen ist Nichts verändert- Dieselben sind nach wie vor rechtzeitig bei dem dienftthmnden Geistlichen zu bestellen und ist, um ein Zusammentreffen verschiedener Amtshandlungen zu vermeiden, vor Festsetzung der Zeit mit demselben darüber Abrede zu tetffcu. Sonntag« vor d em M o r g c n g o t te 8d i en st können keine Beerdig ungen stattfinden. Der kirchlichen Trauung geht ein einmaliges, auf Wunsch zweimaliges Aufgebot voran, welches darum rechtzeitig, am besten zugleich mit dem bürgerlichen Aufgebot, bestellt werden muß. Dte kirchliche Trauung lelbst erfolgt nach Vorlegung der Bescheinigung der erfolgten bürgerlichen Eheschließung und wäre es sehr zu wünschen, daß sie sich sofort an die letztere anschlösse.__ Länge = 51,08 Festmeter. Die Zusammenkunft ist in dem Z i m m e r . scheu Hof zu Winnerod. (1783 i Winnerod, am 7. April. 1876. San g er, Förster. Jllütterii ist al« billige vorzüglich bewährte Speise für ihre Klemen bie wissenschaftlich werlh- volle (1785 Kindernahrung, Timpe's Kraftgries dringend zu empfehlen und ein Versuch jedenfalls anzurathen. S Packet 40, 80 und 160 Pfg. bei I. A. Dusch Söhne, Gießen. 1796) 15—20 Ctr. gute Kartoffeln werden preiswürdig abgegeben von C b r. Keller im Gartfeld. Büchev, gut erhalten, für dir oberen Classen der Realschule, sowie mehrere Reibbretter, find billig abzugeben. Marktplatz Lit. A- Nr 5, 3. Stock.___________________ ("g? Äömuaflen jeder Fotons sind eingctoffen (l^i W. Ferber, Lindenplatz. Maccarotti, Eier-Ringe und Graupen, Eier- Gemüsenudeln, sowie türkische und Bamberger Zwetfchen, ferner seinftt Apfelschnitzen, empfiehlt (245 1Sg* Willi. Weidlg. sfe Äs ^zvon V §-und 3! 1786)_ V«r btn w-rhl-s» Oelfarbe» in allen Sorten, auf« Feinste getieben, hart und schnell Irocfnenb, e npsiehlt (1649 L. Müller auf der Mäusburg. H1780) Ganz neue Herren-Röcke, Sommer- Ueberzteher, Hosen, silberne Cylinder-Uhren, sind billig zu haben bei K- Grüne bäum. Fuhbodenanstrich in allen Nüancen, hart und schnell trocknend, sowie Fußbodenlack, sofort trocknend, empfiehlt (1644 L. Müller __________________auf der Mäusburg- 1788) Die Unterzeichneten empfehlen ihr Weinlager in 17 Sorten, Bordeaux Weine von 1 Mark die Flasche an Ehampagner in 7 Sorten von Gustave Gibert in Rheims, sowie Rheinweine, besonders 1874lr Laubenheimer, per Flasche Mark 1. „ Riersteiner, pr. Fl. Mark 1. 10. (incl- Glas.) Sämmtliehe Weine sind direct bezogen und unverfälscht. t Je Ae Busch Söhne. Firnisse (1645 auf der MäusbUig. I. A. Busch Söhne. 1786) reeller Anilr. Eiltet 45) 1628) *1 Carl Kämmerer. D^gengenommen. Geccatif und Terrebine chen Qualitäten L. Müller ßopallack, Vecorationslack, Schleiflack, Wagenlack, vamalack, empfiehlt in vorzügli^ Vor den werthlosen Nachahmungen betrügerischer Wjnkclsabrikantcn wirb gewarnt. "WS Frische Bratbückinge empfehlen (1789 J A. Busch Söhne. Annonce. 1736) 2 Kochöfen und 1 Regenfaß wird billig abgegeben bei E- Eichenberg. 1776) Um vielfachen Anfragen zu begegnen, empfehle ich mich Her in Lackir; :md Malerarbeiten auch in allen vorkommenden Weißbinder, Stuccatur- rc. Arbeiten. Gefl. Aufträge Achtungsvoll Louise GeSIfus Gisenlack, Petersb. Möbellack, Leinölfirnlß, Geschäfts - Empielftung. 1438) Einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, baß ich stets eine größere Auswahl von pvlirten und lackirten Möbeln auf Lager habe. Bei solider Maare und billigen Preisen halte mich bestens empfohlen. Chr. Hofmann, Schreiner, Neustadt D. 54. Unterzeichneten bt Weinta^e, ten, Bordeaux n i Mark bii lauer in7Torte« av.- Gibert« ,»je -kbeinwei« Bedienung zu haben Complete Anzüge Zaquettes Joppen Frühjahrs Paletots Schwarze Tuch Röcke Co nfirmanden-Anzüge Bukskin Hosen Arbeits-Hofen Schwarze Hosen Knaben Anzüge 1791) Gegen Baarzahlung mi Anzeige. 1797) Einem verehrlichen Publikum diene hiermit zur Kenntniß, daß i.6 das seither von meinem sel. Manne betriebene Maurer- und Steinhauer- Vkschäst unter Leitung meines Sohnes Carl Nauheimer weiter fortführen etibe, und bitte, das meinem sel. Manne geschenkte Vertrauen auch auf mich Empfehlung Einem verehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich von heute an die Restauration von Emil Lotz am Kirchenplatz übernommen habe. Es wird mein Bestreben sein durch gute Getränke und Küche mir das Zutrauen der geehrten Gäste zu erwerben und zu erhalten. Außerdem mache auf einen guten Mittagstisch aufmerksam und bitte Abonnements bis zuin 15. d. M. anzumelden. iibc«h"mer, p" sche Mark 1.J .rfriner, P-- # irf 1 10- ä *ft« *[ ;,to ’M h, «««"">, Warme Bäder. Erlaube mir, meine Bade Anstalt in empfehlende Erinnerung bringen. Unterleibs - Bruchleidenden »irb die Bruchsalbe von G. Sturzenegger in Herisau, Canton Appenzell, Schweiz listms empfohlen Dieselbe enthält keinerlei schädliche Stoffe und beilt, selbst B"i alte Brücke, sowie Mutteroorfälle in den allermeisten Fällen vollständig. — |u ^ziehen tu Töpfen zu 5 Mark nebst Gebrauchsanweisung und überraschenden S'^ntssen sowohl durch G. Sturzenegger selbst als durch die Apotheke Herrn I. B. ltt's Nachfolger, Schnurgasse Nr. 58 Frankfurt. Auck ist Näheres zu erfahren Ml die Versandtstelle bet Herrn Earl Malzacher in CarlSrnhe. (162 [H. 32620 t'u, Freude der Wiedergenesung. Klesckkau bei Pr. Stargard, 30- Oct. 1875. Herrn Rich. Lenz in Danzig Mit inniger Freude mache Ihnen die ergebene Mittbeilung, daß der von Ihnen erhaltene ächte Trauben-Brust-Honia meiner Frau bei Magenkatarrh-Leiden vorzügliche Dienste geleistet hat. Döhrinu, Lehrer- — ... Im Jahre 1872 hat einzig und allein Ihr geschätzter Trauben-Brust-Honia mein damals fünfjähriges Söhnchen vom Keuchhusten befreit. Dr.J. W Lange in Bitburg, Trier, 18/10. 75. — Den rheinischen Trauben-Brust-Honig L» -Li von W. H. Zickenheimer in Mainz erhält man in Flaschen ä 1, V-, W <'W ^/und 3 M. nur allein ächt mit nebigem Fabrikstempel in Gießen bei Vertrag en zu wollen. Gießen, am 7. April 1876. August Nauheimer's Wwe geb. Strauch. Irr dem Kleider Cfamni ®m Marktplatz Geschäft von uCUl, U 1(1111111 find bei tollte '<4. I jÄ’ati*“1' I 4,,:' I **«.1.1 I 5arI August 3|Qö; I ■«Mm itriditb,,,; ” m hrubträbtth enR können kein- . nf^ru® rechtjritig, Ul werden »uß! iSibLtrfllflten bm- ! lofort an bit letzte« * / ;l Anden bei meinem Vater, Bäcker Kämmerer, Seltersweg, sowie h meinem Geschäftslokale, bei Herrn Lehrer Rahn, Hintergasse, iltmi oüglich bcwöhttr Zprin "t wisienschcsü'ch werih- (1785 Ning, Liinpk's aftgrirs 'kblrn und ein Versals erben. und 160 Pfg. bei ifd) Zühnl, Gießkti. n. gute jkmoffeln wer)« jeben von - ellrrim Eartield- ibfnanftrid) hart und schnell tritt' otcnled, (»fort trotfnenb, (löst L. Muller auf der Mäusöurg- von 20 bis L3 Mark ll 10 „ 2^ ff 2V2,, 15 rr ff 12 „ 30 11 ff lü „ 25 ii ff 18 „ 30 tf ff 3 ,, 15 ff ff 2 „ 5 ff 11 7‘/2 „ 13 Vr ff ff 3*/2„ 2a ff t 5 % Sconto. zPjizurulniE ^uzavvmqaoE •a?joär mrusöoysö u; lassas *n d|i|n)§ud)JV>9 Cocos-Läufer u. Matten« Wachstücher 5 in verschiedenen Mustcrn und Farben. Teppich- u. Möbel-Besen. S e 0 O V 9 *1 5 S ZT 5 <5? <3 h &■ ö % l 0 w. 9 ® » Marinirle Vftske-Mkhärinne empfiehlt Emil Fischbach.' (1652 Kölnische Feuer-Versicherungs-Gesellschaft „Colonia.^ 1737) Die Magdeburger Feuer-Versicherungs-Gesellschaft verspricht jedem Landwirth, der zu dem von ihr gegründeten Verbände „Mittelrhein" übertritt, für 3 folgende Versicherungsjahre 10 Procent Rabatt, wenn sie in den 3 vorhergehenden Jahren 25 pCt. an der Prämie verdient hat. Die Magdeburger Gesellschaft versucht mit dieser Gründung, auch unserer bewährten Gesellschaft ihre langjährige Kundschaft zu entziehen. Nach den Rechnungsabschlüssen der Magdeburger Gesellschaft betrug im Jahre die Prämien-Einnahme die Ausgabe incl. 25 der Überschuß Procent pCt. Verw--Kosten 1866 Mark 14,198,355 Mark 13,790,108 Marl ’ 408,247 2,87 1867 „ 15,586,580 „ 13,871,753 1,714,827 11,- 1868 „ 17,230,224 „ 17,867,747 h 637,523 (Verlust) 3,70 1869 „ 19,146,401 „ 19,252,585 ff 106,184 (Verlust) —,55 1870 „ 19,849,844 „ 18,663,054 1,186,790 5,98 1871 . „ 20,791,908 „ 19,374,520 1,417,388 6,82 1872 „ 20,693,872 „ 21,304,113 ff 610,241 (Verlust) 2,95 1873 „ 21,030,102 „ 19,027,694 2,002,408 9,52 1874 „ 22,777,785 „ 22,137,968 639,817 2,88 1875 „ 23,578,099 „ 22 904,250 if 673,849 2,86 macht also für einen 10jährigen Zeitraum durchschnittlich pro Jahr 3^Vic>o pCt. Die Landwirthe mögen daraus erkennen, welchen Werth der von der Magdeburger Gesellschaft in Aussicht gestellte Rabatt von 10 pCt. für fie hat. Außer diesem Rabatt stellt die Magdeburger Gesellschaft bei Brandschäden noch die Zulassung von Vertrauensmännern und bei Streitigkeiten die Entscheidung durch Schiedsgerichte als besondere Vortheile hin. lieber diese Einrichtung wird mit der Großherzoglichen Centralstelle für die landwirthschaftlichen Vereine demnächst berathen werden und wir bitten, das Resultat abznwarten. Gegenüber aber der Rabatt-Offerte der Magdeburger Gesellschaft bewilligen wir hiermit den bei unserer Gesellschaft versicherten Landwirtben einen Rabatt von 10 pCt. von der Prämie, sobald sie ihre Versicherung auf eine Reihe von Jahren bei uns erneuern; diesen Rabatt erhalten sie sofort, während die Mitglieder des Verbandes „Mittelrhein" der Magdeburger Gesellschaft 3 Jahre zusehen müssen und erst im 4. Jahre eines solchen Rabattes theilhaftig werden, wenn die Gesellschaft, die in -den letzten 10 Jahren nur durchschnittlich 347/100 Procent der Prämien erübrigte, in den vorhergehenden 3 Jahren an den Prämien des Verbandes 25 pCt. verdient haben sollte. Darmstadt, am 3. April 1876. Air General-Agentur -er „Colonia": J ti. Kahler! » » Gießen, dm Um das Gießen, 1793) Meinen geehrten Kunden zu, gefälligen Beachtung, daß ich in de« ersten Tagen wieder in Gießen eintreffen werde und bitte deshalb um geneigten Zuspruch. Achtungsvoll Dora Engelhardt, Putzmacherin au- Mainz. Tanz-Anterhattung mit Verloosung der vereinigten Gewerkschaften am 2. Ostertago in Wenzels Ssaldau. Anfang 8 Uhr. Karten sind zu haben bei Herrn Gastwilth Grün, Neustadt. Ein Pferdeknecht gesucht bei F. T e x t o r, 1804) n fr. .yardt Miinner-Kadevkrein. Generalversammlung: Dienstag den 11. April, Abends 8lty, in dem Locale des Herrn Carl Heil. Tagesordnung: RechnungSabhör und Vorstandswahl. 1801j ' Der Vorstand. 7 T " Lahnstein. Sonntag den 9. April: Abend-Concert von Mitgliedern der hiesigen Regiments-Musik. 1800) Anfang Vz8 Uhr. — Gntr6e 30 Pf Gesang-Verein „Liedertafel“. Am 2. Osterfeiertag im Saale des Prinz Carl: flöcnbiinterfiflHung. Anfang 7V2 Uhr Karten sind zu haben bei den Herren Friseur Gerhardt in der Schulstraße und Spengler Ruhl in der Neustadt. 1630) leidende heilt Dr. Joch heim in 1782) Ein tüchtiger Pferdeknecht gegen varmstadi, nun a. d. Stadtkapelle No. 12.shohen Lohn gesucht von Karl Ockel. Ä , J Br »Z ^Nachschrift.) Heidesheim hatte bereits em Spenal-Comitee? Unterstützung seiner Nothleideuden gebildet und einen desfallsigen Aufruf cjF ' nach Rücksprache tritt nun jenes Special-Comitee mit den !Mttgliedern - Comitee's für die andern Orte zusammen, um gememschaftlich sur sämm» Orte zu handeln. , „ , ,, , r 14. v Wir ersuchen alle löbl. Redactionen. den Aufruf verbreiten und [td> Sammlung von Beiträgen unterziehen zu wollen. Die Expedition M Gießener Anzeiger« ist gerne bereit für außcrordcntllch heimgesuchte Gemcindcz milde Gaben in Empfang zu Wendung Rechenschaft ablegen. Ober-Ingelheim, 3. April 1876.-) Baron Dr. Wilhelm v. Erlanger, Dr. Scrrba, Bürgermeister 2B«t|<‘ Decan Walther, zu Rieder-Ingelheim, J $T Adolph, M. Baum, PH. Ang. Gebhard, M. Hirsch, Parier s " Pfarrer Kuhn, Dr. Tbudichnm, zu Ober-Ingelheim. Pfarrer Dr. Krumm, Bürgermeister Doll zu Groß-Wintcrnheim. Kreisasiessor Wolf von Bingen, Pfarrer Helwig, Bürgermeister D> mann, Beigeordneter Krebs und Gemeinde-Einnehmer Weidmann' Heidesheim. Kerm'^chLe Anzeiger. 1767) Ich suche einen guten Anstreicher in mein Lackirgeschäft. Carl Leib.— Ein Realschüler kann in einer Familie Kost und Logis, sowie Forthülfe in allen Fächern erhalten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. _________________ 1664) Ein verschließbarer Lagerraum in der Stadt wird gesucht. Offerten beliebe man unter Chiffre J. K. Nr. 3 dieses Blattes abgebcn zu wollen. __ 1763) Am Sonntag Abend wurde von der Junkerstroße bis auf das Kreuz ein Stock verloren. Der redliche Finder wird gebeten, denselben gegen eine gute Selofc- nung in der Exped. d Bltts. abzugeben. 1699) Ein hiesiges Fabrikgeschäft sucht ein bis zwei junge Leute, welche die Handlung erlernen wollen. Bei Wohlverhalten und Fleiß werden dieselben nach dem 1. Jahr entsprechend salarirt. Gest. Anträge sub N. L. befördert die Exped. d. Bltts. 15) Flechtenkranke und Brust- Aufruf an Menschenfreunde. Ein schwer-s Unglück bat die Gemeinden Keidesheim, Niedtt ^naelheim, Ober-Ingelheim und Groß-Winterrrheim bet* Sonntag den 2. April, von 5 Ubr Nachmittags bis 8 Uhr Abcnll wurden bie eiben von einem furchtbaren, wolkenlnuckartigen Unwetter heim? sucht bas außer de... Verluste von Menschenleben unb zerstörten WohmG einen bis jetzt sich jeder Berechnung entziehenden Schaden an Feldern, W» bergen, Wiesen, Gerneiudewegeu, Acker- unb Hausgeräthen, Vieh, VorraM (EnnfiW LebensoerstcherunGlleMchM in London. Me*«nfä>afisberi*t wm 1. Ju» IST» bis incl.^ 3». 3«nt^1875 Jahreseinkommen aus Prämien unb Zinsen . • • • • • • ’ ' ' R9 446 25 äs r sä säs zCituilc für Westdeutschland Dl. Fecht, Früdtichsstrußr 36, Mnunheun. Ptospecte und alle weiteren Aufschlüsie werden ertheilt von der General-Agentur für inu Gro cheyogthiim Arffcn, r,ai mltdht, Ernst-Ludwlst-Straße. 1614) In meinem Nebenhaus ist der untere Stock, bestehend aus 5 Zimmern nebst Zubehör und allen Bequemlichkeiten zu vermiethen und alsbald zu beziehen. ____________H. Becker, Neue Anlage 1607) Zwei schön möblirte Zimmer sind in dem untersten Stock des Petri'schen Hauses in der Alicenfti aße. zusammen oder flerrem t, zu vermiethen und können alsbald bezogen werden. ________ 991) Die Wobnung von Herrn Pfarr- Perwalter Schlosser in meinem Hause, aus vierZimmern undZuvehör bestehend, istvom 1. Juni l. I. ab anderwe-t zu vermiethen. W- Färber, Buchhändler. ibTÜ) Ein geräumtes Familien - Logis, sofort beziehbar, zu vermiethen. S- Nets- 1732) ^kleinere Logis, je Ntk. 180, an ruhige Leute, sofort zu vermiethen Marktstraß e_22_bet__Ludwig Lang. 1740) Eine Wohnung, 5 'Zimmer ent haltend, ist in meinen Hause an der Schoor zu vermiethen.__________Chr. Weiß- 1778) Ein unmöblirtes Zimmer zu ver- miethen- Flügelsgasse Nr. 95. /Föpulair-medicin. Werfetv fejÄÄSSOtRi;:. WM Durch alle Buchhandlungen, oder ßrncn Ein- G -. \ fenbunq von 10 lörielmarlcn ä 20 direcl W EtSy von 'Nlchicr'ö Dcrlag§?Anslalk in Vtiviq ifl j «u beziehen. „Dr.Ahy’j Kutin v.. Preis 1 Aiart. Der in biejem bernftmkcu s? W ttlustr., ca. 500 Seilen starken Duüe augeqc- M bnicn Heilmethode verdanken Tausende ihre ft’j W sunvheit. Die zahlreichen darin aogibrudien $*1 Sä Dankicdreibcn beweisen, daß selbst fou:,eKranle j U noch Hilfe gefuoven, die, der Verzweiflung i-;. Mnahe, rettungslos verloren schienen; es soliie^f Mdaber dieü vorzügliche Werk in feiner M milie fehlen W Man verlange und nehme D; lil nur daö „Ällustrirte Origiualwcrk von L" WA Richter'» Verlags-Anstalt in Leipzig", welche aus Wunsch auch einen Auözug deS« Ä selben gratis und franco versendet. Kermiethungen. 1764) Ein möblirtes Zimmer an einen ruhigen Herrn zu vermiethen. Marktplatz A. 5 tm 3. Stock. 1719) Ein möblirtes Zimmer mit Cabtnet zu vermiethen. Neuenbäuen B. 100. 1495) Ein möblirtes Zimmer per 1- April zu vermiethen bei 6__Otto Luft, Metzger. 1490) <*in unmövlirtes Parlerrezimmer', im Garten, sogleich zu vermiethen mit Bedienung. Näheres beider Exped. d Bltts. 1311) Eine geräumige Wohnung zu vermiethen bei Ehr. Horebs eck, Reichensandstraße C- 224. 1303) Ein freundlich mo- hlirteH Zimmer mit Cadinet im Kreien ru vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1518) Ein freundliches Fannlienlogis (5 Zimmer, Küche unb Kammer) vor dem Neuenweger Thor an eine stille FüM'tte zu vermietben und sogleich beziehbar. Jlay^ res bei der Exped. d- Bltts. 1712) Ein möblirtes Zimmer zu oer- miethen. Nr. 137 vor dem Neustädterthor. u. s. f. angerichtet bat. Die Verwüstung in einzelnen Districten spottet jeber Beschreibung. Sie berc&tigt uns im Namen einer großen Anzahl unbemittelter »ebnet der genannten Gemeinden an edle Menschenfreunde die b 11 n g e ili Bitte um freiwillige Beiträge zur Linderung der Nvth und des entflonM» @Itnt>T)ie ultterzeichneten werden dankend jede Gabe in Empfang nehmen, ,! , wissenbaft prüfen, wo Hülfe am dringendsten geboten, und s. Z. über «W1 i-jtzU Wendung Reckenfchaft ablegen. i "0"6' «HM 1764 Im Aufbewahren, resp. Uebers»W mern von Pelzwaaren unter Garantie, ein, pfiehlt sich A- Schultheis junior, Seltertzweg Lit. C. Nr. 10, 1792) Ein Mädchen, welches BügelU kann, wünscht gerne noch einige Tage in der Woche besetzt zu haben. Näheres zu erfragen Wolkengasse Nr. 86. 181)3) Für eine einzelne Dame wird ch braves Mädchen auf sofort gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.