In,lein gesuä». •SSSthr °>>r ben $u» ."att 4»! {? ’^nttfortuna 1 ' 14t bit 7? »'fu«t ]| Mute ^ !rt" M 53/4 Uhr certmeisters Herrn Hunlsch, küniolich en. 0 R«. S8. Donnerstag, den 9. März. 1816. MWKr WWW Anzeige- uni Amtsblatt flr kn Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. PreiÄ vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Amtlicher H h e i l. Auf Grund des § 10 der Statuten wird die diesjährige Generalversammlung der Mathildenstiftung Dienstag den 14. März, Vormittags 11 Uhr, in dem RegierungSgebäude dahier ftattfinden, wozu die verebrlicken Mitglieder mit dem ergebensten Anfügen eingeladen werden, daß die Rechnung pro 1875 vorgelegt, der Voranschlag pro 1876 festgestellt und die regelmäßige Ergänzungswahl des Vorstandes vorgenommen werden wird. Gießen, den 7. März 1876. Für den Vorstand der Mathildenstiftung. v. Röder. .______________ “ vonF. Mendelssohn) • Rossini, gesungen vos Violin-Solo. ehester? von J. S. Bacil :ht“ aus der Oper „Figaro nisch. Soli, Chor und Orche-tc i Robert Heller. ersehen Buchhandlung fc ges einer Pikee der Ein-rit um auswärtigen Besuchen iuf 5 { Uhr festgesetzt 6(bt a"' verein. n ttfc Dochandes te foulen dieselben Zimnr Fügungen. Wir riäri hüte, Schime xü i eail ahjugeben. & ogenorntt fliinee««» Platz wriptnt n* n ®artt«bW"itl® i «bg-b- j-"tl i« MttlNS. i mitt find«' «ll‘6 as'S'-* », b,iler®^L- ntienst. C08 w111,6 811 rüge® yx unb IL ll Großherzogliche Polizei - Verwaltung. Fresenius. Gefundene Gegen st ander Ein seidenes Halstuch, 1 goldener Manschettenknopf, 1 Messer mit Schildkrotplättchen, 1 Pelzstola, Geld in Papier eingewickelt, 4 Portemonnaies, 1 Stock mit silbernem Ring, 1 Woschbütte, 1 goldenes Medaillon. . • r . „ _ , . Die Eigentümer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrtgenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zuruckgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. Gießen, am 7. März 1876. Aotiti sch er H h e i l. Deutschland. Darmstadt, 7. März. Die Nr. 12 des Großherzoglichen Regierungs- des Innern, das Maßblatts hat folgenden Inhalt: 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums und Gerichtswesen betreffend. 2. Dienstentlastung. 3. Concurrenzeröffnung. Erledigt ist: die Stelle beten Lehrers der höheren Mädchenschule zu Offenbach Bestimmungen mit den Rechten der Civilbeamten angestellt. 4. Sterbefälle. Gestorben sind: am 17. Juli 1875 der Großh. Rittmeister ä la suite der Cavallerie Jose Exequiel Bardales de Arövalo zu Arequipa in Peru; am 9. Januar 1876 der Schullehrer i. P. Geßner zu Bingen; am 19. Januar der Friedensrichter Justizrath Dr. Joseph Müller zu Ober- Ingelheim ; am 22. Januar der kath. Pfarrer i. P. Joh. Anton Waldeck zu Gau-Algesheim; am 23. Januar der Stabsquartiermeister i. P. Wilhelm Bauer zu Darmstadt; am 26. Januar der Landgerichtsactuar i. P. Carl Sellheim zu Schotten; an dems. Tage der evang. Pfarrer Friedrich Fischer zu Spachbrücken; am 29. Januar der Schullehrer i. P. Deuchert zu Bannerod; am 1. Februar der Oberförster Faustmann zu Babenhausen. Mainz, 6. März. Eine Abordnung der Rödelheimer Katholiken, welche hier war, um die Wiederaufnahme eines regelmäßigen Gottesdienstes u. s. w. zu urgiren, ist ohne die gewünschte Aussicht wieder nach Hause gegangen. Der Bischof hat irgend eine Berücksichtigung der Mai-Gesetze nicht in Aussicht gestellt und selbst die einfache Anzeige, wen er mit der Versetzung der pfarramtlichen Functionen beauftrage, abgelehnt. Es bleibt also in Rödelheim der Zustand, wie ihn ehedem nur der große Kirchen «Bann zu Wege brachte. Uebrigens sollen dort auch die Ansichten wegen des Auftretens gegen den Pfarrer Hunaart im Umschlagen sein. Berlin, 5. März. Das Befinden des Fürsten Bismarck tst gegenwärtig reckt befriedigend. Die Folgen des letzten Un»ohlseins find völlig geschwunden. Der Fürst Reichskanzler scheint sich eines so vortrefflichen Gesundheitszustandes zu erfreuen, wie man ihm leider lange nicht anzusehen gewohnt war. Am 1. d. Mts. bei dem herrlichen Wetter unternahm er einen Spazierritt durch den Thiergarten, was er seit Jahresfrist in Berlin nicht gethan hatte. Berlin, 6. März. Wie der „Post" aus Wien telegraphisch mitgetheilt wird, ist die Mission des Statthalters von Dalmatien, Generals v. Rodich, der in diesen Tagen in Cettinje verweilte und dort auch mit einigen Jnsurgen- ten-Chess verhandelte, insofern gescheitert, als die Letzteren auch ihm gegenüber erklärten, die Waffen nicht strecken zu wollen. Dagegen meldet die „Wiener Presse", daß General v. Rodlch mit Erfolg auf den Fürsten von Montenegro eingewirkt und von ihm die Zusage erhalten habe, daß er den pactficatorischen Bestrebungen der Mächte in Bosnien und der Herzegowina keine Hindernisse in den Weg legen, vielmehr dieselben seiner-, seits positiv unterstützen werde. . Massel 7 März. In Folge einer Damm-Rutschung bei Grebenstein (Hessische Nordbahn) ist der Verkehr dort gänzlich gesperrt. Ein Güterzug Cnt9le Baden, 5. März. Bei dem letzten Hochwaffer, das anderwärts so furchtbare Verheerungen angerichtet hat und noch anrichtet, ist unser Land verhältnißmäßig sehr günstig weggekommen. Ohne Zweifel ist dies wesent ich «ine erfreuliche Wirkung der vielfachen Correctlonen der Gewäffer. Wo diesel- eines akademisch gebil- mit einem Gehalt von 2000—3800 Mk. ' Die akademisch gebildeten Lehrer der als höhere Lehranstalt anerkannten Schule werden nach Maßgabe der desfalls bestehenden gesetzlichen ben noch nicht stattgefunden, haben denn auch die Überschwemmungen bedeutenderen Schaden angerichtet, wie z. B. im Renchthal. Aus Bayern. Vor einiger Zeit ging die Nachricht durch die Blätter, daß von Berlin aus Weisungen nach München gekommen seien, daß die militärpflichtigen Theologen schärfer behandelt würden. Alsbald erschien der Graf v. Hundt als Bericktiger und dementirte diese Nachricht. Auf den Grasen Hundt folgte eine verschärfte Verordnung des Kriegs-Ministeriums, welche allein in Bamberg 19 Theologen zwingt, Einjährig-Freiwillige zu werden. Heüerreich. Wien, 6. März. Die „Polit. Corresp." meldet nachfolgendes, anscheinend Authentisches über die Verhandlungen des Feldmarschall-Lieutenants Baron Rodich mit den Flüchtlingen aus der Herzegowina. Rodich rieth den Chefs der Flüchtlinge in Ragusa, auf ihre Landsleute behufs Niederlegung der Waffen einzuwirken und selbst in die Heimath zurückzukehren. Er erklärte, daß die Großmächte für die Durchführung der Reformen einstehen, daß die den Flüchtlingen gewährte Unterstützung mit Ende März ablaufe und dann zugleich eine scharfe Ueberwackung der Grenze zur Unterdrückung des Munitions-Schmuggels eintrete. Die Flüchtlinge antworteten unter dankbarer Anerkennung der wohlwollenden Absichten Oesterreich-Ungarns und der anderen Mächte, daß sie die Frage der Heimkehr jedenfalls von dem Aufhören der Feindseligkeiten abhängig machen müßten. In erster Linie sei daher auf Einstellung der Feindseligkeiten hinzuwirken. Rodich nahm diese Bemerkungen unter wiederholter Mahnung, auf ihre Landsleute im Sinne der Wünsche der Mächte einzuwirken, entgegen. Die Mission des Baron Rodich in Cettinje scheint insofern erfolgreich gewesen zu sein, als der Fürst von Montenegro zugesagt haben soll, auch seinerseits auf die Insurgenten in friedlich anrarhendem, mahnendem Sinne einwirken zu wollen. Schließlich mahnt die „Polit. Corresp." vor schon jetzt verbreiteten Gerüchten über das Scheitern der Verhandlungen, sowie vor zukünsligeu lügenhaften Ausstreuungen. Pesth, 5. März. Heutige Blätter fordern, Oesterreich solle interve- niren, falls Serbien der Pforte den Krieg erklärt. Irankreich. Paris, 5. März. Girardin's „France" bemerkt den ultramontanen Blättern gegenüber: „Im Jahre 1871 haben die Kommunarden ^brechen begangen, die nichts, sogar nicht ein Wahnsinn des Mißtrauens, entschuldigen kann. Viele dieser Leute sind erschossen worden; die am Leben blteoen, sind deportirt. Einige wenige blos haben durch die Flucht dem Tode oder der Deportation entgehen können. Wenn man aber das 'von diesen Reuten vergossene Blut und die von denselben begangenen Gräuelthaten in die Wagschale brächte gegen das von Don Carlos und seinen Räuberbanden vergossene Blut, die von denselben verübten Gräuelthaten, auf welche Seite würde die Wage sich neigen? Wäre es nicht die Wagschale dieses aufrührischen Fürsten, dem kein anderer Ausweg blieb als die Flucht, und der ungestraft Frankreich durchreist aus der Eisenbahn, in einem Salonwagen, um sich in Boulogne einzuschiffen nach England, wo er vermuthlich nicht wird bleiben können? All die» hindert jedoch die Herren vom „Univers" nicht, aus Don Carlos einen Heiligen zu machen." Paris, 5. März. Der Herzog von Nemours hat an den Bürgermeister von Bordeaux, Vicomte de Pelleporr, der Präsident einer Unterstützungs-Gesellschaft für die" Carlisten ist, die Summe von 10,000 Frcs. gesandt. Die Angabe einiger Blätter, daß die französische Regierung die Maßregeln gegen Don Carlos und seine Anhänger auf Verlangen der hiesigen spanischen Botschaft er- der -.ML Va- ^uchtmärkte-^ 4. Norma! Literarisches. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. deS Lei- ,r. , FlS besänftigendes und retzmilderndes Mittel bet katarrhalischen Affectionen ist eine Abkochung von Isländisch Moos von jeher anerkannt worden, die jedoch durch den bitteren üblen Geschmack schwer zu nehmen ist. Diesen werthoollen Arznetstoff in eine angenehme und bequeme Form zu bringen, hat sich Herr Apotheker Karl Engel, ?“rbx:!?r5nnfflIrt M zur Aufgabe gestellt und es ist ihm gelungen, eine Js- landische M ootz-P ast a herzustellen, welche sich durch lieblichen nicht zu fügen Geschmack auszeichnet und bei häufigem Genuß den Magen nicht säuert. Die Ver- packung in Schachteln ist derart, daß das Präparat, wenn es nicht allzu großer Feuchtigkeit ausgesetzt ist, keine Veränderung erleidet. Die Isländische Moos-Pasta hat sich in kurzer Zett in allen Theilen Deutschlands, sowie deS Auslandes eingeführt, dieselbe wird von den Aerzten mit Vorliebe verordnet und ist in den meisten Apotheken zu haben Gothaer Privatbank. Leipziger Bank (nur in Leipzig gütig). Leipzig-Dresdener Eisenbahnscheine. Lübecker Privatbank. Niedersächsische Bank in Bückeburg. Oldenburger Landesbank. Pommersche Ritterschastliche Privatbank (verf. am 15. März 1876). Rostocker Bank. Weimarische Bank (verfallen am 31. December 1876). Stetzen »lsfeld ®rönhern ! aulerback Minz Ministers de Meaux angenommen und Leon Say mit der interimistischen tung des Handels-Ministeriums beauftragt. Italien. Rom, 4. März. Cardinal Ledochowsky wurde gestern Abend im 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 6. Banknoten, welche /»-^pCt. Verlust erleiden, da sie dem ReichSbankgcsetz nicht entsprechen: 1. Anhalt-Dessautsche Landesbank (werden am 30. Juni 1876 ungtltig). 2. Braunschweigische Bank (gelten nur in Braunschweig). 9 3. Communalständische Bank f. d. Oberlausitz. 4. Geraer Bank. griffen habe, ist falsch. Der Herzog v. Decazes handelte au- eigenem Antriebe, und der spanische Botschafter erhielt, noch ehe er irgend ein Verlangen gestellt, von dem französischen Minister des Aeußern die Mittheilung, daß die spanischen Flüchtlinge internirt «erden würden, und daß man Don Carlos nur zwei Tage in Pau und höchstens acht Tage in Frankreich dulden werde. — Das „französische Comitö für die Wallfahrten" richtet gegenwärtig Vergnügungszüge nach Rom ein. Die Pilger werden, wie der Präsident des Comites, Vicomte de Damas, in den Blättern ankündigt, nicht allein Rom, sondern alle heiligen Stätten in ganz Italien besuchen: denn so habe es der Papst besohlen! Paris, 6. März. Die Unterhandlungen betreffs der Cabinets-Neubil- dung sind für den Augenblick abgebrochen. Das Cabinet wird wahrscheinlich den Zusammentritt der Kammern abwarten, um zunächst die Wünsche Majorität kennen zu lernen. — Rouher ist in Ajaccio gewählt worden. Paris, 6. März. Marschall Mac Mahon hat die Demission tican empfangen. Als der Cardinal den Empfangs-Saal betrat, erhob sich der Papst und ries in lateinischer Sprache aus: „Wir freuen uns mit Dir, unerschrockener Vertheidiger deS Glaubens. Möge Gott Deine edlen Bestrebungen krönen!" Ledochowsky dankte hierauf dem Papste für seine Erhebung zum Cardinal und für die ihm während seiner Gefangenschaft gespendeten Tröstungen. Die Audienz dauerte fast eine Stunde. Sodann besuchte Ledochowsky den Cardinal Antonelli. Heute stattete er auch den anderen Cardinälen Besuche ab. Rom, 5. März. Der Cardinal Hohenlohe hat den Papst gebeten, seine Arbeiten in den Kongregationen wieder aufnehmen zu dürfen, zu denen er vor dem 20. September 1870 gehörte. — Nach den „Jtal. Nachr." wäre aus dem Vatican eine Protestnote nach Madrid abgegangen, welche der Regierung überreicht werden soll, sobald die Cultusfreiheit in den Cortes proclamirt wird. Je nach der Antwort der Minister würde der päpstliche Nuncius seine Päffe verlangen oder nicht. Rom, 6. März. Heute hat die Eröffnung der Kammern durch den König stattgefunden. Die Thronrede wurde sehr beifällig ausgenommen, namentlich diejenigen Stellen, welche von der Herstellung des Gleichgewichts im Staatshaushalt, von der Marine und den Besuchen der Kaiser handelten. Bei der Feierlichkeit waren der Großherzog von Baden und die Prinzessin Neuß zugegen. England. London, 2. März. Unterhaus. Im weiteren Verlaufe der Sitzung genehmigte das Unterhaus in dritter Lesung den Credit für Erwerbung der Suez-Actien. Bei der Debatte mißbilligte Gladstone die Veröffentlichung deS vertraulichen Schreibens Lange'- an Lord Granville. Die Regierung müsse auf Wiedereinsetzung Lange'- bestehen. Ohne Zweifel habe Lesseps eine Gelegenheit gesucht, um zu zeigen, daß er trotz England- noch immer Herr ves Unter* nehmens sei. Disraeli vertheidigte das Verhalten der Regierung und wies darauf hin, daß von Seiten Lange'- der Regierung eine Beschwerde nicht zugegangen sei. — In der heutigen Sitzung der Leichenschau-Jury in Poplar erklärte der Vertreter der britischen Regierung, daß diese eventuell das Criminal- Verfahren gegen den Capitän Kuhm (?) einleiten würde. Der Civil-Jngenieur bestätigte die Aussagen Harrington'-; der erste Steuermann, der erste und zweite Maschinist, der Schiffszimmermann und Bootsmann Westphal sagten aus wie die früheren Zeugen. Nächste Sitzung Mittwoch. Lorröon, 4. März. Don Carlos ist heute Abend von Folkestone hier eingetroffen. Lonborr, 6. März. Im Unterhanse brachte der Deputirte Wolff einen Antrag ein: Die Regierung möge im Einvernehmen mit den übrigen Mächten, unter Berücksichtigung der dem Sultan, dem Khedive und den Actionären des Suez-Canals zustehenden Rechte dahin streben, die Neutralität des Canals und die Controle über die Verwaltung einer internationalen Garantie zu unterstellen. — Auf eine Frage Cartwright's erklärte Disraeli, die Regierung habe es abgelehnt, einen englischen Commissar bei der Verwaltung der neuen ägyptischen Bank zu delegiren, weil hierdurch geschäftliche Beziehungen zwischen der Regierung und der ägyptischen Bank entstanden wären. Die Regierung hätte diese Frage nur erwägen können, wenn dem Commiffar die Aufgabe gestellt worden wäre, bestimmte Staats-Einnahmen in Empfang zu nehmen und zur Verminderung der ägyptischen Staatsschuld zu verwenden. Spanien. CT .<5rö^, 5. März. Es wird hier übel vermerkt, daß Don Carlos von bcn französischen Behörden mit so überaus großer Zuvorkommenheit behandelt worden ist und daß man ihm gestattete, noch von Pau aus Proclamaiionen zu veröffentlichen. Die Erklärungen, welche Decazes dem spanischen Botschafter in Paris, Marquis de Molins, dieserhalb gegeben, haben die hiesige Regierung nicht befriedigt. Man fürchtet, daß Don Carlos weiter conspiriren und sein ■ reiches modenesisches Erbe theilweise dazu benutzen wird, durch Aufwiegelung ' der revolutionären Parteien neue Wirren herauszubeschwören. Daher auch die Unzufriedenheiten über die Sympathieen, welche Don Carlos in Frankreich 1 fand. (Indessen hat die spanische Regierung doch Grund zur Erkenntlichkeit gegen die französische Regierung, die dem Prätendenten einen längeren Aufenthalt in Frankreich verbot). Madrid, 6. März. Ein soeben erschienenes königl. Decret verfügt die Entlastung des Jahrgangs 1870 und der verheiratheten Soldaten aus der 1 Armee. i teste SÄ’" bs ;; jung unierzup flefanbt werden, und Herr Hornberger übernimmt es, über die heute berüalick Ma» Angelegenheit gepflogenen Verhandlungen der Sta^ioerordneten-Versammlung Mü lung zu machen. Eme Rechnung wird zur Ausgabe decretirt fl Lokal-Rotiz. 4JSJ9- Auszug aus dem Sitzung-protocolle der Gr. Handelskammer 18761 Anwesend: Hornberger, Noll, Georgi, Koch, Ltebrich, Silber- nTin0a.nße r?krbeu -ur Kenntniß gebracht und theils den Acten und der Bibliothek Überwiesen, theils zur Circulation bestimmt. Die Rechnung über die Kanrlei- kosten pro 1875 wird genehmigt. Auf ein Schreiben des Reichstagsabgeordneten für ©legen, Freiherrn von Nord eck zur Rabenau, werden dem Wunsche desselben entspre- E^r, die Herren Hornberger und Noll, erwählt, um mit ihm persönlich Proiect der Erbauung der Lenne-Lahn-Babist zu confertren. Ein Schreiben des Gladenbacher EomiteS und die Abschrift einer Eingabe desselben an den Königl. Preuß. HmrdelSminister, beide die Erbauung einer Secundärbahn von Biedenkopf über Gladenbach nach Gießen betreffend, sollen mit Bericht an Gr. Ministerium des Innern Vermischtes. . ?a,000 und 300,000 Frcs damit ficb das gewagte Unternehmen auch der Mühe verlohne. " ' 1 ® Von d er O h m, 4. März Vor einiger Zeit wurde in der Nähe von Bura- Sünden eme männliche Leiche aus der Ohm gelandet und dann beerdigt, welche am ^tC ^pJ!rcn DOn ^ebeutenben Verletzungen zeigte, von denen man indes,en mit Ruckst cht auf die zerklustete Geqend annahm, daß sich im trunkenen ^u- stande verirrte Unglückliche auf feinem nächtlichen Heimwege durch wiederholtes Fallen u- del. selbst zugezogen habe. Nachträglich stellt sich jedoch an der Hand von sehr ' jjrootrenben Umstanden heraus, daß hier ein Verbrechen oorliegt und daß der Gelandete von seinem eigenen Schwager wegen eines vor Jahren geführten Protestes vor einigen Wochen rn kannibalischer Weise gemordet und dann an dem über den Kopf Öerauffle3oflenen Kittel tn dle damals sehr wasserreiche Ohm geschleift worden ist. Die in Wettsaafin domicilirende Bestie wurde sofort dingfest gemacht und die wieder aus- gegrabene Leiche vor einigen Tagen bezüglich ihrer verschiedenart flen$er eÄen amt' Ud, untersucht. Die hierorts vielbesprochenen Motive und näheres^Umstände di sts VerwandtenmordeS werden nunmehr s. Z. vor dem Schwuraericktsbns Oberhessen vollständig aufgeklärt werden (M. Ztg ) ^^wurger.chtshof der Provinz ^pril BOJi0CR Wahres ist das Auswandererschiff Strathmore nach Neusteland abgegangen und war seitdem verschollen. Es führte unaeiäbr 80 Menschen an Bord. Ein tr Dundee eingelaufenes Telegramm bringt jetzt eine Nack» ncht über dasselbe. 26 Schifftzleute xnb 19 Passagier? sind von dem Schiffe Sierra Morena aufgefischt und zum Theil in Point de Galle gelandet worden; die Uebrigen cheinen zu Grunde gegangen zu sein. Wahrscheinlich ist das Schiff m.t einem S berfl zusammengestoßen und so stark beschädigt worden, daß es verlassen werden mußtL r„r ® P:lntIer ? ?u5^e™ä6Itc Romane erscheinen in Eduard £alb I der Classiker-AuSgabe. Spindler war in den Jahren , ?"wan)chriftstellern der fruchtbarste und beliebteste. Sem „Bastard »sein ^Jude, sein „Jesuit^ waren die Sensationsromane jener Seit unb erwarben ihm rasch bcn Namen deS deutschen Walter Scott und eine enorme wnÄJmnn bi,c sewiegtesten Nomandichter selten erlangen. Jeder wor in jener Zeit ein Ereigniß, und wer mit dem Cci^ ro<5r' bcr weiß, wie förmlich belagert dieselben nach tedesmaligem Erscheinen eines neuen Romans von Spindler waren, unb wie man sich ro0(^Annkn9 ?°r!er S?rntcEfcn lassen mußte, um endlich an bie Lectüre biefer von Hand S/Henden Nov täten zu gelangen^ Diese Romane, sowie die .Nonne von ^nn?rh«n?r/r Zuualide^, „Eugen von Kr.nstein-, „Fridolin Schwertberger", „der A°selhandler oon Imst' u. a., werden nun in der hier erwähnten Ausgabe in etwa jungen zu je fünf Bogen erscheinen. Den Anfang macht „der Jude", btefc§. farbenreiche Sittengemalde der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. So sehr Mutige ltterarische Markt Deutschlands mit neuen Romanen überfluthet wird, o mutz es doch als ein verdienstliches Unternehmen anerkannt werden, daß der neuen generation dieser ebenso erfindungsreiche als mit warmer Gestaltungskraft schildernde Romandichter in Erinnerung gebracht wird. A. Banknoten, m w-'ch- in Frankfurt ohne Verlust angenommen werben Badische Bank. Bayerische Notenbank. Bremer Bank. Breslauer Bank. Chemnitzer Stadtbank. Cölnische Privatbank. Danziger Privatbank. Frankfurter Bank. Hannoversche Bank. Leipziger Kassen-Verein. Lübecker Commerzbank. Magdeburger Privatbank. Posener Provinzial-Actienbank. Sächsische Bank in Dresden. Süddeutschland, Bank für, (Darmstädter.) Württemberger Notenbank. mit der 2infu Zur ssi-Xll^^Elhei ?l« 10 uf“mfta£ Wssentm V,Qnl 'S«.» ÖS* Ä» Su, J«: t Ködere K LiberheW 1110) Die bie Vitriebs- unb W< leim Jahre 1875 | LieVerkaufsbei stichnih der zur Materialien könn Eenvaltunfl eingi Tanjlci auf franl 6infenbung von ' ®