Samstag, den 8. April 1S76. Wo. 84 chichener WWW Aüjeigc- mi> Amtsblatt fit htn Kreis Gießen lab. hat jeder Aspirant eines zu seinem Hauptfach zu wählen. Die Fachprüfung 6tIulberfN 4 Der wärtig sein werde: die gesammte Bevölkerung wolle die Einverleibung. 0 - .'l Abg. Hammacher (welcher den in Lauenburger Volksversammlungen zu Tage . nnefb IV1' getretenen Aeußerungen einen social-demokratischen Charakter beigelegt habe) Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlahn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 54> Pf. habe nur Zutriffendes gesagt. Virchow könne mit seiner Gegnerschaft He Einverleibung leicht Unrecht haben; wenn es nach Virchow gegangen gegen wäre. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expeditionr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Bötticher. rs-GeseW 66 Beka n n t m ach u n g. Es wird hiermit zur allgemeinen Kenntnis! gebracht, daß bei dem unterzeichneten Gerichte die Wochentage Dienstag und Mittwoch als Amtstage festgesetzt sind, und daß an diesen Tagen die Bureaustunden von 8 bis 12 Uhr Vormittags und von 2 bis 5 Uhr Nachmittags währen. Gießen, den 3. April 1875. 2>£utfaß kein activer deutscher Officier ohne besondere Erlaubniß einen fremdländischen Krieg unternehmen dürfe, den Kaiser um die betr. Ermächtigung ersucht, die ihm natürlich bereitwilligst gewährt wurde. — In Gleiwitz ist die von den Altkatholiken benutzte Kirche erbrochen, und es sind die heiligen kirchlichen Gegenstände in abscheulichster Weise ruinirt worden. Auch erscheint es kaum zweifelhaft, daß nicht Diebe, sondern Fanatiker dieses Zerstörungswerk ausführten. Berlin, 5. April Da in neuerer Zeit nicht selten Sendungen, welche Waaren, z. B. fertige Strümpfe, Hauben, Halstücher u. s. w. enthielten, von den Absendern der Post, wie das General-Postamt in einer Verfügung vom 31. v. Mts. bemerkt, „mißbräuchlich" mit der Bezeichnung Proben oder Muster versehen, übergeben worden sind, damit sie gegen die für Waarenproben festgesetzte ermäßigte Taxe mit der Briefpost befördert würden, so hat die erwähnte oberste Behörde bestimmt, daß Sendungen der bezeichneten Art zur Beförderung mit der Briefpost als „Waarenproben" weder im inneren Verkehr Deutschlands, noch im Verkehr mit anderen Ländern zugelaffen werden dürfen, da es sich in solchen Fällen nicht um Waarenproben, sondern um wirkliche, einen Kaufwerth habende Waaren handelt. Zur Verhütung weiterer Mißbräuche sollen die Postanstalten die mit der Bezeichnung „Proben (Muster)" versehenen Sendungeü vor der Absendung thunlichst prüfen und die etwa Waaren wirklich enthaltenden Sendungen den Absendern zurückgeben, bezw. als unbestellbar behandeln. — Hier eingegangener amtlicher Mittheilung zufolge ist die Ein- und Durchfuhr von Obstbaum-Setzlingen aller Art nach Italien bis auf Weiteres untersagt. Berlin, 5. April. Der Beschluß der Rathskammer am Berliner Stadtgericht, betr. die Schließung der socialistischen Arbeitervereine Deutschlands , äußert seine Wirkung auf ganz Preußen an allen Orten der Monarchie. Wo Anhänger dieser Partei in der Form von selbstständigen Localvereinen oder ohne eine äußere Form einer localen Sondereinigung existiren, ist das Abbalten von Versammlungen und das Sammeln von Beiträgen auf Grund des erwähnten Gerichtsbeschlusses von den Polizeibehörden zu inhibireu. Die Rathskammer stützt dem Vernehmen nach ihren Beschluß auf die vom Appellationsgericht zu Münster in Beziehung auf den ehemaligen Mainzer Katholiken-Verein ausgesprochene und vom Ober-Tribunal im November v. I. gebilligte Entscheidung, daß nicht nur die localen Mitgliedschaften, sondern auch der Central-Verein selbst, trotzdem er im Auslande seinen Sitz hat, für ganz Preußen zu schließen sei. Dieses Urtheil hatte zur unmittelbaren Folge, daß der Mainzer Katholikcn- Verein sich vollständig auflöste. Aehnlich wie dieser Verein ist die socialistische Arbeiterpartei Deutschlands, die bekanntlich aus der Vereinigung des Allgemeinen Deutschen Arbeiter-Vereins und der Bebel'schen Verbindung hervorgegangen ist, organisirt. Der Hauptsitz der Partei ist in Hamburg. Dieselbe hat ihre meisten Mitglieder resp. Mitgliedschaften in Preußen und ist angeblich über mehr als hundert Orte verbreitet. Diese ausgedehnte Verbreitung, zu welcher der neue Verein es in verbältnißmäßig kurzer Zeit gebracht hat, konnte von vornherein nicht ohne Weiteres Seitens der Behörden inhibirt werden, weil die Leiter des Vereins die Bildung von Untervereinen, welche durch das Vereins gesetz unbedingt verboten ist, in den einzelnen Ortschaften vermieden. Sie schickten Agenten in die für die socialistische Agitation empfänglichen Orte, llihilifhfr Hbcnte 9 W, ubr jtint Stern. [o würde Laueuburg jetzt unter dem Herzog von Augustenburg stehen und noch der deutsche Bnudestag die Herrschaft über Deutschland führen; die Einverleibung Lauenburgs sei kein Danaergeschenk. Auf die Erwiderung Virchow's, welcher sein Bedauern aussprach, daß Bismarck die Erinnerung der Conflicts gfit berührt habe, und hervorhob, der Landtag habe damals das Beste des Landes gewollt, erklärte der Minister-Präsident, er könne sich in den Jdeen- gang des Abgeordnetenhauses in den Jahren 1862 — 1865 völlig hineinleben, und mache daraus Niemandem einen Vorwurf; er achte die damalige Haltung des Abgeordnetenhauses vollkommen, habe alle Feindschaft von damals vergessen und der Gegnerschaft gern die gemeinsame Liebe zum Vaterlande substi- tuirt. Daß man ihm dauernd eine feindselige Gesinnung entgegentrage, verdiene tr nicht und glaube, daß man in einem anderen Lande Europas einen Zuwachs, die er hier geboten sei, nicht widerstreben würde; der finanzielle Zustand Lauenburgs sei sehr gut. — Hieraus wurden § 2 und die folgenden Paragrachen, sodann das ganze Gesetz angenommen und die übrigen unerheblichen Gegenstände bcr Tagesordnung erledigt. Berlin, 5. April. Der Oberbefehlshaber der ägyptischen Armee gegen hat eine Instruction für die Erhebung der allgemeinen evangelischen Kirchen- Steuer ertheilt. Hiernach erfolgt deren Berechnung in den Hebe-Listen für die Gemeinde-Umlagen, und sie wird von dem Gemeinde-Rechner mit den übrigen Umlage-Zielen erhoben und in den Central-Kirchenfonds einbezahlt. Darmstadt, 5. April. Se. König!. Hoheit der Großherzog statteten heute Nachmittag 3 Uhr Ihrer Majestät der Königin von England in dem Palais Seiner Großherzoglichen Hoheit des Prinzen Ludwig einen halbstündigen Besuch ab. Berlin, 5. April. Das Abgeordnetenhaus nahm heute den Gesetz- Entwurf über die Aufnahme von Wechsel-Protesten in dritter Lesung ohne Debatte an. Bei der hierauf erfolaenden dritten Lesung des Gesetz-Entwurfs über die Einverleibung LauenburgS behielt sich Virchow zu § 2 weitere Anträge für die zweite in der Frist von drei Wochen vorzunehmende Abstimmung vor, da man Volksäußerungen in Lauenburg abwarten müsse. Fürst Bismarck nahm t das Wort, um alsbald für die Vorlage einzntreten, da er nicht wiffe, ob er wegen seiner beabsichtigten Badereise noch bei der zweiten Abstimmung gegen- LZL-' Sb 2 U110 Mnir, _ Ä dl bafe Seih.) 7 ''lag d->> 7. 8PI1[ is4 i Teufel. Men von Juliu? Rck '' '^ul, BBenfciJL Inlandes. ’n . .**' ■"* ~~ *** ■ ■■■*> —- ■■ ■ ■ - —-- ---------- T s/ Vi ^flinntwnil'llfft «»f den Gießener Anzeiger werde» jederzeit entgegen gc t—SSüLi »lUVlillllllllllV nominell. —DieExpeditlon. ■. 1 J - rhuOi "-'S ' 637,523 । Von den Fächern, in denen an Gymnasien und Realschulen unterrichtet wird, .-Eefillschaft'vechrWjl / . I ' . > Mittelrhein" fiWI erstreckt sich auf dieses und zwei Nebenfächer. — Nach Anordnung des Mini- * wenn fu >"!l steriums des Innern werden in den Kreisblättern periodisch die Verzeichnisse hpripHtAPn fpn hornffontfVTtprhpn Sptph ST?ntpn Aflptii in ............... Hrtitnf ha'. . .. , ti(|iT ®runbi^.. irtidwlt 1««*, „rwt S-I'M h,fc hierauf: »ar Bismare in 1 Äct von §. Jahnk^ ebaltene Exempü 43. 44. 45. 49.1 61. 63. 64. 65. k des Gießener An; tden von der Ex rückqekauft (»erluft) 11.6,184 " (Ceriuft) , 1 86.796 t417.386 640,241 । (Btrleti ( 2002,406 ; 639,80 ;l 673,849 - j Beschreibung. P. 8. Auch anderwärts laufen Nachrichten von Unglücksfällen ein. So ist in Grrßwinternheim Lehrer Göbel, in Nirderin-elhetm ein 17jähriges Mädchen ertrunken. HcideSheim, den 4- April 1876.^ ^Die Straßen können kaum die Menschenmenge fasse», die von allen Seiten herzuströmen. Man spricht von 10,000, die heute die Stelle des Entsetzens besuchten. Fünf Photographen und 1 Maler nutzen bereits das Unglück aus- Büchsen sind übera Die Katastrophe von Heidenheim. Nucu dem, was sts jrtzl in Mainz über den furchtbaren Abend des 2. April in NeideSbeim v rlaatet, kann man sich selbst mit der weitstgehendsten Phantasie keinen Nearisf von der dort selbst gebotenen Wirklichkeit machen. So lautet das allgemeine Urthetl- Selbst dte gleichartigen Unglücksfälle in Kirn v. I- und Eaub werden bei wird als über alle Maßen ergreifend geschildert. — Man spricht von Leichen, die sich noch im Schlamme finden sollen, Gewisses ist bet der grenzenlosen Verwirrung jedoch nicht zu erfahren. (M. Z ) Anschließend an vorstehenden Artikel geben wir hier zwei Briefen Raum, welche ein Einwohner von H e i d e s h e i m an seinen hier in G i e ß e n studirenden Sohn richtete: „Der 2. April war für Heidcsheim furchtbar verhängnißvoll Das Unwetter vor einigen Jahren ist damit nicht zu vergleichen. Das Wetter leitete um halb 5 Uhr Nachmittags mit hier nie gesehenem Hagelschlag ein. Ich befand mich gerade in dem Stalionshaus. Als ich den Rückweg antreten wollte, kamen die wilden Wasser mir schon entgegengebraust und nöthigten mich, in den Wartesaal zurückzukehren. Anschwellen gewaltiger Wassermassen, die über den Damm stürzten, das Bilden eines wahren Sees, datz Einstürzen des Viaducts, — Alles war das Werk eines Augenblicks. Ich übertreibe nicht; Worte können die Verwüstung nicht wiedergeben, Farben das Bild nicht malen. Man muß d eses Chaos gesehen haben, in welches Ort und Gemarkung urplötzlich verwandelt war! Das ist ein Ort des Schreckens und Entsetzens, das ist ein Tartarus! Immer höher stieg die Fluth, immer wilder brauste sie heran. Da kau auch datz Stationsgebäude in Gefahrzusammenzustürzen. Wir retteten uns in die nahe Burg Windeck. Horch! Sturmläuten mit allen Glocken, Hülferufe von den Dächern der Häuser, Jammern von Männern, Frauen und Kindern, Brüllen der Thiere wetteiferten mit dem Getöse des Wassers. Und Keiner konnte dem Andern, selbstbedrängt, zu Hülfe eilen. Nur stummes Entsetzen erfüllte alle Gemüther. Jetzt kommen Betten, Fässer, Möbel, Balken, Trümmer, Leichname von Menschen und Thieren dahergeschwommen. Schauerlich beleuchtete der Mond die Zerstörung Di. adjeae Nacht trug noch mehr zur Verwirrung bei. Das Haus des Bürgermeisters Dtllmann ist größtentheils gesunken, die ganze Umgegend desselben zerstört; circa 40 Häuser sind entweder verschwunden oder doch so beschädigt, daß sie dem Einfälle nahesteyen, von 20 Häusern ist auch keine Spur mehr übrig, nur Abgründe bezeichnen die Stellen, wo noch vor wenigen Stunden harmlose Menschen wohnten. Das Wasser wälzte sich dem Mühlbache entlang durch das Dorf, Alles zerstörend, was ihm im Wege lag. Die Straßen sind von 4 Fuß hohem Schlamm überzogen. Die Zerstörung einzelner Mauern und die Beschädigunge» an Häusern lasse ich ganz außer Betracht- „Jetzt kommt aber das Schrecklichste. Im untern Schulsaale liegen 9 schrecklich entstellte Leichname neben einander, die man aus dem Schlamm ausgegraben. Die junge Frau des Bahnwärters Weidmann, die mit ihren 3 Kmdcrn dem Wasser zmn Opfer fiel, fand man einen Säugling noch im Tode festhaltend. Eine Frau und ihre ; Tochter fand man weit vor dem Dorf. Ein Fremder suchte sich auf einen Baum za 1 retten. Einen Augenblick und er war begraben in den Fluthen. Der Schaden ist unberechenbar. Bei der allgemeinen Verwi a ist es noch , nicht zu übersehen, was an Vieh ertrank. An einzelnen Stellen sind uie Aushöhlungen ' thurmhoch. Eine Menge Menschen retteten sich über die Dächer der Nachbarshäuser n»d trugen nur das nackte Leben davon. Der Eisenbahndamm ist rechts und links ! des Stationshauses fortgertssen und möchte in 8 Tagen kaum wieder hergestellt sein. > Züge gehen von Bingen nach Ingelheim und von Mainz bis in die Nähe von Hcioes- detm- Dck Ernte, die Weinberge, alles Feld ist total zerstört- Wenn nicht die Milde L hilft, ist daS Dorf verloren. Der Schaden beträgt mehr als 200,000 fl Die Fremden drängen sich von allen Seiten herzu. Auch der Bischof von Mainz lit anwesend. Äls die Anaedörigen sich einander wieder fanden, umarmten sic sich unter Tyranen. Morgen ' um 1 Uhr findet die Beerdigung der Ertrunkenen statt. Die Verheerung spottet aller weitem übertroffen. — Wir begaben uns mit der Ludwigsbahn heute (3.) Mittags 1 Uhr 50 M. an den Ort detz Unglücks. Der Zug hielt etwa 200 Schritte vor der Station; ein klaffender Riß von 5—6 Schienen Länge (80—100 Schritt) breit, über welchem die Schienen ins Leere hineinhingen, war das Erste, was man sab. Arbeiter waren beschäftigt, abzuräumen, und hatten eine Stunde zuvor noch auf der Rheinseite des Bahndammes die Leiche eines Mädchens aus dem Schlamm gegraben, welche mindestens 1000 Schritte weit aus dem Ort heradgespült war. Auf dem Bahnkörper, der noch deutlich die Spuren der Ueberfluthung trug, waren zwei toote Kühe gefunden worden. Wenden wir uns gegen Heidesheim, so sehen wir zunächst eine 150 Schritt breite Schlammmasse mit Geröll, Feldfrüchten, Weinbergspfählen, Holzscheiten, entwurzelten Bäumen u. s. w. bedeckt. Wenn nicht einzelne Bäume und dir Spitzen von Gartenzäunen aus der Masse hervorragten, so würde man versucht fein, ein abgelassenes Flußbett zu sehen, derart ist alles ntvellirt. Der Weg nach dem Ort ist nur noch spurweise zu entdecken. Gegen den Eingang werden die entwurzelten Bäume häufiger, vermischt mit Trümmern aller Art; ein Mauerblock von der Größe eines Ohmfasses liegt mitten auf dem Wege; die Fluth hat ihn dorthin gespült. Links vor dem Eingänge des Ortes war man beschäftigt, die Häuser förmlich auS dem Schlamm zu graben, der an einzelnen Stellen 1-2 Meter hoch lag, au anderen selbst ganze Ställe oder Gemächer ausgefüllt hatte. An dem der Kirche gegenüber liegenden Schulhause drängt sich die Menge, zwei alte eisgraue Männer klagen und weinen an der Thür um ihre Angehörigen, die drinnen als Leichen liegen. Von dichtem Gedränge fortwährend umgeben, liegen im Schulzimmer acht Leichen, meist weiblichen Geschlechts, drei Frauen, ein Mädchen von 14—16 Jahren und vier Kinder. Sie tragen alle, namentlich eine der Frauen, die Spuren von starken Contusionen im Gesicht, das sonst den Ausdruck der Ruhe trägt; augenscheinlich war der Tod ein rascher, plötzlicher gewesen. Der hübsche Platz zwischen SchulhauS und Kirche ist mit Schlamm, entwurzelten Bäumen, Trümmern von Hausrath und Bekleidungsstücken, tief im Sand steckend, bedeckt; feine Umfassungsmauern sind verschwunden. „Das ist über Alles noch nichts", sagt unser Führer: etwa fünfzig Schritte weiter aufwärts beginnt das Hauptquartier der Verwüstung. Zunächst une Gruppe von 6—8 Häusern, theilweise gestützt, zeigen den Weg, den datz Wasser genommnuu hat. Wir weichen rechts auS und gelangen über Gärten, die unter fußhohem Schlamm und Trümmern vergraben liegen, an den Rand eines klaffenden Abgrundes, ui dessen Tiefe ein Streifen gelblichen Wassers fließt. An den beiden Rändern dieses Abgrundes, der bei vielleicht 80—100 Schritte Breite die Tiefe von 6—8 Metern hat, stehen Häuser in Ruinen. Eine neue große Scheune, aus solidestem Mauerwerke aufgeführt, hält das Dach ins Leere. Die eine Stirnwand derselben, 12 b>s 15 Meter boch, ist herad- gestürzt, ohne daß man mehr als eine Spur von der Masse in dem Abgrunde sieht, der dem Sturzbach als Bett dient und' der den Platz bezeichnet, wo gestern Häuser, Scheunen, Ställe und Gärten mit Obstbäumen standen, von denen Alles bis auf die Spur verschwunden ist. Am oberen Ende dieser klaffenden Schlucht sieht man zwei Ruinen mit blauen Wänden „auf beiden Seiten; der Strom hatte sich in zwei Arme getheilt und die blauen Trümmer sind die Ueberrcfte von dem Hause, welches der Bahnwärter W'idmann bewohnte und das er mit seiner Familie, seine Frau, Schwiegermutter und drei Kmder, in der Fluth versinken sah, ohne Hilfe leisten zu können. Diesen Ort der Verwüstung, wo noch Alle? zu stürzen droht, umschreitend, gelangen wir an's Ende des Do.feS t» die Thalschlucht, in welcher die Wasser herabkamen. welche die R-fiectanten unmittelbar in den großen Verein aufnahmen, ohne daß ' diese der ‘xotm nach unter sich in eine ständige Verbindung traten. Thatsäch- ljch aber bildeten die Agenten gleichsam die Centralpunkte für gesonderte locale Vereinigung. Diesen und ähnlichen eine Umgehung des Vereinsgesetzes be- .weckenden Manipulationen ist nunmehr durch di- vorläufige Schließung de« großen Vereins selbst in Preußen die Spitze abgebrochen. Berlin, 6. April. Der „Reichs-Anz." publicirt eine Bekanntmachung des Reichskanzlers. wonach der Betrag de« steuerfreien ungedeckten Roten-Um. laufs der Reichsbank sich in Folge des Verzichts von, 13 Privatbanken auf das Recht der Noten-Ausgabi aus 272,561,000 Mk. erhöht hat. ©ellerrfttfi. Wien, 6. April. Nach der „Polit. Corresp." ist der Zusammentritt der Delegationen in Pestb für den 9. Mai in Aussicht genommen. - D,e „Wiener Ztg." veröffentlicht die Reihe der vom Relchsrathe angenommenen Eisenbahn-Gesetze. „ , . . „ , Wien 6 April. Der „Neuen gr. Pr.' zufolge wurde der Prmz von Wales am 18. oder 19. April auf der Rückkehr von Ostindien in Triest em- treffen und daselbst am 20. April eine große Parade der Triester Garnison zu Euren des Gastes stattfinden. Wien, 6. April. Don bestunterrichteter Seite werden die Zeitung«. Nachrichten, wonach das Kriegs-Budget für 1877 gegenüber dem des Jahre« 1876 erhöht werden solle, für vollständig unbegründet erklärt. Pesth, 6. April. Bischof Perger von Kafchau ist gestorben. Arankreich. Versailles, 5. April. Sitzung der Deputirien - Kammer. Die Commission hat ihren Bericht über den Antrag des D-Putirt-n Jules Ferry, den Gemeinderäthen die Besuguiß, die Maires zu wählen, zuruckzugeben, überreicht Ferry beantragt Dringlichkeit. Der Minister des Innern widerspricht dem Antrag- auf Dringlichkeit nicht; er sagt, die Regierung habe d,e Im i-ttve nickt ergriffen, weil sie der Kammer einen vollständigen Gesetz-Entwurf über di- Organisation der Gemeinden vorlegen wollte. Dieser G-f-tz-Eiitwurf werde im Monat Mai, nach Schluß der Kammer-Ferien, fertig fein. Die Kammer sei sodann in der Lage, sich über die Frag- der Ernennung der Maires aus- »usprechen. Di- Dringlichkeit wurde einstimmig angenommen. — Die Vertreter der hervorragendsten Credit-Institute von Paris waren heute versammelt, um sich wegen emer neuen ägyptischen Anleihe von 250 Mill. Frcs. zu verständigen. Dieselben erklärten sich bereit, von den 150 Millionen, welche für feste Rech, nung übernommen werden muffen, 75 Millionen zu übernehmen. Dort ist verhältnißmäßig wenig Schlamm zu sehen: eS scheint, als ob die Fluth erst die rechte Kraft gewonnen hätte, als sie in den Ort einbrach. Ger-en wir au em entgegengesetzten Rand der Schlucht wieder hinab, so sehen wir ein anderes Bild der Verwüstung. Hier ist vornehmlich das Mauerwerk zertrümmert, eine Straße liegt voll Steine, wie das Bett eines SturzbacheS oder ein Steinbruch. Die Häuser, welche sieden geblieben sind, zeigen mehr oder minder Sprünge, Risse und Löcher in den Mauern. Eine Umfassungsmauer ist von der Fluth etwa 15 Schritte fortgeschoben und gegen ein Haus gedrückt. Die erwähnte Scheuer stößt an das Wohnhaus des Bürgermeisters, welche? heute noch Zusammenstürzen dürste. Tobte« Vieh liegt thetl- wcise frei zu Tage, theilweise in den Ställen noch im Schlamme begruben. Wie viel der Schaden daran beträgt, dürste vorläufig noch nicht zu ermittel., fein, ebensowenig waS an Häusern, Mobilien u. s. w. verloren ist. An zwanzig Häusern sind spurlos verschwunden, ebenso viel mögen in Trümmern liegen, eine größere Anzahl aber stark schadhaft sein. — Der Strom kam, nachdem eine kleine Ueberfluthu ig oorangtng, gegen acht Uhr Abends einem kleinen winzigen Bächlein folgend mit der entsetzlichen Gewalt, die aus halb Heidesheim einen Trümmerhaufen machte. Von der Scene, Die nun folgte, kann man sich kaum einen Begriff machen. Da» Krachen der Häuser, das Treiben des Wassers, vermischt mit den Hilferufen und dem Wehklagen der Bewohner, Amerika. New-Bork. Zu den vielen Anschuldigungen gegen amerikanische Staatsmänner ist nun auch eine gegen den Marine-Minister gekommen, der im Jahre 1872 unmittelbar nach dem Sturz- des Bankhauses Jay Eooke u. Comp. in Philadelphia die gleichfalls bedrohte, mit dem genannten Hause in Serbin- düng st-h-uve Londoner Firma Jay Cook-, Mac Culloch u. Comp., welche die G-ichäfi- der amerikanischen Admiralität in England besorgte, mit Staatsmitteln gestutzt haben soll. Es handeit sich nun darum, festzustellen, ob diese Anschuldigung zu feiner Versetzung in den Anklagestand hinreichend ist. Der Marine-Mmister stellt die Thatsache nicht in Abrede, will jedoch^dte fragliche Unterstützung im Interesse der Verwaltung gegen ausreichende DicherheU und ohne jeglichen eigennützigen Grund gewährt haben. e t w i f t ci. Berber*1, ''an dec Köln-Gießener Eisenbahn), 6. April 1876. Auf den Heuti. »en hiesigen Markt wurden gebracht: 457 Ockfen, 259 Kühe und Rinder, 525 Schweine. Dcr näckste Mai ki ist am Montag, den 24. l M. ItaNen. Rom, 6. April. Der Cassationshof hat den Recurs der vorn Gefchwo- renen-Gericht wegen der Ermordung Sonzogno's verurteilten Individuen verworfen. — Der Kriegs-Minister General Mezzacapo hat am Dienstag dem Grafen Moltke einen Besuch gemacht. England. London, 5. April. In der Assisen-Verhandlung gegen den Capitän der Fcanconia" wurden heute die Belastungs-Zeugen vernommen. Der Capi- tän des „Strathclyde" mußte im Kreuzverhör zugeben, daß es nicht üblich sei, so weil südwestlich von Dover her auszusegeln, ehe der regelmäßige Curs den Canal herunter genommen wird; die anderen Belastungs-Zeugen machten ähnliche Aussagen. Dem Sachverständigen, Capitän Black, wurde im Kreuzverhör bewiesen, daß seine früheren gravirendeu Aussagen nur aus sehr oberflächlicher Änichuuung beruhten. Die Rechtsprechung für den Fall der Verurtheilung wurde dem vollständigen Collegium von 18 Richtern vorbehalten. Die Sitzung wurde auf morgen vertagt und Capitän Kehn gegen Bürgschaft fceigelaffen. Spanien. Madrid, 5. April. Im Senat beantragte Silva die Aufhebung der Fueros in Biscaya und Navarra und die Herstellung der Einheit in Bezug aus Verwaltung und Verfassung. Der Minister-Präsident Canovas de Castillo erwiderte, diese Einheit bestehe bereits. Delegirte von Biscaya und^Navarra würden demnächst nach Madrid kommen und mit der Regierung über ihre innere Verwaltung verhandeln. Türkei. Konstantinopel, 6. April. Dem Vernehmen nach bestätigt es sich, daß Edhem Pascha zum Botschafter in Berlin ernannt wird; Fussuf Pascha bleibt Finanz-Mmister, dagegen wird Sadullah Bey zum Handels-Minister er- haiuu. — «Jit jinanjieuen Verhandlungen uoer vte den lAarantieen für tue türkischen Staatsglänbigrr zu gebende Form werden fortgesetzt. Einer Meldung des „Bassiret" zufolge wären die jüngst in Bosnien aufgetauchten Insurgenten- Banden wieder zerstreut. -Es ,ilklc nicht hMssigt mb KM" " bring' f« »-m G--b-'b»c Tri Sonntag, bti Enotr in der LSwrMsik 1761) NachvekMi brm Grund- unb bezw. F! Eigenthum ich. die i seifen vermögen, so wert riungen an diese Parcellen Ansprüche binnen 6 Wochen Wauf dieser Friß, da ®o rmfügt, die neuen Eigech ^erkaussgegenstönd'' aus i c>rd.. 'M »a i B e f Gemar 1 I Johannes Hammel I an der Lumda. @em 2 1 Kaspar drau« II. 3 Kaspn Vogel ÜI I rina, geb. Schn ®em 4 I Mheim Sßraun II. I!1 , 1«2 6 7 8 8 110 . Tema 5 I Philipp Petri zu & ® em UM Petri II ii Philipp Petri II. UN y/b. Hadn, dase Johannes Balser' i fit T e Walter iU 1 Wttfc Wagm @ e' IX'»» i«4** NI K5Ä Ä ‘■«miet: De, I. K *» StÄ °°l bi <»bbTeytt Qu( der feÄ ■“*Si :.rZs dem Qrt S^®*! "te^Ä ‘•«t’V* LZZZ EL ML- m schlämm, cntwür; ' tltflm Sand steckens L”r Sammlung von Beiträgen aufgestellt. Fremde, die s. Z. die Scene von Kirn und Taub sahen, sprachen sich cinstimmlg dahin auS, daß diese Zerstörung ungleich schauer- ltcher sei. Jeder verließ die Statte voll Entsetzen und bekennt, daß es ärger ist als man sich vorstellte. ' ffieniöfhnS 40 Häuser und Gebäude liegen in Trümmern, ebensoviel fallen noch Ä', Mauern, Ställe und Schoppen nicht zu rechnen. Die Straßen und Hauser sind in Sand begraben. Die Fluth war an manchen Stellen 20 Fuß hoch und ?'rf®"Ä* etlva , ^"dern fort.eißend. Einige hundert Arbeiter sind an dem Bahndamm beschäftigt. Von Mainz kamen heute noch die Pioniere dazu. Turner und Krieger aus der Umgegend werden requirirt. Das Elend ist groß, Hilfe tbut ÖC™ irgendwo, hker dringend Noth. ES bat sich bereits ein Comite zu Sammlungen gebildet. Alle Menschenfreunde haben hier Gelegenheit, ihr edle? Herz an den Tag |u Ieg£n, Der Weidmann, dessen Familie und Habe sämmtlich zu Grunde ging, ist dem Wahnsinn verfallen. y ' k o-1?1P<.3cU6ir<-?cuftc roär3fc sich kin ungeheurer Leichenzug hinter 8 Särgen nach dem Frredhole. Lin solches Trauern, solch' herzzerreißende Scenen hat Heidesheim nie gesehen. Die Einwohner sind dUe niedergeschmettert uno rathlos. Wie gelähmt sieben sie an dem Grabe ihrer Hoffnungen für die Felder. Und doch kommt der materielle Schaden an^der Habe, dem Vieh und den Fluren erst in zweiter Linie. Hülfe ist sicher von alUn Zeiten nothig und willkommen." Darum helft, helft, deutsche Herzen! Die Expedition de- Gießener Anzeiger- ift gerne bereit für die so anßerordentltch heimgesuchte Gemeinde milde Gaben in Empfang zu nehmen. Frischbsckrr )u Gieren. , nLa°' b/n 9. April 1876 H. Plank in der Neustadt, K. Stein- bnger in der Löwenoasse, K. Haas in der Wallthorsiraße. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Sonntag, den 9. April. Feier des Buß- und Bettages. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. mnr Nachmittags: Pfarrvr-rwolter Schlosser. Vor. und Nachmittags Collecte für die bedürftigen evangelischen Gemeinden des Landes unter überwiegend katholischer Bevölkerung. Donnerstag, den 13. April. (Gründonnerstag.) Morgens: Pfarrvicar Schöner. Feier des hl. Abendmahls. Freitag, den 14. April. (Charfreitag.) Morgens: Psarrverwalter Schlosser. Nachmittags: Pfarrvicar Schöner. nhHhtl :ncn'V ., fbnS-CTl r? ®od,cn b" dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, als sonst nach _ 11111 K^UUll ||>l l 9l(l(tllll er b erforderlich, die Löschung der Bemerkung „beschränkt^ Zum Bau der Lahnbrücke bei Dorlar soll die Ll'eferuna von B£:“* ""2-- i. umichlcuen-, gelangen M Besitzer P a r c e l l e n. 1 (1738 4 II. in Daubringen. I I. 890»/». — Dem Kaspar Jahres in I Daubringen vor Namen stehend. 5 11 126 Gemarkung Burkhards feldeu I Ludwig Arnold Heinrich Albach feiben. VII. 572. 573. 88 ind VII 342. IX. 471. IV. 462. 342. 11 Aeilgebotenes. 7>IX1T7M SWcüe Ski läußerst ZU nalweg nach Albach. 8 10 6 7 8 2 3 18 30 38 62 1750 2900 74 1 'ki* w Eichen- * Buchen-Prügelholz, » Eichen- und Nadel-Prügelholz, „ Buchen-Stockholz, „ Eichen- und Nadel-Stockholz, Wellen Buchen-Reisholz, Eichen, und Nadcl-Reisholz, Eichen-Bauftämme von 15—38 Centi-- mtr. mittlerem Durchmesser und 5—11 Meter Länge, zusammen 30,80 Cubik- meter enthaltend, FichtenBaustämme von 15—38 Centi- mcter mittlerem Durchmesser und o-17 Meter Länge, zusammen 62,78 Cub'kmeter enthaltend, Fickten - Stangen, 3,50 Cubikmeter enthaltend. Der Abrheilungs-Baumeister: K luge. - ............... im hiesigen und werden die eingegangenen Offerten in 1/62) 300 Ctr. Kornstroh, mit dem Dreschflegel gedroschen, sowie 50 Ctr. Saaterbsen 75r Ernte, -u verkaufen. Gutsbesitzer H. B i n g e l, Sichertshausen bei Fronhausen. Gemarkung Daubringen. | Wilhelm Braun JT x“ ------ ' T ~ ?um Caffeler Pserdemark^ zu haben bet (1593 Karl Gerlipp. Gemarkung Grost-Buseck | Philipp Petri zu Oppenrod | XX. 505. Gemarkung Oppenrod. Der Abtbeilungs-Baumeister: ____Kluge. I. 8. 9. 10. 1006. V. 143. 347. I. 331. 132- 333. VI. 266. 285. Lollar. I HI 167,5. | I. 195 XL 254. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. October- 1877 gestattet. t Oppenrod, den 6. April 1876. (1739 . Großherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod. "_________Petri. (722) Samstag den 8. April, Vormittags 11 Uhr, laste ich gegen Baarzahlung Thüren, Fenster, Läden, 2 Bettstellen u. s. w. ver- Isteigern. Hch. Schmidt, Braugaste. | XX. 194. 216. XXV. 87. 1751) Ein Haufen Mist zu verkaufen. .__Neuenweg B. 181 r^6) Ein Backsteinhäuschen nebst 30,000 Backsteinen sind zu verkaufen durch I. Blitz. I. in Burkhardsfelden. I Vierter in Burkhards- I üon 160 Mille Ziegelsteine zum Bau der Dorlarer Lahnbrücke" an das Büreau n ^nden. Die Submissionsbedingungen können hierfelbst ngesehen resp. gegen Erstattung der Copialien bezogen werden. Wetzlar, den 5. April 1876. '' JMi'ß Schrie untnnliho-ern sjlamu •n Wunta, in btfc JJ-frn dieses Äbgrunbtt, -.turn bat, stehen utr jeift aufjtfü^t, hall h Meter ood), ist herad- « vcm Äbgrunde sicht, | Znmmibässe in jeder Größe empfehlen (1442 Moritz Cregori «fc Sohn. PH lipp Petri II in Oppenrod. Philipp Petri II. und Frau Elisabethe, geb. Habn, daselbst Johannes Balser V. in Oppenrod. Gemarkung | Heinrich Walter zu Lollar. | Margaretha Wagner zu Lollar Gemarkung I Karoline Vogt, Balth. Tochter, zu I Gießen. Krün LobieMr EiftnlmIin. Zur Ausführung der Erdarbeiten sind 1000 lfd. Mtr. 20—26 Etm. "^kung, sowie ein Oecv- «!, 8 Gtm. starke tannene refp kieferne Bohlen erforderlich. nomie- und Rollwagen Ersuche um Einreichung von Offerten bis 12. Aprtl er, 12 Uhr Dor- billig zu Verkaufen. Wo» 'Mgs. Lieferungsternnn 8 Tage. hi» ' s «v/TZ* Wetzlar, den 6. April 1876. ,fagt 0»e Wxped. d. Bltts. die Wasser foeraifam. nt, alt ob die Flath eist Heue.n wir an 'em tnb ir ein andere? 8il> b« irrt, eure Sttaße liegt eil :.i Die Häaser, mtlty Stfie und Löcher in btn 15 Lchckle s-rtßtschobeii an das Voraus M Zobfd Sieb liegt theil- irnwe begraben. Wie ukl rmitte.. 'em, eotniowenig ;!j niivcrn fi:ib fpurloi ;-*crt tknM aber ftart hxrflu(ju ifl ooranßing, tn) mit der tiitsetzirqrn in Don der Lerne, die ßtbliagtn der Lewohnel. ; i: :on Lerchen, die sich Iti 'en Verwirrung M Unterleibs - Brucblei-en-en Brüche sowie Mut,e> Vorfälle in den allermeisten MUen v-llstandia - Ä Vtatt "eb^'t^‘’'aud)«ann.eifunfl l’’r?afd)?nben 3 sniÄ1 bur* ®' Stmzeueqger selbst als durch bie Apotheke Herrn I. B. bur* 9sn,?Än'n®k’i'U^fla,fC « r'< Auch I» Näheres 1U erfahren durch die Versandtstelle bei Herrn Carl Malzacher in CarlSruhe. (162 [H. 32620 12 : 13 (1441 Morih Gregors & Sohn. ■ft t! ‘S-5 ,k,t iinb 7., ib? Holzversteigeruttg. Mittwoch den 12. d. M-, deS Vormittags von 9 Uhr an, ! sollen im Reiskirchener Gemeindewald District Buchwald und Nomr, nachverzeich nete Holzsortimente versteigert werden, als 76'/r Rmtr. Buchcn-Scheidholz, 6 „ Eichen- Berlin-Coblenzer Eisenbahn. Zum Bau der Lahnbrücke bei Dorlar soll die Lieferung von 160 Mille Ocffentliche Aufforderung. 1761) Nachverzeichuete Personen wollen die ihren Namen beigesetzten, ihnen in btm ©runb; und bezw. FlUrbuche vor Namen stehenden Parcellen veräußern. Da sie ihr Eigenthum resp. die erfolgte Zahlung der Kaufschlllinge nicht genügend nachzu- wetlen vermögen, so werden alle Dujenigen, welche irgend welche Rechte oder Forde- rungen an dieie Parcellen bilden zu können glauben, hiermit aufgefordert, diese ihre JaHITlrii mt» httinan K Amon k» i X »w. Al i j. l . ... .. , . - Gemarkung Alleudorf a Lda. (Johannes Hammel Frau zu Allendorf I an der Lumda. | I. 219. 220. Gemarkung Altenbuseck. I Kaspar Brau« II. zu Daubringen. I XXV. 145. Kaspor Vogel III und Ehefrau Katha- I rina, geb. Schwarz, zu Altenbuseck. | I. 158. 157. 159. Gemarkung Steinbach. .Lng!llkt"un.'-iwl MMuIuk oföm I Anton Reuschling von Steinbach. I I. 400. XIV. 420. VII 296a Ia0ert (1765 Gießen, 6. April 1876. ' ' Die Zusammenkunft ist im District Buch- <^ro^6pr$ntiftrhp<< n r» <*r rd> f Gießen ronlbunb wird der Anfang bei Nr. 1 gc _______'. f ^-ann.W.J Reiskirchen, am 6. April 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Reiskirchen. I ü n g e r. Aersteigeruuge». Holzversteigerung. Opvenröder Gemeindewald, District «11 bucfel, soll nachverzetchnetes Holz verlöt werden: Montag den 10. April fc.-. Bap- und Werkholz: Wten- Stämme von 18—22 Meter », mit 35 Fkstm-l-r, v Wen-Stämme von 10-20 Meter mit 140 Festmeter. l BB Sri*, »am «ft* ■ ^bh:nben Sohn nfltec M-W ääSs ladl ■srt&e rMUS ff/ naöefte??- r„ « ronalle iJW 0 •* 4,» 'ti flÜ Feinste Reisstärke in Schachtrln, Waschpulver, beste Kernseife, (1759 empfiehlt_______Carl Hoffmann. 1771) Täglich frische Milch bei Georg Lampus II, Kauffmann, Löwengasse. Cin Haus <1446 in der Wallthorsiraße, nahe der Poft, gut eingerichtet, ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres in der Exp. d. Bl. Weiße Vorhänge aller Art, Rouleaux, Drell in den gangbarsten Dessins, Anfertigung jeder Decorations-Arbeit in geschmackvollster Ausführung, bet (881 ________T h. Brück, Kanzleiberg. B 1. Monogramms 1362 auf B'iefbpgen und Couverts, per 100 1 Mk. 50 Pfg., Schablonen stets vorräthig. Bestellungen Lindenplay im Blumengeschäft. 1733) Zwei große Haufen Mist zu ver- kaufen bei__________________G e b r. Lotz. 1768) Mehrere Wagen voll Spreu sind billig zu verkaufen bei Ludwig Leun II, Groß Linden. 1769) Ein Garten zu verpachtem Näheres bet Wilh Zutt, Asterweg. Zusammenkuit Morgens 9 Uhr am Vici- in reicher Auswahl unb """ billigen Preisen empfehlen W I* Monn Ziegelei-Besitzer. Die Brauer-Akademie zu Worms a. Rh 1760) Dr. Schneider. Mr mii wohner der genannten Gemeinden an edle Menschenfreunde die d r i n 8 e, . m . ■ n • L - ... CY) it« 11 m n n OnHtrttl Bitte um ÄH letur KÄS Erschein W 1347) Ein möblirtes Mansardenzimmer mit schöner Fernsicht ist an einen ruhigen '5errn zu vermiethen von $ I. Haustein, Ludwigsstrahe. Die ftanzi Die Dinge entwic nii die Rente, dieses ei itty der in den wivhsi Wconjunctur, ans $ vift Besorgniß in der Mn zu wollen, den, öiflet's aussprechen w Mrschall-Präsidenten, hu einräumt, der, de $ für das System B Heinen, daß mit den tei ruhigen Erwägung Der Marschall 2 jolt Stellung zu beha :er Ministerium thun [ Merlagen von seiner Kineral auch auS bei &Dan schickte er Wims Elends zu richten. Die Unterzeichneten werden dankend jede Gabe in im Preise bedeutend gesunken, verkaufen von heute an Schuhe u. opj)/: besuchteste Braulehranstalt, beginnt ihr nächstes Sommersemester am . — Programme und Auskunft ertheilt ger«e Die Direktion: Tanz-Anlerhallung mit Verloosung der vereinigten Gewerkschaften am 2. Ostertage in Wenzels Snalbau. Anfang 8 Uhr. Karten sind zu haben bei Herrn Gasiwirtb Grün, Neustadt. billiger als seither. Docter cttn, Rangir- und Tischmesser mit Gabeln, Scheercn, Schreiner- und Küferwerkzeuge, Solinger und Remscheider Waare in Stahl, öffentlich bei I. Weber „Stadt Cassel" hier, an den Meistbietenden versteigern. I Gießen, den 6. April 1876. L8) Karl Bennewitz. ^MWM^Eröffnnng. i Die seither mit meinem Bruder unter der Firma Gebrüder Schomber ■ C4. ü.triebfiic 'irieaelei haben wir aufgelöst und bube lch eine Neusiädter Thör^für mc,n° eigene Rechnung errichtet. Inden, ich solche vor dem !N fgjermit anzuzeigen mir erlaube, bitte ich, unter SSZ'Ä" - U4-™ 3-fc.-» - “* W" •"SX‘S‘ . Heinrich Scliomber, 1342) Ein freundliches Familienlogis ist zu vermiethen und am 1. Mai beziehbar. Neuenweg 134. ____________ ______ __ 1679) Ein geräumiges Familien - Logis, sofort beziehbar, zu vermiethen. S Reis- 1014) Der früher von Herrn A- Docter innegehabte Laden mit zwei Zimmern gleicher Erde, ist zu vermiethen. | _________W- Ferber, Buchhändler. 1757) Vor einigen Wochen wurde (wahrscheinlich im Lesezimmer des Clubs oder im Einhorn) ein neuer schwarzer Filzhut gegen einen ähnlichen alten verwechselt. — Umtausch bei Hausverwalter Dietz im Club.______— ‘ 1763) Am Sonntag Abend wurde von der ^unkcrstraße bis auf das Kreuz ein Stock verloren. Der redliche Finder wird gebeten, denselben gegen eine gute Beloh- nung in der Exped. d. Bltts. abzugeben. Der heutigen Nummer liegt ein Flugblatt des Protestantenvereins bei. Permiethungen. 1735) Zwei verbundene Mansarden- aimmer zu vermiethen. Seltersweg C- 43. ° Labroisse, Hofg.-Advocat, 1303) Ein freundlich mfr blirtes Zimmer mit Cabinet im dreien ru vermiethen. Näheres bei der Exp-d. d. Bltts. 1719) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Neuenbäuen B. 1OO- _ 1495) Ein möblirtes Zimmer perl April 3U vermiethen 8utt) TOe8fler wistenhast prüfen, wo Hülfe am Wendung Rechenschaft ablegen. Ober-Ingelheim, 3. April 1876.' Baron Dr. Wilhelm v. Erlanger, Dr. Scriba, Decan Walther, zu Nieder-Jngelheun, - Fr. Adolph, M. Baum, PH. Aug. Gebhard, M. Hirsch, Parrer Pfarrer Kuhn, vr. Thudichum, zu Ober-Jngelhewi. Pfarrer Dr. Krumm, Bürgermeister Doll zu Groß-Wmternhei Kreisassessor Wolf von Bingen, Pfarrer Helw>g, ^:z^:n mann, Beigeordneter Krebs und Gemeinde-Einnehmer Weidmann Heidesheim. ÄS® ÄÄÄ Sfefc 1490) Ein unmödlirtes Parterrezimmer, im Garten, sogleich ,u vermiethen Mit Bedienung. Näheres bei der Exved. h. Bltts. 1311) Eine geräumige Wohnung zu vermiethen bei C h r. Ho r e.y s e , Reichensandstraße C. 1764) Ein möblirtes Zimmer an einen ruhigen Herrn zu vermiethen. Marktplatz A- 5 im 3. Stocks Kermrschte Anzeigen. 1902) Ein Mädchen, welches einem kleinen Haushalt selbstständig vorstehen kanifi auf sogleich gesucht. Wo? sagt die Exp- d. Bl. 1767) Ich suche einen guten Anstreicher in mein Lackirgeschäft- Carl Leib. 1770) Die Kegelbahn im Caf<£ Ebel °°" 6CUU a" er5fffieorS Kle.n. lLvhlen ließ er Buffet Adling gilt, bit fnu eittgen uno x,rw.m..r„°>. uu,w ,u ..... Ketzerei ist eine Todsünde, welche die Seele tobtet unb den ganz« Kile ntd)t baran, Ihn ii • ~ Frankreich braucht mehr für seine Bi die Republik, rin b A Mahon iß Allen g Der eigentliche jp, *Ä Äfibent der Repu ni: til'e secundäre Rolle, Mitn den Gemalten in zu hohem A ° kurzer Wenz-T «'«-O Md ihr, ®ebrau* toi n?‘k". M« du \w rb.™' di! Shtiu FM ick Kq,V W, Thron gesekt A i, Weh, Vorräba im suffrage Di?Verwüstuirg in einzelnen Districten spottet jeder Beschreibung. M» W 9 Sie berechtigt uns im Namen einer großen Anzahl unbcmitielter S p Steattform ju " genannten Gemeinden an edle Menschenfreunde die dringe'«,,'M^di-R freiwillige Beiträge zur Linderung der Roth und des entstand ^iind i^m Ma| >a»kenv zede Gabe in Empfang nehmen,! j^Kit deistiz^ ’S' dringendsten geboten, und s. Z. über L-- ch »ertt(t(lle A ; L 1 llllk tetjfx ftV). tzde n e c d Bürgermeister W-'S« ” «nb ’Ä Ä Etwas Außergewöhnliches •tMSWÄ* ................... , i; SeamÄöer unü Ni'aben-Anzüge Protfllaiittr ) (s B.lksbllck.i «se ~ ".«-e-s s* “»“äs 1 ' k qxWiä looos.,;»»: >" ;«Vüv“«*“sÄ.‘ÄS I ei/ ß 71/ a io 12 15 Mark, kniss- Iiridt hnt Kltzerei ist nach ihrem Eesetze eine Eunde, welche den Tob 2°^L-h^,tto^da^ ^str^A^este, was die Saison nur bMbet 20o)chwarz°e"TuchrLck°, nur beste'Qualität, von 14, 15, 17, 18, 20 gr 500 Lnnfirmanden-Ansüge ~»E M»WggAEy;;»».L7LLL."7«7:L'M tdi «En» st*-«, !«»->- »"*•»* ”"t “*•’ *8' 25, «f S s BWWSW ™‘ " , !oOO^KnabenRnzüge°, im Aller von 2-14 Jahre», von 5'/,, 6, 7, L> ** recH unb aut einzukleiden, man benutze daher diese Gelegenhe.ll N«° @ib in ibrem Gewsis-n "«pfliebtet, ben ®eU bti ÄSfÄ’Ä * w M »** - nie dargeboten. „ s o g1Y.T;r uns dauert unwiderruflich die Anwendung befiehlt- _ _ —--------------- Aufruf an Mcnschcnstkunde.