1876. Mittwoch, den 8. März Io. M AkM- unb Amtsblatt für bro Kreis Gießen I *" d.r h ( "‘««n , ' ^4, 1«. M„ e. ’ Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expedition: Schulstraße, Lit. 6. Nr. 18 Ä7' •htt vierteljährlich 2 Dlcrrf 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. lschast 10f. März Deutschland. ages einer Piece der Eintri aner Piece der Eintn auswärtigen Besuche l Tk. ^-«-„„4.. . auf 5 , Uhr festgesetzt trrllierkins. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. _____ >”certmeisteR Herrn den zur Befolgung einer gerichtlichen Vorladung nöthigen Aufenthalt handelt. Die Polizeibehörden sind angewiesen, im Uebertretungsfalle sofort die Berhas- ung des genannten Geistlichen und dessen Transport über die Landesgrenze Stuttgart, 4. März. Der „Staats-Anz." enthält die Ernennung des Hausministers, von Mittnacht, zum landesherrlichen Standesbeamten in Ausführung des Reichsgesetzes. — .a Stuttgart, 6. März. Nach einer Meldung des „Wurttemb. Staats- Anz." aus Berlin hat der Vorsitzende des Justizausschusies des Bundesraths, Minister Leonhardt, die Mitglieder des Ausschusses auf den 1. April nach Berlin einberufen. Das Referat für die Stras-Proceß-Ordinmg ist dem M,Ulster ■ Mittnacht, für die Civil-Proeeß-Ordmmg dem Minister Faustle, für das Gerichts-Verfassungs-Gesetz dem Minister Abeken übertragen - Aus Anlaß des heutigen königlichen Geburtstages ist u. A. dem Präsidenten der Ab- geo,dnetei,-Kammer, Holder, das Comthurkrenz de« Kronenordens verliehen. Hesterreich. ■rchesters von J. 8. Bad lichta au$ der Oper „Figaro ä n i s c h. 1 Soli, Chor und Orcheste on Robert Heller. itr sehen Buchhandluig fu Bogen zu ernennen. . Darmstadt, 5. März. Die Tagesordnung für die Freitag den 10. März, Vormittags 9 Uhr, stattfindende siebente Sitzung der zweiten Kam- mer ist ^sten und zweiten Präsidenten zufolge Art. 9 der Geschäftsordnung. II. Neue Eingaben. III. Berichtsanzeigen. IV. Berathung über: . , 1) die Vorlage Großh. Gesammt-Miuisterinms, d,e Uebertraguug des Eiaenthums der Oberhesstschen Bahnen an den Staat betr.; 2) hie Vorlage Großh. Ministeriums des Innern, die Gewährung von nachträglichen Vergütungen für Kriegsleistungen der Gemeinden betr S 3) den im Haupivoranschlag der Staatsausgaben pro 1876/78 unter dem Centralbauwefen im Ressort Großh. Ministeriums des Innern aufgenom- menen Posten'"Fortsetzung der inneren Einrichtung im Kr-egsm^sterialgebäude zu Darmstadt für da« Landgericht, das Krelsamt und die Centralstelle für die Gewerbe", insofern die Dringlichkeit der Berathung von der Kammer aner Wien 4. März. Die „Polit. Corresp." meldet: Der Kaiser empfing heute in feierlicher Weise den deutschen Botschafter Grafen Stolberg, welcher seine Beglaubigungs-Schreiben überreichte. — Dieselbe Korrespondenz erfahrt von competenter Seite, daß auf freundschaftlichen Rath der Machte die Pforte den Insurgenten vollständige Amnestie, den Emigranten straffreie Rückkehr gewährt und denselben Schutz gegen Behelligungen, unentgeltliche Lieserung des Materials zum Wiederaufbau der Häuser, das nöthige Saatkorn zur Feldbestellung und Nachlaß der Zehnt-Abgaben für das ganze Jahr, sowie der ubrr- gen Steuern für zwei Jahre zugesagt habe. Hiervon habe die Pforte d,e Vertreter der Mächte und ihre Special-Commsssäre in Bosnien und der Herzegowina in Kenntniß gesetzt. Auf österreichisch-ungarischem Geb,eie seien alle Vorkehrungen im Zuge, um die Rückkehr der Flüchtlinge zu beschleunigen. - Nach der „Polit. Corresp." wird die Anwesenheit der nächstens emtreffenden ungarischen Minister in Wie» nur zwei bis drei Tage dauern; dieselben wer- den aber in der zweiten Hälfte dieses Monats behufs Fortsetzung und hoffentlich glücklicher Beendigung der Verhandlungen neuerdings in Wien eintreffen. Wien, 5. März. Die auch telegraphisch verbreitete Nachricht von der angeblichen Proelamirung der Republik zu Kragiijevatz in Serbien bez-.-h. sich offenbar auf unruhige Auftritte, welche am 29. Februar anläßlich der ®emeinbe Wahlen dort stattgefunden haben. Die Ruhe war zedoch schon an demselben Tage wieder hergesiellt und wurde seither nicht wieder gestört. 4) den im Hauptvoranschlag der aiißerordentlichen Ausgaben pro 1876/78 unter dem Centralbauwesen im Ressort Großh- Ministeriums der Finanzen sub 1 der Anlage 3a aufgenommenen Posten „Kaufpreis für das der Ba für Handel und Industrie ,»stehende Gebäude in der Neckarstraße 1 5) die Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, die Erhöhung der Gehalte der diesseitigen Beamten und Bediensteten der Main-Neckar Eisenbahn um ein Sechstel vom 1. Januar 1876 an und für die Gültigkeitsdauer des Staatsbudgets von 1876/78 betreffend. . . Main,, 4. März. Bischof v. Ketteler ist wegen seiner Erklärung in Betreff des Ober-Präsidenten v. Kühlwetter auf den 10. d. Mts. nach Munste vor das Gericht geladen. - H«r Racke h°t g/gen d°s Urtheil er Wiesbadener Strafkammer (wegen Schmähung der Altkatholiken) appellirt. Berlin 4. März. Das Haus der Abgeordneten »erwies nach längerer Debatte das Competenz-Gesetz an eine Commission von 21 Mitgliedern. Das Gesek über Ablösung der den Kirchen zustehenden Holz-Abgaben in den früher nassauischen und hessische» Gebietstheilen wurde an die Agrar-Commission, und endlich dasje n i ge übet die Vertheillmg der Lasten bei GnmdstüM e, unge» und Gründung neuer Ansiedelungen an eine Commission von 14 Mitgliedern d.< » t. »* befiel,.., Herr. D.mrapituior Dr. M°usa.g i-i Machj. N,, selben eingeleitete» gerichtliche» Verfahrens untersagt worden, soweit es sich Arankreich. Dari«, 5. März. Wie groß die Macht der Geistlichkeit ungeachtet der Wahlen vom 20. Febr. noch ist, beweist, daß G"wral Gallifet Commandant d» Gainison Dijon, einen Verweis erhielt, weil er fcem 8e^en6egangn g te« tn einem Duell erschossenen Korporals, dem die Kirche die letzten Ehrenverweigerthatte anwohute. Diese Stimmung in de» höchst-« Kreisen * J w"halb Frau Wallo», die Gemahli» des Unterrichts-Münsters, als Mitglied d r G sellschast vom heiligen Vinte»; v°» Paula es sichtS-st«"°n ä» können glaubte, alle Profesioren und Beamten, die unter ihrem Manne stehen, zu einer c erenz in der Kirche Saint Jaegnes du Haui-Pay emzuladen und auf ihre Einladungskarten den Stempel des ministeriellen Cabmets zn setzin. i&Ft* 5C5 JSM »VÄ2 wähl im achten Pariser Arrondissement mit 7283 Summen Sagen d«, Bona- SMSÄ-SS "SÄ Bekanntmachung. 1 Hafer M. 17.19 - He» M. 6.34 - Stroh M. 4.93 per 100 Kilogramm ermittelt worden sind. Gießen, den 6. März 1876. »iolin-Solo. Darmstadt, 5. März. Des Großherzogs Königl. Hohett haben Aller- anäUast geruht: am 28. v. MtS. den 5^ofgerichtsrath Georg v. Bechtold bei dem Hofgerichte der Provinz Starkenburg auf Nachsuchen bis zur Wiederher- i VPPP111 stellung seiner Gesundheit in den Ruhestand zn versetzen, demselben auch in vllL Anerkennung seiner langjährigen gewissenhaften Dienstführung ttn des Äckmdel h erster Klasse des Philippsordens zn verleihen; sodann den Stadtgerichts-Assessor Tabenten ditsilim Sieii bei dem Stadtgericht Gießen, Gustav Scriba, zum Hofgerichts-Assessor bet dem !1 M Hofgerichte der Provinz Starkenburg und den Landgerichts-Assessor bei dem • "'iJe gdnrme !t: Landgericht Lorsch, Dr. Karl Gilmer, zum Stadtgerichts-Assessor bet dem - ab'u* J Stadtgericht Gießen zu ernennen; ferner am 1. l. Mts. bei, Landrichter des Landgerichts Schotte» Karl Wiaheim auf sein Nachsuchen und unter anerEen« r-M'mterrt ni'rt. nuug seiner mehr als 52jährigen treu geleisteten Dienste m den Ruhestand H> Lit iobtat»mW versetzen; zu seinem Dienstnachfolger den Landgerichts-Assissor Friedrich Frese. XT « » ir nius bei dem Landgericht Schotten und endlich zum Landrichter desLandge- St5*^1 richts Höchst den Stadtgerichts-Assessor bei dem Stadtgericht Darmstadt Eduard Mns! ’n iiotb imd d-s -r°uij S-Ä-" S.Ä £9ei Dühm . tigern- und W L°st-x7L .st ttt elfte -< , Samnult $i« 6«! 22* Minister-Frage werden noch fortgesetzt; eine definitive Entscheidung ist noch am Heinrich Capeller don Watzenborn. 19. Schießgärten und des Crofdorfer Wegs in den städtischen Heinrich F r ö b e l dahier. Schon hat der General Quesada werden, diese Mordbrenner auszurotten. vergeb 16. 17. 18. 1110) Die l Betriebs- und dem Jahre M Die Verkaufst zeichniß der zui Materialien koi Veiwaltung ei, Canzlei auf frc Einsendung do ebenso steht ein, lien frei. Offerten, wel Unterschrift ane gen beizusügen 3t. Marz d. I. kirt an die ur senden. Gießen, den Türkei. Ragusa, 5. März. Heute fand eine Conferenz zwischen dem Feldmarschall-Lieutenant Rodic und den Chefs der Insurgenten statt. Letztere blieben dabei, die Reformvorschläge abzulehnen und erklärten, daß sie die Waffen niederlegen würden, wenn die Türkei ihre 40 Bataillone aus der Herzegowina zurückzöge und es den bewaffneten Insurgenten erlaubt würde, mit den Begs zu unterhandeln, oder, wenn Oesterreich oder eine andere Macht zur bewaffneten Intervention schritte. Rodic hat diese Zugeftändnisie für unmöglich erklärt und hinzugefügt, daß Oesterreich stricte Neutralität beobachten und strenge Ueberwachung der Grenze handhaben werde und daß mit Ende März die Unterstützung der Flüchtlinge aufhören werde. Amerika. Washington, 4. März. In dem gestrigen Ministerrathe erklärte der Präsident Grant: Obwohl er nichts thun wolle, was einer Verfolgung ähnlich sehe, so werde er doch vor keiner Verantwortlichkeit zurückschrecken. Er sei der Ansicht, der General-Staats-Anwalt müsse den Proceß gegen Belknap und seine Mitschuldigen sofort beginnen. Der Ministerrath stimmte zu. Ein Nachfolger ist für Belknap noch nicht bestimmt. — Aus Mexico vom 26. Febr. wird hiesigen Journalen gemeldet, daß die Regierung den letzten Aufstand unterdrückt habe. einen Befehl erlassen, daß die mit den Waffen in der Hand ergriffenen Mitglieder gesetzloser Banden erschossen werden sollen. Der König kommt so bald noch nicht zurück; er beabsichtigt, die sämmtlichen bei den Operationen bethei- ligt gewesenen Truppenkörper zu besuchen. Rußland. Petersburg, 6. März. Hier eingegangenen Nachrichten zufolge hat die serbische Regierung ihre Bereitwilligkeit ausgesprochen, die Einberufung der Milizen zurückzunehmen und die Getreide-Ausfuhr nach der Türkei wieder freizugeben. 20. 21. 22. 23. Rumänien. Bukarest, 5. März. Der Vice-Präsident des Senats Orescu hat seine Demission verlangt, weil die Regierung ein System weiter führte, welchem der Senat ein Tadelsvotum ertheilt habe. Der Senat wies jedoch das Demis- stonsgesuch zurück, waS wiederum einem Tadelsvotum gegen das Ministerium gleichkommt. Der Finanzausschuß der zweiten Kammer hat die Regierungs- Vorlage betreffs Aufnahme von Anleihen zur Deckung des Deficits und zu Eisenbahnbauten entworfen. 1112) Die G und der Langtr brücke über die anfchlagt zu 281 SiibmifflDnfoy Soranföläge ; vom 9 b. M. an ringesehen und bl M 11. d.M, y reicht werden. 5 und mit der Ar Erneuerung de; brücke bei Heuch .Bur Eröffnim Termin auf Sai mittags 10 Uhr, Jutereffenttn bei jnlaufenbe Offei Wigung. Wen, am 6. Großherzogliche Baugcsuch der Kaufmanns Wilhelm Seulina dahier Baugesuch ---»>----- ~~ ■ .. ■ X. — "vu -wugriiuuui. Baugesuch des LlmmermeistcrS Friedrich Pfaff dahier. Ausnahme der - — Nicht «felgt. f H-rst-UungSarb-it-n Im linfSfeitigen ThorhauS am Wallthor. Pari», 6. Mär», Nachm. 4 Uhr. Bi« diesen Augenblick sind 102 " D-r Verkauf der.Il^ttsch-n G-w-hr- bar. Wahl-Resultate bekannt. Davon fallen auf die Conservativ - Constitutionellen N-uw-g-rthA ® 14 8 Schvorgrab-ns hinter dem lintts-ftig-n Wach,hau, 11, auf das linke Centrum 14, auf die Republikaner 31, die Radikalen 10, die Bonapartisten 27 und die Legitimisten 9. PariS, 6 März. Bisher sind 80 Ergebnisse der Stichwahlen bekannt geworden; davon sind 38 auf Republikaner, 26 auf Bonapartisten und 16 aus Bauplan, andere Conservative gefallen. Unter den Gewählten befinden sich die Bonapartisten Jerome David, Janvier de la Motte und Dugu6 de la Fauconnerie, die Legitimisten Larochesoucauld-Bisaccia und der Capitän Albert Mun. Maupas ist im Aube-Departement unterlegen. Paris, 6. März. Von 107 Stichwahlen sind 45 Resultate bekannt; darunter sind 24 Republikaner und Radikale, 10 Bonapartisten und 3 Legiti- neffentüft ^rMbelhand Ss ü Vorir mit dem Anfüger D.-ber Persons Irvollmachlrgie { nn ZustimmM rechtlichen Mehr bizer - wd) Arrangements - Gießen, am Grotzherrsgl-c DpVern Stad: Aerjli Ar» hMu n°chm. und w ®‘n,taisung erl Lokal-Stotiz. Gießen, 8. März. In Nachstehendem lassen wir die Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag, den 9. März 1876, Nachmittags 4 Uhr, im Rathhaussaale folgen: 1. Tauschvertrag zwischen Bauunternehmer Kraus grill und der Stadt Gießen. 2. Baugesuche des Georg Konrad Simon und des Christian Haubach. 3. Die Anlegung eines Stegs über den Stadtgraben an dessen Ausfluß in die Wieseck betr. 4. Beschwerde der Firma Georgi und K l i n g s p o r wegen Wasserzuführung Seitens der G e b r ü d e r Köhler. 5. Gesuch des Wilhelm Schmal! H. und deS I. Dammshäuser um Anlegung einer Verbindung zwischen dem alten Heuchelheimer Weg und der Heuchelheimer Chaussee. 6. Die Anmeldungen zu dem Bezüge von Zinsen aus den Kru g'schen und Lo ny 'scheu Stiftungen. 7. Die Kosten des Anstrichs der evangelischen Stadtkirche betr. 8. Die Verpachtung deS Steinbruchs in der Steinrutsche. 9. Das Ausrufen bei Holzverfteigerungen u. s. w. 10. Bedürfnisse für die Polizeioerwaltung betr. 11. Die Anlegung eines Entenlaufs in den Stadtgraben betr. Ganz abgesehen von den vielen Vortheilen, die dem Handel durch das alteVer- ^ren entgehen mochten wir besonders heroorheben, daß der Reichthum des Landes, Verkehrsmittel um Milliarden zunehmen würden, wenn wir alle diese Summen zur Verfügung hatten die heute m den Büchern ruhen; letztere bilden bekanntlich kein verfügbares Kapital für den Forderungsberechtigten und sind deßhalb bis zur wirklichen Tilgung dem Verkehr entzogen, oslkswirthschaftlich nicht nutzbringend, mährend Acceote vom Zeitpunkie bes Geschäftsabschlusses an bis zur Tilgung der dadurch contrahir,en Schuld dem Gläubiger em baar Geld ersetzendes Umlaussmittel gewähren, das in d ^ll>e Wirkung ausubl, wie die Banknoten in ausgedehnterem Maß- **“be/ ®*e5 wäre nun mit Leichtigkeit zu erreichen, wenn die deutschen Kaufleute oÄr^gtttcn°Ac.mtt" Eden, zu kaufen und zu verknusen entweder gegen Baarzahlunz „ Käufer sowohl wie der Verkäufer würden bald die günstigen Folgen ihres Entschlusses verspüren; ja wir gehen so weit, daß wir behaupten, der Handel würde erst bann blühen. da Ihm unter solchen Verhältnissen seine eigenen Mittel vollständig zur Verfügung standen. Ein anderer, wesentlicher Vortheil dieser ZahlungSweisc wäre, da i-des Geschäft einen sicheren Abschluß fände, daß ein Zeitpuntt gesteckt würde, an welchem es reguürt werden muß. Jetzt hören wir leider noch zu häufig sagen- stit acceptire principiell nicht - . Dies sagt mit andern Worten: „Ich will wohl kaufen aber ich will keine Verbindlichkeiten übernehmen, pünktlich nach Vereinbarung zu bc- rEen. Wir fragen uns, ob eine solche Sprache sich mit dem kaufmännischen Ehrgefühl vereinbaren laßt? Was sind die Folgen? Der Verkäufer muß seine Maare theurer ansetzen für den Ausfall von unvorhergesehenem Zinsenverlust, die für Entbehrung des Kapitals und für die Chancen, welche er läuft für die längere Heil des Borgens, entstehen. Der Käufer läßt sich vcrsühren, Maaren zu nehmen. die er nicht unumgänglich nothig braucht, häuft oft bei fallenden Preisen sein Lager über Kräfte er hat ia nicht zu fürchten, daß Wechsel fällig werden, er lebt in den Tag hinein, hofft auf alle möglichen Umstande, bis endlich die Macht ihn ,uin Verkaufen drängt und dann ist es ost schon zu spät - fein Credit, sein Kapital sind geschmälert, er ist ein Opfer der Nachsicht seiner Verkäufer, welche oft selbst die Folgen der falschen Specrn lation zu tragen haben. Wäre gleich bei der Anbahnung des Geschäfts, relp der V-r- bmdung gegen Accept verkauft worden, so hätte der Verkäufer bei Bedarf die Tratten in ,0?‘Ä öderes Geschäft mit demselben Geld- einleiten können, er hatte das Geld vielleicht zehnmal umgeschlagen, sich mit kleinem Nutzen jedesmal begnügen,und dadurch leicht jebe Soncurrenj aus dem Felde schlagen können. Der Kauter wäre ebentallS nicht °-Nuhrt sich auf die Waaren zu setzen, Ladenhüter zu erziehen er würde sich entschlossen haben z-ittg loszuschlageu, sich thätig um den «erlauf ferner JBaaren an3uneöcnen, benn er iat Verbindlichkeiten eingegangen, er muß Zitr Z°'t Zahlern Mit einem Wort: die Gemüthlichkeit nimmt -in Ende es Vertrauen ®teKe' unb Pünktlichkeit im Handel erzeugt Ehrlichkeit und „ . ^?n,^enbca>u"§ "i-bl ein , daß damit die allgemeine W-chf-lstrengc an Stelle des gewöhnlichen Vertrauens gefetzt werde, denn von einer laxen und gemüthlichm Schulbexecution haben von I-Her nur di- unreellen Borger Vortheil gezogen. In der Un-rbttt lchk-it der wechfelrechtllchen Verpflichtungen liegt eine Schule der Pünktlichkeit Un® kehr, die nicht genug zu schätzen ist. Die allgemeine Gewöhnung, w Itnnzosifchen Handelsstgiides an di- bedingungslose Erfüllung -ingegangener Ver-pflichtung-n , halten mir zum großen Theil für eine Hauptur,ach- einer Handels- dlüthe, dl- uns oft genug zu neidischem Erstaunen Anlaß gibt. Wer nicht accept,ren will, verdient keinen Credit; er soll baar unter Abzug von J)I?conto jablen oder den Betrag der Faclucen bei seinem Banquier anweisen Di-. ,-s Princip sollte endlich allgemein beherzigt werden, es sollten di- Handels- und <3t» w-rbeo-reine sich angelegen sein lassen, diese nationalökonomische Frage ,u beleuchten, zu besprechen und zu befürworten; jeder denkende Kaufmann tollte mit dem guten Beifpiel vorangehen, damit das trattenfpftem in Fleisch und Blut des Handels über» ßebt, die öefetzgedenden Factor en sollten diese wichtige Frage gleichfalls erörtern, da- mit auf diese Weise auf erne etwas schroffere Handhabung der Handelsgesetze hinge- arbettet werde. v 0 * ö „ Gewohnheitsmenschen können sich gegen diese Reform aussprechen, ihre Bequemlichkeit macht sie blind, den Gewohnheitsmenschen aber hat zu jeder Rett jenes patrwttsche Gefühl gefehlt, welches eine Befriedigung im Fortschritt findet: wir möchten den deutschen Handel auf der Höhe sehen, daß derselbe mit der allgemeinen Ent- wicklung des Landes gleichen Schritt hält. ___________________ Bebufs Verminderung von Schreibereien und Jncaffokosten er- suchen wir die geehrten Inserenten dringend, kleinere Inserate bei der Aufgabe gefälligst baar bezahlen zu wollen. Expedition de- Gießener Anzeigers. bei tz-Ki f2 " Nodfl- r« " Nut: 18 " äs " Bilch,g, 132 " Ach-ft,' 58«, Baugesuch des Heinrich Fröbel dahier. Baugesuch des Holzhändlers S- Katzenstein dahier. Bauwesen des Hermann Völker betr. , „ Ge^K des Großherzoglichen Steueraufsehers Fink wegen käuflicher Heber lassung von Gelände an der Grünberger Chaussee. *u^cr ue0€r* 24. Die Anlegung des Ludwigsplatzes. u.iv — uwf.......... v . Gleßen, 7. März. In der von ungefähr 60 Mann besuchten MonatSversamm- misten und Confervativ-Constitutionelle. Unter den Gewählten befinden sich die neberfrhmpmmnn^6^^^11^ 0C^rißCn ^bcnb Dlrn2^tattctcn Sammlung für die durch Radikal-« Raspail, Raquet, Duportal und Lockroy. D-r Bonapartist Raoul —^Wflten Kam-rab-n ,n soch,-n -rgab M 3Töo. - 12. Die Bepflanzung der Bahnhofsstraße mit Bäumen. Herstellungsarbeiten im linksseitigen Thorhaus am Wallthor. 14- Der Verkauf der stadttschen Gewehre betr. 15. Die Böschung des Schoorarabens hinter hrm m Duv°l ist im Dkpartrmknt Sure gewählt «ord-n. Reform der kaufmännischen ZahlungSweife in Deutschland, KNgtand. ®in 2001:1 3Ur rechten Zeit an unsern Handels- und Gewerbestand. London. Aut d-r Capstadt wird gemeldet, daß durch eine zu Litt- b-r rtntn?mVnmCauffa”^5^"''‘ro^menn"®n^r* lepopo ausgebrochene Feuersbrunst die Hälfte der Stadt zerstört wurde. Fast der ganzen Beachtung auch des hiesigen Handels- und Gew^rbestandeS^dringend in allen Häusern befand sich Pulver, das durch Explosion den Brand nährte, empfehlen. Der Artikel lautet: Die Explosion von 2000 Fäßchen (?) in einem Hanse soll einen Stoß wie ein „Der deutsche Kaufmann soll die wirthschastliche Umwandlung, welche mik der Erdbeben hervorgebracht haben. Von den Eingeborenen machten sich viele ans ohn°e^gleicher ^eit aud) e^ne ü.orübcr0^cn lassen, Wtato. -»so d.i,< I» U, • grugen, feine Akne Hiner in den Büchern zu „belasten". Es handelt sich für den Kauf- Spanien. mann darum, eine eigenen Mittel richtig auszubeuten. Wie oft ist der deutsche Kauf- Madrid. Nachdem ein Telegramm des spanischen Consuls in Bayonne Serbinlaufenden gemeldet, daß Don Carlos bei St. Jean Pied mit 3000 Mann auf sranzöst- man ihm gleichzeitig groß- Summen^fchulb-t, ^e nicht flüssig gemacht w-rb-n"könn?n sches Gebiet übergetreten ist und aus dem Norden die Waffenstreckung zahl- Sobald er aber gegen Accept verkaufen würde, müßte sich die Lage andern er hätte reicher Bataillone berichtet wird, kann der Krieg als beendet angesehen werden. !^^ ^6cnen Mittel zur Veisügung, er könnte sich mit jenen Wechseln im Falle des Die Banden, welche sich noch in nnwirthlichen Gegenden Herumtreiben, sind Es käme durch ?iÄs^Ver^bren^in O.uk zu statten kommen, hauptsächlich aus Zuchthäuslern, D-s°rt-ur-n und Leuten, die am Aufstande m ffut°°w d-n'W Cartagena betheiligt waren, zusammengesetzt, d. h. aus solchen, die sich nicht thatigen Folgen eine derartige Aenderung der herkömmlichen Zahlungsweise haben ergeben können, ohne dem Arm des Gesetzes anheim zu fallen. Der in den Pte* Bisher konnte der Verkäufer nie genau auf den Eingang seiner Ausstände Provinzen des Nordens auf unbestimmte Zeit noch verbleibenden Besatzung, Z ^oyal^gt und Pünkttichknt des Käufers verlassen, der deren Stärke man auf 80,000 Mann anM, wird es zur Aufgabe gemacht Empfang b-r Waar- noch einmal uneben'VveiS'Tubeln biginnt.^Jif^bäufiSe1? inprivn STffnrhlirpnnpr anSnirntten. (PSrfton hot her tNpneral S^iiefabn ist e5, daß die Schuldner vier, sechs Monate, ja Jahre lang auf Berabluna warten k$Cn ^Cr JaUn ber, Verkäufer mit diesem Kapital nichts beginnen, er ist seines (Selbes beraubt und dadurch in feinen kaufmännischen Unternehmungen gehemmt Wer zahlt aber schließllch diese unvorhergesehenen Verluste? Niemand anders als der Ausdr^^' bCnn QUer 2lufroanb ouf die Maare findet in den Preisen der Maare seinen litt. dahier, vorn. ' dahier. *in bl" 1.3251) L blt butl §°utschüwd R-I.'"'stand. '-°-rb-kL"N^ ML« ! -stbfb-atlch-KM ■ um leinen laufenbei J« d-S «-Id, wäiml «™«it w-rd-n fönntn Uflt andern, er hätte ‘ Whia Nebei ,Vut lu ftatten kommen. 1 '".den Handel, welcher Mwn, welche wohl- n Zahlungsweise haben laaanz seiner Ausstände Sausers verlassen, der • daß der Käuser nach beginnt. Noch häasiger ; auf Bezahlung warten el nichts beginnen, er ist aternehmungen gehemmt Niemand anders als der Preisen der Maare seinen ndel durch das alteVei- : Reichthum des Land», wir alle diese Summ. e bilden bekanntlich kein eßhalb bis zur wirklichen ■ ingend, während Accepit der dadurch conttahirten ittd gewähren, das in ausgedehnterem M- die deutschen Sauffeute ider gegen Baarzahluv; günstigen folgen ihre; ptcn, der Handel wurbi aenen Mittel vollständi! es er ZablungSweise wart tpuntt gesteckt würde, c i zu häufig sagen: " 3^ will wohl kämet ach Vereinbarung ju bt em kaufmännischen M ii'tt muß wM. »i‘ » W für die lange« 3(tl *,e zu nehmen, die er n ch sein Lager über LS«Z ‘ Silin einleiten. fännet (lein'® ®« :,n1l6S ein 6*' 1 eit n’®«< |i4Idt »ii ,d R)«i ®’w . tarcn uno 9 de ,n bie t>"‘‘bil* ■4' $'««' ; d,® fl i6r< । jLitttt < r •* »mW* Allgemeiner Anzeiger. Aesondere Bekanntmachungen Oeffentliche Aufforderung. Der Möbelhändler Julius Strack von Gießen, dessen Vermögen überschuldet ist, hat um Zusammenberufung seiner Gläubiger zum Versuch eines Arrangements gebeten. Es werden daher die sämmtlichen Gläubiger desselben zur Anmeldung ihrer Forderungen und 3um Versuch eines Arrangements auf Freitag den 10. Mär, I. I., Vormittags 9 Uhr, mit dem Anfügen geladen, daß von den weder persönlich erscheinenden, noch durch Bevollmächtigte gehörig vertretenen Gläubig gern Zustimmung zu den Beschlüssen der rechtlichen Mehrheit der erschienenen Gläubiger — auch hinsichtlich eines etwaigen Arrangements — unterstellt werden wird. Gießen, am 28. Januar 1876 (673 Großherzogliches Stadtgericht Gießen I. V. d. D.: Oppermann. Gebhardt. __________Stadtgerichts Assessoren-__________ Oberhessische Eisenbahnen. 1110) Die hier lagernden abgängigen Betriebs- und Werkstätte-Materialien aus dem Jahre 1875 sollen verkauft werden. Die Verkaufsbedingunqen nebst dem Ver- zeichniß der zur Veräußerung kommenden Materialien können bei unserer Magazin- Verwaltung eingesehcn, auch durch unsere Canzlei auf frankirtes Ersuchen und gegen Einsendung von 20 Pfg. bezogen werden; ebenso steht eine Besichtigung der Materialien frei. Offerten, welchen ein Exemplar der durch Unterschrift anerkannten Verkaufsbedingungen beizufugen ist, beliebe man bis zum 31. März d. I., Vormittags 10 Uhr, fran- firt an die unterzeichnete Direction einzusenden. Gießen, den 3. März 1876. ________________D i e Direction. Vergebung von Gau- Arbeiten. 1112) Die Erneuerung des Bohlenbelags und der Langträger auf der eisernen Gitterbrücke über die Lahn bei Heuchelheim, veranschlagt zu 2805 M. 80 Pfg., soll auf dem Submisfionsweg vergeben werden. Voranschläge und Bedingungen können vom 9. b. M- an in unserem Geschäftslocal eingesehen und die Offerten von da an bis zum 11- d. M-, Vormittags 10 Uhr, eingereicht werden. Dieselben müssen versiegelt und mit der Aufschrift: „Submission für Erneuerung des Bohlenbelags der Gitterbrücke bei Heuchelheim" versehen sein. Zur Eröffnung der Submissionen wird Termin auf Samstag den 11. d. M, Vormittags 10 Uhr, anberaumt, welchem die Interessenten beiwohnen können. Später einlaufende Offerten finden keine Berück' fichtigung. Gießen, am 6. März 1876. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. Holzapfel- Versteigerungen. Versteigerung. Auf freiwilligen Antrag des Georg Dietrich von Langd, und Philipp Decker von Hungen sollen Freitag den 10- März, Morgens 11 Uhr, die denselben gehörige Ziegelei nebst Inventar und den dazu gehörigen Lehmgruben auf unserem Bureau nochmals meistbietend versteigert werden, und wird mit dem Zuschlag die Genehmigung ertheilt. (1063 Hungen, den 4. März 1876. Großherzogliches Ortsgericht Hungen. Bender. Holzversteigerung. Dienstag den 14. März l. I-, Vormittags 9 Uhr anfangend, sollen in dem Geilshäuscr Gemeindewald, Distrtcten Notherbusch, Eichlache, Stamm, Streitwalswasen und Hammersloch nach- verzeichnetes Holz versteigert werden, als: 48 Rmtr. Buchen-Scheidholz, 18 „ Nadel- 62 „ Buchen-Prügelholz, 208 „ Nadel- ,, 18 „ Buchen'Stockholz, 246 „ „ Reisholz, 52 „ Eichen- „ 732 „ Nadel- „ 9 Nadel-Stämme und 249 Fichtenstangen. Die Zusammenkunft ist auf der Grenze des VicinalwegS von Geilshausen nach Neuern und Nachmittags l1/» Uhr im District Hammerslach an der Odenhäuser Grenze (1085 Geilshausen, am 4. März 1876. Großherzogl. Bürgermeisterei Geilshausen. Wagner. Holzversteigerung. Montag, den 13. März d. I. sollen in dem Stadtwald ni Hungen, Distrikten Herborn und Pfaffenwiese, nachoerzeichnete Holzsortimente versteigert werden: 264 Kiefern von 15—35 Ctm. Durchmesser und 10—18 Meter Länge, 8 Eichen von 20—28 Ctm. Durchmesser und 6—10 Meter Länge, 15 Fichten von 16—28 Ctm. Durchmesser und 13—18 Meter Länge, 740 Fichtenstangen von 6—14 Ctm. Durchmesser und 7—18 Meter Länge, 30 Kiefernstangen von 12—14 Ctm Durchmesser und 11—14 Meter Länge; Dienstag, den 14. März, im District Buchwald: 372 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 125 „ „ Prügelholz, 105 „ „ Stockholz, 192 „ „ Retsholz. Der Anfang ist jedesmal Morgens 9 Uhr, am ersten Tag im Distrikt Herborn, am zweiten Tag im District Buchwald. Hungen, den 4. März 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. 1062)_________Bender.______________ Holzverstelqerung. Im Stabtwald zu Lich, Districten Fichtenkopf, Speicherlingskops, Mönchkopf, Gäns- weide kommen Mittwoch den 15. März d I., Morgens 9 Uhr, nachverzcichnete Holzsortimente zur Ver- steigernna: I. Bau- und Werkholr: 3 Eichen Stämme von 30—53 Centimeter Durckmesser und 6 -8 Meter Länge = 2,70 Festmeter, 32 Fichten-Stämme von 15—24 Centimeter Durchmesser und 12—16 Meter Länge — 12 Festmeter, 151 Fichten-Stangen von 8—14 Centimeter Durchmesser und 9—14 Meter Länge = 19 Festmeter, Der Anfang ist im Fichtenkopf, Hatten- rödcr Vicinalweg. II. Brennholz: 6000 Wellen Reirholz, (Putzwellen) im District Langenbuchen. Anfang Mittags 1 Uhr am Burkhards- feldcrweg. Lich, den 7. März 1876. (1084 Großherzoglichc Bürgermeisterei Lich. ___________Jhring.___________ Holzversteigerung. Mittwoch den 15. d. M-, von Vormittags 9 Uhr an, sollen in der Freiherrlich von Milchling'- schen Mitgebrauchswaldung Oberseilbach — Oberförsterei Treis a./L. — folgende Holz- sorttmente an Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigert werden, als: A. Ba u- und Werkholz: 8 Eichen-Stämme von 5—9 Mtr. Län^e und 23—38 Centimeter Durchmesser. » Brennholz: 136 Rmtr. Buchen Scheitholz, 2 „ Eichen- ,, 33 „ Buchen-Prügelholz, 1 ,, Eichen- „ 56 „ Buchen-Erdstöcke, 240 „ „ Zopf», eis, 10 „ Eichen- „ 20 „ „ StammreiS, 30 Läste Allerleiholz, Die Zusammenkunft findet in der bezeichneten Waldung am Pfad nach Alt- Buseck statt. Treis a/L-, am 1 März 1876. Die Freiherrlich von Milch l in gische Administration. L. Kehr.(1083 Holzversteigerung im Fürstlichen Schutzbezirk Thiergarten bei Hungen. 1087) Dienstag den 14 dss. Mts-, Morgens 91/« Uhr, sollen im obigen Schutzbezirk: 290 Stück Eichen = 230 Festmeter Inhalt, hierunter 85 Stämme von IVe bis 3 Festmeter Inhalt, sowie 4 Linden mit 1,04 Festmeter und 17 Raummeter Hainbuchen-Werkholz, sodann Mittwoch den 15. dss. Mts., Morgens 9 Uhr, ebendaselbst: 54 Raummeter Eichen-, Buchen- und gemischtes Scheitholz, 318 Raummeter Eichen-, Buchen- und gemischtes Prügelholz, 598 Raummeter Eichen-, Buchen- und gemischtes Stockholz, 146 Raummeter Eichen-, Buchen- und gemischte Reiser, öffentlich verkauft werden. Hungen, den 8. März 1876. v Fürst!. Rentamt. Demme. Arbeits-Versteigerung. 1088) Dienstag den 14. d. MtS-, Vormittags 11 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Bellersheim die Unterhaltungs - Arbeiten pro 1876, bestehend in: 1) 150 Cubik Meter Steine zu fahren, aufzusetzen, zu zerschlagen und einzudecken, 2) Abbrechen mehrerer Mauern in der Mittelburg, 3) Umpflasterung der Straßenrinne in der Münchgasse, 4) Chaussirung des Wegs in der Mittelburg, 5) Anfertigung eines Geländers um den Wasserbehälter in der Münchgasse, 6) Ausbesserung des Verputzes an dem Schulhaus daselbst, öffentlich versteigert werden. Villingen, am 4. März 1876. __________Hein eck, BezirkSbanaufseber. Holzversteigerung. Freitag den 10. d. M-, von Morgens 10 Uhr an, sollen im Watzeaborner und Steinberger Gemeindewalde, Districten Trisch, Goldkopf und Pohlheinerwald: 52 Rmtr. Eichen- und Nadel-Scheidholz, 58 „ „ „ „ Prügelholz, 67 „ „ „ ,, Stockbolz, 2950 Wellen Buchen-, Eichen- und Nadel- Reisholz, 7 Eichen-Stämme mit 5,10 Festmeter, 111 Nadel- „ „ 58,31 272 ,, Stangenholz mit 17,92 Fstmtr. versteigert werden. (1059 Die Zusammenkunft ist am Trisch. Watzenborn, am 4. März 1876. Großherzogl. Bürgermeisterei Watzenborn. Schäfer. Catharina - Pflaumen, Türkische Zwetschen, Apfelspalten, Birnen, Brünellen, Kirschen, empfiehlt (636 ______Emil Fischbach. Weiße Vorhänge aller Art, Rouleaux, Drell in den gangbarsten Dessins, Anfertigung jeder Decorations-Arbeit in geschmackvollster Ausführung, bei (881 T h. Brück, Kanzleiberg B. 1. 1036) Eine neue Comode, Nachttische, neue Tische, sowie ein neuer Küchenschrank, sind zu verkaufen. Kirchenplatz A. 22. Aechte italienische Maecaroni, Extrafeine Gemüsenudeln, Parmesankäse, empfiehlt (635 _____Emil Fischbach. Tatelmandrln, Tafelrosinen, Ital. Haselnüsse, Apfelsinen, (639 empfiehlt___Emil Fischbach. Feinste Gothaer Cervelatwurst empfiehlt (1046 Wilh. Weidig. Monogramms 1362 auf Briefbogen und Couverts, per 100 1 Mk. 50 Pfg., Schablonen stets vorräthig. Bestellungen Lindenplatz im Blumengeschäft. Hoizversteigerung. Montag den 13. März 1876, Vormittags 9 Uhr, sollen in der Freiherrlich von Raben aui- schen Oberförsterei Rabenau, Districte Steinberg Abth: 1, Rinnwege Abth: 5b, Dietrich«' wald und Holzapfeltrusch: 183 Rmtr. Birken-, Erlen - und Kiefern- Scheitholz, 131 Rmtr. Birken-, Erlen - und Kiefern- Vrügelholz, 167 Rmtr. Birken-, Erlen- und Kiefern- Stockholz, 1014 Rmtr. Birken-, Erlen - und Kiefern- ReiSholz. an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Der Zusammenkunftsort ist der District Steinberg Abth: 1. Kesselbach, den 5. März 1876. (1086 Die Freiherrlich von Rabenaui sche Oberförsterei Rabenau. H o p p 4. Ieilgeöotenes. 1080) Lackirte einthürige Kleiderschränke, sowie Waschtische, sind billig zu haben bei ________________K Grünebaum <^»amilienverhältnisse halber soll in einer O Landstadt in der Nähe von Marburg eine mit gutem Erfolge betriebene Handlung auf 12 Jahre verpachtet werden, lieber? nähme auf Wunsch sofort. Zum Vertrags •- abschluß ist legitimirt Administrator Zeise zu Marburg an der Lahn. (1044 Champignons, Trüffeln, Sardines a Fliiiile, Eingc-machte Erbsen, Diverse Saucen, (638 Kronenhummer in Dosen, empfiehlt_________Emil Fischbach. Mflkdern und Daunen, Barchent, Awillch und Feder-Leinen, Lieferung vollständiger Betten in streng reeller Ausführung, bei (880 Th. Brück, Kanzleiberg B. 1. Rosknapothkke Frankfurt a. M. Preis nicht altzusus^ 70 Pf. Preis df- auch 1101) Ein Haufen Mist ist zu verkaufen im Darmstädter Haus. D. 13115 1111) Job. Thom. Schwalm Sohn, öc Commisjwnsgtschäft. Frankfurt a. M. Der Unterzeichnete effectnirt gegen Provision von CinS vom Taufend: den An- und Verkauf von Werthpapieren per comptant und auf Zeit zu den genauesten Tagescoursen, den Jneaffo und die Berwerthung aller Coupons, den An- und Verkauf von Wechseln, den Jneaffo und das DiScontiren derselben zum billigsten Börsendisconto. Belehnung von Werthpapieren zu billigstmöglichem Zinssätze. 1098) Ein Baumstück am Nahrungsberg auf mehrere Jahre zu verpachten. Näheres bei G g. Lony, Fleischdeschauer. 1094) Zwei roth braune Wallach-Pferde, gut eingefahren, zu feiern Gebrauche sich eignend und ohne jegliche Fehler, sind zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bl. 1008) Mehrere gebrauchte Tafelklaviere sind billig zu verkaufen in der H. Rudolph'schen Musikhandlung. 1106) Schloßgasse A. 251 ist ein Theil einer Ladeneinrichtung, für Buchbinder ober Schreibmaterialienhändler besonders ge- eignet, billigst abzugeben.___________________ 1095) Eine Zinkpumpe in gutem Zustande, zum Auspumpen von Kellern sehr geeignet, ist preiswürdig zu verkaufen. Näh- heres bei der Exped. d. Bl.________________ Frisch, Apsrlsinr» empfiehlt billigst (492 ___________Gg. Wilh. Weidig. 1067) Mein Wohnhaus nebst Nebenbau und Garten am Tiefenweg ist unter sehr günstigen Bedingungen zu verkaufen. Gießen, 6. März 1876. W. Ockcl, ______________________am Neustadterthor. Akchten schwedisch. Punsch empfiehlt 637 ______________Emil Fischbach. 1081) Alte Treppen, zu Scheuertreppen geeignet, und mehrere Fenster sind zu verkaufen. Wetzsteinsgasse A- 31. Eingang: Schwarzlach 1090) Christian Frech. 1103) 1089) Aus i zu vermiethen bet C Nair« I. Blitz. (1053 Verantwortliche^Redaction: A. Scbeydu. — Druck und der Brü hjl'schen Univ^ Druckerei in (Sieben. ®i ist die eiste — leider st die Kriegervereine sich ge- das Band der Zusarnnien- richten wir an alle Blätter die herzliche Bitte, diesen Aufruf möglichst zu ver- breiten. 1102) Nach dem Concert am Mittwoch den 8. März findet grselli-k Zusammenkunft im Einhorn-Saale statt, wozu die Mitglieder des Concert- und ocab. Gesang Vereins freundlichst ausgesordert werden. Auch sonstige Freunde der Musik sind willkommen. . Die Vorstände beider Vereine. traurige — Gelegenheit geboten, zu beweisen, daß bildet haben, nicht um Feste zu feiern, sondern um gehörigkeit immer fester zu flechten. Und Ihr, Vereinsvorstände, nehmt Euch der Euren Vereinen für unsere unglücklichen Kameraden in dem Regier! vorgelegt, der: Gießen, I 788) 1018) Das Anfertigen von Ein fe silbernem Ring, Die E später zu Gunst Gieße Sache an. Sammelt in ferner: Allee-Bäume, Zwerg.Obst-Pyramiden, Ziersträucher, hochstämmige Rosen, empfiehlt die Handelsaärtnerei von Carl Deines. X. EidiehBiftiHi, F rankfurt a. M. Aufruf an alle Kriegervereine Hessens! Alle Zeitungen sind gefüllt mit Beschreibungen der Noth mib des Elends, welche die entfesselten Fluthen der Elbe in der Provinz Sachsen verursacht haben. Vielen Kameraden ist der Erfolg jahrelangen Fleißes geraubt und gar manchem unbemittelten Kameraden die Aussicht aus Verdienst, das Mittel zur Erhaltung des Lebens, auf Wochen hinaus abgeschnitren. Gedenkt Eurer Kameraden, die mit Euch des Krieges Mühen und Sira- Giessener Concertverein. Durch freundliches Entgegenkommen von Seiten des Vorstandes des Gesellschaftsvereins stehen von jetzt an an den Coi certabenden dieselben Zimmer zur Garderobe zur Verfügung wie bei den Tanzvergnügungen. Wir richten deßhalb die Bitte an die Concertbesucher, ihre Mäntel, Hüte, Schi, nie rc. rc. den angestellten Garderobedienern vor Eintritt in den Saal abzugeben. Besonders wird nicht mehr gestattet werden, daß das sogenannte kleine Säälchen zilr Ablage von Garderobestücken benutzt und dadurch Platz versperrt wird. Als Minimal-Vergütung für Aufbewahrung der Garderobegegenstände sind 10 Pfennige festgesetzt, welche deßhalb gleich bei Abgabe jener zu entrichten sind, damit nach Schluß des Concertes ein möglichst geringer Aufenthalt entsteht. (1065 Der Vorstünkides Cvncerwerklns. 1097) Wir fueben 2 brave Mädcken zur Arbeit auf der Strickmaschine. I. A. Dusch Söhne. II. Hübsamen Mänsburg D. 9. Regenschirme für Damen und Herren empfiehlt in reicher Auswahl zu billigen Preisen. Geschäfts - Empfehlung. Unterzeichneter macht einem geehrten Publikum hiermit die erg'bene Mittheilung, daß er hierselbst ein ZVeißbinder- und Lackir- Geschäft er- richtet hat und empfiehlt sich in allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten, unter Zusicherung prompter und billiger Bedienung, aufs Beste. Das Geschäftslokal befindet sich im Hinterhause des Herrn L. Treff, Wallthorstraße, Eingang von der Flügelsgasse. (.1033 _______Chr. Petri V. in Sachsen. Die Gaben find an das „Präsidium der proviuzialsächsischen Kriegerkameradschaft, zu Händen des Kameraden H. Dinkel berg in Magdeburg" abzusendeu. Schließlich pazen getragen! Helfe Jeder nach seinen Verhälluifleu die Noth lindern und beweise unfern sächsischen Kameraden, daß das Wort „Kameradschaftlichkeit" kein leer« Klang ist in den deutschen Kriegervcreinen. Hier Mauersteine in jedem Quantum pr. Cub.-Mtr. von 50 Pfg. bis 1 Mrk., per Comptant. Auskunft und Abfuhr im Schiffenberger Bruche bei Aufseher C. Balser. Häckselmaschinen neuester Construction, das Umändern alter Maschinen, sowie Reparaturen au allen in mein Fach einschlagenden Arbeiten werden prompt und bestens besorgt. Für Kunstmühlen empfehle ich mich auch zugleich zum Anfertigen von neuen Pillen und zur Ausbesserung alter unter Garantie. Sämmtliche Häckselmaschinen werden unter leichten Zahlungsbedingungen verkauft und wird für dieselben zwei Jahre Garantie geleistet. Frohnhausen, den 3. März 1876. Valens8mbb Hüchel, Maschinenbauer. 1109) Für einen intelligenten jungen Mann mit guter Schulbildung ist eint Lrhrlingsftelle in einer Weingroßhandluna r* In Mainz jetzt oder zu Ostern offen. Z Selbstgeschriebene Angaben bef. mit K Chiffre R. HI. 951 die Eentral-Annon- ccn Expedition von G. L Daube * Pomp. Frankfurt a. M [D. 13115] 5 Mark Belohnung Demjenigen, der mir den Dieb meine! Barbierschildes derart angibt, daß derselbe zur Verantwortung gezogen werden kann. Giessener Concertverein. Viertes Concert Mittwoch den 8. März 1876, Abends 53/4 Uhr im Clubxaale, unterjefälliger Mitwirkung des Grossh. sächsischen Concertmeisters Herrn Äug. Dümpel aus Weimar und der Fräulein Natalie llailiBCli, königlich sächsischen Hofopernsängerin aus Dresden. Programm. 1. 1) Ouvertüre zu dem Liederspiel „Heimkehr aus der Fremde“ von F. Mendelssohn- Ba rtholdy. 2) Violin-Concert Nr. 9 (D-moll), von L. Spohr. 3) Recitativ und Arie aus der Oper „Semiramis“ von G. Rossini, gesungen von Frl. Hänisch. 4) a. Präludium und Fuge in G-moll von J. Seb. Bach. Violin-Solo. b. Air (aus der D-dur-Suite) mit Begleitung des Streichorchesters von J. S. Bach.) 5) Recitativ und Arie der Gräfin: „"Und Susanne kommt nicht“ aus der Oper „Figaro’», Hochzeit“ von W. A. Mozart, gesungen von Frl. Hänisch. II. 6) Musik zu dem Festspiel: „Die Ruinen von Athen“, für Soli, Chor und Orchester von L. van Beethoven, mit verbindendem Text von Robert Heller. 1001) ------------- Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind in der Ricker’schen Buchhandlung fürj 2 Mark zu haben ; numrnerirte Plätze 50 Pfg. mehr. Um Störungen vorzubeugen, wird während des Vortrages einer Pikee der Eintritt in den Saal nicht gestattet. Der Anfang des Concertes ist, um auswärtigen Besuchern die Benutzung der Eisenbahnzüge rechtzeitig zu ermöglichen, auf 5;/4 Uhr festgesetzt. Für Philologen. 1093) Ein Hauslehrer wird gesucht zu zwei Knaben, welche die höheren Klassen des Gymnasiums besuchen. Besonders wird reflectirt auf einen erfahrenen Erzieher Adresse unter II. «55» bei der Annon- cen-Expedition Haaeenatein «fe Vox ler in Frankfurt a M. zu erfragen. 1052) Ein angehender Kellner tn die Restauration Lahnstein gesucht. Gießen, den 3. März 1876. Der florftanft des Kriegenureins. tzLK So- 'M »• A hlf ’frhor» Hntn.« nrfpfpi in i llfi» ... “ ; Aermietvungen. 1066) Zwei Laden mit Logis zu vermiethen , welche alsbald zu beziehen sind. Näheres bei I. Blitz-____________________ 1054) Ein möblittes Zimmer ist sogleich Darms Matti hat fotz. V Bekam unb Gewichlswe 2. Dienste 3- Conm beten d 2000-3800 anerkannten Lc Bestimmungen 4, Sterb meister ä la su i>lilpa in $ern • °m 19. Januar Welheim j am MU'Älgesheim; Wtten; an 7 »■ Sanuar vei Dbetföiftei Mainz, nitT t 1 i*1 “rgirtii, t» B'sch°f H°I »z Statin ^ttstund, |y[E Übrigen« solle, vwngarr im , Merlin, w ht ,f,brt Mi SSfc! 1041) Der sehr geräunrige UiöbeHaben nebst Lagerräumen in meinem Hause, zu jedem Geschäft sich eignend, ist mit ober ohne Familienwohnung zu vermiethen unb sofort zu beziehen. Fritz Fürst Wittwe, Neustabt. 998) Ein freundliches FamilierUogis zu vermiethen. Ltnbenplatz A. 64. Einige Familien Logis sind vor -em Seltersthor zu vermiethen. Näheres bei 1108) Ein schön möblittes Zimmer ist zu vermiethen und sogleich oder später zu beziehen. Kanzleiberg B. 76._____________ 1100} Ein kleines Familien-Logis, sowie ein Zimmer mit Kabintt, mit oder ohne Möbel, sind zu vermiethen. Wallthorstraße 21. 239 ______________________________________ 1099) Ein unmöblines Zimmer zu vermiethen. Walltborstraße 91. 135, ____________________3 Treppen hoch. 1105) Ein kleines Familienlogis, bestehend aus 2 Zimmern nebst Zubehör, ist zu vermiethen unb am 1. April beziehbar. _________________ Emil Lotz. 1092) Jul Binz er'sch en Hause an der Marburgerstraße sind zwei FamilienlogiS, jedes srchs heizbare Zimmer enthaltend, nebst Hintergarten 311 vermiethen und am 1. Mai l. I. zu beziehen- iÖTb) Möblittes Zimmer zu v rmiethen nahe an der Caserne. Näheres zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. 1042) Eine renommirte leistungsfähige Slornbraiiiiftt>ein= Brcnncrei in Nordhausen sucht gegen hohe Provision für Gießrn und Umgegend einen tüchtigen zuverlässigen Vertreter. Gefl Offerten sub Chiffre V. 538 befördert die Annoncen Expedition von Hudolf llowwe ni Frankfurt a M 955) Ein braves Dienstmädchen wird zum sofortigen oder doch baldigen Eintritt tn einen kleinen Haushalt gesucht. Wo? sagt die Expedition d. Bl. Bekanntmachung. 996) Die verfallenen Pfänder müssen längstens bis zum 15kn d M. auSgelöst oder prolongirt sein, andernfalls dieselben zur öffentlichen Versteigerung kommen. _______________K Grünebaum 566) Lumpen und Knochen, Werg, Roßhaare, Metalle rc. werden gekauft von Louis Rothenberger, _________________Neuenweg 193.______ 886) Ein ordentliches Dienstmädchen wird gesucht Einttitt 25. Marz d. I., oder auch schon früher. L. Petri II., Ludwigsstraße. Verloren wurde am Sonntag Abend vom Neuenweg biS auf den Seltersweg eine braunlederne Brieftasche mit mehreren Photographieen. Der redliche Finder wird gebeten, dieselbe in der Exped d. Bitt«, gegen gute Be- lohnung abzugeben.__(1091 1096) Ein braves, zuverlässiges Mädchen für die Küche sucht Frau Arnold Müller, Marburgerftr. Vermischte Anzeige. 1071) Eine tücktisse Köchin, mit guten Zeugu'ssen, zum sofortigen Eintritt sucht _______Frau Kanzler W a ss ers ch l eb en. 1056) Ein braver Bursche wird gegen 300 Mark Lohn als Bedienter gesucht. Wo? sagt die Expedition d. Bl.__________ 565) An- und Berkaus von getragenen Kleidern. Stiefeln, Weißzeug, Bettwerk, Antiquitäten, Münzen sowie sonstigen gebrauchten Gegenständen, bei Louis Rothenberger, ___________________Neuenweg 193._______ 1107) In der Eonditorei des Unterzeichneten kann ein gesitteter junger Mensch zu Ostern oder Pfingsten als Lehrling ein- treten._________Orb. Lind, Kirchenplatz. 1104) Am Montag ist in der Stadt ein goldenes Medaillon mit Photograph^ verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe gegen Belohnung bei bhr. Frutig, Asterweg, abzugeben.