n. IS76 Sonntag, den 7. Mai Erstes Blatt. 'iwfe Anieige - und Amisdiatt für den Kreis Gießen 5=®, 9. I! Bremer Bank in Bremen, 3. Breslauer Bank in Breslau, 14. fiiw 8. Kenntniß gebracht. Gießen, am 8. April 1876. halt«»S let. rfolt 7. Charakterertheilungen. ff ff ff ff ff ff ff 4. 5. 6. 7. von sind on DeKerrtich- 3.^ 6.70 7.- 5.— 3.50 5- 5 4^ 5 zz 5 rz 3- 5 ~ Chemnitzer Stadtbank in Chemnitz, Kölnische Privatbank in Köln. Danziger Privatbank in Danzig, Frankfurter Bank in Frankfurt am Main. werden kann. _ . Gießen, den 4. Mar 1876- Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder.________ bitten wir bis spätestens Bormittags n Uhr an uns gelangen zu lassen. Größere Inserate selbstverständlich früher. v ' Die Expedition. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. ___ 12. Magdeburger Privatbank in Magdeburg, 13. Posener Privatbank in Posen, .Sächsische Bank in Dresden, 15. Bank für Süddeutschland in Darmstadt, Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post biogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. 3>cutf(ßfdttb. Darmstadt, 5. Mai. Die Nr. 22 des Großherzoglichen Regterungs- blatts hat folgenden Inhalt * r ~ 1. Oeffentliche Ai'erkellnung einer edlen That. Am 20. Februar l. I- stürzten die Milchhändler Konrad Winter I. und Adam Bauer lV- von Klem- Auheim, als dieselben bei KleiwSteinheirn über den durch den aus fernen Ufern getretenen Main bereits übe । fluteten Vicinalweg zu fahren versuchten, sarnrnt ihrem mit einem Pferde bespannten Fuhrwerk die ungefähr 2 Bieter Hove Böschung des Weges hinab in die Flut und würden wahrscheinlich ertrunken sein, wenn sich nicht der Holzhändler Heinrich Kloos zu Klein-Steinherm m das über Manneshöhe tiefe Wasser gestürzt und dieselben glücklich gerettet hätte. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben dem Heinrich Kloos für diese muthvolle, mit eigener Lebensgefahr verbundene That das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für Rettung von Menschenleben" allergnädrgst zu 6 Verordnung, die Tgrife für das Forststrafwesen, sowie die Umrechnung der Forst-, Jagd- und Fischerei-Strafen in Reichsmünze betreffend. 3. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Offenbach, den Steuer- ausschlaq zur Bezahlung des Gehaltes des Rabbinen zu Offei-bach für das Lehrer zu besetzende erste Lehrerstelle an der erweiterten Volksschule zu Grunberg mit einem Gehalt von 2570 Mk. incl. Wohnungsvergütung; eine Lehrerstrüe an der erweiterten Volksschule zu Grünberg mit einem Gehalt von 1714 Mk- incl. Wohnungsvergütung; die Gemeinde-Schulstelle zu Malchen mit einem Gehalt von 685' Mk. 71 Pfg.; die Gemeinde-Schulstelle zu Darsberg mit einem Gehalt von 685 Mk. 71 Pfg.; die vierte Gerneinde-Schulstelle zu Bischofs- Heim mit einem Gehalt von 685 Mk. 71 Pfg. Berlin, 4. Mai. Hinsichtlich der Zustände in der türkischen Armee meldet die „A. A. Ztg." auö Belgrad: „Vor einigen Tagen haben sich mehrere türkische Soldaten aus dem Lager zu Risch nach Serbien geflüchtet und der sie vernehmenden Behörde zu Protokoll gegeben, daß sie wegen Mangels an Nahrung desertirt seien. Sie erzählen unglaubliche Dinge über die traurigen Zustände in der türkischen Armee Sterbefälle unter der Mannschaft sind so häufig, daß die Soldaten die Schuld daran dem Sanitätspersonal zusckreiben. Sie meinen nämlich, daß die Aerzte die Mannschaft vergiften, um auf diese Weise den für die Soldaten bestimmten eolb mit den Officieren ttjcucn zu können. Diese Meinung ist auch in Konstantinopel bekannt, denn die Regie- nmg hat fämmtlid), zu Risch anwesenden Aerzte und viele Offi««« : rufen und in Untersuchung gezogen, und dafür ein anderes Sanitätspersonal t». 106 ______ Meßener Mnzeiger Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Expedition: Schulstraße, Lrt. L. Nr. 18. 16. Württemberger Notenbank in Stuttgart. oder Corporationen zur Leistung vvn Zahlungen außerhalb desjenigen Landes- Der Bohlenbeleg der Labnbrück- bei Heuchelheim soll emwl: unb> mtt : ben ^uu^tord.rlichen Arbeiten l!fionnen ^«den. ES wird di°S unter ben. Bemerken zur M>E°n K.uuiNiß g-b.'acht, baß n*on d'em genannten Tag- an b.S aus Wei.eres dies- Brück- nicht b-sahr-n ^ahr 1876 betreffend. A 4 Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Alzey, die Besoldung des Großherzoglichen Rabbineu zu Alzey betreffend. 5 . Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen emes fremden Ordens. 6 Ertheiluug eines Erfindungspatente«. Se- Komgl. Hoheit der Groß- Herzog haben allergnädigst geruht: am 13. April dem Wewgroßhaud er Johann Georg Eduard Wetterhahn in Mamz auf deffen Nachsuchcn em Erfim dungspatent für die durch Zeichnung »nd Beschrechung naher erlau e t Cvnstruclion eines Apparates zum Kläreu des W-ms unter dem ausdrücklichen Vorbehalte jedoch, daß durch das verliehene Patent Niemand in d°r Anwendung bereits früher schon beka.int gewesener The,le der Erstndnng gehindert werden soll, während der nächfle.i drei Jahre für den Umfang des Großherzogthums ju eübeiltn. WÄ Ä« welcher denselben die Befugn.ß zur Notenausgabe »th°Ut hat zu Zahlungen Kraucht werden: 5 ÄÄ. UlVUüvu $.e ^u^ndnng der Noten anderer deutscher Privat-Notenbanken oder Corporatio i «gwr aebiete^, für welches dieselben zugelaffen sind, wird mit Geldstrafe bis zu 150 bestraft. ■ um das Publikum vor Nacktheil zu bewahren, wird dies hiermit zur offcnilichen Kei »wach Berlin. 4. Mn. Die „Gnmame" vkiöffentlechi den Woitlari nner Petition, welche der Berliner Verein der C-ntrumspartel in Betreff der rechtlichen Stellung der Freimaurer-Vereine an das Abgeordnetenhaus gerichtet hat. Die Petition fordert unter Wiederholung der den Freimaurer-Orden von katholischer Sette so ost gemachten Vorwürfe „btt Beseitigung der widergesetzlichen Privilegien dieser Geheimbünde nnd d,e Stellung der Fremtaurer-Vereln- unter das allgemeine Recht" und schließt mit den Worten: „Daher -rst-chen ^r ganz ergebenst, das hohe Haus der Abge°rdnet-n wolle die königlich- Staats- „gierung veranlassen, daß st- untersuch-, welche Logen oder Versammlungen von Freimaurern eine Einwirkung auf öffentliche Angelegenheiten oder -m- Er- örterung politisck-r Gegenstände bezwecken oder den Bestimmungen des $ 128 pes ReichsstrafiGesetzbuchs zuwiderlaufen, und daß sie auf die betr. Bkibindun- gcu und Versammlungen den § 128 des Reichsstraf-Gesetzbuch« und d,e Bestun. nuing-ii des bestehenden Vereinsg-s-tz-s in Betreff der Ueberwackung der: eine »8SXS5Ä. ESS — Das „Hirsch'sche Telegr.-Bureau" versendet folgende Nachricht: Das hiesige Landwehr-Bezirks-Commando hat, unterm 29. April d. I. an bereits längst außer Dienst gestellte Osficiere ein Schreiben gerichtet, in welchem bie tn um eine recht baldige Erklärung darüber ersucht werden, ob sie aus reffe für den Dienst sich bereit finden würden, im Falle einer Mobilmachung 1876—1877 an einigen Tagen in Berlin die Aufsicht auf einem Der dazu nmten Plätze bei der Gestellung einberufeuer Mannschaften freiwillig und ohne pecuniäre Entschädigung zu übernehmen. München, 4. Mai. Bel der heutigen Fortsetzung der Berathung in der Abgeordneten-Kammer über die Vernichtung der Münchener Wahlen wurde ein von den Abgg. Hörmann und Schauß gestellter Antrag, die Angelegenheit in die Abtheilung zu weiterer Prüfung und Veranlaffung weiterer Erhebungen zurückzuweisen, abgelehnt. Demnächst wurde Absatz 1 des Cominisfions-Antra- ges (Vernichtung der Abgeordneten-Wahlen im Wahlkreise München I) mit 77 gegen 65 Stimmen angenommen. Mit gleicher Majorität wurde hierauf bei namentlicher Abstimmung Absatz 2 des Commissions-Antrages angenommen, das Ministerium möge dafür sorgen, daß bei den Neuwahlen der Münchener Magistrat das Wahlgesetz bester beachte. Wien, 8. Mai. Aus Neusatz wird dem „Alföld" berichtet: „Die gesummte Mannschaft des 6. Honved-Bataillons (4500 bis 5000 Mann) toirb einberufen. Es würbe bie telegraphische Orbre ertheilt, die Einberufungs Blanquette binnen 48 Stunben auszufertigen, damit sie im gegebenen Momente versandt werden können. Ebenso wurde auf telegraphischem Wege das Einhängen der Peterwardeiner Verbindungsbrücke streng anbefohlen. Dies geschieht sonst wohl schon im März, wird jedoch gegenwärtig in Folge des hohen Wasier- standes mit sehr großen Schwierigkeiten verbunden sein. Auch der Comman- dant des 6. Reserve-Regiments wurde telegraphisch nach Buda-Pesth berufen. Wien, 4. Mai. Zuverlässigen Nachrichten aus Montenegro zufolge hat der Fürst an der Ostgrenze ein Beobachtungs-Corps aufgestellt, weil die Kriegs-Ereignisse sich seinem Territorium näherten. Die Nachricht von einer Mobilmachung der ganzen Wehrkraft Montenegros ist unbegründet. Atakie«. Rom, 4. Mai. In der Deputirten-Kammer wurde vom Minister- Präsidenten Depretis der Antrag gestellt, die Bureaus der Kammer möchten morgen die Prüfung der Eisenbahn-Conventionen beginnen, und zwar solle vor Allem in die Berathung der Convention betreffs der oberitalienischen Elscnbah- nen wegen des internationalen Charakters derselben eingetreten werden. Dle Kammer nahm den Antrag der Minister an. Spanien. Madrid. Es verlautet aus jenen Kreisen der baskischen Provinzen, welche unter allen Umständen ihre Sonderrechte bewahrt wisten wollen, es sei Frankreich gegenüber der Vorschlag gemacht worden, sich zu erheben und unter Frankreichs Schutz als unabhängig zu erklären. Die französische Regierung hatte diese Vorschläge naturgemäß zurückgewiesen. Amerika. Rew-N^^ Es verlautet, daß der Senat sich in der Belknap'schen Anklage-Angelegenheit als nicht zuständig erklären wird, wahrscheinlich, weil Belknap seine Entlastung als Kriegs-Minister hatte, ehe die Anklage erhoben wurde. Washington, 3. Mai. Präsident Grant hat dem Congreß eine Botschaft übersendet, worin er an beide Häuser die Einladung richtet, der Eröffnung der Ausstellung beizuwohnen. Ein der Botschaft beigegebener Bericht der Ausstellungs-Commission theilt mit, daß die Vorbereitungen zur Ausstellung beendet sind. Verwischtes. Elberfeld, 26. April. Die heutige Verhandlung vor dem hiesigen Zuchtpolizeigerichte hat wieder einmal den Beweis geliefert, datz die ultramontanen Hetzereien Andersgläubigen gegenüber zu den bedauerlichsten Ausschreitungen Anlaß geben. Am 14. Mürz d. I. wurde in Grafrath bas sechs Monate alte Kind eines daselbst wohnenden Altkatholiken beerdigt, und zwar wurde die Beerdigung von dem altkathollschcn Eavlan Herrn Pfaffrath aus Köln vorgenommen. Schon bei seiner Ankunft in Grafrath wurde der Geistliche von Weibern mit der Bemerkung empfangen: „Da ist der Pfaff!" Man schneuzte die Nase und spie vor ihm aus. Der Leichenzug selbst wurde von Schulbuben derart umschwärmt, daß er ins Stocken gerieth; gleichzeitig wurde er von umherstehenden Weibern mit höhnischem Gelächter begleitet. Aus einer Schmiede, an welcher der Zug vorbei mußte, erscholl ein höhnisches Hurrahgeschrei, während gleichzeitig der Schmied auf die Straße trat, einen Arm emporhob und ausrief: „Ist das der Kerl!" — Ja, das ist der Kerl!" Die Weiber hatten sich mittlerweile auf einem Seitenwege zum Friedhöfe begeben. Während der BeerdigungS-Ceremonie lachten sie laut auf und störten den Geistlichen im Gebet, so daß dieser dasselbe mehrmals unterbrechen und den Eintritt der Ruhe wieder abroarren mußte. In Folge dieser skanda lösen Vorfälle standen nun heute im Ganzen vierzehn Personen, Männer, Frauen und Kinder, vor dem hiesigen Zuchtpolizeigerichte, von denen zwei zu je vierzehn Tagen, fünf zu je einer Woche, eine zu fünf Tagen, und vier (im Alter von zwölf bis achtzehn Jahren) zu je drei Tagen Gefängniß oerurtheilt wurden, während bei zweien die Freisprechung wegen mangelnden Beweises erfolgte. (Elberf. Ztg.) Berlin. Die „Volksztg." schreibt: „Hier sprang ein Unglücklicher in dir Wellen, um Frieden und Ruhe für immer zu finden", lauteten die mit fester Hand nut Bleistift niedergeschriebenen Worte eines Unbekannten, welcher am Charfreitag Abends von der Landungsbrücke der Dampfschiffe bei Moorlake sich in die Havel stürzte, und dessen Leichnam eine halbe Stunde später von den Wellen in nächster Nähe detz ehemaligen kgl. Forsthauses an das Land gespült wurde. Hut, Ueberzieher, Ueberrock und Stiefeln lagen am Ufer, und in der Rocktasche fand man zwei beschriebene Quartblätter; einstweilen ist die Leiche auf dem Friedhöfe zu Nicolskoi beerdigt worden. (W. Anz.) Im Anschluß an obige Mittheilung über den Selbstmord eines Lebensmüden, welcher am Charfreitag in den Wellen der Havel den Tod suchte und fand, können wir mittheilen, daß der Betreffende Eck hieß und aus Wetzlar war. Der Entschluß mit dem Dasein abzuschließen, war augenscheinlich reiflich überlegt und wurde, man könnte sagen programmgemäß, ausgeführt. Bereits Anfangs voriger Woche erhielten wir ein schwarzgerändertes Schreiben von Eck — seine eigene Todes anzeige, denn er benachrichtigt uns darin, daß er am Charfreitage seinem Leben in der Havel ein Ende machen würde. Der überschwängliche Tsn des Briefes hin>erte uns, dem Inhalte irgend welche Bedeutung beizumessen; daS Fehlen der Adresse hätte überdies jede Intervention unmöglich gemacht. Der Verstorbene war im Jahre 1846 bis 1848 Mitglied des Handwerkervereins und bei seinem späteren Aufenthalte in London mit Ferdinand Freiligrath in Berührung gekommen. Rinteln. In einem Dorfe nahe bei Rinteln fand sich kürzlich spät am Abend in einer Familie ein Schornsteinfeger ein, welcher am folgenden Morgen die Runde mit „Besen und Letter" tm Orte machen wollte. Man nöthigte den schwarzen FremdApollmarisbrur Carlsbader W Emser Kessel! „ KräncI „ Victori Fachinger, Friedricbshalle Homburger Eh Hunyadi-Janos- «mpfiehlt in stets »mpsiehlt zu biQ 5115) W Är Mminwn 'm '/, «"d1 — «Der betrogene Teufel.) Aus dem südlichen Finnland roirb folgenbet nicht umuterrestante Fall gemeldet: Ein GMcbroifterpaar, ein Wjähr. Mädchen und Knabe, deren Eltern sich zu einer Festlichkeit begeben hatten, satz Abends m der Stube beim kindlichen Spül, als plötzlich die Thüre sich öffnete un em 30tttge§, 0ef)o:nte3 Ungetüm seinen Einzug hielt. „Ich bin der Teufel," — redete Ungethum die vor Schreck erstarrten Kmder an —und werde euch hinwegführen in Die ^oUe, öocb, so ihr mir zeigt, wo euer sündiger Vater sein Geld aufbewahrt, soll euch Gnode^werden " Nachdem die zitternden Kinder auf einen Schrein gedeutet "hob ffch ^atanas zu aufrechter Stellung, öffnete rasch datz bezeichnete Brhältniß l.eß das Geld m seine Tasche gleiten, und trat dann, wieder in die Rolle deS Qua- vrupeden zurückfallend, seinen Rückzug an. Jetzl aber ermannte sich der Knabe: „da; karm der rechte Teufel Nicht sein, weil er sich ja Geld machen kann, so v-el er will unbtd) mutz des Vaters Flinte an ihm versuche. Rasch das geladene Gewehr von der Wand reißend, stürzte der muihtge Knabe hinaus, dem wenige Schritte entfernten Unbolö nad) um- reuerte tn kurzer Entfernung bie Waffe auf denselben ab. Da - ein furchtbarer Schrei und der Teufel wälzte sich in seinem Blute. Herzueilende N-ich- barn entfernten rasch bie trügerische Hülle und fanden einen der nächsten Nachbar,, welche^ von der Abwesenheit der Eltern unterrichtet, diese Maske gewählt halte, um etnen Jtaubjug auszuführen, der auf diese Weise freilich ein für den Thäter sehr unerfreuliches Ende nahm rc > Z°^^mpton, 3. Mai. Das Postdampfschiff des Nordd. Lloyd Main, ft G«R"^"n, welches am 22. April von Newyork abgegangen war, ist heut! 4 Uhr Morgens wohlbehatten hier angenommen und hat nach Landung der für Southampton bestimmten Passagiere, Post und Ladung 6 Uhr Morgens die R ife "ach Bremen fortgesetzt. Der Main überbringt 141 Passagiere und volle Ladung Stärken der Wirtschaftliches. , Neuer Kaminaufsatz„ In der letzten Sitzung des Frankfurter pbysikali, chen Vereines referlrtr Herr Qailling über einen von ihm erfundenen höchst sinnrei- chen Kaminaufsotz, durch welchen das Rauchen der Offen gänzlich beseitigt ist An durch welches der Rauch aus dem Kamin in die freie Luft tritt, werden WEn "na-der vier Flügel angebracht, die noch eine Strecke weit 2*?* rÄ eTnta?C\Unb "den nach beiden zu spitz zulaufen. Aus diesen Flügeln I rl !in Mantel, der mit denselben vier oben und unten offene Durchzüge bildet. Mag nun der Wind kommen, woher er w'll, so wird die Luft von zwei dieser Durchzüge aufgefangen und nach oben gerissen, sie tritt hier durch die oberen Oeff- Kammern wieder aus, nicht ohne an der Mündung der Kaminröhre durch das Gesetz der Reibung die Lust mtt sich fortzureißen und an dieser Stelle einen lufi- verdunnten Raum herzustellen, der seinerseits saugend auf den austretenden Rauch n,lmtuj?b?Cn^U0-t,n Famin befördert. Je stärker der Wind weht, desto mehr wird natürlich der Zug tm Kamin b fördert werden und desto weniger wird ein Rauchen be«3 Kamins statthaben können. Wie man sieht ist der Apparat weder kostspielig, noch compl-cirt und kann an federn Kamin leicht angebracht werden ling, über Nacht daselbst zu schlafen uno es vorziehend, in seiner Rustuna auf Heuboden zu logiren Am seloen Tage hatte man nusi im Hause^ dn^ K ?". 465 17 tolflc,nl)cn Morgen g-hackt und gewurstet werden sollte. |in tobte« Schwein macht aber keinen Lärm und eingedenk dess-n kamen nemiffr ben Gedanken, das fette Lhierchen in ihren Besitz zu bringen, um sich^ für^in^ Billige! lange Zett em Gütchen zu thun. Gebacht, gethan. Süß schlummerte auf feinem Aeu- 1A H hoben der nfÄ itm Mai bis J] ^Verkauf im ?httren ?Eichl W bi »i a. ritzSr foneU. 1 . *H»tr bi2h* hlit doch 01, ?”«;= =*oriift(j,* ‘h» "I"nt ruft‘t d'i ijneo»i ü ^gtben t)Qtfcn jj D(r wv - nS ?^b Adewahrt, j ? ®4r«n gebtt> bx-chneke BehSiZ 1 &le Kalle beS q2 der Knabe: ,J an", io M er J geladene Acraehr m V schritte entfernt Denselben ab. Da. f- Njueilenbe er nächsten Nachbn le gewählt halte, u den Lhäter sehr ue !ordt>. Lloyd Mat gangen war, ist je: >ch Landung der t r Morgens die inb volle Ladung. O e G und SBarnr Willi. Weidäg 2115) kleine Päckchen mit Gebrauchs- f Anweisung, Der pfälzische Traubenbrusthonig kann bei chronischen Brustleiden, besonders für brustkranke Kinder, bestens empfohlen werden. Alzey, den 7. Januar 1876. (1344 Dr. Sauerwald. I>r. Weiffenbach. eeweeeeeeeeeee»»eeeeeeeee» «Echt pfälzischer draubrnbrultljinüg 2f aus der Fabrik von Heinrich Kneib in Köngernheim bei d Alzey (Rheinhessen). — Der pfälzische Traubenbrusthonig, ein G reines Naturerzeugniß, ist ein vortreffliches Mittel gegen Heiserkeit, O Halsbeschwerden und Husten aller Art, welches, selbst bei den zartesten Kindern, mit wesentlichem Erfolge ohne Bedenken angewendet werden kann. Er wirkt reizmildernd, schleimlösend und entfernt namentlich das so oft vorkommende Kitzeln im Kehlkopf. Vorräthig in großen Flaschen d 3 Mrk., h. 1 , desto metiv rotvl er wird litt ilttucha jeber kostivielig, noj Gießen, Mäusburg D. 9. empfiehlt sein reichhaltiges Lager in weißen und farbigen Hemden, für Herren und Knaben, Kragen, Manschetten, Chemisetten, sowie stets das Neueste in allen Arten Halsbinden, ferner wollenen Hemden, wollenen und baumwollenen Unterjacken und Unterhosen, in Docken, Hosenträgern, Glace-, Wildleder-, Buckskin-, Zwirri- und Militär-Handschuhen, eine sehr reiche Auswahl in Kragen- und Manschetten-Knöpfen rc.(2312 (2155 Emil Fischbach. I Eine große Partie Kleiderstoffe, gestreift, karrirt und einfarbig, sowie I U*ste in Cattun, empfiehlt unter Fabrikpreis (2307 Auffwsl Tlwntaiiufi. Wein-Saal. Meine selbstgezogenen Naheweine werden zu folgenden Preisen abgesetzt don. vbeilSspeise widerst--«! :m ur.b ohne ir°i>l°W it=, Stbem-, «lM -rl iraulicbfeit, Wl der, Schwindel, hwangerschaft, D'W raten. t, unD ! ;;terbitnl J h erka * . -tfßH Frühjahrs-Spiele für Kinder und Erwachsene, als: Croguets, Reifspiele zum Schlagen und Werfen, Federballspiele, Sprungseile, Brummkreisel, Peitschenkreisel, Sandspiele, Federsonnen, Gummibälle re. re., empfehlen in großer Auswahl und Rothwein (Burgunder) per Liter Weißwein 1874r (Auslese) „ do. 1873r ... „ do. 1875r . . . „ Apollinarisbrunnen, Carlsbader Mühl- u. Schlossbrunnen, Emser Kesselbrunnen, „ Kränchesbrunnen, „ Victoriaquelle, Fachinger, Friedrichshaller Bitterwasser, Homburger Elisabethenbrunnen, Hunyadi-Janos-Bitterwasser, empfiehlt in stets frischen Füllungen Hochheimer moufsirender Wein (Champagner) Mark 5,00. Bei Abnahme von 10 Litern frei ins Haus per Liter 10 Pf. Nachlaß. Das Glas extra 20 Pfennig. 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