Hüller, yo|iHO6. ming^ rn ^ufmanv Stiki,- Mo. 83. Freitag, den 7. April 1816. Gießener WWW Ameise- UN- AmiÄktt für -en Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme deS MontagK» Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Expeditionr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark Pf. !kMIg. [occk. Vmohm!i itil ihrirhing der grjamN Flotow. gt der Fremde. ssen. '1'6- Üagner. irauß. A. Conradi EwilZ'M iß iu löstN- h-t bittet man fr tz Ihr: 1U** K regen u PiM MW I (hfß® II WItnttMOittottfÄ auf den Gießener Anzeiger werden jederzeit entgegen ge 4IUUIII1VHlLlliy nominell. —Oie Expedition. politischer H K e i l. Deutschland. Darmstadt, 4. April. Von Seiten des Abg. Hirschhorn ist eine den Schlachtzwang in öffentlichen Schlachthäusern betreffende Interpellation an die Regierung gerichtet worden. Es wird aukgeführt, wie die Errichtung öffent» licher Schlachthäuser, zumal in Städten mit enger Bauart und unzureichender Eanalisation als eine wichtige Maßregel der Gesundheitspflege gelte und überdies den großen Vortheil der Ermöglichung leichterer Ueberwachung und gründlicherer Fleischbeschau biete. Das öffentliche Jntereffe erfordere darum die Hinwirkung auf die Erbauung öffentlicher Schlachthäuser, da, wo sie noch nicht bestehen, und Benutzung des Zwangs, da, wo sie schon eingerichtet sind. Könne auch durch § 112 des Polizei-Strafgesetzbuches an manchen Orten dem großen Nachtheil der Privatschlachterei etwas gesteuert werden, so stoße doch die Durchführung dieser polizeilichen Einschreitungen in der Praxis vielfach aus Schwierigkeiten. Ob durch die in der Kreisordnung vorgesehenen Maßregeln der Schlachtzwang in den öffentlichen Schlachthäusern durchgeführt werden könne, unterliege mancherlei tatsächlichen und rechtlichen Bedenken. Diese Verhältniffe hindern aber die Errichtung öffentlicher Schlachthäuser, denn es können die städtischen Organe diese nicht anorduen, ehe sie des Erfolgs dieser Maßnahmen sicher sind. Deshalb muffe die Gesetzgebung diese Materie regeln. Die Anfrage geht dahin, ob das Ministerium des Innern zur Einbringung einer diesbezüglichen Gesetzesvorlage bereit sei, resp. auf dem Verordnungswege, insoweit dies auf solchem statthaft ist, eine Regelung dieses Gegenstandes beabsichtige. — Weiter hat der Abg. Hirschhorn bei dem Bureau der Kammer den Antrag eingebracht, die Kammer wolle die Regierung um schleunigste Vorlage eines Gesetzes über anderweite höhere Besteuerung des Gewerbebetriebs im Umherziehen, insbesondere der sog. Wanderlager ersuchen. — Ein weiterer Antrag desselben Abgeordneten geht dahin, die Kammer wolle die Regierung um eine, die Verordnungen vom 18. März 1718, 2. März 1786 und 3. Februar 1796, soweit sich solche auf Baumbeschädigungen beziehen, völlig aufhebende, eventuell doch um eine den Ausschlag auf die Gemetndekaffen in den zutreffenden Fällen verordnende Gesetzesvorlage ersuchen. Darmstadt, 5. April. Die ortsanwesende Bevölkerung des Groß- herzogthums Hessen betrug nach dem vorläufigen Ergebniß der Volkszählung vom 1. December 1875, worüber die Mittbeilungen Großh. Centralstelle für die Landesstatistik demnächst näheren Aufschluß geben werden, 882,349 Personen. Es hat daher seit der Erhebung vom 1. December 1871, bei welcher die Bevölkerung 852,894 Personen zählte, eine Zunahme von 29,455 Personen oder um 3,45 pCt. stattgesunden, während in der vorhergehenden Zählungsperiode 1867/71 eine Vermehrung von nur 21,058 Personen oder 2,53 pCt. sich ergab. — Auf tue Provinz Starkenburg treffen 369,422, auf Oberhessen 253,763 und auf Rheinhessen 259,164 Bewohner. In der Provinz Starkenburg hat die Bevölkerung einen Zuwachs von 19,521 Köpfen oder von 5,58 pCt., in Oberhefsen von 721 Köpfen oder von 0,28 pCt., in Rheinhessen von 9213 Köpfen oder von 3,69 pCt. erfahren. Die letztere Provinz nimmt, der Größe der Bevölkerung nach, nunmehr die zweite Stelle der Provinzen des Landes ein. Die größten Gemeinden des Großherzogthums hatten am 1. Dec. 1875 folgende Einwohnerzahlen: Mainz (einschließlich der Garnison von Castel) 57,847, Darmstadt 37,102 (Darmstadt mit Bessungen 43,937), Offenbach 26,008, Worms 16,597, Gießen 13,980, Bessungen 6835, Bingen 6104. Die stärkste Zunahme zeigt Bestungen mit 17,95 pCt., zunächst folgen Offenbach mit 15,07, Worms mit 14,59, Gießen mit 14,17, Darmstadt mit 9,77, Bingen mit 7,85 und Mainz mit 4,97 pCt. Darmstadt, 5. April, Mittags. Die Königin von England ist soeben von Baden-Baden hier eingetroffen, um die Familie ihres Schwiegersohnes, des Prinzen Ludwig, zu besuchen. Die Rückreise erfolgt Nachmittags 5 Uhr. Berlin, 4. April. Drei verantwortliche Redacteure wechselten in vergangener Woche bei der „Germania" ihre Stelle. Bis zum Dienstag war bei diesem Blatte als verantwortlich für die Redaction Joh. Sonnen gezeichnet worden, am Mittwoch, 29. März, zeichnete Andr. Popiolkowski, der schon früher einmal an der Reihe gewesen war; Donnerstag, 30. März, zeichnete Georg Pau! Hädicke. — Der altkatholische Bischof Reinkens hat gegen den Obertribunalrath Peter Relchensperger bei der Staatsanwaltschaft des Berliner Stadtgerichts einen Strafantrag gestellt, weil der Verfaffer in seiner bekannten Broschüre über den Culturkampf die Behauptung aufgestellt hat, daß der Mitgebrauch einer katholischen Kircke durch die Altkatholiken diese entweihe. Berlin, 4. April. In Bezug auf die „Franconia-Affaire" verlautet, M der Proceß gegen Kapitän Kuhn wegen Todtschlages am 6., 7. u. 8. April dot dem Central Criminal Court in London zur Verhandlung kommt, während der gegen die Hamburger transatlantische Gesellschaft Seitens der Rhederei des „Strathclyde" erhobene Schadenanspruch erst gegen Ende April im Admi- ralty Court verhandelt werden wird. Der Schaden der „Franconia" ist mit einem Kostenouswande von 2000 Pfd. St. bereits reparirt und hat die Direc- tion der genannten Gesellschaft den Ersatz dieser Kosten Seitens der Rhederei des „Strathclvde" in Anspruch genommen. Berlin, 4. April. Das Befinden des Fürsten Reichskanzlers hat gestattet, daß derselbe am Samstag wieder einen längeren Spazierritt im Thiergarten unternehmen konnte. Bei der heutigen Verhandlung über Lauenburg im Hause der Abgeordneten ergriff Fürst Bismarck nicht weniger als fünfmal das Wort. Ein Mitglied des Lauenburger Landtages macht in einer an die „Nat.- Zeitnng" gerichteten Zuschrift darauf aufmerksam, daß der Landtag selbst mit 10 gegen 7 Stimmen den Wunsch ausgesprochen habe, daß Die gegenwärtige Landesvertretung nicht länger fortbeftehe, sondern nach der Beendigung der jetzigen Wahlperiode ein neues Wahlgesetz in Kraft treten möge. — Der deutsche Botschafter Graf Stolberg-Wernigerode trifft Ende April in Wien ein und wird den üblichen Empfang noch im gegenwärtigen Botjchafts-Palais abhalten — Der Schriftsteller Dr. Heinr. Beta ist nach langen Leiden am Schlagfluß gestorben. Er machte sich in den Märztagen 1848 als einer der Aufgeregtesten bemerkbar, flüchtete später, wegen Hochverraths verfolgt, nach England und kehrte 1868 mit Freiligrath und Kinkel nach Deutschland zurück. Berlin, 5. April. Die „Prov.-Corresp." meldet, die Abreise des Kaisers zum Besuche der Königin Victoria werde auch heute noch nicht stattfinden können; für Den Aufenthalt des Kaisers in Wiesbaden sei vorläufig etwa vom 18. April angefangen ein mindestens vierzehntägiger Zeitraum in Aussicht genommen. Dom Niederrhein, Anfangs April. Aus Löwen wird der „Köln. Volksztg." berichtet, daß der vormalige Bischof von Paderborn dort auf seiner Durchreise durch Belgien eingetroffen und beim Rector Magnificus der Universität, Msgr. Nameche, abgestiegen sei. In Köln sind das erzbischöfliche Palais und vier Domcurien bereits vermiethet. Dem Weihbischof Baudri, welcher seine Amtswohnung gleichfalls bis zum 22. l. Mts. zu räumen hat, soll von einer Kölner Familie ein anderes Haus zur Verfügung gestellt worden fein. Stettin, 3. April. Heute Mittag 12 Uhr lief der auf der Werft von Möller und Hollberg für die kaiserliche Marine gebaute Offensiv-Torpedo- Dampfer glücklich vom Stapel. Derselbe hat bei der Taufe den Namen „Ulan" erhalten. Wiesbaden, 4. April. Heute Nachmittag wurden aus der Hinterthür der katholischen Kirche unter Aufsicht eines jüngeren Geistlichen (Caplans) Jn- ventarienstücke auf einen Wagen geladen und in das Hans Friedrichsstraße Nr. 18 transportirt. Indessen erschien der Wache habende Polizei-Beamte, um den Thatbestand zu constatiren und höheren Orts Meldung zu machen. — Die Römisch-Katholischen haben einen Saal in der Friedrichsstraße für ihre gottesdienstlichen Zwecke für 4500 fl. jährlich gemiethet. Eine Dame hat für den Neubau einer Kirche 3000 Mk. gegeben. (Rh. Kur.) München, 4. April. Der kürzlich vom Bezirksgerichte Bamberg wegen zweier straftbarer Predigten gegen die Civilehe zu einer zweimonatlichen Ge- fängnißstrafe verurtheilte Kaplan Karl Mayer in Scheßlitz, welcher bekanntlich gegen die Aufforderung, seine Strafe binnen 3 Tagen anzutreten, in einem Schreiben an den kouigl. Bezirksgerichts-Director in Bamberg protestirte, wurde, von einem Gensd'armen begleitet, zu Fuß als Gefangener in Bamberg eingebracht und in die Frohnfeste abgeliefert. Der Herr Kaplan schritt im geistlichen Talar, das Gebetbuch in der Hand, langsam vor dem Gensd'armen durch die Hauptstraßen der Stadt zum Gefängniß. Hesterreich. Wien, 4. April. Heute Vormittag hat eine Sitzung des gemeinsamen Ministeriums unter dem Vorsitze des Grafen Andraffy und unter Betheiligung der Minister-Präsidenten und Finanz-Minister beider Reichshälften stattgefunden. In demselben wurden zunächst die Budgets des auswärtigen und des Finanz- Ministeriums erledigt; das Mehr-Erforderniß für die Botschaft am italienischen Hofe wird durch Ersparnisse beglichen. Sodann begann eine eingehende lebhaftere Erörterung des Kriegs-Budgets, welche morgen fortgesetzt werden soll. Pesth, 4. April. Dem „Pesther Lloyd" zufolge beabsichtigt der Com- munications-Minister v. Pechy, die Pesth.Semliner Eisenbahn auch ohne vorgängige Vereinbarung mit der serbischen Regierung als Nothstands-Bau demnächst in Angriff nehmen zu lasten. Pesth, 4. April. Die „Corresp. Hongroise" veröffentlicht in ihrer heutigen Nummer ein Telegramm aus Belgrad, wvnach Ristic sich persönlich in L _ . . - w PT lehtpre davon übeneuae daß witterrcgen unweit der Chaussee durchbrochen Wte, so daß der Alzeyer Zug. der 7»» das Lager der Insurgenten begeben hat. damit er letztere vavon! uoerzeug^ v°d (fi mat»j abQinQi Gonsenheim nicht mehr erreichen kannte. 3 Uhr verschieden. eZÄ™ S? befMbUt, rotldien berdtb früh-r, ««,«. 7 Uhr, ein starker G-- L”«" Druckt- und Meblpreise in verflossener Woche von nachbenannten Orten und Fruchtmärkten. . n Lartoffeln Wicken. Linsen. Erbsen. Hafer. ZS April. Fruchtmarkte M^P. M P M M P. MP. M P. p M. M- M. M- M. M- 9! 80 17 Mainz 1. 1. Auf dem Markt Aus dem Markt Auf dem Markt 10 21 57 Auf dem Markt Auf dem Markt 56 71 M- 191 Mit- preis Mit- preis Mit.- preis 176s 4 M. 31 50 0,50 Mit.- preis M- 31 Normalgewicht per Malter: Waizen 200, Die Maitlzer 1 M- 19{ 192,5 10,80 3 Gießen Alsfeld Gründern g aut er bad, Nieder-Jngelheim, 3. April. Gestern Abend wurde unser Dorf von einem Wolkenbruch heimgesucht, wie er schrecklicher hier zu Ort noch nicht erlebt worden ist. Nachdem es während des ganzen Tages drückend schwül gewesen war, begann gegen 5 Uhr der Ausbruch der Gewitter, zugleich trat ein so unendlicher Regenguß ein, daß in einem Nu die Straßen des Dorfes in tosende Bäche umgewandelt waren Stunden lang währte die Wuth des Wetters, das Wasser erreichte schließlich eine solche Stärke, daß die Keller und unteren Stockwerke vollständig überschwemmt und verschlammt wurden. Wie groß der angerichtete Schaden ist, vermag man noch gar nicht abzu- sehen. Auch Menschenleben sind zu beklagen. Auf offener Landstraße mußte ein Mädchen, von der reißenden wildschäumenden Fluth überrascht, ertrinken. Noch trauriger als in Ingelheim sieht es in dem Nachbarorte Heidesh eim aus- Dort hat das Wasser ein ganzes Häuserviertel weggerissen. Acht Menschen sind bis jetzt aufgefunden, die Opfer des entfesselten Elements wurden. Die Gemarkung ist an manchen Stellen total verwüstet; die Bahnlinie ist verschiedentlich so durchbrochen, daß es Tage lang dauern wird, bis dre Route dem Verkehr wieder übergeben 2 5 5 10 29 8 64 17,43 io;— Ausländisches Gold. So lange wir den Schund von altem (Selbe besaßen, war e4 dem Geschäfts» mann wahrlich nicht zu verübeln, wenn er statt der zweifelhaften Groschen» und Sechser« Rollen, fremdes Gold, selbst einige Kreuzer über den höchsten Cours in Zahlung nahm. Jetzt aber, da die Zeit gekommen, wo wir mit dieser unseligen Mannigfaltigkeit von Werthzeichen in Metall und Papier fast gänzlich aufgeräumt haben, ist es ein Gebot der Klugheit sich auch be§ ausländischen Goldes zu erroebren. Wenn wir die Frage untersuchen, woher denn in Deutschland da» viele fremde Geld kommt, so könnten zu> .iächst die Banquier's in Betracht gezogen werden; doch diese trifft unser Vorwurf nicht, da eS deren Geschäft ist, durch Herbeischaffung von Gold her Nachfrage zu genügen Anders verhält es sich mit jmen Händlern, welche ihr schönes Geld bei den Banquier's gegen fremdes Gold umtauschen, um bei dem gutmüthigen Landmanne einen hübschen Profit zu machen; ferner mit jenen kleinlichen Geschäftsleuten, welche durch Vornahme des gleichen Wechselgeschäfts sich einen schmutzigen Verdienst bei der Zahlung an andere Geschäftsleute verschaffen. Solche Leute, welche ix der besprochenen, erbärmlichen Weise die lange ersehnten wohlthätigen Folgen der deutschen Münzeinheit zu durchkreuzen suchen, verdienen an den Pranger der Oeffentlichkcit gestellt zu werden. Verachtung wird ihr Loos fein. Zur Unterdrückung dieses Schwindels genügt es indessen nicht das Gold zu irgend einem Cours zu nehmen, nein, eS muß Jeder erklären: „Ich nehme kein ausländisches Gold mehr in Zahlung." In erster Reihe ist der Land« mann, welcher seinem Abnehmer gegenüber zu keiner besonderen Rücksicht verpflichtet ist, berufen, zu diesem Zwecke kräftig mitzuwirken Bedingen sich alle Bauern bei Verkäufen aus, daß man ihnen kein fremdes Gold gebe und beobachten vernünftige Geschäftsleute dasselbe Verfahren, dann wird das ausländische Gold bald dahin wai- dern, wohin eS gehört: an die deutsche Grenze oder in den Sckmelstiegel. Zum Bau der C j.nd 20 Stück Kippkarm Submission an den Mini Zu diesem Zwecke Mheilungs-Büreau Ten Gegenwart der etwa erfc Die Offerten sind ..Suhniisswnsoffsi an das Bureau des Unt Die Zeichnungen ui rch- gegen Erstattung de Wehlar, den 3. Ap Landwirthschsftliches. Dungmittel, Dauer ihrer Wirkung. So oft bei landwirthschaftlichen Besprechungen die Rede auf die pulverförmigen Hülfsdünger kommt, kann man die Frage hören: „wie langen wirken sie denn." Kommt dann die Antwort: „auf zwei Jahre ober gar auf ein Jahr," dann kann man sicher sein, daß die Mehrzahl der älteren Praktiker ebensowenig von einem solchen Düngemittel halten, wie von einem Arzneimittel das in einem Gläschen statt in einem Glase ankommt. Betrachte man, wie es immer geschehen sollte, jedes Düngematerial als ein Kapital, so würde es klar, daß es sehr vortyeilhait sein muß, von solchen Düngerstoffen, die recht schnell zur Wirkung kommen, also bald in die Pflanzen eingeben und hier pflanzliche Gebilde erzeugen, einen recht fleißigen Gebrauch zu machen Zur Bestätigung dieses Satzes könnten wir au« der Provinz Rheinhessen, der Pfalz und Sacksen manchen Ort namhaft machen, der durch die häufige Anwendung von Superphotzphat allein zu unverkennbarem Wohlstände gelangt ist. Sobald man ein Düngemittel wie z. B- den frischen Stallmist seiner langen Wirkungsdauer nach schätzt, ist e5 nicht seine düngende Kraft, die man in Betracht zieht, vielmehr sein Vermögen auf einen geschlossenen, nassen, kalten und unthätiscn Boden lockernd, trocknend, erwärmend und zur größeren Thätigkeit erregend zu wirken- __ 18 10 20 o | Zum Bau her Bri mbeiter lohnende BeMti Wetzlar, de» 3. 1 Kam 180, Gerste 160, Svelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund, und Lauterbacher Preise verstehen sich zu 200 Pfd-, die von Grünberg zu 50 Klgr. Vermischte-. 2 Avril. Nach der Zusammenstellung der Sterbe fälle und Todesursachen im Monat Januar in den 14 gröfeten. ®emeinben des Groß« berroathums — Pfungstadt und Kastel sind den seitherigen Veröffentlichungen a^recht Wordcn —verstarben in diesen Gemeinden mit Ausschluß der Tsdtgeborenen 'M Ganzen 434 ober von Ä Einwohnern 21.66 Personen. Auf epidem che zy.noMche und ähnliche Krankheiten entfallen hiervon 58 Todesfälle und zwar verstarben an Durchlall m,d Brechdurchfall 17 (Worms 4, Mainz und Kastel ,c ^ Darmstadt und Offenbach o Vnmnertbeim Pfungstadt und Hcppenheun je 1 Person), Scharlach 14 (Worms /, Pfungstadt 3 Offenbach 2, Bessungen und Alzey je 1 Perlon); häutige bräunt: unb 9 iOffenbach und Pfungstadt je 3, Darmstadt, Worms und Friedberg ”(Ä B-ssunzen 2); Eit-rfieber.5 (Mainz, Darm- ftnbt Offenbach Gießen und Kastel je 1 Person); Masern 3 (Mainz Filedberg 1), Wochendettkrankheiten 3 (Gießen 2, Mainz 1); Unterleibstyphus IM Ernsivelas 1 (Offenbach). Sonstige Krankheiten 2C. nahmen in 366 Fallen einen todt- Uchen Ausgang und zwar Schwindsucht, Phthisis in 80, Entzündung der Luftröhren ber Lungen und des Brustfells in 68, Altersschwäche 25, Gebirnkrankh eiten U Krampfe 22 plötzliche Todesfälle, Schlagfluß 18, Lebensschwäche und angeborene Mißbildung 14 Krebskrankheiten 11, organische Herzkrankheiten 10, andere Krankyeiten in 70 Fällen, iiwhpfrnnt blieb die Todesursache in 26 Fällen. Unglücksfalle waren in 5, Selbstmord in 4 tödtlicke Verletzung in 1 Fällen Todesursache- Die günstigste Mortalitätsziffer mit 1101 Todesfälle auf 10,000 Einwohner hatte Bensheim, die ungünstigte mit S.86 Pfungstadt Die übrigen Gemeinden zeigen folgendeOrdnunftsstufeu: Alze, 139" SafM 16.67, Metzen 20.00, Friedberg 29.45, Darmstadt 20.78, Mainz 21.34, Offenbach 21.46, Bingen 21.88, Heppenheim 22.90, Bessungen 23.19, Lampertheim 24 78, 8L,0rm®20°n f t n b t i m , 3. April. Den. „M. I.- wird geschrieben: Gestern Abend rwiicken 8 und 9 Uhr ertönte die Sturma,orte, um den h-estg-» B-w°hnern -in. große Wassergesabr zu signalisirea. Oberhalb Finiven war em Wolkenbruch nt-d-rg-gangen, der die Bäche überschreitend, seine wilden Fluihen u-rheer-nd gegen unser Dors her- -nwal e und dasselbe mit einer U-b-rschwemmung bedrohte^ Nur durch die schl-un'gfte «uffüdruna eines über einen Feldweg sübrenden Dammes konnte dieselbe abgeleitet Audrun« - t,ie Wellen über unser beste-. G-mü!-seld hin und "ckt-t-n d mstlden ekn?n ungeheueren Schaden an. Ein. M-nge Felder, welche rraueien am ocin, nnb h-säet waren, wurden entweder ihres Baugrundes be- ?lA^.r'm'i?°Lchf°E b^ech.^Auch hat das Wasser auf „den Brnchwie-en den werden kann. Car lsruhe, 31. März. Bei der heute ftattgehabten Gcwinnsifhung der Badi- chen 35-Gulden Loose fiel der Haupttreffer von 40,000 Fl. auf Nr. 129,706, 10,000 Fl. ielen auf Nr. 236,248, je 4000 Fl. fielen auf Nr. 3699 und 75,723, je 2000 Fl. fielen auf Nr. 61,156, 75,719, 182,606 und 232,482, je 1000 Fl. fielen auf Nr- 12,342, 32,692, 40,053, 73,372, 104,639, 120,858, 148,315, 163,863, 208,452, 249,080 und 390,748. Southampton, 5. April. Das Postdampfschiff des Nordd. Lloyd Mosel, Capt. H. A. Neynaber, welches am 25. März von Newyork abgegangen war, ist heute 4 Uhr Nachmittags wohlbehalten Hurst Castle passirt. Zum tetljitimn (ßlnit'1) 3 311 tiefem 3»'äe der etwa I ii? portofrei und vnsi'i " 160 Mille Z"gH« Irf Unterjei^neten ju I Wetzlar, den 5. * S3'Tei April Die Budqet-Cvmmsistvn der D-Putirt-n-K-mm-r hat G-mb.tta -um Vorsitzenden gewählt; derselbe hielt hierbei eine sehr gemäßigt. Ansprache. — Der Minister des Innern. Ricard, hat in der Kammer mitge tbeilt, das Gesetz über Aufhebung des Belagerungs-Zustandes werde morgen rm Amtsblatt veröffentlicht werden. — Die Vertagung der Kammer erfolg wahrs^mUch am Emmabend-.r festster Lloyd" versichert, daß die Nachricht der Times", der russische Botschafter in Wien gedenk, seinen Posten aufju- geben, weil Mißhelligkeiten zwischen ihm und Graf Andraffy entstanden seien, in ersterer wie in letzterer Beziehung vollstäudtg unbegründet sei. Kriechentand. Atben. 4. Avril. Der Dampser ..Agrigenko" der Gesellschaft Tria- neria ist gestern auf der Fahrt nach Brindisi bei Cap Walia mit dem britl- kcken Dampfer Byltoncastle" zusammengestoßen und sogleich mit 33 ißedonen S .’SÄVmW»«« «^«5»- - D-- deutsche Gesandte v. Rado- rvitz, ist vorgestern auf einem griechischen Dampfer von hier abgereist. Arankreich. «Saris 4 April. In Frankreich gewinnt die Bewegung gegen den Ultramontanismus von Tag zu Tag mehr Boden Die Regierung vermagsich, nachdem sie in ber Frage des häheren Unterrichts dem Andringen des El-rl-a Mmus entgegenzutreien müssen sich entschlosien hat, den Cons.quenzen dieses dritte«! nickt zu entziehen. Bereits erklären die ultramontaneu Organe den IS U fü/eeÄt Der Präsident des Cabinets. Dufaure, welchem e- kanntlich auch die Verwaltung der Cultus-Angelegenheiten übtttragen ,st, erklärte in der mit der Prüfung der Wahl des ultramontanen Grasen de Mun beauftragten Commission, daß er die Untersuchung für nötheg erachte, um zu constatirni, ob der Unterricht in den Seminarieu den Landesgesetz.n und dem Coneordate gemäß ertheilt werde, und daß er entschlosien sei, alle^Angrtffe des Clerus gegen die bürgerlichen Institutionen und das öffentliche Recht Franib Reichs entschieden zurückzuweisen, sowie die Verbreitung der Doetrmen d Svllabus mit allen gesetzlichen Mitteln zu verhindern - Eine Verlegenheit für die französische Regierung ist die noch immer nT(-cp Mnrabl carlistiscker Flüchtlinge. Die meisten wollen von der Amnestie keinen Gebrauch machen, vielmehr auf Kosten der französischen Regierung ver- Len wo sie finb Da die spanische Regierung sich nur zum Ersatz der ersten Verpfleaungskosten verpflichtete, so glaubt Frankreich die Humanität nut dem Nützlichen zu vereinbaren, indem sie jene Earlisten nach Algerien schaffen will,'wo General Chanzy in der Provinz Constantme Ländereien für sie in MLZL ® * a h, Serbien nach Beendigung der Kri.gsvorbereitungen den Kampf gegen die Psorte sofort beginnen werde „Die osfictellen Erklärungen der ser»,scheu Regterung , kaat ferner die Depesche, „sind werthlos, denn die Regierung besitzt kein Ansehen und wird nm als Deckmantel zur Verheimlichung der Verfügung der ge- «3,ni,,unQ n#* geduldet." In lieberelustimmung mit dieser Depesche meldet das Blatt des gewesenen k. k. Consuls m Belgrad, Herrn Kallay, daß nun ü, Folge der letzten Verhandlungen mit den Insurgenten eonstatirt sei, daß ^^re^ Waffen "'^^^^zbischof ». T-rnoczy ist Nachmittags ^Oigerunz .»'*8-1 »etbm. ^"Wei ’ä* ii», LtterartscheS. Die im Verlage von Paul Wolff in Leipzig erscheinende erste Deutsche illustrirte Jagd-Zeitung: ^Der Waidmann. Blätter für Jäger unb Jagd' freunde." Redigirt von Fr. von Joernois, erscheint feit dem 1. October 1875 in Folio- Format zu dem billigen Preise von 4 M- 50 Pf. halbjährlich. — Aus dem interessanten Inhalt der Nr. 10 erwähnen wir: Mannweiblichkeit oder Hahnenfedrigkeit beim Federnnlde. Von v. Tsckus^ Schmidhofen. — Erfreulicher Roth-vilostano in Schottland. Von Fr. von Joernois- — System Dreyse ober Lefaucheux? Von V- Gras Matuschka. — In Sachen "es „Allgemeinkn Deutsch n Jagdschutz-Verein»". — Vereinsnachrichten. — Berliner Jogd- ciub ^Nimrod" — Der dritte Adlerfaug von M- Graf von Arco-Zinnebrrg. — Nakar- geschichtliche Beobachtungen: Ein Rencontre zwischen Fischotter und Katze. Zwei rntb selhafte Raubthierc. — Mannigfaltiges: Verkämpfte Hirschgeweihe. Die Entenjog^ zu Lande. 5 Hühner auf einen Schuß — Brieftasche. — Reichhaltiger Jnserateatheil — Illustration: Der dritte Adlerfang von M- Graf von Arco-Zinnebera. _ Das zu München erscheinende humsristisch-satirische Witzblatt: Der Deutsche Michl, welcher mit diesem Quartal das zweite des vierten Jahrganges "ezinitt, tritt von da an in den Verlag der PH. H öpsner^schen Buchhandlung daselbst üb-r Anerkannt der süddeutsche Vertreter des politischen Humors und der öffentlichen Satire, gegenüber dem Norddeutschen Kladderatsch, mit dem es an Form wie Inhalt concurrir ist er als echter Süddeutscher weit billiger; er kostet pro Quartal nur eine Mark- Wie bei jenem Berlin und Norddeutschland die Hauptdomaine des Witzes, bildet für ben Deutschen Michl München und Süddeutschland das hauptsächliche Terrain. werden daher geeignete Beiträge, besonders aus ganz Süddeutschland, m't Dank accen, tirt und nach Ermessen honorirt. Der neue Verleger wird alles aufbieten, besondere in Bezug auf Illustrationen, das Blatt hauptsächlich für Süddeutschland als eben/ bürttflen Rivalen dem norddeutschen Bruder gegenüber zu stellen, umsomehr, da di! Tendenz die gleiche ist, liberal und national. Der Deutsche Michl bittet daher nur ihn ein Quan al sich zu halten, bann weiß er ganz gut, daß er sich für immer einp< nistet hat- Bestellungen nahmen sowohl alle Postanstalten, wie jede Buchhandlunz MM preis M P. äAz* - U 5'*' 1^6 I Waizen. Ulis Kk-Nl IMit.r Korn. Gerste. Spelz. Auf dem Markt Mit-- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Markt 1 preis e .. 1 ei k aufs gef- verk M^P. auf: gef- verk M P. lauf: gef. | ver M P. auf gkf ver M P. M M. M- M M M- M. M. .. — —- -- - _ __ --- ——' —— -------------- --------------. . 5 5 19 75 171 171 16 70 11 » Ib 29 — — — — 658.5 lt 6 - 106- 9- — 153s 8i60 — — — — i — 6,iS 21 9 — 4,50 13- -- 0,20 16|- — — — — 1 — — - 10 16,52 — 4 14 86 — — — — (1738 mann. (2033 bei lmdwirthschaftli-si bei Saat-Erbsen 1) empfiehlt billigst L. T ü H. Rudolv b'schen Musikhandlung. 2) f 1717) Dienstag den 11. und Mittwoch i-' ‘‘ Eichenstämme von 15 bis 58 Centi- W A. Faiiffinann 1523) «1 $« ♦ s- 0 tiehr. Scheel 1430) I. WrihknKorn, Kreuz. Marktstrasse Wettergasse 25. Giessen. April 1876. ,lt!d Kersteigerunge«. Holzverfteigerung. Versteigerung von Pappelstämmen und Reisern. Die auf nacbbenannten Straßen oufge- arbeileten Pappelstämme und Reise- sollen an den dabei bemerkten Tagen meistbietend versteigert werden, und zwar: Auf der Straße von Gießen gegen Reiskirchen Montag den 10. April: 51 Stämme von 4—8 Meter Länge, 24—50 Centimeter Durchmesser und 32 Haufen Reiser, Anfang Morgens 9 Uhr bei Abthei- lungsnummer 10 in der Nähe des Militärschießplatzes; Auf der Straße von Gießen über Lich gegen Langsdorf Mittwoch den 12. April: 72 Stämme von 4—14 Meter Länge, 16—50 Centimeter Durchmesser und 70 Haufen Reiser, Anfang Morgens 9 Uhr bei Abthei- lungsnummer 6 in der Nähe des 1629) Das Neueste in Sonnenschirmen und En-tout-cas in großer Auswahl und billigsten Preisen empfiehlt 1722) Samstag den 8. April, Vormittags 11 Uhr, lasse ich gegen Baarzahlung Thüren, Fenster, Läden, 2 Bettstellen u. s. w. ver- steigern. Hch. Schmidt, Braugaffe. Meter Durchmesser, mit 90 Festmeter Inhalt, metcr Durchmesser, mit 36 Festmeter Inhalt; Der Abrheilungs-Baumeister: Kluge. Die Kaisers. König!. Hof - Chocoladen - Fabrik Gebrüder Stollwerck in Coln übergab den Verkauf ihrer Tafel- und Dessert - Chocoladen in Gießen den Herren Wilh. Fleir und Carl Hoff- Der Abtbeilungs-Baumeister: Kluge. Besondere Aiekanntmachunget .Irr unserem Firmen-Register ist heute Wnber Eintrag vollzogen worden: An ton Bauer zu Gießen, betreibt da- Iklbst seit 10. Januar l. I. unter der Firma ^lnton Bauer" ein kaufmännisches wefd? oft. (1746 Gießen, den 4. April 1876. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. i In Verhinderung des Stadtrichters: Oppe rmann. Stämme Nadelholz von 15 bis 40 Centimeter Durchmesser, mit 170 Fest meter Inhalt, Nadelbolz-Stangen von 6 bis 14 Zentimeter Durchmesser, mit 12 Fest' Meter Inhalt, 110 Birken-Stämme von 15 bis 39 Centir Mittwoch den 12. April: « K - Meter Birken-Prügelholz, Eichen- u. Nadel-Prügelholz, gemischtes Stockholz, v Beriin-Coblenrer Eisenbahn. Zum Bau der Lahnbrücke bei Dorlar soll die Lieferung von 160 Mille Ziegelsteinen (Klinker) an den Mindestfordernden submittirt werden. Zu diesem Zwecke steht am 13. d. M-, Vormittags 11 Uhr, im hiesigen Abtheilungs-Bureau Termin an, und werden die eingegangenen Offerten in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten geöffnet werden. Die Offerten find portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Submission auf Anlieferung von 160 Mille Ziegelsteine zum Bon der Dorlarer Lahnbrücke" an das Bürear deS Unterzeichneten zu senden. Die Submissionsbedingungen können Hierselbst eingesehen resp. gegen Erstattung der Copialien bezogen werden. Wetzlar, den 5. April 1876. : kommt, fiim man bit | die Ünrmort: ,auf |nw | ; die Mehyahl der aln> i, ait ton einem Arziki' ! '^trad)tt man, wie A 1 Hjürbe es flar, daß A bt iLnell zur ffiirM „liche Gebilde erjeufttn, AA Tatzrl könnten m [ Crt namhaft n* ■ ■ UnetttenttbaTtmW i m wichen Staümii. Limbt Shak »it*. nafim, MM ® L Hysrinthen, Tulpen, Maiblumen und andere blühende Töpfe zu billigen Preisen, Ball-Bouquets in jeder Größe bet O. Garn, Lindenplatz. Obechessische Eisenbahnen. Kies-Lieferung. Die Lieferung und Beifuhr von mehreren Hundert Cubikmeter durchaus reinen Lahn. M in hiesigen Bahnhof soll aus der Hand »ergeben werden. Schriftliche oder mündliche Offerten wolle man längstens bis zum H d. an den Unterzeichneten richten. Gießen, den 5. Apr'gen Verdienst bei dti elche ii der beiorgchenct, deutschen Münzeinbei! äikeii gestellt zu werben, windel? genügt es in- . es muB Jeder erklären, irfter fltibe ist der 2ar.b> ren Mckncht verpflichte! en äch alle Biuern bei > beobachten vernünsW Gold bald dahin win- hmelrtiegel. 3um Dau der Brücken- und Erdarbeiten in der Nähe von Wetzlar finden Mrbeiter lohnende Beschäftigung. Anmeldungen im Abtheilungs-Düreau zu Wetzlar. Wetzlar, den 3. April 1876. «0 15 gemischte Reiser.' IL* Anfang ist Morgens 9 Uhr an dem nach Nonnenroth .rmgsdorf, den 4. April 1876. herzogliche Bürgermeisterei Langsdorf. Köhler. Frische Bratbückinge empfiehlt billigst (1755 Wilh. Weidig. lager und 3°£ 1 r -t6ber M L gul W WW- In Buckskins, Sommer - und Winterwaare, haben wir eine große Partie zum Ausverkauf ausgesetzt. 11 "tiT ’J" K ®«r, b**,tj. i«lÄ und Deri*i «°ch par 3lQmet WZL ÄEftXn l,i,ne,n»«, isi ü Maecaroni, Kier-Ringe und Graupen, Gier- Nemüsenudeln, sowie türkische und Bamberger Zwetfchen, ferner feinste Apfelschnitzen, empfiehlt (245 Crg« Willi. Weidig, 1734) Weiße Frühkartoffeln verkauft A. Becker, Afterweg. . % Sachen 1.-0 z nnkders y tn enh^a Mehrere gebrauchte Tafclklavtere ind billig zu verkaufen in der Berlin-Coblen^er-Eisenbahn. Zum J8nu der Strecke Wetzlar-Lollar der Berlin-Coblenzer-Eisenbahn find 20 Stück Kippkarren erforderlich und sollen dieselben auf dem Wege der Submission an den Mindestfordernden vergeben werden. । Zu diesem Zwecke steht am 12. April, Vormittags 11 Uhr, im hiesigen Abtheilungs-Büreau Termin an und werden die eingegangenen Offerten in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten geöffnet werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Submissionsofferte auf Lieferung von 20 Kippkarren" an das Büreau des Unterzeichneten zu senden. Die Zeichnungen und Submissionsbedingungen können Hierselbst eingesehen, ttfp- stegeri Erstattung der Copialien bezogen werden. (1700 Wetzlar, den 3. April 1876. Der Abtheilungs-Baumeister: Kluge. Annonce. 1736) 2 Kochöfen und 1 Regenfaß wird billig abgegeben bei ___E. Eichend e r g. 1733) Zwei große Haufen Mist zu ve?- kaufen bei _______________G e b r. Lotz. 1751) Ein Haufen Mist zu verkaufen. _______________Neuenweg B- 181 Die von mir im vorigen Jahre verfer- tigten und in vielen Haushaltungen einge- führten Petroleum-Koch-Men liefern mir den besten Beweis ihrer Echtheit von denen diesiesich schon nützlich gemacht haben. Dieselben werden in diesem Jahre in zehn verschiedenen Größen angefertigt und habe ich bereits eine schöne Auswahl vorräthig, welche ich zur geneigten Abnahme bestens empfehle. Außerdem gewähre ich meinen Abnehmern ein Jihr freie Reparatur in vorkommenden Fällen. (1753 Achtungsvoll zeichnet Gustav RÜHl, Spengler, in der Neustadt. '• A' A '2- April l. I. soll in dem hiesigen Almemdewald nachoerzeichnetes Holz ver- Agert werden. - r'g-b fl Dienstag den 11. April: ’ ;imtgr :• G.B Eichenstämme von 15 bis 58 Centi- wS* I Montag den 10. April Bau- und Werkholz: 26 Fichten - Stämme von 18—22 Meter Länge, mit 35 Festmeter, 300 Fichten - Stämme von 10-20 Meter Länge, mit 140 Festmeter Zusammenkuft Morgens 9 Uhr am Vicinalweg nach Albach. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zablungssrist bis 1. October 1877 gestattet. Oppenrod, den 6. April 1876. (1739 Grobherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod. Petri. KeUgeöotenes. 1725) Ein Zughund nebst neuem Wagen zu verkaufen bei _________Heinr. Schäfer, Steinbach. 1726) Ein Backsteinhäuschen nebst 30,000 Backsteinen sind zu verkaufen durch ________________________ I- Blitz. 1706) Ich bin Willens, meinen Garten auf dem Nahrungsberg zu verkaufen oder zu verpachten. __________Karl Schmall, Schießgasse. Zu verkaufen 1 neuer Petroleumherd mit 5 Flammen nebst allen dazu gehörigen Kochgeschirren, 1 neue Petroleumlampe, 1 langer viereckiger Tisch, 1 Gartenbank und Stühle, Bettladen, 2 Eckscpränke, 1 Sopho, 1 Küchenschrank, 1 Roßhaarmatratze, Bettwerk rc. bei (1668 Louis Rothenberger, Neuenweg 193, neben dem „Gasthaus zum Löwen." Eisenbabnübergangs; 3) Auf der Straße von Gießen über Lollar gegen Marburg Mittwoch den 19. April: 81 Stämme von 2Vn—10 Meter Länge, 25—110 Centimeter Durchmesser und 42 Haufen Reiser, Anfang Morgens 9 Uhr bei Abthei- lungsnummer 5 am Pfau. Sollte es an einem dieser Tage regnen, so wird die an diesem Tage abzuhaltende Versteigerung ausgesetzt und dafür ein anderer Termin unberaumt. Gießen, den 5. April 1876 (1715 Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. In Vertretung: _______S ch ä cker, Kreisbauaufseher._______ Holzversteigerung. Im Oppenröder Gemeindewald, District Fichtenbuckel, soll nachoerzeichnetes Holz versteigert roerbcti: DMlggW8, rother, weißer und Luzerner Klkksasmen Z _________Carl Mensel. gäirjle ' Golhser Cervelatwurst empfiehlt (1046 Gg. Wilh. Weidig. fljiferiüieii, üße Messina, empfiehlt (1359 Emil Fischbach. Täglich frisch gewässerten Labber-an empfehlen (1756 J. A. Busch Söhne* Neue Sendung Gurken vorzüglichster Qualität empfiehlt (1516 Gg. Wilh. Weidig. Eiile Lrauerei, 8 vorzüglich eingerichtet, mit vollständigem Inventar, Wohnhaus u. Wirthschaftslocalitäten, Garten, Anlagen und Kegelbahn, in bester Lage einer Kreisstadt Oberhessens (Bahnstation) ist unter sehr günstigen Bedingungen zu verkaufen, event. auch zu verpachten. — Näheres bei der Erped. d. Bltts. SfWWiiifr UMhniiwo OeconomHeß^Neuftadt. bei (1709 Für Schneider Won« benft ein am Selterswest. 00 Kölnische Feuerversicherungs-Gesellschaft Seltersweg, gegenüber dem Prinz Karl. 1727) im Jahre die Prämien-Einnahme Mark 408,247 Mark 14,198,355 V ff 1869 n Gebr. Becker in Fredeburg ir 66r. Weih. te« theilhaft^g m durchschnittlich 3’ | J" ««b b„ >f(« CYnhrtm rttl bell - flU ™?ühPi-L — Druck und Verlag der Brüh lachen Unio.-Druckerci in Gienen. Verantwortliche Nedaction: A- Scheyda. 1866 1867 1868 1874 1875 15,586,580 17,230,224 19,146,401 19,849,844 20,791,908 20,693,872 21,030,102 22,777,785 ff ff ff ff Erschei' ^rp« ff ft ft tt tf pCt- Verw Kosten Mark 13,790,108 f, ft 5,98 6,82 2,9» 9,52 2,86 13,871,753 17,867,747 19,252,585 18,663,054 19,374,520 21,304,113 19,027,694 22,137,968 1,714,827 637,523 t Verlust) i<>6,184 (Verlust) 1,186,790 1,417,388 610,241 (Verlust) 2,002,408 639,817 673,849 bitten sich direct zu wenden an 1711)__________________________ Vermischte Anzeige». 1699) Ein hiesiges Fabrikaeschäft sucht ein bis zwei junge Leute, welche die Hand- ES «ikd fli und Mittwoch Vormittags unb 1 Gicßm, dn 2,81 11,- 3,71» M J - lung erlernen wollen. Bei Wohlverhalten und Fleiß werden dieselben nach dem 1. Jahr entsprechend salarirt. Gest. Anträge sub N. L. befördert die Exped. d. Bltts. 1695) Tüchtige Arbeiter können Arbeit ' " M. Weiner, Neuenbäuen- (1548 Der Vorstand. 1754) £in etud. theol. erbiet et sich zu gründlichem Privatunterricht in den alten Sprachen. Gefl. Offerten wolle man bei der Exped- d. Bltts- abgeben. _____ 1749) Unterzeichneter empfiehlt sich in Anfertigung vorl Thür - und Fenster- Herrenkleidermacher für große und kleine Arbeit finden Beschäftigung 1744) Weißbindergesellen und Handlanger rnden dauernde Beschäftigung bei Steinmüller & S chnetder, Heuchelbetm. 1750) Ein tüchtiger Pferdeknecht gesuch Bürger-Club. Generalversammlung Kaufmännischer Verein. Ordentliche Generalversammlung Freitag den 7. April, Abends 8!/2 Uhl in der Restauration Lahn st ein. Tagesordnung: 1 B richt über das verflossene Vereinsjahr 2. Rechnnnasablage April 75/76. 3. Wahl des Vorstandes. Zu zahlreicher Betheiligung ladet ergt 1731) Für einen leicht absetzbaren Artikel werden Colporteure, Agenten rc- bei hoher Provision gesucht. |[D, 98.] Felix Kiebel, Leipzig. Ein Realschüler kann in einer Familie Kost und Logis, sowie Forthülfe in allen Fächern erhalten. Näheres Bei der Exped. d. Bltts. Darmstadt, am 3. April 1876. Dir General-Agentur der „(Eoloiua : J G. Rhhlert «fe Sftlm 1311) Eine geräumige Wohnung zu ver- miethen bei Ehr- H o r e y ste ck, Reichensandstraße C- 224. Gcschäftseröffnung. Verehrlichem Publikum zeige ich hiermit ergebenst an, daß unter dem Heutigen mein Bä^kergcschäft in meinem Hause dem Seltersweg, gegenüber dem Prinz Karl, eröffnet habe. —- werde stets darauf bedacht sein, gute Waare zu liefern und mich durch zu empfehlen suchen. Gießen, den 5. April 1876. Hermetitn Strohhüte jum Waschrn und Fasonnirn für Damen und Herren besorgt billigst (1191 A Fangmann. Ein Werkführer für unsere Tabak- und Cigarrenfabrik zum sofortigen Eintritt wird gesucht. f ,r. Außer vollständig praktischer Befähigung in der Cigarrenfabrrkation, mußte! derselbe kleine Geschäftsreisen zu machen im Stande und etwas mit Comptoirarbeiten vertraut fein. Nur durchaus tüchtige, vollständig zuverlässige und mit den besten Zeugnissen versehene Bewerber, am liebsten etwas gesetzten Alters, werden berücksichtigt. , Unter Einsendung von Zeugnissen und Angaben der Salcur - Ansprüche, fei Aus Hessen, Serorbnung über die ^hramtes. Die Prüf« t-es-llniversta't uub pro 6 Angehörige« des de« 611 einem ©nmnüfium V eine ii“ «fitem, meld)e sch öefWhnh Anlm-W ™ gätbetp, in ' 9flt jeder Aspirant ein flch auf diefes st-'wmi i,8 3mm„ , . M-NW Privat- ®e"tW>inb jii3gym lat3nta«n fii wtutT erteilt m ©«nfinbe UmIage® -'heben i fyuti 5 iS’" B,such DJtfe an. gu ! W sble in s [WiwbI?? (»tii ,* nut L7«g-" iX:?*;: der auherordentlichen Mitglieder ich« Samstag den 8. April d I., Abends 9 Uhr, auf im Säälchen des Herrn Carl Fuhr znm Stern. Jlhirüürtc Mke-MMrmge ,............. empfiehlt Emti Fischbach (1652 Arbeiten.' Reparaturen werden gut u.-d 1636) Das Neueste in Sonnenschirmen und Lu-Ivul- billigst ausgefüh^ CHS ist eingetrofsen bet CLyt** UC0^ Drechsler, Geschwister Meier. Kaplansgosse bei H. Werner. Reingehaltene Exemplar, von Rr. 43. 44. 45. 49. SV 54. 55. 61. 63. 64. 65. 66 und 73. des Gießener Anzei gers werden von der Expe l dition zurückgekauft. - Rollladenstabe, sowie sämmtiiche Bauschreinerartikel, stets vorräthig, A. Rosenthal Mitglieder des Verbandes Mittelrhein" derMarburger G«ch° 32 ----—”—--------' zusehen muffen und erst tm 4. Jahre eines solchen Rabattes thetlyasrig wenn die Gesellschaft, die in den letzten 10 Jahren nur Procent der Prämien erübrigte, in den vorhergehenden 3 Jahren an der mien des Verbandes 25 pCt. verdient haben sollte. Durch das Entqegelikommen der Sckwalheimer bei Brunnenvcrwaltu ig bin ich in den Stand gesetzt von _ < _.A 1691) Ein Dienstmäochcn auf sogleich PCUlC (IV s gesucht. Näheres bei Der tLxped. d BUls. Schwulhrimkr Mineralivastcr ------- per Krug mit 20 Pfg. (Krug retour 10 Pfg ) liefern ru können und ist es dadurch ,ast einem Jedenst^^ möglich gemacht, sich fortan eines guten gesunden der Nähe des Neuenwegs zu miethen ge- Trinkwassers bedienen zu können. \w- txtw *»te ®y>«. b. ®i- 1469) Emil l’i^clibach. Talmas, Fichus, Dameu-Jaguettes, Regenmäntel in den neuesten und modernsten Fa^ons empfehlen zu onstergewohnlich billigen Preisen (1L27 Docker zu vermiethen bei __Otto Luft. Metzger. . 1742) Ein freundlich möblirtes Zimmer ru^vermm^^ an einen anständigen Herrn zu vermiethen. Auskunft ertheilt die Exped. dieses Bl- 1870 1871 1490) Ein unmöblirtes Parterrezimmer,1 1872 im Garten, sogleich zu vermiethen mit Be- dienung. Näheres bei der Exped. d Bltts. \ 873 Aermiethungen» 1719) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Neuenbäuen B. 100. 1713) Ein Familienlogis mit Zubehör ru vermiethen bei 6 I. 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(E- Strahler.) | Erdarbeiter !sucht (1745 D. Weller, Unternehmer. Arbeit in der Reichensandstraße. Aadt-Theater in Giesieii 1743) ((Safe Leib.) Heute, Freitag den 7. April 1876: Ein Teufel. Schwank in 3 Akten von Julius Ro sr, Hierauf: Nachbar Bismarck Genr