Wo. «»9. Mittwoch, den 6. September 189«. Aichener Anzeiger Meige- Md Amtsblatt für den Kreis Gießen. Srschstkt iLglich mit Aufnahme bei MontagA. Vxpeditto«r Schulstraße, ÄL B. Nr. 18. PreiA vierteljährlich 2 Äark 20 Pf. mit Bri«AVkoh«. Durch die Post Lvtzvgen vierteljährlich 1 Mark 6H Pf. 53 en ohne fieti 102 im 2. U Zimmer jun* on mir beoiü Stuben unbfc mlie zu dm hier Echans von Henn l/i 3. Ltock ui I pr. Dctökir. . por, Gar^ '00(3 mit M , zu vermies tl, Megchiü ,/offene Hkf- aus Wo!». taUuttß «ul ist jm wt bei i, <8 lt V United States! i werben mb jntausch ten. n genaif- Elnsv*» iäft für WWg »ar na» *g st-bt M dUfjUWflf® ' > Ao!-5^ es Uot'itischer T ß e i t. Berlin, 2. Septbr. Als eine Hauptfrage, welche bei der Regelung des Gefängnißwesens zu lösen ist, muß die wegen Beschäftigung der Strafgefangenen angesehen werden. Es mteressirt diese Frage nicht allem die strasge- fangenen, sondern auch einen großen Theil der Handwerker und Arbeiter, welche tue Concurrenz der Zuchthausarbeiter bitter empfinden und beim Reichstage wiederholt Beschwerde geführt haben. Die Nothwendigkeit, daß die Gefangenen arbeiten, kann nicht in Zweifel gezogen werden. Jedenfalls aber muß dahin gestrebt werden, daß zwischen dem Gefangenen und dem freien Arbeiter die Concurrenz unter möglichst gleichen Bedingungen stattfinde, was bisher nicht geschah. Während nämlich die freien Arbeiter und Handwerker für ihren sämmtlichen Lebenobedarf aufkommen müssen, bezahlt der Staat für die Strafgefangenen Obdach, Kleidung, Nahrung, kurz alle Bedürfnisie auf Kosten der Steuerzahler, bietet die Leistungsfähigkeit seiner Sträflinge aus und vermiethet sie an den, der für sie den höchsten Preis zahlt, ist aber auch zufrieden, wenn er keinen der Leistung entsprechenden Preis erhalten kann. Daß es nicht in ter Ordnung ist, Staatsmittel in Bewegung zu setzen, um die natürlichen Verhältnisse des Marktes zu verderben, liegt auf der Hand. Berlin, 4. Septbr. Der „Reichs-Anz." publicirt die Ernennung des Präsidenten des Reichsbank-Directorinms v. Deckend und des General-Post- nüsters Stephan zu wirklichen Geheimen Räthen mit dem Prädicaie „Excellenz." Aus Bayern, 2. Septbr. Dr. Sigl ist ungehalten darüber, daß das ffomitö für die dahier stattfindende katholische Generalversammlung, das sich selbst ernannt habe, ihn, den Vorstand des größten katholischen Vereins in München, ausgeschlossen und seinem, dem in Bayern verbreitetsten katholischen Blatte, das Programm der Versammlung zur Veröffentlichung nicht mitgetheilt habe. Gleichzeitig, erklärt Sigl, werde er sich die Freiheit nehmen, „mitzuihei- kn", um bei etwa geplanten kleineren ober größeren Liebenswürdigkeiten gleich auf dem Platze zu sein, und zu diesem Behufe werde er, Sigl, nicht allein kommen. Darnach dürfte es im „Vaterland" zu lustigen Besprechungen kommen. — Man sollte es nicht für möglich halten, aber dennoch ist es so, daß in mehreren ländlichen Bezirken Bayerns, besonders in der Salzachgegend, noch eine Menge alter bayerischer Münzen cursirt. Die Leute lassen sich durch Nichts überzeugen, daß dieselben, besonders die Zweigulden-Stücke, ein- für allmal ungültig sind. Sie sagen einfach; „Es gilt schon wieder." Der schaden, der hierdurch den Leuten erwächst, geht selbstverständlich in die Tausende. Stuttgart, 3. Septbr. Kürzlich ist die Nachricht durch die Blätter gegangen, Württemberg habe abgängiges Armeematerial an die serbische Regierung verkauft, serbische Officiere hätten dasselbe in Ulm in Empfang genommen. 8s stellt sich jetzt heraus, daß Griechenland, nicht Serbien, jenes Material, insbesondere Chaffepotgewehre aus dem französischen Beute-Antheil, gekauft und griechische Officiere dasselbe abgenommen haben. Bekanntlich führt Griechenland gegenwärtig eine Armee-Reorganisation durch, welche sein Heer auf eine bedeutende Stärke bringen soll. Daher der Bedarf an Waffen, die man aus unseren Arsenalen billig und gut erwerbe» konnte. — Die württembergischen evangelischen Geistlichen haben den Bann gebrochen und haben sich kürzlich in Heidelberg zum erstenmal am Protestantentage betheiligt. Nicht etwa eine vorherrschende reactionäre Richtung oder die Furcht vor dem Kirchenregiment hatten fte seither zurückgehalten. Es war mehr ein gewisser wissenschaftlicher Eigendünkel, der den „Stiftler" auf das populäre Treiben der liberalen Propaganda vornehm herabsehen ließ. Wie es scheint, ist nunmehr eine andere Ansicht zur Geltung gekommen. Stuttgart, 3. Septbr. Die Sedan-Feier ging hier unter allgemeiner Theilnahme der Bevölkerung vor sich. Am Vorabende wurde eine Erinnerungs- Feier auf dem Friedhöfe abgehalten und die umliegenden Höhen erleuchtet. Äm 2. Sept. Vormittags fand Fest-Gottesdienst in allen Kirchen statt, mit tinem Festzuge vom Marktplatze zur Stiftskirche. Abends Banket der Bürgerschaft im großen Saale der Liederhalle, woran gegen 2000 Personen Theit nahmen. Der Präsident der Abgeordneten-Kammer, Hölber, hielt die Festrede. (MerrddL Wien, 2. Septbr. Zwischen den Instructionen sämmtlicher Großmächte an ihre Vertreter in Stambul besteht völlige Uebereinstimmung. Alle, England voran, empfehlen Waffenruhe auf dem gejammten Kriegsschauplatz und Aufstandsgebiete. Der Thronwechsel wird einen Aufschub der Entscheidung verur- sechen. Die Anerkennung Hamids Seitens der Mächte wird ohne allen Zweifel erfolgen, sobald ihnen die amtliche Anzeige zugegangen ist. Wien, 3. Septbr. Dem „Telegr.-Corresp.-Bureau" wird von Zara unter dem heutigen Datum aus besonderer Quelle gemeldet: Der französische Konsul tu Scutari ist über Castell-Lasnia iu's Lager des Fürsten von Monte- »kgro abgereist. — Mukhtar Pascha ist an der Grenze bei Grahovo angelangt, do bereits gekämpft wird. Die Kanonen- und Gewehrsalven werden bis Dra- 8->ly gehört. Der Marsch Mukhtar Paschas erfolgte knapp längs der österreichischen Grenze. Aus Podgoritza wird eine gestern begonnene türkische Offensivbewegung auf Montenegro bei Spuz gemeldet. Wien, 4. Septbr. Hier eingegangene authentische Privat-Depeschen geben von bedeutenden Erfolgen der Türken vor Alexinatz Kunde; letzteres scheint unhaltbar zu werden. Krankreich. Paris, 2. Septbr. General Ducrot, Cowmandant des 9. Armee-Corps, schickte von Autun aus ein Telegramm an den Papst, um seinen Segen für die Truppen zu erflehen, die unter seinem Oberbefehl Manöver auszuführen haben. Der Papst sandte sofort sein Benedicat vos an seinen theuren Sohn Ducrot, welcher dies den Bischöfen von Nevers und Autun mittheilte. In Folge dessen wird morgen auf dem Berge Vouvray im Morvant in Gegenwart des ganzen Armee-Corps eine feierliche Messe stattfinden und der von Ducrot erflehte päpstliche Segen von den beiden genannten Bischöfen ertheilt werden. — Das Kriegsgericht verurtheitte gestern einen Nationalgardisten, welcher zur Zeit des Pariser Aufstandes einen Befehl unterschrieben hatte, durch den ein der Commune seine Dienste verweigernder Gerichtsschreiber vor den Conseil beschieden wurde, zur einfachen Deportation. Paris, 3. Septbr. Der Thronwechsel in Konstantinopel erregt hier nur geringes Aufsehen, da man ihn allgemein erwartete. Abdul Hamid wird auf sehr verschiedene Weise beurtheilt. Die Einen halten ihn für einen fanatischen Alttürkeu und Christenfeind, während die Anderen ihn für einen aufgeklärten und der europäischen Cultur günstig gesinnten Mann darstellen. Statte,». Rom, 2. Septbr. Mehrere Journale versichern, daß der Ministerrath definitiv beschloffen habe, die allgemeinen Wahlen künftigen October vornehmen zu lassen. Rom, 4. Septbr. Eine gestern zu Gunsten der Slaven abgehaltene Versammlung nahm eine Resolution an, welche sich energisch gegen die von den Türken begangenen Grausamkeiten ausspricht, beschloß ferner die Regierung zur Unterstützung der Wünsche der Versammlung aufzufordern, und setzte ein Comitö zur Veranstaltung von Sammlungen für die Slaven ein. Eine Versammlung in Mailand faßte ähnliche Beschlüsfe. Belgien. Brüssel, 3. Septbr. Eine Privat-Depesche der „Jndsp. beige" ans Semlin von heute meldet: Alexinatz ist von den Serben geräumt. Ihre Stellung ist vom linken Morawa-Ufer umgangen. Ejub Pascha und Ali Saib haben ihre Vereinigung vollzogen. England. London, 2. Septbr. Auf den Thronwechsel in Konstantinopel war man überall zu sehr vorbereitet, als daß dieses Ereigniß irgend welchen tiefem Eindruck hätte machen können. Auch hier schreibt man demselben keine Bedeutung zu und macht höchstens die Bemerkung, daß unter de» obwaltenden Umständen allerdings ein zurechnungsfähiger Herrscher noth thut, indem die Mächte bei den Vermittlungs-Versuchen mit einer namenlosen Regentschaft oder gar einem bloßen Ministerium als entscheidender und vertragschließender Partei sich nicht würden begnügen können. London, 2. Septbr. In Zeitungen und Volksversammlungen dauert der Wortstreit über die Verantwortlichkeit des Ministeriums für die türkischen Greuel fort. Der radicale Spectator, welcher sich von jeher durch Absonderlichkeiten auszuzeichnen pflegte, »erlangt sogar die Absetzung Disraeli's als des Hauptschuldigen. Saturday Review erörtert die zweideutige Politik Rußlands und dessen offenen Neutralitätsbruch durch Absendung von Officieren. Economist befürwortet eine Waffenruhe auf Grundlage des alten Gebietsstandes, einer Geldentschädigung und Verminderung der regulären serbischen Armee nebst Autonomie für Bosnien und die Herzegowina. „Daily Telegraph" meldet aus dem türkischen Hauptquartier, die Serben verstärkten ihre Positionen und hätten eine neue Siebente vottenbet, so baß bie Einnahme von Alexinatz jetzt selbst mit großen Opfern zweifelhaft wäre. London, 2. Septbr. Der „Daily News" wirb aus Belgrab gemelbet, baß 400 russische Unterofficiere sich auf bem Wege nach Serbien befinben und baß bie russische Hospital-Bedienung vortrefflich organisirt sei. Demselben Blatte telegraphirt der englische Arzt Mac Kellar aus Alexinatz, die Zahl der Verwundeten aus ben letzten Gefechten sei groß, bie Zahl der Aerzte jetzt hinreichend, dagegen der Mangel an Krankenwärterinnen äußerst empfindlich. Er erbittet sich solche aus England; dock müßten es tüchtig geschulte Wärterinnen sei», die womöglich deutsch sprechen könnten. Spanien. Madrid, 2. Septbr. Die Junten von Guipozcoa haben ihre Arbei- Ftußlaud Belgrad, 3. c. Verloosungen. 1647 1648 4487 4490 4609 7427 7882. Erbsen. | Linsen 5 ■ Auf dein Mit Auf dem Mit. @5 Markt preis Markt preis preis M^P MjP. M^P M P. M $ M- - H M. M- M. M- M- M. 6 i; 4,5 10 6 ö.rz «s« Frucht- und Meblpreife m verfloffmer Woche von nachdenannten Orten und Krrichtmarkten. 1666 1733 2064 2031 2760 2766 2780 2897 2549 3877 5143 5851 7175 4216 4252 4283 5331 5342 5431 6221 6276 6337 2303 3474 4664 5629 6706 2597 3892 5203 5906 7217 2633 3943 5240 6064 1246 4059 5264 6071 4146 5309 6133 bereits 10,000 Mann zuhalten. 2207 3466 4612 5619 66*-8 2472 3553 4877 5788 6926 Morawa-Ufer schlagen. Genaue Nachrichten fehlen. Heute sindNber 100 russische Officiere nebst vielen ehemaligen Unterofficieren und Soldaten eingetroffen. Seit acht Tagen sind Tag für Tag russische Officiere in größerer Anzahl angekommen. Man erwartet ferner die Ankunft von zahlreichen ausgedienten aber die Türken eine dreifache Uebermacht hatten, so zogen sich die Serben in die befestigten Stellungen von Alexinatz und Deligrad zurück. Die Nachricht von der Einnahme von Alexinatz durch die Türken ist falsch, da sich die Türken nirgends auf dem rechten Morawa-Ufer befinden. Sie verweilen systematisch unb verbrenne» alle Ortschaften auf dem linken Fluß-Ufer. Semlirr, 2. Septbr. Gestern und heute soll man sich auf dem linken zeug rc. nach Serbien zu senden, besteht aus Erzbischof Kalliuikos, Admiral Kanaris, Vice-Admiral Nckodim, Oberst Koroueos, Director der Nationalbank - Mwi?8 eLoi)"e K°rb, o hne Nachen, einfach an einem an dem Ries-nballen befestigten Trapez auffahrt. Wahrend des Aufsitzenswird sich der Künstler Beuda ."■NMianm cf ^lNt nm-er. Keröien. Septbr. Die Türken, auf das linke Morawa-Ufer zu- am Freitag Morgen den rechten serbischen Flügel mit Kengerli, Universitäts-Rector Kolikos, Sections-Chef im Ministerium des Aeußern Piglas, königlichem Leibarzt Pnetenderis und Andern. Amerika. ^eißt’inn »er* den 7. § Mmittags d im 6*u5 zum S ■ güj MkißdiktkUd vtt hin, dm 2. Septembi SDlülltr. rcickgeschlagen, griffen _ . _ ihrer gesummten Macht im offenen Felde an. Die L-chlacht dauerte bis 9 Uhr Abends. Die Serben behaupteten während der Schlacht ihre Stellungen. Da Petersburg, 4. Septbr. Der „Intern. Telegr.-Agentur" wird aus Belgrad von gestern Abend gemeldet: Es heißt, der Seraskier habe mit 60,000 Mann Alexinatz in der Richtung von Knjasevatz umgangen. Die Ser- Len sollen nach heftigem Kampfe zurückweichen. General Tschernajeff hat — abgesendet, um das weitere Vordringen der Türke» auf- ^markungcn W ®Wn)od) den 13 i Ä?S«*li p» TOlUft-toß Itzeiiag bin 8. Stptt Morges non 8 i M AMmlgras auf wOxUiibSttlle ve In ÄWNsif >n der Mm chSrotzen-E IteWaöl 2. Sep Äirgerineistei Aagenba ^mstaa den 9- Sept ;ss" TÄ'Ä“ -weift atalün - an. - Die Einfuhr von amerikanischem Schmalz hat dagegen al- nicht mehr rentabel aufgehort. 0 v Metz, 28. Aug. Am Freitag sind beim Zollamt im hiesigen Babnbos 50 Hektoliter spanischen Meines wegen constatirter FSltchung desselben mit arsenikhaltige.n Fuchsin mit Beschlag belegt und der Polizeibehörde zur weiteren Untcrsuchuna der Sache überwiesen worden. Zugleich m.ldet der „Cour, de la Mos." daß lebten Dienstag ,n Nancy 5000 Liter gefälschter Weine gleichfalls confiscirt worden seien Hoffentlich wird die Sicherheitsbehörde hüben und drüben den säubern Giftmiscbern das Handwerk gründlich zu legen wissen. «Hunuiqern — Erwähnenswerth ist folgende Episode, die bet dem Festessen in Bayreuth vorgekommen ist und über welche die Schlesische Zeitung berichtet: „Wagner erhielt von Frau Lucca, der Gattin eine? Mailänder Veilegers, einen silbernen Lorbeerkram mit grünen Atlasbändern. Er nahm ihn in Empfang, setzte ihn auf den Kopf und ließ sich von der Ministerin von Schleinitz im Saal herumführen. Sie drückten sich zwischen den langen Tischreihen hindurch, um die Anwesenden alle einzeln mit dem unbegreiflich-unbeschreiblichen Anblick zu erfreuen; Wagner wußte, was er sich hier herauSnehmeu durfte: seine unersättliche Eitelkeit erinnerte lebhaft an die der römischen Cäsaren, und eS gab mehr als einen Tigell,nus, der den verblüfften Gästen zurief- Plaudite, Quirites! Und sie erhoben sich überall, wo das Paar vorüberzog, von ihren Sitzen und fohlten dem lorbeergeschmückken Apollo ihren Beifall zu. Das Bild des kleinen Gekrönten mit Brille, Frack und Hellen Beinkleidern erinnerte unwillkürlich an eine humoristische Zeichnung, die sich in den „Musenklängen aus Deutschlands Leierkasten" vorfindet."-- Partenheim. „Das ist der Fluch der bösen Thal." Einem Einwohner unseres Nachbardorfes N. passirte folgendes Malheur: Derselbe war dieser Tage hier gewesen, um bei einem Handelsmann- von da seine Schuld zu tilgen. Da es schon spät in der Nacht war, als er sich von hier entfernte, hatte er draußen vor dem Doife in einem Garten schöne Gurken bemerkt. „Diese müssen mitI" dachte unser Held, stieg in den Garten, brach die Gurken in ein Tuch, uud, o Schicksal__ließ die Papiere, welche ihm der Handelsmann zurückgegeben hatte — liegen. Der Besitzer des Gartens fand dieselben und trug sie selbstverständlich aus die Polizei. ten begonnen. Die Deputirten gehören meistens zu der früheren Transi- gentemPartei. Madrid, 3. Septbr. Die Regierung hat beschlossen, von den baskischen Provinzen die sofortige Bezahlung der rückständigen Contributionen zu fordern. i'ben . 5 Mm,. itz,Stellt« SÄNh eauif<"' st-hi G-meinen. Nach dem, was man heute gesehen, scheint sich diese Behauptung -reu^vurcp Lewahrheiten zu wollen. " "" " — . - . den 7-, Vdlmil ittitag den 8. Seplei Nachmittags 2 . । ii dem Hause des E .'m Neustadter Thoi <... inib in Möbeln, Bet .Mücken. Haus--w Hütend versteigert rr -P den 31. Äugu ; 'ÄerzoMes Ort Lüdekt Markung ben 15 ( k$etmN8 Pflic '“Sä,*' W 9,111111 iet|d)rotntl1 r E ’ at(l I» 3(1* ul,ivi,m SInirai bitt du -m^ Wu11? Mitwisten am®1 L mi( nenunr b'p* fe i Sevtemb" 1 Ehre uv.d Dank hem patriotisch gesinnten Ortsoorstand, welcher in willfähriger 2938 2993 3343 3368 Welse die nöthtgen Gelder zur Abhaltung der Festlichkeit verwilltgte 4324 ’" ~ ? ? Darmstadt, 1. Sept- Im vorigen Jahre kamen laut der Aufzeichnungen 5505 5535 5540 5580 des Hauptsteueramts nicht weniger als 291 (S^niner Eier aus dein Zollvereinsauslanv 6519 6549 6562 6613 Der berühmte Luftschiffer Henri Beudet. Mr nächsten Sonntag sicht unje, er Stabt ein noch nie dagewescner Kunstgenuß 'n Aussicht, welchen wir den Bemühungen unseres Gastwirthes Herrn W Wenzel verdanken, in dessen Garten sich dieses ungewohnte Schauspiel vollziehen wird. Henri Beudet ist bereits durch 5 Medaillen decorirt und bat sich allenthalben des ungetbeil- ", ^7. i,'" ar“’m" 7 k.""Vnan' nat6 uns vorliegenden Diplome rc. zu urtheilen, den Künstler als einzig ,n seiner Art bezeichnen. Der Riefenballon mit M-a.a ?em Beudet seine Reise m die unergründbaren Luftregionen anlritt, wird nicht wie die vielleicht bislang geiehenen mit Leuchtgas, sondern vermittelst einer eigens durch K.»stan«in°»-l. Aus Ragusa, I- Sept-, wi'd d« P°u>. L°r,.,p." Ä?*U£eh* gemeldet: Nach soeben aus Trebiiije eingetroffenen Nachrichten lst Achmed Wirkung hervor Die Füllung des Ballons beansprucht unter RubüLfena6me oon Mukhtar Pascha gestern mit 16 Bataillonen und 800 Pferdeladungen Proviant 40 Personen ca. 10 Minuten, während welcher Zeit dem Ballon ca. 18,000 Cubtkfu« aeaen das angeblich von den Montenearinern cernirte Bilek abgegangen. Gestern sKas zugeführt werden. Den Höhepunkt der Leistungen erreicht der Lustschisffer d,i- wu,d.n ,6,«!*. S°Id-.,n ««f nm*wk» Mi, L'L»-ÄftÄU ÄÄ.H5 gehalten. In den letzten Tagen fanden ermge Scharmützel bei Podgoritza statt, in den schwierigsten gymnastischen Evolutionen produciren, Leistungen die in 2" Welche durch montenegrinische Recognoscirungsjüge veranlaßt wurden. Kreisen die größte Bewunderung erregen müssen. Wir wollen bei dieser Gelegenheit &ata, 2. Septbr. Die von der österreichischen Regierung über die uMerlassen, einen jüngst in der „Frankfurter DtdaSkalia" enthaltenen Gr-ni°.°kru«,-n der Türk., HM*« ”** XSÄVXÄ? ÄÄSSXXiSMt Len, daß von den Türken daselbst einige Hundert Stuck Vieh geraubt wor- und aber Tausende zuströntcn, um Zeugen in Aussicht gestellter Leistungen zu ein teil sind. welche von den Meisten nicht in dieser Vollen-ung erwartet wurden. Der Riesenballon, zu dessen Füllung -c. nahezu 40 Personen beschäftigt waren, war rasch fertig gestellt Hnechenland. “n6 «ant(e ,clllcS Lenkers. Henri Beudet erschien im Matrosencostüme und begrüßte „o _ a ■ rv> n, u „ r, • • dje Anwesenden auf das Freundlichste. Bei dem Commando „Los!" ging der Ballon Aus Athen, 23. August, wird der „Polit. Corresp. geschrieben: Die mit dem Virtuos, der am Trapez hing, in die Lüfte, von den lautesten Bcifallsbezcu Gleichgültigkeit, welche die öffentliche Meinung anfänglich hier gegenüber dem aungen begleitet. Hoch im Aether fonnte inan noch oen Künstler auf dem Trapez serbisch - türkischen Krieg an ben Tag legte, ist jetzt den offensteil Sympathieen fitzend den Hut schwingen fihem Wir con|fatiren, daß wir es mit einem reellen, fern Mi. S.rb., W Da» fc-W d.r M „N°.hr° Kr.„.S-, M SÄ’Ä •! welches sich die Aufgabe stellt, so rasch als möglich Arzneie», Aerzte, Verband- anlafsnug zur Wi-derholung geben. 1 y r Auf dem Mit Markt 6 94 5|- Wicken. I Kartoffeln Auf dem iM-it.- Warkt Ipreis Normalgewicht per Malter: Walzen 200, Korn 180. Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund. RS Die M ainzer und Lauterbacher Preise verstehen sich zu 200 Pfd., die von Grünberg zu 50 Klgr. Schon ost haben wir in den veischiebens!en Blättern gelesen, daß man bei Benutzung der Postkarten stets zuerst die Adresse schreiben solle, weil man sonst leiüt dieselbe ganz vergessen könne. Du lächelst vielleicht, lieber Leser, über diese Notiz in dem festen Glauben: „Bei mir kommt es nicht vor, daß ich die Adresse zu schreibe« vergesse." Bist Du dessen so ganz sicher? Könntest Du nur einmal einen Einbii-k New-Bork, 2. Septbr. Amtlich wird gemeldet, daß in Savannah Sendungen bei der Post haben, so würde Dein unflläubiges M g.ll.8i®r aui,,«,°ch.n ist. S.it d.m 2i. »u,ust sind 256 P.,|°n.» erkrankt, 40 gestorben. Tagen wurden zwei solcher Postkarten In einem einzigen Briefkasten vorgesunden $5 ■ ----- ------ ex ....... . . »T. „ ' ~ ----- " werben aber nicht allein Postkarten, sondern auch Briefe ohne Adresse häufig aenua MlMg-Uerf Vermischte-. vorgesunden. Was soll die Postverwaltung mit solchen Postkarten aufai gen, die Nieisteas / Groß en-Buseck, 3. Sept. Auch in unserer Gemeinde wurde am gestrigen die Unterschrift tragen: „Deine otutter", „Dein Bruder", „Dein Julius" oder gar Tage die Sedanfeier von der ganzen Einwohnerschaft festlich begangen. Um 7 Uhr "rctn ®le okrfaUen nach einer beftimuiten Zeit der Vernichtung anheim $)m Abends wurde das Fest mit allen Glocken angelautet. Gegen V38 Uhr stellte sich em wird mancher sagen: „Mir find meine Postkarten^mir sind Briefe auf der Post vn- M14 rmposanter, wohlgeordneter Lampen- und Fackelzug auf den Anger aus, gebildet von ^ren gegangen " Wer tragt die Schuld, datz die Sendungen nicht in die Hände der den Schülern der hiesigen Schulen, dem Krieger- und Gesangverein. Nachdem hiei gkwüi.ichten Adri-sfaten gelangten? Grifft die Schuld die Post oder den nachlässigen ein sehr schönes Feuerwerk abgebrannt war, bewegte sich der Zug mit Musik und Auftleserer s Und welche Naivität entfaltet sich sehr häufig von Seiten der Correspon- Patriotischem Gesang durch die Hauptstraße nach dem aus einer Höhe zwischen Großen beulen, wenn dieselben Briefe zur Post nach solchen Orten aufliefern, von denen meh'cre Buseck und Beuern gelegenen Platze, wo ein großes Freudenfeuer unter Absingung des glercheu Namens existiren. ^ft es so selbstverständlich, wenn der Bestimmunassrt Liedes: „Deutschland, Deutschland über Alles rc." inächtig gen Himmel lode,te. „Horuberg" lautet, daß es unser Homberg an der Ohm sein muß? Ist es so selbst- Als hierauf Lehrer Wagner seine feurige, patriollsche Rede mit einem Hoch d - iessndere Wekauntmachungen tf Wiener B^er auf der Mäusburg. 239) Gothaer Fleischwaaren K. Grüncbaum. 4445) 99 99 tinGememdeyau^ oapur uci uu« Seuern, den 29. August 1876. J. A. Busch Söhne Müller. (2155 Emil Fischbach 4 hach MI 1874er Wachnchrimcr (3917 empfiehlt 60 Emil F i s chbach. 1874er Dordeaux-Mcdoc n ff n Banmweg N r. 7. 3982) irci» Bf 3850) [D. 4143] 75 80 H ff 1874er Deidesheimer 1874er Niersteiner n II Schwalheimer, Selterser, Wildunger, «9 Kissinger Rakoczi, Ludwigsbrunnen, Marienbader Kreuzbrunnen, Salzhäuser, Salzschlirfer, Schwalbacher Stahl-] u. Weinbr., empfehlen 4598) 4602) Ein noch gut erhaltener einspänniger Wagen zu verkaufen bei Heinrich Vogt, Neuenweg B 190- Bund gebracht werden. Men-Bustck, am 2. September 1876. Wagen bach, Bürgermeister. treffen wöchentlich zweimal ein. Wintercervelatwurft und Westfälischen Schinken Künstler Stak n* die in & der GeleM ia" entfallt!« ibt: »Sit^ dem toi Junten joM er Rieientckr i fertig M t unb btfirfiftü inn der Win 8dfaH§bq& if bum Zrap q i reeM ftn rll der Moe Künstler 8er:; ft man bei S-t man sonst leictz - Mtie SRolij ii sse zu Mei ül einen Ml < dn unMix! lorfien. I Gemarkungen Mühlsachen, Ober und Nieder Bessingen. ide unbentöft ühenahme m >8.000 (Eubitin Fcrd. fjafmcilkr in Frankfurt a. M. Eckenheimer Landstraße, dem Friedhof gegenüber. „ _ geschehen an Ort und teile inÄbtheilungen von ein bis zwei 2354) Hemden-Einfätze empfiehlt in reicher Auswahl II. Hiihsamen. 4547) Um mit meinem Lager theil- weise zu räumen, verkaufe 20000 Stück Bretter gegen comptaute Zahlung zu bedeutend herabgesetzten Preisen. S. Katze »stein, Holzhandlung, Gießen. Aoßherzogliche Bürgermeisterei Beuern. Ranft. Neue holl. Vollhäringe empfiehlt <3918 Emil Fischbach» Jagdverpachtung. Samstag den 9. September l. I-, Nachmittags um 2 UKr, A die kiesige Wald und Feldiagd auf Gemeindehaus dabier versteigert werden. — r. ( 4512 a u f b er M ä n s b u r g. 4603) Ein neues Haus nebst Stallung und Einfahrt mit einem Specerei-GeschLft in guter Lage sofort zu verkaufen. 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Busch Söhne faOining im erlaubt sich hiermit Geld-Cours. 9?m. Pt Verantwortliche Redaktion •rfd ft 16 9 16 16 20 16 4 [D. 5706.] 4600) ; \mten Stamm« btit, BuÄ, 4. i LM jÄiche P, BiMjffli' unb l 4606) Das jährliche Stifsungsfest der Anstalt Hof Recht« und Mrssionsfest wird am Mittwoch den 13. September n Morgens 10 Uhr an, gefeiert werden. Prediger: Herr Pf. S chlosser, .firi Missionsprediger Schrenk von Frankfurt und Herr Pf. Rebensbur'/em Braunfels. . . ------- Kirschen und geschalte Aepfcl. Ananaserd- ctiz:^'l®i?^rbccrcn' Reineclauden, Pfirsiche, Nüsse, Aprikosen, Kirschen, Birnen und Pflaumen, Zwetschen, edörrteS Obst in Niederlage des ächten Liebigs- Fleis chextraetS von der Fray - Bentos - Compagnie in Südamerika. Der Merritt r illreite Lehrmitiel ur ns Lehrers Mederhc Wer in und äußerl ntvom 14 Ledensj Feinste Göttinger Mettwurst, Gothaer Cervelatwurst und Schinken, geräucherter Speck und Schweine- schmalz. g Norddeutscher Lloyd. 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