Wo. TSS Domierstag, ben 5. Oktober 1876. Kichener Anzeiger Anzeigk' usd Amtsblatt für -en Kreis Gießen. ?tt der I f I Mn jet wn (5115 UfaljAültt in Steint^ h'chule. ilungen: Ion Ij0^r ffr 16 9 16 16 «r^chetnr tägttch mü «rpl-itto»r Sch tat meint ächten otttt das belieb ir stens zu emPsthlei. ff Cvnditvr. if • z, Ottober. Ihr: ju fleben. Darmstadt, 2. October. Der gegenwärtige Stand der Beratbungen über den Hauptvoranschlag der Staats-Einnahmen und Ausgaben pro 1876—78 sprüche an den Staat zur Bestreitung der in dem angezogenen Hanptvoranschlag specificirten, seither von dem Staat getragenen Ausgaben für die evangelische lkirche, sowie zur Befriedigung etwaiger Pensionsansprüche der Angestellte» des Predigerseminars der Kirche beseitigt und von der evangelischen Kirche, bezw. dem evangelischen Kirchenregiment vertreten werden, und weiter, daß bei Fest setzung der Pensionen von Angehörigen des Obereonsistoriums und der Superintendenten zu Lasten der Hauptstaatskasse keine höheren Gehalte, als die seither für die betr. Stellen nach den bestehenden Gehaltsbestimmungen zulässigen zu Trund gelegt werden dürfen, und endlich, daß in Betreff der Verwaltung des iju bildenden evangelischen Centralkirchenfonds und oes Staatsznschnsses von 175,000 Mk. jährlich die hinsichtlich der Verwaltung des evangelischen Kirchenvermögens überhaupt bestehenden Bestimmungen Anwendung fiilden; und weiter mit Ausnahme von zwei Mitgliedern: Hohe Kammer wolle: 3) Großh. Negierung ersuchen, baldthunlichst dafür zu sorgen, insoweit etwa uöthig, durch eine Vorlage »och an diesen Landtag, daß die Verwaltung des evangelifcheu Kirchen- vermögens durch rein staatliche Behörden erfolgt und damit die dermalige Doppelstellung des Obereonsistoriums und seiner Mitglieder und Beamten überhaupt und namentlich auch in der Richtung beseitigt wird, daß diese Behörde mit ihren Mitgliedern und Beamten keinerlei staatliche Functionen mehr zu verrichten hat, auch wegen solcher Functionen keinerlei besondere Ansprüche au ben Staat und staatliche Institute und Einrichtungen mehr erheben kann. Darmstadt, 1. October. Nach den früheren Bestimmungen deö Civtl biener-Wittwen-Jnstituts mußten bei zweiten und weiteren Verehelichungen von Nack neueren Mittheiluntikn ift die Einwanderung junger Deutschen nach Frankreich seit einiger Zeit wieder in Zunahme begriffen. Bet der fortdauernden Ungeneigtheit der Franzosen, deutsche Arbeiter zu beschäftigen, fallen jedoch diese Leute, welche meist ohne Existenzmittel und kaum der sranzösischen Sprache'mächtig sind, in der Negel nach wenigen Tagen vergeblichen Suchens den dortigen Behörden ober den Hillfsoereinen zur Last. Wir sehen un5 deßhalb wiederholt veranlaßt, Angehörige des deutschen Arbeiterstandes von einer Ueberfiebelung nach Frankreich dringend zu verwarnen. Gießen, den 3. October 1876. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v Röder. mit den Ausschüffen beider Kammern läßt dem Vernehmen nach erkennen, daß es zur Bestreitung der Staats-Ausgaben wohl nicht erforderlich sein wird, die vermehrten Staats-Einnahmen in Anspruch zu nehmen, welche aus der Einführung der dem gegenwärtigen Landtage vorgelegten Gesetz-Entwürfe, die Kapitalsteuer und die Revision des Einkommensteuer-Gesetzes betreffend, erwartet werden. Die Großh. Regierung hat es daher, wie man uns mittheilt, für wünschens- werth erachtet, daß die Berathung der gedachten Gesetz-Entwürfe nicht bei dem bevorstehenden, sondern bei einem für das nächste Frühjahr in Aussicht genommenen Wiederzusammentritt der zweiten Kammer stattfinden möge und ist dieser Wunsch in einem an den Präsidenten der zweiten Kammer in diesen Tagen gerichteten Schreiben des Großh. Präsidenten bei Gesammt-Ministeriums mit dem Anfügen ausgesprochen worden, daß die Großh. Regierung beabsichtige, auf Grund dec durch die erstatteteu Ausschußberichte gegebenen Anregungen weitere Prüfungen und Erwägungen hinsichtlich der erwähnten Gesetz-Entwürfe eintreten zu laffcu. Darmstadt, 2. Octbr. Bereits unter dem 16. Mai 1874, beziehungsweise 8. April 1875, hat das Ministerium des Innern durch Verfügung der Central-Stelle für Landwirthschaft angezeigt, daß es die Errichtung einer Landes - Culiur-Jnspectiou und die Anstellung besonderer Landes-Cultur°Jn- specioreii als ein Bedürfnis; anerkenne, und daß beabsichtigt sei, den Ständen die Bewilligung der dazu erforderlichen Gelder auzusinnen, sobald die Organe für die Vertretung der Kreise und Provinzen, denen eine Mitwirkung bei der Organisation des Instituts zufallen müsse, vollständig in Thätigkeit seien. Da nun eine solche Vorlage bis jetzt noch nicht erfolgt ist, so soll der Gegenstand demiiächst in der zweiten Kammer wieder in Erinnerung gebracht werten. — Es werden dermalen Erhebungen angestellt, um Material für eine Vorlage wegen anderweitiger Regelung der Zeugen- und Gang - Gebühren zu sammeln, da die dermaligen Sätze nicht mehr den heutigen veränderten Verkehrs- Verhältnissen entsprechen. Wiesbaden, 3. Qctober. Profeffor Adolph Stahr ist heute Morgen gestorben. $ciitC<Öfanb. r. Gießen. Als Rector der Landesuniversität fungirt von Michaelis 1876 bis dahin 1877 der von dem akademischen Senate erwählte nnb von Sr. Königlichen Hoheit dem Großherzog bestätigte Professor Dr. Bürkel. Darmstadt, 1. October. Ueber die Vorlage des Großh. Gesammt- Ministeriums, den Gesetz-Entwurf, die Regelung des finanziellen Verhältnisses zwischen dem Staate und der evangelischen Kirche des Landes betreffend, hat ~ ~ her Berathung über den Hauptvoranschlag der Staats-Einnahmen und Aus- ' / , ' ^qil! gaben, vorbehaltlich der Beschlußfassung über den vorbezeichneten Gesetz-Entwurf l ‘ qir'mTiot Un^ der aus dieser Beschlußfassung folgenden Consequenzen, unter „Cultus ,ob,L [D° 5706] A. Evangelische Kirche Mark 20 Pf. mit Briuaerlohn. vierteljährlich 8 Mark W Pf- eingestellten Summe von 174,257 Mk- 42 Pfg. an die evangelische Kirche, bezw. an den zu bildende» evangelischen Kirchenfonds, für diese Finanzperiode einen Staatszuschuß von 175,000 Mk. jährlich als Pauschsumme mit der Maßgabe verwilligen, daß damit für diese Zeit alle An- Cirection: rd Schmiu Wien, 1. October. Augenblicklich bildet die Sendung Sumarakow's hierher das hervorragendste Tagesereigniß. Die Blätter besprechen dieselbe in Leitartikeln und über den möglichen Inhalt des russischen Handschreibens zerbrechen sich die Uneingeweihten täglich zweimal die Köpfe. Daß es dabei nicht an weitgehenden Eombinationen und kühnen Vermuthungen fehlt, können Sie sich denken. Alle aber stimmen darin überein, daß es sich um hochwichtige Dinge handle. Oesterreich wird zu zwei Krisen noch eine dritte erhalten. Selbst die Officiösen, obwohl noch alle Allarmnachrichten ableugnend und allseits beschwichtigend, vermögen nicht ihre Beklemmung zu verbergen. Das Fremdenblatt charakterisirt die Lage folgendermaßen: „An Oesterreichs Politik ist die unzweifelhaft ernsteste Aufgabe, die ihr seit Jahren beschieden gewesen, herangetreten. Entscheidenden Ortes ist man übrigens über die Grenzen, die unserem „Können" gesteckt sind, sich wohl klar, und es wäre gut, wenn auch das Publikum derselben niemals vergäße. Die innersten eigentlichsten Absichten Bismarck's kennt vermuthlich er mir selbst. Daß aber die competenten Facto- ren Deutschlands wiederholt sich auf's Bestimmteste dahin ausgesprochen haben, Deutschland werde sich unter feiner Bedingung und keinerlei Eventualität zur russischen Politik in feindlichen Gegensatz bringen lasten, das vermögen wir zu versichern. Wir haben keinen Grund anzunehmeu, daß in diesen Dispositivnen eine Aenderung eingetreten ist." Mittwoch ben 1. November b. I. beginnt der Unterricht in der Winter-Ackerbauschule zu BlSfeld. Derselbe beschränkt sich auf Elementar-Gegenstände, Fortbllbungs- sicher, verschiedene Zweige der Naturkunde und LanbwirthschaftsUhre. Der Unterricht wird durch Besichtigungen benachbarter Güter unter der Leitung eines Lehrers, sowie burcb zahlreiche Lehrmittel unterstützt- De- Abends von 7 bis 9 Uhr finden unter Aufsicht eines Lehrer- Arbeitsstunden statt. Das Verhalten der Schüler in und außerhalb btt Schule wird strenge überwacht- Aufnahmefähig sind Knaben vom 14. Lebensjahre an. Das Schulgeld beträgt 25 Mark. Bei Unvermögenden findet eine unentgeltliche Aufnahme statt- Anmeldungen zur Aufnahme werden von unterzeichnetem Curatorium entgezengenommen, dessen Mitglieder zur Vermittelung der Wohnungen gerne bereit sind. Alsfeld, im September 1876. »Das Curatorium der Ackerbauschule Alsfeld Hoffmann, Kreisrath. Ramspcck, Bürgermeister. Bücking, Beigeordneter. tn Gasanstalt' an- crrn Emil M, ■ --। Namens des Finanz-Ausschusses der zweiten Kammer der Abg. Theobald Be- III erstattet. Der Ausschuß beantragt hiernach einstimmig: Hohe Kammer LU 11(11 IlldlUUlf s0Qe. i) jhre verfassungsmäßige Zustimmung zu dem Entivurf des Gesetzes, illlllftCn • betreffend die Regelung des finanzielle» Verhält»isses zwischen dem Staat und , P /ßfomik der evangelischen Kirche des Landes, nicht ertheile» ; an Stelle der gelegentlich Sflv Kott a« tSxfrKrWAii a a hör fr a A frdt-ß?t 11 «i .ihm Oll mih 11 oi 65 69'7 21-® 20 37-12 1® ^Zl? Ttaatsdienern wiederholt Eintritts-Gelder entrichtet werden. Nachdem diese Üorschrift durch neuerqs Gesetz aufgehoben worden, wurde in einer Petition darum nachgesucht, eine Rückvergütung der seit 1861 mehrfach gezahlten Ein- iritts-Gelder eintreten zu lasten, allein die zweite Kammer lehnte cs ab, in dieser Richtung an die Negierung ein Ersuchen zu richten, und wie wir jetzt ms dem soeben ansgegebenen Bericht des Ausschusses der erste» Kammer ent nehmen, wird auch von diesem Ausschuß beantragt, der Petition keine Folge I-, ..». 11, 4 1 , tt m undZarbigen «fcn Schmidt "pcm Tafelglas alser, »platz. m Glkßkk. "c Sisang des Wim! 'niste auf Montag In haben sich am hr< 1 Ubr, im Zeicheckl! Lokal-Notiz. gfi0 i Gießen, 4 Octob. Unsere Leser macken wir auf die morgen, Donnerstag, be- je n ier Sinnenden Vorstellungen des Herrn Prof. Fernando aufmerksam. Gedachter Künstln, * fl" |#Bf welchem recht gute Zeugnisse, namentlich aus Darmstadt, zur Seite stehen, hat überall, Hießen, wo er noch aufgetreten, sich deS regsten Beifalls zu erfreuen gehabt. . GMerMÜA w t. $ den Manöoern von Elberfeld '««.»-fötflettl v rtrofien und so schwer verletzt, m dann der „Barmer Zig." zufolge ermittelt laufen. S' Nur ei bei Schnei Elberfeld, 30. Sept. Am 2. ds. wurde bei 1 ein Kind auf dem Arm seines VaterS von einer Kugel getrosten besonders Gewicht darauf lege, die geplanten Reformen nicht blos in den ans« ländischen Provinzen, sondern im ganzen Reiche einzuführen. Serbien. Belgrad, 1. October. (Amtliche Meldung.) Gestern machten die Türken, aus ihren befestigten Stellungen ausfallend, mit 20,000 Mann und 40 Geschützen auf die serbische Armee bei Gredetin einen Angriff, um beten Rückzugs-Linie abzuschneiden. Nach zwölfstündigem hartnäckigem Kampfe waren die Türken mit großen Verlusten vollständig zurückgeschlagen. Die serbische Armee behauptete ihre Positionen aus den Höhen. Griechenland. Athen, 2. October. Die Deputirten-Kammer ist heute durch den Minister-Präsidenten eröffnet worden. In der Eröffnungs-Rede ist der Orient. Frage keiner Erwähnung geschehen. — Der Proceß gegen Vulgaris ist wiedei ausgenommen worden. DOtn 27. uiib 2 p0| d-n 18. sahriag i ßctobtr ©kW ..r pbevforfl Wien, 2. October. Diplomatische Berichte melden, die Pforte werde die Friedens-Bedingungen der Mächte ablehnen. Die Pforte sei zum Aeußer- sten entschlossen. — General Sumarakow hat heute des Kaisers Antwort ans den Brief des Czars erhalten. - Rußland hat mit Nord-Amerika einen Vertrag abgeschloffen, demzufolge Rußland 16 Monitors erhalt und dafür an Nord-Amerika einen Hafen in Kamtschatka mit entsprechendem Land - Besitz Wien, 2. October. Der Kaiser verlieh dem General-Adjutanten des Kaisers von Rußland, Sumarakow, das Großkreuz des Leopolds-Ordens. Sumarakow reist am Dienstag früh direct nach Livadia zurück. «estb, 2. October. Der Immunitäts-Ausschuß verhandelte heute über die Affaire Milotics, nahm actenmäßige Vorlesung der Anklage vor und beschloß Gutheißung des Vorgehens des Ministeriums. Der Ausschuß erklärte, im Allgemeinen bestehe die Immunität der Deputirten auch während der Parlaments-Ferien, im vorliegenden Falle wird aber das Vorgehen der Regierung, als durch das Nothrecht indicirt, gebilligt. Araukreich. Heiner 7^, Paris, 1. October. Der Ackerbau- und Handels-Minister Teifferenc de Bort hat an die Handelskammern folgendes Rundschreiben gerichtet' "Der Minister der auswärtigen Angelegenheiten hat erfahren, daß die deutsche Reichs- bank nur solche Wechsel discontirt, welche das Wort „Reichsmark mit der richtigen Orthographie tragen. Dieses Institut hat jüngsthin einen Wechsel, der von einem Florentiner Hause auf Berlin bezogen^ war, allein ans dem Grunde zurückgewiesen, weil die darin angegebene Summe als „Marc unb nicht als „Mark“ bezeichnet worden war. Da diese Nachricht das handeltreibende französische Publikum interessiren dürfte, so beeile ich mich, dieselbe hier- * mit zu Ihrer Kenntniß zu bringen." — Der „Momteur sagt, ihm werde bestätigt, daß Rußland den Krieg erklären wolle, wenn die P orte nicht sofort die Vorschläge der Mächte annehme; die Pforte habe bei dieser Lage nur die Wahl entweder den förmlichen Wallenstillstand zuzugestehen, oder einfach die europäische Vermittlung auf Basis der englischen Vorschläge anzunehmen. Paris, 2. October. Rußland scheint bis jetzt noch Nicht die Serben öffentlich verleugnen zu wollen, doch hat der Czar bereits zweimal und noch ganz neuerdings, an Tschernajeff den Befehl ergehen lassen, nach Rußland zurückzukehren. Tschernajeff hat nicht Folge geleistet und sich darauf berufen, daß er nicht mehr russischer Unterthan sei. r Paris, 3. October. Der „Agence Havas" zufolge enthalt die von der Pforte auf die Friedens-Vorschläge der Mächte ertheilte Antwort eine Darlegung der für das ganze Reich einzuführenden Reformen, durch welche die vollständige Emancipation der christlichen Unterthanen hergestellt werde; ferner wird darin die Nutzlosigkeit der Verleihung der lokalen Autonomie an Bosnien, Herzegowina und Bulgarien geltend gemacht, jedoch ohne daß eine formelle Weigerung ausgesprochen wird, und schließlich das Anerbieten einer Waffenruhe (nicht eines Waffenstillstandes) gemacht. England. London, 3. October. In der Versammlung in Birmingham zum Zwecke der Agitation für baldigste Einberufung des Parlaments wurde em Brief Briaht's verlesen, worin derselbe die Einberufung des Parlaments für eine konstitutionelle und weise Maßregel erklärt und die Ansicht ausspricht, daß die Regierung sich derselben entgegenstellen werde, weil sie die Auflösung ihrer Majorität besorge. Aber eine Genehmigung der Regierungs-Politik sei unannehmbar, es gebe nur zwei Mittel, aus der jetzigen Schwierigkeit herauszu- kommen: entweder vollständige Aenderung der Regierungs - Poll lk, und dann muffe die Regierung einer anderen Führung folgen — oder Entlassung des Eabinets. Die Versammlung nahm einen Antrag an, welcher aussprlcht, daß die von Lord Derby vorgeschlagenen Friedens-Bedingungen nut den Wünschen des britischen Volkes in Widerspruch stünden und daß die sofortige Einberufung des Parlaments nothwendig sei. Chamberlain bedauerte, daß die Resolution nicht die Auflösung des Parlaments befürworte und hob hervor, man bedürfe eine§ neuen Chefs und dieser sei Gladstone. In einer Versammlung zu Manchester sprach sich Bright persönlich tadelnd über das Ministerium aus und verlangte die sofortige Einberufung des Parlaments, das die unwiderrufliche Entschließung Englands, niemals mehr für die Türkei Blut zu vergießen, er- Nären solle. Die Türkei müsse dem Schicksale überlassen werden, das die Vorsehung über corrumpirte und tyrannisch regierte Staaten verhänge. London, 3. October. Beim Empfange zweier Abgeordneten aus Bulgarien, welche eine Denkschrift und eine an die Königin gerichtete Bittschrift überreichten, erklärte gestern Lord Derby, England nehme den regsten Antheil an dem Schicksal Bulgariens und werde Alles thun, um Garantieen gegen Wiederholung der verübten Greuelthaten zu erlangen. Die Denkschrift ist auch den hiesigen Botschaftern überreicht. Atalien. Rom, 2. October. Die türkische Regierung hat der päpstlichen Curie den Entwurf eines Concordats übersendet, demzufolge die Differenzen bezüglich der armenischen Kirche geregelt und den römisch-katholischen Unterthanen der Pforte vollständige Freiheit garantirt würde. Die Curie hat den Entwurf im Principe günstig ausgenommen und befaßt sich jetzt mit der Prüfung der einzelnen Bestimmungen. (Von einem fliegenden Drachen davongetragen.) E ne von dm eigentW lichsten Nebenumständen begleitende Rettung eines fünfjährigen Mädchens m Todesgefahr wird der „Berliner Bg-Z" von einem Augenzeugen mitsetheilt. 3-• alltäglich, so stiegen auch am Mittwoch unzählig viele Drachen Kreuzberg in d. Lust empor. Ein sehr großer Drache stand himmelhoch tn den Wolken und mui> ■ da der Bindfaden zu Ende war, von dem Herrn seinem 14jährigen Sohneüb ergebe - damit der Erstere etwa 30 Schritte entfernt einen zweiten steigen lassen kann e. D Knabe hie.t mit kräftiger Hand das Ungethüm und hatte, nm ganz lecker zu geh«, das Ende der Schnur um die Taille des fünfjährigen Schwesterchens gebunden. £)~ Kleine freute sich und jubelte laut über die „Künste" des Drachens. Da auf eimj. läßt der Bruder lotz und eilt zum Vater, um diesen beim $f ,L £ a' unterstützen, und ohne daß Vater und Bruder etwas bemerken, wird das kleine Mädlte > das gar nicht weiß, was geschieht, durch die Gewalt des Drachen ernporgehoben, ichrtttwcise, unwillkürlich dupfcnd, si.h, sich d°- Kind d-m UN» b« liegenden sehr tiefen und steilen Abgründe zugefuhrt. Da- Kind'erhob jeM ««3 lnergeschrei. Entsetzt eilten drei Männer hinzu und ergriffen es wenige Sch ; der Tiefe, in die es nach dem Zerreißen der Schnur- unfehlb^ sehen von zerrissenen Kleidern und einigen Hautabschürfungen i|t die Kleine mi Oc> •'S* <0 371 * " ®todi ,s gw g eines funfiayrlgktt «£***a . ««» Zi on einem Augenzeugen mitgetheilt. 8t j-Ulfen ; daß es bald nachher starb. Bei einer spStern genauen Revision der Gewehre rourbi -■ [/ zufolge ermittelt, daß aus dem Gewehr eines Unteroffizier Derselbe hatte die Patronen auf dem UebungSschießplatze enb Siinhft ii banj) nur 7 StA scharf geschossen war. Derselbe hatte die Patronen auf dem ueoung-ichienpia-e eiw wendet uno mehrmals scharf geladen, um seinen Lieutenant ju erschießen , wobei« fedoch jedesmal fehltraf, bis endlich eine der verhängnißvollen Kugeln dem ßeben einit Kindes ein Ziel setzte. Bei seiner Verhaftung legte der Unteroffizier sofort cm offen« Geständniß ab, ergriff aber, ehe es verhindert werden konnte, sein Gewehr und sch«! sich eine Kugel durch den Kopf, so daß er augenblicklich todt niederstürzte. Philadelphia, 27- Sept. Die Preis-Jury für die We l t - A us ft e ll uiij in Philadelphia hat bis jetzt folgenden deutschen Ausstellern Preis-Medailli, iuerfannt: Altenburg u. Graue, Bremen. Bauer',ch- Gießerei, Frankfurt a^M. Bo-M u. Fränkel, Berlin. Breidenbach u. Baumann, Düsseldorf. H. O. Friedrich, Beierseh bei Schwarzenberg in Sachsen. O. B- Friedrich, Dresden. Slug. Gaus, Baden-BadT K 21 Glter jr-, Markneukirchen i. S- Gebr. Gundlach, Großalmerode- Hadank ii Sohn, Hoyerswerda o. L- R. Hanke, Höhr bei Koblenz. L- Heisinger ReißzengG- britant, Nürnberg. L Phil. Hemmer, Aachen. H. Huffer, Crimmitschau i-S- H-Keller Sohn, Darmstadt. I- C. König u- Ebhardt, Hannover- L- Lammertz, Aachen. P. I. Landfried, Rauenberg bei Wiesloch in Baden. H. Lewald, Breslau. Georg Leykaui, München. Gebrüder Lotzbeck, Lahr, Baden A. Marthaus Oschatz. Mechanische M beret, Linden vor Hannover. C- A Müller, Oberwiesenthal t.S. C,Ed^ Mullers Verlags-Buchhandlung, Bremen. Mechanische Netz-Fabrik und Weberei, Itzehoe. Fi- Neumann, Hamburg. A. Noll (in FirmaJoh Balth. Noll), Gießen. Paulutz u.Schu , Markneukirchen i. ©. I Sachs u. Lomp., Berlin. Stadt-Magistrat Spalt, Müll, franken. Storch u. Kramer, Berlin. A. B. Zenner, Eisfeld. Titel u. Ärüger, leipjij. Poigtländer u. Sohn, Braunschweig. W- Völtzkow, Berliw L Herrmann iuw,Dres^- F. G. Schmalz, Altenburg- E- Beyer, Chemnitz. G Kaps Dresden. Ibach Soh«, Barmen. Geb. W- u. Ed. Geyer, Eisenberg m Sachsen-Altenburg. I. C- Blodm -Lchieckevadavongekommen.^ öe( bfT heutigen Ziehung der badischen 35 fl-LM^ siel der Hauptgewinn von 40,000 fl. auf Nr- 13188, 10,000 fl. aus Nr- 193826, je 4 ? Pl |]|L| »int 9f>r 991Q7 ‘^71^50 i? 2000 fl- auf 9lt- 13193 32)909 138983 271502, je lUvu V " z auf Nr- 28150 MN? 360842 224304 104011 267054 216163 319310 50778 230M Otbte f( . 115110 263184. kleine. " 5123) Ein gutes Au _________Curl 5121) Ein getraut jut® Zustande befind! Miß zu verkaufen. Ä d. Ms.____________ 5116) Ein Hausen Jcifaufen im Dänemark. Kovenhaae«, 2. October. Der Reichstag ist heute ohne Thronrede eröffnet worden; die früheren Präsidenten und Vice-Präsidenten wurden m beiden Kammern wiedergewählt. Türkei. Konstantinopel, 2. October. Die Berathungen des Ministerrathes über die Seitens der Großmächte vorgeschlagenen Friedens-Bedingungen führten zu dem Beschlüsse, die administrative Autonomie der aufständischen Provinzen abzulehnen. Konstantinopel, 3. October. Von unterrichteter Sette verlautet ferner über die gestrigen Beschlüsse des Ministerrathes, daß es sich keineswegs um eine reine Ablehnung der von den Mächten vorgeschlagenen Friedens-Bedingungen handle; die hauptsächliche Differenz bestehe darin, daß die Pforte Gleibe Heinrich Wagner Mittag den b. v. M-, leine noch an den Baume jklsie Sorten, verfing' Ferner emptieblt ° fiischen Zwetschenkuchi Md Aegstlmofi. Acilgeb 4628) 250 Stück ! fieiue werden billig al Wilhelm Kett, 5152) Hin not) M elamer ist zu verkaufe fopeD. d Bltts. 5153) Leere Packkister ' sDie Reblaus in Deutschland.) Durch wiederholte Untersuchungen der Reb- "Aulen von Haacke u- Schmidt zu Erfurt wurde ein hoher Grad von Jnsiclrung der Rebstöcke durch die Reblaus conffatirt In Folge dessen wurde eine gänzliche Zee- törung der infteirten Rebstöcke beantragt und auch vom deutschen Rttchskanzleramte luaeffanben. Nach dem Befund der Untersuchungscommission rst mit Sicherheit an,u- nehmen, daß die Reblaus nicht erst im laufenden Jahre tn Erfurt anfge reten, fonbem schon seit Jahren daselbst heimisch gewesen, dieselbe also vorausstchtsich schon ist Jahren von hier aus verbreitet worden ist. Da die Herren Haacke u. Schmidt aM Stand gesetzt sind, die Nachweisung ihrer Versendung anzugeben, so wurden alle Behörde, Vereine Garten- und Rebenbesitzer aufgefordert, jedwede Kenntmsse von Bezügen nm Wurzelreben aus den Rebschulen in Erfurt bei den Landräthen ihrer Kretse zur An,M zu bringen. — Vor kurzem wurde ferner das Auftreten der Reblaus auch in Wun- temberg constatirt. Um Stuttgart herum sollen nicht weniger als drei 3nfect* centren bestehen. Es wird oermuthet, daß die Phylloxera schon vor 12 oder 13 JdhM nach Württemberg eingeführt worden sei. , m-rri _ , , , Die „Corr Havas" berichtet: „In der National-Bibliothek konnte^ man « dem Kaiserreich niemals oas zweite Halbjahr der „Gazette des Tribunaux des Jahui 1831 zur Durchsicht erhalten. Der Grund dazu liegt barm, daß dieser Thett der ii- richtszestung unter der Rubrik „Ausländische Tribunale" ein Document enthielt, «Ä welchem hervorgeht, daß Mme. Montijo, die Mutter der Katsenn Eugenie, nie m« als zwei K-nder aus ihrer Ehe hatte, eine Tochter bte 'M Alter von neun' TOomln tm Jahr 1823, und einen Sohn, der 15 Jahre alt, im Jahr 1827 starb, daß Hc e Montijo den 30. October 1823 gestorben ist. Die Kaiserin Eugenie aber ist am 5.« 1826 folglich drei Jahre nach dem Tode thres angebltchen Vaters, geboren. M bemerkt, daß es nur durch kühne Fälschung der Civilstandsacten gelang, den FranM den Glauben beizubringen, ihre Herrscherin sei die eheliche Tochter emes spanylsk Cdelmmtns-en 2Q @ept. Komödiantenwagen, erzählt die Ruhrthal-Zestuif wurde in Bochum auf der Eisenbahn eingeladen; es hatte sich aber insgeheim die w fünf Mitgliedern bestehende Künstlergesellschaft zur Ersparung des Personalfahrgel t Darin versteckt- Als der Zug in Bewegung war, fühlten sich die Insassen sicher,« schautm munter zum Fenster hinaus- Sie wurden aber bemerkt und ihre Ankunfi schleunigst nach Hagen depeschirt- In Hagen wurde nun der Komodiantenwageni °l zwei Gendarmen in Empfang genommen, aber Alles blieb stumm, bis man kurt! Aufbrechen der Thür die Gesellschaft aus dem Versteck herauSholte, um Ihr das llr tze der Strafzahlung von sechs Mark per Person und Nachzahlung des Fahrgeldes ze rtn. «G Verweigerungen. (5044 91. Bramm. b. 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'S. >d) Schi l.ttnbutg. 3- 6- SlfM ImerMungen der W:6‘ grat von Mmung )ei >urde eine gststtziche jer tuviitn n iß M Sicherheit oi>r Lrimt auiitUtitn, ioM , oorstMchtiich schonst n madt u. WUt l(B, fo würben atte Sefeo 5« QenntmfitMnS*^ ■3:n ihm Sretse znr iü. der 5itblau4 ort hj lentger drei 3 i schon vor 12 ober 13 3* ibi.o^ fonnte rSSAZ. . ,, Hierin ßugtnit. j^ter non “n l1f.|( ):br «mSA ,4Ce S’ten. » >t-n ® ‘Jang, öenH Kcilgeöolenes. 4628) 250 Stück doppelröhrige Kaminsteine werden billig abgegeben h" ' NiilHelm Reiber, Bahnhofsstraße.^ 5152) Ein noch gut erhaltenes Tafel- clavier ist zu verkausen. Wo i sagt die Exped. b Bltts-________ ^5153) ----- -T123, Eiu«u.-sLdi.^°-A.^ 51211 Ein getragener, aber noch ir gutem Zustande befindlicher Militarrock, ist billig zu verkaufen. Wo? sagt die Q-peb- Weingrüne Fässer, -u Einmachsfässern geeignet, sind in allen Größen zu haben bei (505V Emil Sehmall, Fr-mksurter Hos. I :Säcke! zu 50 auch in Angersbach, die Züge 13, 17, 10, 12 und 16 in Büches-Düdelsheim, die Züge 11, 15, 12, 16 und 5133) I 9 9: 9: in Borsdorf, 18 in Lieblos 9 9 10 □3 '5 *20 *30 '40 Srlchini Die Züge 1, 3, 4 und 8 halten die Züge 11, 13, 17, 12, 16 und 18 $50 5095) Zwei schön möblirte Zimmer sind entweder zusammen oder getrennt zu vcrmicthen Parterre im Hause des Herr, von Gehren, Reichensand. 00 1215 1240 12 50 ^8 115 Verantwortliche Redaction A. Scherz da. — Druck und Perlag der Brühstschen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) tn Meßen. Großherzogliche Direktion Mohn. Auf dem Oswalds Garten ist angekommen: Fernando's Brientalischks Wundertheater und findet Donnerstag den 5. October, Abends K 8 Uhr, die erste große Hauptvorstellung statt. M Besonders mache ich auf die mir zu Gebote stehen- P ben. neuen Experimente aufmerksam: Dos fliegende ^Mädchen, der indische Pranger, der neu erfundene M. indische Wundcrkorb, die Riesenkanone von Straß- bürg, womit eine Person von der Bühne bis zur Gallcrie geschossen wird rc. rc. Zum Schluß jeder Vorstellung Nebel- und W andel- Tableaux und Faroenspiele in noch nie gesehener Weise. (5137 I. Platz 70, II. Platz 40, III. Platz 25 Pfg. Achtungsvoll Fernando, Professor der Magie. Wermiethurrgen. 5122) Ein schönes Familienlogis vermiethen. Carl Vogt, Metzger. au, sofern Reisende daselbst ab- oder zugehen. Exemplare des vollständigen Fahrplans mit den Anschlüssen sind vom 14. October ab bei sämmtlichen Stationen, sowie bei unserer Drucksachenverwaltung zum Preis von 10 Pf. zu erhalten. Gießen, den 30. September 1876. ^35 4so 55 51S $25 $35 Danksagung. 2^en, welche unseren unvergeßlichen Gatten, Dater, Schwiegervater und Großvater Carl Weidig 3ur letzten Ruhestätte geleiteten, sagen hiermit den herzlichsten Dank Gießen, den 4. October 1876. (5142 Butter- und Käse Lieferanten werden um Mittheilung ihrer Preise und Bedingungen, so wie des regelmäßig za liefernden Quantums ersucht. Andreas Bauch, Köln a. Rh., 5134) Landesproducten-Laxi-os-Geschäft. Dienstag -en 10. October: -fefiüaff für rjsracfüen bei GaKwirtb Volkert in AltBuseck, wozu ergebenst einladet (5138 Oas Comite. Sßeiin * ätf. an-. 45 nist Ct'W Do ' ^ar Nfc* Dei Kn Thema, dessen ■ itzmuth versetzt, ist d fcmn und seitdem un«u i Msteigerung ernennt i: oft die Pasche srisch r viel heftiger, als ur liieise ununterbrochen st zu kein Mittel sehen, ßaftskasse gestellt weid illenthalden aus Petrole B- das alte einheiaih urchfachen Sojlen »tifnü, Mtnb mit SStflimmt^it M b»d) urplcglid) mitt! 8s erscheint uns da in Verhältnisse zu sagen, ju mir wahren llalamit Belmtlich sind die Hau Pechlvaniens. Das Oe p datz es kein Wunder l'-jltid) bedingte aber a llnkt kam, einen äußersi «r weiteren Berbreitu. d>e Besitzer jener n« M Oelvortäthe vom M fielen. Ein ähnliche Dch, schlug aber fehl, °ber bilden sie einen : Folge dieses ihre beruht aisv keines^ im Publikum bwcht hat vasiübe 4 , 3n der Aatur der x/m allzmtinen L Ekt- verichu-indu a Dünung «llet J®' mo man sch,„ L 7 8-lohnt hLe 7 i'nug Fuchse» besit , o» um h»h (ft 1 ’ f nie Dberhefllsche Eisenbahnen. Mit dem 15. October d. I. tritt auf den Oberhessischen Eisenbahnen der nachfolgende Fahrplan in Kraft: I. Linie Gießen-Fulda. 5149) Weißbindergesellen und Handlanger finden dauernde Beschäftigung gegen hobm Lohn bei Stein m ül l er L S ch n eid er. Näheres im Fischerhof. $(t weürn i« 25. de, folgt* Lanilwirilisdkiltaclnile in Wdlhnr?. Aufnahme von Schülern für die 111. Elaste (Tertia) der Landwirthschafts- schule, für die Vorschule und für den (unteren) Wintercursus Montag Den 9. October, Vormittags lO’/j Uhr, im Sitzungssaale des Rathhaujes; feierliche Eröffnung der Anstalt Dienstag den 10. Octbr., Vormittags 10 Uhr, ebendaselbst; Beginn des Unterrichts Mittwoch den 11. October. Bei der Anmeldung ist ein Zeugniß von der zuletzt besuchten Schule, ein Impfschein, resp. (bei überschrittenem 12. Lebensjahre) ein Revaccinations- schein, ferner von Solchen, welche bereit? seit mehr als einem Jahr die Schule verkästen haben, ein Attest ihrer Ortsbehörde über ihre Unbescholtenheit zubringen Von fremden Sprachen werden an der Vor- und Landwirthschaftsschule Französisch und Lateinisch gelehrt. Die Einrichtung eines facultativen Unterrichts im Englischen von Ostern k. I. ab ist in Aussicht genommen. Ausführliche Prospekte werden vom dem Unterzeichneten auf Verlangen versandt. D iS. Director. vermischte Anzeigen. Gesucht wird auf ein gröberes Gut eine tüchtige und solide Haushälterin, die sich in diesem Wirkungskreis bereits erprobt hat. Nähe red bei der Exped. d. Bltts. (5119 5143) Feine Salatkartoffeln __Seltersweg E- 37 im Nebenhause. 5147) In unserer mechanischen Weberei finden Arbeiterinnen dauernde Beschäftigung gegen guten Lohn. ____Gebr. Hom berger u. Sohne. 5151) Ein Kindermädchen, welches sogleich eintreten kann, wird zu mtethen qc? sucht von______Moritz Heichelheim. 5154) Ein braves Dienstmädchen wird gesucht von ______August Na uh eimer Wittwe. 5101) Ein alt. Student sucht in ruh» Lage der St- ein confortable eing. Logltz (1 oder 2 Zimmer). Geneigte Offerten mit Ang. des Preises beliebe man an die Erp. d Bltts. unter E. W. 83 abzugeben. 4858) Die Muster zur Umänderung der Damenhüte sind eingettoffen. Louis Gail, Mäusburg. 5117) Sonnenstraße Lit. B. Nr. 77 ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu ver- miethen.___________________________ 4898) Ein Laden mit oder ohne Logis sofort beziehbar bei Georg Schom b e r, Selters weg. 5H2) Zwei möblirte Parterrezimmer auf sofort zu vermiethcn bei ___F Fürst Wittwe. 5141) Ein freundliches, geräumiges Familienlogis ist zu vermiethen. Marburgerstraße 164. 4327) Eine freundliche Wohnung mit allem Zubehör Mitte November zu Den miethen. Zu erfragen in der Exped. d. Bl. 5005) Der 3. Stock in meinem neuen Hause, 6 Zimmer, Küche mit Wasserleitung, etwas Garten u. s. w, ist zu vermiethen und bis 1. December beziehbar. _______P h- Größer, Maurermeister- 5150) Einzelne möblirte und unmöblirte Zimmer sind an einzelne Herren oder als Comptoir zu vermiethen. Seltersweg C 185. Stationen* Gem. Zug- Gem. Zug- P-rs.- Zug- Güterz. m. Per- sonen- Bef. Pest.- Zug- 1 1 Stationen» Pers.- Zug- Güterz. m. Per- sontzn- r!ef. Pest- Zug- Gem. Zug- I. II. und III. Classe. I. II. und III. Classe. 1 3 F 7 9 2 1 6 8 Vorm. | Vorm. Vorm. Nachm. Nachm. ||| i Vorm. । Vorm. |9?ad)m. Nachm. — Gießen ab Groß-Buseck „ Reiskirchen „ Grünberg „ Mücke Rieder-Ohmen Burg- und Rieder- Gemünden „ Ehringshausen « Zell-Romrod « Alsfeld on ab Renzendorf „ Wallenrod „ Lauterbach Bad Salzschlirf „ Großenlüder „ Fulda an ■ . ... । , , m o o o m u, M 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 eß'«D1 rJ'oö" ?30 ^50 8 ^20 ®32 ®40 850 9 $22 $35 9-2 $55 105 1®25 l0,o 1 »55 1123 [. L H55 12\o 1215 1234 ^43 ^25o 1 18 125 ^36 ^39 I50 2 213 224 235 2ss i n t c a 1 1 I I I I I Oi Oi a U’ 1 W Ul W W ww W* 1 1 1 1 1 1 • «> Qt O üx U< Ux M* ——--------------L1"* ■ —-------- OO co CD CO CO CO CO 00 1 00 I 00 00 I tO Ux Ux #» #-* O CD CH 1 üi 1 0 CO 1 O CM Fulda ab Großenlüder „ Bad Salzschlirf „ Lauterbach „ Wallenrod " Renzendorf » Alsfeld J Zell-Romrod 1 Ehringshausen " Burg- und Rieder- Gemünden Rieder-Ohmen Mücke Grünberg „ Reiskirchen Groß-Buseck Gießen an n-Gelnhau 5, ^30 ^40 ^5 614 624 ®28 640 655 75 7io 720 733 745 7-5 ®10 fen ll-o 1020 1O40 H5 1120 H35 H-o 12 1223 ^45 1 ^15 128 ^50 2io 225 247 ► 0 0 e* eo 00 v) , «*i b" n , <# b- I CO I CO CO 7- 725 7ao 7z- ®10 ®20 831 83s 855 ®24 $35 $40 $53 IO5 1015 1$30 Stationen* Pers.- Zug- Pers.- Zug- Güterz. m. Per- sonen- Bes. Pest- Zug- Pers-- Zug- Stationen» Pers.- Zug- Pers-- Zug- Güterz. m. Per< sonen- Bef. Pers.- Zug- Pers-- Zug- I. II. und III. Classe. I. II. und III. Classe. 11 13 | 15 1 n \ 19 10 12 14 16 18 IfSBorm. Vorm. |Nachr n.| Nachm. |Nachm.| । Li Vorm. Vorm. Vorm. |Nachm. Nachm. Gießen ab — 815 112 ^40 750 Gelnhaufen ab II - 815 Garbenteich H — 829 ! 1220 455 85 Mittelgründau 11 — 830 Lich tr — 843 1243 ^8 819 Büdingen 11 — 845 Langsdorf II — 850 1 "50 •%5 825 Bleichenbach 11 — 855 Hungen n — 859 ^10 ^24 835 Stockheim — $3 Oberwiddersheim II — $10 125 635 845 Ranstadt II — $13 Nidda (DadSalzh. an ) ■1 • — — — 9 Nidda (BadSalzh )an _ — Ranstadt ab $10 $25 ho ^49 ab 630 $27 $20 $35 2« 2m 6 — ! Oberwiddersheim u 640 ^40 Stockheim tf 633 6ii j Hungen 5-5 $53 Bleichenbach Büdingen H II 640 650 $55 105 ^30 2.50 617 632 Langsdorf Lich II ff 6 ®10 10 108 Mittelgründau H 6- io20! $10 640 ___________ 1 Garbenteich ff 625 1O20 Gelnhaufen X an 617 1035 $30 6'7 —1 — Gießen an 640 ^$35 2 6 10 CO CQ 615 0 620 3 Cb ♦0 CO 640 lö CO CO Cb Ux Or