Freitag, den 4. Mai 1876. Io. 104 Kichener Anzeiger AMge- uni Amtsblatt für btn Kreis Gießen > 8 Uhr, Dcnffjfifanb. rstand. :a mm* Verhandlungen e bei des ltd Uichm; \eber; 16 16 20 16 I ndelsvereins Ratnj. t ersucht Vorstand. Wie«, Zusammenkunft M ' 16 . ■ ' I 16 StStlk 9 Ubr: ÜUH Neuerung des Ausgleiches betreffenden Punkten, einschließlich den Quotenfrage, vollständige Einigung erzielt. Die betreffenden Vorlagen werden gleichzeitig vor die Vertretungskörper der beiden Reichshälften gebracht werden und haben sich beide Regierungen zur Vertretung und Durchführung dieser Vorlagen soli- wig vornehmen zu lassen. Berlin, 2. Mai. Außer den zwölf Deutschland zugetheilten Preislich' tnstellen in Philadelphia sind demselben nachträglich noch zwei weitere Sitze in der Jury, und zwar für Textil-Jndustrie und zugehörige Maschinen und für Instrumente und Apparate zu Heilzwecken überwiesen worden. Für diese Stellen find der Profeffor an der Gewerbe-Akademie in Aachen, Dr. Herrmann, und der Generalarzt des königlich sächsischen Armee-Corps, Dr. Roth in Dresden, gewonnen worden. Berlin, 2 Mai. Die „Post" schreibt: Der bevorstehenden Zusammenkunft der drei Kanzler in Berlin wird allseitig eine große Bedeutung beigelegt. Auch nack der Weiterreise des Kaisers von Rußland am 13. Mai verbleiben die fremden Kanzler noch einige Tage hier, um mit dem Fürsten Bismarck über die orientalische Frage zu conferiren. Berlin, 3. Mai. Im Abgeordnetenhause brachte der Finanz-Minister einen Gesetz-Entwurf, betr. die Umwandlung des Berliner Zeughauses in eine Ruhmeshalle, ein. Der Antrag Kapp's, betr. die Kündigung des Vertrags mit Waldeck vom 18. Juli 1867, wurde zurückgezogen, nachdem der Finanz- Minister den Abschluß eines neuen Vertrages in Aussicht gestellt hatte. Folgen Der nordschleswigffche Abg. Lüsten, der noch nicht eingetreten ist, hat an daffelbe eine von 400 Wahl- unterschrrebene Petition gerichtet, worin das Haus des Pruger Friedens die Abstimmung, m Z^rdsMxtz^ Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. 1. Mai. Das Gerücht von einer neuerdings bevorstehenden der drei Kaiser in Berlin ist wohl nur dadurch entstanden, daß bei der Anwesenheit des Kaisers von Rußland in Berlin auch werden kann. Gießen, den 4. Mai 1876. und es soll zunächst eine stchtigt sein. Berlin, 2. Mai. in das Abgeordnetenhaus männern Nordschleswigs erjucht wird, laut Art. 5 Großherzogliches Kcrisamt Gießen, v. 9töber. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expedition: Schul st raße, Lit. B. Nr. 18. Italien. Rom, 2. Mai. Die Verhandlungen zwischen Rothschild und Depretts über die Basler Convention ist dem „Diritto" zufolge ohne Resultat verlaufen. Rothschild ist nach Paris abgeretst. Rom, 3. Mai. Den hiesigen Journalen zufolge bestand die Hauptschwierigkeit bei den Verhandlungen zwischen DepretiS und Rothschild in der von dem italienischen Cabinet verlangten Preis-Reduction für daS Material der oberitaltenischen Bahnen. darisch verbindlich gemacht. Wien, 2. Mai. Die „Presse" meldet: Der österreichisch-ungarische Ausgleich ist perfect; das bisherige Quoten-Verhältniß der Beitrags-Leistung beider Reiche Hälften zu den gemeinsamen Staats-Ausgaben ist auf weitere zehn Jahre beibehalten, die Streitfrage der Verzehrungs-Steuern fallengelaffen worden. Bezüglich der Zoll Restitution macht Oesterreich das bekannte Zugeständniß. In Betreff der Bankfrage bleibt die Einheit der Zettelbank und der Währung. Die Frage, ob ein Theil des Metallschatzes nach Pesth kommen wird, soll erst den Verhandlungen Ungarns mit der National-Bank über die Verlängerung Privilegiums (dasselbe'läuft Ende 1877 ab) entschieden werden. Graf Andrassy dahin reisen wird, um sich mit den Fürsten Bismarck und Gortschakoff zu besprechen. Worüber, das kann sich Jeder an den Fingern abzählen, zumal die Gestaltung der Dinge im Orient und die Beunruhigung der öffentlichen Meinung darüber derartige Besprechungen der leitenden Staatsmänner hinreichend gerechtfertigt erscheinen läßt. — Nachdem die ungarischen Minister schon gestern dem Kaiser eine Art Ultimatum überreicht haben, hielt heute auch daS dieffei- rtge Cabinet eine Berathung, nach deren Beendigung sich Fürst Auersperg beim Grasen Andrassy einfand. So viel ist sicher, daß sich die Minister-Krisis nicht ruf das diesseitige Cabinet erstreckt, und hiermit scheint der Standpunkt der Krone, in deren Händen jetzt die Entscheidung ruht, immerhin bedeutsam -rkennzeichnet. Wien, 2. Mai. Die „Polit. Corresp." meldet: In dem heute unter btm Vorsitze deb Kaiser- abgehaltenen Minister-Rathe wurde in allen die Erden, nach Frankreich zurückzuführen. — Die „Röpublique Franyaise" spricht sich heute nachdrücklich für Ein- ührung des Schulzwangs in Frankreich aus. — Vok einigen Tagen lief die Nachricht um, die Erndte-Aussichten in Südsrankreich seien durch Nachtftöste schwer, ja, sehr schwer geschädigt. Es stellt sich jetzt heraus, daß sie nicht richtig war; sie verdankt ihren Ursprung dem frommen Eifer einiger dentalen Blätter, welche den Nachweis liefern wollten, daß der Zorn Gottes auch in Angelegenheiten des Ackerbaues auf der Republik laste. — Der „Monde" hat die Entdeckung gemacht, der Zerfall der Türkei rühre daher, daß sie seit dem Tode Ali Pascha'- kein Verständniß mehr für die Kraft und die moralische Unterstützung habe, welche da« Reich der Osmanli aus dem Katholieismut hätte ziehen können; er empfieblt den Türken, die katholischen Stämme, welche an der Grenze Bosniens und Montenegros wohnen, zu berücksichtigen. DieS stimmt zu einer vor Kurzem aus Rom hierher gelangten Meldung, wonach die Curie beschlossen hätte, jene katholischen Unterthanen der Türkei möglichst zu unterstützen. Pari-, 2. Mai. Dem „Messager de Paris" zufolge hat der Khedive den Inhabern der Schatzbons den Vorschlag gemacht, ihm eine Frist von sechs Monaten zu gewähren und eS bis zu deren Ablauf bei dem gegenwärtigen Zustand bewenden zu lassen; jene haben hieraus erwidern lasten, sie seien mit dem Vorschläge einverstanden, vorausgesetzt, daß ihre Zustimmung eine allgemeine Verständigung zur Folge haben würde. Der „Meffager" hält das Zustande- kommen einer solchen Vereinbarung zwischen dem Khedive und den französischen Interessenten für gewiß. Paris, 2. Mai. Nach einer telegraphischen Meldung der „Agence Havas" aus Ragusa vom 2. Mai wären die Insurgenten, nachdem sie Verstärkungen erhalten, am Sonntag wiederum angriffsweise gegen Mukhtar Pascha vorgegangen und hätten denselben genöthigt, den Dugapaß zu räumen und auf Gaczko zurückzuweichen; auf türkischer Seite betrage der Verlust 2500 Mann, während die Insurgenten nur 400 Todte zählten. Demzufolge sei es Mukhtar Pascha nicht möglich gewesen, die vollständige Verproviantirung von Nikstc zu bewerkstelligen. Darmstadt, 2. Mai. Die Polytechniker sind in einiger Aufregung, weil der neue Tirector des Gymnasiums, Dr. Weidner, in seiner Antrittsrede seinen Schülern erklärte, „daß er ihren Umgang mit Polytechnikern nicht dulden werde", und das Polytechnikum dabei eine „Anstalt von zweifelhaftem Charakter" oder etwas Aehnliches genannt haben soll. In Folge dessen hatten, wie die „N. Hess. Volksbl." mittheilen, die Polytechniker für gestern Abend eine allgemeine Versammlung unberufen, um über die Schritte zu beratheu, die gegen diese Angriffe geboten erscheinen. Auch die indirect mitangegriffenen Professoren des Polytechnikums sind zu dieser Versammlung eingeladen worden Beschwerde bei dem Ministerium des Innern beab Sitrbrautr^ i unb en werdest i6 » Leib ) , . n 4 |rt Petitions-Berichte. Berlin, 3. Mai. Die „Prov.-Corresp." schließt einen Rückblick auf die Debatte über die Eisenbahn-Vorlage im Abgeordnetenhause mit dem Satze: Die Verhandlungen und deren Ergebnih werden unzweifelhaft von großer Bedeutung für die weitere Klärung der Meinungen und Stimmungen in ganz Deutschland sein. Die Regierung wird, wenn, wie zu erwarten, demnächst das Herrenhaus den Beschlüffen des Abgeordnetenhauses sich anschließt, gestützt durch diese schwerwiegende Zustimmung, mit erhöhter Zuversicht in weitere eintreten können. Der Bohlenbeleg der Lahnbrücke bei Heuchelheim soll erneuert unb mitten begonnen werden. ES wird dies unter dem Bemerken zur öffentlichen Kemimlß gebracht, daß von dem genannten Tage an bis auf Weiteres diese Brücke nicht befahren ug der entstand!! wa< hiermit t gebracht wird,' meister Dillm. y ^st Herren 1 Mausbuii e NitwJ tet man währen ____(232; in. Ararrkreich. Paris, h Mai. „Bien Public" brjngt die Nachricht, der Marine- Mimster hätte Befehl gegeben, die Armirung des „Loire" und des „Friedland" zu beschleunigen. Diese beiden Transportschiffe sollen bestimmt sein, die politischen Verurtheilten, welche durch den Präsidenten der Republik begnadigt wor- Versteigerungen. Nu^ und Lrennholz- Verfteiqerunq in der Oberförsterei Roßberg. I. Donnerfrag den 11. Mat er., von Morgens 8 Uhr ab, in den bet Sichertshausen und Hassenhausen belegenen Districten Hassenberg, Kellnholz, Spies und Hainbuch: Eichen: 14 Nutzholzstämme — 12,85 Festmeter, bis 13 Meter lang und bis 47 (Zentimeter dick; 25 Rmtr. Scheit- rc. Holz; Ducken: 55 Nmtr. Scheit- rc. Holz; 470 Rmtr. Reiserbolz II. u III. Klasse; 14 Rmtr. Stockb. I Klasse; Birken: 1 Nutzholzstamm zu Schlittenkufen — 0,18 Fest- ir.eter, 4 Mtr. lang und 24 Ccntimtr. dick; Nadelholz: 4 Nutzholzstämme — 1,37 Festmtr. 6 und 6 Mtr. lang und 22 und 33 Festmtr- dick. II Freit ag den 12 Mat er., von Morgens 10 Uhr ab, in dem bei dem Hofe Fortbach belegenen Districte Kuhmark: Eichen: 9 Nutzholzstämme = 4,91 Festmtr., bis 12 Mtr. lang und bis 32 Centimtr. dick; 4 Rmtr. Klafternutzholz II. Klasse: 7 Rmtr. Scheite und Puchen: 6 Nutzholzstämme — 6,53 Festmtr., bis 12 Mtr. lang und bis 46 Centimtr. dick; 14 Rmtr. Klafternutzholz I. u. II. Klasse; 135,2 Rmtr. Scheit- und Knüppelholz; 225 Rmtr. R.iserbolz III. Klasse; 2 Rmtr. Stockholz 1. Klasse. Die Zusammenkunft und bei ungünstigem Wetter auch die Versteigerung findet am ersten Tage im oberen Wirchshause zu Sichertshausen und am zweiten Tage auf dem Hofe Fortbach statt. (2356 Roßberg, am 1- Mai 1876. Der Oberförster: Schulz. England. London, 2. Mai. Der Admiralitäts-Gerichtshof beendigte in der gestrigen Sitzung die Verhandlungen im Processe „Strathclyde - Francoma.' Der für den .Strathclyde" auftretende Anwalt Butt führte in feinem Plai- doyer aus, daß es die Pflicht der „Francoma" gewesen sei, dem „Strathclyde" auszuweicken und demselben, nach dem Zusammenstoß Hülfe zu- leisten. Benjamin, Anwalt der „Francoma", gab zu, daß die Führung der „Franconia" Tadel verdiene, bestritt jedoch die Competeuz der englischen Gerichte, weil Die „Francoma" ein ausländisches Schiff sei, das mit Paffagieren auf einer Reise nach ausländischen Häfen begriffen gewesen sei. Außerdem sei aber auch der „Strathclyde" zu tadeln, weil er die Schnelligkeit seiner Fahrt nicht rechtzeitig, gemindert und einen ungewöhnlichen Cours gesteuert habe. Der Vertheidlger schloß mit den Ausdrücken der Ueberzcugung, das Gericht werde finden, daß der Capitän Keyn die Verunglückten nicht absichtlich ihrem Schicksal überlassen habe, und der Vorsitzende Richter setzte das Erkenntlich wegen der Größe und Wichtigkeit der Sache und der von dem Vertheidiger erhobenen Einwände ans. Spanien. Madrid, 2. Mai. Der Minister des Innern hat sich gegenüber mehreren Deputirten dahin geäußert, das Ministerium werde aus der Annahme des vom Finanz-Minister Salaverria vorgelegten Budgets eine Cabinetsfrage machen. Griechenland. Athen, 2. Mai. Der Proceß gegen das Gesammt-Ministerium Vulgaris wegen Verletzung der Verfaffung hat gestern seinen Anfang genommen. Die Angeklagten Vulgaris, Valaffopulos, Nikolopulos und Grivas erscheinen persönlich aus der Anklagebank. Tringetta war durch Krankheit entschuldigt. Athen, 3. Mai. Wegen des Ausbleibens von wichtigen Entlastungszeugen sind die wetteren Verhandlungen des Processes gegen Vulgaris und Genoffen auf den 3. October vertagt. Rumänien. Bukarest, 2. Mai. Der Senat hat den Metropoliten zum Präsidenten gewählt und sich damit constituirt. Acht Senatoren, deren Wahl in den Sectiouen beanstandet war, wurden von der Theilnahme an der Wahl des Bureaus ausgeschlossen, obwohl die Unrechtmäßigkeit ihrer Mandate noch nicht festgestellt war; in Folge dessen ist die Opposition in der Majorität. Bukarest, 3. Mai. Zu Vice-Präsidenten des Senats sind die Candi- daten der Opposition Vernescu, Manolachi und Costachi gewählt. OS Lokal-Notiz. Gießen, 4> Mai. DaS gestern Abend in Wenzel's (Harten stattgehabte Concer der schwedischen Sangerm Frl. L-vendsonund des Harmonium-Virtuosen Herrn Ä^auvlet übertraf glänzend die Erwartungen, die wir davon hegten. Dai sehr ac- wählte Publikum b'lohnte die Leistungen mit dem rauschendsten Beifall Und biej mit vollem Recht, denn eine so schöne glockenhelle Stimme haben wir lange nicht gehört, ebenso auch die Leistungen auf dem neu eonstruirten Harmonium. Wie wir vernehmen sind die Künstler veranlaßt worden, nächsten Sonntag noch ein zweites Concert in Wenzel's Garten zu geben, worauf wir unsere Leser aufmerksam machen. Vermischte-. Darmstadt, 3. Mai. Heute Morgen fand ein P ist o le n - D u e l l zwischen zwei Polytechnikern statt. Der eme, Jung aus Grünberg, erhielt eine Kugel in >>en Unterleib und starb wenige Stunden darauf im Hospital. Sein Gegner ift B. au4 Frankfurt. — (Geschäftsgeheimniß.) Staatsanwalt: «Angeklagter, gestehen Sie nun, aus welche Art Sie die Kasse erbrochen haben?" — Angeklagter: „Entschuldigen Sie Herr Staatsanwalt, das kann ich nicht verrathen, — das ist Geschäftsgeheimniß!" Zur Nealschulfrage. Wir haben in dem diesjährigen Programme unserer Realschule einen Beitrag des Herrn Director Dr. Stein gelesen, der uns über die Zwecke der Realschule in irrem Ausbau und über ihr Verhältniß zur höheren Bürgerschule, eventuell Mittelschule, klaren Aufschluß gibt und wir sind, wie es auch Dr. Glaser in seiner bekannten Brochüre schon autzspricht, der Ansicht, daß beide Anstalten unter einem Dachc und Regiment verbleiben müsien. Wie wir nun heute vernehmen, ist die Frequenz der mit dem neuen Schuljahre begonnenen*) drei unteren Realklassen und außerdem der Zudrang zu der Vorschule der Realschule ss bedeutend, daß die lebensfähige Bildung von Parallelklassen (der zukünftigen höhcrn Bürgerschule oder Mittelschule), neben welchen die Realschule nunmehr zur Oberrealschule (Realschule I. O.) sich zu gestalten hätte, offenbar angezeigt ist. So weit wäre also Alle? gut! Aber nun gilt eS zu handeln, damit die Stadt Gießen bei der Staatsbehörde in Darmstadt effeetiv zur Erlangung der nöthiqen Lehrer vorgehe. So lange das Ministerium non einer Reorganisation der Gießener Realichulschule offieiel (acten mäßig) nichts weiß, so lange haben wir nicht darauf zu rechnen, daß eS unS einen Vorzug im Zuwenden von entsprechenden Lehrkräften zu Thcil werden^ läßt. Dann werden erst die kleineren Städte, wie Vilbel, Butzbach u- s. w-, die längt! zu organisiren angefangen haben, mit Lehrer« besorg! werden. Verlangt man in Gießen nur Lehrer zur Aus hülfe an einer in den Augen des Ministeriums zureichenden Anstalt, so wird dieses unter allen Umständen seine aca^emisck oder seminaristisch gebildeten Lehrer nicht nach Gießen sondern dahin schicken, wo neu organisirte, also lehrerlose. Schulen zu bedenken sind. Man warte ferner nur nicht bis zum Vollenden des Neubaues, sondern bereite das doch Unvermeidliche vor, damit bis zum Einzuge in das neue HauS die Rahmen für die Klassen und die nöthigen Lehrer — etwa auch durch AuSschreiben tu den Schulzeitungen - zur Stelle geschafft sind Hoffen wir, daß das bereits formirte Commissorium der hiesigen Schulangelegenheiten seine Aufgabe wohl erkenne! *) Die drei unteren Realclassen hätten 77, 63 und 60 Schüler! Die zweite Klasse mit 40 ! Dr ■fit» Pr i«Mr starke Zug ' , Kalstleder- " elegante; " Knö'pM hochelegan j " Kalbledern h ", HftinrJ L Herren-S starken kel> is , starke Lett |i Kickch Besondere Aekanntmachrmg. Bekanntmachung. 2229) Die Lieferung der Kleiderstoffe für arme Confirmanden auf Kosten oer Armenkasse soll im Submissionswege vergeben werden und sind Offerten mit Mustern bis zum 6. k- M. bei Herrn Hospitalv'rwal- ter Nehmeyer, welcher jede gewünscht werdende Auskunft ertheilt, verschlossen einzureichen. Binnen gleicher Frist werden von dem Letzteren mündliche oder schriftliche Anerbietungen wegen Anfertigung der Röcke und Hosen für die betreffenden Knaben entgegen genommen. Gießen, am 27. April 1876. Der Vorsitzende der Armen-Deputation: A. B r a m m. in Allgemeiner Anzeiger. Holzversteigerung in den Domanial- u. Mitgebrauchs- Waldungen der Oberförsterei Treis a. d. Lumda, Forsts Grünberg. Dienstag den 9 d. M. werden in der Gemarkung Treiy a. d Ld^ versteigert: I. von Morgens 8 Uhr an in den Districten Neuerwald, ASpenstrauch, Ober- und Niederseilbach (links der Lumda): 28 Rmtr. Buchen - Scheidholz, 5 Nmtr. Buchen-Prügelholz, 70 Rmtr. Buchcn- unb 170 Rmtr. Nadel Reisbolz, sowie 8 Buchenstämme, 33—46 Centimtr. dick und 6—12 Mtr. lang, mit 6,65 Kubikmeter, 55 Fichtenstangen, 8 Centimtr. dick und 7 Meter lang, mit 1,25 Kubikmeter, Zusammenkunft im District Neuerwald auf dem Treis-Beuerner Weg bei Climbach, woselbst mit der Versteigerung der Fichtenstangen begonnen wird II. von Mittag- 12 Uhr an in den Districten Buchwald, Scheid, Heege, Pfingstkopf rc. (rechts der Lumda): 25 Rmtr. Buchen-, 4 Rmtr. Eicken-, 1 Rmtr. Nadel- und 10 Rmtr. Aspen- Sckeidholz, 22 Rmtr. Buchen-, 21 Rmtr. Eichen-, 63 Rmtr. Radel« und 10 Rmtr. Aspen- Prügelbolz, 10 Rmtr. Buchen- und 36 Rmtr. Nadel- Stockholz, 160 Nmtr. Buchen-, 45 Rmtr. Eicken- und 475 Rmtr. Nadel- rc. Reisholz, sowie 84 Stück EiÄenstämme, 17—59 Centimtr dick und bis zu 10 Meter lang, mit 27,70 Cubikmeter, 225 Stück Nadelstämme und Stangen, 12—27 Centimtr dick, 6—13 Meter lang, mit 45,27 Cubikmeter. Zusammenkunft im District Buchwald, unmittelbar bei Treis a. d. Lda, woselbst mit der Versteigerung deS Eichenstammholzes angefangen wird. (2351 Treis a. d. Lda-, den 2. Mai 1876. Großherzogl. Oberförsterei Treis a. d. Lda. ______Amendt.________________ 2365) Die Holrverfteigerung in der Oberförsterei Gchiffenberg vom 2. L M. ist genehmigt. Von dem 9. l. M. an können die Abiuhrscheine bei (Sroßherzog- lichem Rentamt Gießen erhoben werden. Als Termin für Überlieferung des Holzes, sowie als erster Abfuhrtag ist Mittwoch der 10. l M bestimmt. Gießen, den 4. Mai 1876. Großherzogliche Oberförsterei Gießen. Georgi.___________ 2170) Klee, ewiger, die (Srnte von 12 Morgen in großen und kleinen Abtheilungen zu verkaufen. H- Becker, Anlage. Stammbol^Versteiaerunq im Staatsforste Kalteiche. Montag den 15. d. M, Vormittags 10 Uhr anfangend, an Ort und Stelle: District Unt- Dachsseite 3. Thl. b., Gemarkung Fellerdiste: n itoeit»* ff Nochen^ ^OtlCtrt S?"? '"»int! 5 m x“nt? «»-> ■' *» J« SteqiKB Ä‘uta<» j fe*’* Sil 1'Wul<), nrta > M I« «(finita ' *"* di( Stak un9. der nölhiga “V[ation b« >e haben wir nltt; sprechenden Lehn Jtftbte, wie SJIIbrt « Lehrer» besorg, ™«r in den Auzu n umständen sei»! tn sondern dahii finb. Man war!. ■ dar doch Unotrl itn fär die ftlafirJ Schui;eituntzen - Kommissorium bc Her! Die zweit! »■B™* keoes. ÖO<’TE1I A- SiATZ. Giessen. Ain Seltersweg im früheren Fischbactischen Laden. 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Ank. 640 727 750 915 935 94 1023 Ilio 1130 28 318 43 420 625 645 8 825 833 101 1052 1115 Illi