Samstag, ben 5. Februar. JO 1S76 <5)idxiier HtWiger Anjrige- ini Amtsblatt für de« Kreis Gieße« P**:i? vierte ljährltch 2 M»rk 20 Pf. mit Brinqerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Erscheint mit Ausnahme deS : Schulstraße, Lit. B. 9tfc 1^. uiuwaum H^^xcajKraaivajff rj ukb Ä”: MSri« , des hach, 1 lfc * «arte 1. D>1""sr- >betes fj. i» “s™. ota jejen Tv-W ««rta i io tmctl (b tnFiig in 1 ^tirßeilmAü^ 1 iv tlrjcw öerühlllÄ I ?”4t awl Maibt ihre Ge>| ’Ca tcnn abattrudtal ®tM irlbft filfltffranlt *hL^8mwtiflule tlwtt s-iani; s preußischen Verciusgesetzes vom 11. März 1850 auf Schließung deS Mainzer Vereins deutscher Katholiken erkannt worden. Danach würde nun Jeder, welcher sich an dem rechtskräftig geschlossenen Vereine ferner als Mitglied betheiligt, nach § 16 des erwähnten Gesetzes mit Geldstrafe von 15 bis 150 Mk. oder Gefängnißstrafe von 8 Tagen bis zu 3 Monaten belegt. Es versteht sich von selbst, daß diese Maßregel nur auf und für Preußen Anwendung findet, doch hatte gerade in der Rbeinprovinz und Westfalen der jetzt geschlossene Verein Anklang gefunden. Auf Schließung des Vereins in Preußen mußte nach dem Gesetze erkannt werden, weil die Vorsteher oder Leiter sich wiederholt strafbar gemacht hatten. Posen, 31. Januar. In Jarotschin ist am 28. d. Mts. an den Thü- ren der dortigen Probstei ein Schriftstück angeschlagen worden, worin der Oberpräsident den Decan Rzezniewski auffordert, sein Amt als Probst von Jarotschin und Decan von Neustadt niederzulegen, und zwar deswegen, weil er sich den Anordnungen des Frhrn. v. Massenbach beständig widersetzt und die Herausgabe der Kirchenbücher und Kircheufiegel von Wlosciejewki verweigert hat, hauptsächlich aber wegen des am 6. September 1874 gegen den Probst Kubeczak geschleuderten Bannfluchs und der Aufreizung der Parochianen von Dons. Posen, 2. Februar. Dem „Kuryer Pozn." zufolge erklärte der Erzbischof Ledochowsky, er werde sich dem Verbote, nach der heute zu Ende gehenden Haft seinen Aufenthalt weder in den Provinzen Posen und Schlesien, noch in, den R'gierunqs.Beziiken Frankfurt und Marienwerder zu nehmen, niemals fügen. Das Blatr fügt hinzu, Ledochowsky werde deshalb in Torgau internirt werden. Wiesbaden, 3. Februar. In Sachen der hiesigen katholischen Kirche und deren Milbenntzung durch die Altkatholiken wird der „Magdeb. Ztg." eine Aeußerung des hiesigen Regierungs-Präsidenten v. Wurmb berichtet, welche sie nicht umhin kann, als höchst befremdlich zu bezeichnen. Der Regierungs-Präsident v. Wurmb soll zu dem AppellatiousgerichtSrath Dr. Petri geäußert haben: tie Altkatholiken hätten jetzt durch die Verfügung des Oberpräsidiums wegen des Mitbenutzungsrechtes der Kirche im Princip Recht bekommen; Tr. Petri möchte also seinen Einfluß in der altkatholischen Gemeinde dahin geltend machen, daß sie sich damit begnügten und von ihrem Rechte keinen Gebrauch machten; denn wenn der kaiserliche Hof wieder nach Wiesbaden käme, so würde es den katholischen Hofbeamten sehr unangenehm sein, wenn sie ihren Gottesdienst nicht in einer Kirche verrichten könnten. Hierauf habe Dr. Petri erwidert, daß die Altkatholiken auf ihr gutes Recht niemals verzichten würden. — Zu diesen Nachrichten bemerkt die „Magdeb. Ztg." : Wir wünschten recht sehr, daß sie berichtigt würden, wenn etwas daran zu berichtigen sein sollte. Kronach, 2. Februar. Der Gruben-Arbeiter-Strike auf den Swaiue'-- schen Werken dauert fort. In Folge von Exceffen und Mißhandlung einzelner Bediensteter wurde Militär requirirt Ein Aufruf an die Arbeiter sagt: „Widerstand mit Gut und Blut leisten. Führer werden sich finden." Pesth, 1. Februar. Die Kaiserin besuchte gestern Nachmittag um 48/4 Uhr den Katafalk Deak's im Vestibüle des Akademie - Palais. Im Auftrage der Kaiserin ließ die Gräfin FesteticS einen prachtvollen Kranz anfertigen, dessen Schleife die Inschrift trägt: „Die Königin Elisabeth dem Franz Deak." Der Fürstprimas trifft morgen zum Leichenbegängnisse hier ein. Buda-Pesth, 3. Februar. Die heute abgehaltene Leichenfeier Deak's gestaltete sich zu einer imposanten Kundgebung für den großen Tobten. Erzherzog Joseph, Erzherzogin Clotilde, der General-Adjutant deS Kaisers Baron Mandl, sämmtliche Honoratioren und zahlreiche Deputationen nahmen daran Theil. Der Präsident des Unterhauses, Cbyczy, hielt am Sarge eine ergreifende Trauer-Rede. Arankreich. Pari-, 2. Februar. Die Gruppen der Linken werden in der morgigen Sitzung der Permanenz-Commission feine Frage an die Regierung richten, da )ie Permanenz-Commission alle auf die Wahlen bezüglichen Fragen der neuen Kammer Vorbehalten will. — Mehrere Departements haben den Ministern Buffet und Dnfaure Candidaturen für die neue Kammer angetragen. — Einer Depesche aus Rom zufolge hat der Papst gestern Abend den Cardinal Hohenlohe empfangen. Pari-, 2. Februar. Der Papst hat in voriger Woche den Monsignor Dupanlvlip in Audienz empfangen. Derselbe überbrachte 36,000 Frcs. als Spende für den Peterspfeunia Der Biichof von Orleans hofft, daß die Kongregation der Riten sich demnächst mit der Angelegenheit der Heiligsprechung der Jeanne d'Arc beschäftigen wird. Es bestätigt sich übrigens, daß der Papst sich weigert, die theologischen Fakultäten an den französischen Staats-Univ-'r- sitäten anzuerkennen. Paris, 2. Februar. Die „Patrie" meldet, Cardinal Hohenlohe sei in Rom angekommen, um wegen eines modtis vivendi zwischen dem Deutschen Reich und dem Papst zu unterhandeln. Im Allgemeinen ist man gegen derartige Nachrichten sehr mißtrauisch. Melgien. Brüssel, 3. Februar. Der Bischof von Lüttich har eine Klage aus Schadenersatz in Höhe von 20,000 Frcs. gegen den Bürgermeister Piercot angestrengt, weil derselbe die kirchlichen Processionen in den Straßen der Stadt untersagt hat. Krrgtarrd. London, 1. Februar, Abends. Nach einem dem Reuterffchen Burean unter dem heutigen Tage von Bombay zugegangeneu Telegramm ist Sadosch Rao, und Thronprätcndent von Baroda festgenommen und von dort fortgeführl worden, weil derselbe die Eingeborenen von Baroda zum Aufstand angereizt haben soll. Demselben Telegramme zufolge sollen unter den Stämmen an der Grenze von Sciudia ernstliche Unruhen ausgebrochen sein. Man fürchtet, daß sich der Aufstand über das ganze Gebiet von Beludschistan ausdehnen werde. Die Regierung gedenkt Kheial zu besetzen und den Khan zu entthronen. Der Prinz von Wales ist am 31. Januar in Gwalior eingetroffen und von dem Maharajah von Scindia glä-rzend emp'angen worden. London, 2. Februar. Der „Times" wird ans Philadelphia gemeldet: Die Finanz Commission des Repräsentantenhauses legte dem Senate ihren Bericht über den Antrag Sherman's, betr. die Münz-Einheit zwischen England und Amerika, vor. In demselben wird die Annahme des Antrages empfohlen Die „Times" meldet ferner aus Santander: Der Gouverneur von Bilbao, General Burriel, wurde in der „Virginius"-Affatre nach Madrid berufen und ist Montag dahin abgereist. London, 2. Februar. Von der Ladung des untergegangeiien Dampfers „Deutschland" sind vorgestern 25 Tons durch das Schiff Mantua in Harwich gelandet worden. Spanien. Hendaye, 2 Februar. Wie verlautet, steben die Regierungs-Truppen in der Nähe von Pampelona, die Oitjchaften Vera, Lesaca und Echalar umschließend. Belgrad, 2. Februar. Die Session der Skupschtina wurde heute durch fürstliches Decret, das von dem Minister-Präsidenten verlesen wurde, geschloffen. Ziumänien. Bukarest, 3. Februar. Gerüchtweise verlautet, daß die Kammer sich in geheimer Sitzung gegen die außerordentliche Ereditforderung für die Ans- rüstung der Armee ausgesprochen habe und daß der KrlcgSm.nister in Folge dessen seine Vorschläge modificiren werde. New-Aork, 2. Februar. Die Meldung einiger Zeitungen, wonach die kubanischen Insurgenten in die Stadt Cienfuegos eingerückt wären, wird Dsficiell denrentirt. Vermischtes. Gießen, 4. Febr. In Nr. 26 dieses Blattes findet sich eine Mitthcilung auS Eroß-Buseck vom 28 v. Mts, offenbar von bctbeiligter Seite herrührend, welche der dort in neuester Z-Ut, wie es scheint von einigen Wenigen in Sccne r-esetzten kirchlichen Wirren gebenfr und all deren berechtigte Ursache bezeichnet: die Beschlüsse der Landessynode, namentlich bezüglich der enormen Gehaltserhöhungen der Geistlichen und der dadurch eingesühlten Kirchensteuer. Wer den Verhandlungen der LandeSsynodc mit Aufmerksan keit gefolgt ist, wird sich erinnern, daß hierbei eine neue Classification der Gehalte der Geistlichen und damit eine Erhöhung der allgemein als ungenügend aner- lannten Minimalgehatte in's Auge gefaßt worden, was um so weniger Grund abgeben kann, hier von enormen Gehaltserhöhungen zu r Literarisches. Das soeben erschienene achte Heft des vierundzwanzigsten Jahrgangs vo i ,Jllustrirte Welf iStugarl, Verlag von Eduard Hallberger) hui nachstehenden mannigfaltigen und intereffanten Inhalt: Text: Der ScarabäuS. Novelle von Emile Mario Vacano. Fortsetzung. Deutsche Gedichte mit Illustrationen. Das Erkennen. Von Joh. Nep. Vogl. — Vorsatz Von Robert Pruh Berliner Photographien. Von Jean Dufresne, ^te Chambregarnns. Die beben Peter. Erzählung von Felix Lilla. Serbische Geschichten. Vo.i Schmidt- Wein nfels. II. Miloich-Obrenowitsch. Geheimnisse Roman von Carl Hartmann- Vlön. Fortsetzung So leb' denn wohl, du altes Haus. Von Paul Röper Aus Natur und Leben. Kein Französi'ch. — Weil die Welt nicht untergeht. — Ein Kuß. Nach Jahien. — Wie ein Slorchmpaar sich zu helfen wußte. Von H. ©temcl — Wittwenverbrennungen. Gerichts Zeitung. Wer ist die Unverträglichere? Humo^stische Blätter. Unsere Bilder. — Charade. — Bilderräthsel. — Kleine Korrespo-den; — Anfragen und Antworten. Beiblatt auf dem Umschlag: Historische Gedenktage. — Gewerbe und Erfindungen. — Unglücksfälle und Verbrechen. — Mannigfalt ges. — Sport. — Statistisches. Illustrationen: Das Erkennen. Von Paul Thumann Aus dem „Album deutscher Kunst und Dichtung" von Fr. Bodenstedt. (Verlag von G- Grote in Berlin) Fürst Bismarck in feinem Arbeitszimmer. Chinesische Neujahrsfeier in San Franzisko. Schlau ^en- beschwörer in Bombay. Die Kautschukfabrikation am Madeira. Aus K-'ller-Leuziuger's .Vom Amazonas und Madeira". (Verlag von A Kröner in Stuttgart.) Von der Nordpolexpedition. Grönländer von Godhaven. Vorsatz Von Fr. Kaul dich. Aus dem ..Album deutscher Kunst und Dichtung/' von Fr. Bodenstedt. -Verlag von G. Grote in Berlin.) Belgische Dreschmaschine. Ermordung des Kapitän Goodenough. In der Lehre. Abenteuer eines Junggesellen von Wilhelm Busch. (Verlag von Fr. Bassermann in Heidelberg.) Rektor Debisch._________ und und Mk. In Gießen zu baden bei Müller & Sckwagcr. (24 Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medicin nnd ohne Kosten dnrck d-e Gesundheits-Meh!speife: Nr. 75,928. Baron Siamo von lOjähriger Lähmung an Händen und Füßen rc. 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Fetri, SelterSweg. »ersteioert wer den Gießen, den 4. Februar 1876. Großherzogliches Ortsgericht Gicßen. Müller. Mtr., 92 Nadel-Stämme von 15—33Cent! Meter Dicke bis 16 Meter Länge, 98 Nadel-Stangen von 7-14 Emir. Dicke und 14 Meter Länge, mit Aeilgevot«nes. Alten, reinen Getreide-Kümmel, per Liter 69 Pfennige, empfeblen (^00 Die Versteigerungsbedingungen J bei uns jedm Tag cingeseben werden. Hungen, den 3. Februar 1876. Großherzoglich, s Ortsgericht Hungen. Bend er. Gießen werden zu einer Hauptversammlung auf Montag den 7. Februar d. Js., Nachmittags 3 in das Büreauzimmer des Unterzeichneten eingeladen. Tagesordnung: Erstattung des Rechenschaftsberichts für 1874. Wahl eines Mitgliedes des Ausschusses. Stolzenmorgeu, in den Districtm Uters brirmen und Philosophenwald, nachver- 536) Ich erlaube mir dem verebrlichen hiesigen und auswärtigen Publikum ergebenst anzuzeigen, daß ich von jetzt ab ein Flaschenbier-Geschäft errichtet habe und werde ich bemnht sein meine geehrten Kunden nur durch gutes L o tz'fcheS Lagerbier in jeder Beziehung zufrieden zu stellen. Hochachtungsvoll Emil Eola. Bekamltmachuttg. Die auf den N. November v. I. (Martini) en die Fürstlich Solmsische R-mteikasse zu Hohensolms fällig gewesenen Holz und Pachtgelder rc. müssen bei Vermeidung gerichtlicher Schritte binnen 14 Tagen bezahlt werden <592 Zahltage sind Dienstag und Donnerstag. Hohensolms, am 1. Februar 1876 Fürstlich Solmsische Rentei. D ö r m e r. 6650 Wellen Buchen-, Eichen-, Aspen- RadeOReisdolz. 2. Dienstag den 8. Februar: Eichenstämme von 15 bis 55 Centi- meter Durchmesier, 3 biS 12 Meter Mundwasser und Pulver aus der Fabrik von Hugo Petzsch in Dresden, von Zahnärzten und Aerzten zum Ge brauche dringend empfohlen, schützt die Zähne vor dem Verderben, stärkt und conservirt das Zahnfleisch, beseitigt übelriechenden Äthern , entfernt jeden unangenehmen Geschmack augenblicklich und verleiht dem Munde eine angenehme Frische. Auf keiner Toilette sollte dieses, seiner vorzüglichen Eigenschaften wegen hochgeschätzte Mundwasser fehlen, und gewiss wird es Jedem, der sich desselben einmal bediente, zum regelmässigen Bedürfniss werden. Preis pro 1 , Fl. Mundwasser 2 Mk für 1 Sch Pulver 1 Mk. Der Inhalt reicht für mehrmonatl. Gebrauch. Zu haben in Giessen bei Frieilr. Versteuerung. Auf freiwilligen Antrag des Georg Dietrich von Langd und Philipp Holzversteigerung im Staufenberger Gemeinde-Wald. Dienstag den 8. Februar l. I sollen in hiesigen Waldunien, Districten Mark, Birken und Lahnkops versteigert werden: Rmtr. Buchcn-Scheidholj, „ Eichen- „ ,, Buchen-, E-chen, ASpeu- Radel-Prügelholz, „ Buchen-, Eichen-, Aspen- Nadel Stockholz, Preußen (H. 1187.) Raummeter. 141 88 10 Korksohlen bei dg. With. Weidig von Morgens 9 Ubr an, soll in dem Anneröder Gemetnde-Wald, tm District Köpfe! und Wolfskaut, nachver- zeichneteS Holz öffentlich versteigert werden, «lS: (604 1) 178,1 Rmtr. Nadcl-Vrüaelholz, ‘ 62,8 „ „ Stockholz, 2530 Wellen „ ReiSholz, 2 «ichen'Stämme mit 20Centtmtr. Dicke, 8 Meter Länge, 0,51 Cub.- Ad. Dressel. Costümverleihanstalt. Holzversteigerung. Donnerstag den 10. Februar l I, Fichten-Stangen Mittwoch den 9. Februar: Länge, mit 73 Cubikmeter, 40 Kiefern, Fichten- und Lärchenstämme mit 25 Cubikmeter Inhalt, 26 Nadel- „ „ 1,70 Die Zusammenkunft ist G'ünberger Chaussee auf dem Wege nach Annero'.'. Gienen, am 1. Februar 1876 (579 Glotzherzogliche Bürgermeisterei Gietzen. Tragen zur Kenntniß. Ich bitte verehrliche Interessenten, diese Gelegenheit zu benutzen, um sich rechtzeitig in den Besitz von Gostümen zu setzen. Aür später die Costüme rechtzeitig ab Darmstadt an (605 Die Möbel-Fabrik nebst Magazin unb Uiisstattuiigs Geschäft habe ich von beute an in das von mir erkaufte vormalig G. D. Brühl'sche Hauö (Brühl'sche Universitäts-Druckerei) Schloßgasse, Ecke des Branvplatzes, Hochstätter'sche Tapeten-Handlung gegenüber, verlegt. Große Räume setzen mich in die Lage, dem geehrten Publikum meine Möbel und Spiegel übersichtlicher vorzustellen, und werde ich wie seither, in derselben anerkannt soliden und reellen Weise bemüht sein, dasselbe in jeder Hinsicht zufrieden zu stellen. (573 Gießen, 1 Februar 1876. Hochachtungsvoll Th. IIE'iick Bekanntmachung. Die verehrlichen Mitglieder des Spar- und Leihkassenvereins Gießen, am 18. Januar 1876. Die Dm'ttion des Spur- und Lt'ihkaffcnvereins Gießen- Haberkorn. in der Fürstlichen Oberförsterei Lich Im Dtstrict „Hard" soll uachverzeich neteS Holz versteigett werden: 1. Montag den 7. Februar: Schetlh Prügelh. Stockh. Reish ~ Wellen. Becker von Hungen sollen Freitag den 11. Februar, Morgens 11 Uhr, die denselben gehörige Ziegelei nebst Inventar und den dazu gehörigen Lehmgruben auf unserem Büreau meistbietend versteigert werden. .. (602 Aesorrdere Kekarmtmachungen Aufforderung. Der Wittwer Christian Becker in Mainzlar und seine Kinder haben ihr in der Gemarkung Mainzlar gelegenes Grund- rermögen verk uft Der abwesende Sohn Christopo wird aufgefordert, binnen 6 Wochen vom Erscheinen dieser B kannt- machung in den Blättern an gerechnet, seine Rechte mit Rücksicht auf diese Veräußerung in Selbstperson oder durch gehö? ig Bevollmächtigte zu wahren, nlt sonst ein Curator für ihn bestellt und mit bi-fein an seiner Stelle verhandelt werden wird. Gießen, den 12 Jatmar 1876. (393 Großherzogliches Landgericht Gießen. Erdmann. । und allen traurigen ’ Folgen geheimer Jugendsünden, sind für 7 Mark mit aussührl. Gebr -Anweffung, Belehrung, med. Urthei- len und '^osrüre von Medicinalrath Dr. I. Müller in Berlin ausschließlich per Postanweisung zu beziehen durch vr. Ludwig Tiedemann, Königl Preußischer Apotheker I. El. in Stralsund a. d. Ostsee, Königr. Nachmittags 2 Ubr, sollen auf dabiesi.'.em Rathbaus die Immobilien des Konrad Peppler nochmals __ Eichen- unb 16 Nadelholz Stangen. Zusammenkunft jedeSmal Morgens 9 Ubr in der Hardanlage, ca. 10 Minuten von hiesiger Eisenbahnstation. (549 Lich. den 29. Januar 1876. Wimmenauer, Forstratb- 611 > Die am 3. d. M- im Diftrict Nieder- unb Odeifiilbach ab,;cha!t ift vom Wallthor bis auf den Kirchenplatz ein Stola verloren worden. Promenadehaus Sonntag, den 6. Februar: 565) Anr-Und Verkauf von getragene-- Kleidern. Stiefeln, Weißzeug, Betkwerk. 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Das Entr« für Damcn betragt 40 Pr> und kann mir qegcn Vorzeigen der Legitimationsfckeine erfolgen. Domen die sich nicht im Besitze solcher Scheine befinden werden unter <1 (len Umständen an der Casse zurückaewieseu. Kinder und Hnndeliaben keinen Zutritt. So ist ben lassen ftd ! find Sieger j ■ Marschall M I; Aussetzung mit r hat sich als h Physiognome es die der toi dir Majorität viel jii liberal Da die für die Richt Vezentheil an len eine viel entschiedenen \ ob unter fold Marschall M- Regiment- en. sa eigentlich g rung fortzufiH Scheint als bedrohlich doch nicht umh N granfrti^ ichen. ®n reg Gewalten gefüh Mm Kampfe chn sein, dis silnr Fortsetzur tin so impulsi Anders jetzt, allen reactiond' iojMt bd So, W-gf b(8 Jot »orrotegenb rea l“ "flieren, |n wtrmribllif 7'l-kn Stund Maubene Bin uu *:tleni ba t« i .JWnbenl ■ Nft und ®t, te0W nicht fo I t E- fftn Mau«", J " 2* > iß ii*1 w« tz ■ «oben ?.e,e Tagesordnung: 1) Vorlage der Rrchnung pr. 1875. 2) Bknchterstattimg brr laufenden Geschäfte. 3) Berichterstattung über den Friedberger Turntaa. 4J Allgemeine Vereinsaugelegenheiten. 5) Voranschlag pro 1876. Um zahlreiche Betheilignng wird gebeten. ® Ein schöner Laden mit Comptoir nebst FamilienlogiS zusammen auch getrennt zu vermtethen. Näheres bet der Expedition. 505) Neuendäuen Nr. 82 tft an einen ruhigen Herrn ein kleines möbltrtes Zimmer zu vermiethen.__ 607) In meinem Hause — Frankfurter Straße E. 81 — ist die Wohnung des 3. Stockes nebst zwei Dachzimmern, im Ganzen aus 8 heizbaren Piecen, Cabinet, Küche rc. bestehend, zu vermiethen und im Mai, eventuell am 1. Juli d. I zu be- ziehen. _________________Holzapfel. 610) Las von Hei rnZimmer bewohnte Logis ist anderweit zu Dmnietben. C b r. Wall enteis am Markt Brillant Schmucksachen, vollständige Garnituren für Damen, zu Fastnachts-Bällen vorzüglich geeignet, empfiehlt ___Advocat Kraft. Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. Vermischte Anzeige. 580) Ein angehender Commis sucht per 15. Februar oder 1. März Stellung auf einem Comptoir, am liebsten in einem Fabrikgeschäft. Näheres bei der Exped. d. BlttS. 615) Ein tüchtiger Hausbursche gesucht. Emil P i st o r. Mein Geschäft nebst Wohnung befindet sich vom Heutigen Katharinengasse Nr. 154. (588 Gießen, am 1. Februar 1876. August Lang, Schaftenmacher. 574) Ein tüchtiger Arbeiter wird gegen hohen Lohn und dauernde Beschäftigung gesucht. Wo? sagt die Exped. bSBittg _ 601) Ein Siud. sucht für nächstes Semester ein moblirtes Zimmer. Gefällige Adresse beliebe man unter Chiffre J. L. 22 in der Exped. d. BlttS. ntederzulegen.___________________________ _____Süddeutsche Bodencredltbank ~ Druck und Verlag der Brühl'schen Uiitv.-Druckeret in (Netzen.------------------------ 426) Zwei ineinandergehende möblirte Mansarden-Siübchen sind zu vermtethen und gleich zu beziehen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.________________________ 368) Eine Mansardenwohnung, enthaltend 6 Zimmer, worunter 3 große grade, in schöner Lage vor der Stadt ist zu ver- mieihen. Näheres bet der Exped. d. Bltts. 507) Der dritte Stock meines Haus.8 in der Alicenftraße ist zu vermiethen. _______Cb. Petri, Reichensand C. 224. 587) Der zweite Stock ist zu vermiethen. Grünberger Straße neben Steinhauer Kalbfleisch. 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