Sa "lf ■Dlonta« u. OlihpTA,.... - °ltung, ^6ÜÜäät?Ts?:| 2«’l Gommoben, t c' **, i Z 'Ophü lind 6 W 2 Stühle mit Vfrl^ietene M ^hmen, ve« -^e, KlicheW lllL ^vßhaarmch- W verkaufen M ^nberger. 'eil el). RI ligcn Regilm 5 M wocii füiir 1 Wa^parlt Vorstand bei Br am Reelle Preiie Grösse J. u Scbleif-^r liihlenbetriebs-Neat?1 id Lat« ll< rrl' j«4; (** J A if 4Ö ui unirttn A r w«^ AÄS ! Dienstag, den 4. Juli 1896 la. SST Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich • Mark 99 Pf. SS ! Sitzung des Kreistags des Kretzes Gießen I zu Ersatz- j Mitgliedern. 1. III. Für das Steuer-Commiffariat Grünberg 6702. — 15 644. 54r 45 3624. 01 M. Ausstände aus vorhergehenden Jahren . Kasseoorrath aus vorhergehenden Jahren 5. 6. 1. 2. 3. 4. 5. 6. zu Ersatz- Mitgliedern, 19. 20. 9178. 4100. 200. 2300. 4000. 1. 2. 3. 1. 2. 3. 4. 5. 1. 2. 3. 4. 5. 6. ) zu Ersatz- j Mitgliedern. zu Ersatz- Mitgliedern. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 100 6564. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 2. Bürgermeister Görlach zu Eberstadt 3. Bürgermeister Zimmer zu V'llingen 4. Bürgermeister Bender zu Hungen 5. Bürgermeister Jhring zu Lich 6. Apotheker Eherwein zu Hungen 1000. 55 666. - August Peppler zu Grünbera Decanatsrechner Jung daselbst Johannes Oehl daselbst Bürgermeister Pracht zu Grüaberg Eduard Groos daselbst Secretair Gros zu Arnsburg Verwalter Krebs zu Neuhof Stallmeister Balser zu Gießen Louis Kauf zu Gießen Theodor Wortmann daselbst Oeconom Ehr. Wagner daselbst BI. Für das Steuer-Commiffariat Hungen Kaufmann Köhler zu Lich i zu Mitgliedern. Sodann fand die Wahl von Sachverständigen zur Abschätzung der nach § 14 dlk Reichsgesetzes vom 13. Februar 1875 bezw. § 8 der Instruction vom 2. September 1875, die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden betreffend zu leistenden zu Mitgliedern. zu Mitgliedern. zu Mitgliedern, 300. — 300. — 1000. - 6564. 45 a) auf sämmtliche Gemeinden und Gemarkungen .... b) auf sämmtliche Gemeinden und Gemarkungen, mit Ausnahme von Gießen und Grünberg und der besonderen Gemarkungen................ 2) nach anderen Normen für Krtegsleistungen................. Gebühren..................... Strafen Stiftungen, Schenkungen, Vermächtnisse Kapitalztnsen................... ( zu \ Mitgliedern. Bürgermeister Lang zu Wieseck Kreisveterinärarzt Dr Winkler zu Gießen. Joseph Güngerich Pachter zu Großen-Buseck Louis Kauf zu Gießen Karl Geißler zu Lollar während zu Taxatoren für Abschätzung der im Falle einer Mobilmachung auszuhebenden Pferde — §§ 24 und 25 des oben allegirten Reglements vom 6. April 1876 — gewählt wurden: l zu j Mitgliedern. 1 zu Ersatz- f Mitgliedern. 28. Erbauung und Unterhaltung von Bezirksstraßen 29. Für den Lesezirkel der Lehrer-Conferenzen . . 30. Für Formularien und Buchbinderkosten . . . 31. Zuschuß in andere Kassen........ 32. Beihülfen an Angehörige der Reserve . . . 33-36. Nichts. 37. Auszuleihende Kapitalien 38. Zurückzuzahlende Kapitalien 39. Reservefonds für unvorhergesehene Fälle . . . 40. Betriebskapital............ Niederlage auf der Philadelphiaer Ausstellung erlitten hat. Unsere Leistungen stehen in der weitaus größten Zahl der ausgestellten Gegenstände hinter denen anderer Nationen weit zurück, nur in wenigen erscheinen wir bet näherer Prüfung ihnen gleich, in einem Minimum von Fällen nur überlegen. Leider ist denn auch die Presse, und vor Allem die deutsch-amerikanische, schonungslos über unsere Ausstellung hergefallen.- Wir haben Wahrheiten der bittersten Art hören müssen und noch' zu erwarten. Wie in einer Art von Wuth, und deshalb auch häufig viel zu weitgehend, werden die Schwächen der deutschen In- Vergütungen statt und wurden hierzu gewählt: Bürgermeister Zimmer zu Villingen Bürgermeister Lang zu Wieseck ( zu j Mitgliedern. zu Ersatz- I Mitgliedern. Kapitalzinsen . . . Besoldungen . . . Diäten und Gebühren I. Für das Steuer-Commiffariat Gießen Freiherr Adalbert v. Nordeck zu Rabenau zu Friedelhausen Gew. Bürgermeister Geißler zu Lollar Bürgermeister Lang zu Wieseck Wirth Ludwig Kröck IV. zu Heuchelheim Meier Katz zu Steinbach Heinrich Velten III. zu Großen-Linden Konrad Weber II. zu Lang-Göns Joh. Rinn sen. W'rth zu Klein-Linden Johannes Jung IV. zu Steinberg Heinrich Velten III. zu Großen Linden Georg Faber, Wirth zu Leihgestern Jacob Arnold, Kaufmann zu Grüntngen II. Für den Musterungs-Bezirk Lich Franz Gros jun. zu Colnhausen L. Rehe zu Lich Bürgermeister Görlach zu Eberstadt Beigeordneter Görlach zu Eberstadt Bürgermeister Knöpper zu Dorf-Gill Verwalter Erb zu Lich III. Für deu Musterungs-Bezirk Wieseck Theodor Wortmann zu Gießen . Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. ExpedMonr Schulstraß e, Lit. B. Nr. 18. In der am 23. Juni in dem Rathhaussaale dahier stattgehabten diesjährigen -regelmäßigen Versammlung des Kreistag? des Kreises Gießen, zu welcher 17 Kreistags-Abgeordnete erschienen waren, wurde zunächst, der Tages-Ordnung gemäß, die Wahl der Mitglieder der Einschätzungs-Commissionen zur Veranlagung der Einkom- menfieucr I. Abteilung vorgenommen, «nd wurden im Einverständniß mit den an- Mserden Gr. Steuer-Commissären die seitherigen Mitglieder wieder gewählt, nämlich: Das Gesuch des Gr. Hofgerichts-Ädvocaten Hirschhorn um Entbindung von den Functionen eines Mitglieds des Kreisausschusses wurde ablehnend beschieden, weil der Kreistag die vorgebrachten Gründe nicht für ausreichend erachtete. Der Verwaltungsbericht des Kreisausschusses für das Jahr 1875 gab ebensowenig, wie die Prüfung der Rechnung der Kreiskasse Gießen für das genannte Jahr, Anlaß zu einer Bemerkung. Bezüglich der den Reservisten und Landwehrmännern au? der Kreiskasse dargeliehenen Beträge wurde der Kreisausschuß ermächtigt, je nach Umständen Zahlungsfrist oder, bei gänzlicher Verarmung, Erlaß eintreten zu lassen. Der Voranschlag der Kreiskasse Gießen für 1877, dessen specielle Berathung hierauf stattfanb, wurde ganz nach den Anträgen des Kreisausschusses genehmigt. Insbesondere wurde auch der Antrag des Kreisausschusses: „dem Kreisdiener Egly für Versetzung der Kanzleidiener-Geschäfte bei dem Kreisausschusse eine Remuneration von jährlich 100 Mark, und zwar vom 1. Januar 1876 an zu bewilligen", genehmigt. Hiernach wurde der Voranschlag wie folgt festgestellt: Einnahme. 1. Beiträge der Gemeinden und Gemarkungen Summe der Ausgabe M. 29609. — Sodann wurde beschlossen, daß die Mitglieder des Kreiöausschusses und ber besonderen Kommissionen statt der seither verwilligten 4 Mark per Tag, vom 1. Jan. 1876 an eine tägliche Vergütung von 6 M. und für jede Uebernachtung weiter 3 M. beziehen sollen. Endlich genehmigte der Kreistag die Anträge, welche der Kreisausschuß in seiner Sitzung vom 8. 1. M. bezüglich der Auflösung der Kreisrassen der vorhinigen Kreise Grünberg und Nidda beschlossen hat. Gießen, den 30. Juni 1876. Der Vorsitzende des Kreistag?. _______ v. N öder. 1. 2. 3. 4. 5. 1. 2. 3. 4. 5. 6. Die deutfche Industrie otif der Weltausstellung in Philadelphia. Der Direktor der Berliner Gewerbe-Akademie. Herr Prof. Reuleaux, hat in in „N. Z." seine Berichte über die Ausstellung in Philadelphia begonnen. Die •flut derselben sind ganz darnach angethan, um eine außerordentliche Beach- lN zu provoctren. Professor Reuleaux schreibt u. A.: „Es darf nicht ver- IWt, cö muß sogar laut ausgesprochen werden, daß Deutschland eine schwere Summe der Einnahme M. 29609. — Ausgabe. Botenlohn und Verkündigungkosten . • Für Bureaubedürfnisse und Geräthschaften Kreisuntersiützungen........ 27. Für Kriegsleistungen I zu | Mitgliedern. \ zu Ersatz- J Mitgliedern 9. Zurückzuempfangende Bethülfen von Reservisten 10-16. Nichts. 17. Neu aufzunehmende Kapitalien 18. Zurückzuempfangende Kapitalien IV. Für den Musterungs-Bezirk Grünberg Posthalter Reinhard Prinz zu Grünberg Bürgermeister Weber zu Londorf Bürgermeister Schillinger zu Queckborn Bürgermeister Faulstich zu WeiterShain Pachter Kloch zu Appenborn 6. Ernst Zimmer zur Lauterer Mühle 1. 2. 3. 4. 5. \ zu I Mitgliedern. I zu Ersatz- | Mitgliedern. Ersetzte Kreisunterstützungen 8. Proceßkosten..... I zu | Mitgliedern- I zu Ersatz- [ Mitgliedern. V. Für den Musterungs-Bezirk Hungen Bürgermeister Bender zu Hungen Friedrich Winheim aut der Bergermühle bet Muschenheim Bürgermeister Bopp zu Bellersheim Jean Schudt zu Neumühle bet Muschenheim Bürgermeister Köhler zu Langsdorf 6. Bürgermeister Ronthaler zu Langd 1) nach dem für die Gemeinde-Umlagen gültigen Gesammtsteuerkapital ~ - M. 11959. — Kicheuer -Anzeiger Anzeige- und Amtsblatt für de» Kreis Gießen. Verwalter Krebs zu Neuhof | zu Ersatz- Bürgermeister Jhring zu Lich \ Mitgliedern. Hierauf wurden zu Mitgliedern der nach den §§ 13 und 14 des Reglements Dein 6. April 1876 betr. die Beschaffung der Mobtlmachungspferden einzusetzenden Musterungs-Commissionen gewählt: I. Für den Musterungs-Bezirk Großen-Linden: dustrie an unserer Ausstellung demonstrirt, wird jeder kleine, wenn auch noch so verzeihliche Mängel gerügt und herausgesucht. Der Grund dieser Gereiztheit, welche wahrscheinlich in einiger Zeit einer wenigstens unparteiischen Auffassung weichen wird, ist einigermaßen erklärlich. Jahrelang haben die Deutsch-Amerikaner von den Leistungen gesprochen, welche Deutschland, das wiedergeborene, erstarkte, an den Tag legen werde; mit Stolz haben sie prophezeit, wie ihr ehemaliges Vaterland die übrigen Nationen, wenn nicht in Schatten stellen, so doch vielfach überflügeln werde. Und nun ist von alledem nichts, vielmehr meistens das Gegentheil geschehen, und darum sind die überführten ehemaligen Freunde nun unsere erbittertsten Gegner und Tadler geworden. Vielleicht sind sie aber dennoch unsere Freunde, indem sie Deutschland öffentlich den Spiegel vorhalten, den ihm seine Freunde in Europa so oft schon im kleineren Kreise vorzuhalten gesucht, ohne daß ihnen geglaubt wurde. Aber das neue Deutschland ist verwöhnt von seinen Schmeichlern, die Phrase von Deutschlands Bestimmung und Stellung ist ihm so oft in's Gesicht gesagt worden, das Lied seines Ruhmes so ost vorgetrillert worden, daß es die Fühlung mit den Forderungen verloren Hst, welche em internationaler Wettkampf an seine Kräfte stellt. Thatsache ist: unsere Niederlage ist unleugbar. Sie den Landsleuten zu verschweigen oder zu bemänteln, wäre gegen die patriotische Pflicht. Ich werde vielmehr versuchen, im Einzelnen die schwarzen Punkte zu charakteristren. Als Quintessenz aller Angriffe tritt der Wahrspruch auf: Deutschlands Industrie hat das Grundprincip „billig und schlecht." Leider hat unsere Industrie wirklich im Durchschnitt diesen Grundsatz, wenigstens rücksichtslos in seinem ersten Theile und darum als Consequenz in seinem zweiten. Soviel sich auch schon tüchtige, wackere Industrielle, welche jenen Gründsatz verdammen, bei uns bemüht haben, ihm entgegenzuwirken, soviel auch schon mancher, dem ein warmes Herz für unsere Industrie im Busen schlägt, dagegen gesprochen, es behält immer die Oberhand und ist denn auch in unserer Ausstellung nur zu deutlich zum Ausdruck gelangt. Zweiter Satz: Deutschland weiß in den gewerblichen und bildenden Künsten keine anderen Motive mehr, als tendenziös-patriotische, die doch auf den Weltkampfplatz nicht hingehören, die auch keine andere Nation hingebracht; für die tendenziöse, durch sich selbst gewinnende Schönheit hat es keinen Sinn mehr. In der That, nachdem man uns dies gesagt, beschleicht uns ein beschämendes Gefühl, wenn wir die Ausstellung durchwandern und in unserer Abtheilung die geradezu bataillonsweise aufmarschirenden Germanien, Borussien, Kaiser, Kronprinzen, red princes, Bismarck, Moltke, Roon betrachten, die in Porzellan, in Biscuit, in Bronze, in Zink, in Eisen, in Thon, die gemalt, gestickt, gewirkt, gedruckt, lithogra- phtrt, gewebt an allen Ecken und Enden uns entgegenkommen. Und nun in der Kunstabtheilung gar zweimal Sedan! Was hat die Commission für Kunstwerke sich bei der Annahme dieser Bilder gedacht! Und wieder in der Maschinenhalle : sieben Achtel des Raumes, so scheint es, für Krupp's Riesenkanonen, die „Killingmaschines", wie man sie genannt hat, hergegeben, die da zwischen all' dem friedlichen Werk, das die anderen Nationen gesandt haben, wie eine Drohung stehen 1 Ist das wirklich der Ausdruck von Deutschlands „Mission" ? Muß man nicht den Chauvinismus und Byzantinismus als bei uns in höchster Blüthe stehend, annehmen? Zwingen wir nicht die fremden Nationen geradezu zu dieser Annahme? Dritter Satz: Mangel an Geschmack im Kunstgewerblichen, Mangel an Fortschritt im rein Technischen. Wiederum müffen wir auf die Wichtigkeit der Bestrebungen des Gewerbemuseums, auf das geringe Entgegenkommen Hinweisen, welches der Handels-Minister in seiner warmen Fürsorge für diese Frage bei der Industrie findet. „Bei allen Nationen, die aus der Ausstellung vertreten sind", sagen die Tadler, „haben wir etwas zu lernen gefunden, in Deutschland nichts!" Hart, aber beinahe ganz wahr! Darmstadt, 30. Juni. Aus den neuesten Drucksachen der zweiten Kammer ist zu entnehmen, daß der Finanz-Ausschuß die Zustimmung zu den drei Regierungs-Vorlagen beantragt, wonach einestheils zu Ueberbauten am Stations-Gebäude der Main-Neckar-Bahn zu Darmstadt der Betrag von 53,500 Mk. auS den Ueberschüffen der Haupt-Staatskaffe entnommen und demnächst dem hessischen Bau-Capital zugeschrieben, ferner zur Erbauung eines neuen Stations-Gebäudes auf der Station Nienburg dieser Bahn 52,000 Mk. aus den Ueberschüffen jener Kaffe entnommen, endlich die zur Erhöhung des Bau-CapitalS der Main-Weser-Bahn in das außerordentliche Budget eingestellte Pauschal-Sumrne von 1,000,000 Mk. verwilligt werden sollen. Darmstadt, 1. Juli. Die zweite Kammer nahm in der heutigen Sitzung den Gesetz-Entwurf, die Weinsteuer betr., mit allen gegen 9 Stimmen an und bewilligte 45,000 Mk. außerordentliche Staats - Unterstützung für die Gemeinde Heidesheim. Berlin, 30. Juni. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurden noch mehrere Berichte über Petitionen durchberathen, worauf der Präsident die herkömmliche Uebersicht über die erledigten Geschäfte und die unerledigten Beralhungs-Gegenstände gab. Nachdem hierauf das älteste Mitglied des Hauses, v. Bonin, an das Präsidium die Worte des Dankes für seine Geschäfts-Leitung gerichtet hatte, auf welche Präsident v. Bennigsen erwiderte, schloß Letzterer die Sitzung mit einem dreifachen Hoch auf den König. Berlin, 30. Juni. In der gemeinsamen Schlußsitzung beider Häuser des Landtags erschienen kurz nach 12 Uhr die Mitglieder des Staats-Ministeriums, darunter der Präsident des Reichskanzler-Amts Hofmann. Nachdem der Präsident des Herrenhauses die Sitzung eröffnet hatte, verlas Minister Camphausen die königliche Cabinetsordre aus Ems vom 28. Juni, welche den Schluß der Session verfügt; der Präsident des Herrenhauses brachte ein dreimaliges Hoch auf den König aus, womit die Sitzung schloß. Berlin, 30. Juni. Der zur Theilnahme an der heutigen General- Versammlung der rumänischen Eisenbahnen erschienene, in den Proceß gegen Gehlsen und Genoffen wegen Verläumdung verwickelte Rechnungsrath Heßling wurde kurz vor der Versammlung verhaftet. BreSlau, 30. Juni. Die Roman-Schriftstellerin Clara Bauer (Carl Detlef) ist gestern Abend gestorben. Ems, 1. Juli. Der Kaiser hat sich heute nach Coblenz begeben, um über das dort zusammengezogene Garde-Landwehr-Bataillon die Parade abzu- wehmen. Für morgen ist ein Besuch des Kaisers Alexander in Jugenheim beabsichtigt. OefferrrtdJ. Wien, 30. Juni. Die „Wiener Abendpost" bemerkt in einem Artikel in dem sie die Lage Serbiens bespricht, daß, während die Türkei keinerlei Agressiv-Zwecke gegenüber Serbien verfolgte und seine politischen Rückzugslinien vollständig gesichert erhielt, Serbien auf einer Bahn zu sein scheine, wo eine Umkehr, so sehr dieselbe in dem wohlverstandenen Interesse Serbiens läge schwerlich mehr zu erwarten sei. Wien, 30. Juni. Die „Polit. Corresp." meldet aus Bukarest: Die rumänische Regierung habe wegen der beabsichtigten Operationen der türkischen Donauflottille gegen Serbien Schritte bei den Garantie-Mächten gethan. — Die „Polit. Corresp." bemerkt zu ihren eigenen Belgrader Nachrichten übe: einen dort befürchteten türkischen Offensivstoß, daß die Pforte aus politischen Gründen die Offensive nicht ergreifen, sondern sich eventuell angreifen lassen werde. Der Eröffnung der Operationen werde serbischer Seits ein letzter formeller Schritt vorausgehen. — Aus Cettinje meldet die „Polit. Corresp." bestimmt die Existenz eines vor 14 Tagen ratifxcirten serbisch-montenegrinischen Allianz-Vertrags. Wien, 1. Juli. Der Kaiser hat, wie die „Polit. Corresp." meldet, dem hiesigen russischen Botschafter, v. Nowikoff, das Großkreuz des Stephan- Ordens verliehen. Der bisherige türkische Botschafter, Aarifi Pascha, hat heute dem Kaiser sein Abberufungs-Schreiben überreicht und reist morgen nach Konstantinopel ab. Ferner empfing der Kaiser heute den neuen italienischen Botschafter, um dessen Beglaubigungs-Schreiben entgegenzunehmen. Wien, 1. Juli. Die Pforte richtete eine Circularnote an sämmtliche Mächte, worin sie die Verantwortung für den Krieg auf Serbien wälzt unb den Fürsten Milan als Rebell seiner Fürstenwürde für verlustig erklärt. Wien, 1. Juli. Die „Polit. Corresp." meldet aus Belgrad, daß Serbien wahrscheinlich die Offensive ergreifen werde. Die Überschreitung bei Grenze bei Drina durch die Armee des Ranko Alimpits soll morgen erfolgen. — Mehrere Abendblätter melden, daß die Pforte ein Circular an die Groß. Mächte erlaffen werde, worin sie die Verantwortung für den Krieg Serbien p schiebt und den Fürsten Milan, als aus dem türkischen Vasallen-Verbande aus- geschieden, als Empörer erklärt. Alrankreich. Paris, 30. Juni. Die Gemahlin des Marschalls Mac Mahon ha! dem deutschen Botschafter Fürsten Hohenlohe die Summe von 25,000 Frcs. für die durch Überschwemmung geschädigten Bewohner des Elsasses übersendet^ dieselbe hat auch den auf gleiche Weise Geschädigten in der Schweiz eine Unterstützung zugewendet. Uelgieu. Brüssel, 30. Juni. Ein Artikel des „Nord" spricht zunächst die Ansicht aus, daß man jetzt die Thatsachen reden lasten müsse, und wirft sodann einen Rückblick auf die verschiedenen Phasen der orientalischen Krisis; nach Anführung von Details über die in Berlin vereinbarten praktischen Pacifications- Maßregeln heißt es in dem Artikel folgendermaßen: Wir glauben, ohne uni in optimistischen Anschauungen zu bewegen, daß das Werk der Pacification । und Reorganisation durch das Einvcrständniß der Mächte verwirklicht wordm wäre; die Ereignisse werden lehren, ob die brüske Unterbrechung dieser Friedens- Arbeit, ob das Niederreißen der Grenzen, welche den Ausbruch der Leiden- ; schäften eindämmten, für die christliche Bevölkerung, für die Türkei und für Europa größeren Vortheil bringt. Das Einvernehmen der drei Kaiser-Mächte: für die Erhaltung des allgemeinen Friedens bleibt unverändert; hoffen wir, : daß die übrigen europäischen Regierungen sich ihnen anschließen. Hauptsacke bleibt die Beobachtung des Princips absoluter Nichteinmischung; diese Nichteinmischung darf aber nicht vollständige Gleichgültigkeit fein: Europa würbe immer die Pflicht haben, dem Kriege Einhalt zu thun, wenn derselbe in ein« Krieg der Verwilderung ausartete, der keine andere Aussicht läßt, als vollständige Vernichtung. -agka«d. London, 30. Juni. Im Unterhause fragt Dilke, ob es wahr sl, daß sich der Großfürst Wladimir mit der serbischen Armee an der türkische Grenze befinde. Unterstaats-Secretär Bourke erwidert, so viel die Regierurz in Erfahrung gebracht habe, sei das Gerücht unbegründet. — Auf eine Abfrage Grieve's antwortet Bourke, daß eine Antwort Frankreichs auf den kl- trag wegen einer neuen Zucker - Conferenz eingegangen sei, daß aber die Behandlungen noch fortgesetzt würden. Er werde über deren Natur Weiterik mittheilen, sobald dieselben beendet seien. N«ßtand. Petersburg, 30. Juni. Ein von der Verwundetenpflege unter Pr- tectorat der Kaiserin ausgerüsteter Separatzug mit Aerzten, Krankenpfleger, Lazarethmaterial und Proviant ist in Cettinje eingetroffen. ts#*1 - (Drit M A-" 3", i,™ fit heute li i einer WJ Hrengabe! 1 o unteren M tut keine Hu Mich- Lechner her Bestandes der — (Un uemüthliche G M Ruse bcst vtt Taselruni anod) feiner v roort, „Sie -Fa' i nadeln nach aior einigen Manie war r Mach einiger isstach sich bei fffie sofort brc Dbnmacht nc vrochene Nad — (S< Meuß hin aui Zeichen auch t ».150 Denners - senken der r ^Steuerung W Äon G Wer Term md zur Ret iNmal Nad worden. DieE Ü815 gehöre itnie die in 1 ' erwähn i Mellen. Gießen »3515) A ioU 'dMrwalb-( ISoofen IM pottchi i,i8 zum Uder unter l°list auch di Kommen h)( Frankfu Serbien. Belgrad, 30. Juni. Sicherem Vernehmen nach ist das Ultimatum an die türkische Regierung vorgestern nach Konstantinopel abgegangen und bür re morgen oder übermorgen überreicht werden. Griechenland. Athen, 30. Juni, Abends. Die Negierung hat, getreu ihrer Friedens Politik, mehrere Individuen, welche die türkischen Provinzen aufwiegeln uni in Griechenland Mannschaften anwerben wollten, an der Grenze verhafte lassen. Geehrte Redaction! Auf Grund des betreffenden Gesetzesparagraphen wollen Sie Folgendes in Ihr 1 schätztes Blatt aufnehmen: Die von Ihnen unter der Rubrik „Localnotiz" gebrachte Schilverm? der in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf dem Seltersweg stattgehabtcn PruAi zwischen „Germanen, Teutonen und Heffen" enthält in mehrfacher Beziehung Unwahrheit^, resp. Uebertreibungen und zu Mißverständnissen leicht Anlaß gebende Unklarheiten. Total iv wahr ist, daß „die Polizei geprügelt, Firmenschilder abgeriffen, Dienstmannskarren ausemanc-> geriffen und fortaeschlcppt worden." Unklar und zu Mißverständniß leicht Anlaß gebend ist" Behauptung, daß „Stiche stattfanden," indem hierdurch beide Parteien gleichmäßig verdacyrg werden. Ein „Stich" „fand" allerdings „Statt" und zwar wurde ein Teuton von einem i- Herren, die sich auf Grund irgend welcher, bis jetzt jedoch ganz verborgen gebliebener Mg-E 8 ^lien , 8en »'Id Arinin; ’S b-, >4 -Ä Vermischtes (3518 A. B r a m m. 3515) Meter a 60 .«'S ver- 88 Stangen, 65 (3517 122 18 R 212 8 22 128 8 24 Buchen Birken Eichen Nadelholz ASpen Erlen ills Mac Mabc: ne von 25,000? 1 Elsasses übtW ter Schweiz eilt! Zur Beglaubigung: F i n k e l d c. Das Erlen-Schetd- rund und eignet sich Cigarrenkistchen. gehalten werden. Fronhausen, am 1. Juli 1876. Königliches Amtsgericht, gez. F e i m e r. Buchen- u. Eichenholz. Crofdorf, den 1. Juli 1876. Der Bürgermeister: E o l n o t. Die Annoncen-Expedition Th. Dietrich Co. in Cassel übernimmt die prompte Besorgung von Anzeigen in sämmlliche Zeitungen Deutschlands und des Auslandes zu Ortginalpreisen. (Alleinige Jnseraten-Annahme f. d. „Casseler eine nicht ganz dienstlich stramme Haltung angenommen. Da becomplimentirte ihn ein neugebackener Reseroelieutenant in Gegenwart des Hauptmannes: „Na, wie stehen Sie denn da, Sie haben wohl auch noch nie geschossen." „Zu Befehl, Herr Lieutenant/ war die zwar nicht sehr disciplintrte aber treffende Antwort, „nein, geschossen habe ich noch nicht, 1870 und 71 haben wir uns mit Steinen geschmissen." Der Hauptmann fing laut an zu lachen, der Herr Lieutenant aber wurde blutroth, biß sich auf die Lippen und schwieg. — (Für die Gegner der kirchlichen Union.) Unter der Regierung Friedrich Wilhelms I. hatte der lutherische Probst Roloff sich bereit finden lassen wollen, auf den Gedanken des Königs, die Calvinisten und Lutheraner zu vereinigen, einzugehen. Der König schrieb ihm deshalb wörtlich unterm 10. Sept. 1726: „Der Unterschied zwischen unfern beiden Religionen ist ein Pfaffengezänk und Eure Einwendungen sind nur Possen. Wenn man es examinirt, so ist es derselbe Glaube in allen Stücken, nur auf der Kanzel machen sie eine Sauce, eine saurer als die andere, Gott verzeihe allen Pfaffen, denn sie werden Rechenschaft geben vor Gottes Gericht, daß sie Schulratzen aufwiegeln. Es wird nicht heißen: bist Du lutherisch oder reformirt? Gott möge alle Die zum Teufel schicken, die Uneinigkeit verursachen, dazu helfe uns Gott der allmächtige Vater unseres Erlösers Jesu Ehristi durch seinen bittern Tod. Amen! Wien. (Fatales Mißoerständniß.) Ein sehr bekannter reicher Bankier, dessen Name mit F. anfängt, ließ einen Wagenlackirer kommen, um demselben den Auftrag zu geben, eine Kutsche neu zu malen. „Machen Sie die Sache ganz einfach, ganz simpel," sagte er, „ohne allen Glanz. Ich will kein Aufsehen machen, ich Haffe das. Bringen Sie auf der Thür deswegen auch durchaus kein kunstreiches Emblem, keine Krone, keinen Namenszug an, sondern nur ein kleines nettes F'chen." „Gut," sagte der Lackirer, „es soll Alles nach Wunsch geschehen," und richtig. Nach vier Wochen kommt die Kutsche an, ganz einfach, ganz simpel, ohne allen Glanz, mit keinem Enblem, keiner Krone, keinem Namenszug, nur auf dem Kutschenschlage befand sich das bestellte ganz kleine, nette — Aeffchen. Southampton, 28. Juni. Das Postdampfschiff des Nordd. Lloyd Weser, Capt. F. v. Bülow! welches am 17. Juni von Ncwyork abgegangen war, ist heute 5 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen und hat nach Ladung der für Southampton bestimmten Passagiere, Poft und Ladung 9 Uhr Morgens die Reise nach Bremen fortgesetzt- Die Weser überbringt 268 Passagiere und volle Ladung. Newyork, 24. Juni. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampfschiff des Nordd. Lloyd Donau, Capt- R- Bussius, welches am 10. Juni von Bremen und am 13. Juni von Southampton abgegangen war, ist heute Morgen 4 Uhr wohlbehalten hier angekommen. u in 36 8 — In einem Kaffeehause zu Boston saßen zwei Amerikaner, die einander erzählten und belogen, denn die amerikanischen Lügen sind zum Sprichwort geworden: „Denken Sie sich, sagte der Eine, was kürzlich einem hiesigen Arzte passirt ist. Er hatte einen Kranken, der an einer heftigen Erkältung litt. Um ihn zum Schweiße zu bringen, verschrieb er ihm ein Rezept, welches aber so heftig wirkte, daß der Mensch Morgens in seinem Bette im eigenen Schweiße ertrunken gefunden wurde." „Davon 2313) Sommerrocke, Hosen und Westen für Knaben und Herren, in allen Größen und Weiten, empfiehlt zu sehr billigen Preisen. H. Rütosamen. >" idjfiut1*'! schäften den historischen Namen unserer Altvordern beizulegen für gut befunden haben, in die Lunge gestochen. I)- (Anschließend an vorstehende Richtigstellung (?) wollen wir unsere Localnotiz der Nr. 150 genauer präcisiren: 1) Haben sich die Herren Studirenden in der Nacht vom Mittwoch ouf Donnerstag V» vor 1 Uhr auf dem Kreuz, resp. Seltersweg geprügelt und ein Teuton ist lebensgefährlich durch einen Stich verwundet worden; 2) die Polizei ist nicht bedroht worden, sondern hat zum Schutze des Verwundeten blank gezogen. Daß dabei ein Hieb den Polizisten traf, geschah nicht in böser Absicht, sondern von ungefähr; 3) auf dem Kirchenplatz und hinter der Kirche ist Unfug verübt worden, so wurde z. B. der Thürmer herausgcschellt, die Thür zum Glockenthurm ausgehoben, ein Dicnstmannskarren in eines der kleinen Thürme qeschleppt, auf einem Weißbindergerüst eines Hauses am Kirchcnplatz herumgetanzt, ohne daß einer hcrunterfiel :c. — Wir wollen und können nicht behaupten, daß es dieselben Herren waren, die sich auf dem Kreuz geprügelt, constatiren aber die Thatsachen, die in dieser Nacht (nicht zu gedenken der zahlreichen Heldenthatcn in verflossenen Nächten dieses Jahres) geschehen sind. Eine Steuerung dieses Unfugs wäre aber im Interesse manches der Ruhe bedürftigen Kranken, sowie den Einwohnern der Stadt zu wünschen.) 3518) Termin zur freiwilligen gerichtlichen Versteigerung des Johannes Becker'- chen Gutes in Holzhausen im Loch, ca. 58 Casseler Acker groß, wird auf Freitag den 7. Juli d. I., Nachmittags 1 Uhr, in die Becker'sche Wohnung in Holzhausen bestimmt. Es soll nur dieser eine Termin Es soll die Herstellung von Trockenmauern in dem Rodberg und Gam- bacherwald-Einschnitt excl. Lieferung der Bruchsteine zusammen oder in zwei Loosen getrennt im Wege öffentlicher Submission vergeben werden. Die Offerten ßird portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Submission auf Herstellung von Trockenmauern" bis zum Submissions-Termine am Montag den 10. Juli d. I., Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebsinspection zu Frankfurt a. M. einzureichen, wo- felbst auch die Bedingungen eingesehen und die Offerten-Formulare in Empfang genommen werden können. Frankfurt a. M., den 20. Juni 1876. (3344 Königliche Betriebs-Jnspection. H e y l. 82 \ j 8 ) 9R 1956 20 | 26 j und Prügelholz ist zum Schneiden von Versteigerungen. Holzverkauf. Sonnabend den 8. d. Mts., von 2 Uhr ab, werden im Gemeindehause zu Dorlar steigert: «. auS Dtssrict Spatzenbergr 29 Eichen-, 23 Nadelholz-Stämme, II. Bau-, Werk- und Nutzholz: 4 Eichenstämme von 72—100 Centimeter Durchmesser und bis 10 Meter Länge — 14,99 Festmeter, 3 Buchenstämme von 45—54 Centimeter Durchmesser und bis 12 Meter Länge — 5,85 Festmeter, Die Zusammenkunft ist, auf der Rom- röder Straße im Districte Unterdottenberg, Vs Stunde von der Eisenbahnstation Ehringshausen entfernt. Im District Unterdottenberg sitzen 138 Rmtr. Buchen-Schetd- holz I. Classe, welche auf der in nächster Nähe befindlichen chaussirten Straße leicht nach der Station Ehringshausen gefahren werden können. Das Erlen-Schcid- und Prügelholz sitzt im District Riedstauden, eine Stunde von der Station Zell, und ebensoweit von der Station Ehringshausen entfernt. Die Versteigerung beginnt um 9 Uhr Vormittags präctS Maulbach, am 1. Juli 1876. (3517 Großherzogliche Oberförsteret Maulbach. Koch. Jill«, °d <» * Mtt w d» » fo ml dir i tanlretiä “"H. fa, dttni " 5*^ fen- Bekanntmachung. Von Großherzolichem Kreis-Medicinalamt Gießen I ist wiederholter und letzter Termin zur kostenfreien Impfung auf Samstag den 8. Juli und zur Revision der Geimpften auf Samstag den 15. Juli, jedesmal Nachmittags 3 Uhr, in dem Schulhause in der Schulstraße festgesetzt worden. Die Einwohner der Stadt werden hierdurch aufgefordert, ihre im Jahre -1875 geborenen und in 1876 impspflichtigen, jedoch noch nicht geimpften, sowie die in 1875 ungeimpft gebliebenen oder ohne Erfolg geimpften Kinder in dem erwähnten Termine im Schulhause in der Schulstraße zur Impfung vorzustellen. Gießen, am 30. Juni 1876. Grsßherzoliche Bürgermeisterei Gießen. nicht zunächstb V, und wirft jd len Stu fit; W iifdjen PaciMr. r Rauben, ohnei tri bei 9acifwt verwnlW E> jM-dich: M Mdiuch dn M n tit Tücki L'i Dti drei 8aist.br verändert; nMrien- J®* Mung; dch r fein: W/ wenn derselbe \u sicht läßt, ali 1,5 Rmtr. Eichen-Nutzholz, 47 „ „ Derbholz u. 569 Rmtr- Reiser; b. aus Himberg r " 51 Eichen-, 4 Ftchten-Stämme, 31 Rmtr. Derbholz, 67 Rmtr. Stöcke, 380 Rmtr. Reiser, 36 Stück Haustöcke, r?btr Mik M a"j »N ' W't Son* steffentliche Bekanntmachung. 3227) Ueber das Vermögen des Bierbrauers Ernst Fries von Gießen ist ein Echuldenwesen eingeleitet und um Zusammenberufung der Gläubiger behufs Abschlusses eines Arrangements gebeten worden. Es werden daher alle Diejenigen, welche vermögensrechtliche Ansprüche an denselben zu bilden haben, aufgefordert, solche nebst etwaigen Vorzugsrechten im Termin: Montag den 17. Juli I. I., Vormittags 10 Uhr, anzumeldeu und bezüglich eines Arrangements Beschluß zu fassen. Die nicht erscheinenden Gläubiger werden hinsichtlich des Arrangements als den Entschlüssen der Mehrheit der erscheinenden Gläubiger zustimmend angesehen. Gießen, am 15. Juni 1876. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. I. V. d. D.: .Oppermann. Holzversteigerung in der Großh. Oberförsterei Maulbach. Wir versteigern Montag den 10. Juni in den Distrtcten Hommelberg, Atzelberg, Riedstauden, Unterdottenberg, Seifen rc., Forstwartet Heimertshausen: I. Brennholz: Scheidh. Prügelh. Stockh. ReiSh. tut: 'bkreuz des "«Mfchk W morgen nachl kuen italienisch^ Omen. i an jflmJ ]l Serbien wälisl ^lustig erklärt.' Bl Belgrad, baj: .Urberschreitunz .soll morgen < nrcular an die tz -k" Krieg Serbin 'asallen-Verbandi; Dienstag den 4. Juli, Nachmittags 2 Uhr, wird im Hause des Herrn A. Worms am Seltersweg ein Ladentisch, ein Schränkchen, eine Marquise, Kisten und Stühle öffentlich versteigert. Gießen, den 29. Juli 1876. (3487 M. Pilger, Masseoerwalter._____ Dienstag den 1. August, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus die Hofraithe deS Lorenz Formhals meistbietend versteigert werden: Flur Veos 88 Meter Hofraithe auf dem Eanzleiberg, Gießen, den 17. Juni 1876. (3225 Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Müller. — (Originelle Entbindungs-Anzeige.) Die Deutsche Schühenzeitung enthält unter ihren Inseraten in Nr- 21 folgende „Geburtsanzeige". Meine beim fünften deutschen Bundesschießen in Stuttgart mir mit 33 Punkten auf der Scheibe „Deutschland" erschossene, mit 100 Mark notirte originelle Ehrengabe der Stadt Leonberg, eine Hündin, hat heute 13, schreibe dreizehn lebende junge Leonberger Hunde geworfen. Und das bei einer Hundesteuer a 10 Mark! Welche Ueberraschung, welche Fruchtbarkeit einer Ehrengabe! Mutter und Kinder befinden sich wohl und ich rufe, im Anschauen der munteren Familie versunken: „Nun aber halte ein mit deinem Segen, Schützenglück! Nur keine Hündin mehr zum Bunderschießen! Bremen, 21. Mai 1876. W. B." Michelstadt, 23. Juni. Der Stadt-Rechner Volk von Erbach, zugleich Rechner der dortigen Volksbank, ist unter Mitnahme der Stadt-Casse, des Baar- Bestandes der Volks-Bank und verschiedener anderer Gelder „auf Reisen" gegangen. — (Unversehens abgetrumpft.) Im Casino X. kneipte Abend für Abend eine aemüthliche Gesellschaft, zu welcher auch der Professor Boxhorn gehörte, der aber nicht im Rufe besonderer Höflichkeit stand. Eines Abends war der Professor der erste von der Tafelrunde: Darob verwundert, fragte er den aufwartenden Kellner: „Ist denn noch keiner von den Ochsen da?" — „Nein, Herr Professor", war die schnelle Antwort, „Sie sind der Erste!" , ' — Fast das ganze weibliche Geschlecht hat die Angewohnheit, Nah- und Stecknadeln nach dem Gebrauch derselben an die Brust zu stecken. Ein solcher Fall hätte vor einigen Tagen für die betroffene Dame üble Folgen haben können. Eine junge Dame war mit Nähen beschäftigt und steckte die eben benutzte Nähnadel an die Brust einiger Zeit bückte sie sich schnell um Etwas vorn Fußboden auszuhebe» und ... ........ „„ „„„„„ ----------- „ul., stach sich bei dieser raschen Bewegung die Nadel mtt solcher Vehemenz in die Brust, daß habe au$ gehörst, sagte der Andere, aber mit dem Zusatze, daß man, um zu dem sie sofort brach und das Spitzende m der Brust stecken blieb. Vor Schmerz fast einer Leichnam zu gelangen, ein Boot zu Hülfe nehmen mußte. Ohnmacht nahe, versuchte die Dame mit Hülfe der herzueilenden Schwester die abge- -------------------------------------------------------------------------------------- brochene Nadel herauszuziehen, was ihnen auch mit vieler Mühe gelang. — (Selbstbewußte Antwort.) Gelegentlich der letzten Mauser-Uebung war nach Neuß hin auch ein alter Landwehrmann etnberufen, der unter vielen anoeren Ehrenzeichen auch das eiserne Kreuz trägt. Derselbe hatte beim Abfeuern eines Schusses! Tagespost".) Bekanntmachung. Donnerstag den 13. Juli I. I., des Vormittags 10 Uhr, wollen Heinrich Schön Erben zu Kirschgarten ihr sämmtliches Immobiliarvermögen, bestehend in Hofraithe, circa 32 Morgen Acker- und Wiesengelände, mit der darauf befindlichen Winter- und Sommer- erndte, worauf sehr gute Erndte in Aussicht steht, wegen Erbvertheilung öffentlich an den Meistbietenden freiwillig versteigern lassen, wobei das Gut im Ganzen zum Ausgebot kommt. Weiter wird noch bemerkt, daß hierbei Vs Theil von der daselbst gelegenen Mahl- und Oelmühle, unter vollständiger Wasserkraft auf 2 Gänge, dieser den Heinrich Schön Erben zugehörige Antheil zugleich mit versteigert werden soll, wobei wir noch anfügen, daß Kirschgarten nur V« Stunde von der Oberhessischen Eisenbahn (Station Mücke) gelegen ist. Merlau, den 22. Juni 1876. (3334 Großherzogliches Ortsgericht Merlau. ______Sartorius. Holzverkauf. Sonnabend am 8. d. Mts., von 9 Uhr ab, werden im Gemeindehause zu Atzbach, aus dem dortigen Gemeindewalde, Districten LeitSheck, Steinbusch, Streitwald, Kopf rc. versteigert: 60 Stück Eichen — 24 Festmeter, 5 „ Fichten = 1 „ 73 Rmtr. Eichen- u. Buchen- rc. Derb- u. Stockholz, sowie Haustöcke, Reiser und Ginster. Crofdorf, den 1. Juli 1876. (3516 Der Bürgermeister: C o l n o t. AeUgeöotenes. Feinsten Emmenthaler und feinsten Rahmkäse empfiehlt 2651) Emil Fischbach. Zur Desinfection empfiehlt Carbolfänre, flüssig, Chlorkalk und Eisenvitriol (3098 L. Müller auf der Mausburg. Weiße Vorhänge aller Art, Nouleaux, Drell in den gangbarsten Dessins, Anfertigung jeder Decorations-Arbeit *in geschmackvollster Ausführung, bet (881 Th. Brück, Kanzleiberg. B 1. ■fußlioi)eii=flnfirirf). ftusibodenlack, sofort trocknend, Leinolsiccativ, zum Einölen, Oelfarbe, rasch und hart trocknend, Maschinenöl, feinstes, für Nähmaschinen und für technische Zwecke. Vulkanöl, feinst amerikanisches, für Dampfbetrieb. Wagenfett, in Vi und 2 Pfd. Kisten, sowie in Vg, y4 und 1/2 Etr. Kübeln, empfiehlt en ddtail, und bei Abnahme größerer Qantitäten zu Fabrikpreisen. L. Müller, 2.39)____________auf der Mäusburg. • JPepsfisa0i “'S '"rlrtnsn KZN Mr, .S h(' T:,' de"