Kttl ciltun^ 6. Gießener AnMW AWge- und Amisdiatt für kn Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expedition r Schul st raße, Lit. B. Nr. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. cn Pacing. ^**£<***t*4v* bitten wir bis spätestens Vormittags II Uhr an uns gelangen zu lassen. Größere Inserate selbstverstandlig früher. B>io Expedition. Gießen, am 1. Mai 1876. II 8 Uhr, in Leipzi,: II d) ir en ,n,Ä indelsvirkin« Kain;, er ersucht Ingot*, bOTgetrogen | er Wklt-Aussttll» 1 'Mna!=(io|liune.| Rutschen Lprache Stark- 4 M. 25 vi- kong beorderten Kriegsschiffe abzuwarten. Berlin, 1- Mai. Der Postanweisung - Verkehr Deutschlands hat — so schreibt der „Deutsche Reichs-Anz." — nunmehr denjenigen Englands überholt. Im Jahre 1874 besorgte die deutsche Post 19 Mill. Stück Postcmwei- sangen "im Betrage von 765 Mill. Mark; die britische Post dagegen 16 Mill. Stück im Betrage von 520 Mill. Mark. Im Jahre 1875 ist der deutsche Postanweisung« -Verkehr auf 23 Mill. Stück mit 1238 Mill. Mark (also Vorstand. Milliarde) gestiegen. Die Zahlen aus Großbritannien liegen für 1875 noch nicht vor. Der deutsche Tarif ist erheblich billiger als der britische. — Nachrichten aus Nom bezeichnen den Zustand des Cardinals Antonelli als einen hoffnungslosen. Die Geschäfte seine- Ressorts sind dem Cardinal Vannicelli-Casoni, Erzbischof von Ferrara, Pro-Datar des Papstes, über- Betreffend: Statistik der Bewegung der Bevölkerung. ~ Das Großhcrzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien und Pfarrämter des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche mit Einsendung der rubricirten Register noch im Rückstände sind, erinnern wir wiederholt an die Erledigung. v. Röder. «doiph Al °"7> er dv^ Mnkhtar Pascha von den Insurgenten bei Presjeka cernirt. Paris, 1. Mai. Die hervorragenderen Vertreter der französischen Inhaber von ägyptischen Obligationen hielten heute eine Conferenz zur Beratbung über die Vorschläge deS Khedive. Dem „Messager de Paris" zufolge würden letztere voraussichtlich angenommen werden und der Khedive hiervon Abends telegraphische Meldung nach Kairo erhalten. Der Khedive soll den Wunsch geäußert haben, daß für die später zu ernennende Commission zur Ueber- wachung der ägytischen Staatsschuld außer dem französischen resp. englischen und italienischen Commissär auch ein österreichischer bestellt werde. Paris, 1. Mai. Die ultramontanen Blätter speculiren seit Jahr und Tag auf einen europäischen Krieg ; ebenso die Polen, welche Frankreich in historischen und politischen Tendenzschriften belehren, daß es nothwendig nächstens zu einem Kriege Aller gegen Alle, zunächst zwischen Rußland und Oesterreich, hauptsächlich aber zwischen dem einen oder anderen und vielleicht beiden mit Deutschland kommen werde und müsse, natürlich alle- zum Heile der Kirche und zur Herstellung Polens aus Kosten der drei Theilungsmächte. Neulich noch wies die „Union" voll Jubel auf die Türkei hin, mit der es jetzt zu Ende gehe; jetzt aber bringt das „Univers" eine Betrachtung, die so anhebt: „Die lange vorbereitete orientalische Frage ist endlich offen- Darf man den uns zu- gehenden Nachrichten glauben, so ist Oesterreich in dieselbe eingetreten; der Schritt, den es jetzt macht, ist seit Monaten erwogen, es scheint unklar, eine Schlinge zu wittern" . . ., und so schließt: „Wie man sttht, fing das Zündhölzchen Feuer, warten wir jetzt die Feuersbrunst ab." Würden die Commu- nards anders schreiben, wenn sie Organe zur Verfügung hätten? Pari-, 2. Mai Eine Meldung der „Agence Havas" aus Raguia vom 1. Mai bestreitet, daß die Verproviantirung von Niksic in der von den ttrkischen Berichten behaupteten Weife stattgefunden habe, und berichtet darüber folgendes: Mukhtar Pascha kam am Freitag unter fortwährenden Gefechten = tiit den Insurgenten in Presjeka an; in der nächsten Nacht brachen darauf i 5D0 Einwohner von Niksic auf und trugen auf ihren Schultern die von > Mukhtar bei seiner früheren mißglückten Expedition in Presjeka zurückgelassenen ; Provmnt-Vorräthe nach Niksic herein. Am Sonnabend griff Mukhtar die Jn- sirgenten wieder an, eroberte zwar zunächst die Verschanzung der Letzteren, Wiesbaden, 2. Mat. Bei der gestrigen Gala-Tafel zu Ehren des Königs und der Königin der Belgier nahmen 24 fürstliche Personen Theil. Dieselben besuchten nachher das Theater. Der Kaiser hat für Caub nochmals 1000, für Rüdeeheim 500 Mark gespendet. Die hiesigen Wohlthätigkeits- Anstalten liefern reichliche Unterstützungen. — Einer Meldung des „Rhein. Kur." zufolge steht die Ernennung des Ministerial-Direktors Stark zum hessischen Minister-Präsidenten bevor. Wien, 1. Mai. Auf Einladung der Kaiser von Deutschland und Rußland geht demnächst Graf Andrassy nach Berlin, um mit Bismarck und Gort- schakoff zu conferiren. Hofrath Teschendorf begleitet ihn. Ararrkreich. Paris, 29. April. Einer Depesche aus Brest zufolge ging zwischen le Conquet und der Insel Quessant das den Dienst versehende Postschiff gestern um 4 Uhr unter. Von achtzig Personen an Bord wurden nur drei gerettet. Paris, 30. April. Frankreich soll, laut „Bien Public", einen Congreß der Großmächte zur Ordnung der orientalischen Frage, der in Berlin zusammentreten solle, vorgeschlagen und die deutsche Regierung diesen Vorschlag unter der Bedingung angenommen haben, daß man sich ausschließlich auf diese Angelegenheit beschränke. — Der Schatz der exköniglichen Familie von Hannover ist nach Paris gebracht worden, wo der Exkönig endgültig seinen Wohnsitz nehmen wird. Paris, 1. Mai, Abends. Nach einer Depesche deS „Siöcle" wäre ie übrigen in b« ... Berlin, 30. April. Correspondenzen deutscher Zeitungen, welche mit U letzten Post aus Hongkong eingetroffen sind, geben der Ungeduld Ausdruck, 'r!,eur wnw unjeie fcort ansässigen Landsleute den weiteren Schritten der Reichs ___________regierung in der Angelegenheit des deutschen Schooncrs „Anna" entgegensehen. Wie erinnerlich, ist der Capitän und Steuermann des Schiffes durch die chine- sssche Mannschaft ermordet und das Schiff nebst Ladung verkauft oder zerstört worden. Da die chinesische Regierung weder die Mörder ausfindig gemacht, I it H roch Entschädigung geleistet hat, die in den chinesischen Gewässern befindlichen ( (( II L| Kriegsschiffe aber, die Corvette „Ariadne" und das Kanonenboot „Cyclop", mcht hinreichen, die erforderliche Genugthuung eventuell gegen die chinesische Regierung durch einen Angriff auf die Küste, an der der erwähnte Mord verübt worden ist, zu erzwingen, so bleibt das Eintreffen der übrigen nach Hong- tragen worden. Berlin, 2 Mai. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Nach Vereidigung 1 mehrerer neu eingetretener Mitglieder, wobei der nordschleswigsche Deputirte Lassen den Erd verweigerte und sein Mandat niederlegte, folgte die dritte Be- nrthung der Eisenbahn-Vorlage. Die Abg. Hänel und Windthorst (Meppen) sprechen gegen die Vorlage, Ersterer weil dieselbe unwirthschaftlich und unpoli- 1 tisch sei, Letzterer, weil sie die Selbstständigkeit der Einzel-Staaten beschränke , und gegen das Princip der Freiheit verstoße. v. Sybel und Löwe nehmen binnen 3°'^das Wort für die Vorlage, die nirgends die Freiheit gefährde und in nationaler Vie in wirthschaftlicher Beziehung nur Vortheile biete. Damit wird die Gencral- Debatte geschlosselk. In der Special-Debatte sprechen Windthorst (Bielefeld) 11 gegen, Lasker für die Vorlage und für die von ihm beantragte Resolution, die nnfllPII Regierung aufzufordern, mit Uebertragung der preußischen Bahnen an das ( UH" 1 Keich auch alle Bahn-Aufsichtsrechte an das Reich zu übertragen. Der Handels- Minister Achenbach erklärt sich mit der Resolution einverstanden. Schluß der Special-Debatte. Bei der darauf vorgenommenen Abstimmung wurde § 1 unter der von Lasker beantragten Streichung der Worte: „fei es, daß die Be- sugnisse des Staates auf Gesetz, Concession oder Vertrag beruhen," sowie die Lasker'sche Resolution (siehe oben) angenommen und das ganze Gesetz in namentlicher Abstimmung mit 216 gegen 160 Stimmen genehmigt. Wiesbaden, 1. Mai. Heute Vormittag um 11 Uhr ist die belgische Königs-Familie hier angekommen und am Bahnhofe von sämmtlichen hier anwesenden Fürstlichkeiten empfangen worden. Heute Abend findet großes Diner |u Ehren der belgischen Majestäten statt. Nach der Ankunft des Königs der Belgier begab sich der Kaiser in Begleitung des Großherzogs und der Großherzogin von Baden nach Caub; dieselben werden mit der Kaiserin zusammen- trtffen und gemeinschaftlich in Lorch diniren, worauf die Kaiserin nach Coblenz Wd bte andern Herrschaften nach Wiesbaden zurückkehren. Auf dem Bahnho zu RüdeSbeim nahm der Kaiser vom dortigen Bürgermeister Bericht über den estrigen Unglücksfall entgegen, welcher sich als sehr bedeutend herausstellt; die 3'hl der Todten beläuft sich auf mindestens 25, meisten« Personen aus Rüdes- ^im, Bingen und Geisenheim. Vermischtes A Z-ril. ifitmarfte- England. 5 rinz Noraichcivlc im auswärtigen Amte Bourke auf Anfrage von öimon, Die fpanqcpe ,-regreruug _ , Nun, bad' ich nicht Recht? DaS ist was Feine-!" — Gast: „Freilich habe in Folge der ihr Seitens Englands gemachten Vorstellungen von den ver-j haben Sie Recht; das Welnchen hat sich gewaschen, aber man schmeckt'-, daß es sich Nerlonen des kürzlick in den Antillen - Gewässern angeblich wegen noch nicht abgett ocknet hat." hasteten Personen oe» rurzu^ in FctcniU“ Dieieniaen welcke bri- - Das kurze und das lange O- Wenn man ein junge-, seit drei Wochen vcr- Knegs-Sontrebande weggenommenen Schiffes „Üctaüm ^"jemgen, welch l mählte- Weibchen fragt. wie e- zu Hause gehe, gewiß es wird antworten: „O, welch' tische Unterthanen sind, wieder srelgegeben, auch die Frergabe Des Der Deuts wen etnc ^onne jst doch der Ehestand! O, wie so ganz für mich gemacht ist doch mein Mann! O, mein Kind! ruft er oft zärtlich aus. O, wie liebe ich dich! O u. s. ».* Nationalität angehöre,iden Capitäns nebst Familie anbcfoblen, halte dagegen das Schiff selbst noch fest; hierüber dauerten die Verhandlungen noch fort. — Im Oberhause kündigte Lord Selborne an, er «erde morgen die Aufmerksamkeit des Hauses auf die königliche Proclamation betreffs der Titel-Bill lenken und darüber weitere Aufklärung Seitens der Regierung beantragen. — DaS furchtbarste Zerftörungswerk, welches bisher wobl überhaupt an§e- fertigt worden ist, besitzen die Italiener. In der italienischen Artillerie sind nämlich für die Positionsgeschütze schwersten Kalibers sogenannte granate torpedini, da- sind nut Dynamit gefüllte Gußstahl - Granaten, eingeführt, welche eine Länge von fast drei Fuß, eine zuckerhutähnliche Form und eine Sprengladung von 2 bi- 2'/r Ecritwr Dynamit haben. Das vollständige Geschoß wiegt mit Sprengladung circa 22 Centner und die damit im Polygon der „fonderia reale“ angestellten Versuche sollen eine fast unglaubliche Wirkung gezeigt haben. Die Scheibe, eine mehrzöllige Panzerplatte, wurde durch die explodirende Granate in unzählige Stücke zerrissen. Wahrscheinlich wird man aber trotzdem das Geschoß nur ausnahmsweise anwenden, weil es für verschwen- i derischen Gebrauch — zu theuer ist; ein einziges Stück davon kostet nämlich, vollständig adjustirt, 10,000 Lire. — Dem amerikanischen Professor Bairo ist eS nach mühevollen Reisen und langen Unterhandlungen gelungen, 300 Rothhäute, Männer, darunter viele mächtig Häuptlinge, Frauen und Kinder der verschiedensten Stämme, zur Ansiedelung in Philr- | oelphta während der Zeit der Ausstellung zu bestimmen. Sie haben ihre Zelte bereits! neben dem japanesischen AuSstellungSgebäude aufgeschlagen und weroen sich hier in. gewohnter Weise mit dem Weben von Decken, der Zubereitung von Fellen und b't Anfertigung von Körben beschäftigen. Ihr Lager wird zweifellos eine der besuchtesten I Merkwürdigkeit der Ausstellung sein. Ausbruche oo.m Jahre 1872 sei der Berg bis zum December deS verflossenen Jahres in vollkommenster Ruhe geblieben. Zu Anfang dieses Monat- aber habe sich im Innern des alten KraterS eine Bodensenkung gebildet, wie dies vor dem Ausbruche im Mai 1855 auch im December 1854 der Fall gewesen sei. Am 18. December d e die „Army and Navy Gazette" ersährt, werden künftig diejenigen Regimenter, welche zum Dienst in Indien bestimmt sind, ein Jahr vorher möglichst nahe der englischen Südküste stationirt werden, um in dem milden Klima eine Art U-bergangszeit Lurchzumachen, da die unmittelbare Versetzung aus den rauhen schottischen oder nordenglischen Strichen in die Hitze Indiens auf den Gesundheitszustand der Leut- einen schädlichen Einfluß ru üben pflegt. London, ». Mai. Im Unterhause erklärte der Unterstaats-Secretär im auswärtigen Amte Bourke auf Anfrage von Simon, die spanische Regierung Heidesheim, 30. Ap il. Von der Expedition der „Deutschen ReichSzeitung* in Bonn wurden 45 M- 92 Pf. für die Beschädigten HeideSheims mit dem Bemerken geschickt, daß sie nicht mehr in der Lage wäre, noch weitere Beiträge zu senden, da die R daction des Blattes wegen unerlaubten Sammelns von milden Beiträgen Vorladung erhalten habe. Ein nette- Beispiel von preußischer Auffassung der „deutschen Brü- derschaft"! — Das Schiller-Denkmal für Marbach, das an des Dichters Todettag, am 9. Mai, enthüllt werden soll, ist auS der Welkstätte des Erzgießers PelarguS hcroor- gegangen. Die Statue, von dem im Sommer vorigen Jahres gestorbenen Bildhauer Rau ausgeführt, stellt den Dichter in doppelter Lebensgröße in der Tracht seiner Zeit — langem Rock und breitem Kragen und gestickten Taschm, gestickter Weste, Kniehosen und Schnallenschuhen — dar. Haltung und Ausdruck deS KopfeS ist frisch, frei, begeistert. Die Portraitähnlichkeit ist frappirend, die ganze Einzelausführung sehr sorgfältig. Das Piedestal, aus röthlich graucm Sandstein, steht auf der marbacher Schillerhöhe, einem das Neckarthal beherrschenden Aussichtspunkte mir schönen Anlagen bereit- fertig. Die Krönung de- Piedestals trägt auf den vier Ecken je eine tragische Maske; dieselben sind durch Guirlanden verbunden, lieber der vorderen Guirlande trägt ein Schild die Namen Marbach, Stuttgart, über der rechtsseitigen ein gleicher Schild den Namen Mannheim, über der linksseitigen Jena, über der rückseitigen Weimar. Auf der oorbtren Mitteifläche des Postaments steht Schiller'- Name, Geburt-- und Todestag, auf der Seitenfläche rechts das Schiller'sche Distichon: Hier ist ewige Jugend bei nimmer versiegender Fülle, Und mit der Blume zugleich brichst du die goldene Frucht. Auf der linken Seitenfläche: Wie mit dem Stab des Oötterboten Beherrscht er das bewegte Herz, Er taucht es in daS R.ich der Todten, Er hebt es staunend himmelwärts. Die Hinterfläche trägt aus Goeihe's Epilog zur „Glocke" die Zeilen: Er glänzt uns vor, wie ein Komet entschwinoend, Unendlich Licht mit seinem Licht verbindend, Eaub. Der gegenwärtige Stand unserer Weinberge berechtigt für dieses Jahr wiederum zu den schönsten Erwartungen. Das Holz, welches durch die überaus gute Witterung deS verflossenen HerdsteS zur vollständigen Reife gelangt war, hat durch die strenge Kälte deS Winters nicht die geringste Roth gelitten. Beim Schneiden der Weinberge hat eS sehr viele, dabei schöne und kräftige Traareben, die erste Bedingung eines gesegneten Herbste-, gegeben. Treten keine Nachtfröste mehr ein und verläuft die Zeit der Blüthe gut, waS der Himmel uns befcheeren möge, so ist in quantitativer Beziehung wieder ein guter Herbst zu erwarten. Durch die trockene Witterung während der letzten vier Wochen sind die Haupt-FrühjahrSarbciten in den Weinbergen, als da sind Schneiden, Stecken, Binden re., schon so weit gefördert, daß so eben die letzte Hand an dieselben angelegt wird. ES ist damit aber auch die höchste Zett, wenn Schaden verhütet werden soll, indem die Weinberge in ihrer Entwicklung schon ziemlich AtaNen. Rom. Von Zeit zu Zeit pflegen aus unklarer Quelle Nachrichten aus- zutauchen welche mehr ober minder verblümt anbeuten, baß Deukschlanb unb andere gleich anrüchige Staaten sich bei der Kirche um Frieden beworben hätten, oder wenigstens über einen Ausgleich in Unterhandlungen getreten feien. So' meldet auch jetzt wieder ein römisches Telegramm, daß die Vertreter einiger Großmächte mit verschiedenen Caidinälen wegen Beilegung deS Streites Rath gepflogen hätten. Nach der Ansicht der Cordinäle sei der Kampf durch die ungerechte Mißachtung der kirchlichen Unabhängigkeit von Seiten der Staaten entstanden Friede könne nur auf Grundlage einer gleichberechtigten Nebenordnung geschloffen werden, die durch Concordate fest abgegrenzt werden müßte. Diese Forderungen sind wahrlich nicht neu und es lohnt sich wohl nicht.her Müh, sie in die Welt hineinzutelegraphiren; denn so lange auf solcher Grundlage verhandelt werden soll, könnten die beiden Parteien eben so gut in »iwer- ständlicheii Sprachen reden. Spanien. Madrid. König Alphons und der Prinz von Wales machten am 28. April einen Ausflug nach Toledo, wo sie die Kathedrale und den Alcazar besichtigten. In der königlichen Waffenfabrik, deren Leistungen aber schon längst nicht mehr ihrem hochberühmten Namen entsprechen, beschenkte man die hohen Gäste mit Toledoklingen in vorzüglicher Arbeit. Am Abend fand eine Gala- Vorstellung der Oper Aida statt und danach eine Art von Ballfest in den mit elektrischen Flammen prachtvoll erleuchteten Gärten des Herzogs von Fernan »unez. Deir britische Geschäftsträger am Hofe von Lissabon, Herr Mörtel, der soeben dem König seine Beglaubigungs-Schreiben überreichte, wird mit dem Prinzen von Wales nach England zurückkehren, Aumänieu. Bukarest, 1. Mai. Die Kammer ertheilte dem Ministerium heute ein Vertrauens-Votum. 36,4 " ■ ? 3 ' N°»ne, SS* S°mst°, dni Türkei. Konstantinopel. Aus Bosnien wird gemeldet, daß die gesammte Teriitocial-Armee (Landsturm) mit Hinterladern, welche über klek eingetroffen find bewaffnet wurde. 10,000 Baschi-Bozuks haben bereits der Einberufung Folge geleistet und unter Fozyl Beys Führung die Aufständischen im Risowatz- Gebirge geschlagen. Dagegen soll eine türkische Abtheilung bei Motaitza von einer unter Führung des ehemaligen österreichischen Osficiers und gewesenen Adjutanten des Ljubobratic, Petrovits, stehenden Bande zum Rückzüge gezwun- den worden sein. Konstantinopel, 30. April. Der Regierung ist aus der Herzegowina folgende Meldung zugegangen ; Mukhtar Pascha ist, nachdem er die Aufständischen vollständig geschlagen und ihre Stellungen genommen, in Niksic emgerudt. , z Mai. Der General-Director der Posten und Telegraphen, Naver Pascha, reist morgen nach Rom, Paris und Wien al, hehufs Abschlusses von Post-Conventionen. — Die Pforte erhielt aus Ragrsia vom 30. April eine Depesche, wonach 600 Flüchtlings-Familien in die Hev- math zurückkehren wollen. Es sind die entsprechenden Maßregeln getroste, worden. Konstantinopel, 2. Mai. Amtlicher Meldung zufolge ist Mukhtat Pascha wieder in Gacko eingetroffen, nachdem er Niksic verproviantirt und au seinem ganzen Marsche zahlreiche, ibm in den Weg tretende Jnsurgentenschaare» vollständig geschlagen hatte. Mukhtar bezeichnet die von ihm errungenen Sieg, als glänzende. Nagusa, 30. April. Eine kleine türkische Trnppen-Abtheilung ist be> Gradac oberhalb Klek überfallen worden und büßte dabei 50 Militärpferde und 370 Stück Hornvieh ein, die von den Aufständischen erbeutet wurden. Amerika. New-Bork, 1. Mai. Im Monat April ist die Staatsschuld um 2,781,000 Doll, geringer geworden. Im Staatsschätze befinden sich 77,605,000 Doll, in Gold und 5,161,000 Doll, in Papiergeld. 1 m Gießener Montag den k von Vormittag M im Gießener Stal im ©iftrici nn!tid,netc8 Holz verst Scheith.Pr »u Raun VW 1 Y c Ä:6**'* • 25- . in Di-l'l L-i'-''""" or!h,?° i yx»«"»*’1 Auf dem »Mit-- Markt Ipreis 8 L April. Fmchtmärkte. MP. M P. M P. M^P. M- M- M- M- Normalgewickt ver Malter 17 75 300 (2336 wenn wir früher stchm 1 Nadel u. Aspen — Lindenplatz. 359) auf der Mäusburq. 2339) Holz-Versteigerung (1215 ver- empfiehlt Emil Fischbach. Helnzerling d* Tribiis Stämme, 97 112 60 8 62 18 51 30 29 veränderlich sind b. Äber oh! oii In Auftrag: M. Pilger. Aus dem Markt 519 81 246 189 12 74 2 332 28 Mit-- preis Stehen Alsfeld Srünberg Lauterback Mainz 6 7,5U dern. Es soll das sicherste und schnellst wirkende, schmerzstillende Mittel sein. DaS Verfahren besteht einfach darin, daß man die Brandfläche mit SpirituScompresscn lose bedeckt oder geradezu in SpirituS badet- Der Schmerz hört augenblicklich auf, beginnt aber sofort wieder, sobald man dieses Verfahren unterbricht, weßhalb man dasselbe 1-2 Stunden fortsetzen muß; die Anwendung wird dann ui längeren Pausen wiederholt, bis die geröthete Epidermis bleich geworden und eingeschrumpft ist oder die etwa entstandenen Blasen geplatzt und entleert sind, was in 6—12 Stunden erfolgt. Bet größeren Brandflächen ist bei Kindern Vorkehrung zu treffen, daß dre dann in größerer Menge auftretenden Alkoholdämpfe nicht betäubend wirken können. prügelholz, Rmtr. dergleichen Reiser. Buchen-Schettholz, „ Prügelholz, „ Stockholz, „ Reisholz, Nadel-Scheitholz, „ Prügelholz, „ Stockholz, 1331) Wegen Geschäftsveränderung verkaufe circa 100 Mille gut gelagerter Cigarren billigst. Gleichzeitig empfehle ich mein Lager in Rauch -, Schnupf - und Priem-Tabaken. Christian Frech. Spachtelmester, Mstarb- Mühlen, Malcr-Wafien, Aerfleigerunge«. Dienstag den 9- Mai, Nachmittags Uhr, werden in der Wohnung der Frau Advocat Wolf ini Hause des Herrn Baurath Holzapfel an der Frankfurter Straße dahier mchbenannte Mobilien öffentlich gegen Baarzahlung versteigert: 1 Sopha, Kletderschranke, 1 Ecklchrank, Commoden, Bettstellen und Bettwerk, Tische, Stühle, Spiegel, 1 Comptoirpult, Repositorien, 1 Küchenschrank mit GlaS- aufsatz, Küchengeräthe und sonstiger werden Der Zusammenkunftsort ist der Dtstrict Eichwald bei Nr. 524 Kesselbach, am 2. Mai 1876. Die Freiherrlich von Rabenauische Oberförsterei Rabenau. Hopp 6. 29. 29. 2317) Eine eiferne Drehbank in gutem Zustande, Spitzenhöhe 118 Millimtr., Wangenhöhe 1 Mtr. 20 Centimtr. mit Suport und Fries-Einrichtung ist zu verkaufen im Hause deS l Herrn Wiegard auf dem Hamm, gegenüber der Bade-Anstalt. bis 19 Meter Länge, 1979 Fichten Stangen, brauchbar zu Sparren, Letterbäumen und Latten. Die Zusammenkunft und der Anfang ist Morgens 8 Uhr im Dtstrict Rothetrusch, um 10 Uhr im Dtstrict Streithain. Wettershain, am 28. April 1876 Großherzogl. Bürgermeisterei Weitershatn. F a u l st t ck.(2310 Maschinenöl, feinstes, für Nähmaschinen und für technische Zwecke. Vulkanöl, feinst amerikanisches, für Dampfbetrieb. Wagenfett, in Vi und 2 Psd. Kisten, sowie in i/g, V» und i/2 Ctr. Kübeln, empfiehlt en dätail, uüd bei Abnahme größerer Qantitäten zu Fabrikpreisen. L«. Müller, Versteigerung. Freitag den 5. Mai l. I, Morgens 8 Uhr anfangend, soll in dem Weitersbainer Gemetndewald, Dtftrtcten Rothetrusch, Streithatn und Windkopf, nachverzeichnetes Holz versteigert versteigert: Vormittags 9'/r Uhr: 42 meist geringe Eichenstämme — Festmeter, 7 Buchenstämme = 5 Festmctcr, 236 Fichtenftämme und Stangen — 76 „ Stangen. Die Zusammenkunft ist im Dtstrict Trisch. Watzenborn, am 29. April 1876. (2311 Großherzogl. Bürgermeisterei Watzenborn. Schäfer. Hosiverfteiaerung tm Fürst!. Schutzbeztrk Langsdorf. Dienstag den 9. Mai wird im Forstort «schweinahl, zwischen Langsdorf und Nonnenroth, folgendes Holz Holzversteigerung. 2324) Freitag den 12. Mai 1876, Vormittags V29 Ubr, sollen in der Freiherrlich von Rabenauischen Maecaroni, Eier-Ringe und Graupen, Gier- Gemüfenudeln, sowie türkische und Bamberger Zwetschen, ferner feinste Äpfelschnitzen, empfiehlt (245 «K. Willi. Weidig. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 8. Mai 1876, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, Forstwartei Fernewald, im Dtstrict Ameisenkopf, nach- verzeichneteS Holz versteigert werden: Sckeith.Prügelh.Stockh. Reish Raummeter Wellen Hungen, den 2. Mai 1876. Der Fürstliche Oberförster: R a t h s ch l a g. 16 „ , Prügelholz, 36,4 „ w Stockholz, 1100 Nadel-Wellen, 353 Eichen-Stämme, mit 63,50 Festmeter, 220 Nadel- „ „ 79,28 36 Buchen-, Birken- u. Aspen-Stämme, mit 7,69 Festmctcr, 263 Eichen-Stangen, mit 16,21 Festmeter, 169 Birken- u. Nadel-Stangen, mit 13,30 Festmeter. Die Zusammenkunft ist an der StrangS- wtete. (2319 Gießen, am 2. Mai 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. B- B r a m m. werden: 52 Rmtr. 12 „ 21 „ 69 „ 18 „ 80 „ 41 „ Hemden | für Herren und Knaben in großer Auswahl empfiehlt billigst Aug. Haubach. Soolbad Salzschlirf. Bberhrssifche Eisrnbuhnstation bei Fulda. Beginn der Saison 15. Mai. — Trink- und Badekur. Bedeutende jod- und bromhaltige Kochsalzquellen mit starkem Kohlensäuregehalt (Bonifacius-Tempel-, und Kinderbrunnen) und alkalisch - eisenhaltige Schwefelquelle (Schwefelbrunnen). Anzeigt gegen Scrophulose, RhachitiS, Gicht und Rheuma, Frauenkrankheiten, Haut- und Schleimhautleiden. r [U45] Musterhafte Brunnen- und Badeeinrichtungen. Electrotherapie. Für bequeme Wohnungen ist sowohl im Kurhause, als im Badehause und im Dorfe ausreichend gesorgt. Herrliche Lage zwischen Röhn und Vogelsberg. Aerztliche Auskunft ertheilt der Brunnen - und Badearzt I>r. Freiherr von Mering. 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Lloyd Mosel, Capt. n A ft. Neynaber, welches am 15. April von ©reinen und am 18. April von Southampton abgegangen war, ist heute 8 Uhr Morgens wohlbehalten hier ange- lommen. 2: 6 5 , a , icinzesehen werden. * £ ! Gießen, den 3. 1876. IVirthschaftlichcS. Anwendung von Weingeist gegen leichte Verbrennungen. Dieses Nittel bat schon Sydcnham empfohlen, Leviieur wendet dasselbe neuerdings vorzugsweise bei Kindern an, wo es in erster Linie darauf ankommt, den Schmerz zu mtl- c^einster Dorsch Leberthran, fast geruch- O und geschmacklos, in Flaschen mit gestempeltem Metall-Verschluß L 60 Pfg. und ä 1 Mark zu haben bei (1209 C. F. Semmler. alle Sorten, trocken sowohl, 2>lU Ul 11) als auch mittelst Dampfkraft auf'S Feinste in Oel abgerieben, Siccaliv, °ll° sotten Lacke, ‘Ä,j! & rS i-di «äs Pss n Weimar. L url8: und Xobel jlplelTincn, süße Messina, empfiehlt (1359 Emil Fischbach. Eichen- „ 8 „ Nadel-Reisholz, 16 Festmeter Eicken-Stammholz, 17 „ Buchen- 0,15 „ Eichen Stangenholz, an den Meistbietenden öffentlich versteigert Samstag den 6- Mai l. I., von Morgens 10 Uhr an, soll in dem Watzenborner und Steinberger Gemcindewald, Diftricten Trisch, Goldkopf, Bohlhemerwald, nachverzeichnetes Holz steigert werden: 10 Rmtr. Nadel-Scheitholz, Kaufmännischer Verein Frankfurt a. M. Unser Bureau, das die Herren Chefs kostenfrei bedient, vermittelte im abacl. Jahre (auch Nicktmitgliedern) über 1000 Commis- und Lehrlingsstellen.(98 Holzversteiqerung in der Oberförsterei Schiffenberg. Die lt. Nr. 99 de« Gießener Anzeigers ausgeschriebene Holzversteigerung in den Mheilungen Günthersgrab, Altgehegt, Rebenpfuhl rc. rc. wird nicht Dienstag den 9. und Mittwoch den 10 l. M., sondern Donnerstag den 11. und Frei- M den 12. I. M. abgehalten. Ziehen, den 3. Mai 1876. (2325 ! ^loßherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Georgi. Emmenthaler und Limburger „ Safe, Rahm-Käse in Stanniol, BlaNaolo. Broncen rc. empfehlen (2076 40? „ ; Rcisholz,' 189 Fichten - und Kiefern- Stämme ■ von 16—27 Centtmeter Durchmesser und : Waizen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Haier 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund Die Mainzer rind Lauterbacher Preise verstehen sich zu 200 Pfd.^die^von^G^ü^b^^^M^50^Klgr^^^^^^^ Landwirthschaftliches. Blauwerden der Milch. Gegen Blauwerden der Milch gibt cs ein sehr einfaches und untrügliches Mittel, welches nicht blotz gegen dasselbe schützt, sondern auch immer ein besseres Absondern der Sabae zur Folge hat. Man nehme auf 3 Liter Milch 1 Theelöffel Buttermilch, rühre dieselbe gut in dem betreffenden Aefatz, wo die Milch abgesahnt werden soll, um und man wird nie mehr von blauen Flecken etwas sehen. ____ Hausrath. ,, - ,Die Gegenstände können am Versteige- tai i|t bai |Tun^^tag, Morgens von 10 bis 12 Uhr ‘ * (2382 ütunfl drssil-i [. 16 drs W it werschliche Gc itnüid) üüohlbll llliln 4 6o.ii mehr W* ■ HchwammvllbM erschmamm, Stcd ichereS WM1 el beweist. in «JJ außer einer be)-° inb und Oesterrnä en,Wnb°hn- B Murer- anaton v>e s°ch achhaüig °>icke^ dachten W1* vor dem M Sö®» ben mlc,rc0 fine I Kk- I s sür. dieses Iah sie Überaus gu« Dar/ hat durch bh R Lchneiben da e erste öebingun; .ein und verläusi st in quantitativ« Bitterung wahrem Weinbergen, al5 b: , ’o eben die letzt! Ochste Zeit, wem un| schon jicmliS lch still. i fluten tzchoppti h gewaschen hüt k - Gast: „Jreilii eckl's, daß es fit drei Nochen m )rten: ,O, welch j chr ist boch mein »ich! O u. s. )er mehrere Zahl! MUr-Knochenmehl, gereinigte Knochenasche zur Viehfütterung unter Controle des landwirthschaftltchen Vereins, empfiehlt (2338 L. Müller, __________________auf der Mäusburg. Fußbodcnlack, sofort trocknend, Leinolsiccativ, zum Einölen, Oelfarbe, rasch und hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum Anstreichen und Wichsen der Fußböden empfiehlt 1214)_________Emil Fischbach Blühende Topfgewächse in schönster Auswahl und zu soliden Preisen empfiehlt O- G ar n, Handelsgartner, Irirgeöotrnes. 2317) Zwei Meter Tannenholz zu verkaufen wegen Mangel an Raum. Sonnenstr. 59. 2305) Täglich frisch ab- gekochten Schinken, auch rohen Schinken im Aus- schnitt, täglich frisch gehacktes Rindfleisch, sowie meineCervelatwurst,bringe hiermit in Empfehlung. Otto Luft, Metzger. 2264) Ein in der Mitte der Stadt in frequentester Lage gelegenes Haus mit Laden ist preiswürdig unter günstigen Bedingungen zu verkaufen durch__I- Blitz. 2289) Regenfässer verkauft zu billigen Preisen W. Faber. Frucht und Mehlpreise in verflossener Woche von nachbenannten Orten und Fruchtmärkten.__ " ’ ■ Wicken. Kartoffeln Erbsen. Linsen. Auf dem Markt Mit-- preis Auf dem Markt Mit.- preis i \l . «p auf jef ver M^P. auf gef ver MP. M. M. 1" M- M. 31 18,10 _ — — - 4(),5 10 69 — — — —. - 30,27 21 14 — 0/25 24- Waizen. Korn. Gerste. Spelz. Auf de ml Mit-- Auf dem Mit.- Auf dem Mit-- Auf dem Mit-- Auf dem Mit.- Markt preis Markt preis Markt preis Markt preis Markt preis *5 M P. ö CD; S v *§“5" ’S MP. ti CD D X MiP. Es g MP. L M P. C$ CD p M- M- M. M- M M- | M. M. M. M. ~5 5 19 75 171 17116 70 11 4 16*29 — —-- 191 191 W29 — 389s 11 67 - 145 8 97 - 240 8i77 — —— - —— — 242 8 79 — 25,75 2 2 3 - 22,9o 18| 6 - 9,0 17120 — — — — — 39,89 19 9 — 10 16,52 - 4 14 86 — —-- — 3 10 — 1MLUJW——WHO* iiMjiiII11 I I.H.II.1L miiiwmiwi wLrti:ii"." ri 1 iimninini - ' - -.-saeewr Myeo* hanaton (Schwammtod) 1861 von Behörden und erPr°l>tes Mittel zur radicalen Vertreibung des Hol)-- Haus- und Msuerschwammes. Präservativ gegen Bildung desselben. Präparat zur Holzimprägnlrung. Bericht wird auf Wunsch gratis und franco versandt. * (2237 I Vilain 8t Co., Chemische Fabrik, Berlin, W. Leipzigerstr. 107. Feuer Versicherung. Eine bereits eingeführte deutsche Feuer-BersicherungS- Aetien-Gesellschaft sucht einen tüchtigen soliden Vertreter, der hauptsächlich auch in der Lage ist, das industrielle Geschäft zu bearbeiten. Gef. Offerten mit Angabe der Referenzen beliebe man an die Exped. d. Bltts. zu richten.2195) Haasenstein Ä Vogler Annoncen-Expedition In Frankfurt a. M. etc., in Gießen vertreten durch 'M. Lcheyda, gegründet 1833, Annoncen-Pächter vieler deutscher, österreichischer, schmetter, holländischer rc. Zeitungen, aUciuige Vertreter der Gesellschaften Havas, Laflite, Bulller de Co. und Cb. Lagrange, Cerf de Co. In Paris, Pächter fas! aller großen Pariser Journale und 200 französischer Provinzialblätter ersten Ranges; der „Indepewdanee beige“ in Brüssel i Welkblatt) u. m. A. für ItetUschlatiti, Oesterreich und die Schweis» befördern Annoncen iit alle Z-itungen, in Fachzeitschriften, Cours- und Reisebücher, Kalender und sonst. Publicationsorgane zu den von diesen taristrten Preise«, nimmt Offerten auf Annoncen entgegen und befördert solche ohne Berechnung einer Gebühr, ertheilt Rath über Zeitungen und Jnsertionsverhältniffe, Kosten- Voranschläge, Zeitungsverzeichnisse gratis und franco. Kcrmiktdungea. 2308) Ein möblirtes Zimmer im Freien zu vermiet hen. Näheres in der Expedition d. Blattes.___________________________________ 2303) Zwei möblirte Zimmer zu ver- miethen bei Otto Luft, Metzger. 2294) Ein kleines Logis an eine ruhige Familie zu vermiethen- ______________________Neustadt D. 34. 2284) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen bei H. (keck, Koplansgasse. 2283) Schloßgasse Lit. 2L 251 ist ein geräumiges, freundliches Zimmer, auf Verlangen mit Kammer, zu vermiethen.. 2!68) Ein möblirtes Zimmer ver- mietbet Eugen Kauffmann, Alicenstr. 2165) Schön möblirte Zimmcr zu vermiethen, Wenzels Garten._______ 1867) Eine schöne Wohnung von 4 großen Zimmein und Zubehör ist zu vermiethen Preis 500 Mk. Näheres in der Exp. d. Bl' 2304) Eine Scheuer zu vermictheu bei ____________________ Otto Lu f t. 2288> Ein kleines Logis zu vermiethen und alsbald zu beziehen. _______________ W. Faber. 1245) Zu vermiethen der untere Stock meines Hauses, vier Zimmer, Küche, Speisekammer enthaltend, nebst trockenem Keller, Mansardenzimmer, Gartenanthctl, Privileg zur Bleiche und Trockenplatz. Christian G. Eckel, _______________Marburger Str. A. 166. 2079) Möblirte Zimmer zu vermiethen im Gasthaus zur „Stadt Mainz." 2331) Der 2. Stock, bestehend nutz 5 Zimmern, Küche und Zugehör ist zu vermiethen und am 1. August beziehbar. _______________I. Sckäcker, Ww. 2316) Ein möblntes Zimmer zu oer? mietben. Kirchenplatz A. 13._______________ 2315) Ein kleines Familienlogis und ein möblirtes Zimmer, alsbald beziehbar, zu vermietden. Neuenweg 134._____________ 2327) Eme Famillcnwobnung zu Dcr= mietben. Rcichensand C 130.____________ 2329) E n Logis von 4—5 Zimmern nebst Zubehör auf Mitte Juli zu vermiethen bet_____________Georg L ü d e k i n g. 2326) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi- net zu vermiethen. Kreuz Lit. B. Nr. 204. 2328) Em Laden mit Famtlienlogis, bestehend aus 4 Zimmern, Küche, mit nöthigem Boden- und Kellerraum. Auch der Laden mit Comptoirstube allein zu vermiethen. I. Seng, __________________________Seltersweg. 2009) Ein freundlich möblirtes Zimmer zu vermiethen. Mäusburg D. 16._______ 2022) Zwei ineinandergehenoe möblirte kleine Zimmer mit der Aussicht ins Freie an einen ruhigen Herrn zu vermilhen. Näheres bei der Exped. d. Bltts._________ 2156) In meinem neuerbauten Hause, am Wüsecker Weg gelegen, ist der mittlere Stock auf sogleich oder bis zum 1. Mai zu ver- mietben.______Konrad Müller Ww. 2251J Ein möblirtes Zimmer an einen ruhigen Herrn zu vermiethen. Marktplatz A. 5, im 3. St)ck.__________________________ 2261) Zwei Familienlogis, in schöner Lage, von je 4 Zimmern, Cabinet und Zubehör, zu vermiethen und bis zum 15. Juni beziehbar. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. Kermi/chte Anzeige n. 2276) Tag'öhner, sowie Steinbrecher in Accord auf so'ort gesucht. Carl Haas, Kalkbrennerei. 2271) Hühner (gute Sorte) werden zu kaufen gesucht. Näheres bei der Expedition dieses Blattes.__ 1911) Einen Jungen sucht in die Lehre F. Weinhardt, Schreiner, __________ Neustadt 97. 2269) Einen Jungen sucht in die Lehre. B. Herdt, Glaser, Wallthorstraße 145- 2337) Für eine eingesührte Lebeus- versichernngo - Gesellschaft wird gegen hohe Provision ein tüchtiger Haupt- Agent 'für Gießen und Umgegend ge- sucht. Offerten unter XV. 38. besorgt die Expedition. 1333) Ein Äegcljungc gesucht im „Löwen '' 2335) Bauschreiner sucht __Iuftus Heck, Sandgasse. 2321) Ein Bursche, der im Flaschenbier- Geschäft gewandt ist, wird zum sofortigen Eintritt gesucht. ____________Emil Lotz, Kirchenplatz. 2342) Em Arbeiter wird gesucht bet~ Louis Rothenberger, __Neuenweg 193.______ 2343) Ein schwarzer junger Hund, mit rothem Halsband, auf beh Namen Persie hörend, abbanden gekommen. Wiederbrin- ger gute Belohnung auf der Textor'schen Hardt ___________________________ 2344) Fuhrleute zum Kalk- steinfahren nach Gießen können sich melden bei Steinbre- cher Bender, Rodheim. 2341; Steinhaucr finden dauernde Be schäftigung bei gutem Accordlohn. Georg Neuhof in Wetzlar. 2334) Ein Mädäen für Haus- und Küchmarbeit gesucht im „Löwen." 10* 11 <*ns<*rft Garten der ersten Abtbeilung nickt zu raucken (2320 2) Der Vorstand 2322) v. Röder. L y n ck e r. Dr. O n ck e n. an der Schoor. (2280 i.1 Yopulair-medicin. Werk.\ Geld-CourS. Hierzu eine Beilage. 1) 2) 3) 4) 5) 6) Rm. 16 16 16 9 16 16 20 16 4 Um 2315) Mittelrheinischen Fabrikanten-Verein in Mainz, recht zahlreiche Betheiligung der Mitglieder ersucht Der Vorstand Der W' kamen werden. fvltden kann. Gießen, den ■ $f- 50 35 65 50-55 17-21 17-21 35-4» 66-71 16-45 Die Sammlung mlldthätiger Beiträge zur Unterstützung der liebel' schwemmten von Heidesheim mit Umgegend hat nach Abzug der entstanden« Kosten den Betrag von 1337 Mk. 80 Pfg. rein ergeben, was hiermit banl sagend und mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, buj diese Summe heute an das Comitömitglied Herrn Bürgermeister Dill man« zu Heidesheim abgeliefert worden ist. Gießen, den 2 Mai 1876. Eingänge. Beschlußfassung über den Beitritt des Handelsvereins zum bei Carl Fuhr im Stern. Tagesordnung: Berichterstattung der seitherigen Geschäftsführung; Berichterstattung über die Turntage zu Offenbach und Nauheim Erledigung einer Beschwerde einzelner Vereinsmitglieder; Aenderung des §. 11 unserer Statuten; Abhaltung des diesjährigen Stiftungsfestes; Allgemeine Vereinsangelegenheiten. Hand elsver ein.