v':: 4» rtä bei ^o» $05» Sonntag, den 3. September Aießener 'Anzeiger Amelge- unb Amtsblatt str den Kreis Gießen. unterblch « l‘/2 lli ?l» Bach genomWr »mite, Wemb? 'Sinn. Erscheint tLgttch mit Kuänabmt bei Mo«tstgS. Grpsditio»r Vchukstratze, M. S. Nr. IS. Preis vierLeljichrlich - Äark 20 Pf. mit Brinaerkohn. Durch die Post Hezo-en vierteljährkch S Mart W Pf Amtlicher H h e i t. Betreffend: Die Einsendung der Waisenbüchsengelder für 1875/76. , Das Großherzogliche Krelsamt Gießen an die Großherzoqlichen Bürgermeistereien. Wir erinnern Sie an Einsendung der Waisenbüchsengelder binnen 8 Tagen, v. Röder. Gießen, am 1. September 1876. September xpebitiin 65 ui 16 9 16 16 20 16 t tttibl zu unterziehen. Darmstadt, 31. August. Die Mehrheit des Finanz-Ausschusses der Zeiten Kammer macht gegen den Entwurf des Capital-Steuer-Gesetzes in erster tuiie geltend, daß dadurch theilweise das Capital zur Anlage in's Ausland gedrängt und somit der Hypothekar Eredit empfindlich geschädigt werde, weist sodann auf das geringfügige Erträgniß (kaum ein Procent der gesammien dnecten Steuern), sowie die Unräthlichkett, unserem ohnehin schon complicirten Steuer-System (Grund-, Gewerb- und Einkommen-Steuer) noch ein weiteres dinzuzusügen, hin und kann sich nicht dazu entschließen, das Gebiet der Parti- lailar-G^etzgebung für ein so kleines Land wie Hesien zu beschreiten. Darmstadt, 31. August. Eine für unser Polytechnikum wichtige Ver- sügunz ist vom preußischen Handels-Minister am 23. d. erlassen worden. Hiernach sollen in Zukunft die polytechnischen Schulen zu Dresden, München, Stuttgart, Karlsruhe, Darmstadt, Zürich und Wien den inländischen technischen 1 . Der Uebergang von einer Anstalt auf die mehr beschieden sein. Berlin, 31. August. Es lst in letzter Zeit vielfach über die Mißstände in dem Gefängnißwesen, über die Beschäftigung der Strafgefangenen k. gesagt und Abhülfe auf dem Wege der Gesetzgebung in Aussicht gestellt worden. Wie wir erfahren, soll die längst geplante Regelung des gesammten Gefängniß- wesens nach einheitlichen Normen für ganz Deutschland jetzt ihrer Verwirklichung endlich näher gebracht werden. Ein sogenanntes Gefängnißgesetz war schon vor etwa einem Jahr beschlosiene Sache. Man hatte damals, nachdem man die großen Schwierigkeiten in Erwägung gezogen, welche die Verschiedenartigkeit der bezüglichen Bestimmungen in den einzelnen Bundesstaaten darboten, sich mit allgemeinen Normativbestimmungen beschränken wollen , wie sie das preußische Justiz-Ministerium dem Reichskanzler-Amt durch Einsendung eines Entwurfs nahe gelegt hatte. Seitdem war die Angelegenheit etwas in den Hintergrund getreten und man will nun jetzt, an der Hand der bis dahin gemachten Erhebungen, neue Aufstellungen machen zu einer mehr grundsätzlichen durchgreifenden Reform. — Die morgen stattfindende Enthüllung des L>tand- bildes Friedrich Wilhelm's III. wird zwar ohne große Feierlichkeit erfolgen, aber doch einen gewissen militärischen Charakter tragen. Nach einer ausdrücklichen kaiserlichen Anordnung sollen sämmtliche zur Zeit in Berlin anwesende active und inactive Generäle morgen Nachmittag 2 Uhr sich an dem Denkmal versammeln, wo der Kaiser in Begleitung sämmtlicher Prinzen erscheinen wird. Serif*, 1. Septbr. Der gestrige Zapfenstreich verlief, von klarem Himmel begünstigt, vollständig dem Programme gemäß. Die Ordnung war überall vorzüglich. Wien, 31. August. Wer hat eigentlich bis jetzt vor Alexinatz gesiegt? Die Serben oder die Türken? Belgrader Telegramme lassen die Türken auch am 28. d. wieder geschlagen werden; die türkische Regierung erklärt die Nachricht von einer Schlappe vor «lexinatz für „vollständig erfunden" und behauptet, daß die Truppen „bis daher eine ununterbrochene Reihe »on Erfolgen unter den deutschen Gymnasien ein Unterschied nicht gemacht. Wegen der cußerpreußischen, den Realschulen erster Ordnung gleich zu stellenden,Anstalten ist eine weitere Bestimmung Vorbehalten. Diese von einem liberalen Gerste ge- tragenen Bestimmungen werden unzweifelhaft einen günstigen Eindruck machen. Alles das hat sich herrlich erfüllt. So feiert die Nation am 2. September nicht nur das Gedenken an die Ehren des Krieges und des Friedens, sondern zugleich das Fest ihrer eigenen Wiedergeburt. Die Dankbarkeit des Volkes hält in frommer Sitte an der Wahl fest, die es in der aufwallenden Glut seiner Begeisterung getroffen hat. Es ist ein Fest, bei dessen Feier alle patriotischen Herzen sich in weihevollster Stimmung und im Gefühl innigster Gemeinschaft zusammenfinden können, weil jener Tag neben den unmittelbaren Früchten des Waffensieger der Nation das sichere Bewußtsein brachte, daß ihr Einheitsgefühl mächtig genug sei, um alle Prüfungen zu bestehen und alle Gegner zu überwinden. Ein Fest voll von so freudigen und 'erhebenden Erinnerungen wird in alljährlicher Wiederkehr naturgemäß für die Nation zu einer theuren Gewohnheit, aus welcher dem Volksgeist der Quell reiner Vaterlandsliebe mit belebender, reinigender und versöhnender Kraft stets in neuer Frische zuströmt. Serif*, 31. August. Aus Erlangen geht uns die betrübende Nachricht 4 .. daß hie deutsche Wissenschaft, welche in jüngster Zeit so viele hervorragende Vertreter verloren, nun auch den Tod Rudolf v. Raumer's zu beklagen hat. Dieser Träger eines auf den Gebieten der Staatskunst und der Wissenschaften vielgenannten Namens war geboren 1815 in Breslau als der Sohn des Geologen, Geographen und Pädagogen Karl Georg und der Neffe des berühmten Geschichtsschreibers Friedrich v. Raumer. 1846 wurde Rudolf v. R- zum außerordentlichen, 1852 zum ordentlichen Professor der deutschen Sprache und Literatur ernannt. Von seinen Werken nennen wir „Aspiration und Lautverschiebung," „Die Einwirkung des Christenthums auf die hochdeutsche Sprache," „Vom deutschen Geiste," „Deutsche Versuche.' In dem berühmten Werke seines Vaters, der „Geschichte der Pädagogik", bearbeitete er die den Unterricht im Deutschen betreffende Abtheilung. Als bewährter Forscher auf dem Felde der Rechtschreibung wurde er von dem preußischen Unterrichts- Minister eingeladen, einen Entwurf zur Reform der deutschen Orthographie auszuarbeiten, welcher den Berathungen einer nach Berlin zu berufenden Versammlung von Fachmännern als Grundlage dienen sollte. Diese Conferenz hat im Anfänge des laufenden Jahres ihre Aufgabe erledigt; zu sehen, welche praktische Frucht sie tragen wird, sollte ihrem hervorragendsten Mitgliede nicht Darmstadt, 30. August. Die schon früher anberaumte, aber wegen ter baulichen Veränderungen im Ständehause vorerst ausgesetzte Sitzung des Kinanz-Ausschusses der zweiten Kammer zum Staats-Budget gefaßten Beschlüsse, soweit solche von denen der zweiten Kammer abweichen, berathen werden soll, it nunmehr auf den 7. nächsten Monats festgesetzt. Bis dahin hofft man das entsprechende Sitzungs-Zimmer fertig zn stellen. — Der im Wahlkreis Darm- rc9 Kit« ßadt-Großgerau gewählte Landtags-Abgeordnete Dr. Stüber hat sich tu Folge t seiner Ernennung zum ersten Hofgerichts-Director und Geheimerath einer Neu- te sucht, i otrfaufm/y es »uf« tiM- 3 )ttN jucht, cintN !u gnftrtionSR bs. Echt« Mädcheck usarbeiih spsii heilt brieflich i -SurkSlU art a. öirnbm tauf dou fletm 'tmbtn, WD , alten Felbel, i ttotbenbr.Qi uenwfl M | (ur leichte M it EMd- b. Bti U3 »• l *' ,u( i-<5. eite über W« Ul„„ ( ---, vT . andeltl^ Hochschulen gleichgestellt werden. Der Uebergang von einer Anstalt auf die cnbere während des Studiums ist zuzulaffen. Candidaten, welche das deutsche Jndizenat besitzen, werden hinsichtlich der Zulaffung zur Prüfung den preu^ SB (I i4en Staatsangehörigen gleichgestellt. In Bezug auf die Vorbildtmg werd (803 P* Mafnz, 29. August. Nach dem „Mainzer Tagebl." waren bei dem «in vorigen Sonntag hier abgehaltenen Delegirten-Tag der altkatholischen Gemeinden und Vereine des Großherzogthums Heffen und der Provinz Heffen- Nasfau u. A. Mainz, Bensheim, Hanau, Heßloch, Ober-Ursel, Offenbach und Wiesbaden vertreten. Es wurde beschloffen, einen Bezirks-Verband Heffen und Heffen-Nassau zu gründen und einen Abgeordneten zu dem Mitte September in Breslau stattfindenden großen Altkatboliken-Congreß zu senden. Berlfn, 31. August. Mit der Wiederkehr unseres nationalen Festtages .find auch alle jene weisen Berather wieder auf dem Plan, welche mit tausend schweren Bedenken das Volk von der Feier abzuwenden ober wenigstens ihm ien Frohsinn zu stören trachten. Grund- und Eckstein ihrer Deklamationen ist diesmal die andauernde Krisis auf gewerblichem Gebiete, das allgemeine Darniederliegen von Handel und Verkehr. „In solcher Zeit feiert man keine Feste , se hallt es überall aus der ultramontanen wie aus der social-demokratischen Presse. Wenn die „gläubigen Katholiken" am päpstlichen Geburtstage allerlei demonstrative Feierlichkeiten in Scene setzen, wenn sie zu den Lustbarkeiten prunkvoller Processionen zahlreicher herbeiströmen, wenn andererseits das „socia- listische Proletariat" sich lustig aus den unaufhörlichen, zu agitatorischen Zwecken tusgebeuteten „Arbeiterfesten" tummelt — das ist Alles durchaus in der Ord- 'p nung; aber daß das deutsche Volk einmal in festlicher Stimmung froh werde ber so lange vergebens ersehnten nationalen Einheit, das verbietet die schwere * Noth der Zeit I Es wäre überflüssige Mühe, solche Reden zu widerlegen. I Die heutige „Prov.-Corresp." schreibt zum „Zum Septemberfeste" u. ■ Nach Vollendung eines sechsjährigen Zeitraums hat die Begeisterung der Nation " _|- r 2. September sich in voller Lebhaftigkeit erhalten . ... nachHn Setten'^hin festere Wurzeln geschlagen. Was der Volkssinn so- M fort ahnungsvoll voraussah, als vor den geeinigten Waffen Deutschlands unter 1 Führung des preußischen Heldenkönig« die gewaltige Streitmacht Napoleons III. 1,l- in den Staub sank; das ruhmvolle Ende des Krieges, die Sicherung der vater- ländischen Grenzen, da« Erstarken Deutschlands nach Außen und nach Innen — H Vollendung eines sechs / v**r für das Ennnerungsfrst des W1 und nach allen Seiten hin s (tjttF" > V I Amerika. aber gegen ^n Befehl 'des Kriegs-SeLtärs Trup^eu I GÄ Dem Duden ru senden behufs (Smirhn^roritnA vtx.l I i •«fkil Am Sirnv.'ha haben, dafür liiert die nachfolgende Adresse eines Briefes den Beweise Wahi ff Petersburg, dem der Brief erst am 27. in penster erklärt, sondern Moderados an's Ruder tiantrn selbst bas in iofort d-r W»tf« SiWi, °d fM tot Mit begann ti Ilmnitz»«- 8“r MI* es I“ f“fl »man «Den ™n. dem Süden zu senden behufs Einschüchterung der Bevölkerung und Hebe;- tüai^ung her Wahlen, Protestirt werden muffe. Die Republikaner von N-ll- Yersey haben eine Resolution gefaßt, welche die schleunigste Wiederaufnahme der Baarzahlung fordert. N Snnbl jr also ohne Labung gerufen worden. Paris, 31. August. Hier eingetroffenen Nachrichten aus Lima zufolge haben daselbst Unruhen stattgefunden, welche indeß bald unterdrückt wurden. Der Justiz-Minister und der Minister des Innern haben ihre Entlastung genommen. Miet am Sttanbe steten nach Hambu - (.Eine abe ,*rg uns Snglan t* sichtlich gröf tangSbeote om gd Ä gagrjeug aber io int Boote wenig St' W plötzlich in bi ■atn, denn auch be auch versprochen, seinen Einfluß aufzubieten, um die zu hingen. Arrßland. 1. Septbr. Bezüglich einer Waffenruhe haben die AtaNen. Bologna, 1. Septbr. Der Assisenhof verurtheilte den Marquis v. Montegazza als alleinigen Fälscher der Unterschriften des Königs und des Kronprinzen zu achtjähriger Gefängnißstrafe. -»glaub. London, 1. Septbr. Auf einem gestern in Nottingham abgehaltenen Meeting, welches sich mit den von den Türken in Bulgarien verübten Grausamkeiten beschäftigte, wurde ein Brief des Unterstaats.Secretärs im auswärtigen Amte, Bourke, verlesen, worin mitgetheilt wird, daß die englische Regierung bet der Pforte wegen jener Vorgänge sehr nachdrückliche Vorstellungen erhoben und namentlich bemerklich gemacht habe, daß in Folge der berührten Ereigniste das englische Volk der Türkei in einer Weise entfremdet würde, welche für letztere verhängnißvoll werden könnte. -panie». Madrid, 30. August. Die hiesige Regierung läßt die Nachricht, daß in Pomplona eine Verschwörung entdeckt und in Folge besten zwei Unteroffb eiere der Armee erschossen worden seien, als falsch bezeichnen. Trotzdem ist die Nachricht richtig. Nur handelt es sich nicht um eine Verschwörung gegen Thron oder Regierung, sondern um ein Complot, dessen Theilnehmer sich oder Andere von der jetzt auch auf die baskischen Provinzen ausgedehnten Militäraushebung befreien wollten. — Der Gemahl der Königin Isabella ist jetzt auch der Jntrigue gegen Canovas gewonnen. Derselbe hat sich nicht allein für die Heirath Alphons' XII. mit einer der Töchter des Herzogs von Montan, her am 15. S 'M um bin M A ffärt von 671 ’M Wnfon bat iW«i ff oft fürd Isotta schlug Mi unsäglich W# 70 eng □einen a guter, obnn „ -llmetüanifd '" Mmtrachle, jeb W®, weit schlletzlich Mtniöürbin Hilt in R,m W Jilet, ich hubx Q| Jfcynta; nur , „Ein 6oncl »<■&’< IH? Weile |jr gi äs Mächte in Konstantinopel Schritte gethan, denen sich Rußland unter der Mit- theilung einer eventuellen Theilnahme Montenegros am Waffenstillstände ange- schlosten hat. Die Aufstellung der Bedingungen für den Frieden hat bisher nicht stattgefunden. Rußland, ohne sich in den Vordergrund zu stellen, hat an allen Schritten zur Beendigung des Blutvergießens Theil genommen, auch seinen vollen Antheil an den Schritten in Belgrad, welche Fürst Milan veranlaßten, die Mediation anzurufen. Rußland hat unverrückt im Auge, daß für die Sicherstellung der Christen und ein friedliches Nebeneinanderleben der Christen und Muselmänner Bürgschaften gewonnen werden. Der Standpunkt Rußlands ist derselbe wie in den Besprechungen im Mai d. I. Es ist kein Grund anzu nehmen, daß in den Cabinetten von Wien und Berlin andere Anschauungen herrschen. — Die Nachricht, daß Prinz Louis Napoleon zu den Manövern eingeladen und ihm ein russisches Regiment zugedacht sei, ist unbegründet. Arrmänieu. Bukarest, 1. Septbr. Das „Amtsblatt" dementirt die Mittheilung des Journals „Timpul* über einen blutigen Zusammenstoß zwischen Volk und Truppen auf dem Cotoroceni-Felde; der Vorfall reducirt sich darnach einfach auf einen Streit zwischen Gensd'armen und einigen Genie-Soldaten, wobei die Polizei rasch die Ordnung wieder herstellte. Uürkri. Konstantinopel, 30. August. (Auf indirectem Wege.) Der Scheik ül Islam hat der Thron-Entsetzung Murad's V. zugestimmt; der Thronwechsel ist noch im Laufe dieser Woche zu erwarten. Konstantinopel, 30. Aug. Die Thronentsetzung Murad's ist durch Lokal-Stottz. Gießen, 2. Sept. In der gestern Abend stattgefundenen Ausschußsttzuna d-r Gewerbebank wurde den Abgebrannten in Brückenau die Summe von 150 Merk a^^^Kasse der Bank einstimmig bewilligt. Gehet hin und thuet desgleichen. !Ä «KÄ|fi ' ” bi' d-» Sp,üchM. Ä nunmehr ?eendwter"Äm!^^ m,ainebc?e wirb unter dem 27. Aug. geschrieben: N-» ' ben Ei beÄebtabTffÄ" den Erfolg derselben gegeben wn- J)ritttb n niebriner nu t Jt U dieselbe bei Korn, Weizen und Gerste ein stark-i A s/ k-a ,u £sßlmt « da der Stand durchweg dünn war uni Ä"!? ft r„nc normnf^ blS"ien unö Gerste klein biteben; dagegen gab der Hafer bd Zn r ab a b^^.“ *1*4 m'"8 ®kebmbe' Die Ernte ins Maß ist gut zu nenn». ' ® Ä 6 ftnfÄ. L JieJ U1lb b“ 4 Malter, Weizen ebenso, Gerste 3 Malta, ' ’,lfn- genannten $c?Cr J60 Garben). Die Körner sind bei den drei erst- zu Äeä föÄ groß und mehlreich, besonders beim Weizen; dagegen hat bit Iahen TjielSrh^n fer. einÄ rocn,0c„r vollkommene Entwickelung der Körner zuge 5)1 Erbsen waren im Ganzen äußerst erträglich. Die Kartoffeln blieben i» tfolße der andauernden Hitze und Trockenheit (vom 2. Juli bis zum 22. August hatte« New - Uork, 31. August. Die Demokraten des Staates New-A,il haben Seymour zum Candidaten ihrer Partei für den Gouverneur-Posten nannt; dieselben faßten zugleich im Anschluß an das Programm von St. ßouii verschiedene neue Resolutionen, worin sie sich gegen Zusätze zur Verfassung auö- sprechen und die Erklärung erlaffen, daß jede Race und Farbe zwar auf Schild KL-.Ä in„Lad) bltf^A ü ifUon ,ft bafc >" yt ^„Lgäunit $ HfÄ ne Ui M^Äi klein!11 M”Ä a im jltinobfi i {[)[j *nt3nfirafau , .J eiöentöumli4 eine ffartätf*' M IHM BfA 3n*ej ’e 48 tufldn, au« i » Älippe"-1wr «Wi nheitete in der Äst Voraussicht Ä ., r bcrIÄ5!n::®i.e6C"” Unb 6,3 «**«■ ber ^llvgerschaft zu Grabe getragen. Mahlberg war, wie jetzt die „ft. Z.« mtttaeilt, der -rste der Patriot sch gesinnten Männer Kölns, die gleich nach der Krieaserklärmi ^?p°leons im Juni 1870 in Begeisterung und Opferfreudigkeit Summen bei d-r ^et u29 hmterlegten zur Belohnung deutscher Truppenthetle, welche fi6 b^rch desondere Tapferkeit auszeichnen würden. Er war der Erste, der durch uns aut */' 2uU drkannt machte, daß er 500 Thaler demjenigen deutschen Truppenthetle, d-r r6 9r°*^e- ÄOTnOnC-^f°^erc' zahlen werde. Seinem Beispiele folgten bald Vtele nach. Auch sein Vermachtn-ß, in welchem er 131,000 Mark für Stiftungen aut- warf und die Stadt Köln als Univer^alerbin einsetzte, zeugt von dem biederen^patri-U- qmn ,TOa^inße x«?u,r ben Dom und hie Taubstummenschule Hit berfelbe je 3000 Mark unb für bie Real- und Gewerbeschule, sowie für die vier (8gn» naften unserer etabt j e 9000 Mark zu Stubienstiftungen ansgeworfen. (,^. 9) “ n “ ®enn die Postbeamten manchmal die Geduld verlören, nM« Kto®' - . " .» »Ä'S ur ans Knie « (Sh bcr Mutter ans Herz geht, geht dem Pat-r J re“di ober arm idr r « e4: «Mutter mein, immer mein, möge hi"b ?«n< AI*«? i««® ®“ S'Ä: £'&«?«'2 ’Ä'?’* Ze -ffluta n allen Völkern hat man das sehr wahre Sprüchwori: 2 t.e 'Sen S?TOutter ÄaK ? Äln??F "nähren, als sieben Kinder eine Mutter." Das WftÄ ^Märtvrin , l^r Italiener in dem Sprüchworte: .Mutter will fachen; »««® .«Märtyrin! _ lieber den Verlust ber Mutter sagt ein Sprüchwort der Russen: ,Ohagehabt haben. Da es sich um Kämpfe vor einem befestigten Punkte handelt, den Wechsel des Palastmarschalls vorbereitet. An die Stelle Nuri fRaf^ auf einen Sieg oder Niederlage also nicht immer unmittelbar eine auf der der ein Schwager Murad's ist, tritt Hamdi Pascha ein Günstling Midb-t'z' Karte erkennbare Vor- oder Rückwärtsbewegung folgt, sondern die Entscheidung Alle staatlichen Reformen werden bis nach dem Kriege verschoben ” Der K», erst mit der Einnahme des Platzes oder mit dem Verzicht auf weitere Angriffe tan Murad, dessen Krankheit sich verschlimmert, suchte sich am Frei'taa durck rin eintritt, so ist es schwer, aus dem Gegeneinander der beiderseitigen Meldungen Gitter in den Bosporus zu stürzen. Er begrüßte den Großverir als Abdul den Wahrheitsdurchschnitt herauszufinden. Bemerkenswerth ist allerdings, daß Aziz. Am Montag Morgens besuchten der Großvezir und Midbat d-n auch in der serbischen Depesche die Türken, die doch schon am 26. d. so nach- L>cheik-ül-Jslam zu Bebek, angeblich zur Erwirkung des Absetzungs-Ketoa Am drücklich geschlagen sein sollten, am 28. d. wieder als Angreifer erscheinen unb Montag Mittag befragte ich Midhat selbst über dieses Gerücht unb erhielt bi, ihre Angriffe „mehrmals mit großer Kraft erneuern. Und zwar wird, nach Antwort: II ne faut pas croire tont ce qu’ on dit en ville Murad wirb dem Ausdruck des Belgrader Telegramms, „auf der ganzen Linie zwischen wahrscheinlich internirt. Der englische Botschafter Sir H Elliot scheint ein Alexinatz und Nisch" gekämpft, eine Angabe, die man sich schwer in eine klare geweiht. Der Großvezir und Midhat besuchten ihn. Konstantinopel ist rub ' geographisch-militärische Vorstellung übersetzen kann, und welche, wie früher Konstantinopel, 31. August. Gutem Vernehmen nach bat er schon, den Zweck zu haben scheint, den Schauplatz des sich doch auf einem gestrige Ministerrath die Beschlußfaffung über die Einstellung ber Reinbfelh. leicht bestimmbaren Terram bewegenden Kampfes einigermaßen in Nebel zu feiten ausgesetzt, um zuvor noch nähere Kenntniß über die Absichten der Mä-b, hüllen. Die Aufhellung deffelben wird abzuwarten sein. zu erlangen. ^,e Pesth, 1. Septbr. Der internationale statistische Congreß ist heute Konstantinopel, 31. August. Die Pforte hat an ihre Nertreür vom Erzherzoge Joseph im Namen des Kaisers eröffnet worden. im Auslände folgende Mittheilung gerichtet: Da die schwere Krankheit melA, Slsram, 29. «»gufl. In b,, fl.ll.rn Ai.nd -°g-h.lt.n.n Clubs,tzung d.n Sultan SDiuSab f.it d'm jchnLn Ta». ftln.r Throl mZT’b ± m.Ib.t. Mm eine Jnt.rp-llan°n d-r V-rhastun, d.i Hand.Is- und sntd.m sl.tz jugmamm.n hat. ihn in bi. offenbar. Unmöaljchktt V-M kammer-Prästdenten Arentljevic an. Gjurgjevtc rügte scharf den Vorgang unb hat, die Zügel ber Regierung länger in Hänben zu behalten so ist k verlangte Aufklärung über denselben. Banus Mazuranic antwortete, die Regie- Fetva des Scheikh-Ül-Jslam in Gemäßheit der Gesetze, welche'di Ausübum rung sei um feinen Preis willens, das Gerichtsverfahren zu beemfluffen; er der Souoerenetät im türkischen Reiche teaeln, Sultan Abdul Lamid II 2 müffe Berichte abwarten, daher er im Landtag nicht antworten werde. Was Kaiser der Türkei ausgerufeii worden Jp • jun aber jene Syrnpathieen anbelangt, sagt er, welche gewisse Leute Angesichts der Konstantinopel, 31. August. Sultan Abdul Hamid begab sch Wirren im Orient kundgeben, so scheine es, daß, wenn sie sich auch tn ihren heute früh in den Palast Topkapu, woselbst er von aßen Ministern . ! Consequenzen einerseits gegen die Türkei richten, sie dies nicht minder gegen Würdenträgern empfangen wurde. Nach Verlesung des Tetva durck ben eigenen Staat thun. (N- Fr- Pr-) Murad V. aus Gesundheits - Rücksichten des Thrones entsetzt wird, fand die SrattirtiA feierliche Anerkennung und Ausrufung des Sultans Abdul Hamid statt. Dn, selbe begab sich hierauf, von ben Zurufen ber Truppen unb Nolksmasten h. P«-is, 31. August. General Leflo ist von Petersburg hier eingetroffen, gleitet, unter Geschützbonner in den Palast. Damat Pascha ist zum PM- — Thiers befinbet sich besser. Marschall ernannt worden. Paris, 31. August. Die „Agence Havas" meldet aus Konstantinopel Konstantinopel, l. Septbr. Er-Sultan Murad ist im Palast Tick,. ........... k „ von heute: In einem Mmisterrathe, an welchem bte ersten Würdenträger des ragan installirt worden. — Heute Freitag findet das Selamlik in der Mo l, Reiches theilnahmen, ist Abdul Hamid an Stelle Murad's V. zum Sultan aus- Eyub statt. fifto ,n&a*L es nicht zu verwunbern fein, benn welche Hieroalypben dieselben mitunter .n i -, haben, dafür liefert dl-nachfolaende Abreffe einÄ'Brstfts ben Beweis: ' E» „Km ®te frulein .chchen bei Herrn berberie wo die Graste Gron ist esst »em Hub unb schröm lahde in Hanun." J Mbirect», bem^b^r‘«‘rt'e^erV^in‘27"iau^n)ä,r,tlöt'n.mußte dies doch weit schwieriger fein. Trat- hToLbr nnA Er sagt: .Muttertreu wird täglich neu. bie Mutter noch fo arm, gibt sie doch dem Kinde warm." “ folgen will, muh endlich dem (Nerichtsdiener solaen — - lieren, als eine arme Mutter." ..Mas der von 150 VBir! artes Nw-Hi! neiir-Pchiip m von St. £iü t Lrrfnffnnz F jwsr auf i, Truppu »ch unz und to ifaner von Stw Mdmufnijf« im PnlchH 1 in drr Mch lut ton hlu.tro «, 613 Sch»mt jjttltt und beitete :tid)tr letljtiliMI ; ,g. 3* mit™ jtr lhttgltrtlir.il Sumatra bei ia ntbtik, l-Ä- 4 ber durch w*® i Irwptntttin jpitlt folgt'-1:1» ür Stiftung1’."’'' :nt biedntnonv bstumottnichult» - für bit bi««1' irren. (“■ K. ibulb oerloten, tc« iltunttr )u -»Ml fi» «> ufen, baS d« ^ unb Schilf tuitrijtr fti" n bi- »“Jf 5 r(flt noch ®“’ rnbte «rS. !tr bLüii«iiCI n rti*»*, guttt d>. in irtijt «e ■ M i« tt »:r‘ etd), i’S'rf '"»‘•S M' rffl ’ - -,1 hat)'1 i,nvr #Jrntr “fl ' ‘Lffm dli«^M N« n? BW. i11 aU »t1 ! s®«’? .1*4 lÄ“ * ‘ 1 Wtnt eini L*> »ee, !""kheit, milch l'gung Befaßt: °9llWt 6(rk :n- i° ist hi) \ m« Üuiüito Humid H. jj »mib bejjcj jj ' Ministern ue -- durch mtltbs mirb, fanb!, tmtb statt, x, Bvlksmastm |. ist zum Pilz dem ver- Folge dessen wagten die Türken eS nicht, seine Aussage sofort auszubeuten. Da spielte Mustaphc. seine letzte Karte aus. Er ließ am 8. d. den Medjliß (Untersuchungsausschüssen) melven, Zoko sei in verwichener Nacht zu ihm gekommen (Beide waren in demselben Khan eingesperrt) und habe ihm zehn Lire gegeben, damit er schweige; später sei ihm dieselbe Summe zugesichert. Der Richter soll außer sich vor Aufregung gerathen sein: „Seht diesen Mann, er ist so arm, daß er nicht einmal Flöhe auf seinem Leibe beherbergt; wie sollte er anders zu diesem (Selbe kommen?" Die christlichen Geschwornen aber machten Einwendungen, und als der Richter auf das Zeugniß Mustapha's nicht Verzicht leisten wollte, drohten sie mit ihrer Abdankung. Bulgaren, Griechen, Armenier und Juden, alle standen gegen Selim Effendt. Dies war der Zustand der Dinge, als der Fretlassungsbefehl aus Konstantinopel eintraf. Ueber die Arbeiten der geheimen Voruntersuchung ist genug an die Oeffentlichkcit Leserkreis erobert, ber mit jedem Jahre sich vergröberte. Unerschüttert blieb die „Jllu- strirte Welt" auf ihrer Höhe, obgleich umdlängt von Mitbewerbern; man hatte sie Uebgewonnen, man hatte in ihr nach Form und Inhalt, Text und Bild ge- Literarische-. Fünfundzwanzig Jahre — ein Vierteljahrhundert — sind im Lebenslauf eines Journales ein langer Zeitraum, und zumal in unseren bewegten Tagen, in btnen die Ereignisse sich so gewaltig drängen und überstürzen, mehr denn je. Aber um so freudiger begrüßen wir auch solch' denkwürdigen Abschnitt, wenn er gestattet, aus eine schöne Vergangenheit zurückzublicken, wenn alle Anzeichen auf eine nicht minder glückliche Zukunft deuten. Vor fünfundzwanzig Jahren mit bescheidenen Hoffnungen und Erwartungen gegründet, hat sich die „Jllustrirte Welt" rasch einen auSgebreiteten Auszug aus dku Mändksamlsrkgistkrn brr Stabt Gicßkn. Dom 25. August bis 1. Sept. 1876. Eheschließungen. Am 1. Sept. Georg Deibel, Maurer, ein Wittwer, mit Helene Appel. Joseph Heid, Schneider, mit Margarethe Diesfenbach. eine Mittheilung zu machen, und gelegentliche bescheidene Vorstellungen wies er ab unter Vorwande, daß die Dringlichkeit der Geschäfte nicht solche Umständlichkeiten gestatte. Es steht sich von selbst, daß ihn die mohamedanischen Mitglieder hierin unterstützten, zumal der Prophetensohn mit dem grünen Turbane und dem Dantegesichte, Hodti Sadeh Hadji Mehmcd Effendi, der seinen Collegen, den Softa in dem weißen Turban aus Basardjik, gelegentlich einen „Comitadjih" nannte, wenn er sich günstig für einen Bulgaren aussprach. Doch schließlich bracy den christlichen Mitgliedern die Lammesgevuld, als man einen Renegaten Namens Mustapha, ber früher schon wegen falschen Zeugnisses im Gefängniß gewesen, als Mobir (Angeber) gegen Zok<> und die übrigen Notabeln von Philippopel ins Feld führte. Mustapha hatte sich eine Geschichte zurechtgelegt, welche eine Menge der hervorragendsten Bulgaren vom Exarchen in Konstantinopel angefangen, in's Netz zog. Er erzählte, wie er im vorigen Jahre mit Theodorali Jskrow zu Konstantinopel im Exarchat zusammengetroffen, wie man ihm eine Reihe von Briefen an Klöster, Kirchen und Dörfer mitgegeben, angeblich um Geld zu Mtssionszwecken zu sammeln. Lange Zeit verweilte er auf dem Gute Zoko's, der sich aus weichen Backsteinen eine Mauer baute. Er stellte ihn zur Rede, warum er so schlechtes Material nehme, und erhielt zur Antwort, es schade einstweilen nichts, denn er werde nächstes Jahr die Mauer auS Türkenschädeln neu aufbauen u. s. w. Ueber die Höhe der gezeichneten Beiträge sowie andere Umstände gab Mustapha ausführliche Aufschlüsse, doch litten alle an handgreiflichen Unwahrscheinlichkeiten, ganz abgesehen davon, daß sich die Bulgaren nicht eines Renegaten zu Aufstandszwecken bedienen würden. Jr -wir feinen Tropfen Regen) etwas klein unb haben nur bescheiden angesetzt; jedoch sind sie äußerst edel. Von der Kartoffelkrankheit ist keine Spur vorhanden. Kohlrüben und Runkelrüben, seit Wochen in der Entwickelung stillstehend, haben jetzt kaum die Hälfte ihrer Normalgröße; indessen kommt ihnen, sowie den Spatkartoffeln der der- malige Regen noch sehr zu gute. Die Heuernte war eine mittlere; Grummet gibts wenig. Der erste Schnitt Klee war mittelgut; der zweite ist kaum nennenswerth und die Klee-Aecker müssen, so weit dies bereits nicht schon geschehen, umgeackert werden. Es ist sonach dieses Jahr als ein streu- und futterarmes zu verzeichnen und es steht jetzt schon fest, daß im Laufe des Culturjahres sich der Biehstand sehr verringern muß. Die Kernobstbäume hingen sehr voll; aber in Folge der lang andauernden Hitze und Trockenheit ist eine Unmasse Früchte herabgefallen und die noch hängenden sind ver- bältnitzmäßig klein; immerhin steht jedoch ein leidliches Aepfelweinjahr in Aussicht- Steinobst gibt es im Allgemeinen wenig. Resums: Wäre das Jahr nicht ein streu- und futterarmes geblieben, so könnte der Landmann der naflauischen Mainebene vorerst mit Ruhe der Zukunft entgegensehen. Ohligs, 29. Aug. Am 23. d. (Nachts) ist die piefige Actien-Dampfschlerserei total niedergebrannt. In derselben waren etwa 140 Schleifer beschäftigt, die ihre Geräthschaften größtentheils eingebüßt haben. Wie das Feuer entstanden, ist nicht bekannt. QU nQ]^m sich ^er Artillerie-Feuerwerker Karl Einhorn, ein Wiener, auf eine eigentümliche Art das Leben. Er stellte sich vor das Rohr einer Kanone, welche eine Kartätschenladung enthielt, rief einen Freund herbei, indem er sagte, er wolle ihm was Interessantes zeigen, und in diesem Augenblick legte er die Lunte an. Die 48 Kugeln, aus denen dte Ladung bestand, zerriffen seinen Körper in Stücke. Der Vorfall ereignete sich vor der an der Weichsel gelegenen Kaserne. — Aus Helgoland schreibt man vom Freitag: Unser einförmiges Badeleben ward gestern durch ein aufregendes Ereigniß unterbrochen. Um 1/i5 früh bemerkte man — nach stürmischer Nacht — einen großen Dampfer im Süden der Insel, nahe den Klippen, der augenscheinlich leck war. Das Vordertheil lag tief in See, die Schraube ütbeitete in der Luft und das Fahrzeug war steuerlos den Wellen preisgegeben. Da die voraussichtliche Katastrophe mit unbewaffnetem Auge, und ganz deutlich mit dem Fernglase sichtbar war, so wurde natürlich von Hunderten von Badegästen unb den Insulanern selbst das Schiff (fünf Stunden lang) ängstlich beobachtet. Selbftrebenb war sofort der Lootsmkutter in See gegangen. Aber wunderlicher Weise wiesen die Bedrängten zweimal die Hilfe zurück. Ob noch berechtigte Hoffnung zur Rettung des Fahrzeuges, ob finanzielle Bedenken dietz verursachten, ist vorläufig nicht festgestellt. Um 8 Uhr begann ein lebhaftes Zwiegespräch zwischen dem Schiff und dem Mann auf der Klippe. Für diejenigen, die nicht in die Geheimnisse des Seelebens eingeweiht sind, genüge es zu sagen, daß man durch Aufhissen verschiedener Flaggen einen ganzen Roman erzählen kann, der aber meistens tragischen Inhalts ist. So auch hier. Es stellte sich heraus, daß das Schiff „Tunsei" hieß, Capitän Hall, mit etwa 500 Tonnen Kohlen in Hamburg gewesen und Mittwoch Nachmittag 3 Uhr von dort auf dem Heimwege nach Sundland sei; Besitzer Herr Barnick in Sundland. DaS Fahrzeug mar also ohne Ladung, hatte aber 17 Mann an Bord. ES gingen nun Depeschen nach Hamburg und England ab; vier Boote stachen in See, da die Noth von Stunde zu Stunde sichtlich größer wurde und die Aufregung wurde durch das Klarmachen der Rettungsboote am gefährdeten Schiff auf’§ Höchste getrieben. Die Brandung umtobte das Fahrzeug aber so stark, daß auf doppelte Büchsenschußweite inzwischen nahegekom- mene Boote wenig Aussicht auf augenblickliche Hilfe boten. Um HVi Ubr versank das Schiff plötzlich in die Tiefe der Nordsee. ES entstanden ein Paar sehr bange Mi- ruten, beim auch der schwer arbeitende Lootsenkutter unserer Insel war plötzlich verschwunden. Bald aber löste sich die ängstliche Erwartung — das Lootsenbsot und die 2 Rettungsboote des Tunsei erschienen. Mannschaft, Papiere u. s. w. war gegen 3 Uhr gerettet am Strande. Der Tunsei ist erst fünf Monate alt. Heute gehen die 17 Geretteten nach Hamburg. — (Eine abenteuerliche Seefahrt.) Alfred Johnson, der kühne dänische See- mann, der am 15. Juni in einem kleinen Boote „Centerinial" Gloucester Massachusetts verließ, um den Atlantischen Ocean zu durchfahren, ist am Montag den 21. Aug. nach einer Fahrt von 67 Tagen in Liverpool angekommen und daselbst warm empfangen vorden. Johnson hat einen Bericht über seine abenteuerliche Reffe erstattet, aus dem erhellt, daß er oft fürchterlichem Unwetter zu trotzen hatte. Am 2. Aug. auf der Höhe des Cape Clear schlug sein Schifflein während eines heftigen Sturmes plötzlich um, und erst nach unsäglichen Anstrengungen gelang es ihm, dasselbe wieder aufzurichten. Er legte täglich 70 englische Meilen zurück. Sein Gesundheitszustand war im Allgemeinen ein guter, obwohl er an Schlaflosigkeit und häufigem Gliederkrampf litt. — (Amerikanisch.) Ein amerikanischer Tourist, welcher kürzlich einige Monate in Rom verbrachte, jeden Winkel durchstöberte, an allen möglichen Festlichkeiten theil- nahm, wurde schließlich auch vom Papste empfangen. Pius IX., der stets außerordentlich liebenswürdig gegen Fremde ist, läßt sich von dem Iankee allerlei über feinen Aufenthalt in Rom erzählen, fragt, ob er dies oder jenes gesehen hat.....O heiliger Vater, ich habe alles gesehen, was Rom bietet, das Monumentale, die Galerien, die Ceremonien; nur eine einzige bleibt mir zu sehen übrig " — Und welche? fragt der Papst. „Ein Conclave," erwiderte der Amerikaner. — (Glycerina.) Ein Mann in Newyork hat sein neugeborenes Töchterlein „Glycerina" getauft. Er meint, das „Nitro" könne man später hinzusetzen, falls unglücklicher Weife ihr Charakter dem ihrer Mutter ähnlich werden sollte (N- H--Z-) gedrungen, um sie als ein Jnquisitions Tribunal der schlimmsten Art zu brandmarken. Sie war mit allen Erforderniffen eines solchen ausgerüstet, Folter und Heimlichkeit der Verhandlungen. Der Folter ist zum Theile die widrige Angeberei zuzuschreiben, deren sich die Bulgaren gegeneinander schuldig machten. Wenn der Vorsitzende den Angeklagten durch den Zaptiey abführen ließ, so erkannte dieser schon an Ton und Ausdruck, ob es zum Folterschranke ging. Es war dies ein Behälter von Mannshöhe mit einem kleinen Luftloche, welcher das Aufrechtsteben, aber nicht das Sitzen gestattete. Dort fand sich der Angeklagte bald zu jeder gewünschten Aussage erbötig. Das früher schon erwähnte sinnreiche Aufhängen, bei dem die Füße den Boden leichthin berührten, bestätigte sich; und in einzelnen Fällen zog man ihnen Zähne aus, hing sie an den Füßen auf oder steckte petroleumsgetränktes Papier zwischen die Zehen und ließ es lai-.g- sam verkohlen. Daneben machten sich die Zaptiehs sehr um das Mürbemachen der Gefangenen verdient, indem sie dieselben unbarmherzig durchprügelten; viele starben schon auf dem Wege nach, der Stadt in Folge von Anstrengungen und Mißhandlungen. Die Verklagten von Tschirpan hatten die Reise nach Philippopel mit schweren Ketten um den Hals zu Fuße zurückzulegen und die Maritza zu durchwaten; die Rücksichtslosigkeit ging sogar so weit, daß man fünfzig Bulgaren in Fesseln von Philippopel nach Sofia marschiren ließ, um sie dort mit vier andern zu confrontiren. Ermattet, elend, gleichgültig, ergab-n sie sich endlich in ihr Schicksal, verriethen ihre Brüder, enthüllten auf Verlangen weitverzweigte Revolutionspläne, von denen sie vor dem Verhöre keine Ahnung hatten. Wahr ist es, oaß die Bulgaren bet diesem Aufstande keine eigentliche Heldennatur aufzuweisen haben, daß sie sich im Unglücke verließen und verriethen. In der Untersuchungshaft sollen sie sich gegenseitig mit Vorwürfen überhäuft und beschimpft haben. Es ist leicht möglich. Doch darf der Grund dazu nicht allein — wie es die Griechen thun — in der angeborenen Feigheit des bulgarischen Charakters gesucht werden. Die Behandlungsweise der Türken hat das Ihrige dazu gethan. In dem eben erwähnten Tschirpan schwang und schwingt noch ein gewisser Saiv Aga das Scepter der Willkür mit souveräner Verachtung alles Rechts und aller Gerechtigkeit. Er ist ein Verwandter des Kriegsministers, darin liegt das Geheimniß. Als die von ihm denuncirten Ortseinwohner in's Verhör kamen, stutzte Selim Effendi und versuchte, sie dem Gerichtshöfe zu Adrianopel zu überweisen. Aber die Geschworenen fanden sich in ihrer Würde gekränkt, „da sie doch eben so gute Medjliß seien, wie jene", und wiversetzten sich diesmal so entschieden, daß Selim die zwei Notabeln, um die es sich zumeist handelte, gegen Bürgschaft frei ließ und die Prozeßakten nach Adrianopel sandte. Sie hießen Hadji Medeldju und Mehalaki und waren Gläubiger Said Aga's. Zur Zeit, da der Aufstand eben ausgebrochen war, ließ Said Aga von ihnen eine Schuldverschreibung von 50,000 Piastern zurückfordern, widrigenfalls er sie als Comi tadjihs angeben werde/ In ihrer Noth verstanden sie sich wirklich zu einer Ermäßigung von 10,000 Piastern. Dies war aber Said Aga nicht genug. Er nahm drei Bulgaren — darunter einen Priester —■ fest, nöthigte ihnen Flinten, Pulver und Blei auf und zwang sie durch Mi ßhandlungen, die beiden Notabeln als die Häupter einer Verschwörung anzugeben. Mit dieser Zeugenaussage in der Tasche eilte er nach Philippopel, brachte den Fall zur Anzeige und ward daraufhin zum Untersuchungsrichter für Tschirpan ernannt, mit der Befugniß, die übrigen Mitglieder seines Ausschusses selbst zu ernennen. In kurzer Zeit befanden sich nicht weniger denn 53 Einwohner des Ortes in schweren Ketten auf dem Wege nach Philippopel. Indessen enthüllten dort die drei Ankläger das Verfahren Sald Aga's und brachten Selim Effendi in ein schlimmes Dilemma, aus dem er sich auf die angegebene Art rettete. Said Aga aber herrschte fort wie ein Sultan in seinem Dorfe. Er besitzt dort drei große Tschifliks ^Landgüter), auf denen er die Bulgaren Frohndienste thun läßt, ohne ihnen die geringste Entschädigung zu geben. Christen wie Türken bedrückt er ohne Unterschied, wenn es seinen Zwecken dienlich ist; aber die Klagen verhallen ungehört, denn er ist der Verwandte des Kriegsministers. Behörden vorsprachen, gab einige wohlgemeinte Ermahnungen und verfaßte darauf einen Bericht über den Aufstand und seine Unterdrückung, der an Verlogenheit fast den Revolutionsgertchtshof In Philippopel übertraf. Dieser Bericht verkleinert die Zahl der abgeschlachteten Bulgaren ins Lächerliche und vergrößert die der getödteten Türken auf vierhundert, von denen sich beim besten Dillen nicht mehr denn hundert zusammenrechnen lassen. Selbst Hafus Nuri Effendi, ein Mitglied der Untersuchungs-Commission zu Philippopel, versteigt sich nur auf die Zahl 151, darunter 12 Frauen und Kinder. Gesteht man diese Summe zu — obwohl sie sich sehr bemängeln läßt —, so ist die dafür genommene Rache immer noch himmelschreiend groß. Achilles hat den Manen seines Freundes Patroklos nicht so viele Troer geopfert, als Bulgaren abgeschlachtet wurden. Man tödtete sie, verbrannte sie, verunehrte Weiber, versengte ihre Häuser und Kirchen, stahl ihre Kinder, warf die ausgegrabenen Leichen den Hunden vor, zwang sie, an den leergebrannten Stätten ihres früheren Glückes weiter zu leben, zu jammern und zu hungern. Und als endlich W Land, aus tausend Wunden blutend, zuckend daniederlag, gab ihm die Gerechtigkeit, die hier zur Dirne des Despotismus geworden, in dem Gerichtshöfe Selim Effendi's den letzten Schlag. Da dieses Institut glücklicher Weise am Verenden ist, so soll ihm hier die Leichenrede gehalten werden. Es war, mit einem Worte, ein türkischer Gerichtshof. Von den europäischen hatte er sich die Formen und Gewänder gestohlen, der Rickter sprach französisch und das Ganze war im Stande, den Beobachter für eine Weile durch den modernen Zuscknitt zu blenden. Aber ^urch Risse und Fetzen lugte bald die gewissenloseste Vergewaltigung allenthalben hervor. Es wurde früher schon eine Gerichtssitzung beschrieben und auf die zweifelhafte Handhabung des versprochenen Programms hingewiesen. Seit der Zeit häufen sich die Beweise von der völligen Unfähigkeit des Gerichtshofes, die Wahrheit zu finden und zu beurtheilen Er bestand aas zwei Hauptthcilcn, der gehet,nen Voruntersuchung und der öffentlichen Verhandlung. Letztere war eine bloße Komödie, die dem Publikum und der öffentlichen Meinung zu Liebe gespielt wurde. Die zwölf Geschwornen — wenn man sie so nennen kann —, die daselbst fungirten, hatten mit der geheimen Voruntersuchung nichts zu schaffen. Ihnen und dem Angeklagten wurden d-e Anklageschnft und die Geständnisse vorgelesen, und darauf überwog bei der Urtheilssprechung Persönliche Autorität des Richters die individuellen Meinungsäußerungen. Selim behandelt sle wie Puppen, mechaniche Wachsfiguren, denen man zuweilen gestattete, den Kopf zu bewegen zu nicken. Telegramme und Briefe empfing er, schickte er ab, ohne sie zu Rathe zu ziehen; Utter Urkunden, dte in ihrem Namen abgefaßt waren, setzte er seine Vollmachtssiegel, ohne ihnen Die Barbarei in Bulgarien. Der Correspondent ber „Köln. Ztg." fährt fort, in oem genannten Blatte Schilderungen der von den Türken in Bulgarien begangenen Gräuelthaten zu geben. Seine letzte, aus Ttrno w a vom 14. August datirte Mitthetlung betrifft tm Wesentlichen den officiellen Bericht und das Tribunal Edib Effendi's. Wir geben aus demselben folgendes wieder: Der Pforte fings an vor der Aufklärung zu grauen. Die englische Commission hatte ßch, trotz aller Turkophilie, in Batak entsetzt; der amerikanische Generalkonsul hatte seiner Gesandtschaft die Wahrheit ungeschminkt telegraphirt, und der Großvezir, dem schon früher ein Bericht des Preßdirectors Blacque Bey Thränen ausgepreßt, machte diesmal in der elften Stunde der weiteren Blutarbeit ein Ende. Die Welt ließ sick nicht länger Sand in die Augen streuen und mit officiellen Schönfärbereien sich abspeisen. Das Maß war voll, der Rückschlag auf die öffentliche Meinung in Europa stand drohend vor der Thür. Anfangs Juni hatte man einen Regierungs-Commissar, Edib Effendi, zur Abfassung eines Berichts in die Vulgarei entsandt., _ , T , Derselbe fuhr auf der Eisenbahn nach Basardjik und Jamboli, hörte zu, was ihm die türkischen funben, roa§ man zu seiner geistigen Erholung brauchte unb wünschte, unb flbfmrhoti bnri^YArbon nnk pinirto „Wh pUip» Rpricko blieb ihr treu; anerfannte man doch aud), baff sie sich mit bem Gegebenen nicht genügen liefe, nicht läfeig wurde, fonbern immer Neues zu bieten suchte unb wufete. So ist sie benn im Verlauf ber Zeit nicht nur größer, fonbern auch in Text unb Silbern reicher und abwechslungsvoller geworben, unb feiert nun ihr sün fu nbzwanzig - jährigeö Jubiläum in einer Vollkommenheit unb Ausstattung, Fülle unb innerem Werthe, wie sie in Anbetracht ber enormen Billigkeit von feiner andern Zeitschrift überboten wirb. Nach bem abgegebenen Prospect wird die „Jllustrirte Welt" auch künftig, ihrem Programm getreu, neben Roman nnb Erzählung, neben unterhaltenden unb belehren- ben Artikeln, „au« Natur unb Leben, Wissenschaft unb Kunst," in ihrer Rubrik: auS der Gegenwart ein volles und durch Illustrationen belebtes Bild ber Zeit und ihrer Ereignisse bringen; in der Gerichtszeitung durch die pikantesten und spannendsten Kriminalgeschichten Einblicke in die Krankheiten ber menschlichen Gesellschaft und in die verirrten unb verderbten Charaktere derselben geben; durch die Humorist,scken Blätter aufeer originalen Beiträgen eine Auswahl all' des glücklichen Humors bieten, der sich in lokalen Zeitschriften zerstreut findet; endlich wird die „Jllustrirte Welt" Mittheilungen auS ben Gebieten der Volks-, Land- und Hauswirthschaft, ber Erfin- bungen unb Gewerbe bringen und eine Fülle von nützlichen Winken für’4 HauS unb die Gesundheitspflege einflechten, sowie durch einen Gedenktagskalender an die Gröfeen unb grofeen Ereignisse deS Vaterlandes erinnern. DaS fesselnde kleine Allerlei von Räthseln, Rösselsprüngen, Rebussen, Schachaufgaben wird auch wie bislang nicht fehlen, die „Kleine Corrrespondenz" lebendigen Verkehr mit den Lesern unterhalten. — Wir wünschen diesem wahren Familienblatte auch ferneres blühendes Gedeihen. 0 R. Par- Zoll, © Berlin Coblenzer Eisenbahn Sirmftabt, d Darmstadt Kluge 4560) Es sollen folgende Gegenstände aus's erforderlichen Arbeiten, nämlich: veranschl. zu (4536 Hofmann. Mk. Pfg. 25 an HÄ 3t. vergeben M'i* in Accord sind, mit 3) 4) 1) 2) 2,87 2,31 Die AnMagi Siehrn, bi 169 56 8 36 94 114 113 23 80 56 92 76 40 30 50 60 50 60 20 21 25 25 80 139 4-14,55 4- 13,52 415 171 726 107 1018 112 178 « als: 1) 2) 3) 4) M. Pf. 2677 43 966 6 472 64 schoppen geeignet- Eine Thonknetmaschine. ca 1000 Stück Ziegelbretter und 1000 Stück Steinbre1ter. 29 Wieseck, den Großherzogin AermischLe Anzeigen. 4495) Ein Mädchen für leichte Arbeit gesucht. Näheres bei der Exped. d. Fuhren und Planirarbeit, veranschlagt zu Chaussirarbett, veranschl- zu Materiallieferung, ,, „ Steinschlagen und Decken, veranschlagt zu Maurerarbeit, veranschl. zu „ Prügelholz, „ Stockholz, „ Wellen, „ Stämme, 91,67 Cbmtr. ballend, „ Stangen, 2,81 Cbmtr. i 1. September 1876. (4559 che Bürgermeisterei Wiestck- Lang. 332 „ 198 „ 6400 Stück 321 „ Maurerarbeit, Steinhauerarbeit, Zimmerarbeit, Dachdeckerarbeit, Schretnerarbeit, Schlosserarbeit, Glaserarbeit, Wechbinderarbeit, Spenglerarbeit, Gießen, den 31. August 1876- Grobherzogliches Kreisbauamt Gießen. In Beurlaubung des Kreisbaumeisters: Neuling, Bauaccesfist. Niederste.................. mittlere Mittel früherer Jahre höchste................... Niederschlag: an 14 Tagen „ im Mittel früherer Jahre an 14 Tagen . . 5) Der eiserne Rost zu einem Ziegelofen (noch neu). Alle Gegenstände sind in gutem Zustand und zur vollständigen Anlage einer Ziegelei geeignet. Zugleich wird ein geräumiger Platz zum Brennen von Feldbränden mit Lehmgrube, eine Thon- und eine Sandgrube von vorzüglicher Qualität auf längere Jahre zur Pachtung ausgeboten. Termin ist auf Donnerstag den 7. September, Nachmittags 2 Uhr, anberaumt. Zusammenkunft im Ben berschen Gasthaus. Holzhausen, den 1. September 1876. (Kreis Kirchhain) Der Stumm'sche Gelderheber. Vergebung von Bauarbeiten. Die zur Vergrößerung des Secirzimmers im acade-.nlschen Hospital zu Gießen er- Arbeitsversteigerung zu Garbenteich. Montag den 4. September, Morgens um 9 Uhr, sollen aus dem Rathhaus zu Garbenteich Temperatur in Gießen August 1876. Vergebung von Bauarbeiten. 4535) Die zur Erbauung eines isolirten Stalles bei der Veterinäranstalt zu Gießen 4438) Gegen bohen Lohn suche einen tüchtigen Arbeiter, der schon im Frucht-oder Mühlcngeschäst thätig war und mit einen Pferd umzugehen versteht. Nur . welche gute Zeugnisse aufzuweisen haben, - -uv-ilnugier wollen sich melden bei ' M abgneift. _______________M> Rosenthal. DirmstM vr.Kirchhoffer,Straßburg,G, befaßt sich speciell mit Behandlung der Hcm- blasen und Geschlechtskrankheiten. (BeM, Pullut., Im pot. rc.) (803 [H-200j Versteigerungen. Dienstag den 5. September d. I, Nachmittags 3 Uhr, wird auf hiesigem Rathhaus die Hosraithe des Georg Christian Haubach Flur 1/^0—119 Meter in der Caplansgasse zum letzenmale öffentlich versteigert. Gießen, den 31. August 1876. (4534 Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Lü d e kin g. forderlichen Arbeiten, nämlich: Maurerarbeit, veranschlagt zu Zimmerarbeit, „ „ Dachdeckerarbeit, „ „ Schreinerarbeit, „ ,, Schlosserarbett, „ ,, Glasecarbeit, „ „ Meistgebot versteigert werden: Eine Hütte zum Ztegelformen mit Ziegeln gedeckt (auf den Abbruch). Eine Bauhütte desgl. zum Trocken- Weißbinderarbeit, „ „ sollen auf dem Submissionswege werden. Die Offerten sind, mit entsprechender Aufschrift versehen, versiegelt und portonachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden, Mk. Pfg. 4553) Ein geprüfter Maschinensühnr Bahnveck'nt sucht eine Stelle. Zu erfragen in bttL v f 9, Expedition dieses Blattes. ~ne 4 '------------------------------------- hld 1$, mir frei längstens bis zum Donnerstag den 7. September l. I., Vormittags 10 Uhr, bei unterzeichneter Behörde einzureichen, woselbst auch Pläne, Voranschlag und Beding- nißheft zur Einsicht offen liegen. Gießen, den 31. August 1876. (4537 Großherzogliches Kreisbauamt Gießen- In Beurlaubung des Kreisbaumeisters.- Neuling, Bauaccesfist. P Sorgfalt h-ben flll I?" ihren Bezfi i ^bau toibmen i1 be] Wflel Stui I, '?’er