A-Zun^- >o. 178. Donnerstag, den 3. August «87« Gießen, am 1. August 1876. Kraukrtich. das beit »tltt ■ . Ak'«-» Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Vringerlohn. Durch die Post trogen vierteljährlich 8 Mar? Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expedition r Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. taueie. Auch für Fabrikarbeiter über 12 und bis zu 14 Jahren soll durch die Hchörde die in der Regel östündige Arbeitszeit herabgesetzt werden, wenn die irt der Beschäftigung oder andere Perhältnisse der Fabrik eine längere Arbeits- tzuier der Gesundheit der jüngeren Leute nachtheilig machen. Auf der anderen Leite aber wird die Zulassung einer gänzlichen oder theilweisen Dispensation Don bei üblichen Vorschrift der vor- oder nachmittägigen Arbeitspausen in Bezug auf mehr als 14 Jahre alte Arbeiter in dem Falle erstrebt, wenn alle Earantieen gegen eine Schädigung der Gesundheit solcher Arbeiter durch eine außer der Mittagsfreistunde ununterbrochene Arbeitsbauer gegeben ftnb. End- Cid) wünscht man, baß bie Arbeitslöhne jugendlicher Arbeiter an diese selbst nur mit Zustimmung des Vateis ober Vormundes ausbe-ahlt werden können. In Betreff der Frauen wird die Aufnahme eines Verbotes empfohlen, Frauen 8 Wochen vor und nach der Entbindung zur Arbeit anzuhalten. — Die „Post" meldet: Die im Auftrage des Herrn Handels-Ministers »on einer Anzahl von Eisenbahnbeamten unternommenen Jnstructionsreisen nach England, um über die dortigen Eisenbahneinrichtungen aus eigener Anschauung Formationen zu sammeln, haben ein sehr reichliches Berichtresultat ergeben »uv zu manchen Vorschlägen, dortige Einrichtungen auch hier einzuführen, ver »laßt. So läßt jetzt das Handels-Ministerium den königlichen Eisenbahn- Liiectionen eine auf Grund solcher Jnstructionsreise gemachte Mittheilung über hii Grundsätze für die gegenseitige Wagenbenutzung und Abrechnung der Wagen- Mthen in England zur Kenntnißnahme mit dem Bemerken zugehen, daß gegen Eile dieses Jahres die königlichen Eisenbahn-Direckionen über die betr. Vor- Itidge für etwaige Übertragung gewisser Einrichtungen auf die unter Staatshaltung stehenden preußischen Eisenbahnen in Berathung zu treten und dinnäckst unter Formnlirnng bestimmter Anträge zu berichten haben. Berlin, 31. Juli. Der „Reichs-Anz." enthält folgende Mittheilung: Las Geietz, durch welches der Regierung 6 Mill. Mark aus dem preußischen Wil an der französischen Kriegsentschädigung zur Verfügung gestellt worden 16, um der Gemeinde Caub und den durch bie Frühjahrs-Hochfluten, sowie I>rnff<6fdnb. Berlin, 30. Juli. Der Staats-Minister Hofmann unterschreibt auch die Gesetze wie bie anberen activen Staats-Minister, unb nach der Rückkehr des Staats-Ministers v. Bülow wirb hinsichtlich seiner Dasselbe ber Fall fein. Der Staats-Minister v. Stosch hat diese Gegenzeichnung nicht. Berlin, 30. Juli. Der Bundesrath hat bekanntlich innerhalb der deut- |d)en Industrie genaue Erhebungen über Frauen- unb ^überarbeit austellen lassen, die viele Hanbelskammern zur Aenßerung ihrer Wünsche in bieser Angelegenheit veranlaßt haben. Im Allgemeinen empfiehlt man, wie bie „Nat.- duch den Bergsturz zu Caub beschäbigten Personen unb Gemeinden Beihülfen zu gewähren, ist am 22. Juli d. I. allerhöchst vollzogen worben. Köln, 31. Juli. Das heute veröffentlichte Urtheil in bem Proceffe "'gen Angeklagten sind freigesprochen. c l c München, 1. August. Der Kronprinz und die Kronprinzessin des Aschen Reiches sind zum Besuche der Ausstellung heute Vormittag hier getroffen. München, 1. August. Die Verhandlungen der General-Versammlung des Vereins deutscher Eisenbahn-Verwaltungen sind heute geschloffen worden. Als nächstjähriger Versammlungs-Ort wurde ber Haag ausersehen. (SVflrrmrfL Wien, 30. Juli. Es ist schwer, darüber in's Klare zu kommen, ob neuestens überhaupt nochmals Versuche gemacht worben, bem Blutvergießen ein Ziel zu setzen, dann, falls solche Versuche exestiren, wer dieselben unternommen und welchen Erfolg sie etwa versprechen. So viel ich mich habe orientiren können, ist wirklich wieder am Frieden gearbeitet worden, aber es sind keinerlei formelle Schritte gethan, sondern es hat speciell England, nachdem es die Gewißheit gewonnen, daß es in einem bestimmten Stadium seiner Bemühungen — freilich früher nicht — sich der Unterstützung aller Mächte zu erfreuen haben werde, in Belgrad sowohl als in Konstantinopel bezüglich der Chancen des Gelingens sondirt, und ist dasselbe in beiden Fällen einer entschiedenen Geneigtheit begegnet, sich in Verhandlungen einzulassen. Nur will man, so wird hinzugefügt, in Belgrad um jeden Preis auch nur den Schein vermieden sehen, als beginne man dort sich zu schwach zu fühlen, durch bie Waffen zu reufiren, unb nur will bie Pforte, deren Zuversicht offenbar gestiegen, blos unter der Bedüngung sich zu Verhandlungen herbeilassen, daß dadurch wenigstens vorerst die militärischen Operationen nicht aufgehalten, sondern daß dieselben erst dann sistirt würden, wenn wenigstens die allgemeinsten Grundlagen einer Verständigung gewonnen worden. (Karlsb. Ztg.) Wien, 31. Juli. Die „Polit. Corresp." meldet: Der an der Beschießung des Donau - Dampfers „Tisza" Schuld tragende Commandant der serbischen National-Miliz, Peter Jakovitsch, ist feiner Charge enthoben und entlassen worden. — Der Kaiser von Rußland wird zu einem achttägigen Aufenthalte in Warschau erwartet, während dessen er an den dort stattfinden- den Manövern Theil nehmen will. — Die „Polit. Corresp." veröffentlicht einen ausführlichen Bericht über die Schlacht bei Vrbica, worin der Sieg der Montenegriner als eine Folge der leichtfertigen Operation Mukhtar Paschas dargestellt unb berichtet wirb, daß Letzterer von seinem Corps acht Bataillone gerettet habe unb in Bilek eingeschloffen unb von ben Montenegrinern blokirt sein soll. vV> ■ Urs ■ Parrs, 30. Juli. Unter ben Erwägungen bes Berichterstatters über Gesetz wegen ber Ausstellung von 1878 ist eine bemerkenswerthe, bie von ben Kammern bei ihren Abstimmungen über bas Gesetz als offene Frage behan- belt wurde. Es handelt sich um die Dauer der Ausstellungsgebäude. Derjenige Theil ber Gebäube, ber auf dem Marsfelde errichtet wirb, schließt ben (Sebaiden bes Fortbestehens nach ber Ausstellung aus, ba bas Kriegs Ministerium schon ein großes Opfer bringt, nenn es biefen Platz auf drei Jahre anberen Zwecken überläßt. Ganz anders steht die Sache mit ben Bauwerken, bie am Abhänge unb auf ber Höhe bes Trocabero errichtet werben sollen. Der „Moniteur" befürwortet heute biefen Plan, ber von ber Regierung begünstigt wirb; auf bem Trocabero foll sich ein großer Saal erheben, ber zu Festen unb Preisvertheilungen bienen könnte. „Der große Saal'unb bie fceiben Galerieen", heißt es im Berichte von Krantz, „bürftcn erhalten bleiben, wenn bie Stabt Paris sie verwerthen zu können glaubt unb sie erwerben will " Der „Moniteur" meint, man hätte gegen bie Stabt Paris, bie zu ben Unkosten ber Ausstellung 6 Mill, steure, wohl großmüthig fein können unb ihr diese Gebäude unentgeltlich überlasten sollen; vor Allem aber komme es jetzt darauf an, diese Bauten so kunstgerecht und dauerhaft auszuführen, daß Paris für immer im Trocabero einen Punkt erhalte, ber durch seine Lage nur einen einzigen Nebenbuhler babe, den Monte Pincio in Rom. Versailles, 31. Juli. Die Kammer der Deputirten hat ben ganzen Unterrichts-Etat angenommen unb wirb morgen in bie Berathung bes Kriegs- Vubgets cintrefen. — Der Senat hat bie für bie Ministerien bes Kriegs und des Unterrichts geforderten Nachtrags-Credite für 1875 genehmigt. Das linke Betreffend: DaS Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler. Das Grvßherzogliche Kreisamt Gießen an die Grosiberzoqlichen sBürqermciftfn-ien des Kreises. Wir erinnern Sie an die Einsendung der Verzeichnisse der von Ihnen ausgestellten Bedeckscheine. I. V. d. K.: Dr. Hoffmann, Regierungsrath. «gch. ' rchubmach«, ÜfdüfT iiliide Abends 7 ilbi halle 6 8 Uhr: Mhino k m 1111 Sun (Kll r' ,lle Orte, W «’ P„ ,0 betrauen. Agentur ' _ o6c# :,r u unkbatu”'" fUHU/lfUHlj Leitung" berichtet, die Aufnahme eines Verbotes ber Beschäftigung junger WLeute unter 18 Jahren mit Fabrikarbeiten, welche bei Gesundheit schädlich sind, f1rp\ e-COPIir !kdöch die Zulassung ber regelmäßigen Beschäftigung im Alter von 10 bis 12 Jahren, sobald die Behörde bie Ueberzeugung erlangt hat, baß bie Art ber Ion E. Lotr. Beschäftigung unb bie Beschaffenheit der Arbeitslocale und Fabrikeinrichtungen —-—----77JJ siir bie Gesundheit unb körperliche Entwickelung ber Kinber unschäblich ist unb wä«Hefe durch ihre Beschäftigung in ber Fabrik keiner Gefahr in sittlicher Be- üu enragcoWichung ausgesetzt ftnb. Ferner wünscht man, baß bei schulpflichtigen Fabrik «beitem ber Schulunterricht stets bem Beginne ber Arbeit in ber Fabrik Mzugkhen habe unb daß bie Arbeit bei Kinbern unter 12 Jahren nicht länger beiM 4 Stunden unb in ununterbrochener Folge nicht länger als 2 Stunben «IPln, 01. "JUU. ^00 ytUlt UllVIptuuM/.v iP- «'zen die Directoren unb Verwaltungs-Räthe ber Rheinischen Effectenbank jJSÄlet auf breijähriges Gefängniß für Horn, sechswöchentliches Gefängniß für ^mdelstädt unb Willemsen und dreimonatliches Gefängniß für Suren. Die ber die technische» u 3. August 9 Ehr: Centrum des Senats hat dem Minister Dufaure die Candidatur eines ständigen Senators an Stelle Püriers angeboten. -Ugland. London, 31. Juli. Im Unterhause erklärte der Unterstaats-Secretär Bourke gegenüber dem Mitgliede Andersen: Die Regierung sei nicht osficiell benachrichtigt über den Abschluß eines Handelsvertrags zwischen Frankreich und Nord-Amerika, durch welchen die Eingangszölle in Amerika für französische ' Maaren herabgesetzt würden. Es sei nicht wahrscheinlich, daß der Congreß den Abschluß eines solchen Vertrages beabsichtige. Forster gegenüber erklärte Bourke, der Großvezir habe formell in Abrede gestellt, daß bie Absicht bestehe, die Griechenland benachbarten Provinzen mit Tscherkeffen zu colonisiren. Der Unterstaats-Secretär des Colonial-Amts Lowther erklärte, die Regierung habe keine Nachricht von einem beabsichtigten Angriff auf die Hauptstadt von Dahomey. London, 31. Juli. „Reuter's Bureau" meldet aus Semlin vom 31. Juli: Gerüchtweise verlaute, daß die Türken gegen Kujojewatsch vormar- schiren. Wenn dies wahr wäre, so wäre Saitschar und die serbischen Positionen am Timok stark bedroht. — Drei Regimenter Infanterie, ein Cavaüerie- Regiment und zwei Batterien der ägyptischen Armee werden von Salonichi gegen Mitrovitza dirigirt. — Aus Saitschar nichts Neues. — Die serbischen Truppen schließen Sienitza ein. Die Walachen und Bulgaren weichen zurück. London, 31. Juli. Im Oberhause lenkte Lord Stratheden die Aufmerksamkeit des Hauses auf die diplomatische Correspondenz in der orientalischen Frage und beantragt eine Resolution, in der das Haus sich bereit erklärt, alle zur Aufrechthaltung der Verträge von 1856 nothwendigen Maßregeln auf sich zu nehmen. Im Laufe der Debatte kritisirte Lord Granville die Politik der Regierung, erklärt sich mit der Politik der Nicht Jntervention einverstanden, bedauert aber, daß die Regierung das Berliner Memorandum en bloc abgelehnt habe und findet, daß die von der Regierung beobachtete Neutralität eine für die Türkei wohlwollende Neutralität sei. Lord Derby erklärt sich gegen den Antrag Stratheden, vertheidigt die Regierungs-Politik und wies die Beschuldigung zurück, als beobachte die Negierung eine wohlwollende Neutralität für die Türkei. Die künftige Politik der Negierung fei von den Ecgebniffen des Kriegs und von der Möglichkeit abhängig, die Cooperation der übrigen Mächte zu erlangen. Die Regierung werde es ihrerseits an Anstrengungen nicht fehlen lassen, daß keine nicht durchaus nothwendige Veränderung eintrete, sich in Verpflichtungen für weitgehende Projecte nicht einlaffen und nur thun, was eine zufriedenstellende dauernde Lösung der gegenwärtigen Frage herbei- sühreu könne. Die orientalische Frage überhaupt anzuregen, sei leicht, dieselbe abzuschließen aber schwer. Die Regierung wünsche nicht Gefahr zu laufen, wobei der europäische Friede ohne Noth gestört werden könne. Hierauf schlug Lord Stratheden die Zurückziehung seines Antrages vor, der sodann mit Accla mation abgelehnt wurde. London. Das Geschütz von 81 Tonnen ist der stärksten Probe, die es bis jetzt überhaupt bestanden hat, unterworfen worden, indem ein Schuß von 17üO Pfund mit 320 Pfund Pulver abgefeuert ward. Rußland. Petersburg, 1. August. Die in österreichischen Blättern enthaltene Nachricht, daß unter den Muhamedanern des Kaukasus ein Aufstand ausge- Lrochen sei, ist unbegründet; wohl aber ist constatirt, daß türkische Emissäre dort Unordnungen heroorzurufen versuchten. Petersburg. Der Minister des kaiserlichen Hofes, Graf Adlerberg, hat den höchsten italienischen Orden erhalten, dell' Annunciata, dessen Cavaliere den Titel eines Vetters des Königs von Italien haben. Rumänien. Bukarest, 1. August. Kammer der Deputirten. Die Motion, die Minister des früheren Cabinets in Anklagezustand zu versetzen, wurde nahezu einstimmig in Betracht gezogen. Ueber den Antrag Zonesku's versprach der Minister eine Vorlage der diplomatischen Correspondenz bezüglich der Neutralität. Die Regierung machte die Mittheilung, daß Rumänien mit Einwilligung der Türkei der rumänischen „Ambulanz des rothen Kreuzes" den Uebertritt nach Serbien gestattet habe. Türkei. Konstantinopel, 31. Juli. In Philippopel sind 400 eingekerkerte Bulgaren freigelassen worden. — Depeschen aus Nisch melden, daß die türkischen Truppen die Offensive ergriffen, die Serben zurückgedrängt, sich ihrer Verschanzungen bei Dervent bemächtigt haben und in Serbien in der Richtung auf Gurguffowatz eingedrungen seien. — Widdiner Depeschen melden gleichfalls, daß die Türken die Offensive ergriffen. Aus Podgoritza wird gemeldet, daß die Montenegriner bei Antivari geschlagen seien. Nagusa, 30. Juli. Mehrere hier aus Albanien angekommene türkische Officiere, welche nach Mostar Weiterreisen wollten, wurden von den österreichischen Behörden in Ausübung der Neutralität internirt._______________ Lokal-Notiz. Gießen, 2. August. Am nächsten Freitag wird der Mimiker und Bauchredner Herr Professor Duschn6e im Clubsaale eine letzte Vorstellung veranstalten. Herr Professor Duschnöe ist ein Meister im Gebiete der Mimik; er braucht keine der von Anderen angewandten Hülssmittel der Schminke rc., um die verschiedensten Physiognomien aus's getreueste wiederzugeben. So führte er uns neben dem ehrlichen Grobschmied den von sich selbst eingenommenen Commis voyageur, neben dem Professor der Logik den Blödsinnigen in gelungenster Weise vor Augen, zeigte uns die Züge des Sanguinikers und des Cholerikers, deS Melancholikers und des Pflegmat kers; er lachte mit der einen Gesichtshälfte, während die andere weinte, gab verschiedene Typen wirklich existirender Persönlichkeiten in drastischer Weise wieder, während er andererseits historische Größen, wie den Alten Fritz, Alexander von Humboldt, so naturwahr darstellte, daß lauter Beifall (mit dem die Zuschauer übrigens jede seiner Produktionen lohnten) ihm zu Theil wurde. Große Heiterkeit erregte namentlich Fräulein Rosen blüthe, eine Schöne, die bereits 12 Mal ihren 25 Geburtstag gefeiert und schließlich unter die Dichter gegangen, sowie das Pariser Obstwetb und die zum Schluß dargestellte Schwiegermama im schmollenden Zustande, deren Gesicht einen wahren Sturmgalopp der verschiedensten Gefühle ausdrückte, so daß einem wirklich angst und bange werden konnte bei dem Gedanken, jemals solch' einem weiblichen Engel in die Krallen zu fallen. Als Bauchredner gab Herr Professor Duschn^e ebenfalls Beweise, daß er auch auf diesem Gebiete ein tüchtiger Künstler ist. Vor Allem gefiel das höchst naturgetreue Sägen und Hobeln, sowie die An- und Abfahrt eines Schlittens; Sennora Pepita als Primadonna mit Baßstimme erfreute sich großen Beifalls des durch sie sehr belustigten Publikums- Die die Vorstellungen begleitenden Vorträge des Herrn Duschnee Verwischtes. ihU Normalgewi », - wiener < " Htttzsüauch, I rfttrt werden: u Rnm. Eichen , n n I ' ^stehlt anl 2 & Ul L, Vormittag- ,m Gießener Stad ist ° Oberst „tcrbach A ?0 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gesundheitsspeise widerstand« n w?VQ^rt dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Medicin und ohne Kosten be Illen llJt’flflPM: SVpvtA»«, m .n. _____ n... /-r\ a~ < < ■ < < 7__' . Marquise de Brähan. A y877, Florian Köller, K. K. Militärverwalter, Großwardetn, von Lungen- urb Luftröhren-Katarrh, Kopfschwindel und Brustbeklemmung. ,m. . . -970- Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren HandelS-Lebranstal -ll. en, tn k^^m verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung. Abmagerung *>5'**$- Fräulein de MontlouiS von Unverdaultchkett, Schlaflosigkeit unb " nucf Warb Alle» Kranke» Kraft und Gesundheit ohne Medici» und ohne Kosten durch die Gesundheits-Mehlspeise- mm m,i ia tx sind von Humor durchwürzt, und so bieten dieselben in ieder nehme Abendunterhaltung, die mit Recht Allen empfohlen merivn cinc .8nfl0 etwas Außeraewöhnlichi-s zu 'eben und zu hören wünschen " b f' rocIt6c ^nmal , Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit,' Verstopfulg, L-iarryoen Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutais Uebelkeit und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft', Diabetis, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie alS Nahrung fit 5Cn ctoOn be< ®ebuTt on selbst der Ammenmilch vorzuziehen. — Ein Au«M aus 80 000 Cernsicaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Eerttfieckt vom Profeffor Dr. Wurzer, Geh. Medtcinalrath Dr. F. W. Benecke, ordentlicher Professor ter m r « aXlx bc^U?itoertLtdt Marburg, Medicinalrath Dr. Angelstein, Dr. Shoreland, Dr. Cempb.l, e R LDr" o?6?6, Dr Ure' ®räfin Eastlestuart, Marquise de Brehan, und vielen ander-, ochgestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt. Abgekürzter AuSrua aus 80,000 Certificaten. <3ri«f von der hochedlen Marquise de Brshan. ™ Ä , Neapel, 17. April 1862. r Wem In Folge einer Leberkrankheit war ich seit sieben Jahren in einem furä:- varrn Zustande von Abmagerung und Leiden aller Art. Ich war außer Stande zu lesen ofcr °°"e em Zittern aller N-rven im ganzen Körper schlechte Verdauung, for- h ende Schlaflosi^eit tz Monate davon gelebt, sage ich dem lieben Gott Dank. Die Revalesciere verdient dck Üf7nf^ t.v-x m r Gesundheit völlig hergestellt und mich in den Stand gesetzt, meire esellschaftliche Stellung wieder einzunehmen. Genehmigen Sie, mein Herr, die VersicherueH meiner innigsten Dankbarkeit und vollkommenen Hochachtung. 'leWen WS» ybr. 75,928. Baron Siamo von lOjähriger Lähmung an Händen und Füßen rc. i*evalescifere ist vier Mal so nahrhaft als Fleisch und erspart bei Erwachsenen urb Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. ™ P"'s° bcr Revalesciere Vr Pfund Mk. 1,80 Pf., 1 Pfd. Mk. 3,50 Pf., 2 Pfd. >,70 Pf., 12 Pfv. Mk. 28,50 Pf. Revalesciöre Chocofetee 12 Taffen Mk. 1,80 Pf., 24 Taffen Mk. 3,50 Pf., 48 Taffm Mk. 5,70 Pf. u. s. w. Revalesciere ßiscuiten 1 Pfd. Mk. 3,50 Pf., 2 Pfd. Mk. 5,70 Pf. Zu beziehen durch Du Barry nd 163—164 Friedrichsstraße, und bei vielen guten Apothekern, Droguen- Speceret« urt. Delicatessenhändlern im ganzen Lande. , In Gießen zu haben bei Müller L Schwager. ' (2* Hamburg, 24. Juli. Das Feuer, welches gestern 9Ihpnh hi, stört hat, ist durch eine Gardine, welche bei lebenden Bildern3CrJ beim Aufziehen durch Luftzug einer Gasflamme zu nahe gekommen w?r Tnfftnnh^ Von dem brennenden Vorbange theilte sich das Feuer rasch benThrin7n b?n' fiten mit und verbreitete sich von dort so schnell, daß schon nacheiner ^nze Gebäude tn Flammen stand. Die in der Nähe der Bühne ft^e^he äna"?6 wurde ,durch die Glut abgeschmolzen, so daß das in der Leitung beündUcke ausstromen konnte und die Glut vermehrte, eine eigentliche Gas,imlnsi»n nicht stattaefunden. Das Zuleitungsrohr würde außerhalb ^d^ Gebäude? ^Ll berichtet do. k benachbarten katholischen Dörfern in Lothringen folgender TOntbuS aebitbJ* 9H8 V" S°l»aten den Platz bei Marpingen gesäubert und die Volksmenge sich erstreukdal sei mitten auf ber Stelle. an ber angeblich früher bie Mutter ffin IX c 1 fon ein grohes Kreuz, umgeben oon^'vier^^hellstrahlenden Ä™ J . tuefen. Als eine An,ah Soldaten unter Anführung eines Offiziers^sich bem Sre!, näherten, um es zu entfernen , hätten sie einen Schlag, wie von elektrtt-ber^m 5 empfangen unb hasten troh rnebrmnTinPm nL «V._rlcrtrlJ5e.r ”atle.Pe- -------Eichen-Pri K . Wd/ ‘ - »w- 153 ; 8-M 'Nierenleiden, Tuberkulose. Sckwindsn^ 91^«« „X.rsL.n/»,.*/ «L-klt..., . Adel- iter**-' L0i-6« Omnib«er| d —-Hl 29. 8' 29. I - 29. |- Die Offerten „Submission Lollarer Lahi : m das Bureau des Die Submissi I sißattung der Copic Wetzlar, den 1 Der A M____ Bechigen ronncrftag den 3. ui I M. Nachmittags 2 ■ Einung des Glaserme l Neustadt der 31ad ■ Mz bestehend in Bet i "j™, Haus- und Küche 1 ^^Aietend versteiaer M«n, den 31. Juli 1 droßherzoMetz i ----Lüdekst . Hoizverste *m Gießener § Montag ben 7.' X Zum Bau K Das Kreuz aber stehe noch immer und Niemanb mrmög7'es",u 7nsie?n"nlin ben Mmdest!°r> i s 7,'5u flauen I. P. hatte sich ein Mann 6 Stück Cigarren gekauft Als ,r sidj.Mts., VoMllll dem munbeCniu "nehmen6' tf‘e*enber die Cigarre wieder-e! iwben die eingefla; «IÄ ®Ä'be8 Äe^ru ’Ä“ §erbX' ' 6& äWaSSs kowllnlLusNch? b7tn,nenf?nnk-l,rem M-ift-r 5-m BäckermeMer Hartmannln P " kow) in Aussicht gestellten Künbigung — bies gaben ste selbst J * I, beÄ^eM^nn^^ft^ ^-"b-stand chenfaZs U , nur in ber Gegenb von Berlin, fonbern auch in Schlesien unb Mest- preußen ist bie Wander-Heuschrecke in oerheereuben Schwärmen abgetreten Da st ste wirb ber „Magbeb. Ztg " auch aus ber Provinz Sachsen mstgetheilt ® Quäkerin in ber Stabt ber Bruderliebe sagte ein bie Genteiu n MUhn°kbC ^CnhCar\JC entzünblicher unb an Uebermaß von Bescheidenheit nicht eben letbenber Spree-Athener: „Sie sind so reizenb, baß ich Sie küssen muß "- „Das mußt^Du^nicht thun, Freund," lautete bie Antwort. — „Doch ich will bei (Sott* nef ber ßtebeplübenbe. — „Ja. ba Du geschworen hast, Freunb," sagte die fromme Schone, „so thue es nur diesmal, doch Du mutzt es nicht zur Gewohnheit werd"» Frachtmärkte. Frucht- und Nkehlpreise in verflossener Woche von nachbenannten Orten und Fruchtmärkten. Watzen. Uorn. Gerste Hafer Kartoffeln- Wicken Auf dem Juli. Markt preis P- MIP. MP. M P. 647 17 74 — 3 |10-- Normalgewicht per Malter: Joh. Fr. Schaaf. 40 l 6) der eingetroffen. (4079 239) 4) Archiv d. Grotz- Hess. 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