-“•llti itr ßÄ , 61 ^®**nniHST—\ WD WZH nirld^hb H^er 1;( fcMisw DM- 'L^-z dZrM U». 1T1. Mittwoch, den 2 August «87«. Kießcner MMger A«;kigk- und Amisblutt fir den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Preis vierteljährlich 2 Marl 20 Pf. mit Bringerlohn. Expedition r Schulstraße, Lit. L. Nr. 18. * Durch die Post bezogen vierteljährlich s Mark SS Pf. ■■■■■■■■■■■■■■■■■■r-~'-Ti!nH6™e™aBeeeeeieee™eeeeaneeBDceee™naHeBeeeeeeH™eiiiiiieiiiiiii iinu Amtlicher H h e i l. Nachstehende beide Bekanntmachungen, enthalten in dem Regierungsblatt Nr. 36, werden hiermit zufolge höchsten Auftrags auch durch das Kreisblatt zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Giehen, den 29. Juli 1876. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V. d. K- - Dr. Hoffmann, Regierungsrath. Abends s Uhr '« dir technisch! K ________(* "seh. lorstellunz flo rbb. ÄünftMuntf : Las schneeweißegE" flaintann. Gilbung M • @ntrt( jd W 'M igeb/ich in Mhk meiv ne inr fltidnnfanb^ofr ah! en bereits 18 fl y at, btn ganzen Ettaße k tbtroanblune ubtx me $) jtbra MeWeu Bekanntmachun g, dic Ausführung des Berggesetzes vom 28. Januar l. I., insbesondere die Einreichung der Situationsriffe zu älteren Muthungen betreffend. Zur Beseitigung von Zweifeln bezüglich der Anwendung der Bestimmungen im Art. 207 Absatz 2 des Berggesetzes vom 28. Januar d. I. wird hierdurch Nachstehendes zur allgemeinen Kenntniß gebracht. .... Nach Absatz 2 des genannten Artikels findet eine Verlängerung solcher Mutbscheine, welche nach den seitherigen Vorschriften äusgeserttgt und am 1. Juli d I. «och in Kraft befindlich sind, nicht mehr statt. Dieselben begründen einen Anspruch auf Verleihung, ohne daß es dazu eines weiteren Aufschlusses oder einer Anzeige der Verleihungsfähfi.keit, wie seither, bedarf. Die Verleihung kann daher erfolgen, sobald den in den Art. 27 bis 30 des Berggesetzes enthaltenen Vorschriften Genüge geleistet ist. Die Besitzer der Muthscheine haben jedoch vorher und läm stens bis zu der in Artikel 27 erwähnten Tcmfahrt Den vorgeschrittenen Situationsritz zum Zwecke der definitiven Begrenzung des Grubenfeldes und der Ausfertigung der Verleibungsurkunde bei der Bergbebörde (dem Bergmeister) einzureichen. Auf Antrag des Muthers kann zwar die Tagfahrt verlegt werden, doch darf dadurch die Instruction anderer Muthungen nicht aufgehoben werden. Die Besitzer solcher Muthscheine sind daher gehalten, nach Ablauf- der Giltigkeitsdauer derselben aut erfolgte Aufforderung der Bergbehörde längstens innerhalb einer Frist von drei Monaten den ^iluationsriß einzureichen. Eine Verlängerung dieser Frist findet nicht rnehr statt. Darmstadt, den 12. Juli 1876. Großherzogliches Ministerium des Innern. o. Starck. Rautenbusch. Bekannt m a ch n n g, den Maßstab der Situationsriffe bei Muthungen betreffend. In Gemäßheit des Art. 17 des Berggesetzes vom 28. Januar d. I. wird hierdurch bestimmt, daß vorläufig bis auf anderweitige Festsetzung der seither übliche Rahstab von V» I" 6 übTifttui btifüßtn, bai itntn -rpm ZablunA?:$ »etraati btn Rtclil^', n ptt Klafter für bkfö) lb, wenn btt StraW^ Betreffend: Die Aufsicht über die Vicinalstraßen, hier die Aufnahme des Verkehrs auf denselben. Das Großhcrzogliche Kreisamt Gießen an die Großberzoqlichen Bürgermeistereien des Kreises. „terbi-bene^ p,atT'i w* I t,n L (4034 Nach einer Verfügung Gioßherzoglichen Ministeriums des Innern vom 12. l. Mts- soll die Frequenz sämmtlicher dermalen vorhandener Staats-, Provinzial- und Bicinalstraßen noch gleichmäßigen Grundsätzen festgestellt werden, um eine der für den demnächstigen Erlaß eines Wegbaugesetzes erforderlichen Grundlagen zu gewinnen. Zur Feststellung des Verkehrs auf den Vicinalstraßen ist eine Instruction erlassen worden. von welcher wir je ein Exemplar heute k. H. an Sie absendcn werden, damit Sie sich alsbald mit deren Inhalt vertraut machen. Außerdem ist auch mündliches Benehmen mit Ihnen über den Zweck und die Art der Ausführung der beabsichtigen Zählung, sowie bezüglich der von uns zu treffenden Anordnungen vorgeschrieben und laden wir Sie daher ein, tn den nachbezeichneten Terminen sich in den beigesetzten Localen einfinden und sich nur im Falle dringendster Verhinderung durch hen Großherzoglichen Beigeordneten vertreten lassen zu wollen. Es wird sich sehr empfehlen, daß Sie schon vorher die bezüglich der Eintherlung der einzelnen Straßen in Zählbezirke und Feststellung der Punkte, an denen die ■ Zäiblung zweckmäßig oorgenommen werden wird, sowie der als Zähler zu verwendenden Personen zu machenden Vorschläge in Ueberlegung ziehen und sich Aufzeichnungen darüber machen so daß tn dem Termin das Material gleich zusammengestellt werden kann und weitere Berichtserstattungeu vermieden werden. Freitag den 4. August, Vormittags 9 Uhr in dem Rathhaus zu Gießen, die Großherzoglichen Bürgermeister derjenigen Orte, welche den Bezirken der Bauaufseher Hahn und Körner zugetheilt sind. Samstag den 5. August, Vormittags 9 Uhr in dem Rathhaus in Hungen, die Großherzoglichen Bürgermeister derjenigen Orte, welche dem Bezirk des । Bmiaufsehers Heineck zugetheilt sind. Montag den 7. August, Vormittags 10 Uhr in dem Rathhaus in Lich, die Großherzoglichen Bürgermeister derjenigen Orte, welche dem Bezirk des Bau- | luf ehers Schön zugetheilt sind. Dienstag den 8. August, Vormittags 9 Uhr in dem Rathhaus zu Grünberg, die Grobherzoglichen Bürgermeister derjenigen Orte, welche den Bezirken der kauaufseher Unger und Wildhack zugetheilt sind. I- V. d. K-: Dr. Hoffmann, Regierungsrath. ZE-, 'S -.« ______________________ Klunk. Gießen, am 31. Juli 1&76. reiner — juie yereimgien ötnaien yaoen gegen oie aujjiuiiuiimcn . mit 6000 Mann ins Feld gesandt; die Schwierigkeiten des Truppentransportes^ aber so groß, daß die Kosten jedes getödtcten Indianers von den amedranw Blättern auf 30,000 Dollars berechnet werden- —* belobende Anerkennung des Militärcommandos bekannt gegeben werde. Ragusa, 29. Juli. Ein neues Telegramm des Fürsten von Msiiip negro aus Vrbica meldet: Mukhtar Pascha ist vollkommen vernichtet. 8oi seinen 16 Bataillonen retteten sich 4 mühsam durch die Flucht. Wir hckkn außer Osman Pascha 300 Nizams gefangen, 5 Kanonen, eine große änj# Waffen, viel Munition, Fahnen und andere Gegenstände den Türken abgeim- men. Unsere Verluste sind verhältnißmäßig gering. In den ersten Rchn fochten die nächsten Verwandten, von denen u. A. Philipp Petrovic schwer wundet wurde. In unserem Heere herrscht größer Enthusiasmus. Wien, 31. Juli. Der „Pesther Lloyd" meldet, daß in Konstantinopel ungeheure Aufregung herrsche und ernstliche Unruhen stündlich befürchtet würden. Italien wird Namens der Großmächte in Konstantinopel und Belgrad gleichzeitig die Einstellung des Krieges fordern. Die jetzige Reise der serbischen Minister in's Hauptquartier betrifft die neulichen Eröffnungen Englands. — Am 13. August treten die serbischen Staats-Obligationen und Banknoten in Kraft. — Bischof Strohmayer ist in Folge einer Berufung in Wien eingetroffen. Vermischtes. St. Wendel, 22.Juli. Es gereicht uns zum besonderen Vergnügen, deria^ zu können, daß doch drei Geistliche es gewagt haben, am legten Sonntag von o Kanzel öffentlich zu verkündigen, daß die ganze Muttergottesgeschichte in MarpttMß Wirtschaftliches. Ein Klebemittel, welches an Weiße und Haltbarkeit so» Gummi arabicum übertrifft. Man bringt Milch durch Essigsäure zum Gen v• und löst den mit reinem Wasser gewaschenen Niederschlag von Casein in kalt geiar s Boraxlösung auf und erhält auf diese Weise eine klare Flüssigkeit von dickliche _ J sistenz, welche sich durch eine große Klebkraft und hohen Glanz auszeichnet- ^! Klebemittel ist den Herren Galantrie-Arbeitern, Kunsttischlern und Malern bc|ien« i empfehlen. KranLrtich. Paris, 29. Juli. Der „Temps" sagt, das Gerücht, daß der Fürst Milan über seine Lage beunruhigt sei, erhalte sich und werde bestätigt durch die Thatsache, daß die Gemahlin des Prinzen nach Bessarabien gehe, um ihre Niederkunft abzuwarten, weil sie sich dort mehr in Sicherheit glaube. Paris, 30. Juli. Der „Agence Havas" wird aus Ragusa von heute gemeldet, daß die Montenegriner in einer Stärke von 2500 Mann einen neuen Angriff der Türken bei Rutschi abgeschlagen haben. Paris, 29. Juli. Bei der gestern is Versailles begonnenen Budget- Debatte suchte Haentjens, Bonapartist, reich gewordener Börsenmakler und Schwiegersohn des verstorbenen Marschalls Magnan, das Kaiserreich herauszustreichen, was ihm aber übel bekam, da der Finanz-Minister schlagend darthat, daß das Kaiserreich allein die Schuld trüge, daß Frankreich 10 Milliarden Schulden und über 700 Millionen Ausgaben mehr habe. Haentjens suchte sich ans der Bedrängniß dadurch zu ziehen, daß er Preußen heranzog und die Behauptung auswärmte, daß dieses allein die Verantwortlichkeit für den Krieg von 1870 trüge. Dies erregte aber fast allgemeines Murren, da der Kammer, die keineswegs für Deutschland) schwärmt, doch in ihrem größten Theile die Thatsacken zu gut bekannt sind, als daß sie solche Tendenzlügen gutheißen könnte. Lokal-Voll z. Gießen, 31. Juli- In Nachstehendem lassen wir die Tagesordnung die Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag den 3. August 1876, NachmlMl 4 Uhr, im Rathhaussaale folgen: 1. Die Feier des 2. September. 2. Den Burggraben betr. 3. Gesuch des Dr. Jett um Erlaubniß zur Vornahme von Bauveränderurzr 4. Gesuch des Wilhelm Reiber wegen desgleichen. 5. Gesuch des Maurermeisters PhilippGrößer wegen Errichtung einer 6. Decretur verschiedener Rechnungen. 7. Die Herstellung eines Spaliers am Lutherplatz. 8. Die Verpachtung der Trieboiertel. 9. Bauliche Veränderungen an dem rechtsseitigen Thorhause am Wallthor- — 1 August. Am Sonntag ertrank in Heuchelheim ein Kind in einem 2B» !oos" AW. den 28. Jul! herzogliches Sta Anftnzri Ärbeitsver Sreitafl btn 4. i , „ VonMaa . Wien auf R i "kbnten üffeMch in? i ois: l>Ui schö»,, _ Ik" ’n ttienpSp Der eva" 5„ die -Mer Di- m dn W * G ' W Instruction für Aeltern und Der resp- ßchule versäumen, kv* bringen tarn ' »lb.aus el Uem UeM anhalt 20-40 Pfennige Wenn ein n tmi betreffenden Personen Anzeige nsolgter Wied.ch tine schriftliche ö- anzngeben) wegen Wenn Aelt« beurlaubt wissen \ Tagen die Erlai durch einen Erwa Erlaubniß ertheilt schuldigung genüg Kenn ein r andre Schule hier als deni Schulvor wird das Schutze. Gießen, den Rumänien. Bukarest, 31. Juli. An Stelle Fillipesco's wurde Jean Cantacuzm }um diplomatischen Agenten in Petersburg ernannt. Der Finanz-Minister brachte in der Kammer eine Vorlage ein, welche die Umwandlung der Personal. Steuer in eine Vermögens-Steuer beantragt. Keröieu. Belgrad, 30. Juli. In einer wichtigen Angelegenheit sind Ristic mit Gruic Nachrs 1 Uhr unerwartet in's Hauptquartier abgereist. dürftet Konstantinopel, 29. Juli. Die Commission zur Prüfung der Stras- urtheile gegen die üi der Affaire von Salonichi Compromittirten hat den E;- Gouverueur von Salonichi zu einjährigem Gefängniß verurtheilt. — Di Freiwillige von Widdin Serben-Kinder als Sklaven verkauft haben, so hat du Großvezir angeordnet, daß künftighin die Urheber solcher Acte mit dem Tode bestraft werden sollen. Konstantinopel. Aus einem Tagesbefehl des Feldzeugmeisters Rodich, commandirenden Generals in Dalmatien, ist zu ersehen, daß auch österreichische Soldaten schon in den Krieg thätig eingegriffen haben, hoffentlich das ech und letzte Mal, daß fremde Truvpen sich an dem Kampfe auf der Balkan- Halbinsel beteiligten. Das Schriftstück ist vom 18. Juli datirt und lautet, wie folgt: Am 26. Juni d. I. stieß eine Patrouille des 7. Feldjäger-Bataillons, bkstehend aus dem Patrouillen-Führer Michael Pitschek und 7 Jägern, bei Ca!> ttna Bncvar auf österreichischem Boden auf türkisches Militär in der Stär/i von angeblich 1000 Mann, welches auf die Patrouille sofort Salven und Einzelfeuer abgab. Der Ueberlegenheit der Türken ungeachtet, wich der kleim Trupp nicht, nistete sich vielmehr in dem felsigen Terrain ein und erwieoerli das Feuer mit so kräftigem Erfolg, daß die Türken, welche zahlreiches Bits auf österreichischem Boden geraubt hatten, sich eiligst über die Grenze zurüa- zogen. Ich bringe diesen schönen Zug von Muth und Entschloffenheit der klki- nen Patrouille zur Keuntniß und befehle, daß der braven Mannschaft Hi Ufjcuiuoj zu uciiuiioigcn, ouy Die gunze ^cuuciouucyyciiyIi." >|I Schwindel sei. Es sind dies die Herren Pastoren: Leonarz in Illingen, Ge'' ‘htu, ^®e.n ^erünbpi bauer in Bliesen und Caplan Dietz in St. Wendel. Es gehört bei der fana iM D>^Lahere Menge in unserer Umgegend schon ein gewisser Muth dazu, gegen einen solchen Uni» | öffentlich auf der Kanzel aufzutreten. o~ — Die Vereinigten Staaten haben gegen die aufständischen Indianer 3 Gem an uns Gy. Willu Weidig 4056) B. Urff, Conditor. 4060) Emil Fischbach empfiehlt (3110 bä (3060 (3940 -S v 1648) a empfiehlt P B ? Firnisse 272 70 950 840 a -Großherzogliche Bürgermeisterei Steinbach. (4049 (3259 Frankfurt a* II 1647) e. Bank- & Commissionsgeschäft. Markt 8. Eisenlack, Petersb. Möbellack, Leinölfirniß, Seccatif und Terrebine ;L. Müller auf der Mäusburg. zurPHung bergt npromittiiten hat bei znlß verurtheilt. - i verkauft haben, jo jn olcher Mete mit tafi L. Müller auf der Mäusburg. Carbolsäure Chlorkalk, Eisenvitriol, empfiehlt I. A-: K. Schön. MarKItmMfimrg. Ich empfehle meinen wertben Kunden meine anerkannt guten Offenbacher Pfeffernüsse, sowie Magenbrov und gebrannte Mandeln. Sämmtliche Waare ganz frisch. Stand mit Firma: G P a «ö £ p s- Albrecht am Niederrhein, Sr. Maj. des Königs von Baiern, Sr. Kgl. Hoh. des Fürsten z. HohenzoHern- Sigmaringen, Sr. Kais. Maj. des Sultans Abdul-Aziz, Sr. Maj. des Königs Ludwig I. von Portugal, Eindecken zur Unterhaltung der Wege, veranschlaat zu Planirarbeit, Maurer-, Pflasterer- und Chaussirarbeit incl. Steinlieferungen zur Erbauung des Klosterwegs, veranschlagt zu Steinbach, den 31. Juli 1876. Lasur färbe. Kasseler Braun, in Wasser abgerieben, Terra de Sienna, gemahlen und ganz, Katechu und chromsaures Kali empfiehlt es JelbjeugmeilWu en, daß auch öfters ibku, ho^entlich r« Kampfe auf der l Juli batirt unb !m Der evangelische Schulvorstand zu Gießen die Aeltern nnd Pfiegältern der die Stadtschule besuchenden Kinder. s- p v- A eitern und Pfiegältern sind für den ordentlichen Schulbesuch ihrer Kinder resp. Pfieglinge verantwortlich. Ohne Noth soll nie ein Kind die Schule versäumen, da der Unterricht nur bei einem regelmäßigen Schulbesuch Frucht bringen kann. Aeltern, welche es mit ihren Kindern wohlmeinen, werden sie deßhalb aus eignem Antrieb zu ordentlichem Schulbesuch wie zu häuslichem Fleiß anhalten; gegen Säumige ist es unsre Pflicht, mit Strafen (von 20—40 Pfennige für jede einzelne Versäumniß) einzuschreiten. Wenn ein Kind erkrankt ist und die Schule nicht besuchen kann, so ist dem betreffenden Lehrer sofort durch die Aeltern oder andre zuverlässige Personen Anzeige zu machen, nicht durch Kinder. Wenn dann das Kind nach erfolgter Wiederherstellung zum ersten Mal wieder zur Schule kommt, ist ihm eine schriftliche Bescheinigung mitzugeben, daß es seither (die Tage sind genau anzugeben) wegen Krankheit die Schule habe versäumen müssen. Wenn Aeltern oder Pfleger ein Kind in andren als Krankheitsfällen beurlaubt wissen wollen, so ist dazu vorher bei Versäumnissen bis zu zwei Tagen die Erlaubniß des Lehrers, bei längeren die des Schulvorstandes diirch einen Erwachsenen, nicht durch ein Kind, einzuholen. Erst wenn diese Erlaubniß ertheilt ist, ist die Versäumniß gerechtfertigt. Eine nachträgliche Entschuldigung genügt nicht und ist strafbar. Wenn ein noch schulpflichtiges Kind die Stadtschule verläßt, nm in eine andre Schule hier oder auswärts überzugehen, so ist davon sowohl dem Lehrer als dem Schulvorstand vorher Anzeige zu machen; unterbleibt diese Anzeige, so wird das Schulgeld so lange forterhoben, bis sie erfolgt. Gießen, den 24. Juli 1876. Sr. Maj. d. Deutschen Kaisers und Königs von Preussen., Sr. Königl. Hoheit des Prinzen Friedrich von Preussen, Sr. Kais. Maj. des Taikuns von Japan, Sr. Kais. Hoh. des Prinzen von Japan, zkltzkvbeit sinh M abzereiß. «x. Willi. Weidig, Marktplatz 8. p £ _ a> 8 2- Aeilgebotenes. 4041) Ein schöner Sparherd mit Brat- osen ist wegen Veränderung billig zu oer- llufen. Das Nähere bei der Exp. d. Bl. ^4013) Schöne Frühkartoffeln zu oer- kufen bei Geometer Haas, Rtegelpfad. Kerfteigeruttgeu. Arbeitsversteigerung. Freitag den 4. August d. I., Vormittags 10 Uhr, Für den evangel. Schulvorstand: Vigelius, Schulinspector. ° 'S N PA VÄ. Schwalheimer Wasser per Krug 20 Pfg. (Krug retour 10 Pfg.) (1644 L. Müller auf der Mäusburg. Copallack, Decorationslack, Schleiflack, Wagenlack, Damalack, Nußholzbeitze in Kryftallen, wasserlöslich, empfiehlt 3931) Zu der bevorstehenden Saison o(fernen wir Handdrescbinascliineii und Häckselscbneider zu bedeutend ermäßigten Preisen. JFiick «f* MM «FF. m I .S a § -Z * 3255) [D. 3054] Die in der letzten Zeit wieder zunehmenden Schulversäumnisse veranlassen folgende gesetzliche Bestimmungen (Artikel 24 des Volksschulgesetzes, §. 17 der Instruction für die Schulvorstände) in Erinnerung zu bringen. Oelfarbesr in allen Sorten, auf's Feinste gerieben, hart und schnell trocknend, empfiehlt (1649 L. Müller auf der Mäusburg. | Neue Phosphor- und schwefelfteie, parafsinirte Sicherheits-Zündhölzer in kleinen und großen Spanschachteln empfiehlt zu billigen Preisen II. Underberg- am Rathhause in Rheinberg Hoflieferant: Dfisseldorf, München, Paris, London, Köln, Dublin, Oporto, 1852. 1854. 1855. 1862. 1865. 1865. 1865. Megen-Hosi, -Papier & Flieaen-Leim Gg- Wilh. Weidig, v'? *' .»f« WS* VÄS»* J nj^ sWeitzbinderarbeit am 1. Schulhaus, veranschlagt zu .Maurerarbeit, Chaussirarbeit, Steinfahren, Schlagen und Empsehlenswerth für jede Familie! Nichts ist so angenehm, kühlend und erquickend in der heissen Jahreszeit, auf Reisen und Märschen, als Z acker wasser, Seltersoder Soda-Wasser mit Boonekamp of Haag - Bitter, bekannt unter der Devise: „Occidit, qui non servat“, erfunden und einzig und allein destillirt von ' Swn Stof.,, , Dn Fiaanj-Wg Imioanblunj her Pch 1 ‘eis (ft übtr btt ®renjt f nb SnWckch'td«" £Äe^ ÄEif a”!“ unbSuropant Der Unterzeichnete effectuirt gegen Provision von Eins vom Tausend: den Au- und Verkauf voll Werthpapieren per comptant und auf Zeit zu den genauesten Tagescoursen, den Jncasso und die Berwerthung aller Coupons, den An- und Verkauf von Wechseln, den Incasfo und das Discontiren derselben zum billigfteu Börsendisconto. Belehnung von Werthpapieren zu billigstmöglichem Zinssatz. Job. Thom. Schwalm Sohn Feinsten Einmachefsig, Prima Weinesstg, empfiehlt (3987 ftg. Wilh, Weidig. sollen auf hiesigem Rathhause nachstehende Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden, Job: _ . Mk. Psg. Besondere Mekanntmachung. Bekanntmachung. 4058) In unserem Firmen - Register ist heute folgender Eintrag vollzogen worden: Carl Loos zu Gießen betreibt dahier seit 15. April l. I. unter der Firma »Carl 6oos" ein kaufmännisches Geschäft. Gießen, den 28. Juli 1876. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Bötticher. nabmt »onyau Jelbjä^ataiM uni) 7 Zjzerii, bei (3 • Militär in der Sri V i svsvrt Lriven und ä ( zeMet, N dn k« ? tin und tiwiti i.; i, welche zahlreich^! ^; Einmachesfige in bekannter Güte empfehlen (3967 I. A Busch Söhne. Fuhbobenanstrich in allen Nuancen, hart und schnell trocknend, sowie Fußbodenlack, sofort trocknend, Glycerin-Schmierseife empfiehlt (3109 __Emil Fischbach, Reisstärke, extrafein, in Vr, Vi und 4- Pfd.-Packeten. sowie lose, Weizenstärke, extrafein lose, Kugelbau in schönster Farbe, leicht löslich, Waschpulver, Soda, calc nirte und crystallisirte, alle Sorten Seife, empfiehlt (3301 L. Müller auf der Mäusburg. ^2334)^Hemden-Einfätze empfiehlt in reicher Auswahl II. Riibsamen. tt braven MamM int gegeben werde. । t-i zich-a w«1 MtW' b tie NL * monen, -'M 910»1 iinbe * 3" " te empfiehlt in vorzüglichen Qualitäten (1645 L Müller __________________auf der Mäusburg. 4005) Luftdruckapparate in verschiede neu Dimensionen liefert complet zu den billigsten Preisen. Clir. Zimmer, Kupferschmied. Backsteine lFüdbrand) verkauft (3977 ___Jacob Reiber, Gartfeld. 4053) Ein Oeconomie-Wagen mit allem Zubehör ist zu verkaufen bet LranzLampus Ww., Löwengosse Nr. 2. f mttpatenttrtenEffen- 1F| <1 III 11 I • rahmen und Gebälk C*? y p aus der rühmlichst 9 bekannten Fabrik von Dresch-Äi nfrljmcn unter weltgehendster Garantie yÄÄ und nut 8taglgcm Probedrusch, Orten, wo sie bereits eingeführt, andern vorgezogen. Preise bedeutend ermäßigt, Zeichnungen, Beschreibungen, Atteste über gelieferte Maschinen auf Wunsch franco und gratis. 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(4044 Großherzogliches Ortsgericht Gießen. ________________Lüdeking._________________ Mittwoch den 2. August d. I., Nachmittags 2 Uhr, (4042 werden im Gasthaus zum Schwanen dahier zwei Pferde (braune Wallachen) öffentlich versteigert. Li«s U i > W t2F «K <£*> ,X c? VW 0 ’S 69 G 6? I ° S3 aas & & Kur Beathluug iir alEe Kranke i ?» Betresfrnd: (5 Wir erinne werthung des Talges. SKCTHHCÄOHDZBSSaiaa (446 und (331C. 11. s. w. Geld-CourS. Pf- Nm. Hörden empfohlen. (4054 (Fr. Ehr Pietsch) in Gießen. 16 9 16 16 20 16 4 r C ft Berit», 30, jn Gesetze wie die !:i Staats-Mlnißers i ll Elaals-Miister Berlis, 30.; Kn Industrie genam im, tie viele Hand ^kDheit veranlaßt l Mng" berichtet, bi Verloosung von Creve-coeur in der Restauration E. Lotz. Zu beziehen ist dasselbe durch jede Buchhandlung in Gießen, auch durch G. Poenicke's Buchhandlung ingeipjig 4047) Der 1. Stock meines Vorderhauses, bestehend aus einem schönen geräumigen Laden, 2 Stuben, Küche, Keller u. s. w.; son ie auch der 2. Stock, bestehend aus 3 Stuben, 2 Cabineten, Küche, Keller u. s. w., sind zu vermiethen und bis den 1- November d. I. beziehbar. Karl Zimmermann, Neuenbäuen B. 84. 3^67) Vumpen und Knochen, Metalle, Roßhaare, Flaschen r: erden nrkaurt. Louis Rothenderger, Nluenw g 193. Tausende und aber Taufind zerrütten ihre Gesundheit durch Ausschweifungen. Dieselben geben nicht allein hrem geistigen, sondern auch ihrem körperlichen Verfall stcher ent« egen, was sich du'ch Abnahme des Gedächtnisses, Rückenschmerzen, Glieder- zittern recht deutlich bemerkbar macht. Außer den genannten sind , och Erschlaffung der Geschlechtsorgane, Flimmern der Augen, große Erregtheit der Rcrven sichere Zeichen und Folgen ooengenanr-tcn Lasters. Recht deutlich und für Jedermann verstand- lich behandelt diese Vorgänge das aus- gezeichnete Werk: [H. 33660.] Dr. Oiftaii’ö Seldube- wahrunq Hilfe in allen Schwäche^ustäiiden. 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Zimmermann. DasH telnde Kind von Gumbert. Der tobte Soldat, Ballade von Becker. Ö schließ' in hm : Gebet mich ein, Ständchen von Böbm. j Inzwischen komische Lieder und Tänze zur Abwechslung. «itfrcc : 23 Pfq. 4048) Ein zuverlässiger Mann sucht Arbeit als Gärtner oder in einer Fabrik all Packer oder Kistenmacher. Zu erfragen bet der Exped. d. Bltts.___________________J 4046) Em Canaricnvagel ist mir zuge- floaen. Gegen Erstattung der Jnseratkostrn ab zu holen bei K- Jung, Neustadb 3868) An- und Verkauf von getragenr Kleidern, Stiefeln, Hemden, Weibze^ Betten, Gold und Silber, alten Geldes,2lw! quitälen rc. bei Louis Rothenberge > Neuen weg 193 Kaufmännischer Verein Frankfurt a. M. Unser Bureau, das die Herren Chefs kostenfrei bedient, vermittelte im abgel. Jabre (auch Ni ^tnulaliedern^^b^w^OsB^^on^^S-undLehrtt lisch Mr i8Jahren ’M tie Zulassung bi *. sobald bi? B, Wstigung und bie Blüt Gesundheit uri H tuid) ihre ausgesetzt sind Weilern bei Schuh habe unb *5i 4 Stunden unb Auch sür F. !>4höibe bie in der ?m ^Gastigun tau« der Tesundheil ceite über wird die 11011 üblichen 1'6 fl,,f mehr als 1- u^arantieen gegen eii * * J“ manchs p*' So iQkf . öflinbUbp s. [( * jJr ur di. di teil EJiÄfe »i Köln-Gießener ^a^n. Abfahrten von Gießen nach.' Deutz 645, 12, 4^3. Dillcnburfl 6«, 12, 4« 9-’. (25*° Tiegen 645, 12. 35 Wetzlar 6«, 8^o, 9«, 12, 4«, 7^ 4012) Ein kleines Familtevlooitz zu oei- mieiben. _ Wetzsteingasse A- 56. 3216) 4 Zimm'er, Küche rc., im mittler n Stock, am 15. Au >. beziehbar, zu vermiethei bei_____________F. Zöller Neustadt. 3354) Etne ichö"e Familienwohnung ist zu vermiethen u> d alsbald zu beziehen bei Ludwt.z Pirr, Neuenbäuen. _________________________________________(4038 Oounerstag, deu 3. August, Abends 8 Uhr: Monats-Versammlung Bei nngnnstlger Witternnq jedesmal im Saale. WoOmmg,s=lTeränöenmg. heute an wohne ich im Hause meines Schwiegervaters L. Pimper, Schneidermeister, in der Flügelsgaffe. 40^2~)Willielm Euler, Schubmacher. vermischte Anzeigen. Zimmergesellen ? I, Rothenberger, kauft jederzeit gebrauchte Döbeln, Betten u. dgl., sowohl einzelne Gegetlstände als auch ganze Haushaltungsetnrichtungen, Gold- und S'lbersacheu, Antiquitäten