Ir>. 151. Sonntag, den 2 Juli 1876. ttchiekener Mmeiqer Anzeige- inb AmlÄlatt für itn Kreis Gichen. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bnngerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 8 Mark W Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expedition: Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Amtlicher H h e i l. [u& * Gießen, am 30. Juni 1876. betreffend: Die Ueberlieferung des Großherzoglichcn Rentamts Gießen an den Großherzoglichen Rentamtmann Schliephacke. b,,r Das Großherzogliche Kreisamt Gießen Bistmti-), mtte,fl an bie zum Rentamtsbezirk Gießen gehörigen Bürgermeistereien des Kreises. Mit Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 18. Februar l. I. (Anzeigeblatt Nr. 43) benachrichtigen wir Sie, daß das dem Finanz-Accessisten Schmitt «cthcille Commissorium erloschen ist und der zum Rentamtmann für den Rentamtsbezirk Gießen ernannte Großherzogliche Rentamtmann Schliephacke von heute an den Dienst dieser Stelle übernommen hat. v. Röder. Bekanntmachung. I'euerräder, i, Der landwirthschaftliche Bezirksverein des Kreises Gießen wird Freitag den 7. Juli, Vormittags 10 Uhr, N Gießen in dem Saale des Cafe Leib eine Generalversammlung halten, zu welcher alle verehrlichen Mitglieder des Vereins, sowie sonstige Freunde der Landwirthschaft, hiermit eingeladen werden. »0 ß ale lul kauf Auf der Tagksordnung stehen folgende Gegenstände: 1) Vorlage der Rechnung pro 1875. 2) Verwendung der dem Verein zur Verfügung stehenden Mittel pro 1876. 3) Mtttheilnngen des Herrn Professor Dr. Thaer zu Gießen über das daselbst bestehende Versuchsfeld. 4) Mittheilungen des Herrn Professor Dr. Pflug aus dem Gebiete der Thierheilkunde 5) Berathung über das Commissionsgutachten bezüglich der Frage, ob es sich empfehle, innerhalb des landwirthschaftlichen Bezirksvereins verschiedene Seclionen zu bilden. 6) Berathung über die Frage: „Soll die Untersuchung des Fasseloiehes in den dem Kreise Gießen neu zugetheilten Gemeinden in ähnlicher Weise geregelt werden, wie in den alten Gemeinden des Kreises? eventuell Wahl der betreffenden Commissionen". KKW, 7) Verschiedene Mittheilungen. 8) Vervollständigung des Ausschusses durch Wahl der noch fehlenden Mitglieder. Sollten einzelne Mitglieder noch weitere Gegenstände zur Berathung in Vorschlag bringen wollen, so ist hiervon dem Unterzeichneten vor Beginn der Versammlung ittheilung zu machen. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, den in ihren Gemeinden wobnenden Mitgliedern des Vereins von dieser Einladung Kenntniß zu geben, auch sich selbst in her Versammlung zu betheiligen. Gießen, den 30. Juni 1876. i extyann, str nb ohne W- i I n Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen: v. Röder. A o r i t i s ch e r H h e i L Decken rsweg arir ist der Stein in^s Rollen gekommen. icbtr. n 6 Mark. stsviß hielt. In Konstantinopel selber aber hält man den Zustoß mit Serbien für un- »kiMtdlich. Die Reformpläne Midhat Paschas sind daher in die Ecke gelegt. Mn die herrschende Bewegung concentrirt sich nicht auf Kriegsanstalten gegen dü-a rebellischen Vasallen allein, sondern nimmt auch sonst einen fanatischen äjeratteT an. Unter der christlichen Bevölkerung der europäischen Colonie ^imbul wächst die Besorgniß, man glaubt stündlich neue blutige Excesie besuchen zu müssen, der Sultan selber zeigt sich nicht, weil ihn der Schrecken wr einem Attentat ergriffen. Gleichzeitig wird aus Konstantinopel gemeldet, Wß, während man sich mit allerhand Muthmaßungen in einem Rußland sehr s!Mlichen Mißtrauen ergeht, sich em äußerst lebhafter Verkehr zwischen Admt- r il Drummond, dem Befehlsbaber der englischen Flotte in der Besika-Bay ff *2. n M । von W m Zur Situation der Dinge in der Türkei. Die Kriegserklärung Serbiens au die Türkei, welche ursprünglich aus 27. Juni angesetzt war, scheint wieder hinausgeschoben zu sein. An der Mivelle des Krieges stehen wir aber unzweifelhaft. Diese Gewißheit wird aüllh durch die letzten eingelaufenen Depeschen und sonstigen Meldungen neu bc- Mgt. Die Situation skizzirt sich darnach kurz, wie folgt: i Fürst Nikita von Motenegro ist von den Insurgenten zum Fürsten der Herzegowina proclamirt. Die Hauptsache an dieser Proclamation (und :--7^771^Meldung steht ja noch aus), daß Fürst Nikita die ihm angebotene Hospo- \ PrÜOfl^über die Herzegowina annimmt, ist selbstredend die Consequenz, daß ’ ' b t sich M asiLh Montenegro zur sofortigen Action gegen die Pforte übergehen würde. In ' Lhat meldet ein Telegramm aus Cettinje, daß der Fürst die Regierung . Jennrä Ländchens dem Senat zu überlasten und selbst auf den Kriegsschauplatz nilen im Begriffe steht. Man hat sich also in Konstantinopel getäuscht, itnn man im allzugroßen Vertrauen sich der Neutralität des Fürsten Nikita 1 ic alle Fälle vorzusehen. Die Minister haben im Parlamente wieder viel von Neutralität gesprochen, aber etwas schwül ist es der englischen Ne- ‘‘fltbt/f1* tnmg doch und Vorsicht ist die Mutter der Weisheit. Daher werden Maltas ^fungswerke mit Geschützen neuesten Kalibers ausgerüstet und diese Insel - s^S^berwindlich" gemacht. Ja die „Corresp. orientale" weiß sogar schon zu Wen, daß für den Fall einer Landung englischer Truppen m Konstanttnopel t’W K(iti Lieferungsverträge abgeschlossen seien. Intervention oder Nicht-Jnterven- ' ’ bil, das ist die Frage, welche wohl zurückgedrängt, aber niemals ganz besei- (2$mt »erfcen kann. Denn die Eventualitäten der Bewegung auf der Balkan- n,Mbinsel sind nickt abzusehen. Und mit dem Ausbruch des serbisch-türkischen ist der Stein in^s Rollen gekommen. Darmstadt, 28. Juni. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer wird in der Berathung der Gesinde-Ordnung, und zwar bei Art. 3 fortgefahren. Der erste Abschnitt: „Der Dienst-Vertrag und die damit zusammenhängenden Rechts-Verhältnisse" (Art. 1 bis 21 einschließlich) gelangte zur Erledigung. Die Verhandlung rückte wegen der zahlreich gestellten Amendements uno der vielen auftretenden Redner nur langsam vorwärts. Indessen wurden schließlich meistens die von dem Ausschluß gestellten Anträge, welche, soweit solche von dem Regierungs-Entwurf abweichen, von der Regierung nicht beanstandet sind, angenommen. Aus der Debatte heben wir Folgendes hervor: Bei Art. 4, welcher von der regelmäßigen Vermtethungs-Zeit handelt, wurde ein Amendement von v. Wedekind (Darmstadt-, Hcinzerling und Genossen angenommen, wonach im Allgemeinen, wenn nichts Anderes vereinbart ist, die Vermiethung auf ein Jahr gilt, daß eS jedoch den einzelnen Orten (namentlich den Städten) fret- steht, bis zum Inkrafttreten des Gesetzes (Juli 1877) vierteljährige Vermiethungs-Zeit durch OrtS-Statut einzuführen. Bei Artikel 13 ward unter die Gründe, welche die Herrschaft berechtigen, den Dienst-Vertrag vor Ablauf der vertragsmäßigen Zeit aufzuheben, auf Antrag von Wolz auch der Fall aufgenomnien, wenn der Dienstbote ber Verwarnung ungeachtet die ihm anvertrauten Thiere mißhandelt. Bei Art. 17 erhob sich eine längere Debatte, ob die Herrschaft, wenn ein Dtenstbote vertragswidrig den Dienst nicht antritt oder aus demselben tritt, die Hülfe der Ortspolizeibehörde soll anrufen, und diese eine vom Richter zu erkennende Strafe soll androhen dürfen. Gegen diese Bestimmung waren Racke, Osann, Franck u. A, sie ward aber nach Befürwortung durch Mintsterial-Präsident Kempff und die Ministerial-Räthe Hallwachs und Finger, sowie die Abgg. Jockel, Weber und Maurer angenommen. Bet Beginn der Sitzung halte das Haus eine zweite Berathung des Gesetzes vorbehalten. Darmstadt, 29. Juni. Auf eine Interpellation des Abg. Schröder hat die Regierung geantwortet, daß die Verordnung vom 23. Februar 1850, betr. die Staatsaufsicht über neue Religions-Gemeinschaften, auch nach Erlaß des Gesetzes vom 23. April 1875, die rechtliche Stellung der Kirchen und Religions-Gemeinschaften im Sta'ate betr., in voller Kraft fortbestehe. Außerdem hat sie bezüglich eines Gesetzes, betr. den Austritt aus einer Kirche oder Religions-Gemeinschaft, erklärt, daß sie zu geeigneter Zeit ein solches Gesetz vorzulegen beabsichtige. Darmstadt, 29. Juni. Da die Stadt aus vielfachen, zum Theil höchst principiellen Veranlassungen mit der staatlichen Polizei-Verwaltung in eine Reihe von Conflicten gekommen ist, so bat der Bürgermeister heute den Stadt-Verordneten eröffnet, daß er demnächst die erforderlichen Schritte einleiten werde, um die Leitung des städtischen Polizeiwesens auf die Stadt zu übertragen, bei welcher Gelegenheit noch zu bemerken sein dürfte, daß ein Maffen-Austritt der Schutz-Mannschaft zu gewärtigen steht. Darmstadt, 29. Juni. DieKirchen-Gemeinde-Vertretunz hat in ihrer gestrigen Sitzung u. A. den Antrag des Majors Reh auf Oeffentlichkeit der Verhandlungen nach kurzer Discusfion einstimmig angenommen. b) V Mraukreich. Mittwoch den 5. Juli, Vormittags 8 Uhr, gegen Karl Mehring vorrNieber- Donnerstag den 6. Juli, Vormittags 8 Uhr, gegen Wilhelm Friedrich JM 3«er nur durchschnittlich 2,340,000 Centner jährlich tranSportirte, auf 1WO,uuu was nicht ausbleiben kann, die vielen kleineren Schiffe abgelegt und dafür neue gF-tz lk^Oo 24. dv Montag den 3. Juli, Vormittags 9 Uhr, gegen J»h Conrad ßub wi| Lind II. von Geiß-Nidda, wegen Urkundenfälschung; Vertheid. Gr. Hofgerichts-AdvocL rreooerg. _ Freitag den 7. Juli, Vormittags 8 Ubr, gegen Johannes Sann von Lauei . A1,a Ant,ftrtnti’Au.T roegtn Urkundenfälschung und Unterschlagung; Vertheid. Gr. Hofgerichts-Advc-e Die „Agence Havas meldet aus Konstantmope! Gut fleisch. -**'• •" ™ .....- Samstag den 8 Juli, Vormittags 8 Uhr, gegen Johanne« Diehl :oi -ugkand. London, 28. Juni. Obzwar sämmtliche Telegramme, welche heute aus Berlin, Wien, Belgrad und Konstantinopel vorliegen, eine kriegerische Initiative Serbiens als sehr wahrscheinlich melden, hofft die hiesige Regierung und Diplomatie doch, daß Serbien im letzten Augenblicke anderen Sinnes werde. Rußland hat, dies gilt hier als zuverlässig, osficiell in Belgrad von jedem Angriffsart abgerathen. Ob es hinterrücks nicht das Gegentheil rieth, läßt sich freilich nicht feststellen. London, 29. Juni. Im Oberhause erklärte Lord Derby, er könne Nicht sagen, daß eine Kriegserklärung von Seiten Serbien- statthaben werde, aber nach dem allgemeinen Ton der empfangenen Berichte könne er, wenn überhaupt, so doch nur geringe Hoffnung hegen, daß der Krieg abgewendet werden wird. Lo«do», 29. Juni. Unterhaus. Aus eine Anfrage Hartington's erwiderte DiSraeli, er sei über die angeblich beabsichtigte Kriegserklärung Serbiens nicht unterrichtet; der britische Consul in Belgrad habe vor einer Stunde telegraphirt, daß die serbischen Truppen die Grenze nicht überschritten hätten. Nrir^V Mb! Jlcjcr öLltUC |tyi uicuiu uuji'Hi ivuium in- u yiuu u/ivihv» ------ -----» - ' ■ . k Geleise wieder befahren, es ist jedoch dem Fahrpersonal die größte Vorsicht aneAPl»' Einverständnisses über die Frage der Ernennung der Bürgermeister mit den roorbfn jtnb geben die Züge nur langsam über die gefährdeten Stellen. Ministern b-ralhschlagen sollen. Di- republikanischen Zeitungen empfehlen, die Entscheidung dieser Frage hinaurzuschieben. Die E 'die Erzsörver tlansportircn bcm nutzbarem trotz ihrer gr y ungünstig Wicklung des, zweite Geleis ,'pruch genom große Bedeut die niederheir größere Hütti beziehen, wov worben wird, auch für Bess niß für die n andauernden ' Nachbarstaatei weniger als ; Grube (in Er digkeit der La faltigen Ermi gegen den jex Meintranspo direkten Tran kommt, entspi ersparniß von reff). 1,020,00 mit dem Änlagt xtgulming iß ii ' tooiDen und da Ausführung des gaben pro 187' Gegenstandes v vorerst vollstän führung des Ministerium ii Md Nützlichkei Md zur Hebu Serbien. Belgrad, 28. Juni, 8 Uhr 50 Mix. Abends. Die diplomatischen Vermittelungsversuche sind durchaus erfolglos geblieben. Die telegraphischen Mittheilungen von militärischen Nachrichten sind verboten worden. Türkei. Konstantinopel. Nie sah man so viele Soldaten in den Straß» Peras und Stambuls. In Beikos am asiatischen Ufer des Bosporus wird ein Lager von 70—80,000 Mann errichtet; schon sind mehrere Tausende angek.rn- men, und die Dampfschiffe der Regierung bringen fort und fort Soldaten; fit gehören zum zweiten Landwehr-Aufgebote. In Smyrna sollte ebenfalls ein Lager von 70,000 Mann formirt werden; aber es ist beschloffen worden, baj die dort aus dem Innern kommenden Rediss sofort eingeschifft und nach den verschiedenen Punkten des Kriegsschauplatzes expedirt werden. Ferner ist sch» das dritte Aufgebot einberusen, so daß bei etwaigem Wiederbeginn der Feind- seligkeiten nach Ablauf des Waffenstillstandes mehrere imposante Armeen gleit operiren können. •%e gegen Schn nw de, zr Wenn sich bi darin doch y und gertzde öi eitere $erbr entnehmen ®i Wt pen.t Mb« 15i «tbt ™ Wit 0 'ändern nur W bemal eoWid)fi S«** - f^C' 2,83 S?, ter verlieh' ,6t.) 2, Hs kn nach den Stuben 10 w bishttlge a wurden an den a) Amerika. New - Nork, 29. Juni. Die demokratische Convention in St. Louii denft?be^ Mttnfeindschast ^ödn' V-r" bat Beim zweiten Wahlgang- den Gouverneur Tilden von New-Aork zum ßan= PariS, 28. Juni, Nachmittags. Nach einer hier eingegangenen Mel- Dienstag den 4. Juli, Vormittags 8 Ubr, gegen Christian Kehm II. uoi düng aus Marocco wurden am 5. d. Mts. eilf Israeliten durch einen Muha- Bindsachsen, wegen Raubs und Körperverletzung; Vertheid. Gr. Hofgerichts-Advoc-l verwundet der mit einem Dolch in der Hand die Gassen des Juden- vr. Muhl. jnepaner oerwunoei, vet inu tuiviii w y UnrrfÄiifcmpn Nck Mittwoch den 5. Juli, Vormittags 8 Uhr, gegen Kari uiepring nonyaeot Viertels durchlief und unter Aufforderungen zur Rache an den Ungläubigen sich @eemelb wegen Versuchs der Nothzucht; Vertheid. Gr. Hofgerichts-Advocat Baist. auf die ihm begegnenden Juden stürzte. Zwei der Verwundeten sind gestorbeir Donnerstag den 6. Juli, Vormittags 8 Uhr, gegen Wilhelm Friedrich Koj mehrere andere sind in Lebensgefahr. Die Consuln von Amerika, Italien, Eng von Nieder-Florstadt, wegen Meineids; Vertheid. Gr. Hofgerichts-Advocat J öäe! land und Spanien haben Garantieen für das Leben und Eigenthum der Euro- autz Friedberg, väer gefordert und beschuldigen den Pascha des Mangels an Wachsamkeit. Paris, 29 3'rili CW . ... - - Cx -—-.ÄH /.««v welcher »wischen dem Ministerium und der Linken Meinungsverschiedenheit be- „ung vorhanden, sie dem Leben zu erhalten. ftpht (Ni? Kammer belcklok daß der Antrag Jolibois am nächsten Dienstag Oppenheim, 26. Juni. Gestern drohte große Gefahr, daß der Eisenb«>' steht. Die Kammer vescyloß, oatz oer «arrag ~ö betrieb zwischen Oppenheim und Guntersblum eingestellt weiden müßte. Hundr in den Bureaus berathen werden soll, Raspall (Sohn) kundlgte eme Inter- Arbeitern waren damit beschäftigt, die gefährlichen Stellen des Stsenbabndam^ pellation an Dusaure über den Brief Mac Mahon s betreffs der Begnadlgun- Legen von Faschinen, Herbeischaffen von Grund, Sand u. s. w. aurzubeür- aen und über die kürzlich wiederum verfügten Verhaftungen an; die Discussion ^ur dadurch war es möglich, den Betrieb aufrecht zu erhalten. Am Naamr s bierüber soll am Montaa stattfinden, bis zu welchem Tage sich die Kammer konnte nur noch das Landgeleise befahren werden wodurch der starke^ VE» vertagte. - Die Linke hat Delegirte gewählt, welche behufs Erzielung eines t anempio^. Nußland. Petersburg, 29. Juni. Eine Division des Panzer-Geschwaders ist von der Kronstadter Rhede heute in See gegangen; die Zweite Division folgt ihr in einigen Tagen. Petersburg, 30. Juni. Gegenüber wiederholten anzweifelnden Meldungen hinsichtlich oes Zusammentreffens der Kaiser von Rußland und Oesterreich wird hier versichert, es stehe fest, daß die Zusammenkunft stattfinde, ttifr chon aus den an die amtlichen und Hofkreiie ergangenen Anordnungen hervvr- ;ehe. — In Belgrad ist auf directen Befehl des Kaisers Seitens des borgen russischen Vertreters bis zuletzt Alles aufgeboten worden, um den Fürsten vom Ueberschreiten der türkischen Grenze abznhalten. Der Fürst erklärte jedoch, er könne, von der Bevölkerung gedrängt, dem Vorgehen der Türken in Bosnien und den Verletzungen der serbischen Grenze nicht ruhig zusehen; er glaube, daß, wenn der früher ventilirte Vorschlag, ihn, bei voller Wahrung der Souverä- netät des Sultans, zum Vicekönig von Bosnien zu ernennen, von der Pforte angenommen worden wäre, die Bewegung und die Unsicherheit der Verhältnisse aufgehört hätte; die Pforte wolle aber keine Unterhandlungen mit Serbien, und deshalb müffe er der Stimmung des Landes Gehör geben und dasselbr schützen. wenn, was nicht ausbleiben kann, Die vielen Heineren ^u?inc .7“* (r'erhi_j Schiffe von 3500 Centner durchschnittlicher Tragfähigkeit gebaut werden, auf 2 pro Jahr erhöhen. Die verschiedenen Rohproducte, welche an der Lahn gewonnenH \ Theil mit der Lahnetsenbahn, zum Thctl per Wasser lahnabwarts transportirt wer^n, si ki der Reihenfolge ihrer Bedeutung: Eisenerze, Kalkstein, und Marmor, P'-IvK Dachschtefer, Zinkerze, Bleierze, Thom und Walkererde, Kupfer- und M^e. W f duetion an diesen Mineralien betrug in den drei Lahnrevieren Wetzlar, Weilburg und fl Pesth, 29. Juni. In Folge der Nachrichten aus Serbien ist die Aufregung hier in fortwährendem Steigen. In der.großen Menge finden die Be- sorgniffe lebhaften Ausdruck, die Regierung werde nur mit Aufgebot aller Kräfte einen etwaigen Sturm im Süden des Landes niederhalten. Als nicht ohne Bedeutung wird es betrachtet, daß der „Pesther Lloyd" in seinem heutigen Leitartikel darauf hinweist, man möge bei eventuellen Maßnahmen das Odium fernhalten, als manisestire sich in denselben Racenfeindschaft oder Ver- - Vräsidenten-Würde gewählt gewaltigungssucht der Magyaren den Nationalitäten gegenüber. UebrigenS didaten für die Prasidenten-^urbe g Y . ------- — constatirt der „Lloyd", allgemein betrachte man ein erneuertes Einschreiten der Lokal-Notiz. Diplomatie als aussichtslos und sei man nur bemüht, den Kampf, wenn er Gießen, 30. Juni. Während der mit dem 3. Juli l. I. beginnenden Schwm auSbricht zu localisiren, wobei jedoch nicht zu übersehen sei, daß der erste gerichts-Sttzungen werden nachbemerkte Anklagesachen zur Verhandlung, bezw. Abui- Kanonenschuß an der Drina ein Echo in den Schwarzen Bergen finden werde, theilung kommen, und zwar: $ * Die Lahnregulirung. Die ganze Länge des Lahnfluffes von Niederlahnstein bis Wetzlar, für welche die lirung projeetirt ist, beträgt 126 Kilometer; die Gesammt-Kosten deffelben 7ind zu MOV, - veranschlagt. Für diese Summe sollen die vorhandenen 17 Schleusen von 32,04 Meter und 5,34 Meter Breite auf 45 Meter Länge und 6 Meter Breite erweitert, 17 neue öffl 1 - in diesen größeren Dimensionen, sowie neben den vorhandenen 17 Wehren noch 14 neue . angelegt und ein Lateraleanal von der Lahnsteiner Schleuse bis zur Mündung in ^en MY der sogenannten Gänsweide, der zugleich als Vergrößerung des bestehenden Häfens dien• hergestellt werden. Die projeetirten größeren Dimensionen der Schleusen haben den ve) Vortheil, daß die mit Eisenerzen und anderen Rohprodüeten beladenen Lahnschiffe .j ohne das Überschlägen in die Nheinschiffe in Lahnstein nöthig zu haben, rhemabwar Ruhrort und die mit Kochlen beladenen Ruhrnachen rhein- und lahnaufwärts birect bt J a* gehen können, wodurch außer der Thatfahrt auch die Bergfahrt auf der Lahn stw heben wird. — Die gegenwärtig vorhandenen 130 Lahnschiffe werden alsdann cur la) eine nutzbare Ladungsfähigkeit von 2500 Centner, statt 1200 Centner pro Schiff erha , • das mittlere nutzbare Fahrwaffer sich von 0,5 Meter auf 1,2 Meter erhöhen toiro. u j nutzbare Fahrzeit auf der Layn ferner hierdurch statt wie bisher 3 Monate, für o, I Monate im Jahr andauern wird, so wird sich die Leistungsfähigkeit der Lahnschifffavrt, * bisher nur durchschnittlich 2,340,000 Centner jährlich kransportirte,^aüf ^^20,M0 ^Centn^ Darmstadt. 29. Ium. Die Nr. 34 des Großherzogltchen Rgterungs- blatts hat folgenden Inhalt , 1. Allerhöchste Verordnung, die Berqpolizei betreffend. 2 Ueberficht der für das Jahr 1876 genehmigten Umlagen zur Bestrei tuna der Bedürfnisse der israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Alzey. 3 Dieustnachrichten. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aller- an8diast geruht: am 15. M dem Schulverwalter Theodor Jung aus Vendersheim die erste Gemeindtzßchulstelle zu Stadecken zu übertragen; an dems. Tage den von dem Herrn Grafen zu Erbach-Erbach auf die Gememde-Schul- stelle Groß-Gumpen prZsentirten Schulverwalter Georg Martin Schwebe! aus Odernhausen für diese Stelle zu bestätigen. , Berlin, 29. Juni. Das Herrenhaus genehmigte die Gesetz-Entwürfe über die Erhöhung der Unterstützungen der Veteranen aus den Feldzügen von 1813—1815, über den Ersatz an das Kronfidei-Commiß ans den Einnahmen der Herrschaft Schwedt, in der vom Abgeordnetenhause angenommenen Faffung und stellte gegenüber den Beschlüffen des Abgeordnetenhauses die eigenen Be- schlüffe in Betreff der Gesetzvorlagen über die Befähigung zum höheren Verwaltungsdienste, über die Umzugskosten der Staats-Beamten und über die Städte-Versaffung wieder her. Das Competenz-Gesetz wurde aus Antrag Baumstark's en bloc angenommen, und zwar in der vom Abgeordnetenhause anaenomme»en Faffung. Das Gesetz über die Raths-Stellen beim Oberverwaltungs-Gerichte wurde ebenfalls in der Faffung des Abgeordnetenhauses angenommen. — Der Präsident theilte sodann mit, daß der Schluß des Landtages morgen Äittaq um 12 Uhr erfolgen werde. Berlin, 29. Juni. Der hiesige Gerichts-Physikus, Geh. Medicmal- rath Professor Liman, ist vorgestern aus Ragatz in der Schweiz zurückgekehrt, wohin er sich auf Einladung des ehemaligen Botschafters, Grafen Harry v Arnim, begeben hatte, um dessen Zustand zu untersuchen. Das Ergebmß dieser Untersuchung hat Herr Professor Liman in einem Zeugniß niedergelegt, nach welchem gegen den Grasen Arnim eine Haftmaßregel zeitlebens nicht zur Vollstreckung kommen dürste. Dieses Zeugniß, beziehentlich beglaubigte Abschrift, ist dem Berliner Stadtgericht und Kammergericht von Seiten der Ver- theidigung eingereicht worden. QtfltrtddL zu Thal a) per Lahn zu Berg | im Localverkehr I j im durchgehenden | f Verkehr / b) per Eisenbahn Ein unehel- Sohn, Heinrich, geb. den 4. Juni. Dem 19. Dem Dem Dem 10. Juni. D- Red. *) Vergl. Jnseratentheil d beut. Zeit. geb. geb. Schlosser, Heinrich Runkel, ein Sohn, Heinrich Karl, geb. den Glaser, Hermann Scherst, ein Sohn, Ludwig Emil Karl, Revisor, Georg Albert Willibald Zinßer, eine Tochter, Clara, Taglöhner, Conrad Preis, eine Tochter, Elisabeth, geb. den Denselben. Denselben. Mat. Denselben. ■ den 30. Mai. Denselben, den 31. Mai. Denselben. nvuilion in ri fc m New-Dork nJn; von bet i ber ;luxden mit ■ ^ben und 3490) Nachdem der von der Stadtverordneten-Versammlung der Stadt Gießen am 24. Februar d. I. gefaßte Beschluß wegen Capitalaufnahme von 600000 Mark zur Bestreitung der in diesem und in den nächstfolgenden Jahren insbesondere für Btücken- und Straßenanlagen, Schul- und andere Bauten sich ergebenden außerordentlichen Ausgaben die Genehmigung der Aufsichtsbehörde erhalten hat, so wird dies mit dem Anfüqen bekannt gemacht, daß Capitaliön in Beträgen von 100. 300. 500 und 1000 Mark aus dieses Anlehen gegen Wen in ben -s Bosporus m ere foujenbf on:i >nd fort Soldat« ® sollte ebtnfoll: eschlosjen worbet, »eslhifft unb nij eben. Ferner ßj >ieberbtginn ber y lpojante Armeia; Dem Bürger und Tapezierer, Heinrich Malkomesius, ein Sohu, geb. den 23. Mai. Beerdigte. August Heinrich Ploch, Schreiner dahier, alt 24 I. 8 M- 16 T., ). btQinntnbtn Et' lanblung, bej®. t $lt biplvU Die tklegrM worben. Jnterimsscheine jederzeit zur Stadtkasse eingezahlt werden können und findet die Verzinsung mit 41/2 Procent vom Tage der Einzahlung an Statt. Die Rückzahlung des Anlehens erfolgt durch Amortisation mit jährlich 2 Procent unter Vorbehalt des Rechts der Stadt zur Kündigung des Anlehens im Ganzen oder zum Thetl. Der Austausch der Jnterimsscheine gegen die auf Inhaber lautenden Original-Obligationen findet nach deren Anfertigung Statt, worüber seiner Zeit besondere Bekanntmachung erlassen werden wird. Gießen, den 30. Juni 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Auszug aus den StandesamtsreMern -er Stadt Gießen. Vom 17. bis 30. Juni 1876. Eheschließungen. Am 21. Juni. Wilhelm Kreuder, Großh. Oberrechnungsprobator zu Darmstadt, mit Marie Pracht zu Gießen. — Karl Ludwig Georg Wilhelm Hosch zu Gießen mit Auguste Karoline Hermine Vix. — 24. Georg Wilhelm Ludwig Hof, Premierlieutenant, mit Louise Anna Ida Johannette Christine Schirmer. — 30. Friedrich Sebastian Gregori, Kaufmann, mit Therese Elisabethe Kilbinger. Geborene. Am 13. Juni. Heinrich, S. von Schlosser Ludwig Heinrich Debus. — 18. Karl, S. von Tapezier Pantaleon Hollmann. — 17. Luvwig Karl Philipp, S. von Schneider Ludwig Größer — 14. Karl, S. von Schuhmachermcister Christian Weeg. — 19. Marie Elisabeths Friederike, T. von Bremser Johannes Höfer. — 16. Ludwig, ein unehelicher S. von Gießen. 21. ?, Sohn der Wittwe des am 18. November 1875 verstorbenen Lieutenants Julius Rahn. — 14. Elisabethe, T. von Fuhrmann Johannes Thomas dem Dritten. — 18. Georg Wilhelm Christian, S. von Conditor Heinrich Kinkel. — 21. Gustav, S. von Fabrikarbeiter Johannes Grün. — 20. Elisabeth, T. von Photograph Franz Gerbode. — 22. Otto, S. von Kaufmann Mar Friedberger. — 24. Johanna, T von Backsteinbrenner Jakob Diehl. — 16. Daniel, S. von Lokomotivführer Daniel Wiechard. — 24. Johanna Karoline, T. von Schuhmacher Heinrich Marx. — 27. Elisabethe, T. von Taglöhner Georg Mandler. — 25. Karoline, eine uneheliche Tochter von Gießen. — 20. Johannes Wilhelm Joseph, S. von Kaufmann Jean Baptist Spiegel. — 23. Elisabethe, eine uneheliche Tochter von Auswärts. — 20. Friedrich, ein unehelicher Sohn von Auswärts. — 24. Katharine Elisabethe, T. von Schreiner Christian Meinhardt. — 28. Louise Charlotte, T. von Heizer Friedrich Noll. — 26. Konrad, S. von Bahnmeister-Aspirant Friedrich Schäfer. — 29. Heinrich Wilhelm, S. des Taglöhners Jakob Krauskopf. — Marie, T. von Fuhrmann Heinrich Ludwig Euler. Gestorbene. Am 19. Juni. Karl Weeg, S. von Schuhmachermeister Christian Weeg, 5 T. alt. — Elisabethe Schäfer, T. von Feldwebel Heinrich Schäfer, alt 2 I. 10 T- — Katharine Elisabeths, Ehefrau des Gendarmen Johann Jakob Henkel aus Kirtorf, geb. Niebel, alt 36 I. 4 M. 22 T. — 20. Josepha Fröhlich aus Orsingen, alt 25 I. — Adam Nickel aus Gleiberg, alt 40 I. (tobt aufgefundcn worden.) — 21. ?, Sohn der Wittwe des Lieutenants JuliuS Rahn, 3/4 ®t. alt. — 23. Heinrich August Ploch, Schreiner, alt 24 I. 8'/z M. — 24. Franz Lampus, Oeconom, alt 60 I. 5 M. — 26. Heinrich, ein unehelicher Sohn von Gießen, alt 24 T. — 28. Christine, Tochter des Bureaudieners Georg Ferber, alt 6 M 3 T. — Hermann, Sohn des Bahnwärters Adam Kniese im Wärterhaus Nr. 177 (Gemarkung Groß-Linden), angeblich 3 I. alt. — 29. Jakob Braun, Fuhrmann, alt 54 I. 2 M. In der Zeit vom 1 April bis 30. Juni 1876 sind eingetragen: 140 Geburten, 89 Sterbfälle; 29 Aufgebote sind angeordnet und 33 Ehen.geschlossen worden. _________________ Stimmen des LobeS über »r. Tiedemann'S -Präparate »egen Schwächezustände *) hören wir von allen edten und zwar in Uebereinstim- mung des größten Theiles der Presse mit unseren ersteren Autoritäten der Medicin. Wenn sich die Kritik so überaus günstig über ein neues Heilmittel ausspricht, so muß darin doch wohl eine Bürgschaft liegen für den wahren inneren Werth dieser Mittel und gerade aus diesem Grunde verdienen dieselben auch seitens der Presse eme immer weitere Verbreitung. Nachstehendes, gew ß glaubwürdiges, Urtbeil eines Fachgelehrten entnehmen wir dem redactionellen Theile des Bresl. Jnt-Bl: Daß Ich Dr. L Tiede- mann'S ksn-tsLo-Mittcl für einen mir sehr befreundeten juygen Mann in Athen, der durch die böien Folgen geheimer Jugendsünden völlig geschwächt war, mit dem besten Erfolge gebraucht, bestätige ich durch diese Zeilen. Ebenftzkls bestätige, daß sowohl das Elixir, wie auch der Balsam in keiner Weise schädlich wirkende.Jngredienzien enthalten, sondern nur solche, welche stärkend und für den Organismus heilbringend wirken und spreche demgemäß mein unparteiisches Urtheil dahin aus, daß diese Mittel alS die vorzüglichsten aller mir bekannten Präparate dieser Gattung zu empfehlen sind. Dr. Xaver Länderer, Professor an der Königl. Universität zu Athen, Ritter hoher Orden rc. Quantitäten als ihr gegenwärtig, wo pCt. reducirt ist, zugeführt wird Denselben. Dem verstorbenen Bürger und Kaufmann, Heinrich Weidig, ein Sohn, Heinrich Karl August Christian Hermann, geb- den 1. Mat. Den 30. Juni. Karl Emil Christian, Literarisches. Von Hallberger'S Prachtausgabe Shakespeare's sämmtlicher Werke, illustrirt von John Gilbert, ist jetzt der Schluß, Lieferung 41 — 48, uns zugekommen. Dieselben enthalten: „Der Kaufmann von Venedig", „Wie es euch gefällt", »Der Sturm", „Ein Sommernachtstraum", „Hamlet" und dann die Sonette und die erzählenden Dichtungen „Venus und AdoniS", „Lucretia", „Der verliebte Pilger" und Klage einer Liebenden", und ist das Werk also jetzt vollständig. Diese Shakespeare-Ausgabe gehört unstreitig zu den besten Schätzen unserer Famtltenbibltotheken und ihr großer Erfolg noch während des Erscheinens zeigt, wie daS deutsche Volk das anerkannt und nicht versäumt hat, seinen Bücherschränken und Auszug s«s den Kirchenbüchern der Itsdt Gieren. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 24. Juni. Georg Wilhelm Ludwig Hof, Premierlieutenant und RegimentS- adjutant dahier, des oerft. Obersten, Ludwig Hof, zu Darmstadt, ehel. Sohn, und Louise Anna Ida Johannette Christine Schirmer, des Bürgers und Tabaksfabrikanten, Heinrich Schirmer, ehel. Tochter. Getaufte. Den 25. Juni- Dem Maschinen-Jngenieur, Hugo Oppler, ein Sohn, Richard Hans Georg, geb den 4. März Den 28. Juni- Dem Bremser, Johannes Höfer, eine Tochter, Marie Elisaaetv Friederike, geb. den 19 Juni. Den 29. Juni. Dem Bataillons-Tambour, Conrad Will, ein Sohn, Karl, geb. den 6. April. Den 24. Juni, gest. den 23. Juni. Den 26. Juni. J* i« w U1,$ des bork.' i« M "Ma- - 610 Büchertischen diese geschmackvollen Prachtbände, deren Anschaffung ja so außerordentlich bequem und wohlfeil gewesen, einzuoerleiben. Dieser Shakespeare unterscheidet sich sehr wesentlich ^ron allen übrigen deutschen Ausgaben des Dichters durch den einheitlichen und echt Shakespeare'schen Geist der Illustrationen. Wir haben es hier nicht mit durch den britischen Dichter heroorgerufenen Vhantasieen zu thun, sondern mit Figuren, die bis in's Einzelnste, bis auf die Schnürbänder der Schuhe sozusagen, der Shakespeare'- schen Zeit angehören und geradezu überraschende Verbildlichungen des Riesengeister sind, der in diesen Dramen lebt. Bold lieblich und herzgewinnend, bald erschütternd und grauenhaft, jetzt phantastisch märchenhaft, dann wieder mit dem wuchtigen Schritt der Geschichte, treten diese Bilder während deS Lesens, durch den genialen Stift Gil- bert's fixirt, vor daS Auge deS ShakespearefreundeS und prägen den Grundgedanken des Stückes mit all' seinen Situationen schon äußerst sichtbar aus. Daher sind diese Gilbertbilder der vortrefflichste Commentar zu des Dichters tiefsinnigen, oft aus ben geheimsten Gründen des Lebens geschöpften Dramen, zu welchen eine jedem Stück bei- gegeberie Einleitung von den gründlichsten Shakespearekennern das Tbatsächliche, die Geschichte des Entstehens und sonstige historische oder zeitgeschichtliche Fakta gibt. Die Ausstattung dieses Werkes durch den Druck, das stattliche Format, die schönen Decken lassen diese Shakespeare-Ausgabe als eine Musterleistung des deutschen Buchhandel- erscheinen. Wer das vierbändige Prachtwerk (Preis sein in Leinwand oder in Halbfranz gebunden 40 Mark) nicht auf einmal sich zu erwerben wünscht, dem ist durch den Eintritt in die laufende zweite Subskription (36 Hefte ä 80 Pf.) immer noch Gelegenheit gegeben, sich noch und nach in den Besitz dieser herrlichen Shakespeare-Ausgabe zu setzen. Die Eisenbahn ist allerdings in der Lage, größere die Erzförderung der Lahngruben gegen 1872 um 35—40 pCt. reducirt ist, zugesuhrt wird, zu transportiren; die Maximal-Leistungssähigkeit derselben im Localverkehr bis Lahnstein, welche von dcm nutzbaren Wasserstand des Rheins abhängt, beträgt ca. 13,000,000 Ctr. pro Jahr. Da indeß beide Verkehrswege vermöge ihrer Lage separate Gebiete beherrschen, so ist die Eisenbahn trotz ihrer größeren Leistungsfähigkeit im Transport von Rohprodukten, da viele Betriebspunkte in ungünstig zu den Eisenbahnstationen liegen, allein nicht im Stande, der naturgemäßen Entwicklung des Bergbaues hinsichtlich des Transports für die Folge gerecht zu werden, zumal das eite Geleise derselben später durch den Betrieb der Hauptbahn von Berlin nach Metz in Anspruch genommen wird, und muß daher die verbesserte Wasserstraße ergänzend eintreten. Welche große Bedeutung der nassauische und Wetzlarer Eisenerzbergbau für die heimische, namentllch für die niederheinisch-westfälische Eisenindustrie hat, geht aus der Thatsache hervor, daß etwa 23 größere Hüttenwerks-Gesellschafte 60 pCt. ihres Gesammtbedarss an Eisenerzen von der Lahn beziehen, wovon 3/4 auf eigenen Gruben gewonnen und y4 durch Ankauf von fremden Erzen erworben wird. Aus diesen Erzen werden vorzugsweise die für Qualitäteisen und in neuerer Zeit auch für Bessemer Fabrikate geeigneten Rohcisensorten dargestcllr. Durch das dringende Bedürfnis für die niederrheinisch-westfälische Eisenindustrie zur möglichsten Milderung der schon so lange andauernden Geschäftskrisis und zur Ermöglichung der Concurrenz mit den eisenproducirenden Nachbarstaaten, billigere Frachten zu schaffen, welche gegenwärtig beim Eisenbahntransport nicht weniger als 139 pCt. und beim Wassertransport 110,5 pCt. der Selbstkosten der Lahnerze loco Grube (in England durchschnittlich nur circa 40 pCt.) betragen, erscheint demnach die Nothwen- digkeit der Lahnregulirung hinreichend begründet. Durch die Lahnregulirung werden nach sorg-, -faltigen Ermittelungen beim Betriebe von Schiffen mit 3,500 Ctr. durchschnittlicher Tragfähigkeit gegen den jetzigen Eisenbahn- und Rheintransport 35,5 pCt. und gegen den jetzigen Lahn und Heintransport 18,5 pCt. an Frachtkosten erspart. Diese Sätze, bei denen der Vortheil des birecten Transports der mit Kohlen beladenen Ruhrschiffe rhein- und lahnaufwärts noch hinzu- kommt, entsprechen bei dem erwähnten Transportquantum von 14,625,000 Ctr. einer Frachters arniß von 1,800,000 resp. 730,000 Mark und bei 20,47500 (Str. einer solchen von 2,520,000 refp. 1,020,000 Mark, welche Summen zur Beurtheilung der Rentabiliät der Lahnregulirung mir dem Anlagecapital von 8,400,000 Mark in Vergleich zu ziehen sind. Das Project der Lahnregulirung ist im Jahre 1873 von dem königlichen Handelsministerium selbst in Anregung gebracht worden und da dasselbe von einschlagenden Behörden warm befürwortet wurde, so wurde zur Ausführung desselben die erste Rate mit 750,000 M. in den Etat der außerordentlichen Ausgaben pro 1874 bereits ausgenommen. — Vom Abgeordnetenhaus ist indeß bei Berathung des Gegenstandes im Februar 1875 diese Summe einstweilen wieder abgesetzt worden, weil die Pläne vorerst vollständig ausgearbeitet und vorgelegt werden sollten und auch das Bedürfniß der Ausführung des Projects noch näher nachzuweisen sei. Inzwischen sind nun die Pläne dem königl. Ministerium in größter Vollständigkeit vorgelegt und in zahlreichen Petitionen die Notwendigkeit und Nützlichkeit der Anlage wiederholt klar bargelegt worben. Im volkswirtschaftlichen Interesse und zur Hebung der schwer damiederliegenden niederrheinisch-westfälischen Eisenindusttie wäre die baldige Ausführung des Projects dringend wünschcnswerth. sammengenommen: 1862 = 6,302,763 Centner, davon 5,412,805 Centner Eisenerze; 1872 L- 19 983,222 Ctr., davon 18,586,627 Centner Eisenerze. Dieselbe weist demnach in diesem Zeitraum eine Zunahme von überhaupt 217 pCt. oder jährlich 21,7 pCt. nach. Hieraus geht hervor, welcher bedeutenden Entwickelung der Bergbau an der Lahn und welcher Vergrößerung das Transportquantum auf den beiden Verkehrswegen — der Eisenbahn und der Wassersttaße _ fähig ist. — Der Gesammtflächeninhalt der hier verliehenen 4,514 Grubenfelder beträgt gegenwärtig 2,833,218,098 Quadratmeter und hiervon stehen zur Zeit nur 347 Grüben mit einem Flächeninhalt der Felder von 281,714,796 Quadratmeter in Betrieb. — Von der großen Masse der verliehenen Lagerstätten ist demnach bisher nur ein verschwindend kleiner Thcil (etwa 8—9 pCt.) näher untersucht, von den wirklich aufgeschlossenen Lagerstätten aber wiederum nur ein sehr kleiner Theil bereits thatsächlich ausgebeutet. Zur Wasserstraße der Lahn vorzugsweise günstig gelegen sind 76 Gruben, welche in den letzten 4 Jahren durchschnittlich 3,010,808 Centner Erze förderten. Zur Eisenbahn besonders günstig liegen 151 Gruben mit einem durchschnittlichen Förderquantum von 5,585,801 Centner, unb zu beiden Versandtstraßen gleich günstig gelegen sind 147 Gruben, die in obigem Zeitraum durchschnittlich 5,467,155 Ctr. pro Jahr gefördert haben. Die Landtransportkosten betragen von ben ad 1 aufgeführten Gruben bis zu ben Em- ladestationen an ber Lahn pro 100 Centner — 6 M. 20 Pf., von ben ad 2 aufgeführten Gruben nach ben verschiebenen Eisenbahnstationen 11 M. 50 Pf. unb von ben ad 3 aufgeführten Gruben 10 M. burchschnittlich. In Folge ber mangelhaften Einrichtung ber Lahnschifffahrt war der bisherige Transport per Wasser im Verhältnis zu bem per Eisenbahn noch gering. Es wurden an den vorbezeichneten Rohprodukten transportirt: U 0U§|Urti fr blt6S s-S 'Df «ifr* ■«nb »• '■ L "6 D! mtrbtn ). Conrad ßubi Ix. hvsMWM Rtbm H Hr. hos-niM" l Mehrings tjtriditHW1 i- nnei S-E ®r. (iof«trwj ®’lb * «VW; OHA IM11,' tn «M W ,r l^'l Georg Christian Franz Lampus, Bürger und Oeconom, alt 60 I. 4 M. 24 T>, gest. den 24. Juni. Den 30. Juni. Conrad Theodor Jacob Martin Braun, Bürger und Fuhrmann, alt 54 I. 2 M. 6 T-, gest. den 29. Juni. 1867 = 2,312,440 Ctr. 1872 — 3,224,871 ti 1867 — 196,816 1872 — 131,264 ii 1869 = 5,955,000 Ctr. 1872 — 7,669,000 ii 1869 — 1,743,000 ii 1875 — 5,525,334 Aesondere Bekanntmachung. Bekanntmachung. Der Vicinalweg zwischen Watzenborn und Garbenteick wird vom 1. Juli d. I. an durch die Chaussirarbeiten in der Gemar- kung Watzenborn unfahrbar. Der Verkchr zwischen beiden Orten geht daher bis zur Vollerdung genannter Wegstrecke über Hausen. , Watzcnborn, den 29. Juni 1876. Großherztgl Bürgermeisterei Watzenborn. Schäfer- (3498 Versteigerungen. Dienstag den 4. Juli l. I., Vormittags 9 Uhr, soll auf dem hiesigen Nathhause die Lieferung von Sandsteinplatten, veranschlagt zu 800 Mark, und das Anfahren von S chlackensand, veranschlagt zu 230 M- in Summission vergeben werden. Kostenvoranschlag und Ucbernahmsbe- dingungen können am 1. und 3. Juli, Nachmittags von 2—6 Uhr auf dem städtischen Baubüreau eingesehen werden. Gießen, den 30. Juni 1876. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A- B r a m m. (3471 Arbeltsversteigeruug zu Grüningen. Montag den 3. Juli, Morgens um 8 Uhr, soll auf dem Rathhaus zu Grüningen die Anfertigung eines neuen Kirchenfensters durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden: Der Ueberschlag betragt: a. Für Schlosserarbeit 34 Mk. 30 Pfg b. „ Glaserarbeit 62 „ — „ c. , Weißbinderarbeit 5 „ 65 „ Gießen, den 29. Juni 1876. I. A-: (3499 Körner, Bezirksbauaufseher. Bekanntmachung. Samstag den 8. Juli d- I-, Vormittags 11 Uhr, soll in dem Universitäts-Kanzlei-Gebäude die Lieferung von 350 Ctr. Steinkohlen I Sorte, 100 „ Knabbelkoblen, 36 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 7 „ Tannen- „ in das Grobherzogliche Gymnasium dahier für den Winter 1876/77 im Submissions- roeae vergeben werden. Die Bedingungen liegen im Geschäftszimmer des Unterzeichneten zur Einsicht offen. Gießen, den 30 Juni 1876. (3504 Grobherzogliche Gymnasialkasse. Schmitt, _________Univ--Gerichts-Actuar. Mittwoch den 5. Juli, Nachmittags 2 Uhr, werden im Saal der Restauration „Bramm" in der Neustadt dahier nachstehend verzeichnete zu einer Debitmasse gehörigen Waaren öffentlich versteigert: eine Partie große Musikwerke mit Trom mel- und Glockenspiel, Castagnetten, Mandoline und Expression, Drehorgeln, Musikdosen, viele Phantasiegegenstände mit Spielwerk, Melodions und Ziehharmon- ka, Regulatoren und sonstige Wanduhren, Pendulen mit Glasglocken, goldne und silberne Remontoiruhren, Ancre - und Cylinderuhren, goldne Ketten, Ringe, Brocken, Medaillons, Ohrgehänge, silberne Talmi- und Doubleuhrtetten, Uhrenfour- ntturen und dahin einschlagende Artikel Gießen, den 26 Juni 1876. (3395 M- Pilger, Massecurator. Dienstag den 4. Juli, Nachmittags 2 Uhr, wird im Hause des Herrn A. Worms am Seltersweg ein Ladentisch, ein Schränkchen, eine Marquise, Kisten und Stühle öffentlich versteigert. Gießen, den 29. Juli 1876. (3487 M. Pilger, Masseverwalter. Kenrnettjungm. 3345) In unserem Hinterhause ist ein Logis von 4 Zimmern rc. zu vermiethen und per 15. September beziehbar. ________________Flick & Kröll. 3338) Ein freundliches, geräumiges Familienlogis ist zu vermiethen. ___________Marburgersiiaße Lit. A. 164. 3216) 4 Zimmer, Küche rc., im mittleren Stock, am 15. Aug. beziehbar, zu vermiethen bet_____________F. Zöller, Neustadt. 3452) Ein Familienlogis zu vermiethen bei Thonwaarenhändler Pfeiffer, _______Tiefenweg. 3479) Das seither von Schneidermeister Pimper bewohnte Logis ist zu vermiethen und kann bis den 15. Juli bezogen werden. Eduard Plank, Metzger, Marktplatz. Montag den 3. Juli, Nachmittags 2 Uhr, wird im Saal der Restauration „Bramm" dahier die aus 4000 Bänden bestehende Ad am'sche, früher H offmann'sche Leihbibliothek öffentlich versteigert. Gießen, den 26. Juni 1876. (3375 _____M. Pilger, Masseverwalter. Grasverstetgerung. Die diesjährige Graserndte auf dem Bauplatz für das neue Universitätsgebäude wird am Mittwoch den 5. d. M., Vormittags um 11 Uhr, in dem Unioersitäts Canzleigebäude öffentlich versteigert. Flurschütz Völker dahier wird auf Verlangen nähere Auskunft er- theilen. Gießen, den 1. Juli 1876. (3502 Großherzogliches Univ -Rentamt.____ Heugras-Versteigermig. Da das Regenwetter am vergangenen Donnerstag die Abhaltung einer Versteigerung des Heugrases meiner Wiesen im Weiber unmöglich mochte, so werden hierdurch Inte' tssentcn zu diesem Zwecke auf Montag den 3. Juli, Nachmittags 3 Uhr, an genannte Stelle eingeladen. 3493)Friedrich Lampus. Keilgebotenes. Frische Aale, Erdbeeren, sowie täglich zweimal frische Milch, bei 3510) H Kurth. Neustadt 19. Verbesserte Dampfpumpen für Dampfkessel und Reservoir-Speisung rc. von diesen 575 Stück in Betrieb, liefern für jede gewünschte Leistung ab Lager unter Garantie Wegelin & Hübner, Maschinen fabrik und Eisengießerei in Halle a. 8. (3483 VOS'"--?' 7. v>V W- •>'.ce a> *o O) in ihrer unschätzbaren Heilwirkung bei Schwächezuständen, Anämie, Blutarmuth, krarckhaften Pullutio- mn, Zerrüttungen des Nerven - und Zeu- gungssystems, sowie gänzlicher Impotenz, populär und aufrichtig _ belehrend besprochen ® vonMedicinalrathUr. I. Müller, Berlin, gegen Einsendung von 7 Mark per Post- A.'lv. ttUSschließlich zu beziehen durch Dr. L- Tiedemann, König!. Preuß. Apotheker I. El. in Stralsund a d. Ostsee, Königreich Preußen. 3503) 10—12000 Dickwurzpflanzen, Sellerie und Lauch, Blumenkohl, Rosenkohl, Römisckkohl, gefüllter Winterkohl, Würsing, Oberkohlrabi, Roth- und We-ßkraut, Rotherüben (blutroth), gelbe Erdkohlrabi, einige Centner gutes altes Heu verkauft _________L. Hartmann in der Schanze 3489) Meine seitherigen Erkerfenster (5 Spiegelscheiben und die Ladcnthüre) werden billig abgegeben. G. PH. Fillmann. Patentirtes Gaü'-Inicctknpulver zur radckalen Vertil ung von jeglichem Haus Ungeziefer und dessen Brut- Amtliche Zeugnisse, sowie Gebrauchs - Abweisung stthen zu Diensten. Alleinverkauf für Gießen und Umgeoenb (3501 L. Müller auf der Mäusburg- 3492) Ein Familienlogis zu vermiethen bei____________Lobnkulsche Mahler. 3485) Ein Logis, bestehend aus 3 Zimmern, Küche, Kammern und Antheil am Garten, sofort zu vermiethen _____Lit. A. 37. 3511) Die seither von Herrn Th. Lony bewohnten Loc.Uitäten auf dem Lahnslein und der Garten sind vom 1. October d. I. anderweitig als Wohnungs- oder Wirth- schafts-Räumlichkeiten zu vermiethen. __Gg. Carl Gail. 3497) Zwei unmöblirte Zimmer im 1. Stock zu vermiethen und sogleich beziehbar W- F e r b^r, Lir>denplatz. 3354) Eine schöne Familienwohnung ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei Ludtvig Pirr, Neuenbäucn. 3473) Ein Familien-Logis zu vermiethen. Ri a n ck, Bahnhof. Bekanntmachung. Die Lieferung verschiedener Utensilien für die Offizier-Speiseanstalt in der Zeughaus-Kaserne, als: Tische, Rohrstühle, Brettstühle, Büffetspinde und Bücher-Repositorien soll im Submissionswege verdungen werden. Zur Entgegennahme von Offerten ist ein Termin auf Montag den 3. Juli c., Vormittags 10 Ubf, im Geschäftszimmer der unterzeichneten Verwaltung — Nahrungsberg itn Hanse von I. B. Singer — anberaumt, woselbst auch die Lieferungs-Bedingungen einzusehen sind. Gießen, den 28. Juni 1876. 3434) (Hrostherzoqlio e Garnison-Verwaltung. In Mahagoni: 2 franz. Bettstellen, 1 dto. mit Sprungfeder-Einlage, 1 Wasch- schrank mit weißer Marmorplatte und Toilettenspiegel, 2 Nachttische mit weißen Marmorplatten, 1 runder Tisch, 1 Kleiderschrank. In Nußbaum: 1 Spiegel-Kleiderschrank, 1 Silberschrank, 4 Commoden, 1 ovaler und 1 runder Tisch, 4 Bettstellen, 2 Nachttische, 1 Wasch- commode, 6 Stühle mit Rohrsitzen, 1 Sopha und 6 Stühle mit braunem Rips-Ueberzug, 1 Sopha, 12 Stühle mit Plüsch überzogen, 1 Schlafsopha, 1 Sesselstuhl, verschiedene Spiegel, 2 ovale Spiegel mit eleganten Goldrahmen, verschiedene Toilettenspiegel. Tannene franz. Bettladen, Commoden, Tische, 2 Schreibtische, Küchenschränke, 2 Laden-Theken mit Schubladen, Betten und Roßhaarmatratzen. Sämmtliche Gegenstände, nur wenig gebraucht, sind zu verkaufen bei 3509)________________________I. Rothenberger. Iteslaiolion L Feilei (Kraiaes’ei PöscEaeB). Montag ben 3. Juli: Großes ausgeführt von der ganzen CapeUe des hiesigen Negimentt. Anfang 1r7 Ahr. Entree 25 Pfg. (Programm an der Kaffe.) (3507 jCÖWRII! i.“ 3500) Der unqünstiqen Wittervnp w-pen kann dic auf Svuutaa den 2. Juli destimntte Waldparthie nach dem Hirtenbrunncn nicht startfinden. Der Vorstand 566) Lumpen und Knochen, Werg, Roßhaare, Metalle rc. werden gekauft von Louis Rothenberger, Neuenweg 193. Jirteger=Uerem. W Montag, 3. Juli, Abends 8V2 Uhr, bei Bramm: Zlloimknersmnmlung. 3512) ___________________Der Vorstand__ Wedekinds Mühlstein-Brüche und -Fabrik Gegründet alles unter Reelle Preise 7 Prämien Garantie! Grösstes Lager. Französischen und Deutschen Gesteins zu allen Mahl- u Schleif-Zweckci. Dufour’ß Seiden-Gaze, Schärf-Werkzeuge u. -Maschinen u. die Mühlenbetriebs-Neuheiten 3494)Speclalitgt: Heinerlel Accord-Arbeit!_ Ä Allen Denjenigen die unfern Sohn, Gatten und Vater । •fwctofc ISrtwm | | gj zu seiner letzten Nubestätte begleitet baben, hiermit unseren Dank. 1 I Gießen, 1. Juli 1876. Dir traurrndcn Hinterbliebenen. J Dermischte Äuzeigcn. 3488) Ein Mädchen, welches Luft hat mit auf Reisen zu ßd?en, melde sich in der Schießbude in Oswaldsgaiten. 3496) Es wird ein guter Schafhirt auf Michaeliiag dieses Jahres in Annerod gesucht. Lusttragcnde wollen sich innerhalb acht Tagen bei den Unterzeichneten melden. Annerod, den 1. Juli 1876. Philipp Hahn. Heinr. Wießner. 3491) Ein im Abschreiben geübter junger Mensch findet auf meinem Büreau als dritter Gehülfe Beschäftigung. Eintritt sogleich. Hofg.-Adv. Dr. Rosenberg II. Gielrener Sparverein. 3508) Vierteljahrs - Dersammlu v statt Montag den 3. Juli Montag d-v 10, Juli 1876. , _____Mer Vorntanl. lucht für seine freien Stunks ^CTIuuUl Beschäftigung in einfackr.r Buchführung oder sonstigen S ch r -t- b er ei en. Nah, bei d. Exped. d. Bl. (jjjg 3506) Unterzeichnete empfiehlt sich '® Wollkämmen zu BettcouvertS u Step»- rocken. Friederike Ort geb. Hein, Erlengasse B- 118. 3486) Em Zapfjunge gesucht bei ___________Bramm, Neustadf^ Köln-Gikhener Dahn. Abfahrten von Gießen nach: Deutz 6", 12, 4«. Dillenburg 645, 12, 4", 9*. Siegen 6« 12. ~ ,, Wetzlar 6", 840, 955, 12, 4»3, 7,_t Hierzu eine Beilage. i. Tüeod 8. Jriiif 2. 3. 4. 4. 5. 6. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 1. 2. 3. 4. 5. ZS. Kauß Bürg Bürg Bürg Bürg Apotl III. Augu Decai John Bürge ßbiinu Sobann ft bfl» Nl'chsgrfchrs lA'6, die NaturaÜ Nütungen statt Bürg»' Bürger Vrnva! Bürgei Hinaus i 6. April ® usterungs IV. New ®ÖrO(r Bürgen Bürger Ernst Z lsran; L. Ret Bürge Nti Bürge wtnji II ' Konrc 2. b- Zohan wnrii Georg Jacob In der a ktflelmätzigen V loi'S-Abgeordne Ml)l der Mita aMeuer L 9 versenden Gr. § Z 1. Frei! 2. (M 3. Bürg 4. Wirt 5. Meie 6- Heini 2. Aserrn 3, Zürich 5. S Qn Sch ■ Sßerme Zürge i ^eiSr i 2' Louis 6- Karl Q 5,c