187« Sonntag, den 2. April S®. 79 Kietzener Anzeiger Ameise- mi> Amtsblatt für -en Kreis Gieße« ■ lub. m ** i*9 Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. E^prditionr Schul st raße, Lit. B. Nr. 18. bwuo^ Die diesjährigen Frühjahrs-Control-Versammlungen im Kreise Gießen werden, wie folgt, abgehalten: I. Im Bezirke -er I. Compagnie (Giesten) 1. Zu Gießen am 3. Avril 1876 Vormittags, im Oswald'schen Garten md zwar um 7>/z Uhr für die Dispositionsurlauber und Reservisten der Infanterie und um 8>/z Uhr für die Dispositionsurlauber und Reservisten der übrigen Waffengattungen aus den Orten: Annerod, Burkhardsfelden, Gießen (mit Schiffenberg und Herrnwald), Heuchelheim, Klem-Linden, Oppenrod, Wteseck. 2. Zu Lollar am 3. April 1876, Nachmittags VA Uhr, auf dem Turnplatz. $ g h Mendorf a. d. Lumda, Alt-Buseck, Bersrod, Beuern, Climbach, Daubringen (mit Heibertshausen), Groß-Buseck, Lollar, Mainzlar, Rödgen, Ruttershausen (mit Kirchberg), Staufenberg (mit Friedelhausen), Treis a. d. Lumda, Trohe. <$♦ Zu Grimberg am 4. April 1876, Bormittags 8V2 Uhr, an dem Lahnhofe. * $ & Allertshausen, Beltershain, Geilshausen, Göbelnrod, Grünberg (mit der Dickelsmühle, Neu-Mühle, Stadt-Mühle, Stein-Mühle, Obere und Untere Ziegelhütte, Latz-Mühle), Hattenrod, Harbach (mit der Kolbenmühle und Sommermühle), Kesselbach (mit der Rabenau schen Papier- Mühle), Lauter (mit der Arzt-Mühle, Bing-Mühle, Georgen-Hammer, Strölles-Mühle und Walk-Mühle), Lindenstruth, Londorf (mit der Burg Rabenau, Burg-Mühle, Schmied-Mühle, Reitzen-Mühle und Ziegelhütte), Lumda (Groß- und Klein-), Odenhausem(mit Appen^rn-Hof), Queckborn, Reinhardshain, Reiskirchen, Rüddingshausen, Saasen (mit Bollnbach, Veitsberg und Wirberg), Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain, Weitershain (mit dem Hainer-Hof), Winnerod. II. Im Bezirke der II. Compagnie (Sich). 1. Zu Huugen üin 11. April 1876, Nachmittags 3 Uhr, am Friedhöfe. Hierzu S^^rm^die^O^^ Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Muschenheirn, Nonnenrod, Obbornhofen, Rabertshausen (mit Ringelhansen), Rodhcirn (mit Hof-Groß), Röthges, Steinheim, Trais-Horloff, Utphe und Villingen. 2. Zu Lich am 12. April 1876, Vormittags 9 Uhr, am Bahnhofe Mr ilUf* !«re Leib) ■ « eite Frau * ----- iln 3- «Pril 1876: : $ 0 Albach, Allendorf a. d. Lahn, Birklar, Dorf-Gill, Eberstadt (mit Arnsburgl, Ettingshausen, Garbenteich, Groß-Linden, Gn'iningen, Hausen, Holzheim, Lang-Göns, Leibgestern, Lich (mit Albacher Hof, Kolnhausen und Mühlsachsen), Münster, Hof-Gill, Rieder-Bessingen, Ober-Bessingen, Ober-Hörgern, Steinbach, Watzenborn mit Steinberg. , n„_ Es haben aus diesen Ortschaften zur bestimmten Stunde sämmtltche im betreffenden Bezirke wohnenden beurlaubten Militärs aller Waffen des Deutschen Reichs zu erscheinen, welche zur Reserve gehören, zur Disposition der Truppenth-Ne beurlaubt oder zur Disposition der Ersatz-Behörden entlassen sind. Die Landwehrleute und Ersatz-Reservisten haben nicht zu erscheinen. Dispensationen können nur in ganz dringenden Fällen eintreten und muffen daraus bezügliche Gesuche bis spätestens den 2b. 2»carz IW ®ief ohne^En^chuldigung^ fehlenden Mannschaften haben sich der gesetzlichen Strafe zu gewärtigen. Schließlich wird noch bemerkt, daß die Leute mit dem Militär-Paß und Führungs-Attest versehen, in bürgerlicher Kleidung zu er- sseinen haben und vor dem Beginn der Control-Versammlung Schirme, Stöcke und Pfeifen abzulegen find. F r a n ck, Major z. D. und Bezirks - Commandeur. ------------------------------—— ---------------- — ” “ Gießen, am 30. März 1876. NAB :bl" W, pi„ A betreff enb : Die in dm Volksschulen eln,usüb«»den Lehr- und Lesebücher. ~ Das Großbrrzoglichc .Kielsamt Gießen an die Groscherwqlichm Bürgernleistereien des Kreises. Mit Bezugnahme auf das Ausschreib-u ÄÄMX'Ä !°8lichen KreiSschulcommission Gießen Nr. 2) empfehlen mir 3» j 3 1; auf Kosten der Gemeinde anzuschaffen und sodann die vorgelegten Kosten von den » ar ”” ** -mn Gk'llilg in M ton N Gschel, Thkatkr-Tilff: Jr.t ®.cnuttr(S$onnnJ fi’iut |bctycmen na von ^((ftienlitbaii w I April. - W m snnerWohnung-! Hübel. WWMW XiHcrikd ’ billiger Lediem Igevt in Gießen I ms s. ft. r(v lt gerne kirection: Gießen, am 12. §ebruar|jl876. Betreffend: Die Frühjahrs-Controloersammlungen in 1876. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Groscher^ogltchen Bürgermeistereien des Kreises. Die nachstehende Bekanntmachung des Großherzoglichen Landwehr-Bezirkscommando's Gießen wollen Sie in den Gemeinden ortsüblich bekannt Mchen laffen. v. R ö d e r. GestetteiH. Dänemark England. London, 30. März. Im Oberhause beantragt der Herzog v. Rick' angenommen. — Auf der Glasgower Eisenbahn wurden gestern durch daS Springer d°ß di- 6ot* Lblich-M-«' Äst dnsi M Wien, 30. März. Die „Polit. Corresp." meldet über die Rrgusaner Verhandlungen, daß der schwierigste Punkt, die Verproviantirung von Niksic, woran die Frage des Waffenstillstandes zu scheitern drohte, durch die vom Statthalter o. Rodich in Anspruch genommene Dazwischenkunft des Fürsten von Montenegro beseitigt worden sei. Der Fürst von Montenegro werde nämlich seinen ganzen Einfluß bei den Insurgenten für die von den Türken zu bewerkstelligende, unbehelligte Verproviantirung von Nikstc einsetzen, oder die Ver« proviantirung werde eventuell von Montenegro aus erfolgen. Kopenhagen, 30. März. Das Folkething ist heute durch Decret de? Königs aufgelöst worden. Letzteres besagt, der König erachte es für unzulässig, dw Ergreifung der erforderlichen Vertheidigungs-Maßregeln länger hinauszu- schieben, weil eine Verständigung zwischen Negierung und Folkething nicht habe Disraeli, daß der Vorlage politische Erwägungen zu Grunde liegen, nicht vtv einbaren; das Argument betreffs Rußlands halte Redner für eine rhetorisch Wendung. Der Staats-Secretär für Indien, Marquis Salisbury, vertheidigl die Vorlage, und nachdem Lord Cairns erklärt hatte, der Titel „Kaiserin' bleibe auf Indien beschränkt, wird die Vorlage schließlich in zweiter Lesun; gehöre die Zukunft. Minister Mittnacht: Man werde nicht fehlgehen, wenn man das Reichs Eisenbahn-Project in Verbindung bringe mit dem Nicht Zustande^ kommen des Reichs-Eisenbahn-Gesetzes. Zwei Entwürfe in den Jahren 1874 und 1875 seien an die Regierung gelangt, keiner habe dem Bundesrathe Vorgelegen. Die Regierung habe diese Entwürfe unter ernster Berücksichtigung der Reichs-Verfassung, dann erst der Landes-Interessen berathen und den ersten Entwurf im Jahre 1874 beantwortet. Die Regierung habe in ihrer Antwort nicht blos Bedenken geltend gemacht, sondern auch Gegenvorschläge gemacht, die von dem Reichs-Eisenbahn-Amte in dem zweiten Entwürfe größtentheils ausgenommen worden seien. Der zweite Entwurf habe Bestimmungen enthalten, * _ v ö , o daß die unmittelbare Aufsicht über alle deutschen Bahnen dem Reiche zufalle, mond die zweite Lesung der Titel-Bill. Lord Granville erklärt, er werde zwar Hierin habe die Regierung eine formelle und materielle Aenderung der Reichs- uicht gegen die Vorlage sprechen, aber den vor einigen Tagen angekündigter Verfaffung gesehen. Es schien namentlich bedenklich, einen Grundsatz von solcher Antrag Lord Shaftesbury's unterstützen; die Aeußerung Lord Derby's, die Tragweite an die Spitze zu stellen, ohne das Verhältniß dieses Grundsatzes zu Vorlage führe die Verfassungs-Frage herbei, könne er mit der Erklärung vor den Einzel-Bestimmungen der Entwürfe festzustellen. Die Regierung glaubte,'R- - r...... ..... daß dieser Grundsatz wegfallen und doch ein brauchbares Gesetz zu Stande kommen könnte. Der Reichskanzler legte dem Bundesrath die Ergebniffe der Der Minister glaubt, daß Preußen nicht, wie Elben glaube, seine Macht nutz- ßrn,,'4'pn 'nprh'’- Wolle Preußen rücksichtslos sei«, so könne es mit oder obne ...... «tr.a Wenn d Dem Gro'ßherzogthum ^"lhskanzler dem Reiche, welches er über Preußen stelle^ den Ankauf der (Häcksel- Emlichst btfanni "ützen wolle; andere Annahmen seien ausgeschlossen. Hiervon ausgehend, werde Württemberg die Sache wiederholt prüfen und seinen Standpunkt innerhalb Stuttgart, 30. März. (Sitzung der Stände-Kammer.) Nach Eintritt in die Tagesordnung begründet der Abg. Schmid unter dem Beifall der Kammer seinen Antrag in Betreff dec Reichs-Eisenbahn-Frage; er beleuchtet den Ankauf deutscher oder nur preußischer Bahnen von der historischen, politischen, volkswirthschaftlichen und finanziellen Seite, stellt den Unterschied dar zwischen dem bezüglichen Anträge in der sächsischen Kammer und dem se-nigen — dieser wolle das politische Decorum wahren und die Schaffung eines Reichs- Eisenbahn-Gesetzes veranlassen, in dem Sinne jedoch, daß die Verwaltung der Bahnen nicht an das Reich falle. Dr. Elben schildert zunächst nach einer warmen Anerkennung der württembergischen Eisenbahn-Verwaltung die Zersplitterung des deutschen Eisenbahnwesens und die daraus hervorgehenden Schäden. Er hält dieser Zersplitterung die festere Organisation besonders in Frankreich, auch in England, in wenigen großen Verwaltungen gegenüber. Abhülfe sollte in Deutschland das Reichs-Eisenbahn-Gesetz bringen, das aber bis jetzt nicht zu erzielen war. Redner kann aus seiner Kennlniß der Dinge in Berlin beifügen, daß nicht von der württembergischen Regierung der Widerstand ausgegangen sei. In Betreff der neuesten preußischen Vorlage bedauert Redner, daß man hier verhandle, ohne die näheren Aufschlüsse abzuwarten, welche in wenigen Tagen in der preußischen Kammer zu erwarten stünden. Redner hebt dann hervor, wie der bisherige Widerstand wesentlich dem Ankauf der gejammten Eisenbahnen gegolten habe, während jene Vorlage blos die preußischen Staatsbahnen umsasse. Auf längere Zeit könne dies Verhältniß nicht bestehen. Der Kern der preußischen Vorlage sei nun die Alternative: Reform durch das Reich oder einseitige preußische Eisenbahn-Politik. Redner zeigt eingehend den Unterschied zwischen beiden und führt Preußens Verkehrsgebiet auf, welches fast alle deutschen Handelsstraßen beherrsche. Er zeigt das alsdann entstehende Ueber- gewicht, welches auf's Empfindlichste die Alleinstehenden träfe; er glaubt insbesondere, daß Baden der Verkehrs-Zone des preußisch-rheinischen Gebietes zu- - . . „ t . fiele und der Jsolirung verfallen werde. Redner entscheidet sich für die Reform erzielt werden können, indem das Folkething mcht nur dte dringendsten Maß- durch das Reich und schließt mit der Erinnerung an den Zollverein, der auch regeln verworfen, sondern auch die unnöthige unb auf den Gegenstand gar einst hier bekämpft worden sei und doch jede Krise überstanden habe. Auch keinen Bezug habende Bedingung der Einkommensteuer gestellt habe, dem Gedanken dieser Reform durch das Reich, wenn auch beute noch unreif, Frankreich. Paris, 30. März. Der „Agence Havas" zufolge sollen diejenige« Deputirten, über deren Wählen eine Untersuchung eröffnet ist, gesonnen sein, ihre Mandate niederzulegen. Alle Gerüchte von Änderungen im Personal ber diplomatischen Vertreter Frankreichs im Auslande werden für unbegründet er klärt. — Nigra erhielt die Nachricht, daß er als Gesandter Italiens in Paribleiben werde. Enquete-Commission vor und behielt sich vor, auf Grund derselben Vorschläge zu dem Reichs-Eisenbahn-Gesetz zu machen. Bis jetzt sind noch keine Vorschläge erfolgt. Württemberg ist jederzeit bereit, einem allgemeinen Tarif-Gesetze, das die LandeS-Jnteressen nicht gar zu empfindlich schädigt, beizutreten. Die Regie- . v ö rung erfuhr gegen den Schluß des vorigen Jahres glaubhaft, daß nur Privat- der Locomotive eines Lastzuges fünf Bahnbeamte getödtet und neun andere bahnen von dem Reiche gekauft werden sollten. Dies habe er, der Minister, schwer beschädigt. bet dem bekannten Toast in Ulm im Auge gehabt. Die Regierung habe gegen- —. über dem Standpunkte einer Bundes-Regierung, welche den Verkauf ihrer Bah- K-UtBCt. nen an das Reich erwägt, selbst als Bundes-Regierung den Ankauf in Erwägung Ragusa, 29. März. Zwischen Feldzeugmeister v. Rodich und Achmst gezogen und vor Monatsfrist ihren Gesandten in Berlin beauftragt, zu erklären Mukhtar Pascha ist eine Verständigung erzielt; danach werden vom 28. März daß Württemberg für den Ankauf deutscher oder preußischer Bahnen durch das bis incl. 10. April die Feindseligkeiten in der Herzegowina vollständig eingestellt. Reich seine Stimme aus politischen, finanziellen und volkswirthschaftlichen Grün- Mukhtar Pascha kehrt heute nach Trebinje zurück; Ali Pascha verläßt morgen den nicht abzugeben vermöge. (Beifall.) Der Minister führt aus, daß die ebenfalls Ragusa. Eisenbahnen nicht wie die Post und der Telegraph durch die Reichs-Verfassung Ragusa, 30. März. Der „Agence Havas" wird von hier gemeldet.' dem Reiche vindicirt seien; er hält es nicht für wünschenswerth, daß Württem Die Conferenz zwischen dem Feldzeugmeister v. Rodich und Mukhtar Pascha berg neben seinem eigenen Eisenbahn-Deficit noch das Reichs-Eisenbahn-Deficit ist ohne Betheiligung der Insurgenten verlaufen. Bei der Abreise schlug Mukhtar „Mu $tuÄhn fmt -srL =======-___53 Ach ob b38 preußische Project eine A-uderung der Verfassung mit sich bringe, keb iiesfalls verneine. Ich ersuche die Herren, sich heute dabei zu beruhigen, bat d'e württembergische Regierung dieie Frage jedenfalls in keiner Weise präjM cirt hat." (Lebhafter Beifall.) Modi spricht gegen die Reichsbahnen. In bei Abend-Sitzung um 4>/2 Uhr wird die Discussion fortgesetzt. Stuttgart, 30. März. In der Äbend-Sitzunz bet Abgeordnetem Kammer sprachen v. Wöllwarth, Elbe» (Smnfhtt), Oesterlen, Uhl und Schmid tür den Antrag des Letzteren, Pfeiffer und Wächter für den Antrag ©Iben'i (Böblingen.) Der Finanz-Minister v. Renner trat den Berechnungen Pfeiffei'i entgegen. Der Antrag Elben's (Böblingen) ward sodann bei Nameiis-Aufnis mit-80 gegen 6 Stimmen abgelehnt und der Antrag Schmid's mit 78 gegen 6 Stimmen angenommen. 21 ultramontane und demokratische Abgeordnei! motivirten ihre Abstimnung folgendermaßen: sie vermißten in dem Antrazi Schmid's einen Hinweis auf die politische Seite des Reichs-Eisenbahn-Projectz und seien Gegner des Reichs-Eisenbahn-Gesetzes, aber mit dem zweiten Absatz- des Antrages: die Regierung wolle dem Ankäufe der preußischen Bahnen durch das Reich entgegentreten, einverstanden. Der von der Kammer angenommem Antrag L>chmid's lautet- Di- Abhülfe der Mißstände der Eisenbahn Verhält- niffe im deutschen Reich sei durch Erlaß eines Reichs-Eisenbahn-Gesetzes anjit. streben, nicht aber durch Erwerbung deutscher Eisenbahnen für das Reich; bi- Regierung möge solchem Erwerb und solchen Maßnahmen die Zustimmung versagen, welche die württembergischen Eisenbahnen in die Hände des deutsche!, Reiches bringen würden. ' * dem Kld fei’ Gießen. '• v-idw M°n"' Mr-nd derselbe ,,mW$eu 3. A, SoppeMe; Denßlvtn, stabt, W" Den 4. Ä! Wn Körper^ Den 5. Ai Kindesmords imJ Den 6. Ar Lumda, wegen B Avoocat Dr. In Den 7. Ac Verbrechen im A' Dcnseldcn, Diebstahls und S Den 8. Ai wegen Diebstahl! Eießen, ■ Vertreter aller fr chen Begründung anderen deutscher soll der neue Ve decken und deren wie bei der Regt größeren Ortscha Entwicklung deö den vollkommen!) Eeheimniß der! einheitlichem Bes schulte Feuerwehr rneisten entspreche möglich. Die 6\ im den freiwillige tommt es auf i Hauptsächlich darr fördern an Stellt mitinben ober muff im Höfäivf Wrfrt sich hiernach ',QB feine Bearbeiiu --Unser! fzttth tragen ^lfe. Man sehe. häufig an dem Bestehenden nur die Schattenseiten Dcutlmrand. und bet Zukünftigem nur die Lichtseiten. Auch in ber Reichs-Eiseubahn-Fraae Darmstadt, 30. März. Die „N. Hesi. V°lks-Bl." schreiben: Nach ”anT Fusionen mitunter. Wem, an die Regierung die Frage wegen dem Stand der Budget-Arbeiten des Finanz-Ausschusies der zweiten Kammer Abtretung der Eisenbahnen, Post oder Telegraphen herantreie, werde die Re, kann man bereits setzt mit Bestimmtheit voraussehen, daß eine nochmalige Ver- "c 8ufhmmunfl der Kammer unternehmen. (Beifall.) Wenn längerung des Finanz-Gesetzes, welches Ende Juni abläufi, zur Nothwendigkeit .= ®711CJ! a"kauft, wird es eine gewaltige Effenbahn-Macht. wird, da es ganz unmöglich erscheint, bis dorthin die Fertigstellung des neuen ® • bafi S,irr"6'” n,*f Kl' Budgets einschlüssig eines neuen Steuer-Ausschlags zu bewerkstelligen. — Nach- 5 / üoc; ' , • . - „ , f ■ - > -- ......... träglich gelangen noch 24 Mill. Mk. französischer Kriegsgelder unter die Staa- Eisenbahn - Macht oder Reichsbahnen Alles durchführen, ten des vormaligen Nordd. Bundes zur Verthellung. SDvu» ^tvPVviavHtyu... - ■ ,—, —. Hessen fallen davon zu Theil der Provinz Oberhessen, welche dem Norod. Bunde preußischen Bahnen aiwiete , muffe Jedermann annehmen, daß er dem Reiche angehö/te etwas Über 200,000 Mk. an. wolle; andere Annahmen seien ausgeschloffen ..... Berlin, 31. März. Das Abgeordnetenhaus verwies nach längerer ^_ur^etnbeJÖ wiederholt prüfen und seinen Standpunkt innerhalb Debatte den Gesetz-Entwurf, betr. die Uebernahme der staatlichen Zins-Garantie Bundesrathes bescheidener bundesfreundlicher Weise bis zum Ende ent- für die Prioritäten der Halle-Sorau-Gnbener Bahn und resp. den Ankauf und pte vertreten, ,,-üir werd eil uns nicht scheuen, unsere Ansicht zu vertreten, Ausbau der Bahnstrecken Hessen-Kassel und Nordhausen-Nixei an die Budget- "tz dem Terrorismus m der Presse, bit uivs Particularismus vorwirft. An, Commission. Der Handels-Minister empfahl die Commissions-Berathung beider '7^:™ 0 11. n?e Leincn ^'stand, zu sagen, daß ich die Frage, Vorlagen entgegen den Aeußernngen mehrerer Redner, welche gegen l)ie, erste Vorlage und für deren Berathung im Plenum sich aussprachen, und sagte' Die Regierung hoffe die wenigen Bedenken gegen Uebernahme der Zins-Garantie zu beseitigen; man habe nur die Interessen des Landes im Auge. Ein Vergleich mit der Nordbahn treffe nicht zu. Man möge den Fall eines Concurses der Bahn nicht zu gering taxiren und bedenken, daß eine schwere Schädigung wichtiger Interessen des Landes dabei unausbleiblich wäre. Es handle sich um eine gesunde, gute Gründung. Mit der Strecke Halle-Kassel schaffe man eine ber ergiebigsten Bahnlinien, welche dem Staate nach jeder Richtung hin Vor- theil bringe. Die Regierung wolle nicht Staatsbahnen um jeden Preis, sondern nur da, wo der Staat sich wirklich Nutzen davon verspreche. ^bflärfpn 8 n/ ai k,Nb, Un“fam" i •Ort uns' ,a6r 1876 ftic a! Ä“, ; Wen ,!Unber t }* ^n[ 5 4. - V'9e» •««ntrtit 'M «tan. ZW " to, ben sr ” ‘ l •®-n, CvPThn v er bem y| Seif c"J*®* innert; 1 ■^ariäntu« Doruf"1'* <4 ““ !l-h bringe, i ; beruhigen, ( > V'1"" ®i|« »*! >< Riichsdaham, , tgefeji J ’;R d-r «bgeortneh ' -efferlen, um llllb 3)| V'! d» Antrag U, r; •9tr^nunqtn ^eijjr ?*ann 6ti Nmens-Au!' J TLmid'S mit 78 ger i demokratische Mgeorto fnnißtfn in bem Intn 'Xtich;.§isenbähn-Proj« r m'-t.btm zweiten Abi- Vttritzischen Lahnen b-ii ^er Kammer anzenoinm te der Eisenbahn Vch r-Eiienbahn-Gesetzei ahnen für daZ Reich;! raren die Zu^mmunz k t:t Hande der deH neidet über die Razuiar rnoDiantiruiij von U btobte, butj bit r iw 'chenkunst de^ jürft Montenr^o os i? von bin Wen jü täi oder die 8a erfolgen. Pascha dem Feldzeugmeister v. Rodich vor, daß er sich auf die Defensive beschränken wolle, wenn er dafür Verproviantirung aller Forts in der Herzegowina, desgleichen von Niksic, bis zum 10. April über Montenegro beziehen könne. Rodich wird diesen Vorschlag an Montenegro übermitteln. Nußland. Petersburg, 31. März. Von maßgebender Seite wird mitgetheilt, daß die Correspondenz-Meldungen süddeutscher und österreichischer Blätter über angebliche Modificationen in der Regierung des Landes vollständig aus der Luft gegriffen seien. Die Leichtgläubigkeit, womit die deutsche und österreichische Presse diese Meldungen ausgenommen und besprochen, erregte in den hiesigen politischen Kreisen Aufsehen. Die Urlaubsreise des Grafen Schuwaloff sei lediglich durch Privat-Angelegenheit herbeigesührt.________ Lokal-Notiz. Gießen, 1. April. Die Sitzungen des Schwurgerichts vom II. Quartal l. I. werden Montag den 3. April, Vormittags 9 Uhr, ihren Anfang nehmen und während derselben nachbemerkte Anklagesachen zur Verhandlung bezw. Aburtheilung kommen: Den 3. April, Vormittags 9 Ubr: gegen Caroline Heusohn von Wenings, wegen Doppelehe; Vertheid.: Gr. Hofg.-Advocat Kraft. Denselben, Nachmittags 3 Uhr: gegen Ferdinand Mabls Ehefrau von Ilbenstadt, wegen Urkundenfälschung; Vertheid.: Gr. Hofg.-Advocat Weidig. Den 4. April, Morgens 8 Uhr: aegen Heinrich Scheuermann von Ober-Seemen, wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg; Vertheid.: Gr. Hofg-Adv Kraft. Den 5. April, Morgens 8 Uhr: gegen Marie Girhardt von Birklar, wegen Kindesmords und Meineids; Vertheid.: Gr. Hofg.-Advocat Dr. Dittmar. Den 6. April, Morgens 8 Uhr: «egen Johannes Becker VI. von Treis a. d. Lumda, wegen Vergehen im Amte und Verleitung zum Meineid; Bertheid.: Gr. Hofg.- Advocat Dr. Gutfleisch. Den 7. Aprll, Morgens 8 Uhr: gegen Lademeister Kaus zu Gießen, wegen Verbrechen i>n Amte; Vertheid.: Gr. Hofg.-Adv. Diery. Denselben, Nachmittags 3 Uhr: gegen Forstwart Chriskau von Echzell, wegen Diebstahls und Verbrechen 'm Amte; Vertheid.: Gr. Hofg.-Advocat Tborwart. Den 8. April, Morgens 8 Uhr: gegen Johannes Siebert von Rommelhausen, wegen Diebstahls; (Vertheid. noch nicht bestimmt). Gießen, 2. April. Heute Nachmittag 2 Uhr versammeln sich auf dem Lahnstein Vertreter aller freiwilligen Feuerwehren der Provinz zur Berathung und voraussetzli- chen Begründung eines Provinzialverbandes. Unser Hessen steht gegenüber fast allen anderen deutschen Ländern in Hinsicht auf das Löschwesen leider sehr zurück und es soll der neue Verband wesentlich d'e Aufgabe erhalten, die größeren Mängel aufru decken und deren Beseitigung bei den Gemeinde-, Kreis- und Prooinzialbehörden, sowie bei der Regierung anzuregen. Er soll insbesondere auch darauf hinwirken, in den größeren Ortschaften freiwillige organisirte Feuerwehren in's Leben zu rufen. Die Entwicklung des Löschwesens hat gezeigt, daß es weder mit großen Massen, noch mit den vollkommensten Instrumenten der fortgeschrittenen Technik gethan ist; das einfache Geheimniß der Löschkunst ist rascher Angriff und geordnetes Zusammenwirken unter einheitlichem Befehl. Das ermöglichen aber allein streng militärisch geordnete und geschulte Feuerwehren. Ständige besoldete Feuerwehren würden dem Zweck wohl am meisten entsprachen, sind aber der schweren Kosten wegen nur in den größten Städten möglich. Die Opferwilligkeit der Jugend und deutscher Bürgersin?" bieten aber Ersatz in den freiwilligen Corps, die dazu noch ihre eigentbümlichen Vorzüge Haden und so kommt es auf das Ei des Columbus hinaus, wenn jetzt die deutschen Regierungen hauptsächlich darauf ausgehen in jeder Wnse die Bildung freiwilliger Feuerwehren zu fördern an Stelle der alten Schablone u^d Massenoerpflichtung. Den meisten Gemeinden aber muß leider noch erst zu Begriff gebracht werden, daß ängstliche Sparsamkeit im Löschwesen die größte Verschwendung ist Unserem neuen Provinzialverband bietet sich hiernach ein großes Feld für seine dankenswerthe Thätigkeit; hoffen wir, daß seine Bearbeitung gute Früchte bringen werde. --Unsere Leser machen wir auf das Heute Nachmittag 3Vr Uhr in der Turnhalle stallfindende Schauturnen sämmtlicher Classen der Realschule aufmerksam. Landwirthschaftliches. (Häckse l- M ascyi nen.) Die durch ihre vorzüglichen Dresch-Maschinen rühmlichst bekannte Firma P b- Mays a r r h