Io. 99 Mittwoch, den 2. Februar. 1S9G Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expedition: Schul st ratze, Lit. B. Nr. 18. Gießen, am 29. Januar 1876. vom 11. l. Mts. theilen wir Ihnen zu Gesetzgebung. uichährim. Wer II. B. befördert zu werden. Auf die im größten Maßstabe verbrauchten Firnißfarben ist gar keine c) für Abendkost d) für Morgenkost r. r 1876, sollte zur Motivirung Vieser Anomalie eingewendet werden, daß frische Milch gleich frischen Fischen einer beschleunigten Versendung bedürfe und daher Prers vierteljährlich 2 Mark 20 Ps. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Sie werden daher muthmaßlich den Normalfrachtsatz vmivl, welches als Oel unter II. A. gehört, Dur$ Mischung mit dem noch wohlfeileren Bleiweiß, welches ebenso classi- ficirt, zu einem höher tarifirten Körper wird. , Gisenbeize ist unter II. A. versetzt; die übrigen Farbebeizen sind mit Stillschweigen übergangen. Auch hier häkle die Kategorie statt des einzelnen Artikels m Betracht gezogen werden sollen. Die Subsumtion von „Harz" und „Colophonium", die factisch nicht zu trennen sind, unter zwei verschiedene Tarisklaffen (II. C. und II. B.) ist schon ein Beweis geringer Waarenkuude. Aber was soll man dazu sagen, daß der nämliche Artikel unter dem Namen „Galipot" noch ein drittes Mal und wie- der unter einer anderen Tarifklasie (II A) wiederkehrt? In dem letzteren Falle ist er besinnt als: „gereinigtes Fichtenharz", was, beiläufig gesagt, unzutreffend ist. Wollte man eine Frachtabstufung nach dem Grade der Naffina- lion eüitreteii lassen, so müßte vielmehr das Colophonium (Geigenharz) die erste «Ltelle einnehuien. Aber darf man überhaupt von den Eisenbahnbetriebs- Beamten die Befähigung zu solchen Unterscheidungen bei dem bekanntlich meist in Fässern verschickten Artikel erwarten. g Äbnb ist mir du jtlifle Mer »trb mich jurüdjulitfmi u machen. olfmann 111., * Fkbruar zu hqtebai NoUWw, Nahrunsttzberg. DaS Reichskanzler-Amt. ______ E cf. (Fortsetzung.) Gehen wir über zu den Producten des Thierreichs. „Fleisch, frisches, excl. Wildpret und Geflügel, auch geräuchertes", wer- den nach II. A. gewiesen. Die Ausschließung von Wildpret und Geflügel er- Mit Brod Ohne Brod. 25 Pfennige, 20 Pfennige. 15 ,, 10 Die Producte der trockenen Destillation, natürliche und künstliche, haben im Allgemeinen unter II. A. ihre Stelle gefunden, so Petroleum, Photogen, Benzin, Terpentinöl, Paraffin. Dagegen sind unter II. C. anzutreffen neben Asphalt, Pech, Theer auch Naphthalin (dieses gleich Steinkohlentheer sogar unter Umständen bei II. D.) nebst dem theuren Kreosot und Kreosotöl. Hierbei sind wiederholt Ausschließungen gemacht (so bei Theeröle: „mit Ausschluß von Paraffinöl ), die sich in der Tarifirung als Einschließungen erweisen — ein formelles Zeichen eilfertiger und mangelhafter Redactton. Die in großer Menge in den Handel kommenden Chemicalien sind meist nach 11. C. classificirt; hier haben insbesondere die wichtigsten Salze (mit Aus- uahrne btf Kalisalpeters, der unter II. B. verwiesen ist) ihre Stelle gefunden. Dagegen ist Lauge, excl. besonders genannt" unter II. A. eingestellt. Sine solche Ausnahme ist gemacht mit „Chrom.Alaun-Mutterlauge", die unter II. B. verwiesen ist. Die gewöhnliche Seisensiederlauge findet sich unter der Bezeichnung ^eifensiederfliiß (Unterlaufe, Potaschenlösung) bei II. C. untergebracht. Ebendahin ist roher Salmiak verwiesen. Die ebenso wohlfeile Natronlauge hingegen ist als „nicht besonders genannt" nach II. A. tarisirt. Nur durch Einführung einer absonderlichen Bezeichnung ist es zeither möglich gewesen, daß der Artikel „Chlorkalk", der, vom aufrichtigen Versender unter diesem allgemein bekannten Namen aufgeliefert, zur Normalfracht ging, gleichzeitig unter dem Namen „Bleicherde" (der jetzt erst als auch den „Chlorkalk" deckend anerkannt worden ist) zu einem niedrigeren Productenfrachtsatze transportirt wurde. (Schluß folgt ) ” öimmcr zu c Pettlschltirrl». Darmstadt, 28. Januar. Die „Main-Ztg." versichert in der bestimm- esten Form, daß von den Mitgliedern des Finanz.Ausschusses der zweiten Kammer ein Antrag auf Verlegung des PolyiechnikumS nicht gestellt werden wird. Darmstadt, 31. Januar. Die Nachricht vou der eventuellen Geneigt- )eit des Mtnisteral-Präsidenten des Innern, an die Stände eine Vorlage wegen Verlegung des hiesigen Polytechnikums nach Gießen gelangen zu lasten, ofern die Kammer einen diesbezüglichen Wunsch äußere, bedarf zunächst der . gen mit der Eisenbahn, wo sie überhaupt in Gang kommen, immer in die blasse jener regelmäßigen und größeren Transporte gehören, welche doch sonst JaO begünstigenswerth befunden werden. 1 vS) dkN w. "ttn j,n,: Jfttt "'M fr ^f^enuhA । daß r? "richtet h. «"brte» b,,r 'N jeder «Voll Mi, Betreffend: Tie für Naturalvervsieguna her bewaffneten Macht im Frieden für den Zeitraum für das Jahr 1876 zu gewährende Vergütung. Das Grvßhcrzoglichc Kmsamt Gießen an die Grostherwqlichen Blnqermeistereien. fÜr ba8 N i» P*-6licirte Bekanntmachung des RelchskanzleramteS ablnn und sonstige ~ . 1 w vumiethen unb .. , - - ... - — 'rden. ffio? lagt bk 3brem Bemessen in vorkommendcn Fällen mit. Solche Ungleichheiten entspringen dem Mangel einer durchgreifenden Sub. fumtton der Artikel unter allgemeine Kategorien, wie denn beispielsweise in Grnungelung einer Rubrik „Farbwaaren" viele geringwerthige Farbeartikel zu ^n Normalfrachtsätzen unverhältnißmäßig belastet erscheinen, die hochwerthigen ^euzbeeren, als „Beeren, frische wie getrocknete", dagegen beanspruchen dürfen, Kichmer MWKr AnM- unh Amtsblatt für den Kreis Gießen. auch frisches Fleisch einen langsamen Transport nicht verträgt und gleichwohl nach ermäßigtem Satze befördert iveroen soll. Ueberdem würden Milchseuduu- 1|*h| ijlvl' Erdfarben sind unter Elaste II A. gewiesen; die an Werth pro Centner ly* 7 ®ur in Ausiiahmefällen hinter ihnen zurücksteheuden Farbhölzer dagegen in - x* ^Blöcken unter II. C., gemchlen und geraspelt unter II. B. Noch auffallender Mm Vl^irb die Classification der meist geringwerthigen Erdfarben unter II. A. da- * * • .durch, daß selbst die im Durchschnitte beträchtlich werthvolleren Farbholzextracte A|||flHtiter II. B. gestellt sind. rfH WH’ Endlich finden sich in dem Waarenverzeichuiß noch einige Anstrichfarben l * 1 mb Farbwaaren einzeln, und zwar sämmtlich unter II. A., eingereiht, so Blei. " Darytweiß, Zinkweiß, Mennige, Orseille. Warum, fragt man hier, rt|l| denn nicht alle Farbwaaren hierher gewiesen? Warum hat man eine Hm "v gabt ganz planlos durch Uebergehen der Normalklaffe eingereiht, so Lacmus, dkffen Werth dem der Orseille keineswgs voransteht, während man an Ofen- kt'varz (Graphit) gedacht und daffelbe nach II. C., refp. D. gewiesen hat, so auch das an Wohlfeilheit den Erdfarben noch vorangehende Frankfurter Schwarz, dm wichtigen Farbstoff der Buchdruckerschwärze, denn schwerlich wird man (schon die Ausnahme deutet darauf) daffelbe nach dem Wortlaute der Bestim- Wng „Ruß excl. Kienruß" gleich den Düngeartikeln tarieren wollen, obgleich „Beinschwarz" als „Knochenkohle" zwar nicht ganz so tief, wie „Knochenmehl |um Düngen", aber doch unter II. C. zu stehen kommt. UebcrnaVme von len, sowie zm zer Lauten em )oljhandlung voi tzenstein, Hießen. | 4 biifißtS Detail-6^ Mit Brod. Ohne Brod. I ») für volle Tageskost ... 80 Pfennige, 65 Pfennige. b) für Miltagtzkost ... 40 „ 35 Be.lin, den 1. Januar 1876. v. Röder. Mnnbund an die Ausschließung der Weintrauben von der Tarifklasse der Beeren, btn26.b.M TffP- ^ks Obstes.^ Aber wo bleiben die Fische ? Bücklinge und Stockfische sind •^rrbrrngtr eine Runter II. A., Häringe sogar unter II. C. classificirt, andere geräucherte oder " —.gefallene Fische, ingleichen alle frischen hingegen übergangen, d. h. der theuern Normalklaffe zugewiesen! Es wiederholt sich hier das Mißverhältniß, welches UlUfl bei der Tarifirung der Weintrauben und Most, refp. Wein stattfindet. Der frische, rohe Gegenstand ist höher angesetzt, als der verarbeitete, als das Pro tuet daraus. Ans den nämlichen Widerspruch stoßen wir bei dem Artikel „Milch", der in dem Waarenverzeichniffe fehlt, also der Normalklaffe zugedacht ist, während Butter, wie alle Fette und Käse, unter II A. rubriciren. ■ Tarifwirthschaft der deutschen Cifenbahnen und Rückficht genommen Sie werden o die volkswirthschaftlichen Aufgaben der Eisenbahn- sollen. so daß gekochtes Leinöl ■brr tif Schlag , .. ..........................................,....... r, f(fi rituelle in der Regel sogar als Eilgut versendet iverden müsse, so ist zu erwidern, daß (Hieb flifrheä einen 1/tn.ii.impii rnriÄhörf nirbf hi>rfrzi.if unh .ileich^nntil b nicht in die Kompetenz des Reichstages, da sie sick auf dem Boden der Dienstpragmatik bewege. Die Verordnung deS mecklenburgischen Ober Klvchen- raths über die Vollziehung der Trauung sei eine rein kirchliche Angelegenheit und entziehe sich dadurch völlig der Reichs-Kompetenz. Es folgt auf den Antrag Saucken-Tarputschen eine Besprechung der Interpellation. Karlstadt am Main, 29. Januar. Die hiesige Gemeinde-Vertretung hat den sämmtlichen Kapuzinern dahier einstimmig bas Bürgerrecht verliehen. 3. Die Lenne-Lahn-Bahn betr. 4. Strettverkündigung an die S t a d t G i e ß e n Seitens der A c t i e n - rau e r e i betr. 5. Die Wiederbesetzung der Mitpredigerstelle an der höheren Mädchenschule. 6 Kaufvertrag zwischen der Stadt G i e ß e n und G ä r t n e r Schaum. 7 Förderlohn von Sand betr. Lokal-Notiz. Gießen, 2. Febr. In Nachstehendem lassen wir die Tagesordnung für btc Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag, den 3. Februar 1876, Stack- mittagS 4 Uhr, im Rathhaussaale folgen: 1. Vergebung einer Pfründe der Stiftung des A n d r e a s Lö b e r. standes2* Ausführung des Reichsgesetzes über die Beurkundung des Personen- Kesterreich. Pesth, 30. Januar. Der König hat gestern folgendes Handschreiben an den Mimster-Präsibentcu Tisza erlassen: Das Ableben Deak's erfüllt das Land mit großer Trauer. Auch ich bin tief ergriffen und es drängt mich aus- zusprecheu, wie aufrichtig ich den allgemeinen Schmerz theile, wie sehr auch ich den Verlust dieses Mannes beklage, der sein ganzes Leben dem allgemeinen Wohle widmend, durch seine Treue für Thron und Vaterland, durch die leuchtende Reinbett seines Charakters und durch seine Bürger Tugenden des Ver- trauens und der Liebe seines Fürsten wie seiner Mitbürger in so großem Maße würdig war. Seine staatsmännischen Verdienste wird die Geschichte verewigen! Sein Ruhm wird im Lande und über dessen Marken hinaus sortlebeu, sein Andenken gesegnet sein! Meine dankbare Anerkennung folgt ihm in's Grab, für welches ich einen Kranz übersende. Frankreich. Paris, 29. Januar. Der zum dritten Seeretär der deutschen Bot- schäft ernannte Graf Arco ist gestern aus Madrid hier angekommen. — Der in Amiens commandirende General Schmitz hat zwei Hauptleute mit 30 Tagen Gefängn'ß bestraft und vier «Lergeauteu zu Untcrosficieren degradirt, weil sie am 10. Januar einer zu Ehren Napoleons 111. gehaltenen Messe in Uniform an wohnten. Pari-, 30. Januar, Abends 7 Uhr 35 Min. Im ersten Scrutinium sind im Ganzen 146 Resultate erzielt worden. Davon kommen auf die Monarchisten etwa 40, auf die Bo napa Nisten etwa 20, auf die Republikaner ungefähr 80 Sitze. Von Letzteren haben die meisten eine conservative Nuance. Vow den Ministern sind Dufaure und Buffet nicht gewählt worden. Die Minister de Meaux, Caillaux und Leon Say sind gewählt. Im Departement Seine ist im zweiten Wahlgang nur Victor Hugo gewählt worden. Derselbe erhielt 115 Stimmen. Nach ihm die meisten Stimmen erhielt Dietz -Monnin vom linken Centrum. Paris, 30. Januar, Abends 10 Uhr 10 Min. Die Resultate des zweiten Wahlganges sind 27 Monarchisten, 7 Bonapartisten und 7 Republikaner. Gewählt wurden in Paris Peyrat, in Pau Gontaut Biron, im Departement Eure Broglie. Paris, 30. Januar, Nachts 12 Uhr 10 Min. Gegenwärtig sind fast alle Wahlresultate bekannt. Von den 219 Gewählten waren 130 von der Regierung empfohlen; 8 gewählte Bonapartisten waren nicht empfohlen • 63 radicale Republikaner, 15 vom linken Centrum. KmerilUr. Washington, 29. Januar. Am Montag wird im Repräsentanten- Hause eine Resolution dahin beantragt werden, den Präsidenten Grant zu fragen, welche Antworten von den Vertretern der Vereinigten Staaten im Auslande auf die Note bezüglich Cubas eingetroffen seien. Vermischte s. Frankfurt, 27. Jan. Auf der Verbindungsbahn wurde am Mittwoch nuf ergangene telegraphische Anzeige hin ein Wos,en mit Steinkohlen pol-z.il'ch säfirt. Bei dessen Abladung fanden sich einige Beutel mit Sprengpulver vor. — Die W-rthschast „Zur Bavaria" wurde an die Herren Gedr. Ludwig, welche seither das bekanntlich sehr schön autzgestattete und durch die Tüchtigkeit der Wirthe rasch zur Vlüthe g. langte „Restaurant Holland" betrieben, verpachtet. — VeNaust wurde die Hollhos'sche Liegenschaft (Bavaria) am Schille.platz an Herrn Schwager, Bierbrauermeiste-, und das Geißler'sche Haus in der Klostergassc Mainz, 27. Jan. Unter der hiesigen Jugend grassirt die Duellwuth. Roch ist es erst kurze Zeit her, daß ein Schuibube einen Mitschüler erstochen hat. und schon wieder sollen sich zwei noch sehr jugendliche Gymnasiasten wegen einem Mädchen duellirt haben Unseres Erachte s wäre es besser, derartige Kampflustige in Zukunft mit einer derben Tracht Piüiel heunzuschicken, als imcn Festungshaft zu dictiren; durch letztere Strafe wird mancher dnmm: Junge erst hochnäsig und renommirt mit seiner Albernheit. Essen, 3 > Jan. Ein cigenthümliches Diebstahlsobject hatten sich, wie dieser Tage entdeckt worden ist, vor längerer Zc:r zwei Arbeiter ausiewählt, indem sie von dem Hof eines Wirthes in dem benachbarten Altendorl ein Oxdoft Branntwein von '40 Li'er stahlen Die beiden Diebe — so erzählt die Barmer Ztg. — roiren bei d r Ausführung dieses ..Geniett'eiches' angetrunken: sie rollten das Faß einfach auf der Ehaussec vor sich h r und kirnen in Folge kbreS Strauchelns mehrmals in Gefahr, selbst unter das Faß zu gerathen und zerquetscht zu werden Obgleich es spät Abends war, so begegneten den Dieben doch noch mehrere Leute weiche sich um den sonderbaren Trai.sport aber nicht roe-ter bekümmerten. Das Faß brachte man in die Wohnung des einen Arbeiter', wo der fuselige Inhalt im Laufe von vier Wochen mit noch zwei anderen Zeckgcuosscn geleert wurde. Es vertilgte also im Durchschnitt jedes Mitglied dieses vierblätterigen lustigen Kleeblattes ungefähr täglich l’/4 Liter. Kurz nachher ereilte den Gauner, der das Faß beherbergte, d'e schwerste Strafe, welche ihn treffm konnte, indem er bei der Entwendung eines Wäschestückes von dem Eigenthü- mer desselben, einem Bergmann, mit einer — Tabakpfeife erschlagen wurde Die deswegen eingeleitae gerichtliche Untersuchung hat u. A. auch den obigen cigenthümlichen Diebstahl zu Tage gefördert._______________________________________ Literarisches. Das Buch der Gesundheit, desGlücksundderZufriedenheit. Unter diesem Titel erscheint, für den ungemein wohlfeilen Preis von 30 Pfg pro Lieferung, im Verlage von Elwin Staude in Berlin ein Werk, das sich nicht allein über alle Fragrn des körperlichen und geistigen Wohls dc. breitet, sondern das ebenso unsere gesellschaftlichen Zustände, wie die Hauptgesetze der politischen Oeconomie behandelt. Die Darstellung, obwohl auf streng wissenschaftlicher Basis ruhend, ist doch in edelster Weise populär gehalten. Standpunkt, Lebensanschauung, Erfahrung und warme Humanität richten eine thurmhohe Schranke auf zwischen diesem Buche und den ekelhaften Sudeleien ärztlicher Spcculation. Der Hausvater, welcher für die leibliche und seelische Gesundheit seiner Kinder eines zuverlässigen Ratbgebers nicht entbehren möchte, wird dem unbekannten Verfasser dieses Werkes nicht minder aufrichtigen Dank wissen, als der Lerneifrige, der sich über das Wesen der Gesellschaft, sowie über ihre ethischen und sanitären Verbältnisse in compeienter Weise zu unterrichten münfd)t Richtigstellung iiijojan, als es sich hierbei keineswegs, wie cs scheinen möchlr, j um oificiclle Mittheilung eines von der Regierung gefaßten Beschlusses, sonder» i nur um eure im Finanz Ausschuß gethane gelegentliche Äeußerung handelte, daß nämlich, im Falle ein Wunsch in jener Richtung gestellt würde, die Regierung denselben in nähere Erwägung riehen wolle. Sodann darf aber auch nicht verschwiegen werden, daß bis jetzt selbst nicht einmal von einem „Antrag" ein- . seiner Mitglieder in obiger Richtung die Rede ist, geschweige denn, daß für einen solchen Antrag eine Mehrheit in der zweiten Kammer gewonnen werden könnte. Wenn Nachrichten wie die obige unter Umständen eine Anstalt schwer iu schädigen vermögen, insofern dadurch die Basis derselben in ein gewisses Schwanke» gebracht wird, so ist es gewiß Pflicht der Presse, die einschlägigen nterhälintsse svfort namentlich nach Attßcn hin richtig zu stellen. Hierorts hat tic fragliche Nachricht freilich nur die Wirkung gehabt, die Freunde der Anstalt enger zu schaaren, um deren weiteres Gedeihen in noch erhöhterem Maße als ieitbcr zu fördern. SJlatnj, 28. Januar. Heute wurde Stadtverordneter Nicola Racke von hier in der gegen ihn angestrengten Klage wegen Herabwürdiguug des Alt- Katbolicismus, angeblich begangen am letzten Sonntag in einer Rede auf der Katvoliken-Versammluiig zu Wiesbaden, vor dem hiesigen Untersuchungs-Richter vernommen. Er wirb sich also demnächst vor der Strafkammer in Wiesbaden, bei welcher die dortige Staatsbehörde L-trafantrag gestellt bat, wegen Vergehens gegen § 166 des Straf-Gesetzbuches zu verantworten h'.ben. (M. I.) Berlin, 29. Januar. Der Reichstag setzte beute die Berathung der Strafgesetz-Novelle fort. Es wurden abgelcbnt: § 348, betr. die Bestrafung der Beamten wegen falscher Beiirkundung; 92, betr. die Strafbarkeit Derer, welche durch Veröffentlichung von Kundgebungen ausländischer Regierungen oder getstlttbcn Oberen zitm Ungehorsam gegen die Gesetze auffordern oder solchen Ungchoriam als verdienstlich darstellen; § 287a, betr. die Bestrafung Derer, die be> Verstctgcrungcn durch Gewalt oder Drodung, durch Versprechungen oder Vorspiegelungen vom Bieten abhallen. Angenommen oder nach vorauSgegan- gcnen Bescdlüssen mobificirt wurden die übrigen 12 Paragraphen des Art. 1 tet Novelle. Von Art. 2 wurden genehmigt § 103a, betr. Zerstörung, Besci- ltgung oder Beschädigung ausländischer Hobeitszeichen, und $ 296a, betr. die Bestrafung von Ausländern, die in deutschen Küsten-Gewäffern fischen. Es folgt sodann der sog. Arnim-Paragraph. Marqitardsen befürwortet die zwischen der frei-conservativrn Partei und den National Liberalen vereinbarte und bereits bekannte Fassung, mit welcher sich Staats-Secretär v. Bülow im Namen der Bitndes - Regierungen eventuell einverstanden erklärt. Vice - Präsident Häncl spricht in längerer Rede gegen die Vorlage; Abg. Treitschkc für den Antrag Marguardsen's. Der letzter- wird in Abstimmung durch Namens-Aufruf mit 179 gegen 120 Stimmen angenommen. Die noch übrrgen Paragraphen werden gleichfalls genehmigt und ist damit die zweite Lesung erledigt. Berlin, 31. Januar. Im Reichstage kam heute die Interpellation von Wiggers, betr. die mecklenburgische Ausführungs-Verordnung zum Ci'ilehe- Gcsctz, zur Verhandlung Delbrück erklärte, der Reichs-Regierung sei die Eides- Formel, unter tvclcher die Staudes-Beamten in Dtccklettburg verpflichtet würden bekannt. Das Reichskanzler-Amt habe darin nichts Gesetzwidriges gefunden, weil es annahm, daß, wenn ein Israelit Staudes-Beamter würde, es feinem Ermcffen überlaffen wäre, die vorgeschriebene Eides-Formel tu ändern. In diesem Sinne habe sich auch die mecklenburgische Regierung, als ihr die Interpellation bekannt geworden, geäußert. Ebenso sei die mecklenburgische Mini jterial-Vcrordnung, betr. die kirchliche Trauung der Beamten dem Reichskanzler-Amt bekannt und nicht gesetzwidrig erschienen. Die Frage falle überdies -. Gesuch des OrtSdt-n-rs Zörb von Hochelheim um Erhöhung bei" Besann rnachungS-iebuhren. ö 2. :L)le Beleuchtung des Gartfelds betr. 10. Äuwahme d s Hamm in den städtischen Bauplan betr. Bauvorschr tten^° Wirth Carl H eil wegen Zuwiderhandlung gegen die ,2- Anzeige gegen Heinrich Scho mb er wegen Zuwiderhandlung gegen die Bauvorschrrften. ö 13. Gesuch des Carl Schneider und Carl Steinmüller von H e u ch c l h e l m um Bauerlaubnlß. £'.e Anlegung von Kellerlöchern u. s. w. aus städtischem Eigenthum. 15. Die Parcellenoermessung betr. 16. Niederschlagung von Communalsteuer betr. 17. Fristgesuche wegen Communalrückständen. Bebufs Verminderung von Schreibereien und Jncassokosten er- suchen wir die geehrten Inserenten dringend, kleinere Inserate bei der Änfgabe gefälligst baar bezahlen zu wollen. Expedition de- GieDener Anzeigers. Eine ^tmplare wurden in nicht ganz zwei Jahren von dem bt- balbe •VllUlVH rühmten Buche: Dr. Airy's Naturheilmethode abgesttzl, jedenfalls der beste Beweis für die Gediegenheit desselben. ES darf daher dieS tttii* strikte Werkcken mit Recht, selbst den schwerst darniederliegenden Kranken, dringend als letzter Hoffnungsstrahl empfohlen werden. Zahlreiche unter ähnlichen Titel her- auSgegebene Nachahmungen veranlassen unS indeh, die geehrten Leser darauf aufmerksam zu machen, daß diese Empfehlung sich nur auf das illustrirte Originalwerk btc Richter'schen VerlagS-Anstalt in Leipzig bezieht. Landwirthfchaftliches. (Häcksel-Maschinen.) Die durch ihre vorzüglichen Dresch-Maschinm rühmlichst bekannte Firma Pb- M a y f a r t h , dm 2b. GrMttjo! > Ver Straß Dienste Voi sollen im M die Straßmvitie Bauaufschcr^ 9 1876; 78 evfor Steinsuhrlohn, Handarbeiten fordernden in i , Nidda, am 3 ' Großherzogli Hoh im Gie Montaa von Vc soll im Gießer Stolzenmorgcn Brunnen und zeichnetes Hol, Scheu Nmt Buchen 4 Eichen 16 Na^el 2,7 45 ßidw&tü 98 Nadel- , 23 Eichen-Stan 26 Nadel- „ Die Zusamll Chaussee aus dei Giehrn, am 1 Grohherzoglich __l Hohl in der Am Montag , n . Morgens Jfu in dem Dist Hohensolms na Mert werben: 17 Rmtr. Buä N Dellen 4000 , 5 geringe Eü Mchr, 93 Fichten- , 15-50 E . 10—24 M Fichten: Qna?f^r&äun «Isbonn wirt in k. •wÄ 25 Elch, » $;a,n 10 k°tchm-E N'r $urd 60 Se »it f Mten: D. <5 —■— st* M "'s «B» fei äi Frische Apstlsinen (492 empfiehlt billigst Gg- Wilh. Weidig. im Steinkohlen Prima-Qualität, bei (471 Täglich frische Treber 2) 1078 Korksohlen Versteigerungen 19 57 für 6) 7) Wetter. 8) soll Slockh. R'isb Rmtr. Wellen. 10) 240 45 Eichen-Stä nme mit 4000 93 1(1—24 Meter Länge mit 64,83 Kstmtr., 618 Fichten* Stangen zu Sparren und Leiterbäumen geeignet. 3650 Buchen Eichen Nak>el 68 270 200 Buchen Birken Nadelh Aspen bei 266) 2 44,5 C h r. Lony Bierbrauerei. O baus zum Hirsch in Grünbcrg für die Strafte Gießen - Hersfeld von Nr. 54 bis 98,9 und für die Strafte Grünbcrg- Hungen bis Nr. 97. Dienstag den 8. Februar in dem Hause des Wirths Müller zu Geilshausen für die Strafte Grünbeig - Marbur von Nr. 87,5 bis Nr. 141,8. Baubkzirk Grünberg für das Jahr 1876 erforderlichen Arbeiten sollen an nach benannten Orten und Tagen, jedesmal Vorniittags 10 Uhr, öffentlich versteigert roeibcn : 1) Montag beit 7. Februar l. I. im Gast- 750 350 990 Nmtr. 4 16 2,7 24 8 30 4 Versteigerung von Straßenarbeiten. Die zur Unterhaltung der Straßen 15,92 Festmcter, 41,92 1,92 Carl Deimith, Neuenweg B 183. Holzverfteigerung. Montag den 7. Februar l. I., Vormittags 9 Uhr anfangend, im Rüddingsyäuser Gemeindewald, Durchmesser, worunter ein über 4 Festmeter haltender, zu Scheitholz geeigneter Stamm vorkommt. Kiefernstämme von 17—40 Ecntimtr. Durchmesser und bis zu 21 Meter Länge, worunter sich sehr schöne Schnittklötze und Streckhölzer befinden. Birkenstämme, zu Wagnerholz und einzeln auch zu Schnittholz brauchbar. Fichlenftangen zu Sparren, starken Leiterbäumen rc geeignet. 70 36 | 186 Meter, Fichten- und Lärchen - Stämme von 15—50 Zentimeter Durchmesser und Ruppertenrod-Ulrichstein von Nr. 140 bis Nr. 180,46. Die resp. Großherzoglichen Bürger- mefftereien werden ersucht, diese Versteigerungen im Interesse ihrer Gemeinde besonders bekannt machen zu lassen. Grünberg, den 28. Januar 1876. Großherzogliches Kreisbauamt Grünberg. Dr. Dieffenbach. (540 63 II. Brennholz den 10. Februar: R -Meter Buchen-Scheitholz, „ Aspen- „ , Buchen-Prugelhol), „ Birken- „ „ Eichen- „ „ Buchen-, Eichen- undNadel- Stockbolz, Wellen Buchen-, Eichen- und Nadel- Hol^verfteiqerunü im Gießener Stadtwalve. Montag den 7. Februar 1876, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, Forstwartei Stolzenmorgen, in den Districttn Uters brunnen und Philosophenwald, nachver- 3) Mittwoch den 9 Fcbruar in dem Hause des Wirths Lenz zu Atzenhain für die Straße G' ünberg'Lehrbach von Nr. 98,9 bis 9tr 156. 4) Donnerstag den 10. Februar in dem Wölfischen Gasthaus zu Appenrod für die Straße Giünbrrg - Lehrbach von Nr- 156 bis Nr 196,4 und für die Strafte Marburg-Fulda von Nr. 0 bis Nr 17. 5) Freitag den 11. Feb'uar in dem Hause des Wirtbs Dürbeck zu Kirtorf für die District Schneid, nachoerzeichneteS Holz versteigert werden: 41 Rmtr. Kiefern Scheit- und Prügelh., Die Zusammenkunft ist im genannten Districte und wird der Anfang mit dem Bauholz gemacht- Rüddingshausen, am 28. Janur 1876. Großh. Bürgermeisterei Ruddingshausen. L o t h- (545 « am Mittwoch auf r pol z.il'ch fdfiit - rie Wltthschasti ■ ba? bckanntlich sehr jur Mhc ^langte, ' Hol'bos'iche Litzen-' ucrmeiile, unb baL 6 4 73 2 185 106 Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförstern Hohensolms. Montag den 7 Februar c., Morgens 9 Ubr anfangend, soll in dem District .Eichelsberg" zunächst Hohensolms nachstehendes Gehölz ver- 9) Donnerstag den 17. Februar in dem Philippl'schen Gasthaus zu Ruppertenrod für die Straße Gteßen-Hersfeld von Nr. 110 dis Nr. 156 und für die Strafte 464) Kleiderschränke und Bettladen zu verkaufen bei L. No las f, Möbelschreiner. Wallthor 188-________ Holzversteigerung. 547) Im Stadtwald zu Lich, District Eichwald und Schweinftallsheege, kommen Mittwoch den 9. und Donnerstag den 10. Februar, Morgens 9 Ubr, nachverzeichnete Holz- fortimenie zur Versteigerung: I Bau- und Werkholz den 9. Februar: 170 Eichen-Stämme von 15 bis 34 Zentimeter Durchmesser und 4 bis 16 Meter 3 Hainbuchen-Stämme von 20 bis 25 Zentimeter Durchmesser und 2 bis 6 Meter Länae, 28 Fichten-Stämme von 15 bis 20 Zentr meter Durchmesser und 10 bis 16 Meter Länge, 800 Eichen-Stangen von 8 bis 14 Zentimeter Durchmesser und 4 bis 6 Meter Länge, 365 Fichten-Siangen, von 7 bis 14 Zentimeter Durchmesser und 10 bis 16 Meter Länge, ... (Beide Sorten für Wagner sehr geeignet), 2 Birken-Stangen von 14 Zentimeter Durchmesser und 8 Meter Länge, 12 Schichten Eicken- Stangenholz von ä 3V» Meter Länge; Straße Kirtorf-Neustadt von Nr. 31,2 bis Nr. 66,9 und für die Straße Marburg-Fulda von Nr- 17 bis Nr. 32. Montag den 14. Februar in dem Gasthaus zum Hessrnbrückerh rnmer für die Straße Grünberg-Hungen von Nr 97 bis 217,57 und für die Straße Hesscn- brückerharnmer-Gedern bis Nr. 116. Dienstag den 15. Februar in dem Kircher'schm Gasthaus zu Laubach für bte StraßeHefsenbrückerhammer Gedern von Nr. 116 bis Nr. 162. Mittwoch den 16. Februar in dem Hof- mann'fchen Gasthaus zu Freienscen für d e Straße Gießen-hersfeld von Nr. 98,9 bis Nr. 110 uni) für die Straße Flensungen - Laubach von Nr. i 10,7 bis Nr 153,98. Aef-a-e« KrLannimachung. Edictalladung. Nachdem die große Mehrzahl der bekannten unbevorzugten Gläubiger des Pfarrers Karl Bichmann zu Ettingshausen am 25. November n. I. ein An an gement mit demselben abgeschlossen hat, dessen Einsicht den Interessenten jeben Dienst a,: auf unserem Actuariat^ gestattet ist, werden dessen unbekannte Gläubiger aufeeforbert, um so gewisser binnen 14 Tagen ihre Folgerungen auzumelden unb rcchts- begründete Einwcnbungen gegen ben Bei^ tritt zum Ar'ongemet vorzub'ingen, alo sonst letzteres bestätigt und vollstreckt wurde. Lick, ben 26. Januar 1876. (>41 Großherzoglich s Lanbgericht Lich- Weyer. it Tuellwuth. Noch ochkn bat unb fc^cn itm Mäbchkn bueUirt in Zukunft mit eine I lehren; kurch letzte«' !N't ferner Slbembeit-1 aue-i sich, wie btefer s ählt, mbem fit ddd oft Branntwein vor ■(i — mirtn bei b.r Jag einfach auf bei t itbrnab in ßefabt, le ch es spät Abend; ich um den lonbet: j ,t man in die Woh w Wachen mit noch i Durchlchnin jebti ÄU!) :t Strafe, welche ihr i non dem lfigenth^ m wurde Tit bei :ren eigenthümlichc Rmtr. 22 20 20 Vergebung von Straßenbauarbeiteu. Dienstag ben 15. Februar I. I-, Vormittags 10 Uhr, sollen im RathhauSsaale zu Hungen bte die Straßenunterhaltung im Bezirk be§ Gr. Bauaufschers Pfaffenroth zu Berstabt pro 1876/78 erforderlichen Steinlieferungen, Steinfuhrlohn, Steinschlagerlohn unb bte Handarbeiten öffentlich an die Wenigst- forbernben in Accorb gegeben werben. ^Nidba, am 31. Januar 1876. (563 ’ Großherzogliches Kreisbauamt Nidba. Acilgebotenes. 521) Ein schöner, 2>/r Jahre alter Bulle Vogelsberger Race, gut im Dienst, steht zu verkaufen bei Heinrich Zimmer VIII., in Lich- Gaskral'lmascliiiien. Patent: Langen Zin einspänniger Wagen mit Pferdegeschirr zu verkaufen. Näheres in der Exped. b- Bltts.________________________ 476) Eine große Parthie Packkisten ist sofort zu verkaufen bei _______Wilh. Klee, am Marktplatz. Monogramms <362 auf B'iefbogen unb Eouverts, per 100 1 Mk. 50 Pfg , Schablonen stets vorräthig. Bestellungen Lindenplatz im Blumengeschäft. 530) 175 lD'Klaftcr Wiese auf der Speck sind zu verkaufen. Näheres bei Herrn Schnei ber, Wirth in Wieseck Die Expedition Grünberg. Mk. 36,3 Procent. (543 ist (446 i Meger-llerem Verantwortlich^Redaction: A. S ch e y d a. - Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei in (g'Wh. 288,130,000 27,506,400 69,800,000 95,000,000 565) An- und Verkauf von getragenen Kleidern, Stiefeln Weißzeug. Bettwerk, Antiquitäten, Münzen, sowie sonstigen gebrauchten Gegenständen, bei LouiS Rothenberger, Neuenweg 193. Darm Ministeriums, rückgekehrt. Mainz ten der altkath Gießen, Osser Hosen und Ob Professoren D Großh. Staat- die demnächst^ mit je einem, Delegirte anw bach und der berg, als @a| thungen, die i Berlin folge, beim B dieselbe damit vorigen grübjd Berlin bhtfe, wo in! W Reich das Haa/s-Mm'jkl ln Erwerbung Zu miethen gesucht^ ein Laden mit T-amilienlogiS, möglichst 1. März beziehbar. Gefl. Anmeldungen in der Expedition. (212 Vkrloosung in der Restauration L. Lotz ________________(55» »onnerstag, den 3. Februar, Abends 8 Uhr: Aermiethungen. Mein seither inne gehabter Laden Stand Ende 1875. Bersichkrt 46600 Personen mit Davon 1873 neu eingctrctcn 3342 Personen mit . Bankfonds Ausbezahlte Sterbefälle feit 1829 Mmmts Versammlung 574) (54n tüchtiger Arberter wird gegen hohen Lohn und dauernde Beschäftigung gesucht. Wo? sagt die Exped. d. BlttS, ~’36iy Verlangt 2 Waaner zum Aus backen. I. Anzer. Hochachtungsvoll fleorg Jh'üilrr, Thicrarzt. Gießen, 1. Februar 1876. Zur Veröffentlichung von Anzeigen jeder Art wird den Behörden und Privaten „Der Grünberger Anzeiger," welcher Amts- u. Anjergeblatt für den die sämmtlichen Orte des früheren Kreises Grünberg umfassenden Landgerichtsbezirk Grünberg ist und in einer Auflage von 850 Exemplaren jeden Dienstag und Freitag erscheint, hiermit bestens empfohlen. 524) Von einem der bedeutendsten Weinproducenten der Rheinpfalz wurde mir der commissionsweise Verkauf dess-n reiner Weine eigenen Gewächses in verschiedenen Sorten. 1873r, 74 r, 75 r Erndte zu außerordentlich billigen Preisen übergeben. Ich verfehle nicht verehr!. Publikum hierauf erge- benst aufmerksam zu machen. Proben stehen jederzeit gerne zu Diensten. Achtungsvoll F. ScBiiriiier, WilhklmSstraß?. IHtijtln; ßoTrtl hiüfiirlidb len Meinung in De lii in ben beuti feto Reich a JR nnb Miß «inbeiljiiel gegei M« Mantenri die erheb 'innen. Wir, •Wnbni, bei {en Ange ® P »nmögli "" materielicr *'? moulische, (nMen mütie, Wirt. Nicht '*nv aber btt ' ’^ntlifon S Mafien -m3 «’äierung g4, ^'!"«gen. # 5"d«n ng iu Oberhesfische Gesellschaft für Natur - und Heilkunde. Sitzung Mittwoch den 2 Febrnar 1876 Abends 7 Uhr, in der kleinen Aula. Angekündigte Vorträge: Herr Prof. Pflug: Ueber die Schlacht- 6rf0nCrrfr Berücksichtigung des ritualen L-chlachtverfahrens und der Schlachrmaöke. Derselbe: Mittbeilungen über die deutsche Perlmuschel Auch Nichtmitglieder haben Zutritt. Die Möbel-Fabrik nebst Magazin imö Uusflattungs - Zeschäst habe ich von heute an in daö von mir erkaufte vormalig G. D. Brühlssche Haus (Brühlssche Universitäts-Druckerei) Schloßgasse, Ecke des Brandplatzes, Hochstätter'sche Tapeten-Handlung gegenüber, verlegt. Große Räume setzen mich in die Lage, dem geehrten Publikum meine Möbel und Spiegel übersichtlicher vorzustelten, und werde ich wie seither, in derselben anerkannt soliden und reellen Weise bemüht sein, dasselbe in jeder Hinsicht zufrieden zu stellen. (573 Gießen, 1. Februar 1876. Hochachtungsvoll Th. iis’iick. Durchschnitt der Dividende der letzten 10 Jahre Dividende im Jahre 1876 ...... . . . 3$ Versicherungsanträge werden durch unterzeichnetem Agenten entaeaenac- nornmeu und vermittelt. (360 ___________ A. Ricker. Ledeusversicherungsbank für Deutschland in Gotha. Gegründet 1827. Eröffnet am 1. Januar 1829. im Ferber'schen Hause am Kirckenplatz sofort zu vermiethkn und zu beziehen. A. Docter, (577 in Firma D_o^ter L Katz am Seltersweg, sten u nd fr a n co|^b| k wir auf ^anco-«nftage"nen ßhcr 1 versehenen "Sä\ AIry 8 »»iurhei Methode". "Leiche, 1 ^^orzüi7ltÄkeit de« illustr.. ca. 500 ' »13 vrigtnaluerkeS kPreis nur 1 ESS ^sr'chcn durch alle Bujhandi.) über! k V w'll, lasse sich den OrrSsug von Rikbter« s . Verlag s-Avftalt in Leivzm kommen. « INiir Wer in Sptrecnssen (Selber im Betrage von 50 Mark an liegen hat ober über gleiche Summen verfugen kann, ber entnehme btefe nnb lege sie in garautirten Staats - Anlehen an" ?rirJ) ^arburd) bei weit größerer Sicherheit ein mindestens 3—4mal größerer Z''^ertrag erzielt nnb ist ben Besitzern nebenbei noch vier Mal alliähr. nm ümere Aussicht auf Gewinne von Francs: 100,000, 75,000 50 000 30 000 20,0.0, 15,000, 10,000, 5000 u s. w. f. w. geboten. ' ' ' Ta"sende11 ist schon hierdurch eine sorgenfreie Zukunft geworden: Är Niemand diese selten so nützliche Gelegeilheit, ?udem ein Verlust des Capltals und der Zmsen niemals zu befürchten ist Die Central Stelle für Capitalien Anlaae' __Carl Förster, Heideldera. Der Unterzeichnete macht hierdurch ergebenst bekannt, daß er gesonnen ist zu praetieiren und ani Selters-Thor, MSHl scher Garten, mahnt. Concordia. « ■ ^sbelmkarten zu dem am 13. Februar im Saale des Prinz Carl stattsindenbeu Masken-Kränzchen können bei dem Dräsi- Dtnt $5™' ^r. 'M- Euler in Empfang genommen werden. ——7i\ Der Vorstand. 505) Neuenbäuen Nr. S2 ift an einen ruhigen Herrn ein kleines möblirtes Rimmer zu venn ethen. Ein Familien ogis von .5 Zkmmern und allen Bequem! chkeiten ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei _______________Georg Lüdeking. 87j Der untere Stock meines HauieS 'ü zu vermiethen. Earl Em melius. 426) Zwei ineinandergehende möbllrte ^onsarden-Stübchen sind zu vermiethen und gleich zu beziehen Das Nähere bei der Exped. d. BlttS Esii^mSblinIs Zimmer ju ver- mletben Neustadt D. 27 535) iieschäftsleute, welche sich mit dem Verkaufe von täglich s-20 af MHeb befassen wollen, belieben ihre Offerten an die Cxped d. BlttS. gelangen zu lassen. 566) Lumpen und Knochen, Werg, Roh. haa e, Metalle rc. werden pekauft von Louis Rothenberger, Neuenweg 193. Donner,,ag, den 3. Februar, Abends 8 Uhr, auf dem Lahnstein: Mvnatsvtrsaittuilung. Nach Erledigung ber Geschäfte findet musikalische Unterhaltung ratt; die Liederbücher sind mitzubrinqeu. 576) Der Vorstand. 578) Der zweite Stock meines Hauses, m der Nähe des Bahnhofs, ist zu ver- miethm. ___________Manck. 569j De- untere Stock meines Hauses, von 5—6 Zimmern, per 1. Mai zu üer= miethen. L- Bers ch, Alicensti aße. 575^ Ein möblirteS Zimmer zu vermiethen bet W. Krämer, Reichensandstraße. t 537) Eine freundliche Wohnung, aus 2 großen Stuben, Eabinet und sonstigem Zubehör bestehend, ist zu vermiethen und kann gleich bezogen werden. Wo? sagt die Exped. d. Bltts._________________ 5521 Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Wolkengasse C. 89. 477) Ein auch zwei inöbhrte Zimmern zu vermiethen bei _________Ehr Keller im Gartfeld. 375» Ein möblirtes Zimmer in bester Lage dör Stadl an einen ruhigen Herrn zu vermiethen. Näheres bei der Exp d. Bl- 291) Ein möblirtes Zimner im Gartfeld zu vermiethen. Bet wem? sagt die Exved. d. Bltts. ___ 258) Ein Familienlogis, bestehe >d aus 3 Zimmern und Küche ist bis zum 1. Februar zu vermietben. Karl Noll, Schlosser, Flügelsgasse. 2!4) Versetzungshalber sind 2 Familien- log-s gleich oder bis zum ersten März beziehbar. A- R ü s i n g in der Näbe des Bahnhofs 504) Ein Laden mit Logis, in sehr guter Lage zu vermiethen nnd I. März zu beziehen. Näheres bei __I « litz Aermlschte Anzeig»l». Hausburscke gesucht ber Buchdruckerei von 552) Wilh. Keller. Für Hautleidende. Arten von Hautausschlägen Salzfluß an den ^nb uässtnden Flechten, ?h,r nla K « ^aa? und Juckflechten aber als besonders probat anerkannte Mittel sendet bet brieflicher Angabe eines dieser Leiden C. A. Gabler, 313) Apotheker in Arnstein bei Würzburg. 580) Ein brave« Mädchen auf sotor7 gesucht von Metzger Louis Pirr, -_______Neuenbäuen.' SÄ* I i’Ätb