Samstag, den 1. April 1S7G WWer HWiM Ailfeige- iinb Amtsbliit für ben Kreis Gieße« HübeL 20. April vertagt. bis Dänemark. die Abgeordneten-Kammer, bezw. der linke Vereinigung bilden werde, ist dem Vcr- hcutigen General-Versammlung der Actio- ein Theil der liberalen Fraction der Flügel derselben, eine besondere freie unt Geometn-ExamWl r.niut fhcbfcmeu Kaus- > na- von jwfdtienliien l am L April. - Ml i ;.i seiner Wohnung - l : Vorüand. lUÄiT Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Expeditionr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. *"**•» «M,, MT sjsAjjjd »«. ’»■ PrciS vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark öS Pf. ächsiscken Negierung zu überlassen. Aus Elsatz-Lothringen, 28. März. Zu welch bedauerlichen Con- cquenzen das zähe Festhalten an der französischen Gesetzgebung in der Verwaltung von Elsaß-Lothringen führt, zeigt die Thatsache, daß der Gcmeinderath eenes kleinen Ortes jüngst nicht in der Loge war, Maßregeln zum Schutze gegen die Hochflut!) zu berathen, weil die nach jener Gesetzgebung erforderliche Erlaubuiß zur Abhaltung einer außerordentlichen Sitzung ausblieb. Es mag ein, daß sich, wie ein Correspondent der „Voss. Ztg." bemerkt, mit den französischen Verwaltungs-Einrichtungen leichter und bequemer regieren läßt, als mit deutschen und preußischen Institutionen — auf die Bequemlichkeit der Behörden aber kommt es denn doch nicht an. Hegerreich. * Wien, 29. März. Tie „Neue Fr. Pr." erinnert an die früher vom Finanzwinister im Abgeorduetenhause abgegebene Erklärung, daß die Regierung die Prioritäten der garantirten Bahnen nicht in nothleidendem Zustande lassen werde, und will erfahren haben, daß die Negierung sich mit dem Plane trage, diesen Prioritäten eine Art von Titres-Garantie zu gewähren und stch überhaupt ernsthaft mit der Fortsetzung der Action zur Sanirung der Bahnen befasse. Pesth, 29. März. Die Minister werden morgen nach Wien abreisen. Die Eonserenzen beginnen dort am Freitag. — Im Deputirtenhause beantwortete Tisza die Interpellation wegen eventueller zwangsweiser Heimsendung der Flüchtlinge aus der Herzegowina dahin: Die bisher geübte Gastfreundschaft könne Ungarn nicht verpflichten, auch dann noch schwere Opfer zu bringen, wenn den Flüchtlingen die Heimkehr möglich geworden. — Die Sitzungen sind Deutschland. Berlin, 28. März. Die öffentliche Aufmerksamkeit wird durch die von der „Allg. Ztg." mit großer Sicherheit gebrachte Nachricht beschäftigt, der Kaiser Alexander II. von Rußland beabsichtige, sich aus Gesundheits-Rücksichten nach einem südlichen Klima auf längere Zeit zurückzuziehen und die Regentschaft dem Thronfolger zu übergeben. Tie hiesigen Blätter wagen nicht, ein Unheil über die Richtigkeit dieser Nachricht anszusprechen, sind aber einig darüber, daß dieser Schritt für Deutschland sehr zu bedauern sein würde, das in dem Kaiser seinen ausrichtigsten Freund besitzt. Der Großfürst Thronfolger ist allerdings nicht so deutschfeindlich, wie man behauptet hat. Als vor einiger Zeit der Kaiser bei einem Trinkspruche den Wunsch aussprach, daß die Freundschaft der gegenwärtigen Herrscher Deutschlands und Rußlands auf die Nachfolger übergehen möchte, hörte man den Thronfolger sagen: Gott gebe es! Berlin, 28. März. Im Abgeorduetenhause ging vorgestern Nachmittag vom internationalen Post- und Telegraphen-Bureau in Bein folgende telegraphische Anweisung ein: „Telegraphische und postalische Verbindung mit Mexiko durch Revolution unterbrochen. Keine Telegramme mehr annehmen." Berlin, 29. März. Zum Director des Reichsgesundheits-Amts ist nunmehr deffnitiv der Ober-Stabsarzt Dr. Struck berufen. Berlin, 29. März. Wie man hört, beabsichtigt das Directorium der Berlin-Potsdam-Magdeburger Eisenbahn demnächst einen um Mittag von hier abgehenden besonderen Eilzug, jedoch mit zwei Wagenklaffen, einzurichten, welcher Abends bei guter Zeit in Frankfurt a. M. eintreffen und über Gießen rc. auch den Anschluß nach Ems erreicht, wo er gleichfalls Abends anlangen soll. — Die nächste Sitzung der Reichs-Disciplinar-Kammer findet, wie die „Nordd. Allg. Ztg." meldet, voraussichtlich Anfangs April oder Anfangs Mai statt; in ihr kommt die Anklage wider den Grafen Harry v. Arnim zur Verhandlung. Der Zutritt zur Sitzung wird nur gegen speciell auszugebende Einlaßkarten gestattet werden. Berlin, 29. März. Nachrichten aus Madrid zufolge haben sich viele Freiwillige gemeldet, die sich noch den nach Cuba zu schickenden Verstärkungen anschließen wollen. Neuerdings wurden wieder zwei Eavallerie-Regimenter nach der Insel geschickt. Seit der Besiegung der Carlisten ist die Beendigung des Aufstandes nur noch eine Frage der Zeit, und es gibt keine cubanische Frage mehr. Die Budget-Vorlage in den Cortes wird im Lause dieser Woche ehmen nach vollständig unbegründet. Leipzig, 29. März. In der , näre wurde der von der Regierung für die Bahn cfferirte Kaufpreis von 9 pCt. Rente zu eimm Courewerth von 700 Mk. cbgelehnt und beschlossen, die Bahn nur gegen eine lOprocentige Rente bei einem Courswerthe von 1000 Mk. der Kopenhagen, 29. März. Das Folkething nahm in heutiger Sitzung Amendements der Linken zum Wehrgesetz mit 56 gegen 39 Stimmen an. Bei der Abstimmung über die solchergestalt abgeänderte Vorlage wurde dieselbe sodann mit 47 gegen 37 Stimmen abgelehnr und der Reichstag darauf durch erwartet. r f Berlin, 29. März. Es ist wahrscheinlich, daß die große Eisenbahn- ( Vorlage erst nach Ostern im Abgeordnetenhause zur Berathung gelangt. Mau ist nämlich entschlossen, keine commissarische Vorberathung eintreten zu lassen, sondern alle drei Lesungen im Plenum vorzunehmen; dies aber würde bei den Vorberathungen, deren die Fractionen bedürfen, schon an sich vor Ostern nicht mehr thunlich sein. Die Ferien sollen am Freitag den 7. April beginnen und bis 24. April währen. Schon in dieser Woche werden wahrscheinlich noch zwei Tage (morgen und Samstag) für die Commissionen freigelassen werden müssen, und auch in der nächsten Woche sollen nur drei Plenarsitzungen statt finden, weil jetzt Alles daran liegt, die Commissions-Arbeiten so zu fördern, daß in der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten sämmtliche Berichte im Plenum zur Verhandlung kommen können. Jedenfalls sollen die Vorlagen in Bezug auf die Eisenbahnstrecken Halle-Sorau-Guben und Halle-Kassel noch vor den Ferien auf die Tagesordnung gesetzt werden. — Von einem angeblichen Attentat auf den Kaiser wird in süddeutschen Blättern erzählt. Die Sache ist, laut der „Tribüne", aus einen thorichten Knabenstreich zurückzusühren, welchen ein auch sonst übel angeschriebener Schüler in Heilbronn ausgesonnen hat. Derselbe hat, nachdem ihm die Aufgabe eines Telegramms mit der Nachricht von einem beabsichtigten Attentate verweigert worden war, verworrene Angaben über eine Verschwörung gemacht, welche gegen das Leben des Kaisers gerichtet sei und der er selbst, ohne dies zu ahnen, als Mitglied angehört habe. Die Angaben haben sich in keiner Weise bestätigt. Auch existirt in Berlin gar kein Süddeutscher, welcher den Namen des angeblichen Attentäters führt. Die ganze Geschichte hat der Knabe offenbar nur ausgesonnen, um von sich reden zu machen. Berlin, 29. März. Der „Prov.-Corresp." zufolge wtrd der Besuch des Kaisers bei der Königin Victoria in Baden-Baden am 3. oder 4. April stattfinden. - Der Director des hiesigen Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums, Ranke, Bruder des Historikers Leopold v. Ranke, ist heute Mittag gestorben. Kiel 28. März. Das Kanonenboot erster Klasse, „Nautilus , welches vor Kurzem nach fast zweijährigem Aufenthalt in den spanischen Gewässern Meder in den hiesigen Hafen eiugeiaufen war, wird gegen ben 3 Apr.l nach Ostasten in See gehen, nm, vereint mit dem an ben Mf&n ßnften geM- beten internationalen Geschwaber, dem überhandnehmenden chinesischen P raten- chum ein Ende zu machen. Die Besatzungs-Mannschaften hat der ''Nautilus bereits gewechselt, und seine Ausrüstung wird m den nächsten Tagen so weit vollendet sein, daß er in See gehen kann. München, 29. März. Die Mittheilung einiger Zeltungeii, wonach ,cn enLienene ;; enthält: b ’ ’fÄ'S ->ngmolzcichnung Don; pochM.ug in dnem it id.Iahrhundms.-M 6ti Lebensbild ° cl, «J dem Faksimile en ^mcktigunft Kaiser $ lutsche Laumriesm. Vom h°llt. ll Mit zwei Oki, n CDn b- F. CM. - ’< Leistung eines Vien niaai ernviehlen sich; i '0- Bucht,Mutz cmann, Ricker. ergl. -öritltn, ^""el, Wedlnr —Rosenaas,', uW -lt» „ mWI prill: .richte« t lex 1* ^nu" ncen N"' flj« k-B l«""' • * ; (fii , i goniw । königliches Decret geschlossen. Schweiz. Bern, 28. März. Die Gotthardbahn-Directiou bezeichnet die Nachricht, daß sie dem Bundesrath erklärt habe, sie halte sich gegenüber seiner osficiellen Controle des Gotthardbahn-Baues für dessen gegenwärtige Krisis nicht verant- wörtlich, für ungenau. Bern, 29. März. Der Bundesrath hat Deutschland und Italien em- geladen zu einer vorberathenden Conferenz in Bern in der ersten Maihälfte, )eren Ergebniß bei den Verhandlungen über Erledigung der Gotthardbahn-- Krisis als Grundlage dienen soll. Irankreich. Paris, 29. März. Wie amtliche Nachrichten aus Madrid besagen, hat der Einspruch des Vaticans gegen die Religions-Freiheit die spanische Regierung keineswegs überrascht; denn ein solches Auftreten konnte von dem Overhaupte der katholischen Kirche nur natürlich erscheinen. Die Negierung wird daher gegen diese Beschwerden weiter keinen Schritt thun; sie wtrd vielmehr, wenn der Zeitpunkt zur verfassungsmäßigen Lösung der religiösen Frage dämmen ist, nur die staatlichen Rücksichten in's Auge fassen, welche ihrer hohen Aufgabe entsprechen, den ausschließlich geistlicher Quelle entsprecheiiden Rücksichten aber keinen Einfluß auf ihr Handeln gestatten. Paris, 29. März. Der französische Episcopat, der zur Gründung der katholischen Universität in Paris einen Verband geschloffen, wird sich morgen im erzbischöflichen Palast zu Paris versammeln und unter Cardinal Guibert s Vorsitz sich mit den Maßregeln zur Entwickelung dieses Werkes, zugleich aber auch mit Waddingtons Gegenwart beschäftigen. Der „Culturkampf" ist einstweilen nur noch ein Kampf um die Verleihung bei Universitätsgrabe, es hab aber ganz den Anschein, als solle er zu einem Kampf zwischen dem Episcopat und der liberalen Regierung und im letzten Grunde zu einem Kampf zwischen dem Episcopat unter Leitung des Jesuiten Ordens und der franzdstschcn Ne- publik gesteigert werden. n. „ Paris, 29. März, Abends. In der Sitzung der Amnestle-Commlffion des Senats haben die Minister Ricard und Dufaure die allgemeine Amnestie , bekämpft und sich mit Begnadigungen in einzelnen Fällen einverstanden erklärt. Berfaiüe-, 29. März- Sitzung der Kammer der Devutirten. Bei Gelegenheit der Verification der Wahl des Deputirten Guyho (Republikaner) im Departement Finisterre macht der bonapartistische Deputirte Prax-PariS der republikanischen Majorität den Vorwurf der Parteilichkeit, da sic nur die Wahlen politischer Gegner für ungültig erkläre^ Die Wahl Guyho's wurde mit großer Majorität für gültig erklärt. Die Sitzung war sehr bewegt. Italien. Rom. Es ist bekannt, daß ein Sohn des Königs Victor Emanuel in die unselige Fälschungs-Angelegenheit verflochten und verhaftet worden sei. Es ist Graf Vittoria Mirafiori, der Sohn des Königs aus seiner zweiten morganatischen Ehe; er ist Osficier und seit einigen Jahren mit einer reichen tosca Nischen Erbin, einer Gräfin Larderel. verheirathet. Wie der junge Mann dazu kam, Weichsel auf den Namen seines königlichen Vaters zu fälschen, ist ein bisher unaufgeklärtes Räthsel. Der Haftbefebl, den der Gerichtshof von Bologna gegen ihn erlassen haben soll, ist allerdings kein Beweis seiner Schuld an dem ihm zugeschriebenen Verbrechen; jedoch muß angenommen werden, daß der Gerichtshof nicht ohne die zwingendsten Verdachtsgründe jene Maßregel gegen den Sohn des Königs ergriffen habe. Rom, 29. März. Biancheri hat mittelst Schreibens das Präsidium der Kammer niedergelegt. Nachdem Depretis erklärt hatte, daß Biancheri das volle Vertrauen des neuen Cabinets genieße, und nach Vertrauens-Kundgebungen von Seiten Minghetti's und Crispi's lehnte die Kammer einstimmig die Demission Biancheri's ab. Auf die Erklärung des Minister-Präsidenten Depretis, daß das Cabinet Zeit zur Prüfung der früher eingebrachten Regierungs-Vorlagen beanspruche, beschloß die Kammer, sich bis 25. April zu vertagen. Spanien. Madrid, 28. März. Der Minister - Präsident Canovas del Castillo hat den Cortes als constituirender Versammlung den neuen Verfassungs-Entwurf vorgelegt und zugleich das königliche Decret verlesen, wodurch das Ministerium ermächtigt wird, die Verfassungs-Frage den Cortes zu unterbreiten. Der vorgelegte Verfassungs-Entwurf stimmt mit den von den Notabeln ausgearbeiteten bezüglichen Vorlagen überein. Der Minister-Präsident wies auch darauf hin, daß die Initiative für die Einbringung einer solchen Vorlage wohl der Regierung gebühre. Türkei. Ragusa, 29. März. Eine soeben veröffentlichte, Wassa Effendi unterzeichnete und Ragusa, 28. März datirte Proclamation kündigt an, indem sie an den bekannten Reformerlaß anknüpft, daß die Frist, innerhalb welcher die versprochene Amnestie in Kraft tritt, auf 4 Wochen, vom 24. März an gerechnet, festgesetzt ist. Die binnen dieser Frist Heimkehrenden und die Waffen Niederlegenden genießen außer den in dem Reformerlaß aufgeführten Vortheilen noch Befreiung von dem Zehnt auf ein Jahr und Befreiung von allen sonstigen gesetzlichen Steuern auf zwei Jahre. Alle Diejenigen, welche nicht zurückkehren, werden nicht nur der in dem Reformerlaß versprochenen Wohlthaten verlustig, sondern es wird auch ihr Besitz verkauft und der Erlös unter die Heimkehrenden vertbeilt. Verwischtes. AuS Rheinhessen, 30. März. Zum Beweise, daß ungeachtet der Kirchensteuer die freiwillige Liebesthätigkcit für wohlwollende Vereine in den evangelischen Gemeinden unseres Landes nicht zurückzugehen scheint, dürfte die Erwähnung in ihrer Zeitung Platz finden, daß z. B. die letzte Hauscollecte für die Stiftung des Gustav- Adolf-VereinS in der 1200 Seelen zählenden Pfarrei Bosenheim, im Zweigverein Wöllstein, einen Ertrag von 164 Mark 27 Pf., an welchem sich auch die Filialgemeinde Pfaffenschwabcnheim, wie früher in sehr ehrender Weise bethetligte, geliefert hat. Wenn Gemeinden bet ihrer Opferwilligkett für ihre eigenen kirchlichen Bedürfnisse, gleichwohl der Armen nicht vergessen und ihren Liebessinn auch nach Außen durch Unterstützung segensreich wirkenden Anstalten und Stiftungen bcthättgen, so verdient daS ohne Zweifel gebührende Anerkennung, so wie andern Gemeinden zur Nacheiferung empfohlen zu werden. -- (Auch nickt übel.) Dem „Kurier f. 97.* schreibt man aus Augsburg: Au8 einer ziemlich verlässigen Quelle erfahre ich folgende Sensations Nachricht: Vor einiger Zeit wurde der als „excentrisch" bekannte Dr. med. B. in das diesige Irrenhaus verbracht. Nachdem derselbe sich in dieser Anstalt längere Zeit fleißig mit dem Studium seiner Wissenschaft beschäftigt hatte, verlangte er, daß man ihn entlasse, um sich für den Concurs zum Staatsexamen vorzubereiten Die Direction des Irrenhauses weigerte ihm die Entlassung und nun sann der „Irre" auf Mittel, zu entkommen. Vergangene Woche wurde Dr. B- auf einmal vermißt. An seinem Fenster fand sich eine Strickleiter angebracht und auf dieser hatte er das Weite gesucht. ES wurden hierauf Nachforschungen gegen den Flüchtling aus dem Jrrenhauie angeftellt, sogar soll die Polizei requirirt worden fein; doch vergeblich. Da kommt eines Tages — nach Wochen — Dr. B- selbst zum Director des Irrenhauses mit dem Nachweis in der Hand, daß er inzwischen das Staatsexamen als Mediciner absolvirt habe! — (Englische Justiz.) Vor den Assisen in Manchester wurde am 11. März ein Mann, Eharlos Taylor, zu lebenslänglicher! Zuchthausstrafe verurtheilt, weil er durch einen Drohbrief versucht hatte, Geld zu erpressen — (Gerichtsscene.) Sara Steele, eine junge Frau, steht vor den Assisen in Birkenhead unter der Anklage der Bigamie. Beide Gatten sind gegenwärtig. AlS sie ihren ersten Ehemann erblickt, wirft sie sich ihm an den Hals und ruft auS: Alex, bist Du eS? Ick glaubte, Du wärest in Glasgow gehenkt worden! Wirthfchaftlichcs. Salz dlS Dünger. Die Resultate fast aller bis jetzt auSgeführten Versuche deuten darauf hin, daß die günstige Wirkung des Kochsalzes am meisten gesichert sei auf einem humusreichen, sandigen Lehmboden von durchlassender Beschaffenheit. Je reicher der Boden an humosen Stoffen sei, desto größere Mengen von Kochsalz könnten ohne Gefahr eines nachtheiligen Einflusses Anwendung finden. Dagegen sei die Anwendung dieses Düngemittels auf einen dürren Sandboden und mehr noch auf einem rShthonigen oder einem lettigen und stark eisenschüssigen Boden immer eine sehr bedenkliche, indem unter solchen Bodenverhältnissen oftmals schon verhältnißmäßig geringe Mengen von Kochsalz die Keimkraft der Samenkörner und auch die Entwicklung der ganzen Pflanzen sehr beeinträchtigen. Ein vorherrschend feuchtes Klima oder eine ziemlich nasse Witterung könne jedoch bei Bodenarten der zuletzt erwähnten Beschaffenheit besonders auf Wiesen, die nachtheilige Wirkung des Kochsalzes hindern und selbst in eine günstige verwandeln. Auffallender Weise hat man bei der Kultur von Gerste die durchscknitllick günstige Wirkung deS Kochsalzes beobacktet-_________________________ Literarisches. Von Hallberger'S Prachtausgabe Shakespeare's sämmtlicher Werke, illustrirt von Sir John Gilbert (Verlag von Eduard Hallberger in Stuttgart), ist soeben der 3. Band vollständig erschienen. Nickt nur die Pracht der markigen Illustrationen und die gediegene Eleganz der äußeren Ausstattung zeicknen diese Ausgabe vor allen anderen au§, ein ebenso großer Werth liegt in den Einleitungen zu jedem einzelnen Werke, die klar und eingehend geschrieben, das Verständnitz wesentlich fördern und zugleich in ebenso objektiver, als geistreicher Weise die Werke kritisiren. Was BL non hier urB.lN« cYn9(ntai *1 ba6trafleb Hiverdc" fl W Sw« $etanu* -Forderungen an farbenen Schulütt'e M Heuchelheim fl® een geltend zu M«h M Reguli« kem Heuchelheim, 3U ssroßherzoglichcs^O speciell die Illustrationen von Sir John Gilbert anbetrifft, so sind dieselben ein»* in ihrer Art, wahre Meisterwerke im Geiste des großen Dichters ausgefübrt «Ä W’ 9«»«« «faeinen biejmtgm SDtamen, w-Ich- Schlei bctannlll» unlw-r! trefflich übersetzt hat, tn einer neuen Revision von Friedr. Bodenst edt die ieda^ mit größter Pietät gegen den Meister der Übersetzung durckgeführt ist.' Um dem Prachtwerk auch äußerlich em würdiges Gewand zu geben, ließ die Verlagsbuchhandlung sehr elegante Einbanddecken Herstellen, welche zu einem billigen Preise ru berieb-» sind. Die Ausgabe des Werkes soll übrigens jetzt so beschleunigt werden, daß d..si>lbe bis Ende Marz vollständig vorliegt. Wir können unfern Lesern die Anschaffung dieser Prachtausgabe, die die warme Anerkennung, welche ihr von allen Seiten ru Tbeil wird, im vollsten Maße verdient, nur angelegentlichst empfeblen. Ein praktischer Arzt, Dr. medicin. A. Groy en Stabsarzt a D in Hamburg gibt nach einem Redactions-Artik. d. Brest. Jnt.-Bl. über Dr. Tiedemanns vielfach empfohlene chinesische Pen-tsao-'Bräparate gegen Schwächezustände nachstehender medicinische Urtheil ab: Die schwere Aufgabe, gegen Schwächezustände ein sicher wirkendes Mittel zu erfinden, bat Herr Dr. L. Tiedemann in Stralsund in glänzendster Weise gelöst. Ick kann der Wahrheit gemäß attestiren, daß ich die Dr. Tiedemann'schen ?6n-t8L0-Mittel, bestehend au5 einem Elixir und Balsam*), für die weitaus besten wirksamsten und zugleich nützlichsten aller bis jetzt oorkommenden gleichnamigen Präparate halte. Es finden sich nämlich keine Stoffe, welche momentan reizen, scheinbar bte Schwache beseitigen, sondern solche, welche in der That im Stande sind, durch Verbesserung der Blutmasse und Stärkung des Nervensystems indirect eine rasche und sickere Wirkung herbeizusühren. Diese beiden Präparate verdienen somit in den ersten Rang aller bis jetzt bekannten und bewährten Mitteln dieser Art gestellt zu werden und sind besonders den Patienten, welche nutzlos andere Mittel gebraucht haben als ein heilbringendes und fast unentbehrliches Kraftmittel mit Recht zu empfehlen. *) In Betreff der Bezugsquelle verweisen wir gleichzeitig auf den Jnseratentheil dieses Blattes. D. Red. Alle» Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medicin und ohne Kosten durch die Gesundheits-Mehlspeise: HUM» KL. Seit 30 Jabren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gesundheitsspeise widerstanden and bewährt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Medicin und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-. Drüsen-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Biutauf. Iteigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für Säuglinge schon von der Geburt an selbst der Ammenmilch vorzuziehen. — Ein Auszug aus 80,000 Certificaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Certisicate vom Professor Dr. Wurzer, Geh. Medicinalrath Dr. F. W. Benecke, ordentlicher Profesior der Medicin an der Universität Marburg, Medicinalrath Dr. Angelstein, Dr. Shoreland, Dr. Campbell, Professor Dr. Ded6, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise de Brehan, und vielen anderen hochgestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt. Abgekürzter Auszug aus 80,000 Certificaten. Brief von der hochedlen Marquise de Br 6Han. Neapel, 17. April 1862. Mein Herr! In Folge einer Leberkrankheit war ich seit sieben Jahren in einem furchtbaren Zustande von Abmagerung und Leiden aller Art. Ich war außer Stande zu lesen oder ;u schreiben, hatte ein Zittern aller Nerven im ganzen Körper schlechte Verdauung, fortwährende Schlaflosigkeit und war in einer steten Nervenaufrequng, die mich hin und her trieb und mir keinen Augenblick der Ruhe ließ, dabei im höchsten Grade melancholisch. Viele Acrzte, sowohl Engländer als Franzosen, hatten ihre Kunst erschöpft, ohne Linderung meiner Leiden. In völliger Verzweiflung habe ich Ihre Revalescicre versucht, und jetzt, nachdem ich drei Monate davon gelebt, sage ick dem lieben Gott Dank. Die Revalescicre verdient das höchste Lob, sie hat mir die Gesundheit völlig hergestellt und mich in den Stand gesetzt, meine >esellschaftliche Stellung wieder einzunehmen. Genehmigen Sie, mein Herr, die Versicherung meiner innigsten Dankbarkeit und vollkommenen Hochachtung. Marquise de Bröhan. Nr 75,877. Florian Köller, K. K. Militärverwalter, Großwardein, von Lungen- und Luftröhren-Katarrh, Kopfschwindel und Brustbeklemmung. Nr. 75,970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handels-Lehranstalt Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung. Nr. 65,715. Fräulein de Montlouis von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und Abmagerung. Nr. 75,928. Baron Siamo von lOjähriger Lähmung an Händen und Füßen rc. Die Revalescicre ist vier Mal so nahrhaft als Fleisch und erspart bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. Preise der Revalescicre V2 Pfund Mk. 1,80 Pf., 1 Pfd. Mk. 3,50 Pf., 2 Pfd. Ml. 5,70 Pf., 12 Pfd. Mk. 28,50 Pf. Revalescicre Chocolalee 12 Taffen Mk. 1,80 Pf., 24 Taffen Mk. 3,50 Pf., 48 Tassen Mk. 5,70 Pf. u. s. w. Revaiesciere Biscuiten 1 Pfd. Mk. 3,50 Pf., 2 Pfd. Mk. 5,70 Pf. Zu beziehen durch Du Barry & Co. in Berlin, W. 28—29 Passage (Kaiser-Gallerie) und 163—164 Friedrichsstraße, und bet vielen guten Apothekern, Droguen- Specerei» und Delicateffenhändlern im ganzen Lande. In Gießen zu haben bei Müller L Schwager. (24 Eingesandt. Der Theaterdirector Herr Leopold Püschel gab in dieser Woche, von Marburg kommend, wieder zwei Vorstellungen, die von dem leider an beiden Abenden sehr spärlich versammelten Publikum recht beifällig ausgenommen wurden. Die ausgezeichneten Kräfte über welche berfelbe verfügt, befriedigten allgemein, und eS bliebe nur zu wünschen, daß das hiesige Publikum deren Leistungen, durch zahlreichen Besuch der Vorstellungen, mehr als bisher würdigen und dem um die Theateroerhältnisse unserer Stadt sich sehr verdient gemacht habenden Herrn Director Püschel damit die Beweise seiner Theilnahme und Sympathieen geben wollte, welche allein denselben zu ferneren Anstrengungen gewiß veranlassen würden. Mehrere Theaterfreunde. Frilchbäckcr ?u Gießen. Sonntag, den 2. April 1876. Hermann Spieß in der Wallthorstraße, K. Plank in der Wolkengasse, A. Noll aus der Mäusburg. iiiMiiiiinTiiiüiiiHiTi'iWiBiiBiniMi—■iiiBimi iiiiiiihmi in ■ i nun iriwaMMT I Kirchliche Anzeigen I dcr cvlingclische» Gemeindc zu Gießcu. I Gottesdienst. Sonntag, den 2. April. Morgens: Pfarrverwalter Schlosser. Nachmittags: Pfarrvicar Schöner. (Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 2. bis 8. April besorgt Pfarrverwalter Schlosser.) W»! Dienstag bett Vorrniiü Mn auf dem hiesig! «erben: s) Erdauffüllung, f) Lieferung von 5 veranschlagt zu 0 Maurerarbeit, v () Steinhauerarbei! i'D Zimmerarbeit, Q Dachbeckerarbest Ü Schreinerarbeit, D Schlosserarbeit, !ll Wcißbinderarbei 1(D Spenglerarbeit, llß dußetsenlieferun lj)J Pflästererarbeit, tl) Handarbeit JBor Beginn der. Ch ferung von 252 ßu in Summiffion vergeb hl ffaiübtrfflägt uni mgen am 31. März i Milchen Baubüreau ■innen. Der (j Wen, den 28. Mo hirohherzoMe Bm A. Bekannte Dte der Oberhessisi M gehörigen, am *nme! Menb, sollen Montag den •ÄT.;; P^rFFM^eH K'Ä,*«,» Drben. DI- m n(tt' ®ltbenN. ben 30. ^—7-—h a |K??N I >'» Sämereien in jeder Größe empfehlen (U42 empfiehlt Tb. Loos, Neuenweg. Moi itz Gregor! 4» Solin 21 Stangen (1589 Kraft. Moritz Gregori & Sohn. (.1531 verkauft Bäcker Steinberger. 76 50 Ein Haus t.1446 Buchen 21 Hainbuchen 12 (Rundscheith.) 61 rincatnt. 52 (1547 am Flurschütz Hardt. uße Messina, empfiehlt (1359 Sicherheit. F. Koch. (1597 kaufen. 1591) Emil P i st o r. dem 1333) 37 3 410 70 5) 6) 40 Ctr. Kleie und 50 Ctr- gutes Heu 8) 9) 10) 11) 12) 13) 1600 1005 5068 372 198 192 4736 351 120 170 1460 100 77 18 50 24 11 40 48 18 1595) 50 bis 60 Ctr. Haferstroh und 25 bis 30 Ctr. Kornstroh, sowie 8 bis 9 Ctr. Heu, sind preiswürdia abzugeben bei Wirth Schmandt, Köln-Gießener Zisenbahn. Eichen Nadelholz äußerst (1441 linnen. Gießen, den 28. März 1876. Wellen 1280 (1601 üß. Lit- E. Nr. 10, am Riegelpfad Vor Beginn der Versteigerung soll die Lieferung von 252 Kubikmtr. Pflastersteinen •in Summission vergeben werden, wofür die Fostenüberschläge und Uebernahmsbedin- Kungen am 31. März und 1. April auf dem Müschen Baubüreau eingesehen werden Aesondere Mekanntmachuugcr, Oeffenttiche 9lufforberunq. Die Erbschaft bt5 für verschollen erklärten am 4. März 1803 geborenen KarlBaltha- sar Busch von hier ift unter der RechtS- wohlthat deS Inventars angetreten worden. Es werden daher alle diejenigen, welche Forderungen an den genannten Karl Balthasar Busch geltend zu machen haben, aufgefor- Länge und 40—60 (Zentimeter Durchmesser, 80 Festmeter Inhalt gegen genügende Bürgschaft versteigert werden. Der Anfang ist Morgens 9 Uhr beim Holz Nr. 1 bei der Markwiese. Waldgirmes, den 28. März 1876. Der Bürgermeister: zum Kasseler Pferdemarkt sind in der Exped. d. Bl a 3 Mark zu babeir (,233 Dunggyps, Klee und Gras famen, künstlichen Dünger empfiehlt Mannt gemacht. Aedenkopf, den 30. März. 1876. Der Kretsbaumeifter: R u b a r t h. Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. B r a m m. 1) Erdauffüllung, veranschl. zu 2) Lieferung von Bruchsteinen, veranschlagt zu 3) Maurerarbeit, veranschl. zu 4) Steinhauerarbeit, „ „ Bauholz-Berfteigerung. Donnerstag den 6. April sollen in dem Waldgirmeser Gemeindewald, District Steinshart und Eisengrube: 70 Eichenbaustämme von 6—12 Meter versteigert werden. Die Zusammenkunft ist zur bestimmten Stunde im District selbst. (1590 Großm-Buseck, am 30. März 1876. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Wagner. Verkauf v. Liingsteineii. In dem Steinbruch bei Reiskirchen sind zu verkaufen: (1526 Circa 150 Fuß Ecksteine, Circa 1016 O Fuß Schichtsteine, ein Brunnenwasser-Trog, 8 Fuß lang, Thür- gewender, eine Krippe, 8V2 Fuß lang rc. Kaufliebhaber wollen sich an Philipp Morgcl von Reiskirchen wenden. Holzvcrsteiqerung. Mittwoch den 5. April l. I., von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewalde, District Neuwald: 6 Rmtr. Aspen-Prüaelholz, 9650 Wellen Buchen-Reisholz (Durchforstung), " 1050 Wellen Nadel-Reisholz, 7 Nadel-Stämme, btmo dert, dieselben binnen vier Wochen bei dem ’itflii unterzeichneten Gericht anzumelden, widri- tm Preise bedeutend gesunken, verkaufen von heute an Schuhe u. Stiefel 25% billiger als seither. IlocSer *fe Ka(Z( am Seltersweg. Den Biedenkopf nach Gießen in den Ge- mrkungen Frankenbach und Wilsbach öffentlich an den Meistbietenden versteigert mtrheit. Die Versteigerung beginnt Vor- Mtags 11 Uhr in der Gemarkung Frankenbich. Die Bedingungen werden im Termin BUtfedern und Daunen, Barchent, Zwillch und Feder-Leinen, Lieferung vollständiger Betten in streng reeller Ausführung, bei (880 T h Brück, Kanzleiberg B. 1. Jeilgevotenes. 1488) Ein Garten zu verpachten Nahrungsberg. Zu erfragen bei Schwarze Cachernirs, Thibets, Lustres, Alpaecas, schwarze Seidenzeuge und Seidensammte verkaufe unter Garantie für Haltbarkeit zu Fabrikpreisen. (1539 Moritz Heichelheim* Holzversteigernug in der Fürstl. Qberförsterei Lich. Dienstag den 4. April oll in den Distrikten Schw rzwald, Mühlberg, Brunnenwald und Konzebühl nachverzeichnetes Holz versteigert roerben: liit bt tizrtte», »ei iMgm- . traten HailbilsLrhtti^l jiS." eMcMtli •' Versteigerungen. Dienstag den 4. April I. I., Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhause versteigert werben: Mk. Pfg. 1585) Zwei junge frischmelkende Ziegen und ein Haufen Mist zu ver- 1448) Durch das Cintrcffen unserer sämmtlichen Reuheiten für die bevorstehende Frühjahrs- u. Som- mer Saison ift unser Lager in Herren- u. Kna!ien-Gärdero!u^ Damen- Ilmhansieu^Thales rtrM sowie in Damen- Kleiderstoffen 1 Thibets 1 Tachemir^ Seidemeugen, Seiüensämmel^ Leinen und sonstigen Manufacturwaaren aufs Reichhaltigste affortirt und machen wir besonders daraufaufmerksam, dast wir durcb außergewöhnlich Vortheilhafte Einkäufe im Stande find, gute und reelle Qualitäten zu wirklich billigen Preisen zu verkaufen. Gebr» Stamm* Dienstag den 4. und Mittwoch den 5.April, von Mittags 1 Uhr an, läßt ltterzeichneter im Saale des Gastwirth Gramm die in Rr- 75 bezeichneten Wader gegen Baarzahlung öffentlich Geigern. ^33 K Grünebaum. Holzversteigerung tm Gießener Stadtwalde. Montag den 3. Avril 1876, 38 Eichenstämme von 15—26 Zentimeter Durchmesser und 5—11 Meter Länge, mit 6,73 Kubikmeter Inhalt, 104 Eichenstangen mit 8,73 Kubikmeter Inhalt und 65 Fichtenstangen mit 0,38Kubimtr. Inh. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf der Gießener Straße beim Albacher Hof. Lich, den 29. März 1876- (1576 Wimmenauer, Forstrath. von Vormittags 9 Uhr an, Idö im Gießener Stadtwalde, in tm. tifirkte WaldShut, nachverzeichnetes Holz 105 66 Zimmerarbeit, „ Dachdeckerarbeit, „ Schreinerarbeit, „ Schlosserarbeit, „ Weißbinderarbeit, „ Spenglerarbeit, „ Gußersenlieferung, „• Pfläftererarbeit, „ Handarbeit „ Damen-Jaquettes, Regenmäntel in den neuesten und modernsten Fa^ons empfehlen zu außergewöhnlich billigen Preisen 5,70 P' t-afiagt ^xcaueiu Neue Kleiderstoffe in schöner Auswahl, sLwarze Cachemirs, Thybets, Lustres, Alpaeeas, Seidenzeuge, Seidensammte und Patent - Velvets in guter Maare empfehlen zu billigst gestellten Preisen (1465 Scheith. Prügelh Stockh. Reish. Raummeter gpecerei» »j 1"alen Suna >yitänbt Äl o vi 2 SpftZahr 1876 öffentlich verpachtet werden. Hießen, den 30. März 1876. (1596 3)0 Pf-, T: _________________Der Sektionsingenieur. Am Mittwoch den 5. April c. sollen 45 Elück kräftige Pappeln an der Chaussee keine modernen Geheimmittelschwindelprodukte, sondern rationelle, von den erften Autoritäten der Me- dicin als unbestreitbar vorzüglich anerkannte Heilmittel zur Beseitigung von Schwächezuständen, Zerrüttun- 01 gen des Nervensystems, l1—1 Blutarmuth, selbst (1427 Docter *fe lialx, am Seltersweg. ?um Casseler Pferdemark^ find zu haben bei (1593 Karl Gerlipp. Bekanntmachung. Die der Oberhessischen Eisenbahn Gesellschaft gehörigen, am Niegelvfad belegenen, Grabgärten, zusammen 14012 lDMeter enthaltend, sollen .-■■-•r unb k. Montag den 3. April, bei Nachmitttags 2 Uhr, rnDrt und Stelle abtheilunasweise für das rStÖCÜC in reicher Auswahl und zu billigen Preisen empfehlen >t:< 17. fcril 1862. dr )abmi in einem furt: enter 6tanbt zu leien d- iilftbte Leitauung, Me nndi hin unb her tro Ortbt melancholisch. W •:h, eine fHnbmina oinre :it, unb jtfct, naajbtm \*. "i Kevalesriere beibient bai w :en fetanb gesetzt, wem ... hm, bu Pechcheriq inblt'tl eine „ ‘‘«m fomi in k*!* "•tt »tfieUt,™* p"-1 ««brauit 6,6* " H,4t 1-^,6$'= Metgert werden: Prügelholz Stockholz Reisholz Raummeter Wellen kichen 4 — 500 ; Mel 636,2 186 * 6950 V 1317 Nadel-Stangen mit 28,53 Fstmir. Die Zusammenkunft ist auf der Licher uionssee an der 5 Schneiße. bemerkt wird, daß die am 20. März d. I. ■wbcltene Holzversteigerung nicht ge- ^imtgt worden ist. (1550 ffl^lejen, am 29. März 1876. ««^^herzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. 18 ramm. Für Saat sächsischer Hafer, gelber Frühhafer, billtgst abzugeben bei L. S in der Wallthorstraße. nahe der Post, gut eingerichtet, ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres in der Exp. d. Bl. 1434) Wcrgen, Pflug und Egge zu verkaufen bei Lehrer Hotz _____________________________in Hausen. 1!’’ *» ^3m-r«ön ge- egener Bauplatz vor dem Neuenweger Thor zu verkaufe«. Näheres bei I. Blitz. genfalls sie bei b yf in Frankfurt a. M. von der Verlags-Expedition bezogen 3 R^. • « im Öen R-.chSpostg-biet durch die Post bezogen Frankfurt a. M. Stadt-Theater in Gießen. 1603) (Cafv Leib.) Sonntag den 2. April 1876. Zum ersten Male: Die zweite Frau. Schauspiel nach btm Roman der Gartenlaube. Montag den 3. April 1876: Mein Leopold. Onginal Volkssiück mit Gelang in 3 Acten von L'Atrronße, Musik von Bial. ! Leopold Puschel, Theater-Director. Kermietüungen. 1559) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet und ein kleines Stübchen zu vermiethen. Neuenbäuen B 92. _____________ 1495) Ein möblirtes Zimmer per 1- April zu vermiethen bei Otto Luft, Metzger. 1490) vjin unmöblirtes Parterrezimmer, im Garten, sogleich zu üermietbcn mit dienung. Näheres bei der Exped. o. Bltts- 1473) Ein Familienlogis, 3 Zimmer und Küche, zu vermiethen. I. Reiber, Gartfeld. 1354) Zwei möbltrte Zimmer, seither von Einjahrig-Freiwilligen bewohnt, sind zu vermiethen bei Wirth F er del, ________ nn Frankfurter Hof. 1311) Eine geräumige Wohnung zu ver- miethen bet Ehr. Horeyseck, Reichensandstraße C- 224. Cin eleganter neu bet gerichteter Laden mit Eck schaufenster nebst Comptoir und Lagerraum, mit Logis, bestehend aus 3 Zimmern, Küche, Keller, Hoizstall, Antheil an der Waschküche und ein Stück Grabland, ist zu vermiethen und so- sort zu beziehen. Wo? sagt die Exped. d. Blattes. (.1283 1561) Ein mit allen Bequemlichkeiten versehenes Familienlogis, bestehend aus 4 Zimmern, Küche u. s. w.,ist zu vermiethen und am 1. Mai zu beziehen. H. Werner. Koplansgasse 227. 1015) Ntöblntcs Z'mmer zu mrurielhen nahe an der Caserne. Näheres zu er- fragen bei ver Exped. d. Bltts. 1553) Em möblirtes Zimmer sirr ein oder zwei Herren zum 1. April zu vermiethen. Kanzleiberg B. 67. 1347) Ein möblirtes Mansardenzimmer mit schöner Fernsicht ist an einen ruhigen Herrn zu vermiethen von I. Haustein, Ludwigsftraße. 1168) Das von Henn Briefträger Rothem berg er bewohnte Logis ist an eine stille Familie zu vermiethen und Anfangs Juni zu beziehen.__________Flick & Kröll. 1245) Zu vermietben der untere Stock meines'Hauses, vier Zimmer, Küche, Speisekammer enthaltend, nebst trockenem Keller, Mansardenzimmer, Gartenantheil, Privileg zur Bleiche und Trockenplatz. Christian G- Eckel, Marburger Str. A. 166. 1529) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und den 8. Juni zu beziehen. _________Carl Steinberger. 1342) Ein freundliches Familienlogis ist zu vermiethen und am 1. Mai beziehbar. Neuenweg 134. _______ 1303) Ein freundlich möblirtes Zimmer mit Cabinet im Freien zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1294) Ein freundliches, möblirtes Zimmer mit Kabinet zu vermiekben bei TH.Br ü ck, Canzleiberg B- 1- "1600) Möblirte Zimmer zu vermiethen. Neustadt Lit. D. Nr. 57. 1594) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen- Kirchenplatz A- 13. Meine Wohnung befinvet sich von nun an im Wind ecker'schen Hause auf dem Kreuz. (1557 LS8°. Sltttir. 1592) Ein Tüllrad mit Schieisen ist in der Nackt vom 30. ans 31. März vom Einhorn durch die Neustadt über den Diesen Weg verloren gegangen. Dem redlichen Finder eine gute Belohnung. Abzuge- ben Reichensand Nr. 134i. 1583) Gegen hohen Lohn werden Dienst- ■ mädchen gesucht zum sofortigen Eintritt. . 2u erfragen auf dem Vermiethungs-Büreau • von Frau Müller, Löwengasse 106. 1 Ein Ladenmädchen in großer eleganter Auswahl empsiehlt billigst 1M3)__A. Faagmaim. Memtociiic eigenen Gewächses ist eine frische Sendung ong-komm-n, prima Qualität, und oerkaufe unter Garantie rcin : Rotbwetn per Liter 90 Ps. Weißwein „ „ 70 „ Um mit den großen Vorratheu des letzten Herbstes tbe.lweise zu raumen rer- kausc ich °n gr°° VON Ohm beginnend und im ^ück zu äußerst b.ll.geu Presiem 1343) V« Klein, Wallthorstraße 145. ----Meinen geehrten Geschäftsfreunden zur Nachricht, dass ich während meines zeitweiligen Aufenthaltes in Giessen Aufträge und Zahlungen auf meinem Comptoir im Hofgerichts-Hofe für die hinnen Franz Jos. Probst und Kertell & Böchd in Mainz entgegennehme. Inländische Weiss - und Rothweine werden geliefert ab Lager in Mainz, Gaubischofsheim und den Orten des Wachsthums. Bordeaux-, Burgunder-, Champagner - und Verschnittweine, theil- weise vom Zoll-Lager meines Schwagers Kertell ab Mainz und ab Bordeaux.^!! preis.Courants stehen zu Diensten. — Agenten wollen 1602) Ein kleines reinliches Hündchen wird zu kaufen gesucht. Näheres in der Papierhandlung von Gustav Tollin Her, am Kreuz.______ ___— “ “ Verantwortliche Redaction: A. Scheyda. Vermischte Anzeige. Ein Realschüler kann in einer Familie Kost und Logis, sowie Forthülse in allen Fächern erhalten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. "Ein braves Mädchen für Haus- und Küchenarbeit wird auf sogleich oder auf Ostern zu miethen.gesucht. Wilh. Keller, B. 65. 1574) Em Mädchen, welches im Kochen und Hausarbeit bewandert ist, sucht Stelle. Näheres bei . Schneider Werner, Frankfurter Hof. 566) Lumpen und Knochen, Werg, Roß- haare, Metalle rc. werden gekauft von Louis Rothenberger, Neuenweg 193. 1571) Ein braves, reinliches Mädchen aus hiesiger Stadt wird den Tag über zur Beaufsichtigung eines Kindes gesucht. Bom wem? sagt die Exped. dieses Blattes. 1570) Ich suche einen geübten Scribenten gegen gutes Salair. B Lauer, Hofg.-Advocat. 1502) Ein Mädchen, welches einem kleinen Haushalt selbstständig vorstchen kann, auf soaleich gesucht. Wo? sagt die Exp. d. Bl. 1505) Für einen mielllgenten jungen Mann mit guter Schulbildung ist eine Lehrlingsstelle in einer Weingroßhandlung in Mainz, sicht oder bis Ostern, unter sehr günstigen Bedingungen offen — Selbst geschriebene Offerten zu richien unter S. U. 98« an die Central-Annoncen- Expedit on von G. Daube de Co. Frankfurt a. ID. [D. 13967] 1545) Stellen jeder Art werden nach gewiesen durch das Vermittlungs- und Aus- kunfts-Büreau von I. G. I. Zimmer- mann zu Betzdorf a. d. Sieg. 565) An- und Verkauf von getragenen Kleidern, Stiefeln, Weißzeug, Bettwerk, Antiquitäten, Münzen ioroie sonstigen gebrauchten Gegenständen, bei Louis Rothenberger, __________ Neuenweg 193.______ 1568) Ich suche einen Arbeiter in mein Lackirgeschäft._____________Carl Leib. 1584) Ein kräftiger Junge kann bei mir gegen Lohn eintreten. Demselben ist Gelegenheit geboten, das Glasergeschäft zu erlernen. H- Keck. betreffen’ Die nach! kchen lassen. Die dich ml zwar um TL ihrigen Waff« s Hierzu ge^ra M Unterlaufen (mit, Hinru gehöre I S L £ hc | haben J* des D Niu gchik« $ Die Lantz, »Ä*>