WZ ; b ein, Slttf 9,l* J’cctenße[d)äft in lr einen jungen Ä;t Estelle 1 ^biffre E. 83». rmcen-Bureau von M ke und Brust- Jochheim in F ts-Musik. *f. Z. Petri!-us n bei D. Heil M; Louis tlt lfj noch nicht j3i ch illil. ,,.0rl '»n,! l ' *' ii;e 630 »■ *’*er eine IsMt )lung) iran^ (37? Mo. T«. Dienstag, den I. Februar. 1S16. WMer MWger Ailtkize- inh Amtsblatt für Kn Arris Gicht«. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montago. m.ruljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brinqerlohn. (Expedition: Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Durä) die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. ■■■»■■■■■«■■■■■■■■■■■Mai.aMWMBMWBMMBBMMamMBMDeimaäMBMBgaBnnBaMmBBMgWEIMMMWMM politischer Hh « iü Die Tnrifwirtbscbaft der deutseben Cisenbahnen und die Volkswirthscbaftliche« Aufgaben der Cisenbahn- gesetzgebung. (Fortsetzung.) Sv ist es dahin gekommen, daß durch das Bestreben, durch Ausnahme- taufe um jeden Preis Güter auf eine bestimmte Bahn zu ziehen, wodurch allerdings der Umfang und Brutto Ertrag gewisser Güterverkehre sich außerordentlich gehoben haben, der Nettowerth des letzteren schließlich ganz in Frage gestellt worden ist, indem z. B. für die sächsischen Staatsbahnen vor Jahresfrist von offenbar sehr unterrichteter Seite in der wissenschaftlichen Beilage der Leipziger Zeitullg Nachweis erbracht wurde, daß hier bei dem sehr schwunghaften Güterverkehr effectiv Geld zugesetzt werde und der Personenverkehr den lediglich von den extrem billigen Produkten- und Durchgangs-Frachtsätzen herrührenden (der Stückgüterverkehr erwies sich als durchaus rentabel) Schaden am Güterverkehr ausgleichen muffe. Das Allersonderbarste bei der Sache ist, daß die im statistischen Berichte der Staatseisenbabnrn als eine wesentliche Ursache der gesunkenen Reute signa- lifirte Vertheuerung der Brennstoffe, die in einem Jahre eine Mehrausgabe von 1 Million Mark erheischte, wesentlich aus jenem Begünstigungssystem selbst entsprungen ist, welches in eben dem Maße, als es ihm glückt, den Absatz der inländischen Kohlen in der Ferne zu steigern, nach dem öconomijchen Gesetze der Bestimmung des Preises durch Angebot und Nachfrage, proportional mit der Erweiterung deS Abnehmerkreises sich selbst die Einkaufsbedingung verschlechtert, und, weit entfernt, die Wohlfeilheit der Brennstoffe, die dem Publikum in Aussicht gestellt war und deren volkswirthschaftlicher Segen die fiscalische Mindereinnahme verschmerzen lasten könnte, zu befördern, nur die, in einigen Fällen an'd Fabelhafte grenzende, Rente der Kohlenwerke durch Verdoppelung der Kohlcnpreise in die Höhe getrieben hat, womit wiederum die Erregung einer überhitzigen Speculation auf Kohlenwerksantheile und em verhängnißvoller Schwindel in zweifelhaften Kohlenwerksunternehmungen in engem Zusammen, hange steht. Der günstige Erfolg der Kohlenwerksagitation hat eine Menge anderer Anläufe zur Erringung von Begünstigungstarifen für bestimmte, oft sehr unbedeutende Artikel zur Folge gehabt, die aber, man kann nicht sagen, wie dies zugegangen, trotzdem häufig von Erfolg gewesen, während andere Gegenstände, die ganz zuverlässig einen Mastentransport würden ergeben haben, z. B- die weiter unten speciell zu erwähnenden, für Sachsen eine wichtige Erwerbsquelle bildenden Steinmetzarbeiten, von solcher und überhaupt von jeder Begünstigung ausgeschlosten, in der hierfür prohibitorisch wirkenden Normalklaste stehen blieben. So ist es denn schließlich dahin gekommen, daß der Normaltarif völlig zum Ailsnahmetarif geworden ist und die meisten Artikel mehr oder minder willkürlich in Ausnahmeklasten vertheilt find. Wie wenig dabei allgemeine Gesichtspunkte maßgebend sind uiid wie geringe Waarenkenutniß Diejenigen besitzen, die diirch die Ben Heilung uon Gunst und Ungunst über die Nouten-Transport- gegenstände thatsachlich einen leitenden Einfluß von gewaltiger Bedeutung auf die gesammte Volkswirthschaft au .'üben, möge nachstehender Auszug aus dem von den vereinigten Dinctiouen norddeutscher Eisenbahnen dem Reichseisenbahn- amt proponirten, also die Summe ihres Wissens repräsentirenden Entwiirf einer gemeinsamen Waareuclassification für die Eisenbahnen des Deutschen Reiches- darthun. In Bezug auf Producte des Thier- unt> Pflanzenreichs huldigt der Entwurf der Eisenbahnen im Allgemeinen dem, wenn einmal das Princip der Werthclassificatioii zugelassen wird, richtigen Principe, die frischen rejp. noch rohen Artikel zu utebrigeren Tarifsätzen passiren zu lasten, als die einen cou centrirtereti Werth einschließenden verarbeiteten. Aber er läßt sich in dieser Beziehung auffallende Abweichungen zu Schulden kommen. Es stimmt zu dem vorangeschickten Principe, wenn saure Gurken (gleichwie Sauerkraut) in Fässern unter II A. classificirt sind, während frische, wie alle Feld-, Garten- und Waldfrüchte, unter II. B. zu stehen kommen. Aber es ist eine auffallende Jnconsequenz, saure Gurken unter II. A. zu setzen, wenn das viel werthvvllere Pflaumenmus in Fästern oder großen Steintöpfen unter II. B. verwiesen ist. _ Rein willkürlich ist die Ausschließung der Weintrauben von der Subsumtion unter „Obst" resp. frische Früchte (II- B.) Den Charakter eines Luxusartikels tragen viele Obstsorten in viel höherem Grade als Weintrauben. Was soll man beispielsweise dazu sagen, wenn Erdbeeren, ein in Masten nach Berlin gebendes Product der Weinberge zwischen Dresden und Meißen, als „Beeren, frische und getrocknete" unter II B. classificirt werden, die Weintrauben höher zu verrechnen, als den daraus gepreßten Most, ja den ausgegohrenen Wein, der unter II. A. fällt, während beim Obstwein das richtige Berhältntß mne- gehalten ist, da Obstmost und Eider unter II A., frisches Obst hingegen, nicht minder sogar „Aepfel- und Birnensaft in Fästern oder großen ^tetntepfeh , unter II. B. rangiren I Oelsamen sollen zu dem niedrigen Ausnahmetarife des Getreides, andere Sämereien zu den Frachtsätzen von Elaste II. B. befördert werden. Nur ein einziger Artikel ist ausgenommen, nämlich Bockshornsamen. Dieser ist für Elaste II. A. reservirt. Der Grund dieser Ausnahmebestimmung ist um so weniger zu errathen, als Bockshornsamen seiner ausschließlich thierarzneilichen Verwendung halber nur ausnahmsweise in ganzen Wagenladungen auf die Bahn kommen kann. Elaste A. und B. sind aber Wagenladungs-Elasten, und nur wenn diese in Anwendung kommen, soll Bockshornsamen anders als sonstige Sämereien taxirt werden. Für diesen höchst singulären Fall eine Ausnahmebestimmung zu treffen und das Princip der Gleichstellung aller Sämereien zu durchlöchern, so daß streng genommen nun in jedem Falle Revision noth- wendig wäre, um zu sehen, ob nicht etwa „Bockshornsamen" bnrchgeschmuggelt werden solle, das ist doch gewiß weder logisch noch praktisch! (Fortsetzung 'folgt.) Aculschlattd. Berlin, 28. Janiiar. Der Reichstag setzte heute die zweite Lesung Oer Strafgesetz - Novelle fort. § 130a (der fo£. Kanzel-Paragraph), § 131 (öffentliche Verbreitung erdichteter und entstellter Thatsachen und Verächtlichmachung von Staatseinrichtuugeu) und § 133 (Vernichtung. Beseitigung oder Beschädigung von Urkunden, Registern, Acten) wurden mit einer geringen Majorität von 4 bis 5 Stimmen abgelehnt, § 135 (Vernichtung oder Beschädigung von Hoheits-Zeichen) und § 145 (Übertretung der auf den Zusammenstoß von Schiffen bezüglichen Verordnungen) wurden unverändert, §140 (Verletzung der Wehrpflicht) mit einer von Struckmann vorgeschlagenen Aenderung, wonach die auf ohne Srlaubniß aliswanderndeu Reservisten bezügliche Strafbestimmung gestrichen wird, § 144 (Verleitung zur Auswanderung) mit einem Anträge Cuny's angenommen, wonach nicht die Verleitung, sondern die Vorspiegelung falscher Thatsachen zum Zwecke der Verleitung zur Auswanderung strafbar ist. Fortsetzung morgen. Berlin, 28. Januar. Die parlamentarische Soiröe bei dem Fürsten Bismarck, welche morgen stattfinden sollte, mußte wegen der noch nicht wiederhergestellten Gesundheit des Reichskanzlers abgesagt werden. — Der „Reichs- Anz." kann der Mittheilnng der „Kreuz-Ztg " gegenüber, daß Fürst Bismarck den Grafen Arnim im Frühjahre 1872 als Alter ego in das auswärtige Amt hätte berufen wollen, versichern, daß an maßgebender Stelle eine solche Berufung nie beabsichtigt gewesen. Der Graf Arnim allein hatte angebentet, baß er den Posten eines Unterstaais-Secretärs im auswärtigen Amte gerne anueh- men würde, und das Gerücht von dieser Bewerbung rief bei den Beamten, mit denen er als Unterstaats - Secretär in nähere Berührung gekommen wäre, Besorgniffe und Rückfragen hervor und wurde dasselbe dadurch allgemein bekannt. Berlin, 29. Januar. Der Staatsanwalt beantragt gegen den Angeklagten Geblsen (Redacteur der Eisenbahn-Zeitung) wegen Beleidigung des Reichskanzlers 3 Monate, zusammen abgerundet auf 6 Monate. Der Verthei- diger trägt wegen des ersten Punktes auf Geldstrafe an, wegen des zweiten auf Freisprechung. Kassel, 29. Januar. Das Appellations-Gericht hat das gegen den socialistijchen Arbeiter Kaiser wegen Gotteslästerung gefällte erstinstanzliche, auf zwei Monate Gefängniß lautende Unheil cassirt. Aschaffenburg, 29. Januar. Nach aus Ansbach eingetroffener Meldung ist Cardinal Fürst Hohenlohe-Schillingsfürst am 26. d. Mts. von dort nach Nom abgereist. Oesterreich. Wien, 28. Januar. Die „Polit. Corresp." erfährt von vollkommen berufener Seite aus Belgrad, daß die 2^rsionen, wonach Fürst Milan die Absicht hätte, das Land zu verlassen, leichtfertige oder übelwollende Jnfiniia- tionen seien. Die Schwierigkeiten der gegenwärtigen Sachlage seien durchaus nicht so gefährlich als im letzten Herbst und der B'stand der herrschenden Dynastie im Kampfe der Parteien ganz unberührt geblieben. Alle Partein sind darin einig, in einem eventuellen Wechsel der Person des Regenten das größte Unglück zu erblicken, das Serbien zustoßen könnte. Pesth, 29. Januar. Franz Deak ist heute Nackt gestorben. Pesth, 29. Januar. Unterhaus. Ghyczy eröffnet die Sitzung mit einem feierlichen, tiefergreifenden Nachrufe für den, heute Nacht verstorbenen Franz Deak und schlägt vor, eine Commission zu wählen, welche im Vereine mit den Verwandten, der Regierung und der Pesther Mnnicipal-Behörde daS Erforderliche veranlasse und- davon morgen dem Hause Bericht erstatte. Der Präsident macht ferner den Vorschlag, die Sitzttugen von morgen ab bis nach Beendigung des Leichenbegängnisses zu unterbrechen. Die Vorschläge werben angenommen unb es wirb die Commission gewählt. Die Leichenfeier findet am 3. Februar statt. Schweiz. Bern, 28. Januar. Die statistische Untersuchung der Unterschriften gegen das Banknoten - Gesetz ergab 18,046 gültige, 11,067 zweifelhafte und 6706 ungültige Unterschriften. Eine Volksabstimmung findet also wahrscheinlich nicht statt. Italien. Rom, 29. Januar. Nach der Mittheilung eines hiesigen Journals ist die Mission Outrey's an den Khedive gescheitert. Outrey war speciell beauf- tragt, im Interesse einer Gruppe französischer Capitalisten über eine Anleihe- Operation mit dem Khedive zu unterhandeln. Der Khedive wies Outrey's Vorschläge wegen der vielen onerosen Bestimmungen für die ägyptische Regierung zurück und theiltc gleichzeitig den Consuln der übrigen europäischen Mächte seine Ablehnung mit, hinzufügend daß er den früheren Antagonismus Eng- lands und Frankreichs in keiner Gestalt wieder aufleben lassen werde. In Folge desien ivurden die finanziellen Verhandlungen mit der französischen Capitalisten-Gruppe abgebrochen und die Verhandlungen mit der englischen Gruppe fortgesetzt. Daß Ergebniß ist noch unbekannt. England. London, 29. Januar. Nach weiteten aus officieller Quelle stammenden Melcnngen aus Cairo lauten die von Cave eingesandten Berichte keineswegs ungünstig. Gegenüber anderweitiger Mittheilung wird gemeldet, daß Cave demnächst hier eintreffe, um der Regierung persönlich Bericht abzustatten. London, 29. Januar. Die Morgenblätter publiciren eine officielle Mittheilung des Secretärs des Khedive, Barot Bey auS Cairo, welche die Londoner Gerüchte von der demnächsttgen Rückkehr Cave's nach England wegen Differenzen mit der ägyptischen Regierung demeutirt. Spanien. Madrid, 28. Januar. Castelar hat die Wahl zum Cortes-Deputirten angenommen und angezeigt, daß er an den Berathungen der Cortes Theel nehmen werde. — Mehrere Personen aus dem Adel unterzeichneten eine Petition für die katholische Glaubens-Eiitheit. Madrid, 29. Januar. General Quesada hat heute die Stadt Villa- Real in der Provinz Alava, in der Front der carlistischen Linien eingenommen und dem Feinde zwei Geschütze abgenommen. Die Verluste der Carlisten sind beträchtlich. Gleichzeitig hat sich General Meldonado der Höhen von Ar- labern bemächtigt. General MorioneS hat den Montgarate genommen und Zarauz besetzt; er bedroht die Carlisten im Rücken. Letztere haben das Bombardement von San Sebastian aufgegeben und fangen an, ihre Geschütze zurückzuziehen. Türkei. Konstantinopel, 28. Januar. Ein osficieller telegraphischer Bericht »DhUtOll ^'mplare wurden in nicht ganz zwei Jahren von dem be- S J h Tn n rühmten Buche: Dr. Atry « Naturheilmethode abgesetzt, jedenfalls der beste Beweis für die Gediegenheit desselben. ES darf daher die« illu- <6 tu mit Recht, selbst den schwerst darnieoerliegcnden Kranken, dringend als letzter Hoffnungsstrahl empfohlen werden. Zahlreiche unter ähnlichen Titel her- ausgegebene Nachahmungen veranlassen uns indeß, die geehrten Leser darauf aufmerksam "ur auf da« illustrirte Originalwerk der Richter'schen DerlagS-Anstalt tn Leipzig bezieht. Me «,-ntlich- .Wellanschamin,- ohne sich Ind-tz b.rübet ,u aH&ern, in wd k. Quantitativ war dte vorjährige Ernte bei uns nach htp- Jona4 größte deS letzten Decenniumtz Ihr zunächst kommt daS Ertragmtz des segensreichen JahreS 1868 mit 79,129,6 Hectoliter Wein Das Kometen-Jahr 1874 producirte 56,828 und doS Jahr 1875 56 204 8 HsctoUter. Danach sind in denbedeutendsten Rheingauer Weinernten der letzten zehn Jahre auf H"0n c: im Jahre 1875 die Quantitäten von 39,195 Hectoliter 1868 von 360189 1874 uon 20,935 und 1865 non 25,6058 Hectoliter Wun 3,297 <' rto',ter8 auf ba« Ä 1872 mit un ®ür“tn "ur 7237 ober - . Minden wurde jüngst ein seltener Kriegskamerad zu Grabe geiragen. ^fr?fr Hunderace angeh-rende „Milo- hatte sich während deS Feldzuges 1864 ^zur 1^ Compagnie deS Westfälischen Infanterie-Regiment« Nr. 15 gefunden, war nach jurihtufrjrt und mochte von hier au« den Feldzug von 1866 mit. wobei b Lvt^lll~eil ^öer verwundet wurde. AlS der Krieg von 1870/71 auSbrach, blieb nic*t. SqA00^1} lnlh kehrte mit Rheumatismus behaftet heim. Mit den Ehrenzeichen von 1864, 1866, 1870/71 geschmückt, war er auf der Wach: beim Posten, der Parade au dem rechten Flügel zu finden. Eine Abtheilung der Compagnie gleitete ihn zur letzten Stätte und nut Platzpatronen gab man ihm die letzte Ehre rr* — (Schicksale einer Billardkugel.) Man schre bt au» San Leopolds in Bra- filien. »In einem hiesigen Hotel existirte noch vor wenigen Jahren eine Billardkugel, b.e' man Pce cJn eigentümliche« Rasseln vernehmen ließ. Ais die Kurel abgenütz war, kaufte sie cm hier ansässiger Drechsler, um sie zur Anfertigung irgend einer klei en Arbeit zu verwenden, uns fand beim Durchschneiden derselben zu seinem Ei staunen eine eiserne Kugel b irin. Dte Vermurhung liegt nahe, daß ein junger Elephant einen Schutz in de.i Kiefer erhielt, bevor die Stogzähne durchgebrochen wa- Ic.n' ^ar cCme 1° ^^ückliche Weise, daß der Weiterentwicklung des Z lh.ies aeschah " (Sam entschieden hat hier Einer nachgeholt, waS der alte Münchhausen vergessen hat. vom 27. d. Mts-, welcher der Regierung zugekommeu ist, sagt über die Kämpfe vom 26. Januar: Ahmed Mukhtar Pascha stieß auf den Höhen von Chounah auf 7 bis 10,000 Insurgenten, welche die beiden türkischen Flügel zugleich angriffen. Nach fünfstündigem hartnäckigem Kampfe trieben die Türken die Insurgenten aus ihren Positionen zurück. Die Verluste der Insurgenten sind beträchtlich. Direct am Kampfe nahmen 1200 Türken Theil, von 800 Mann auf den beiden Flanken unterstützt. Konstantinopel, 28. Januar. Officiell wird gemeldet: Nach einem heftigen Kampfe am 26. Januar wurden die Insurgenten, welche die Route nach Trebinje besetzt hatten,, wieder zerstreut. Gr oß-Bus eck, den 28. Jan In Folge der Beschlüsse der LandeSsynode. namentlich bezüglich der enormen Gehaltserhöhungen der Geistlichen und der dadurch eingeführten Kirchensteuer hat sich fett dessen Bekanntwerden in der hiesigen Gemeinde eine solche Unzufriedenheit und Mißstimmung hei den sonst ruhigen und religiösen Ein» wohnern kundgegeben, daß allgemein gegen die Landessynodal-Beschlüsse Protest erhoben wird, und wird eine allgemeine Wrlgcrung der Kirchensteuer-Jahlung tm voraus in Aussicht gestellt, wenn auch damit der Austritt auS der Landeskirche verbunden wäre Der Kirchenvorstand, sowie die Gemeinde-Kirchcnvertretung billigt ganz und gar die Ansichten der evangelischen. Gemetndegliedel, und hat im Anschluß hieran seine Entlassung bei Gr. Ober-Conststorium etngereicht, welche« Gesuch bereits an dasselbe abgegangen ist, um sich dann der Gesammtheit anschließen zu können. Berlin. In eine Damenkleiderniederlage trat ein in einen weiten Mantel gehüllterHerr, während der Besitzer deS Ekablisfeinent» sich eben allein in demselben befand. Der Herr verlanzte fertige Kleider, da er, wie er sagte, seine Frau mit einer hübschen Toilette überraschen wolle Nach einigem Luchen entschied sich der Fremde für em schwere» Seidenkleid und fragte den Verkäufer; .Haben Sie nicht eine Probir- mamsell zur Hand, damit ich sehen kann, wie das Kleid sitzt— Der Kaufmann bedauerte, daß keine seiner Damen anwesend sei. »Thut nicht», wollen Sie da- Kleid für einige Augenblicke anziehen." — Der Labeninhaber, nicht» Arge- ahnend, zoa da« Kleid an, knöp'te es zu, wendete sich nach allen Seiten. — .Großartig!" ruft mit scheinbarem Entzücken der Käufer, aber in demselben Moment sprang er zur Geldlade, riß sie heraus, ft ckte sie unter den Mantel und rannte davon. Der entietzte Kaufmann läuft hinter ihm her; aber auf der Gasse packen ihn die Passanten und führten ihn mitleidsvoll in den Laden zurück da sie glaubten, der Arme sei verrückt geworden Bi» er den Sachverhalt zu erzählen vermochte, war der Gauner spurlo» verschwunden. Go erzählt die Bürgerztg. Berlin. Der Director der ViehmarktS-Actien-Gesellschaft saß, so erzählt die StaatSbürgerzeitung, am Dienstag 'Nachmittag in seinem tn der Centralhalle deS Vie- Hofes paterre belesenen Bureau und arbeitete ruhig, al» plötzlich vor der Thür ein starke» Geräusch entstand und der Fußboden unter gewaltigem Stampfen erdröhnte. Che Eltze noch im Stande war, nach der Ursache der Störung zu forschen, tret ein Gast bet ihm ein, über besten Erscheinen er nicht ahne Grund in die höchste Bestürzung gericth. Ein wüthend gewordener Bulle namltch war, unter Zertrümmerung der Eiltgangsthür, in da» Bureau gedrungen und machte dem Inhaber oe» Zimmer» seine höchst unwillkommene Aufwartung. Dieser, sonst ein ftreunb guter Unterhaltung, sah sich doch unter solchen Umständen um so mehr genöthtgt, unartig gegen den Gast zu sein, al» ihn derselbe de» sonst üblichen Mittel» de» Verleugnen» beraubt hatte, und sich «u» dem Fcnst r zu schwingen. Dte» hinderte den ungeberdizen Eindringling keine»- weg», c» sich drea Stunde laug in dem Zimmer de» Herrn Director» so bequem iu machen, al» ob er tn seinem Stalle wäre. Schließlich ward der Gast durch dte ihn umgebende Nu re so beruhigt, daß er ohne jede äußere Anreaunz da» freundliche »syl »erließ, und feiner Eiasangung kein n Widerstand entgegensetzte. — Sämmiliche Journale Berlin», die .Dosstsche Zeitung^ an der Spitze, con statiren den autzeraewöhnlichen Erfolg, den die einacttge Humore-ke Ernst Eckstein'» : »Der Besuch im harter* bei ihrer kürzlich ftattgesundenen ersten Auffüdrung am berliner Schauspielhause erzielte. Adolf GlaSbrenner» .Montag»zeitungE nennt da» Stück eine »Perle de» deutschen SchulhumortzE; und in ähnlichem Sinue sprechen sich die meiste« tonangedenbm Blätter au». Rur Karl Frenzel »ermißt in dem Stücke Nr 64,210. Marquise von vrehan von 7ji>r<|cr Lederkraa^eit Zittern ai alfa Gliedern, Äbmeaentng und HpvochONdrie. n t ®r" 75'8771 viertem Köller, K K. Militäroenoaltee, GrohwarbeA, Mi ßtmoen» «ad Luftröhren Katarrb, Kopfschwindcl und Brustbettemvnmg. Nr^ 75,970. Herr Gabriel Teichner, Hörer der öst«tiichen h-hnm- Handett - geh^achaßi ».'n, in eine* verzweikeUen Grade von vrastkdel wib «sruevzerrütt»-. Rr. <5,715. Fräulein be «vutlaM» »ou UaderdauttchkNe, GchlaLostUkett taä Abmagerung. ” «r. 80,41«. »e^. Medieinalratk. Dr. F. W. veneke. ordentlich« Urofesior der Meviei, an der Universität Marburg, sagt in o die Erhaltung eine« meta« Mtber d« f»genannter .«•▼•lenta Arebice- (ReTeleecibre) verdanke.« Da» Kiad «tt im 4 LebenSmonate « gönzllcher Admageruna uno fortwährendem Erbrechen, welche Uebel eflat Medicamenten trotzt«: die leTulewcitire hat seine Gesundheit tn sech» »ochen dockommen hergeAevt. - Verminderung von Schreibereien und Jncaffokosten er« suchen wir die geehrten Inserenten dringend, rfcitettt Im ferate bei der Aufgabe gefälligst baar bezahlen zu wollen. WxpoditiO« hl Gießener Anzeigers, i Allen Kranken Kraft «nd Gesundheit o»Me Medici» und ohne Kosten dnrcb die GefnndheitS-Mehlspeise: MM EeU 38 Jahr« hat keine Krankheit dieser an-enchmen GesundhostSspeip Widerstande, und bewthrt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Mediei, enb ohne Kosten bei allen Vagen-, Nerven-. Brust-, Lungen-, Leber-. Drüsen-, Schleimhavt-, Athem^ Blasen- und Nierenleiden, Zuberhusje, Schwindsucht, Lsthma, Husten, Unverdaultchkeit, Derstopfuna, Diarrhöen, Scklastofigkest, Schwäche, Hämorrhoidm, Wassersucht, Weder, Schwindel, ®iurauf: Reigen, Ohrenorausm, Uebelkst und Erbrechen selbst während der Schwanaerschoft, Diaber.s, Melancholie, Abmagerung, ÄBeumatilmu», Gicht, Bleichsucht; auch ist sie al» Nahrung für Säuglinge schon we der Geburt an selbst der Amm: d->m P°ftei, a ®onWit 'dm die letzte Ehre -kopoldo in Br°: 1 «ac Sillarokugei. H 611 die Jhqtf ÄMenigun^ ir^enj ^Ncibm ju seine-, l( 6'«7 •L n.»'1"1 -** 7- Allgemeiner Anzeiger. in 4) 12 von 8) 240 Dr. Dieffenba d,. (540 in 502) Daniel Heuser. steigerung: 1] Mk. werden: Maurerarbeit, veranschl. zu 2160 1) Weißbinderarbeit, 75 A m e n d t. (486 (544 1640 1490 350 4 5' 3) 4) 1718 1927 60 101 6 4 73 2 185 106 41 68 270 200 Kircher'schen Gasthaus zu Raubach für die Straße Hessenbrückei Hammer-Gedern von Nr 116 bis Nr. 162. Mittwoch den 16. Februar in dem Hof- mann'ichen Gasthaus zu Freienseen für d e Straße Gteßen-versseld von Nr. 98,9 bis Nr. HO und für die Straße Flensungen -Laubach von Nr. 110,7 bis Nr. 153,98. Pfa- 2 90 70 50 81 Raummeter. 141 88 10 Holzverneigel linq der König!. Obersörsterei Krofdorf. Montag den 7. Februar c., Bormittags um 9 Uhr, tv v1 wii juny tu v, kommen in dem Gemetndewald zu Roßbach folgende Holzsortimrnte öffentlich zur Vcr- Buchen-Prügelholz, Birken- Eichen» „ Lich, den 29. Januar 1876 Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Ihring. Holzversteigerung der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms. Montag den 7. Februar c., Morgens 9 Uhr anfangend, Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich Im Distrtct „Hard" soll nachverzeich Die Zusammenkunft ist im genannten Distrikte und wird der Anfang mit dem Bauholz gemacht. Rüddingshausen, am 28. Ianur 1876. Großh. Bürgermeisterei Rüddingshausen. L o t h. (545 Eichen - Stammholz - Versteigerung im Domanialwald der Oberförsterei Treis a. d Lda., Forsts Grünberg. Donnerstag den 3. Februar d. I. werden in den Distrikten Nieder» und Oberfeilbach versteigert: 202 Stück Eichen - Bau-, Werk- und Nutzholz-Stämme von 29 bis 66 Centm. Durchmesser und 6 bis 16 Meter Länge mit zusammen 256,00 Kubikmeter. Die Zusammenkunft ist Morgens präeis 9 Uhr im Holzschlag des Distrikts Nieber- seilbach am Pflanzgarten, etwa eine Stunde von bin Eisenbahnstationen Lollar und Groß-Buseck, sowie '/, Stunde von den Olten Treis a. d. Lda, Matnzlar, Dau- brtngen und Alt-Buseck entfernt tret» a. d. Lda., den 26. Januar 1876. Großh. Oberförsterei Treis a. d. Lda. I V.: v W t n d h e i m. Holzversteigerung. Montag den 7. Februar I. I., Dormiitags 9 Uhr anfangend, soll im Rüddiniishäuser Gemeindewold, Distrikt 'Schneid, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 9) Donnerstag den 17. Februar in dem Phil ppi'schen Gasthaus zu Ruppertenrod für die Straße Gießen-Hersfeld von Nr. 110 dis Nr. 156 und für die Straße Ruppertenrod-Ulrichstein bis Nr. 140. 10) Freitag den 18. Februar in dem Pfann- stiel'schen Gasthaus zu Ulrichstein fü die Straße He- bftcin-Nidda von Nr. 175 bis Nr. 185 und für die Straße Ruppertenrod-Ulrichstein von Nr. 140 bi- Nr. 180,46. Die resp. Grotzherzoglichen Bürger- meistcreten werden ersucht, diese Versteigerungen im Interesse ihrer Gemeinde besonders bekannt machen zu lassen. Grünberg, den 28 Januar 1876. Großherzoaliches Kreisbauamt Grünberg. 5) Pflästererarbeit, sodann wiederholt 58 Stämme Eichen - Stammholz von 0,50 bis 1 Meter Durchmesser und 2 bis 4 Festmeter Inhalt. 20 Stämme Fichten-Stammholz. 10 Eichen-Stämmchen zu Wagnerholz sich eignend. 98 Raummeter Eichen-Stockholz. 18 Raummeter Yirken-Stangen = 4 5) Freitag den 11. Februar in dem Hause des Wirtbs Dürbeck zu Kirtorf für die Straße Kirtorf Neustadt von Nr. 31,2 bis Nr. 66,9 und für die Straße Marburg-Fulda von Nr. 17 bis Nr. 32. 6) Montag den 14. Februar in dem Gasthaus zumHessenbrückerhammer für die Straße Grüuherg-Hungen von Nr 97 bis 217,57 und für die Straße Hessen brückerhammer-Gedern bis Nr. 116 7) Dienstag den 15. Februar in dem Versteigerung von Straßenarbeiten. Die zur Unterhaltung der Straßen im Baubezirk Grünberg für daS Jahr 1876 erforderlichen Arbeiten sollen an nachbenannten Orten und Tagen, jedesmal Vormittags 10 Uhr, öffentlich versteigert werden: 1) Montag den 7. Februar (. I im Gastbaus zum Hirsch in Grünberg für die Straße Gießen-Hersfeld von Nr. 54 bis 98,9 und für die Straße Grünberg- Hungen bis Nr. 97. 2) Dienstag den 8. Februar in dem Hause des Wirths Müller zu Geilshausen für d'e Straße Grünberg - Marbur, von Nr. 87,5 bi4 Nr. 141,8. 3) Mittwoch den 9 F.bruar in dem Hause deS Wirths Lenz zu Atzenhain für die StraßeG'ünberg-Lehrbach von Nr. 98,9 bis Nr 156. 85 142 27 516) Eine auf dem Bahnhof der Oberhefs. Eisenbahn dahier hinter dem Güterschuppen und im Souterrain desselben lagerrrdc, der ehemaligen Baugesellschaft der Oberhefs. Eisenbahnen gehörende Parthie Meß- und Baugeräthschaften sowie Materialien aller Art, unter welchen Handkarren, Achsen nebst Rädern von Kippkarren, Gestelle und Achsen von Rollwagen, Schippen, Schrauben und altes Eisen, soll öffentlich meistbietend gegen baare Zahlung versteigert werden. Hierzu ist Termin an Ort und Stelle auf Mittwoch beit 2 Febr. >♦ I., Vormittags 9 Uhr anberaumt. Gießen, den 28. Februar 1876. Großherzoqliches Ortsgericht. ____________________Lüdeking. Versteigerungen. Arbeitsverfteigerung. Mittwoch den 2. Februar l I., von Vormittags 9 Uhr an, sollen auf dem hiesigen Rathhause versteigert Oeffentliche Wuffoiberunq. Durch das nach kurzem Leiden erfolgte Ableben des I o h s. Becker III. von Burck- baibtfelben, finbe ich mich im Auftrage der Wittwe veranlaßt, sämmtliche Gläubiger welche noch rechtliche Ansprüche an Obigen haben, oufzufordern, solche bei mir durch richtige Legitimation geltend zu machen, da im Unterlassungsfälle bet weiteren gerichtlichen Verhandlungcn, die Säumigen nicht mehr berücksichtigt werden können. Burckhardsselden am 27. Januar 1876. Holzversteigerung. 547) Im Stadtwald zu Lich, Distrikt Eichwald und Schweinstallsheege, kommen Mittwoch den 9. und Donnerstag den 10. Fe, bvuar, Morgens 9 Uhr, nachverzeichnete Holz sortimenre zur Versteigerung: I. Bau- und Werkholz den 9. Februar: 170 Eichen-Stämme von 15 bis 34 Centi- meter Durchmesser und 4 bis 16 Meter Länge, 3 Hainbuchen-Stämme von 20 bis 25 (Zentimeter Durchmesser und 2 bis 6 Meter Länge, 28 Fichten-Stämme von 15 bis 20 Centi Meter Durchmcffer und 10 bis 16 Meter Länge, 800 Eichen-Stangen von 8 bis 14 Centi- meter Durchmesser und 4 bis 6 Meter Länge, 365 Fichten-Stangen, von 7 bis 14 Centi- meter Durchmesser und 10 bis 16 Meter Länge, (Beide Sorten für Wagner sehr geeignet), 2 Birken-Stangen von 14 (Zentimeter Durchmesser und 8 Meter Länge, Schichten Eichen-Stangenholz ä 3V< Meter Länge; II. Brennholz den 10. Februar: R -Meter Buchen-Scheitholz, , ASpen- 6) Zimmerarbeit, „ . 69 7) Fuhrleiftungen (Erdauffüllung,) veranschlagt zu 2880 Gießen, den 28. Januar 1876. (510 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. B r a m m. Donnerstag den 10 Februar in dem Wols'schen Gasthaus zu Appenrod für die Straße Grünbrrg - Lehrbach von Nr- 156 bis Nr 196,4 und für die Straße Marburg-Fulda von Nr. 0 bis Rr 17. 2) Steinbauerarbett, Scklosferarbcit, Holzversteigerung. Montag, den 14. Februar 1876, von Vormittags 9 Uhr an, sollen In der Freiberrlich von Rabenauische» Obersörsterei Rabenau, Distrikt Steinberg, Abtbeiluna 1: 271 Stück Fichten-StLmm« von 15 bis 57 Lentimtr Durchmeffer, bis 25 Ultx. Länge unb 238,52 Festmeter Kubikinhalt an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Der Zusammenkunstsort ist der Distrikt Steinberg, «btheilung 1. Kesselbach, am 29 Januar 1876. Die Freiherrlich von Rabenauische Ober- sösterei Rabenau. (548 Hopps. Am zweiten Weihnachtsfeiertage v. I wurde auf der Chaussee von Utphe nach Hungen ein Packet in blauem Papierum schlag mit der Ad-esse: ..Frau Fuhrmann Wittwe Rühl, Schloßgasse Nr. 5, Darmstadt. Werth 21 Mark« bezeichnet, gesun den und dahier abaelicfert. Nachdem ein Schreiben an die bezeichnete Adresse nach Darmstadt als unbestellbar wieder zurück gekommen ist, so wird hiermit der Abtende», oder her sonst zu fraglichem Packet Berech tiftte hiermit aufgefmdert, binnen 14 Tagen unter Erstattung der entstandenen.ftoffen, seine Reckte geltend zu machen, widrigen, falls dasselbe dem Finder ausgeliefert wer- ben wird. Utphe, am 28. Januar 1876 Givßd Bürgermeisterei Utphe. F i l s i n g e r.(546 soll in dem District .Eichelsberg" zunächst Hohensolms nachstehendes Gehölz versteigert werden: 17 Rmtr. Buchen- u Tannen Prügelholz, 49 „ desgleichen Stockholz, 1720 Wellen desgleichen Retsholz, 4000 „ Buchen Forste eifer I Classe, 5 geringe Eichen-Stämme mit 1,38 Fest- Meter, 93 Fichten- und Lärchen - Stämme von 15—50 Centimeter Durchmesser und 10—24 Meter Länge mit 64,83 Fstrntr., 618 Fichten - Stangen zu Sparren und Leiterbäumen geeignet. Alsdann wird Dienstag den 8. Februar c., Morgens 9 Uhr anfangend, in dem Distrikt ^BuchenbergE zunächst Altenstädten, versteigert. 8 Rmtr. Eichen- u. Tannen^Prügelholz, 25 , desgleichen Stockholz, 3750 Wellen desgleichen ReiSholz, 41 Eichen-Siäinme mit 18,64 Festmeter, 123 Lärchen-Stämme von 15—19 Centi- meter Durchmesser und 10—20 Meter Länge mit 80,99 Festmeter, 60 Fichten - Stangen zu Sparren und Leiterbäumen geeignet. ^539 Hohensolms, am 27. Januar 1876. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. Dörmer, Reviersörster-i Buchen 45 Eichen 33 Radelh — Buchen-, Eichen- undNadel- Stockdolz, 3650 Wellen Buchen-, Eichen- und Nadel- Reisholz. Die Zuiammenkunft und der Anfang ist jedesmal amVicinalweg vonLich nachHatten- rod im Eichwald. Meter Länge, zu Geschirrholz sich eignend. (488 Roßbach (bei Gladenbach), den 25. Januar 1876. Der Bürgermeister: Frink. 530) IW O'Klafter Wiese auf der Speck sind zu verkaufen. Näheres bei Herrn Schneider, Virth in Wieseck 514) Ein einspänniaer Wage» mit Pferdegeschirr in verkaufen Näheres in der Exped. d. vltts. netes Holz »ersteigert werden: 1. Montag den 7. Februar: Scheith Prügelh. Stockh Reish ~ Wellen. werben zu Krofborf beim Wirtb Kahlert nachstehenb bezeichnete Holz - Sortimente öffentlich meistbietend versteigert: District 75. Lindenschied. Buchen: 713 Rmtr. Scheit, Knüppel, Stöcke, Reiser. District 22. Kübbett. Eichen: 1 Stamm mittlerer Dimension. 2 Rmtr Nutzholz. 75 Rmtr. Scheit, Knüppel, Stöcke, Reiser Nadelholz: 144 Rmtr. Knüppel, Reiser. District 40abc. Dreispitz. Eichen: 5 Stämme mittlerer Dimension. 31 Rmtr. Scheit, Knüppel, Stöcke, Reiser. Buchen: 99 Rmtr. Scheit, Knüppel, Stöcke, Reiser. Nadelholz: 33 Rmtr. Knüppel, Reiser. Distrikt 73 ob Lindenschied. Buchen: 381 Rmtr Schest, Knüppel, Stöcke, Reiser. Weichhol;: 1 Rmtr. Scheit. Distrikt 44 ab. Junkernftrauch. Buchen: 433 Rmtr. Scheit, Knüppel, Stöcke, Reiser. District 9 ad. Kahlberg. Buchen: 12 Rmtr. Nutzholz: 407 Rmtr. Scheit, Knüp< pel, Stöcke, Reiser. Eicken: 1 Rmtr. Scheit District 4. Jungferannawald. Eichen: 26 Stämme mittlerer Dimension. 6 Rmtr Nutzholz. 72 Rmtr Scheit, Knüppel, Reiser Der Königliche Oberförster. Holzvcrsteigerulig. 526) Donnerstag den 3. Februar l. I., Vormittags von 9 Uhr an, ollen in den Waldungen der Stadt Grünberg, District Taufe: 16 Eichen-Stämme, von 20 bis 80 Centimeter Durchmesser und 4 bis 16 Meter Länge, 198 Nadel-Stämme, von 16 bis 20 Centimeter Durchmesser und 8 bis 10 Meter Länge, 19 Fichten-Stangen, von 6 bis 11 Centimeter Durchmesser und 6 bis 15 Meter Länge, öffentlich versteigert werden. DaS Holz lagert unmittelbar an einer Chaussee Grünberg, den 28. Januar 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Grünberg. ,P rächt 2. Dienstag den 8. Februar: 124 Elche »lstämme von 15 bis 55 Centi« meter Durchmesser, 3 bis 12 Meter Länge, mit 73 Cubikrneter, M Kiefern«, Fichten- und Lärchenstämme mit 25 Cudikmeter Inhalt, 18 Eichen- und 16 Nadelholz-Stangen. Zusammenkunft jedesmal Morgens $ Uhr irk der Hardanlage, ea. 10 Minuten DteOßrr Offrndahnstation. (549 Uch. den 29. Januar 1876. Dimmenauer, Forstrath. Rmtr. Kiefern Scheit- unb Prügelh., „ betzgleichen Stockholz, „ „ Reisholz, Stück Fichten-Baustämme von 15 bis 28 Centimeter Durchmesser unb bis zu 16 Meter Länge, Stück Fichten-Stangen von 10 bi- 14 Centim. Durchmesser und bis zu 15 Meter Länge. Ü58- Verrücke», Bärte, A-'pfe, re. in gro-er Auswahl werden leihweise abgegeben bei ______^eorg Petri, Seltersweg 521) Ein schöner, 2*/t Jahre alter Bulle Vogelsberger Race, gut tm Dienst, steht zu verkaufen bei Heinrich Zimmer AN, in Sich. Holz-Versteigerung. Donnerstag den 10. Februar l. I., Morgen» präcis 10 Uhr anfangend, Besondere Bekanntmachungen Mitteldeutscher Verband Am 1. Februar er tritt der 24 Nachtrag zu dem Gütertarif in Kraft. Derselbe ent; hält unter Anderem direkte Frachtsätze zwischen der Station Magdeburg, der Berl'n-Potsdam-Magdeburger Bahn einerund den diesseitigen Stationen Grünberg, Alsfeld und Lauterbach andererseits. Gießen, den 27. Januar 1876. (554 Die Direktion der Oberhessischen Eisenbahnen. Edictalladung. Nachdem die große Mehrzahl der bekannten unbevorzugten Gläubiger des Pfarrer- Karl Bichmann zu Ettingshausen am 25. November v. I. ein Arrangement mit demselben abgeschlossen hat, dessen Einsicht den Interessenten jeden Dienstag auf unserem Actuariate gestattet ist, werden dessen unbekannte Gläubiger aufgefordert, um so gewisser binnen 14 Tagen ihre Forderungen anzumelden und reckts- begrünbete Einwendungen gegen den Beitritt zum Arrangemet vorzubringen, al- sonst letzteres bestätigt unb vollstreckt würde. Lick, den 26. Januar 1876. (541 Großherzoglich s Landgericht Lich. Weyer. Cafe Ebel Mark Preisen. <»eory Klein 478) Emil Eol® betreff« (79 auch in kleineren Quantitäten. geladen werden. Leinen - Ausverkauf gleich gesucht von E m i l Noll Gehen wir fl 552) W i l h- K elfer. Di gifonncn ist zu practicirkn und*K; am Selters-Thor, MöhI'schkl^äH Garten, wohnt Hochachtungsvoll fleorg Müller. \ Thicrarzt (543 Zeltinger (Mosel) Ober-Ingelheimer Bodenheimer Deidesheimer Niersteiner u ir ti if Georg; Petri, Scliersweg. Bei Abnahme von frei ins Haus. Tie nach Krem Bemessen in HausbnrsLe gesucht in der Buchdruckern von Verantwortliche Nedatlion: A. (pcheyka — Druck und Verlag der B^üHUschen Univ.-Druckerei in (Hießen- Auf Grui ßesetzblatt Seite 5. inb Tag zu gewäh a) für b) für ®eilin, b 444) (Lin größeres hiesiges Detail-@e» chäft sucht j einen Lehrling von guter sam ilir mit guten Vorkenntnissen. Näherei F der Rrdaltion. 553) Am Samstag Abend ist mir eine Kuh entlaufen; der jetzige Besitzer wirb gebeten dieselbe an mich zurückzuliefern ober davon Anzeige zu machen. Jacob Volk mann HL, in Heuchelheim. Gegenwärtiger Preis in der Gasanstalt 95 Pf. per Centner, „ ,, in s Haus geliefert 1 M per Ctr. Der Transport in das Haus erfolgt von der Gasanstalt aus bei Abnahme von mindestens 5 Centner, von Herrn Emil Pi stör 450) Ein Stückchen vand im Allen Feld gelegen, ist zu verkaufen. Näherns in der Exped. d Bltts. Hiermit erlaube ich mir ergebenst anzuzeigen, daß ich den Wein- verkauf über die Straße in derselben Weise wie mein Vorgänger Herr Wilh. Mosler fortbetreibe und empfehle denselben einem verehelichen hieftgen Publikum unter Zusicherung reellster Bedienung. Achtungsvoll 536) Zch erlaube mir dem verebrltcben hiesigen und auswärtigen Publikum ergebeuft auzuzeigen, daß ich von jetzt ab ein Flascbenbier-Geschäft errichtet habe und werde ich bemüht sein meine geehrten Kunden nur durch gutes L o tz'sches Lagerbier in jeder Beziehung zufrieden zu stellen. 556) Vergangenen Samstag wurden auf dem Wege von be Anlage nach dem Wall- lhore mehrere Locken verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dieselben gegen eine Belohnung bei Friseur Georg; Petri dahier abzu eben. Die Tarifw die volkswi Gießen, t Februar 1878. XSbet befflftbe Gesellschaft für Natur - und Heilkunde. Sitzung Mittwoch den 2 Februar 1870, Abends 7 Uhr. in der kleinen Aula. Angekündiate Vorträge: Herr Prof. Pflug: niethoren, mit besonderer Berücksichtigung deS ritualen (401 Cg. Unverzagt. 458) Gineu größeren Posten elegant und solid gearbeiteter Herren- und Damen Zugstiefel verkaufen wir;u auffallend billigen Preisen. Lasting-Damen-Zugstiefel von 6 Mark an. Hoc ter 4* Essls am SelterSweg. i, k nim roie all, s lobnur-o Neue Ablage B 174. Schlachtverfahrens und der Schlachrmaöke. Derselbe: Mittbeilungen über die deutsche Perlmuschel. Auch Nichtmitglieder haben Zutritt. (550 Prima Steinkohlen, Knabel- nnh Stückkohlen für Füllöfen, sowie Braunkohlen, können im Hause sowohl als auch in meinem Lager am Bahnhofe der oberhesstschen Bahn jederzeit 529) Ein gutes Arbeitspferd zu verkaufen ^ohnkutscher O ck e l. Ö >i..i tink v vstm,-» & *h> [ - ÄÄ 1- 1,40 S L40 | L4o ! § 12 Flaschen (474 . » deij Obstes ’ A., jpär M|«t Fisch,, Sormalflaffe JUg(n : lieber die Schlacht-^,"Ee z«, sttigung des ritualen in ^^^1 __________ Der Unterzeichnete macht hicr-^tzZ durch ergebenst bekannt, daß I 1 “***• "be Gegen 1Llt daraus. 54*21 Ein brauner Hühnerhund mit her* an bie 9(u$j w ifer Brust ist am Mittwoch den 26. d. M,'" k entlaufen. Dem Wiederbringer eine ve- . »Nch'chZris p M II. A. gr 326) Ein möblirtes Ztmmer zu Den mietben. Neustadt D. 27 368) Eine Mansardenwohnung, ent- baltend 6Ziminer, worunter 3 große grade, in schöner Lage vor der Stadt ist zu ver- miethen. Näheres bei der Exped. d. BlttS. 447) Ein kleines möblirtes Zimmer ist zu vermiethen. Neuenweg 117.__ 537) Eine freundliche Wohnung, au- 2 großen Stuben, Cabinet und sonstigem Zubehör bestehend, ist zu vermiethen und kann gleich bezogen werden. Wo? sagt bst Exped. d. Bltts.________ 532; Ein möblirtes Zimmer zu ver» mlethen. Wolkengasse C. 89._________ 555) Ein unn öblirtes Zimmer ist zu vermiethen und den 15. Februar zu beziehen. Heinrich Noll Ww., am Nahrungsberg, 210) Zur Uebernahme von Zimmerarbeiten, sowie zur Ausführung ganzer Bauten empfiehlt fich die Holzhandlung von 8. Katzenstein, Gießen. Aus einer Coneursmaffe sind mir große Posten Bielefelder Leinen-Waaren zum schleunigen Ausverkauf übertragen worden. Die Waare soll unter Taxpreisen verkauft werden. Für reines Leinen und richtiges Maaß wird garantirt. Die Waaren bestehen in bolländischen, belgischen, Bielefelder und russischen Hanfleinen, Tischtüchern, Handrüchern, Taschentüchern, Tafeltüchern mit Servietten in jeder Akt, Kaffee- und Thee-Servietten u s. w. in großer Auswahl. Ein Stück Leinen zürn Dutzend Hemden, welches 13 Thlr. gekostet, jetzt 9 Thlr. Ein Stück Leinen zu feinen Oberhemden, das 19 Thlr. gekostet, jetzt zu 13 Thlr. 20 Sgr. Ein Stück russiches Leinen, aus reinem Hanf gewebt, welches sich sebr gut zu Bettwäsche und Arbeitshemden eignet, früher 15 Thlr., jetzt 9 Thlr. 25 Sgr. Große Tischtücher ohne Naht 22 Sgr. 6 Pf. d Stück. Taschentücher, das halbe Dutzend zu 25 Sgr. Ein Tafel tuch, 6 Ellen lang ohne Naht, mit 12 Servietten, früher 11 Thlr., jetzt 6 Thlr. 25 Sgr. — Außerdem noch eine Partie Herrnhuter-Leinen, aus reinem Hanf gesponnen, die früher 18 Thlr. gekostet, jetzt zu 11 Thlr. 15 Sgr. Bettdecken und Einsatzbrüste. Ferner befinden sich auf Lager: 50 Stück holländische Leinen, die sich besonders für Damenhemden eignen, jedes Stück zu 14 Damenhemden, wovon früher das Stück 16 Thaler gekostet bat, jetzt für 8 Thlr. 15 Sgr. — Außerdem habe ich noch 100 Stück belgisches Hausmacher-Leinen a Stück 8 Thlr. 15 Sgr. Hundert verschiedene Muster der neuesten Einsatzbrüste zu Spottpreisen. Fertige Herrenhemden und Kragen, 1 Dutzend 1 Thlr. 10 Sgr. Schwere Bettdecken mit Fransen, die früher 4 Thlr. gekostet, jetzt 2 Thlr. 10 Sgr. Taschentücher bis zu den feinsten Qualitäten. Schwere Leinen zu Betttüchern ohne Naht. Außerdem noch viele Artikel, die hier nicht angegeben sind. Die geehrten Bewohner von hier und Umgegend wollen gefälligst von dieser so vortheilhaft wirklich reellen Offerte Gebrauch machen, und erlaube mir zu bemerken, diesen Verkauf nicht mit den so häufig vorkommenden marktschreierischen Annoncen und schwindelhaften Ausverkäufen zu verwechseln. (551 Der Berkaus befindet sich in Giesten im Hause des Metzgermeisters Seng, im früheren Cafe Concordia, Seltersweg C. 82. Drr Verkauf bauert nur 3 Tage und beginnt Dienstag den 1. Februar. Der Verwalter Lesser, 551) aus Bielefeld und Cöln. 497) Ein gut erhaltener einspänniger Pferdewaaen steht zu verkaufen bei Jakob Hellwigs W'.tlwe in 2ick. 476) Eine grohe Parth'e Packlisten ist sofort zu verkaufen bei _______Wild- Klee, am Marktplatz 557) Eine grohe Auswahl Haarschmuck- Gegenftände, für Bälle rc. geeignet, habe ich erhalten und empfehle solche ,n billigen Aermiethungen. 333) Zu vermiethen vom 15. März an der untere Stock und Zubehör des Hauses Marburger Straße A 166 nebst Garten- g theil__________________________________________ 509) Ein möblirtes Zimmer zu vermieten bei Mecbanikus Jung, Neuenweg 496) Eine sehr gut gebende Metzgerei in bester Lage der Stadt zu verkaufen. Näheres bei I. Blitz. 426) Zwei ineinanderaehende möblirte Mansarden-Stübchen sind zu vermiethen und gleich zu beziehen. Das Nähere bei der Exped. d. BlttS_______________________ vermischte Anzeigen. 535) Geschäftsleute, welche sich mit dem Verkaufe von täglich 3-2« MasiMilchbefaffen wollen, belieben ihre .Offerten an die Gxped d. Bltts. ge- longen zu laffen. 508) Ein braver Junge wird auf so- &