Gießener Anzeiger Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen SoiiilW den 30. Mai Gießen, den 29. Mai 1875. chenverwalttt 3. i politischer Theis Deulschlaitü. Darmstadt, 26. Mai. Köhler, Dr. Seel und Weber, als Stellvertreter Clemrn, Müller, Pauly und Buchner. sich Disraeli's Erklärung im Parlament, England habe seine guten Dienste nach einer in polizeilichen Dingen verläßlichen Corrcspondenz folgende detaillirte Gebäude des hiesigen Jesuiten - Collegiums (Universitälsplatz) wohnende Pater ettionnt. $)on k iblid) verabfolg! m 16 16 16 9 16 16 20 16 »terteilLhrltch 2 Mark W »ck VTtNFcrlohn. TSnd) NB P-ß Bqtfltn »Hri I Hart 60 beruhigen wollte. Berlin, 27. Mai. Die Wiener Blätter geben heute übereinstimmend Bülow ein versiegeltes Schreiben, welchem in einer Enveloppe ein Papier bei« geschlossen war, das die Mitteilung enthielt, daß sich der unterzeichnete „Wie- singer" am 15. d. Mts., präcise 1 Uhr Mittags, persönlich die Antwort auf die in dem versiegelten Briese gemachten Anträge holen werde. Diesen zufolge sollte Pater Bülow die Vermittlung mit dem Jesuiten - General Pater Beck; in Rom übernebmen. Ter Unbekannte machte sich anheischig, wenn ihm die Summe von 200,000 Fl. zu Vorbereitungskosten eingehäudlgt würde, dem Reichskanzler Fürsten Bismarck das tödtliche Blei in die Brust zu jagen. Ter Hoffnung, daß der Plan gelingen werde und müsse, wild m dem Schreiben Raum gegeben; in diesem Falle bedingt sich Wiesinger eine Belohnung von einer Million Gulden nach Abzug der bereits als Vorschuß erhaltenen Emmerling, Wernber, Müller und Graf; für die Gesetzgebungscommissiou: Pros. Wasserschlcben, Tieffeuback, Buchiier, Schwabe und Schröder; für die Petitionseommlssiou. Dr. Rieger, Curtmann, Engelbach, Leonhard, Köhler 1. in die Wohnung des Pater Bülow designirt, mit der Weisung, Wiesinger zu verhaften, sobald er dort erscheinen sollte. Der Grund dieser Maßregel blieb sowohl dem Beamten, als auch seinem Begleiter ein Geheimniß; sie wußten nur, daß sie in einer hochwichtigen Angelegenheit zu interveniren hätten. In der ersten Rackmittagöstunde am 15. d. Mts. erschien im Gebäude des Jesuiten-Collegiums ein anständig gekleideter, etwa 35 Jahre alter Mann mi?blondem Schnurrbart und begehrte in sehr höflicher Weise, mit dem Provinzial zu sprechen. Tas Auftreten des Fremden war sicher und unbefangen. Diesem Wunsche wurde nach einer früher ergangenen Weisung gewillfahrt. Doch ehe es zu einem Wortaustausche kam, traten aus ein verabredetes Zeichen des Pater Bülow der Polizeibeamte und der ihn begleitende Detective aus dem Nebenzimmer heraus. Ersterer erklärte Wiesinger — denn dieser war der Fremde — für verkästet und brachte ihn unverzüglich mittelst Wagens in daS Gebäude der Polizei-Direction am Schottenring, wo er ein mehrstündiges Verhör beim Hos- raihe Weiß zu bestehen hatte. Die Protokolle desselben wurden, entgegen der gewöhnlichen Geschäftsordnung, sogleich unter Verschluß durch einen der vermorschenden der aiißcrordentlichen Svnode, Eigenbrodt hier und Dr Seel von Gießen, zu Präsideuteu, zu Schriftführern Bucher von hier und Pfarrer angeboten zur Sicherung des Friedens und um falschen Auffassungen eutzegen- zutreteu, darauf, daß England über Frankreichs etwaige kriegerische Absichten trtflH*, Bitt A»t- Montags. Expedition: S.nzlett.r,, 8tt B Rr. 1. Geheimerath Kritzler, statt. In einer Absprache bezeichnete er als Aufgabe der Synode den Ausbau der Kircheuverfaffiing. Indem er aus die traurige Lage des größte» Theils der evangelischen Geistliche», des Landes und den damit in Verbindung stehenden faktischen Mangel an Studirenden der Theologie hlnwies, und damit das dringende Bcdürsniß der Besserstellung der Geistlichen motivirte, bezeichnete er als eine im Laufe dieses Sommers zur Erledigung zu bringende Berathung die der zur Vorlage kommenden Entwürfe über Aufbesserung der Psarrgehalte und deren Classification. Nach vorgenommener Beeidigung der Mitglieder der Svnode überiiahmen das Amt des Vorsitzenden Wernher von Nierstein (Abgeordneter in der ersten Ständekammer), als ältestes Mitglied, das der Schriftführer Dr. Schröder und Curtmann von Friedberg, als jüngste Mitglieder der Svnode. Bei der hieraus erfolgten Wahl der Vorsitzenden und Schriftführer wurden die früheren (Darmstadt), Paulv^ Schlich. Berlin, 27. Mai. Wie aus unterrichteten Briefen verlautet, bezog Für die Finanzcommission erhielten die meisten Stimmen: Baur, Schaub erwählt. In den Svnodalausschuß wurden gewählt Schön, Pros. w • j-l-s ' • 33-i 52-’! 2H Bekanntmach u n g. Großherzoglichcs Ministerium des Innern h-t dem Gesuch um Erlaubniß zum Vertrieb von Loosen im Großherzogtbum Hessen für die Verloosuna, Wekfye mit dem vom 31. Mai bis 2. Juni c. m Kassel abzuhalteudeu Pferde- und Rindviehmarkt verbunden werden soll, willfahrt. Es wird die- hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Gießen, den 28. Mai 1875. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. Brodprcise Win 30. Mai bis auf Weiteres: (nach eigner Erklärung der Bäckers 2 Kilo gemischtes Brod 54 Pfennig, 1 Kilo gemischtes Brod 27 Pfennig, 2 Kilo Roggenbrot) erste Sorte 46 Pfennig, 1 Kilo Roggenbrod erste Sorte 23 Pfennig, 2 Kilo Roggenbrod zweite Sorte 40 Pfennig. an sämmtliche Großherzoftliche Büraknneistereien des Bezirks. Wir ersuchen Sie, in ihren Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zu lassen, daß die Forst- und Feldstrafen von der II. Periode 1875 s^revel- anzeigen vom 20. Januar bis 20. März) bis zum 15. nächsten Monats ohne Kosten hierher bezahlt werden können. L y n ck e r. nd ZUI" Kosten^ Leihanstah ,er von Holz, len und Hugli. ind Lager der billiJ cle gratis. Iliisikbandiung icii, später in das Präfidial-Bureau der Polizei-Direction und deponirte ohne jeden Eommentar das erhaltene Schreiben, sowie den Beischluß bei dem Polizei- Heute constituirte sich die erste ordentliche Lan- Piäsideuten Ritter v. Marx. Dieser setzte sofort das Landesgericht in Kennt- dcSsyncde der evangelischen Kirche des Großherzogthumö Hessen. Zuvörderst uiß, und im Einverständnisse mit letztgenannter Behörde wurde ein Dberbeamter versammelten sich die Mitglieder der Synode zum Gottesdienst in der hiesigem der Polizei-Direction mit einem Detective für den 15. d. Mts Stadtcapelle um 10 Uhr, woselbst ter Superintendent Dr. Liuß die Predigt----- £n-'~ ’• c " — - hielt. Hierauf fand die officielle Eröffnung der Vtrfammlung in dem SitzungS- locale der zweiten Stäudekammer durch den Präsidenten des Dberconsistonums, läßlichsten Amtsdiener an's Landesgericht befördert. Der Jnhastirte ist, wie bereits bekannt, der Canzlist Joseph Wiesinger. Anfangs vcrmuthete man allgemein, er dabe einen Mitschuldigen. Diese Annahme wurde aber gerade durch dieselben Umstände, denen sie eiltsprungen war, wideilegt. Nack Aussage Sachverständiger rührt nämlich die Schrift des Briefes und des Zettels von einer und derselben Hand her, dock ist jene des Schreibens so küi-stlich verändert, daß der Laie die Täuschung nicht erkennt, die dem Fackmanne sofort auffällt. Wiesinger mußte fick geäußert haben, daß er seinem „Mitschuldigen" das Resultat der Unterredung mit Pater Bülow im Volksgarten hätte berichten sollen. Ter Jnhaftirte wurde darum zu einer bestimmten Stunde mehrere Tage unter strengster Bewachung in die bezeichneie Gartenanlage geführt; doch der erwartete Complice kam nicht. Freitag Nachmittag um 5 Uhr wurde Wiesinger aus dem Polizei-Gefangenbause m der Sterngasse, wo er einstweilen intemirt war, abgebolt und in's Landesgericht gebracht," wo er vor dem Untersuchungsrichter, Landesgerickts-Adjuncten Soeß, ein vierstündiges Verhör zu bestehen hatte. .—, ......... r v —u -----K-.-r- ------- u , o Seüct brr Verhaftete in die Zelle abgeführt worden, wurde ihm gestattet, in Darstellung des Falles Wiesinger: Bereits am 12 Mai d. I. erhielt der im Gegenwart des Untersuchungsrichters von feiner Gattin Abschied zu nehmen, c v 3 (s.e..:».- cr-n.-i - ", ^-.doch war beiden Eheleuten vorder strenge untersagt worden, etwas auf die Verhaftung Wiesinger's Bezügliches zu sprechen. Die grau, welche den Grund der Inhaftnahme ihres Mannes weder wußte noch ahnen konnte, war wie vernichtet. Sic hatte obnebm in den letzten Jahren in Noth gelebt und mit Entbehrungen aller Art kämpfen müssen, jetzt wurde auch der, welcher sie und ihr Kind wenigstens vor Hunger schützen sollte, noch verhaftet. Ter Verhaftete wurde in den zwei letzten Tagen ärmlich beobachtet. Sein Geisteszustand wurde aber als ganz gesund befunden. Joseph Wiesinger ist 37 Jabre alt, aus Mähren gebürtig, Vater eines achtjährigen Knaben. Er war früher Expeditor bei der bestandenen „Neuen Diener Dmnibus Gesellschaft" und seit etwa zwei Jahren Tiurmst in einer Schreibstube in der Innern Stadt. Er genoß eine gute Erziebung und besitzt ziemliche Bildung. 200,000 Fl. aus. In einem Postskriptum versichert der Schreiber vollste Berlin, 27. Mai Die „Nordd. Allg. Ztg." bespricht das jüngste Oiscretion, auch für den Fall, daß das Attentat mißlingen und der Mörder Collectivschrc ben des preußischen Eplscopats. Tas Blatt meint, die Staats- rrtappt werden sollte. Der Jesuiten-Provinzial begab sich eine halbe Stunde regierung werde auf eine Seitens der Gegner agitatorisch ausgebeutete Contro. '*> Berat';;;? ff Unter •" 75^.; •4 'Mittag „a- Oirection. Kaufmann Piß I. P. Müllet, denllichks Mädchen ci;» iu Stamm am mädchen mit guten int gesucht. Tlü üferei mn in di- 8-6« ;jaiyryllurl,Ll'- ftirter Hot ir. Fehlet-) @«fe S MtftaxiW Billards । llju^ju24u.3» ia carlejujeberSageJir EL-E- 94 itiib ** 11 ' . • in ! 9 $ «lf|n'f| W 8»i* , ZimmNN p,r m.nl 1VM- ifl: Sl?hnLheite" *ur aller hr="kb Auflag»- ., •*£i**‘ r bleiben. Dl e vcm 24. iXai beruhtet gegangen. «ofah»pti|. Weibern, entstanden, welche die Kinder auS der Schule verlangten, minökl da sei. (5d wurde an Gened'armen und Polizei aufgeboten, was möglich V e e r d i g t e. vnd. b CT " lvnö- v I t 4 ngrfn,er nachstehende Bauarbenen durch östentltche Montag den 11 Jen! I. J. Versteigeiun^ in Acc. rd gegeben we den, als z d) Morgen- um Ubr in der Wemarkuna 1) Maurerarbeit veranschlagt zu 453 Mark Alt t*uicd von 22 Morgen — 5,50' 2) Glaferarbest, veranschlag: |U 5U Mark, Donnerstag den 10 Juni 1. J. Vormittags um 1U Uhr in der Ot- markung ^rünberg. von 45 Morgen — 11.25 Hectare (in dem Rathhause büir bst Nachniittags um 3 Ubr in den (*<» u.arkungen £uei zu erfahren- (Hießen, den 27. Mai 1875 Die Direktion Hektare, einschließlich *»ct von Post- ftaUmeiftcr Jtempff ^rden nfauhm und in VooOn einget^eilten Wiesen (bet Wirth T orseld daselbst): Nach i ittags u -r 2 Uhr in der Ge» morkun Gietzrn von 146 Morgen — 6 Dchsen und Äeidenstrauch-Wiese (im Pfau daselbst ) Tie (»rvtzderzogl ch.n Wie^enmärter ftnb angewiesen, den Lteigliebbadern auf Per langen die Wiesenloose vor der Versteigerung zu ,low,tz batte sich am 21. d. MtS. unter ter katholischen Schul-Jugend daS alberne Gerücht verbreitet, der altkatholijche Pfarrer Kaminski sei mit seinem großen Mester in der Schule erschienen und würde denjenigen Kindern Hände und Füße abschnrideu, welche nicht altkatholisch werden wollten. Auch hier waren die geängstigten Kleinen weinend nach Hause geeilt, um solch grausigem Schicksal zu entgeben, aber die Mütter brachten ibre Kinder, nachdem sie dieselben beruhigt hatten, persönlich in die Schule zurück, und der Unterricht erlitt nicht die geringste Unterbrechung. Pfakzburst, 20. Mai. Dem „Saarburger Wochcnbl." schreib! man: ..Heute Morgen wurden die beiden Kaufleute Gebrüder Sckollv verhaftet, indem dieselben zwei Soldaten vom kiesigen braunschweigischen Regiment über die französische Grenze sch >ffen wollten. Sie hatten die beiden Soldaten mit Geld versehen und mit Kleidungsstücken auSgeftattet. (im Dritter, ein Arbeiter von den SchoUv'S, wurde auch nock verhaftet. Die Untersuchung ist eingeleitet “ «friuilircidj. Versailles, 27 Mai. Die National Versammlung begann heute die Berathung des Gesetz-Entwurfs, betr. die (ioncessionining der Lnoner Eom- Äm? Freitag den 11 Juni I J. 4) Mögens um ' ,9 Ubr in her i'temarfung vinbtnstruib. von 2? Morsen = 5,50 Hektare (bei den Wielen selbst): 5) vormittaos um 11 Uhr in den (Bet 2926. •'m . ß . „ Denselben. Karolina Euianna Stobr, geborene Rupp, ttbesrau d.s pagiiie zum Bau mehrerer neuer Vmirn. Der 21rb,ltS-Minifter Eaillaux ver- um» Cstui rde>do. etrbr al. q j „ y{, im i oriorbrn den 25. Mai. ■ r inkrei h i i --- Schl sseiardeit. veranschlagt iu 7 Mark 50 P ig. Wn^binierarbeit, veranschlagt zu 68 Maik 40 log., Vstasteraibeik. oera: ichiag' zu 302 Mark 40 vfg.. Ödcrhkssischc Giiciilnilinrn Hani öoe 'sch Vaverisch «?esterreichischer Verband. 2924 Vom 1 Juni er ab werden die Artikel Brennholz und künstliche Düngmittel. insofern solche in Wagenladunsen zur ftrarung in Aecord gegeden werden. all; 1) Maurerarbeit, veranichlagi zu 33 Mark 43 Pfg. 2) Zimmerarbeit, veranschlagt,u 33 Mark .r < j'k rierkehi unb -,yon gcnüatnb S"! "ifprd M 2Z. - „r> Den 23. Dl a t. (^eorg Kail Haubach I . Bürger und Schreiner all 58 1 7 M 29 Z-, gestoi den den 21 Mai > u Karl Heinrich Christian Fuhr, des Bürgers unb Wirth». Karl 8ubr, ehelicher S^hn, alt > J. 11 M 2U Z-. genarben den 22 Mai. >A 28. Mai. Georg Wagner aus «roß-dinden. alt 46 I, gestorben den Äuipig an8 drn fiirdjrabudjrrn öer Stabt (ftirkro. Evangelische Gemeinde. (v o p u i t r t e. ... Ten,^ Mai Heinrich Vauer, Postsecretär in Offenbach, des verstorbenen ^rotzb«zo.'lichen Diftrictskinnebmers in ötedenkops, Johann Karl Leonhard k-aiur ehelicher SA«; und busanne Stumps, des "cchnungsreviiors bei (Broßherzoalicher Provinzial Direktion dahier. Loierz Stumpf, eheliche rochier «etaufte. ®en„23_m®L ®mi j<ürn':«na.b<'.oM ' kluinardtU, Dtii • i beit. Der beihen Jnhader der F nna zur Annielduna ihrer ,voibeninflcn, sowie zur Beschlufisassung eines Arranaeinenis auf Hamuaa den 12 Juni b J, Vormiltaos 9 Ubr, mit dein Anfütten geloben, daß in letzterer Beziebuna die n chk erscheinenden (^'Subiaer al« mit den Beschlüssen der Mehrheit der erfchemeidtn Gläubiger einverstanden an^ gesehen werden stufte ch wird bemerkt, datz als prooi sorischel Massecurator Max Pilger da hier bestellt wo,den ist und Zadlunaen an die .xirma oder deren Inhaber mit Rechts Wirksamkeit nur an diesen geleistet werden können. OMefccn, am 13. Mai 1875. Orotzderzogliches Stadtgericht Bietzen Bötticher, Cppermann. Siadtiichtcr>^iabigerichts Afsestor . . ge« s x, Bon den Föderalistei.bande» IN brr von flrrona bibtn firbni ttr ntcbrradrji und Din innvb.n ,,,, . „ .In... ■ L — .. .T . _ m '— —Armee welche laute »raren, nach (Mrtalctte. wo die Auswechslung ter Oefaraenei ........... Wie bifitlbc Blau mdtrt, 3) Schreinerarbert, veranschlagt zu39Mark 95 Pf . Ju 10H Mm k, Ziembrechen. Fahren und Uustetzai berlcllen, veranschlagt iu 50 Mark. (Bietzen, ben 27 Mai 1tf7». 3 e Körner. Bezirksbauaufseher. ’• *■ M Aubur, •"h- II ■ürbtWt zu « v öiü'ag dr l'iOi.c's l ichaastrmdiäi^n |r.::*.ntm bind) ör , kttti wtß «U. z L-'^tnbcratbe v' Hirt I ; am (arbeit, Df Mil. • ^tvticuibni, d ' bw'bnchni. ' S'LU.ui her Nest, I lu'ilurung ss'tlij! ju IS OiltzlR. btn 27. i 3 kernrr. t» JtaWini»! Kuttee de Kim '.'2ni fn biffigtr W 140 Kirf €temd)(n ><,Mraut b7AiU.zw DOllit prrf« sich nicht einlassen, und kann in dem Schreiben Momente, welche auf m ane Periode des Friedens eingetreten und wolle tn Frieden eine Sinnesänderung ter Bischöfe hindeuteten, nicht erblicken. Wenn die Berathung soll morgen fongeführt werden. Staatv:ea'erung der Versicherung deS Spiscopats. die dune werde billigen Ln-I sprüchtn der Staatsregierung zu entsprechen niemals abgeneigt sein, Folge gib'. lle würde dieselbe emgestehen daß sie den Kamps ohne lKvth ausgeuowmcn und, Madrid, M Mai. Das D'ar o vipanol" vcm 24. falsch fortqefühn habe In dem vom ^htopalf bezetchnetcn Wege der Um«,daß btt l^arlist.n die rerwandeten Solkaten ic.i der königlichen kehr sei kein wahrer Friede erregbar; die gegenwärttge Gesetzgebung schaffe nicht im St ---- ' , * thatsachliche Verhältnisse, welchen die kaldolischc Kirche sich immer zu fügen ftattsindrn solltc. zu gehen, maffacrirt haben u.. verstanden habe. — Der „Kreuz.Ztg zufolge wäre das Preß Bureau des haben die karlisten auf den önenbabnpu zwischen Miranda und*Haro auswärtigen Amtes durch eine Verfügung des Reichskanzlers völlig aufgehoben schoffen, ohne jetoch Jemanden zu b.schädlgen ,a w ..Ltdliflb' ,n #£ • i -- .rti'V -1 *n. »<¥? -! men, wo er mit aronem 'tubel emviimen murb« .Flimm k 8b tT dahier (Jnhader r i t r»t i d) Flimm und Rudolph Göbel - bat ihre Zahlung Unfähigkeit an- Heogrlis-Bcrslcigeniugcn '29-22) ’jlrbcitovcrftciflfrung irerbtD in Ä. Jy a 11 q m a 11 n. 2523» 2982) E. I' I n b , -ofconbftor, I. «. 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Mai. r ilt 46 3., geftorbtn m, Ehrfrau bri jfitorbfnbn^Jjj fnbricirt vo n Apotheker R. ft D a u b i 6 in Bcr in, Neue», burgerstr. 2S, unb m haben .t Wo'.lack ' Gießen. «2027 w, neranMIaflt >«6' , suftfalf- neranMf"«* P ■ Mi 1875 'Maurerarbeit, vera» scklagt zn 2) Plartrardett, vetaolcklagt zu 463 Mark a) iLhausfirarbetl, veranschlagt t Sinndrecken, Fahren und Au'.etzm de'telben, vera> ichlagt zu .8, Marl Gtetzen, den 27. Mai 1875. I A. Körn ^^B^akSbauausfiher^, Arbeitsverstetgerung 2^2 Tie votjüglichste durch bie bestrn ärztlichen Atteste empfohlene Kinbernah- ru:ig ist bas SrliwHzeriM'he Kiiitiermehi von C. Lapp, Chemiker in Friburg (Schweiz> N berlaae bet R-riehr. Bieter ArbeltöverfteiMung zu Dollar. 2991) Freitag ben 4. 3uni, Plorgeu- um 9 Uhr, sollen auf dem hiesigen ^athhaus natMeheNVe vauardeiten burd) öfientttche Versletgerung in U.cord gegLden werden, alö: I) Nlaurcratbrit, vetanschlagt zu 70 Mark 2) ^mn-erarbeit, veranicklagt zu 109Mark Dickwur;, sowie olle Sorten Gemüsepflanzen, bei 2937) @rn(t Fries, Neuftadtertdor. "293t; fttoft wenn rrtlwaflötoa bar. nttberlirgtnb. finb. ren Sitbter’o Vertag «mkalt m Äeiviifl freu, ""fanbt^- laufinbe, wilche sadrrlana schrccNtq ... b. eurwK*fcbwinbfMd>j, ninfl, tröfrn, ^eibttiu IrtDOfttw. M ^ämorrtoibni, RertKnftb»äd)r, EvUev^e »c nclttim, fembtn durch buk* aa*. ncitidinite Brrf, wie bie du leit »tiefte txautleii, stchere ^iischcu-Vclstclücrung. Freitag den 4 ^uni L Z, Mittags 1 Uhr, sollen in hiesiger Gemarkung von etwa 1000 btt' 1200 ztirschi aumen, in berüb|t anlage Stemcken und Gc-'get'waldcken, d-.e darauf b.finblickcn ätiiscken, welche für dikse tarnte in bebiutenber Quantität vor Händen sind, an Crt unb Stelle versteigert '^Bemerkt wirb, batz bieKir'chen aus ver- lAiebmen feineren Sorten bestehen, namentlich Maikirscken, Napolconskirscken, Tafel- tirfcken, Hcrzkirscken rc und tu brr Anlage nn 2SobnHäuschen mit Idücke - Anbau vorhanden ist, worin eine i^mihe wahrenb ber (Sintcicit voU'taudtge Unterkunft haben - Mijlen ÜlfT - Ln?" tt«S Für Jngds runde chadur..,, iolide Bau rt, gutes Material, „„^hatten wir sortirtes Laaer in: Montag ben 3i Mai. f 2955) Sonncnschirmc, En-tout-CÄS und Herren- ”adm^e Parasol- WW b.lluifi Äetigebotenes. 2933 Aornst oh verkautt Konrad NollW-ttwc. in reichstem Maafic besitzen, worüber derm in steter Steigerung begriffener Confum bin redendslen unb schlagendsten Beweis liefert. Per Paguet 6 50 Psg. käuflich in Gießen bei Louis Frohnbauser, Ghr. Krämer am Bahnhof, E. Lind, .frosconbitor, 9- A. Bt'sch Söhne. (425 beni ö- ui vt» Bram m in bei Neustadt bie für TtMh 'moste bc# Barl 6t reu b gehörige Waaren, jbeftebeub in desteien ffiuarun innen tt garienwitzen Bf.ifeti, stocken, .ukibuiia^ :üden ein.ic Möbel, Branntwein, -Cd. I«ö€bcn wer-- ^sthiet nd ve.steigert . m _ (Msefed’, den 28. Mai 1875 216Mark. Gi oßherz. glickss ^risgericht Gießen. M ü l l e r . Wärm-Stärken ber Wäscke, empfiehlt 1843>________ Gg- Wilh- Weibifl._ 2850) Wein, Bier und Liqueure in Flaschm wie im Ausschank empfiehlt Lhriftian Frech, Lindenplatz. zn Rttttertzhaitsen. Freitag den 4 Juni, Mittag« um 1 Ubv, sollen im «hulfaalju ^'uttcebau en nadr Uenbe B-uaibr-ten bind) ofientliche «er. „igerung in Accoid gegeben werben. alS I)Maurerai be i. veranschlagt zu280 Maik, 2) Pflasterai beil, veranicklagt zu . - Mort, 3) ilnniiü-bcit, 0 Hhr, . b U M t^t,u , i i T ' '■ „ jüiff«»" ' z°hr.n 'ft N' Wa» bie PcrkebrS -Verhälwisie anlangt, io liegt Himbach an ber O'tenberg-Hanauer Staatsstraße unb etwa eine Stttnbe Bon 8» Ä|®;7.-;,7,«juurte» Steigerern entsprechender Credrt gewährt jBregeNzer.Wctzsterne bet Himbach, am 27. Mai t87o. jfleiuscrting Trtbu* Großherzogliche^ Bürgermeisterei H'wbach (voimale G. (>. W'ndecker.) U r -----------‘für Gttrcrde. Klee n,.d Gras, haben in '2lmrrirOlUl^) Oi»cn Schlofsiklehrlig lucht 6or l Wiest andt. Neuenweg. f l a I d) r n b i r r - ti r r k urQtion ir 6a .“‘Hin °°n 2 '* 1 8; Z "^Int Mn ? i'nii 2945) Unserem Freunde (^eorg Aldert von Röthge« zu feinem 28jährigen Wiegen, feste ein dreifach donnernde« Hoch, daß die ganze Grube Richard schlappen. Mehrere Kameraden. 2940) fl. 3000 auSzuleiden bet der L o bel'schen Stiftung gegen hypotbckarifchc Sicherheit. ________________F. /koch 2952) Ihnen guten Arbeiter und einen Lehrling su >t ________6 ar l El n t b ii b, Schuhmacher ^tn brave« r'ienstmadchen auf sofort oder Johanni sucht _____fk 29 owack. Reichenfand. -N^42) (^in Rindermädchen wird zu miethen gesucht. Selteroweg (<. 185. 2871) » enitMädchen mit guten .-zeug' Nisse« auf Jobanni gesucht. IMaiburger« straße A 177, 1 Treppe doch.__ •746 Ein Mädchen zum baldigen f in« trttt gesucht Von wem f »ogi bi< Ez -. ^Reustädter Ihor 2919) Ein Familienfogi« ist an eine ruhige Familie zu vermielhen und sogleich zu belieben auf der ,(Merinania " \w hem ob iiien §tod neuerbauten vaufe« vor dem Neuenweger tho» ist em schöne« Vogi«. bestehend au« 5 Zimmern, Speisekammer ;c-, mit ver- sch'lietzbarem Eorridor. zu vermietben. Nötbigenfall« kann auch ein Mansarden zimmer dazu gegeben iverden- Prei« be« scheiden. Rädere« bei der Expeb. d. Bitt« 2.^>7) Möbline« Zimmer mit Eadinet zu oernvetben und am l Zutii zu belieben Zu erfragen im oalr Ooncordia. 2196) Em unmödlirte« Zimmer zu oer miethen Reuenweg t* 1X5. 2195) In meinem neuer bauten Haufe in der verlängerten Vlidwigstratze ist der mittlere Stock, bestehend au« 7 geräumigen Zimmern. Küche, Speisekammer, Keller nebst Mitbenutzung der Waschküche, zu oermiethen und 1 Juli zu beziehen. Nähere« zu erfragen bei Herrn Dr Franz Eckstein. _______________________A Sto11mer 1400) Auf dem Selter«berg ist ein freundliche« Familifnlogi«. beftebenb au« 4 Stuben und 3 öabfneten, abgeschlossenem Vorplatz und sonst mit allen Ziequemlich. feilen versehen, zu oermiethen und bi« zum 1 Juli zu beziehen, 9täbere« imVofli« selbst Wo / sagt die Exped d. Bitt«.___________ 2720) Ter erste Stock meine« Hause«, besteh'nd au« 6 Zimmern ic. ist zu oer- mietben und am 18. August (auch alsbald) zu beziehen. Schelldaa«, _________________Materialien Perw her. 2804) T ie untere Etage meine« Hause« ist per 1. Juli er. zu oermiethen. M Rosenthal, ____Bahnhofstrahe E 7K 2836) Ein kleine« Familienlogi« zu ver- miethen und sogleich zu beziehen. ____________E. Haa «, Schöne Aussicht. 2239) Eine kleine bequeme Familien- wodnung ist zu oermiethen und alsbald zu beziehen. A 16.3, in dem Nedenbau« 2378) Ein Familienlogi« zu veimiethen bei I-Hagaenmüller, Frankfurterstratze. Reuenweg 198. 20201 Meine 2d)onfarbfrrt, sowie meinen Nkeinwein Berkaus, in Flaschen tu 24 und 27 kr.. eigenes (Gewächs, bringe in empfehlende Er« Räberc« Schlotzgasje B 3 H 7 i n - , X P ——------ä--5^—5 Bcttelluni, frei in gelierert JS57) Der erste 3tocf I7V6) Hari fraJUr. meines Hauses auf dem @iü brara- Inng, Mik guten ÄrfUj, beftellend aus vier Sctmlfnumnffni wnb als »cfcrift- Zimmern, einem «tubinct, ifgrrlcbrltuq fl,fni per I. 3n(i ui vrrmtf tbrn. rotr:> "tusche« Mäbch« in ixen ft iu Of .. A Ä ; h ; A Lftnr.r »leucht 4* Ner- den de dellt Dr. 3od)hcim in .ar t di » H .PHPlft. ‘rtrö«« i.'r 171__glifabttbcnftraj» 1. 0)escbastS (Eröffnung. 2899) Einem verebrlichen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich mit dem Heutigen babier, Lindenplatz, im Hause des Herrn Ehr. gr ed), mein (Geschäft als Klaubeloßortnfi eröffnet habe Empfehle einem verebrlichen Publikum frifebo Bouquets von 1* fr ar. Bull- und Tafel Bouquets, Mooü-Äranze von 27 kr. und frifcde Arzin^f ron 12 kr. an, und werte tch bemüht sein, jede Bestellung auf'« Beste au-zufuhren. _____________________________________<#»