12, 13. rmnlnrt spkciellks Knanz-, C.: isirter, sich an bcn: ter sehr anntbrnb::- .ndlich unb brießlkb!' |Q6 näcbße Untern: ion bti ldchlbst , einem MathkinMn at hier ein Ssesß sfefeÄ -- f (IM iikgimruls 5I6l6dluno«n mtl 4 81111 Kerb. Blum. > Herr Ludwig. ___— Vorbereitung: - Bürgerlich unb * anCntnfiitlfr.-W»r 6tte BuO-> - j-'* 5^w7't’u>| sür rciervi^ )utzendbmes )Ur ttfS,Uü, iirrnö°' :^en t und'm Ahoch, ' 'en ru^n. Reservirter Platz oldPiE^r KöH ®artfelb Mr- i\e -Theater Gi^cn. l'ö (Sorten.) btn 27. Siiguft 18" f Verlangen: 3rti* fHerid(l5T«4 2 Start WPß Wn/if*tloV*- T*iA W Pet wuwdjilTU* t Wed M» SfwnM. Gitßmrr Anzeiger. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen. W. Samstag beii äfe. August LKtzSS. 7mijaj.TrTr, •.■jir—t iffi—fr " «. »-mwMweeeÄeeeewKioir wmnmt-va<*■^7*».'-. -w J1 m f ft (f) f r L lr ei t. Gießen, am 27. August 1875 Betretend: Die Einführung des Turnunterrichts in den Volksschulen des Kieises E-ctzcn. # Die Großherzoglichc Krcis-Schiil-Comimffioii Gießen an die Schulvorstände dcö Kreises. Der bereits angezeigte Turncursus für die Volksschullehrer in dem Kreise Gießen wird von dem Großhcrzoglicken Turninspector Herrn Marx zunächst für die Lehrer des Couferenzbezirkö Lick-Hungen am 7., 8. und 9. September. Morgens 9- 11 Uhr, Nachmittags 2-4 Uhr, in Lick abgehalten werden. Die Lehrer des betreffenden Conferenzbezirkes sind verpflichtet, an diesem Turncursus Theil zu nehmen, doch ist gestattet, daß auch, je nachdem Lich oder Grünberg leichter für sie zu erreichen ist, einzelne Lehrer sich an dem später stattfindenden Turncursus in Grünberg betheiligen, wie auch Lehrer des Bezirkes Grünberg dem Kursus in Lick anwohnen können Sie wollen den Lehrern von diesem Ausschreiben unter dem Anfügen Kenntniß geben, daß die Schulen an obigen 3 Tagen auszujetzen sind. v. Röder. Die Lehrer des Conferenzbezirkes Lich-Hungen werden zu einer Konferenz nach Lich auf den 8. September, Nachmittags, eingeladen. Gießen, den 27. August 1875. Buchner, Kreis-Schulinspector. 9"■' ■ rrvr;sp- * «e-riy >.>■&. . ®*< potilisch Deutschlanv. AuS dem Grosiherzogthum Hessen. Der am 18. August von der Friedberger evangelischen Conferenz gefaßte Beschluß, daß es Aufgabe der evangelischen Landeskirchen fei, neben dem staatlichen em „kirchliches" Eherechl aufzustellen, gibt zu ernsten Bedenken Anlaß. Ein eigenes kirchliches Eherccht bat es biö jetzt in Hessen für Protestanten nicht gegeben. wie auf der Conferenz selber anerkannt wurde, ist überhaupt in allen protestantischen Staaten bis jetzt unbekannt gewesen. Ein solches aufzustellen, widerspricht unseres Er- uieffens gänzlich den Principien des Protestantismus, ist eine unlösbare Auf- gäbe für eine Synode, und die Handhabung eines solchen kirchlichen Eherechts würde schließlich kirchliche EbegerichtShöse erfordern, wie sie die Bischöfe zwar auch fortan krampfhaft beizubedalten streben, wie sie aber die protestantische Kirche außerhalb Preußens (deffen Oberkirchenrath freilich eine Zeit lang zu einer Art Ehe-Tribunal ausgcartet war) längst nicht mehr kennt. Hat man mit den Kirchengesetzen vom April den Vorgang Preußens abgewartet. so dürfte sich dies noch mehr in einer Frage empfehlen. in welcher ks besonders empfindlich sein könnte, schließlich vom größten Theile des protestantischen Deutschlands allein gelaffen zu werden. Darmstadt, 25. August. Morgen tritt der Finanz-Ausschuß der evangelischen Landes-Synode zu einer Sitzung zusammen, um verschiedene 33c« lichte druckreif zu stellen. Da aller Wahrscheinlichkeit nach der neue Landtag erst Ende September oder Anfangs Oktober zur Constttuiruiig und Entgegennahme des Budgets einbcrusen wird, beabsichtigt man die Svnode schon im Laufe des kommenden Monats zu einer kurzen Session einzuberufen. Berlin, 24. August. Wir wollen nochmals darauf aufmerksam machen, daß die 25-T Haler-Noten derpreußischcn Bankvom 1. September ab nur noch in Berlin bei der Hauptkaffe, und zwar auch nur bis zum 31. December eingelöst werden. Berlin, 25. August. Prinz Leopold von Bauern trifft am 30. d. Mts. frier ein und steigt im königlichen Schlösse ab. Er wobnt den Truppenübungen des Gardecorps biS zum 3.' September bei und begibt sich dann zu den Cavalle- ricübungen bei Könitz (Westpreußen). Der seitherige Drüsleler Gesandte Per- poncher wird beute vom Kaiser in Babelsberg empfangen und zur Tafel gezogen. Der hier cingetroffene russtscke Gesandte in Madrid, v. Kudriawökl. wird heute auf seinen Posten zurückkehren. Berlin, 25. August. Die Invaliden - Säule in Berlin befindet fick in einem nichts weniger als erquicklichen Zustande. Eine Untersuchung der Säule hat ergeben, daß dieselbe an vielen Stellen schadhaft geworden ist und dringend einer baldigen Reparatur bedarf. Die Untersuchung würde wobl unterblieben sein, wäre nicht der etwa zwei Ccntner schwere Kopf einer der vier Figuren, welche zwischen den Schnörkeln aus den Acanthusblättern herauswacksen, ber- abgestürzt. Es war zum Glück Abends zwischen 10 und 11 Uhr, und^ der Posten kam mit einem tüchtigen Schreck davon, da der Kopf. in viele Stücke zerschmettert, innerhalb des Gitters fiel. Berlin, 25. August. Die in Leipzig erscheinende, vom Rabbiner Dr. Ludwig Philippson in Bonn herausgegebene „Allgemeine Zeitung des Judenthnms" fertigt die berüchtigten Artikel der Kreuzzeitung, in denen der Reichskanzler Fürst Bismarck, Präsident Delbrück, Minister Campbausen und insbesondere bi; Abgg. Lasker, Bamberger und Oppenheim so schmählich angefeindet werden, m treffender Weise ab. Die Abfertigung schließtmit dem deutschen Sprüchwort: „Es ist gut, daß der Esel keine Hörner hat." . Berlin, 25. August. Das Londoner „Hackwoods-Magazin brachte in seiner August-Nummer einen Aufsatz, welcher allgemeines Aufsehen erregt, wie auch die französische Großmäuligkeit neuerdings klar darlegt. Was wurden nickt Alles für Dinge von der französischen Armee-Reorganffation erzablt, man glaubte schon, Frankreich wäre im Stande, den berühmten Spaziergang er üf)eiL nach Berlin neuerdings anzutreten und nun beweist ein Kritiker in obengenannter Zeitjckrift, daß Frankreich in den letzten vier Jahren m militärischer Beziehung fast gar keine Fortschritte gemackt habe, daß die Armee-Reorganisation 1 nur auf dem Papiere existire und daß Frankreich fast ganz wehrlos sei. Diese Behauptung ist kühn, aber wahr. Ter Pariser Korrespondent der „Times" ibat auf Grund dieses Artikels vierzehn Tage lang bei französischen Officieren j unb anderen militärischen Autoritäten die sorgfältigsten Erkundigungen emgezo- flen und bestätigt ui einem Telegramm die ui „Hackwoods - Magazine" ausgestellte Behauptung. Die Armee-Reorganisation, sagt er, ist mangelhaft, und trotz der vier Jahre, die nach den furchtbaren Lectionen von 1870 verflossen sind, hat die Armee als militärischer Körper wenig oder gar keine Fortschritte gemacht. Auch von anderer Seite ist schon oft auf diese Erscheinung hingewiesen worden. Sie erklärt sich zumeist aus der Hast und noch mehr der System- losigkeit, mit der die verschiedenen Kriegsminister bei dem Rcorganisationswerk zu Werk gingen; hatte doch jeder derselben nichts eiligeres zu thun, als das Werk seines Vorgängers niedcrzureißen. Dazu kommt außer anderen Gründen noch der höchst fühlbare Mangel an tüchtigen Subaltern-Officieren und Unter- osficieren, ein Umstand, der in der That sehr hemmend auf die praktische Ver- wirklickung jedes Reorganisations-Planes wirken mußte. Auf alle Fälle wird es unter diesen Verhältniffen noch eine geraume Zeit wären, ehe die französische Armee wirklich die Höhe erreicht, von der die französischen Chauvinisten träumen. — Der „Schlcs. Ztg." wird geschrieben: Außer der Aufstellung einer deutschen Kanonenboot-Flottille auf dem Rhein ist neuerdings auch die gleiche Maßregel für den deutschen Theil der Donau in Anregung gebracht worden. Für den Bodensee war dieses schon früher geschehen. Oesterreich besitzt auf seinem Donautbeil schon längst eine derartige Flottille; auch würde em Hin- dcrniß für die Aufstellung einiger deutschen Kanonenboote auf der oberen Donau zwiscken Regensburg und Paffau durchaus nicht obwalten. Potsdam, 26. August. Auf dem gestrigen Festmahl ter Delegirten des Gaftav - Adolf - Vereins erschien der Kaiser und hielt an die Versammelten eine Ansprache. Der Kaiser sprach dem Vorstände seine Befriedigung aus, die Herren in Potsdam zu sehen, und bemerkte, daß er dem Verein und deffen Zwecken jederzeit eine lebendige Theilnahme zugewendet habe; er wünsche, der Verein möge im Vaterlande und über deffen Grenzen immer mehr Wurzel schlagen und immer segensreichere Früchte bringen, das könne er, wenn er auf dem rechten Grunde bleibe: auf diesen Grund wisse er sich eins mit dem Verein. Der Vorsitzende dankte und bezeichnete als Grund des Vereins Jesus Christus, für gestern, beut und in alle Ewigkeit, wozu der Kaiser sich nochmals ausdrücklich bekannte. Ter Kaiser verließ die Versammlung unter den nicht enden wollenden Jubelrufen der Festgenoffen. Köln, 25. August. Der Kronprinz des deutschen Reiches und von Preußen ist heute Morgen um 8 Uhr 15 Min. hier eingetroffen. Derselbe wurde von den Spitzen der Behörden empfangen und von der zahlreich ver- 'sammelten Bevölkerung mit lebhaftem Enthusiasmus begrüßt. Der Kronprinz begab sich mnäckst nach dem Regierungsgebäude, wo der Kölner „Liederkranz" ihm ein Morgenständchen brachte, und erschien um 12 Uhr in der „Flora", wo das Comite und mehrere tausend Personen seiner harrten. Ter Kronprinz wurde hier mit enthusiastischen Hurrabs begrüßt. Nach einer vom Kölner Män- nergesang-Verein vorgetragenen Fest-Cantate hielt Frbr. Eduard v. Oppenheim eine Begrüßungs-Anrede an den Kronprinzen, als Protector der Ausstellung, und schloß mit einem Hock auf Letzteren, in welches die Versammelten enthusiastisch einstimmten. Der Kronprinz sprach in feiner Erwiderung feine Freude aus. die Vertreter so vieler Nationen einträchtig versammelt zu sehen, wünschte der Ausstellung das beste Gedeihen und erklärte dieselbe, mit einem Hoch auf den Kaiser, für eröffnet. (Mtinüfcbrit des Schul» Ul 339 und D Zranärrid). Todesstrafe, zwei an» übrigen zu geringeren Strafen. Jlußliinö. Agence Havas" über der 4004 5’ Haue cationcii führen müßten. Bewegung entstammen. zur die iw mit 21 MM) tHib. 4' ÜU . 1875 und A »Jlr. B , C. , ionu ui) , und von der F *rKesS' Cn,;l|'h- A. , C. , Von üeflerreich. Deutschland ernannte seinen General-Lonsul in ">s°ls Alsdann iur Tagesordnuna übeitfebenb. wu» de zunächst in Dtntilflung69lnn4 der Stadt Gietzeu btc Verlooiuna der für fcinmenben Schuirverichre düngen auf Jubaber voigenommen Jtummern gezogen, und zwar: Mecklenburg - Strelitz ist gestern früh hier ange» Hof" abgesticgen und Abends in die Schweiz herrliche (Vberoftfrbilb: .Die schöne Klofterbäuerin' — schon der Zitel klingt so inieressanr und pikant.' — zur Ausführung gelangt, eine Novität« die bisher überall volle Däuser und glänzenden Erfolg gründe", der io ehrenvoller ist. al» er ein vollkommen orrbientet zu nennen ill Die Kesetzunu de« Stücke« ist in j der Hinsicht eine gute, und kö---“** Lrücke« anrathen, der auch sch Da« vorgetragcnc Programm zur Feier de« 2. September wurde genehmigt Die Gebühren de« CrtSbiener« in Heuchelheim wurden auf fern Nachsuchen ent. .itchenv erhöbt (auf H Mark) Met; er L'oui« Pirr von Groß Vinden welcher do« «. Seuling'iche Hau« In oen Neuenbäucn erkauft bat, will darin fern Geschäft betreiben und sucht um btc Orr» luubniB nach, boit ein Schlachthaus ei richten zu dürfen Die Stadtoekordneten Per, 'ammlung sprich» sich wegen der dort schon bestehenden Unzuträglichketten nicht für die Äenehmigung des Gesuch« au«. Ebenso soll da« Gesuch de« Zahlmeister« Christian Keller von «ltenkirchen wegen Einrichtung eine« Nebcndaue> rvdt befürwortet werden, weil die voigetedene Stälke der Umfang« Mauern den Bestimmungen der Bauordnung nicht entsplrche Ludwig Huhn« Baugesuch wurde genrdnligt Auf den zur Acusicrung mitgethcilten Voranschlag über ikinnab i e und »»udgabe der diesigen Realschule iüi btc Zinanzperiode 1876/78 ,oll sich dal,in ausgesprochen werden, das, auf Ohunb der einzelnen Ansätze in dem vom Großb Neal'chuf'irector ansgestellten Voranschlag die nötdige Aufnahme >m Staatsbudget mol. en möge. Ein Gesuch um t^rlafe von HeugraSstciggeld wuide abgeschlagen Bei dem Gesuch de« Kaufmann« J V* D- Bapst um Eilaudniß zur Errichtung eine« Küchenbaues bei seinem tfauic aus dem SelterSderg wu.de nicht« zu beanstanden gesunden Auch da« Vaugc'uch von Hausverwalter Konrad Gerbode soll befürwortet wer» den. (Derselbe hat nämlich hu ehemals Ku linann'schc Besitzung in der Nabe der Actienbrauerei ei Tauft und will die dadel befindliche Lrinkballe wohnlich einnchien ) Beschlossen wurde die von der Baudeputation vorgeschlagene Einfriedigung de« Platze« bei der neuen Realschule. ß ich oc »snwut ft im (Ü Ikron oon •1)1 in 0 Ifrriw:.'.» NB. ») vom 3',» 0 Anlehen: 56 und 65 * 1UIX) "ld...... 6. 21 13 78 115. 142 108. und 214 d fXNj Gld 323. 104 162. 362 364 115 212 ZH4 30 318. 259 d IUU Gld........ 79 und II« * 5" Gld. b) von dem !• i r ft r n. Sonntag, den 29. August V Schneider in der Neustadt, V Kämmerer auf dem Seltektzweg. M Lenz am Markt £ o f a ( x 9t o t i z Mittbeilungen ans der Sitzung der Stadtverordneten vom 19. August 1875. Vor Ei, tritt in die roge-ordnung tbctlt der Herr Bürge.meister m't. daß Uhrmacher Schmidt den Vertrag wegen Untcidal ung bet nämlichen Uhren gekündigt habe, worauf beschlossen wurde, diese Stelle auf Grund de« Vertrage« vom 16. Dczdr 1840 auSzufchre'den _ 3115 Nahmen 1 terjifn, fei Mirdihibe Anzeigen ber cDaiigclifdicii biciucinbc zu tz)ics;cii (Qotteebtenfl. Sonntag den 29 August 1 875 Morgen« : Pfarrer Dr. Seel. Nachmittag«: P'airvicar Schöner (Sonntag den 5- September w rd da« hl Abendmahl gefeiert werden.) ,ute, und können wir mit ruh gem Gewissen zum Betuche die r.t 4I.4I| Ute Ifctrr ♦•<♦«, XI 5 37 Paris, 25. Lugust. In dem Proceß gegen Melsjonier und zehn Angeklagte wegen Verurtheiluug und Hinrichtung des der Spionage beschuldigten Nalionalgat Listen rhibaut (unter der Commune am 12. Ma, 1871) vernr« :bcilte das Kriegsgericht Meiffonter und BontempS - — —- cere Angeklagte zu l benslanglicher Zwangsarbeit, Wien, 25. August. ... Raguja, Baron Lichtenberg, zum PersöhnungS Delegirten, der gemeinschaftlich mit den Coi sular Agenten der anderen Mächte zwischen den Psorten-Commlffa reu Server Pascha und Hand, Pascha und den Insurgenten oermittelti soll. Wie«, 25. August. Das „Telegr. Corresp. Bureau" erfährt zur Klar ftelluug ter dlöherigen Meldungen aus Konstantinopel aus guter Quelle, daß die drei Nordmächte einzeln ihre bons Offices der Pforte anboten, welche dabin gingen, daß die Konsuln als Telegirte ad hoc sich aus den Schauplatz des Ausstandes begeben svllteit, um die Aufständischen zur Formulirung ihrer Wünsche nach vorausgegaugemr Su'pendirung der Feindseligkeiten, sowie dazu zu bewc gen. daß dieselben mit den türkischen Commissäreii in Verhandlungen eintreteu Zugleich sollten tu Konsuln den Aufständischen versichern, daß die Mächte für hc geiechten Wünsche der christlichen Bevölkerung bei der Pforte Fürsprache einlegen .i ürden. Diesem Schritte der Nordmächte hätten sich auch die übrigen Mächte, welche den Pariser Fneden unterzeichnet haben, angeschlvsien. Pcsth, 26. August. „Pesti Naplo" meldet, die Negierung sei in der angenehmen Lage, sofort nach Eröffnung des Reichstags eint Vorlage, beir btt Eonverrirung der Staatsschuld von 153 Millionen, einzubnngen. IRonli el ® { u «n * ilt-8u,c oirumn Id 1 III • .'« In Par»« berrfAu di.fer Zage eben solche Hitze, wie hier Ad'ien Marx vom . «auloiv' begnü it sich daher, in der neuesten Nummer unter den Z'td wLna- tion SerbnuS wird in unterrichteten.Kreisen entschieden bezweifelt. Derselben Dresden, 24. August. DaS .DreSd. Iourn.^ meldet: .Wie wir vernehmen, hat daS Gesammt^Ministertum zur Ermöglichung einer allgemeinen Betheiligung an der festlichen Fe er des 2. Sepie bers nicht nur beichlomn, ferne Kanzlei an diesem Lage zu schließen, sondern auch sämmtliche Ministerien eingelaben, daffelbe zu thun und auch die Expeditionen der ihnen untergebenen Debördeii, in ,o weit die« ohne Störung von dringlichen und wichtigen Ge schäften thunlich ist, für diesen Tag schließen zu taffen.N Es sollte die« in allen deutschen Staaten geschehen. l c k München, 24 August. Der König hat inhaltlich allerhöchsten Handschreibens d. d. Schloß Berg den 16. d. MtS. den mit Führung des zweiten Armee-Eorps beanftragten Generallieutenant Carl von Orff zum commandireN' den General diese« Armee-Eorps ernannt und den Eommandeur der Fnß- Artillerie-Brigade, Obersten Hugo Freiherrn von und zu der Tann Rathfam- hausen zum Genetalmajor beföidert. — Die Kömgin-Wittwe Josephine ist heute Nachmittag von Berchtesgaden über SaUbtirg per Bahn hier ai'.gekommen und tm Hotel „Belle Vue- ab- gestiegen. ^Herzogin Elisabeth von Oesterreich ist heute Morgen hier ein- getroffen, im Hotel „Belle vue abgeftiegen und Mittags über Röhrmoo« nach Mariabrunn zum Kurgebrauche bet der sog. „Doctorbauenn" Hohenester ^Jl in i DerurischteH. Traisa. 24 Au feina grau in feine B<. irunfenbcit öfter die giöbften M'h andiunoen »uiügte, tbr foaar vor ruva s ;a.cn mit Erstechen drohte und in ,^ol. r Dessen diestlde ibn jammt den Kindern p.Huh t er suchte flefttrn Nachm'tlaa feinem Vebcn durch (frbänflen rin (*tibe zu machen tnur freunde desselben, welche ibn zur Kirchweibe adhoien wollten, fanden ihn in der Stube hängen, schnitten ihn rasch ab u»d gelang e« ihren itroa eirhünbigcn Bemühungen, ihn wieder in'« Leben zurück,urujen, wo,aus sich Alle in'« nächste WirthShau« begaben, um die Kirchweihe vergnügt zu begehen der Bet I ückung de« Lteigbauie« der fläDtischen fetter wehr Aussetzung eine« dritten Stocks au, Daffelbe soll abgesehen werden, weil solche« ,-i ge» brechlich sei, dagegen ioll die Erduriung eine« i eue« Stetghauje« in Aussicht flc udi un^ möal'chst gediegene Leistungen zu bieten Betrachten wir vorad da« eilte Stückchen .Doctor Nod,n , io müllen wir gestehen, daß un« err Melitz mit 'einer Veiftunu geradezu ü rrasch'c mb al« G.» tick nach^eiabe oorzürl'ch war und in allen feinen .Kunst Näckchk'f b illtrt. lobend le, auch bemerkt daß er, fern von einer, bet dieser Rolle so n^heliegmden Ssteetdaicherei. ftetS die richfge Gienze cinbielt Auch dem tvrl tflatr mont al« M t, gewählt unbedingte« l'ob . sowie den Herren Buiger und Vamfoni ja bet darauf toi enden Operette waren e4 neben dem Ben.stz anten >err Henning, b.r al« Batet Piifaed' feine herrliche Stimme iu voller Geltung zu bringen wußte, rote er au t» : n Spiel nicht zurückblieb, namentlich die Damen Fr Netto Schäfer und tjrl Burger, owie die Herren Netto und Berger, welche sich de« allflrmemen Beifall« zu erfreuen hatten „ Wa« dao «'pertoire dreier Woche betrifft, fo bringt un« der earnftag eine kleine Uebereafchun: für bie K'.id r. eine Kindervorstellung tu ermäßigten Prellen, ch n Zweck da« bekannte, t e e f f l i ch e »e i n d e r m a r ch e n von Mu- s ä u 4 .Di e Ehronika b er 3 o d) ro efte r ne. dramatisch bearbeitet unter dem Titel jRelnalb, da« Wunderkind, oder: Fifch. Adler. B ä r' zur Aullüdfung, uud glauben roh. bas bieie interessa"te Kiiiberoorste'.lung ihren Nerz und id e .^Ugkraii aut bie Grepe re Ämberivel’ au«|uüben N'cht verfehlen wird Auch für den Sonntag steht un« eine gute Vor ftellung in Aussicht, hx dem da« i Osthofen, 23. Aucru'i eitern ' achmittag 3 Uhr brach in der Hildebrand scheu . impf möble, einem her bedeutendsten üblen l^iabltifenicnt* in . ivihcrfvredicn erstlich die positiv vorliegenden Nachrichten, tann aber wird tie au«, welche« so rasch um sich g"ff. daß sehr bald sä n tliche Gebäulichkeuen bestehend ürorte ficbcrlui) in b,m auaenbhd, wo fit den ätmfiniamtn ^oeichlag der -m« dnn wvdl,.KLude. S0>'ue>n Slnllnn.m. ücm.frn ueb ffiobn. au«. lemrni bm stazerirm v », i » (r ” n.h nicht unbebeutenben .fultei und ^lucbtooiratbcn in Flammen Nanden An ane ^et« Großutachle angenommen, feine Maßregeln ergreifen. dir zu xi.eitercii v.on vii tunfl großen zusammendängendeii Gebäudecomvlere« war nicht zu denken r« de» Die Nachricht dürfte tni Kreisen der sudslavlschcn schränkte stch « e Nettungsardeit oorzug-we'se aus die Bergung der Mobilien Der lablre dje Viehstanb konnte mit Au», ahme der Schweine aollftandig g.reitet werden. Einen fcbauctlieben Hindiuck machte da« 6 Stock oeik hebe Müdlgedäude in dem Dio mente al« sämmtliche« Gebälk nach ctroa 2 Stunden burdiflebranni war un ber ganze Bau in sich selbst zusammenstürztr Noch heute schlagen die flammen au« allen thei- len ber Brandstätte, in deren krümmer na« verheerende Element immer noch neue Grummetqrasverfteiqerunq. Emil Fifchbach. Wiesen der und 1450) Emil Fischbach. Grllmmetqraovelstcl^cnliiq. miethen A- Oeiise Fi. Müller 4489) (4150 3*ab Nauheim. F. Kröll 4482) Ein Haufen Mist ist zu verkaufen bei Backer J? u h nmnKrenz. 4474) Mirabellen und Reineclauden ver- kauf! Gartner Schaum- (4476 Montaa den 30. August 1875, Schlup. Äerlgeöotenes Gss-K o ch appa rate<4483 i Wild- Balser. bei mietben M. Hom berge r- pfiehlt Emil Fischbach. Al'censrraß^. 80 am g Kammtrcr aui w (2626 Fachinger, Friedrichshaller Bitterwasser, empfiehlt in stets frischer Füllung Emil Fischbach iott befürwortet wall in der Nähe ihnlick einrichien ) e Einfriedigung bti Monrog den 30. August, Nachmittags 3 Uhr. empfiehlt 4436) Marienbader Kreuzbrunnen, Hunyado Janos Bitterwasser, Salzhäuser, Salzschlirfer, Schwalbacher Stahl- u. Weinbrunnen. Schwalheimer, Selterser, Wild unger und In- Mal 2 Mal 4460) Ein zuverlässiger Hausbursche zum - eptember gesucht von Or A. M et i en b ei m er, Apotheker. gredienzien zum Anstreichen und Wichsen der Fußböden, empfiehlt kN I gitlji'11- lahme und Mgobt )ahin auQjtjproditn 8h Realichuldirmor erfolgen möge, iflen. lbniß zur Errichtung ichts zu beanstanden Iagdgerecktsame, soll Freitag den 3 September, 27. September 1873 und folgende Tage. Haupt-Gcwinne im Wertbe von: ST 2»,004» Mark, V&r 4 0,000 Mark, 5000 Mark ' weit auf 9 Jahre verpcichict werden KirchverS, den 26 August 1875. Der Bürgermeister. Freitag den 3 September, Morgens >/,9 Udr, soll das Grummetgras von den A ppollinansbrunnen, Carlsbader Mühl- u. Schlossbrunnen, Emser Kessel- u. Krähnchenbrunnen, Homburger Elisabethenbrunnen, Kissinger Rakoczy, Ludwigsbrunnen, Nachstcbende Zuichrift des königlich Preußischrn Hauptbank-DirectormmS bringen wir hiermit zur Kennimtz detz Handelsstande- unseres Bezirks. Gießen, den 27. August 1875 Grobherzogliche Handelskammer. M. Hornberger. w „ Berlin, den 21. August 1875 Auf die an datz Reichskanzleramt gerichtete und uns abschriftlich mitaetheilte Vorstellung vom 27. o. M erwiedern wir der Grokherzoglicken Handelskammer daß vie Errichtung einer Agentur der ReichSbank am dortigen Platze von unS in Aussicht genommen ist, wenn es gelingt eine zur Uebernahme der Agenturgeschäfte geeignete Per- 'önlichkeit zu ermitteln. Konialich Preußisches Hauptbank-Direcrorium. brunnen an den Meistbietenden versteigen werden. Der Anfang wird am Wallthor gemacht und Nachmittags 2 Uhr Fortsetzung an der Grünberger Chauff:e Gießen, den 26. August 1875. 2096) Lommerröcke, Hosen und Westen für Knabe» und Herren, in allen Größen und Wenen, nnvnedll zu sehr billigte Preisen - //. Riibsamen. tz-rummetgrasversteiqerung. Donnerstag den L September l- I-, des Morgens von 9 Uhr an, ,vU das GrummetgraS von den hiesigen Gemeinde Wiesen auf Cit und Stelle verweigert werden. Der Anfang ist zur bestimm» itm nichl für die Altenkirchen meßen voigesehene Stärke ntspicche. Kölner Flora-Lvtteric. Ziehung nach Lchluß der Internationalen ( 4 arten bau - A u sste 11 u n ' Gld. i-nb *« ■ • 1200 • 100 ' “# 1875. ,ter mit, bü6 iih, »Ä 101 Nr. 18p; ^hrit des Schn.. ’,erbn lolfltnöe 4480) Em möbtines Stübchen für einen 1. Herrn zu vermietbcn bei PH. Flett. ' 3115) Pfeiler» nnd ovale Spiegel in jeder Größe, Bilder- Rahmen, glatt und verliert. Pbotographie - Nahmen, geschmackvoll Ituiert, fertigt zu sehr billigen Preisen J. P. JKitsert, Vergolder, Wallthor 156. NB. Das Chnrabincii von Bildern in Goldleisten fertige ich 8 auffallend billigen Prc >cn. pries Holz versteigert weiden: 124,8 Nmtr Birken-, Eichen-, Aspen und Nadel-Prügil, |1,8 Rmtr. Birken-, Eichen-, Aspen und Nadel-Stockdoiz, 5922 Wellen- Birken-, Eicken .ASpcn- und >Nadel-.Ne'Sbolz, 214 Lüfte Allerlei Holz. 15 Eicken-Stämme mit ',8*< Festmetcr, 120o Erckcn- und Nadel-Stangen mit 41,4! Fe st meter. Die Zusammenkuun ’1t > m 9 Ubr am Aödgerweg, und um 12 Uhr an der Strang«, ließen, am 24. August 1875. 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