H, IM» Willi«, 6*e«6. ^ngen. ’ W" nuntntjt b Hi« jllt Jjj; rMast ober jt ufietbem 6tbt >, 6e L Hyl>°lbüi Vorstand, iiiftsifli. eil -75, 18:5, e9 Hugo Hcermai eichquarlellf leethoven. [endelssobn. chubert. aydn.' d) Vivace. Hark, und Sperr ; Zu haben Oo ist hr oib E'W11 Sw»! t («{i" [Ihr. -O»30' 1 Gießmer Anjtigtr "Anzeige- und AmlsKlatt für den Kreis Hießen nniftnfl Den 27. Fcbniar Sie bürgerlichen Gesche, welche zwischen der Krone Preußens und der Landes Es hieße derselben die Untert anenpflicht beschränken und sich über einen Theil der Ge- ■ in Preußen Souverain ist! Weiter aber gewinnt durch das Auftreten des jetzigen Papstes die vom Fürsten Bismarck schon früher angeregte Frage in Betreff der Stellung der Regierungen zur künftigen Papstwahl noch größere Bedeutung. Mehr als zuvor noch ist es klar, daß die Negierungen, ehe sie einem neuen Papst eine solche Stellung einräumen, wie sie nach dem vaticani- schen Concil beansprucht wird, sich fragen müssen, ob die Wahl und die Person desselben die Bürgschaften darbieten, welche sie gegen den Mißbrauch geistlicher Preit 6lrrit(|SbrItd) 2 Mark 80 Pf. mtlBringerloha. Durch tzL. Poft bezogen vlareLtährUch 1 Mart 60 Pfennig. Beziehungen des päpstlichen Stuhles zu den weltlichen Negierungen durch die neueste Entwickelung von Grund aus verändert sind. Aber der Papst geht noch weiter; er versucht, so viel an ihm ist, das Volk gegen die Negierung in Preußen aufzuwiegeln. Welchen andern Sinn können die Klagen im Munde des Papstes über den mit Waffengewalt erzwungenen Gehorsam, über die Knechtschaft der Katholiken, über den eines edlen Volke- unwürdigen Zustand haben, wenn vollends hinzugefügt wird, daß in solchem Falle auch der Gewalt und Uebermacht gegenüber der Gehorsam aus Menschenfnrcht nickt zu entschuldigen sei. Das Schreiben des Papstes ist ein Aufruf und eine Aufmunterung revolutionärer Leidenschaft; das von katholischer Seite so geflissentlich in Zweifel gezogene Wort des päpstlichen Nunciu- Meglia, dcß die katholische Kirche sich nölbigensalls auf die Revolution stützen müsse, findet jetzt in dem Auftreten deS Papstes selbst thatsächliche Bestätigung. So beklagenswerth diese Verwirrung der geistlichen Gewalt an und für sich ist, so wird es doch für die unerläßliche weitere Auseinandersetzung des Staates mit der römischen Kirche ein Gewinn sein, daß die Stellung Noms zur weltlichen Macht jetzt so klar, so AuS dem Großherzogthum Hessen, 24. Fcbr. Bischof v. Ket- gerlichen Gebiete unumwundener als je bisher hervor. Der Papst wagt eS, feier war gestern in Darmstadt und hatte eine längere Unterredung mit dem " ,:'L“ m—“ft—* •-k kA* Minister-Präsidenten. Gegenstand der Besprechung waren wohl die Kirchengcsitze. Dem Vernehmen nach wirb Bezirksstrafrichter Wiener in Gießen an 'Vertretung vereinbart sind, einfach für nichtig zu erklären. Die Thatsache .'dieses unverhüllt hervortretendeii Anspruchs läßt keinen Zweifel mehr, daß die Stelle des in'S Reichs Oberhandelsgericht berufenen Hofgerichtsrath Buff zum HofgerichtSrath in Gießen ernannt werden. Verschiedene hessische Blätter wollen wegen Errichtung von Reichsbank- Filialen Schritte thnn. In Bensheim ist dieser Tage der Kreiswundarzt Br. Bernhard Krauß mit Tod abgegangcn. Ter Verlebte war s. Z. eifriges Mitglied des deutschen ReformvereinS und Mitglied der zweiten hessischen Kammer. In den letzten Jahren schloß er sich der hessischeii Fortschrittspartei an und wurde sein Name hi dem in Bensheim wogenden „Culriirkampfe" viel genannt. Da sowohl die katholische — Kranß war Katholik — wie die evangelische Geistlichkeit die Begleitung zu seiner letzten Ruhestätte abgelehnt hatte, so wurde der altkatholische Pfarrer Rieks von Heidelberg telegraphisch berufen, der denn auch die Leichenrede hielt. - Berlin, 24. Februar. Der Erbgroßherzog von Oldenburg, welcher sich bekanntlich auf einer Reise im Orient befindet und vor Kiirzcm seine Fahrt aus dem Nil zur Besichtigung der Denkmäler Aegyptens und Nubiens bis Wadi Holsa hinauf angetrcten hat, ist nach den letzten Nachrichten am 2. Februar von einem eben so beschwerlichen als nur von wlnigen Europäern unternomme- nen Ausfluge nach der großen Oase im Westen glücklich znrückgekehrt. In seiner Begleitung befanden sich die Herren v. Phllippsborn, Hauptmann im königl. Generalstabe, Graf v Bismarck Bohlen, Lieutenant im Kulraisier'Ncgi ment Königin, Dr Lüttge aus Beilin, sowie der osficielle Reisebegliiter des Erbgroßherzogs, Professor Dr. Brugsch-Bey. Vierzig Kameele und ebenso viele Beduinen vom Stamme der Beni Wassal unter Anführung ihrer SänichS bil- örfdxint täglich, mit Kalk nahmt Montag-. Expedition 7 (SanjUibexe, filL v. «t. 1. El Khargeh, erreichte. Die Fracht hat, zeichnet auch der Negierung die Wege unverkennbar vor, welche sie “■ ~ ' "* gegen die revolutionäre Anmaßung weiter zu betreten hat; es muß für die katholische Kirche in Preußen zum allseitigen klaren Bewußtsein kommen, wer welche die „Germania" als Endziel üi's Auge faßt; es kann also nur die Vernichtung des selbstständigen Staates gemeint sein. Die Offenheit, mit welcher diese Tendenzen durch das päpstliche Schreiben feierlichst proclamirt werden, verdient alle Anerkennung. Alle Freunde der Freiheit und Selbstständigkeit des Vaterlandes aber erwarten von der Staatsregierung, daß sie aus diese äußerste Kriegserklärung die gebührende Antwort ertheilen werde. Tie „Ger- mania" fragt verwundert, was der Staat denn noch „Schlimmeres" zu thun die Macht habe. Es wird dem clericalen Blatte nicht unbekannt sein, daß die Kriegserklärung einer Macht an die andere die -wischen beiden bestehenden Verträge aufhebt. Wie nun, wenn der Staat das ganze Vertragßverhältniß mit dem Papste von 1821 für aufgehoben erklärte? Wenn er wenigstens den gesammten, der katholischen Kirche bisher gewährten Staatszuschuß zurück- behielte? Eine Unbilligkeit könnte nach dieser Encyklica wahrlich nickt darin gefunden werden. Und daß ein solcher Schritt doch noch etwas „Sckllmmeree" sein würde, als das bisher Geschehene, dürfte selbst den kampflustigsten Heiß- spornen nicht zweifelhaft sein. Die Regierung und eventuell die gesetzgebenden Factoren werden zu erwägen haben, welch« Maßregeln zu ergreifcn sind; daß aber der verwegene Versuck zur Aufreizung prenßiscker Staatsbürger gegen den Staat nicht ungeahndet bleiben darr, darüber herrscht nur eine Stimme. Die Frage, ob die^Bischöfe die Encyklica amtlich publiciren oder nicht, dünkt uns irrelevant für die Maßnahmen des Staates. Die Veröffentlichung ist geschehen in der denkbar würdigsten Weise durch die clericale Presse. Ob die osficielle Publication nachfolgt oder nicht, ist lediglich eine Formfrage; für die Wirksamkeit der Encyklica ist sie bei der gegenwärtigen rein absolutistischen Verfassung der katholischen Kirche ohne jede Bedeutung." Wir stimmen der „Nat.'-Lib. Corresp." darin bei, daß die Veröffentlichung der Encyklica in Deutschland zu bedeutungsvollen Entscheidungen namentlich innerhalb der ultra- montanen Partei wird führen müssen, aber nicht darin; daß die amtliche Verkündigung durch die deutscken Bischöfe „irrelevant" sei. ganz richtig so versteht: „Man muß dem Papste mehr gehorchen als den LandeS-Fürsten und ihren Regierungen, als den Staatsversassungen und den Gesetzen— beweist der altkatholische Bischof durch zahlreiche Aussprüche Christi, daß dieser „mit seiner Kirche keine politische Herrschaft verbinden wollte, daß ihre Repräsentation durch die Oberen und ihre Leitung der Regiernngs- weise der irdischen Königreiche gänzlich unähnlich sein solle." Von einer Darstellung der göttlichen Majestät in sichtbaren Stellvertretern zur Entgegennahme von Huldigungen und zur Ertheilung von Herrscherbefehlen sei bei Christus keine Rede. Wer die Sache der Kirche mit dem weltlichen Schwerte vertreten wolle, der richte sie zu Grunde. „Es ist eine Erdichtung ohne jeden Anhalt" — sagt Reinkens — „ja in grellem Widerspruch mit der Lehre der heiligen Sckrift, daß der Bischof von Rom von Gott die souveräne Macht erhalten habe, die Grenzen der Souveränetät der Kaiser und Könige, des Staates und seiner gesetzgebenden Körperschaften zu ziehen und unfehlbar zu bestimmen, mit allerhöchst r Autorität zu befehlen, welchen Gesetzen Gehorsa n. - leisten sei und welchen nicht, und aus „Amtspflicht" den Unterthanen eines fernen Staates „und dem ganzen katholischen Erdkreis«" zu erklären : „jene Gesetze si> d ungültig!" Es ist Menschenwitz, welcher Gottes Majestät zu Rom auf die Erde herabziehen will, um, wie im alten Bunde, die Erscheinung der anbetungswürdigen Herrlichkeit des Herrn ausschließlich an einen Ort zu bannen, und es ist heidnisch, sie in einem Menschen zu verkörpern." Reinkens weist ferner nach, daß Jesu- die völlige Unabhängigkeit des Staates gelehrt habe, wie denn auch die Apostel den Bischöfen nirgendwo gestatteten, nach politischer Macht zu streben. Selbst zu den Zeiten eines Tiberius und Nero bezeichneten die Apostel die Obrigkeit als Gottes „unmittelbare Anordnung", eine von den Kirchen-Oberen P 0 f 11 i f cf) e r Theif ffrfifBerlin, 25. Februar. Die „Prov.Corresp." jchrclbt: „In dem neuen DCUl|u)UlllOe Schritte des Papstes tritt zunächst die Anmaßung der Herrschaft auf dem bür- 1W55 bbSTnuxtsnuMi unwiderleglich hervorgetreten ist, daß alle die Verhüllungen, mit welcken die deutschen Bischöfe und die parlamentarischen Führer der Ultramontanen so eben noch den Standpuiikt RomS zu beschönigen luchten, durch den unfehlbaren Papst selber hinweggerissen sind. Was die besonnenen Dischöft vor dem Concil und während des Concils mahnend und bittend vorhergesagt, das wird jetzt r unabweielichen Thatsache; die Stellung des Papstes, wie Pius IX. sie auf Grund der vaticanischeu Bischöfe auffaßt und zu handhaben versucht, tritt in unlöslichen Widerspruch mit den Rechten aller weltlichen Herrschaft. Die Klar- detendeii eiqentlichenKarawa.itiljug, der in 4 >/,tägigem Marsche durch die Iybisch«!hnt, welche der Papst jetzt in die Beziehungen zur preußischen Regierung ge- Wüste die Oase und den Hauptort derselben, Reisenden besuchten und studirten vor Allem die Ruinenstätten aus pharaonischcr Zeit, und namentlich war Professor Brugsch, der erste Aegyptologe, welcher die Oasis und ihre Denkmäler sah, so glücklich, eine ungemein reiche Erndte an Inschriften zu machen. Nach seinen Studien rührt der große Tempel von Hibe aus den Zeiten des Perserkönigs Darius I. her, während der kleinere Tempel von Nadurah in die Epoche des römischen Kaisers AntoninuS fällt. Eme besondere Schrift wird die interessanten Ergebnisse dieser kleinen wissenschaftlichen Expedition, zu welcker der Erbgroßherzog die unmittelbare Veranlassung gab, sehr bald der Oeffentlickkeit zugänglich machen. _ : ... . , - .... ... Berlin, 24. Februar. Jubelnd hat d>'e „Germania" verkündet, aus derjGewalt zu fordern berechtigt sind. Encyklica sei zu lernen, daß auf ultramontaner Seite gekämpft werden wird' Bonn, 24. Febr. Bischof Reinkens veröffentlicht einen Hirtenbrief, bis zur Vernichtung!" Die „Nat.-Lib. Corresp." antwortet: „Dis zu wessensdessen Inhalt sich gegen die letzte Encyklica des Bischofs von Rom richtet. Vernichtung ? Jedenfalls ist eS nicht die Vernichtung der päpstlichen Hierarchie, jAnknüpfend an das Stickwort der Ultras: „Man muß Gott mehr gehorchen welcke die Germania" als Endziel in's Auge faßt; es kann also nur die als den Menschen", welches man mit Reinken's in dem Munde jener Partei unbedingt unabhängige Rechts-Ordnung. Eine Prüfung und Controle der auniiaiicii unci ivuv « .............. __________7_ Staatsgesetze nahmen di» Apostel nicht in Anspruch." Ihre Ermahnung zum kündiguna 'durch die" de^chen Bischöft '„irre7evant" sei. " In wie weit der Gehorsam gegen die Gesetze sei ohne jeden Vorbehalt geschehen. Die Christen Absolutismus" in der Verfassung der katholischen Kirche geht, darüber find seien allerdings Freie. Aber ihre Freiheit sei nur eine religiöse. „Es hieße L deutschen Daticaner i B. etwa v. Ketteler und die Jesuiten. Reichensperger die Freiheit znm Deckmantel der Bosheit gebrauchen, wollte man auf Grund und Molitor noch di'rchaus nicht ganz einig. derselben die Untert anenpflicht beschränken und sich über einen Theil der Ge- r 11 d) b a ik r r , u <üer; r ul . ■ Sflitr. ttalOÜbir TÄ Jta Ma. trtfoorf, bi Ta Ä 10»') $ lN. Sidlrtt" 6im. w" ;lü bünr" zufolge. rtn< Ge cbidjte colpornrt, iir eLg.meine ^dinhii erregt * n Vteutenani fiarra v K, der bltrbn tomn.aneirt ist. erhielt küiz.ich ten |cmcm iNegiment us dem untern daierischen Walte wird ge,chneden: Vom ersten Schnee angefanaeu, den wir bur am 11. Roaemver eihtelten. blieb der Schnee ununtervrocher, liegen nnd »errnehn« sich in schauderhafter Weise. Selbst auf der Straße gibt te Stellen, bet denen btc Pferde k l an den Bauch in Schnee gerathen. »n manchen Stellen, z. t). bei Siebeneichen, ragen nar die Schornsteine aus dem Schnee empor ; an anteien Stellen trifft man Wegwener. deren Quer, stanzen kaum über den Schnee sich erheben. Die Vvstv.rbinduag zni'chen Fievung und Gra fenau kann schon seit einiger Zeit nicht mehr regelmäßig bewerkstellig werten, da der Bei schlitten in der Wcche etliche Male nicht mehr durchdringen kann Und dazu noch ferne Hes- nung auf ein baldiges Anshören de» Schneien»! Sonst ist viel Schnee del Waldler» tut weil er bet demielbcn Holz von feinen Bergen herunterbnngen kann. int einiger Zeu aber mußten die Holzleute wegen des zu mast,nhasten Schneefalls ihre Fahrten „nstellen denn tu eex Bedtrzen. wie z B am Lusen und Rachel liegt der Schnee IU bi» 15 Schuh hoch Lübeck, 11 Febr. Tie 8. Z. schreibt »Die Schlffdzimmerleute haben seil ßestera «bcnd die Arbeit eingestellt; si, glaubten von den Meistern eine tßedöhung b« 2vhnsaze» •:« JU auf 35 Pfennige die Stunde erztrinzen zu können, und zwar ohne Untenchted der ie^uigi- fädlzkeit und des Fleißes deS flrbnier» Die »eistet waren zwar im ÄÜgemnnen deren, na« türlich aber nicht, dem verlangen zu enkiprechen, dem faulen und unbrauchdaren «rbeiter de» leiben Lohn zu bewilligen, tote dem tüchtigen unv strebsamen, toi hieße Iä ner die Faulheit um terstührn, unv in bieirr Beziehung wie,en sie eine Lohnerhöhung eneeziscy zurück Dara^ wurde Setten» der Schiffszimmeileute den Meistern vor 14 Zagen cmun^mjfiig geföntir worauf sie gestern «bend zuletzt arbeiteten. Sie geben sich znar der Hcfsnun^ hin, auf l<- 2wissen Arbeit tu unten, tert) sind t;e Schiffer dem vernehmen nach er.itdmuen, mit Wa Echtfisbaumeistern gemetnfome Sache zu machen und sie in ihrem berechtigten V-derftante gegen die Schifiszimmeileute zu unterstützen.- Laub, 17. Febr. Unsere Stadt ist von einem schweren Bergsturz bedroht. Unterhalb der Burg (^uknfell, 2U0 Meter doch über zwei Häuferreihen, ,st der Ber:hanq int sechs Jahren bereits in fortwährender Verschiebung begriffen, weil er unter sich zwei faule «lüfte hat die gegeneinander, die eine unter 25, die andere unter etwa 43 Grad, emfaUen unc etwa 4u Meier hoch über den ungefähr noch 6 bi» 9 Meier entfernten Hau,ein zu>ammenstoßiu. betocate Mafie b*tragt nach den ang.stellten Berechnungen etwa 9l>,ik < (iubifmetn, Cie tm 8«jle ber Zeit trotz bei Statt gehabten »bböichens schon an 2j Meter lang gegen die Häu'er vorze- lückt ist. Die Gefahr für diese ist in dem Maße gewachsen, als durch da» Verdrmgen der zumeist aus losen Felsblöcken bestehende Bergbang steiler geworden ist. Stürzt 6ie ganze Uhne mit einem Male derab, ,o würden etwa 2U HLu,er mit fämmtlichen iäinwohnee, u.eefchüiiet und zerstört werden Spüiüen. 2D? dbrtb , 24. Februar. König Alz-Hons bsgtbt sich morgen nach Schloß Parto. Madrid, 24. Februar. D«r Kö-.,g rmpsing dw Sesandten Bdgzrns und Deuischiatids.^welche ihre Eribitive üb rrcidncn. X d 5 a i Ä o r i j™ Kirsten, 2o F.cem-e Lestern «een? wL, • « •SBM beeinflußt. BZien, 25. Februar. Die „Prcffe" hört, daß der Handelsminister Bauhaus auf dringenden Rath der Äerztc ein südliches Klima auffucheti wird; derselbe habe bereits einen zweimonatlichen Urlaub erhalten. Während feiner Abwefendeit werde Ehumetzky daö HandelS-Dcpartement leiten. Lbien, 25. Februar. Mehrere Morgenblatter veröffentlichen eine Zu- schrist deS Oberlandesgerichts-Präsidenten Hein, worin derselbe das schreiben an den Präsidenten Wittmann als ein vertrauliches Privatfchrciben bezeichnet, in welchem er Wittmann darauf anfmerkjam gemacht habe, daß die Darstellung _______ ... ,..CT............ ter Ofeilheim'fchen Pertheidigung, der gegen Ofenheim geführte Proceß fei etn'ren Hamburg tneet ohne ^wiichenhöfen anzulaufen nach «ew ^jort an" Tendenz Proceß des Ministerium-, in der Behauptung gipfele, daß die (Mitbtr sich zu Werkzeugen eines unberechtigten Tendenz. ProccffeS hergäben, er habe, deshalb Wittmann gebeten, gegen solche Angriffe auf die Unabhängigkeit unb1 das Ansehen der Gerichte seine discrettonäre Gewalt zu gebrauchen, hierin liege aber gewiß kein Angriff auf die Stellung deS RichterstandeS. Pcstb, 24. jjebruar. Szkavy. Festetics nnd LLenckheim haben die Uebernahme der EabinetS Neubildung abgelehnt. Die Verhandlungen werden fetze stellen.- Indem der Bischof des Weiteren ausführt, daß unsere Lbrigkeit die Katholiken an der freien Ausübung ihrer religiösen Pflichten durchaus nicht hindere, die bestehenden Staatsgesetze derselbe» vielmehr dienlich seien, kommt er wieder auf seinen Ausgaugspuntl. den turch daS christliche Gewtffew diciir- ten Satz: Man muh Gott mehr gehorchen al« den Menschen! zurück Rein, kens^eftreitet nicht, daß daS Gewiften sein unveräußerliches Recht dabei da« Gewissen rede aber nur da recht, wo Gewissens-Ftnheu sei. „Wenn die Päpste lehramilich da» Volk zu dcm Glauben veipfilchten, die Gewtffrnsfretheir auf religiösem Gebiete sei ein Wahnsinn (diliramenlum (Gregor XVI. und Pia- IX.). wenn die Professoren der Theologie lehren, cas Gewisien de- Einzelnen müsse sich durch die Aussprüche des Papstes „iicrminn“ lasten, dann hört das Recht der Berufung auf da« Orwifjtti auf" Denn dann rede nicht daS Gewtsten, sondern der „Papst Kömg", dessen arigeblicheS Universal Gewlsten das Geivtstcn ' des Einzelnen vergewaltige und zum Schweigen bringe. Die Kirche GotteS auf Eiden sei allerdings eine streitende, aber der Feind, gegen welchen die ' Kirche zu streiten habe, fei die Sünde; dieser Feind fei in der Brust deS Men- scheu und ter höchste Kirchen Obere habe ihn zuerst bei sich selbst aufziisnchen. Mit einer Ermahnung an die Gläubigen, in der wahren christlichen Kampf, weise, wie der Apostel PauluS (Eph- 6, 13 —1b) sie vorschrelbt, auch ferner auszuharren, schließt das Rundschreiben. -raffel, 23. Februar. Gestern Abend ist die Gemahlin des verstorbenen Kurfürsten, die Fürstin Gertrude von Hanau, aus Prag hier cmge. troffen und hat beim Oberst a. D-, Heathcote, Wohnung genommen Um Aussehen zu vermeiden, verließ sie betens auf der Station Wilhelmshöhe den Zug, von wo sie der Wagen ihreö Wirths abholte. Laut schluchzend bltrat die Dame, die während ihrer neunjährigen Abwesenheit sehr gealtert bat und etwas gebeugt geht, den Boden, den sie Jahrzehnte hindurch als Gebicterm sah. Heute Bornnttag gegen 11 Uhr begab sie sich in Begleitung dreier ihrer Sühne und ihrer Tochter Marie ans den alten Friedhof zur Grabstätte ihres Gemahls, wo sie einige Augenblicke, andauernd laut weinend, verweilte. Die Rückreise nach Prag erfolgt dcm Pernehmen nach schon heute Äöend. München, 25. Februar. Die Geschwornen haben in der Anklage« fache gegen den Redacteur des „Vaterland-, Dr. Siegl, ihr Verdick dahin abgegeben, daß derselbe drei verleumderische Beleidigungen des Reichskanzlers schuldig sei : die Unter Frage, ob uuldernde Umstände vorhanden seien, wuide iQii den Geschworenen verneint. Der Staatsanwalt beantragte demzufolge 15 Monate Gefänguiß. Das Urtheil des Gerichtshofes wird Abends verkündet DcfleiTeid). Wien, 24. Februar. Eonsular'Derichte melden aus Scutari die glück- liche Flucht der letzten drei wegen der Podgontza-Affaire zum Tode verurtheil ten Türken. Wien, 24. Februar. Tie „Abendpost" ist beauftragt. auf'S Bestimm teste zu versichern, daß die Regierung von der Existenz und dem Inhalte des Schreibens Hein'S an Wittmann erst durch die Blätter Kenntniß erkalten habe, die Regierung habe weder direct noch indirect diesen Schritt Hein's heutigen Lltzung mit 543 gegen 43 Stimmen ein von Eolombet fäußerste Rechte gestelltes Amendement ab, wonach fein Mitglied der Herrscher-Familien | Fr.inkrelch- Präsident der Republik werden könnte. 1 weil man sich bei Auswahl der Blätter der fft Ihirrffntihrrrfirnhftm den ansncißtm »Zweck wirksamsten und bet rar« )wdUl.lllfPzl.U|dUV1ldll^,^j,E>aiteiien Arrangements seder Anzeige om H »01 ! Keine feucbten Näume mehr! Nutzholz - Versteigerullg. 3 Lange«, bei Frankfurt am Dlnil H11 ckcr. Wagner 998) v. M e i b o m 1005) 104 ■( Chr. 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März Nachmittags beginnt die Brodlieternng au die Ber- cheschäfk unter günstigen Bedingungen ioiort einSmitplieder. Dieselben können für die Zukunft gegen Baarzadlung ihren Brodbe ^ls Vcbrlme emtreten Näheres bei der bars In dem Vabcn des Herrn Kaufmann V Ralfbaf, Selterswer gptflai^---- grp b fllljnrfl(t(n 15>3) Ein junger Mann mit guten schul' Conrad logl III. in fficb, empfiehlt tZdtmtrbcflebldfe neuer Con- llrudion (leporaturfrei), Ncntir latorrn und Blasebälge weit übertreffend, (^fieisen, vou unten blasend, Bokrtnascbinen für Hand werter und alle Arten HilfSr maschinell für Spengler. 77) -?(n» und tauf von ge^rauchtra ffs,genstanden : Ro ff, Hosen, Stsilel. Hem, Ein Mädchen auf sofort grsuchi den, Roßhaar, ^eftungspgpler. Flaschen x fit« i 22»; l""ltl V. Htttkn Ttssti, "'''ld aus c. ^aru Ibfil Nh 2‘ ^kkc k, JlMa »»i nik^in 6 Grtt das ächte Präparat der deutschen Pharmakav-e, gegen fVL zl' o Uzf Av Hufien. Heiserkeit, Katarrhe. «thmungsbeschw,r)en. Ma- IH111(t S II (tCl• genleden: von ProE Dr. Riemeher anstatt Ledertbran I ausdrückl'ch empfohlen. 1019) Em Läüler. welcher diengt eebranstalten be'uchen will, findet Kost und Vogt». Matkiftlaße 39, 3. Stock________ l'»19) Weißzeug wird mit Hand und Matchine. sowie Weiß,eug»Stickerei aller 9^7) Ein ordcntlsche> k lenstmädchtO auf sofort gesucht Wetzstelngafie 61. JVrtr Lcstncidcr.' j 995) Tüchtige Hosen» unb SVeffe» 'chneider finden dauernde Befchäfttpuiz j bei S A. Blumenfeld (Erfurt). Auf Ostern wird für einen 14jähriges Realschüler, bei einer guten Kamille tl Poais nebst vollständiger Berköfttgung gr» sucht. Offerten beliebe man bet den Herr es ,r l ick * Kröll abgeben tu wollen. Ocsscntllchc Borträae im (^civcrbvercin. Montag den 1. März, Abends 8 Ubr, 978) "in braver ehrlicher .)unge wtr>. werden indem Saale deS äierrn Äastwirth MoSler folgende Dorträge gehalten : in eine hiesige Restauration gefuch'. Räh.r 4 1. von Hmn Dr. £). Buchnrri Uebcr das ilnilin. »n crir°"cn " b *■»»•__ 2. von Herrn Otto Bergen: Zeitgemäße Betrachtungen eines De» Werbvereinsmitgliedes. lwei anständige Mädchen, eins für die Indem wir die Mitglieder deS Vewerbvereins zu reckt zahlreichem Be» ^^4^Anla^/ff^ 2si" ^Ire^oe ^'"^841 suche einladen, bemerken wir, daß zu diesen Vorträgen auch Nichtmitgliedeni —Tüchtig" L reber sE öle"Tbür der Zutritt gestattet ist und es uns erwünscht erscheint, wenn sich den Dor» drückerfabrik von Ehr. raubt. : unentgeldlich abirbolt werden bei trägen eine recht lebhafte öffentliche Discussion ansckließen wird. 991,______________ ,jr. i 111 o r, Hardt 988) ihn tüchtiger Kltferdu'lche wird -o sucht von .sttn s er » Sch midt. der Sänger^ und Komiker - reesellschaft 'ÄUrmannia au» Vaffel. _________Ai fang 8 Ubr Abendß._________ 1002t Zwei grwandte Knaben, circa 14 bis 15 Iadr all, welche Vuft haben mit rut Reifen zu gehen, werden für das Ro i Theater gesucht