auf. fr- »T ®[[f. Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Hießen. g-ftt 2 ft«t BSPf. mit Drtngrrfe^B. D*t4 M< P»ß fctpgtn »intH'äktltd) 1 Mark *0 Pfennig •1*dnt tdflli*, mit Nb». n«lm» Montag-. ufetuicii. dju ftrajt, 111*. I. ,ci6'" Weine. (tM *!* 6Mri ,i„m "'pskl'len. Vogler. irpSlP Natten (5872 «hätker. -er. fine Bade Anslatt Zellen sind gehkizl. Euler. Iler. l-lbnachtsfeiertaq ; H e r Joseph Pohl» rt von 7-11 Ul>r. >o. 300 Frettaq den 24. Deccinbcr IN9A i’’t' Wrihnachts-Nuwmer wolle man gefältiaü biv «ormittaaö Hl IIbr an nnö aetanaen liitzeu. . - »l» I x,»« auf den Amtlicher Theil. Derselbe- erscheint in den Vormittagsstunden täglicb, mit Ausnahme Montags, und kostet für die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg., frei in s «Haus geliefert. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das £hni auch im I. Quartal 1876 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. Die Abonnenten, welche den Anzeiger abholen, erhalten denselben jh 2 Mark. Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten betragt der vierteljährige AbonncmentSpreiS 2 Mark 50 Pfg. excl. Bestellgeld. Dieselben können nur bei der Poft oder den Landpostboten abonniren. — Damit wir nun in den Stand gesetzt find, die Auflage des Blattes vesttmmen können, ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger abonniren wollen, dies sofort bei der ihnen zunächst ,elegenen Poftanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Exemplare zu liefern. Die Acdaction. Gießen am 20. December 1875. Betreffend: Die Vollziehung deS Gesetzes vom 6 Juni 1853, die Versicherung der Gebäude gtgrn Feuersgefahr und die Vergütung der Brandschäden. Das Großherzogllche Kreisamt Gießell an die Groscherzoglkchen Bürgcnueistereit'n. Wir erinnern diefenigen unter Ihnen, welche unserer Verfügung vom 1. l Wt«5. noch nicht entsprochen Haden, an Erledigung derselben mit Stift von 8 laaen v. Röder. Beka n n r m a ch u u g. In der Zett vom 1 September 1874 bi« dabin 1875 sind in den einzelnen Gemeinden de« Kreise« Gießen die nachstehend »erzeichneten Beträge für die üanbet« Waisenkassc eingeganglU- Man dringt die« mit herzlichem Danke für die Geber hierdurch zur öffentlichen Kenntniß. Gießen, den 17. December 1875. i ß Regierung- 6 Monaten Juli 1865 Versammlung, welche von Herrn GnQmann als Vorsitzender gel-jiet wurde, V e r z e i ch iemlich lebhaft über die verschiedenen Artikel der Gesetzes-Vorlage betreffend. 3. Allerhöchste Verordnung, die Verwendung von Stempclmarkrn in den Provinzen Starkenburg und Oberheffen betreffend. 4. Bekanntmachung Grvßherzoglichen Ministeriums des Innern, die Arznei- mitteltaxe für da- Großherzogthum Heffen betreffend. 5. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, die Außercourssetzung der Oiildenstücke, Sechskreuzerstücke, Dreikreuzerstücke, Gin« kreuzerstücke und Theilstücke des Kreuzers süddeutschen Gepräges mit Ausnahme der bayerischen Heller betreffend. 6. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Alsfeld, die Ei Hebung einer nachträglichen Umlage der israelitischen Religion-. Gemeinde Kestrich für 1875 betreffend. 7. Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Jahr 1875 genehmigten Umlagen znr Bestreitung von Commune»! Bedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Erbach. Deutschland. Darmstadt, 21. Decbr. Die Nr. 59 des Gioßherzoglichen blatt- hat folgenden Inhalt: 1. Gesetz, die Erhebung der Staats-Auflagen in den ersten de- Jahres 1876 betreffend. 2. Gesetz, die Einlösung des Staatspapiergeldes d. d. 1. Wiebelsbach die erledigte erste Gemeinde Schulstelle zu Mörfelden zu übertragen; an dcms. Tage den von dem Herrn Fürsten zu Isenburg und Büdingen auf die erledigte vierte Schulstelle an der Gemeindeschule zu Büdingen präseutirlen Schulverwältec Adam Weuiel von Diebach a. H. für diese Stelle zu bestätigen; am 6. Decbr. den Heinrich Peter Kuhl aus Brensbach zum Hauswärker im Regierungsgebäude zu Mainz und Kreirdiener bei dem Kreisamte Mainz zu ernennen; am 8. Decbr. dem Sergeanten i. P. Friedrich Schmidt aus Els« heim die Stelle eine- Pedelle, an der polytechnischen Schule zu übertragen. Am 6. Decbr. wurde dem Wilhelm Wämser aus Vielbrunn das Patent als Geometer zweiter Klaffe für den Kreis Grbach ertheilt. 10. Concurrenzeröffnunzen. Erledigt sind: die erste Gemeinde-Schulstelle zu Steinbach, im Kreise Grbach, mit einem jährlichen Gehalt von 857 Mk. 14 Pfg. Dem Herrn Grafen zu E-bach - Fürstenau steht da- Präsentation-« recht zu; die erste Gemeinde - Schulstelle zu Ober-Roden, im Kreise Diebnrg, mit einem Gehalt von 857 Mk. 14 Pfg. Dem Kreisrath des Kreises Dieburg, sowie dem katb. Pfarrer und Drtsvorstande zu Ober- Roden steht da- Präsentauonsreckt zu. Mainz, 20. December. Die Versammlung der WeinhLndler und Wein- wirthe in Sachen des neuen Weinsteucrzcsetzes fand heute Vormittag unter zahlreicher Betheiligung von Jntereffenren im Greiffenklauerbof statt. Es wurde zunächst fcftgkstellt, daß man im Princip die Agitation für Abschaffung der Weinsteuer keineswegs wolle fallen lasten, daß man sich aber auf den Standpunkt dcs Realen st-llen müste, nm drs Erreichbare zunächst an-ustreben. Die GroßhcrzoglicheS Kreisamt Gießen. I. V- Dr. Hoffmann, Regierungsrath. 13 »<" 2 (6533 tu 5"“”'" . L,r Neae tklegr-ph'l» grifllf4r t br.in?',nb wtifdn m.,r br! i”flrLLW'v,r " tytt r, Mikfr» rab41. )ame produciren und seiner beiden Minder 8. dkamcnsveränderung. 9. Dlenstnachrichten. Se. König!. Hoheit der Großberzog haben aller- isi geruht i am 4. Decbr. dem Sckullebrer Wilbelm Reea zu Lützel-ldebattirte rn M 511,1 er, der in der Zeit vom 1 September 1874 bis dahin 1875 im Kreise Gießen eingegangenen Watsenbüchsengelder: Allendorf a. d. Lahn 50 Pf. Allendorf a. d. Vba. 1b Mk. 19 Pf. Allertshausen 43 Pf. Älten-Buseck 6 Mk. 64 Pf. Annerod 13 Mk. 36 Pf. Bellers« heim 1 Mk 5 Pf. Belteishain 1 Mr. 51 Pf. Bersrod 42 Pf Batenhausen 4 Mk. Beuern 1 Mk. 38 Pf. Bilklar 3 Mk- 51 Pf Buikhardtzseldeu 20 Pf. Climbach 1 Mk. 11 Pf Daubringen 3 Mk 43 Pf. Dors Gill 20 Pf (Sbaftabt mit AinSdura 1 Mk. 37 Pf. Garbenteich 12 Mk. 31 Pf. Geilshausen 6 Mk 89 Pf Gießen 85 Mk. 53 Pf- Göbelnrod 94 Pf. Groß-B-iseck 4 Mk- 4u Pf. Gtoß-Linden 6 Mk 9b Pf Gründerg 15 Mk.20 Pf. Grüningen 41 Pf. Harbach 1 Mk- 76 Pf. Hattenrod 85 Pf. Hausen 4 Mk 50 Pf. Heuchelheim 1 Mk- 2 Pf Holzhclm 1 Mk. 10 Pf Hungen 5 MU. 71 Pf. Inheiden 8 Mk. 40 Pf. Kesselbach 6 Mk. 71 Pf. Klein« Linden 3 Mk. 80 Ps. Langd 4 Mk. 51 Pf. Lana-Göns 7 Mk. 11 Pf. Langsdorf 4 Mk 40 Pf. Leihgestern i Mk. 82 Pf Lich 4 Mk. 14 Pf. Lollar 3 Mk HS Pf. Londorf 1 Mk- 3 Pf Mainzlar 4 Mk 43 Pf. Munsler 2 Mk- Muschenheim 70 Pf Rieder-Bessingen I Mk. Ronncnroth 51 Pf. Obbornhofen 70 Pf. Ober-Bessingen 1 Mk. 23 Pf- Ober-Hö'gern 10 Mk. 28 Pf. Odenhausen 6 Mk. Oppenrod 1 Mk Rabertshausen 6 Mk 61 Pf. Reinhardshain 29 Pf Reiskirchen 4 Mk 41 Pf- Rodheim 1 Mk 56 Pf. Roihges 83 Ps. Rüvdingshausen 59 Ps. RutierShausen mit Kirchberg 3 Mk 19 Pf Stangenrod 94 Pf. Staufenberg mit Friedelhausen 5 Mk. 64 Pf. Steinheim 2 Mk 22 Pf. TraiS Horloff 1 Mk 23 Pf. Treis a. d Lda. 1 Mk. 85 Pf Trohe 1 Mk. 63 Pf. U>phr 3 Mk 72 Pf. Villingen 47 Pf. Watzenborn mit Steinberg 4 Mk 29 Pf. Weickartshain 66 Pf. Weitersyain 1 Mk. 20 Pf. Wlcseck 3 Mk. 71 PH. Zusammen 321 Mk 78 Pf. iEnarnnb. Bremen General am 30. tn Folge der Aussagen des Eipitänv die Berufung Ruk-oiph« aus behufs Auskunft über die Eompaßprüfung für wünschenSwerth. Spanien» Madrid, 21. December. Die emfltd)# „Gazeta" meldet: Iovellar ist zum General > Gouverneur von Kuba ernannt und wird besonder- war »rt. 7, welcher die Sachverständigen, die Weinhändler unbliapfnfeit unserer die Ordnung und die Gesellschaft verthechiaenden Soldaten Wirthe von den Einschätzungs-Lommissionen autzschließen soll, der die Opposition bestritten wurde, entgangen lei. sonst würde er gegen Raguet die qanir Strenae (m höchsten Grade erregte, indem, mit Recht wohl, hervorgehoben wurde, daß der Geschäftl-Ordnung beantragt haben, (Beifall 1 derselbe ein beleidigendes Mißtrauensvotum nicht blo« gegen die bisherigen^ Mitglieder dieser Commissionen, sondern auch gegen den ganzen Stand enh halte, welchen Gefühlen Ausdruck in dem Petitions-Entwurf gegeben wurde In dieser Petition wird nun ferner beantragt, daß man zu Ärt. 1 die Be stkuerunz der zweiten Klasse der Weinwirthe auf 4 Mark pro Hektoliter fest sehe, daß man zu Art 2 statt der vom Entwirf angenommenen Qmbeit des allen Stückes und der dafür festgesetzten EmgangSsteuer von 6 Mark daß London, 21. December Tie .Times" bringt heute folgende- Dank- schreiben der gerettete» Pastag,ere de- Dampfers .Deutschland- .Wir, die überlebenden Passagiere des unglücklichen Dampfer- .Deutschland", die wir im Begriffe sind, uns auf dem „Salier" nach New-?)»rk etNzvschiffen, wünschen, ehe wir Southampton verlasteu, unseren aujrichtrgeu unh lwfgejühtt«»» * für die große Güte auszuiprechen, welche uns während unseres Aufenthaltes kn England sowohl von den tSertreüni des Norddeutschen Lloyd und dem Eomit6, das so gütig war, Sammlungen für uns zu veranstalten, wie auch von Allen, dle in London, Harwich, Southampton, Winchester und anderen Städten so bereitwillig Beiträge hierzu leisteten, erwiesen worden ist Wir werden eine dankbare Erinnerung an die Güte und TheUuahme mit un» nehmen, die wir in England erfahren haben." DaS Schreiben ist von Karl Otter und Joseph Äubl im Namen von 46 anderen Pastagieren gezeichnet London, 21. December. Bei der fortgesetzten Perhandlung in der Untersuchung über den .Deutschland" machte der Ingenieur ter .Royal Mail- Eompazny" BowerS die Aussage, daß die Schraube des .Deutschland" stch in gutem Stande befunden habe, desgleichen die Schiffs Utensilien. Das Schiff selbst sei ein starke- gewesen. Zunächst wird der Haupt Maschinist des .Deutschland" verhört, die Verhandlung sodann auf morgen vertagt Das Kreuz-Verhör deS Eapitäns betraf hauptsächlich die üour«richtuug London, 22. December. In ter Untersuchungssache über den Untergang de- Dampfers „Deutschland" erklärte ter Gerichts - Präsident, er Kalke Hektoliter als Einheit behandle und mit 50 Pfg. belege. Die Reklamationsfristen , wie sie in den Art. 3, 10 und 11 festgesetzt sind, werden alS zu kurz erachtet und diesfällige Dünsche au-gesprochen. Die Petition ersucht auch um Zuziehung von gewählten Fachmännern in die Recurs - Commissionen Nach einiger Tiscujsion über daS zu Eingang angeregte Princip, in welche verschiedene auswärtige Mitglieder teS Vereins durch Einsendung von Briefen und T legrammen eingegriffen haben, wird am Sckluß dem gegenwärtigen Eomikö der Dank der Versammlung votirt und daffelbe ersucht, seine Thatigkeit mindestens biS zur Erledigung der vorliegenden Petition fortzuführen. . (Mainzer Anz.) Berlin, 20. December. Die Frequnz der hiesigen Universität Hal in dem laufenden Winterhalbjahr eine Höhe erreicht, wie sie dieselbe lange nicht gehabt hat, denn die Zahl der Immatriculirten allein beträgt 2143 und der Zug mg H84, während der Abgang sich auf 465 belief. Don der Gesammtheit zählt die theologische als die schwächste 162 (25 Nichtpreußen), die juristische 807 (101 Nichtpreußen), die medictnische 263 (89 Nichtpreußen) und die phila- sophische Fakultät 911 (206 Nichtpreußen.) Berlin, 21. December. Die „Ital. Nachr" erfahren, daß die deutschen Bischöfe im Vatican angefragt haben, ob sie unter den anderen Der- gleichsversuchen, welche sie vorhaben, um zu einem modus vivendi mit dem Staate zu gelangen, auch einen Vorschlag betreffs der Kirchengesetze formuliren dürfen. Der Cardinal Antonelli hat ihnen auf Befehl des Papstes entgegnet, daß, da jene Kirchengesetze sowohl dem Geiste als dem Buchstaben nach gegen die Satzungen der Kirche verstoßen, ihr Verlangen abgelehnt werden muffe. Berlin, 21. December. Aus Posen vom 30. d. MtS. melden die dortigen Bläiter, daß der Prälat v. Kozmian und Probst Poszwinski aus Priement, welche sich wegen verweigerter Zeugenaussage in Sachen der E;com munication des ProbsteS Kick in Kähme in Zwang-Haft befanden, beute au« Versailles, 21 December. National - Versammlung. Als die iwei letzten Senatoren sind der Manue-Minister Mvntaignac und Maleville. v<|- lerer vom linken Centrvm, gewählt. ' 9 Versailles, 22. g.ece nher. Die Rational Dersammlung setzte die Be- rathung der Wahlbezirks Eintbeiluntz fort. Nächste Sitzung morgen dem hiesigen, resp. dem Gefängnisse zu Wöllstein entlassen worden sind, da der Staatsanwalt in Birnbaum seinen Antrag auf die Zeugenvernehmung der genannten Geistlichen zurückgezogen hat. Der Prälat v. Kozmian hat »egen verweigerter Zeugenaussage in der oben erwähnten wie in der Angelegenheit deS Geheim Delegaten in diesem Jahre 5*/3 Monate im Gesängniß zugebracht. Berlin, 21. December. Heute findet bei dem Kaiser ein Diner statt, zu welchem die Botschafter von England, Oesterreich, Rußland und der Türkei mit ihren Gemahlinnen geladen sind. Der französische Botschafter befindet sich augenblicklich nicht in Berlin. Berlin, 22. December. Die auffallende Abnahme de« medicinischen Studiums wird jetzt viel besprochen, und man hört auch die Ansicht, daß die ReichS-Gewerbeordnung nicht ohne Einfluß auf diese Abnahme geblieben sei Dazu kommt, daß beispielsweise in Preußen die beamteten Kreisärzte schlecht gestellt und nicht pensionsberechtigt sind während die wissenschaftlichen Unfor» derungen an diese Aerzte gesteigert worden sind. Auch die Zahl der approbir- teil Apotheker geht entschieden zurück und daS Apothekerwesen harrt nun seit sechs Jahren der Erledigung. DrHcrrelci. Peftb, 21. December. DaS Oberhaus hat nach lebhafter Debatte Seitens der Eonservativen und einer Replik des Minister - Präsidenten das Budget angenommen Die definitive Abstimmung findet erst morgen statt. SrfjmchciL Stockholm, 18. December „Dagens Nyheter" theilen mit, daß die Mobilmachung ter schwedischen Armee, welche König Karl XV un Jahre 1864 zur Unterstützung Dänemarks aiiordnete, 3 Millionen Kronen gekostet bat. So wurde damals n. A eine große Quantität Schnürstiefel für das Heer ange- kauft, für welche man später nicht den geringff n Gebrauch hatte. Noch vor acht Tagen wurden in einer Luction zu Upiala 500 Paare von diesen Stiefeln, die 9 Kronen per Paar un Einkauf kosteten zu 3 Kronen 62 Oere per Paar, also „weit unter dem Einkaufspreis" verkauft. Bekanntlich ging König Karl XV. auch im Jahre 1870 mit dem Plane um, „gegen Deutichland zu marichiren." Auch die Vorbereitungen zur Ausfübrung dieses Plane« haben dem Lande große Summen gekostet. Die dänisch - französischen Svmpatdieen de« verderbe* neu Königs sind dem Schwedenlande somit ,ehr tbeutr zu stehen gekommen. Schweiz. Beisel, 21. December. Das Volk von Tessin hat die ultramontan ge* haltene Verfassung nut 10,619 gegen 5506 Stimmen angenommen. Frankreich. Pari», 20. December. Rouber ist gestern nack Ebiselhurst gereist. Der kaiterliche Prinz bat, wie man bört. schon seit einiger Zeit tbaksächlich die Leitung oder wenigstens die Oberaufsicht der bonapartistlscken Geschäfte, nimmt wie .in Souverain die Berichte entgegen und soll Herrn Rouber erNärt haben : „Ich verehre Sie auf'S Höchste, aber für die Schritte der Bonapar- uffen trage ich ui letzter Linie die Veraiilworlung, ich Will also auch die Entscheidung haben." Sein persönlicher Berather dürfte vor Allen Zleurv sein. — In Versailles find't beute die Ratification der Verträge stitt, welche mit Bezug auf das internationale Maaß- und Gewicht« System zwischen Frankreich und Deutschland geschloffen worden sind. Paris, 22. December. Bei dem gestrigen Zusammenstöße '.er beiten Packetboore „Louisiana" und „Gironde" kamen der Eapitän de« .Louisiana" und niedrere Personen um'« Leben. Der „Soir" gibt die Zahl der Getödteten auf 15 an. Versailles, 21. December Rational Versammlung. Der Präsident, Herzog v. Audiffrct Pa«au,er erklärt, daß ibtn in der gestrigen Sitzung in Folge der herrschenden Unruhe eine Aeußerung Raguet «, durch welche die d. Mts. dahin abgeben. An seiner Stelle wird Eeballo« Kriegs Minister. Madrid, 22 December. Die amtliche „Gazeta" veröffentlicht em Rundschreiben des Ministers deS Innern an d,e Präfekten anläßlich der Depu- tirten-Wablen und fordert deren strengste Neutralität. Alle Beamte sollen allen billigen Reklamationen sofort Folge geben und die Municipal-Vehörden für die Aufrechterhaltung der Wahlen sorgen. flnedjenfiinö. Athen, 20. December. Die Negierung verwarf die einseitige Besetzung de« erzbischöflichen Stuhles der Hauptstadt durch den Papst al« Eingriff tu die Rechte de« Eultus-MinisteriuinS. io f a h ?? o t i Glesien, 23 Dec Der aitkathotische («otke«dienst wird Montaa den 27. ?ecember erft um 10 Ubr, nicht schon um 9 Ubr beamnen. weil die Her-en au« Dffendach, die sich an 'hm zu beiheiligen wünschem. erst >i-n . Ubr b*er ein,,essen rönne- Dir (frplolum in tkcmcrlj.uirn. Das ® rem er (Somitö zur Unterstützung der durch die Explosion Geschädigten erhielt in seiner Sitzung vom 1v. December Seitens seiner nach Bremerbaven entsandten Mitglieder einen Bericht, dem wir folgende« entnehmen: entrollt nch vor u vm Augen ein entsetzliche« Bild her Roth und de« (^lenbe«; durch da« grauenhafte Verbrechen sind etwa -- Üleischen coU g brob und hütflo« geivoiben, indem ibic Grnabrer m.b tteriorger sich entweder unhr den bt« |<|t aufgefuntenen Kl Reichen, den aus, rbem noch Vei mißten, oder den noch lebenden furcht» bar verstümmelten Op’eru der ffalaftr pje befmben — Schwer orrrounöct und verstümmelt sind etwa 2ü; Witt wen oder alte, b Slang von ihren genord ien Löhnen unterstützte Eltern sind etwa >-i porbaiben; oilcdoic Ä noer sind b t , nt etwa 1 iS anjunebuun Alle sind in bittere stotb und Armut j pe-if|r worden. <4 sind J au en baiunter, deren 6 oder 7 flinker idell» noch im zartesten Iller stehen, da die 'Hcmor* beten meisten« junge krüi'ii c A:beiter roaien * .Dill man hier a fo hei en. fo wird man iür die ZBaikn un Lurchschnstt roe nigsten« R bi« 10 Jabre lang erbe >liche lählliche Unterstützungen für Pil Jahren au- zehren wird * »Dann ist aber noch nicht gesorat für die Op er be« Verbrechen« die b «lang il besseren *3er jflltniifen lebe ib den Lod Ihre« 0,nähre»« um o i!» er «üblen, weil sie dadurch plötzlich ,u (fntbebrunaen gezwungen w »den die ihnen bi« dahi • »re-nb gewesen waren l auch ist nicht gesorgt iür "ne m t dem . reuiiibhnb* veiungtücklen, und doch ist auch ihnen zu Helsen unia. tzsticht. »le die« ja auch von den verschieden, ften Seiten durch reich» uiaben für ‘■irfelbe i a«gedeutet wird ' .Wir können daher onfer n Ver- vt nur in t dem !6unotteSdienft. Um 25 T« al« am I Weibnachi«iefttage. Mörgen«: Piarrer Xr. 5eeL Nachmittag« : Piarrv eae Schöner. Arn 26 Ter. al« am II Weihnachiesesttage. Morgen«: Plarrverwalter Schlosser. Rochmtnag« : Mitprediger Drescher. (Colleeie für die Lladtanven ) ie einseitige Besetzung apst als Eingriff in t aft ben 27. Ttctmbtr er ft ü Offenbach, die sich an innen. WIL durch die Glosm 1 Seitens seiner nach folgendes entnehmen: M der Notb und ded aschen v°llig br°d-un aeder unter den MW »en noch leiden urch . >r verwundet und va« -en gemordeten S°bnen j-tt! etwa 13o V.Lrs MS- age- e ibnens? ®'wM ..-;aenb-re"' age- /ingemeiner Anzeiger. Besondere Bekanntmachungen.! Oeffenkiich, Brkamimachung. Im Firmenregister de» unterzeichneten . Dm Schuldnern k>e- MöbelhLndler« Gericht» sind beule solgende (Anträge voll ’ u 11 ,u 1 Strack von Gießen, welcher zogen worden- (6547 leine Insolvenz angezeigt hat, wird >die GrAtfnung, daß gültige Zahlungen bi» aus Weitere» nur an den gerichtlich de'tell- tm Lurator Max Pilger zu Gießen geleistet werden können (6534 Gießen, am 21 Dec 1875. Großherzogliche» Stadtgericht Gießen. Bötticher. Gebhardt. 1) MarIinWetnervon Gau AlgeSheim, wohnhaft zu Gießen, betreibt dahier seit 1. Juli I. 3 unter der Firma .M Weiner" ein kaufmännisches Geschäft mit Herrenkleidern 2) Die Firma „Jtar I Plank" zu Gießen ist gelöscht worden Gießen, ben 22 Tecember 1875 Grobherzogliche» Stadtgericht Gießen ___________Bötticher___________ Deffentliche Allffordeiunq. Großherzogliche» Hofgericht der Provinz Oberhessen bat über ha» Vermögen be» Drechsler Ehristian Hermes dahier ben förmlichen Concursprozeß erkannt. werben daher alle, welche vcrmögensrechtliche Ansprüche an den Gemeinschuldner zu bilden haben, ausgefordert, dieselben bei Meldung Ausschlüsse» von der Masse im Termin Freitag den 7. Januar 1876, Vormittag» 9 Ubr an,»melden, auch etwaige Vorzugsrechte geltend zu machen. In dem Termin soll ?»gleich die Güte versucht, sowie über Be- tellung eine» MassecuratorS und die weitere Behandlung der Sache Beschluß gefaßt werde» und werden in diesen Beziehungen die nicht erscheinenden Gläubiger als ben Beschlüssen der Majorität der erscheinenden Gläubiger beitretend angesehen. (5694 Gießen, am 23. October 1875. GroßherzoglicheS Stadtgericht Gießen. Bötticher. Oppermann (Sbictallabiniii. 6108) Nachdem Großb Hokgericht der Provinz Oberhessen ü’ier das um 5599 M 66 Pfg. überschuldete Vermögen des Marku« 5k atz von Holzheim den formellen ConcurSproceß erkannt hat, werden hierdurch alle Diejenigen, welche Forderungen, oder Ansprüche sonstiger Art an die Masse bilden zu können vermeinen, aufgesordert, solche sogewiß im Termin Donnerstag ben 10. Februar 1876. Morgen» 9 Uhr, entweder in Selbstperson, ober durch einen gehörig Bevollmächtigten anzumelden und unter Angabe der Vorzugsrechte zu begründen, I als sie sonst von der Masse damit ausgeschlossen werden würden. Zugleich soll in diesem Termin ein Arrangement versucht und eventuell ein Glau- bigerauSschuß und ein Massekurator gewählt werben, wobei olle nicht erschienenen, ober nicht gehörig vertretenen Gläubiger als ben Beschlüssen ber Mehrzahl bei erschienenen beigetreten angesehen werben sollen Lich, ben 16 November 1875. GroßherzoglicheS Landgericht Lich. Dr. J? o db Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von ben bei der diesigen Spar- und Veibfaffe angelegten Kapitalien am^nbe diese» Jahres iäUifl werben, sind nachstehende Termine feltgefetzt, und zwar: 14. Dienstag ben 28 December 1875, 15. Mittwoch , 29. " , 16 Donnerstag , 30. ", , sowie 17. Dienstag ben 4 Januar 1876, 18. Mittwoch ,5- „ „ 19 Donnerstag „6. „ „ 20 Samstag „8. „ , 21. Dienstag „ 11* „ „ 22. Mittwoch „ 12. „ „ 23. Donnerstag „ 13. „ „ 24. Samstag „ 15 „ ,, Die Interessenten werben boher auf- । gefordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen undhierzu durch,Vorzeigung ber Schuldscheine sich zu legitimiren., Zugleich wirb bemerkt, daß bie auf ben Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten ber Stadt Gienen, dagegen bie übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, diese» in ihren Gemeinde» auf ortsübliche Weise bekannt machen zu laffen. Gieße», am^28- November 1875. Der Rechner ber Spar- und Leihkasse; Kehr. 'Aerffeigerungen. Mittwoch den 29. 1. M-. sollen auf dem hiesigen Ratlchause pro 1876 versteigert werben: Vormittag» von 9 Uhr an, 1) bas Reinigen ber Oefen in den stäbti- schen Gebäuden, 2) ba» ikehren ber öffentlichen Plätze. Nachmittag« von 2 Uhr an, 1) das Kleinmachen de» Holzes für die städtischen Anstalten, 2) die laufenden Taglohuarbeiten und Fuhrleistungen- (6530 Gießen, ben 22. December 1875. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A B r a m m- 5602) Ital. 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