Gießener Anzeiger Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen. Samstaq den 21. August veutschlaiik). (Äoäaü 16 August. Ueber tcn Tod von 6 güftlienn vom 58. In- fpüun n.ch, ehrwürdig genug erlernt. »r'Nr. Vt.j fant.rie-R-ft.ment'fckr.ibt der V 8°lg-»de« : Nach ten uns zugegangenen /raNÜretch. Rachrichlen wurden scbon ^^Be" Bwnemüb"würde °em! Paris, 19. August. Tie Börse war heule der Schauplatz eines aus- 1 Bienemühl 5 Füsiliere von Umrcb.|t n sn/nnnfAnftfti (SSplricnbcit ae-'regenden Vorfalls. An Folge eines heftigen Wortwechsels feuerte der Makler «inständige« Rendezvous abgehalten, wo ured dc ' ' ' fübl8en Courson-Müller auf einen Ingenieur in zwei kur, auf einander folgenden An- twt* wirrtriltirltd, 2 Darf MW. mit ^nwyrlubn. Txrtrt * Poß »mtdlibiUd? • Ä*rf M Wrnn-e. fcli'ifr* taAltdi, mit 'M» TK—me Montags. •pitihon : ttenjUilttt« eit e. 9h. i. di»" darzubringen. — Dem Beispiel ihres erlauchten Gemahls folgend, bat auch die Kaiserin der Wittwe deö Ober -Bürgermeisters Nebelthan in Kassel ihr Beileid Königin Amalie von Griechenland in der Theatinergrnst die Todtendame der Dynastie — sie ist freilich nicht weiß, sondern- schwarz — gesehen haben. Man deutete damals auf ein anderes Mitglied des königlichen Hauses; auf welches? ist jetzt gleichgiltig. Der gestern so plötzlich verstorbene Prinz Karl von Bayern war seit 186b nur eigentlich noch eine yistonsche Reminiscenz; früher hat er aber eine große Rolle gespielt. Sehr begabt wie sein älterer Bruder König Ludwig 1. und dabei schön und liebenswürdig, zog er in den letzten Rheinbiindsjabren die Aufmerksamkeit Napoleons L auf sich; derselbe soll ,hm auf Kosten des genannten älteren Bruders eine selbstständige dynastische Stellung zugedacht haben. Großherzog wie Ludwig I. bei allen Fehlern im Grunde war, trug er dem Bruder diese Velleität eines Andern nicht nach, vielmehr stieg derselbe ziemlich schnell zum Oberbefehlshaber der bayerischen Armee. Bis zu dem verhängnißvcllen Jahre galt der greise Prinz für einen vorzüglich begabten Feldherrn; 1840 war ihm eine erste Stelle gegen Frankreich zugedacht, die späteren Erfahrungen lasten allerdings nicht bedauern, daß damals diese ernsthafte Probe nicht gemacht wurde. Immerhin ist das 1866 gefällte Urtheil über seine militärische Capacität gewiß viel zu hart gewesen; mit der damaligen Kriegsverfasjung hätte auch ein begabterer Feldherr gegen Talente wie Falkenstein nichts auszurichten vermocht. Es war gewistermaßen ein tragisches Verhängiuß, daß ter leidenschastlictste Vorkämpfer der vollen bayerischen Mili- tärsouveiänetät an den nothwendigen Consequenzen der mittelstaatlichen „selbst- ständigen" Soldatenspielerei, seinen militärischen Rus zu Grunde gehen sah. Bekannt ist, daß er die Sache sehr ernst nahm; er legte seine Würden und außerbayerischen Regiments - Jnhaberschaften nieder und verweigerte hartnäckig ihre Wiederannadme. Seine poliNiche Gesinnung blieb sich unverändert gleich; starr eonservativ und weißblau, nicht eigentlich franzosenfreundlich, aber so ausgesprochen particulanstisch, daß eine Situation wie diejenige des Juli 1870 ihn als Landeeberrn voraussichtlich wo anders gefunden hätte, als sie seinen Großneffen glücklicher Weise fand. Er war übrigens menschenfreundlich, wohl- tbätig und liebenswürdig, eine fürstliche Ruine ans einer Zeit, deren ganzes Wesen ten Nachlebenden nur noch halbverfiändlich ist und für ein genaues Nachspüren nicht ehrwürdig genug erscheint. (N. Frkftr. Pr.) mcht wünschen, ihr Gebiet zum Schauplatz religiöser Zwistigkeiten ihrer Nach barn gemacht zu sehen." Das wird den Grafen Franz Stolberg allerdings fthwerlick abhalten, der heil. Jungfrau von Lourdes sein „Opfer des Verstau c / 8nanaerrh b Reineclauden, ckosen, Kirnen cn/ Zmelschen, orrte« Obst in iund Bamberger a unb Malle ir, i, Holländische che Sardinen, utte, Mixed- Lliven, Capcrn ignonS. ten ^°.tnPagnie tertfa. PLL jna Rettta- ^bonbonö, W 28 (r. aussprechen lasten. Berlin, 18. August. Zur Geburtstagsfeier des österreichischen Kaisers sand Nachmittags größeres Diner bei den Majestäten auf Babelsberg statt. Eingeladen waren Die österreichischen Bolschaftsmitglieder und Militärbevollmächtigter Prinz Lichtenstein. — Graf Münster ist heute früh nach Varzm zu Bismarck abgereist und kehrt Freitag zurück. Berlin, 18. August. Der „Reichs-Anz." enthält folgende, bereits kurz m.tgetbeilie Notiz: Tie zum hessischen Hausftdelcommiß gehörige Silberkammer, welche der letztverstorbene Kurfürst Friedrich Wilhelm von Hessen mit nach Prag genommen hatte, war bekanntlich nach dem Tode des Kurfürsten durch die österreichischen Behörden dem Bevollmächtigten der deutschen Botschaft in Wien und von diesem an ten jetzigen Ches des bessischen Fürstenhauses, den Landgrafen Friedrich von Hessen-Cassel, ausgeantwortet worden. Tie betr. Verfügung war von dem kaiserlich königlichen Oberst Hosmarschallamte in Wien, dem für die Exterritorialen in Oesterreich zuständigen privilegirten Gerichtsstand ausgegangen. Tie Seitenlinien des hessischen Fürstenhauses, die Limen Hkffei'i-Philippsthal und Hesien-Pbilippethal-Barchseld halten Einspruch erhoben uiid in zweiter Instanz einen in so weit günstigen Bescheid ausgewirkt, als durch denselben daS Oberst-Hosmarfchallamt für incompeteut erklärt und deffen Verfügung über die Silberkammer ausge. oben wurde. Vor Kurzem ist nun das Erkenntniß deS kaiserlich königlichen obersten Gerichtshofes in der Sache eraanaen durch welches die Competenz des kaiserlich königlichen Oberst-Hos- marschallamts zur Verfügung über die Silberkammer anerkannt, und m yolge dessen die Veisügung. durch welche die S'lberkammer an die kaiserlich deutiche Boischast ausgeantwortet wurde, bestätigt worden ist. Ä i M- ich de-n FranM- Wllburg- r&ÄÄX »» ich«,—, und G^mtz'nach Alt-'.'.'d Neu Bi.awe, «.ne Tour von zwei Mellen. Schon Cour,°n-M..ller wurde verhaftet. vor AI, Kranz wurde eine bedentende Anzahl von Mann,chas,-n krank und muß- 31(11101. ten diese in ten Straßengräben zurückbleiben. Hinter tem 4_orrc murte nochmals ein einstüntiges Rentezvous abgehalten, und brach man alsdann gegen 2 UbT Nachmittags wieter auf. Vor Alt- und Neu-Bilawe stellte stch^ ie schreckliche Katastrophe ein. Die Mannschaften, durch die an dieiem -tage herrschente Hitze abgemattet, fielen massenweise^ nieder, die Graben waren wie besäet. Sechs Mann blieben sofort tobt, es sind dies: der Gefreite Vierecker von der 9. Compagnie, die Füsiliere Tepper unb Pasictel von ber 10. Eom- pagnie unb Luczka. Labenba unb Sygmanowski von ber 11. Compagme. AD\e bedauernswcrthen Opfer bat man auf dem Kirchhofe von Bllawe Ib-erdigr (Siutge dreißig Mann befinden fick noch ,n ärztlicher Behandlr>i,g. Erst Segen des rühmlichst 6r irust-Honig von ter in Main; / >raves Möt duf der Ms- fann erhält littst. tl 'StTfl. Üfttt, »l, .* Uiizen, SIntiQW® Roihenberger. . ?euenweg 193. j ^chenT^rgu:' Rothenberger. | iienwea 193- ____II . Theater eßen. Garten.) 20. äugufi 1875:; Vorstellung. iuttet. 1 f11*1, ... „ftliiin, l6illllLn Vl«6e jab«'. , Kl! „irter P>°« «elbni«belJv , ; pol« tf11 lii1' Ml Witterung f" ; stcllunz Rom, 16. August. Man liest im heutigen „Fanfulla": Mit dem nöthigen Vorbehalt veröffentlichen wir folgende Nachricht in der Form, wie sie uns mirgethtilt wurde. Der vor Kurzem verstorbene Kaiser Ferdinand von Oesterreich vermachte tem heil. Vater zehn Millionen Gulden, sowie alle heiligen Geräihe seiner Eapelle. In einem Anhang- seines Testamentes fügte er noch das Geschenk der Glas- und Porzellan-Geschirre, die er besessen hatte, bei. Die Testamentsvollstrecker haben sich beeilt, diese Anordnung auszuführen. Tie zehn Millionen sind jammt den heiligen Geräthen in Rom angelangt. Tie Sachkundigen, denen die Schätzung der letzteren übertragen wurde, geben ihren klinge vitiyig xhuh» ibTe Werth auf mehrere Millionen Lire an, ohne die Vollkommenheit der Arbeit 5 Uhr Nachmittags e"eicht«n d,e gesund geblnben [ die höckste gormalc ganz in Rechnunz zu ziehen. Er ,'Äeinl Absicht des Quartiere. Es steht fest daß da- Bataillon erst Morg-ns g g-n 7 Uhr °°n । «jn< einlge tle,-cr @eldt^e| blt am schönsten und am reichsten Fraustadt abgeruckl ist. Man erzählt sich, daß Breie 5 n t-ld, mtt Edelsteinen besetzt sind, tm Museum für -dristliche Kunst ,n der vaticam- Tage vor dem Ausrücken bis m die spate .ia$t hinein i 9 • wie f<±en Bibliothek ui depouiren. Tie Glas- und Porzellansachen werden für die aufgehalken hätten unb stark angetrunken nach H^use Sekomm i • - vneitc Hälfte oie,es Monats erwartet. Es gebt aus bem Inventar hervor, weit dieses Gerede Beachtung verdient, lasten wir dahin gestellt fern. 3 ' Gießen, am 17. August 1875. Betreffend: Die Voranschläge der Gemeinden :m Äreife Gießen für 1876. , , Das Großherzogliche Kmsmnt Gletzell au die Moscherzoalicluu Bürqermeistereien. Indem wir unter Hinweis auf die Instruction vom 20. Oktober 1874 und die fonst influirenden Borfchriften die Stellung der rubririrten Boraii schläge in' Erinnerung bringen, macken wir insbesondere auch daraus aufmerksam, daß diesmal das Vermögensverzeichniß zergliedert anfzustelleii ist unb tie eingetretenen Veränderungen in dem ErlänterungShest einzeln nachgewieseu und begründet werden müffen. Wir empfehlen Ihnen genaue Beachtung ber vorliegenbeu Bestimmnugeir, iusbesoubere auch wegen Einladung und Zuziehung der gorenfenöertreter, gegen welch' Letztere zu den vorsährigeu Voranschlägen häufige Verstöße vorkameu, welche diesmal zu vermeiden sind. Als Einsendungstermiu bestimmen wir den 3u. September d. I , in ber Erwartung, baß Sie diesen genau emhalteu werben. v. Röder. - München, 18. August. Zum dritten Male in einem Jahre ist das Deut|a)l(ino. bayerische Königshaus um ein Mitglied ärmer geworden- Ter alte VolkS- Dcrlin, 18. August. In Frankreich scheint man gerade nicht sehr er- oder auch dynastische Aberglaube, daß ein Todesfall in der wittelsbach'schen baut zu sein über die bevorstehende Ankunft deutscher Wallfahrer, wenigstens Familie in demselben Jahre zwei andere im Gefolge haben muß, wirb jefct idireibt der „Moniteur": „Wir gestehen unumwunden, daß bie Franzosen neuen Spielraum "halten; man wollte übrigens ichon bei dem Begrabniß r <6nqfdiiö. in Folge von Ber Spanien- iürftcL h- wf ?tlT sich mdctz Hera u-, bau (Rraf JToni, i-arck :m hechle war. - ber u 16 i eß en. Ä:rd)lid)c rlnzeigen her cuangclifditu Gemeinde zu Gießen •»trirt; ^hnta? ^osaff Gottesdienst. Sonntag den 22 fl u p u ft 1 #75. Morgen-: Pfonoicar Schöner - tachmiltag-. P'arrvicar Schlosser , fit für bie ’So4c vo^ 22. bis 28. August besorgt Vfarrvkar Schöner 21nnencca:(irrcbiüen von lindoir Hosnc (G. Tollin) Giessen. (Eingesandt. Da ich Gelegenheit haue, rneh,eee Elarnerpor träge b.r Neinen Pianistin The rese Henne- zu hören, so glaube ich mir den Dank oller musikalischen Tamilen iu erwerben, wenn ich. trotz de. Drüfmbtn €ommerb?Be auf bat am Montage im filubfaale ftattfinbenbe (tOnzerr b«ielben turnr au»n cr''arn w..che A h wurde be; P st Inspector E sehr Hebe vürbig empfangen, der vanbriHuä r erh elt »em fplenbihe» ftrühfiüd nut immer, wen-: er nu'4 _chlotz kam, unb ort bemerkte vT vSraf: „Alter, hen Gioschen b-ben wir doch gerettet! ' — Lin brutale- Picsdox'ii, ba5 ein Menschenleben kost re, b l kürzlich auf bem Rennfelde in Ainrree bei Viperpool ftanaefunben. ine c rotze Memchen : mge, die b Ietzr, nach tmcnaufenb Job» en saft. Ißtrb Dir der Tanf entr'chtet, Datz Du da- Ich der Römer baft. Auf Deutschem Heib vernichtet Vielleicht setzt auch die spöt're 5eit Ein Denkmal d m .Beieine-, Verewigt ferne Billigkeit Die folgt auf Mai mvrft eine: Douriften'Anzüge 10—16 Ddlr., Paletot- 8—in Ddlr., Joppen, Vummd KoitzlN JW gntttictrnt hslztzo"' Otdkrtl«'' hie 0mutabler, um bie Jfär.pf.i t>,n — jipa Dock Ardener aus Viperpool einen 22-ag.k - Zugleich endjien auch eine neue Abldeilung Konstabler auf dem Platze, d eo g »ng hen Ring zu sprenge'. Fum Anführer ber Masse, ba unter bie «Secunbant n wuibcn r gelang es leiba, ui enifi eben; bod> bv»»i baft zu werben ßeonrp starb noch n bemidbeu lagt Tie Verhafteten werden unter Der Anklage be4 Zobt)d)lage4 p.r («er d)( geteilt wer en — (Tn Schah von Per neu etn vebbober von Stiefdu , Ter Schah vcw Prrfien hat. wie der J^lobus- mittbeilt, jetzt bald ci'ropäuche, bald armen che Klei« ML*q gewählt. 9iientalo legt er ktre St ifel ab Für diese Hai W . Poft'Infpeetoi lieh unter vielen Enischulbigungen den Marmv'ruch zum Grafen jf rurulkbrin e. ..Heber Kampfe beiz wohnen, würbe zweimal von Der Polizei und sormirte fchlietzuch. unter Dode-androhungen Da- Lonzert der IU jährige»' P:2"iftin Zhere'e Henne- am Montaae 'm Elubfaale roirb um 7 Ubr beginnen unh nicht viel länger al- eine Stunde bauere. Um Jeden in der Nähe de-Flügel- leite Plätze zuzusichern, werden schon jetzt numme» rtrte Karte zu i M L0 Pt in der Rudolph'fchen Munkhanbluag auegtgeben Ter Aufenthalt im Oonjenfaoie wird baba De- da jetzigen mannen Iabre-ien nur ooe kurzer D ua fein, indem da- srühze tigc Erscheine., durch Vöiung nummerirter Karte« pern icbei. werden kann. " Veruitscd — Darmstadt. 17 August. bestem Rachmtttag- wurde Seiten- bc* Poll, zeramte- auf G'r. Vürgermelstaei amtlich die M'ttbeilunq gen acht, d tz dal» F>rsthcu- dinfiebel .in Flammen itänbe*. In Folge dess n u,ube rasch eine Adcheilung uniert! Zutneiieueiuxbr ausgeboten. Du sich um einer Spritze uns einigen Ädlunütgciätbe» in arößter Eile nach der angeblichen P andftötte begab; htcielbe fand jedoch dort roeiter Nicht- zu löschen, al- ihren miitlaweile zu einer immenlen Höhe an u.rachsencn Dürft, ohne oon einem Feuer auch nur eine Sour gesehen zu haben Die um eben oo iu> valüsstga Sette ei fahren, ist in Dieburg ein gi otzer mit betreibe ang «füUter S2 uppe» der ehemaligen Stärkefabrik nubergebr- nnt (*ine neu angekommene Trefchma chme verbrannte ebenfalls, während bie Vofoau t de gereitet werden konnte Dir wollen nicht uneiwähnt laffen, datz die noch junge .seuerwebr daselbst duich eaiche» ibaifräfnpei Einschreiten da- Feuer auf leinen Heerd defchiäikte und diadurch grötzere- Unglück verhütete. — Ein hübsche- Histörchen wird üba den jüngst verstorbenen (Grafen Känig-, n arck Barfttt Dem .Fr Bf erzählt Der Gras erhilt eines schönen läget- einen Pries in dienstlichen Angelegenheiten durch den Van&bruiträ.ier und nOte ba'ür eine« (Profiten bezahlen, wäbrend der (*raf — übrigen- ein sehr loyaler Mann - da Meinung war, da Brief müsse ihm portofrei en . chund , t weihen. i»r rborte nicht l hem Marmortifch zum i^emeindevorstanh ode nach der nachiten Station, ich weitz nicht m hr! So wett wäre nun alle- in . ’ta Cib« iung gewesen, trenn — bie Pou im 5te geutien wäre. Bei nähe cr Plüfteug 'lellte ut h/ottoi Wittig,- ric Li u erissre- b •" ftüd)tni, i------ ,......M _ Run geschah bntscplicde- : Die baden Orte wurden mefcergebrannt und in grausamster Weise geplündert, die stircke wurde eutweihl und zerstört, und was an Menschen in den Bereich der Türken kam, niedergemepelt. Da- war der denku'ürdigi Braud von ©orica, wo bie Türken zum größeren (!rszöpen eint Wöchnerin, die sich nicht zur Flucht vom Lager erdeben konnte, lammt ihrem Zkindc verbrennen liehen. Einen lunsälligen (Äreis voii 83 Iabren, .Inta Len drico. der sich qleichsaUS nicht flüchten konnte, schossen sie durch die Brust, um den schönen Kops Äu bewahren, den sie dann kunstgerecht abschuitten und mit sich uaa? ^truga genommen haben, wo er, an einen Pfahl gespießt, zur Au. J geiiw. de :< _C> .-..r. -vurCt L o f a p t « z. datz darin zwei porzellanene Tischservice au- der W'ener yabrik tti le^trn Irhrhundert- inbegriffen sind, ein Artikel, der von Liebhabern mit Geld ausgewogen zu werden pflegt. ein- gegenseitige Stütze zu gewähren. J Der Bereii. Hai »einer gezeigt hoft »ach tm (5iDtloertjaltniB _bei aller tfieibeit unb Unbeschräuktheit sich dennoch |eber l^inielne bewutzt ist, Datz er Soloat war, und jederzeit e- wieder gern fein würde, wenn Roth an Mann gebt Ta Festzug bewegle sieh au- dem Perein-lokale unter Boitntt der hien^en Eioilkapelle ouich hte Neustadt, Schuluratze, Reue Bäue, Anlage über Den 5eUa. weg und M'aikt nach dem Leib'ichen Saale zu einem ge-nüihlichen Zufammeniei'i Fast iäminilicbe Herren Cf fixiere hiesiger Garnison bewiesen dem Betern d:e Madrid, 18. August. Gin Gisenbahnzug der Linie aoffa wurde duich Räuber angehalten, welche tie Rnjenden Im Hasen von Barcelona .st ein Schiff verbrannt, wob« ?oren lot sanden, andere Verletzungen erlitten. - Der von den Larlistei, bc setzt gehaltene ttüstenort Bermeo wurde durch da- üriegsschlff „x>Uona bom« bardirt und säst gänzlich zerstört. §kpnstantinppel, 17. August. Huffein Avni Pascha ist gestern hier eingetroffen. Wenn er es aus sich nimmt, nach der Herzegowina zu gehen, soll er den Titel Großrnarschall erhalten. Ikaausa, 16 August Zum Ausstande in der Herzegowina liegt über die er.t n Kämpfe um Habela und das Lager an der Krupa in einem ©Tiefe von da beriegowinischen Grenze eine Schilderung vor, welche ein recht lebbasi tes Bild und warakter,fluche Einzelkeiteii von jenen Vorgängen gibt. Es be.tzl da: Der DandicS Hraimbeg Hassan versammelte in feiner Kula ^befestigtes Wohnhaus) in Dratevo eine S^aar Gelichters und siel bei Rächt über u:. Christen her in der Absicht, sie in die Flucht zu jagen und ihre Wohnhäiuer anöziiplündkrii. Diese schlugen den Angriff ab, und nacktem sie ihre Habe zu sammeugerafft, zogen sic in das befestigte Lager an ^er Krupa. Rach drei Tagen erickien der Angreifer mit einer noch größeren Lchaar vor dem ^Lager und wollte mit Gewalt eindringen, wobei aber eie Fliehenden Gewehre, Sabel, Meffer Pulver und andere Sachen wegwarfen, was unS sebr zu statten kam, da wir an Waffen Roth gelitten haben. Inzwischen vergrößerte sich das Lag.r an der Krupa, lenn unter die österrcichiicke Fahne, die da wehte, j(haarten sich Männer aus Rasno. Uicra, Gradac. ttlepac - Doljate, Klck, Reum und aus der ganzen Umgebung. Bald waren über 300 Mann beisammen, deren Zahl noch fvitwährcud zunahm. Auch die Leute von Gabcla standen auf, und als die Türken aus Struga und Cjapljina gegen sie einen Zug unternahmen, wur ten sic von den Gabelanern ohne Mühe zurückgefchlagcn. Wir mochten damals bereits 20 Tage in dem Lager zngebracht haben, als — eS war am J8. des vcrgananKii Äl^onats — in unserem Lager ein jiiuger Dalmatiiier auS Spalato, Milenko 2t0)ics, kam, voll Begeisterung und Schlagfertigkeit. Gr hatte ale Unteroifkier in der österreichischen Armee gediei.t und den Gntschlutz gefaßt, fein Lelen nir die Sacke der unglücklichen herzcgowinifchen RajahS einzusetzeu. Di. alle ordneten und gern feinem Befehle unter, da wir bis dahin ebne Führer waren, «i bildete aus der Gefammtzabl der bewaffneten Männer kleinere Truppe jeder mit einem Führer, den er ernannte. Inzwischen ist der umweb nenben Bevölkerung das Mehl aus gegangen und um neu zu n.ablen, mußte man in die Mühle nach Struga, welche sich in der Gewalt der -tiufin be f.nC. Cü wurde unter mehreren Ortschaften beschlossen, gemeinschaftlich g.ge» Struga ui ziehen, die Türken zu vertreiben und das Getreide zu mahlen. L v k cr l r »'t o r U z. Sonntag, den 22. Aupuu ^Ir ''(oJ Öwc in der Rcu'iabl. F. .->iUch Z-Jtoe (Niesten, 19. August Am gestrigen Abenb beging ber bieuge, leit nicht gani aui bf1n Selter-wcg, V 5< 1 in ~c ’.cn nbäue einem Iabie beftebenbe Krieger Pereta bad Ito traten an bie Schlacht von Gravelottc dmch einen Fcftzug mit Lampion- . . v Mit vieiem Feste, weiche- al- em gelungene« bezeichnet werben bar*, tritt ber Peieiit au- feiner bi-berigen bescheidenen Perbvrgenheit Heran- au bie esfenilichteit (,yg ist irobl onjuuebmen, datz sich ber Verein auch künilig nach allen ocitm Hin frilch unb frei entwickeln wird. . , L bat in bem Iahte seine- Best.den- gezeigt, batz er e- Uch zur Aufgabe macht, keine polutidxn Tendenzen zu verfolgen, fonbetn hauptsächlich 'ick innerhalb de- e seitdem legt er bie Stiefel tziemal» nabe war und Alles gut von Statten ging, nahmen die Öabclanet plöplick'at' sogar in dar» Ben (?) nehme er fie out; feine Frauen sollen sie ihm inbesten, Retpans uiu' ließen die schwächeren Goricaner und RaSnojaner im Stich. Da ,IKnn ^A^m (MaVnen bi- zum Lächerlichen ist nur ein Schritt (^ine unternetz» diro einige Türken sahen, bracken sie sofort hervor und die (Lyrtsten mutzten inenbe Berliner Firma, die im Reclamemachen "trotze- leistet, schlägt au- ber Volk-« obei sie von den Türken bl- in ihre Ortschaften verfolgt wurden, begeifterung für bas Hermnnnsiest durch iolgeube Annonce Kapital. — - • Ä v -: v----c------ *--K -- An Ar.r.iniud! London, 19- «»gust. B«> trr Utbtrfobrt 64 wurde Darauf pinge rote» en, datz >ci t** .i gust bauviidib. A Du beii Du- 'ton von Bedeutung sei, da gerade sie haui?äch!ill an den Utfo:,; n Tage- belheil g! war. Em zweiter Zoaft van H i". V - oloan auf Äüiiei unb au-gedracht. lezte sehr trtffenv Me llntcrichu'e töreb; t Demi alten u d cm neuen Deutsche Reiche dar - Da- alte Reich, tn d,n Kreuz,ng->i dos Blut i -ic;- i'Delilen iui ircmde Zwecke in fernen Landen oergieircu' .» end tod) :;:j: .zegenüder >e;n neue 1 R ich innen und 014 tu uieiuei vafiei Crbnung, die Rew e »einer eigenen V^nbeoFtnbet mit bewaffneter fünft najit, ohne andere Jntereffen, als Denen de» eigenen H ,de Hieran lübtcn sich 7vaste an» Den Prim.Ludwig Protektor des Bcrein-, auf If0r. Ludwig Tiedemann. i König!. Preun. Avoiheker I El. in Stral- ; sund a. d. Ostsee, Königr. Preuß niern und allen Bequemlichkeiten, ist sogleich oder ..................... auch für später zu vermie- Weise schädlich wirkende Ingredienzien ent- thtN. halten, sondern nur solche, welche stärkend! • r & • und fü den Organismus heilbringend!__ ___t»* III 11 i f ch ba ch. wirten unb spr-che bem«emätz mein un=: 4334, EiHnes ifamiilenloais ist zu vermiethen und in 4 Wochen beziehbar bet I Bertling, Gartenfelb. 2144) Ein möblirtes Zimmer zu ver uuethem_______ Ehr Horeyseck. 4(>67! E- aG, dem Bahnbofe gegenüber, 2 möblirte Zimmer parterre zu vermiethen. Näheres bei der s5xped. d. Bltts. ""43Ö2i Eme Scheuer in der Flugelsgasfe ist für Mitte September zu vermiethen. -4u erfragen in der l5xved d BlttS. zyl2) Tie untere Etage meines Hauses vor dem Walllhor ist anderweit zu oer- mietben. M. Hornberger. Iligdverpachtunq der Gemarkung Holzheim. Donnerstag den 2G August, Mittags 2 Uhr, soll auf dem Ratbhautz zu Holzheim zu- ftebenbe Feld. 3(XNJ Morgen Wald, 300 Morgen Jagd unter den bei der Verpachtung bekannt gemacht roubenben Bedingungen meistbietend verpachtet werden. .srolcheim, den 16. August 1875. (4329 (flroßherzogl'che ^ür^ermeiftcrei Holzheim- Jager. — r ii r q n n e r — 4354) Ein mödlii les Zimmer i)i zu ver- y^nadj eigener lllicibooe var-."" lbktr. Marktstiaße Lst. D. Nr. 27. tS^tage j, schon sttzi baueti !°hresrrit nilr'ttI gefteQt a. b ed^ten Ginseng-1 4355 > Ein möblirteS Zimmer, außerhalb Wurzel, die als unoergleich-sber Stadt, womöglich in der Nädc des .licheS AtraftmUtel von den'Wallthors, zu mietben gesucht. Offerten A berühmten Prof Nees o. 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Dersichernnga «g im laufenden Jahre 9,682 -»x* ^ni 3-ihrc IN75 zur Vertheiluirg kommende Dividende 37 0 = „ 660,910. * * Vie auf Vfbrn^jeit zu zahlende Orärnie vermindert sich dadurch für eine Ber sichermig von Hi- für das Beitritts Aller von 25 30 35 40 4 3 50 5> Jahren auf Mark 14.05 15,50- 17,39. 20,16 ^4,64. .hi, kann solche bei Erreichung eines mäßigen Alteiü die Höhe der Versicherungssumme erlangen Die dis hm eingetr.tene Sterblichkeit ist sehr günstig, es läßt sich daher auch für das Jain 1875 wiederum eine hohe Dividende rrwarien. (434 - 4u weiterem Bolrltt la et ein: __G a i I. $nr die Z^afserbeschadigten in Mun sind ferner etngegangen. M. & (5. B. 4 M.; Ü)(br. Windccker 10 M.; Mohn 5 M.; S tt. G. S. 4 M.; R. R. 1 M ; N. N 6 M ; Sied) & Krap 8 M i A. Heideldetm 6 Di ; ) 3 M.; L. b. 3 M.; H. Sä'maU 3 M.; Frau ö. Hensel 15 M ; 9i R. 2 M.; F S 4 M.' Ung. 70 Pfg.; ?Schutz Anfang 8 Uhr. 4365) Der Vorstand. 4lnjciild)irnic für Damen uni) Ijirren tu großer Ruowahl zu den billigsten yrctfrn enivncblt 4118) A. Fangmann, ,hrttenrlie. wähn Wir benuem gern die ^elegenbert,! alle mit dem Leiden ber Zrunf'udit be hafteten darauf hinzuwersen ' (fbtnfo lobend sprech sich auch bas in Breslau erichrmenbe Intelligenz' urb ,rremdenblati darüber aus Bebufs weiterer Auskunft beliebe man sich vertrauunasvoll nur^,a mich ru wenden Reinhold Retzloff, ,rabrikk»esitz^r in <Äubm treusten Seltersthor bis an die Itctrrinai ranftalt. (Ziegel gute Belohnung wird gebeten, es znruckzugeben bei A n g u ft Jioubf imr tttWf Jhilnqr. fcnantircitiiac WCarttc»: Ä. <