Jtt<« viertchShrlich 2 Mark »Pf.«Uvrtngcrloha. Durch WL Post bezogkn »tnrrLtahrltch 1 ÖQTf 60 Pfennig. Gichencr Aiyeigkr. Erscheint täglich, raü Nn6- nähme Montags. •pibitioi : <n interesi.nten und dnnglichen Frage zur Aufgabe gemacht- allein nachdem mir die zweite Verathung deS Etats deS MlNlfter,umS deS Innern. Bei dem das Scdrifkchen nut Aufmerksamkeit gelesen. können wir' einige Bemerkungen Titel ^Sesängniß Wes„i- regte Röckeratd die Frage wegen der gesetzmäßigen über dasielbe nicht zurückdalten. Die Besprechung desselben, in einem pädagogisch Beschäftigung der Gefangenen, besonders der politischen Verurtheilten, an, die wissenschaftlichen Blatte empfiehlt sich nicht au- vielen Gründen die jedem Windtborst durch Ueberweisung deS Gcsängniß Wesens an den Iuftizmmlfter, Leser deS Lchr,fkchenS sofort klar sind. a?a nun auch der Verfasser sich sveclell ^beriv auf dem Verwaltungswege regulirt wissen will. Der Regierungs Evm« an die Sem.mdevertretting Süßen«, die Realschuldir ction und die aeschZnten nufiilr sagt die Negulirung der Frage durch Reichs Organe zu. Der Minister Eltern wendet. so ,ft es daS Natürlichste, wenn wir unsere Ansicht^ in dem deö Innern stimmt dem Antrag Ederiv zu welcher angenommen wird. Sckor. .l^ießener AiHf.ger* ausiprechen, der sich ja in den Händen aller itr^Rnitrn lemer Alft kritisirt die Erlafte deS MuufterS des Innern gegen kirchl che Pro» befindet Doch nun zur Zache "ssiouen Der Minister hebt hervor, daß die Erlafte durch vielfache bittere Wenn Jemand über Reorganisation einer Anstalt schreibt so muß offen» Klagen über Ausschreitungen bei den Protest,onSgängeii veranlaßt seien und daß,bar nach seiner Ansicht Bekürfmß nach Reform vorhanden sein.' WaS wir von eine gesetzliche Regelung noch härtere Bestimmungen dervorgerufen haben würde !- T f " " ,/ * Uebrigens werden sämmtliche zur Beratdung gelangten Statsposten genehmigt, niften nicht entsprechend Nächste Sitzung Montag ~ iDdT naai inner nrnimt lofcurfn^ nach Reform vorhanden sein. WaS wir von [Nm Verfafter darüber erfahren, ist recht dürftig und den wirklichen V rhalt- ..........V qt spricht zunächst von dem spkCifischen Charakter der diesigen Realschule, zu deffen eigenaMger Gestaltung locale Verhältnisse . - • Die Abgeordnetenkammer erklärte, daß der und Bedürf-tffe. ja sogar politische Umgestaltungen m.tgewirkt haben sollen, «bg- «dler wegen ,einer Ernennung zum Notar sich einer Neuwahl nicht zu Zum mindesten ,st diese Erklärung ein starker Euphemismus, demi paffender dahier und deS Pros. Oncken in Güßen folgend, haben nunmehr auch der n - r Landtags Abgeordnete List in Lauterbach und Apotheker Scnba in Schotten, die tinirnka. al» Eandidaten für die evangelische Landes Svnode vorgeschlagen waren, wegen New. Hork, 19. Februar. Nachrichten hiesiger Journale au- Cuba Ueberhäufung mit anderweiten (Seschäften eine Wahl definitiv abgelehnt. — melden, daß die Insurrektion im Tistnct Eincovillas im Fortschreiten sei Der Bei der vorgestern für das Tecanat Rodde,m vorgenommenen Decanats-Wahl General-Gouverneur Eoncha hat die Oberleitung der Operationen übmiommcn wurden gewählt als Decan der bisherige Decan Pfarrer Fertfch von Kaichen. General Gonzales besetzte Monacos, wobei die Spanier 150 Mann verloren al- dessen Stellvertreter Pfarrer und Landtag-. Abgeordneter Landmann von Washington, 1* Februar. Der Senat hat die Wiederaufnahme Rendel, als Ausschuß Mitglieder Bürgermeister Jacoby von Rodbeim. Müller» ber Baarzahiuuzeu pro 1^79 genehmigt. meister Ströbel von Groß Karben und Pfarrer Kalbdenn von Petterweil AlSl Washington, 19. Februar. Der Senat ist zu einer außerordent» Abgeordnete zur Lande- Svnode Decan Fertsch von Kaichen und Bürgermeister lichen Sitzung auf den 5. März ei..berufeu worden. Iacodv von Roddeim, als Stellvertreter derselben Pfarrer Land mann von Ren t bei und Müllermcister Ströbel von Klein Karben. ^51 * ■ unt w > ------ i****- ä,bn, -Vi.r»6,1 ? 1(11 * pecfliicn *f H1. üasolv. I ^iiNTund I ttm Fri I floim von i 4(U* ä ...J-Ava ß*>f ' ff ältHttlM viel ! n ht Lolksic r^ed }u Oll M.’JKK N i-altk. jür mt tzni oben P btdn! i hi abn kill es fennu unb L-ülerjähl l Itilruj — I mchllgkn d > im glaubt. ! irin vttöffcn t.’fi b« Lvir über die log ttndbtn U. »iewoi)l - 'N Autor v d»z svzenM rnkizleu au Berlin inia Aürzerßaude f^en - das l e MHidjult ■«im an dei -4< ton ti halten da seu ; nh avzenznl! w 'nwilllgm ? *den erster i ^arde dadurch j tilrsnjiien) n IhfolDieiui €4alt auena Il-'tmnhs arn 'chlluisialt i| I ^retfen ei( Mrutbiei, Sbami 3(bu ^retbn^.ig. e,nn er den «J'Mn eri '«.loiibn ^'echnikunt Nä §.***»« J'.w. i*» >.n. ' 4"Hn n>o[ Senn M c:7 , 21 **i 8*« ■n,i'brtn 8 Nnf , tut / °^nt ' tkj frinn Fluch! au8 fctr preuh>sch«n Gefangenschaft rühmt, welche er durch Bruch unterziehen habe. Di. Beratbuna d.« seines ührenworie« bewerkstell.z,-, ist '« die Unverschämtheit, mit welcher der endig,, bei der Abstimmung ter (T„,uW“I\h'f' «ngeNagte dem Ber.hetd.g.r de, Kläger« eine blutige «eleiti.ung ,n> Ge- i-dufie» -ngenowm., , dazu nn amt®» B.anrenbu». ^'a eu** ^fl±tCn' lP “ m,t W tr b'e 8°6nt M ßaifmf,l,m6 »rmU" ß'-«bm.n ,u? uSÜh WdMtei'SSLE In Deutschland bat man hin Inier.sie an ter Person Wimpffen's 6, ver'we'nde"t"^,t'e'" hmn 7^7<> hat nicht, wie Bazawe, lange Zeil mit unseren Feldherren gerungen. Er kam dachte» Zwecke bie 10 püt. ^erweude,. bürfe *» V™ unb verichwanb in vierunbzwanzig Stunden Aber feine militärische Bergan Montag über 8 Tage statt. "ädjftc t, einen Schuldigen für die Unglück-fälle zu finden, d.e den naf.onalen tl, timeral M, anDntlff,m,l.t»^ «dtbt u»6 T'a Stolz der Franzosen so tief verletzt habe» und fo mächtig war dies Gesühl, e.pa,-Räche gewählt werden. Di. Lmke und dw äußerstes daß si- sich gar nicht darum bekümmerten, wie sie in der Hauptstadt selbst über die Stellung beratben. - Z» Depu,,ricekre.in mmm ' man n'. dem Bonaparrismu» zu -wem ungeahnten Triumph verhalfen, denn er ist nun zu einer allgemeinen Verständigung komme,, werde 'm Stande, di. Behauptung Lügen zu strafen, daß d.r Kaiser Rapol.on Sedan von der R-..°i.al.BersammIung ^annt" Entato^ er^ai ^^ n ? verschuldet bat. Für ibn .st der wahr- Schuldig, gefunden und er wird es Em The.l des reän.n K™.r« i ™ X Z(Z4^ T1;4' nicht versäumen, diesen Vorthe.l auszubeuten. lediglich aus Furch, vor den Bo..^an,st.n tn l,n,m Wenn wir in Deutschlanb aus dem Verlaufe deS ProceftcS und auS Pari», 18. Äebruar Das imfe rt,nfrnm k.« a deffen Ausgang sehen, wie wenig in Frankreich bis jetzt di. Wunden verharscht wnrs Wallon für da. Lenais-Gejetz angenommen - V« sind, welche d,e Katastrophen des letzten Krieges dem französischen Selbstgefühl ner» erkläite heule i» der conftitutioncUm Pomnnffion (a Ä M ^"2 geschlagen haben, so werde,. wir uns doch damit beruhigen können, daß t,. das Recht der Ernennung Ä D^-.l! der L-na.or'en »t. 7" mor.hf*. Wiedergeburt Frankreichs auch bisher ..och keine Forsichr.tte ge- Eomm.jsion vorgejchlage.? war, u„»ünfÄ fc“ enXn.^irfS mad,‘ »“• _____________ «*) Dritlltl« durch d.e Ra..°na.-Persamm.uug erfolge.' Lft £ ^en über biefe Eröffnungen ber Regierung beratben. Dculfdjümi). (Engfanö. Darmfladt, <8. Februar. In der zweiten Kammer sind dermalen London, 18. Februar. Unterhaus Aus eine «usraae Dovw°od> „ nicht weniger al« vier Landtag« Mandate erloschen, und die Erledigung cme«.klärt der Marineminist«, die Admiralität hab. dt. Benutiuna e.n.s fünften steht in Kurzem bevor. Durch die Mandats-Riederlegung -er bieheri-,Trock-ndocks durch das deutsche Panzerschiff Kaiser" gestattet weil »en «bgg. S-riba und Ramspeck, sowie d,e Beförderungen der Abgg. Buff va.dock verfügbar gewesen sei. üs ,ei d.e'seS "n «c. ."fach" .'öK.e«. und Heinzerlmg sind augenblicklich unvertr.t.n die Kre,«stätte Friedberg u,d zwischen zwei befreundeten Naiione» und tu un.nta.lt, ,te B nuunna b,äb7il> «l-feld, der fünfte Wahlbezirk der Provinz Ob-rhessen (Gießen, Land) und selbstverständlich. - Der Vdvoca. T.schborn. s «?n.a!v b«t B K ber elfte Wahlbezirk ber Provinz Starkenburg (Zwingenberg.) Hierzu gesellt Parlament eingenommen. ' • 9 I « ®i| Im 1 sich, fobalb Abg. Dernbnrg definitiv sein Mandat nieberlegt, ber fünfzehnte t- Wahlbezirk ber Provinz Oberhessen (Langen-Offenbach.) Friedberg hat seinen optiniCIl. Abgeordneten wicdergewählt. die Bestätigung des Letzteren bat aber demnächst Madrid, 18. Februar. Die Gesandten von Frankreich Ceßerrei* "st wieder zu erfolgen. Wenn man erwägt, daß die zweite Kammer in Kvrzem Portugal und Rußland haben gestern dem König AlphonS ihre Akkreditive' wegen der Kirchen-Gesetze, d«r Eisenbahn Vorlagen rc. zusammentreten muß, so überreicht, ivobei em gegenseitiger Austausch der freundschaftlichsten Verst/e dürfte eS für die betr. Bezirke, welche, wie die Stadt Alsfeld, der Landkreis rungen stattsand. Der russische Gesandte sprach Namens des Kaisers Äl’ian* Gießen und der KrciS Langen - Offenbach ihren früheren Abgeordneten wieder« der den Wunsch deS Gedeihens der Regierung deS Königs Alphons auS welche »«wählen nicht in der Vage sind, an der Zeit fein, sich über ihre Candidaten unter so glücklichen Auspicien begonnen habe. Der König drückte in ferner tot »eilig schlüssig zu machen. Die Anordnungen zur Wahl stehen in Kurzem widerung die herzlichsten Wünsche für die Regierung des Kaisers von bevor. (Frkftr. Journ.) auS. — Molms geht heute nach Pans ab, um den ihm übertragenen Gesandt. T'ariuflabt, 18. Februar. Dem Vernehmen nach ist von Berlin die schafts Posten anzutreten. Anfrafle hierher gerichtet worden, ob die Errichtung einer Filiale der deutschen Madrid, 18. Februar. Zu Gesandten sind desigmrt für London Ron^ Reichsbauk gewünscht wird. (R. H. R) für Petersburg Bedmar, für Rom Evello, für den Haag Amcolar für ®ien Darmstadt, 18. Februar, item Beispiel deS Oberschulraths ©reim der Herzog v. Tetuan. 1. von 4 Dem Bürger und Sattlermeister, Christian Horeyseck, ein Sohn, Denselbe n daß eine wirkliche Real schule die alten „le 1 Hopwood's er« i eines Staate weil fein Pucher tyffityfit whung deshalb (einen Sitz im oerrathen, daß die neuen Sprachen und die übrigen Realfächcr ohne Stütze der alten Sprachen zur höheren geistigen Bildung unserer Jugend nicht ausreichen. Ist also bei uns in Gießen da- Bedürfiuß nach einer sogenannten Oberrealschule vorhanden, gut, so errichte man ein solches Institut frei von allem überflüssigem B iwerk, lehre neue Sprachen, Mathematik, verwende die Zeit, die Glaser dem Lateinischen zumeist, zum Theil auf Physik und Chemie und sehe zu, ob dieses Institut Lebensfähigkeit besitzt. Ist das von Glaser angenommene Bedürfniß nach einer solchen Anstalt nicht vorhanden, so schaffe man eine höhere Bürgerschule der oben angedeuteten Art und schicke die Kinder, die eine noch höhere Ausbildung nöthig haben in das Gvmnasium. lich'N Geist eines zehnjährigen Knaben eigne sich zum Ünterricht das Lateinische viel mehr als das Französische, so sind wir (Diele Realisten nicht) damit einverstanden, ziehen aber daraus nicht den Schluß, daß man das Lateinische in der Realschule einführen, sondern, daß man feine Kinder in'- Gymnasium schicken soll. Viele Reallehrer behaupten, daß mit dem z.anzösischen und Englischen derselbe Erfolg erzielt werden könne, wie mit dem Lateinischen und Griech sch»i, und über diese Behauptung läßt sich streiten; ihre Richtigkeit muß durch die Erfahrung erwiesen werden. Stellen w.r also Realschule uiid Gymnasium einander gegenüber, geben wir beiden Anstalten das Ihrige, dem Gymnasium die alten und der Realschule die neuen Sprachen, dann ist eine klare Position geschaffen, und dann wird die Erfahrung lehren, ob die Schüler beider Anstalten nach Absolvierung ihres SchulcursuS sich eine gleich große geistige Ausbildung erworben haben. Die Halbheit, die Vermischung zweier verschiedener Elemente, die Glaser nach dem Muster der preußischen Realschule erster Ordnung wieder vorschlägt, taugt pädagogisch nichts und würde nur 60 Mark zu bewilligen. Das Gesuch der Polizeidiener um Bewilligung einer Remuneration pro zweite-Semester 1784 für Beaufsichtigung des Octiois wurde abgeschlagen; dagegen soll denselben vom 1. Januar 1 «75 ab für jede begründete Anzeige eine Gebühr von einer Mark aus der Stadtkasse vergütet werden Mit Eröffnung der Sitzung gibt der Herr Bürgermeister Kcnntniß: von der erfolgten Verfügung Großh. Kreisamts von 15. d. Mts., nach welcher die auf den 22. d. Mts. zur Einübung mit dem Mausergewehr einberufenen Reservisten in Gießen einquartiert werden müssen, Wetaufte. Den 14. Februar. Dem Bürger zu Londorf Rohrbach, ein Sohn, Karl Emil Ludwig, geb. den 29. Denselben. Dem Bürger zu Werdorf und ch, Oeflermiz, hre taebitm Achs Wn- Ms auS, weck fte in seiner Eris von Ruhlas ragenen Gesandt r London Rancek, icolar, für Wien und Schreiner dahier, Ludwig December. Bremser an der Köln-Gießener Elisabeth Wilhelmine, geb- den )i6 Uaü en 1/ j e o r u a r. Htm Telenravhisten on der Main-Weser-Bahn dahier, und wird nolcns volens zu einer Abart des Gymnasiums. ilbcnn Elaset @eorg eine Tochter, Karoline Elite Marie, geb. den 12. Januar m»>nf nhnr Patent könne man die deutsche Sprache Gebildeter ntcht verstehen Den 18. Februar. Tem Bürger ,u Steinbach und ©aftroirtb dahier, Karl Ihn, Karl Ludwig Moritz Manin Wilhelm, geb. den 14. December. batte er gesagt, daß der Charakter und Lehrplan der htesizen Realschule stchldem die Redensart „conditio sine qua non“ verkommt, so erlauben wir unS, ,o wie er ist, allmählich durch einen gewissen kleut-staalltch und städttjchen^u bemerken, daß ankere Leute für diesen Glaser'schet, Ausdruck vielleicht „un. schlettdrian, durch die B-queml.chk-tt unv Utikeuntmtz der betreffenden Lehr- umgänglich nothwettdig“ und Achnltches sagen, uttd daß man sich leicht das ktäsle und Leiter besagter Anstalt gcbtldet habe. Wemi uns auch die Organi- Verständntß derartiger gebräuchlichen Redensarten durch Ankauf eines Conver. satton gleichartiger Anstalten in andern Länverti Deuttchlands nicht vollftänbig^tattonslexicons verschaffen kann. Wenn Glaser ferner glaubt, für den fügend- ' fajt, so hätte doch manches Schöne unv Gute von denselben mit großem "*•- m-‘» — «*--<■- ----- ... ...» . -- herübergenommen wervcn können, wozu nicht einmal die von dem Vet faffer erwäh.iten politiicheu Umgestaltungen un,eres Vaterlandes Veranlassung gegeben. Wenn der Verfaffer die Schuld an manchen Mißständen den früheren Lettern der hiesig u Realschule zuwerst, die zugleich Docenteu an der Hoch schule gewesen, so müfien wir daraus erwidern, daß nicht, weil, sondern obgleich ie Docenten waren, die betreffenden Herren Manches versehen hoben, daß aber setzt wo doch noch de» VersafferS Meinung Dirigent und Lehrperjonol allen Aiiforderuiigen genügen, d,e Zustände an hiesiger Realschule sich nicht geändert eher in Leistuiigen und Dtectplin sich verichlimmert haben Die eine Veränderung müssen mit zugeben, daß die Schülerzahl der hiesigen Realschule, von dem Verfasser eine zähe, unbildsame, kaut^chukartige Masse genannt, bedeutend gewachsen ist. Der für dieses erst seit wenigen Jahren eingetretene Phä- tomen von dem Verfasser angegebene Grund „das exorbitant niedrige Schul gelb" ist nicht ganz stichhaltig, da derselbe Grund ohne Wirkung schon viel rüber vorlag Die Uebersüllung der hiesigen Reallchnle folgt auS dem durch Sinfiihriiiig des Einjährig-zreiwilligen-Dienstes un großen Publicum hervor- oernfene» Wissensbrange und aus der Gründung von Vorberetiungsklasseti für den islemeniar-Unterticht an der hiesigen Realschule, eine Einrichtung, die den Wünschen vieler Eltern entgtgenfam. Anstatt die Kinder bis zum zehnten Zähre ,n die Volksschule zu schicken unt dort in den Elementatgegenständen unter- achten zu lassen, wie es anderwärts mit Erfolg geschieht, verlangt man hier tz., o„dere Institute zur elementaren Vorbereitung für Gymnasiasten und Real- schiller. Für die Minderleistung der hiesigen Realschüler macht der Verfasser mit den oben angeführten ttraftansdrücketi Die große Schülerzahl verantwortlich, ohne zu bedenken, daß man auf diese Weise wohl manche Mängel entschuldigen, »ich, aber den jetzigen Zustand der hiesigen Realschule rechtfertigen kann, denn e« köiiiite und müßte an derselben selbst bei verkehrtem Lehrplan und großer Schülerzahl mehr geleistet werden, wenn — man gestatte uns den trivialen Ausdruck — sonst Alles in Ordnung wäre. Doch wollen wir uns jetzt ben1 Vorschlägen des Verfassers zuwenden, durch bie er bie hiesige Anstalt zu reorganu, fieren glaubt. Mit grotzem Interesse habe» wir vor einiger Zeit die von 8att=j manu veröffentlichte Broschüre „Reorganisation des Realichulivesens und Re-, form der Gymnasien" gelesen und finben, daß sich Gl. bie Lattmann'sche Aw sicht über die Aushebung bet seitherigen Realschulen, beziehungsweise Zerspal- inng derselben in höhere Bürgerschule» imb Oberrealschulen, zu eigen gemacht, bat, wiewohl Lattmann unter einer Oberrealschuie etwa» ganz Anberes, al«: unser Autor versteht. Mit Recht wirb von Lattmann (unb Gl ) bie Grün-- Lung sogenannter höherer Bürgerschulen befürwortet, bereu bringenbe Roth-1 ivenbiflteü auch von bet bekannten Versammlung preußischer Schulmänner in Berlin unter Zalk'S Vorsitz betont worben ist. Es ist eben in bem beutschcn Bürgerstonbe — bas ivollen wohl auch die schwungvollen Worte Glaser'« sagen — da» Bedürfniß nach einer etwas höheren Bildung vorhanden, als sie die Volksschule zu geben vermag, entsprechend den Anforderungen, welche die Reu,eit an den Geschäftsmann, an den Handwerker stellt. Es müssen, um die Sache von dem praktischen Standpunkte eenes Schulmannes aufzufaffen, Anstalten do sein, noch deren Absolvierung die Schüler den Bildungsgrad sich angeeignet haben, bet sie über die Masse emporbebt und zum einjährig- freiwilligen Dienste berechtigt. Seither konnte diese Berechtigung nur in Real- fcbulen erster und zweiter Ordnung unb Gymnasien erworben werben, und würbe boburch genannten Anstalten (bejonbert Reolichulen erster Orbnung und Gymnasien) eine Anzahl Schüler zugesühri, bie kein Interesse ober Befähigung ■ ur Absolvierung des ganzen Curius besaßen unb bann halbfertig aus bet Schule austraten, wenn nach Ucberwindung bet Anfangsschwterlgkeiten bet Unterricht am nutzbringenbsten gewesen wäre. Eine mehrkiassige höhere Unterrichtsanstalt ist etwas Ganzes, in sich Abgeschlossenes; bie einzelnen Klassen Ebenso wurde das Gesuch bc8 SchlcußenwärterS Hartmann um Bewilligung einer Remuneration deshalb aggescklagen, weil bie mit seinem Dienst verbundene Arbeit schon genügend bezahlt werde. Ein entworfener Bericht über Zusätze zur FriedhofSordnung wurde vorgetragen, geneh» mtgt und alsdann beschloßen, bet Großh KrctSamt zu beantragen, daß auf Grund des vor- .|. ------ ~ , liegenden Materials eine neue Frtedhofsordnung entworfen und durch Großh. Polizeiverwaltung areifen wie bie ©lieber einer Kette in einander, und wenn ein Schuler durch veröffentlicht sowie daß dieselbe nach Anhörung des tsr. Gemeindevorstanbes auch auf den isr. Austritt diese Kette zerreißt, so nimmt er nur Bildungebruchstücke, Nicht Fer-,Friedhof ausgedehnt wcrce. J*u® oiu.LinbPfr«* mit in’« Veben Darum sind wir beiläufig ber Ansicht,! Folge von Anzeigen, daß die Leseholznutzungen auf eine für die Waldungen höchst Nges, Abgerundetes mit tn 8 UDen. nachtheiltge Wene stattfände, wur.e be-chloßcn, oas tn dieser Beziehung bisher bestandene Der, daß bem Schüler eines Gymnasiums ober einer Jtcal|cpule erster ijrbnung Die jU andern und zu diesem Zweck den Großh. Vürgermcister zu beauftragen, dieserhalb Berechtiauna mm einjährig-freiwilligen Dienst nur Dann ertheilt werden soll, mit den Großh. Forftbchörden in Benehmen zu treten und nachdem wieder Vorlage zu machen, wenn er ben ganzen SchulcursuS durchgemacht. Erscheint diese Forderung _ gesellten Antrag wurde die Herstellung eines Fahrwegs vom Asterweg nach der Vielleicht zu hart, so muß man einerseits bedenken, daß die GylMiasien und,^^^^^^ fccr ^.QU Sopbie Plank um Abtragung der Böschung an einem ihr gehöri- Realichulen erster Ordnung nicht zur -borbllDung von iLinjayrig- (freiwilligenAcker am Steinbacherweg soll stattgegeben werden, wenn Bittstellerin die Kosten des hter- da sind sondern ihre bestimmten Ziele, Vorbereitung zur Hochschule und zum-durch etwa nötbig werdenden Versetzens der Wegfteine sich verpflichte. irn Nuae haben müssen, und daß ja andererseits nach unserer- Wegen Anlegung von Blitzableitern auf den städtischen Schulen wurde beschloßen, diese Polykechnck um, tm Auge yaoeumusf e u, \ber bem eon ^crrn ^e-llchrer Dr Buchner vorgeschlageuen Sasteme anfertigen zu laßen, und des Verfassers Ansicht für solche, die diesen fielen lu^t zusireoeii .Der. Die Offerte des Chnstwn Wagner, Andreas Möhl und Pacob Ronstadt wurde acceptirt zu geringe Befähigung besitzen, höhere Bürgerschulen geschaffen werden )ollen.,teDnQ(^ ,bT Grande zur LudwizSstraße für den Preis von 6 st. pro Älaftn ablaßen ißie neb (Slaier eine solche Anstalt denkt, zeigt ber von ihm ausgestellte, wollen. Bezüglich der deshalb bereits entstandenen Kosten wurde beschlvtzen, dies- insoweit auf o.tttmaun'scben differiert der Glaser'sche Lectionsplaisidie Stadlkaße zu übernehmen, als darüber nicht schon rechtskräftig entschieden sei. Stundenplan. Von dem Lattmann scyen uincmi v w V , Die Kosten des Großh. Geometers Euler über 6 fL für Fertigung eines TbetlungsplanS besonders darin, datz Glaser dem Deutschen mehr stunden als dem rZranzosi ,übeT büg ton b„ Stadt als Bauplatz ,um neuen Gymnasialgebäude abgetretene Gelände, wurden scheu zuweist, während Lattmann mit Recht betont, daß in einer höheren -Lchulei g^f die Stadtkaße übernommen .. . sremvsvrachllcher Unterricht vorwiegen muß. Denn wenn man die unbedingt'. Ebenso wurden die Kosten tm Betrage von 30 fl. 12 kr. von der Stadtkaße Übernom- uotbweubigeu gtammatif^en Uebuugeu au bet heben bculschen gMutterFprarbe' ooruebmen wollte, so würbe man bereu Ptobucte bem Schüler gerabeju verhaßt machen. Wenn nun Glaser gar meint, baß einem zebnjähngen Jungen „Sängers Much" ober Belsatzar" zmn Verstänbniß gebracht werben könnte, so verräth biese Ansicht sehr wenig päbagogüäe Erfahrung. Irn Ganzen sinb wir mit ber höheren Bürgerschule, so wie sie Lattmann unb Glaser will, ganz emverstanben unb wünschen bringend, baß m hiesiger etabt ein solches Institut gegründet, beziehunasweise die Realschule in ein solches verwandelt werbe. Keineswegs aber können wir bie Errichtung einer Oberrealschule im Sinne Glaser's empfehlen. ----------- ..... . .. . « vorschläat ist keine Realschule, fonbern ein Mittelding, aus Gymna- Bahn dahier, Zodann Heinrich Gomdel, eme Tochter, num unb Realschule zusammengesetzt. Glaser verlangt für seine Anstalt gebie- 9- >nuar teiisck bas Lateinische mit 8, 6, 6, 5, 4, 4 rc. rc ^tunden, weist dagegen Martin Ludwig Karl, ged. den 23. November, bun Kniiliscken unb französischen 5, 4, 4 unb 3, 3, 3 Stunben zu, ohne zu D e n l6. Febru a r. Tem Bürger zu Rebstem, Canton St. Gallen in der fvbpnfpn hnü eine wirkliche Real schule die alten Sprachen muß vollständig Schweiz und Werk'ührer dabier, Jean Gras, Zwillinge, ein Sohn, Heinrich Max und oeoenren, oap ei g , , < - . < .c «WpAif/tule iu sein eme Tochter, Karoline, geb. den 26. December entbehren können. Bebatf sie betfelben, so hort sie eben auf, Reaifchuie zu lein Den 17 Februar. Tem Telearavhi' , . i i ... . QiUavI- hoa iSMimimtinniÄ MKpnn (m ilteT — - . . u , , .. - irr,. M Denselben. Dem Bürger und Heilgehülfen, Christian Frech, eine Tochter, Louise Elisabeth Amalie, geb den 19. Januar. Beerdigte. Den 13. Februar. Helene Möser, geb. Weller. Ehefrau des Lademeisterge» hülfen Äarl Peter Möser, alt 29 3 10 M 27 D geft. den 11. Februar Den 14 Februar. Emilie Dorothea Ärörfcr, de» Bürger« und Flurschüßen Martin Kröcker, ehel- Tochter, alt 1 3 6 M 15 T-, gest. den 13. Februar. Denselben Karoline Noack, geb. Otto, Ehefrau des Großh Profestors und Biblioth'karS an hiesiger Universität, Dr. Ludwig Noack, alt 38 3- 12 D, geft den 12. Februar. Denselben. Wilhelm Hensler, Bürger und Drehnmeifter dahier, alt 54 I. 11 M 1 D, geft den 13- Februar D en 15. Februar. Marie Auguste Elisabeth Bopst, des Bürgers und Kaufmanns. Ferdinand Bapst, ehel Tochter, alt 4 3-9 M- 24 t. gest den 13 Februar. Den 17. Februar Eine todtgeborne uneheliche Tochter von hier, ged. den 16 Febr. _________________________________ ) vergleiche Inserat Ker henk. Zeitung. »rakn cher Iqi, Berlta D. «ed. Denn je etn popvlär mek.ciniiches Derk fich ichn.L .. aQrr Schicken Ker ©«Ulfn«. »ingfb&Tgat >o ifl es te4 t.mtmtt Buch Dr. Air,'- «atarhnlmetbode. Bu «ul t«! zahlreichen DanNaqungen deutlich derDvrgeht, sanken raufenc« kranke und tarunter Viel, welch, anqeblich «ttunglM verloren, schnell, und kauernde Hilf, Dir btülni ,4 da der ter °°. g. «•ieieJ.J! fd3"e.a< ®,T^n3 U‘ Schwachezukönden reif allen, ooll-ön^g anichl^/. BhSXh ttxhtct für Ken »,'an'mt Organißmu», cae find tt, tietemcnn ztre lrn-iJo-trA» Ein einfach möblirles Zimmer an Änzejge >r zu 3 I 904 Mein risgr auer, langhaariger Hirienhund ist mir am 13. d. Mts 17 Meter Länge, 83 Nadelstangen mit 7,07 Feftmeter und im Alter von 9 Jahren Um stille Toeilnahme bitten Die trauernden Eltern: Georg Bender und Frau Elisabeth, geb. Form hals- Jakob Witzner, Gießew laufen. Dem D'ederbnnaer eene Belohnung Wilhelm Sommerlad, Schweinhirt in Beuern. F. Nassauer. Tarmstädter Haus. 901 i'thn Jtalfbrenner wird aeiucht von 861 Wegen Ge'chäftsveränderuna steht ein lehr guter Wogen mit Zugehoi weit zu vermiethen und zum 20. Mai zu beziehen Dr (Maquoin. lobcs Anzeige. 902) Heute Nacht 12’ 2 llhr entschlief sanft unser lieber Söhnchen !bcfaiintimm)iiiig. Betreffend: Die Einführung einer Eommunalhundeabgabe in Gießen. 911) ES wird hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß mit Genehmigung Großherzoglichcn Ministeriums deS Innern eine Sominunalhundesteuer von 5 Mark (mit Wirkung ovm 1. Januar d. I.) ein- geführt worden ist. Gießen, am 20. Februar 1875. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen- A- Bramm Permischle Anzeigen. t-91 #) Mein zweistöckiges Wohnhaus auf dem Ttefenweg Vit. ö- 145 bin ich Willens aus freier Hand zu verkaufen, Kauflustige wollen sich mit mir benehmen Wittwe Stell. bis 15 Meter Länge. Beuern, den 20. Februar 1875. Grobherzogliche Bürgermeisterei Beuern C 11 0. ES kommen zum Augebot: tz22) DaS von Herrn van Heese be 107 Nadelstämme mit 45,04 Feftmeter, von wohnte Logis zmittl Stock, 7 Zimmer, 33 Eentimeter Durchmesser und biS eo 2 Mansarden und Stallung -, ist ander ObcUicsMc (yi|cnl)nl)iicn. 892) Arn den Lberdessifchen Babnen wurden im Monat Januar deförden 38175 Perionen und 14.89t . 70 KNogiarnm Güter Die tfu nahmt betrug 69,163 Mark 86 Pfg. wonach 'ich rinc Mehretnnahme von 14d93 Mark 98 Pfg. ergiedt Gießen, nn Februar 1875 Die Directivn der Oberhrtsiseben Gisrnbadven. Acndcmiscjrcr Oicfaiißiicreiii. 890) Künftigen Montag ben 22. ist fnnr Prob,, dogkg.n am Dionftaa ben 23., Hbenbü 7 Uhr: Cf> r f a m m t p r o b r. ____________________________________Der Dorftand. Bekanntmachung. 791) Nacheem in Folge mißlungenen Gütevcrsuchy unter den Gläubigern deS Herrenklc dermacher« Hermann Menze dahier der sörmliche Eoncurs über dessen Vermögen erkannt worden ist, werden sämmtliche Gläubiger desselben vorgeladen, ihre Ansprüche unter Vorlegung der Beweisstücke im Termin den 19. März d. I, Vormittags 10Uhr, Eootumazirzeit, gegenüber dein inmittelst bestellt werdenden Eon. tradictor beim Nechtsnachtheil der AuS schließung von der Masse anzumelden und zu bcg.ünden. Marburg, am 10 Februar 1875. Königlich, s Amtsgericht Abtheilung III. Spangen berg Sonnlaq beu 21. ^-.br. . kS Ire ich -Coh cerl von ter hiesigen Regime ntS'Mustk Anfang 1 und N Ubr. (Entree 0 kr. Todes Anzeige. | 915) Freunden und Bekannlen hiermit die schmerzliche . Anzeige, daß unsere unvergeßliche Baltin Muller und Lchwester Leipzig zu beziehen. PrerS 1 3 Thlr ! Gewarnt wird vor den Nach» r ahmungen und Nachäffereien | meines Buches, die sich, um daS Publt» f/ kum zu täuschen, sogar bitz auf den ß (laut in einer >N-etgs cr persönliche Schutz 4 Nathgeber für Männer jed en | Alters von Laurentius In Um- 6 schlag versiegelt. Tausendfach bewährte Hilfe und Heilung (25jährtge Ersah- [. Hing!) von Schwäche- rustauden des m ä n n l. G e s ch l ech t 4, L Nervenleiden re., den Folgen zer ruttender Cnaiüe und gcfchlrcht licher Exceffe. — Durch jede Buch- d handln ng auch in Frankfurt a M f; von der Iäger'schen Buchhandlung, so» || wie von dem Verfasser, Hohestraße, ^'eritelgerungm. Holzverstcigerung im Euerer (Scmriiibtivalb. 919; Dienstag den 23. d Mts., §20) Ein Fanullknlogi'4 an e ne rubTge Familie zu oermietden bei ______________Bäcker Vogt, Wallthor 914) Ein freundliches möblirtes Zimm ■ in der Nähe des WallthorS gelegen, wird für einen Herrn per 1. März zu mirthen gesucht. Näheres bet der Erped d BlktS 897) Eine freundliche Mansaidenwohnung^ zu vermiethen. Näheres bei __________Gebr. Stamm, J?rcm. ■ v „ k . gcb- Pl,KKei | gestern Abend 1 Ubr ihrem laugen Leiden erlegen ist. i Um stille Tdeilnahme butrn i Gießen, den 20 Februar II. Frech nebst Kinder und SchwÄcerin. Die Beerdigung nudel Sonnlag den 21. Februar, Nach- i mittags 4 Uhr, statt. Offene Neisestcllc. in einer bedeutenden tfi> harren Fabrik. Angenehme und dauernde Ltellung. torbnlt 2 bis 3000 Mark franco Cffcrteit null < hlffrc » 8534, mit genauer Angabe der seit- berigenLanfbabn und Pbo- rograpbie, befördert die Annoncen (Spedition von lludolf 9»n>fbitien b Bltts Le»j scher Felsenkeller. 906) Sonntag den 21 Februar: Slrrid) - ‘irrtrtt. Anfang 4 Uhr Nachmittags u 8 Uhr Abends. Entrse 6 fr. '_______________________ Ga tenstr-zße. 921) Ein unmoblirkes Zimmer nt in le der Bel-Etage SelterSberg Ltt ($. Nr 4 _ zu vermiethen verkaufen . ••• ^iuiuici un cwirrinBin in neuern obn ®" m,brn. y, jNdeihl fit Zula' süwdoi' »rotzdMt n likr 8t eit juiüm ' 0 MMifiria 5 Mmbrrf a. ßrozd Nrge! "-s Ton $01 rndrn in Haildillng bätzles ,r)0 «Mittelid ^ltßkN, l'lgst. 11 Vber Zeigen. k aut 14 Willmj Sauffufiig, Mm. Mttwr ShlL alleres Mibdja wbrit bei bobm fQflt die Expedili-k, Äl’?1 chl'eße. $Wntt. VtWait |fc ®. »Ib. ESS 81,114 *&£ elfenkeller. 1 Februar: üfjrtftt. 0* u8U6r06mbd. > kr. ein rgrn am Diknßaz erstand. bi$ auf Weites flank itehi. rl Uten M6i; Änqcnc^ **Ö K'- :.'iK *?Ä <* S7 r>/L \ E x rii«, * Beilage zu Nr 44 des „Gießener Anzeiger" Frankfurt a. M-, Baumweg Nr- 7. N -Meter Buchen-Scheitholz, Wellen E:nil Fischbach. (^mil Fischbach. sehr Romanze für Cello von Volkmann. 2. (H. 6385.) (785 1 (irah-Moniimciile in Marmor und Sandstein in jeder Facon vo ralhn bei Derselbe bietet: Tausendfach bewähre Hülfe und Heilung bei allen K.ankheilen, selbst in den sckierigsten Fallen tauch bei Eescklecktsle'den). Gustav Germann schweig. Friscdttebrannter ft alt ist jederzeit zu haben in der 367-HaaS'scben Kalkbrennerei. in jeder Größe bei Carl Deines, 183) Schulstraße. (Champignons, (kapern, Tritffcln, Clivcn, Hummer in Dosen, Eaviar, franz. Senf, Eingemachte Erbsen, Sardinen ü l’linilc, Sardellen, Eingemachte Früchte, Montag den 22. Februar 1875, Abends S'|2 Uhr: Marmor- und Steinmetzen - Geschäft, Frankfurt a. M. Prompte, reelle Bedienung und (Sarantie. Zeichnungen und Preise franco. in allen Gattungen empfehlen 603) Hcinzerling u. TribuS vorm- G- C Windccker. Ein triltspreise : Reservirter Platz 2 Mark, nicht reservirter Platz Mark 50 Pfa. Familienbillet ä 3 Personen: reservirl 5 Mark, nicht ro- . Wichtig für Alle! Ofiteal Als untrüglichften Beweis sende ich allen Kranken und Leidruden auf portofreies Verlausten unentgeltlich und franco den Gratio-Auszug meiner großen Brochüre (29. Auflage) : ■>r. ve Roi'S einzig wahre empfiehlt '498) Holzversteigerung b j der Stadt AUtNdorf a d. Lda 877) Mittwoch den 24. Februar L I , Vormittags 10 Uhr ansaugend, sollen in hiesigen Waldungen, Distrikten Rundebeeg und Kringelsback, folgende Holz- so,limente versteigert werden. I. Brennholz: 211 16 4 8 89 8 700 1800 't CondensiHe Milde von der Anglo Swiss cond. Milk Comp. in Cham, per Büchse 80 Pfg. empfiehlt °________________Emil Fischbach. 2änge, zu ammen 34.73 Cubikmeter, g Mit!*! H 925 Fichtcnstangen mit 7,49 (Lublkmeter- 1101- flflg CPCIHQC III Die Zusammenkunft ist bei der hiesigen Ziegelbutte oder auch in oben genanntem Holzvcrsteigerung b.'l der Stadt Adendorf a. d Sda. 878) Dienstag den 23. Februar l. I., Vormittags 10 Uhr anfangend, sollen in hiesigen Waldungen, Districten Vorder- und Hinternunk. folgende Holz- iortimenle versteigert werden. I. Brennholz: 18 N -Meter Nadel-Sckeitholz, 187 „ n Prügelholz, 44 „ „ Stockholz, 16,050 Wellen , Reisholz, II. 0 a ui. Werk- und Nu tz b olz: 57 Nadelholz-Stämme mit 16,72 Gubtnlr, 7:i „ Stangen „ 6,62 „ Die Zusammenkunft ist bei der Kltm- backer Lehmtaute. Allendorf a. d. Lda., am 18. Februar 1875. Großd. Bürgermeisterei Allendorf a d.Lda. Bieber- 3. Spinnerlied aus „Der fliegende Holländer“ / von u s z t E-dur-Polonaise für Pianoforte I 4. Othello-Fantasie für Violine von Ernst. 5. Zwei Stücke aus „König Manfred“ von Reinecke, für Cello übertragen von C. Grimm. 6. Grosses Trio in B-dur (op. 97) von L. van Beethoven. der Herren Louis Maas aus London (Piano), Emil Mahr aus Wiesbaden (Violine) und Carl Grimm, Königl. Kammermusiker aus Wiesbaden, (Cello). Eichen Erlen u. Aspen-Scheitholz, Eicken-Prügelholz, Buchen-Stockholz, Eicken- Eichen-Neisholz, Nadel- Programm: 1 Kreutzer-Sonate für Piano und Violjne von L. van Beethoven. ” Cokes in Waggon-Ladung billigst zu baden der Gastabrik Bockenhetm bei Fr> furt a. M_______________________ (»• 64 783) Neue Sendung Goldfische angekommen bei Wilh. Balser am Lmdenpl Tafclrosinen, Tafclmandeln, Ital. Hasclnüffe, Tafelfcigcn, AliiiospliarischeGaskrafiiiiasdiiiie Sytsem LANGEN & OTTO. • 4, (2, 1, 2 und 3 Pferdekräfle. Erprobte« billige Betrichskraft in neuer vereinfachter Construction. Mehr als 2000 Maschinen im Betrieb. Gasverbrauch nur 3/4 Cubikmeter pro Stunde und Pferdekraft. Anstatt Gas auch Petroleum-Destillate verwendbar. Gasmotorenfabrik Deutz in Deutz bei Cöln. 786)---------------------------—____ 856) Sammetband, in der Mannter b stcn Qualität, halte stets zu außerordentlich billigen Pretsen auf Va,v*r. Walddistrict Rundeheeg Allendorf a. d Vba , am 18. Februar 1875. Eroßh Bürgermeisterei Allendorf a d. Lda __________Bieber.__ 8^8) Donnerstag den 25 d. Mts., BormittagS 10 Uhr, werden in dem Lagerhause der Handlung Goldenberg & MarcuS dahier 50 Säcke Gerste öffentlich meistbietend gegen baare Zahlung versteigert. Gießen, den 19. Februar 1875 Großhet zogl. Ottsgei icht Gießen. L ü d e k i n g. II. Bau-, Werk- und Nutzholz: pmnfl7hrf 54 (^ichenstämme von 18 bis 47 Genth .X, ir metcr Durchmesser, 5 bte 14 Meter. ' 63) Bester Ersatz für Stofftcppicke. — Dauerhafteste und »ruf!zu haben. ~ tischste Bodenbelege für Zimmer, Vorplätze und Treppen. — Preise billigst. — l ----------------- Prospecte gratis. — Muster gegen franco zurück. Großes Lager b-i > ErÖfllllinff <1CS Saales 5 Uhr. lieh. Schomb*. --- Papicrbaudlung und Conto-Bücker-Fabrik, Frankfurt a. M. Fahr, Der Flügel von Bluthner ist aus dein Pianolager der II Kudolph’- gasse 128, im Lindenfels. I sehen Musikalienhandlung. (823 855) Strohhüte für Domen und Herren werden vorzüglich gewaschen und naß neuesten Formen umgeändert bet _________________A. Fangmann, am Kirchenplatz. Dampf-I) reMrhinascli I neu । von Robey dc Compagnie (England), mit Patent Eiseurahmcn und Patent- Eisengebalkc, sind als die besten und dauerhaftesten Dreschmaschinen zu empfehlen, stehen in neuester. verbesterter Construction bei Unterzeichneten ausgestellt und werden zu Fabrikpreisen unter Garantie geliefert. Auf gef. Anfrage wird jede Auskunft gern erthcilt. Zcugnisie und Em- pfeblnngen über bisher gelieferte Maschinen können bei uns eingesehen werden Patenl-Llnoleum-Kork-Teppiolic.1^^^^ .............— per Büchse i Mark 20 Pfg, empfiehlt 497 JKnüt Fischbach, Grösser Ansverkauf von (Elnidiitcu Hrrrrn- nutz Kiulien- GarSrrobrn, Lindenplatz, im Laden deS Herrn Kothen bergen. Aus einer Concursntasse sollen und müssen die Rest-Bestände von Herren- und Knaben-Garderoben binnen 8 Tagen verkauft weeden. Winter-Paletots vvn 6—8 Tblr., Winter-Iaquets von 3 41/2 „ Stoff - Anzüge von 7V2- W „ Stoff-Deinkleider von 2’/2 4 „ Stoff-Nocke von 32/z—61/2 Auch eine sehr große Auswahl von Knaben - Garderoben und billig Da ich hier nur eine kurze Zeit bleibe, so bitte um geneigten Besuch. A ch t u n g s v 0 l l Ijipnmnn Abraham, Ina Clubsaale zu Giessen. Schweizer- unh/lf,r Limburger- 1 Pllaiinien in verschiedenen Qualitäten nf Catharina-Pflaumen q (ca. 80 Stück ä Pfd.) Waschseifen. 2l(framarin6fau. Feinste Neis - und Waizen-Stärke. Ikinzerling d-Trilms vormals fl. L. 1U i 11 ö c eft e r empfehlen: S T h e e, grün und schwarz. Hhocolade, Vanille, Batavia-Arrac, Jamaica - Num Gan rein gekochte Gelee und Zuckerrübenkraut. —«s — - Aechte ncapolit. JIaccaroni. Tafelsenf. -- Sardellen und holl. Vollhäringe. Kellerlinsen, Erbsen, J) ohne n. Vermischte Anzeigen. I Probalk- Han-. Gonußmiklkl 'T* I b«. veraltetem Hu-^n. ftdj hn Ml IfopT, fcnfafnt llmtbldmung, Blut- lfpe»ni. Sttbma unb LL der mpcrbrn unb begrünten nach bnn übereiin I ' t fM .*ak ... II. .1 r _ klneS hikfigen Fabrikgeschasts alS- L----W Schmoll. bald (v,n kleines Familicnlogis und! S/4, i mil Fischbach. 873) Tie n Houigungcn lofoit v < - r <-< unbcrqerstraße, bestehend aus 3 ä,1mKCÄI1r,un? aUem Zubehör, sowie auch Pfeibestall ,st zu oermiethen unb pr 1 April zu beziehen. --—__3 Kotz Vermiethungen. 882) Ein sreunblich möblirteS Zimmer, parterre, zu oermiethen. AlicenstraßeNr. 101 Anzeige 831) Die vctfallenen Pfänder müf> /^nach eigener Methode bor» " 1 I\J - J c al-unoer '-cheS Kraftmtnel vc ■F ▼ Y ' ?len unb Shim« .V phius rühmlichst empfohler ) M»daben sich inkurzerZeit einen Ücfetipe Trcher sucht die Tdüi- drückersabrik von Ehr. Da ubt 153) Ein junger Monn mit guten Scliui- lenntN'Nen kann in ein hiesiges Engrotz- Gcschaft unter günstigen Bedingungen sofort als Lehrling eintreten. T"' ^882) Ein Fräulein, welche» die englische I bei veraltetem Sprache, wie ihre Muttersprache spricht, I - —' - - S”1 Xe und auch den Elementar - Unterricht :m V Französischen erlheilen kann, sowie in den ? weiblichen Handarbeiten bewandert ist, sucht 1 ju Ostern b Z eine Stelle als Bonne. Nä ereS zu erfragen in ber Expedition dieses Blattes. 510) Ein freunblst möblirtes Zimmer x" 1l;'ab,net 8U oermiethen. MauSburg ein möblirtes Ztmmer zu oermiethen bei - H Kühn, SelterSweg "67) In dem früheren H o ch'schen Neben häufe m der Löwengassc stnb zwei LogiS, zusammen oder auch getrennt, zu oer- miethcn und ben 1. April zu beziehen. __________________Philipp Strack u rvevruar 0. I. au, wird btc (£Vn "Vl ßfPrt. b SUI«. n »•* '«•' H Kedechte Asphalt Kegelbahn _ _______(täglich geheizt.) (UnS .Ein bis jrod“Realschüler 'oder Gymnasiasten können Jtoft und Logis a balten. Zu erfragen in der Expeb b BlttS. 65) Flechtenkranke und BrüfUei MULL r3o*,,rim h' "" *Vun Abmagerung ° b »**11** von Unverdaulichkert, Schlastosigkeit und »aHerie) unb 163- im ^lebnchftrahe "unb^btt"»^''"(»otlrt *Ä. te, -----------1 n T. 4 bt hi torVn ----------------------— * ■ MücnisprEildsttn, bn|b°?°fU,M * -3°"^wi°rk!amsten^un'b^bdToo J --b?d,flngrmm,fl ,irt unauW zienstbitlcit kTitdf unb I nur Ma, (rüfung ter Liifmstast, trflirung m in lerlitbtn habe Etelas sup 8u CH • h(t)fl ncbriK K ».U, kUlc sich b,n »utjug M komm,» last«». aÖ von London. flanbtnGunV>bemäb'n"iau{ un<’f” - Hahnen , Pumpen, k "r..vv.n.n<. Z, d<> ^edr. Schiedet, Klingen , Warn,mb ) R--1 olk eine Danac^e der Wlss«n. schäft unbeftreiibar den erflen Dluo 86/1 rc> .. ----l,nrrr allen bisher bekannten Drae- wumcht Jrmanb noch einia, paraten dieser Aiattuna ein Pre # . . - ,u dob'". «über?» . oulHlltl. »cbr.Alnw, mtbktii Ur __________ dbcilrn u Brochürr ° «rblrnokaib Dr ) Wan im ®«6|tugnit>(l, (nlH fr'Üg,<*„‘ fl.u: ü »uuabl. bro yo' brr piofdunr) „.«btn In unb aufc b™ n ‘"’S"1"'! *“ h"'ä<" ,‘J"‘ (2M Vause angenommen Zu enra.i.n b„: Pr* TlrtlrIIIHim. f),nn Roll, ^udcngasse. iÄonlgl. Preuß. Apotheker I El. in ^iral I rUll U tSl -Junb d./7stse, Rönigi V.,n» der Erp d. Bl. kliizureichr'u. 702) Ein Hausknrchl wild gesucht- _________Neuenwe B 192, Seitenbau. s Geübte Sortirer für eine (^igarren-Fabrik werben gesucht gegen hohen Taglodn unb bei bauernder w HfÄ ®°y ^gt die Expedition bieietz ________________(II 644h.) „J«n tüchtiges Mäbchen wirb fürj ^4tuche und Hausarbeit auf sofort gesucht. _______ »1 n g M o n t a ti u s. 876) Ein solides Dienstmädchen gegen hoben Lohn gesucht ____________V Petri, Ludwigostraße 431) (Sn mit beu nöthige» Voikenntniffen versehener junger Mann wirb auf bas Comptoir ,ÄiM«8»lrsch 1/,1 u. 1 Ubr zn 24 7a6fr •neftauralibii i lac.rlejii jeder Tage«,n, len längsten« bi« zum 1. Mär, d. I gln,,"'*7!iru”rr «xport-Blrr. prolongirt werden, andernfalls diefelbeu ® ffif'.' a S;,4) Jn bem neuerbauten PetrNschen ■gnufe vor bim Wenzel'schen (Zarten ist ein Zimmer mit oder ohne Möbel und Bedienung su oermiethei,.________________Dr. D tein r;J?6)« elegant möblirte Zimmer bem SelierSberg zu oermiethen. Näheres bei Blitz ' I ft- Ä r ü n e b a 11 m. ^69) Möbel kann aus Verlangen in und autzer bem Hause oufpolirt werben Näheres bei ber Exped. b. Bltts. .. .“Ws® «. — Jparnröbre, iPeinopfungm bet^nfbLi.^'4'rn 7?" ^""'da'ten «ei,un,en bn ber tUaie. «laien £>änioribn.V,»^ranfbatten 3“f,ammtnjiebunjen in ben iiiaen unb tn fid) auch biete" wirhl» bedien, mH beiten, fanbern au» b“ bn Punnn.® -L* t’01’ unb *tu|lhanf Kurier 5J?ebtrinnim»h 0n,: unö duitröhrenschwindsucht (L S ™11Ä » » k""!""! ‘"'iü.“ ®eteaiO«H r/uaUeb. tt'M! •'Vä-Ä S^ÄÄtSSK, f (Erbrechen ' S"U iB",W< rÄelbarl, «n l-n,j«brt,em Äopfme» unb ^54) Durch ben Wegzug ber Frau Pfarrer Gabel «Uttme ,ft ber 3. M nifinfö Hause- anderweit zu oermiethen unb Anfangs April zu beziehen. SchellhaaS , ^er Meile Stock meines Vorber- oauseS t|t zu oermiethen unb sofort zu bc "eben. Oeconom Wagner, Walltbor. 62l) Ein kleines Familienlogis von 3 Zimmern mit Zubehör vor bei Stadt ist auf 1. April zu oermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bl.