‘^fofetr 16 °K- Nah, r e % i 30. •2. fl-1 24. Ün' r°lo, bajJ? V%i6 3i)lr , ) □/, , 11 “ lo. e. 2 . $0 bl9 fr -j °n°. (3244 Gschel für tit ntH, ben wit [ntn und zu 6b ju ja^tn. ^besucher^ w iU. Äst (W iflveuM. i Tod unff: annten hier- Hr M lLMHn. fl. >n für Snabti zu sehr billig amen^ uub Herren tjjn_ojL!L -Theater ßen. Harten.) 112. SugnP1875 m des Herrn rantsck« Nictoria-Tdenttt' t a. V- suspendn.) MM ,on Wallburg- -xM V * , 7«/, O S- »ureau- ", , W S°«' irk L 4 i iiiflrf i#r.K* t*» *uttd|4iTU* r iieflrf MW. eit Bttitfrrlo^M- Dwizt W PoD btpfw »imrchitzvltch 1 BUrf M Waroi«. Oießmer Anzngtr. tdfllfd), mtt Aw*. **—»nt Montag». Srptdmcn tteniUiltte, eit v. Nr. t. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen. Frctluq den 13. Anquft IHI3, politischer Theis. Deutschland. Berlin, 10. August. Zur weiteren Erleichterung der Einziehung von Geldern mittelst Postaustrages werden die im § 34 der Postordnung vom 1b. December 1874 unter 3 enthaltenen Bestimmungen über die Bestellung gewöhnlicher Briefe an dritte Personen durch eine Bekanntmachung des Reichs, kanzlers vom 7. d. Mts. in solchen Fällen, wo der Adressat oder dessen legiti- mirter Bevollmächtigter von dem bestellenden Boten nicht angetroffen wird, in der Weise auf Papiere, welche den Postanstaltcn im Postauftragsverkehr zu- gehen, ausgedehnt, daß diese Papiere gegen Zahlung des dafür einzuziehenden Betrages auch an die in den obigen Bestimmungen bezeichneten dritten Personen ausgchändigt werden dürfen. Als Zahlungsverweigerung im Sinne des § 20 der Postordnung unter 10 gilt jedoch nur eine dessallsige Erklärung des Adressaten selbst oder deffen legitimirten Bevollmächtigten. Merlin, 10. August. Auf dem Schlachtselde von Wörth hat am 6 August ein bemerkenswerthes Fest stattgefunden. Es wurde ein Denkmal eingeweiht, welches den in der Schlacht gefallenen französischen Soldaten „vom Elsaß" errichtet worden ist. Nach den Darstellungen der elsässischen Organe sollte damit lediglich einer Pflicht selbstverständlicher Pietät ohne alle Hintergedanken genügt werden. Eine nüchterne Beobachtung ließ jedoch bereits im Voraus erkennen, daß eS auch auf eine politische Kundgebung abgesehen war. Man braucht nur die jetzt vom Elsässer Journal veröffentlichten, bei der Feier gehaltenen Reden zu lesen, um das Unheil bestätigt zu finden. Berlin, 10. August. Bei dem Banket, welches anläßlich der O'Connel- Feier am 6. d. Mts. in Dublin stattsand, sprach nach einer dem „Kuryer isozn." zugebenden Mittheilung im Namen Frankreichs der Bischof von Nantes, im. Namen Deutschlands der Reichstags - Abgeordnete Baron Wendt und im Aamen Polens der Reichstags-Abgeordnete Prinz Edmund Nadziwill, Dicar in Cftrowo. — Der „Schles. Presse" meldet man von der russisch-preußischen Grenze, 8. August: In unmittelbarer Nachbarschaft mit der russisch-polnischen Grenze liegt in Oberschlesien das Torf Groß-Dombarwka. Der dort befindliche Teich, der auch die Anlage einer auf dieffeiligem Gebiete liegenden Waffer- mühle veranlaßt hat, gehört mit der anderen Hälfte zu Rußland. Der Müller indeß hat durch einen Pachtzins von 10 Thlrn., welchen er an Rußland zahlt, die Fischercibenutzung für den ganzen Teich erworben. Als nun am vergangenen Dienstag ein Fischfang stattfand, kamen einige in der Nähe stationirte russische Grenzsoldaten zu dem Müller, der sie eben so freundlich mit Esten und Trinken bediente, als seine beim Fischfang anwesenden und mithelfenden L.mdslente. Jetzt stellten die Rusten aber die Forderung auf den halben An- tbeil an der aus dem Teiche gewonnenen Beute, was rundweg abgeschlagen wurde. Da entstand ein Streit, der bald in Thätlichkeiten ausartete. Die Nassen nahmen ihre Seitengewehre, legten- auch eine geladene Pistole auf ihre Gegner an, sahen sich aber bald entwaffnet und schmählich besiegt ; mit Hinter- lastung von zwei Seitengewehren mußten sie das Schlachtfeld räumen, aber einer von ihnen wurde so jämmerlich zugerichtet, daß seine sofortige Aufnahme in einem Lazareth nöthig wurde. Die Angelegenbeit wird wohl Ursache zu einer gerichtlichen Untersuchung abgeben. Berlin, 11. August. Auf den deutschen Münzstätten soll eine große Thätigkert herrschen, welche sich auch auf die Herstellung silberner Fünszig- pfennigstücke erstreckt. Die Ausprägung der letztgedachten Münzpiscen ist bekanntlich erst vor einigen Monaten beschlossen worden. Die im laufenden Jahre für Rechnung des Reiches und zwar ausschließlich in Zehn-Markstücken auSzu- bringkiide Goldmünze wird sich auf 60,0t0 Pfund fein belaufen, wovon auf he köiiial. preuß. Münzstätten 54,5 pCt entfallen. Monn, 10. August. Bei P. Neuster dahier ist das nach den Beschlüffen bei beiden ersten Svnoden der Altkatholiken herausgegebene katholische Rituale trschienen. Dastelbe enthält außer den Formularen für die Spendung der Lacramente eine ausführliche Einleitung, welche namentlich den Gebrauch der deutschen Sprache motivirt, und bringt ferner erläuternde Anmerkungen zu den einzelnen Formularen. Das Büchlein kann also auch allen Laien, welche die bett, katholischen Ceremomen und ihre Bedeutung genauer kennen zu lernen wünschen, empfohlen werden. BreSlau, 9. August. Der Altkatholiken - Eongreß, welcher vom 20. bis 22. August am hiesigen Orte stattfinden sollte, ist bis auf Weitere- ausgesetzt worden. Posen, 9. August. Die hiesigen ultramontanen Blätter begnügen sich mit der Mittheilung der bloßen Tdatsache der geheimen Flucht des Erzbischofs von Paderborn und enthalten sich jedes Unheils darüber. Der polnisch national-liberale „Dziennik Pozn." dagegen unterzieht die That des Exbischofs Martin einer moralischen Kritik und sinder sie eines Bischofs und überhaupt eines Ebrenmannes durchaus unwürdig. „Nach unserer Auffassung der Sache" — schreibt das Blatt — „kann das Unheil in dieser Angelegenheit nicht zwei- selhaft sein. Wie der Bischof von Paderborn einerseits den Beweis gegeben hat, daß die deutschen Bischöfe einen Zusammenstoß mit den Staatsbehörden möglichst zu vermeiden suchten und noch suchen, so hat er andererseits allgemein die peinliche Ueberzeugung hervorgerufen, daß er nicht zu leiden versteht und nicht leiden will für die Idee, für welche zu leben und zu leiden seine Berufspfiicht war." Au-S Kurheffeu, 8. August. Herr Dilmar, „renitenter Pfarrer und Metropolitcm" (wie er sich selbst unterschreibt) in Melsungen, veröffentlicht in den eben erschienenen „Hest. Bl." folgende schwülstige Erklärung: „Künftigen Montag, den 9. d. Mts., trete ich meine erste fünftägige Haft wegen der von mir verrichteten Amtshandlungen an Ich sehe darin eine weitere Versiegelung (?) meines Glaubens, daß ich das Amt, welches ich empfangen habe, nicht von Menschen und auch nicht durch Menschen trage, son- durch Jesum Christum und Gott den Vater, welcher ihn von den Todten auferweckt hat, und daß ich in dessen Namen gehandelt habe und handle. Ich bitte daher alle die, welche mit mir diesen Glauben theilen und durch diesen Glauben mit mir verbunden sind, Herzen und Hände zu erheben zu Gott im Gebet, daß ich in diesem Glauben je länger, je mehr gestärkt werde und in diesem Glauben beharre ich bis an mein Ende. (Reis für Rom!) ^ussck, 11. August. Ein Erlaß an die hiesigen Stadt-Behörden spricht die Theilnahme des Kaisers an dem Hinscheiden dcS Ober-Bürgermeisters Nebel- thau aus. Dresden, 11 August. Dem „Tresd. Journ." zufolge wird der König von Sachsen bei der Enthüllung des Hermanns-Denkmals durch den General Adjutanten General-Lieutenant Krug von Nidda vertreten sein. /ran&retdj. Paris, 10. August. Nach den jetzt bekannten Beschlüffen der internationalen Jury der geographischen Ausstellung wurde die höchste überhaupt verleihbare Auszeichnung, bestehend in einem Ehren-Diplom, der geologischen Landesanstalt und königl. Berg-Akademie in Berlin verliehen. Dieselbe Auszeichnung erhielten ferner der schwedische Generalstab, das geographische In stitnt in Christiania, der dänische Generalstab, das schwedische und norwegische geologische Institut, Profeffor Nordenskiold und Baron v. Offen. Italien. Rom. In Italien wird die Exmittirung derjenigen Bischöfe fortgesetzt, welche die Staatsautorität nicht anerkennen und das Exequatur nicht nachsuchen wollen. Die Erzbischöfe von Palermo und Monreale haben es vorgezogen, ihre Paläste selbst zu räumen. Eigenthümlich bleibt das zwiespältige Verhalten des italienischen Episcopats in dieser Frage. Während sich der größere Theil der ohne staatliche Zustimmung amtirenden Bischöfe neuerdings um dieselben bewerben, um liicht ihrer kirchenfürstlichen Behausungen verlustig zu werden, haben etwa zehn Krummstabttäger sich veranlaßt gesehen, in ihrer Renitenz zu ver- harren. Immerhin hat das einfache Mittel der Palastkündigung mehr genutzt, als man davon erwarten konnte. Man sieht hieraus, wie leicht eg der Regierung wäre, den keineswegs martyriumslüsteinen Episcopat der Halbinsel zu Paaren zu treiben. Man braucht hierzu nur ernsten Willen und konsequentes Vorgehen. Freilich sind das Dinge, von denen sich das Eabinet Minghetti bisher nichts träumen ließ. lEngfanö. London, 11 August. Manning hat gestern hier den Grundstein zu der dem heiligen Bonifacius geweihten katholischen Kirche für hiesige Deutsche gelegt. Tie in den Grundstein eingeschloffene Urkunde besagt, der Bau der Kirche habe in böser Verfolgungszeit, während deutsche Bischöfe gefangen getreten und der Posener im Kerker den Cardinalshut empfangen habe, zur Erinnerung an die unwandelbare Treue der deutschen Kirche stattgefunden. Manning erklärte, ihm gingen fortwährend Gesuche ausgewiesener Priester und Nonnen um Aufnahme in England zu. — Tie Königin Victoria hat vom König von Italien sechs italienische Pomes zum Geschenk erhalten. — Es geht von verschiedenen Seiten das Gerücht, im Ministerium stände ein Personenwechsel bevor. Spanien. Madrid, 9. August. Die Ex-Königin Isabella muß sich nach wie vor gefallen laffen, fern von Madrid über sich selber nachzudenken. Sie verließ gestern Paris und begab sich nach Randon, dem Landsitze deS Herzogs von Montpenfier, wo sie zwei Tage verb-ingen wird. Von dort geht sie nach Belgien, um bei dem Herzog Fernan-Nunez, der dort große Güter besitzt, einige Zeit zu verweilen. Wie man der „Köln. Ztg." schreibt, befindet sich der bekannte Marfori noch immer in Paris und spielt fortwährend eine einflußreiche Rolle. Bekanntlich trat er vor einiger Zeit seine Rückreise nach Spanien an; er kam aber nickt weiter als bis Tours und kehrte von dort in die französische Hauptstadt zurück. Die in Madrid erscheinende „Corresvondencia" erwähnt eines Briefes, in welchem rmtzetheilt wird, daß Donna Margarita nicht nach Trou- ville gegangen sei, sondern ihren Gemahl Don Carlos besucht habe, um ihn zu veranlassen, daß er den Kampf vor vollständiger Niederlage ausgebe und in ber Erwartung besserer Zeiten sich der Erziehung seiner Kinder annehme. Dieser Rath fei gegeben worben, nachdem gewisse Schritte, um im Auslande eine An- leihe auszunehmen, gescheitert seien. Bourg. Madame, 10. August- Die Regierungstruppen haben eine drei Meter breite Bresche in den Besetzungen von Solsona zu Stande ge« bracht. Die Earlisten machten gestern einen Ausfall aus Seo dTlrgel, wurden aber mit Verlusten zurückgeworfen — Sz.Mimster Sazasta ist mit mehreren politischen greunten nach Frankreich gegangen. Jhißfnnö. Petersburg, 7. August. Der Kaiser begleitete den Herzog v Edin, bürg seinen Schwiegersohn, neulich nach Kronstadt und zeigte ihm persönlich alle LebenswürLizkelten der durch Tottleben seit dem Krimkrieg so wesentlich verstärkte.i Seeseftung. Am 30. v. Mts. besichtigte er die im Lager von SraS noje-Sielo versammelte Artillerie, welche Uebungen im Schießen mit unbekann. len Entfernungen anstellte. Es schosien dabei zu gleicher Zeit 37 Feldbatterien, worunter 5 Mitrailleusenbatteriei-, mit zusammen 162 Geschützen. — In den nächsten Tagen finden die großen Truppenübungen ihren Abschluß und rücken die Gardetruppen, sowie die der 24. Armee Division wieder tn die Garnisonen. (Schl. Ztg.) flmeriäcu New - Aork, 10. August. Eine amerikanische Fregatte erhielt Befehl, nach Tripolis zu gehen, um über die dem amerikanischen Eonsul daselbst an geblich zugefügte Beleidigung Erhebungen zu machen. — In San Miqkiel (Sal- vador) find 50 der Aufrührer erschossen worden. Utah, 8. August. Die Geschworenen, welche über den Mormonen- Bischof John de Lee zu Gerichte saßen, haben sich außer Stande erklärt, ein gemeinsame- Urtbeil zu erzielen. Die Anklage lautete aus Anstiftung und Tbeilnahme an der Niedermetzelung von 150 Einwanderern bei Mountain Mea- dow im Jahre 1859. Diese Leute wurden auf dem Wege aus ArkansaS nach den Goldbezirken Kaliforniens durch eine vereinigte Horde von Mormonen und Indianern zurückgehalten und dann verräthenscher Weise hingemordet, Manner, Weiber und Hinter, selbst Säuglinge blieben von den Scheusalen nicht verschont Um die Frage, wer für das „Gemetzel von Mountain Meadow" ver- antwortlich zu halten sei, ist in dem Territorium Utah lange gestritten worden. Eine Zelt lang glaubte man die Schuld aus Brigham Doung werfen zu müssen; doch haben die Zeugenaussagen in der gegenwärtigen Untersuchung ergeben, daß er der schrecklichen That fremd war. (Siehe Perm.) Türkei. Ragusa, 10. August. Es verlautet hierselbft, daß Trebinje heute von den Insurgenten angegriffen worden sei. Von slavischer Seite wird gemeldet: Die "letzten Nachrichten über die heutigen Kampfe besagen, daß die Insurgenten von den türkischen BesatzungStruppen von trebinje angegriffen wurden, daß die Türken das Kloster Duze nehmen wollten, aber nach siebenstündigem Kampfe zurückgeworfen wurden. An dem heutigen Gefechte habe auch türkische Kavallerie Tdeil genommen. __ Dandeville- Theater in Gießen. lieber den (fjcoinmunicnten von Heinrich Janisch liegen uns nadmäglid) noch Äritifen der bedeutendsten Journale vor, denen wir in Kürze einige Auszüge entnehmen. So melden Nürnberger Journale, daß bei der ersten Ausführung bet Stückes alle Räume be* Theaters überfüllt waren, sogar bat Orchester geräumt werden mußte. Nach jedem Actschluß mußte der Vorhang unter stürmischer Acciamation m bie Höhe. DaS fester Journal schreibt: Der^Excommunicirte, der heute in ecene ging, sand einen bursch schlagenden Erfolg und find die einzelnen Scenen effectvoll ge- arbeite:, während die ©eenen fdjarf und interessant beroortreten. Das Wiener Fremdenblatt findet im Excomrnunicirten em Polls und Tendeni'Stü' bester Art, orll griß irr g-r, sich natürlich entwickelnder Qffeere und voll kräftige:. gesunder Gedanken. \n Leipzig schreibt die .Allgemei.c tbeaterdnonif': .Zum Beginn dieser Woche sahen wir zum ersten Male das funsactige Polksstück: .Ein Excominunicirter" Ter Autor desselben, welcher, wie ich höre, darinnen eine Episode iuS feinem eigenen e eben schildert, ist bei an unserer Bühne engagirte, äußerst talentvolle junge Schau fptder Heinrich Jantsch Tew Stück ist trefflich entworfen und confeauent durch- flefübrt, bie Sprache ist elegant und ohne Kaibeder-Schwulst. Das Stück erfreute sich von Seite bes zahlreich versammelten Publikums der günstigsten Aufnahme • Zum Schluß fei bemerkt, was bie .Reichenberger Heilung" schreibt: ^Janisch' Polksschauspiel »Ein Ercommunicirter" zählt zu den besten Arbeiten der VolkSliteratur. Wir glauben, mit diesen Auszügen den Wünschen vieler tbeaterfreunben nachgekommen yi sein, für bie diese Referate sicherlich von Interesse fein dürfe. Lokal-Notiz. Gießen, 12. August. Heute Nacht entlub sich über unserer Stadt ein Gewitter in solcher Größe und Furchtbarkeit, wie wir dies hier selten erlebten Es schien, als ob der Welt Ende derannade, Blitz auf Blitz, begleitet von den »urebtbarften Tonnen schlagen Jim Burckbarb fscheu Hau'V auf bei MauSburg ftreirte ein Blitzflrabl die Dach'irst und zertrümmerte einen !heil desselben: ebenso schlug der Blitz in die lelcgrapbenleitung, ohn wesentlichen Schaden zuzufügen. Am Rodtberge wurde die lelcgrapbenleitung vom Blitze getrosten: in Rödgen traf ein kalter Strahl ein un bewohntes Haus; bei Annerod wurde cm Fnrchtbaufen in Brand gefetzi, bei Lana- Gön desgleichen; kurzum, überall traf der Strahl, ohne zum Glück weiteres Unhnl aiuurtdmn Gieüen, 12 Jlugusl 9tad)fiebenb geben wir bas Programm für bie M Ge- eralveifammhing der lanbro Pereine des GroßherzogthumS Hessen iu Gießen am 13. und 14. September 1875 tur jeenntmB innerer Leser Mit der diesjährigen Generalversammlung der landw Vereine des Großhrrzog« tbums wird eine Viehpreisvertdeilung, eine Rindviehverfteigerung. eine Gestügel und Kaninchen Ausstellung, eine Ausstellung von Bienen, B'enenprobucten rc, sowie eine solche von landw Maschinen und Geralden und von Getreide verbunden weiden 'hm 1*2. September Vormittags 11 Uhr: Eröffnung der Gestügel und Kaninchen Ausstellung in der städ» tischen Turnhalle 21 in 13. September Vormittags 10 Uhr: Im ölubfaal. Generalversammlung der landw Vereine. Tagesordnung: *) Wie werben die Interesten der Vonbwirtbe bei der Mobiiiar-Feuer- veriuterung am zweckmäßigsten gewahrt * Re» er ent: Gutsbesitzer Teltweiler zu Wintersheim b) Ist bie Errichtung einer Landeseultur-Infpeetion eine bringende ÄOtbwenbigfeit ? • Referent: Volizeirath Haas in Darmstadt Goncfercnt: Guts« besttzer Tr- Herrh in Seehof c) In welcher Weife können bie landwirtbfchastlichen Vereine die Pflege des Obstbaues nachhaltiger fördern, als es bisher gcschehen? Referent: Pachter Schaum zu Hermhag. Korreferent: Rentner W- Schwad zu Darmstadt. d) Wie haben sich die landw Genoflinschaften bewährt und was kann even: von Seiten der landw Ver die zahlreich versiegenden Anmeldungen zur Ausstellung beweisen zelt bi, . - ! an^.n.eld.i. weiten gcwtR tag In ter esse deS Publikums, durch Feinheit und Genauigkeit in ihrer Au »übruna. »n bobem Grade erregen - ,^aßt man bie große Bedeutung, bie cme solche Ausstellü für das nationale Wohl erlangt, näher in s Auge. Io wäre nur zu wünschen, dag alle Freunde der Industrie und Gewerbe sich dabei hutbätigen, wenn auch nicht immer durch auszustellende Gegenstände, io doch wenigstens durch persönlichen B such welcher, da Büdingen eine Station der Obeihesstichen Bahnen auch dem entfernt wohnenden Publicum sehr erleichtert ist Es dürste am Platze fehl, gleich,eif.g auf die reizende Lage von Büdingen und Umgegend eufmuffam zu machen welche von ,freunden der ! Natur zu den schönsten Deutschlands gezählt, und für da» die Ausstellung deiuchendc .Publicum ebenfaU» von Interesse fein wirb — Die ganze Union ist durch (Enthüllungen in Ausreoung versetzt, welche jetzt — nach achtzehn Jahren — über einen der blutigsten und entsetzlichsten Massenmorde, den die Geschichte dieses Jahrhunderts kennt, gemach: weiden Im S.'Ptcinber K,7 kam eine große Schaar Leute aus Miffoun. ans w 'chem Staat die Mormonen veitileben waren, nach lltäb, nm sich bo:' ai-- fiedeln j watet kerungsschichten, welche sich ein Vergnügen daraus machten, die Marmonen dm ch alle: lei verletzende Redensarten aufzuregen So b hauptete einer im Besitz de» Pi tol» zu ie-n. mit dem der von den Marinonen abergläubisch verehrte.Prophet- Smith in Eartdago erschossen wurde Andere gaben sich als Nachdaren eine» gewiffen Mc Lean au», der den Mormonenapottel Pt Heber nach dem .Propheten' ,')oung und dem Bischof Heber b K'mtall Außerdem fluchten sie — wa» bet den Mormonen durch Staatsgesetz verboten ist —, zerstörten muthwill'g Getreide auf den Feldern. Zäune und Hütten, töteten Vieh und oer .tfreeu sogar eine Quelle, um, wie sie tagten, die Indianer aus der Welt zu idjarf n Letzteres wird von anderer Seite freilich n Vlbicoe gestellt und behauptet, oatz j tte Einwanderer, abgesehen von ihrem 'anatstchem Haß gegen die Mormonen, gan, atbcntl die und arbcitSsame Leute gewesen seien Wie sich dies aber auch verhalten mag, io viel ii^t fest, daß die Mormonen gegen die A ckömmlinge s
> ^aigot und Sohn D Lee bet eiligten, winde dann der Untergang bei 'hnwa-'beut hci4)lo»i Monn stark, ad,e chickt- j tc Unglücklichen wurden nun von allen Seiten umzi gelt unb von jeber Zufuhr at.v schlossen: wer sich hervorwagte. auch kleine Kinde,, weiche nach Waijcr abgcicnbt wa ren, wurden erschossen Nach v-ertäg'ger Belagerung ab. ten sich dann drei Männa. bie Rerhen der Feinde zu durchbrechen und sich nach Kalifornien burchzujchlu en. u n Hilfe zu holen. Aber die Inbrana setzten ihnen nach ber ane warbe «cgleicb eritoncu, der zweite lebendig verbrannt unb bet dritte «u lobe gehetzt Am H £ ptemta ließen sich bie '»rngefchlossemn von Lee ba unter der P rrlamentärflagge,a ihnen kam, verleiten, sich bei Miliz von Utah zu ageden Ai» sie aha mit wehender ammfani- scha Jylagge, unter der sie sicha zu fein glaubten, au» d r Wageubur. beroorfamen, feuatc die Miliz auf Lee » Gommanbo nrr Salve nach ber anderen auf bie Wehrl^n ab. Die Indiana eilten herbei, um ein Uebrige» zu thun, unb io wurden alle Manner abgeichiachtet Dasselbe Loo» traf die grauen, nachdem bie m ittcn von ihnen ge* schändet waren Lee seihst tobtrte eine Frau, die einen Dolch argen ihn gezuckt batte, und eine andere er'choß er Iu-ne» Pearce. der in der Laizseestadt rvohni fann noch heute bie Rarbe von einer Schußwunde au(meifer, die hm bei jener Grirgenbeit lern Vater beibrachte, weil er sich weigerte, ein Mädchen zu täbten. reiches feine Knie um« klammen hielt. — Ein gerointr B«U Stera.t, der gegenwärtig m i»ebar '«up lebt, und Joe White wurden auSerfeh»'- allen Knchern die Hälfe adzuichnetden, un*> sie oer» richteten ihre Arbeit getreulich 1Z7 Leichen bc»ecktei: das yiutfdb; mit den Boten unb den anderen vorder Erschoifenerr waren 133 Mensch en 1. den d ngeops rt worben. Haight, Lee unb Tarne sollen sich nun eie Sachen der i^rmotbeten anger gn. Pr ? M r • 1|L' k N- U**TcttiT^ S’l L»°" r: rtrol sxcbm»! J W« jVjAair w l: hsalbt. irt-rfsna <5J’ >4i Setbf.nl ö ,*zneinbSZ t, welche jetzt - lassenmorde, den mber 1857 kam nonen oeririeben rohesten devöl« ien durch allerlei Pistols zu sein, ntb in Karthago c Lean auch der :e Brigbam und ltall. Autzcrdeni ist zerstörten unb iieriiiftea affen. Wn. Wahrend sie n jegliche linier -eichung von Le- egenwäriig erster r bei Strafe der n einem tttiegs- re, 3- vaM iberer beid)lo||en- ich niebergeinadjt er ganzen Sty« _ was vrelleiwi i derselben, >W- Aussührung des Spring, tödtetrn am Morgen des eine Wagenburg, hl davon in dun abgeidjitfl- «der Zusubr adge- e abgcfaudt nn drei Männer, ischzufchlaiten, _H‘n LS S? r ®n.1’ pnic uw- n 6(bu A sie ver- iM“L S-I-» d! 01 6*« । seien - h(ji Mnen x'Mit' einen^Wver t lv'-ld u q er HM '^e-r'. Öin: 1 Äuldigi- ugefcbn " neinttn. a (t g e m e i n c t Anzeiger. Erben »hb (4202 M. Pilger^, (2626 Fachinger, Jaqdvcrpachtmlg. Emil Fischbach Die Dclicatcssen-Handlung der von J. A. 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