'■schule ?en5ö<(( tem ®Uu" ^er ^rrt* Mnffi<6( fhdb 2 Werf »W m‘t »rinfnkbn T*id> tt Po» drz.q"- •tmdl&kThd) I Mark M) yfenn's Gießener Anzeiger. SdcL'ri)«* thftlid), mit Jh* iv—me Montags. Expedition 6 « r jltifcctg, Vit B fts. 1. lh . (3649 ^Vereins. Htsseg. 7 Ufr. Vorstand. ^Theater" eßen. i ©arten) « 9. Suli 1875 I im Abonnement: Neu! en Male: 'S erlaubt sang in 1 Act von L'Aronge. Musik von Biel. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen. ÜUo. 1S?I Samstaq den 10. Juli A m t f i cf) e r £ f) e i L SSS5. Gießen, am 8. Juli ‘ 875. Betreffend: Beurlaubungen von Militär während der Erntezeit. z, , ~ Das Grophcrzoglichc KrciSamt Gießen an die Grofthk^oglichen DürgrrmriNkreien des Kreises. Wir benackrichten Sie hiermit zur Bedeutung der Interessenten, daß gleichwie im vorigen Jabre auch für diese« Jahr das Commando der Groß- der.oglichen (25.) Division eS den Truppentheileu anheimgesiellt hat, auf Antrag der betreffenden Gerne,i.debehSide» oder Enizelner Beurlaubungen von Mannschaft-» in der bevorstehenden Erntezeit eintreten zu lasten, insoweit der Dienst n.cht darunter leidet und nut der Beschränkung, daß d,e Beurlaubungen mit dem Beginn des RegimentS-E^ercierenS ihren Abschluß zu finden haben. v. Röder. P f a r r - C o n f e r e n z. Montag den 12. Juli im gewöhnlichen Local. Anfang Morgens 10 Uhr. Groß-Buseck, den 8. Juli 1875. ' Strack, Dekan. _______ >err Ludwig. fönen: tsieller hl. Ludwig. u, , Fr. Ludwig. Nesfi, Hr. Äolburg. neisler, Hr. Si,n». Fr. 9t(hp'$it)äftr Frl Aldermann i bei Lieb- Fel. Burger. : Liebrkchil Wohnung. l>aS ^nbrnfiT. öe aus dem Leben in on L- Angely. M'ontn: emeister, Hr. Rudolf irlintr, Hr. Ludwig. TttSdner.Hr. Mtag. Siner, M'"1"’- . Berliner, Hr. Retty- "merma"%rf*ni. lertinetin, grlW- Wienerin, 8^'K", -zM r, ihr- 3raum * eine. «" „.Dcrkauf, be,l“r 27 Er * f»61 'S- 111 B jkltin. , sHTdr»"-1 z-nf (l! . • ■ I 10-StÜ^ • | cke ' in * 1 ereigns . tiales - . tau. Mi früh 7./» Uhr, von Wien kommend, hier -inge.roffen und nach kurzem Aufent. ihnen vor Ende des vorigen Monats zwei Ausschreiben an worden, welche wir nachstehend zum Abdruck bringen: r 1) Rach Art. 10 des mit dem 1 Juli d. IS. in Kraft tretenden rubri- cirten Gesetzes et hält ein katholischer Geistlicher, welchem eine Pfarrei oder ein sonstiges, mit dem Genuß einer Pfründe verbundenes Kirchenamt unter Beobachtung der gesetzlichen Bestimmungen übertragen worden ist, eine landesherrliche Destätigungsurkunde, wodurch er als gesetzmäßiger Inhaber des Amtes von Seiten des Staats anerkannt wird und für die Dauer des Amtes An- Lerfolgung in Gemäßheit des Art 7 des rubricirten Gesetzes alSbald zu ver- anlassen und uns hiervon berichtliche Anzeige zu machen. Darmst«dt, 8. Juli. Prinz und Prinzessin Ludwig sind heute Vormittag noch Karlsruhe abgereift, wo Höchstdieselben an den am dortigen Hose aus Anlaß der Mündigkeitserklärung des Erbprinzen stattfindenden Festlichkeiten spruch auf den Genuß der damit verbundenen Pfründe erhält. Wir beauftragen Sie, fortan die katholischen Pfarrer erst dann in den Bezug der Pfründe einzuweisen, wenn Ihnen von uns die Nachricht zugekom- men sein wird, daß die Ausfertigung der landesherrlichen Bestätigungsurkunde erfolgt? f rubricirten Gesetze« kann ein Kirchenamt, welches mit einem Geistlichen zu besetzen ist, in einer der christlichen Kirchen nur einen, solchen übertragen werden, welcher — bei Vorhandensein der übrigen gesetzlichen Voraussetzungen (Deutsche Reichsangehörigkeit und Nachweis wissenschaftlicher Vorbildung) — nicht von der Staatöregierung unter Angabe des Grundes als ihr in bürgerlicher oder staatsbürgerlicher Beziehung mißfällig erklärt worden ist. Diese Vorschriften finden regelmäßig Anwendung ohne Unterschied, ob das Amt dauernd oder widerruflich übertragen werden, oder nur eine Stellvertretung oder Hülseleiftung statthaben soll. Außerdem ist der Geistliche, welchem ein Kirchenamt übertragen wird, verbunden, vor Uebernahme desselben den VerfastungSeid abzulegen, sofern er betrübt. München, 8. Juli. Der Kronprinz des deutschen Reiches ist heute Theil nehmen werden. Berlin, 7. Juli. Wie der „Magd. Ztg." erzählt wird, hat Fürst Bismarck dem Cultus-Minister Dr Falk ein Telegramm zugesandt, worin er ihn wegen deS Erfolges der Rheinreise beglückwünscht. — Abgeworfene Hirschgeweihe find, so lange sie noch von Niemandem in Besitz genommen worden sind, nach einem Erkenntniß des Ober-TribunalS vom 17. Juni d. I. als herrenlose Sachen zu betrachten, welche jede Privatperson m Besitz zu nehmen berechtigt ist. Berlin, 7. Juli. Die „Prov.-Corresp." enthält einen Artikel über die Münz-Reform, wonach der vollständige Uebergang zur Reichsgold-Währung am 1. Januar 1876 keine erheblichen Schwierigkeiten mehr bieten und die nöthigen Anordnungen rechtzeitig getroffen werden würden. Das Blatt knüpft hieran die bereits erwähnten Bemerkungen über den jüngsten Artikel eines hiesigen Blattes, betr. die wirtschaftliche Politik der Regierung. Die „Prov.«Corresp." erklärt in dieser Beziehung des Näheren, daß im Zusammenhang mit der Münzfrage die gesammte wirthschaftliche Politik der Regierung in euer hiesigen Leitung Gegenstand der schärfsten Verurtbeilung oder vielmehr der gröbsten Schmähungen gegen den Reichskanzler und dessen ersten Vertreter geworden seien. Die betr Darlegungen böten ihrem ganzen Inhalt nach nicht den mindesten Anhalt für eine sachliche Erörterung und bekundeten durchweg eine so aroße Unkenntniß der Personen und Zustände, eine so absolute Unfähigkeit zur Beurtbeilung der politischen und wirthschaftlichen Verhältnisie, eine so schwere Nachrichten von l... ..o- o.. ,----- . . die betr. Kirchenbehörde die Mittheilung macht, daß der Ernannte von ihr zur,vor Antretung seines Kirchendienstes angewiesen worden sei. Indem wir noch bemerken, daß auch diejenigen Geistlichen, welche ein dies noch nicht gethan hat. Zum Behuse ter Ihnen obliegenden Überwachung der Beobachtung tiefer krinen^eiMchen^kinkr^ ^e^chbristl^ii^ConfePoi^n^ welchem'ein Kirchenomt,!Geistesverirrung und Verwirrung, vor Allem aber eine fo niedrige sitlliche 7 es als Psarr-r -- oder anch nur als Pfarrveiwatter. Vnar, Hülsspr.ester --.'Auffassung. daß es der Achtung vor der deutschen und Regie nng übertrage» worden ist, eher in de,, Genuß von Bezüge» an Geld und Natura-,zuwider man. gegen solche gewissenlose Schmähung«, ein Wort derRech s-rti- lien aus unter Ihrer Verwaltung stehenden Fonds und Kirchenpfründen em-!gung zu verlieren. — Die „Prov Corresp^ bezeichnet ferner die Veremigung weisen ^als' b^s Ihnen v0ti^uns"die Nachricht zugegangen sein wird, daß ter- ter Thronfolger von Rußland, Deutschland und Italien bei dem Begrabniß selbe von der Or^b- Staatsregierung als ihr in bürgerlicher oder staaisbür- des Kaisers Ferdinand als Anzeichen der mnig.n und bedeutsamen gerlicher Beziehung mißfällig nid)t erklärt worden ist, und nachdem » entweder Verb,ndmrZ der w.chttgst«Reiche des Ln WW ’ÄÄJ1 ter «brach. *1 & ÄÄi« bmi M ° Bel1ach7l.sch«7G°istlichen b«.fchen ein. Pfarrei oder ein sonstiges mit Bauern persönlich auf e.ner der Eisenbabn-S.at.onen ^8-" b-eh-r ge- d-m GeiNisie -ii-er Pfründe verbundenes Kirchenam. übertragen ist, vertritt leiten m^bufnj »-rden,b°r°tt^ d-^othigen^Vorkehrung«, getroff.m übrigens die in Gemäßheit unseres Ausfchreibens vom 28. d. Mts. an k_,ie ergehende Nachricht von Ertheilung der nach Art. 10 des rubricirten Gesetzes hier erforderlichen landesherrlichen Bestätigungsnrkunde die Stelle der oben erwähnten Benachrichtigung, daß der Ernannte nicht für mißfällig erklärt worden sei, und wird die letztere nur bei Ernennungen katholischer Pfarrverwalter, Vicare, Capläne rc. ergehen. Die Ladung der neu ernannt werdenden Geistlichen, Pfarrer, Psarrver« Walter rc. zur Ableistung des Verfaffungseites haben Sie, wenn die obigen Pofitifcfier $f)ei(. _ __ Tage übernehmen, in Gemäßheit des Gesetzes zur Eidesleistung verpflichtet sind, DeUt|u)lCUlO. weisen wir Sie an, für den Fall, daß innerhalb Ihres Verwaltungsbezirke- Darmstadt. 7. Juli. Zur Ausführung des mit dem 1. l. Mts. die Uebertraguug uud bezw. di- Ausübung der Functionen eine« kirchlichen i„ Kraft aettettwci, Gesetzes vom 23. April 1. I«. über die Vorbildung und Anits einer der christlichen Eoufessioneu »»ter Verletzung der gesetzlichen Be- Anstellnn/dcr Geistlichen sind von dem Großb. Ministerium des Inner» zu.stimmunge» crsolge» lollte, »eben der Jhi,e» c°mv-ttrend-» A»°rdnu^ oder Lude res vorigen Monats zwe, Ausschreiben an die Großh. Kreisämter erlaffei. Fortsetzung der Jnter-alarverwaftung der b-tr. P ründe,d.e strafg-r chtl.che München, 7. Juli. Die Mehrheit des katholischen Volksvereins hat die Candidatnr des Redakteurs deS „Bayer. Vaterland", Dr. Sigl (nach vorgängiger bereits bekannter Aufstellung deffelben für Schwandorf), für den ersten Münchener Wahlkreis fallen gelaffen. München, 8. Juli. Der Kurier-Zug, welcher vergangene Nacht den deutschen Kronprinzen von Wien nach München beförderte, stieß unweit der österreichischen Station Haag auf einen Güter-Zng, wodurch einige Wagen zer- iblemuna te0 itsenanunqöeiceo paoen 01t, ivcim v« w«ö«. trümmert wurden, und mehrere Paffagiere, darunter em Kammerherr des - i»—i <*• - -*». tzkü-Sk-TTW? ÄSWffl 'L.7.L *b.™"ä.U Äitnt 3U htrabgch Glcsüfi *■ Jill 187 'rt' ÖHlltj hina» n. tjJ, titint & Ar B,Men Kk Sir brmm ^4X auf Äntr ^j L m i“ g D atberaumi- kannf •• a; g-jli6luilrt 1 Kcttnt » is liritT 5oi .p AMltlSf ML bm Ran E&" ?C.” bocken, i <1, •« zu einem webrrn Kelle gtftal« t»n werden. Nach dem Programm nndet des Soimittaal timrfaig dn Düste durch die hmige freiwillige Feuerwehr flau, um 11 Uhr Lag auf den Marktplatz, dajelkit Begrüßung Seitens kn Stakt, rarntif Utbung der Butzbacher trdroilltaen »euerwedr, um l 11 bi gdttafr! ,m Fest» local (Heifijchn Hof), um 3 11 bi yfffhuq durch die L'adi auf den Festtag tm Walde dafeldß nicht die Sornrathien allgemein erregte, bi» wir ihr wo bl geivünfchi hätten. liegt am Stücke feldft 118 enthält, wi« fchon au» kern Lite! h«ivorgeht, einen schroffe«, cf: unnatürlichen in Wirklichkeit sich uno lchwn vnmitteln -nd sich auf dn Bühn» kaum tarftellen lafwn T'.tl der. |um Äcmitn wie ßeschaffea. kiese 'eine Begabung auch zweikelnken Patn» nicht gam zu unterdrücken vermocht« Der zreeii« «denk Juli, bet ur8 kad 'Jaftrifl Studentcn" mit nnn lehr glücklich cn Bnrtzeiluna dn :VoQax. durch «in gut zusammenwnkr^res S. #1 im höchsten iArnde möchten wtt sedech defenvne Huf:r.n<1am?nt antccutfn, di« durch von Bene:^: »Die relegtiten! Die lulfübtung war reshaid anjicbtnö Aus n ■•.:«< Seen en das frrfch« Spiel ungetiNtlttr. (Sen:.re unk Abends Illumination. Des Nachmittags 3* ,Uhi lagen die Telegin,n des Feuenvehrver« dandeS im Kestlocale unb sieben Wichtige Verlagen auf kn Laaesordnunq Am |9 sirtbeonrert und kes Nachmittags Ausflug auf den 1 Stunk« entfernten Hausberg, ein wunderschöner Seng durch herrlich« Buchen- und Tannenwälder, voll köstlichem Waidesduft, auf kn Höbe unter Blick in die gnegneien Fluren der Wetterau, bis ttrf hmnn In die Berge des vogelebnges. — Dl« Musik deS 2. Hesi. InfantninNegiments ist für d e » Lag, angenommen, der Festpiag im schattigen Buchenwalk, «o icbin gelegen, »w sich :"obl selten rinn sinken wird ein, natürliche Festballe mit stolzem grünem Senöibe, die Wntbschafk ruht in den b'wäbrten Händen de» Be» sitzers de» .Hessiichrn Hofes", und io ist zu hoffen, daß en vielen fremden Feuerrvehrmänner, ki« an diesen Tagen hier dntrrffen, befriedigt auf den 1" un» 19. Jul, »urbckklicken werken — Vom Prinzen Friedrich Karl erzählt man folgende Anekdote ihn Schüler des Mars, der erst kürzlich in's üateitenbaus zu Bnlin eingrtreten war, tbal sich gütlich ir. rinn Restauration. AIS er jedoch dieselbe verließ, gewahrte er zu seinem großen Bndruß ftinrn Oberst, dessen bescheinen ihn schnell daran erinnnte, daß er durch den Besuch dn Restauration «men Inert von 24 Stunden verwirkt habe- Doch kurz entschlesien tritt er auf einen daher Lmmarten Herrn in Civil zu, legt seinen Arm in desien Arm und bittet um die Erlaubnis, so lange mit ihm gehen zu dürfen, bis sie an dem daherschr«,lenden Oberst vorüber seien. Bnettwilligst wird das zuqestanken. Nachdem sie nun an dem sehr devot grüßenden Oberst vorbei sind. erzählt der (5adelt seinem Begleiter, daß in seiner Anstalt ein Tisch geführt werde, den er von zu Hause au» nicht gewohnt sei, und hätte er sich darum in die Restauration begeben, um sich einmal außerordentlich satt zu essen. Da ihm nun leider hin Oberst begegnet sei und er «inen 24stun eigen Arrest habe erwarten müsien, so sei er so die ü gewesen, sich kie'e Begleitung zu erbitten für deren ©«Währung er nun bestens danke. Andern Tages beim Eintreten wird unser Laden rom Obersten vorgerufen .Wer war dn Herr mit dem sie gestern gingen?" Antwort ,M«tn Onkel!" „So?" laßt sich dn Oberst weiter vnnebmen, „leit wenn ist den S>< König! Hcheit der Prinz Friedrich Karl Ihr Onkel?" Da hinauf die Antwort natürlich ausbleibt, fährt n fort: „Le. Äönhl Hoheit haben befohlen, daß Sie von den 21 Stunden An,st, welche Sie durch ilebntreiung des Reglements verwirkt haben, nicht zu befreien sind. In Anbetracht Ihrer ktnb ichlossenheit jedoch, welche Sie m Ihrer gestrigen Lage gezeigt haben, bin ich beauftragt. Ihnen initzutheilen, daß Sc jtoniql Hoheit Ihre Beköstigung so lange bestreitet, als Ste (SaDett sind, indem er erwartet, daß Sie später als Offizier vor dem Feinde ebenso ent'chloffen handeln werden " Beifall «rügten iso tu zun .st die Sem» v. l\tr: den beiden Frcemkin:Hekw. unk k'mma. knen Zuiammensein durch den alten Kicaau aestön wirk. Die lebens würdige Naw, tät und Lebhaftigkeit, mit der Fra» Ne11v « S chäi« r di» st ntheftiaung ihrn Freuncin Her« wig vor den- griesgrämigen Ältrn führt« ui: desien .h.listcrdast, Würde wirkten uraenin- öb«r.io kn Fain.l.ciirath, denen iAliedn durch charakterniffches Spiel einander zu übertreffe»^ reqiihUen. K«*irhhallik,'*> H iin! k 1Uieii-Sort i m r nt und Lager der billigen Classi kerausguben von Peters. Li toi ff, Holle elr. Kataloge, Preisrouranle und Abonnemenlsprosperle gratis. II. Kiiilolpli’sche Uusikliaiidliiiiff in (dessen. Talclkliniere h. Ilannoiiiiiiiis aus den Fabriken von Stein weg NachL, ' - 'tSchwechten, Kies«*. Blüthner. Berdux A* Balch, Lock innen, (Junndt, Neumcyer. Schied in ay er ch JHHHkS s<>lii><>, Uebel A" Lechleiter. (»schwindl elc. verkauft das unterzeichnete Magazin zu Knhrlk|>rn und unter noch unbekannt. . ... Der „Francais" erklärt den Sachverbalt, wie folgt: Es beftanb biöpci in Paris nicht eigentUck eine ottomanifchc schule, sondern eine gewisse Anzahl türkischer junger Veute studirten hier auf Kosten ihrer Regierung und wurden von der türkischen Botschaft unter die verschiedenen zaknlläten von Paris und der Provinz vertheilt. Da nun kürzlich in ttonstaatinopel eine Rechtesakullal und eine Bergschule gegründet worden ist und die türkische gtegiernng wünsch! dasi di LandeSangehörigen ihre Studien lieber in der Heimath zurücklegen, so hat sie die gedachte Subvention eingestellt und die jungen Leute ansgeforden, den Unterricht unentgeltlich in Konstantinopel zu genießen, es ihnen übrigens freistellend, ihre Studien, wenn sie die^ vorziehen, auf eigene.Kosten in Paris fortzuseuen. Paris, H. Juli- In der Rorinandie haben ebenfalls Uederschwemmun gen staktgefnnden. Listen^ und die umliegenden Ortschaften wurden vergangene Nacht überschwemmt. Biele Häuser wurden zerstört und die Brücken fortge' schwemmt. Der Eisenbahn Verkehr ist unterbrochen. 7 Personen sind ertru» ken. In den niedrigeren Stadttheileu von Lisieu; stieg das Wasser 250 Een- timeter. Gegenwärtig ist daS Wasier im Staken. .lltlfiCIL 9iom, 7. Juli Die Zeitungs -Racyrichten, daß die Gesellschaft der Süd «Bahnen die "Eonventioucn nut der Regierung gekündigt habe, sind unbegründet. )R»li|, der gnetgt bat, »,« ms« aus rtRCt anf4«inr»b »nbanfbar»» Bell» etwas matter kann In dem Zuiammen'nn mit «t»»n fr*bn»n ötmilitcrtr. ’pnltt H»et IBa I berg rtwa* ;» rraUirt, was hauvtiächlich »an fei»«r Schilketun- der Natur'chsnbnt»» gilt, tu aeni grmiwtg* tnrn. wen» auch immer »e6 Irbbartni Bortiag »nlaagt» Vas Herr iSalburg ar. Ärecr »u viel jat, köani« Herrn k?aw tont z» ge? komm«», bn lemri richt grau« i» seiner choll« lebt unb fühlt, daher «ein Spiel, wenn auch nach so gut durchdacht, ter Beichaun iu falt läßt Bon vortrefflicher Lirkong »ar noch ti» Zankfeen« greif Aen grau Krona» uni Frau Hir'ch. bad>, welch« von tm Tarnen grau Püschel unt gubwig setzr fei» unk lebensvoll aubge- führt wurde. F. \\W» Dir liMTiile eben ?>• . j :* n Ur au*4>5it g.n unb bicu^cn Zeitung n tu Criginalpretic \ in der Ännonceo Vrveditton non lindolf VIonnc (G. Tollin) Giessen. A 249 Kirch enpta tz ^irciitidie Anzeige I evangelischen Gemeinde zu Gießen, k, Gottesdienst. 4 Sonntag den ll Juli. Morgens: Bfarrvicar Schöner. Nachmittags: Pfarrvicar Schlosser. Tie Pfarrgeschäfte in der WoLe vom 11 biß 18 Juli besorgt Pfarrofcar Schlosser. frild)bä(krr ju tötrhr . S onntaq , btn 11. Juli August Noll auf der MöuSburg, ('ort Plank an der Wolkenzasse und (>hr ^'ß in der ^''^"dgasse. VTMU'E IgnHili .'MJBKMMM—| 2ßien 7 Juli. D» Rronprinj dk« T-ulschen R-ich-S besuch!- gestern den stablenberz, webe, ir die LeUbuhn und L.e Z-bneudbahn zur Hub unt «bsahe, benutz,e. H"-°n, s°lq,e der »ronpnnj e.»ee SmUdung de» Vr,!>.i. ,oil0 sarl tutroia nach Pancebach. ,r°hin er sich mittelst «ep-ral,ugc-> beqab. Don Pauerbach wird der Seouxriuj heule »urückkehre» und dir«, von Meldl.ng au« nach ter W'stbah» sadren, um aus derselben seme Rückreise an;»,re,e„. Wicn, 8. Juli Da« „Neue Fremdcnbla,,- melde, Kronprm, R». dols ist in Rolae einer ürkLttung Seit gestern leid), an den Blattern erkrank,. Der Huftano des Kronprinzen ist nach dem Ausspruch der Aerzle durchaus un- aefäbUid). Der Kronprinz dürste schon in wenigen Tagen wieder gesund sein. Triest 7 Juli. Das englische Mittclmeer - Geschwader, bestehend aus dem Kasemaltschisi .Hercules-, dem Thurmschisi »Deoastatton" und den Pan- zei-Kregallcn „Palla«' und „Rarid", ist hier emge,rosten Da« Eastell errvi- derie den Flaggen-Salu, mit 21 Kanonenschüssen. Frankreich. Pari» 6. Juli. Heute war Ministerrath unter dem Dorsitze Mac Mähens der über seine Reise Berich, «stattete. (Si wurde auch über die Aufibsungosiage und die Haltung der Regierung bei der Verhandlung über die Staatsgesetze berathen. «nnnrui Der Pariser Gemeindeiath ha, sur die Ueberschwemmten nicht 100.00U, »ie der PrLsek, verlangte, sondern 200,000 Franken bewilligt. — Die Marschallin Mac Mahon soll Gute dieser Woche nach dem Süden gehen, um die gesammellen Gelder zu vertheilen. ... m — Republique Francaise" erklärt heute, Gambetta habe Herrn Gramer de Casiagnac keine Genugthuung ,u geben. Die Redakteure des Blattes seien kür tbie Artikel selbst verantwortlich. Casiagnac könnte übrigens misten, b.fr Gambetta sich nicht mit dem ersten oder letzten besten seiner politischen Feinde schlagen könne j er habe andere Pflichten seiner Partei. Frankreich und der Republik gegenüber. Gravier antwortet darauf, daß er Gambetta FußtrUte geben werde. Gambetta'- Auftreten wird natürlich allgemein gebilligt. Warte, 7. Juli. Man versichert unS, schreibt der „(5onftiuitionndN, paß auf Grund eines FirmanS Sr. Majestät des Sultans alle Zöglinge der ottomanifchen Schule zu Paris Frankreich binnen Kurzem, man sagt, bis zum 8. Juli, verlassen solltrn. Der Grund eines so unerwarteten Beschli sies ist (tftrücn , V Juli Auf b«m am 6 und 7 dis. ftaug»habt«n Diehmarki« warre Sluck Ninkvirb und 681 gctwun« aufgtlnrbfn. terxn/in, . ..rLrt„n _______ ___—---- .. - _ rm" i —. — -------- - i— iWirut r *' rh.i ii 11. BandeviUe» Ibcatcr tn ('neben. |n empfehlende Erinnerung bringe ich meine Leiluuistnll Üii« Neid« vs» Bkc^achiungen über dir ?eiüuna»n der l-«i»llitdatl. WllNikltiivil und soixif mein l,atfnen «arterubr, 7. Juli, «aiser Wilhelm ist deute hier angekomme» und vom Lose sowie den Militär- und Civil-Behördeii in feierlichster Weise em psangT,. worden. Seitens ter Beoölkerung wurde der «a,,er enthusiastiich be grüßt. Die Stadl ist festlich geschmückt. Dellerrcidj. fübltrn auch cff»nbai ki» Sl'tlrr l**n aufm-rkarnrr Beobachter mußt» t»d)t recht ttmaftr.. wi« es ihnen wu«rftr»b!c, aus »tun Stimmung in re «Ich« sie sich kaum »rß hmnngrlebt, fefer: Wirker »tn» «r»»rr zu entwickkln Arn n trngOm si«l ur6 dies bei Aräulein ti v < r 6 auf D » ffbmnmütbtg« Rutz«, welch« dem Spirl bi»«»« tarn« »izrn iß, war hier rortrrfflich am Pla^ da k»r SLmnz trr wrfanr.trn Azne».' nicht chge tittni 8ch- ajrlbst hnn- oncnt Gang foeitti 18. - atz im mliche i8 Ve- lännttj irttn. r8, der ration. ’n Erst von Herrn it ihm rb ba8 lt der Hausr einmal 2Wn- rbitten, ßabftt „Shin Hvhkit ährt er c durch er Ent- Zhncn tt sind, handeln .Asphalt- iinö Odrt)pdppru-it-rld).ill als: 17 56 10 5 (3638 er. Dclicattssm-HandliiN ^ikieöoienes. <5eyl Ganz vorzüglicher 187zir(^rbacbcr, perLiter bei 1 A. Busch Söhne 1) 3) Aepfel erlaubt sich hiermit Eaviar Genueser 9 M A« J« tUIIIU.'lKl.Y'r V<< \J\\ etlergasse 25.) Giessen W H. Zickenheimer in Mainz. im Juli 1875. im Juli 1875. ----- ---------------- " _________ ________ empfiehlt sein bcstsortirtes I '------- Tuch- und ?Bucf®eisi^oflcr. pa(enl-Lliioleiim-kork-Te|i|iiche ou berabaefekten «reifen wird eine Partdie Sommer-Stoffe, für Ucberziehcr, Snabenan^e :e :c. p.Oknt, von 1 fl. 10 fr., an d,e SUe, verhun.__________ Natürliche CM Emil Fischbach 162 70 170 30 130 7) 8) 1 Mk. 20 Pfft Gau Bischofsheimer per Liter 1 Mk Gmil Wenzel. Marienbader Kreuzbrunnen, Hunyado Janos Bitterwasser, Salzhäuser, Salzschlirfer, Schwalbacher Stahl- u. Weinbrunnen. Schwalheimer, Selterser, Wildunger 2) 3) 4) 5) 6> Kerlleigeiungen. Arbeitsversteiaeruuq. 744 31 101 — 172 — 22 — 59 50 294 - (3637 Vager in Bordeauxweinen, Mouffoux und achtem Champagner, Madeira und altem Malaga, direct bezogen, Sherry, Portwein und Tokayer, verschiedenen Sorten Rheinweinen. in Stanniol, Krauter- und Limburger, sowie tparmefanfäfe. 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Haas zu Dietzen vor gestellt bat, bafc >hr genannter Chemann sie vor mehreren fahren böslich oei laste» und beantragt hat, diese» halb ihie un Jahre 1865 in Cassel einoegangene Che mH demselben zu trennen, so wird Termm zur Ver- hautlung über diese Klaue auf den 21. September d J.# Morgens 10 Uhr, anberaumt, zu d.m bejagtn Johannes Keim, welche blschein'gtcunagen »mbe« kann! roo? abwesend ist. bei Meldung oes Ausschlusses und emsc't'gen Verfahrens hierdurch geladen wird. ... Weitere Verfügungen und Erkenn,niste in dieser Sache werden nur durch Anschlag am Gcr'chlsirett b.kannt gemacht werden. Cassel, den 18. Zuni 187j. Königl.ches 5kreisgencht. Erste Abtheilung. (Koben i. V Eingemachte Früchte, «nanaserd- beeren. Stachelbeeren Reineclauden, Pfirsiche, Russe, Aprikosen, Kirschen, Birnen und Pfiaumen, Zwetschen, Cacoigna feinstes entöltes Cacaopulver in Büchsen, (5hocolade und Malz-, Rettig-, Brust- und AlthrbonbonS, Blockchocolade, per Pfd. 28 fr. 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Ofenkohlen, erste Qualität, liefere ich bei Abnahme von 50 Ctr. zu Pfg. ^r Ctr. franco an's Hans, Knabbelkohle für Füllofcn, erste Qualität, zu 1 Mark. ' c Georg Unverzagt. Auf Verlangen wird über die Stadt-Waage gefahren.____________C3624. on, Java und Da Guayra, sowie frisch gebrannten. Aechten MaccaroniH, (stiergrmüse-und Eierringelnudeln feinste KönigSreiS- stärke, Tafelmandeln, Gelatine und Taselrofinen. Würfelzucker und feinst gestoßene Raffinade. Montag den 12. Juli, Mittags um 1 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhaus nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden, als: Mk. Pf.' Maurerarbeit, oeranschl- zu Traubengelee, gedörrtes Obst in Brünellen, Türkische und Bamberger Zwetschen, Kirschen und geschälte sollen auf dem « - ... ..., nachstedeude Bauarbeiten durch offentuche empfiehlt Versteigerung in Accord gegeben werden. Mk. Pfg- von Ang. Hartenstein Contp», Franlsiirt fl. M., Fabrik: Osscubacb a. 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Gieß ton Minge Von" übtx im ihm info nsch ybaltti ^bt sich bis Üünti^tit st habt ts nin dische Wirst nit als ffiti Mer dieses dtm | rmt mit 8t schritten örbfn nun b btt beiher Q vs btn Gr sif unter •'8 Wien! Mm. t Dan, t:tb 'Kauter Böe ^chtnck Derll Wm vorn mtbrtTt _cQtn mit bi * n°ch btn ^urswntn, f’rt« illsttch i09 Amiant c 'M« bti Zeilen, rca te. bi,” . Verl fc«a 7 6n6anni ? «»bet« L»' Go, '''»'«bbisch > z N">kt, t« ? °i> 2078) Dir Warmen Bä der von Andrea* l.ilpr st"° an Wochentagen von 6 Uhr Morgen- bis 7 Uhr Abend- an _______@Onnta3fn " ........... „ Minag- geSffne. __ ^ebr Scheel, (»irßen A.^8) r ienuma--chen werden gesucht und tonnen fofort die denen Stellen erdalten. ______________ «trau » Va ndauer :kkl3) »in kleines Fam.Uen rag'- in zu c-in Mädchen von 1t»_17 ~ *»”*«*«” d-> 3«el61) (fitijia uilienlogi«. am > September! ^ermi|d)te Ztn siam'UenU'gi» in an eine stille Fomtlie zu oermietben _ _ 35iS) '*tn mobil' ie-> AI» mer zu oer- mikthen. WaUchoistrahe.'*cte der Brandaasse Nr 222 ____Der Vorstand. Turnverein. - - ■ «ytt: Ätrr, wollrn. werden in ihrem e,q< S.3, " "sucht, ob,gen Termin genau ein,»halten, da für später einlaa ™ °°" Se"en des Vorort» keine Privatquartire in Aussicht gestellt worden sind. — Anmeldungen können auch beim Turnwarte ges-tebem ----—-------Der Vorstaii d. 2^8) Durch Verfugitiig Grostber,og,. M,nist«-rinms deo Inner» vom 6. Mai a. c. sind die Pfandbriefe des unlerzeichnelen Bode» credil JnnilrilS nnnmehr aud> rur Slnlrgung von Gemeinde- Kirche»- nnd Llislungscapilalien im Großherzoqlhnm Hessen ziiqelnffen I W,r beehren uns bekannt zu geben, daß mir für die Provmr Obcrheffen die: 4 3642) Für ein Mädchen aus guter r>< uNiere caae meme, Vau„i -“''b oder vor dem Wnlltdor lit anderwcu ,u otr- h,5?u f ®l">■ bat 523) ---- pochen, .haben rc zu erlernen. Stähere ---- Auskunft crtheilen i 35ojj Der 3 Stock meines, in der Ludwtgsftrabe gelegenen neuerbauten Wohn Hauses ist sofort zu oermietben ___________________________I HansteIn 3625) öin mödlirkes Zimmer mit Äabtnet Ist auf den 1. August iu oermietben »eurnroea B 194. 2850) 29cin, Bier unb Viqneure in Flaschen wie tm Ausschank emvsichll (Sbrfltian Frech, Lindenplag ^eimiet^ungeu. 3115) Pfeiler» und ovale Spiegel in jeder Größe, Bilder- Nahmen, glatt und verziert, Photographie - Nahmen, geschmackvoll verziert, fertigt zu sehr billigen Preisen P. Ritsert, Vergold r, Walllhor I5G. NB. Das (^inrahmen von Bildern in Goldleisten fertige in -u auffallend billigen Preisen.____________ I Strickbaumwolle aller 'Art. Das Neueste in Bcsatzartikel als: Spitzen, Knöpfen, 6ein fast bänder. Selbe, Zwirne in allen Farben empfiehlt zu den billigsten Preisen