Gießener Anzeiger Anzeige- und Amlsblait für den Kreis Hießen. S87L Mittwoch den 10. Februar lo. 34 Gießen, am 8. Februar 1875. Betreffend: Das Kreis Ersatz-Geschäft für 1875 Prüfungen in folgender Weise vorgenommen waltungöreckt dieser Anstalt zuznsprcchcn. 16 1H° I i'lS. burd) i bildeten en himnit Die Prüfungen beginnen an jidcm Darmstadt, den 4. Februar Preis vtertetjLhrltch 2 Mark HO Pf. mit Vrtngrrlohn. Durch K Post bezogen »terleltährUch 1 Mark 60 Pfennig. Srfct'cint tr-nb*, mit AuA» nahmt DtontagS. Expeditionl Äanzletbeig, Ltt. v. Nr. 1. "f Mtrttn ""Jußuz ’fr“nj6fd»in °ry i|t ob. ktwoige 1,01 Ablauf m Ansprüche, nb die damit en können. irofur den ist flf. 1875. Großherzogliche Prüfungs-Commission für Einjährig-Frenvillige. Pabst. _______Strecker.______________ München, 5. Februar. Ter gestern veröffentlichte Hirtenbrief des hiesigen Erzbischofs zur Derkündiaung des vävstlichen Jubeljahrs erregt darum einiges Aufsehen, weil er unverkennbar sich erdreistet, den König an größere Betbeiligung an den kirchlichen Feierlichkeiten zu mahnen. Der Erzbischof er- -.nnert an das letzte Jubeljahr, welches 1*26 in erhebender und ^würdiger Weise begangen werden konnte, da König Ludwig I als gläubiger Sohn der katholischen Kirche in gewissenhafter Pflichterfüllung bei den öffentlichen Pro- cessio neu , umgeben von seinem ganzen Gefolge, an der Spitze des gläubigen Volkes erschien. Aber „leider kann die gegenwärtige Jubelfeier sich nicht wie sonst entfalten." Tas ist doch ziemlich deutlich gesprochen — allerdings noch Allerdings ist unbedingte Beschleunigung der Arbeiten nöthig und be- bV'toÄ noch'Lndn'ünd öerlaffeiür als die Taubstummen sind und labst»,ist.. - Sicherem Vernehmen nach hat der hiesige Advocate» - Verein in ocn ves laiivee hlui imuu *. v ~ , n, . - - ,. , .. < —vz. Sitzung Geschloffen, zu der auch schon besprochenen Organisations- , ob bei Einführung der neuen Justiz-Gesetze in den rechts-rheinischen firicbbcrq bestehende Privat-Blinde»-!die Eisenbahn-Vorlagen, die Regierungs-Proposilion wegen eines «nlchens der - ■ ftlJ ’u » :-r::g:!i!ch:n Kirch-, der Entwurf eines Pensions-Gesches für Vie widerruflich - Btll Staatsbehörden das Mitver°!angcstell,en Beamte», die Vorlage wegen des Neiibaues des Gießener Gymna- E« ist das Voraeben des Staates!siums, die Theater-Vorlage ic. zuvor in den Ausschüflcn berathungSreif gemacht '** v‘*Iv* M"!•***• 0"8""1 t • • *v*■" I O , . (f.« c • l, . .1 ... t Knv Qlvünihti nrtfütA nun nt>< in dieser Sache dringend geboten, und zwar nicht nur deshalb, weil die Blm- wnden. i - i « 1 ' V - . . . . L fl. . ... A« ■« n « ■ m A Anil m t 1 A t po litt sch er Th eit. Dortigen Erledigung der Kirchcngesetze, in allernächster Aussicht, erweist sich grundlos, indem wegen dieser Gesetze allein (deren Erledigung in einem, ■nb eine durch- 8 Haupt-Akcnt nbcn und aiu ^ungs-A"»olt n, Agenten an- tige r>twerbcr nd Resultate a- i mit der M Die Annoncen- ®'r,in(w •±A-r. heres bei der ^--- für letztere eine Staatsanstalt seit Jahrzehnten besteht, sondern auch damit diejsemer letzten girrmnlhitm der ^riedberaer Blindenanstalt in die Hand des Staates kommt Frage, ob L. u u ' c , c.' k- unb so das Mißtrauen entfernt wird, das gegen sie im Lande vorhanden und,Provinzen das Notariat einzufuhren, oder, was die Entwürfe frei lassen, die ihrem Prhsperiren schadet und damit auch diese Anstalt zu der Höbe ihrer Lei-!Verwaltung der freiwilligen Gerichtsbarkeit forth.n den Gerichten und bezw. stunaeii gebracht wird, die sie würdig neben den gle.chcn Anstalten in Deutsch-!Ortsgerichten zu überweisen sei, Stellung zu nehmen, um emtretenden Falls land ihren Platz einnehmen läßt. Das von dcr Staatsregiermig gesammelte die entsprechenden Wunsche an die gesetzgebenden Floren gelangen zu lasten. Material dürft? nw Genüge zeigen, daß die Räumlichkeiten dieser Anstalt nichtjVorerst wurde ein Referent für die Angelegenheit bestellt. (Zrkftr. Journ ) ai'sreichen daß ihre Leistungen so tief als möglich stehen, daß die Administra-l Berlin, <. Februar. Einem Prager Telegramm zufolge richtete die tuu über di« im Lande gesammelten Gelder keine Bürgschaft für deren richtige Familie Hanau byecr an Kaiser Wilhelm bas Ansuchen um Uusfolgilng der Verwendung leistet. Das neben dem Director bestellte Kuratorium ist keine seqiiestrirten Einkünfte des verstorbenen Kurfürsten da m Folge des Todes der Corporation, die dem Staat die Aufsichtsbehörde zu ersetzen vermag. Dazu Grund für die Beschlagnahme, nämlich die furcht vor der Verwendung der fnmnit daü durch die Errichtung einer Blindenanstalt in Frankfurt der Kreis>Revenuen zu Agitationezwecken, entfalle. desgleichen beschloß die F^uilik dcr Mildthätiakeit für die Friedberger Anstalt sich sehr verringert, und daß!Hanan, die stricte Durchführung des kurfürstlichen Testaments, wonach die schon an sich diese Art der Unterhaltung einer Anstalt, die der Staat zu über«: Silberkammer der Fürstin von Hanau verbleibt , im Proceßwege erfechten, n-bmen vervilicktet ist ihr Bedenken bat. Tie Staatsregierung wird wohl.da Landgraf Diedrich von Heffen sich gegen eine preußischerseits zu zahlende .n imln nicht qcbrdn.it werden, aber von sich au« Wege und MitteljEntschadigung von 200,000 Thalern jährlich zedes Rechtsanspruches begab. m Budgets z» diesem Gegenstand eine be- - Der geheime Delegat, welcher m der Erzdwcese Pose» G,w,en um- stnben, um cic - , 8 I Neicbäkaas-Abaeordneten Dr Schröder herspukt, wird, wie seine ciiigeweihten Organe verkünden, für die Fastenzeit stimmte Stellung emzumhmm^ ber ^iqen feu’en Hirtenbrief loslaffen. Er bat von diesem hergebrachten Brauch Abstand Rcichstaassession in nickst in rechtfertigender Weise tadelnd über die Standes- genommen aus Rücksicht ans die schwierigen Zeiwerdältnisfe. da der Erlaß und buchführuua der hessischen »eistttck leit ausgesprochen, und es bat deshalb tu die öffentliche Verkündigung eines Fasten-Htrtcnbrttt-s nur Beranlaffung geben bctr. nreffe» cüien sehr gutm Eindruck gemacht, daß Herr Dr. Schröder jnugst würde, die polizeilichen Nachforschungen nach dem Versteck in der 42 Sitzung des deutschen Neichstaaes bei Berathung über die Eivilche zu verdoppeln und die Geistli^en wegen der, Verkündigung des Hirtenbriefs und die Standesbuchsühruna dcr protestantischen Geistlichkeit alle Gerechtigkeit zur gerichtlichen Verantwortung zu ziehen. Um den Gläubigen emen Ersatz s 4. Sc-r?ihron f-ifim T'pr fptnpr Siebe dem wir voli Kerzen bei-'für den feblentcn Vasten-Hirtenbrief zu geben, ist vom Geheimtelegaten der Mmmm £ in »Ä «« «" eS lü w«deu veLu. Ec Abdruck und d.c un Lt.chb-ndlerwcge zu bewtrkcudc Vettbrc.tun, des vor zwei lautet^" „Alle unsere neueren Staatseinrichtungen sollen dock nicht blos mecha- Jahren vom Erzbischof Grafen Ledochowski erlaffcnen Fasten-Hirtenbriefes an- nische Dienste thun und alle äußerlichen Tinge verrichten, sie sollen vielmehr'geordncr worden. zusammenhängen mit dem inneren Leben und Treiben der Nation, dieses in Urintdio ihren besten Kräften fördern. Tazu muß auch die deutsche Geistlichkeit helfen, deshalb dürfen wir sie aber auch nicht hinausstoßen. Tie Kirche und ihre nächsten Vertreter die Geistlichen, zumal die protestantischen, gehören unbedingt in den lebendigen Zusammenhang, in den inneren Organismus des deutschen Volks- und Staatslebens, und wissen sie, wie ich hoffe, sich dauernd darin lebensvoll zu erhalten zu ihrem und zum Heile des Ganzen." (N. Frkftr. Pr ) Darmstadt, 7. Februar. Die von verschiedenen Zeitungen gebrachte Nachricht, als stehe der Zusammentritt der zweiten Kammer, lediglich zur so- an die Graschenofflichen Dürgermeistcreien. Da das KreiS-Ersatz Geschäft in der ersten Hälfte des Monats April ftattsinden wird, so beauftragen wir Sie, die Stammrollen sofort tu duplo ouszustellen und mit denjenigen für 1874 und 1873 ungesäumt an uns -ilsi'l, ften. im TMitkli prompte unt ostraße. litt k>>e rbür- br. Mudt. Dfiitfdjrani). _____ ________„.o... _________ Au« deut Großherroathum Hessen, 7. Febr. Ju der zweiten höchstens zwei Tagen, erfolgen kann) eine Einberufung nickt beabsichtigt ist. hessischen Ständekammer ist der Antrag gestellt worden, eine Blindenanstalt Es sollen^ vielmehr vorher^ »och eine Reth^ vvn^riugenden^ G^nständem ^. B. auf Staatskosten zu errichten oder die in ----- r------- , • , anstatt vorn Staat zu Übernehmen, oder mindestens durch einen 4uJ5^en5|CDal,9cI^^^cnm5^lr^e den Staatsbeitrag zu dieser Blindenanstalt den S L e k a n n t m a ch u n g. Mil Bezugnahuie aus unsere Bekanntmachung vom 17. December v. I. bringen wir hiermit weiter zur Kenntuiß der Betheil,gten, daß dte nächsten werden: Montag den I März und folgende Tage: für diejenigen, welche im Jahre 1855 geboren sind. Donnerstag den März nnd folgende Tage: für diejenigen, welche im Jahre 1856 geboren sind. Montag den 8. Mär; und folgende Tage: für diejenigen, welche in den Jahren 1857 und 1858 geboren sind. Tage Morgens 8 Uhr dahier in der alten Kanzlei, Louisenplatz 2. I* 16 1; 62 i *9 h *"'1 2» £85 ifi an Kruchtmarkte. Stehen awfelb Osrünber g Lauterbach Main, zurückgezogen haben. Depesche hierher gelangt. Soll dem Kleingewerbe aufgeholfen werken, io ist es »ringend geboten, daß in irgend emer Weise diesem Uedel. worunter dte ganz« Geschäftswelt Irtbet, energisch Aditunt »ate Hier wäre eine ersprießliche Ausgabe für den G«setz:«der. Da ferner kein Verfahren besteht, um auch nur die gotbaung festzustellen. so ist. di» e» jum Zahlen kommt, selbst da» ungewiß, wieviel kl« Forderung beträgt unk fl ist raher de, Gewerbbmann auch allen Lhikanen preiegegeden. welche bekanntlich gerade im Zahlungsmoment«, also in dem für den Gläubiger ungünstigsten Augenblicke, auftauchen. Nicht festgeilellte, nicht sofort erweisliche Forderungen k-nnen auch in feien Wels, iu «reditzwecken benutzt werben, ri nützt daher dem Sewerbsmann. welcher »eit brauet. n,ch: da» Senngste, kaß er sein Buch voll von Ausständen hat und zusammenrechnn, welch«» Vermögen in seinem Buche steckt." Frankreich. Pari-, 6. Februar. Als im Jahre 1851 Louis Napoleon Bonaparte die Republik über den Haufen warf, wurden die Republikaner und Royalisten verbannt, internirt, nach Afrika transportirt und nach Cayenne deporllrt. Wie man aus einem finanziellen Berichte des Deputieren Cöoii Lay ersieht, versähet die Republik mit den früheren Beamten des Kaiserreichs ganz anders; sie gewährt ihnen, wie man aus einer langen Liste von Namen ersieht, Pensionen, ohne daß sie das gesetzliche Älter erreicht über die 30 Jahre durchge- macht haben, die nothwendig sind, um aus Staatsunterstützung Anspruch zu haben. Der Bericht deS Herrn Löon Say billigt natürlich diese Vergeudung der StaatSgelder nicht, und trägt daraus an, daß die Negierung das neue Pensiousgesetz beschleunige, damit ähnliche Mißbräuche nicht wieder vorfallen können. In den parlamentarischen Kreisen findet man die freigebige Begünsti. gung der Donapartisten so toll, daß man die Sache in der heutigen Versawm- lung de- linken Centrums zur Sprache brachte. Man war dort um s» aufgebrachter, als setzt auch die Rede davon ist, dem Herzog v. Gramoni. der an dem letzten Kriege die größte Schuld trägt, eine Pension von 12,(«00 Frcs. zu bewilligen l Unter Th'erS war der Herzog schon darum eingekommen, aber sein Gesuch wurde nicht bewilligt. Als Herzog v. Broglie Minister war, erneuerte der Öj Minister des Kaiserreichs sein Gesuch, erhielt aber ebenfalls eine abschlägige Antwort. Herzog Decazes dagegen stellte sich mir dem E; Minister auch aus guten Fuß und wohnte auch der Hcirath deS Sohnes, des Herzogs de Guiche, an. Gramont selbst war auch auf dem letzten Balle deS Elysse, nicht so deutlich, wie heute das bayerische „Vaterland" retet, indem es sagt: ,ES dürfte sich gewiß empfehlen, wenn die erzbischöflichen Gesuche bei Hofe, rebus sic slanlibus, gänzlich eingestellt würden. Nach unten würde dies den besten Eindruck machen und bei Hose könnte man daraus vielleicht ersehen, daß der erste Vertreter der katholischen Kirche in Bayern a»gesangen hat, gewisse Dinge sehr ernst zu nehmen" Da» klingt wie die Drohung einer Censur, welche der Erzbi'chos an dem König üben sollte oder könnte. (Schw. M.) Aus Baden, 6. Februar. Herr A. Hamm in Frankenthal, welcher die Kaiserglocke gegosien, gießt für die Zionsgemelnde in Columbus (Staat Ohio) eine Glocke, zu welcher auf Bitte der Gemeinde Kaiser Wilhelm das nöthlge Kanoneiimetall, 12 Ctr., gegeben hat. Aus Grafrath wird dem „W- Volksbl." geschrieben: Unser sonst so stilles Städtchen befindet sich seit vergangener Woche m nicht geringer Aufre gung. Haussuchungen und Verhaftungen sind an der Tagesordnung und zwar in den sog. ..bessern" Ständen. ES soll sich hier um die „Freimacherei" vom Militärdienst handeln und scheint eS, als wenn die Sache mit jedem Tage größere Dimensionen annehme. Durch eine verunglückte Procedur bei einem jüngst eingestellten Rekruten soll die Behörde von der Sache Wind bekommen haben und scheint dieselbe es an Energie nicht fehlen zu lasten. Dellerreid). Wien, 8. Februar. Die Nachrichten über die ungarische Ministerkrisis. welche bestimmte Namen nennen, sind durchweg erfunden. Die Deakpartei will zunächst einen Beschluß der Majorität, dahingehend, daß die Budgetvor läge al- Grundlage der Special-Debatte angenommen werde, provociren; erst wenn dies geschehen, geht der Minister-Präsident Bitto nach Wien, um dem Kaiser über die Situation zu berichten. Pesth, 8. Februar. Der Minister Präsident erklärte in der gestern Abend stattgehabren Conferenz der Deakpartei. daß die Regierung, der Situation Rechiiilng tragend, nach Beendigung der General-Debatte des Budgets ihre Entlastung geben und der Minister-Präsident dem Kaiser über die Lage berichten werde. Die Conferenz beschloß, das Budget aU Grundlage der Special-Debatte zu acceptiren und die Erklärung des Minister-Präsidenten zur Kenntniß zil nehmen. (fingruiiö. London, 8. Februar.^ Der „Morning Poft- zufolge find in den dies, jährigen Voranschlägen die Forderungen sowohl für die Armee wie für die Flotte erhöht worden. TIsraeli'» Ärbetterwohnung» - Gesetz wird dem Verneh. men nach d.n städtischen Gesundbeits.Behörden gestatten ungesunde und bau. fällige Gebäude zu eMropniren und dafür geeignete Aibeiter Wohnungen aufzubauen. 0 EürlieL Konstantinopel, 8. Februar. Sin Schreiben des Sultaiis an den Großvezier ordnet die Ernennung einer Special-Commission zur Regelung der schwebenden Eisenbahn-Frage mir dem Baron Hirsch an. Der Sultan erklärt er habe volles Vertrauen zu Baron Hirsch und ordnet au, daß Hirsch mit Ausführung aller in der europäischen Türkei zu erbauenden Bahnlinien be- itaut werde. *9 bctatybtn war. bat tdr Cie Kiapoer Über Nacht abgesrestrn Ml hingt ba» auffaUun al» Ist Die legenannte Klapper der Klapperichlang« »«steht aus leie in em-nt«steckenden. ter Vermischte-. Zur gragr der Ginführung kürzerer Kreditfristen. tone» der Hauptübel, mit welchen der fletne un» .elbst der mittlere «ewerdetrnbenva zu rümpfen hat, bestehl in den langen Borgsrisien. welche den «unten c|t wohl oder Übel a«. ^en müssen Braucht kann cer G«.chöft»mann am Nothwencigsten ,em Geld und erlaubt sich, den '.umigen Schuldner, wenn auch noch |o höflich. tu erinnern fo kann e» ih« pafIlten, datz er au.er am Vertust der «untichaft sich auch noch Grobheiten zuzieht Minen Kbr zeitgemäßen Aufsatz über diese» Thema sinken wir in einem gewerblichen Fachtlatt. Tal. selbe schreibt nämlich: " .Der kleine iLeweibelreiber.de fängt meistens mit einem fldnen Capital« an Was ihm nad) bin Äo^en ,«m«r ttabliiung vaares in d«r Hank geblieben. ist in wenigen «analen IM Buche drinnen und bei den Kunern draußen. Tu Hautzhaltungsbekürfnisie. «rbeittlöhne neben fort, die Wechsel für leine «atertalim sind verfallen, der Materialrorraitz ist vrr.ebrt ^Ruu beginnen die Verlegenheiten; über die ersten kommt er mit Hülfe een Freunden oder Verwand- ten zur Roth«hinweg, Ipäter sieht er sich an den Wucherer und das Leihhaus aewie-en bald ^mmrn die «lagen und »xecuttonen. - Dieser Mann ist .m Anfang« seiner Unianehmüng .0 Brunke gegangen. 1 • vemtttelte halt sich langer aufrecht, aber nach Jahren findet er, daß sei« Mittel nicht stärker. lonDem schwacher geworden |m». Ar hat also mit Verlust gearbeiiet und doch weiß er ferne Sache nicht ander» einzurichten. Mt)< nun der Rest seiner Hab« verloren, entschließt er sich, al» Arbeiter in einer Fabrik einzutreten. ,a hat dabei doch fein lue'cmmni* und »weiß, was er verdient und verbrauchen darf * Daß dieser ehrliche und fleißige Wann seine Stellung als selbstständiger Gewerbetreibender hat aufaeben müssen, daran ist da» viele und lange Kredittren und fügen wir din.u - das Nichtrechnen schuldig; der Mann — wird gesagt — war ,zu aut.- Da» Aufschretben einer Menge von oft ganz kleinen Pöstchen verursacht eitle Mühe und Zeitverlust, noch mehr da» Ueberwachen und Vertreiben Ma »uSsiände, namentlich wenn man e» hat allzulange anstehen lasten, was gerade dem nicht fedagewandten. von da tageeatbfit ermüdeten ArbntSmann so gerne begegnet. Dann kommt das Mahnen, «lagen und zuletzt noch da» Prozejsiren, wenn man sich nicht alle noch so willkürlichen Abzüge und Abstriche gefallen lasten will. Huber freilich läßt man sich die «ürzung ittnet Rechnung gefallen, nnd statt «ine» Nutzen» hat man nur Schaden bei dem Geschäfte Mancher Posten endlich geht ganz Valoren. Durch da» viel« Borgen wird gar bald da» Betriebskapital aschöpft. Man muß als» weitere» Veld bmeinfteden, und bieie« Geld verzmien. Tie üinfaufe müsten statt gegen Baar auf Kredit gemacht werden, man kann nicht seontiren, sondern muß schließlich noch Varua», zinien zahlen. Da Waaren «redit aba ist theua, und die geborgte Waare, namentlich wenn man schon ziemlich in der Kreide steht, pflegt nicht von da allabestrn Qualität zu sein. Um einigermaßen die theuaen Intaeflen und den Abgang durch Valufte auszugleichen, ist man ver,ucht und genöthigt, theuerer al» der vamögliche «iimnfin oder weniaa aut iu arbeiten. Die guten Kunden Waden weniger, fie laufen den Eoncurrenten zu. Auch da vamögltchc MUme.sta, welcha die Intaessen seine» eigenen «apikales .nicht jo zu rechnen braucht-, muß wenigsten» seine Verluste im Geschäfte calculirar Da» ist aba nicht» Andere», al» daß da redliche Zahla für die unsolide kunBi#eft zahlen muß. Tuiet kommt das Borgjystem zu Statten, und die Waare wird »ertheuert! Da e» weder allgemein gütige Zahlungsfristen gibt, noch auch die vatraasmäßig« Fefb setzung da Zahlungswe.se üblich ist, so ist der Gewabsmann dem Belieben leina Schuldner pre,»gegeben. Mi kann nicht wisten, wann a sein Geld bekommen wird, a kann daher auch nicht eakuliren. Ö» kommt daher auch keine Regel, kein Prinzip in s Geschäft, e» wird alles »em schwankenden Zufall überlasten. um ben Präsidenten der Republik für sein Gesuch zu gewinnen. Pari-, 8. Februar. (Depesche der „Agence HavaS.-) Bayonne, 3. Febr.: Die Besetzung von Hstella durch die Regierungs - Truppen bestätigt sich nicht. Die Carlisten haben im Gegentheil da» in Guipuzcoa verlorene Terrain wieder genommen, so daß die Alphonsiften gezwungen waren, die den Ort Andoain beherrschenden Höhen vor überlegenen Streitkräften wieder zu verlassen, über den Oria zurückzugehen und Zaranz und Gnetaria aufzugeben. Pari-, 8. Februar. Im Departement Seine - et- Oise haben bei der gestrigen Depulirten > Ersatzwahl, abgesehen von 40 Gemeinden, aus welchen das Resultat noch nicht bekannt ist, erhalten: Valentin (Republikaner) 55,000,| Berlin, 2 Febr Unta den fünf Klapperschlangen d«, Aquarium» ist eine kiappalo» der Herzog v. Padua (Bonapartist) 41,000, Keratrn 4000 Stimmen. Ersterer Sie Hat bi« Klapper, real mitunter vorkomme, nicht etwa abaeworfen .Dba Obaeftieift, sondern ist als arwählt IU betrachten. Im Departement Cotes-d'or erhielten, abgesehen ^urch einen makwürdigen Zufall emgedüßt Sine junge Ratte, welche den Schlangen zur Rah- von 4 Gemeinden, aus welchen das Resultat noch Nicht »orliegt i Kerjegu."Wb^------------ 38,300, Foucher. Careil 35,700. der Herzog v. Feltre (Bonapartist) 31.200 ^ingm noch fshlenken Horngürteln am ünde"ke»"Schwan,es"Ewch< b'"v«wegl!a Stimmen. 86 kommt mithin zur engeren Wahl -wischen Kerjegu und «m rastelnde» Geräusch vaursuchen. Di« Haare Nägel. Feder» und da»!. Io ist auch iena ixoidjfr Careil. hornige Schwanzan'atz ebne Empfindung eba Senfibilitäk unb ter auch, ohne daß ° dl« Schlange es merkt, beknapperr und benagt werden Da Horngauch mag die junge Ratte oDOnUlU dazu ralührk baien, un: wenn fi« in ibrer greßgia nicht zu e« ' 1 ihr verwegenes Beginnen leaae straflos geblieben sein, zumal die Schlange nicht bungri, wo, Bayonne, 8. Februar. Gerüchtweise verlautet, dap die Alphonsiften Als fi« aba, nach Berspeilung da Klapper, sich auch an die Schwan, ritz« macht«, da war in Cstclla kiligezogen seien. Die Carlisten - Führer Mendiri und Argonz sollen t» um si« g«sch«b«n i der Wärta sand sie de» Morgen» tobt im «4nv Ium, und die Schlang« -n.bren n^cn V,uUn hin. JoniKarlo. f.Q sich noP — auf« lies vak i auf aef t n P. 3X p.l « P M ü •• M- M. M M M M M M M M M. M M M M M. M 6. _ 2| 19 72 - 16 72 - 3 13 71. _ __ — — - U 11 15. —- — — — _ _ — _ _ — _ _ _ _ 6. — 250; 10 8 48 — 149 SZ7 — — —j — - 19 8 Hl - "> 9 52 — — _ _ — i— 6 — 7 1t 94 — — — — — 4 12 57t — — - 3 10 29i -- 6. 24 18 7t>| — 1 1 18 86 — i — -l-l — , — — — | 2 18 2> — — — — — — — — 4,86 - 1— — Normalgervichk va Malter: Waizen 200, «om IW, Gerste 160. Spelz und vrfer 120, Grbien. Linsen, Sicken 220, «arlondn 200, Mebl Psturd 140 BS* Die Mainzer Preise verstehen stch zu 200 Pfd.. die von Worm« zu 1'0 Pfd-, die von (Brünb< i g zu 50 Älgr biti. le für bie Vjb bau. ,Qn8 an bn ?S ber "an erklärt, H"fch mit prilinten Giften. eö,tMtibtnbt °dn (ibfi gt, ,lf> Öelb unb kann <8 ih, Ut. Sinn chblatt. Dal« an. Nr» ((,„ 1 Mvnatm in 'eltfclß^ne grhn vn-chrt- Sui oder Benvand. gftoltitn, ball ltnnrhmung zi a, bafc |tüu gtatbtütt unb Habe verlora, in IiMmnun' mabthtibentn hinzu - bei viele Mühe unb tlid) wenn mal er Lagtbarbeil mb zulexi noch 'striche gefallen und statt einet ganz verloren. Jan muß also ;t gegen Ban nach Pnbugt- imtnthd) wenn zu sein. aufyugltifyt, weniger gut |i rpitalet ,nicht DaS ist aber muß. W lagtmißtge tzefi« einer Schuldner ann daher auch et wird alles m, so >st, bi« >8 sst daher der hiungsmomente, keiner Weis« j“ ö brauet, nicht t, welche» «er- daß in irgend gesteuert werde. 140 fim.](-meinet fliuetner. jäcRiiiuitinddiuim Fristablauf. Zur Fürstlichen Rentei Lied können die Mnrtini- tofl v. I. foüifl gewesenen .yoiz , (tirae > und Pachtgelder nur noch bis zum 22. Februar ohne <**><•• richtskosten bezahlt werden. Zahltage sind an, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag jeder Woche. Die Grosth. Bürger,neister ersuche, dies in ihren (Gemeinden bekannt machen zu lassen. kreulzer ^erflciiierunßcn Holzverfteigerung im Daubringer ®ememben?albc. Freilag den 12 Februar b. I., von Morgens 10 Ubr an, soll in dem Daubringer Gemeindewald, Dir stritten Buckenberg, Hohn unb Pitzenlack, nockveneicknetes Bau-, Werk» unb Nutzholz öffentlich oersteiaeN werden, als: 98 Eichknstämme von 17 bis 74 Cmtr. Durchmesser unb 3 bis 13 Meter Länge, mit 47,66 Feslmeler, 46 Fichtenstämme von 16 bis 48 Tmtr. Durchmesser unb 7 bis 21 Meter Länge, mit 40,12 Fest Meter, 2 Blichenstämmc mit 0,40 Festmeter, 25 Ficktenstangen 1,92 Festmeter. Die Zusammenkunft ist im Diftrict Buchenberg Gegen vorschriftsmäßige Bürg sckaft wirb Zahlungsfrist bis zum 1. October l. I. gestattet. Daudringcn, den 6. Februar 1875. Großherzogl. Bürgermeisterei Daubringen. H ä mmtrlt. yomburgcr Eisenbahn. Submission auf Schwellenlieferung. 688) Es soll die Lieferung von 3750 Stück eichenen Mittelfcbwellen, und Condensirde Milch rhältnisse, Kosten» Voranschläge, Leitung-Verzeichnisse gratis und franco 622) Der zweite und dritte Stock in meinem Hauke am Nabrun.sberg ist zu vermiethen und gleich zu beziehm. Earl Herbert. Hotel de Nassau, in nächster Räbe der Westbabnböfe, R ue Mainz-rsiraße 16 in Frankfurt a M. Am 1. Januar eröffntt. Ganz nrn und ccmroriabel eingeri chttt. Solide Preise, aufmerksame B dienuuq. (57Z Hochachtungsvoll (H. 3-1334b) und durch Die Direcfion des Technicum. 704) Alle dieienigen Herrcn, ivelttc bereits durch NamenSunterschnst ihren Beitritt ;u dem iu Gießen bildenden bouslil» oder VebenSinittelverein erklärt baden, werden hiermit ersucht, sich Mittwoch den io. Rebr., Abends Uhr, in der Wcfhiureitiou Lahnsteln einiufinden. 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Bei entsprechenden Leistungen hohes Salar und gute Ausnahme in der Familie des Prinzipal- Gefl Cffeiten unter Ne- 728 besorgt die Erved - -_____________________________________________________________________________________________ 721) tftn Mädchen für Hau« und Jrücbe Arbeit, sowie ein Kmee-mädchen, beide zu bald, bei hohem Lohn gesucht. Zu erfragen bei der (hpeb. d Bl._______________________ jjeiifraliH’rliuinnfimij der Le ichen lasse . Gesellschaft Sonntag de« 11 Febru.ir, NuchmittaqS 4 Uhr, im Saale bcS Herrn Bramm in der Neustadt, wozu bte Mitglieder höflichst eingelaben werden Nicht zu libcrsehcn! 797) Montag den 15. b. M. fällt der Geschäftstag bei der Spar» und D o rs ch n pka s s e Allenborf a. b. Lda. aus. Die Herren Bürgermeister werben gebeten, dies im Interesse Ihrer ^rtsangehörigen bekannt machen zu lassen. Allendorf a. d. Vba, am 8. Februar 1875. Ä jT^rrrnP lhn biavev Mädchen wird flegci S 111 S-zlvUl. hohen Lohn sofort rach Frankfuit ge'ucht. l^in iüchNger militärfrdn 'Reifender Wo? sagt die i^sped. d Bl 5."*“' r-)'.','' . *• «57 a u m p e n und ä ’n? <»nrfc.“r7ia rchatt ge'uchk. Bewerber, dre in der Branche 1?,,.,^«,,» vrr bekannt und mit Erfolg Leierst haben, wei - —J -p den bevcrrug' und wollen ihre Offerten i vltt X (lufliniducncn rdllH «üb 1'. «2»w an bte Annoncen <1‘laccincilt crllflifPH «jpebition Haafenftein bi Vogler 1 k k m crronffnrt a M. richteri vcobcrcs bei d Vxp. b. Vl. 6.39) (hi: iüchkiaer Buchh -Iker für Aus 72'.») (hn tüchtiger Brerdeti echt a«f so wärtS wird gesucht. Bnestiche Anfragen fort gesucht. Rädere» bei der t> Bl vermureltJie <^oed d ?Ut Am Montan Abend wurden au- r der Klein < Vinbenei errnfee 6 fl besten» empfehlen werden kann, wird eine gefunden i^tflen Erstattung her Jnlerat Eielle als ''ommio in einem soliden Letail gebühren der Schuhmacher Kramer, gefchäft gesucht Briefliche Anfragen per Reuenweg. abeuholen. mitten die gyptb. d Blti».__________ _______________;----- - 153» yni lunger Mann mit guten Schul' 5 lliitalcib^riirtilcibtiibc renntnmen kann in ein btefme» ErtgroS« _ Geschäft unter günstigen Bedingungen iofork nnden m br durchaus unschädlich wirken- als Lehrling ! ei der ^tn vriidilalbe von WpttHeb Sturzen Schwei,, nn über* furt gesucht- Zu erfragen Afterweg 124, 2. Stock 718| Es wünicht noch jemand einige Lage im Flicken besetzt zu hoben. Näheres bei d. (*rp d. Bl_____________________________ 431) (Sill mit den Nölvigen einen verlorenen Versicherungsschein betreffend. Vorkenntuiffen versehener junger 683) Die von der btesigen Lebensverstcherunqsbar'k f. D. auf da» Leben Mann wird auf das Eomploir am 23. April 1873 verstorbenen Herrn Professors Dr. Johann Justus eireö hiefiqen gabrifuefctäfts ate-. ", »'üdcr in Prifich»unq„ch«n u hr„ , Nr- 8363 vom 23. September IK32 über 2000 Iblr. (60st der unterste Stock, bestehend aus 4Zimmern Küche, Speisekammei, Keller und Mitge» brauch der Waschküche, zu vermiethen. H. Bölker, Weißbinder, ___________________Grünbergeistraße. 610) Oin freundlich möblirtes Z'mmer mit Gabinct zu vermiethen Mausburg D. 16.___________________________________ 490) Ein moblntctz Zimmer zu ver- miethen. h r. H or eys eck, Selteitzw-g 77) Mansarde mit Oadinet ohne Model sofort zu vermiethen.. Nähere- bei der Sxp d. Bl.____________ 415) Ter untere Stock meines Hauses an der Gründetgeistraße, beliebe: d au-3 Zimmern unb allem Zubehör, sowie auch Pferdestall ist zu vermiethen und pr 1. April zu beziehen. Z "ah. ^sui« Rothenberger, Pistolen, doppelte . . . __________________Neuenweg 193_______ Pistolen....... 702) »in HauSfne»! wi.d »eiuchl H°llLndit<»e fL 10£t0