Aeit- k crn Wein, n8 mit Musik. Preis vierteljährlich 2 Mark 20Pf.mitDrmgrlohn Durch die Post bezogen wmcljäfytlid) 2 Mark 60 Pfennig. Gjchtncr AiWr ürfMnt tätlich, mit AuS- nfli.mc 'DiontdßA. Expedition: Lanzleiberg, Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen. mein ft, « betrifft, hiuidt tibße» cbdfte ^schenkte ^ökn zuwtndkn tamie lge alle m das gene Rechnung if gerietet fein, lebicgene Arbeit ughardt'schen midt. > ♦ rtrrige VL___ zu AA. r Deutschland zu lehmern für 1874 nehmet der Baut, 4 wird am Ende irungsbank bin ’tficfe Akm- 16 16 16 9 16 16 20 16 4 Pf- 75-^ rs 45-55 17jo en rcpaurt i LöwenMK—- jn Zün» - langer^ St !*'6 wSSw* $banf 'mÄiTfüTSd Io. S< SoiuiW iicn IO. Januar AMTS, fl m t f t dj e r Theil. Gießen, am 7. Januar 1875. Betreffend: Die Abhaltung der Jahrmärkte iin Jahr 1876 Dav Oroßherzogliche KreiSamt Gießen an die Greßberzogltchen Bürgermeistereien des Kreises. Wir fordern Sie auf binnen 8 Tagen zu berichten, vb und an welchen Tagen in Ihren Gemeinden Jahrmärkte im Jahre 1876 abgchalten werden, v. Röder. • Bekanntmachung, die Pensionsvorhältniffe der Civilbeamterr betreffend. Nachdem durch die Bekanntmachung vom 6. Januar 1873 rubricirten Betr^fS denjenigen Civildieueru, welche vom 7. November 1872 ab in den Ruhestand getreten sind, die Zusicherung ertheilt worden ist, daß die etwa günstigeren Bestimmungen eines künftighin zu Stande kommenden Pensionsgesetzes vom Tage ihrer Pensionirung an ihnen zu gut kommen sollen, — und nachdem dueseS PensiouSgesetz nunmehr unter dem 27. November d. I. erlassen worden iß, — so werden die betreffenden Pensionäre — unter dem Hinweise, daß nach Art. 3, Absatz 2, Ziffer 1 des genannten Gesetzes bei Berechnung der Dienstzeit auch die Zeit in Anrechnung zu kommen hat, während welcher ein Beamter nach vollständig bestandener Staatsprüfung bei einer Behörde gegen Reinuneration oder Taggelder dienstlich verwendet war, insofern solche Verwendung von einem der Großherzoglichen Ministerien oder der sonst zilstäudigen Behörde angeordnet oder genehmigt worden ist, — hiermit aufgefordert, ihre desfatlsigen Ansprüche bis Ende Januar 1 875 in stempelfreien Eingaben unter näherer Begründung bei dem zuständigen Ministerium gellend zu machen. Darmstadt, den 4. December 1874. Großherzogliches Gesammt-Ministerium. v. Starck- Kemp ff. Schleiermacher. v. Gagern. fcSaMBWMmMBMMMMMMMMMMIIIIfc I I I lh Ull liilgMMHM—MMBWW WfWgTMMmaBBMMWHMHaTT»rrm Mraffr'T'lrfFifWMWIMJ J.52 Cite. '■ 'SSBWB&v.tJ sanitto«- Arft K? politischer Theil. mußte, als bei allen übrigen Bahnen. Willeii zu erkenneii geben können. Man hat den Wunsch ausgedrückt, daß in diesem Falle bis 1880 an dem gegenwärtigen Lauf her Dinge nichts geändert werde. Sie werden urthei- len, ob es nicht zweckmäßig wäre, durch eine solche Perfügung die durch das Gesetz vom 20. November verheißenen Garanticen zu vervollständigen. Es heißt nicht einander bekämpfen, wenn Sie unter Sich diese Angelegenheit in dem großen Geiste der Versöhnung regeln. Frankreich würde es nicht begreifen, wenn ein auf einer bloßen Voraussetzung beruhender Streit die gegenwärtige Gewißheit störte, welche Ihre Zustimmung erwartet. Schwellen Lieferanten verlesen sind, welche alle behaupten, nur gute Schwellen geliefert zu haben, wird ie Verhandlung geschlossen. Wien, 8. Januar (Proceß r^senheim.) Betreffs der Schwellen- Lieferung stellt der Angeklagte deren schlechte Qualität und daß er die Schivellen - Lieferiing übernommen habe m Abrede, er habe nur die verläß- Deulfcfjliuib. Darmstadt, 8. Januar. Wegen des Ablebens Seiner Königlichen Hoheit des Kurfürsten von Hessen ist auf Allerhöchsten Befehl eine Hoftrauer von drei Wochen, vom Heutigen bis einschließlich den 28. dieses Monats, verordnet wo i den. Kassel, 8. Januar. Die Beisetziing der Leiche des Kurfürsten erfolgt jedenfalls kommenden Freitag in der hiesigen großen Stadtkirche. Die königl. Genehmigung hierzii ist angeblich bereits ertheilt. Oesterreich. Wien, 8. Januar. (Proceß Ofenheim.) Fortsetzung. Der Angeklagte berllft sich bezüglich der Qualität der Schwelleii auf den günstigen Bericht des Hofraths Weber und die ihm von dem damaligen Minister-Präsidenten P^^cki diesfalls ausgediückte Befriedigung uiib sagt aus, daß er an der Schwellen- Lieferung für die Czernowitz - Suczawacr Linie unbetheiligt gewesen sei. Alif das verlesene Collaudirungs-Prvtckvll, welches sich über die Schwellen ungünstig aussprichl, bemerkt der Angeklagte, daß die Angabeii der Sachverständigen Ponfickl »ii d Stracot nur zu seinen Gunsten sprächen. Er weist durch die von lichstc Qfferte ausgesucht, wovon der Verwaltuiigs - Rath gewußt habe. Der Präsident coustatirt die widersprechenden Aussagen des Verwaltungö-Raths. «frantuTtdj. Jo kritischen Umständen die Gewalt sich nicht unterstützt fühlte durch den Beistand einer vom Geiste der Mäßigung erfüllten zweiten Versammlung. Ich habe die Befriedigung, zu denken, daß in diesen Punkten ich mich mit der Mehrheit der Versammlung in Uebereüiftimmimg befinden werde, wenn im Laufe der Berathungen meine Regierung gewisse Modifikationen zu dem Entwürfe der Commission eiubringen möchte, um die Aniiahme desselben zu erleichtern. Ein anderer mehr streitiger Punkt muß nicht minder bald entschieden werden, es ist das die Uebergabe der Gewalt zu der Zeit, wo ich aufhören werde, dieselbe auszuüben Hierbei miiß meine Dazwischenkunft den Charakter der größleli Zurückhaltung haben, indem meine Verantwortlichkeit dabei in * keiner Weise beteiligt sein kann. Ich nehme keinen Anstand zu sagen, daß nach meiner Anffassiing diese Uebergabe für den Tag der Fälligkeit, den 20. No- i vember 1880, in der Art geregelt sein sollte, daß den Versammlungen, welche - dann in Thätigkeit sein werden, die volle Freiheit gelassen werde, die Regie- r rnngssorm für Frankreich zu bestimmen. Dies ist die Bedingung, unter welcher die Unterstützung aller gemäßigten Parteien dem Werke der nationalen Herstel- i hing, mit welchem ich betraut bin, gesichert bleiben kann. i Ich lege weniger Gewicht — und ich glaube, das Land denkt darin wie : ich — auf die Frage, was geschehen müßte, trenn mir durch den Witten der ihm aiigeferngtc statistische Zusammenstellung nach, daß bei der Lemberg-Czer- _ „ „ nowitzer Bahn ein geringerer Procentsatz von Schwellen umgewechselt werden Vorsehung vor Ablauf meines Mandats das Leben entzogen werden sollte. r " ' ~ ’ Nachdem noch mehrere Briefe von Die nationale Sonverainetät geht nicht unter, ihre Vertreter werden stets ihren Paris, 6. Januar. Die Botschaft des Präsidenten lautet: „Die Dies sind die Genchtspunkte, die sich mir aus dem IM verflossenen Jahre Stunde ist gekommen, da Sie die Berathung der constitutionetten Gesetze be-über die wahren Bedürfnisse des Landes angestellten Studium ergeben haben, ginnen werden. Die Arbeiten der Commission liegen bereit. Die öffentliche Die Unterredungen, welche ich nut zahlre'chen Mitgliedern der Versammlung Meinung würde schwer eine neue Verzögerung begreifen, sie wünscht jener Ge- haben durfte, erweckten in mir die Hoffnung, daß eine Mehrheit sich bereit walt, welche ich kraft des Gesetzes von? 20. November ansübe, recht bald die finde, sie zu beseitigen. Tas ist mein liebster Wunsch, derjenige, den ich Sie nothwendige Ergänzung gegeben zu sehen. Ich habe meine Regierung beauf- im eigenen Interesse der Versammlung zu verwirklichen beschwöre. tragt, von Ihnen in einer der nächsten Sitzungen zu verlangen, daß Sie das -Lie Besorgnisse Frankreichs, die Gefahren, welche ee umlagern, deuten Gesetz über die zweite Kammer auf die Tagesordnung setzen. Diese bildet Ihnen Ihre Pflicht an. Ich meinerseits gl ube das steinige ganz und gar diejenige Institution, die am dringendsten scheint gefordert zu iverden von jenen gethan zu haben; und welchen Ausgang diese Debatten auch haben werden, ich conservativen Jntereffen, deren Schutz Sie mir anvertraut haben und die ich rechne jedenfalls auf Gerechtigkeit. Das Land wird meine Anstrengungen rich- nie im Stiche lasten werde. Die Beziehungen zwischen der National-Der- tig würdigem , fammlung und der aus ihr hervorgehenden Gewalt sind heute günstige, dieselben Parts, 6. Januar. In yolge Jer Niederlage, welwe die Regierung könnten andere sein eines Tages, wc Sie, Ihrem Mandat ein Ende setzend, heute in der Kammer erbult, ging die öprocentige Rente auf dem Boulevard einer anderen Versammlung Platz machen würden Es konnten Conflicte sich um 50 Cent, herunter, obgleich Laboulave versuchte, den Marschall außer- erheben, zu deren Beendigung eine zweite Kammer, welche durch ihre Zusammen- halb ter Debatte zu stellen, fühlt doch Jeder, daß er tirect getroffen ist, da setznng zuverlässige Bürgschaften gewährt, eine Nvtbwendigkeit sein würde er in seiner Botschaft ausdrücklich von der Kammer verlangt hat, „daß sie das Nicht minder nothwendig zur Beilegung entstehender Conflicte würde es Gesetz über den Senat auf die Tagesordnung einer ihrer nächsten Sitzungen sein, daß Sie, wie meine Regierung das begehrt, die E^ecutivgewalt mit der setze , so daß das heutige Votum der Kammer als eine Ablehnung der in der Vollmacht betrauen wollen, durch Auflösung der Versammlung an das Urtbeil Bonchait gestellten Forderungen erscheint, -l er Marschall schließt seine Bot- des Landes Berufung einzulegen. Von diesem äußersten Rechte Gebrauch zu schäft mit ben bedeutungsvollen Worten: „Was mich anbelangt, so glaube ich, machen, würde gefährlich sein, und ich würde zögern, das zu thun, wenn unter meine Pflicht erfüllt zu haben, und was auch der Ausgang dieser Debatte sein Januar. Einem Pariser Telegramm des „Daily Teil- der Arbeusmimster dem in Paris anwesenden Lor) Mayor habe heute Morgen von Lord Derby den Abschluß des für würdig, an der Völker zu gehen. London, 8. grapb" zufolge theilte von London mit, er L o k a I o t t j. Gießen, 9. Januar Der SchwurgrrichtSbof der Provinz Oderbessen vom I. Quartal im letzten französischen Kriege nicht gegen Deutschland, sondern für die Dcmo- kratle gekämpft. Ueber die deutschen Fortschritte erfreut, halte er Deulschlanh Spitze der nach Emancipation der Menschheit strebenden Abkommens über den Bau eines Tunnels durch den Canal zwischen England und Frankreich und die Bildung einer Gesellschaft mit 25 Millionen zur Bor nähme der Präliminar-Arbeiten erhalten. Im Falle das Unternehmen gelinge, sei eine 30jährige Eonccssionirung genehmigt- London, 8 Januar. Die „Times" meldet aus New-Jork: Die Stadt New-Orleans ist vollständig ruhig. General Sderivan telegrapdirte, man habe sein Leben bedroht, weil er die Wahrheit gesagt habe. jn| Cou- gresse und Senat dauern die lebhaften Debatten wegen der Vorgänge in Loul« siana fort. Die republikanischen Journale tadeln die Haltung des Präsidenten. — Der Kongreß bcrieth heute die vom Senat vor Weihnachten angenommene Finanzblll, deren Genehmigung durch den Präsidenten gesichert ist. OlulieiL Nom, 8. Januar. Das Jubiläum soll ohne die sonst üblichen Cere monieen begangen werden; weder die feierliche Eröffnung der heiligen Thürcn an der Basilika, noch die Processionen, noch .Ltrchenfrste sollen stattfinden. Amerika. Ncw'Aork, 7. Januar. Ter Gouverneur von Tenncffee veröffentlicht eine Erklärung gegen die militärische Schon in Lonisiana, welche gegen bu ersten Grundsätze der bürgerlichen Freiheit verstoße, und fordert die gesetzgebende Versammlung von Tenncffee auf, dagegen zu protcstiren. 9«r ?ÄXÄS"?.'r’flj buf,9,n 'nb"«Lä?LL mag, so rechne rvy varanp,uiuiiuj iuiiuiu uiinii anstrengungen würdigen wird.- Paris selbst ist vollständig ruhig. Die Boulevards, wo die Neujahrebuden sich noch immer befinden (ihr Recht erlischt erst am 8. d.), sind nicht besuchter als gewöhnlich, und obgleich drei Abend blätter mit der präsidentschaftlichen Botschaft ersckeiiien, so machen die Zeitungs- Verkäufer keine beffern Geschäfte als gewöhnlich. Paris, 7. Januar. Es bestätigt sich, daß D- Josö Elduaven vor gestern aus der deutschen Botschaft war, um die in der „Kölnischen Zeitung" bereits erwähnten Erklärungen abzugeben (deS Inhalt-, daß die spanische Regierung nicht clerical sein werde, sondern so liberal, toie das katholische Spanien es gestatte.) — In Versailles und Paris herrscht große Aufregung. Mae Mahon ist zornig, daß die National-Versammlung fick mit seiner Botschaft nicht einver standen erklärt hat. Die verschiedensten Gerüchte laufen um. Man ist geneigt. f u glauben, daß das jetzige Eabinet in seiner Mehrheit bleibe und durch Broglie, der bei der ganzen Verwicklung eine große Rolle gespielt, vielleicht auch durch Fourtou verstärkt werde. Der Marschall erbat ück in dem Ministerrathe. der gestern stattfand und in welchem die Minister ihre Entlaffungsgesuche einreick- ten, 24 Stunden Bedenkzeit Gestern Abend und wieder heute Morgen hatte er Besprechungen mit Buffet, Broglie und Fourtou. Um 3 Uhr trat der Minifterrath zusammen, dem Bliffet anwoknte. Ueber die Deschlüffe demselben ist noch nichts bekannt; doch scheint es sicher zu sein, daß Mac Mahon von einer Anlehnung an das linke Eentrum nichts mehr wiffen will und das Gerücht unbegründet ist, daß er Dufgure gesehen habe. Paris, 8. Januar. De Larcy wurde heute zu Mac Mahon berufen, erklärte demselben aber, er könne die Bildung eines neuen Cabinets nicht übernehmen. Dufaure wurde ebenfalls zum Marschall berufen und aufgesordert, ■ die Bildung des neuen Cabinets zu übernehmen. (Enflfanö. London, 8. Januar. Karl Blind erhielt einen Brief von Garibaldi aus Eaprera vom 30. November, in welchem der alte General erklärt, er habe London, 8. Jan. Einem Madrider Telegramm der „Times" zufolge, hat der neue Justlzmln.ster tin Rundschreiben an die hohen geistlichen Würden- lrager erlassen, worin er sagt, daß, wenn die katholische Kirche unter den seit rf^n ""ruhen gelitten habe, die Thronbesteigung eines katholischen Fürsten bestimmt sei, ihre Leiden zu beseitigen. Bessere Tage würden Wiederkehren die Beziehungen mit dem Päpstlichen Stuhle wieder dergeftellt werden und die katbo D""" den Schutz genießen, den eine so eminent katholische Nation wie die spanische derselben schuldig sei. Versailles, 8. Jan. Die National Versammlung beschäftigte sich Leute mit Petitionen, lieber eine Anzahl von Petitionen, welche eine ftreiigere Sonn- ragsfeier verlangen, fand eine lebhafte Debatte statt. Eine von der Linken - Tagesordnung wurde mit 386 gegen 2s2 Stimmen verworfen unO die Petitionen, welche namentlich Gambetra bekämpfte, dem Minister der öffentlichen Arbeiten überwiesen, der die Ueberweisnng acceptirte Die Der- sammlunfl vertilgte sick bierauf bi* Montag - Mac Mahv» hatte heute em. Lensere«, mit Dufaure. Man versichert, daß die Unterredunq sich aus eine von Dufanre qcaebene Darlegung der kag« und die Mittel und Wege uirBe- skttlgung der obwaltenden Schwierigkeiten beschränkt hat. S 1 6fle{)nip(jifrt)c Drprldjcn. .. „ Sßtfn. >5. Jan. Aus Anfrage der resianienio Vollstrecker ces 'iur- §'ch7na°ch W 5urft d^marck anstands/o» die Überführung t» Berlin. 8. Jan. Der Reichstag genehmigte in erster und .weiter Beraihung den Eonsularver rag mit Rußlaud. ebenso ,n .weiter Berathung den Gesetzentwurf über d.e Ratural-Leist»,,g«n für da« Heer im »rieden >>a-d den Lommils.ons Anträgen. Alle zu letzterem Lntwurf gestellten A„>endem,n,ö wurden abgelebnt. Nächste Litzling morgen. - Die Fortschrittsparte, ha, einen Antrag aus Declaration des Artikels 31 der R-ichs-Verfassuna ein«. bratbt. Reichstags-Abgeordnete nur bei Legre,fung aus frischer Ttiat wahrciid der Däner der Zession solle,, verhaftet werden können. . Paris, 8. Jan. Dvn Alsonso überreichte bei seiner Lmschiffuna IN Matte,lle rem span„chen Geschäftsträger in Paris eine Fahne den Motten: „Ucbergcben sie meiner Mutter diese Fahne, welche den alten Ruhm Spaniens rcprasentirt, den ich wieder aufzurichten gedenke." Der Papst ende,Ile in (fr wifetung der Glückwünsche Isabella s anläßlich des Epiphama.Festes der Römau, und 'hrer samche den apostolischen Segen, indem er erklärte, daß er aus d. iiunde von dtt Reise Alsonso's nach Spanien seinem theuren Patke,, den Segen ertheilt und Gott gebeten habe, ihm bei seiner schweren Aufgabe seinen Be,. stand zu verleihen. ° 1 3. die Festsetzung ter regelmäßigen Sitzungen. w .......... VezüßUch de» »weiten Vraenstande» der Zaateotfcnuna trnrb# . ®0Tfi6eee«n : cb bn S-ditfljührer ou« cn Z-bl e,t Hm ^Slartrn°,n,,i,^"n«adt^!?^ ein de,enter ei Protocollfubrer ernannt werten wlle n* für ‘öfieUuna ®£,r eb «"b Mato, tn Ter crille Grgenftank der Taqtsordnvnq sand feine Grleciauna mb«, «• eiat^otb.rtn.rafammlun, tn Z'cr.ncil». «uV'L'mm, R.4bm sich 'msi.mmi, für tLÄb„ «U.* »nan Oall unb »,H,t h, bist. OommilM rnräbu ’ * * awn M‘ e t a ii 1 , e. T en 7. Januar. Tochter, Tochter, I. I. bat in den nachbemerkten ‘.Inflagefacbcn erkannt, nämlich: Am 4. Januar gegen Elisabetda (vib von Vebnbeim, wegen Verbrechen» wider da» Leben, eine Zuchthausstrafe von 3 Jahren, an welcher jedoch 2 Monate der erstandenen Untersuchungo baft in Abzug kommen. Am 3. Januar gegen Adam von der Lehr von Bellmuth, wegen Verbrechens wider die Sittlichkeit, eine CMängnifcfhafe von 6 Monaten Am 6. Januar gegen Äarl «öbring von Laibach, wegen Körperverletzung mit tödtliäem Erfolg, eine i-esängnißstrafe von 3 Jahren, an welcher jedoch 3 Monate der erstandenen Unter suchungsbaft in Abzug kommen Am 7. Januar gegen Heinrich Bläier von Heblos, wegen Verbrechens wider das Leben, eine Zuchtbausstrafe von 7 Iabren und Aberkennnng der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Tauer von 3 Zähren Am 6. Zanuar aegen Johann Jost Sänger, Bergvenvalter zu Aießen, wegen Urkunden fälfchung, eine Gefängnißstrafe von 6 Monaten Am 9. Januar gegen Margaretha Grün von Ilbenstadt, wegen Urkundenfälschung, eint Vefangnifntrafe von 6 Wochen. In der nächsten Woche werden fodann weiter folgende Anklagen vor dem Schwurgericht verhandelt werben, bezw zur Aburtbeilung kommen: Ten 11 Januar, Vorn,. 9 Uhr, gegen Ludwig Hofch Tetaleur zu Siegen, wegen Meinetdo und Urkundenfalichung Vertbeid Grohb. Hosg Advoeat Ür Eckstein. Ten 12 Januar, Vorn,. 9 Uhr. gegen Hubert Wilbelm und Jakob Birkbölzer von Olpe, wegen Münzverbrechen». Bertheid.: d,e Gropd. Hofg. Advocaten ve. Reatz und Weidig. Ten 13. Januar, Vorn, 9 Uhr -----tn-1— , nm 7Uhr, ein Abendessen im Wenzel schenGartensaalc statt. Wir laden zur Thcilnahmc an diesem Feste sämmtliche Bür- qrr und Bewohner Gießens mit dem Bemerken ein, daß Listen zum Einzeichnen circuliren und bei den Herren Buchhändler W. Ferber, Philipp Lndeking, W. Schmall und Carl Wenzel von heute an bis Dienstag den 13. d. M., Abends /36b ujuiuioj Bnfenir, urq chg 'm® uuj llPb’0 =poi '>quiqp?(i»q>C iqiwjua-ojaj qun 011010 SnitzNH pv,j mips Ofl ms 0it tinn> q naj’piiMioft h)g ujjunitf ,nv nuio; Länge, 144 Festmtr. haltend, i 300 33 Eichen-Stämme von l5-48 Centmtr-' Die Zusammenkunft ist jedesmal Morgens Duichmester und 3-1o Meter Länge, u. {m £jflrict a^penau nächst der 48 Festmtr hallend, 'lAi^ürn-'r Straüe 29 Kiefern- und Fichten - Stangen Don; Hencr ®,r ® 8—14 Centmtr. Durchmesser und 14 [ Lich, den 4- Januar 187a. Meter Länge. I Grobherzogliche Bürgermeisterei Lich Der Anrang ist Morgens 1/210 Uhr aml Brandholz und Mittags 12 Uhr am Bauholz. __9 r 1 n ------------ Zusammenkunft ist am Vicinalweg von Garbenteich nach Lick in her Secheck. Versteigerungen Holzversteigerung. 113) Dienstag den 12 Januar 1875 sollen in dem Steinbacher Gemeindewold im Distlict Seehtck nochverzcichnete Holz- fortimente versteigert werden: 14 9tmir. Buchen- u E'chen-Scheitholz, ; 50 „ „ „ „ P'ügelholz, : 68 „ „ „ . Stockholz, 2400 Wellen ......Reisholz, I 246 Kiefern-Baustämme von 15 - 46 Centi- j Acker am Läufertsröderweg, 1 2 2 u. Vz 3. Klasse, gibt 1 fl. 21»/a fr. Acker am Hamm, 1 Klasse. Acker zwischen der^ Marburger u. Casseler Straße, 4 Klasse. Wiese, jetzt Acker an der Steinkaut, auf den Weg und die Lahn, 3. Klasse, gibt 1 fl. 37 fr. Acker am grünen Weg in der Pfannlach, 3. Klasse. • Wiese rechts am Weg an' der Licktenau, 4. Klaffe. \ Wiese hinter dem Scheidgraben, am Biegen. 5 > Eine Familienwohnung zu vermiethen. Wo? sagt die Exoed. d. Bl______________ 58) Der zweite Stock meines Vorderhauses ist zu vermiethen und sofort zu be ziehen. Oeconom Wagner, Wallthor- I 96) Eine mödlirte Stube zu vermieth -_______________________E iLtückrath. I 57» Zwei Fainiltenwohnungen sind zu 'vermiethen. Näheres bei der Exped. d Bl. 25) Ein Familicnlogis ist Ecke Mausburg und Wetter- gafsc zu vermietbeu bureb Ehr. Wallenfels am Markt. VeilchenbouquHs in jeder Größe bei Carl Deines, 183) Schulstraße. ieTj Condensirte Milch, ächt von Cham (Schweiz) und Henri Nestle's Kindermehl empfiehlt C. F. Semmler Materialist, Wallthorstraße. 173) Eine Parthie eichene Bohlen 2" stark 2' 5" breit, sind preiswürdig abzu- geben._______H. Werner, Kaplansgasse. 120) Lefaucheux-Flinten, Revolver rc. bei A Dickorv. 106) Etn Famtltenlogis zu vermiethen. ______________________Bachgasse D. 176. 108» Eine mittelgroße Familienwohnung mit Garten sofort zu beziehen. _______________________Dr. Weber. 77) Mansarde mit Cabinel ohne Dtöbel sofort zu vermiethen. Näheres bei bei ,Exped. d. Bl | 99) Wand» Uhren reparirt l Koch, Löwengasie 175. Steinbach, am 4 Januar 1875 Gtoßherzogliche Bütgermeisterei Steinbach. ______Nicolaus.______ 187) Donnctstag den 14 Januar, Nachinittags 2 Uhr, sollen die Grundstücke des KarlSeyfried in Butzbach auf dahiesigem Rathhaus auf Eigenthum versteigert werden: W) *6 - 6 Uhr, offen liegen. Der Preis für das Couvert beträgt einschließlich Musik s fl., weiche bei der Einzeichnung zn entrichten sind. Gießen, den 5 Januar 1875. Die Stadtverordneten. mag, )o recyne^v > vv * * y (180 an der Kasse Eintrittskarten erhalten zu i/2 Mark. Der Vorstand. i Vermischte Anzeigen. (184 QU9 CD 6 1 9 1*2 Ä Vogen bestes 170) Kcs(aiira(ioii I^ahnsteiu Geld - Couverts 25 12 guten braunen 1 12 116, 18 24 24 24 24 Für 24 30 1 1 36 gute 54 1 45 6 9 9 9 12 12 3 3 3 3 3 6 6 von 181 ) Stück beste Zeichnen-Bleistifte, von Nr. 1 bis Nr. 3. 175) Eine Stube mit Küche oermiethrr Schlosser Noll, Neustädkcr Thor. papier et» Quartformat carrirt. Stück neue zu 2 Siegeln Zoll r Pfund Bureanlack. ^OimcrttOrt Den 11. J^onunr 154j rurd) den Wearug der jjrou IM1 brr 1 ult n c 1 n Pfarrer Göbel Wittwe ist der 3 Stock _ . , l.°J _ xa) . PT ..„b Abends meines Hauses anderweit zu vermiethen und 9?id)fmttßlicbcr tonnen bei Herrn Buchhändler Ricker und .^nran69 April zu d-zieden All ilnlprüche ai ntlben. Ti Gi baller. Stange echt amerikanischen Bleistift und Tintcngummi in Holz gefaßt. 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(an Ziebterminen ) Tagelobr.tr mit Familien werden nach vereinbarten: Contrakte engagirt. Säuuntliche Leute werden auf ein Jahr fest angenommen. Reüekostin incl Provision 17 Thlr d«S Gießen Dis Reisekosten sind bei der testen Bestellung einnnenden Für ca» richtige Eintrenen der Leute wird gnrantlrt und es werden mögliwn Leute ausgewählt 144) Einen tüchlkgen Kellner sucht _____________________Emil Lotz 148) Em lüchtiaes iD/äbd)in für Küeje und Hausarbeit sucht auf sogleich Pro» Birnbaum. Zu micthcn gesucht aus den 1 üpril 1875 zwei ineinandergchende unmödlirie Zimmer, Parterre, eventuell im !ersten Stock und nur in frequenter Lage der Stadt. Offerten wolle man geff. schriftlich unter Chiffre K. an die Erved. d- Bl. einsenden, iib) Flccdteukranke und^B'ruftles, dende bellt Dr. Tzochheim in Darmstrdt, Eliiabethenstraße 1__ 121) Ein Mädchen bat noch mehrere Tage im Waschen und Putzen frei. Näheres im Laden von Herrn Emil Dörr, Marktplatz. I "»«rtlinbi Nniali ■ «800^ 3« bn 4p|!", »cid f,d) d. I ^'udmüniei Die bj V01 l'ch ». ttn U.OJg 8Sftiäj am 24 r"Murj J M ; bt" Urei <•* . r t,e ö« btt 7 H »••fc 1771 Wiese in den besten Wiesen, circa 2 Morgen haltend, jn verkaufen oder zu verpachten durch L. Labeoiffe, ____________________Hofger Advocat- 176» Ein Porteinonnaic wurde im Saale des Cafs Leib oder von dort bis in die 'Wetzsteingafse verloren- Man bittet dasselbe gegen Belohnung in der Exp d. Bl. abgeben zu wollen.________________ C^in schwarzer Schäferhund mit stumpfem Schweif, aut den Namm „Kehler* hörend, ist nur entlaufen Wie derbringen eine Belohnung. 1169) M S ch euer in Obbornhofen.' 153) Em junger Mann nut guten Schul- kenntniffen kann in ein hiesiges CngroS- Geschaft unter günstigei, Bedingungen sofort als Lehrling eintreten. Näheres bei der Exped- d. Bl.__ 165) Einen guten Arbeiter fudn ______ Ph Michel, Schuhmacher. Lebrling qefuebt. 3n einem hiesigen Fadrikgeschäft ist für eii en mit den nötdigen arkrnntnissen ver- irberen jungen Mann eine Lehrlfngsst.Ue vacant. 41) Näheres bei der (tpwb. b. Bl. 15?) Für -'ne kleine Haushaltung wich ein reinliches Mädchen, das etwas kochm kann, sogleich zu miethen gesucht Asterweg 124, 3. Stock. _______________________________Sch ellhoaS. 149) An eine ruhige Familie ist ein kleineres LogiS per Februar zu oermietben. _______________________________Vit- D- 193 Eine Stube an einen Arbeiter zu vcrmie- tben. Sandgast'e 177. (134 133) Eine kleine Wohnung sofort zu be- ziehen. Sandaaffe 177. 186) 4*in NiädchtN mit guten Zeugnissen versehen, welches etwas kochen kann, wird gegen guten Lohn nach Offenbach gesucht. _____________________L. Kauf, (Nartfeld. 189. Eme Kleidermachcrin nimmt noch Arbeiten im Hause an 9täbeieS im Hause des Herrn Chr. Frech, 3 Treppen bock. 168) Ein.gebildetes Mädchen von 16 fahren, au» anständiger Familie, wünscht n.an zur Erlernung der Küche und der Haushaltung auf ca. 1 Jahr in einer hiesigen re« spectablen Familie ru placiren (Mcfl. Cfftr ten unter (' hiffi i 'I bii >