Gießener Anzeiger statt. • Bert M Df***6- "Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen Sountaq den 8. August r? politischer Theil. )untkrhaltunz Bern, 4. August. Daß tstand rl und Rtstav Frankreich. dauernd der besten Gesundheit erfreut und stets kelteren Sinnes ist. Wird auf einer ,0»* der Säbel herrscht, ausgeschlossen sein wird, während die bonapartistiscken .ikc hergestellt ist, beweist bie die telegraphisch gemeldet beim Das bereits wurde. Gmt« Heridjibrlid» 2 ttorf MW. «tt VrwßnLohn. T>«rd) M 16 16 16 9 16 16 20 16 1 ist zum Bisckof von Nimes, und Paulmier, Bischof von Grenoble, zum Erzbischof von Besannen ernannt. ^"hit „ (4132 Üand. Schweiz. in Göschenen die Ordnung wieder vollständig schon erfolgte Entlassung sämmtlicher Militärs, das ihm bis zu seiner Amtsentsetzung einbehaltene Gehalt auch >/2 Jahr abgerechnet, was sehr wahrscheinlich ist, so bat er immerhin 21/3 Jahre Gesängniß zu verbüßen und seine Freilassung ist erst am 3. Äugust 1876 zu erwarten. Stuttgart, 6. August. In der Festhalle fand gestern Abend bei An Wesenheit des Königs Karl eine Aufführung lebender Bilder (»Barbaroffa's Tod", „Eckiller in der Karlsschule", „die Kaiser-Proclamation in Versailles") statt, mit Prologen von Fischer, Wintterlin und Rüstige, gesprochen von der Hof- • M. tottbtn .gelten. W and. tnfllfdi, mtt '***>. ^-me Montags. fcpttinon : SenjHtkfra, ?it v. Nr. 1. Pari-, 5. August. Großfürst 5tonstantin kommt am Sonntag nach Paris und wird osficiell empfangen. Mac Mahon, der schon am Samstag das Elysöe bezieht, wird ihm ein großes Diner geben, zu dem mehrere angesehene Mitglieder des geographischen Congresses und einige hohe diplomatische — Der Transport des spanischen Kriegsgeräths von Cette nach Puycerda oder Seo de Urgel dauert fort. Am 2. August wurden 300 Bomben, 30,000 Patronen und anderes Material gelandet und mit der Eisenbabn nach Spanien weiter befördert. Der Transport war von 7 spanischen Officieren begleitet. Paris, 5. August. Tie Clericalen beschäftigen sich auf's Eifrigste mit der Gründung einer medicinischen Fakultät in Paris. Der schwierige Punkt bei der Sache ist, daß jede freie mediciniscke Fakultät ein Hospital mit 120 Betten haben muß. Da man ein solches nicht über Nacht Herstellen kann, so find die Clericalen mit der Pariser Hospiral-Vcrwaltung in Verhandlung getreten, damit dieselbe ihnen 120 Betten liefert, ^für welche die neue Universität Sorge tragen wird. Glänzende Anerbietungen wurden mehreren Aerzten wegen der Uebernahme von Lehrstühlen in der neuen Fakultät gemacht. — Ter General Ducrot, Commandant deS 8. Armee Corps und eifriger Bonapartist, hat das in Nevers erscheinende Blatt, „La Röpublique", in den sich im Belagerungszustände befindenden und zu seinem Ober-Eommando gehörenden Departements Cher, Saone et Loire und Cotes d'Or verboten. In seiner Verordnung klagt der General daffelbe aller möglichen Verbrechen, der Beleidigung des Ministers Buffet, der Beschimpfung der National-Versammlung und der Armee, der Entstellung der Wahrheit rc. an. Tie „Mpublique" wird natürlich weiter erscheinen, da das Nievre-Tepartement nicht in Belagerungszustand ist. Die Sache hat aber in so fern Wichtigkeit, als, falls der Belagerungszustand nicht schnell aufgehoben wird, die republikanische Presse bald von allen Departements, wo Hühneraugen Buchbinder. nr Messer ge- Tolli». morgen Sonn. (4127 Operateur. Et. 12b. nbeu. Bundesrath demnächst erstattet werden. Trotz der Arbeitseinstellung ist der Unterschied des Fortschritts im Richtstolleii des Gotthardtunnels gegen die vorvorige Woche nicht sehr groß. In vergangener Woche rückte der Richtstollen auf der Nordseite bei Göschenen um 25 50 gegen 31 Meter in der vorvorigen Woche vor, während der auf der Südseite bei Airolo 25,10 gegen 28,80 Meter in der vorvorigen Woche betrug. Gesammtfortschritt der vergangenen Woche also 50,60 Meter gegen 59,90 Meter in der Vorwoche, durchschnittlich täglich 7,20 Meter. Deutfdjfanö. Berlin, 5. August. Der „Reichs-Anz." dementirt heute die durch eine Berliner Correspondenz in Umlauf gesetzten Gerüchte über bevorstehende größere Veränderungen im diplomatischen Corps. Es wäre sehr wünschcnswertb, wenn auch andere Zeitungs-Enten, die das große Publikum oft wochenlang und in weit höherem Maße beunruhigen, als die hier in Rede stehende, ebenso rasch und entschieden durch das amtliche Organ in das Nichts, aus dem sie gekommen, zuiückgeschcucht würden. So gebt z. B. gerade in diesem Augenblicke die Nachricht um, der deutsche Botschafter in Paris habe vor Kurzem die „geheimen Befehle", welche der französische Krieg- Minister betreffs der bevorstehenden größeren Manöver an die Corps-Commandeure erlaffen habe, zum Gegenstände diplomatischer Erörterungen mit dem französischen Minister de- Auswärtigen gemacht. Wäre die Nachricht wirklich wahr, so müßte sie unter allen Umständen alS Anzeichen einer hochgradigen Spannung zwischen Deutschland und Frankreich betrachtet werden. ES liegen nun freilich anderweitige Jndicien für eine solche Spannung nirgends vor, und schon aus diesem Umstande kann mit Sicherheit aus die Grundlosigkeit jenes Gerüchts geschloffen werden. Trotzdem sind in Zeiten, da das öffentliche Vertranen nicht ganz besonders feststeht, derartige Nachrichten, wie unwahrscheinlich sie auch sein mögen, stets von nachtheiliger Wirkung und es könnte daher nicht schaden, wenn der „Reichs-Anz.", da das verdienstliche Geschäft des Dementirens nun einmal unter seine Aufgaben ausgenommen ist, auch ihnen seine Aufmerksamkeit zuwendete. Berlin, 5. August. Der „Reichs-Anz." weist die Behauptung eines größeren Provinzial-Blattes zurück, daß der Reichs Kanzler die jüngste Lauen- burger Wahl irgendwie beeinflußt habe. Der „Reichs-Anz." ist überzeugt, daß der Reichs-Kanzler wie seit Monaten allen Geschäften so namentlich dieser Wahl gänzlich ferngeblieben ist. Berlin, 5. August. Auf der Berlin-Anbaltischen Eisenbahn hat man folgende Beobachtungen gemacht, die nicht allein für den Eisenbahnbau, sondern auch für andere technische Zwecke voit ganz erheblichem Werth fein dürften. Im Jahre 1855 wurden nämlich auf einer bestimmten Strecke der genannten Eisenbahn probeweise eine Anzahl von Schwellen eingelegt, welche unter der Bezeichnung, daß sie von dem Buldrec-Holz, das aus Guyana von Surinam herstamme, gefertigt seien. Obgleich nun schon 20 Jahre darüber hingegangen sind, mit all' dem zahlreichen Verkehr, der seiner Zeit auf dieser Bahnstrecke sich heraus gebildet hatte, so liegen doch diese Schwellen zum Theil noch jetzt in den Geleisen und nur einige derselben mußten wegen auf mechanischem Wege ihnen zugefügter Beschädigungen ausgewechselt werden, sie zeigten sich aber von der Fäulniß noch nicht im Geringsten angegriffen. Es ist dies eine bcmerkens- Echauspielerin Eleonore Wahlmann. Die schweizerische Fahne wurde gestrigen Banket nach dem Austausch von Abschiedsreden abgeholt. Schießen nimmt trotz dem Regenwetter eifrigen Fortgang. Oesterreich. Wien, 5. August. Fürst Milan aus Serbien bat sich soeben mit Ein officieller Bericht über den ganzen Vorfall und feine Ursache an die Subventions-Staaten wird, wie man hörte, vom 6'1. Hhtl i?3i Fürstin Moruffy aus reichem griechischen Hause verlobt. Wien, 5. August. Die „Politische Corresp." vernimmt aus authentischer Quelle, daß der Abt der Benedictiner-Abtei St. Bonifaz in München, Benedict Zenetti, Sohn des 1848er bayerischen Minister- Zenetti, von dem König von Bayern zum Bischof von Paffau designirt und das Placet aus Rom bereits eingetroffen sei. Wien, 5. August. Herr v. Stremayr hat eine Verordnung erlaffen, nach welcher der Verkehr der Universitäten mit dem Unterrichts-Ministerium fortan unmittelbar und ohne die Vermittlung der Landesstellen stattfindet, so wie dies rücksichtlich der Wiener Universität bereits ter Fall ist. Es ist mit hier angekommen, um sich nach d«m Landsitze Scarpa zu begeben. Als die auf dem Bahnhofe versammelte Menge zu zischen begann, erwiederten Beide mit frenndlichcn Grüßen. Dadurch stieg die Erbitterung; mit Zischen und drohendem Geschrei wurden die Gäste bis zu ihrem Gasthofe begleitet. Heute Morgen blieben viele Personen aus Furcht vor Unordnungen zu Hause. Wien, 5. August. Der Kaiser hatte gestern Mittag in Begleitung eines Flügel-Adjutanten dem Fürsten Milan einen viertelstündigen Besuch im „Hotel zum Lamm" abgestattet. Die „Nene Fr. Pr." meldet: Die officiellen Kreise halten an der Auffassung fest, daß die Situation keine bedenkliche'sei. Die österreichische Regierung hat dem Fürsten von Serbien die Versicherung ertheilt, daß Oesterreich an der bisherigen correcten Politik festhalte und die geringfügigen Truppen-Aufstellungen im Süden jedes offensiven oder demonstrativen Charakters entbehren." Tie „Politische Corresp." vernimmt, daß trotz dem festen Willen des Fürsten von Montenegro behufs Erkaltung einer strikten Neutralität mehrere montenegrinische Schaaren unter Führung der Capitäne Zimonic, Alexich und Petrovich die Grenze der Herzegowina überschritten haben, um eine Vereinigung mit den Insurgenten - Schaaren bei Popovopoglie zu bewerkstelligen. Wien, 6. August. Tie Journale melden, daß der Fürst Milan von Serbien sich gestern Hierselbst mit Fräulein v. Ketsko, Nichte des moldauischen Fürsten Moruffy, verlobt hat. r Wallat 5tÄn7* un» durch da? , f .u Dresden,' E ■ ÄS 21. WZ j *[35t hülfe sucht BW "tücbtiiv alsHtijn werthe Wahrnehmung diese- Holzes, das dadurch eine viel größere Tauerhaf-.uv \y.vuyit||tD uuv cunyc yvyc uiyivmunju;«: tigkcit documcntirt hat, als viele andere bisher zu diesem Zweck verwendete, und politische Persönlichkeiten eingeladen werden. Auch eine Truppenschau auf Holzarten. Wegen dieser Eigenschaft ist auch ein Theil einer solchen Schwelle Longchamps ist in Aussicht genommen. dem landwirtbschaftlicheu Museum einverleibt worden. ! — Die Minister Tusaure, Ciffey und Decazes verlassen dieser Tage Posen, 3. August. Das Organ der geheimen Diücesan-Derwaltung, Paris; Dufaure wird am 1. September zurückkehren. Tie National-Versamm- „Kuryer Pozn.", erinnert daran. daß heute 1 x(2 Jahre seit der Jnhastirung lung trennte sich nach Annahme des Gesetzes über die große Ringmauer-Eisen- des vormaligen Erzbischofs Grafen Ledochowski verfloffen sind. Es bestätigt bahn um 4y3 Uhr unter dem Ruse: Es lebe die Republik.' Die nächste die auch von anderer Seite gebrachte Nachricht, daß der Gefangene sich an-', Sitzung findet am 4. November statt. Abbs Beffon, Canonicus von Besannen, Zuversicht anzunehmen, daß diese Maßregel, welche vollkommen geeignet ist, der Säbel herrscht, ausgeschloffen fein wird, während die bonapartistischen Conflicte, wie fie an der medicinischen Fakultät in Prag vorkamen, hintanzu-'Blätter dort um so freieren Spielraum haben. Diesen geschieht nichts, weil halten, zur Folge haben wird, daß die gekränkten Prager Profefforen der dor-!die Corps-Commandanten zumeist Ckiselhurstianer sind. tigen Universität erkalten bleiben. Paris, 5. Lugust. Der „Moniteur" spricht zu der gestrigen Rede Wien, 5. August. Wiener Blättern meldet man aus Fiume vom 4.'Disraeli's bei dem Lord-Mayor-Banket in Mansion House seine Zustimmung d. Mts.: Gestern Abend ist Don Alpbonso mit seiner Gemahlin Donna ES 1 Vaudeville, Theater in Gießen. Ucarte W'lhelmine Lohmann, de« Werkführes Heinrich VoLmann aut Bremen, eheliche Tochter. Ten 1. August. Dem Bürger und Posthatter Konrad Krausch ein Sohn, U*u- sta» Heinrich, geboren den 1. Jun,. Gleihner, nn Sohn, Wilhelm, geboren 15. Juni. Den 5. August. Dem practifchen Arzt, Dr. Ignaz tzlum dahier, eine Iachter, Alice Julie Katharina Bertha, geboren d>n 20 Juli Denselben. Dem Bürger zu Vonborf und Heizer auf der Oberbes fischen Bah» dahier, Georg Gravelius, eine Tochter, Katharine Wilhelmine, gedo.cu den 11. Juli Aussllg LÜS brn RirchknbüchtNl brr Atadt (kikhlv. Evangelische Gemeinde. ö o p u l i r t r. Äirdilidic Anzeigen der tüflnfltlifrficii Gcmriide zu Gießen. GottesdienA. Sinntao den 8 August 1875. Morgens: predigt nicht Mtssronsprediger Müller, sondern Pfarrer Dr. Seel Nachmittags: PfarrvicLr Schlosser (Sonntag den 15 August fall das h«i gifufu werden ) Die Pfarr geschälte in der Dache vam 8- lif 14 Äupuft besorgt P'arrvirar Schöner Den 1. August Karoline Barch, geborene lhielicke, Wittwe des verstorbene» Bürger-und Webermeisters zu Uaafpbe, Ludwig Bansi, alt 73 Jahr 8 Monate 28 Lage, gestorben den 31. Juli Den 4 August. Katharine Schneider aus Griesheim bei Höchst, all 65 Jahr, gestorben den 2 UuguA Denselben. Johann Philipp Zörb, Bürger, Biegler und Ctfonom, all 82 Jahr 4 Monate 8 Tage, gestorben den 2 August. Den 5. August Margarethe Stroh, des verstorbenen Burgers iu Kinzenbach und Fabrikarbeiters dahier, Adam Stroh eheliche Tochter, all 10 Jahr 6 Monate, gestorben den 3. August Denselben Margarethe Mohr, geborene Deibel, l^esrou des Bürgers und Schuhmachers Johann Ludwig Mohr, alt 68 Jahr 4 Monate, gestorben den 4. August. i. Johann Friedrich Shristan Freuen, Lehrer zu Bremen, des Schrift- setzers zu Detmold Friedlich Heinrich Konrad Freoert. ehelicher Sohn, und i'ouife Denselben Dem Bürger zu Alt-Buseck und Kunst- und HandelsgäNner dahier, " Georg Becker, ein Sodn, Heinrich Peter, geboren den 20. Mai Den 3. August Dem Großberzo^lichen Hofger'chtsadooknten, August Metz, rin Sohn, Karl Maria Wilhelm August, geboren den 3 Juli Den 4 August. Dem Bürger zu Hannover und Schuhmacher meister dahier, Hrim Das "die r*4 Heine, eine Tochter, Marie Sophie Auguste geboren den 7. Juli Denselben. Dem Bürger zu Kirdorf und Landgerichtsdteneisubftitut, Heinrich Den 1. August. Georg Friedrich Köhler, Hülfsbe'zer auf der Main-Weser Bahn - Ibabier, des Bürgers tu Ortenberg und Locomotiofüdrei s an der Mam Weser Bahn, Dre gesmae Vorstellung: „timt Stund« Kaiser von Oesterreich" und „Reichte Laoallerfi Johannes Köhler, ehelicher Sohn, und Katharine Wilhelmine Ianitz aus Marburg hat sich in tricnttTt hervorragendem Maße des BeisaUs unfnrt kunstsinnigen Publikums -ul Denselben. Leopold Astelhöfer. Schlosser dahier, des verstorbenen Bürger« und erfreuen gehabt Läßt auch ca« erste der ernannten beiden Stücken zu sehr die Oriqinalital^chreinermeisters zu Gladenbach, Johann Georg Adelhöfer, ehelicher Sobn, und Sophie verminen, quckt ihm auch an allen ticken undtinden sein besseres Vorbild „Gute Nacht, Han-chen,"'Marie Helene Simon, des verstorbeden Bürgers und Küferme'fters Johannes S'mon, berauo so ist es doch unstreitig sehr bübnengewandt gearbeitet und sein Dialog ist voll von eheliche Tochter zündenden Lchlagwöricrn. Die vortreffliche Darstellung der Hauptrollen durch die Damen, Denselben. Mil. (Slairmont und Fr. Ludwig und die Herren Lawsoni unv Frevtag verhalfen dem Stücke- ■ iu wiederholtem stürmischen Applaus. — Den würdigen Beschluß des gestrigen Tbeatkrabencs, machte die Operette. Leichte Kavallerie" von F. v. Supp<^. Wir können nicht unterlassen, Herrn, Direktor Püichel unseren Dank für die Vorführung dieser Operette aus;u,vrcchen. Unter-, scheidet sich dleje» Wnk schon dadurch vortheilhaft von anderen die,eS VenreS daß das Libretto aeicbickt gearbeitet ist, des moralischen Hintergrundes nicht entbehrt und keine Frtvoluaten enthält, die unS verleben, so ist die Musik ein wahres Meisterwerk Melodie reibt sich an Melodie und alle sind so charakteristisch und überaus ansprechend. Da- Publikum nahm denn auch di« Operett« mit großem Beifall auf, schon die Ouvertüre, die originell und geschickt gr- arbeitet ist, erhielt ihren ApplauS. Die Darstellung der Operette war eine ganz vorzügliche. Namentlich waren es Frau Retty, Herr Burger und Herr Henning, bi« sich um die,elbe ver- dient machten. Wir freuen uns, constatiren zu können, dap Herr Hennin, seinen fturiatn und seelenvollen Vortrag der Lieber mit gut empfundenem Spiel unterstüben konnte. - Wiedergabe de» musikalischen Thcils der Operett. so vortrefflich ausgefallen, ist wohl nur dem Fleiße und der Tüchtigkeit des Herrn Kapellmeister Hesse zu verdanken dem wir hiermit unsere vollste Anerkennung aussprechen wollen. n .... Wie wir hören, bat Herr Direktor Püschel für nächsten Dienstag die Lusiivtelnovitat: Schwere teilen/' Original Lustspiel von Rosen, zur Aufführung beit.mmt. Da dieses Lustspiel an allen großen Wuhnen mit großem Erfolge zur Darstellung gelangt ist so wird es wobl nickt verfehlen, auch hier bei und feine Anziehungskraft zu bervahren, um so mehr, alS die be regte Vorstellung zum Benefiz für den Lustspiel-Re,isieur Herrn Wallburg bestimmt ist. Berurischtes. _ Die Fabrik des rheinischen Trauben-Brust Honig in Main, macht durch ein« Empfehlung im heutigen Blatte auf bi« Vorzüglichkeit ihres Präparates, welches als angenedmes und nützliche« Hausmillri al^emech geschätzt und anerkannt wird, au,- nur kiam. ______ —--———— Sofa rrjf p t (y Wtrfirii, 7. August. Eine Trauerbotschaft, die uns alle tief berührt, durcheilt hie Stadt ^Herr Pfarrer Land mann ist g e st o r d e n.^ Es ist wobl un- nöthia, dem Gefühl, das diese Nachricht hervorruft, weiteren Ausdruck zu geben. — Kommt sie auch nicht unerwartet, so ist der Schlag doch für die Familie, wie für die Gemeinde gleich hart ■. — tung te« Fiikd«n» »er.chlel sei. — Der Herr», v. Dera,e« wird morgen nach der Vretagne abreisen. I Paris, 5. August Bekanntlich muß in Frankreich da« ganze jährliche Contüwnt, ter größere Theil 5 Jrhre, der kleinere The,! 6 »enatt bi« 1 Jahr dienen. Eäi» es schein,, soll der iweile TH'U des Bontingtnt« jrtzt «bensall« besser gedrillt weiden, da der »eieg«-Mmlster an die Corps-E-mma». banten Ctn Zesehl gesandt hat, alle tu Soldaten de« »weilen Lontingent«, tu; 5fl ,h„ni Eintritt in die Ärmce nicht lesen und jchrnben können, oder nach der gesetzlichen Dienstzeit sich nicht als sähig erwiesen haben, noch ein Jahr länger unter den Waffen zu erhalten. ifiiflCanö. London, 5 August Bei dem gestern vom Lord-Mayor zu Ehren der Minister veranstalteten Banket erklärte DiSraeli, den Toast auf die Ministers beantwortend: die innere Lage des Lande« fei zufriedenstellend; hinsichtlich der Benetzungen zu den Mächten des Auslandes herrsche Frieden und werde, so weit eS an ihm liege, erhalten bleiben. Der Premier vertheidigte sodann die Politik der Regierung und meint«, daß da- Land, wenn eS die Arbeiten seiner Pertreter prüfe, dieselben befriedigend finden werde. London, 5. August. In der gestrigen Sitzung dcS Lberbauses ist der Gesetz-Entwurs über die Perhaltnifie der Arbeitgeber und Arbeitnebmer in fl (10 e m e i»e t Anzeiger. n u n Flur Nr. dllftr ’M Wiese bafrlbft, Acker am halbm Lehnten, Flur-Nr. - ,U |Q 744 238 676 *° j|U.U * iüU-n H it|U :»• n mU*m 30 ro «•04 Ackcr am Kroidoricrweg, an der Broßbrück, dafelbst an der Geildurgergren; am Hadergraben, am Krofdorserweg, an der Weilburgergreni, W«efc unter der Hardt, am Gleiberg« Pfad, daseldtt. Dienstag den iö August, Nachmittags 2 Uhr, sollen die Grundflücke der Frau Ludwig Klingel hSffer Wittwe. auf 9 Jahre iaul dahieiigem Naiddaus an den Writt« bietenden verpachtet werden. •’ mH 41 m 172 874 730 883 1074 340 820 HM 184 333 463 448 250 256 408 824 230 64X) 96 Acker rechts am Srdkauterweg, Acker hinter den alten pichen, Wiese hinter dem Walddrunnen, Acker hinter dem Waldbrunnen, 274 Wiese auf der (Lhaussee, Wiele im Garifeld, Acker auf dem Sandfeld, Acker über dem Rodt, Acker dafelbst, Acker zwischen der Marburger und Easseler Stratze. Acker In der Lichienau, mit einem Theil Schäfereiberechtigung, Acker links des Badenburger Fusipfades. Acker, auf die Marburger Straße und kalten Grund, Acker am Badendurger Fußpfad mit einem Theil Schäferei, Wiefe über der Gänsdacb, Wirie an der Oberlach, Wiese am Morgenweg 5. August 1875. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Müller 1050 466 3*4 462 202 264 u. 348 Acker, hinter den stumpfen GraSweg, Acker und Wiese in den Rödern mit einem Theil Schäferei, Dienstag den 10. August, Nachmittags 2 Uhr, sollen die Grundstücken des 6 br. Iug- Hard HL, welche derselbe von Frau Block int Pacht hat, auf noch 4 fahren, verpachtet werden Gießen, den 5. August 1875 4104) Großberwgliches Ortsgericht Müller 4105) Dienstag den 10. August, Nachmittags 2 Uhr, sollen die Grundstücke der Frau Bernhard Frech Wtttwe dahier auf weitere 9Jahr« w 268 Gießen, den verpachtet werden: O 2932 u. 1691 Acker, auf den Holzweg hinter den Schießgärten, Acker am Wolfsfurth bei der kleinen Weide, w in 184 auf den Aulweg, *> u 608 Acker am Atzelbusch Gießen, den 5 August 1875. (4119 Großherzogliches Ortsgericht. ___________Müller.________•_ Bkigebunq von Bauarbeikcn. Nachbemerkten an den diesigen fiskalifchen Gebäuden auszuführende Arbeiten: M Pf. Maurerarbeit, veranschlagt zu 316 54 Zimmerarbeit, • . 83 6 Schreinerarbeit, , , 884 56 Schlosserarbeit, , , 172 10 Glaser arbeit, , . 259 80 Weißbinderarbrit, , , 1168 98 'erarbeit, . , 5*8 78 Spenglerarbrit. 'allen auf dem Sudmifsisnsweg vergehen werden. Voranschläge und Bedingungen kännen pom 9 b M an in unserem G eingesehen und die Offerten von ba an bis ium 1L b M Vormittags 10 Uhr reicht werden. Dieselben müssen versiegelt und mit der Aufschrift .Ludmiifian für Bauardeiten an den fiskalische» Gebäuden' unter Bezeichnung der betreffenden Arden versehen sein. Aur Eröffnung der Submtffioe wird Inmin auf Mittwoch den 11 August, vormittags 10 Ubr anberaumt, welchem die Interessenten bei» ten finden keine Berücksichtigung. Gießen, den 6. fluaufl 1875. (4129 Großherzogliches Kreisbauamt Gießen In Vertretung: Schocker, Kreisdauaufteder._______ 4133» T'enstaa den io. August b I., Nachmittags von 2 Uhr an, fall versteigert werden: 1) das Frühobst, beste end ,n Aepfel und Birnen, an den städtischen Bäumen am Krofdorfer, Wiefecker, Steinbacher und Anneröder Weg, sowie an der Grün» dcrger und Licher Straße, und 2) die diesjährige Weibennutzung von den Böfchunc-en der Wiefeck und des Brnchg'adens. sowie ai. links der Grünbergerstratze am Alten ki'ch, 3) zwei abgestorbene ^appeldäume auf der Schoor an der f g Benner fchen Schanze. Die Zusammenkunft ist am NeustLdtertdor Gießen, den 5. August 1875 Grotzherzogkiche BürgertTreisterei Gießen ____________A- Bramm Dienstag den 17. August Nachmittags 2 Uhr, sollen die Grundstücke des Hcrrn Johann HeinrichBufchauf weitere 6 Jahre ander weit auf dadiesigem Rathhaus verpachtet werken, als: w Acker auf dem Leigesternerweg, 576 auf der Wriserd«. 582 am Grdkauterwea, 43 294 zwischen dem Aul.Leigesternerweg, 208 in den Rädern, 186 auf der Weiserde, 538 auf der Oberau, 877 am Gruningerpfad, 877 dafelbst, 645 in den Nödern am Hospttrlgnl, 397 auf der Weiser de, 1859 am Ohlenberg, 538 auf der Weisnde, 525 am Grdkauterweg, 32 dafelbst, 1977 am Lch'.nenbergerweg, 1518 am Leigesteinerweg, 568 am Oblevbera, 137 am Hegstrauch Gießen, den 7. August 1875. 4148 Großherzogliches Ortsgericht. Müller. Donnerstag den 12. U M, Her, vormalS E. Herme». 42 Asterwcg A 130. 4120) H. E Iugbardt. Seel. Restaurateur Krämer. mietben. üeiilschc Vacanzen-Liste Neu! Neu! ler am Kreuz. (1039 C i S (3216 sowie EiSfchranke empfiehlt 4159) ZU den Geschäslj befindet sich im Hause der Frau Heck (Schloßgaffe) neben der Tapeten- handlnng von Herrn Hochstätter. Frau B. Landauer. 30 396 536 1437 80 50 70 60 36 Sohn, Gu- irtner dahin, ust Metz, ein dahier, Heia- itut, Heinrich eine Tochtn lessischm Baht den 11. Juli. 4100) 6 Fenster. 68', Zoll hoch,37 Zoll breit, in bestem Zustande find preiswürdig zu verkaufen bei E«Bierau, Glaser Aeser Bahn Weser Bahn, Marburg, öürgertz und ' und Cophie »nes Simon, des Cchrifi: und Louise Men, eheliche 21143) Der obere Stock meines neuerbauten Hau- eS, bestehend aus 5 Aim- mern und allen Bel^uem- A versiorbena 'onate 28 lügt, alt 65 Zahl, i, alt 82 Iaht zn Kwzmdich ■ 6 Monate, ge- ers und Schuh' 4. August- 4099) Ein gutes Zugpferd zu verkaufen Balth. Strauch. 822 3696 58 1500 668 335 2690 90 Moritz Gregori & Sohn in Gießen Marktstraße D. 33. Bauschutt kann auf meinem Bauplatz an der Schoor gegen Vergütung abgeladen werden. (4151 Ehr. W e t ß. Allendorf an der Lumda, den 7. August 1873. Jakob Aatberlah, Buchbinder und Cartonnage-ArbeitLr. Riesel’s Separat - Counerzug nach dem Teutoburgerwald zum Hermanns-Tenkmal. Abfahrt von Gießen L. Müller, der Fußböden, empfiehlt nnen.nl» (£■ Hermes. U50)Emil Fischbachs »--■’S Irfut i>e, Sn#** Steinbacher und e an der Grün- ifee, und ennutzung J» ö.eseck unb W ufberW"» 'trabe am Aiter- jppdhäume «J Vermischte Unzergeu. Tüchtige Bauschreiner gesucht von (4150 Ehr. Weitz. I(Fallsucht) heilt brieflich der Specialarxl । !>r. fti'nüc/t, jetzt Neustadt- Dresden, (früher Berlin.) — (3909 Erfolge nach Hunderten I Hellgebotenes- 4U3) Blau, "unb selbe ia8 r^VeUerULg^ Hcffrnbrücker Braunkohlen, K ÄXÄr&ÄW-Ä" sä® meinem Hause zu machen. (gß. Unverzagt. Hebung. Der Hauptmann. ----- .burger Straße — ist eine Familim- lickkeiten, ist sogleich oder Löhnung von 4 Piecen mit allem Zubehör auch für später zu vermie ’*■ D-.m-r,n Mamz 3* wollte Sie hierdurch benochrick- daN meine Frau nach Verbrauch ' tiaidic Ihres weltberühmten Traubcn-Brust Honie» v°n ihrem Hu'-- DerTrauben-Brust- ZSX Honig ist ächt zu haben aus der Fabrik du cct odl ^A S j in den autorrsirten 5] pLtS. In Gtetzen bei A Busch Sohne. (413s SSäää 3wiebeltud>cii leben -JDlontaß, Miuwoch unb Sreüa«, sr.fib uon 119-10 "bWUb. Lnn,, Sneuftnbt. 4139) ZweHö^- kleine OiliitUÄeffd>en ■ Anil »u oeitnufen gelterewea (S Wt aaasi «Ile Sorten Serben, trockeir, so 1 3036) Kinbkrmkhl^er Psunb ^^rXin ae"eb% fniig ,um «N- IHM. 50B!,, rmrß^t --M°U^r vormals y. fermes Eine anlländigr, Urrng littlidjr llorfirllung. Zum erstenmale hier (Oswalds Garten.) S p e t li ’s grosses mechanisches Welttheater. Nur auf einige Tage, von dem 8. bis 11. August finden Vorstellungen statt. An den Wochentagen Cassrnöffnung 8 Uhr, Anfang 8'/, Uhr, Sonntag 2 Vorstellunaen, 4 und 8'^Ühr Abends. Erster Platz 70 Pfg., 2. Platz 50 Pfg-, Gallerte 30 Kg., Kinder auf den beiden ersten Plätzen tie Hälfte. Zu zahlreichem Besuch ladet ein_________________________^ic Direktion. Zur gefl. Nachricht. 4157) Dem hiesigen, sowie auswärtigen Publikum diene hiermit zur Nachricht, daß mein Geschäft durch das Brandunglück nicht gestört, sondern nach wie vor sortbetrieben wird. Achtungsvoll Carl Ockel. und Kapilalvkrfichrrung auf Lodrsfäll und auf brßimmtr Allrr. jST* 4059) Sonntag den 8. Anguss: B. Oswald. 9 Heute, Sonntag brn 8. August: 4252) fünft bei der .Heinrich Kinkel von Revolver zu billigen Preisen. (vormals (S. g. Windccker> 4093) i4* P I* - I II I) 2Seßlar, im Juli 1875. ($. V II tt. i?c>resten, Zuckcrbarnruhr, Hautkrankheiten rc. — Badearzt: Sanitätoarzt Dr. Martiny. Schriften, Wasserversandt, Wohnungen und nähere Autz-^ »aslenöffnung 6«, Uhr Anfang 7'/, Uhr. Rach jedem Akte nnden 2 (toncerl- nummern statt Tages, und Tu»endbille1t« für reiervirk» Plätze, sowie BtllN- zum ersten Platze sind bet Herrn ffmil Wenzel, sowie im Fest- fnirlabm de» Herrn Gerhardt und rm Theoterbureau: Wenzel'» Garten, 1 Tr^pe hoch, ju ermStzigten Preisen n haben tlastenpreiie: ReservtNer Platz 1 MarL I. Plan 80 Ps. Tie Herren Militär- vom Feldwebel ad* Rcslaiiralion zum Stern. Alter Wein von 12 fr. an per Schoppen. 187'lr Wein. • 18 kr per Schoppen. /lafdimbirr-tirrkauf über die Straße, vorzügliche Qualitäten, zu <1 iino 8 fr. per Flasche. Vairisch - und Wienerbier ü 10 kr. p,r Flasche. Zeke BefteUung.frei in's Hau» geliefert 1796)_______H ar! f uhr. Ul 16) Wn tüchtiger Maschinist wird als Heizer für unser Dampfsagewerk gesucht. We br Wallach in Alsfeld Flecheen^änse und BruftIet- wärttz .-blen 30 Pfennig, ^ltzbet» tn Darmstadt, Vri ungünstiger Ditterunq findet l^iuen braven Jungen sucht tC- ^cr^f un^ in die ^ebre Brü bl'sche Univ^ Drucferei? Kapitalvermögen Snd, 1874:....... 18,501,675 3R. Iahr^6nnahme an Prämien und Linsen: :.........2,621,B8 M Ten Mstgltedern gut gekommenerGeschäft-gewinn 3,389,494 M Anzahl der beftehendni Benrage:.............. ' M versicherte Rente:........... 659,294 M Versicherte- Kapital:.................. 35,496,698 M Dividenden der 2ebenSonsicherten für 1874: 8% deS Baarwerth- ihrn Versicherungen, da- sind dNrchschnirtlich 39° 0 oder für die jüngsten Mitaliedcr 24« a und für bi* Ältesten 54°,o der jährlichen Beiträge (Prämien). Der ganze Gewinn der Anstalt wird unter die Mitglieder in Form von Dividenden und nach Maßgabe de- jährlich wachsenden Derth- der Versicherungen venbeilt Die Dividende fteigt daher mit Zunahme der Dersicherung-jahre, also mit dem fonschreitenden Alter der Vnsichenen und ermäßigt der.m jährliche Beiträge »on Jahr zu Lahr. Diese Dertheilungsart nndet sieb bei keiner anderen deutschen Gesellschaft Bei Annahme einer Dividend, von nur 4y deS Persicherung-werthe- — dem voraussichtlich niedersten Stand, seither nicht unter 8 » — würde der iädrliche -rag eines AOiährigen von 22/' M. für 1,000 M. Kapital sich ermäßigen: in seinem 35., 40., 45., 50., 55 , 60. Lebensjahr aus 19,® 16,” 1«,-° 10.® 7.«° 6.M M und wäre danach der ursprüngliche Beitrag schon nach 20 Versicherungsjahren im 50. Lebensjahr um mehr al- die Hälfte gemindert, nach 10 weiteren Jahren nahezu ausgeglichen. Rechenschaftsberichte, Prospekte und weitere mündliche wie schriftliche Auskunft unentgeldlich bri dem Vertreter der Anstalt: £ fo ‘••'htUir.Bj In > l »Allltn Q Arbeiter gesucht 4083) F. Habenicht, Lampenfabrik Reichsmark 1800 werden gegen hypothekarische Sicherheit zu 5°» Linien per 1. November l Z oder früher iu leihen gesucht Restectanten belieben ihre Adresten unter Obtftr, F. C. 742 bei der l^ped d. Bitt-, gefälligst nieder- zulegen________________________________( <995 4051) Ein braver ^lunae. welcher da- kapeziergeschäft erlernen will, kann sofort in die Lehre treten in der Möbelfabrik von Iuliu- Slra