Gitßmtr Anzeigcr auf den (Siegener Anzeiger werden noch fortwährend ange- ^lOUIin^IIll 1119 nonimen. — Die Erpedttion. hmmh politischer Theic ; Weicht, mftIunfl8W«nttrtc»ttnlaffen. SBejonbcr^ rau(d;enbe gfPli^feiten werbeu^it bttr. Soldat selbst eiugeräumi hat, die Mißhandlung erlitten zu haben. Das Rücknckt auf den Ernst der Lage und die Leiden der Srammesgenosien in den Gericht beschloß, den Soldaten mit diesem Zeugen zu confrontiren, unb s benLarten türktscheu Proo.nzen nicht st.ttfinden. Dafür haben diese Letzteren scheint fast, als solle diesem Jnjurien-Pro-eff. e.n anderer folgen, weichett wellt den Metropoliten Michael von Serbien veranlaßt, einen Aufruf an all- christ. schwerere Folgen für den oder die Betreffenden nad) sich ziehen durste, lichen Nationen Europas zu erlassen, in welchem er bittet, den verhungernden (Magd. Ztg) — Wenn der Helm nun von selbst gerutscht ist < Xnm. d. C. »Tiani* täftllcfc, mit **• tx$cbttioa : l£en ett v. 9fr. 1. Kaiserslautern, 4. October. Anläßlich der gestrigen Jubiläums- Feier der Oggerebcimer Wallfahrts-Kirche sollte der Bischof von Mainz predigen ; m Folge eines Mniifterial-Rkscriptes war indeß die Erlaubniß hierzu von der Kreis-Regierung nicht ertheilt worden. Das Speyerer Dom-Capitel legte hiergegen telegraphisch Beschwerde bei dem Könige em, welcher telegraphisch Greisen, Weibern und Kindirn in der Herzegowina und Bosnien, deren Leiden er aufzählt, im Namen der Menschlichkeit und des Ehristenthum« ausgiebige Hülfe zu spenden. Berlin, 4. Oktober. Zweifellos wird der Entwurf, betr. die Revision des Strafgesetzbuches, einen dir Kernpunkte der nächsten Rcichstagosession bilden ; fast alle politischen Gegenstände werden berührt. Das Prcßgesrtz, das Gebiet des Culturkampfes und schließlich der Fall tes Protestes Arnim werden von der Vorlage betroffen und den parlamentarischen Debatten noch einmal unterbreitet. Der Entwurf enthält mit den 62 neuen Paragraphen des deut- Strafgesetzbuches sehr umsastende und intcrestante Motive und als Anlagen die Motive zu den Verhandlungen der belgischen Kammern über den Fall Duchesne. Beigcsügt ist auch eine Uebersicht der von den Bundesregierungen aus Abänderung oder Ergänzung des Strafgesetzbuches und des Einsührungsgesetzes zu demselben gestellten Anträge. Diese letzteren, bei denen säst ausnahmslos alle Negierungen betheiligt sind, zählen 470 Nummern. Die wesentlichsten Abän- denmgen , welche der Entwurf adoptirt hat. gehen von Preußen und Bayern aus. Nach den Motiven hat — eine Bundesregierung sich für allgemeine Revision des Strafgesetzbuches erklärt, die überwiegende Mehrzahl der übrigen war für partielle Revision. Die Motive erinnern daran, daß bei Erlaß des Strafgesetzbuches eine Revision destelben nach fünf Jahren in Aussicht genommen war. Berlin, 4. October. Die Abend-Zeitungen bestätigen, daß die Verhandlungen des Arnim-Procestes in dritter Instanz am 20. Octcber stattfinden werden Der „Krcnz-Ztg." zufolge würde Professor Gneist zum Mitglied des Verwaltungs-Gerichtshofes berufen werden. Berlin, 4. October. Der dem Dundesrathe von seinen Auüschüsten für Zoll- und Stcuerwesen und für Handel und Verkehr vorgelegte Böisen- stemr Gesetzentwurf unterwirft alle Schlußnoten und Rechnungen über Börsen- Gcsckäste einer Stempel-Abgabe von 25 Pfennigen, alle zinsbaren Lombard- Darlehen von 300 Mark an einer Stempel-Abgabe von 1/s per Tauseiid, alle vom nächsten Neujahr ab ausgestellten inländischen Actien und Antheil-Scheine auf den Inhaber lautenden Renten- und Schuld-Verschreibungen einer Stempel- Abgabe von 1/2 per Hundert des Nennwerthes, alle von Neujahr ab ausgestellten Actien ausländischer Werthpapiere endlich, welche innerhalb des Reichs- Gebietes in den Verkehr gelangen, einer einmaligen Stempel-Abgabe von Vs per Hundert des Nennwerthes. Detmold, 4. October. Seit heute tagt hier der Gesammtverein der deutschen GeschichtS- und Alterthums-Vereine. Derselbe hat soeben bei dem Festbanket folgendes Telegramm an den Deutschen Kaiser, zur Zeit in Baden- Baden, abgesandt: „Dem ersten Einiger der langgetrennten Stämme bringen ihre Huldigung dar die am Fuße des Hermann-Denkmals versammelten deutschen Geschichts- und Alterthums-Dereine." München, 4. October. Se. Majestät der König hat sich vor einigen Tagen nach Nymphenburg begeben, und daselbst Ihrer König!. Hoheit der Prinzessin Adalbert einen über eine Stunde währenden Beileidsbesuch abgestattet. (Augsb. Ztg.) führte heute Dr. Horn 15 Zeugen vor, welche seine Zeitungs-Nachricht bestätigen sollten, und dies auch, so weit ste vernommen wurden, thaten. ^ämmt- liche Zeugen sind Augenzeugen. Unter ihnen befand sich Einer, gegen den der MW Tr.t t »«f M tfextts DeutfdjümD. Darmstadt, 5. October. Gutem Vernehmen nach hat die gestern Abend zahlreich versammelte Kamrner.Fraction der Fortschritts-Partei beschlosien bei der voraussichtlich erst morgen stattfindenden Wahl des Bureaus den Ober- gerichts-Rath Görz von Mainz zum ersten, den Advocaten Dr. Weber von Offenbach zum zweiten Präsidenten und die Abgg. Dr. v. Wedekind und Hos- gertchts Rath Hemzerling zu Schriftführern 'zu wählen. Heute findet voraussichtlich noch keine Kammer-Sitzung statt. Berlin, 3. October. Hiesige Morgenblätter enthalten Folgendes: Die vom Grasen Arnim eingelegte Nichtigkeitsbeschwerde gegen das Erkenntniß des Kammergerichts bezieht sich dem Vernehmen nach gleichmäßig auf beide Hanpt- punkie des kammergerichtlichen Erkenntmsies, sowohl auf die Feststellung der Urknndenqualität der in Betracht kommenden Schriftstücke, als auch auf die Zurückweisung der Einrede der Inkompetenz des hiesigen Stadtgerichts. Was insbesondere die Urkundenqualität der vom Grasen Arnim zurückbehaltenen Schriftstücke betrifft, so habe sich zwar das Ober Tribunal bereits in mehrfachen Erkenntnissen gegen eine zu enge Begrenzung der Urkundenqualität von Schriftstücken im strafrechtlichen Sinne ausgesprochen, dagegen sei kein Urtheil Seitens des hö.1 sten Gerichtshofes über die Urkundenqualität eines diplomati- scheii Schriftwechsels zwischen dem Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten und einem Diplomaten bisher erfolgt. Berlin, 4. October. Die „Nordd. Allg. Ztg." constatirt die erfreulichen Fortschritte in der Münz-Reform seit Beginn des Monats Juli, von wo ab die Bank-Institute Banknoten unter dem Betrage von 5« Mk. nicht mehr ansgeben durften. Der Banknoten-Umlauf habe im Laufe der Monate Juli und August um 175,702,937 Mk. abgenommen unb die Einziehung der Roten unter 100 Mk. fei größientheils bereits beendet. Die Verringerung des Banknoten Umlaufs sei das im Voraus erkannte und beabsichtigte Resultat des Ueberaanaes zur Goldwährung. Die preußische Bank sei bei der Einziehung der am 17. September noch in Umlauf gewesenen 170 Mill. Mk. Banknoten nur mit dem seitdem schon verringerten Betrage von 42,378,000 Mk. bethei- liat gewesen. Wenn die preußische Bank an Notenabschnitten von 100 Mk. und darüber mehr Noten im Umlauf haben sollte, als der Verkehr erfordere, so werde der über diesen Bedarf hinauSgehendc Betrag durch Goldmünzen zu , 5. l5162 4. Cctober. Mit ben Resultaten bcr Prüfungen zur Erlangung tes Einjährig-Freiwilligen-Zeugnisics stehl es in biejcm Jahre schlimm. Von allen Teilen laufen Melbungen ein, baß auffallcnb wenige Caudibaten rurchgekomme» sinb." So destailben in Köln von eiwa 140 Prüflingen nur 35 ji, Danzig von 14 nur 4, in Minbcn von 45 nur 12 u. s. w. Unter bie'sen Umstänben kann be» Eltern nicht einbringlich genug empfohlen werben, auf bit grünbliche Vorbilbung ihrer Söhne rechtzeitig Bebacht zu nehmen. Än- bercrseils blecht zu wünsche», baß ein Gesetz die Vorbedingungen regle bic zum einjährigen Dienst berechiizen, ober mit anbcren Worten: baß bcr § 14 des Militärgcsetzes ausgeführt werbe. SBcrltn, 4 October. Zur Lage m Lerbie» berichten bte Wiener glätter- Di- Diplomatie setzt danach in Belgrad ihre Bemühungen nnermüd- lich fort, nm die serbische Regierung nicht nur zum Verharre» ui der Reutra- litätä Politik solider» auch zur «»nähme corrcctercr Formen sur die Bcthaligung derselben zu bestimmen. Es heißt, daß die Verlierer der Großmachle dem Fürsten Mila» wie seinem Cab,nette die Zweckmäßigkeit einer Einstellung aller Rüstuiigen wie überhaupt die Vermeidung alles besten nahe legen, was als Demonstratio» gegen bie Psorte gedeutet werben kan.n D-° ”h.T„, Anzeige- und ^mtsktuit für den Kreis Hießen. rl T'oiincrftair btn 7. October llUl’l UUHI t IVUv Ulv O v O 1 jy. r r . exxx n Of C k Die Araurnente deren seine Genehmigung gab, worauf der Bischof von Mainz gestern Abend ge- ^emoiMtranon gegen ure zp|vuc --- ------ lerni , r.4. Diplomatie dabei bedient, idieincn den fürstlichen Hof zur Erkenutnitz ^reoigr gar. , • z er n A1..1 CT— «.m ai'Üah ntlf WAT* warni iq Gera, 1 October. Gestern fand beim Einzelgericht eine öffentliche > Unterleibs-1 ernbe Diät ist bei Lchuhmittk! fltgai Diese Diät, bei ter tiirlidjem Wege alle s dem Körper ent- ier magenstärkenie mdem Maße ringt- im angenehmsten, estcn onmitt Ist H oben bei J.WaUat oon Apotheker Si. lin, Neuenburger' chten. (i>!H ■sebHerdeii. | -Theater eßen. Garten.) ben 5. Oktober: ?er ®inttrfaifcr sludirt: t rtnfrirö. ;n von M Slntb't Slaßburg. - Anfang twmerirten SMl .Weis zum Ms- bei Herrn GrbrM ienzel. bti.FnsM healerbureau. ,a^"- t.r Sperr'ü A'm * Zarten bereit- »on '• L^rauc6. enwt£i93_J^ ^'genVvki )7kNek jUn; '» einen, 8 Lehrling, ” Eintritt. adcB Königl. ^•Fabrik hollwerck Üßl Qualität all. "finden sich auf Vill). Flett unb i6;oj bafe aflen Interessen am meisten gedient wäre, wenn in, Gera, 1. October. «ürz-^klarheil i» bie Situation, unb zwar im Sinne bei Wünsche der Eroß-iVrrbanblung in Sachen bes Hauptmanns v. B. hier gegen ben vormaligen mäcbte aebrackt würde. Der Fürst soll, wie der „Polit. Corresp. gemeldet Redacteur der „Geraer Zeitung , Dr. Horn, wegen Ehrenkrankung statt, ^er wird 'm den letzten Tagen wiederholt nach dieser Richtung hin Auseinander-1Letztere hatte behauptet. daß^Ersterer einen Loldateu, welcher Gelegenheit letiunaen fotrobl y>crrn Ristics als auch anderen Cabliiets-Mitzliedern gemacht einer Inspektion beim Lauf-Lckntt hmgesturzt war, am Ohre gesaßt und io brbcu^ Fürst Milan selbst ist sich b« Ran, «uftrig, übernibm, b"e ,',«br.f nu'r X >u '»»- b«t- eranbat, »tu», - «,« ber $».. n«b ben »,fi"£rn Tfrupp'l fi, barauf em unb f, un" rbheb ™. bet'Wm ÄrUPP m,rt wa»tf<*t‘nli4 ben Schab in feinem fiouie nie m„. ment abgeschloffen ist. um Hülfe truppen nach Can Sebastian dauert regelmäßig um diese Zeit behufs Revue vor dem Kaiser versammelt gewesenen Truppen. Annexion Belgien- fort. Sie meinte gestern, die „Times" habe sich zwar sehr energisch gegen einen etwaigen Versuch der Vergewaltigung Belgien- ausgesprochen, aber da- habe nicht viel zu sagen, f Spanien. Bayonne, 5. October. Rach Berichten von der spanischen Grenze befestigen die Carlisten die Positionen von Castro Urdiales. Die Madrider Regierung hat alle im Hafen von Santander liegenden Dampfschiffe requirirt, San Sebastian zu schaffen. Das Bombardement von Petersburg, außergewöhnlichen Truppen-Zusammen-iehungen im Odeffaer Militärbezirke wer- vninftrrirfj. Paris, 4 October. „La France" setzt ihren Feldzug zu Gunsten der ^^r°teur Segelbach"angestre./gte Kl^ erkanme der °Baga.ell^öm.' missar auf Abweisung derselben, weil der Ehemann nicht nötbig bade, die von seiner Frau ohne seine ausdrückliche Genehmigung oder ohne sein Wissen gemachten Bn'te" lungen anzuerkennen. Der von dem Kläger gegen diese Entscheidung eingelegte -Ntcuri wurde zwar ^geleitet, weil der erste Richter die unter das Zeugniß de? (fbdrau M ^rnaflun gestellte Behauptung de- tkläger». das, der BerNagVe bei der Bestellung ba ftlabunfl zugegen gewesen sei, unberücksichtigt gelassen hatte, jedoch verworfen nachdm! rl V -byunbd bat,c* 'dr Ehemann weder bei der Bestellung'der sraa- lichen Kleidungsstücke zugegen gewesen sei, noch das, sie dessen Einwilligung einaebolt Kammerger.chl hat sich bei di.ser Enuche.dung in Rech^anichauun! M erftm Richter- ganz und gar angeschlossen Diese dürfte daher 'ür Kaufleute und Handwerker eine beachtenSw)k >« l.» « m । 4« • ... f .... Ditzblatt .Rumor' dringt folgende- Recept autz dem Kochbuche der .Germania .Ihr politischen Köche Preußens, — Rehmt die jünaere i-intr »uch die ältere sr.sch beim Schöps, tbul sie bald in einen Zopf - Gera fldn Strotba Kocht m.t Sachsen-Soburg Gotha Und mi, Sachsen.,"'^ Stunden tüchtig durch. Hört ihr e- im lopse brausen Rein mit c ...t Sonberejanfen, Sochfen Weimor ebenf-D« - Ven e ,« biene bin ol« So®* eidnrn Serbien. Belgrad, 4. October. Die Erklärungen, welche der Fürst in geheimer Sitzung der Skupschtina abgegeben, sind noch nicht bekannt geworden. Die Bildung eines conservativen Cabinets wird als sehr wahrscheinlich bezeichnet. — In Folge einer in der Skupschtina abgegebenen Erklärung des Fürsten hat das Cabinet demissioniren muffen. Vermischtes. — (Herr Windthorst-Meppen in Gefahr.) Da- Leipziger Tageblatt enthalt fol- aendeS „Eingesandt": „Die Perle von Meppen hat Unglück! Auf seiner jüngsten Reise von Hannover nach Münster mußte Herr Windthorst Excellenz auf der Station Rheine den Wagen wechseln und-wollte, da er bekanntlich sehr 'chlecht sieht, eben bao BahngeleiS Übei schreiten, al» der westsäl'sche Zug berangebraust kam. Schreiber diese», sowie ein Herr von Windthorst'» Begleitung sprangen sofort hinzu und zogen ihn noch glücklich auf den Perron zurück, ehe er von der Maschine erfaßt worden war Eine Stunde später, bei unserer Ankunst in Münster, spielte ihm da» Schicksal einen neuen Streich dadurch, daß sein Reisegepäck, welche» er in Hannover al» Passagiergut expedirt hatte, liegen geblieben oder verschleppt worden war. Wir fuhren nun nach Hotel Geibaulet, wo Herr Windthorst, ein oft und gern gesehener Gast, mit dem Röthigsten. Seife und Kamm. auSgestattet wurde, während er sich am andern Morgen nicht einmal an frischer Wäsche erfreuen konnte Serne Koffer erhielt er erst Tag» daraus" werde England es volkommeuden Falls eben so machen. tknglanb. J“nnn,,?i London, 4. Oktober. Der „Times" wird aus shanghai uuteim, £eutfc6lanb blde burdt!• Heutigen gemeldet : „Der englische Gesandte, Wade, hat Peking nich, ver- jünb "nlrr®'“‘tn'Ln tonnnfto, lassen. Der Gesandtschasts-Sekietär Grosvenor geht mit Depeschen nach Lng- arlrbrten jungen liaarr« Halt, bei. Herrn^ör"""^,'«molö Dobe^roe^?^ b" land." Genauere- fehlte man nimmt an, bnitiniuftir>^nlaae II Die Unterbaltunge.Kummer (38): «eralchrecken Wooelle oon Jerbinanb »ümberoer - locb Vonionb unb Ben Vomonb. Eine Reise tkrmnerung au» dem «chottischen Hoch- lanbe. Bon Iulm» Wolfs. - Der reuselofisch Bon 1)1 ^ocr» - Skizzen und Scenen.^ Bon «lexanber von Robert». I .Gefrorene Worte" - Die Hausirau unb ihr Reich Bon Aglaia von Endere». I. Einleitung — Die B'lbnisie de« deutschen Kronprinzen unb feiner Gemahlin von Heinrich oon Angeli Bsn V P Mit zwei - lieber ben B.fuch be.Echoh. von Perfien bei »rupp werben nach iWmopp'e" ~ * Spn,d,bUb °°" 6 9 Dipier Kit Hol.fchn... - nachträglich einige interessante Einzelheiten bekannt. Al» ber Schah in Begleitung - ____ eine» Preußischen Generals (oon Boyen) Krupp in Esten besuchte, h lle er sich einige DebufS Verminderung nnn ^»fhereie,, . Damen ber Berliner Halbwelt mitgebracht. .Holt" rief Frau Krupp, ,biese Frauen: S von ^chre.bereleu und Incaffokosten ei- zimmer bürsen meine Schwelle nicht betreten- Esten unb Trinken können sie haben, *urt>cn wir sikehrten Iiisereuteu dringend, Tleiwcrc so viel sie wollen, aber im Wagen " Unb so geschah e» Der Schah spiach weder zu strate bn der Aufgabe gefälligst baar bezahlen zu wolleiu Krupp, noch zu dem anwesenden Regierungspräsidenten ein einzige» Wort, sondern (Krpeditiotl deS (Liepener 'Anzeigers daß noch kein definitives Ärrange- Botanik an der Züricher Unionfität und der ,tudio^ phllasophhe ^rdukin^lTlihH «ort, seiner Hörerin und schließlich auch — Erhörerin Rach der Hochzeit treten der verr unb ble ffrau Stubennn ihre Haa>,ei,«ie>fe an, aber nich, e,wa ,w cklofn Äab7 bummelei wegen, Jonbrrn junaitft, um an ber »iaturforfitterverfammluna m »rai Heil |U nehmen, ba auch bie junge ffrau eine angebenbe Raiurfarfchenn ift’ fiierojj wollen sie Cbentalien besuchen unb Mi,le October w eber in gürich dntreffen - « um weiter ju bociren. unb sie, um sich auf ba« Dortora, ooriubrreiten. Ja ift ob« immerhin möglich bah biefe Stubien. wenigsten« jetlwetlig, buich bie vorder ei,una auf andere Ereignisse unterbrochen werden könnten. vorocrenun- den von unterrichteter Seite für unbegründet erklärt; die Zahl der dort ver- trag de» Arbeitslohnes und der Auflagen nicht zu erlangen und auf die von ioim fummelten Truppen fei nich, stärker al« die Zahl der in früheren Jahren """ """" .............*......- —"----------- ' ^1 (l g e m e i n e t n e i g e r. besondere Srkanntmachun^ Bckanntmüchung. Im Firnien-Register b<» unterzeichneten Gerichts ift heute folgender Eintrag voll- zogen worden. Philipp Lotz zu Gießen betreibt ba» selbst seit 2 Januar l. I unter ber Firma P h. Lotz ein kaufmännische» Geichäit Gießen, ben 2- Februar 1875. (5217 GroßherzoglichrL Stadtgericht Gießen In Berhinderung Großh. Stabtrichter». Oppermann. derlleigerungen. Arbeitsversteigenuig. Dienstag, ben 12. r?ctober, MittaaS um 1 Uhr. sollen auf dem Rothhau» zu Grüningen nachstehenbe Bauarbeiten burch önentliche Versteigerung in Akkorb gegeben werben, al»: M. Pf L Mauerarbeit veranschlagt zu 32 9u 2. 'Zimmerarbeit , , 94 96 3. Schrrinerardeit . , 35 — 4. Schmiedearbeit . . 9 60 5 Steindrechen, Fahren, Lustetzen derselben veranschlagt zu 168 — 6 Steinschlagen und Decken veranschlagt zu 280 — 7. Kalk- und Sandlieferung veranschlagt zu 45 20 Gießen, den 5- October 1875. (5215 __Körner, BezirkSbauausseher______ Triebvlcrtklverpuchtllilq. 5221) Die leibiällig geworbenen 214 lriebviertel ber Stadt Gießen sollen Dienstag ben 12 Octoder d. I , oon Rachmittag» 2 Uhr an, an Ort unb Stelle östenilich verpachtet werden. Zusammenkunft auf der Dtefeck drücke am Reuen weg ertd or. Gießen, ben 5. Octoder 1875. Großherzoglich« Bürgermeisterei G'eßen L. B r a m m- Brkailiitmlichuiig. Betreffend: raudstummenstatistik im Großherzvgthum Hesse». In Gemäßheit der Verfügung Großberzogl.cher Kreis-Schul Eommifsion Gießen vom 30. September d. I. fordern wir die Eltern schulpflichtiger taub- stummen Kinder in der Gemeinde Gießen auf, dieselben bei dem Unterzeichnern behufs Ausnahme in die Taubstummenanstalt anzumelden. Wir bemerken dabei, daß eine verzögerte Aufnahme niemals von der Verpflichtung eines fech-fädrigen Schulbesuch- befreien kann, daß die Eltern melmebr ausdrücklich diese Verpflichtung beim Eintritt ihres Knides in die Anstalt zu übernehmm haben. Gießen, den 5. October 1875. Im Namen des ev Schulvorstands Gießen. Vtgelius, Großh Schulinspector. In einige Wochen wird die Verloofung zum Besten des Frauenvereins abzedalten und find Loose fr 20 Pf. bei allen Borftand-damen zu haben. Die ^.amen bitten ein gütiges Publikum sich recht zahlreich an dieser Derloosung in betbeiligen, um kommenden Winter die Noth der bedürftig würdigen Armen, besonders der verschämten, alten und kranken, wenn auch nicht gänzlich befei« tigen, doch lindern zu können. ___ »101 3» Nil) 11 ?ud), IT" il^o) eanbftftn Ibonrbbr bei___ __ yiZ) fiirrt bei J179U bleuen Kss- b -Ukteftn C k.__ Spselgel« kiifrau birejöl m^li^n Cu 1 Ämt-.ttic 3 r> Kikdndors LL) Smr (Ki OHtnxnS uilb o< u^rbkn 111 gbt. > St Kurz gefchii v-brend p I I“ Dfi Ä1* i r* Ju oti • 'v r •Jft l,1 . Ranrt r!rtka. Wb ?■»>) tiomi |u Qfj . «trift« «•1 k«*, ”•** ®«nen weenoietjo! »Bi ter ^*®”l-n i k«; tu 1 a Rsdbnsi, ci üilnit, ift |u i __ V») «tun • naleütbii ____3 6 3794) Die Dclicalcsscit-Handlung der J. A. Busch Söhne vermietden bei Dr Gqquoin. Kehlleisten rc rc. (4662 (5087 Emil Fischbach de V abbaye de F6camp empfiehlt kenntnisse nicht erforderlich. 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Auskunft ertheilt Frau Betty Küchler, Neue Anlage. 4931) In der Nähe des LindenplatzeS wird ein größerer Laaerranm — Scheuer oder brr gl. — zu miethen gesucht. Näheres bei der Exped dieses Bl. 5171) Ein Herr wünscht Vogis und Verköstigung bei einer anständigen Familie zu nehmen und wird vorzugsweise auf ein freundliches Zimmer mit Kabinet reflectirt. Gefl Offerten beliebe man unter der Chiffre F. Z. 180 bei der Exped. d. Bltts. nikderzulegen_________________ 5222) Schöner Meerrettig, a 5 fr., faust Georg BooS. Wildprethändler, Löwengasse. wird in Fäßchen von 10 Liter an gegen Nachnahme abgegeben. Agenten werden gesucht. I* Referenzen erforderlich. 5013) Original Benediktiner Liqueur Benedictine Eichenstämme werden angtfauft durch N Kiegel 5165) in Lich. Fr. Müller II. empfiehlt sich für Lieferungen in Holz-, Roll- und Jalousie-Läden, Gesimsen, Franf. Adr. sign. K. L. 55 an die Exped. d. BlttS.-___________________________(H. 04510.) An Asthma Leidende wollen sich vertrauensvoll an Bernhardt 8t Sohn wenden, die einen tfräutafaft und Tropfen besitzen, wodurch vielen geholfen und worüber schrfftliche Zeugniffe in Menge vorliegen. (4939) D 7244. 5208 - J Q . h- 3952) Ein geräuurigeS FamiUenlogis ist lu oermiethen und per l- November zu beziehen von L- Trxtar, * Darmstädter Haus. 1 Stiege hoch 4844) Ein unmöblirles Zimmer mit Eabinet zu oermiethen- Zu erfragen bei der Exped. d. BUts-___ 5103) Der 2. Stock meines Hauses ist durch Versetzung des Herrn Dr. Keller anderweit zu oermiethen und sofort bezreh- for. P i tz. Zimmermeifter. 5122) Eine Wohnung von 4 Zimmern il. s. w. zu oermiethen und gleich zu bt; ziehen bei W- Köhler, Grünbergerstraße. 5188) Ein kleines Familienlogis, sowie rin möblirtes Zimmer, zu oermiethen bei Bahnwärter Thomas, Schiffenberger Weg. ui« iniialiiiieslelle v„„ Annoncen »»äs 5225) Eine Aepselmühle, 1 Ke"er mit tts-rnen Schrauben, eine '/, Ohm au5- dr ückend, urtb verschiedene Fässer finl> fauflnb adzugeben Rädere Auskunft erthe.lt 5 y hr. Bix am Neucnwegcrthor. Brennholz «ur, gtfd)nittene8 «renndol» fort- ifcihrrnb zu Huben bei Ernst Fries. Neustäoter Thor. 52:48) Die Kartoffelernte eines Gar ns am Rodberg, circa ', Morgen, vorzügliche Qualität, ist zu verkaufen. Auskunst ertheilt U ' '^lurschütz Malkomes.us 5229) Ein neuer R5 der'scher Kochherd ist preiswürdig adzugeben bn I. Hanste.n, Ludwtgsstratze "ffin Hausen Mist billig abzugeben ßijigj Gebri.der Loy._। *5212) Eirca 12 Wagen Kuh-Mist sind verlauten bet , nanitw, 5179) Künstliche Dünger, -lauen Vitriol empffehlt (* mil P tst or. 5168» Bei Earl Weidig im Petri'» smen Haufe nächst Wenzel'- Garten ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen öl3l) Im unterenStock des Petri'schen House«, zunächst desWenzel'schen Garten«, em schönes möblirtes Zimmer zu vermiethen. 5176) In den Stol lmer'schen Häusern, Ludwigvplatz, ist eine Mansarden.Wohnung zu oermiethen.______________ 3255) Ein Familienlogis von 5 Zimmern und allen Beauemlichkeiten ist zu vernflethen und 1. Octoker zu beziehen bei _______________Georg Lüdeking. 4909) Zwei inemandergedende inöblirte Mansarden-Zimmer zu vermiethen bei __W. Balser am Lindenplatz. 5227) In der Nähe de« WalltborS ist ein Metzgergeschäft im besten Zustande unter günstigen Bedingungen zu verpachten, auch kann etwas Ackerland abgegeben werden. Näheres bei Herrn ff. M a i er SelterSweg. 5226) Ein freundliches Vogte ist zu vermiethen und bald zu beziehen. Sandgasse Nr. 156. &230) Ein auch zwei N/ädchen können Logis haben bei Ww. Koch, Hintergasse, ___________________im Franz'fchen Hause. 5232) Ein kleines Familteiilogis per 1. December zu vermiethen bei Dr. Weber. 52-Jij Ein kleine« Familienlogi« ist zu oermiethen. _______Hch Schmidt, Walltborstraßc. 5237) Zimmer und Eabinet möblirt zu 5233) Durch den Wegzug des Herrn Lehrer Kerlmann ist der von ihm seither bewohnte erste Stock anderweit zu vermiethen und alsbald zu beziehen. W Faber. Wermrethungeu. Ein kleines möblirtes Zimmer zu ver- miethen. vol), Se.tersweg 50-, 5200) Zwei Schlafstellen zu vermiethen Näheres bet der Exped. d Bitt«. ------- 5191) Ein möblirtes Zimmer mit Cadinet, Parterre zu vermiethen. Neuenweg 134- 5178) In meinen, neuerbauten Hause an der Frankfurter Straße sind 3Fam.l.enr Vogt«, bestehend jedes aus 6 Zimmern, Mägde-. Wasche Speisekammern, Kuchen mit Wasserleitung, verschlossenem Eorridor, etwas Garten und allen Bequemlichkeiten m »ermiethen und kann sogleich bezogen werden. Pb- Größer, Maurermeister.^ 4673) Der dritte Stock meines Hause« ist im Ganzen oder getrennt zu vermiethen und am 1. December zu beziehen. A. Rüsing, am Bahnhof. Spiegel. 3115) Pfeiler, unt ovale Spiegel in jeder Größe, Bilder» Rahmen, glatt unb verziert, Photographie « Nahmen, geschmackvoll verziert, fertigt zu sehr billigen Preisen •7. 7*. 7lilsert, Vergolder, Wallthor 156. NB. 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Lctober 1 h75. ________________________3oh* fr. 5d)aat. 1 llöchsi wirblige Xoviläl; ;,.DIp Schönhell der Frauen“ t ^ür die vielen Beweise inniger Theilnahme, bei dem schweren Verluste unsere- in Gott ruhenden, unvergeßlichen Barer- Hat hl Martin Hü^el, sprechen wir hiermit unfern herzlichsten Dank aus. (5236 Gießen tm October 1875. Die trällernden Rinder ku B bi K 5175) Bei berannahendem Beginn der Herbst- und LJintcr- faison empfehle mein sehr reichhaltige- Lager in den fduften und neuesten Kleiderstoffen. Gleichzeitig mache auf eine Parthie ZI leider»Ripse von 24 fr. die Elle bi- zu 1 st. in befannter guter Qualität aufmerfsam. F. Hotbery, Kirchenplay. ti w Uny d" llpm ; an b, Vdasni bal Äoiltre, Wd)f «ttttiih |j ‘trt* tmtn e-atl Anlev nnb Jtdira k, ^kvtschlan, Wen. Ter 7 *ch h mnt ry* 4 jTfJben. S'tm t ?$i Geschäfts-Verlegung. 5182) Von heute an verlegte mein Geschäft-local dem Gast« ,zum Prinz Earl" gegenüber. Türe •n Te|drot ?ä)ro|ni. Ti Mittler )uM (chUtz. eüri IRtiglub dcS frei IM Wri «ad frjeirpülia { P Ulf nMpei Ter Ebn Zur gesl. Beactitung. Mein Laden befindet fich von heute an im neuen Vaudeville - Theater in Gießen. (Wciizcl'S Garten.) Heute, Donnerstag, den 7. Cdobrr 2jum ersten Male: Eine kranke familie, ober Todor Hninbuqb. Schwank in 3 Akten, von G von unb W. Trost. Regie: Hr. Wallburg. Kastenöffnung 6'/» Ubr. Anfang 7‘, Üb'! Oie Gesellschaft übernimmt zu festen Prämien Versicherungen auf den Todesfall mit bO pCt. Gewinnanteil oder auch ohne Antheil am Gewinn; ferner gemischte und auf verbundene Leben; schliesst Renten- und Ausstattungsverträge ab; gewährt nach dreijährigem Bestehen der Policen den Ruckkauf für Policen auf Todesfall oder gemischt, welche hierzu berechtigt sind, oder stellt für Policen auf Todesfall nach dreijährigem und für Aussteuer-Versicherungen nach fünfjährigem Bestehen reducirte Policen aus, für welche dann keine weitere Zahlungen zu leisten sind. Filiale für Westdeutschland >|. Fechl FriedricliHNtriiNNc 36« in Mannheim. Prospekte und alle weiteren Aufschlüsse werden ertheilt von der Grncrnliigcnfiir für dasGro^hcrzoglhum He**en 1 Leopold Hüller. Dar inst adl Maheim t:-H Die soeben erschienene Är 42 enthält: Die falschen Tiroler. YrzLblung au» dem bairischen Hochgebirge von Tb. Messerer. (€4lufc ) — (Ion den Geigenbauern Zion Elise Polka. tSchlust.) — Ter Sd kirn duften und seine Verhütung Von l>e. Paul Niemever — Am sromdientische: Gin dunkler Rrionton Avpen,ell. Schwei», bestens en rrohlcn T'rielbe entbäll keinerlei ickrablichc Stoffe unb keilt selbst floni dir Biüche. »ow,e MuNnvoriSUe in den allermeisten Tüllen vollständig. — Zu dcz'tbrn tn löpfrn n 4 ®arf nebst Gebrauchs«, weisung mb übtrrafctcnhtn .Scuanifhn frrroi l hu d)C- Lturz.nepger »eiblt «U •'uidj bir AvoidekeHerrn I.V.Lindt's ^.'achiolae:. Schnuigave « Keankrurt. 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