SiftK fot6«‘Ä ra6t9lr.iß. M ausgtbrn gt, e iS" mtintt c ubttjeugl iu __M ■00 ?S-, bringe a*< IjA Graveur^ Dfrliauf. stehende LV ^gelbnbn & lft rr4 «tet bpf’" • erd M Gießener Anzeiger. •rfSnp* taallch, mit ’fw* m, t^rtincn 6 « nglieräu 9e^r=nab‘‘.°“Cycttenbouftn, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Muschenheim, Nonnenrod, Obbornhofen, Rabertshausen (mit Ringelhausen), Rodheim (mit Hos-Groß), Röthges, Steinheim, Trais-Horloff, Utphe und B.llingen. 2. Zu Lccy am 20. October 1875, Vormittags 9 Uhr, am Lahnhofc p 2nr Disposition der Truppentheile beurlaubten und die zur Disposition der Ersatz-Behörden entlaßenen Mannschaften 2 M'uh?'für^dieÄnd!vehrl-Me der Infanterie, sowie für särnrntlich- Disposition-Urlauber, Reservisten und Landwehrleutc der übrigen Waffengattun. Hierzn »°^^n^dw Orte a[tlS8ufcd, Bersrod, Beuern, Climbach, Daubringen (mit Heibertshausen), Groß-Dnseck, Lollar, Mainzlar, Rödge.p Rnttcrshaiisen (mit Kirchberg), Staufenberg (mit Fricd-lhausen), ^.reis a. d Lumda, Trohe. 3. Zu Grunberg am 12. October 1875, Vormittaas 8'/r Uhr, an dem Bahnhof, st'ir di- Dispvsitionsnrlaubcr und Reservisten der Infanterie, sowie di- jur Disposition der Ersa^B-horden entlasienen Mannschaften, und um 9y, Uhr für ' Dispvsitionsurlaub-r, Reservisten und W-Hrleutc der übrigen Waffengattungen sowie die Wchrleute der Infanterie. Hierzu gehör-''t di.t Ortt: @eiIgf)aufcnj Göbelnrod, Grünberg (mit der Dickelsmühle, Neu Mühl- Stadt-Mühle, Stein-Mühle Obere und Untere Rieaelbütte Lotz Mühle), Hattenrod, Harbach (mit der «olbenmühle und Sommermnhle), Kcstelbach (nut der Rabenau scheu Papter- Müblei Ä-r (mit der Arzt-Mühl-, Bing-Mühle, Georgen-Hammer, Strolles-Mühle unb Walk-Mühle) Lmdenstruth, Londorf (mit der M.ra Rabenau Burg-Mühle, Schmied-Mühle, R-.h-n-Mühl- und Ziege,Hütte), Lumda (Groß- und «lern-), Odenhansen (m, Appenborn), Oueckborn, Reinhard-Hain, Reiskirchen, Rüddingshausen, Saasen (mit Bollnbach, Veitsberg unb Wirbcrg), Stangenrod, Stockhausen, Weickarts- baiu Wei'tershain (mit dem Hainer-Hos), Winnerod. . , z<7k. < x 11. Im Bezirke der II. Bezirks-Compagine (Lich). 1 Zu Hungen am 19. October 1875, Nachmittags 3 Uhr, am Friedhöfe. aus den Orten: b oabn Njiklar Dorf-Gill, Eberstadt (mit Arnsburgf, Ettingshausen, Garbenteich, Groß-Linden, Grkmingen, Hausen, HoIz^ein^^Lmg-Göns, L^gchcrm Lich (rn.t Lacher Hos, Kolnbausen iind'Mühlsachsen), Münster, Hos-Gill, Rieder-Bessingen, Ober-Bessin- 9m'ÄDh^6DtteV^ "tt betreffenden Bezirke wohnenden beurlaubten Militärs aller S'"®“.«tf» .° 9t« *r " , «..!»- j-- Di.posieion der Truppenekeil. ALL «.H-ff«. Dic diesjährigen Herbst-Control-Versammlungen int Kreise Messen werden, wie folgt, abgehalten werden: 1. 3m Bezirke der 1. Compagnie (Gießen). 1. Zu Gießen am 11 October 1875 Vormittags, im Oswald'fchen Garten und -war um 7'/. Uhr für di- DiSpositionsurl-ub-r und R-s-rvist-n ter Infanterie, sowie di- zur Disposition der Ersab-B-börden -ntlasi-n-n Mannschaften, um Uhr sür die W-hrl-ut- der Infanterie und um 9'/, Uhr für tie Disposition-Urlauber sowie für bie Reservisten und Wehrleute der übrigen Waffengattungen ^^^rih^rdsfeld-n, Gießen (mit Schiffenberg und Herrnwald), Heuchelheim, Klein-Linden, Oppenrod, Wieseck. 2. Zu Lollar am 11. October 1875, Nachmittags i2*/4 Uhr, auf dem Turnplatz. " ------------- — " Gießen, am 13. September 1875. Betreffend: Herbst-Controlverfammlungen pro 1875. . Das Großherzogltche Kretsamt Gteßcn an die Grostberzoqlichen Bürgermeistereien. Die nachstehende Bekanntmacknng des Großherzoglichen Landlvehr Bezirks-Commandos Gießen wollen Sie in Ihren Gemeinden ortsüblich pnbli- circn lasten. . . v. Roder D>, Srsov Reservisten Haden nicht zu erscheinen. $i6penfattonm können nur in qanj bnogendeo Kallen eintreten nnb müffVn darauf bezügliche Gesuche H6 spalesienö den 5. Cc- tnhet 1875 auf dem Dienstwege einger.ichl werden ®ie okne ckntscbuldiquiitt fehlenden Mannschosten haben ,rch der qe,evl.chen Strafe zu gewärtigen. Ättoltenlub tritt» noch bemerkt, daß die Veule mit dem Militär-Paß und FudrungS - «liest verseh», „i bürgerlicher «letdnng zu erscheinen baten und vor dem Beginn der ConirolPersammlung Schirme, Stöcke lind Pfeifen ab,nlegen Niid jy r o n cf , Major K- ® »»d Bezirk« - bommandenr -------Ausstellung von Zeichnungen ans den inländischen .Yandwerkerscbulen. MiitwoL. den 22. September wird die biesjäbriqe «z.östeUung dtr Zeichnungen unt Schüleraibeiie» au# den inländischen Haudwerkerschule» in den 'fiiumtn de« Gymnasium» daselbst eröffnet und am 6. Octvber 1 J. geschIviI»n. äu ®M®j®eflueftf Regierung die Entschädigung» - Frage und die Fra u der Be,tragequcte gleich- Berlin, 30. September. Die Mittdeilung der deutsch feindlichen .Pall . "t.g lö en wollte. Bezügl ch der ungarischem, Ostbahn wird du Regierung Mall Gazette" von einer Sendung des bisherigen päpstlichen Runc.us in einen Plan zur Lösung in kürzester Zeit r-orlegeu. D.e frühere Rordwestbabn- Madr.d. Msgr. S.meoni, nach Berlin ist falsch; buder ist nicht» davon Unternehmung, welche die Rückerstattung von 6.>ol«(» fl Eaut.on forderte, te, hier bekannt. 'bgewieien worden, ebenso da» Baukd au» Weikersheim, welche» für den Bau Berlin 30 September Der Proceß gegen den Grafen Hariv der Staatsbahn Haivan bi» Mikkolz !»00.000 forderte. - Bezüglich der Bahn v Arnim dessen Akten erst vor Kurzem an das Obertr.bunal gelang, sind. Karlstadt - F.ume fordert du Bauunternebmung 17'/, Millionen. Dieser An« kann voraussichtlich nicht vor dem Januar nächsten Jahres zur Verhandlung spruch werte gegenwärtig untersucht; jetzt sn dasl«esu tat der Untersuchung kommen. tnod) nicht bekannt. Zn Ansehung einer Invest,twnS«Anleihe seien dem Minister 30. September. Wir meldeten neulich von einem gesetzt vorgeschriebenen Form, theil- nut Bezugnahme auf den geleisteten Ho« tin 'Lamvertbeim und anderen hessischen Landgemeinden zahlreiche magial Eid ihre Unterwerfung unter du «taatSge'etze ausdrücklich erklärt haben. Unterschriften fi de mch n welchem gebeten wiriT baldigst die freien Suchen- Die „Schles.Ztg^ meldet : Der Geistlichkeit der Diöcese BreSlau ist ein und Sch gesetzt für das Großherzogthum Heffen zur vollen Geltung zu drin« Promemoria behuf- Organisatio., von Fond- zugegangeu welche dazu dienen gen dagegen dem Treibe., des v.schos- Setteler, insbesondere aber seinem höchst llnurftuhuna von Geistlichen aeaenuber dem Sverraeletie dauernd verderblichen Einflüsse auf daS Schulwesen entschieden Einhalt zu gebieten. In mehreren anderen Blättern finden wir nähere Angaben über den Inhalt die,er Petition: Danach gedenken die Unterzeichner zuerst der schönen Zett, in der beide Eonsessionen friedlich und einträchtig bei einander wohnten und lebten, in drr Bischof Kaiser in humanem Geiste in die Ortschaften kam, dort Liebe unt Versöhnung predigte und darum auch hochgeachtet von beiden Eonsessionen wieder schied. Wie anders sei es jetzt, im Verlauf des 25jädrigei^ Wirkens de» Bischofs stetteler geworden! In den gemischten Ehen herrscht Streit und Uneinigkeit ; beabsichtigte gemischte Ehen werden Hintertrieben; katholische Dienst' boten werden vor evangelischen Herrschaften gewarnt und gegen sie anfgeretzt; jene Lügen- und Schmutzblätter, die Alle- zu Recht Bestehende begeifern, be schimpfen und insultiren, werden unter dem bekannten erlogenen Vorwande, die katholische Religion soll unterdrückt werden, unterstützt und allseitig empfohlen; die ikirchcngesetze und die Eivilehe werden als ein Werk des Teufels dingestellt. Darum können die Unterzeichner „i,.»»/.«, rv.. baB Rübe und Friede in den Gemeinden wiederkehre, daß die bedauernSwerthen Zerwürfniffe. die da- gekrönte Werk der Jesuiten sind, aufhören, daß eine . . w M „ neu« (SfJration, frei vom Wahn« fi»st«rer Jahthundcrt«, er,ogk» werd« unb ichc lob be» oon thm sebr geliebten Od'irn», be» Prin,en «balbert «oll im Geiste wahrer Humanität, ui Gehorsam unb Treue ,u Gott unb Baler- seiner Gesunbbeit einen neuen Ltosi gegeben dabeu. Sin Gerücht ließ ch» beute Ianb heranwachse, damit e» nicht mehr möglich wirb, da» Ausblühen besierer .............. >»-* '» Gesinnungen, das Erstarken eine- ächt deutsch-nationalen Geistes und der opfer , , »idiacn Begeisterung für's Vaterland stet» zu untergraben und planmäßig zu t heilt, ist die von tbm gebrachte Nachricht über eine Vorstellung der bavertschen »erstüren " ° ^Reue Frkstr. Pr ) Bischöfe an den König, wenn sie auch der LtaatSr,gieruug noch nicht zugegan- 1 DarmÜadt, 30 Septbr. Die M. 46 des Großberzoglichen Regierung-' gen sein sollte, richtig. Als Verfaffer dieser Vorstellung, die tich aupn ten Blatt« bat folaenden Inhalt ' bereit- mitgetheilten Gegenständen auch mit >schul - «ngtlegenhetten beschäftigt, 1 Bekanntmachung Großherzogl.cher Ober-Bau Direction, die Gebühren bezeichnet daS genannte Blatt den Bischof Haneberg von Speyer. für ba» Ueberwintetn ber Fahrzeuge in den Rheiuhäsen: 1) «amverthe.mer . - Da« känigl- Stadtgericht Hos bat etwa bO «nttente R.uenvebt. mtrbein 2) am Goldgrund und am Schusterwörth unb 3) bet Giu»helm, Leute auf geschehene «»zeige le« bortigen Magistrat« mit einet Gelbstrase von betreffend je 10 fl belegt. 2 Uebersicht der Umlagen der israelitischen Religion-- Gemeinden de» Dresden, 29 September. Der König von Lachsen reist beute Abend Kreise- Worms pro 1875. nach ©un, um auf Einladung de» österreichischen Kaiser» an den Gem-jagren > 3 . Ernennungen in Beziehung auf den Landtag in Dteiermark Theil zu nehmen. | 4 Eoucurren eröffnung Erledigt ist die Gemeinde Schulstelle zu Böu- Strapburg, 30. September. Du Kund gvng der b.-bengen mittd- ftabt mit einem jährlichen Gehalt von 875 Mk. 14 Psg. Dem Herrn Fürsten deutsch - elsatz - lothr.ngi,chen und nordwestdeutsch - elsaß - lothringischen Verbands- ’ gtftubura und Büdingen zu Wächter-bach steht das Präsentaiion-rechi zu Güter-Tarife seitens der norddeutschen Privat Ei,enbahn.Perwaltungen ,st in tiefer Stelle zu. letzter Stunde zurückgenommen worden. Darmstadt, 30. September. Nach einer soeben erschienenen Bekannt- l)c|lC(TCid). machuna des Finanz Ministeriums sind die Großh. Münz-Deputation und die seitherige Verwaltung der Großh. Münze aufgehoben. An die Stelle beider Wien, 30. September. Die ^Preste meldet. Der Vertreter der s.r Behörden tritt ein dem Ministerium der Finanzen unmittelbar untergeordnetes bischen Regierung in Wien überreichte den Botschaftern der fremden Mächte Münzamt. welche- ans dem seitherige.. Mitglied der Münz-Deputation al» ein Memorandum, worin er eine Reihe der von den Türken verübten Grenz- Vorstand. dem Münzmelster und dem Münz - Eontroleur besteht, und welchem verletz.ina.n nachweift. .m#n . h n rrte für Besorgung des Secretar.ats- und Registratur-Dienste- der seitber.ge Secre- ®8irn, 30. September Dem vernehmen nach wird »alfmn von Ür der Münz-Deputation beigegeben ist — Wenn in letzter Zeit mehrfach die Oesterreich auf ter Rückkehr von Pari- die deutsche Kaiserin in Co» (Vaden) Befürchtung laut geworden, e» werde dem in kommender Woche zusammentre begrüße^ tenbeu Landtage da» Budget überhaupt noch nicht vorgelegt werden können, Wien, 30. September. Die drei Rordmächte sehen die von Jnsurgen. vielmehr zunächst nur.einige auf neue Besteuerung abz,elende Special. Gesetze ten an tu- Eon,ul,, übersandten Vorschläge al» geeignete» Substrat für weitere zur Vorlage gelangen, so verlautet jetzt au- sicherer Quelle, daß da- Budget Verhandlungen an. — .. bereits im Drucke ist und, wenn vielleicht auch nicht in allen zugehörige., Wien, 1. October. Auf eine Znterpellat.on Sem.yey - m N--''»' Special Theilen. Beilagen ,c . doch mindesten- in der Hauptsache gedruckt vor- Au»schuffe. L.biii gebend, wie du Reguiung tu vom Hau,e ertheilte Ermäch- aeleat werden wird ^m Uebrigen werden die an den Landtag zu br.ngenten t.guuz bezüglich der Eisenbahn - Entschätigungen benutzt habe autwoNete der Vorlagen vorerst nur sehr wenige sein. tteOc^ Pari ftiul-tderb rr r.flC rrOn Pari intet . Pan W batten, liu. E trnlmt fit hscheß. zur Roa tereldekendt Rom leemilldr V InoGaddiib ^chevemißa' «ch iSun, chloz zu tri tu iarif Er gd) unter t pn vchutzz Lond in 5792 < bai gewäbl Mak lirzi^sse i •td tu ir San tai Alphßu! rr: Uj und I2W jnfui l'ti Du Inrfd Mt deute d W 1»74 ei Eießk ’tnker tN i. g >t*n6e 5135) 1) 2) -ntnbi e^tridd mit Mri &IWK , Üll bc“ 5. fr ;• Eilenbahnvkr- bm müssen fuj, | IfllllllUlÖ. Spiinicn. Deisel ehel Sohn, und Anna Elisabeth Hoffmann, geb- Bochmann, Wtttwe des Portiers an der Main Wes«-Dahn dahier Johann Georg Hoffmann. a (l fl e m e i n e t anjeiger 2) Müller. 5135) 1) Gießen, den 1. October 1875 In Auftrag: M Pilger. Arbeitsverstcigeruag Donnerstag den 7. October, Morgens 10 Uhr, garelhe Auguste Unverzagt auS Biedenkopf Denselben. Heinrich Friedrich Karl JuliuS Rah,»-, Secondelteutenant im 11. Großh. Denselben. Johann Wilhelm Emil Ockel, Bürger, Octroieinnehnrer und städtt» In Clackburn wurde Thwaites (konservativ) scher Wiegemeister dahier, ein Wittwer, und Karoline Friederike Gemmer, deS Bürger« Ten 26. Sept Wilhelm Heinrich Klee, Bürger und Schreibmateiialienhändler dahier, des oerst Bürgers und Schneidermeisters zu Darmstadt Balthasar Heinrich Klee ehel Sohn, und Vouife Antonie Ockel, des oerst. Bürgers und SetsensiedermeisterS Philipp Daniel Ockel ehel. Tochter. „ . , _, . . Bürger und Messerschmied dahier, ded verst. Bürgeis und Messerschmieds Ludwig Schwan ehel Sohn, und Mar- 'artigen. "S m fr. - P es positiv, von btm Sperr, »fidei(leun Ho« üd) erklärt hadcn. Breslau ist tm dche dazu bkntn rrgesetze dauernd keine Unterschrist 10 Uhr wurden ( re der „Fracht!. | Cie Herren Guiri j Holthos 56 Taze I auf Grund der Klkftr. Journ.) nach 2 Uhr hier I historische Kunst- Zweck und Äne- ttlche die Straße Se. Majestät nut Gebäuden hatten . Presse" schreibt . mitt. Der Plötzen AdMt. Hl ächt lief, ihn ht»kt Lekamttmachung. Dienstag den 5. October d. I., Vormittag- 11 Uhr, sollen vier Pappelbäumc, welch^ an der Schoor vor dem Hause des Schreiners Cdristoph Weiß neben der ehemals König'ichen Bierbrauerei entfernt worden sind, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 30. September 1875. (5109 Großherwglicbe Bürgermeisterei Gießen A. B r a m m. Geraufte. Den 26. Sept. Dem Bürger zu Steinbach und Kalkbrennereibesitzer dahier Karl Haas eine Tochter, Elisabeth Margarethe Sophie Karoline Henitette, geb. 24. August. Denselben Dem Bürger zu Bobenhausen, Kreis Schotten, und HülfSbremser an der Main Weser-Bahn dabier Heinrich Reitz ein Sohn, einrich, geb. 10. August. Den 28. Sept Dem Bürger und Hettzcr auf der Main-Weser-Bahn dahier Wilhelm Noll em Sohn, Wilhelm Jacob August Einil, geb 2. Sept Den 30. Sept. Dem Hauptmagozintz Verwalter an der Oberbessischen Bahn dahier Kgrl Günther eine Tochter, Karoline Franziska Theodore, geb. 25. August. Beerdigte. Den 25. Sept. Karl Friedrich Baltbasar Martin Ehrtsttan Mayer, eS kaiserlichen Postbeamten Karl Mayer dahier ehel. Sohn, alt 1 M 13 D, gest. 24 Sept. Den 29. Sept Amalie Stürz, de- verst. Großh. OberstlicutenantS Ernst Stürz ehel. ledige Tochter, alt 70 I 14 T, gest. 27 Sept 2 Stämme Hühner, 5 Paar Tauben, 2 lAänse, 2 Enten, 3 Kanarienvögel, 1 Paar Nynpsen und 2 Kaninchen im öffentlichen Meistgebote gegen Baarzahlung verkauft werden. Der Vorstand. • Berichtigung. In Nr 224 b. BlttS unter .Getaufte" vom 22 September muß eS statt Ludwig Christian, Ludwig Christ, und statt Karl Peter Wilhelm Just, Karl Peter Wil- helm Justus heißen. wird zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß der Kaufmann Carl Richard Textor, wohnhaft zu Gießen, Sohn des Georg Textor und der Elisabeth, geborene Hainz, zu Holz- und Kaninchenzucht in Gießen. Montag den 4. October, Nach ittags 2 Uhr, sollen an der Wohnung des Herrn Aug ust Gabriel die von der Verloosung herrührenden und noch nicht abgeholten Gewinne, nämlich: (5158 Perlieigeruntzen Versteigerung. Montag den 4- October L I, Vormittags 9 Ubr, werden in der Jugdard'schen Hofrarthe in der Walltborstraße bierselbst öffentlich meistbietend 1 Dreschmaschine mit Göbelwerk, mib’bk Ida Emm, Reinhardt, wahnhaft ,n Castrap, Tachtcr des verstorbenen Caspar Heinrich Reinhardt und der Charlotte' geborene Darmer, zu Castrop, die Ehe mit einander eingeben wollen. Castrop, den 30. September 1875. Das Königlich Preußische Standesamt. Mülle r.______________________ Madrid 30. September. Die Republikaner und Socialisten im Ge- Infanterie-Regiment Nr. 116 und Beziiksadjutant dahier, de« eoang. Pfarrer« zu Mao HO, du. ^^renoer m p r Dimina Nieder-Weidbach Adam Fürchtegott Rahn ehel. Sohn, und Karoline Sophie Louise btrgspaffe L espuia-Puroö (Sierra Morena) sind aufgestanden. D e Regierung ^otnmt|fer( be§ @iofeb. HofgnichtSraths Tbeodor Kormmesser dahier ehel. Tochter, wies die Truppen an, die Rlihe aufs Nachdrücklichste wieder herzustelleit. Den 27. Sept. Heinrich Wilhelm Moritz, Station^ A'sittent an der Main- Tantander, 30. September. Die Zahl der in der letzten Woche zu Weser-Bahn dahier, des oerstoidenen Bürgers und Ackcrsn.ann Christoph Moritz zu den Alphonsisten übergetretenen Larlisten wird auf 160 Mann geschätzt. sollen auf dem Ratbhaus zu Groß-Linden nachstehrnde Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden, als: Mk. Pfg. 1) Maurerarbeit, veranschl. zu 166 78 I 2) Schrcinerarbeit, , , 28 — ivvi. --@in hiesiger Geschäftsmann ist infolge Wechselmanipulation verduftet, in Brr» einytroffen ist, nm mit btm fdnreijerifdjen : Sh'« ^rbtrffJI gautfJ, bi" 0(lva W/1, mit 57892n£.mtn" 8Ä«t GÄ mit 4832 Stimmen füi d°« Unteren» Su^utor^ ®i?, bdllÖ gewählt hra n»rft ffUlrn.iä itnh flutiml/i ---7 7 ■ mehrere zwtifpännige Wagen, mehrere Eggen, ^)Cn(llUUni(ld)Uny Wagen- und Chaisengeschirre, sowie sonstige 1 Occonomie- und Haus-Gerathe gegen Baar- Bekanlitnulchung 1875. (5073 Bei der StadtGietzen sindzwer Spritzen-1 Großherzogliches^Ottsgertcht Gießen. Ver oer öraui mithin n»- TV.Ü meifterftellen zu besetzen und sind desfall- sige Bewerbungen innerhalb 14 Tagen bei der unterzeichneten Behörde 7£!!Jrc Gießen, am 29. September 1875. (3092 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A Bro m ni. 151* S ,'be, J-Ätü« jifde c°l ^nen fl ayer. Kurier" m»' „g der baperiirbm j iod) nicht zuW" Vie sich .nheiteii beschäl^' v peyer. litcnte lier (NiM w« reift beute iW , bin MW* erivaltuiigtn Dienstag den 5. October und i 3) Schlosserarbeit, veranschl. zu 16 40 Donnerstag den 7. October, Gießen, den 2. October 1875. (5148 Nachmittags 2 Uhr, I A.: 3*'terej[eu. ders,lb„ reelle Offerten gemacht worden ; es fei jedoch nicht opportun, darauf einzugehen, 3. «ngezeigt wurde, daß Herr vicar Schlosser zum Psarrverwalter für die da eben Verhandlungen wegen einer Renten-Aulrihe ftattsändeu. ^rstk Pfarrstelle ernannt sei. r Die Stadtverordneten beschließen, in Gemeinschaft mit anderen oberhessischen JrantireiCU. Gemeinden bet der StaatSregterung um Uebernohme der Gemeindebeiträge zum Bau der Oberhessischen Eisenbahnen zu bitten Paris, 30. September In der heutigen Sitzung der Permanenz 5. Die Voranschläge der Armenkasse und der Plock'schen Stiftung für 1876 Kommission richtet Baron Ploeuc, Subdirector der Bank von Frankreich, die werden aenebmigt: ebenso «ufmerffamteit der Regierung ans die Verhffeiitlichnng falscher Rachrichte» van @rof|l, Zchulinft ' e4,ulbebürfnif’e ln 1876 na* b,r lluffi,aune bt* Belgrad und «onstautinopel, die ortentalijchen «ngelegenheiten betr Mehrere 7 Da« Re ch«eilendad»°m, hat der Biltc de« Stadtvarstande« entsvroihen Mitglieder bemerken, wie f . wer es sei, dieselben zu controliren. Baron Ploeuc und veranlaßt, daß nach dem Wintersahrplan der Main-Wtser-Bahn Zug 20 AdendS foat, er habe nur die Ausmerkiamleit der Regierung auf diesen Gegenstand ^°ffel bis Gießen und Morgen« 4 Uhr von Gießen nach Frankfurt adgclassen wird. 'n,, 6 Eine Veränderung am Nivellement der neuen St>aßc von der Schoor nach lenken wollen. der UniversitätSstraße wird genehmigt. Paris, 30. September. Der „Agence ^avas wird aus Ragusa ge- 9. Der Stadtvorstand, erklärt, daß er an der Verfolgung der Anklage gegen meldet: Der Großvezier Hllffein Avni Pascha ist durch Selim Pascha ersetzt Gottlieb Helfen dein wegen Uebertretung der Baurrl ubniß kein Interesse habe- morden 101 Die Baugesuche der Herren Wagner, G D Brühl Ww, MontanuS, Möser Pari», 1. Cdober. Eine Depesche von Madrid vorn 30. September steten^.7 w°erdm''?enehm^" 1,1,6 fci” *QU r,d,lroinr,l,e »ur Strahe meldet: Die Republikaner, welche den Aufstand in Andalusien zu erregen Der* 11. Vier Interpellationen des Stadtverordneten Baist wegen Verletzung der sucht hatten, mutzten sich auS Mangel an Unterstützung zerstreuen. Die Car- Bäume an der Schoor durch Fuhrwerke und Sicherung derselben, dann wegen der liffeii roaen sick in Folge der Bewegungen der Regierungs»Truppen, deren Aufrichtung eines Telegraphenbaume« auf dem Trottoir der Walltborstraße, wegen Artillerie^sie £ denken von SaLfta'go d. Mend'. und San Marco« auo beschoß, zurück. werden befriedigend beantwortet. Tin firn ließen, 1. Oct. Nachdem bereits zwei junge fremde Mannspersonen wegen «JllUllIL unsittlicher, die Schambastigkeit verletzender Handlungen dem Gerichte zur Bestrasung Rom, 30. September. Der deulsche Gesandte «eubell « itute Morgen hi»r wieder elngetroffen mit hat dem Minister.Präsidenten ofstciell teil ivirb die wohlverdiente Züchtigung für seine schamlosen Thaten erhalten. — Jetzt wird bevorstekeuden Besuch des Deutschen Kaisers angezeigt. eS in den Promenaden unserer Stadt wieder sicher fcin._ Nour, 30. September. Die „Opinione" meldet, daß der italienische \ m .7u L *■ » . • Eommiffär Luzzali gestern in Bern euizeiroffen ist, um mit dem schweizerischen ^nnten roh-' nidb? fdabreT ? aW,C " bcr Devise: »Reffe mit Gott- bei sich hat, Bevollmächtigten Hoklin einen neuen Handelsvertrag zu vereinbaren. Der ---------_____________ — ________■ -----------——- .Economista" zufolge verläßt Luzzati am 5. Oclobcr Bern mit begibt sich " rad) Wien, um daselbst den neuen Handelsvertrag mit Oesterreich zum Ab ÜUS CkN tUrd)CHDU(t)n'n OCt ^tddl Q>in)fD. schluß zu bringen. Der Vertrag mit Frankreich sei schon endgültig abgeschloffen; Evangelische Gemeinde, die Tarif Erhöhungen überstiegen nicht 10 pCt , die meisten Erhöhungen fielen _ _____ « p p u H tj e. noch unter diesen Betrag, deshalb könnten die Gerüchte, wonach die Regierung zum Schutzzoll System zurückzukchren beabsichtigt, nicht begründet fein. Türkei. Ragusa, 1. October. Am 29. Septbr. haben blutige Kämpfe bei Kle- pavizza und am 29. und 30. Septbr. außerdem bei Prapatnizza stattgefundeu, 1200 Insurgenten kämpften gegen 4000 Türken. Die Insurgenten geben ihren eigenen Verlust auf 56 Mann, den der Türken auf 500 Mann lobte an. Die Türken erzwangen vermöge ihrer Uebermacht trotzdem den Durchzug Amerika. Rew» Uork, 30. September. Die Einnahmen des Schatzes in dem mit heute beendigtem Semester weist gegenüber dem gleichen Zeitraum de- Iah res 1874 eine Vermehrung von D- 994,764 nach. L o k a l ' sr o t t Siesten, 2 Oct. (Sitzung der Stadtverordneten am 13. September 18^) £5utfn der Kirchenglocken am Eedantag (2. Sept.) wird die ent» sprechende ^^^oe,w^ll^gt^^ ^Bitlroe eines dort ansässig gewesenen Gießener OltSbürgerS, eine Unterstützung zu gewähren, wird abgelehni _ werden im Hause dts Herrn Bierbrauers _____Körner, Bezirksbauaufseher. Christian Lon y in der Mühlgasse dahier s)l rkoitriHorfitMaorinm nachbenannte zum Nachlaß der Frau Staats- VllVrllüVCl f TC l ßC TU lly • anwalt Zinckenso nmer gehörigen Mobilien Mittwoch den 6. October, öffentlich gegen gleichbaare Zahlung ver- Vormittags 11 Uhr, steigert: _ (5^99 sollen auf dem Rathhaus zu Hungen die 1 Schreibsecretär, 1 Sopha, 1 Schlaf- zur Erbauung eines neuen Spritzenhauses sopha, Commoden, Stüdle, Tische, Spiegel, ersorderlichen Arbeiten, bestehend in Mou- 1 Weißzeug- und 1 Küchenschrank, Bett- rer-, Zimmer-, Schreiner-, Schlosser - und stellen und Bettwerk, Weißzeug, Tischzeug, Dachdeckerarbeiten, sowie die Lieferung von Teppiche, Ga dinen, 1 Stutzubr, 1 Partdie Russenfteinen, Ziegeln, Sand und Kalk Frauenkleider, Küchengeräthschaften und öffentlich versteigert werden. 5144) andere Mobiliargegenstände. Villingen, am 30. September 1875. Die zu versteigernden Gegenstände sind Hein eck, Bezirksbauauffeber. sehr gut erhalten, und können am ersten ---------- ... :---.««■„<— VersteigerungStag, Vonntttags von 9—12 tüftfIH f. Uhr ««gesehen werden. - - Wpfdgclee, Zucker-Nü- beukrauk und Honig, diesjähriger C^rntc, vorzüglicher Cuolitöt rn ' >. ' 4 uns 1 $ Cbm empfiehl» (5085 Will). Strinbrrg, Miaut», b a ft>a‘i-£iKl)apparatf s beivühltefier ftonstrucicn int» vorräthig btt___W ilb. Balrer ^ytraffinr« Birmengelce, neue Waare, empfiehl» (5015 _____________Emil Fischbach 3O3*7) Fußboden Warben fertig uim Anstrich in allen N'üancen lomie Fufiboden« lack, feiert trocknend, empfiehlt . V Müller, vormal», ft. Henne» an d. Ceiyirel'*elB»fi reue, trelre. , 6fH. <,4»«rrtzo«»e,. k PrrxnK . i5of. » T ienstag den 5. Octoder nimml meine Schule wieder ihres Anfang. Lina Rahn. vermischte Unzeigen. 5132) Zwischen weiden angekaust, per OentnrT 10 Sgr. von Dildprethändler ft bc L Schr.idrr's i)nhnrrauprninittrl da» Borzüalichste zur schnellen und (chmeriE losen Ontsernung der Hühneraugen: r9 Restauration zum Siern. Alter Wein von 12 fr. an per Schoppen. 187/lr Wein • 18 ft per Schoppen. /lafdjenbi er-Verkauf über die Straße, vorzügliche Dualitäten, zu 6 und 8 fr. per Klascde. Bairisch- und DZienerbier ä 10 fr. per Flasche. 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Die Damen bitten ein gütiges Publikum, sich recht zahlreich an dieser Berloosnng zu betheiligen, um kommenden Winter die Notb der bedürftig würdigen Armen, besonders der verschämten, alten und kranken, wenn auch nicht gänzlich beseitigen, doch lindern zu können. A u f r n f an alle jur deutschen Steuerisemeiulchafl gehörigen Brauer. Die am 26 September zu Cassel versammelten Unterzeichneten haben in Berücksichtigung der mit dem im Bundesrath eingebrachten Project, die Brau-Malzsteuer auf das Doppelte zu erhöhen, verbundenen Gefahren beschlossen, alle zur deutschen Steuer-Gemeinscl ast gehörende Brauer «uf Montag den 18. October, Vormittags 10 Uhr, im Saale des Schützenhaufes zu Leipzig zu einer allgemeinen Versammlung einzuladen, um das fragliche Steuerproject zu besprechen und die demselben gegenüber einzunehmende Haltung zu berathen Wir fordern alle Interessenten hiermit auf, so zahlreich wie irgend möglich in der Versammlung zu erscheinen. ES ist Gefahr im Verzug, legen wir nicht in falscher Sicherheit die Hände in den Schooß. Nur wenn wir in sachgemäßer und eingehender Weise den Regierungen und dem Publikum die durch die Verdoppelung der Brau-Malzsteuer zweifellos zu erwartenden oolkswirthschaftlichen Schädigungen der allgemeinen Interessen und unseres Braugewerbes in klarer Wcise darlegen, können wir hoffen, das Project nicht zur Annahme gelangen zu sehen. Nehmen wir uns ein Beispiel an den von Erfolg gekrönten Anstrengungen der Interessenten der Tabaks-Industrie, denen es noch im letzten Momente gelang, die Besteuerung ihres Luxus-Arliktes zu verhindern, so werden wir die neue Belastung e-nes Volks-Nahrungs-Mtttels und eines Bedürfriß Artikels, ganz besonders des weniger Bemittelicn, hoffentlich verhüten. Deßhalb thue jeder zur Steuergemeinschaft gehörende Brauer seine Schuldigkeit und erscheine pünktlich Montag den 18. October, Vormittags 10 Uhr, im Schützenhouse zu Leipzig. Cassel, 26. September 1875. F Henrich, Firma Ioh. Gerh. Henrich, z. Z. stellvertretender Vorsitzender des deutschen Brauerbundes in Frankfurt a M. H. Henninger, Firma H. Henninger & Söhne, Brauerei Stein, Frankfurt a. M. Max Blank, Firma Böhmisches Brauhaus in Berlin. Julius Martini, Firma Gebr. Treitschke in Erfurt. Julius Thieme-Wiedtmarkter in Leipzig. Emil Bauer in Potsdam. C. O. Hausse in Dresden. A. A. C. Kropf in Cassel. Eduard Wentzell in Cassel. Justus Ulrich, Firma I. Hildebrand in Pfungstadt. Gustao Jung. Firma Mainzer Aktien-Brauerei in Mainz. Georg Kappelmeier, Firma Rheinische Bierbrauerei in Mainz. Carl L. W- Brandt, St.-Pauli-Brauerei in Bremen. (5143 Filzhüte in großer Auswahl tu den billigsten Preisen empfiehlt 5034) I. Weitzenkorn, Kreuy 5013) Original Benediktiner Ligueur Benedict ine de Y abbaye de F6camp empfiehlt__(Smit Fischbach. Für die gegenwärtige Jungbierperiode empfehle feine alte Export - Lagerbiere von H. Henninger & Söhne (Brauerei Stein) Frankfurt a/M. F. Schirmer, 4463) Lager und Vertretung für Gießen und Umgegend "^Regenschirme empfiehlt I W-itz-nkorn, 5033) Jtrfuä- Der Neue M e r f a tu ui 1 u n ß den 4. Oktober im Bra m m'schen Saal. 1) Geschäftsbericht, 2) Üastenbericht, 3) Anträge zu Statutenänderungen, 4) Neuwahl veö Vorstandes. Der Vorstand. S- nur o. für die Stadt Gießen. §. 1. Der Stadtvorstand von Gießen als Vertreter der Gemeinde, führt die obere Aussicht über den städtischen Friedhof und leitet, die bezüglichen Angelegenheiten innerhalb der Grenzen der Friedhossordnung. Derselbe überträgt diese Aussicht einer Eommisston, welche aus dem Bür- germeister imt den auf Srmch des Art. 53 ter Städteordmmg gewählten Mitgliedern der Bau-Deputation besteht und sich, wo sie es für zweckmäßig erachtet, der Beihilfe des städtischen Baumeisters bedieneii kann. Die Friedhofs Eommisston hat alle den städtischen Friedhof betreffenden Angelegenheiten vorzubereiten, die Beschlußfastung des Stadtvorstandes hierüber zu erwirken und dessen Beschlüsse auszusühren. §. 2. Der Fnedhof ist in 15 durch breite Wege von einander getrennte Vierecke eingetheilt. Außerdem ist der ebenfalls durch einen breiten Weg von den Vierecken getrennte 3,325 Meter breite Raum längs der Umsangmauer zur Begräblußstätts und zwar für die Erbbegräbniste I Elaste ($. 9) bestimmt Die Vierecke dienen mit Ausnahme eines 3 Meter breiten Raumes an ihren Umfangsgrenzen, welcher für Erbbegräbniste II III und IV. Elaste resirvirt »st, zu Reidenbegräbnisten. In den westlich vom Leichenbause liegenden Vierecken (Nr. 1 biS 6. incl.) werden neue Erbbegräbniste nicht mehr abgegeben. Der israelitische Friedhof bildet einen Theil des siebenten Vierecks. Foribildungs-Schule. Der Unterricht beginnt Montag den 4. Oktober, Anmeldungen zum Besuche dieser Schule können bei dem Unterzeichneten gemacht werden. Jung, Vfbrrr §. 8. Nach Ablauf von dreißig Jahren, von der Zeit der Beerdigung an gerechnet, muffen sämmtliche Grabdenkmäler, Emfastmigeu und Gesträuche in derjenigen Ordnung und Reihenfolge entfernt werden, in welcher die alten Bcgräbnißstellen zu neuen Beerdigungen verwendet werden. I Eine Belastung derselben auf weitere dreißig Jahre ist jedoch ausnahmsweise gegen Entrichtung einer Summe von 10 M- zur Stadtcaffe gestattet. 9 Erbbegräbniste dürfen nur auf den in S- 2 bezeichneten Räumen Erwachsenen, von der ander« SaUe her diejenigen der Sinder unter 14 Jabren in der nämlichen mmnterbrot'enen Neidenfolge beerdigt und em anderes Viereck barf erst dann zn Begräbnissen benutzt werden, wenn das früder benutzte keinen Raum zur Beerdig»', g mehr darbietet. $ 4 Vor Ablauf von dreißig Jibreu tut kn, Grab neber geöffnet und zu einem anderen Degräbniffe verwendet werden Wenn fick iniierbalb dieser Zen bei einem Erbbegräbniste ergeben sollte, daß dasselbe, welches nur für höchst,ns sechs Särge Raum bat, bereits mit einer solchen Zahl besetzt ist, io kann dem Eigentbümer nicht gestattet werden, uoä' mehr Leichen darin zu beerdigen. Vielmehr bat derselbe. wenn er nicht ein neues Erbbegräbniß erwerben will, in den Reihenbegräbniffen beerdigen zu lasten. $. 5 Alle Gräber der Erwachs.neu, sowohl in der Reibe, als in den Erbbegräbnissen, ei ballen eine riefe von 1,75 Meier. Ihre Breite und Länge richtet nch nach der Beschaffenheit des Sarges; die Gräber d-r Rinder dage- gen werden nur 1,25 Meter tief angelegt. Das Tieferlegeu der L.ichen in Erbbegräbnissen, in der etwaigen Absicht um dckmrch Raum zu einer größeren Anzahl Särge zu gewinnen, ist verboten. 6 Das Anfertigen der Gräber auf dem Friedhöfe darf lediglich mir von dem dazn bestellten städtischen Todteugräber geschehen, der sich genau nach den desfalls vorliegenden Bestimmungen zu richten, und über die Reihen folge, sowie über Tag und Datum der Beerdigung ein genaues V.rzeichuitz zu führen hat. 7. Tas Bepflanzen der Gräber nut Blumen und kurzen Zlerfträu« eben ist erlaubt, mißständige Pflanzen von größerem Gebölz und von Bäumen dagegen sind untersaßt und hat der Stadtvorstrnd das Recht, solche Pflanzun. gen entfernen zu lasten, wenn die wegen deren Entfernung von der Friedhofs» Eommission erlastene Aufforderung unbeachtet gelasten wird. Ebenso ist die Errich'ung anständiger Denkmäler, (Epitaphien) und das Umgeben der Gräber mit feststehenden Einfassungen gestattet. Die letzteren dürfen aber die Höhe von 0,65 Meter und in ihrem Umfange die Größe der Giäber nicht überschieiten und muffen stets sorgfältig unterhalten werden. Ge» schiebt dies nicht, so ist auch hier der Stadtvorstand befugt, dergleichen Ein» fastuugen entfernen zu lasten, wenn auf vordergegangene Ermahnung der Fried« Hofs-Commission die Herstellung solcher Einfafiungen in der vorbestimmten Frist nicht erfolgt. In beiden Fällen geschieht die Entfernung auf Kosten der Eigentbümer. Das Äusmauern oder Ueberwülben der Gräber ist verboten. (Ldm-Untcrrid)t. Der Tanzcours des Unterzeichneten beginnt Montag, den IS. Oktober. Diejenigen welche daran Theil chmen wollen, weiden gebeten, sich möglich 'n Gesellschaft von 12-16 Personen zu vereinigen und wegen rangement der Stunden sich vorher mit dem Unterzeichneten zu besprechen. Länge und 3 Meter Breite Für die Legitimation-urkunde, sowie für die m $ 8 derselben schriebene Wahrung des Eigentbumsivechsels ist eine Gebühr von 2 M- Tanzunterricht. Hiermit die ergebene Anzeige, daß Montag, den II. October mein Tauzunterricht wieder beginnt. Anmelduiigen beiübe man in meiner Wohnung: Wetzfteingaste A. 40 abzugeben. £. S ch m i d t. Stadtcaffe zu entrichten. §. 11. Von den anzubringenden Einfaffungen der Erbbegräbniste oder von den zu errichtenden Denkmälern u. s. w., ist jedesmal eine vollständige Zeich» nung der städtischen Behörde Behufs der Genehmigung einzureichen. § 12. Daß Ausstellen von Leiche« ohne polizeiliche Erlaubniß ist verboten. 13. Die Schleifung der Grabbügel zum Zwecke deren Verzierung mit Pflanzungen darf erst nach Ablauf von drei Monaten nach der Deerdigimg stattsindeu. 14. Das Verlegen einer Leiche von einem Grab in das andere hängt von der Genehmigung der Samtätsbed-rde und der Friedhofs.Eom« Mission ab. 15. Das Mitbringen von Hunden, sowie da- Rauchen aus dem Friedhof während einer Beerdigung ist bei einer Strafe bis zu 6 M. verboten. $. 16. Das Betreten des Fried-bofs ist Ämtern unter 12 Jahren nur unter Aufsicht Erwachsener gestattet. DaS unbefugte Betreten fremder Begräbnißstätten ist bei einer Strafe von 3 M. verboten. $ 17. Die unmittelbare Aufsicht über den Friedhof führt der auf besten Schutz verpflichtete Friedhofsaufseher. 18. Die F»iedbofsordnung findet mit den sich von selbst ergebenden Modifikationen auch auf den israelitischen Friedhof ($- 2) Anwendung- Gießen, im April 1S75. Stadtbaumeister zu wenden. II«5er den Erwerb wird ihm eine die näheren Beflimmungeii eiithaltende Legitimation-urkunde durch den Stadvorstand zn« lj. 3. Die Reihenfolge der Beerdigungen in den Vierecken darf in keiner Weise unterbrochen werden. Von der einen Seite her werden die Leichen ders___ ecrantwoTtUd)« SeUctto« ». S ch«,da. «,d vertag d«i vrLhi Iche» t» 1U 28 fr. dir Ellr, cmpfchlrn (»i br. Ncheel. Gkschäiis Lmpseylung. 5159) Einem verehrten Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mich hier als Drechsler etablirt habe. Unter Zusicherung reeller und billigster Bedienung bitte um gefl Zuspruch. Meine Werkstätte besindet sich aus dem Neuenweg im Hause der Geschwister Heerz. Achtungsvoll (Sbr. Brückcl, Treidler