Preis vierteljährig 1 st. 12 ft. wu Brtngerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 st. 29 fr. Gießener Anzeiger. Erscheint tttgltch, mit nähme MontagS. Expedition - Eanzleiberg, *t. B. Rr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiessen. Sonntag den 30. August Mo. ««1 8§74. Amtlicher Theit. ,o , , . „ . . r . , Gießen, am 22. August 1874. Betreffend : die Herausgabe eines „Umversalztnsrechners" und Umrechners in neuer Neichswährung. Das Großhcrzoglichc Krcisamt Gießc» an die Großherzoqlichen Bürgermeistereien und sämmtliche Gemeinde- und Kirchen-Rechner. f A"f Nachsuchen der Buchner'schen Verlagsbuchhandlung zu Bamberg machen wir Sie auf die nachstehenden, bei derselben soeben erschienenen, tabellarischen Rechnungsübersichten aufmerksam: • 1 1. Universal-Umrechner der süddeutschen Währung in die Reichsmünz-Währung. Berechnet von G- Fasching, Königlicher Reaierunas-Rechnunas- Commissär in Bayreuth. Preis 42 Kreuzer. 2. Universal-, Zins-, Kapitalien- und Besoldungsraten-Rechner. — Zum Gebrauche für Nord- und Süddeutschland, herausgegeben von G- Fasching, Königlicher Regierungs-Rechnungs-Commiffär in Bayreuth. — Preis 1 fl. 10 fr. ... Falls sich eine größere Zahl von Ihnen für Anschaffung dieser Uebersichten, von denen Exemplare auf unserem Büreau eingesehen werden können erklären sollte, sind wir zur Ersparung von Portokosten bereit auf desfallsige Anmeldung den gemeinsamen Bezug zu vermitteln. v. Röder. Bekanntmachung. Das Ergebniß der nach einem Beschluffe der Generalversammlung des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen im laufenden Jahre stattgefundenen Besichtigung der Gemeinde-Zuchtstiere und Zuchteber in den Gemeinden des früheren Kreises Gießen wird nachstehend bekannt gemacht. Gießen, den 10. August 1874. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. Ergebniß der Besichtigung der Gemeinde Faffelochfen im Kreise Gießen in 1874. der Gemeinden des Eigen- thümers. des Halters. 1 Albach Ludwig Euler 2 Allendorfa.d. Lahn Gemeinde IJohs. Amend II. 3 Allendorfa.d. Lda. 4 Alt-Buseck 5 Annerod 6 Bersrod 7 Beuern 8 Burkhardsfelden Daubringen Dorf-Gill 11 Eberstadt 12 Ettingshausen 13 Garbenteich Ludwig Muhly Christoph Bücking Wilhelm Kliebe „ Elias Weller II. „ Kaspar Vogel V. Heinrich Wagner II. Philipp Mohr V. Derselbe Philipp Hoffmann III. Gemeinde // Ludwig Wallbott. Johs. Becker III. Gemeinde IKarl Braun „ jCbristian Braun. Heinrich Sames I. Derselbe Fürstliche Gutsverwaltung Dieselbe Johs. Keil XV. Konrad Sann Heinrich Wallbott IV. Johs. Kissel IV. Beschreib der Och ung en Gutachten £ der Bemerkungen. E der Race. 55 Commission. Q Gemeinden. Vogelsb. Bastard. 2 tauglich. 14 Gießen Vogelsb. 3 gut. Schon im vorigen Jahre wurde Anschaffung eines 2. 15 Groß-Buseck Vogelsb. Ochsen für nöthig 4 sehr gut erachtet und wird Berner solche wiederholt Bastard 3 sehr gut. beantragt. 16 Groß-Linden Vogelsb. 4 sehr gut. Die Anschaffung eines jüngerenOchsen wird empfohlen. V 3 sehr gut. n 3Vt sehr gut. tf 2 sehr gut. Berner- Bastard Berner 2 , Derselbe Vogelsb. 1 sehr gut. Derselbe Vogelsb. Bastard. 2 gut. 26 Lollar Gemeinde Heinrich Fuchs Berner 35 Ruttershausen Gemeinde jLudwig MooS n 3 sehr gut. Bastard. 4 gut. 36 Staufenberg ff Heinrich Grölz IV. n l‘/i gut. Vogelsb. M Ludwig Kraft II. ff 3’, gut. ff Christian Rohrbach 2'2 gut. 37 Steinbach Johannes Roth III. Berner Bastard. 2 gut. Derselbe n 3 gut. Treis a. d. Lda. Derselbe Vogelsb. 2 gut. 38 Gemeinde Balthasar Becker Vogelsb. Als bösartig durch Kaspar Müller II. gut. Bastard. 3 tauglich. einen andern zu 27 Mainzlar » 2 Aber wegen seines ersetzen. Ludwig Krailing n 5 gut. „ Konrad Kehr III. Ww. Vogelsb. 3 gut. Könnte bester qe» Alters jetzt abzu- ballen sein. ktauglich. schaffen. Ein dritter Bull ist immer noch nicht 28 Münster Hartmann Albert n 2 Der zweite Ochse vorhanden. 29 Nieder-Bessingen Gemeinde IHeinrich Lotz II n 3 sehr gut. 39 Trohe Christoph Schmidt Vogelsb. sehr gut. fehlt gegenwärtig. 40 Watzenborn-Stein- berg Johannes Häuser IV. in Stein berg n 2',z gut. 30 Ober-Bessingen Hans Georg Roth tf 2 sehr gut. Gemeinde Johs. Brücke! VI. in 31 Ober-Hörgern Gemeinde Johs. Alles IV. Vogelsb. 3>/2 gut. Watzenborn 3 gut. ff Ioh. Georg Seip Berner Jacob Philipp III. in Watzen- Vogelsb. Bastard. 2 gut. born Bastard. 2% gut. 32 Oppenrod Konrad Kück Berner II Wiescck Jobs. Deubel VI. Vogelsb. 2',2 sehr gilt. Bastard. 21/r sehr gut. Kaspar Schmidt ff 2 sehr gut. Johannes Schäfer VII. ff 3'/2 sehr gut. Heinrich Sommerlad. III. ff 1'2 sehr gut. Aber wegen seines 42 Winnerod Zimmer'schc Gutsverwaltung. Holländ. 3 AlterS demnächst Bastard. gut. abzuschaffe^ £ N a m e n der Eber £ Nam c N der Eber c des des Race. Befund. Bemerkungen. g der des des u, T Befund Btmeskuugcn. U Gemeinden Eigen- thümers. Halters. Q Gemeinden. Eigen- thümers. Halters. Race. 1 Albacb Johs. Gerhard Landrace Vr gut. Etwas zu jung. 19 Leihgestern ,Johs. Becker Landrace 1 gut. 2 Aüeudorf a d. Lda. Ludwig Rein I. ff 1 tauglich. Könnte besser ge- iKaspar Langsdorf III. ff sebr gut. 3 Alt - Buseck Konrad Fiedler tauglich. halten sein. 20 Lich Philipp Zimmermann Lollar Georg Schwalm ff gut. l Annerod Ludwig Schäfer III ff '2 gut. Etwas zu jung. 21 ff tauglich 5 Beuern Kaspar Stein III. n '/2 untaugl. 22 Mainzlar Balthasar Krailing ff gut- Burkhardsfelden Johs. Becker HI. M 1 gut. Könnte besser ge- 23 Münster Hartmann Albert ff 1 gut. Könnte besser ge* halten sein. 24 Ober-Hörgern Ioh. Heinr. Müller H gut. halten sein 7 Dorf-Gill Heinrich Grieb ff Vi gut. Nock etwaszu jung. 25 Oppenrod Wilh. Arnold ff tauglich Etivao zu jung. 8 Eberstadt Fürstliche Gutsverwaltung. ff l'/l gut. 26 Reiskirchen Heinrich Schomber ff 1 sehr gut. 9 Ettingshausen Wilhelm Wolf. ff 'r — Noch zu jung. 27 Rödgen Heinrich Wagner I. ,, gut. 10 Garbenteich Fehlt gegenwärtig, 28 Steinbach Hans Heinrich Haas. ff 1 gut. soll im Octbr. an« 29 Treis a. Lda. Gemeinde Konrad Göbel I. ff 1 gut. gekauft werden. 30 Watzenborn-Stein- 11 Groü-Buscck Konrad Müller I ff tauglich. Könnte bester ge- berg Georg Häuser XIII. in Steinberg. ff 1 gut. 12 Groß - Linden Ludwig Keßler. .. 1 ebr gut. halten sein. Johs. Rinn in Watzenborn. ft > gut. 13 Grüningcn Heinrich Ernst Fay II 1'2 sehr gut. 31 Wiescck Heinrich Balser I. ft Vi untaugl. 14 Hattenrod Christian Simon I. II 1 gut. 15 Haus en Balser Schmand. ff '2 tauglich. Noch etwaszu jung. 16 Heuchelheim Ludwig jkröck VIII. ff 1’2 gut. 17 Holzheim Gemeinde IJakob Jung VII. ff 1' . gut. 18 Lang - Göns Johs. Wenzel VII. tl 1*4 gut. Derselbe. II 1 sehr gut. BemckW. ehcken- Florenz hat nun über den Streit zu entscheiden. Mir W 3“ alten W jtaaä zu R. Jahrhundert an. — um vom Sedlnitzky nicht zu reden in Wetzlar internirt werden kennte, dem „Frkftr. Journ." zufolge, wegen des Widerstandes, den derselbe bei seiner letzten Verhaftung in Niederberg den beiden Polizeibeamten entgegensetzte, von Neuem vou der Criminaldeputation des hiesigen Kreisgerichts zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt und sofort verhaftet worden. bösartig durch c*ne>' andern » ttsehen. könnte besser halten sein. " 5in dritter Bull st iinmn noch nicht vorhanden. ®emc«nu8tu. Deulfcfjlanb. Darmstadt, 27. August. Das hiesige Kreisamt ist von der ihm seither übertragen gewesenen Verwaltung der Local-Polizei in hiesiger Stadt enthoben und diese Verwaltung unter Aufsicht und Leitung des Kreisamts einer besonderen Behörde mit der Benennung „Polizei-Amt Darmstadt" übertragen worden. An der Spitze des Polizei-Amts fleht ein Pvlizeirath, welchem die erforderliche Anzahl von Polizei-Commissären beigegebcn wird. Die neue Orga- nisation tritt mit dem 1. September in Kraft. — Wie wir vernehmen, ist Herr Haas, seither Kreisassessor in Fried- Vermischtes. Groß-Linden, 29. August. Der kurzen Notiz über das Wahlcrgebniß in der hiesigen Gemeinde ist noch hinzuzufügen, daß unsere Arbeiterklasie durch ihre Abstimmungen das vollste Vertrauen der großen Mehrzahl der hiesigen Bevölkerung erworben hat. — Unter dem Titel „Tas Personal des Vaticans" lieft man in der „Correspondance Franco-Jtalienne" Folgendes: Jetzt, wo die Aufmerksamkeit auf das traurige Loos des „freiwilligen Gefangenen des Vaticans" gerichtet ist, mag das Publikum daran erinnert werden, daß das „Gefängniß des Vaticans" größer ist als die ganze Republik San Marino, größer als das Fürstenibum Monaco und die Republik von Andorra. Das „Gefängniß" enthält 2 Capellen (Sistina und Paolina) , 15 große Salons, 20 große Hofräume, 218 Corridore, 8 breite monumentale Treppen, 228 kleinere Treppen, 11,500 Zimmer, ohne der prachtvollen Gärten, ver Sammlungen, Kunstmuseen u. s. w. gedenken zu wollen. Eine specielle Telegraphenlinie zwischen Frankreich und Italien steht zur Verfügung des „Gefangenen." Außerdem besitzt derselbe den Lateran und andere glänzende Paläste auf dem Lande, wo er von Pontificatsgeschäften ausruhen kann und in der „Gefangenschaft" Wechsel und Zerstreuung findet. Glogau, 22. August, lieber ein längst vermißten Soldaten berichtet der „Nd. Anz." Folgendes: Im Kriege gegen Frankreich war der Kanonier Druschke von der 5. leichten Batterie des Niederschlesischen Feld-Artillerie-Regiments Nr. 5 verschwunden; man nahm an, daß er getödtet worden sei und zählte ihn unter die Vermißten. In der vorigen Woche meldete sich sedoch Druschke bei der Commandantur in Schlettstadt an und erzählt, er sei von Franc- ttreurs gefangen genommen und von diesen gezwungen worden, mit ihnen zu ziehen. Später wäre er in die Fremdenlegion in Algier eingestellt, und nachdem er mit einem Theile derselben Telegraphische Depeschen. Mainz, 28. Aug. Seine Königliche Hoheit der Großherzog hatten beute die in den Provinzen Starkenburg und Dberhessen wohnenden größeren Industriellen, welche s Z. die Wiener Welt-Aus ellung beschickten und in Folge davon von Seiner Königlichen Hoheit deeorirt worden sind, zur Tafel gezogen. Wien, 28. Aug. Auf Anfrage der artilleristischen Commission erwiderte der Vertreter Krupp's: er verzichte lieber auf die Lieferung von Gußstahl-Ge- schützen, als daß er die ihm angesonnene Mittheilung des Fabrikations-Geheimnisses annähme. Perpignan, 28. Aug. Die Angriffe der Carlisten auf Pnycerda waren gestern sehr heftig, ebenso führten die Belagerten einen erbitterten Ver- theidigskampg. Die Breschen in den Mauern wurden von den Frauen der belagerten Festung mit Erdsäcken ausgefüllt. Die Nacht verlief ruhig. Heute früh waren die Frauen abermals bei Ausbesserung der Schäden an den Wällen beschäftigt. Bayonne, 28. Aug. Nachrichten aus carlistischer Duelle melden, daß die^Carlisten Haro, Calahorra und Alcocer besetzt und die resp. Besatzungs- troppen gefangen genommen haben. Don Alfonso ist in Alcaniz eingerückt. vor Kurzem nach Frankreick zurückgekehrt sei, wollte man ihn dort veranlassen, in die Armee ves Don Carlos einzutrctcn. Eine passende Gelegenheit benutzend, sei er desertirt und melde sich nunmehr bei der preußischen Commandantur in Schlettstadt. Die ganze Erzählung ist augenscheinlich ein Märchen; Druschke ist im Kriege jedenfalls desertirt und hat sich seitdem in Frankreick aufzehalten. Er wurde deshalb auch in Schlettstadt sofort verhaftet und nach Glogau befördert, von hier aber nach Posen transportirt, weil das betreffende Regiment jetzt in Posen seinen Gerichtsstand hat. Kohlfurt, 20. August. Die „Nied. Ztg." meldet: Als am vorigen Sonnabend Nachmittag die von Altwasser kommende Locomotive über die Drehscheibe hinausfuhr, ist glücklicherweise gar kein Unglück verursacht worden, aber ein Malheur gab es dock. Die Locomotive rannte nämlich unter Üebersprinaung eines Steindammes gegen die Damentoilette und ver- barrikadirte die Thüren, so daß zwei Damen, welche fick im Innern dieser Räumlichkeiten befanden, — um sic nicht warten zu lassen, bis die Locomotive weggeräumt werden konnte — zum Dache herausgeholt werden mußten. Der Locomotivführer ist sofort verhaftet worden. — Florentiner Blätter erzählen: „Der Kriegs-Commissar Emilio Tanfant wollte dieser Tage ein Kind taufen lassen, und da Frau Tanfani (eine Deutscke von Geburt) mit der Familie des deutschen Reichskanzlers seit Jahrcn in frevnd'ckaftlicken Beziehungen steüt, hatte der Fürst Bismarck eingewilligt, Taufpatbe zu werde" und dem Kinde seine Vornamen zu geben. Aber man hatte die Recknung ohne den Täufer gemacht, der sich hartnäckig weigerte, das Kind ~ r !* .....” ,f ,!rjr rDer Erzbischof von legte, unb Geistliche waren es, bie bamals an ben Fürstbischof bie Bitte um Reformen stellten. In Württemberg, in Baben, wie in ber Diöcese Trier haben 1831 Hunberte von Geistlichen sich für bie Befestigung des priesterlichen Zwaugscölibats ausgesprochen. Der würbe sich sehr irren, ber da meinte, jenes Geschlecht von Geistlichen unb jene Gesinnungen wären heutzutage völlig ausgestorben. Zurückgebrängt finb sie, bas ist wahr; der blinde Zelotismus füllt ben Vordergrund, aber Katholicismns nach denlscher Art ist noch nicht tobt, unb bei* römische Jesuitismus hat ihn zu umstricken nicht vermocht. Wohl ist feit der Unterdrückung des HermesiamsmuS im Jahre 1835 Alles geschehen, was man vermochte, um ben Geist wissenschaftlicher Forschung, der von ber katholischen Kirche in Deutschlaub bis dahin unabtrennbar gewesen war, zu unterdrücken unb die unbulbjame Unwissenheit, die Finsterniß ^des Aberglaubens um so ungehinderter wuchern zu lassen. Aber die deutsche Forschung lebt and) innerhalb der Kirche noch immer fort. An Döllinger braucht nur erinnert zu werden. Hefele und Haneberg sind Vertreter der Wiffenschafl in bischöflichen Würden. Der böse Geist des übereifrigen Finsterlings regiert manchen Bischof und vorzugsweise die überwiegende Zahl der jungen Capläne vom allerneiusteu Datum; aber die Schicht dazwischen, so mancher würdige Geistliche von reicher Lebenserfahrung und in der Seelsorge ergraut, lebt noch in den Traditionen einer besseren Vergangenheit. Die Ungunst der Zeiten hat diese machtlos ge macht oder leise umgestimmt; aber es wäre verkehrt, sie verloren zu geben. Schon mehren sich die Zeichen, daß ein besserer Geist, daß Einsicht in D-as, was der Kirche Noth thut, sich in ihnen regt, und wenn ihnen Luft geschaffi wird, so daß sie die Arme frei bekommen,, jo wird sich zeigen, daß es mit wahrhaft geistlichem Sinn unter den katholischen Geistlichen in unserem Vater : laude noch nicht so gar aus ist. Aber auch unter den deutschen Bischöfen selber soll man die großen Un ■ terschiede nicht außer Augen lassen Mit unbarmherziger Disciplin regiert sie ein gemeinschaftliches System; ein eiserner Reifen umschlingt sie Alle, und es hat den Anschein, als folgten sie Alle den gleichen Ansichten mit gleicher $reu- digkeit. Und dennoch — was hat Fürstbischof Förster, der beredte unb fromme greunb eines Diepenbrock, mit dem Grafen Ledochowsky gemein. was Bischof Hemrick von Passau mit dem Freiherrn v. Ketteler? was der Bischof von Rothenburg nut Martin von Paderborn? Mitten in dem heißen Streit des Tages kann man sich des wärmsten Mitgefühls mit mancher edlen Peisoillich- feit in dieser Zahl nicht entschlagen. Wohl war es ein bekiagelisnierther ^all, als der deutscke Episcopat auf dem vaticauischen Concil dem Andrang dieser aus Abendland und Morgenland, aus der alten und neuen Welt zusammengewürfelten Uebermacht erlag und beschämt und betrübt in die Heimath zog mit ber traurigen Aufgabe, fortan der Unfehlbarkeit in deutschen Landen Raum zu gewinnen und allen den Schwierigkeiten zu trotzen, die sie nut Sicherheit vorauserkannt hatten. Es sind wohl herzlich fromme und dem Vaterlande horzUch ergebene Männer darunter; es ist nicht daran zu verzweifeln, daß sie sich zurechtfinden und als ein Sauerteig die Kirche durchdringen werden, bis sie bessere Tage Wiedersehen. t . Gewiß, manchem von ihnen, und gerade von den Bischöfen, blutet tav Herz nicht über die Blüthe, den Ruhm, die Einheit des Vaterlandes, sondern über die Verwüstung der Kirche, die von ihren Oberhäuptern preisgegeben wird, um der eigenen Herrschsucht zu fröhuen. Das kann unv beruhigen, wenn wir den Schaden beklagen, den der Trotz des Hirten der Heerde iiifygr- Mit dem Jesuitismus werden wir fertig werden, auch da, wo er den bischos lichen Hirtenstab führt; die inneren Lebenskräfte der Kirche, die nicht erloschen sind, werden dem strengen Walten des Gesetzes allmählig zu Hülse kommen, damit nicht die gesammte Kirche eine Stätte des Greuels und der Verwüstung werde. Unter der Halle, die sie verdeckt, wird die katholische Gesinnung wieder erstarken, und die Kirche wird wieder werden, was sie dereinst war. eine Erzieherin zu friedfertiger christlicher Gesinnung, zu Andacht unb ine ervw ti ..ich- o mit t«** ■£* 'g «ul' i tracht' u . ui Erinneruna zu erfreulicheren Bildern der Vergangenheit hin, wo nicht jesuitische eine seltene Ausnahme, wenn einmal eine geistliche Stelle auf gesetzlichem Serrlchsucht hierarchische Ueberhebung, pharisäischer Düukel. wo innige Fröm-i Wege besetzt worden ist. Die AnSnahme wird zur Regel werden, so gewiß miakeit lief'aewnrzelkcs und lebendiges Christe.ithum, wo eine milde unb fr.ed- als im Katholicismus in deutschen Landen der alte christliche Geist noch sort- settige Liebesgesinnung in der katholischen Kirche und selbst aus ihren Bischofs-'lebt, und wieder die Uebermacht zu erlangen berufen ist. stühlen nicht die seltene Ausnahme war. Wir brauchen nicht in frühere Jahrhunderte zu gehen, um einer katholischen Gesinnung zu begegnen, die dem Frieden und nicht dem Streit, der Wissenschaft und nicht der Unbildung, der Frömmigkeit und nicht der Selbstsucht diente. Ja, im Hinblick auf die Vergangenheit ber katholischen Kirche in Deutschlanb dürfen wir erst recht sagen: Gesinnungen, wie die des Zreiherrn v. Ketteler sind ein fremder Tropfen in unserm Blut. Von den Auswüchsen des Katholicismiis in den romanischen Ländern hat sich derselbe in Deutschland immer verhältnißrnäßig frei gehalten. Es ließ sich dem deutschen Gewissen nicht bieten, was man anderswo wagen durste. Wie man im 13. Jahrhuii- dert, als der Versuch gemacht wurde, auch in Deutschland die Jnguisttion mit , oller ihrer Gehässigkeit und ihrem blutigen Frevel einzuführen, solch aufdring- berg, mit dem Titel Polizeirath zum Vorstand des hiesigen Polizei-Amts er- lickes Getreibe sich bald vom Hals zu schaffen wußte, so ist es in Deutschland nannt worden. nie gelungen, unter dem wüsten Schutt des hierarchischen Wesens und äußer- Darmstadt, 27. August. Nunmehr ist auch der Bericht des Finanz- licher Ceremonieen den Kern der Religion und des ächten Glaubens zu begra- Ausschusses der zweiten Kammer über die Rechcnsckafts Ablage über die großh. ben, oder im Aberglauben und bloßen Werk- und Formeldienst das Volk zur Hess. Militär-Berwaltuiig für 1869 erschienen. Wie bei der Nechenschafts- blinden Uuterthänigkeit unter die falschen Propheten eines alles Heilsinhalts Ablage von 1668, so befürwortet der Bericht auch hier, die einschlägigen entleerten Kirchenthums heranzuziehen. Deutsche Priester waren immer noch Posten für gerechtfertigt zu erklären. Es formte dies um so leichter geschehen, etwas anderes, als italienische oder spanische Priester, und die besonderen als bie Nechnungsablage für 1869 eine nicht unerhebliche Ersparniß gegenüber Gnadengaben, die das deutsche Volk empfangen hat, haben sich in der deut- der Bewilligung nachweist. Bewilligt war für 1869, 1870 unb 1871 jährlich scheu Kirche niemals verleugnet. , 'eine Pausch-Summe von 3,066,918 fl. 45 k., ferner zur Errichtung bes Zeug- Die Dalberg, Wessenberg, Jvh. Mich. Sailer gehören noch unserem'Hauses zu Gießen als Kaserne 90,742 fl. 46 kr. und zu Herstellungen in ber Erzbischof Graf Spiegel, Fürstbischof Melchior Diepenbrock, ^Militär-Strafanstalt zu Babenhausen unb in ber Kloster-Kaserne zu Friedberg vV ...Lr 0.. . i — stehen noch unserer Epoche nabe.f 1800 fl., zusammen also 3,159,511 fl. 31 kr. Verausgabt wurden aber nur Die Zahn, Lochcrer^ Hug/ Theiner haben den Ruhm katholischer Wissenschaft^3,053 fl. 31 kr., so daß die Ersparniß sich auf 105,754 fl. 28 fr. beläuft, noch in naheliegenden Zeiten aufiecht erhalten. Wessenberg, der Generalvicar i, Darmstadt, 27. August. Um den Großh. Beamten die Theilnahme des Bisthums Constanz, stand nicht allein, als er 1815 auf dem Wiener Con-^an der dahier besichtigten öffentlichen Feier des Jahrestages der Uebergabe von greß den Antrag stellte auf Begründung einer deutschen Nationalkirche, als er'^Sedan zu ermöglichen, haben die Großh. Ministerien, wie wir hören, auf den reformatorische Tendenzen in Bezug aus den Cultus verfolgte. Joh. Anton Mittag bes hiesigen Loealeomites angcorbnet, daß die Ministerialbureau's an Theiner fand 1826 zahlreichen Anhang, als er die Uebelstände der Kirche bloß-^iesem Tag geschlossen sein werden. Den Vorständen der übrigen Behörden “ " ' L " «A-acicx-c ...... ist die Ermächtigung zu einer gleichen Maßregel ertheilt worden. Neuwicd, 26. August. Pfarrer Wehn von Niederberg ist, bevor er Aber wegen ftlnfi k' Alins demMi NWK Frömmigkeit. Den bösgesinnten Hierarchen gilt der Kampf; mit den verleiteten, von Schwierigkeiten umgebenen, nach Frieden sich sehnenden Hirten ihrer D ioc^ien yber mah $atte Dlc 2Kecönung ogne oen xaufei gcmuiyi, vti pu; yannuui ist bie Versöhnung immer möglich, sobald sie sich auf den Boden des GejctzeS auf ben Namen des Reichskanzlers zu taufen, weil er nicht katholisch sei. ju stellen sich entschließen können. Noch melden die öffentlichen Blätter es als Florenz hat nun über den streit zu entscheiden." Mi J Vergl. Jnscratentheil d. heut. Zeit. D- Red. X2 /Uffiemetner Anzeiger Einwohnerschaft freundlich ersucht, die 3986) ein g N flca und j; Julii halber ( Im Uebrigen wird die Häuser festlich zu schmücken. Gießen, den 29. August Großherzogliche W Aziz ,N Kais( D e n selben. Dem Bürger in Gaulsheim, Kreis Bingen und Schreiner dahier, Georg Veitl), ein Sobn, Martin Kail, geboren den 3. August. Denselben. Dem Bürger in Gleiberg und Bahnarbeiter dahier, Georg Lesch, ein Sohn, Friedrich Wilhelm Albert, geboren den 26. Juni ... Den 2s5. August. Dem Bürger, Heilgebülfen und Kranken - Aufseherin Städtischen Hospital zu Siegen, Friedrich Schnecko, ein Sohn, Emil Karl Ludwig,! geboren den 7. August. derselben und des Procurrsten mit einem die Procura andeutenden Zusätze. Zur Veröffentlichung seiner Bekanntmachungen bedient sich der Verein des Gießener AnzeigcblatteS. Dieselben erfolgen, sofern sie vom Vorstande ausgeben, tn derselben Form wie die Zeichnung der Vor- Uandsbeanrten, sofern sie aber vom Ausschüsse (Verwaltungsrath) der Genossen» schäft ausgehen, unter der Firma: "Der Ausschuß der Gewerbebank zu Gießen- (Eingetragene Genossenschaft) ,,nb.. rofrben im letzteren Falle von beni Vorsitzenden des Ausschusses unter Beifügung dieses seines Eharacters gezeichnet. Das Verzeichnis, der Gcnosienschafter ^e,t btt dem unterzeichneten Großh. Stadtgerichte als Handelsgericht eingesehen werden Der Gesellschaftsvertrag ist in das Genossenschaftsregister eingetragen worden. Gießen, den 23. August 1874. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Bötticher. Denselben- Dem Bürger und Bierbrauer, Karl Weidig, eine Tochter, Elisabeth Antonie Marie Auguste, geboren den 1. August. Beerdigte. Den 22. August. Ein ungetauft verstorbener Sohn, des Färbermeisters in der Gail'schen Wollspinnerei, Georg Debus, alt 1 1k'., gestorben den 19. August. Den 23. August. Hugo Johann Wilhelm Karl Emil Kümmich, des Königlichen Postsecretärs dahier, Ludwig Franz Kümmich, ehelicher Sohn, alt 27 T, gestorben den 21. August. Den 24. Augu st. Luise Karoline Balser, des Ortsbürgers in Reiskirchen und Taglöhners dahier, Kaspar Balser, eheliche Tochter, alt 5 M. 25 T-, gestorben den 22. August. Den 2 7. August. Wilhem Schwalb, Bürger und Steindeckermeister, alt 56 I. 8 M- 27 T-, gestorben den 25- August- 1. Fangmann, am Kirchenplatz 1874. Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Laut Gesellschaftsoertrags vom 13. Juni 1873 besteht in Gießen ein Verein unter dem Namen „Gcwerbebank", welcher die wirthschaftlichcn Interessen seiner Mitglieder durch den Betrieb der hierzu geeigneten Geschäfte zu befördern bezweckt. Die zeitigen Vorstandsmitglieder dieser Genossenschaft sind: 1. CHristian Wallenfels I., Rechner, 2. Heinrich Wagner, Eontroleur, beide in Gießen wohnhaft. Als Procurist in Verhinderungsfällen eines der Kassebeanucn fungirt Kaufmann Ferdinand Hoffmann, wohnhaft in Gießen. Der Verein führt ric Firma: „Gewerbebank zu Gießen" (Eingetragene Genossenschaft). . Zeichnung ffir denselben erfolgt Sei- icn§ des Vorstandes mit rechtlicher Wir- kung unter obiger Firma durch Ramens- unter|chljft beider Kassebeamten oder eines Men« lot Soeben erschienen: Illustrirtcr Hessichcr BolkSkalcnder für 1K75: Preis 12 kr. Große Stahlstichpramie dazu: ^Der Frühling", Preis ebenfalls 12 kr. Dieser Kalender enthält Portraits von Minister Hofmann, Abgeordneter Karl Joh. Hoffmann f, Abgeordneter Metz f, ssommerzienrath Schott f und viele Anvere, und ist durch seine interessanten Aufsätze über das Großherzogthum Hessen von dem größten Jntereffe für Jedermann Verlag von Ferdinand Lange in Darmstadt. «•fcwt H°ndsct 8e» utib 3 kkehtles $] r . ^esie J*r aut 'A 1h- - i bein : «6 des ■5 n Kais ' zeit, ! mit tß PalcnMiiioleiiin-kork-Teiipiclie. 3872) Bester Ersatz für Stositeppicke. — Dauerhafteste und praktischste Bodenbelege für Zimmer, Vorplätze und Treppen. — Preise billigst. — Prospecte gratis. — Muster gegen franco zurück. Großes Lager bei Ilde. SehömbN, Papierhandlung und Conto Bücher-Fabrik, Frankfurt a. M. 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Evangelische Gemeinde. H o H I i r t e. Den 27. August. Wilhelm Eduard Christoph August Metz, Großherzoglicher Hofgerichtsadvocat dahier, ehelicher Sohn des verstorbenen Großherzoglichen Hofgerichts- advocaten zu Darmstadt, Augustin Joseph Metz: und Mathilde Karoline Albertine Hermine Diery, eheliche Tochter des Großherzoglichen Hofgerichlsadvocaten und Mitglieds des Gemeinderaths, Karl Diery dahier. Getaufte. Den 23. August. Dem Bürger und Kaufmann Friedrich Karl Klingspor, ein Sohn, August Hermann, geboren den 7. Juni. Denselben. Dem Bremser an der Cöln - Gießener Bahn dahier, Johann Jakob Etzelmüller aus Lohra, Amts Frohnhausen, eine Tochter, Anna Katharina Johanna, geboren den 28. Juli. Denselben. Dem Bürger und Bahnarbeiter, Konrad Martin Kreiling, eine Tochter, Marie Rosa Karoline, geboren den 13. August. empM SpoUitu tsarisbai tfmfer ft jachtiM rricknch Hamburg Siffiitßtr LottvißSl Carlflba breiten I «In, feint Rips, I Untcrji reinwollen 3 Alle» Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medicin und ohne Kosten „Revalescierc Du Darr) tun Londoa.“ . , ^oukheit vermag der vorzüglichen Eevaleedere du Barry zu widersieben und bewahrt sich dieselbe ohne Medicin und ohne Kosten bei allen Magen-, Reiven- Brust-, Lungen- Leber-. Drüsen-, Schleimhaut, Aldem, Blasen und Nierenleiden.' iädnffür’ e' .S^!"d^ucht, Asthma Husten, Unvttdaulichkcit Verstopfung, Diarrhöen Fuder, Schwindel, Blu kaufst ei gen , Ohrenbrausen, Ucbelfeit und Erbrechen selbst während der Schwanoerfchon Meloncholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht. - Auszugs ?-'OOO Eertisicaten über Genelungen, die aller Medicin widerstanden: 5 8 Ccrtificat 9?r. ä9zM0. Düsieldors 9 November 1872 . Meine Tochter litt seit mehreren Jahren periodisch an sehr h bobuti W. $«uwfcnb|* 'nen und ftinbtn 2 Pfulj Sgr, 24 Pfui. Tblr. 27 (5flr 'Sgr., 48 Lch f5 Sgr, 576 T? 'n Berlin W, f ^kern, Drogvttt ch wa n e r, - dottWPröM ihr einen mir jefc geheimer Jugmi« bestätige ich bur: uch der Balsam r solche, welche fth mgemäb mein m en aller mir bHc itter hoher Criait D. Red. ficaten. ,, ,, , Der „^ooncßamp Of Waag-^itter ist m ganzen und halben Flaschen ■und in Flacons ächt zu haben in Glessen bei Herren Georg Wenzel, Julius Wallach; in Marburg bei Herrn H. Pfeiffer, sowie allenthalben bei den übrigen bekannten Herren Debitanten_______________ (3032) Oporto, Paris, Wittenberg, Altona, Wien, Bremen, 1865 1867. 1869. 1869. 1873. 1874. Klister ? —----- VilBanyer sind verschiedene Hauser, zu jedem Geschäfte geeignet, in den Haupt- und Neven- Rüdesheimer» straßen gelegen, preiswürdig zu verkaufen; sowie Bauplätze in bester La^e. § |;n|j, jsclibtlCll /13 Main-Weser- 'HM Bahn. 1 Bekanntmachung. Vom 1. September d. I. ab werden die zwischen Cassel und Frankfurt a. M. und vice versa coursirenden Local-Per- souenzüge XXIV und IX mit Personenwagen IV. Claffe zur tarifmäßigen Benutzung versehen, was hiermit zur Keuntnißnahme des Publikums gebracht wird. Cassel, den 26. August 1874. Königliche Direktion der Main-Weser-Bahn. derlieigerungen. Z? Montag den 31. August, Zr Nachmittags 2 Uhr, soll im Gasthaus zum „Schwanen- dahier 1 Kuh meistbietend versteigert werden. Gieren, den 29. August 1874. Grobherzogliches Ortsgericht Gießen. Müller. Jeilgebotenes. 4203] Ein fast noch neues Scheucrn- thor sowie eine große eichene Treppe zu verkaufen bet Heinemann Hermann. Prima Schweizer Käse, ,, Holländer- ,, „ Rahm „ empfahlt 329*) bmil Fischbach. 4255) Von August Leonhardt in Dresden dem anerkannt besten Tintenfabrikant, führe folgende Sorten: Alizrrin-, Dresdener , Dokumenten-, Salon- und unauslöschbare Zeichnen- Tmte, sowie blaue und rothe Carmin- Tinte,I. Wallach. i 4046) Circa 120,000 gut gebrannte Russensteine vertäust H. I. 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Bezugnehmend auf obige Annonce halte mich bei Versicherungen von Mobilien, Waarcn, Vieh und Erndteerzcugnissen zu festen und billigen Prämien bestens empfohlen Ferner domicilirt in: Basel, Berlin, Bern, Biel, Breslau Chemnitz. ■ Chur, Dresden Erfurt i.S.J St. GJ allen Gens, Halle. Hamburg, Hannover Kassel Köln. Lausanne. ausgeführt von einem Theil der hiestgen Regiments-Mustk. Anfang präcis 3 Uhr. Untre ä Person f> kr „Die Königin von Saba." Montag den 31. c., naci, ter Hebung 1 JO Uhr: Hauptversammlung, wegen der Feier des 2. September, bei ■■ Hofmann in der Neustadt Der 'f’ trgtRiid. Ferner domicilirt in: Leipzig, Lübeck, Linern, Magdeburg Manubtim, Metz, München, Neuchatel, Nürnberg Pest Prag, Solotburn, Stettin. Straßburg, Wien, Zürich. I. Theil. Ouvertüre zu „Mignon" von Thomas. Bei uns z. Haus, Walzer von J oh. Strauss. Der Liebestraum, Solo für Cornet-ä-Piston, vorgetragen von dem Virtuosen Herrn Hoch. Paraphrase über „Loreley" von Neswadba. II. Theil. (422( Kmit «funke• ►,n Mi ■ »lefdb, 11 kvang. M«0e kl'chard X j«-od), da, ihn id)o ^ibrtnb t -eilen. Haasenstein & Vogler Annl'nctn-Erprdiiion in FrnnEflirt a. VI.. in Giestcn vertreten durch Ao Scfeeyda, Schlossgassc 258, gegrünte! 1855, ältestes n. grösstes Geschäft dieser Branche, befördert täglich Annoncen in alle Zeitungen der Wett zu Originalprelsen, ohne Porlokosten und sonstige Xebenspesen. Bei großen Insertiono Aufträgen angemessenen Rabatt. 3W~ Podium im Saute» -HWL Anfang 3 Uhr. (frnfre 30 kr. a Person Billets a 24 kr bei (Scbr Wenzel mit Kreuz NB. Einem verehr!. Publikum zum 2. Male diesen Kunstgenuß bereiten zu können, zeichnet Achtungsvoll 11 . Wense! b*! Lr'^91 dkö Ii-1’’» *'°g> *• Di » .9- Co, ui W,t 7. Ouvertüre zu „Ruy Blas" von Me ndel ssohn. 8. Wo die Citronen blühen, Walzer (neu) von Joh. Strauss. 111. Theil. 9. Zweite Rhapsodie hongroise von Liszt. 10. a) Annen-Polka I T . KX t) i T) .. > von Jon. Strauss. b) Bavardage-Polka J 11. 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