Gicßtmr Anzcigcr Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen Donncrstag vrn 30. April Ur. !H> BW*.'4 (.2169 politischer Theil. U. Uanlwk Jäger. Paris, 28. April. Die Nachricht, daß Graf Chambord flfinL Penang, 28. April. Tie „Zeitung von Penang" meldet: t OOO Ätschi- der Territo- Ausruf wird ! H einer )«fr Jir. 26. ’ 4 Von neuen jll» l. nialw 1 e r* •UTHl)5Nrtg 1 |L 11 h Mit Dmrch bi« Itofl hqogm »ierteljLhrlg l(LMh. ralrathestelle aufzutreten, da er unfehlbar durchsallen werde. — Ungefähr ein Drittel derer, welche sich auf den Listen rial Armee eiuznschreibeu batten, stellte sich nicht ein. Ein neuer au die Fehlenden erlassen werden. •cfArtnt täglich, *tt flut wabmr •pfbltien: fiU. © Re. 1. 'I’.lotoie h mich bafjitr« ’uei9t(l1 Zlijpnic An der Pertheidignug desKra- ". Dieselben verloren 6 Todte, Der'Kamps dauerte 8 Stunden. flritTfjenlaiul Athen, 28. April. Das Ministerium Vulgaris hat seine Demission gegeben und der König dieselbe angenommen. — Der Vertrag mir der deutschen Negierung wegen Ausgrabung der Alterthümer im Thal von Olympia wurde heute unterzeichnet. non in den chi aße, gefälligst \a Vorstand. IfajJ. H. Mai 68 zahirnchk»! 53idW kiff. ben Oberst-Stallmeister, Freiherr» Felix Maria van der Capellen von Verkeu- ii’ciibe, in wohlgefälliger Anerkennung der von demselben seit dem Jahre 1866 in seiner Eigenschaft als functionirender Oberst Hofmarschall geleisteten vorzüglichen Dienste, nunmehr auch, unter gleichzeitiger Belassung in seinen Dienst und Gehaltsverhältnissen als Oberst-Stallmeister, zum Oberst-Hosmarschall zu ernennen; am 2. April dem Schullehrer zu Asel, im Königreich Preußen, Johannes Diegel, die evang. Schulstelle zu Deckenbach, dem Schullehrer an der bitten evang. Schule zu'Wörrstadt, Johann Ludwig Hirsch, die erste evang. chulstelle daselbst, der Schulamtsaspiramin Elisabeths Kempf aus Nieder-! Mörlen die obere kath. Mädcheuschulstelle zu Gau-Algesheun, am 4. April dem Mlprediger und Schullehrer an der ersten evang. Knabenschule zu Alsfeld/ Georg Philipp Müller, unter Belassung seines Charakters als Mitprediger die! He, a. !iÄ «■» 7* Kn, Nl "lstraße. Georg Philipp Müller, unter Belassung seines Charakters als Mitprediger Die; Paris, 28. April. Die Nachricht, daß Graf Cbambord in Versailles Etelle eines Lehrers an der ersten Mädchenschule :u Groß-Gerau und nni aUßCfonuncn jti, wird dementirt. — Die Regierung wird bei der National 9. April dem evang. Pfarrer zu Merlau, Wilhelm Perschbacher, die cvaug. Versammlung gleich nach deren Zusammentritt die Ermächtigung nachsuchen, den Pfarrstelle zu Kelsterbach zu übertragen. Generalrath von Marseille aufznlösen. Am 19. März wurde dem Psarrverwalter Heinrich Meinhardt die kath. Pfarrstelle zu Hohen-Sülzen, im Dekanate Worms, übertragen. (EligflUlÖ. 5. Dienstentlassung. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben allergnä- London, 28. April. Eine Depesche aus Melbourne bestätigt die An- digst geruht: am 4. April den zweiten evang. Pfarrer zu Reichelsheim, "Norton der Fidschi-Inseln dnrch die Engländer. Tekanate Erbach, Carl Leydhecker, auf sein Nachsuchen aus dem Dienste der evang. Kirche des Großherzogthums, mit Wirkung vom 1. Juni 1874 an, zu daß er auch mit der „Fraction zu Berlin" nicht einverstanden ist, und meint, nur durch Vereinigung aller liberalen Cchattirungen könne „wahrer Fortschritt" gefördert werden. Herr blassen hat in früheren Jahren sehr entschieden den Standpunkt der Fortschrittspartei gegen die Cchaitirungen der Altliberalen und der 9(nlienalUberaIen vertreten. Wenn er heute die Vereinigung mit allen liberalen Schattirungeu für das allein Richtige hält, so beweist er damit selber, daß er den Boden der Fortschrittspartei verlassen bat und sollte sich also nicht darüber beschweren, daß er nicht mehr als zur Fortschrittspartei gehörig angesehen wird. (Frank. Journ.) Köln, 28. April. Auch das hiesige Metropolitau-Domcapitel hat gleich den Capiteln von Paderborn und Trier eine Protest-Eingabe gegen den Gesetz- Entwurf wegen Verwaltung erledigter BiSlhümer an daS Abgeordnetenhaus gerichtet. AuS der Pfalz, 28. April. Vorigen Sonntag wurde in Frankenthal der erste allkatdolische Gottesdienst gehalten, für welchen das Presbyterium mit Genehmigung des Cousistoriums bereitwilligst die kleine protestantische Kiiche eingeräumt hatte. Pfarrer Kühn, welcher dw allkatholischen Gemeinden der Vvrderpfalz pastorirt, celcbrirte das Hochamt, Professor Friedrich, welcher eigens zu der Feier aus München gekommen war, predigte. Die Kirche war von Zuhörern vollständig gefüllt; es hatten sich nicht blos die Frankenthaler Altkatholiken, sondern auch viele aus der Ilnigegend eingefuiiden. Am Abend hielt Professor Friedrich einen Vortrag über die altkathvliiche Bewegung vor einer altkatholischen Versammlung, welche seinen gediegenen Aussührungen mit großem Interesse folgte. Die Altkatholiken von Dürkheim hatten an den Professor Friedrich telegraphisch die Einladung gerichtet, auch dorthin zu kommen; er konnte jedoch für diesmal ihrem Wunsche nicht entsprechen, wird aber zu Pfingsten Dürkheim besuchen. /ranäreid). Paris, 27. April. Unter allen Umständen würde Mac Mahon gut thun, sich von Vroglie zu trennen, der nicht allein bei allen Parteien, sondern im ganzen Lande und nicht minder selbst in seinem Departement, der Eure, verhaßt ist. So bat einer der dortigen Unterpräfekten dem Fürsten v Broglie, dem Sohne des Herzogs, abgerathen, dort als Candidat für eine freie Gene« aitlaffen. Köln, 27. April. Einer der Heißsporne der clericalen Partei, welcher als Redner die humoristische Seite der katholischen Versammlungen vertritt, tanfmaiui Meisen, ist am vorigen Samstag vom Kreisgericht in Vochem (anläßlich einer Rede) wegen Majestätsbeleidigung zu 6 Monaten Gesängmß ver- mheilk worden. — Der der social-demokratischen Eisenacher Arbeiter-Partei D-ngchörende Georg Schumacher von Ehreufeld bei Köln wurde dieser Tage reaen einer in Ronsdorf bei Elberfeld in einer Arbeiter - Versammlung gehal- - - - v - |nitn N-de verhaftet und heute nach Elberfeld escortirt. Schumacher, welcher ncf,n 9llfrfU om l 1. ^Iviil tte bolläildischen Positionen, am 16. den Kraton ,, . , cv j x ii i ttitirltm 4ttnb!kreis als Candidat an' wurden jedoch beide Mal zurückgewiesen. 571M des Kra- ki der letzten Reichstagswahl in einem rheinischen Wahlkreis ais Kandidat ' i <>< -r liiffleftedt wurde. aber in der Minorität Blieb, zählt zu den intelligentesten tD1'% imlinicn alle bolländiichen Truppen The». in / r lon finb hnfhit ivrai'hae- darunter 2 Osficiere iiud 60 Verwundete. Der Zlanivs vauerlr v vi«»»»'. jebnern seiner Parte, am Rhem AWsuhr^. sind WW $tm $ctnchncn „od, sollten die Holländer am 28. M-bin verlassen und nur »indt und .engen von einer außeraewobulichen »ennln.ß Dir lociaupycyen unv re,,..» ornn mj , < Astier classischen Schriftsteller. In Ronsdorf haben indeß an« noch andere «" Beobachtnngs-Corps von 2^00 Mann zurückbleiben. Redner Anstoß erregt, indem ferner Häning (ebenfalls bei der Reichstagswahl jlffifui , ^Köln?27^Apn!"^Di!°si A müqethem" Erklärung der zehn Mitglic- Marokko. Der erste Vertreter des Deutschen Rnchcsin Marokko, b(r des seitherigen Wahlcomitös der Forsch'ittspartei, daß sie Herrn Claffeu- der dort fi-br entgegeukommend ausgenommen ist, der kaiserliche Munster - Res,- F ' Vfll* Üappelmann in Folge seines Verhaltens in öffentlichen Angelegenheiten während tcnt v. Gulich, bat ,em Beglanbig>iiigs-Schr°'beu dem Minister der auswart,- f,r letzten Zeit nicht mehr als zur Fortschrittspartei gehörig ansehen, bat Letz- gen Augelegenbeiten nut dem Ersuchen übergeben t->sic b- a„ seinen Douverain Vllr krer zu einer Gegen Erklärnng veranlaßt, in welcher er sich über „politische gelangen zn lasten, der au, einem Pa-,ftca.i°nszuge durch daS Land begriffen " " * Eicommunication" beklagt und gegen das „Jnterdict" an die Ocffentlichkeit ,st. In Erwiderung darauf bat der Sultan Muley - El-Hassan auf demselben w,nirt. Herr Elasten führt dagegen Znschriften von Parteigenossen au welche Wege «n Lchreibe.. an Se. Majestät den Na,ser. gerichtet, das der „Reichs- W ihre Anerkennung für sein Verhalten aussprechen. Zugleich bekundet er, Anz. Mlttheüt. Dasselbe lautet. LZerurifcktt». ernannt. Und Ihr unterrichtet uns von seiner guten Einsicht und seinem guten — Eine Mordscene grausigster Art spielte sich nach einem Telegramme aus San Francisco < )blig. re um Oberbessen 76 nach § 26 der Herr Geheime Finanzrath Siebold 389 Stimmen, 10 Psanmnüller o 0 Stimmen, Stimme. o o 379 3x»8 102% 991/i 1003 4 101% kl v Len tv; a 5 mW Dßpm Krankf. Bank 147% Frankf. Vereina-KaMe 82 Darrost. Bankact. 370 Rheinische Hyp.-Beek — Wien Bankactien 1009 Oest. Creditact. 218 ’/j Galizien — Borsennarhrlchtin. 29. April 1874 42 4 61 6 59 30 30 ( 5 5ui Amerik. Ronde 18Mlr , , lW2r „ . lHH5r r w 1887r Arbei ;u 4101 Nachm fl. 250 1. 1854 94 Priori tatslooee 186 Loose 96* 4 - 1 i8 — Wegen schwerer Körperverletzung mit töotlzchem Erfolge, verübt an dem Schulkaabe» Wilh- Perrot, stand am Mittwoch der Lehrer Richaro Mützlitz aus Lindenberg vor dem KreiS» ichwurgericht in Berlin. Mutzlitz, der seit dem November H72 in Lindenberg als zweiter Lehrer angestellt, hatte sich bereits während der Zett seiner Amtstätigkeit mehrfach, Rügen wegen Ucberichreitung der ihm zustehenden Discipliuargewalt zugezogen. Am 11. Juli v I war der genannte sehr schwächliche Knabe nicht im Stande, eine Rechenaufgabe zu lö en, uno Muhlitz schlug ihn mit einem Stocke von Rüiter-choi- mehrfa d über den Oberkörper, die Arme und drei Mal über den Kopf Der Knabe ging nach S-chtnß D.s Unterrichts schwankend nach schworencn gaben ihr Vcrdict dahin ab, daß der Angeklagte oer Köcperletzunz mit köstlichen Folgen schuldig, billigten ihm aber mildernde Umstände zu. Müritz wurde zu einer Gefängniß strafe von einem Jahre verurtheilt. sondern nur in Golt, dem Hohen und Allmächtigen. Der Diener Gottes, cer seinen Glauben in Gott setzt, der alle seine Sorgen in die Hände Gottes legt, ter Fürst der Gläubigen, der Sobn des Fürsten der Gläubigen (folgt noch fünfmal das letzte Prädicat), desten Kriegsheeren Gott beistehen, dessen Standarlen, und welche sie umgeben, Gort beschützen wolle, — an den Geliebten, den Mächtigen, den Vortrefflichen, den Erhabc neu, den hoch über Alle, die ihm sonst gleich sind, Hervorragenden, den in dem Kreise aller Einsichtigen an Einsicht allen Ucberlegenen, Den, welcher einen gewaltigen Willen har inmitten feines Nathes, Seine Majestät Wilhelm, Kaiser von Deutschland und König von Preußen. Euer Majestät Schreiben ist mit Gottes Hülfe an unserem Hohen Hose angelangt. Daiin macht Ihr 11110 Mitkheilung über das, was Ihr über die zwischen unseren beiden Reichen bestehende vollständige Freundschaft gedacht habt, zeigt uns Eure wohlwollenden und hochherzigen Gesinnungen uiid laßt uns wissen, wie Ihr mit Eurem großen Talent und Eurer großen, weiten Einsicht darauf bedacht seid, die vollständige zwischen unS bestehende Freundschaft noch zu befestigen, wobei Ihr mit voller Sicherheit auf mein, des durch Gott hohen Sultans volles Mitwollen rechnen könnt Aus diesem Grunde habt Ihr den distinguirten Herrn v. Gülich als Euren Minister in diese Zonen Marokkos entfenbet und habt ihn zu Eurem Minister ui meinem Hohen Reiche bührt und wie es verdient ist, empfangen werde. Und wir wollen, daß er in unserem Reiche sehr geachtet sei, mehr wie man denken kann, und es soll öic | Bedeutung seiner Stellung und seiner Person als Eures Agenten allgemein anerkannt werden. Und er soll auf Grund meiner Empfehlung in seinen amtlichen Verrichtungen sehr ausgezeichnet werden als ein Mann von Einsicht,! und dieses, sowie daß er edelmüthig ist, soll in meinem ganzen Reiche offenbar werden. Was ich will und was ich wünsche, und was mir eine besondere Freude,! ist das, daß ich mich in Freundschaft mit den mächtigen Kaisern zu verbindens ■Üol' ui den x her .Oberfi ja den Dir tnß), oaupla !biunba uni i I Mitt« J Plamrarb ® Slturcrar den und die Thore zum Guten zu öffnen wünsche zwischen mir und denen, welche _ Wlllt wwlU|tulc gillU|H|ll Macht und Talent haben. Und ich werde immer derselbe bleiben und wir wer-sin Smoky Valley (Nevada) ab. Ein gewisser Ehristoph Reckstein daselbst war schon tanqe den immer vereint sein. Denn Euer Hof ist der mächtige Hof, Eures Hofes eifersüchtig auf feine Frau wegen Galanteriecn, die ihr von einem jungen "Manne Namens Macht raat über die ankeren ftfife enmnr und bekannt ist die QnFinift und Gorton gezollt wuroen. sein Groll icheint den Nachbarn bekannt gewe-en zu sein, denn als ^-caa-r ragt uoer Die an Deren Hose unpor, uno oetannt l]t Cie Oucunlt UllD om 31. März seine Thür geschlossen blieb, brach ein.-r dr-rjclbcn, Ottrhaus, dieselbe auf uno Vergangenheit Eures Hofes. sentdeckte dort den Leichnam d.'r Frau, in mehrere Stücke zerschnitten. Zu ihren Füßen lagen Atschin, 2*5. April. Nach einer amtlichen Meldung aus Atschin vom ihre zwei Kinder mit vom Rumpfe getrennten Häuptern und nicht wett davon Reck'iein und 25. d. schifft sich das Gros der holländischen Armee am 29 nach Java eilt. Norton, in wildem Todeskampfe noch ineinander verstrickt, ersterer ein blutgeröthetes Bowiemesser - ' " ’• ' * ’ - - - - - ‘in der Rechten und letzterer mit einer zweiläufigen Pistole. (E i n g e s a n d t.) Groß'Linden, 28. April. Heute starb plötzlich wahrscheinlich an einem Herzschlag die allgemein geachtete Ehefrau des Müllers Heinrich Wagner dahier Der in Eile herbei« gerufene Arzt aus Gießen kam leider zu spät. Wäre es nicht zeitgemäß, für die hies. Gemeinde und nächste Umgegend einen praktischen Arzt anzustellen? Einer im Einverständnisse Vieler. (rnithi'int von der Angle - Swis* - Condensed - Milk - Camp, in tue kUJlluIilil Lil VvlUUj (Schweiz), pr- Büchse 85 fr., empfiehlt Gmit Fischbach I Tas Holz \\ fihr gut. II Frc 14 tfiatns Turchn = 5G Riercrn - U < 9 .Ispen-i Durdimi = 46 31 6id)tn-, uni 20: unb@ti «lange Zusam nenfi Mkil-rshainer B t^lünderg b ^ritzherjogl. ( Jl'bi LRiidwlHlien von groMeem Werth. (Dresch Maschinen). Eine der wichtigsten Erfindung für Landwirtbe ist eint neue Dresch-Maschine, welche durch 2 Leute betrieben, in einer Stunde food dreichen soll, als 3 Drescher in einem ganzen Tag Alle Eelretdcgattung-n soll sie gleich gul ausdreschen, daß nicht ein Körnchen im Stroh bleibt, aber auch feine beschädigt wird Ter Anschaffungtzpreis fei nur: Thlr. 60—66, franco jeder Bahnstation. In den meinen Provinzen Deutschlands sollen diese Maschinen zu Taufende« verbreitet fein, aber auch in hiesiger Gegend sollen schon mehrere se n Die Firma Ph. Mayfarth & Co. in Frankfurt a. M. wird als beste Bezugsquelle geichilbert Bestellungen fönnm daselbst brieflich gemacht werden. [2172] 5% Ö6tr. F. 81. K. H. <29’ Lombard. Bahri 142 ; Ludwigsh. Bexbach 179 MaxLahn 119 4 Bayer. Ostbahn 1 IO1 N Ithein-Nahebahn-Act. — Heie. Ludwigeb.-AoL 133-Vt Kurh. 40 Thlr. Lon#e 721/# Nau »au 25 tl. 45 Braunschweiger 221 , 3° q Oldenburg, k 4(>Thlr. 397/ 4U o bayr. Prnm.-AiiL — 4°.o badische Loose 112' Badische fl. 35 Loose 697 , I :■ 185hr lN60r lK64r PrioriliKeii. «wir. Stsb. Pnor. 62 östr ». Lombard 49' ■ Livorneeer 35:/< Toscaner 59 Elisabeth.-Prior. 90'/, 322. Das Annoncen Büreau von Rudolph Masse, vertreten durch B. Heidingsfelder, Wallthorstraße t#6 in Gtehen, ist für die Beförder ng von Inseraten jeden Inhalts, altz Empfeblungsanwtgen, Kaui und Berfau'gesucht, Stellengesuche, Familiennachrichten u- f w als besonders zuverlässig tu emvfeblen Dorgelesen, genehmigt und unterschrieben: Baron von Erlanger. B. Müller. .Haberkorn. Reinemer. Wagner. (Hießen, 30. April. Em friedlicher Familienvater von (Gleiberg, welcher mit Frsu und Kind den gestrigen Krämermarkt besucht hatte, wurde mitten auf der Straße ohne alle Der anlasiunq von einem 21jährigen Burschen aus Odenhamen, Kreises Wetzlar, überfallen und erhielt einen mit voller Kraft ausgeführten Stockschlog auf den Kopf, patz das Blut spritzte und der Stock zerbrach. Zwei alSbald auf dem Platze erichienene Polizeiviener packten den Unmensch, der gutwillig nicht gehen wollte, sich zur Erde nieder!,gke, um sich schlug und trat und dabei schrie und tobte und brachten ihn mittelst Anwendung großer Gewalt auf das Poltzei-Büreau. Der Auftritt lockte eine große Men'chenmosse zusammen, welche dem Transporte bis vor das Rcgieruiigsgebäuve folgte, bi« ab r sehr bald ausetnandergetriebm wurde. Eine eremvlariicke B'strafung des rohen Burschen wäre lehr erwünscht, denn daß der Verletzte nicht gleich tovt auf dem Platze blieb, darf sich die Bestie nicht zu gute halten. — Herr Baron W. Von (rrlanger mit 389 Stimmen, n Baron von Rabenau „ 3*9 „ h F Gail „ 358 „ neu erwählt wurden, außerdem fielen 20 Stimmen auf Herrn Ricker, Buchhändler, 11 , ,, » Schaum, Rath. 4. Schließlich wurde die Neuwahl des Rechnungsprüfungs AusschusieS Statuten vorgenommen und erhielten hierbei . 'MIRI 4u"b’»ni| L, ko, lonii . ^^38. Vv-h Untero ^nihiib 1F i »wtstv -Mtli' 1 1C hilft Aahlilti sl.'chgtN >dinirf SdniaSC unh M rfUdpbi« t fpptnrob, c IfllW) * ad) Java ein. Zum Commandanten der zuruckblcibcnden Besetzung ist Oberst Peel ernannt. An 16. August trat Der Tod ein, ohne daß m der Zeit biß zum Tode das Kopnveh nachgelassen hätte. Nach dem Gutachten d,S Arztes war oer Änabe Wir haben schon Befehl aeaeben, daß Euer Minister, wie es sich ac» an e,net Gehirnentzündung gestorben Durch Cie sehr umfangreich, Beiveisaufnahme rource - .... - - lfeftgrstellt, daß Mätzlitz sich na d dem Tode des Knaben noch roher Aeußerungen über venelben bedient hat; auch wurde durch die Aussagen einer Anzahl von Schulkindern, Die Z-ugen Der Mißhandlung gewesen, erwiesen, daß der Angeklagte Den Knaben in der angegebenen Äet e ge-- züchtigt habe. Das Gutachten de» Dr. Hadlich lautete in Uebereinstimmung mit denen bei gerichtlichen PHysieu», des Geh. Medicinalraths Dr. Wolff, und des Kreiswunvarztes Dr. Hoeppner dahm, daß Die bei der Obouction der Leiche de» Kutoes vorgesund.nen Gehirnoerletzungen, r,ip. Entzündungen Folge der auf Den Kopf desselben geführten Schläge gewesen seien, daß aber Die Schädelbiloung eine sehr schwache gewesen und daß, wenn das K no sofort in sachgemäß, B banolung gegeben, ein töotlicher Ausgang sehr wahr^ch-unlich nicht eingetreten wäre. Di, Ge» N») * •in .-m r«*> >a. Bayer. 5° u R — „ 4! ° 0 1jährige lOV/e w 40 0 Ijährige 97^ . Wtirtemb. 4’;2üy Obi. 101’4 Baden 4' z<> y Obi c. E. l^ 100' «fester, öilberrente 66* , „ Papierrente 62'\, Spanier, neuest. 3° q 183/q Lokal-Notiz. Gicßcn, 29. April. Protocoll der secksten ordentlichen General Versammlung der Oberhcssischen Eisenbahn-Gcsellichaft d. d. Gießen den 25. April 1874. Zur sechsten ordentlichen General-Versammlung der Actionäre der Oberhessiichen Eisenbahn-Geiellschaft hatten sich Seiten- der Großhcrzoglich Hessischen Staatsregierung: der Großhcrzogliche Regierungs-Commissär, Herr Geheime Baurath (£itfcmtl)Cr, Seitens des Verwaltungsrathes: der Präsident, Herr Baron R. von Erlanger, Se. Hoheit Prinz Hermann zu Sachscn-Lseimar, Herr Baron W. von Erlanger, n Ferdinand Gail und „ Isaac ^önigswinler, sowie eine Anzahl von drciundzwanzig, in der diesem Protokolle als Anlage beigefügten Präsenzliste benannten Aetionären, welche 4165 Aelien und 398 Stimmen reprajentiren, im Sitzungs* saale des Verwaltungsgebäudes der Gcsellichaft dahier eingefunden. Der Präsident des VcrwaltungSraths, Herr Baron Herr von Erlanger, übernahm in Gemäßheit des $ 24 der Statuten den Vorsitz und eröffnete die Versammlung, indem er die Herren B. Müller und Habcrkorn zu Protocollführcrn, dann die Herren Rkincincr und Wagner zu Scrutatoren in Vorschlag brachte, welche sich, da kein Widerspruch erfolgte, diesen Functionen unterzogen. Der Herr Vorsitzende übergab sodann zum Protocoll die betreffenden Nummern derjenigen in Gießen, Darmstadt, Frankfurt a. M. und Berlin erschienenen Blatter, in welchen die Berufung zu dieser General-Veriammlung rechtzeitig ausgeschrieben worden ist, und conftatirte dadurch die Erfüllung des § 21 der Statuten. Derselbe erinnerte sodann mit Bezugnahme auf das Ausschreiben zur General-Versammlung in einem einleitenden Vortrage daran, daß 1) der Jahresbericht de- Vcrwaltungsratbs vom Jahre 1873, 2) der Bericht des Rechnungsprüfungs Ansschusies, 3) die Neuwahl dreier Mitglieder des Verwaltungsraths und 4) die Neuwahl dcS NechnnngsprüfungS Ausschusses die heutige Tagesordnung bilden. 1. Da der Jahresbericht mit den Eintrittskarten den Herren Actionären zugestellt worden war, so wurde von einer Verlesung desselben llmaang genonimen, und es gelangte weiter ein Druckdlatt, Beleuchtung der Frage, inwieweit die Oberhessischen Dahnen der Provinz Oberhesien bereit- erkennbaren Vortheil gebracht haben, zur Vertbcilung. Aus die Frage des Dvrsitzendcn, ob Jemand spccielle Bemerkungen zu Dem Jahresberichte vorzutragen habe, wurde keine Erinnerung laut. 2. Hierauf wurde Der Bericht dcS Rechnungsprüfungs Ansschusies verlesen und, da sich hiernach Erinnerungen nicht ergaben, der Verwaltung, den gestellten Anträgen entsprechend, sowohl über die Betriebsrechnung vom Jahre 1873, alS auck über die Recknungsablage vom Dispositionsfonds Deä'arge mittelst Acclamation ertlcilt. 3. Es wurde sodann zur gkinvabl dreier Mitglieder deS Verwaltungsraths geschritten, als welche nach Bestimmung des Looses die Herren Baron W. von Erlanger, Ferdinand Gail und Baron von Rordrck zur Rabcnan auszuscheiden hatten. Der Wahläct ergab, daß Willen, und Ihr wollt ihn bei uns ausgenommen und accreditirt haben, damitlH^' «Iw n^^JVl9nU,,qi?U 2 -?1 a . . a,. t .. „„ o 7 . hatte sich der Zustano des Knaben to ver chlirnmert, day oer Dr ^avlich ihn fast bewußt os wir im Glauben gewahren in Allem, waS er in Eurem Namen unS sagt und ltno vE^iz gelähmt vorfano ~ ‘ 1 ~ im Interesse Eures Reiches. An Se. Majestät den Kaiser von Deutschland, Hiermit waren die Gegenstände Der Tagesordnung erledigt. Da auf die Frage des Könia von Breufien den Mäckttaen! sHerrn Vorsitzenden, ob noch Jemand etwas Weiteres vorzutragen habe, keine Entgegnung er« Gelobt sei der Einige (Soh/m.b es ,st k.me Macht a°ch Kraft gegen G-.t, '° Jlit“ «• ..««f.mmfn, für Rath Schaum , .. Diichhändlcr Ricker Ferner fielen auf Herrn B. Müller . " Psannmüllcr 1 Die irrt zuerst genannten Herren waren daher erwählt. do. 11. Emia». — AiiIcIiciinIoonc1 Darmstädter fl. 50Lo >«e — Krankf 31 q Oblig. 901 « Na^?. 3»,0 Obi. 93’ . Kurhe^ü. 4° 0 „ — Ur. ileüi*. 5U (j Obi. . 9 I - .. 3* tu o • 97 <*ol(lNorE in grober Auswahl bei S imiethen. Verdienst-Medaille in Wien. sucht (2204) \V Wu. (^3) Emil Fischbach. I 42S23 pi'W] irg Fr. tiengnagel Herreii-ll fiisclie 385 146 Dr. Reichell ist die Mansarde meines Hauses pr. Anfang Juli anderweit zu Der- ! aus EanFmciiu bsi war schon Iw tn Mannr ’Hamid ii zu sein, Denn d S, dieselbe auf t1 u ihren Füßen Im davon flbtfc eröihetes Bovsch m tintm HaMa; )« in Gilt herbei t die hies. Gemrrnd Carl Jughardt, Kanzleiberg. K örne r, Bezirksbauaufseher. jam rg Für Krampslridcudc Eine „Anweisung, die welche gleichzeitig zahlreiche, theils amtlich constatirtc resp. eidlich er- Dermischle Unzetgen. 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Dienstag den 5 Mai, Nachmittags um 2 Uhr, ßtll'n auf dem Rathhau'e zu Garbenteich mciistehende Bauarbeilen durch östenlliche ÄttslUgerung in Accocd gegeben werden, k! 'Planirarbeit. veranschl. zu 357 fl. n Maurerarbeit „ „ VZ5 „ ließen, den 30. 9h)rH 1874. binnen kurzer Zeit radical zu heilen. 8 Herausgegeben von Dr. Fr. A. Quante, ] zocqea Fabrikbcükcr )u Warendorf in Westfalen," t ' hart trocknend, feilte alle sonstigen Ingredienzien zum An- o). !streichen und Wichsen der Fußböden empfiehlt 1. S-105,1 Q3 )4) Emil Fischbach. MO) 't Erkerthüren mit Glasscheiben härtete Atteste u. Danksagungsschreiben von glückl. Geheilten aus allen fünf Welttheilen enthält, wird auf directe Franco-Bestellungen vom Herausgeber gratis-franco versandt. 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I. dahier stattfindenden Wetteraner Industrie-Ausstellung ist auch eine Perloosnng verbunden. Es werden 10,000 Loose ansgegeben und darauf 400 Preise gezogen, weche größtentbeils von den ausgestellten Gegenständen angekaust werden sötte,'. Tie Ausloosung findet öffentlich in Gegenwart zweier amtlichen Personen in einem noch zu bestimmenden Locale in Verbindung mit einer Festlichkeit am Ende der Ausstellung statt. Die Gewinnliste wird nach stattgehabter Ziehung veröffentliä t. Bestellungen ans Loose wolle man gefälligst franco an das „Verloosungs Gomitö der Wetterauer Industrie-Ausstellung" richten. Wieder- y Verkäufer erhalten Rabatt. Preis ciucs Looses: 36 Kreuzer. Das AusslellungS-Comit^. r, W I M‘l Ui ui inelaiil Jettituft z bniig von! Ul, für tie T sichen an dt'lkes zu tvilche das ttlNtks dkssl fiiibtt, äuge Ei' du naLstck zu rrmitteh an uns tu nii/ dir befördert sich bis zum 4. Mai d. I. bei btn gruchtmarlte. m verfloffeuer Woche von nachbenaunlen Orten und Hluchlmcirkten. : und 9 Ziehen Alsfeld Grünberq ßauterbad) Mainz Für den evaugel. Kircheuvorstand: G. Land m a n n, Pfarrer. Annoncen- Expedilion. (1630) t\\L S*e' oder in Gießen ansässig geworden sind, Unterzeichneten eintragen zu lassen. Gießen, den 29. Avril 1874. Bekanntmachung für die evangelische Gemeinde Glesien. Der evangelische Ziirchcnvorstand hat binnen 14 Tagen die Liste der stimmberechtigten Mitglieder der evangelischen Gemeinde Gießen aufzustellen und demnächst öffentlich auszulegen und macht deshalb den § 13 der Verfassung hiermit bekannt: „Stimmberechtigt sind alle confirmirte, selbstständige Männer der Gemeinde, welche das 25. Lebensjahr zurückgelegt haben, in derselben wohnen und nicht vom Stimmrecht ausgeschlossen sind. Als selbstständig ist nicht anzusehen: wer unter Vormundschaft oder Cura tel steht. Ausgeschlossen sind diejenigen: 1) über deren Vermögen Concurs erkannt oder Fallitzustand gerichtlich' eröffnet worden ist, während der Dauer dieses Coucnrs- oder Fallitzustandcs an siimmtliche Zeitungen des In- und Auslandes zu den Originalpreisen. Die ticftrauernde Gattin Wilhelmine Nödcr geb. BuderuS. j Danksagung. Mi Allen Denen, welche meinen unvergeßlichen Gatten zu N seiner letzten Ruhestätte begleiteten, sage hiermit meinen innig? I sten Dank. 2) tie zu Zuchthausstrafe, zu Gefäugniß ich wenigstens 12 Monan', zu Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte, zu Unfdbighit zur Bckleidi ng öfiI lick er Aemter, oder wegtn Dielstchls, Bitrugs, Unterschlagung, Fälschung otir Meineids, oder eines Verbrechens oder Vergehens gegen die Sittlichkeit oera:- theilt worden sind; 3) Die innerhalb der letzten 12 Monate als Gewohnheits -, Feld ohr Forstsrevler in Freiheitsstrafe, oder wegen Landstreicherei, oder Bettelei, Anlk, Hing znr Bettelei, E piels, Trunks oder Müssiggangs nach Maßgabe deS 1z 36l d es Strafgesttzbnchs für das deutsche Ncich reck tskrästig verurtkeilt wordmsttl. Zur Vervollständigung der bereits vorhandenen Liste der stimmberechtigt Gemeinde-Glieder ersuchen wir darum Atte, die seit dem 1. Januar tzimmd, rechtigt geworden sind, d. b. die seitdem das 25. Lebensjahr zunickgelegt hab t. t0T teni 'j U" jll öi llt ui er, bae f ""'n t>b | ?1 k """" fli > tu« I n . > « 6 ity ' fc-L 1 I «rt 10. Colon Biiionali in tovaghe, d (RUro int liare al S lenlanle d erlern, g|* rizio delle Essi d Inivano nel I« nun pule leolarli ai | resliluzit *Pej»a occor Kapprest •"kdale dei Normalgewtcht per Malter: Walzen 200, Korn ISO, Gerste 160, Spelz und Haler 120, Erbsen, Linien, Wicken 22", Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund. Redaktion, Druck und Verlag der Brü bliche Univ.-Druckerei (Fr. (5 6t. Piet'ick) in Gießen. Z >l LVatzen. Korn. Gerste. Spelz. I 4>afer. (frbfrn. Linien. ilßtden. .Kartoffeln. April. Ans bem Markt a o Mu. fl.jfr- Aus dein Markt 1 £ a ® a Mit. preis fl.jfr. 21 ut bem Markt "E o <=; D Mit. preis fl.jfr. Aus dem Markt C e| Q IMit. Ipreis Aus dem Markt o & Mil. preis Mr- Markt 'S“*'’ ä Q