Gießener Anzeiger X Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen übt. Mr 75 tWL Montag hcn 30. März u- 1874, Gießen, am 28. März 1874. Betreffend: Die Vergütung der Kriegsleistungen an die Gemeinden des Kreises Gießen- Gießen, den 24. März 1874. politischer Theis. Deutschland. gestatten, daß derselbe künftig statt des bisherigen den Familiennamen Schauer führe. n Besorgung des > Verkaufs ?ren, Aktien, Loosen, empfiehlt sich Süskind nkfurt ü/Main. P-«A vterte Jtmeu mit Revisious - Bemerkungen am 9. April und resp. 20. Mai v. I. zugegangeuen Acteustücke wollen Sie mit den Erläuterungen alsbald und längstens innerhalb 8 Tagen an uns enifenben. 0 v. N ö d e r. »ann «ß ßfÄ rvkd. b-JBi-__. Dritte kath. Schulstelle zu Fürth mit einem jährlichen Gehalt von 400 fl. > die fünfte kath. Schnlstelle zu Bürstadt mit einem Gehalt von 550 fl. Berlin, 25. März. Seitens des Reichskanzleramtes ist dem Reichstage die dritte Denkschrift über die Ausführung der Münz - Gesetzgebung vorgelegt worden. Wir theilen für heute aus derselben nur Folgendes mit- Von den acht in Deutschland bestehenden Münzstätten können im Lause eines Jahres folgende Summen an Reichs-Silber-, Nickel- uud Knpfermüuzeu ausgeprägt werden: 1. Berlin 8,000,000 Einmarkstücke, 10,000,000 ?.wanzia- pfennigstücke, 9% Million Zehupsennigflücke, 11 Millionen Zweipfeunigstücke und 11 Millionen Einpfennigstücke. 2. Hannover 0,52 Mill. Ein-Markstücke; 13 Mill. Zwanzigpfennigstücke und je 2,60 Mill. Zehnpfennig-, Zweipfeuuig- resp. Einpfennigstücke. 3. Frankfurt a. M. 4,80 Mill. Ein-Markstücke, 1 44 Mill. Zwanzigpfeunigstücke,' 3,84 Mill. Zehnpfennigstücke und je 2,40 Mill. Zwei- und Einpfennigstücke. 4. München 4,80 Mitt. Ein-Markstücke, 14,40 M'll. Zwanzigpfennigstücke je 4,80 Mill. Zehn-, Zwei- und Einpfennigstücke. 5. Dresden 1,75 Mill. Einmarkstücke, 3,25 Mill. Zwanzigpfeunigstücke uud je 4 Mitt. Zwei- uud Einpfennigstücke. 6. Stuttgart 7,44 Mill. Einmarkstücke, 3,57 Mitt Zwanzigpfeunigstücke und je 3,57 Mill. Zwei und Einpfennigstücke. 7. Carlsrn he 3 Mill. Einmarkstücke, 9 Mill. Zwanzigpfennigstücke, 4f/2 Mill. Zehnpfennigstücke, 3,60 Mill. Zweipfennigstücke und 3 Mill Einpfennigstücke. 8. Darmstadt 4,80 Mill. Einmarkstücke, 2,50 Millionen Zwanzigpfennigstücke, 1,^0 Mitt. Zebnpfennigstücke und je 21/2 Mill. Zwei- resp Einpfennigstücke. Es können somit in allen 8 Münzstätten im Laufe eines Jahres ausgeprägt werden: 35,11 Million. Einmarkstücke, 57, >6 Million. Zwanzigpfennigstücke, 34,09 Millionen Zehnpfennigstücke, 34,47 Millionen Zweipfennigstücke und 33,87 Millionen Einpfennigstücke. oq Mz । rben'011 w , u!l b^orstellE jl/2111)1- .....' 7. Concurreuzeröffnuugeu. Erledigt sind: die Stelle eines Elementar- istrers für Mädchen an der städtischen Mittelschnle zu Darmstadt mit einem Berlin, 26. März. Ans den von den einzelnen Bezirks-Regierungen »ttmigsgehalt von 8V0 fl. zahrlich. ausschließlich der Wohuungsvcrgüttmg; in Folge des kriegsministericlle» Erlasses vom 25. October v. % betreffs Ge- »t»unfl»n sind tnnerhalb drei Wochen cinzuretcheu; eine siehrerstellc an der Währung von Unterstützungen ans dem Allerhöchsten Dispositionsfonds von L ca kua euschule zu Darmstadt mit einem jährlichen Gehalt von 800 fl.; die 300,000 Tblr. für Hinterbliebene solcher Militärpersonen, welche während des Vielte ist^mit einem seminaristisch gebildeten Lehrer zu besetzen; die dritte Krieges 1870/71 gefallen, resp. in Folge dessen gestorben sind, bis jetzt gemach- vüi ig. Schulstelle zu Trebur Mit einem jährlichen Gehalt von 400 fl.; die ten Vorlagen hat das Kriegs-Ministerium entnommen, daß die auf Bewilligun ncertz lädier, iowi'® MlphM- Gefundene Gegen st ander . Ringe (einer mit Diamant), ein Portemonnaie mit 23 fr. und 1 Farbzeicht-n, eine Schürze, ein Gebetbüchlein für Israeliten, ein Buch über die Pflanzenkunde rin ^uch iider 2do^lkhre, ein Taschenmesier mehrere Schlussel, ein Knopf einer Bettstelle, ein Fischkasten, in Verwahrung bet Hrn. Fabriknn Bender, eine Meerschaum-Ctaarrenspttze' später zu Gunstendl?Ärfrenk!si7w?rd7n !-rsteigktt werden. "" U"8 ,ndb,n' -■ibri(lenffl“8 bkfe ®e6cnftänbc Quf °» »i- Sinder zmückgcgcbc» oder Gießen, den 29. März 1874. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzial - Hauptstadt Gießen. —._____________________________ __________________________________ N o v er. Beka n n t in a ch u n g. . rICfl SJ,a*r der Großherzoglicheu Staatsregierung zugegangenen Mittheilung des Reichskauzleramtes ist in Jaffy die Trichinosis ausgetreten und hat daselbst um so größeres Aufsehen erregt, als dieselbe seither in Rumänien überhaupt nicht beobachtet worden ist. In Folge dessen hat der Consum au Schweinefleisch dort in einem so hohen Grade abgenommen, daß bedeutende Transporte von Schweinen nach Oesterreich und Deutschland abgegangen fein sollen und wohl noch abgehen werden. » v v f Die durch diese Einfuhr rumänischer Schweine drohende Gefahr mahnt zu doppelter Vorsicht im Genuß rohen Schweinenfleisches und der daraus bereiteten Waareu. , Di- Metzger und Verkäufer von Fleischwaaren werden auf §. 367 pos. 7 des Reichsstrafgesetzes aufmerksam gemacht, wonach mit Geldstrafe bis zu 50 -Lhaleru oder nut Haft bestraft wird, „wer verfälschte oder verdorbene Getränke oder Eßwaaren, insbesondere trichinenhaltiges Fleisch keilhält oder verkauft." Gießen, den 24. März 1874. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. Paris, 26. März In dein großen Hofe der Ecole Militaire wurde Dellt’rreicö. tig die Küste. frltnlui SpiUÜfll Die Ereignisse vor Bilbao drangen zur nahei Li 11 plan r irprten I1 vette1,1 stützt werden. Berlin, 27. März. Das Gesetz über die Behandlung der renitenten Geistlichen ist nunmehr an den Reichstag gelangt. Die Ueberschrift des Ge- auS dem Amte durch gerichtliches Urtheil als Grundlage des Verjährens angenommen, an Stelle des preußischen Vorschlages, welcher die Entscheidung den teil soll. Abg. Berger hält mit Rücksicht auf die Krankheit des Reichskanzlers einen späteren Beginn der Sitzung für rathsam und bezweifelt die Erledigung des Militär - Gesetzes vor dem Herbst. Präsident von Forckenbeck erklärt, er werde bald nach den Ferien das Militär - Gesetz zur Berathung stellen. (Beifall.) Berlin, 27. März. Der einzige Artikel des vom Bundesrath beschlossenen Gesetzentwurfs über die Behandlung der österreichischen Vereinsthaler bestimmt, daß die in Oesterreich bis Ende 1867 geprägten Vereinsthaler und Lereins-Doppelthaler unter Berechnung des Thalers zu drei Mark an Stelle der Reichsmünzen bis zur Außer-Courssetzung bei allen Zahlungen anzunch- men sind. Lis ilbrn M dri oftnrt bei der l Mgtsahi anfzusilch Mtbeiliui — Der Gemeinderath von Marseille soll aufgelöst werden. — Das Zuchrpolizeigericht hat gestern endlich ein Urtbeil in der Affaire Ferraud gesprochen. Ferraud erhielt 3 Jahre Gefängniß. 300 Frcs. Geldstrafe und wurde außerdem für Lieserungen in Frankreich zu 109,463 Frcs. Schadenersatz verurthcilt, für Contracte in England wird Schadenersatz festze- stellt werden. Sieben Mitschuldige wurden freigesprochen. — Lucien Brun und Cazenove sind nicht nach Frohsdorf gegangen. Gr ft er er ist noch mit Eisenbahn-Angelegenheiten im Ain-Departement und Letzterer in Nantes. zuständigen Behörden zuwies. Der Gesetzentwurf lautet wörtlich: § t. Einem Geistlichem oder anderen Neligionseiener, welcher durch gerichtliches Urtheil aus seinem Amte entlassen worden ist, dieser Entscheidung aber nicht Folge leistet, kann durch Verfügung der Landes-Polizeibehörde der Aufenthalt in bestimmten Bezirken oder Orten versagt oder angewiesen werden. Handelt derselbe dieser Verfügung zuwider oder besaßt er sich mit Ausübung des ihm entzogenen Amtes, so kann er seiner Staatsangehörigkeit durch Be- t flrtttjtnt fitlfing, G gerufen wurde, nachdem er eine Reihe denkwürdiger Siege errungen. T* Landsleute und Unterthanen des Kaisers haben die Genugthuung, denken zr können, daß kein Fürst, der je in Eurupa regierte, ihren Herrscher an Würd Berlin, 28. März. Der Ausschuß des Bundesraths für Eisenbahn- und Majestät seiner Laufbahn übertroffen hat. Die conservative „Hour" dc wesen beantragte, der Dundesratl) möge die BundeS-Regierungen einladen, bis flicht den Geburtstag des Kaisers und das 25jährige Thronjubiläum '-Bitte1 SU weiterer Beschlußfassung des Bundesralhs ihre Entscheidungen über eine all- Emanuel's: „Möge die Zukunft sich entivickeln wie immer, das einige Deuksck gemeine Erhöhung der Eisenbahn Gütertarife oder über entsprechende Aenderun- land ist wie das einige Italien eine vollendete europäische Thatsacke. Rick 9cn Taris-Systems auszusetzen. _ nur ähnliche Erfolge haben die beiden Herrscher erzielt, sondern über fast die Berlin, 28. März. Reichstagssitznng. Ein Antrag von Haffelmann, selben Feinde gesiegt. Die deutsche und die italienische Einheit sind der wütbn das gegen den Abg. ^asenclever anhängig gemachte Strafverfahren während den Opposition und den unausgesetzten Jntriguen des Papsttbums und tc der Dauer der Session zu sistiren, wird ohne Debatte angenommen, dcsgl. in rochen Republik zum Trotze durchgesetzt worden. Kaiser Wilhelm und Schl dritter Lesung der Gesetzentwurf über die Ergänzung des Militär Pensions- Victor Emanuel gehorchten beide einer höheren Macht, als dem Willen rci Gesetzes nach den Beschlüsten der zweiten Lesung, nachdem der Präsident des Königen und Fürsten, sie folgten der erklärten Strömung ihrer Beit, obsckei ! waren. Heute have sie ihren Lohn. England ist ihnen beiden großen Dank schuldig, un weitere Sinne aber auch die ganze übrige Welt, denn ein einiges Deutschland und et emigcs Italien bilden zusammen die sichersten Schranken gegen die Flut tc1 verwüstenden Barbarei der rothen Demokratie auf der einen und die mck- weniger zerstörenden Angriffe des Ultramontanismus auf der anderen Seite/ London, 27. März. Aus Durango (südöstlich von Bilbao) wird vc- gestern gemeldet, daß daselbst carlistische Nachrichten eingelangt seien, nach we!» eben Serrano bei seinem Angriff auf die Höhen von Somorrostro am. 25. L auf der ganzen Linie mit großen Verlusten zurückgeschlagen wäre. Die Carl/ sten, eine Ausschiffung von Regierungs-Truppen befürchtend, bewachen sorgfä!» den Entwurf der Bundesverfaffungs-Revision angenommen und mit 122 gegen 77 Stimmen deffen Empfehlung an das Volk beschloffcu. Jranftucicö. ,.j) der1 ■n< W *fben sor Jlnioeii" HtMgke eint däli nomine löiiuttn jtr Dp> jfjue,11 inen. £ feiner Po Äi um tem ( ssicitle in Karli nm iß ab Dn Ihi iBorbti ' Preijts an. ' iht-racht to\ I km'dirn au • iitditn ist fctnytn l-ßn beite htutd; dn mitgetljtiit. anjuichlttß« , h" dir L v. Pilibau »Rücksicht bi kagni tm solch;-, nnchtn l-c Innzr, intt Die Muri) befd V« 11 Öldigott •emnmi. Drg Idtn 9 $f| ltbnim n» . Gin 1 iwt »urh Utb, 1 s (EiiQfanö. London, 24. März Die „Times" begrüßt den Geburtstag des Den!' scheu Kaisers mit Worten freundlicher Tbeilnahme. Derjenige — schreibt ft unter Anderem — mnß überhaupt für jede bistorische Empfindung abgestor.a sein, der ohne Sympathie des Fürsten gedenken kann, in deffen Kindheit dL schwere Schlag von Jena fiel, der als Jüngling in den Befreiungskriegen sockt und der im Jahre 1870 im Palaste Ludwigs XIV. zum Deutschen Kaiser au> setzes lautet jetzt: „Gesetz, betreffend die Verhinderung unbefugter Ausübung von Kirchenänuern." Nach den Beschlüssen des Bundesrathes ist die Entlaffung Reichskanzler-Amtes erklärt hat, daß der Bnndesrath diesen Beschlüssen vor- sie die erklärtesten Vertreter des monarchischen Princips aussichtlich zustimmen werde. Bei der darauffolgenden dritten Lesung des **— • °-c /K--f '' r ' Eivilehc-Gesetzes wird § 1 mit 180 gegeii 81 Stimmen, die übrigen Para graphen nach unerheblicher Discussion unverändert, sodann das ganze Gesetz angenommen. Es folgt die zweite Lesung des Gesetzes, betr. die Ausgabe von Reichs-Kaffenscheinen. Nach zweistündiger Debatte über § 1 vertagt sich das Haus. Die nächste Sitzung findet am 9. April statt. Schmci.v Lausanne, 28. Marz. Der Große Rath von Waadtland bat gestern Madrid, 25. Mär;. ik. II r** 1 schluß der Centralbehörde seines Heimathsdistricts verlustig erhärt und aus dem Bundesgebiete ausgewiesen werden. Paris, 28. März, Abends. Thiers bekänipfte in seiner gestrigen Rede § 2. Die Vorschriften des § 1 finden auch auf diejenigen Personen An- den Entwurf, betr. die Pariser Befestigungs-Arbeiten, besonders ans finanzielltn Wendung, welche wegen Vornahme von Amtshandlungen in einem Kirchenamte, Gründen. Die Ausführung des Gesetzentwurfs erfordere große Ausgaben, wK das den Vorschriften der Staatsgcsetze zuwider ihnen übertragen oder von von der französischen Politik eine falsche Idee geben würde. Nehme man den ihnen übernommen ist, rechtsgültig zu Strafe verurteilt worden sind. Die uorliegenben Gesetzentwurf an, so werde sofort der Militär^Gesetzentwiirf ange- Laudes - Polizeibehörde ist schon nach Eröffnung der gerichtlichen Untersuchung nommen werden, über den man jetzt in Berlin verhandle. Thiers erinnert befugt, dem Angeschuldigten bis zur rechtskräftigen Beendigung des Ver- daran, daß für die nothwendigen Genie-Arbeiten zwischen Paris und der Grenzt fahrens den Aufenthalt in bestimmten Bezirken oder Orten zu versagen oder 500 Mill. Franken gebraucht würden. Sämmtliche Redner zeigten übrigens auzuweisen. an, daß man ausschließlich für Defensiv-Maßregelu eingenommen sei. General § 3. Personen, welche nach den Vorschriften dieses Gesetzes ihrer Staats- Chareton sagte u. A.: „Wir suchen mit Niemanden Streit. Das beste Mittel, Wien, 28. März. Abgeordnetenhaus. Eine Anzahl Deputirte beantragte, die Regierung zur Vorlage eines Gesetzentwurfs betreffs Alisschließung der Jesuiten und der denselben affiliirten Orden aus Oesterreich aufzufordern. solcher Unterstützungen gerichteten Gesuche Seitens der Regierungen in sehr ver-I schiedener Weise beurtheilt werden Es sollen daher künftighin u. Ä. folgendes Gesichtspunkte maßgebend sein: 1) Es sollen nach obigem Erlaß durch jenen, Fonds hauptsächlich gewisse Härten, die durch stricte Anwendung des Gesetzes! vom 27. Juni 1871 entstehen, möglichst ausgeglichen werden; so namentlich, *u. yjiaiQ. unn großen g?ose ccr ueoic uMiuraire irurce wenn der erst nach dem 20. Mai 1872, also nach Ablauf der im § 94 1. c. am 23. d. an dem wegen Thcilnahmr an dem Communeausstaude zum Tode vorgesehenen einjährigen Frist eingetrcteue Tod der bctr. Militärpersonen erwic-verurtheilten, dann zur Deportation begnadigten Hauptmann Mathuszenrich feuer Maßen in ursächlichem Zusammenhänge mit dem Kriege von 1870/71 vom 103. Limeuregiment die traurige Gcremonic der Degradation vollzogen, steht. 3um Beweise dieses Zusammenhanges bedarf cs ausnahmslos folgender Abthcilungen von Linientruppen, Jägern, Artillerie und Kürassieren waren zu Belege: a. eines Berichtes des Truppentheiles, bei dem der Verstorbene den dieser Feierlichkeit in Parade ausgerückt; außerdem waren 3< 0 Officiere der Feldzug mitgemacht hat, über die Theilnahme desselben an den Actionen des verschiedenen Truppentheile der Pariser Garnison zu diesem Akte commandirt. letzteren, seinen Gesundheitszustand während jener Zeit, cvent. über etwaige bei Matbuszenrich fuhr in einem Zellenwagen vor; er trug die große Uniform, Lebzeiten erhobene Jnvalidenaiisprüche; b. eines ausführlichen ärztlichen Attestes das Kreuz der Ehrenlegion und mehrere militärische Medaillen. Zwischen zwei über die Krankheit, die mit dem Tode geendet hat. 2) Anträge von Wittwen, Gensd'armen erschien er mitten in dem von den Truppen gebildeten Carrs; deren eheliches Verhältniß mit dem Verstorbenen erst nach dem Kriege entstan- ein alter Sergeant vom 19. Jäger-Bataillon trat auf ihn zu und riß ihm der den ist, sollen zurückgewiesen werden; ebenso 3) Anträge von Wittwen verstör- Reihe nach die Treffen von seinem Waffenrock und Kepi, die Epauletten und freuet Militärpersoneu, die durch zweite Ehe der Unterstützung verlustig gegau> Decoratiouen ab, die er dann sämmtlich zu Boden warf; dann nahm er ihm gen und darauf zum zweiten Male Wittwe geworden sind. 4) Außereheliche den Degen von der Seite und machte eine Bewegung, als ob er denselben Kinder sollen nur im Falle einer Legitimation durch nachfolgende Ehe unter- zerbräche. So entstellt mußte Mathuszenrich längs der Front aller Trnppen- körper vorbeimarschlreu, worauf er in die Hast zurückgebracht wurde. PariÄ, 26. März. Der „Fran<,-ais" behauptet nochmals, daß Dcpeyrr und de Larcy nicht mit den anderen Ministern uneinig sind. Broglie werde morgen eine im Mlnisterrath gebilligte Erklärung in der constitutionellen Colm Mission abgeben und mit ihr Übereinkommen, wann das Project über die zweite Kammer vorgelegt werden soll. $1 "'"'■Itrt: angehörigkeit in einem Bundesstaate verlustig erklärt worden sind, verlieren einen Angriff zu vermeiden, ist, daß man bereit sei, ihn zurückzuweisen." — dasselbe auch in jedem anderen Bundesstaate und können eine neue Staatsan- Ein Telegramm ans Madrid bementirt die Nachricht von der Anwesenhei! gehörigkeit in keinem Bundesstaate erwerben. deutscher Officiere im Generalstabe oder der Armee Serrano's. Eine carlt — Der „Rcichs-Anz." schreibt: „Es scheint noch nicht genügend bekannt stische Depesche vom 28. Mär; meldet, Serrano sei nach zweitägigem Kampfe zu sein, daß Postkarten mit bezahlter Rückantwort znm Taxwerthe von l^Sgr. zweimal zurückgewoifen, die Vertheidignngs-Linien der Carlisten seien unein eingeführt sind, welche wegen der gleichzeitigen Uebermittlung der zur A.«rwort nehmbar, ihre Verluste gering. bestimmten und bereits fraufirten Karte den Correspoudenten eine große An- Bpfnipn nehmlichkeit bieten. Der Absender kann seine Adresse gleich auf die zweite für JiUUicIl. die Rückantwort bestimmte Karte im Voraus niederschreiben, wodurch die Rich- Brüffel, 27. Mär;. Das „Echo du Parlemeut" meldet: Herr v. Br- tigkeit der Adreffe sichergestellt und die beste Gewähr dafür geschaffen wird, lau, Gesandter des deutschen Reiches in Brüffel, ist in der Nacht plötzlich gr- daß die zweite Karte nicht anderweitig zur Versendung gelangt." storben. Er hatte den Abend mit einigen Freunden zugebracht und sich me- Berlin, 27. März. Reickstag, Fortsetzung. Die übrigen Paragra- mals bester befunden. phen des von Völk und Hinschius beantragten Civilehe-Gesetzes werden nach /inlTnnh mehrstündiger Debatte, vom Centrum lebhaft bekämpft, unverändert angenom- mer.. Es folgt die zweite Lesung des Gesetzentwurfs über die Ergänzung des Amsterdam, 27. März. Em Telegramm ans Atschin vom 24. Mätz Militärpensions-Gesetzes, der nach den Anträgen der Commission angenommen meldet, daß der Häuptling Gighen die holländische Oberhoheit anerkannt habi. wird. Nächste Sitzung morgen, wo eine Vertagung bis zum 9. April eintre- andere Häuptlinge würden Nachfolgen. d°b Dex« Bioglik ittti o>>Mltioneüen *t üb-r die M ÄVetN p- 300 Frcs. Gil lch zu 109,463 K * Schadeliersah seh hsdors gegangen. J •artement und Scftw i seiner gestrigen K snders ans stnanM große Ausgaben, t ibe. Nehme man l 'ärHesetzentwnrs am adle. Thiers eiimit Paris und der Gm bnei zeigten übrigr inommen sei. ®enei. eit. Das beste N hn znrückzniveijcn." - von ber Anivesck Zerrano's. Eim uv d) iweitä^em ZM' Carlisten \m um I" mtlbet: ©ent.?: du Nacht MR: »gebracht mit ME Atschm *21 * .rhoheit »iietta»1 aG-brntStagM- Derjenige - g Empstndung abfl - WA ! Besreillllgsknege" n Deutschen * - Siege erE Aeiiugthunng' J ,n unfewotiw "He»» “lläJnt3äJ >s un < fen geg , . CIf f' i>r eine" , ZB d Vf ,at > "4 K>§«; lag'» I* ist abgeschnitten. rem poitugaL r • .3 M. Z « » M Ä, ü« offenbar ihm Unangenehme äu entfernen gesucht. Wie S^er Great Eastern wird rm August die dritte jmmcr jn solchen Fällen brauchte er trotz des ihm widerfahrenen Malheurs für den Spott nicht Wenzel. ssrTECHNICUM FliANKENBEPG. X Höhere technische Fachschule fUr Maschinenbau (Ingenieure und Werkmeister), Strassen- und Eisenbahnbau und technische Chemie. Vorbereitungsschule prämiirt ans der Wiener tvellausstellnng. Straf sein Hund innerhalb 6 Woche anzubenne." — (Ein Mann, der Muth hat.) In dem Aushängekasten des kgl. Stadtgerichts in Äreslau hängt gegenwärtig ein Aufgebot folgenden Inhalts zu Jedermanns Ansicht aus: „Bon dem unterzeichneten kgl. Stadtgericht wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der Handelsmann Mosche Blum, jüdischen Glaubens und die aus der evangelischen Kirche ausgetretene Johanna Josepha Sophie, geschiedene Storch, geschieden gewesene Jorg, geschieden gewesene Krüger, geborene Leibmeier (Leutmeier) hier, Tochter des verstorbenenen Carl Leibmeier (Leutmeier) und seiner Ehefrau Helene, geb. Kionkin laut Verhandlung vom 12. März 1874 gesonnen sind, eine eheliche Verbindung mit einander einzugehen. Königliches Stadt-Gericht zu Breslau. zu sorgen." Nüdesheim, 22. März. Heute fand hier die erste altkatholische Beerdigung durch Profeffor Dr. Knoodt au- Bonn statt. Der Verstorbene war der Herausgeber des „Rheing. avfzufischen und zu repariren. l Abtheilung von St. Vincent nach Pernambuco legen. Gegenstände sind alle wieder beigebracht." — Aus dem Rendsburg nahegelegenen Dorfe S. wird dem dortigen Wochenblatt folgendes Curiosum gemeldet: „Wie üblich, kamen vor Kurzem mehrere Bewohner des Orts zusammen, um einen gemüthlichen Abend zu verleben, bei welchem auch der Flasche fleißig zugesprochen wurde. Ein TheNnehmer — seiner Profession ein Schneider — hatte des Guten zu viel gethan, und da er eine Gardinenpredigt bei seiner Nachbausckunft befürchtete, so beschloß er, im Stillen sich zu entfernen und irgendwo auszuschlafen. Zu dem Zwecke suchte er fick eine entsprechende Schlafstelle, öffnete eine Kammerthür und war, als er sich herumfühlte, so glücklich, ein Bett zu finden, in welches er sich zur Ruhe niederlegte. Am folgenden Morgen stand das Dienstmädchen, da gebacken werden sollte, sehr frühzeitig auf, um den Teig zu kneten, und begab sich in die Kammer, wo in der Regel der Teig zum Gähren steht, und wird von panischem Schrecken ergriffen, als sie aus dem Backtrog einen ganz entstellten Mensckenkopf hervorlugen sieht. Ihr Lärm rief die Hausbewohner herbei, und es stellte sich nun heraus, daß der Schneider im betrunkenen Zustande den großen Backtrog mit Teig, welcher zuerst mit einem Bettlaken überdeckt und mit einer Bettdecke zum Schutze gegen die Nachtkälte bedeckt war, für das Bett angesehen hatte. Wie die Spuren an der Wand und im Haar und Gesicht des vom Schicksal verfolgten Schneiders bewiesen, war derselbe etwas tief in den Teig gesunken und hatte, bald Vom Gründonnerstag an bis zum dritten Osterntage bleibt das Schuh - Geschäft von Docter (am Kirchenplatz) geschlossen. 1472 xugleich zum Einjährig-Freiwill. - Examen. Pension. <■ Beginn der Curse den 15. April und 15. October. c Prospecte durch alle Buchhandlungen und gratis 4. durch die Direction des Techuicum. Lokal-Notiz. Beschlüsse des Gemeinderaths aus der Sitzung vom 12. Februar 1874. Änz.", Buchdruckerci-Besitzer Fischer — Der Richter Haines in Chicago hat entschieden, daß die „Scheere eines Redacteurs" nicht wegen Schulden gepfändet werden könne, da sie zu seinem Handwerkszeug gehöre. — Im Kreise Usingen ist die „Hundesperre" auf 6 Wochen angeordnet. Dies wurde Anwesend waren: der Großherzogl. Bürgermeister Vogt, die Gemeinderathsmitglieder Bücking, jn ^er Gemeinde W. folgendermaßen durch die Schelle publicirt: „Auf Verfügung kgl. Amts tzelsing, Gail, Haustein, Homberger, Keller, Körber, Lüdeking, Roll, Pietsch, Ricker und Esingen ist dahier die Hundswuth ausgebrochen; es wird Jedermann gewarnt, bei der gesetzlichen Liffabon, 25. März. Die zweite Abtheilung des brasiliauisch-europäi- schen Kabels ist zwischen Madeira und Lt. Vincent glücklich gelegt und bereits der öffentlichen Benutzung übergeben worden. Der Dampfer Edinburgh, der bei der Operation geholfen, ist am 20. d. von St. Vincent nach Madeira zu- rückgesahren, um die erste Abtheilung zwischen Madeira und Liffabon wieder verweigert; aber allerdings lag.- in der Bewilligung des Versailler Cabinets eine halbe Anerkennung der Spanischen Republik, und darum wüthet der fromme „Univers", der nicht mit Unrecht fürchtet, seine geliebten Carlisten, könnten sich an den Krupp'schen Pillen den Magen verderben. Lomorrostro, 26. März, 5 Uhr 50 Min. Abends. Die Truppen der Republik bleiben im Vorrücken. Sie haben das Dorf Pucheta und ein Haus, welches weiter gegen Pedro Albarto zu liegt, mit dem Bajonnet genommen. Die Feuersbrünste in Pedro Albarto sind gelöscht. Der Feind ist in seiner Position aus dem rechten Flügel harr bedrängt. Barcelona, 27. März. General Degor ist nach Mataro abgegangen, um dem Carlistenführer Saballs den Weg zu verlegen. General Bedaya in- spicirte in Lerida 8000 Mann für Catalonien bestimmte Verstärknngs-Trnppen. Die Carlisten hatten Taragona blokirt. Die Eisenbahnverbindung mit Letzte- Der Maurermeister Christian Haubach, welcher auf seinem Eigenthum an der Schoor das Vorderhaus aufführen will und dazu noch Gelände der Stadt bedarf, fragt wegen des Preises an.' Hierauf hat der Gcmcinderath unter Berücksichtigung aller hier für die Stadt in Vcirächt kommenden Umstände, wie namentlich der Wegverlegung, Auffüllung re. beschloffen, denselben auf 21 fl. pro Klafter zu bestimmen. Außer den in der XII Schneipe des Gießener Staotwaldrs bereits ausgefuhrten Wegbauarbeiten ist auch die Herstellung von Weggräben rc. nöthig geworden, deren Ausführung dem Steigern der ersten Arbeit aus der Hand übertragen wurde. Gegen das von Ernst Pitthan in seinem Garten an der Sckoor errichtete Petroleumlager hatte die Ludwig König Wittwe Beschwerde bei Großherzogl. Kreisamt geführt, weil sie dadurch benachthciligt werde und auch dem Äcmeinderalh eine Abschrift ihrer Beschwerdeschrift milgetheilt. Der Gcmeinderath nahm hierauf Veranlassung, sich den Ausführungen in derselben anzvschließen und beantragte ebenfalls die Zurücknahme der ertheilten Bauerlaubniß. Neuerdings bat die L. König Wittwe eine ihr von dem Agenten der Magdeburger Feuerversicherungs- akskllschaft gewordene Zuschrift vorgelegt, wonach sie von ihrer Versicherung in Folge des von k. Pilthan errichteten Pctroleumlagers eine Erhöhung der Prämie erfahren hat, und mit Rücksicht hierauf hat der Gemcinderath beschlossen, das bereits gestellte Gesuch wegen Beseitigung dks Lagers bei Großherzogl. Kreisamt wiederholt umsomehr zu beantragen, weil Hr. Wallenfels em solches, fast den allgemeinen Bedürfnissen entsprechendes Petroleumlager außerhalb der Stadt nnchtet habe, zu welchem Etabliffement auch die Stadt ein nicht unbedeutendes Opfer dadurch bringe, indem sie den Weg nach demselben chaussiren laste. Die Anschaffung einer neuen Handspritze in daß Rathhaus wurde aus desfalls gestellten Antrag beschloffen. Bei dem vorgelcgten Baugesuch des Joh. Peters dahier, welcher das in seinem Eigenthum tut Eichgartcnweg befindliche Häuschen vergrößern will, findet der Gemeinderath nichts zu ißegen Speisung und Bedienung ber an den Schooren und auf dem Seltersberg errich- tctoi 9 Petroleumsstraßenlaternen sind Accorde abzeschlosten worden, welche auf Vorlage gut zchcißen wurden. Eine Eingabe des Turnlehrer Rübsamen wegen Beseitigung von Mangeln in der Turn- hßt wurde an die für Turnangelegcnheiten bestehende Commission überwiesen. Uebcr den an Gärtner Georg Noll abgetretenen Bauplatz vom Gelände links der Licher Khaustee wurde der errichtete Kaufvertrag unterschrieben. Ein zuverlässiger Nathgeber für Börsengeschäfte ist jetzt unerläßlicher denn jemals. Einen solchen findet der Privatkapitalift nur in der Neuen Börsenzeitung in Berlin. Für 1 Thlr. 20 Sgr. vierteljährlich eine große tägliche Zeitung und zu jeder Zeit briefliche Auskunft auf jede Anfrage, außerdem noch Besorgung aller Börsengeschäfte gegen eine ganz geringe Provision, und unentgeltlich Vcrloosungslisten, Geschäftskalender, alle Actienberichte rc. Entscheidung, die schwergeprüfte Stadt wird von den Carlisten mit Brand- Verwischtes. kugeln beschossen, ganze Straßen sollen in Feuer stehen. Serranos Angriffs- Stuttgart, 19. März. Ueber die Person te§ Kirchenräubers und die Ausführungen vlnn stellt in den Spanischen Blättern. Es soll im Kriegsrathe beschlossen des Einbruchs in der rothenberger Capelle erfährt die ..W.-Z." das Nähere: „Schreiner 1 \ onmn B.ilmaieda bcT auarcifcn und aleickreitia die Obermann aus Hannover, seit mehreren Jahren hier beschäftigt und nach seiner Angabe früher worden sein, daß r.oma u er -ö ] o 9 T 9 ö 9 nicht unvermögend, hatte den Versuch, an der Spielbank rasch zu Reichthum zu gelangen, mit Flotte in den Nervion cinsahren soll, wahrend die Hauptarmee die g)ohen von ^cm Verlust seines Bischens Habe gebüßt; er war jetzt für seinen Unterhalt auf den Ertrag Lomorrostro stürmt. Auch der Tag des allgemeinen Angriffs wird bereits der Arbeit seiner Hände angewiesen. Der zweite Versuch, seine Lage zu vkrbestern, war noch Da der Kriea furcktbar viel Geld verschlingt, so wird eine Steuer unglücklicher. Obermann warf seine Blicke auf die Gruftcapelle dc» Rothenberges, deren isolirte aug^gkv । , , ■ c- r . rn \ nn 9oge ihm ganz geeignet schien, einen verbrecherischen Anschlag auf die in ihr enthaltenen Schätze nach der andern erhöht und niauche neue eu g s h • / zur Ausführung zu bringen Etwa drei Jahre lang trug er sich mit dem Gedanken. Zur alle Telegramme einer Kriegsstcuer von fünf Cents unterworfen. Verstärkungen Ausführung schreitend, brachte er eine Nacht in ber Umgebung der Capelle zu, um sich von der gehen fortwährend nach dem Norden ab, besonders Artillerie. Aus Deutsch-.Alt ihrer üeberwachung zu überzeugen; der erste Versuch des Einbruchs durch Einsteigen über hind ist nach der Evoca" eine Batterie einaetroffen, und wenn wir dem^as Dach vermittelst eines Seiles mißlang; aber er ließ bei diesem Versuch ein1 Taschenmester ... J rn t f " t k- t r r zurück, auf das vor mehreren Monaten der Messerschmied den Namen des EigenthumcrS, der eS ,,Univers Glauben schenken dürfen, so hatte die Französische Regierung Repariren übergeben, eingeritzt hatte. Dieses Messer, das Obermann auch beim dritten Durchfuhr von 60 Krupp-Kanonen nach Spanien gestattet. CS wäre dies eine > gelungenen Einbruch vergeßen, wurde aufgcfunven und führte zu raicker Entdeckung des Thäters. (focfdlliafeit die keine Neaieruna einer benachbarten im Falle eines Aufstandes Die erste und Haupttbür der Capelle vermochte er mit Pulver um so leichter zu sprengen, als 1 ° * - - . . ' ~ . -a u ar» ..... k.P rt die innere Seite des Schloffes kein Schlüsselloch hatte; der Knall der Sprengung war so heftig, daß der in dem Weinberge lauernde Verbrecher den Einsturz der Capelle befürchtete; auf Rothenberg aber war Niemand erwacht. Nack einer Viertelstunde konnte sich Obermann ungestört an die Arbeit des Raubens macken, die gesprengte Thür bot keinen Widerstand mehr. Obermann faßte die Gegenstände in ein Tuch und trug sie nach seiner Wohnung nach Stuttgart; hier verblieb er, um die metallenen Geräthe, so weit er sie nicht in einer jungen Cultur des WaldeS zwischen Stuttgart und Rohracker in der sogenannten falschen Klinge vergraben, nach^und nach einzuschmelzen Ueber diesem Geschäfte wurde er am Mittwoch früh von der Polizei überrascht. Er legte alsbald ein vollständiges Geständniß ab. Die dem Schmelzfeuer nicht übergebenen Allgemeiner Anzeiger. Versteigerungen. Baicholzversteigerunq. Mittwoch den 8. April c., von Morgens 9 Uhr an, werben für die Gemeinde Erda meistbietend versteigert: Im District „Eichcnhardt": 60 Eichenstämme mit 64,38 Festmtr., 4 „ „ 3,24 Erlennutzholzstämme mit 12,05 Fstmtr.; Distrikt „Schnepfenhain" : 11 Eichenstämme mit 10,90 Festmtr.; District „Elbcrsthal": 10 Eichenstämme mit 15,61 Festmtr.; District „Lochskopf: 15 Bau- und Nutzholzstämme mit 16,45 Festmeter. Die Stämme sind durchgängig guter Qualität und eignen sich zu jedem Ge- brcruchc. Hohensolms, den 27. März 1874. (15»2O) Der Bürgermeister: Trip s. Ieilgebotenes 3 Sl. Busch Söhne. empfehlen Körner, (14321 scheu Hofraithe eine gebrauchte Locomobile mit Dreschmaschine — beide von Clayton L Shuttleworth — öffentlich mefftbietend ge- g.'N Baarzahlung versteigert werden. [1476 Arbeitsversteigerung zu Heuchelheim. 24 fr-, 2. Steinbrechen, Fahren und Aufsetzen, veranschl. zu 27 fl. 10 fr. Gießen, den 25. März 1874. I A. : Zur gefl. Beachtung' 614) Aus der Knnstmühle der Herren Franz Peppler & 6o. empfehlen wir in bester Dualität: Feinstes Blütbenmebl, „ WaizenmehlNr.I, ei M 2. ________________________ j 3 A. Busch Söhne. Dampfdrcschmaschinen-! ^utk FrübkartoffelH^ ^CrrUU|. verkauft Karl Malkomesius, Wegen Sterbesalles soll : [1482] Neuenweg.___ Freitag den 10. April, — -----——;----- ~ ~ Nachmittaas 1 Uhr, . Ern zwerspanntgeS Pfcrdegeschrrr ist zu zu Windhausen (Station Zell-Nomrod der verkaufen bei Oberhess. Bahn) in der Haberforn'- [1464] Backer Kuhn, K z- Grabspaten billia bei I. Rothenberger, [1516] Gute Frühkartoffeln verkauft [1504] Kr ailing, Neuenweg. Eine Waschmange steht zu verkaufen Bei wem? sagt die Exp. d- Bl- (1406) Backbückinge, „ ... Bückinge zn Rohesse->,!nnd geben wir solches zu den,eiben Lachsforellcn, Preisen, wie tn der Muhle, ab. Mittwoch den 1. April, Nachmittags um 2 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Heuchelheim nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Akkord gegeben werden, ai8: Frische Cabliaucn 1. Steinhauerarbeit, veranschl. zu 134 fl. 7 G.L.DAUBE&C». 'Central -Bure*n । n Frankfurt * etoTr«:::: Wilhelm Crbtg. 4 fr. A. Docker. Vttr« per per (14sl) Müller 8r Schwarz in Gießen. H. ff. Inahard. [1276] (1226) Julius Notb. Eakhalten \ @in um Nregelpfad Gelegener, 122 Klstr. d. Bl. [1494]' NB. jftii r Vorstellung. frnnzösNclic zuclufahi^r (1514) I- Blitz, Kommissionär. (1525) ffannftatt n -s)f. »V r i b Für ft. n C. 6 18 18 30 21 24 48 Lcrsel M't Abc Den Haupt-Apent für Gienen / // atbrratadt, Ncaenbäucn. Pi« ®elb ai die । e Wi unb 24 fr. und 36 „ fr. Die Besitzer der kleinen HauSchen zu Staufenberg Ho chachtunqsvoll Adolph Dwtxau Frische Zlpfelsinen, r Citronen, , Tafelrosinen, ► Tafe mand» ln Eingemachte Früchte, empfehlen von der empfeblcnswerthesten Race zur Fleischpcoduct on besitzen in großer Auswahl und versenden unter Garantie leben der Ankunft 4* KaninchenzuchNrei zum Hasenstein, Hiermit die ergebene Anzeige, daß ick mich dahier niedergelassen höbe. Auffust Straube, Lehre, des Elav'erspiels, des Gesangs, der Harmonie-rclp. Eomposition^lebre. Anmeldungen beliebe man im Cafe Weiße Weine 1872r Markgräfler Schoppen 12 fr., 187Or Markgräfler Schoppen 16 kr.. vnoBc parobifiifdjrCpn in 4 Akten, VtV cop E upp^. Cussa-Oefinung 6'/r Uhr. Anfang 7', Uhr Den ge.hr ken Herrschaften, nttcke zur M't:rooä s BorsteUung reseroirte Plötze bestellt haben, diene zur grälLpen Rochrutl, daß dieselben ihre Billette am D'enßag Nachmittag im Tl eat r Bureau, Hüte! zuv vi.-bu bef abh len fönncr. (15 1] Leopold Püscbel. r tq»S" iH Wir machen hiermit bekannt, daß alle Kisten verkauft 1 „ - 1 „ 12 nr 11 Dua 5ür feirfetten lÖ kauet Mi ßt^MN •fiten vom Es 8t Madllhealcr in Giessen. Montag den30. März: 8. Abonnements Vorstellung Drei nette Zungen, Große Posse mit Gesang iint> Tanz ir 3 Akten. Dan yflen e Ein kleines Familienlogis am Ntustäbter Thor itt zu uermretbrn, und em Blosbalg zu verkaufen.^Zu erfragen bei (1524) Schlosser Noll Kaplansg. sse Vorläufige Anzeige. StadHheater in Glessen. Mittwoch den 1. April 1874. Mit aufgehobenem Abonnement Benesi; für Herr» Idbcr - Rcgiffrur Dessau. Zum ersten Male: JJLoh ruyetb" oder: Aecht kölnisches Wasser von Jean Maria Fa^ina. Meme Niederlage davon in der Erpeditton des Gießener Anzeigers .mpfeble ick ju 8 sl. ver Dutzend, 4 fl per halbes Dutzend und 45 fr per Glas oeborf. n ff. ____________ Johann Maria Aarina in .röIh. Die Lebenönerllcherungs-Gsfellichast pi Leimig, auf Gegenseitigkeit gegründet im Jahr 1830, bat sich in dem verqanqciie» Jabre in jeder Be-iebuna fiiinftt'aer toefebätter ergebniffe zu nfreueu gehabt. Durch einen Zugang von 2385 Versicherungen mit 4,156 700 Thlrii Versicherungssumme ist der Versicherungsbestand auf 20.659 Personen, versichert mit 28,069,940 Thlr»., bic Einnahme nach vorläufiger Grm ttelun auf 1,200,000 'Mr gegen c'ne Ausgabe für 3 5 Todesfälle von 379 360 der Eapitalbestand auf......... 4,760 <00 " gestiegen und infolge dessen bei entsprechender Vermehrung des auf den p(bersten Grundlagen bemeflenen NeservefondS eine weitere Zu nähme des zur Dividende Dertheilnna zu verwendenden llebersch^ emqeiyeteiLjo daß auch für das nächste Jahr die Vertheiluna einer annstiaen Dividende in Aussicht gestellt werden kann. Dividende an die Versicherten im Jahre 1874: 34 pro Cent. Zur Vermittelung von Versicherungen auf Summen bis 20,000 Tbli empfehlen sich die Gesellschafts-Agenten: Zu verkaufen. 3ungc Pudel rm Hause der Wittwe H e i b ert a. d. Bahnbrücke. (1521) Petrolcum-Kochappttratc (1387) bei sowohl in Albaster- als in französischem Krvstallolas, von jetzt an auch bei Herrn Wilhelm Balser am Lindenplatz zu gleichen Preisen rote in unserer Fabrik zu haben sind. [1458] Gieigner Gaswerk. (1530) VleUenheimer 4* Srhutthei* - fl- ff _________ff m i l N o l l. und einen Sckr einer - Große parodistische Oper in 4 Acten, Musik von ranz von Supp6. Mittwoch den 1. April 1874 : __________l Atonncm-Nt .HUbptndu ) ,Bcmsiz rür Heim Cbir^ießifÄ* Dessau. Zum ersten Male: I,cr ä t$ctl "°n V "’iniBüi big i F3 9,|fflen Mb ?"r,al k. ^Idlsfeini t M t hl ' bcin 5 mV* fr 4\ •®8niet si Indem ich ein hochgeehrtes Publikum zu meiner obigen Benefiz- Vorstellung ganz ergebenst einlade, bitte ich gleichzeitig, die Bestellungen auf feste numerirte Plätze frühzeitig im Theater-Bureau, Gasthaus zum Lindenhof, Zimmer Nr. 4, oder Abends an der Lasse! abgeben zu wollen, da es uns nur auf diese Weise möglich wird, sämmtliche Wünsche zu befriedigen, indem bereits zu obiger Vorstellung viele numerirte Sitze bestellt sind. i in Gebinden genommen billiger, empfehlen I. A Bufck Söhne. Acchttn Pfälzer Nothklce-Saamen, frei von Unkraut, pr. Pfund 20 fr. bei Redaenon, Druck und Verlag ect Brühliche Univ.-Druckerei (Fr. ühr. Pictick) in Gießen. Helle Gascylinder . . . . „ Crystaücylinder . . . milchweiße Crystallcylinder Helle Gasschaalen . . . . milchweiße Gasschaalen . . ganz matt....... Gas-Kugeln, matt . . . . „ mit Schliff . . 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Unterzeichneter beehrt sich hiermit anzuzeigen, daß er fein Geschäft als Schuhmacher dabier, Asterweg, im Hause des Herrn Ed. Spier, errichrct bat. Gleichzeitig empfiehlt derselbe sein Lager von allen Sorten irdenem Geschirr zu billigem Preise. [1496] Balthasar Pfeiffer, ____________________________________________Asterweg A. 100._____________ Zu bedeutend herabgesetzten Preisen halten wir unser Lager in flasöcfrudjhuiflsartilicfn bestens empfohlen, als: £142J 3 Togen in diesem Blatt'- fernen Kamen rr üeröffentlidren und zugleich zu erklären, vor welchem kleinen Häuschen Jeher Herr" ne - __________ v. ^.... ......................... utv,e ullv warnt wird und warum? Widrtgenfaltt Sjn Stück (Sräblanh vor öem .jieucn.;?0^ cr6alten- Wo? fnpt bic (frpebition "^dcn inikubrr gerichtlich belangen w-rb-» [Hq~]_____Gerhard abzugeben. Gesucht. Berkans von Zieattn. In der Ziegelei der S'adt Lick lagern ca. 80 000 Dachziegel bester Qualität, welche jederzeit für den Preis ä 1(KX) 11 fl- 30 fr gegen Boar, ober bei genügender Bürgschaft mit Zahlungsfrist bis Martini d. I., abgegeben werden Lrch, ben 28. Marz 1874. Grostberzoglicke Bürgermeisterei Lich. [15f9] Ibring. Frische Hefe bet Carl Heil, [1529]Schlohga st e.